Bücher mit dem Tag "hänsel und gretel"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "hänsel und gretel" gekennzeichnet haben.

75 Bücher

  1. Cover des Buches Die Dreizehnte Fee - Erwachen (ISBN: 9783959911313)
    Julia Adrian

    Die Dreizehnte Fee - Erwachen

     (942)
    Aktuelle Rezension von: pinkdinoprincess

    Zum Inhalt: Die dreizehnte Fee schlief 1000 Jahre in der Hoffnung, von ihrer wahren Liebe erweckt zu werden. Doch als ihr Schlaf endet, findet sie sich selbst an der Seite eines Hexenjägers wieder. Die Welt hat sich verändert, heute werden die Feen als Hexen gejagt. Und eines ist sicher: Die dreizehnte Fee will Rache an ihren Schwestern nehmen.

    Fazit: Mir war der Schreibstil von Julia Adrian bereits aus "Winters zerbrechlicher Fluch" bekannt. Ich war daher auf etwas verwirrende beziehungsweise mysteriöse Beschreibungen eingestellt. Mit diesem Vorwissen habe ich sehr gut ins Buch gefunden und muss sogar sagen, dass die Geschichte wesentlich geradliniger verlief, als ich es erwartet hatte. Die Emotionen und Gedanken der dreizehnten Fee empfand ich ihrer Situation sehr angemessen und auch der Hexenjäger hat mir gefallen. Dennoch hat mich das Buch emotional leider nicht vollkommen erreicht, daher nur 4/5 Sternen.

    Empfehlung: Wer einen Fantasy-Roman sucht, in dem am Anfang noch vieles im Dunkeln liegt, wird hier fündig. Ebenso möchte ich es Leser*innen empfehlen, die offen für Neuinterpretationen von bekannten Märchen sind. 

  2. Cover des Buches Die Grimm-Chroniken - Die Apfelprinzessin (ISBN: 9783906829708)
    Maya Shepherd

    Die Grimm-Chroniken - Die Apfelprinzessin

     (409)
    Aktuelle Rezension von: FairyOfBooks

    Mir hat Band 1 der Grimm-Chroniken wirklich gut gefallen. Es ist eine spannende Geschichte, die wie eine TV-Serie aufgemacht ist, nur eben in Buchformat. Es bleibt zu den Folgebänden dennoch Luft nach oben, da es doch eher kurzweilige Unterhaltungslektüre ist. Die Fantasie der Autorin lässt aber hoffen, dass sich das in den weiteren Büchern dieser Reihe ändert. Ich bin gespannt darauf.

  3. Cover des Buches Rosen & Knochen (ISBN: 9783959915120)
    Christian Handel

    Rosen & Knochen

     (219)
    Aktuelle Rezension von: Diana42

    Rosen & Knochen: Die Hexenwald-Chroniken 

    Fürchtest du dich, bei Mondschein das Grab einer Hexe zu betreten? 

    Unter den Decknamen Schneeweißchen und Rosenrot ziehen die Dämonenjägerinnen Muireann und Rose durch die Lande. Sie bekämpfen Trolle, retten Jungfrauen vor Wassermännern und vertreiben Kobolde aus Mühlen und Bauernhäusern. 

    Als sie von den Bewohnern eines kleinen Dorfs angeheuert werden, den spukenden Geist einer Hexe unschädlich zu machen, geraten sie allerdings in ein alptraumhaftes Abenteuer, das sie an ihre Grenzen führt. Und das ein gut gehütetes Geheimnis ans Licht bringt, das eine von ihnen vor der anderen gern für immer verborgen hätte …


    Märchen mal anders! Die beiden Protagonistinnen, die auch ein Paar sind, haben es mit der Hexe, die wir aus Hänsel und Gretel kennen, zu tun. Total anders und spannend erzählt Christian Andel die Geschichte der beiden Geschwister in den Fängen der Hexe. Der Autor nimmt uns mit und erzählt die Geschichte aus der Sicht von Gretel durch die Visionen  der Dämonenjägerin  Muireann ( Schneeweißchen). Eine düstere und spannende Märchenadaption mit tollen Protagonisten! Die Abenteuer werden in Band 2 

    Palast aus Gold und Tränen - Die Hexenwald-Chroniken

    fortgesetzt!

  4. Cover des Buches Märchenfluch, Band 1: Das letzte Dornröschen (ISBN: 9783473401833)
    Claudia Siegmann

    Märchenfluch, Band 1: Das letzte Dornröschen

     (181)
    Aktuelle Rezension von: Moonlight_197

    Die Idee fand ich sehr gut und auch die Charaktere wurden gut gestaltet. Die Autorin lässt erst Vorurteile über verschiedene Personen machen, aber beweist hinterher, dass die Vorurteile nicht stimmten und man erst hinter die Fassade der Leute schauen muss, um über sie zu urteilen. Gerade auch für jüngere Leser/innen ist es eine gute Botschaft.
    Der erste Band endet sehr spannend und man freut sich auf mehr.

  5. Cover des Buches So finster, so kalt (ISBN: 9783426514931)
    Diana Menschig

    So finster, so kalt

     (142)
    Aktuelle Rezension von: BUCHWURM20

    Merles Oma ist verstorben, weshalb sie zum Ort ihrer Kindheit zurückkehrt. In Omas Knusperhäuschen, mitten im Wald, stößt sie auf ihre makabere Familiengeschichte. Denn die uralte Erzählung ist wahr! Doch nicht die Alte ist hier die Hexe, sondern vielmehr Greta scheint dämonischer Natur zu sein. 

    Eine bunte Mischung verschiedener Märcheninhalte wurde hier in einen Topf geworfen, ein Hauch"Exorzist" und eine Prise (leider oft kitschige) Romantik zugefügt. Die Ambivalenz und (teils tussig nervige) Unsicherheit der Protagonistin übertragen sich auf den Leser. Eine Einschätzung der Ereignisse ist lange nicht eindeutig möglich, die Entwicklung unvorhersehbar. Es bleibt somit spannend bis zum Schluss. Alles in allem eine gute Lektüre für Zwischendurch. 

