Bücher mit dem Tag "haiti"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "haiti" gekennzeichnet haben.

56 Bücher

  1. Cover des Buches Ferne Ufer (ISBN: 9783426518236)
    Diana Gabaldon

    Ferne Ufer

     (1.101)
    Aktuelle Rezension von: Andrealovesbooks

    Eigentlich bin ich ein recht großer Fan der Outlander-Reihe, aber dieser Band hat mich stellenweise höchst verwirrt.

    Die Geschichte um Jamie und Claire verliert auch im dritten Band keinesfalls ihren Reiz und nimmt durch ihre lange Trennung und das Wiedersehen eine neue, spannende Dynamik auf. Auch die Beschreibung der 20 Jahre, die sie getrennt voneinander verbracht haben, war keinesfalls langweilig, aber hauptsächlich Claires Verhalten war stellenweise für mich überhaupt nicht nachvollziehbar. So kann ich beispielsweise nicht verstehen, warum sie Frank gegenüber so kaltherzig und teilweise aggressiv auftritt, obwohl er ihr nichts getan hat, ganz im Gegenteil, welcher Mann würde so selbstverständlich seine Frau wieder bei sich aufnehmen, die von einem anderen Mann schwanger ist, den sie liebt. Meiner Meinung nach wäre es ihr ohne Frank lange nicht so gut ergangen und Claire wirkt für mich einfach nur extrem unsympathisch, als sie sich auch noch als Opfer darstellt als Frank mit der Zeit doch beginnt sich von ihr abzuwenden und schließlich die Scheidung will. Natürlich gehört ihr Herz nach wie vor Jamie, aber es zeugt von purem Egoismus, dass sie für Frank nicht eine Spur Verständnis übrig hat und sich nur in ihrem eigenen Selbstmitleid sult.

    Etwa ab der zweiten Hälfte des Buches wird die Geschichte vollkommen wirr. Es erscheinen in kürzester Zeit eine ganze Reihe neuer Charaktere, die nur schwer einzuordnen sind und allesamt komplett oberflächlich bleiben. Zusätzlich zu den ganzen neuen blassen Charakteren kommen teilweise unnötig in die Länge gezogene teilweise gar nicht mehr nachvollziehbare und verwirrende Handlungen. Man hatte gar nicht mehr das Gefühl, dass die Autorin überhaupt noch eine Storyline hat und weiß worauf sie hinaus will.

    Wenn ich nicht wüsste, dass die Reihe noch einiges zubieten hat und die Autorin nicht so einen guten bildhaften Erzählstil (wenn auch an manchen Stellen zu langatmig) hätte, würde ich die Reihe definitiv nach diesem Band abbrechen.



  2. Cover des Buches Der Ruf der Trommel (ISBN: 9783426518267)
    Diana Gabaldon

    Der Ruf der Trommel

     (876)
    Aktuelle Rezension von: _Dark_Rose_

    Achtung: Band 4 einer Reihe!

     

    Triggerwarnung: Vergewaltigung!

     

    Jamie und Claire haben ihren Neffen Ian gerettet, doch haben sie es nicht zurück nach Schottland geschafft, sondern sind in Amerika gelandet. Eigentlich wollten sie wieder zurück, doch sie entscheiden sich stattdessen zu bleiben, obwohl sie wissen, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis der Unabhängigkeitskrieg ausbrechen wird. Zunächst müssen sie sich aber ein Leben aufbauen. Liegt ihre Zukunft auf der Plantage von Jamies Tante Jocasta? Aber können sie mit der dort vorherrschenden Sklaverei leben? Oder sollen sie das Angebot des Gouverneurs annehmen, eigenes Land zu erhalten und mit der Hilfe von Pächtern zu bewirtschaften?

    Gleichzeitig hat Brianna in der Gegenwart eine schockierende Entdeckung gemacht. Sie kann nicht untätig bleiben, sie muss ihre Eltern warnen. Aber haben nicht die Bemühungen ihrer Eltern in der Vergangenheit bewiesen, dass sich die Zukunft nicht verändern lässt?

     

     

    In diesem Band geht es hoch her – wie immer eigentlich, aber doch noch mal eine Ecke härter. 

     

    Die Dynamik in diesem Buch verschiebt sich. Claire und Jamie müssen sich ihr neues Leben aufbauen, entweder auf der Plantage von Jamies Tante, oder in der Wildnis. Das allein ist schon schwierig genug. Aber durch Briannas Ankunft ändert sich noch einmal sehr viel. Natürlich ist es schön, dass die Familie vereint ist, aber Brianna hat auch einiges im Gepäck. Auch Jamies und Claires Beziehung verändert sich dadurch. Bislang war Claire immer auf Jamies Seite, er war das Zentrum ihrer Welt. Doch jetzt ist da auch ihre Tochter, die sie bedingungslos liebt. Für alle drei eine komplett neue Situation.

     

    Brianna und Roger kommen als neue „vollwertige“ Protagonisten jetzt hinzu. Sie erzählen Teile der Handlung aus ihrer Sicht und das Buch erweitert sich dadurch auf vier Sichtweisen. Einerseits ist das toll, andererseits tut man sich damit auch manchmal schwer. Brianna und Roger sind eigenständige Charaktere und ich zumindest habe jedes Mal wieder Probleme, mit ihnen warm zu werden. Man darf nicht vergessen: Brianna ist eine Fraser und das durch und durch. Das Fraser-Temperament ist eben eine Sache für sich.

