Bücher mit dem Tag "hafen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "hafen" gekennzeichnet haben.

166 Bücher

  1. Cover des Buches Der Übergang (ISBN: 9783442469376)
    Justin Cronin

    Der Übergang

     (1.216)
    Aktuelle Rezension von: Quacki24

                


     😫Ich bin sooo enttäuscht. Es fing wirklich richtig toll an, aber dann hat der Autor sich leider auf die völlig falschen Charaktere und uninteressante Settings fokussiert und mich dabei total verloren 😔. Ich habe nur durchgehalten, weil ich es für den Buchclub las und das Hörbuch zu Hilfe nahm. Wirklich schade, denn hatte soviel Potential.              
  2. Cover des Buches Der Augensammler (ISBN: 9783426503751)
    Sebastian Fitzek

    Der Augensammler

     (5.251)
    Aktuelle Rezension von: Schaetze_auf_Papier

    Meine Meinung :

    Alexander Zorbach, ehemaliger Polizist und jetziger Zeitungsreporter, ist wie viele andere Kollegen auch an DER Story in Berlin dran. Er berichtet über den Augenjäger, der in Berlin Kinder entführt und ihre toten Mütter mit einer Stoppuhr zurück lässt. 45 Stunden hat die Polizei Zeit diese Kinder zu befreien. Als ehemaliger Kollege ist Zorbach gut vernetzt und hört regelmäßig den Polizeifunk. Beim neusten Fall des Augenjägers gerät jedoch Zorbach selbst in Verdacht, denn es werden erdrückende Beweise an den Tatorten gefunden. Auf der Flucht vor der Polizei trifft er auf die blinde Physiotherapeutin Alina Gregoriev. Sie hat manchmal bei Berührung einer Person eine Vision und glaubt den Augenjäger berührt zu haben. Gemeinsam begeben sie sich auf eine gefährliche Jagd nach dem Augensammler.

     So erst einmal das Staubtuch ausgeschüttelt und die Spinnweben entfernt. Das Buch der Augensammler ist bereits vor 11 Jahren erschienen. Soll man so ein altes Buch überhaupt noch rezensieren, oder gibt es dergleichen schon zu viele? Sebastian Fitzek selbst hat seine Bücher der Augensammler und der Augenjäger entstaubt. Sein neues Werk Playlist, welches 2021erscheint, hat die gleichen Hauptprotagonisten wie die beiden Bücher aus 2010 und 2011, und warum nicht auch mal seinen Senf zu älteren Büchern dazugeben.

    Der Augensammler ist das erste Buch, indem uns Alexander Zorbach vorgestellt wird. Der flotte Schreibstil und die Tatsache, dass man wissen möchte was dahinter steckt, lässt einen als Leser das Buch kaum aus der Hand legen. Spannend und in einem rasanten Tempo erzählt Fitzek die Story rund um dieses ungewöhnliche Duo. Selbst das Buch passt sich dem Duo an, denn auch hier völlig untypisch werden die Seitenzahlen rückwärts gelesen. 

    Fazit: Mir hat das Buch ein paar spannende Lesestunden bereitet und der nächste Teil steht bereits in den Startlöchern. Von mir eine klare Leseempfehlung  

  3. Cover des Buches Spiel der Zeit (ISBN: 9783453471344)
    Jeffrey Archer

    Spiel der Zeit

     (468)
    Aktuelle Rezension von: Kaliko

    "Das Spiel der Zeit" von Jeffrey Archer ist der erste Band der Familiensaga ("Die Clifton-Saga"). Es spielt in England im Jahr 1919 bis zum Beginn des 2. Weltkrieges.

    Wir begleiten Harry Clifton, seine Mutter und die Familie Barrington. Wir erleben Harrys Schulzeit und den Beginn des 2. Weltkrieges, wo er dann ein junger Erwachsener ist. 

    Zum Inhalt will ich hier gar nicht viel schreiben, es ist wie in jeder Saga (und das meine ich nicht negativ)- man begleitet einige Hauptpersonen und erfährt einiges über ihr Leben. 

    Der Schreibstil ist flüssig und man kann es so weg lesen.

    Das Buch ist in acht große Abschnitte eingeteilt und handelt über einen bestimmten Zeitraum von einer der sechs Hauptpersonen. Was mich unheimlich gestört hat war der Perspektivenwechsel innerhalb eines Abschnitts. Das erste Kapitel eines Abschnitts ist in der 1. Person geschrieben und wechselt dann in die 3. Man merkt allerdings keinen Unterschied. Man bekommt trotzdem alle Informationen über die inneren Konflikte. Von daher frage ich mich die ganze Zeit, wechslen Sinn dieser Wechsel hatte...

    Was mich auch gestört hat waren die Charaktere. Keiner war mir wichtig, mit keinem konnte ich mitfiebern. Niemanden wünschte ich Erfolg in seinem Vorhaben, mit niemandem hatte ich Mitleid, wenn ihm etwas schlimmes widerfahren ist. Das Ende hatte durchaus einen guten Cliffhanger - jedoch war mir auch das Schicksal dieser Person egal. 

    Ich habe nicht vor, diese Reihe weiter zu verfolgen. Mein Fall war es nicht.

  4. Cover des Buches Die geliehene Zeit (ISBN: 9783426518106)
    Diana Gabaldon

    Die geliehene Zeit

     (1.420)
    Aktuelle Rezension von: _Dark_Rose_

    Achtung: Band 2 einer Reihe!

     

    1968: Roger Wakefield, ein junger Historiker, erhält den Auftrag eine Liste von Namen zu überprüfen. Alle Männer waren Jakobiten, die an der Schlacht von Culloden 1746 teilgenommen haben. Die Frau, die ihn bittet nach den Männern zu suchen, möchte wissen, was aus ihnen geworden ist. Ihr Name ist Claire Randall. Doch noch viel faszinierender als die Frau selbst, findet Roger ihre Tochter, Brianna.

