Bücher mit dem Tag "hallig"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "hallig" gekennzeichnet haben.

33 Bücher

  1. Cover des Buches Lügengrab (ISBN: 9783442482382)
    Hendrik Berg

    Lügengrab

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Lillianne

    Zum Buch:

    Nach einem anstrengenden Fall sucht der Berliner Kommissar Krumme auf der Hallig Hooge Ruhe und Zeit zum Nachdenken. Auf der Fähre lernt er Swantje kennen, die auf der Hallig aufgewachsen ist. Vor drei Jahren verschwand ihr Verlobter auf rätselhafte Weise  – einen Tag vor der Hochzeit! Anders als ihre Freunde glaubt Swantje an ein Verbrechen. Nun kehrt sie zurück und will die Wahrheit über ihre große Liebe herausfinden. Krumme versucht zu helfen. Doch schon bald gerät er selbst in Lebensgefahr und entdeckt während  einer dramatischen Sturmflut ein schreckliches Geheimnis. Denn auf dem kleinen Eiland lauert das Böse ...

    Mein Kommentar.

    Ich habe ja das erste Buch nicht gelesen, dennoch konnte ich mich gut mit zweiten Band arrangieren. Theo Krumme aus Berlin-Neukölln war mal ein etwas anderer Kommissar - im Urlaub - mit guter  Intuition. Es war bis zur letzten Seite interessant und manches Mal richtig nervenaufreibend. Den nächsten Fall habe ich gleich besorgt - könnte spannend werden. Ob er wieder im Urlaub seine Spitzelnase nutzen wird?

    Die Freiheit der Kunst, beschert uns die Richterswarft, die es nur in diesem Buch gibt. Und weil die Warfte bei 'Landunter' doch immer wieder in Mitleidenschaft  gezogen werden, gib es ein neues  Programm zum Überleben. Andere Orte und Attraktionen sind 'echt'. So wie der Königspesel, in dem gerne geheiratet wird ... und vieles weitere auch. Für mich wäre selbst ein Urlaub auf der Hallig großes Drama. Aber Kommissar Krumme schlägt sich als Berliner tapfer.

  2. Cover des Buches Halligmord (ISBN: 9783864931307)
    Greta Henning

    Halligmord

     (142)
    Aktuelle Rezension von: Anni_Booklover



    Die Fakten:


    Titel: Halligmord

     

    Autor: Greta Henning 


    Reihe:  

    Verlag:  Ullstein 

    Seiten: 273


    Klappentext:

     „Ein mysteriöser Mord vor der idyllischen Nordseeküste und eine Hallig voller Geheimnisse – willkommen in der Welt von Ermittlerin Minke van Hoorn!

    Ein herbstlicher Sturm an der friesischen Küste fördert ein düsteres Geheimnis zutage: Auf der kleinen Hallig Nekpen hat die See menschliche Knochen freigespült, die schon seit Jahrzehnten im friesischen Marschboden gelegen haben müssen. Wer war der Tote? Minke van Hoorn, ehemalige Meeresbiologin und erst seit kurzem als Kommissarin zurück in ihrer friesischen Heimat, hat bei ihrem ersten Fall eine harte Nuss zu knacken. Denn die beiden alteingesessenen Familien auf Nekpen wollen von dem Skelett unter der grünen Halligwiese nichts gewusst haben. Jeder kennt jeden, einige benehmen sich merkwürdig, friesisches Schweigen liegt über dem Fall. Dann verschwindet der Sohn des alten Deichgrafen, und längst vergangene Ereignisse scheinen plötzlich ihre Finger bis in die Gegenwart auszustrecken. Minke muss sich beeilen, denn der nächste Herbststurm kündigt sich an 

    Rezension:

    Die Autorin beschreibt seine Protagonisten kurz aber dennoch so detailliert das der Leser sich in diese leicht hinein versetzen kann. Die Orte der Handlung werden bildhaft beschrieben, so das der Leser das Gefühl hat mitten in den Ermittlungen zu sein. 

    Zu Beginn zieht sich die Story ein wenig, aber dies legt sich nach ein paar Kapiteln wird es richtig spannend. Der Leser hat das Gefühl beim Lesen selbst an der friesischen Küste zu sein. 



    Die Autorin hat eine flüssigen und fesselnden Schreibstil. so dass es dem Leser ist leicht möglich ist sich in die Handlung einzudecken. .

    Das Buch ist in sich logisch aufgebaut, doch zu Beginn bringen die Zeitsprünge in der Handlung den Lese etwas durcheinander.  


    Fazit:

    Ich kann das Buch allen empfehlen, die einen Krimi suchen,  der an der idyllischen Nordseeküste spielt.  

    Ich habe das Buch freundlicherweise vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen, dafür bedanke ich mich herzlich bei ihm. 






  3. Cover des Buches Strandfliederblüten (ISBN: 9783426520710)
    Gabriella Engelmann

    Strandfliederblüten

     (75)
    Aktuelle Rezension von: elycalxa

    Julianes Leben steht Kopf. Sie erfährt, dass ihre große Liebe sie belogen hat und eigentlich verheiratet ist. Dann stellt auch noch der Verlag für den sie zwei Jahren arbeitet die Produktion ein. Doch dann erfährt Juliane, dass sie von ihrer Großmutter, die sich gar nicht kennt geerbt hat. Einen Leuchtturm und ein Haus auf der Hallig Fliederrog.

    Jedes Mal, wenn Juliane ihre Mutter auf ihre Oma anspricht, stößt Juliane auf Schweigen. Ob sie am Ende ihre Mutter zum Reden bekommt.

    Ich bin total begeistert von dem Buch. Mit Juliane musste ich erst warm werden. Aber nach einigen Seiten war sie mir sehr sympathisch und mir richtig leidgetan nach ihren Schicksalsschlägen.

    Besonders stimmig fand ich die Landschaftsbeschreibungen ganz besonders von der Hallig. Man konnte sich alles super gut vorstellen.

    Besonders hervorheben muss man das Schüsselwort dieses Buchs. „Achtsamkeit“ Mich hat die Geschichte ganz schön zum Nachdenken angeregt. Was eigentlich genau ist Achtsamkeit? Einen Teil der Antwort habe ich dem Buch gefunden und lange drüber nachgedacht.

  4. Cover des Buches Sturmläuten (ISBN: 9783404174720)
    Nina Ohlandt

    Sturmläuten

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Jaing

    Das Buch hat mich überzeugt, war stets spannend und die Story war nicht vorhersehbar.