     

     

    Fazit: Ich liebe diese Reihe, das ist auch bei diesem Buch nicht anders. Es ist wie immer und doch auch anders. Durch Brianna und Roger, die hier präsenter sind, als in den Bänden zuvor, bekommt das Buch eine neue Ausrichtung. Wieder passiert unheimlich viel und Brianna scheint das Unglück ebenso wie ihre Eltern magisch anzuziehen. 

    Die Frage ist nun, ob sie es schaffen als Familie zu funktionieren, obwohl Brianna und Jamie für einander letztlich Fremde sind. Und wenn man dann noch berücksichtigt, was alles passiert, kann man eigentlich nur die Hände vor die Augen schlagen und „oje, oje, oje!“ jammern. Trotzdem habe ich jede einzelne Seite geliebt.

     

    Von mir bekommt das Buch volle 5 Sterne.

  3. Cover des Buches Der Abgrund in dir (ISBN: 9783257070392)
    Dennis Lehane

    Der Abgrund in dir

     (155)
    Aktuelle Rezension von: claudiaZ

    Auf der Rückseite des Buches steht, dass es sich um einen trickreichen Thriller voll überraschender Wendungen handelt. Dies habe ich in der ersten Hälfte des Buches jedoch vermisst. Zu Beginn ist Rachel Childs auf der Suche nach ihrem leiblichen Vater, dies nimmt viele Seiten in Anspruch, endet dann und hat mit dem Fortgang der Handlung dann auch nicht mehr so viel zu tun. 

    In der zweiten Hälfte ist das Buch auf jeden Fall spannend und der Ausgang nicht vorhersehbar, was für mich einen guten Thriller ausmacht.  


  4. Cover des Buches Vom anderen Ende der Welt (ISBN: 9783423214513)
    Liv Winterberg

    Vom anderen Ende der Welt

     (179)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    Eine tolle Reise mit einer faszinierenden Frau fast um die ganze Welt: oft grausam, manchmal aber auch witzig und einfühlsam, jedoch immer interessant. Erstaunlich auch, was "Errungenschaften" aus Europa innerhalb einer Gemeinschaft auf einer Südseeinsel anrichten können.

  5. Cover des Buches Wir sehen uns im Sommer (ISBN: 9783548290829)
    Åsa Hellberg

    Wir sehen uns im Sommer

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Nika488

    Von dem Klappentext war ich sofort angetan und das Cover sieht toll aus.  Genauso würde ich mir meinen Leseplatz im Garten vorstellen. Dieser Stuhl läd unglaublich ein mit diesem Ausblick und den kuscheligen Details. Einfach herrlich.


    Ich machte es mir auf meiner Couch bequem und begann zu lesen. 

    Der Schreibstil der Autorin liest sich insgesamten recht leicht und flüssig. Dennoch blieben mir die Protagonistinnen recht fremd. Ich konnte keinen Bezug aufbauen und war von deren Verhalten doch recht genervt. 


    Der Grundgedanke der Handlung hat mich absolut angelockt.  Eine Freundschaft, die auch so eine schwere Zeit übersteht und die vllt auch noch vertieft wird. Die verstorbene Freundin Sonja hat für ihre 3 Freundinnen Briefe hinterlassen, in denen sie ihnen von ihrer großen Liebe erzählt und sie auf eine gemeinsame Reise schickt. Denn ihre Asche soll verteilt werden.


    Ich hatte am Anfang arg Probleme wer wohin und wer zusammen gehört.  Als dann die Reise startete kam etwas Schwung ins Geschehen. Aber gefühlt wurden die Situationen simple hinter einander aufgereiht. Was ich persönlich sehr schade fande.

    Auch blieben mir die erhofften Gefühle,die Spannung und die Ereignisse der Reise einfach zu wenig. Daher lief das Geschehen für mich sehr oberflächlich ab. 

    Probleme wurden mir manchmal zu oft wiederholt und das Verhalten der drei Frauen traf nicht immer auf mein Verständnis. Ich fand es teilweise nicht ihrem Alter entsprechend.


    Leider leider hat das Buch nicht meine Erwartungen nach dem lesen des Klappentextes erfüllt.


    2 von 5 Sterne 

  6. Cover des Buches Kein anderes Meer (ISBN: 9783746632872)
    Edwidge Danticat

    Kein anderes Meer

     (26)
    Aktuelle Rezension von: sursulapitschi

    „Poetisch und farbenprächtig: Eine märchenhafte Reise in eine fremde Welt“
     Damit wird dieses Buch angekündigt und auf den ersten Seiten kann man durchaus diesen Eindruck bekommen. Wir machen eine Reise nach Haiti, wo die Uhren anders ticken, wo man eng mit dem Meer verbunden lebt und wo alte Legenden mit dem modernen Leben verwoben sind.