    Seine Nachforschungen führen die drei an ein Grab und Claire enthüllt eine Geschichte, die so unglaublich klingt, dass sie einfach nicht wahr sein kann, oder? Sie erzählt von einem Highlander namens Jamie Fraser, dem Hofe König Louis XV., Prince Charles Edward Stuart und dem Aufstand der Jakobiten. Ihre Geschichte kann nicht wahr sein – aber was, wenn sie es doch ist?

     

     

    Ich liebe ja die Highland-Saga und werde nicht müde das immer wieder zu betonen, aber die Bücher zu rezensieren fällt mir unheimlich schwer, weil ich sie alle schon so oft gelesen habe, dass es wirklich nicht leicht ist, nicht aus Versehen zu viel zu verraten.

     

    Jamie hat die Hölle überlebt. Er hat Jack Randall überlebt, aber er hat seine Spuren auf seinem Körper und seiner Seele hinterlassen. Doch Jamie und Claire können sich nicht einfach ausruhen und der Geschichte ihren Lauf lassen. Sie wissen was kommen wird. Claire weiß ganz genau was den Highland-Clans droht, wenn die Schlacht von Culloden stattfindet. Sie müssen es einfach verhindern. Irgendwie – egal wie. 

     

    Doch wie verhindert man einen Aufstand? Gemeinsam mit Jamies Patenonkel Murtagh schmieden sie Pläne und schließlich läuft es darauf hinaus, dass sie versuchen müssen, Charles Edward Stuart die französische Assistenz zu entziehen. Kein Geld aus Frankreich bedeutet kein Geld für einen Feldzug. Um dieses Ziel zu erreichen, muss sich Jamie in die Jakobiten-Szene einschleusen und beide nach Versailles. Aber selbst wenn das alles gelingt – es gibt noch viel größere Probleme, die auf sie warten und nicht alle haben etwas mit Culloden zu tun.

     

    In diesem Band dürfen wir mit nach Versailles und es wird definitiv nicht langweilig dort. Doch wie so oft geraten Jamie und Claire schneller in Schwierigkeiten, als sie schauen können und haben sich in Rekordzeit einen Todfeind angelacht. Auch ihre Ehe muss einiges aushalten und über allem droht das Wissen, das man als Leser hat, dass Claire irgendwie wieder in der „Gegenwart“ gelandet ist. Nur wie? Und warum?

     

     

    Fazit: Dieser Band ist ebenso spannend und faszinierend, wie Band 1. Es wird witzig, romantisch, dramatisch und richtig heftig. Mehr als einmal bricht einem fast das Herz. Egal, wie oft ich die Reihe auch schon gelesen habe, es packt mich jedes Mal wieder. Man wird richtig in das Buch gesaugt und kann nicht aufhören zu lesen. 

    Ich möchte euch wieder die alte Übersetzung und das Originalbuch ans Herz legen. Die Bücher auf englisch zu lesen ist wirklich eine ganz andere Erfahrung.

     

    Von mir gibt es natürlich wieder volle 5 Sterne!

  5. Cover des Buches Lockwood & Co. - Der Wispernde Schädel (ISBN: 9783570157107)
    Jonathan Stroud

    Lockwood & Co. - Der Wispernde Schädel

     (506)
    Aktuelle Rezension von: ReadAndTravel

    Dank des spektakulären Erfolgs im Fall der seufzenden Wendeltreppe ist Lockwood & Co. nun eine der angesagtesten Geisteragenturen Londons. Doch inzwischen wird die Metropole bereits von einer Reihe neuer grausiger Ereignisse erschüttert: In einer beispiellosen Diebstahlserie werden mächtige magische Artefakte entwendet und deren Hüter grausam ermordet. Als dann auch noch auf einem Friedhof ein schauerlich eiserner Sarg geborgen wird, dessen Inhalt unter mysteriösen Umständen verschwindet, steht fest: Ein klarer Fall für Lockwood & Co.!

    Es ist viel zu lange her wo ich den ersten Band der Reihe gelesen habe. Doch auch nach der Zeit bin ich super leicht wieder in die Story reingekommen. Es war total schön wieder in der Agentur zu sein. Die drei waren mir wieder so sympathisch und ich musste immer wieder schmunzeln. Das Buch hat einen tollen Humor. 

    Das Buch konnte mich wieder super unterhalten und es hat mir sehr viel Spaß gemacht es zu lesen. Es war super leicht zu lesen und ich war recht schnell durch uns freue mich jetzt schon auf den nächsten Teil. Diesmal will ich nicht so lange warten. 4/5 Sterne. 

  6. Cover des Buches Ferne Ufer (ISBN: 9783426518236)
    Diana Gabaldon

    Ferne Ufer

     (1.101)
    Aktuelle Rezension von: Andrealovesbooks

    Eigentlich bin ich ein recht großer Fan der Outlander-Reihe, aber dieser Band hat mich stellenweise höchst verwirrt.

    Die Geschichte um Jamie und Claire verliert auch im dritten Band keinesfalls ihren Reiz und nimmt durch ihre lange Trennung und das Wiedersehen eine neue, spannende Dynamik auf. Auch die Beschreibung der 20 Jahre, die sie getrennt voneinander verbracht haben, war keinesfalls langweilig, aber hauptsächlich Claires Verhalten war stellenweise für mich überhaupt nicht nachvollziehbar. So kann ich beispielsweise nicht verstehen, warum sie Frank gegenüber so kaltherzig und teilweise aggressiv auftritt, obwohl er ihr nichts getan hat, ganz im Gegenteil, welcher Mann würde so selbstverständlich seine Frau wieder bei sich aufnehmen, die von einem anderen Mann schwanger ist, den sie liebt. Meiner Meinung nach wäre es ihr ohne Frank lange nicht so gut ergangen und Claire wirkt für mich einfach nur extrem unsympathisch, als sie sich auch noch als Opfer darstellt als Frank mit der Zeit doch beginnt sich von ihr abzuwenden und schließlich die Scheidung will. Natürlich gehört ihr Herz nach wie vor Jamie, aber es zeugt von purem Egoismus, dass sie für Frank nicht eine Spur Verständnis übrig hat und sich nur in ihrem eigenen Selbstmitleid sult.