  6. Cover des Buches Die Grimm-Chroniken - Der Schlafende Tod (ISBN: 9783906829722)
    Maya Shepherd

    Die Grimm-Chroniken - Der Schlafende Tod

     (174)
    Aktuelle Rezension von: lliz_lovesbooks

    Nach einem kurzen Rückblick in die beiden vorangegangen Bände begleiten wir Maggy, Will und Joe im Jahr 2012 weiter in Richtung Schloss der Königin, die sie um Hilfe gebeten und eingeladen hat. Diese Schloss, das nach Aussage von Rumpelstein einen eigenen Willen besitzt und sich seine Bewohner selbst aussucht, hat auch auf Will eine anziehende Wirkung. Rumpelstein betont immer wieder, dass Will der einzige ist, der Schneewitchen aufhalten kann, indem er sie aufweckt und hilft Will dabei in Schneewitchens Zwischenwelt einzutauchen. 

    1803 Schneewitchens Kindheit als Vampir musste einige Opfer gefordert haben darunter auch den Prinzen Phillipp und seine Familie wie wir in der Rückblende erfahren, von der Will nun ebenfalls als stiller Beobachter Teil ist. Nur Schneewittchen kann ihn sehen und mit ihm kommunizieren und auch sie fleht ihn an ihr zu helfen. Dies so sagt sie, könne er aber nur, wenn er sich daran erinnert, wer er selbst ist. 

    1593 sind Dorian und Mary auf der Flucht vor Graf Dracula, der seinen Sohn und Mary jagd, um den Vampir, der in ihr steckt zu erwecken. Wer Marys leibnliche Eltern sind und was es mit der Erweckung auf sich hat, kann sie Dorian nicht entlocken. Dieser verpricht aber, es ist zu verraten, wenn die Zeit reif ist. Gemeinsam flüchten sie also auf der Suche nach dem Turm im Meer von dem ihnen Maria Harms berichtet hat. 

    Wieder zurück im Jahr 1803 zeigt sich, dass Mary seit der Geburt iher Tochter Schneewitchen in kürzester Zeit um Jahre gealtert ist. Nun sieht sie sich auch im Spiegel an, aus welchem eine Frau zu ihr spricht und ihr offenbart, dass sie entweder ihre Tochter töten, oder junge unschuldige Frauen ermorden und in deren Blut baden müsse, um ihre Schönheit, die sie einst besaß wiederzuerlangen. 

    Schneewitchen und Will die gemeinsam im Kleiderschrank der Mutter sitzen hören alles mit an, bis Mary ihre Tochter erwischt und ihr verspricht, dass sie so etwas schrecklliches niemals im Leben tun würde. 

    Von Will nimmt sie erneut keine Notiz. 

    Um 1593 ihr Ziel, den Turm im Meer zu finden zu erreichen, schlagen sich Dorian und Mary bis nach Hamburg durch um auf einem Schiff welches bald den Hafen verlässt einen Platz zu ergattern. Sie schaffen es bei Kapitän Blaubart, dessen Name auch sein Markenzeichen repräsentiert, Interesse zu wecken und er bietet Ihnen an, sie zu diesem mysteriösen Turm, von dem er bisher nur aus Sagen gehört hätte, zu begleiten. 


    Der dritte Teil der Reihe hat mir bisher am besten gefallen. Die Szenen aus Schneewitchens Kindheit waren sehr spannend und dadurch, dass sich immer mehr und mehr Details zusammenfügen, wir die Geschichte immer klarer und druchsichtiger und macht so umso mehr Spaß noch tiefer in sie hineinzutauchen.

    Das Cover des Buches sagt mir zwar nicht zu, aber die Ausgestaltung und die liebevollen Details im Buch sind ein Hingucker und verleihen dem Ganzen einen tollen Charm.

     

  7. Cover des Buches Der Schrecksenmeister (ISBN: 9783492253772)
    Walter Moers

    Der Schrecksenmeister

     (1.162)
    Aktuelle Rezension von: pmg

    In Sledwaya, der ungesundesten Stadt des Kontinentes Zamonien lebt Echo, das kleine Krätzchen. Krätzchen unterscheiden sich von Katzen nur dadurch, dass sie alle Sprachen aller Lebewesen sprechen können, zwei Lebern und ein nahezu perfektes Gedächtnis haben. Echo genoss ein bequemes Hauskrätzchen-Leben, bis seine Besitzerin starb. Ungefüttert und hungernd zieht Echo durch Sledwaya, auf der Suche nach jemanden der es füttert.,

    Schliesslich findet sie den gefürchteten Schreksenmeister Succubius Eißpin, der im geheimen über die Stadt herrscht und geht mit ihm in seiner Not einen Vertrag ein: Eißpin fütter Echo bis zum nächsten Vollmond mit den erlesensten und leckersten Speisen, dafür darf er das Krätzchen töten, um aus ihm das unsterblich machende Krätzchenfett zu gewinnen. Ausserdem weiht Eißpin das Krätzchen in sämtliche Geheimnisse seiner Kunst ein, denn durch das Auskochen von Echo's Fett enthält dieses auch das gesamte Wissen des Krätzchens.

    Anfänglich ist Echo froh, dem Hungertod entronnen zu sein. Als aber der Vollmond immer näher rückt, wächst seine Angst und er sucht nach einem Ausweg (den es denn auch findet, aber mehr soll hier nicht verraten werden.)

    Der Schreksenmeister ist der fünfte Band der Zamonien-Reihe, allerdings wiederum eine in sich geschlossene Geschichte, die unabhängig von den anderen Gelesen werden kann. Es ist angelehnt an Gottfried Keller's Spiegel das Kätzchen (das ich allerdings noch nicht gelesen habe).