    Sehr poetisch wird hier geschildert, wie der arme Fischer Nozias in den Slums von Haiti lebt und mit sich und dem Schicksal hadert, weil er nicht sicher ist, ohne seine Frau seine Tochter aufziehen zu können. Sollte er sie weggeben?
     Nur lebt Nozias eben nicht in einem Märchen, auch wenn die Landschaft schön ist und das Meer rauscht. Er ist bitterarm. Vielen seiner Nachbarn geht es ähnlich. Sein Töchterlein kann zur Schule gehen, weil sie ein Armenstipendium bekommen hat, vom reichen Schuldirektor, dessen Sohn das Hausmädchen schwängerte und das Weite suchte…

    Hier kommen alle zu Wort: Der Schuldirektor, die Lehrerin, das Hausmädchen, ihr Sohn und viele mehr. Das Leben ist ganz und gar nicht märchenhaft, auch wenn alle Schicksale eng miteinander verbunden sind in dieser Gesellschaft, herrschen doch mafiöse Strukturen, gibt es Rachezüge und Blutfehden, weil das Rechtssystem unberechenbar ist. Im Mittelteil fragt man sich, ob sich das Ganze etwa zu einem Thriller entwickelt.

     Dieses Buch ist vielleicht eine Reise durch die Schattenseiten Haitis, die dem Leser poetisch die  Mentalität und die Probleme der Bevölkerung aufzeigt. Es ist ein kurzes Buch und lässt einen in das Thema hineinschnuppern, es ist lesenswert, aber ganz sicher kein Märchen.

  7. Cover des Buches Succubus on Top - Ihr Kuss ist tödlich (ISBN: 9783802582325)
    Richelle Mead

    Succubus on Top - Ihr Kuss ist tödlich

     (130)
    Aktuelle Rezension von: CLABASTIAN_FOREVER
    Der zweite Band der Reihe hat mich ähnlich begeistert wie der Auftakt. Georgina ist dieselbe Persönlichkeit, nur in einem etwas anderem Umfeld, der Unterwelt. Ich war zwar ein kleines bisschen enttäuscht von der etwas wenig auftauchenden Beziehung zwischen Seth und Georgina, doch der tolle Schreibstil und die super Geschichte haben das gut kaschiert.
    Auf jeden Fall eine klare Weiterempfehlung von meiner Seite und viel Spaß beim Lesen! :)
  8. Cover des Buches LOA (ISBN: 9783946446729)
    Petra Renée Meineke

    LOA

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Joergpeter

    Von einer Weisagung getrieben, reist die sechzehnjährige Zoë gemeinsam mit ihrer Tante vom englischen Rochester nach Haiti, um das - oder besser: die - Rätsel ihrer Herkunft zu ergründen. Dort angekommen findet sie jedoch zunächst keine Antworten, sondern nur neue Fragen, neue Gefahren, neue (oder doch eher alte?) Feinde, aber auch neue Freunde. Und sie erfährt, dass die Kultur und Geschichte dieser Insel tiefer mit ihrer eigenen Geschichte verwoben ist, als sie ahnte.


    Parallel dazu wird die Geschichte des jungen Sklaven Mokabi/Jacques und des großen Sklavenaufstands von 1791 erzählt, von Dutty Boukman, dem Anführer des Aufstands gegen die Herrschaft der Weißen und Maman Cécile Fatiman, der weißen schwarzen Mambo. Doch etwas verbindet die Ereignisse von einst und heute ... ... und nicht alles scheint so zu sein wie es der erste Blick vermuten lässt.


    Mehr Realismus als bei Harry Potter, mehr Magie als bei Hitchcock. Ein Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen und Religionen, Mystery-Thriller, Coming-of-age-Story und Geschichtsroman. Wunderbar.
    Und da man als Leser dann doch am Ende wieder mehr Fragen hat als zu Beginn, stehen die besten beiden Worte ganz am Schluss: 

    Fortsetzung folgt. 😊

  9. Cover des Buches Voodoo (ISBN: 9783442463367)
    Nick Stone

    Voodoo

     (230)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Von diesem Thriller war ich mehr als überrascht. Dieses Buch stand fast ein Jahrzehnt lang in meinem Regal und fand dann vor einigen Wochen endlich mal wieder in meine Hand.

    Der Klappentext besteht aus einem Dialog aus dem Buch, der sich zwischen dem Hauptprotagonisten Max Mingus und seinem Auftraggeber Allain Carver abspielt:

    „Eines sollte ich noch erwähnen“, sagte Carver zum Schluss. „Die Aufgabe ist nicht ganz ungefährlich. Sagen wir eher – sehr gefährlich.“ 
    „Soll heißen?“, fragte Max.
    „Ihre Vorgänger sind… Es ist nicht gut für sie gelaufen.“
    „Sie sind tot?“
    Carver schwieg einen Augenblick. Sein Gesicht war fahl geworden.  
    „Nein. Nicht tot, viel schlimmer."

    Und damit beginnt ein richtig guter Thriller um Max Mingus. Ich hätte beim Buchtitel nicht erwartet, so ein gutes Buch zu lesen und ich habe bis heute nicht verstanden, warum ich es fast 10 Jahre im Regal stehen lassen habe, um dann festzustellen, dass das einer der besten Thriller war, die ich seither gelesen habe.
    Die Geschichte handelt von dem ehemaligen Polizisten und Privatdetektiv Max Mingus, der eines Tages einen verlockenden Auftrag eines haitianischen Milliardärs bekommt. Max Mingus eilt sein Ruf als Privatdetektiv voraus und er wird von Allain Carver angeworben, seinen Sohn Charlie zu finden. Dieser Auftrag ist ihm zehn Millionen Dollar wert. Aber eben auch nicht ungefährlich. Eine Reise in ein fernes Land voll schwarzer Magie und Voodoo wartet auf Max und die Menschen auf der Insel meinen es nicht alle gut mit ihm. Seine Auftraggeber haben so manches düstere Familiengeheimnis und so beginnt eine spannende, gefährliche und brutale Suche nach einem Kind, die ihn arg herausfordert und ihn verstehen lässt, dass der Tod nicht das Schlimmste ist, was ihm passieren kann.