    Etwa ab der zweiten Hälfte des Buches wird die Geschichte vollkommen wirr. Es erscheinen in kürzester Zeit eine ganze Reihe neuer Charaktere, die nur schwer einzuordnen sind und allesamt komplett oberflächlich bleiben. Zusätzlich zu den ganzen neuen blassen Charakteren kommen teilweise unnötig in die Länge gezogene teilweise gar nicht mehr nachvollziehbare und verwirrende Handlungen. Man hatte gar nicht mehr das Gefühl, dass die Autorin überhaupt noch eine Storyline hat und weiß worauf sie hinaus will.

    Wenn ich nicht wüsste, dass die Reihe noch einiges zubieten hat und die Autorin nicht so einen guten bildhaften Erzählstil (wenn auch an manchen Stellen zu langatmig) hätte, würde ich die Reihe definitiv nach diesem Band abbrechen.



  7. Cover des Buches Geliebte der Nacht (ISBN: 9783802581304)
    Lara Adrian

    Geliebte der Nacht

     (1.263)
    Aktuelle Rezension von: JennyWa

    Inhaltsangabe:

    Beim Verlassen eines Nachtclubs wird die Fotografin Gabrielle Maxwell Zeugin eines schrecklichen Verbrechens. Sechs Jugendliche töten einen Mann und saugen ihm das Blut aus. Doch obwohl Gabrielle die grauenhafte Szenerie mit ihrem Fotohandy festgehalten hat, schenkt die Polizei ihr keinen Glauben. Erst der gutaussehende Kommissar Lucan Thorne scheint Gabrielle ernst zu nehmen und verdreht der jungen Frau gehörig den Kopf. Gabrielle ahnt nicht, dass Thorne in Wahrheit ein Vampir ist ... 

    Meinung:

    Der Schreibstil war flüssig und einfach. Leider konnte mich die Hintergrundstory nicht mitreißen. Tja, ich liebe neue Interpretationen von 'alten' Ideen. Aber, dass die Vampire auch noch von einem anderen Planeten kommen -also Aliens sind- ist mir dann doch ein klein wenig zu viel des Guten. Leider konnte ich mich auch nicht richtig in die Charaktere hineinversetzen. Ich habe mir einfach zu viel von diesem Buch versprochen. Werde den 2. Teil noch lesen und hoffe, dass er mich mehr überzeugen kann.

  8. Cover des Buches Als das Leben unsere Träume fand (ISBN: 9783404176007)
    Luca Di Fulvio

    Als das Leben unsere Träume fand

     (111)
    Aktuelle Rezension von: Ana80

    Dieses Buch erzählt die Geschichte von drei jungen Menschen, die aus den unterschiedlichsten Gründen Anfang des 20. Jahrhunderts in die neue Welt, in diesem Fall nach Buenos Aires, aufbrechen.
    Rocco möchte sich dem Zugriff der Mafia entziehen. Da er in seiner Heimat Sizilien nicht die Chance dazu hat und außerdem den Zorn der Mafia auf sich zieht begibt er sich auf die lange Reise.
    Rosetta lebt ebenfalls auf Sizilien und bewirtschaftet dort das Land ihrer Familie, auf das es allerdings ein Baron abgesehen hat. Dieser schreckt vor keinem Mittel zurück, um sie von ihrem Land zu vertreiben. In der neuen Welt erhofft sie sich ein freieres und selbstbestimmteres Leben, auch wenn sie „nur“ eine Frau ist.
    Raquel ist russische Jüdin und nachdem ihre Eltern beide gestorben sind, schließt sie sich einer Gruppe von Männern an, die jungen Mädchen ein besseres Leben in der Neuen Welt versprechen.

    Zu Beginn des Buchs steigt man mitten in die Geschichten der drei Protagonisten ein und ich war auch sofort von deren Erlebnissen gefesselt. Die Charaktere sind mir sehr schnell ans Herz gewachsen und ich habe voller Faszination ihre Reise und ihr neues Leben “begleitet“.
    Der flüssige Schreibstil der mich auf über 700 Seiten fesseln konnte und nie langweilte ist wirklich toll. Die Sprache ist hin und wieder derb und unschön, was aber nunmal durch die Geschichte die erzählt wird bedingt ist. Die Zustände unter denen Auswanderer, vor allem die Armen, und im Besonderen Frauen leben mussten sind grausam aber sehr realistisch dargestellt. Der wahre Hintergrund hinter der Geschichte von Raquel hat mich zutiefst schockiert und bewegt und ich habe nebenbei Einiges im Internet dazu gelesen.

    Dieses Buch ist eine tolle Mischung aus Abenteuer, Historie, Krimi und Liebesgeschichte. Es ist nichts für Zartbesaitete aber trotzdem absolut empfehlenswert. Hier gebe ich sehr gerne volle fünf Sterne. 

  9. Cover des Buches Einmal hin und für immer (ISBN: 9783956495670)
    Sarah Morgan

    Einmal hin und für immer

     (132)
    Aktuelle Rezension von: Caro2929

    Klappentext:


    "Puffin Island vor der Küste Maines ist der perfekte Ort, um abzutauchen - und der denkbar schlechteste, wenn man sich wie Emily panisch vor dem Ozean fürchtet. Überall blaues Meer! Doch um ihre kleine Nichte vor dem Hollywood-Wahnsinn zu schützen, stellt sie sich ihrer größten Angst. Bald verfällt sie selbst dem Charme der Insel - sowie ihrer charismatischen Bewohner. Insbesondere dem Jachtclub-Besitzer Ryan Cooper. Ob er alle Frauen so verführerisch küsst, die einen Sommer hier verbringen? Eines weiß Emily bestimmt: Dieser Mann ist mit allen Wasser gewaschen..."


    *** Achtung Spoiler könnten enthalten sein***

    Meine Meinung:


    "Einmal hin und für immer" ist ein leichter Sommerroman. Er ist schön geschrieben, so dass man direkt in einen gut lesbaren Lesefluss gelangt.

    Die Geschichte wird abwechseln aus der Sicht der beiden Protagonisten Emily und Ryan erzählt. Diese Erzählweise hat mir persönlich sehr gut gefallen, auf Grund dessen, dass man so die Gefühle beider beigebracht bekommen hat.