    Das Buch hat mich fasziniert. Es liest sich leicht und flüssig. Witzig sind auch die vielen Illustrationen, die die verschiedenen Kreaturen, die im Buch vorkommen, veranschaulichen.

  8. Cover des Buches Das Hexenmädchen (ISBN: 9783442484287)
    Max Bentow

    Das Hexenmädchen

     (265)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Rauschenbach

    Ich liebe es einfach an Max bentow, dass man wirklich bis zum Ende nicht drauf kommt wer es war. Er legt immer falsche Fährten wo man denkt ja jetzt weiss ich wers ist und dann ist derjenige doch wieder unschuldig.diesen teil fand ich sehr stark 

  9. Cover des Buches Das Buch der verlorenen Dinge (ISBN: 9783548609225)
    John Connolly

    Das Buch der verlorenen Dinge

     (268)
    Aktuelle Rezension von: chaosXcontrol

    Auf ,,Das Buch der verlorenen Dinge" bin ich eher zufälligen gestoßen, doch das Cover mit seiner krummen Schrift und den schnörkeligen Ranken zog direkt meine Aufmerksamkeit auf sich.

    Die Einleitung der Geschichte ist recht lang, doch das fällt gar nicht störend auf, im Gegenteil: Man lernt den zwölfjährigen David kennen, dessen Welt gleich zu Beginn schon aus den Fugen gerät. Seine Mutter liegt im Sterben und auch nach ihrem Tod ist der Junge natürlich nicht bereit, sie loszulassen. Als sich sein Vater schließlich kurz darauf neu verliebt und David auch noch einen kleinen Bruder bekommt, fühlt er sich nun vollends fehl am Platz und ungeliebt. Sich in seine geliebten Bücher flüchtend, isoliert er sich mehr und mehr von der Außenwelt und findet sich bald in einer Welt wieder, die ihm fremd und doch vertraut zugleich ist...Und hier beginnt die eigentliche Geschichte. Zu erwähnen ist noch, dass die Handlung zeitlich während des zweiten Weltkrieges spielt.

    Inhaltlich ist das Buch sehr schön aufgebaut; es gibt einzelne, teilweise recht episodenartige Kapitel, die allesamt eine sehr schöne Länge haben und das Buch sehr flüssig lesen lassen. Besonders hervorstechend ist meiner Meinung nach der Erzählstil - zwar sieht man die Geschehnisse größtenteils aus den Augen des Protagonisten, erhält aber ziemlich wenig Einsicht in seine Gedankenwelt. Stattdessen wirkt die komplette Handlung aus der Sicht eines Erzählers wiedergegeben, wodurch eine wirklich schöne Märchenatmosphäre entsteht, die die den Charm des Buches ausmacht.

    Man lernt auf der Reise des Jungen viele gute und auch bösartige Menschen sowie menschenähnliche Wesen kennen. Einige unterstützen David, der sich in dieser Fremde anfangs sehr verlassen fühlt, andere haben ihre eignenen, unschönen Absichten. Und wieder andere kommen einem auch schwer bekannt vor: so beispielsweise die sieben Zwerge, die sich um eine außerordentlich unfreundliche Schneewittchen kümmern oder das Lebkuchenhaus der bösen Hexe aus Hänsel und Gretel. Doch schnell ist klar, dass sich die klassischen Märchen hier etwas anders zutragen, denn der Autor lässt eigene, sehr interessants Aspekte mit einfließen.

    Alles in allem war dieses Buch - dieses Märchen - mal ein Leseerlebnis der etwas anderen Art. Der Autor versteht sich wunderbar darauf, unsere Welt mit der Welt der Märchen zu verbinden, woraus eine düstere, zwischendurch recht blutige, aber dennoch unglaublich spannende und auch schöne Geschichte entsteht!