    Es gab einige aus meiner Sicht unnötige Dinge, so etwa die ganzen Foltergeschichten.

  5. Cover des Buches Sommerkind (ISBN: 9783847906261)
    Monika Held

    Sommerkind

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Svanvithe

    Kolja ist fünfzehn, als seine sieben Jahre jüngere Schwester Malu unbedingt im Freibad und nicht im Meer schwimmen will. Während er auf einer Bank sitzt und ein Buch liest, fällt ihm nicht auf, dass sie nicht zurückkommt. Vielmehr ist es Ragna, ein Jahr älter als Kolja und in ihn verliebt, die das bemerkt, aufspringt, losläuft, Malu reglos im Schwimmbecken liegen sieht und das Mädchen aus dem Wasser rettet. Doch ein normales Leben wird es nicht mehr sein. Malus Gehirn ist bereits geschädigt, sie fällt ins Koma. Malu ist ein Sommerkind.

    Es ist das Bild des kleinen Mädchens auf dem Grund des Beckens, das Ragna 25 Jahre mit Erinnerungen konfrontiert, die ihr nicht mehr gegenwärtig und lückenhaft sind. Im Rahmen eines Forschungsprojektes befasst sie sich mit der Frage, ob es einen erkennbaren Zusammenhang zwischen den Orten der Kindheit und dem Verlauf des Lebens gibt. Und ob der Mensch am Ende seines Lebens dorthin zurückkehrt.

    Sie begibt sich auf die Suche nach ihren Erinnerungen, nach Kolja und danach, was damals wirklich geschehen ist. Dabei begegnen ihr Menschen, die Kolja auf seinem Weg begleitet haben. Ragna trifft seine Mutter, Malu und spricht mit der Ärztin, die mit mehr Fürsorge und Augenmerk auftritt, weil sie die Sensibilität erkennt und die Schuldgefühle, mit denen Kolja belastet ist. Denn vor allem Koljas Mutter vermittelt ihrem Sohn, verantwortlich für das Geschehen zu sein. Zur Strafe muss er seine Schwester im Krankenhaus besuchen, und es ist nur verständlich, dass er darauf mit Abwehr reagiert. Stattdessen widmet Kolja seine Zeit und seine Zuneigung einem kleinen Jungen, der vom Wickeltisch gefallen ist und den er "Kai in der Kiste" nennt.

    "Der Satz, mit dem sie ihn fortschickte, verschmolz mit dem Geräusch der Tür, die sie leise hinter ihm ins Schloss drückte."

    Sommerkind ist ein emotional intensives Erlebnis. Der Roman besticht durch seine stille, tiefgründige, gleichwohl poetische Sprachgewalt und das psychologisches Feingefühl, mit dem Monika Held ihre Figuren porträtiert. Es gelingt ihr nicht nur, die Fassungslosigkeit der Eltern ob dieses Unglücks zu verdeutlichen, sondern auch die Einsamkeit und den Schmerz darzustellen, denen Kolja ausgesetzt ist und unter denen er leidet.

    Im hohen Maße schafft die Autorin eine glaubhafte Darstellung. Dabei erzählt sie zeitversetzt aus zwei Blickwinkeln. Ragna nimmt die Ich-Position ein, wodurch es stets möglich ist, an ihren Gedanken und Emotionen teilzuhaben. Hingegen wird Koljas Geschichte aus der Sicht von Dritten geschildert. Insgesamt beleuchtet die Autorin ein Geschehen, das unsagbar traurig und betroffen macht und doch nicht ohne Hoffnung und schöne Momente ist.

    Vielleicht ist am Ende nicht alles gesagt, aber so viel, dass die Geschichte schließen kann. Und es ist auch nicht wichtig. Denn Ragna und Kolja werden sich treffen, wenngleich wir nicht mehr dabei sind...

  6. Cover des Buches Der Mann auf der Hallig (ISBN: 9782919804962)
    Anna Johannsen

    Der Mann auf der Hallig

     (36)
    Aktuelle Rezension von: gaby2707

    Im Wattenmeer vor der Hallig Hooge wird ein Mann gefunden – Klaas Rieckert, ein Mann von der Hallig. Er ist ertrunken, aber Fesselspuren an Hand- und Fußgelenken lassen auf einen unnatürlichen Tod im Watt schließen.

    Hauptkommissarin Lena Lorenzen, „die Inselkommissarin“, aufgewachsen auf der Nachbarinsel Amrum, will diesen Fall unbedingt aufklären. Vor allem, weil die DNA des Toten bei drei Todesfällen von vor vielen Jahren auftaucht, deren Mörder bis heute nicht gefunden werden konnte. Bei diesen Todesfällen hat sie als junge Kommissarin schon mit ermittelt. 


    Dies ist schon der 4. Fall für die Inselkommissarin; für mich ist es der zweite Fall bei dem ich mit Lena Johannsen und ihrem Kollegen Johann Grasmann ermitteln darf. Die Beiden sind ein eingespieltes Team und mir beide sehr sympathisch. Was ich von einigen anderen Menschen, die ich während meiner Arbeit als lesende Ermittlerin kennengelernt habe, nicht sagen kann. Es mag an dem Menschenschlag auf der Hallig liegen, die recht wortkarg und zurückgezogen sind. Außer als zahlender Tourist scheint man dort nicht sehr willkommen zu sein. 

    Ich liebe die Nordsee und konnte hier mal wieder einen anderen Lebensraum kennenlernen. Ich habe viel über die Hallig und über das Leben auf diesem kleinen Eiland mit seinen Warften gelernt. Ein paar Tage Urlaub ja, aber immer dort leben, kann ich mir nicht vorstellen. Da bewundere ich die Menschen, die z.B. der Liebe wegen dort hin ziehen wie die Lebensgefährtin des Toten – und bleiben.

    Anna Johannsen hat mich auch diesmal mit ihrem so eingängigen und detailgenauen Erzählstil sofort in die Geschichte hinein gezogen. Ich hatte beim Lesen das Gefühl mich auf der Hallig auszukennen. In Husum und in Flensburg habe ich schon einmal Urlaub gemacht und mich dort wieder wohl gefühlt. Fast meine ich das Salz der Nordsee auf den Lippen schmecken und die brechenden Wellen hören zu können. Wenn ich die Beschreibungen so lese, bekomme ich gleich wieder Fernweh in den Norden der Republik.