    Der Schreibstil von Nick Stone ist wirklich herausragend. Ich habe das Buch innerhalb weniger Stunden durchgesuchtet und war traurig, als es zu Ende ging.

    Die Charaktere im Buch sind sehr authentisch. Nick Stone bedient sich unserer Sprache des 21. Jahrhunderts. Also kein gehobenes „Snob-Gequatsche“. Da sind Wörter wie „Scheiße“ noch harmlos ^^

    Ich hatte auch gewiss keine Probleme in die Story reinzufinden. Der Prolog, der die Geschichte einleitet, ist schon sehr viel versprechend und hat bei mir sofort dazu geführt, weiterzulesen. Die Dinge, die dem Protagonisten auf Haiti passieren sind teilweise beängstigend und seine Beobachtungen abscheulich. Aber sie führen ihn auf die richtige Spur und so kommt er seinem Ziel Stück für Stück näher.

    Ein wirklich gelungener Thriller und ich bin echt gespannt, was die anderen beiden Bände um Max Mingus für Fälle bereithalten. Für mich ein 🌟🌟🌟🌟🌟 Buch.
  10. Cover des Buches Der Totenmeister (ISBN: 9783442468669)
    Nick Stone

    Der Totenmeister

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Der Klappentext: „Es ist der Beginn eines Albtraums, als die stark verweste Leiche eines Mannes in einem Zoo von Miami gefunden wird. Rasch stellt sich heraus, dass das Opfer vor seinem Tod scheinbar grundlos seine komplette Familie ausgelöscht hatte. Der Fall wird zunehmend mysteriös, als man im Magen des Mannes eine Tarotkarte entdeckt – den >> König der Schwerter <<. Eine blutige Spur führt Detective Max Mingus und seinen Kollegen Joe Liston in die Welt schwarzer Magie und zu der mächtigsten Voodoo-Priesterin der Stadt: Eva Desamours, einer Verbündeten des geheimnisvollen Solomon Boukman, dem brutalen König der Unterwelt von Miami…“

    Wir erleben Detective Max Mingus und seinen Kollegen Joe Liston im Miami der 1980er Jahre, einer Zeit, in der ein regelrechter Krieg auf Miamis Straßen herrschte. Bandenkriege, Drogen, Prostitution und Morde sind an der Tagesordnung. Und als Max und Joe zu einer stark verwesten Leiche in einen Primatenpark gerufen werden, der nicht einmal in ihrem Einsatzgebiet liegt, wird ihr Interesse schnell geweckt, denn im Magen der Leiche findet sich neben einem eigenartigen Gebräu aus Sand, einer giftigen Bohnenart und anderen Bestandteilen auch eine Tarotkarte eines äußert seltenen und teuren Kartendecks. Außerdem stellt sich heraus, dass dieser Mann, dessen Leiche sie schließlich an die zuständigen Kommissare übergeben, vor seinem Tod scheinbar grundlos seine komplette Familie ermordet hat. Also bleibt es nicht bei diesem einen Mord. Natürlich nicht.

    Max greift bei der Aufklärung dieser Morde schließlich zu illegalen Mitteln, auf Drängen seines Vorgesetzten, Eldon Burns. Er holt sich Hilfe durch seinen Mittelsmann - einen Drogenhändler, dem er im Gegenzug die Konkurrenz vom Leib hält. Er greift zu Gewalt und Vertuschung, handelt Deals mit Straftätern aus und hängt in diesem Fall Unschuldigen die Tat an, nur um die Morde abzuschließen. Es läuft also alles andere als rund. Und dann hat er noch die Gewissensbisse seines Kollegen Joe im Nacken, der ihn schließlich darauf anhält, den Fall ohne Wissen ihres Vorgesetzten aufzuklären, der scheinbar die wahren Täter gar nicht ermitteln will. Und so mieten sie sich eine geheime Garage an und versuchen den Fall auf eigene Faust zu lösen, und zwar auf ehrliche Weise.
    Was die beiden nicht wissen: Eldon Burns steckt mit dem „König der Unterwelt“ Solomon Boukman unter einer Decke und versucht dementsprechend Details zu vertuschen und die Morde jemand anderem anzuhängen.

    Alles in allem wieder ein gefährlicher, aber spektakulärer Fall, der keine Spannungstiefs zulässt.
    Ich bin ehrlich: Ich kann gerade gar nicht alles zusammenfassen, was in dem Buch alles passiert ist (was ich ja auch nicht muss, um Euch nicht zu sehr zu spoilern). Es passieren so viele Dinge innerhalb kürzester Zeit, dass man leicht den Überblick verliert.
    Ich muss auch sagen, dass ich den Zusammenhang etwas verloren habe, als die Leichen der Familie des im Primatenpark gefundenen Mannes aufgefunden wurden. Denn wir haben hier zu Beginn des Buches eine Menge Wechsel der Schauplätze und der handelnden Personen. Die Story war daher für mich persönlich zu Beginn etwas zu schnelllebig und dadurch etwas verwirrend. Letzten Endes wurde es im weiteren Verlauf zwar übersichtlicher, aber am Anfang des Buches war es für mich nicht überschaubar.