  10. Cover des Buches Es (ISBN: 9783453504080)
    Stephen King

    Es

     (2.243)
    Aktuelle Rezension von: Seitenwelt
    Es ist definitiv eines von Stephen Kings Monumentalwerken. Aber seien wir ehrlich, wäre es wirklich noch so gut, wenn es nur halb so lang wäre? Es ist gerade der für Stephen King übliche langsame, aber stetige Aufbau der Spannung, der dieses Buch ausmacht. Treibt er es damit auf die Spitze? Ja. Natürlich. Aber was soll ich sagen, er kann es eben. Das ist seine große Stärke und das merkt man in dem Buch ganz deutlich.
    Aber beginnen wir am Anfang. In diesem Buch geht es - ganz kurz gesagt - um eine Gruppe Kinder, die eine unbekannte Macht jagen, die Menschen umbringt, und die als Erwachsene zurückkehren, um ihre Taten zu vollenden. Und doch geht es um so viel mehr.
    Wir haben hier eine Gruppe Kinder, die sich mit Morden konfrontiert sehen. Allein das ist schon eine höchst sonderbare Konstellation, zumal diese Kinder nichts besonderes an sich haben. Sie sind einfach nur ganz normale Kinder. Wir lernen diese Kinder auf den vielen Seiten dieses Buches sehr gut kennen, ihre Sorgen, ihre Gedanken, ihre Freuden, aber vor allem ihre Ängste. Hier kommt nun auch schon das erste leider: Leider liegt der Fokus so stark auf den Kindern, dass die meisten andern Figuren eher blass bleiben. Sie verschwimmen im Hintergrund und viele Personen, die für die Kinder wichtig sein sollten, werden sogar nur erwähnt. Die Kinder werden in ihrer eigenen kleinen, kindlichen Blase dargestellt, und nur diese gemeinsame Welt wird gezeigt. Nun ja, andernfalls wäre das Buch vermutlich noch deutlich länger geworden. Und zwar unterscheiden sich die Kinder in ihrer Persönlichkeit und ihren Fähigkeiten sehr stark, der Fokus liegt aber ganz klar auf Bill. Die anderen Kinder haben ihre Momente, aber Bill ist die treibende Kraft, derjenige, der wirklich aktiv wird, derjenige, der alles vorantreibt und die Gruppe zusammenhält. Er ist allerdings auch derjenige aus der Gruppe, den Es am stärksten beeinflusst hat. Schnell wird für die Kinder klar, dass es nicht nur um Rache geht, sondern auch um ihr eigenes Überleben.
    Trotz seiner Länge verliert das Buch nie seine Spannung. Es ist keines der Bücher, von denen man sich nicht losreißen kann, die einen nachts nicht mehr schlafen lassen. Aber diese ständige, leichte Steigerung der Spannung hält einen die ganze Zeit bei der Stange. Was mich stellenweise völlig aus dem Lesefluss gerissen hat, waren die Perspektivwechsel mitten in der Szene, denen ich nicht immer ganz leicht folgen konnte. Aber auch das ist man von Stephen King ja gewöhnt.
    Die Auflösung und der Hintergrund der ganzen Geschichte waren höchst seltsam, Stephen King typisch eben. Obwohl ich mir an der Stelle tatsächlich noch etwas Erklärung gewünscht hätte, warum das denn alles so war und was es damit auf sich hatte. Aber das bleibt nun meiner Fantasie und Interpretation überlassen.
    Wie bereits erwähnt ging es in dem Buch um den Kampf gegen ein unbekanntes mörderisches Monster. Aber es geht um so viel mehr - und das wird sogar in einem Dialog im Buch aufgegriffen. Es geht um Freundschaften, Pflichtgefühl und um Kindheitsängste, und wie sie uns bis ins Erwachsenenalter hinein begleiten können, vielleicht sogar für den Rest unseres Lebens. Letzteres hat mich ganz besonders fasziniert. Wir wissen zwar als Erwachsene, dass es da kein Monster im Schrank oder unter dem Bett gibt (oder was auch immer einem als Kind Angst gemacht hat), aber wenn man dann in eine Situation kommt, in der man daran erinnert wird und in der es wieder so real erscheint… ist die Angst dann wirklich weg? Sind wir dann wirklich die rational denkenden Erwachsenen? Oder kommt das Kinder in uns wieder hervor, wenn wir an usnere Kindheit erinnert werden, und mit ihm all die Ängste? Sind diese Ängste als Erwachsene nicht sogar schlimmer, weil sie nicht in unser gefestigtes Weltbild passen, aber dennoch so echt erscheinen, es aber vernünftigerweise gar nicht sein können? Diese Themen ziehen sich durch das ganze Buch. Es sind Ängste, die jeder einzelne von uns verstehen und nachvollziehen kann. Und gerade das macht dieses Buch so mächtig. Es ist keine abstrakte Angst, die hier geschaffen wird, sondern eine verdammt reale, die in uns schlummert, und die man weckt.

  11. Cover des Buches Eine dunkle & grimmige Geschichte (ISBN: 9783760783666)
    Adam Gidwitz

    Eine dunkle & grimmige Geschichte

     (171)
    Aktuelle Rezension von: Buechergeplauder

    In diesem Märchen geht es um die Charaktere Hänsel und Gretel. Wer kennt die Beiden nicht? Grimms Märchen werden in der heutigen Zeit, so gut wie jedem ein Begriff sein. Genau um diese Geschichten geht es, nur etwas anders, etwas düsterer und unheimlicher.


    Hänsel und Gretel durchforsten mehrere Geschichten, die wir aus Grimms Märchenwelt kennen. Sie besuchen nicht nur ihre Geschichte sondern geraten noch in viele weitere bekannte Märchen.


    Eine dunkle und grimmige Geschichte vom Adam Gidwitz ist mal wirklich eine andere Art von Märchen. Eins, dass man sicherlich in dieser Form nicht kennt.


    Der Schreibstil ist sehr angenehm und einfach gehalten. 


    Das Cover sieht, meiner Meinung nach, wirklich super aus. Es passt perfekt zur Geschichte, etwas dunkel und grimmig.


    Das Buch an sich hat mir ganz gut gefallen, es ist etwas anderes, als man sonst kennt.


    Trotz allem darf man natürlich nicht vergessen, dass es sich hier um ein Kinder- / Jugendbuch handelt und es für diese Verhältnisse dann doch etwas zu unheimlich und blutig ist.


    Im Großen und Ganzen ist das Buch lesenswert, aber meiner Meinung nach kein Muss.


  12. Cover des Buches Der Augenmacher (ISBN: 9782919801022)
    Elias Haller

    Der Augenmacher

     (75)
    Aktuelle Rezension von: sniperosx

    Ich suchte ein Buch, das einmal ohne Fitzek typischen Ekel/Horror-Thriller auskommt. Auch wenn der Augenmacher bei weitem kein angenehmer Geselle ist, war das Buch gut zu lesen und begleitete mich einige Wochen als Bettlektüre. Ich wurde positiv überrascht. 

    Die Charakter sind sehr sympathisch, insbesondere mit Fr. Frost hat Haller eine interessante Persönlichkeit geschaffen, mit der ich mich, obwohl Sie sehr kalt dargestellt wird, schnell zurechtgefunden habe. 

    Die Spannung war durchwegs, allerdings nicht übermäßig vorhanden. In die Richtung geht in der Tat noch etwas. 

    Auch der Ort Leipzig, in der die Geschichte hauptsächlich spielt, ist für mich persönlich nicht gerade attraktiv, nachdem ich von Beckett und Carter spektakulärere Atmosphären gewohnt bin. Aber das ist eine rein subjektive Sache.  