    Die Protagonisten blieben auch alles andere als farblos. Ich habe einen guten Eindruck vermittelt bekommen, was die beiden Protagonisten ausmacht, ich konnte mit ihnen mitfühlen. Darüber hinaus haben auch die Nebenfiguren genug Präsenz erhalten, sodass man auch sie lieb gewinnen konnte und mit ihnen schmunzeln durfte, so erging es mir doch an der einen oder anderen Stelle so. Alleine wenn ich an die liebe Kirsti denke, habe ich ein Lächeln im Gesicht.

    Die Geschichte an sich hat mir auch gut gefallen, nur leider erschien mir das Ende sehr abrupt. Es gab leider fast so gar keine Überraschungen und worauf die Geschichte hinaus lief, war mir direkt bewusst. Trotzdem hab ich die Geschichte gerne gelesen und doch mit den Protagonisten mitgefiebert, auf Grund dessen, dass aus Sex Liebe wurde. Auch wurden die "Geheimnisse" um die Protagonisten recht schnell gelüftet, was aber an der jeweiligen Stelle auch genau richtig war.

    Vor allem Emily macht eine bedeutende Entwicklung in der Geschichte durch. Diese Entwicklung wird sehr gut dargestellt, sodass der Leser sie wirklich miterlebt. Dies hat mir vor allem sehr gut gefallen.

    Zu guter letzt möchte ich noch erwähnen, dass der Titel ganz ausgezeichnet ausgewählt wurde und sehr gut durchdacht ist. Ich glaube seltenst habe ich gedacht, dass ein Titel sooooo passend ist.


    Fazit:

    Eine leichte Sommerlektüre mit spannenden Elementen, 3,5 Sterne!Ich bin gespannt, wie es mit der Puffin Island-Reihe weitergeht und wen man noch näher kennen lernen darf.

  10. Cover des Buches Ascheherz (ISBN: 9783570308233)
    Nina Blazon

    Ascheherz

     (676)
    Aktuelle Rezension von: Noxia_Lupus

    Der Fantasy-Roman "Ascheherz" wurde von Nina Blazon im Jahr 2011 veröffentlicht und erschien im cbt Verlag. In dem Buch geht es um ein Mädchen, die ihre Vergangenheit und einfach alles vergessen hat. Wer sie ist und was sie ist, weiß sie nicht mehr. Sie nennt sich selbst Summer und arbeitet zu Beginn des Buches in einem Theater. Doch sie wird von Alpträumen und ihrer mysteriösen Vergangenheit heimgesucht. Ich muss sagen, dass ich dieses Buch liebe, die Autorin versteht es Wendungen zu schreiben und alles aussichtslos erscheinen zu lassen, meiner Meinung nach ein grandioses Buch, dass ich definitiv empfehle.

  11. Cover des Buches Die Hafenschwester - Als wir zu träumen wagten (ISBN: 9783453292338)
    Melanie Metzenthin

    Die Hafenschwester - Als wir zu träumen wagten

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Federfee

    Ich wollte einen Ausgleich zum vermutlicherweise schwierigen 'Zauberberg' von Thomas Mann, etwas Lockeres, Leichtes, aber nicht Primitives und dachte zuerst, es in diesem Buch gefunden zu haben: die Geschichte eines jungen Mädchens, das sich trotz schwerer Schicksalsschläge – Mutter und Schwester an Cholera gestorben, Vater ergibt sich dem Alkohol – nach oben arbeitet und OP-Schwester wird. Das fand ich zuerst spannend und durchaus nachvollziehbar erzählt. Außerdem mag ich es immer, wenn eine Geschichte einen gesellschaftlichen Hintergrund hat, hier die sich entwickelnde sozialdemokratische Arbeiterbewegung, Frauenrechte und die Unterschiede zwischen den soziale Schichten.

    Aber die Art, wie es erzählt wurde, dass es nämlich meiner Meinung nach nicht genügend in die Handlung eingeflochten war, hat mich zunehmend gelangweilt. Auch fand ich die Personen teilweise im Sprechen etwas hölzern; es kam mir eher wie Schrift- als gesprochene Sprache vor. Das und einiges im Verhalten und den Handlungen machte die Personen – immerhin ein ganz junges Mädchen von zuerst 15, später 18 Jahren – unglaubwürdig.

    Auch wenn ich das Buch nach der Hälfte abgebrochen habe, wird es sicher interessierte Leser finden. Für mich war es nicht das Richtige.

  12. Cover des Buches Der Kinderdieb (ISBN: 9783426506882)
    Brom

    Der Kinderdieb

     (608)
    Aktuelle Rezension von: rye_roll

    Spoilerwarnung


    Das formlose Böse

    In meinen Augen ein Problem, das die Grundlage für jeden der dunklen Aspekte des Buches war.

    Die fanatischen Siedler waren fanatisch, die Pissnelke Ulfger war und blieb eine Pissnelke, die böse Sumpfhexe Ginny war eine böse menschenfressende Sumpfhexe, die gewalttätigen Menschen töteten und misshandelten. 

    Mir fehlte die Heranleitung an dieses "Böse". Nehmen wir mal die Figur Ulfger als Beispiel. Am Ende stellt er sich gegen die, die er eigentlich beschützen soll. Das Problem ist hier, er wurde halt schon als mieser Charakter (Pissnelke) eingeführt. Also warum soll es mich berühren, dass er eine angebliche Kehrtwende macht und seine eigenen Verbündeten abschlachtet? Der Typ hätte schon als Teenager Kinder gemordet. Die "Entwicklung" zu "ich bringe jeden um" finde ich da nun wirklich nicht sonderlich überraschend (oder bewegend).


    Was ist der Zauber?

    "Don't let them win. Don't let them beat you. Don't let them steal your magic."

    Etwas, was ich das ganze Buch verzweifelt versucht habe zu greifen. WAS IST DIESER ZAUBER?