    Der Kriminalfall an sich entpuppt sich nach und nach als sehr vielschichtig und verzwickt. Es gibt sehr viele Menschen, die verhört werden müssen, viele Spuren, die ins Nichts laufen. Aber dank der akribischen Arbeit von Lena wird auch dieser Fall schlüssig und nachvollziehbar aufgearbeitet und aufgeklärt.

    Gut gefällt mir, dass ich auch diesmal wieder etwas Privatleben von Lena mitbekomme. Sie ist endlich vollkommen bei ihrem Freund Erck angekommen und gemeinsam richten gerade ihre erste Wohnung ein. 

    Auch wenn es schon drei Fälle von der Inselkommissarin gegeben hat, kann man auch diesen sehr gut ohne Vorkenntnisse lesen. Alle Fälle sind in sich abgeschlossen. 

    Auch dieser Krimi hat mir wieder sehr gut gefallen. Ich konnte aus den Ermittlungen meine eigenen Schlüsse ziehen, was mich allerdings nicht weiter gebracht hat. Anna Johannsen hat mich wieder ein paarmal auf falsche Fährten gesetzt, ich bin drauf reingefallen, und auch die Wendungen, die die Geschichte hier und da macht, haben mich überrascht. Ohne viel Blutvergießen erzeugt sie eine gleichbleibende Spannung, die sich bis zum Schluss hält. Die detailgenauen Beschreibungen lassen viele Bilder in meinem Kopf entstehen. 


    Eine spannende Geschichte mit viel lokalem Kolorit, mit Menschen mit den verschiedensten Charakterzügen und mit einer Ermittlerin, die mir noch mehr ans Herz gewachsen ist.

  7. Cover des Buches Dünenkind: Nordseethriller (ISBN: 9781097602834)
    Leonie Haubrich

    Dünenkind: Nordseethriller

     (29)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Marissa ist sehr früh nach Italien ausgewandert, weshalb sie auch keinen Kontakt zu den Menschen aus ihrer Vergangenheit hat. Jedoch bekommt sie eines Tages einen Brief von ihrem Vater. Dieser möchte sich mit ihr vertragen, denn er hat nicht mehr lange zu leben. Marissa reist zurück in ihre Heimat und trifft dort auf ihre Halbschwester Mia und deren Mutter. Damals ist Marissa aufgrund einer Mutprobe schnell verschwunden und ihr kleine Schwester soll diese nun bestehen und Marissa ist sehr besorgt um sie, denn plötzlich ist Mia verschwunden…

    Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar von der Autorin und dem Mainwunder Team zur Verfügung gestellt bekommen, vielen Dank dafür! Das beeinflusst jedoch in keiner Weise meine Meinung!

    Die Autorin führt uns mit diesem Buch in eine Welt ans Meer, in eine grausame Welt. Die ersten Kapitel des Buches beginnen gleich mit der Mutprobe von Marissa. Ich kann voll und ganz verstehen, dass Marissa damals diese Mutprobe nicht durchgeführt hat und verschwunden ist. Denn diese war furchtbar. Ich habe mit ihr gelitten und es hat mir so sehr im Herzen wehgetan.

    Marissa ist die Protagonistin in diesem Buch und ich bewundere sie sehr. Sie ist eine sehr starke Protagonistin mit keiner einfachen Vergangenheit. Sie schafft es sich ihren Gedanken, Gefühlen und Problemen zu stellen und kämpft dagegen an. Was mir an ihr ebenfalls sehr gut gefallen hat, ist, dass es ihr um die Menschen geht. Ihr ist es egal, was die anderen von ihr denken und ob sie ausgeschlossen oder ausgestoßen wird. Außerdem ist sie eine sehr hilfsbereite und liebevolle Person, weshalb ich sie von Anfang an in mein Herz geschlossen habe.

    Marissas Halbschwester Mia, ist 12 Jahre alt und ebenfalls ein toller Charakter. Sie hat dieselben Eigenschaften wie ihre Schwester, sie ist liebevoll und hilfsbereit. Auch sie mochte ich echt gerne und habe sie ins Herz geschlossen. Ich hatte echt Angst um sie, als sie verschwunden ist. Ihre Mutter Uta, hat etwas an sich, wodurch ich sei einfach nicht leiden konnte. Ich bin mit ihr nicht warm geworden und sie war mir von Anfang an einfach unsympathisch. Arne ist der Vater von Mia und Marissa und dieser hat sich in diesem Buch einfach komplett gewendet. Er hat gemerkt, dass er etwas falsch gemacht hat und versucht dafür gerade zu stehen.

    Der Schreibstil von der Autorin war neu für mich, dennoch mochte ich diesen echt gerne. Leonie Haubrich schreibt locker, leicht und flüssig und man kann dem Geschehen sehr gut folgen. Beim Lesen hatte ich überhaupt keine Schwierigkeiten, denn die Seiten flogen nur so dahin. Dieses Buch habe ich innerhalb eines Tages gelesen, da es durchweg spannend und fesselnd war.

    ,,Dünenkind‘‘ ist ein spannender und fesselnder Thriller, den ich allen Thriller Liebhabern nur so ans Herz legen kann. In diesem Buch merkt man, dass die Autorin dieses Buch mit viel Mühe, Liebe und Arbeit hergestellt hat. Gerade die kleinen Zeichnungen, die zu Beginn eines Kapitels sind, haben mich fasziniert. Ihr werdet aufjedenfall etwas verpassen, wenn ihr dieses Buch nicht lesen werdet. Leonie Haubrich schreibt echt spannende und atemberaubende Thriller und ich werde demnächst definitiv weitere von ihr lesen. 

  8. Cover des Buches Wintergäste (ISBN: 9783423216999)
    Sybil Volks

    Wintergäste

     (100)
    Aktuelle Rezension von: NataschaWahl81

    Ich liebe Romane, die im Winter spielen und noch mehr liebe ich Romane, die wie "Wintergäste", ihre Handlung an der rauen Nordsee spielen lassen. 

    Der Schreibstil ist poetisch, andererseits gleichzeitig aber auch unbeholfen und ohne klar erkennbare Linie. 

    Es sind einfach zu viele Personen (10 Stück), die leider alle ähnlich sowie seltsam klingende Namen haben (Berrit, Kerrin, Boy, Gesa, Inga, Inka), sodass man echt lange braucht, um zu schnallen, wer WER ist?! 