    Der Schluss hat mich zu letzt auch nicht wirklich überzeugen können. Wieder ein Ausgang, der ggf. etwas ausführlicher hätte werden können. Das Showdown ist auf etwa 10-15 Seiten komprimiert. Zack Zack, vorbei. Schade, da doch das Katz- & Mausspiel stehts an Fahrt aufnimmt!

    Ich schnappe mir nun den nächsten Teil und schaue, wie dieser sich entwickelt. 

  13. Cover des Buches Der Mädchenwald (ISBN: 9783839818350)
    Sam Lloyd

    Der Mädchenwald

     (43)
    Aktuelle Rezension von: cvcoconut

    Elissa wird entführt auf dem Weg zu einem Schachturnier. Sie wacht auf in einem dunklen Verlies und bekommt bald Besuch von Elijah. Könnte er ihre Rettung sein?

    Das Hörbuch ist aufgebaut aus drei Perspektiven, Elissa, Elijah und der ermittelnden Polizistin. Jede Person wird auch von einer anderen Stimme gesprochen, was teilweise einen sehr beklemmenden Eindruck gemacht hat. Doch gerade das hat mir an diesem Hörbuch so gut gefallen. Man erfährt nur das, was die Protagonisten durchmachen und jedes aus der entsprechenden Situation.

    Man spürt die Angst, die Beklommenheit und dann auch immer wieder die Hoffnung. Ich habe es regelrecht verschlungen und kann es nur weiter empfehlen.

  14. Cover des Buches Die Totgesagten (ISBN: 9783548287195)
    Camilla Läckberg

    Die Totgesagten

     (157)
    Aktuelle Rezension von: Daphne1962

    Es sind nur noch ein paar Wochen bis zur Hochzeit von Patrik Hedström und seiner Erica. Aber beide sind dermaßen gestresst, jeder auf seine Art und Weise. Während Erica mit ihrer Schwester Anna, die sich in einer heftigen Depression befindet beschäftigt, hat Patrik einen neuen Todesfall mit seinem Team zu bearbeiten. Auch bekommt er eine
    neue Kollegin namens Hanna Kruse. Für eine Einarbeitung bleibt keine Zeit.

    Zuerst gibt es einen rätselhaften Verkehrsunfall mit Todesfolge und dann kommt eine Teilnehmerin aus einer Reality Show auf grausame Weise ums Leben. Die Ermittler wissen nicht mal, welchen Fall sie zuerst bearbeiten sollen. Fieberhaft versuchen sie eine Verbindung zu finden. Als es ein sonderbares Zeichen aus einem Märchenbuch gibt, findet Patrik noch einen weiteren ungeklärten Fall, der ähnlich gelagert war.
    Ist das erst der Anfang einer Serie?

    Es war mein 2. Buch von Camilla Läckberg und ich muss sagen, es hat mir schon besser gefallen. Zum einen die privaten Geschichten um Patrik und Erica und zum anderen die Filmaufzeichnungen in der Reality Show und dann die geheimnisvollen Puzzelteile, die der Leser versucht zusammen zu setzen. Nur langsam baut sich die Geschichte auf, die dann aber so nach und nach erst an Fahrt aufnimmt. Lediglich die vielen
    Personen im Buch können schon etwas verwirrend werden. Der Leser muss sich da schon sehr konzentrieren. Aber alles in Allem ein solider schwedischer Krimi.
  15. Cover des Buches Magical (ISBN: 9783833901041)
    Alex Flinn

    Magical

     (103)
    Aktuelle Rezension von: ElOlorDeUnLibro

    Ich habe die Story bereits als Teenie gelesen und fand sie ganz nett, heute ist die Geschichte immer noch ganz nett.

    ************

    Spoiler:


    Vor allem über das Ende denke ich heute anders als vor 10Jahren. Wo ich es früher schade fand, dass sich Emma gegen Warner entscheidet, finde ich es heute genau richtig. Früher war noch dieses idealisierte, es gibt den "einen perfekten Mann" -und da Warner zuerst da war, musste das in meinem Kinderkopf zwangsläufig auch er sein. Heute finde ich Travis tatsächlich besser, denn er und Emma haben nun wirklich super viele Gemeinsamkeiten und er ist nicht so sprunghaft wie Warner.


    Alles in allem, nette Geschichte für zwischendurch, aber kein Must-read.

  16. Cover des Buches Die Grimm-Chroniken - Die Apfelprinzessin (ISBN: B078YR9CXR)
    Maya Shepherd

    Die Grimm-Chroniken - Die Apfelprinzessin

     (24)
    Aktuelle Rezension von: lliz_lovesbooks

    "Dieses Buch beginnt nicht mit "Es war einmal", denn auf diese Weise fanen all die Lügen an, die Jakob und Willhelm in die Welt gesetzt haben"

    Super Einstieg in die Geschichte. Ich liebe die Idee der Verbindung der Märchenwelt mit der realen welt des 21 Jh. 

    Die Bücher erzählen fortlaufend eine Geschichte, doch aufgrund der Kürze des einzelnen Bandes fehlt der Spannungsbogen. 

    Man bekommt keine Verbindung zu den Charakteren und wenn man die Reihe dann nicht in einem Ritt weiterliest oder hört finde ich es schwierig sich in die Story hineinzuversetzen. 

    Es gibt super Ideen, die einen fesseln könnten und wirklich spannend zu erkunden sind, aber man wird leider unterbrochen, wenn man gerade anfängt sich damit zu identifizieren. Die geschaffenen Atmosphäre ist aber sehr gut beschrieben.

    Leider konnte mich auch die Sprecherin des Hörbuches nicht überzeugen, ich alles ziemlich emotionslos und eintönig fand.

  17. Cover des Buches Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär (ISBN: 9783328107682)
    Walter Moers

    Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär

     (2.138)
    Aktuelle Rezension von: SonjaMarschke

    Dieses Buch ist so vieles auf einmal: Komödie, Abenteuerroman, Liebesgeschichte, ... vor allem aber eines: großartige Unterhaltung!