    Es hieß immer, dass die Kinder diesen Zauber noch nicht verloren haben und sie daher noch besonders sind, aber ich habe weder einen Unterschied in der Weltsicht noch im Verhalten feststellen können. Die Magie, die Avalon inne hat ist noch unverständlicher für mich. Die Magie macht die verlorenen Kinder unsterblich. Sind diese jedoch zu alt, kann es passieren, dass die Magie sie verwandelt. Aus einem Kind wird ein Wesen aus reiner Mordlust. (Wieder formlos, weil böse halt) Die Siedler, die die große Bedrohung für Avalon sind, sind definitiv über dem verträglichen Alter. Die einzige Veränderung, die mit ihnen vorgeht ist jedoch rein körperlich. Nicht mehr Mordlust als sowieso schon. Also was ist der entscheidende Faktor hier? Und nochmal, was ist dieser Zauber? Beim Lesen verglich ich ihn mit Milchzähnen. Die Kinder haben sie und die Erwachsenen nicht mehr. Man verliert sie irgendwann im Leben, aber der Unterschied zu vorher ist gering.


    Was bedeutet "Kindsein" und was heißt "Erwachsen".

    Im ersten Teil wird von Peter ein unglaublicher Hass auf alle Erwachsenen geäußert. Als wären alle Erwachsenen nur gewalttätige leere Hüllen, die ihre Kinder missbrauchen. Alle.

    (Dieser Hass allerdings wird augenblicklich fallengelassen, sobald das Buch nach Avalon wechselt. Obwohl auch hier Erwachsene rumlaufen und sogar genau diesem Bild entsprechen oder in Form der Dame idealisiert werden, wird der Hass auf Erwachsene plötzlich nicht mehr zur Sprache gebracht.) Da es so prägnant mit dem Hass auf Erwachsene beginnt, hatte ich erwartet, dass sich das Buch auch damit beschäftigt, was es heißt erwachsen zu sein. Insbesondere, da jedes der Kinder teils schwere Traumata aufweist und Peters Alter vierstellig ist. Wie viel kindliches bleibt nach tausend Jahren Lebenszeit? Wie kindlich bleibt man, nachdem man sexuelle Gewalt durchlebt hat, physische Gewalt, Krieg und Sklaverei? Oder sind nicht genau das, die Dinge, die das Kind/den Zauber in einem töten?

    Auf S. 303 heißt es: "In ihren Gesichtern war keine Spur von Verspieltheit zu erkennen, kein Mitgefühl, nur die Blicke von Kindern, die mehr als genug Grausamkeit und Tod gesehen hatten."


    Da ich die Tendenz habe, immer ganze Romane aus meinen Rezensionen zu machen und das recht viel Zeit frisst, belass ich es bei diesen paar Punkten. Mir hat das Buch nur wenig gefallen und das Ende fand ich alles andere als zufriedenstellend.

  13. Cover des Buches Shadowscent - Die Blume der Finsternis (ISBN: 9783748800125)
    P. M. Freestone

    Shadowscent - Die Blume der Finsternis

     (174)
    Aktuelle Rezension von: Chillysbuchwelt

    Cover:

    Ich finde es einfach total schön und ansprechend. 😍

     

    Meinung:

    Die Autorin P.M. Freestone hat einen besonderen und einzigartigen Schreibstil, welcher mich schnell verzaubern konnte.

    Die Autorin hat es geschafft, die Einzigartigkeit von Düften so zu beschreiben, wie ich es mir zuvor nicht hätte vorstellen können. 

     

    Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, war ich total gespannt auf die Welt, gespannt darauf, was eine Dufthüterin ist und vor allem gespannt auf das Rätsel, welches Rakel und Ash lösen müssen. 

    Ihr merkt ich hatte richtig Lust auf diese Geschichte. 

    Generell finde ich es vollkommen okay, wenn der Klappentext vorgreift, ich denke, es ist zumeist sogar nötig. 

    Allerdings finde ich auch, dass es hier einfach ein wenig zu weit ist. 

    Zu Beginn lernen wir ein klein wenig die Welt von Aramtesch kennen, wobei ich hier ein klein wenig zu kämpfen zu hatte. 

    Es kommen so viele unbekannte Begriffe, Hierachieordnungen und Ähnliches vor, dass ich zunächst etwas irritiert war, denn die Beschreibungen zu jenen fehlen fast vollends.

     

    Das Setting in dieser Geschichte fand ich richtig, richtig cool.

    Wir bereisen unterschiedliche Orte mit verschieden Wetterverhältnissen und einzigartigen Faunen. 

    Wie auch bei uns herrschen an den unterschiedlichsten Teilen der Welt andere Regeln und Sitten.

    Auch wenn es sich hier um ein Kaiserreich handelt, sind die Unterschiede deutlich erkennbar.

    Der Weltenaufbau hat mich total fasziniert. 

     Leider fehlte es mir hier häufig an detaillierten Beschreibungen, ja es gab welche doch für meinen Geschmack deutlich zu wenig. 

    Auch hat mir hier auf jeden Fall eine Karte gefehlt. 

     

    Die einzelnen Charaktere haben mir gut gefallen, sie haben tiefe und konnten mich mit ihren eigenen Persönlichkeiten und Macken überzeugen.

     

    Generell fand ich die Geschichte sehr spannend hier und da wurde es mal etwas langatmig, dennoch wollte ich immer wissen, wie es weiter geht.

     

    Fazit:

    P.M. Freestone hat mit Shadowscent (1): Die Blume der Finsternis auf jeden Fall eine faszinierende und zum Teil atemberaubende Welt erschaffen. 

    Die Grundidee diese Geschichte fand ich extrem gut.

    Auch wenn einige Passagen etwas langatmig waren, wollte ich immerzu wissen, wie es weiter geht. 

    Die vielschichtigen Charaktere konnten mich begeistern und haben mich auch an der ein oder anderen Stelle zum Schmunzeln gebracht. 

    Mir fehlte es an vielen Stellen leider an Beschreibungen, sodass sich einigen für mich einfach nicht ganz rund angefühlt hat. 

    Auch an Erklärungen für viele wirklich spezielle Bezeichnungen mangelte es, sodass ich mit manchen Begriffen wirklich sehr lange leider nichts anfangen konnte. 

    Eine Karte in Büchern finde ich generell kein muss, wäre hier jedoch auf jeden Fall hilfreich gewesen.