    Zudem kommt der häufige Perspektivenwechsel, der anfangs noch mit einem Symbol angekündigt wird und dann plötzlich ohne Vorwarnung, nicht mehr. 

    Der Plot ist genial, wenn er nicht so furchtbar unausgereift und in "Kuddelmuddel" Art geschrieben worden wäre. 

    Auf den Punkt gebracht, ist es ein langweiliger Familienroman ohne Spannungen, der nach dem ersten tollen Einstieg so vor sich hin dümpelt. 

    Die 3 Sterne gibt es für die tolle Setting-Beschreibung im Buch. 

    Es gibt noch eine Fortsetzung zu "Wintergäste", aber die werde ich mir ganz sicher nicht antun.

    Die Charaktere sind derart farblos beschrieben, dass man weder mitfühlt, noch wirklich wissen will, wie es mit ihnen weitergeht. Außerdem finde ich es mega unrealistisch, dass man mit sechsundvierzig noch einfach mir nichts, dir nichts schwanger wird!!! 

    Schade eigentlich! :( Das Cover, die Idee und die Klappentextbeschreibung haben erheblich mehr versprochen. 


  9. Cover des Buches Barfuß auf dem Sommerdeich (ISBN: 9783959101745)
    Katja Just

    Barfuß auf dem Sommerdeich

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Lujoma

    Dieses Buch begleitete mich in meinem Nordseeurlaub. Die Halligen hatte ich täglich beim Unterwegs sein vor Augen und so war es spannend viel über das Leben und den Alltag, über Bräuche und Feste auf den kleinen Halligen zu lesen. Die Autorin beschreibt ganz verschiedene Aspekte, und nicht alles war für mich gleich interessant. Mir fehlte auch irgendwie ein "roter Faden" durch das Buch, aber vielleicht habe ich einfach auch nur etwas anderes erwartet, mehr einen fortlaufenden Bericht über das Ankommen, Heimisch werden und Leben auf der Hallig.

  10. Cover des Buches Das Grab im Deich (ISBN: 9783426636398)
    Kari Köster-Lösche

    Das Grab im Deich

     (26)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Sönke Hansens ermittelt wieder. Sein dritter Fall macht ihm ganz schön zu schaffen und er gerät natürlich mal wieder zwischen die Fronten.

    Ausgerechnet ein toter Säugling stoppt den geplanten Bau des Deichs in Langeness.

    Die Spur führt Sönke ins Reichenbad nach Föhr.

    Ein spannendes Abenteuer über Sönke Hansens der 1896 für die Halligen und Inseln zuständig ist und feststellen muss, das Menschen zwar unterschiedlich sein können aber in jedem auch ein kleines Geheimnis steckt.


  11. Cover des Buches Sommerglück auf der Hallig (ISBN: 9783548062013)
    Lena Johannson

    Sommerglück auf der Hallig

     (12)
    Aktuelle Rezension von: hapedah

    Inselärztin Wiebke und Schwimmeister Tamme ziehen mit Wiebkes Tochter Maxi in ein gemeinsames Haus auf der Nordseeinsel Pellworm, in wenigen Monaten wollen sie heiraten. Zum Glück hat Wiebke gute Freundinnen auf der Insel gefunden, die sie bei der Planung unterstützen, denn neben Brautkleid, Hochzeitstorte und Feier muss auch die Unterbringung von Tammes griechischer Verwandtschaft geregelt werden. Ausgerechnet jetzt taucht auch noch Maxis Erzeuger Nick auf Pellworm auf und möchte seine Tochter kennen lernen......

    "Sommerglück auf der Hallig" von Lena Johannson ist eine locker-leichte Sommerlektüre, die mich beim Lesen schnell an die Nordsee entführt hat. Erst nachdem ich das Buch zu Ende gelesen hatte, habe ich erfahren, dass es bereits zwei Vorgängerbände um die sympathischen Protagonisten Wiebke und Tamme gibt, nämlich "Die Halligärztin" und "Die Liebe der Halligärztin". Doch auch ohne Vorkenntnis diese Bände konnte ich die Geschichte gut lesen, die Figuren und ihr Umfeld sind anschaulich beschrieben und auch die Vorgeschichte des Liebespaares ist ausreichend dargestellt. 

    Obwohl ich die Personen im Buch gemocht habe und besonders durch das Auftauchen der griechischen Sippe einige lustige Situationen entstanden sind, bin ich nicht wirklich tief in die Handlung hinein gekommen, für mich blieb alles nahe an der Oberfläche. Zusammenfassend ist dieser Roman für mich eine nette Geschichte für zwischendurch, auch gut als Strandlektüre geeignet, die dem Leser keine großartige Konzentration abfordert. Einen tieferen Eindruck hat sie bei mir aber nicht hinterlassen. 

    Fazit: Sommer, Nordsee, ein nicht mehr ganz junges Liebespaar und die Tücken der Verwandtschaft sind hier zu einem netten Roman verflochten worden, der sich leicht lesen lässt, dabei aber oberflächlich bleibt.

  12. Cover des Buches Wir kennen uns nicht (ISBN: 9783946086222)
    Birgit Rabisch

    Wir kennen uns nicht

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Sweetybeanie

    Zum Inhalt: Lena Löper ist eine erfolgreiche Schriftstellerin gewesen. Und Feministin. Sie veränderte mit ihren Büchern die Welt der Frauen und das allgemeingültige Frauenbild. Zeigte, dass man nicht so sein muss, wie einen das Patriachat haben möchte. Sondern Erfolgreich. Unabhängig. Ihre Meinung und ihre Empfindungen verarbeitete sie in ihrem fiktiven Charakter Lara und wurde damit berühmt. Anderes blieb dabei auf der Strecke. Die Beziehung zu ihrer Tochter Ariane zum Beispiel. Doch nun ist sie alt und ihre Karriere ist längst vorbei. Einsam ist es in ihrem großen Haus geworden.

    Verhaltensforscherin Ariane Löper fühlt sich unverstanden. Schon seit ihrer Kindheit hat sie das Gefühl für ihre Mutter, die erfolgreiche Schriftstellerin Lena Löper, niemals gut genug zu sein. Immer nur Klotz am Bein. Ungeliebt. Doch nun bekommt sie selbst ein Kind und immer wieder blitzt die Erinnerung an ihre Mutter auf…

    Meine Meinung:

    „Wir kennen uns nicht“ – der Titel passt definitiv zu dieser Erzählung. Ariane und Lena – zwei starke Frauen. Eigentlich untrennbar miteinander verbunden und doch durch so viel getrennt.

    Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt: aus der Sicht Lenas, die von jeher das Gefühl hat, keinen Zugang zu ihrer Tochter zu bekommen. Und aus der Sicht Arianes, die als Kind um die Liebe ihrer Mutter kämpfte, bis sie irgendwann beschlossen hat, sich nicht mehr vergeblich abzumühen.

    Das Buch hat mich sehr berührt. Jede der beiden Frauen ist so gefangen in ihrer Annahme, dass sie der anderen nichts bedeutet. Und beide interpretieren in jedwede Aussage (die eigentlich nur aus Eigenschutz so schroff und abweisend geäußert werden) sofort eine Ablehnung hinein. Dabei würde eigentlich jede der beiden Frauen sich über ein Zeichen der Zuneigung freuen. Doch keine der Beiden ist bereit, das Risiko einzugehen und mit einer möglichen Zurückweisung zu leben.

    Das Buch zeigt deutlich, welche dramatischen Konsequenzen fehlende Kommunikation in Beziehungen haben kann. Und das sich daraus ein Teufelskreis entwickelt, aus dem man nur sehr schwer wieder herausfindet. Zu tief sitzen die Verletzungen und zu weit haben sich der Groll und die Wut entwickelt. Zu groß ist die Angst davor, zurückgewiesen zu werden.

    Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, so ein Verhältnis zu einem meiner Kinder zu haben. Oder zu meiner Mutter. Das Buch ist mir nahegegangen, ich konnte es nach den ersten Seiten kaum aus der Hand legen. Der Schreibstil ist offen, ehrlich und direkt. Die Autorin versteht es, die verschiedenen Orte und die Erinnerungen der Protagonisten auf eine anschauliche und lebendige Weise dem Leser nahezubringen.

    Meine Rezension findet Ihr auch unter www.buchspinat.wordpress.com

  13. Cover des Buches Die Farbe des Nordwinds (ISBN: 9783837155228)
    Klara Jahn

    Die Farbe des Nordwinds

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Henri3tt3

    Ich liebe die Nordsee in all ihren Erscheinungsformen, egal ob in den Niederlanden, Niedersachsen, Schleswig-Holstein oder Dänemark. (An der britischen, schwedischen oder norwegischen Nordseeküste war ich leider noch nicht.) Ich mag sie in allen Jahreszeiten, auf dem Festland, auf den Inseln oder auf den Halligen. Sie ist einfach mein Lieblingsmeer.

    Mit "Die Farbe des Nordwinds" habe ich mich meinem Seelenmeer sehr nahe gefühlt. Ich bin abgetaucht in diese Geschichte von Wasser, Wind und Land, von Brüdern und Schwestern, Stürmen und Wattwanderungen, von Heimat in der Fremde und dem Fremdsein in der Heimat. Es gibt zwei Erzählebenen, die Gegenwart wird von Britta Steffenhagen gelesen, die Vergangenheit von Torben Kessler und beide machen das großartig!

  14. Cover des Buches Meer Morde (ISBN: 9783453356740)
    Michael Koglin

    Meer Morde

     (4)
    Aktuelle Rezension von: CreativeRabbit
    Erfrischend unblutig, trotzdem spannend. Für mich mal was völlig anderes!
  15. Cover des Buches Der Schimmelreiter (ISBN: 9783743175112)
    Theodor Storm

    Der Schimmelreiter

     (1.035)
    Aktuelle Rezension von: Saasmann01

    Musste ich in der Schule lesen. Aber nur weil ich gezwungen wurde, das hier zu Lesen, bewerte ich nicht aus Prinzip mit einem Stern. Das rührt nämlich von der einschläfernden Erzählweise her. Zäh, langwierig und vergessenswert. 

  16. Cover des Buches Das Haus auf der Insel (ISBN: 9783955207755)
    Anke Cibach

    Das Haus auf der Insel

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Buecherratte_Svetlana
    Auf dieses Buch bin ich durch Zufall gestoßen und habe es als Mängelexemplar erstanden.
    Mir gefiel das Cover auf Anhieb und auch die Geschichte sprach mich an.
    Nur leider rückte die erwähnte Flaschenpost vom Rückentext - meiner Meinung nach - immer weiter in den Hintergrund und war kein großer Bestandteil mehr dieser Story. Leider. Ich freute mich auf Romantik ala Nicholas Sparks...

    Punkten konnte die Geschichte aber durch symphatische Figuren, lustige Dialoge und peinliche Vorfälle.

    Aber worum geht es?
    Die nach Hamburg gezogene Nele hat momentan kein Glück in ihrem Job als Designerin. Sie hat zu ausgefallene Ideen für den Markt und kündigt daraufhin ihre Arbeit.
    Unglücklich fährt sie zurück in ihre alte Heimat. Die Hallig. Dort leben ihre Eltern und ihr bester Freund aus Kindertagen: Enno.
    Zurück in ihrer Heimat findet sie am Meer eine Flaschenpost.
    Nele's Neugier ist geweckt und sie schickt eine E-Mail zu jener Adresse, die auf dem Brief in der Flasche gekritzelt ist. Aber zunächst antwortet niemand...

    Der Schreibstil ist leicht. Die Abschnitte im Buch lesen sich flüssig. Großartig Spannung ist nicht zu erwarten, dafür aber Humor und viele Gefühle.
    Wer Lektüre für den Strand sucht, ist hier gut bedient.

    Fazit:
    Das Buch plätschert daher, ist leicht und schnell zu lesen und enthüllt am Ende ein unerwartetes Geheimnis.
    Ein Stern ziehe ich ab, weil ich mehr erwartet habe, als mir geboten wurde.
  17. Cover des Buches Schneegestöber - Oder: Der Tag, als Oma Grizabella verschwand (ISBN: 9783649667827)
    Patricia Schröder

    Schneegestöber - Oder: Der Tag, als Oma Grizabella verschwand

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Lesemama

    Zuerst ein paar Worte zum Inhalt.
    Leonie verbringt in diesem Jahr mit ihrer Familie die Weihnachtsfeiertage auf einer Hallig bei ihrer Tante. Außerdem sind noch die anderen Geschwister von Leonies Papa eingeladen. Sogar Oma Grizabella ist mit dabei. Als sie allerdings plötzlich verschwunden ist, nimmt das Fest eine ganz andere Wendung ...