    Trotzdem kann ich sagen, dass der Schreibstil wieder mal herausragend war, die Dialoge ihre Wirkung auf mich nicht verfehlt haben, da sie knallhart, ehrlich und nicht an den Haaren herbeigezogen gewirkt haben, und die Charaktere mich einfach überzeigt haben.
    Vor allem die Charaktere von Joe Liston und Max Mingus. Denn die Freundschaft zwischen den beiden Cops war einfach ECHT. Und das merkte man mit jedem Gespräch zwischen den beiden und mit jeder Umschreibung, was der jeweils andere gerade denkt.

    Ich kann diesen Thriller nur empfehlen und weise nochmal darauf hin, dass dieser Fall vor Max’ Auftrag als Privatermittler auf Haiti (also vor "Voodoo") spielt.
    Das wird zwar ziemlich schnell klar, da Max in diesem Band erstens Mal noch bei der Miami Task Force arbeitet und er zweitens hier erst seine zukünftige Frau Sandra kennen lernt, die ja in „Voodoo“ schon gar nicht mehr lebt, aber ich will es nicht unerwähnt lassen.

    Von mir gibt es 🌟🌟🌟🌟, denn „Voodoo“ fand ich einen Tick besser und in „Der Totenmeister“ gab es für mich anfangs einfach zu viele Morde auf einmal, sodass ich zeitweise den Faden etwas verloren habe. Aber trotzdem ein lesenswertes Buch. Wenn ich es re-reade, wird es mir vielleicht 5 Sterne entlocken 😉
  11. Cover des Buches Ondragon: Totenernte: Mystery-Thriller (ISBN: 9783942261388)
    Anette Strohmeyer

    Ondragon: Totenernte: Mystery-Thriller

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Jen-Win
    Dieses Buch ist ein klasse Thriller den man einfach nicht aus der Hand legen kann!
    Ich habe den ersten Teil nicht gelesen gehabt, war aber kein Problem, denn die wichtigen Dinge wurden in "Totenernte" wiederholt.
    Der Spannungsbogen wurde im gesamten Buch aufrechterhalten und das Ende ist einfach klasse geschrieben!

    "Totenernte" lässt sich super lesen und lohnt sich auf jeden Fall!
  12. Cover des Buches Back to Blood (ISBN: 9783453415829)
    Tom Wolfe

    Back to Blood

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Bommerlinda
    In dieses Buch einzusteigen, macht wirklich Spaß. Ich musste mich nicht groß überreden lassen, dieses Buch zu lesen. Meine Buchhändlerin weiß, womit sie mich fangen kann.

    Und da ist es - ein amerikanisches Buch, ein Tom Wolfe, wie ich ihn kenne.
    Seine einzigartige Erzählweise und eine Geschichte, die satirisch, fast ein wenig überzogen kritisch, zynisch daher kommt und angereichert ist, mit einem gekonnten Blick auf das Seelenleben der Bürger.

    Der Roman um den kubanischen Polizisten Nestor handelt von der Festnahme eines kubanischen Flüchtlings und eines schwarzen Crack-Dealers, den er als "Dschungelabkömmling" beschimpft. Dieser Vorfall wird über ein Handyvideo verbreitet und artet in eine n Medienskandal um rassistische Polizeibeamte aus. Auf seine typische Art und Weise nimmt Wolfe die ethnischen Blöcke Amerikas aufs Korn.
    Schnell habe ich mich beim Lesen im gesellschaftlichen Geflecht Miamis wieder gefunden, das aus wenigen weißen Amerikanern, aus Kubanern, aus Haitianern und schwarzen Amerikanern besteht. Auf privater Ebene traut keiner dem anderen. Im öffentlichen Bereich jedoch gilt das typisch politisch Korrekte. Hier gibt es keine Einwanderer, sondern selbstverständlich nur Mitbürger. Dass derart Gegensätzlichkeiten nur in Problemen ausarten, ist selbstredend.

    Das Buch liest sich wie ein Krimi und es beschreibt beeindruckend modern die Kultur Miamis. Modern, weil es für diejenigen unter uns, die noch an eine gesellschaftliche Integration glauben, etwas zu sagen hat. Keine Schmeicheleien, kein wir haben uns doch alle lieb.