    Ich möchte auf jeden Fall wissen, wie diese Geschichte endet und freue mich deshalb auf die Fortsetzung.

  14. Cover des Buches Weit wie das Meer (ISBN: 9783453408692)
    Nicholas Sparks

    Weit wie das Meer

     (819)
    Aktuelle Rezension von: Nackt_und_Gluecklich

    Ich habe es in einem Ferienhaus gelesen. Ich hatte alle Bücher daheim vergessen und es war das einzige Buch, was es dort gab. Ich hätte es besser verbrannt. Das ganze Buch ist eine Unverschämtheit einem denkenden Menschen gegenüber.

    N. Sparks sagt sich, jetzt zeige ich es euch und werde Millionär. Er hat alles gelesen, was man braucht, um einen Weltbestseller zu schreiben und das umgesetzt. Hat zwei Dutzend Klischees genommen und sich einen Traummann gebacken und noch jede Frau bekommt feuchte Höschen, wenn sie es liest, weil Herr Sparks jeden geheimen Wunsch verkitschter Frauen bedient. Wenn ihr wissen wollt, wie eine Frau tickt, dann fragt sie danach. Wenn sie sich immerhin schämt, es gelesen zu haben, oder es gut zu finden, ist noch nicht alles verloren, dann kann man in Erwägung ziehen, sie zu wählen. Für diese Eigenschaft des Buches gebe ich gerne einen ganzen Stern.

  15. Cover des Buches Selkie (ISBN: 9783453317994)
    Antonia Neumayer

    Selkie

     (81)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik

    Kate lebt ein beschauliches Leben zusammen mit ihrem Bruder und Vater. Als jedoch plötzlich Fremde auf der Insel auftauchen und ihren Bruder mitnehmen, weiß sie, dass sie ihn retten muss.

    Der Schreibstil des Buches ist sehr schön. Man kann sich alles wie in einem Film vorstellen und gut in die Geschichte eintauchen. Und auch die Personen haben mir gut gefallen. Sie wirken sympathisch und interessant und im Laufe des Buches mochte ich sie immer mehr. Auch wenn Kate oft sehr naiv und unbedacht handelt. Außerdem gibt es humorvolle Dialoge, die für einige witzige Momente sorgen.
    Die Handlung ist etwas zäh, da sie nur sehr langsam voranschreitet, weshalb es einige Längen gibt, bei denen ich mich etwas gelangweilt habe. Außerdem gibt es die ein und anderen Logikfehler bei denen ich schmunzeln musste. Aber es ist ja ein Fantasybuch für Jugendliche, da kann man auch darüber hinwegsehen.
    Was mich nur gewundert hat war, dass die Selkies eine ziemlich kleine Rolle spielen, obwohl der Titel allein schon "Selkie" heißt.

    Ansonsten ist es eine fantasievolle Geschichte für Zwischendurch. Zwar nichts Besonderes und es hat mich auch nicht wirklich umgehauen, aber sie war angenehm zu lesen und sehr schön geschrieben, auch wenn es einige Schwachstellen gibt.

  16. Cover des Buches Zimtsommer (ISBN: 9783453358867)
    Sarah Jio

    Zimtsommer

     (78)
    Aktuelle Rezension von: manja_phalaenopsis

    Es hat mich vom Cover und auch von der Geschichte  angesprochen.
    Es ist frisch und passend zum Sommer. Die abgebildetes Ackerwinde ist ein Teil, der sich mit durch die Geschichten der zwei Frauen zieht, um die das Buch geht.

    Zwei Frauen, Ada und Penny, die mit Traurigkeit, Glück, Hoffnung, Mut, Zuversicht und Liebe zu tun haben. Der Dreh- und Angelpunkt ist die Bootsstrasse in Seattle am Lake.

    Ada trauert seit 2 Jahren um ihre große Liebe und ihre Tochter und flieht aus New York.
    Penny ist traurig in ihrer Ehe. Sie fühlt sich vernachlässigt und wünscht sich ein Kind.

    Beiden Frauen werden immer alleinige Kapitel gewidmet. Die beiden Frauen leben dort im Abstand von 50 Jahren und haben sich nie kennengelernt.
    Du erfährst, wie die beiden Frauen auf ihre eigene Art und Weise damit umgehen und wie sich trotzdem Ihre Wege kreuzen. Haben sie ein Happy End? Das verrate ich nicht.

    Das Buch ist absolut, stimmig und super geschrieben. Es wird nicht mein letztes Buch von Sarah Jio sein.

    Eins verrate ich allerdings doch. Ihr bekommt Lust zu backen.



    Von mir bekommt das Buch 5 ⭐️

  17. Cover des Buches Gefangene des Blutes (ISBN: 9783802581311)
    Lara Adrian

    Gefangene des Blutes

     (989)
    Aktuelle Rezension von: JennyWa

    Klappentext:

    Bei der Tierärztin Tess Culver taucht ein Mann auf, der aus mehreren Schusswunden blutet. Verzweifelt kämpft sie um sein Leben, ohne zu ahnen, dass es sich bei dem gutaussehenden Fremden um einen Vampir handelt. Da schmiedet ein verhängnisvoller Kuss das Schicksal der beiden auf ewig aneinander und macht sie zu Verbündeten im Kampf gegen die Mächte der Finsternis. 

    Meinung:

    Der zweite Teil dieser Vampir-Story war um einiges besser als der Start. Die Geschichte von Dante und Tess ist spannend und mitreißend. Mir gefiel besonders, dass es nicht nur um die Liebesgeschichte der zwei Hauptcharaktere ging, sondern auch um die Gefühle und Probleme anderer Personen. 

    Der Schreibstil gefiel mir nicht ganz so gut, da immer wieder von der ICH-Perspektive in den Schreibstil der 3ten Person gewechselt wird. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass es ein Problem der Übersetzung ist.