    Meine Meinung:
    Ich finde schon alleine das Cover unglaublich schön, dann natürlich der unverwechselbare Schreibtisch von Patricia Schröder, die es immer wieder schafft eine besondere Stimmung in ihre Kinderbücher zu packen. Genau die richtige Mischung aus Freundschaft, Spannung und erster zarter Liebe. So macht es Spaß ein Buch zu lesen. In diesem Fall Jam noch die besondere Atmosphäre von der einsamen Hallig und dem vielen Schnee dazu. Einfach nur bezaubernd.

    Fazit:
    Eine wunderschöne Geschichte für die Vorqeihnachtszeit, die mich wunderbar unterhalten und verzaubert hat. Ich kann sie nur weiterempfehlen.

  18. Cover des Buches Strandfliederblüten (ISBN: 9783956392009)
    Gabriella Engelmann

    Strandfliederblüten

     (6)
    Aktuelle Rezension von: BeaSurbeck

    Strandfliederblüten von Gabriela Engelmann


    Um was gehts:

    die Hamburger Journalistin Juliane steht an einem Wendepunkt: Sie verliert ihren Job und muss erfahrend, dass ihr Freund Oliver bereits verheiratet ist. Da erhält sie überraschend die Nachricht dass ihre Großmutter Ada ihr ein Haus auf der Hallig Fliederoog hinterlassen hat. Um ihr Leen neu zu sortieren, quartiert sich Juliane kurzerhand in dem Haus am Leuchtturm ein. Durch die besondere Atmosphäre des Ortes, die Gespräche mit Freuden und Weggefährten ihrer Großmutter, findet Juliane wieder zu sich selbst, zu einer neuen Bestimmung und einer neuen Liebe.


    Was ich über das Hörbuch denke:

    Mir hat die Geschichte rund um Juliane richtig gut gefallen. Julianes Welt gerät aus den Fugen als sie urplötzlich ohne Job da steht und fast zeitgleich erfahren muss das ihr Freund, mit dem sie sich ein Leben aufbauen wollte, verheiratet ist. Es ist wie eine göttliche Fügung als der Brief vom Rechtsanwalt ins Haus flattert und sie erfährt das sie nun Besitzerin eines Hauses auf der Halle Fliederoog ist. Juliane überlegt nicht lange, sie packt ihre Koffer und zieht in das Haus ihrer Großmutter, wandelt auf deren Spuren und versteht immer mehr warum die Mutter den Kontakt zur Großmutter nicht gehalten hat. Sie lüftet ein Geheimnis, vor allem aber findet sie in dieser Zeit zu sich selbst zurück und entdeckt was wichtig im Leben ist - was ihr wichtig für ihre Zukunft ist.

    Besonders toll fand ich wie die Gegend beschrieben wurde, ich konnte mir das Haus am Leuchtturm genauso vorstellen wie die Strandfliederfelder. Ich hatte von Anfang an Bilder vor Augen.

    Was ich über die Stimme denke die dem Hörbuch leben eingehaucht hat:

    Das Hörbuch wurde von Lara Joy Körner gesprochen und ich finde sie hat ihre Sache richtig gut gemacht. Ich empfand ihre Stimme richtig angenehm und besonders gut gefallen hat mir das man bei den älteren Hallig-Bewohnern den typischen norddeutschen Dialekt vernommen hat. Das hat der Geschichte nochmals einen besonderen Touch gegeben und man hatte das Gefühl auf Urlaub an der Nordsee zu sein.

    Mein Fazit:

    Von Gabriella Engelmann hatte ich bislang weder etwas gelesen, noch gehört ABER nach diesem Hörbuch ist klar das ich mir wieder einmal etwas von ihr gönnen werde. Die Geschichte war gut gemischt, sie brachte mich zum Nachdenken, aber auch zum Lachen. Sie war voller trauriger, schöner aber auch bewegender Momente und der Flair der Nordsee kam rüber.

    Tolles Hörbuch, mir hats von Anfang bis Ende gefallen und dafür gibts dann auch 5 Sternchen.
  19. Cover des Buches Der größte Freund auf der Welt (Onno und Ontje 3) (ISBN: B078N9MY6M)
    Thomas Springer

    Der größte Freund auf der Welt (Onno und Ontje 3)

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Band 3 der wunderbaren Geschichten um Onno und Ontje