  18. Cover des Buches Die Stadt der Träumenden Bücher (ISBN: 9783328107514)
    Walter Moers

    Die Stadt der Träumenden Bücher

     (3.334)
    Aktuelle Rezension von: Jumijajo

    Mein Lieblingsbuch für immer und ewig. Mit 15 habe ich dieses Buch bei meinem Praktikum in einer Buchhandlung zum ersten Mal in der Hand gehabt und seither bestimmt 1x im Jahr wieder gelesen. Und das Hörbuch gehört - Dirk Bach macht das unfassbar großartig (RIP).

    Walter Moers hat damals mit seinen "13 1/2 Leben des Käpt´n Blaubär" einen neuen Kontinent erschaffen, Zamonien. Hier, in der Stadt Buchhaim - der Stadt der träumenden Bücher, spielt dieser Roman. Genauer gesagt nur zu Beginn, der Großteil von Hildegunsts Abenteuer spielt unterhalb der Stadt. In den Katakomben von Buchhaim, wohin ein eigenartiges Manuskript unseren Helden verschlägt. 

    Hier können Bücher nicht nur gelesen werden, sondern auch vergiften, verletzen, ja sogar töten. Und noch so viel mehr. Aber nehmt euch in acht! Eine Reise ist es auf die wir uns begeben, eine gefährliche Reise und vielleicht kommen nicht alle von uns wieder zurück... 

  19. Cover des Buches Wolfsfährte (ISBN: 9783404158959)
    Craig Russell

    Wolfsfährte

     (148)
    Aktuelle Rezension von: Captured_Inside_Books

    Inhalt:

    In dem zweiten Fall von Jan Fabel geht es um ein ermordetes Mädchen, das in Pose gesetzt wurde und den Beginn einer brutalen Reihe von Morden bildet. Schon bald stellt sich heraus, dass sich der Serienmörder offenbar von den Märchen der Brüder Grimm inspirieren lässt.


    Meine Meinung:

    Auch wenn der erste Band nicht ganz mein Fall war, wollte ich dem zweiten noch eine Chance geben, da ich ihn sowieso schon da hatte und alles was mit Märchen zu tun hat, liebe.

    Das Cover ist ähnlich wie beim ersten Band aufgebaut, wodurch man erkennt, dass die Bücher zur selben Reihe gehören. Ich finde das Motiv mit dem Blatt und dem Auge des Wolfes im Hintergrund sehr passend zum Inhalt.

    Der Schreibstil von Craig Russell hat mir wieder einige Probleme bereitet. Ich würde nicht sagen, dass er schlecht ist, aber definitiv gewöhnungsbedürftig. Manchmal war er mir ein bisschen zu ausschweifend, was die Spannung reduziert und auch dafür gesorgt hat, dass ich relativ lange zum Lesen brauchte. Außerdem hat Craig Russell eine besondere Art seine Charaktere darzustellen, an die ich mich auch erst gewöhnen musste.

    Jan Fabel finde ich weiterhin toll. In diesem Band hat man mehr über sein persönliches Leben erfahren, was mir wirklich gut gefallen hat. Er ist bodenständig und hat viel Wissen über einzelne Themengebiete. Am Besten finde ich aber, dass man mitbekommt, wie nahe ihm seine Arbeit geht und wie schwer es ihm teilweise fällt, sein Berufsleben von seinem Privatleben zu trennen. Das und seine Persönlichkeit im Allgemeinen macht den Thriller viel realistischer. Man hat auch einen näheren Einblick in das Leben der anderen Ermittler bekommen, wobei ich immer noch darauf hoffe, mehr über sie zu erfahren. Da es ja noch einige Bände gibt, wird das bestimmt noch passieren.

    Dadurch, dass mir der erste Teil nicht so gut gefallen hat, hatte ich keine großen Erwartungen, was “Wolfsfährte“ anbelangt. Ich denke, dass war vielleicht auch ein Grund, warum mir dieser Band besser gefallen hat.

    Am Anfang hatte ich, wie schon erwähnt, wieder einige Schwierigkeiten mit dem Schreibstil, sodass ich nicht sofort in die Geschichte eintauchen konnte. Allerdings habe ich bald darüber hinwegsehen können, weil die Story wirklich interessant ist. Die Art wie die Opfer in Pose gelegt, wie die einzelnen Morde verbunden werden und natürlich der Fokus auf Märchen finde ich einfach großartig. Man konnte sehr viel über die Entstehung und verschiedenen Versionen der Märchen lernen, was mir wirklich Spaß gemacht hat.

    Die Ermittlungen selbst waren auch sehr spannend. Ich finde es interessant zu sehen, wie vorgegangen wird und wie alle Spuren sich langsam zusammensetzen. Besonders toll in diesem Band ist der Aspekt, dass es unterschiedliche Verdächtige gibt. Das hat das ganze nochmal aufgepeppt. Je nachdem wie der Ermittlungsstand war, ist ein anderer zu den Hauptverdächtigen geworden und man wusste bis zum Schluss nicht so richtig, wer denn jetzt der Täter ist.

    Dennoch gab es auch ein paar Dinge die mich gestört haben. Dazu gehören zum Beispiel die Zeitabstände. Der Thriller ist wie eine Art Tagebuch aufgebaut, wo die einzelnen Kapitel jeweils verschiedene Tage und Uhrzeiten als Überschrift haben. Das ist beim ersten Teil auch der Fall und eigentlich finde ich das sogar gut. Hier ist es aber so, dass teilweise zwischen den Kapiteln Wochen vergehen. Das hat mich stutzig gemacht, weil ich wissen wollte, was in diesen Zeiträumen passiert ist. Auf der anderen Seite macht es die ganze Sache aber auch ein Stück weit realistischer, weil dadurch gezeigt wird, dass es nicht immer schnell geht und es sich manchmal längere Zeit keine neuen Spuren ergeben.