  18. Cover des Buches Faunblut (ISBN: 9783570308479)
    Nina Blazon

    Faunblut

     (1.605)
    Aktuelle Rezension von: DarkMaron

    Faun kommt eines Tages zusammen mit Tam im Larimar an und lernt dort Jade kennen. Am Anfang können sich beide nicht ab, aber dann verstehen sie sich immer besser und es passiert sogar mehr. Jade führt ein ganz normales leben, zwar nicht das beste was sie sich wünscht, aber sie ist Glücklich, bis sie auf Faun trifft. Doch welches Geheimnis trägt ihr Vater seit Jahren mit sich und was hat es mit den Echos auf sich. Die Geschichte ist gut geschrieben und auch spannend bis zum letzten Satz. Am Anfang fand ich es etwas zäh, aber dann ab 100 Seiten wurde es immer besser und das Ende wurde auch nochmal richtig spannend. Ich finde das Ende ist sehr schön geworden und alle sind Glücklich gewesen. Wie Jade sich in einigen Szenen nicht den Mund verbieten lies, fand ich super, denn nur so hat sie gezeigt, dass sie im Recht war. Eine wirklich tolle Geschichte, mit Höhen und Tiefen. Im nächsten Band gehts leider nicht mit Jade und Faun weiter, aber das Ende ging gut für beide zu Ende.

  19. Cover des Buches Ein Sommer in Wales (ISBN: 9783442479627)
    Constanze Wilken

    Ein Sommer in Wales

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Asbeah

    An der wild-romantischen Küste von Wales kam es zu einem Todesfall der nie ganz geklärt wurde. Der zehnjährige Simon ertrank, obwohl er ein sehr guter Schwimmer war. Steckte mehr dahinter? Zehn Jahre später kehrt seine ältere Schwester Ally an den Ort zurück und stellt sich selbst und anderen Fragen, die alles wieder aufrühren und Unruhe in den kleinen Ort bringen.

    Eingebettet in bildhafte Beschreibungen der sommerlichen Küste und Ortschaften entwickeln sich immer mehr geheimnisvolle Rätsel und Ereignisse, bei denen nicht vorhersehbar ist, ob sie mit Simons Tod in Verbindung stehen oder nicht. Allys Vergangenheitsbewältigung schien mir glaubhaft. Die Figur David, der Ally zur Seite steht, war für mich nicht so ganz glaubhaft. Insgesamt konnte ich aber gut mitempfinden und wünschte mir oft, der kleine Simon möge am Ende wieder auferstehen...

    Frau Wilkens Schreibstil hat mir gut gefallen, bildhaft und mit guter Wortwahl. Umso erschrockener war ich dann, als ich auf plumpe Ausdrücke wie Stoffhose und Jeanshose stieß - ebenso unsinnig wie antiquiert. Da ist dem Lektor wohl etwas durchgerutscht, ansonsten aber bestens lektoriert und korrigiert (was heutzutage ja leider nicht mehr die Regel ist).

    Mein Fazit: Tragischer Familien- und Geheimnisroman mit positivem Ausblick. Meine Empfehlung für reifere Leser. Gute 4,5 Sterne


  20. Cover des Buches Der Schlüssel der Magie - Die Diebin (ISBN: 9783734162664)
    Robert Jackson Bennett

    Der Schlüssel der Magie - Die Diebin

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    „Der Schlüssel der Magie - Die Diebin“ war ein fantastischer Auftakt zu einer neuen Trilogie, die ich nur mit Mühe aus der Hand legen konnte. Ich empfehle dieses Buch auf jeden Fall jedem, der auf der Suche nach einem Fantasybuch mit wunderbaren Charakteren, einer faszinierenden Geschichte und einem komplizierten Magiesystem ist. Action, Magie, Abenteuer und Humor verbinden sich zu einem wahren Lesevergnügen nicht zuletzt auch wegen des lebendigen und flüssigen Schreibstils.

    Mir hat dieses Buch jedenfalls wirklich sehr gut gefallen und ich muss mir unbedingt nun auch den nächsten Band besorgen. Allen FantasyFans und denen die es werden wollen, kann ich diesen Auftaktband empfehlen. Ich bewerte ihn mit 5 von 5 Sternen.

  21. Cover des Buches Gesandte des Zwielichts (ISBN: 9783802581861)
    Lara Adrian

    Gesandte des Zwielichts

     (638)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Claire gerät in einen Hinterhalt und ein feuriges Inferno tötet ihre Bodyguards. Aber kein Fremder ist für das brennende Drama verantwortlich, sondern Andreas Reichen, ihr einstiger Geliebter und bis vor kurzem bester Verbündeter des Ordens in Deutschland. Er jagt Claires Gefährten Wilhelm Roth. Und ganz schnell ist Claire mitten in einem brutalen Kampf um Leben und Tod und muss sich mit ihren Gefühlen und Ängsten auseinandersetzen. 

    In Band 6 der Reihe geht es um den charmanten Lebemann und Freund des Ordens Andreas Reichen. Nachdem seine Familie und Freunde ermordet wurden ist er auf einem ganz persönlichen Rachefeldzug und gerät dabei in Konflikt mit seiner alten und immer noch Liebe zu Claire. Die Autorin verleiht beiden Protagonisten besondere und herausragende Fähigkeiten und bietet viel Stoff und Möglichkeiten für eine ganz besondere Story. Bereits in den vorherigen Büchern ist der deutsche Vampir Andreas Reichen eine herausragende charismatische Erscheinung, was natürlich die Erwartungshaltung an diesen Teil nach oben schraubt.

    Leider bleibt die Umsetzung weit hinter diesen Hoffnungen zurück. Der Beginn ist platt und zu einfach, direkt und fast lieblos. Als endlich die gewohnte Leichtigkeit in den Schreibstil zurückkehrt und es beginnt spannender zu werden, kommt aber eine inhaltliche Frage für den Leser immer wieder auf. Fast scheint es als ob sowohl Orden, wie auch Gegenspieler beschränkt sind und erst nach vielen Umwegen fangen beide Seiten an, der bestehenden Blutsverbindung Claires mit ihrem bösartigen Gefährten Bedeutung beizumessen. Ziemlich unverständlich und nicht nachvollziehbar für so intelligente und gut durchdachte Gegenspieler auf beiden Seiten.