    Thema Freundschaft und Eifersucht
    Unsere Lesekinder und auch wir Erwachsene sind grooooße Onno & Ontje Fans. Um so erfreuter waren wir, dass das Jahr 2018 gleich mit einer neuen Geschichte eingeläutet wird. Besser kann das Jahr eigentlich kaum beginnen.
    Auch dieses Mal erzählt Thomas Springer wieder eine anrührende sehr besondere Freundschaftsgeschichte in der auch immer wieder Sachinformationen zum Lebensraum Watt und Hallig eingebunden werden.
    Gleich zu Beginn lernen wir wieder jede Menge Meeresbewohner kennen.
    Skizzen von Steinbutt, Heringshai, Seenadel oder auch Scholle und Taschenpicker lassen uns stauen. Es gibt schon merkwürdige Gesellen unter Wasser.
    Für alle die Onno und Ontje noch nicht kennen ( immerhin ist dieses schon Band 3) 
    Onno ist ein "alter" Fischer, der mit seiner Frau Olga auf einer Hallig lebt. Seit Onno eines seekrank wurde und nicht mehr aufs Meer  zum fischen raus fahren kann nimmt Olga diesen Part ein und Onno versorgt Haus und Hof. Er liebt das einsame Leben ohne Störungen und Aufregungen doch dann steht plötzlich Ontje, ein kleiner gestrandeter Otter, vor ihm. Es war ein langer Weg der Annäherung, denn so schnell schließt der alte Seebär mit niemandem Freundschaft, erst recht nicht wenn dieser jemand ihn in seiner Ruhe stört. Die beiden erleben viel mit einander und sind wirklich dicke Freunde geworden, ihr Leben ist perfekt bis
    und nun beginnt unsere Geschichte:
    "Der größte Freund auf der Welt"
    Nachdem die beiden Olga verabschiedet hatten, die wieder mit dem Boot zum Fischen heraus führ schauen sie ihr noch eine Weile aus ihrem gemütlichen Strandkorb nach.
    Es ist Abend und Onno möchte nur noch ins Bett. Ontje hin gegen steht der Sinn mehr nach "Blödsinn machen".
    Wenigstens ein klein wenig.
    Während Onno es sich schon einmal im Bett gemütlich macht putzt der kleine Otter ausgiebig seine Zähne und hat dabei sichtlich viel Spaß. Ein klein wenig Blödsinn machen muss einfach sein.
    Am nächsten Morgen werden die beiden von der aufgeregten Zieglinde aus dem Bett geholt. Während Onno sich noch aus dem Bett müht ist Onno schon an der Tür um nach zu schauen was Zieglinde so in Aufruhe versetzt hat.
    Draußen ist so richtiges Schietwetter, es weht ein heftiger Wind und es regnet. An so einem trüben Tag bleibt man besser im Bett doch was Ontje draußen entdeckt ist dann doch einen Blick wert.
    Sie haben Besuch. Unfreiwilligen, großen, sehr großen Besuch. Ein Wal ist gestrandet und nun ist Ebbe und er kann nicht zurück ins Wasser. Gut nur das es regnet den Wale brauchen stets feuchte Haut.
    Mittlerweile hat auch Onno den Weg zum Wal gefunden. Ontje freut sich sehr über den Gast und versucht auch gleich mit ihm in Kontakt zu kommen. Sogar Heringssalat bringt er ihm. Nur leider mögen Wale keinen Heringssalat. Es ist wirklich rührend wie sich der kleine Otter um den riesen Koloss kümmert und auch Onno tat alles damit es dem Gestrandeten gut ging. Nach einigen Stunden wurde das Ontje jedoch etwas zu viel kümmern und Interesse zeigen von Onnos Seite und er wünschte sich, das der Besuch doch nun endlich wieder verschwinden könnte. Leider war die nächste Flut nicht so hoch als das es gereicht hätte den Wal wieder hinaus aufs Meer zu tragen und so musste er wohl oder übel weiter am Strand ausharren in der Hoffnung, dass die nächste Flut mehr Wasser mit sich brachte und der Wasserpegel höher.
    Nur zu dumm, das  nun ausgerechnet der Regen aufhörte und die Sonne heiß auf den Planeten prallte.
    Onno tat alles um den Wal feucht zu halten. Das bedeutete aber auch er kümmerte sich noch mehr um den Gast, was wiederum Ontjes Eifersucht schürte.
    Wenn sich keiner um ihn kümmert musste er eben wieder etwas alleine machen. Und was machen kleine Otter am liebsten?
    Richtig! Blödsinn.
    Was Ontje anstellt verrate ich hier noch nicht, nur so viel sein  verraten, es ist recht gefährlicher Blödsinn. Gott sei Dank rettet Onno den kleinen Otter noch rechtzeitig, echte Freunde sind eben immer zur rechten Zeit am richtigen Ort.
    Während Ontje so in Onnos Armen liegt , sicher und geborgen erzählt der Kleine traurig von seinen Gefühlen. Doch Onno wäre nicht Onno wenn er seinem Freund nicht verstehen würde. Einfühlsam geht er auf ihn ein schließlich sind sie allerbeste Freunde.
    Aber der Wal braucht ihre Hilfe soviel ist klar.
    Ob es den beiden Freunden gelingen wird ihren Besuch wieder ins offene Meer zu bringen?
    Ihr werdet es erst erfahren wenn  ihr selbst zum Buch greift.
    *
    Eine tolle, sehr einfühlsame Geschichte, die uns aber auch ganz nebenbei einmal mehr einige Sachinformationen zum Thema Meer ( Ebbe und Flut) und den Walen vermittelt.
    Witzig sind die kleinen Geschichten, die die Illustrationen am Rande erzählen. Sei es die im Sturm wehende Baumkrone, die aussieht wie ein Fisch ( gab es auch schon in Band 1) oder Ontjes Zähneputzaktion.  Die kleinen Tiere wie Krebse Schnecken &  Co oder der Vogel mit langem Schnabel der es sich in Onnos Strumpf auf der Leine gemütlich gemacht hat. Lauter kleine Details die das Buch noch lebendiger machen.
    In jedem Bild ist viel zu entdecken.
    Ein wenig erstaunt waren unsere Lesekinder über das Coverbild. Während auf dem ersten und zweiten Buch Onno und Ontje im Fokus standen nimmt der Wal dieses Mal viel Raum ein. Das ist wohl dem Thema geschuldet doch irgendwie vermissten die Kinder das große Bild des bärtigen Onno.
    Ich weiß  nicht wie man es hätte anders lösen sollen aber ich muss zugeben mich hat es auch etwas befremdet.
    Irgendwie anders als bei Band 1 und 2 halt.Die Geschichte ist wieder toll und die Illustrationen eigentlich auch aber irgendwie sind sie leider in ihrer Farbigkeit dieses Mal etwas anders. Sie strahlen nicht so sehr wie in den ersten beiden Büchern. Des Rätsels Lösung für unsere Irritation:Der Illustrator ist ein anderer!
    Fazit:Es ist ein tolles Buch, dessen Geschichte von Eifersucht und Freundschaft einfühlsam und witzig transportiert wird. Die Kinder und wir Erwachsenen lieben den bärtigen eigenwilligen Onno und den kleinen munteren, gern Blödsinn machenden Ontje und hoffen es wird noch viele weitere Geschichten geben. 
    Wenn wir uns etwas wünschen dürften würden wir gerne wieder die Bilder von Matthias Derenbach sehen.

  20. Cover des Buches Schneetage (ISBN: 9783866483750)
    Jan Christophersen

    Schneetage

     (27)
    Aktuelle Rezension von: TaHa
    https://musikgarten-hammer.blogspot.de/2017/12/ein-winterroman.html

  21. Cover des Buches Die Farbe des Nordwinds (ISBN: 9783453426252)
    Klara Jahn

    Die Farbe des Nordwinds

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Eliza08

    Klara Jahns Liebesgeständnis an die Halligen in der Nordsee. Kleine Marschinseln vor der Küste Schleswig-Holsteins, die bei Sturmfluten überschwemmt werden und somit direkt dem Klimawandel ausgesetzt sind.

    Das Cover verbreitet Urlaubsstimmung, ein reetgedecktes Haus, Möwen am Himmel und die unendliche Weite Norddeutschlands. Der Klappentext gibt einen guten Einblick in die Handlung, es geht zum einen um die Hallig, aber auch um die Menschen, die auf diesem besonderen Fleckchen Erde leben.

    Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen. Der Erzählstrang der Gegenwart wird kombiniert mit einem Erzählstrang welcher im Jahr 1798 einsetzt und sein Ende 1825 bei der großen Halligflut findet.

