Bücher mit dem Tag "halloween"
259 Bücher
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1)
(19.568)Aktuelle Rezension von: LordFauntleroyHarry Potter und der Stein der Weisen ist ein Fantasyroman der britischen Autorin J. K. Rowling. Das Buch erschien 1998 im Carlsen Verlag. Es hat 336 Seiten und kostet als gebundene Ausgabe 22,00 €.
Der Roman erzählt die Geschichte des elfjährigen Harry Potter, der bei seiner Tante und seinem Onkel lebt. An seinem elften Geburtstag erfährt er, dass er ein Zauberer ist. Schon bald besucht er die Zauberschule Hogwarts, wo er neue Freunde findet und viele spannende Abenteuer erlebt. Gemeinsam mit Ron und Hermine kommt er einem geheimnisvollen Rätsel rund um den Stein der Weisen auf die Spur. Dabei geht es vor allem um Freundschaft, Mut und den Kampf zwischen Gut und Böse.
Mir hat das Buch insgesamt sehr gut gefallen. Besonders spannend finde ich die Handlung, weil immer wieder neue Geheimnisse auftauchen und man wissen möchte, wie es weitergeht. Auch die Figuren sind interessant und unterschiedlich. Harry, Ron und Hermine halten in schwierigen Situationen zusammen und wachsen im Laufe der Geschichte immer mehr zusammen. Meine Lieblingsstelle ist die Szene, in der Harry zum ersten Mal die Große Halle von Hogwarts betritt. Die schwebenden Kerzen, die verzauberte Decke und die vielen Schülerinnen und Schüler haben mir besonders gut gefallen. Beim Lesen konnte ich mir alles genau vorstellen und hatte das Gefühl, selbst in Hogwarts zu sein.
Die Sprache ist gut verständlich und die magische Welt wird so anschaulich beschrieben, dass man sich Hogwarts und seine Bewohner gut vorstellen kann. Allerdings sind einige Kapitel etwas lang und enthalten viele Beschreibungen. Dadurch zieht sich das Buch manchmal etwas. Trotzdem wurde es für mich nie langweilig. Der Preis ist für ein so umfangreiches wirklich angemessen.
Insgesamt ist Harry Potter und der Stein der Weisen ein spannender und abwechslungsreicher Fantasyroman. Ich empfehle das Buch besonders Kindern, die Abenteuer, Magie und geheimnisvolle Geschichten mögen. Wer einmal mit dem Lesen beginnt, möchte am liebsten sofort den nächsten Band lesen.
- Mona Kasten
Save Me: Special Edition
(3.574)Aktuelle Rezension von: HollabeereRuby ist 17 Jahre alt und schon jetzt eine echte Kämpfernatur. Sie tut alles in ihrer Macht stehende, um es zum Studium nach Oxford zu schaffen. Dabei unterstützt sie ihre kleine Streberfreundin Lin auf allen Wegen. Ruby ist sehr darauf bedacht, ihr Privat- und Schulleben strickt voneinander zu trennen. Doch als sie versehentlich ihre Mitschülerin Lydia und ihren Lehrer Mr Sutton bei einem Stelldichein erwischt, stehen ihre Zukunftschancen plötzlich sehr schlecht. Denn Lydias Zwillingsbruder ist der charismatische Beaufort-Imperiums-Erbe James, der den Ruf seiner Schwester in Gefahr sieht. Während Rubys Strategie auf Schweigen basiert, hat James sich vorgenommen Ruby zu belagern und mürbe zu machen. Als James und seine Kumpels jedoch die von Rubys Veranstaltungskomitee organisierte Back-to-School-Party sprengen, wird James sein geliebtes Lacrossetraining durch Mithilfe beim Komitee ersetzt.