    Aber auch in der Beziehung zwischen Reichen und Claire bleibt dieser Band hinter seinen Vorgängern zurück. Alles wirkt irgendwie plastisch, vorhersehbar und die beiden Protagonisten wiederholen sich dauerhaft in denselben Mustern und Verhaltensweisen.

    Mein Fazit: Trotz der eigentlich faszinierendsten Charaktere bisher der schwächste Teil der Reihe, der eher enttäuscht. Ob die Liebesbeziehung oder der Kampf gegen ihre Widersacher, beides bleibt völlig vorhersehbar und dadurch farblos. Ich hoffe nun auf Band 7.



  22. Cover des Buches Die Wellenläufer (ISBN: 9783453533202)
    Kai Meyer

    Die Wellenläufer

     (709)
    Aktuelle Rezension von: Weisewahrheit

    PRO:

    + es passiert dauernd etwas

    + Zunächst gute Charaktergestaltung, die…

     


    CONTRA:

    - …leider nach etwa 100 Seiten völlig abnimmt und eindimensional oder wenig glaubhaft

    - lächerliche, comichafte Nebencharaktere ohne Hintergrund (Hundemenschen, sprechende Risesenwürmer)

    - Fehlerhafte oder schlecht erzählte Passagen

    - uninspirierte Zusammenführung von schablonenhaften Piraten- und Fantasyelementen

    - Action, aber keine wirkliche Spannung

    - unreflektierter Rassismus von bösen Völkern

     


    Worldbuilding: 1,5

    Handlung: 2

    Charaktere: 1,5

    Schreibstil: 2

    Abwechslung: 3

    Gesamt: 2 Sterne

  23. Cover des Buches Todesschiff (ISBN: 9783596194933)
    Yrsa Sigurdardottir

    Todesschiff

     (130)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite

     In Reykjavik wird eine herrenlose Luxusyacht angetrieben, menschenleer und verlassen. Die Anwältin Dora Gudmundsdottir soll den Tod der Passagiere bestätigen, um die Lebensversicherung der Familie auszahlen zu können. Doch als ebenfalls eine Leiche an Land getrieben ist, die eindeutig nicht bei einem Schiffunglück ertrunken ist, will Dora unbedingt herausfinden, wie die Menschen zu Tode gekommen sind…

    Die isländische Krimiautorin Yrsa Sigurdardottir ist insbesondere für ihre Krimis über die Anwältin Dora Gudmundsdottir bekannt geworden, wobei die die Reihe mit dem sechsten Band „Todesschiff“ abgeschlossen hat. Neben der Hauptfigur sind natürlich auch schon andere Charaktere bekannt, so nehmen die Unstimmigkeiten mit Bella wieder sehr unterhaltsam eingebaut und sorgen für einen leicht humorigen Effekt, auch wenn manche Ideen hier schon etwas überzogen wirken. Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen, einerseits begleitet der Leser Dora bei ihren Ermittlungen. Diese sind stellenweise etwas zu ausgeweitet und tempoarm für meinen Geschmack, sodass sich manche Passagen in die Länge ziehen und die Spannungskurve dann merklich einknickt. Der andere Erzählstrang dreht sich um die Zeit auf der Yacht vor den Todesfällen. Auch hier kommt nicht immer Spannung auf, wenn die Familie sich über recht belanglose Themen unterhält. Doch in der Kombination der beiden Teile, die sich gut reiben und einander ergänzen, ist eben doch eine gelungene Dynamik zu spüren, ebenso wie die vielen kleinen Cliffhanger für Spannung sorgen.

    Die Atmosphäre des Romans hat mir insgesamt gut gefallen – mit Ausnahme der bereits erwähnten langwierigen Passagen – da viele Rätsel gelöst werden wollen und so eine rätselhafte Wirkung entsteht. Nicht alle Charaktere haben bei mir einen lebendigen Eindruck hinterlassen, sie wirken etwas blass und farblos, sodass ich nicht wirklich mit ihnen mitfiebern konnte. Die Auflösung am Ende ist recht verdichtet und konzentriert sich auf Dora, die ihre Erkenntnisse zusammenfasst, wobei einige reizvolle Ideen eingeflossen sind.

    „Todesschiff“ konnte mich zwar nicht vollkommen begeistern, dafür war der Spannungsbogen nicht durchgängig gehalten und manche Charaktere zu farblos dargestellt. Durch die zwei geschickt miteinander verbundenen Zeitebenen und viele Cliffhanger ist insgesamt dennoch ein spannender Gesamteindruck entstanden. Einige gelungene Wendungen und eine sehr dicht erzählte Auflösung machen den Roman dann doch lesenswert, wenn auch nicht der beste Teil der Autorin vorliegt.   

  24. Cover des Buches Die Mittagsfrau (ISBN: 9783596175529)
    Julia Franck

    Die Mittagsfrau

     (390)
    Aktuelle Rezension von: Bibi1999

    Helene wächst zu Zeiten des ersten Weltkrieges auf. Während des zweiten Weltkrieges bekommt sie einen Sohn und bringt ihn und sich durch die Kriegsjahre. Nach dem Krieg als alles möglich schien, lässt sie ihn alleine am Bahnsteig zurück. 

    Das Buch umfasst 430 Seiten. Das Buch beginnt mit dem Prolog, welcher einige Jahre später spielt, wie das erste Kapitel beginnt. 

    Der Start in die Geschichte fällt leicht. Verwirrend ist jedoch, dass die wörtliche Rede nicht als solche gekennzeichnet ist. Dadurch kam ich relativ langsam im Buch voran, da es schwierig war zu erkennen, wann etwas gedacht wurde und wann nicht. Helene war mir sehr sympathisch und ich konnte viele ihrer Handlungen nachvollziehen

    Leider passierte der Inhalt des Klappentextes erst ziemlich zum Schluss der Geschichte, was ich sehr schade fand. Zu diesem Zeitpunkt war mir Helene auch nicht mehr wirklich sympathisch. Die Emotionen waren etwas kurzgehalten. Zwischendurch war es leider etwas ziehend.

    Abschließend betrachtet war es ein nettes Buch für zwischendurch, welches meine Erwartungen nicht ganz erfüllen konnte.

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