    Wem der Schreibstil von Tom Wolfe schon immer gefallen hat, der gekennzeichnet ist durch eine Art mündlicher Erzählung von einem Autor der auch gern einmal durch Wortwiederholungen Bekräftigungen doppelt unterstreicht, der Geräusche nachahmt und auch die klare Sprache nicht meidet, der muss dieses Buch einfach lieben und vorallem lesen.
  13. Cover des Buches Wolfsbann (ISBN: 9783802586873)
    Lori Handeland

    Wolfsbann

     (139)
    Aktuelle Rezension von: hauntedcupcake

    Band 5 von 11

    Ich drehte mich wieder zu ihm um. "Ein Jaguar?"
    "Nein."
    "Ein Berglöwe, Leopard oder Kojote?"
    "Gibt's hier alles nicht."
    "Was gibt es hier dann?"
    Er öffnete ein Auge. "Flamingos kommen ziemlich häufig vor."
    "Das war kein Flamingo!"
    S. 67


    Inhalt

    Die Voodoo-Priesterin Cassandra hat von den Jägersuchern, eine Geheimorganisation, die sich mit übernatürlichen und magischen Wesen auseinandersetzt, den Auftrag erhalten, in Haiti, der Heimat des Voodoo, nach einer Lösung für einen Fluch zu suchen. Der Auftrag kommt ihr gerade recht, hofft sie doch, in Haiti auch eine Lösung für ihr eigenes Problem zu finden, denn sie wünscht sich nichts mehr, als ihre Tochter von den Toten auferstehen zu lassen. Als Führer bekommt sie den unausstehlich charmanten Dieb und Überlebenskünstler Devon Murphy gestellt, und für die beiden beginnt ein übernatürliches Abenteuer, dass sie komplett verändern wird.


    Meine Meinung

    Einmal mehr passt das Cover nicht zum Inhalt. Aber bei dieser Reihe muss ich das nun wohl akzeptieren. Auch der Titel passt so gar nicht, im Original Midnight Moon, beschreibt Wolfsbann etwas komplett anderes. Aber anyway,...


    Ich hatte mich sehr auf diesen 5. Teil der Reihe gefreut. Weil ich Cassandra in Band 4 echt cool fand und weil er sich mit viel Voodoo befasst, was ich faszinierend finde. Leider war der Teil aber für mich der bisher schwächste. Erst ab der Rückkehr aus Haiti nach New Orleans kam die gewohnte Spannung der Bücher zurück, vorher war es ein etwas langatmiger Indiana Jones meets Voodoo meets Mystery-Roman, der mich nicht ganz so packen konnte, wie gewünscht. 


    Klar, Cassandra hat einiges durchgemacht in ihrem Leben. Aber irgendwie fand ich sie in ihrem eigenen Band nun nicht mehr cool sondern... stoisch, etwas wirr im Kopf und gefährlich nah am Wahnsinn. Jemanden von den Toten aufzuerwecken finde ich nämlich... nein, einfach nein. Schmerz und Verlust sind verständlich, aber wer will bitte ein Zombiekind?

    Murphy fand ich sehr interessant, aber obschon man auch seine Vergangenheit kannte, hatte ich bis zum Schluss das Gefühl, er hat ein Geheimnis und ist nicht ganz fassbar. 


    Als Setting wurde Haiti ausgewählt, was ich als Idee richtig cool fand, in der Umsetzung dann aber nicht so. Ein Grossteil der Geschichte spielt nämlich im "Urwald", und hier geht ganz viel von der Magie und der Geschichte des Landes verloren. Als Bösewicht fungiert ein anderer Voodoo-Priester, der einfach nur ... eklig war. Und wenn wir schon beim Thema sind: Die Liebes-/Erotikszenen waren auch etwas strange. Wer findet einen unterkühlten und nackten Mann und denkt dann direkt an Se*? Diesen einen sehr seltsamen Traum von Cassandra erwähne ich hier am besten gar nicht..


    Fazit

    Die Idee fand ich faszinierend: Voodoo, Haiti, Zombies, Wer*** (Spoiler ^^). Die Umsetzung hingegen war hier etwas... meeeh. Ich hatte mehr erwartet. Und spannend fand ich es erst so ab Seite 230, vorher war es eher nur unterhaltend aber nicht sehr packend. Von dem her für mich der bisher schwächste Teil.


    3.5 Sterne

  14. Cover des Buches Voodoo Girl (ISBN: 9783492982948)
    Roxanne Rivington

    Voodoo Girl

     (25)
    Aktuelle Rezension von: ILKrauss
    Gleich vorweg: Ich würde mehr Sterne vergeben, gäbe es mehr. Das Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen und von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Es ist eine packende Geschichte, großartig erzählt, in vielen Facetten bunt und eindrücklich dargestellt.
    Der Sprachstil gefällt mir sehr gut, wird im Laufe des Buchs etwas salopper, aber wirklich noch okay.
    Was mir sehr gut gefallen hat, ist das Ineinander-Verweben der beiden Handlungsstränge. Natürlich ist der Zusammenhang anfangs nicht so klar, aber das ist ja das Spannende daran.
    Man erfährt sehr viel über die Geschichte und Kultur Haitis, das ist wahnsinnig spannend. Mir war bespielsweise nicht klar, dass es indianische Ureinwohner gegeben hat, wobei das doch nur logisch ist.
    Auch die Figuren sind hervorragend skizziert. Ich liebe die Hauptcharaktere, aber auch an allen Nebenfiguren. Sie sind lebensecht und liebenswert oder auch beängstigend, sehr facettenreich und lebensnah dargestellt. Bei anderen Büchern habe ich festgestellt, dass es nicht allen Autoren gelingt, die Charaktere altersgemäß darzustellen. Roxanne Rivington gelingt dies ohne Probleme. Ich habe das Gefühl, als hätte ich Zoé, Lee, Mokabi und alle anderen persönlich kennen gelernt und eine Weile mit ihnen zusammen gelebt.
    Ja, es hat mich tagelang nach der letzten Seite nicht mehr losgelassen, und ich hoffe sehr, dass es bald eine Fortsetzung gibt, denn die Geschichte scheint noch nicht zu Ende erzählt.
    Es ist kein reines Jugendbuch. Ich bin ganz klar weit jenseits der Jugendlichkeit und war komplett gepackt von dem Buch. Es ist eine wirklich spannende und sehr unterhaltsame Erzählung!
  15. Cover des Buches Voodoo (ISBN: 9783426777336)
    Andreas Gößling