    Eine weitere Sache, wo ich mir unsicher bin, was ich davon halte, sind die Ausschweifungen. Craig Russell geht gerne auch auf andere Themen länger ein, die vielleicht nur am Rande für die Handlung wichtig sind, aber meiner Meinung nach nicht in diesem Ausmaß notwendig wären. Dazu gehören zum Beispiel die Geschichte Hamburgs und die Architektur. An sich finde ich die Themen sehr interessant und habe absolut nichts dagegen, darüber mehr zu lesen. Aber leider geht dadurch die Spannung ein bisschen verloren und das Buch zieht sich zwischendurch deshalb ein wenig.

    Das Ende finde ich in gewisser Weise auch sehr realistisch. Das liegt an dem Fakt, dass sie den Täter nur bekommen haben, weil dieser es "zugelassen" hat. Es war interessant, seine Sichtweise erklärt zu bekommen.

    Insgesamt hat mir dieser Thriller viel Spaß gemacht. Der Handlungsort Hamburg, die relativ realistische Handlung und die gute Recherche sind auch bei diesem Band wieder die ausschlaggebenden Punkte, warum ich ihn so gut finde. Der Bezug zu den Märchen der Brüder Grimm und die vielen Informationen, die ich dadurch erhalten habe, sorgen dafür, dass ich dieses Buch viel besser als den ersten Teil finde und die Reihe weiterverfolgen werde.


    Fazit:

    “Wolfsfährte“ ist für mich um einiges besser als sein Vorgänger, obwohl ich immer noch kleine Probleme mit den Schreibstil habe. Der starke Bezug zu den Märchen, die realistische Handlung und interessante Verbindung der Morde sind einige Punkte, die diesen Thriller für mich so gut gemacht haben. Allerdings gibt es teilweise zu ausschweifende Erklärungen, wodurch die Spannung ein bisschen auf der Strecke bleibt.

  20. Cover des Buches Die Grimm Chroniken - Asche, Schnee und Blut (ISBN: B07BHJ1G4C)
    Maya Shepherd

    Die Grimm Chroniken - Asche, Schnee und Blut

     (16)
    Aktuelle Rezension von: lliz_lovesbooks

    Auch der zweite Teil der Chroniken hat für mich ähnliche Probleme wie der erste. Das Hauptproblem liegt immernoch in der Kürze.

    Hätte man Teil 1 & 2 zusammengefasst, wäre eine andere Tiefe entstanden, da man ein wenig mehr Informationen zu der Handlung und den Charakteren bekommt. Trotzdem fehlt mir der Tiefgang noch immer. 

    Nach wie vor liebe ich die Idee und die Atmosphäre der Geschichte und werde definitiv weiterlesen. Die Hörbücher erreichen mich leider nicht, da im zweiten Teil ählich wie im ersten, mir die Emotiononalität und Intonation der Sprecherin fehlt. Vielleicht liegt es auch daran, das sich die Hauptgeschichte derzeit um Will (William) dreht und ein männlicher Sprecher für mich besser funktioniert hätte. 

    Die Autorin schafft es, die und bekannte Märchenwelt so geschickt in Orte und Begebenheiten der heutigen Zeit einzuflechten, das man die verschwimmenden Welten als völlig normal ansieht und man sich die Geschichten gut im hier und jetzt vorstellen kann.

    Ich bleibe also gespannt auf die Fortsetzungen, die ich nun allerdings lesen werde.

  21. Cover des Buches Der Eiserne König (ISBN: 9783841421173)
    John Henry Eagle

    Der Eiserne König

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Aglaya
    Der eiserne König soll auferweckt werden und die Herrschaft über Pinafor übernehmen, nachdem er vor Jahrhunderten wegen seiner Grausamkeit gebannt wurde. Der ehemalige Räuber Hans und seine Freunde machen sich auf den Weg, den dunklen Herrscher zu stoppen.


    Die Geschichte wird aus wechselnder Perspektive erzählt, in jedem Kapitel wird die Sicht einer anderen Person geschildert. Dennoch bleiben die Figuren eher blass und auf wenige Eigenschaften reduziert, und man erfährt kaum etwas über sie. So fiel es mir schwer, wirklich mit ihnen mitzufiebern. Die Figuren selbst sind alles Märchenfiguren, die den meisten bereits bekannt sein dürften, auch wenn sie der Autor noch leicht verändert hat. So ist beispielsweise Sneewitt (die offensichtlich auf Schneewittchen anspielt) eine rothaarige Kampfamazone mit einem Hass auf Männer, insbesondere Prinzen, und panischer Angst vor (vergifteten) Äpfeln.


    Die Handlung besteht im Grunde aus vielen einzelnen, einfach aneinandergehängten Geschichten, die ebenfalls an Märchen angelehnt sind. Ein lockerer Handlungsbogen verbindet die einzelnen Geschichten. Mit rund 650 Seiten ist das Buch für diesen Erzählstil aber viel zu lang geraten, sodass ich mich nach einem Drittel nur noch durchkämpfte und auf ein baldiges Ende hoffte. Die Hauptstory hätte man besser mit deutlich weniger Nebengeschichten (und weniger Wiederholungen, wieso braucht es alle 20 Seiten wieder eine neue Schlacht) auf 250-300 Seiten erzählt, da wäre wohl ein spannendes Buch daraus entstanden. So wie das Buch nun steht ist es schlicht überladen mit zu vielen Nebenhandlungen und zu vielen Figuren, die aufgrund ihrer Farblosigkeit zu einem unüberschaubaren Einheitsbrei verschmelzen.