    In der Gegenwart ist Ellen (36 Jahre) die Hauptprotagonistin, sie kehrt zurück auf die Hallig, der einzige Ort in ihrer Kindheit, wo sie so etwas wie Heimatgefühle entwickeln konnte. Ihre Halbschwester Liske ist immer auf der Insel geblieben und nimmt es der Stiefschwester übel sie damals allein zurück gelassen zu haben, sie wäre gerne mit ihr gegangen. Aber Sunny, die Stiefmutter, Ellens Mutter hat damals ein Versprechen gebrochen, welches heute noch zwischen den Frauen steht.

    Dieser Teil der Geschichte wird hauptsächlich aus der Sicht von Ellen geschildert, der Erzähler steht außerhalb der Geschichte und greift nicht aktiv in die Geschichte ein.

    Der Erzählstrang der Vergangenheit wird aus der Perspektive von Arjen Materson erzählt. Der Ich-Erzähler lässt uns hautnah teilhaben an dem Geschehen. Er ist mit der Insel verwurzelt und kehrt nach einer Ausbildung auf die Hallig zurück, um als Lehrer zu arbeiten. Der Erzählstrang in der Vergangenheit ist sehr poetisch geschrieben und arbeitet mit vielen Bildern. Er ist eine Anlehnung an die Chronik die Arjen Materson über die Hallig verfasst hat.

    Mit dieser Chronik beschäftigt sich Ellen im Gegenwartsstrang, auch Sie ist Dorfschul-Lehrerin. Sie möchten den Menschen, die Vergangenheit nahebringen, aber besonders den Kindern. Ihr ist klar, dass die Hallig schwer vom Klimawandel bedroht ist.

    Der Erzählstil des Gegenwartsstranges ist modern, auch wenn das plattdeutsch nicht zu kurz kommt und so auch hier für das richtige Feeling sorgt.

    Der gesamte Roman ist eine Liebeserklärung an diese karge und besondere Region in der Nordsee. Aber auch an die Menschen, die in diesem besonderen Landstrich leben, Klara Jahn gibt ihnen und der gesamten Region eine Stimme.

    Ein Roman für alle, die besondere Schauplätze in Deutschland mögen und einem Roman auf zwei Zeitebenen nicht abgeneigt sind.

    Ich bedanke mich sehr bei der Autorin für die besondere Reise, die vielen Informationen und das einmalige Flair der Hallig, welches mir nahegebracht wurde.

  22. Cover des Buches Schaf ahoi (ISBN: 9783770764051)
    Dorothee Haentjes

    Schaf ahoi

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Sturmwelle (ISBN: 9783961483976)
    Stephan M. Rother

    Sturmwelle

     (7)
    Aktuelle Rezension von: sursulapitschi

    Dieses Buch ist eine Überraschung. Hinter diesem harmlosen Cover verbirgt sich Unglaubliches, im wahrsten Sinne des Wortes.
    Es geht um Rungholt, das Atlantis der Nordsee, die sagenhafte untergegangene Stadt, die eine Legende ist. Oder gab es sie wirklich?

    Natürlich gab es sie und Ole Rasmussen ist der Erbe, der jetzt nur noch über die Hallig Horn gebietet, das letzte Fleckchen Erde, das von dem einstigen Imperium noch existiert, das aber ein seltsam aus der Zeit gefallener Ort ist.

    Erst meint man, man hat es mit einem mysteriösen Kriminalfall zu tun. Wie kann ein ganzer Arbeitstrupp im Watt vor Hallig Horn ertrinken? Deutsche und dänische Behörden werden eingeschaltet. Das Ermittlerteam stößt aber bald schon an seine Grenzen. Irgendwas geht nicht mit rechten Dingen zu.

    Sehr geschickt wird hier ein Geheimnis aus alter Zeit mit einer modernen Geschichte verknüpft. Es wird höchst mysteriös und gruselig. Geister sind im Spiel, ein uralter Fluch, eine Familiengeschichte und sogar eine Liebe über alle Zeiten hinweg. Und auch wenn es zwischendrin schon mal reichlich abenteuerlich wird, ist die Geschichte unglaublich spannend.

    „Sturmwelle“ ist ein sehr ungewöhnlicher Mysterythriller, toll erzählt, actionreich und voller Überraschungen, in einer fiktiven Welt, die einem absolut realistisch vorkommt. Warum sich ein so geheimnisvolles Buch hinter einem so nichtssagenden Cover versteckt, bleibt ein Rätsel.
    Guckt einfach nicht hin und lest es.

  24. Cover des Buches Onno & Ontje - Freunde sind das schönste Geschenk (ISBN: 9783649630418)
    Thomas Springer

    Onno & Ontje - Freunde sind das schönste Geschenk

     (8)
    Aktuelle Rezension von: claude20

    Otter Ontje kann es kaum erwarten, so sehr freut er sich aufs Weihnachtsfest. Der alte Fischer Onno will den Weihnachtstrubel nicht. Bisher haben seine Frau Olga und er auch Weihnachten nicht mit Weihnachtsbaum gefeiert. Warum also jetzt mit allen Tieren unter dem Weihnachtsbaum sitzen? Aber Olga und Ontje wollen richtig feiern. Olga macht sich dür die Weihnachtsvorbereitungen auf den Weg, doch dann bleibt sie bei einem Schneesturm im Watt stecken. Onno und Ontje machen sich große Sorgen. Muss jetzt das Weihnachtsfest ausfallen?


    Wir haben das Kinderbuch zusammen in der Familie gelesen. Die schöne Geschichte hat uns alle begeistert. Die liebevollen Zeichnungen von Alexandra Langenbeck unterstützen die stimmungsvoll geschriebene Geschichte. Bei der Betrachtung der Bilder konnten wir immer wieder kleine lustige Einzelheiten entdecken. Alleine diese Zeichnugen haben uns länger auf den Seiten verweilen lassen. Unserem Sohn haben die eingesetzten Glitzerelemente im Buch sehr gefallen. 

     

    Onno und Ontje sind uns sehr ans Herz gewachsen. Ihre Freundschaft, Liebe, aber auch ihr kreativer Umgang mit den Weihnachtsvorbereitungen haben uns ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert. Wir werden gerne weitere Geschichten der Freunde lesen und sind gespannt, was Thomas Springer in Zukunft für Onno und Ontje plant.


    Für dieses Kinderbuch können wir eine Leseempfehlung und 10 Punkte vergeben.


    © claude

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