    Voodoo

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Saphire

    Wer faulen Zauber lernen will sollte von diesem Buch die Finger lassen. Es gehört zu den raren Werken die sich dem Voodoo ernsthaft und als Religion nähern. Genau das macht dieses Werk auch zu einer interessanten Angelegenheit. Es beschreibt die geschichtliche Entwicklung der Religion auf Haiti, beleuchtet die theoretischen Grundpfeiler der Religion und stellt sachlich den Ritus des Voodoo dar. Hier geht es nie um eine Art Anleitung zum selber ausprobieren, sondern immer um die möglichst sachliche Beschreibung und religionstheoretische Hinterfragung des Kults. Grade dadurch erlangt das Werk eine unglaubliche Authentizität . Besonders interessant ist die Beleuchtung der einzelnen Gottheiten, die Beschreibung der Besessenheit als Teil des normalen Ritus sowie die Vermischung des Katholizismus und des Voodoo auf Haiti. Die grundsätzlich wertungsfreie Darlegung der einzelnen Zeremonien und Praktiken macht es zudem zu einem unglaublich unreißerisch geschriebenem, lehrreichen Werk, dass eine Religion beleuchtet über die man nichts weiß und über die dennoch so viel Unsinn im Umlauf ist. Wer sich also abseits der großen Religionen informieren will und das auf neutraler und sachlicher Basis, ist mit diesem Buch definitiv an der richtigen Adresse.

  16. Cover des Buches Der verlorene Vater (ISBN: 9783293206311)
    Edwidge Danticat

    Der verlorene Vater

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Trommeln in der Dämmerung (ISBN: B0016OHYW6)
    Marion Zimmer Bradley

    Trommeln in der Dämmerung

     (19)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Der Berg der verschwundenen Kinder (ISBN: 9783552048386)
  19. Cover des Buches Die Zurückgekehrten (ISBN: 9783960540786)
    Néhémy Pierre-Dahomey

    Die Zurückgekehrten

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Annenas

    TW: Kindsverlust, Adoption, psychisch labile Protagonistin

    Inhalt: 

    In seinem preisgekrönten Debütroman „Die Zurückgekehrten“ nimmt Néhémy Pierre-Dahomey die Lesenden mit in eines der ärmsten Länder der Welt. Belliqueuse, kurz Belli, lebt in Haiti und wünscht sich nichts sehnlicher, als aus der Armut zu fliehen und sich in den USA ein besseres Leben aufzubauen. So begibt sie sich mit 40 Haitianern auf die stürmische Überfahrt, bei der sie ihren zweijährigen Sohn dem Meer übergibt, um selbst zu überleben. Doch in Florida angekommen werden sie direkt wieder zurückgeschickt. Zurück nach Haiti, zurück in die Armut – ohne ihren Sohn. Etwa zehn Jahre nach dem gescheiterten, traumatischen Auswanderungsversuch beginnt die Geschichte. Belli und andere Boatpeople leben nun in Repatriés (Rückkehrer), einem abgelegenen Slum-Randviertel, in dem die Zurückgekehrten unterkommen. Hier baut sie sich mit ihrem Ehemann Néné, ein neues Zuhause auf und bekommt drei Kinder mit ihm. Néné stellt sich jedoch als schlechter, zum Alkohol greifender Vater heraus und verlässt sie kurz nach der Geburt der jüngsten Tochter. Eines Tages und mit nur zehn Jahren, stirbt ihre älteste Tochter an Tuberkulose. Damit verliert sie bereits ihr zweites Kind. Alleingelassen von Mann und Staat gibt sie ihre beiden jüngsten Töchter in eine Kinderkrippe, ohne zu wissen, dass diese haitianische Kinder an westliche Ehepaare verkauft. Bis auf einen Sohn, der aus Zeiten vor der Überfahrt stammt, hat sie niemanden mehr, doch auch dieser entgleitet ihr und schließt sich einer gewalttätigen Gang an. In ihrer Trauer und ihrem Leiden wirft sie – wie zu Beginn ihren Sohn – alle Träume über Board und wird schließlich verrückt.

    Meine Meinung:

    Néhémy Pierre-Dahomey, selbst in Haiti geboren, macht in „Die Zurückgekehrten“ auf diejenigen aufmerksam, die es nicht in ein neues Leben geschafft haben. Er zeigt ein düsteres Haiti und lehrt dem Lesenden Haitis jüngste Geschichte. Er übt Kritik an der protestantischen Kirche sowie an den „Wohlwollenden“ aus dem Westen. Sein Schreibstil kommt dabei ohne aufzwingende Gefühle aus. Traumatisierende Erlebnisse, wie der Verlust ihres ersten Kindes, werden beinahe nebenbei erzählt. Pierre-Dahomey benutzt teils sehr verschachtelte Sätze, sodass es schwierig ist, ihm zu folgen. Außerdem kann ich nicht beurteilen, ob diese Geschichte überzogen ist, ob das Leben einer (durchschnittlich) Zurückgekehrten zu negativ dargestellt ist. Zumindest bleibt es dem Lesenden so im Gedächtnis. Alles in allem habe ich einiges über Haiti lernen können und empfehle dieses Buch, unter Berücksichtigung des TWs, Interessierten weiter.