    Der Schreibstil des Autors John Henry Eagle ist ziemlich einfach gehalten, wirkt stellenweise etwas abgehackt und insgesamt recht unausgewogen. Die im märchenhaften Stil gehaltenen Beschreibungen werden immer wieder durch sehr umgangssprachliche Dialoge unterbrochen, die einfach nicht hineinpassen wollen. Worte wie Kotzbrocken, Pillepalle oder Selbstverfreilich haben mich immer wieder aus der Märchenwelt hinausgerissen. Zudem strotzt das Buch vor sinnloser Grausamkeit (ok, das tun Grimms Märchen zugegebenermassen auch), die für mich ebenso wenig in die Geschichte hineingepasst hat.


    Mein Fazit

    Schöne Grundidee, durch endlose Nebengeschichten und den gewöhnungsbedürftigen Schreibstil aber viel zu lang und zäh geraten.


  22. Cover des Buches Mein Reckless Märchenbuch (ISBN: 9783791504919)
    Cornelia Funke

    Mein Reckless Märchenbuch

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Lupina15
    Klappentext:
    Grimms Märchen in der Welt hinter dem Spiegel. Es war einmal eine berühmte Autorin, die eine besondere Leidenschaft für Märchen hegte. Von Aschenputtel bis zum Teufel mit den drei goldenen Haaren vereint diese persönliche Anthologie von Cornelia Funke, pünktlich zum 200-jährigen Grimm-Jubiläum, eine große und sehr persönliche Märchen-Auswahl. Ein Märchenbuch mit Mehrwert. Eine Mischung aus Werkstattbericht und Märchenschatz. Alle in Reckless 1 und 2 vorkommenden Märchen der Brüder Grimm sowie weitere Lieblingsmärchen von Cornelie Funke mit Vorwort und Kommentaren der Autorin

    Meine Meinung:
    Die Reckless-Reihe gehört zu meinen absoluten Lieblingsbuchreihen, und Jacob ist mein literarischer Held (und Bookboyfriend). Daher ist es natürlich absolut großartig, dass dieses hübsche Büchlein hier ein kleines Schmankerl für alle Reckless-Fans und Märchenliebhaber ist.
    Cornelia Funke erzählt darin ihre liebsten Märchen der Gebrüder Grimm. Dabei sind auch einige, die in der Buchreihe gar nicht enthalten sind, sondern nur zur Freude des Lesers abgedruckt wurden. Die Anmerkungen der Autorin zu den einzelnen Märchen sind hier der Goldschatz des ganzen Buches. Es ist unglaublich spannend zu lesen, was Cornelia über diese Klassiker denkt, wie sie sie in die Geschichte von Reckless eingebaut hat und versteckte Informationen preisgibt.
    Fürjeden Fan der Reihe ist dieses Büchlein ein must-have. Und auch jedem Märchen-Fan lege ich es ans Herz, denn es ist klein und handlich, passt in jede Tasche und sorgt beim Lesen für leuchtende Augen.
  23. Cover des Buches Rumo & die Wunder im Dunkeln (ISBN: 9783328601906)
    Walter Moers

    Rumo & die Wunder im Dunkeln

     (1.096)
    Aktuelle Rezension von: ravenclawseagle

    Inhalt: Der kleine Wolpertinger Rumo wächst wohlbehütet auf einem Fhernachenhof (so werden menschenähnliche Wesen in der magischen Welt Zamonien genannt) auf, bis dieser von Einäugigen Riesen überfallen wird. Diese verschleppen ihn auf die Wandernden Teufelsfelsen, wo Rumo wie vielen anderen Zamoniern ein dunkles Schicksal droht: Die Riesen wollen ihre Beute fressen. Zusammen mit Haifischmade Smeik heckt Rumo einen Plan aus, um den Teufelsfelsen zu entfliehen. Beide begeben sich auf Entdeckungsreise durch Zamonien und begegnen manch wunderbaren Kuriositäten…

    Meine Meinung: „Rumo“ wurde mir von zwei Freundinnen, die für Moers‘ Bücher schwärmen, als Einstiegslektüre in die Welt von Zamonien empfohlen. Dazu eignet sich das Buch aus meiner Sicht wirklich gut – wenn es auch nicht Moers‘ erster Zamonien-Roman ist, so wird sein unerfahrener Protagonist Rumo erst in die Welt hinausgeschickt und lernt Zamonien gemeinsam mit der Leserschaft kennen. Zamonien ist eine einzigartige Fantasiewelt und die Ausgestaltung des Romans hebt sich ebenso von allem anderen ab, das ich bisher gelesen habe. Moers ist ein sehr kluger und sprachgewandter Autor, der die deutsche Sprache zu wundersamen Wortneuschöpfungen verknüpft. Textstellen, an denen unterschiedliche Figuren zu Wort kommen, sind verschieden typografisch gestaltet – so ist die Schrift an der Stelle, an der Smeik auf die Unvorhandenen Winzlinge trifft und Smeik sich mit diesen unterhält, sehr klein und der verrückte Untenwelt-Herrscher Gaunab vertauscht sämtliche Silben, wodurch man sich teilweise sehr stark konzentrieren muss, um zu verstehen, was dieser von sich gibt.

    Kritisch bewerte ich das hohe Maß an Brutalität und Sadismus (General Ticktack hat seltsame Neigungen), das in diesem Buch anzutreffen ist. Es handelt sich also definitiv um Fantasy für Erwachsene, die sich nicht scheuen, brutale Szenen zu lesen.

    Fazit: Bei „Rumo“ handelt es sich um einen einzigartigen Fantasy-Roman und einen wunderbaren Einstieg in Walter Moers‘ Zamonien. Als nächstes Moers-Buch werde ich „Die Stadt der Träumenden Bücher“ lesen – den Protagonisten Hildegunst von Mythenmetz habe ich bereits in „Rumo“ kurz kennengelernt und ich bin gespannt, mehr über die Lindwürmer zu erfahren.

  24. Cover des Buches Grimms Märchen - vollständig und illustriert (Cabra-Lederausgabe) (ISBN: 9783730602041)

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