  20. Cover des Buches Mountains Beyond Mountains (ISBN: 9781846684319)
    Tracy Kidder

    Mountains Beyond Mountains

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Traumschlange (ISBN: 9783596163441)
    Rainer Wekwerth

    Traumschlange

     (14)
    Aktuelle Rezension von: ManuelaP

    Durch Zufall bin ich auf dieses Buch mit dem Titel "Traumschlange" gekommen, und da mir der Autor noch nicht bekannt war, ich den Klappentext gut empfunden hatte und das Setting in Haiti ist, hatte ich mich entschlossen, dieses Buch zu lesen.

    Am Anfang kam ich noch ganz gut klar mit dem Fortschritt, der Protagonistin Abby Summers und den Schreibstil, den ich auch verständlich und flott empfunden habe, aber leider kam bei mir nur sehr selten in diesem Buch Spannung auf.
    Für mich ist das Buch eher ein etwas wenig spannender "Abenteuerroman" rund um das Auffinden von Abbas Schwester, den Hintergründen und Leben in Haiti (reich und arm, Korruption und mehr). Ich habe nichts gegen Zombies, aber für mich war das dann doch zu viel an Irrsinn.

    Ich vergebe 3 Sterne für Idee, Protagonisten und Setting. Mittelmäßige Lektüre aber mehr auch nicht. Unter TOP verstehe ich etwas anderes.
    P.S: Das alte Cover mit den Blättern und Gesicht hat mir definitiv besser gefallen, als das Cover mit der Schlange (ist aber Geschmacksache)

  22. Cover des Buches Darwin (ISBN: 9783328103127)
    Jürgen Neffe

    Darwin

     (27)
    Aktuelle Rezension von: MartinA

    Wer davon ausgeht eine Biografie von Charles Darwin zu lesen, wird vielleicht am Anfang etwas enttäuscht werden. So ging es mir (manchmal hilft es sich genauer über ein Buch zu informieren, und sich nicht vom Titel blenden zu lassen), aber Jürgen Neffe gelang es schnell mich mit seiner Reise in den Bann zu ziehen und auch wenn man das eine oder andere biografische über Darwin erfährt (bekanntes und weniger bekanntes) so sind es doch die Spuren, die der große Naturforscher hinterlässt die heute noch beeindrucken.
    Neffe versucht Darwins Reise auf der Beagle nachzufahren, um Darwin zu entdecken, Darwin zu erleben und zu sehen, welchen Einfluss der Forscher heute noch hat. Neffe trifft Darwinfans und andere, die eine Beziehung zu Darwin haben.
    Neffe gelingt eine lesenswerte und fesselnde Mischung aus Reisebeschreibung, Wissenschaftsgeschichte und Darwin-Biographie, die auch aktuelle Fragen wie Überbevölkerung oder Klimawandel anreißt. Ganz aktuell ist das Buch dabei nicht (mehr), da es bereits 2010 erschienen ist und Neffes Reise 2007 war. Nichts desto trotz wird kurzweiliges Eintauchen in Darwins Welt von gestern und heute geboten.

  23. Cover des Buches Die Stunde der Komödianten (ISBN: 9783423131575)
    Graham Greene

    Die Stunde der Komödianten

     (11)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Letzte Reise (ISBN: 9783442740994)
    Anna Enquist

    Letzte Reise

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Petra54

    Über den Kapitän James Cook gibt es viele Bücher und noch mehr Informationen - aber keine über seine Familie. Während der Mann durch die Weltmeere segelte und Inseln zeichnete, blieb seine Frau einsam zurück, bekam sechs Kinder und überlebte sie alle.

    Ich habe viel geweint beim Lesen, obwohl ich es überhaupt nicht mag, wenn mich etwas zu Tränen rührt. Doch diese Frau rührte mich sofort, ich bewunderte ihren starken Charakter, ihren klugen Verstand, ihre Weitsicht und ihre Fähigkeit, sich trotzdem zurückzunehmen und dem Mann sein "Podest" zu lassen.

    Das feinfühlige Wesen dieser Frau ist wunderbar klar beschrieben, auch die Art, wie sie mit ihren Kindern umgeht, wie sie unter den Verlusten leidet, ihren Zusammenbruch. Sie muss ihre Kinder ohne den Beistand ihres Mannes zur Welt bringen und ohne seine Stütze begraben. Sie unterstützt ihren Mann und seine "Berufung", obwohl sie weder seinen Drang zur Seefahrt nachvollziehen kann noch das Meer mag. Sie glaubt, ihren Mann zu kennen, muss aber feststellen, dass er als Kapitän ein ganz Anderer ist als an Land.

    Das riesige Dilemma von Frau Elizabeth Cook fand ich hochinteressant und hervorragend beschrieben.   

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