Nun ist vorprogrammiert, dass Ruby und James sich regelmäßig zumindest verbal an die Gurgel gehen. Die Geschichte wird gut aufgebaut, bleibt spannend und steuert auf einen romantisches Kipppunkt hin. James und Ruby erleben ihn bei der Anprobe historischer Kleider in London, doch James Vater ist absolut gegen diese Beziehung. James will Ruby vor seiner Familie beschützen und stößt sie deshalb von sich. Doch spätestens bei den Bewerbungsgesprächen in Oxford läuft ihr beider Emotionsfass über. Leider kann James seinen anschließenden Höhenflug nur kurzzeitig genießen, bis ein schwerer Schicksalsschlag ihn auf den Boden der Tatsachen zurückholt und ganz weit weg von Ruby katapultiert.
Aber auch seine Zwillingsschwester Lydia hat mit ihren Dämonen zu kämpfen: die Beziehung, die sie will, ist einfach nicht möglich und dann findet sie ausgerechnet in Ruby eine gute Freundin, die sie durchschaut, versteht und emotional auffängt.
Was für eine Achterbahnfahrt war dieses Buch bitte. Gerade als man dachte "na, jetzt kommen die beiden sich näher", dann passierte wieder etwas völlig unerwartetes und die beiden mussten von vorn mit ihren Annäherungen beginnen. Ich finde Ruby total authentisch, wie akribisch sie ihr Ziel verfolgt in Oxford zu studieren und dann kommt ihr einfach eine unerwartet Liebe dazwischen und wirft ihre Planungen über den Haufen. Aber auch James' Sicht auf das Leben oder viel mehr sein vorherbestimmtes Leben ist sehr interessant und gut beschrieben. Seine emotionale Kälte gegenüber anderen und der Schutz seiner Gefühle haben mich direkt Mitleid mit ihm und seinem Schicksal fühlen lassen. Ich habe dieses Buch ziemlich schnell weggelesen, weil es nicht nur locker und authentisch verfasst wurde, sondern weil die Geschichte so mitreißend war. Es gab ständig Höhen und Tiefen und dennoch lies sich alles, als könnte sowas echten Menschen widerfahren.
- Colleen Hoover
Weil ich Layken liebe
(3.955)Aktuelle Rezension von: Vreni_liestRezension zu Weil ich Layken liebe von Colleen Hoover.
Tja, Colleen Hoover… diesmal haben wir uns leider nicht ganz gefunden.
Eigentlich hab ich mich auf dieses Buch gefreut, denn grundsätzlich mag ich ihre Geschichten und weiß, dass sie es eigentlich kann. Die Idee der Geschichte fand ich auch wirklich schön und Layken und Will waren mir durchaus sympathisch.
Aber dann…
Diese ewigen Hin und Her-Dialoge haben mich irgendwann mehr genervt als unterhalten. Dazu war mir der Schreibstil stellenweise einfach zu seicht.
Für zwischendurch war es ganz okay,ein Buch, das sich leicht und schnell lesen lässt. Aber dieses ganz große " Ich muss unbedingt weiterlesen!“-Gefühl wollte sich bei mir einfach nicht einstellen.
Den zweiten Teil werde ich mir deshalb sparen.
Aber Colleen Hoover bekommt definitiv noch eine Chance. Denn ich weiß, dass sie es besser kann und genau deshalb werde ich bestimmt irgendwann wieder zu einem ihrer Bücher greifen.
Man kann eben nicht jedes Buch lieben… auch wenn es „Weil ich Layken liebe“ heißt. 😅
- Julia Dippel
IZARA - Stille Wasser
(776)Aktuelle Rezension von: Leni_Melia_EbertDas Buch hat keine Fehler meiner Meinung nach. Ich fand es schade das Aaron für ein paar Bücher nicht dabei war da er die Stimmung immer aufgelockert hat. Doch trotzdem war die Geschichte toll. Ich fand das Buch die ganze Zeit sehr mitreißend. Es sehr spannend als sie den Kampf gegen ihren Vater gewonnen hat obwohl sie nur ein halber Brachion war. Ich fand es auch toll das sie Lucian sein Herz geholt hat und es ihm geschenkt hat.
- Bianca Iosivoni
Der letzte erste Kuss
(529)Aktuelle Rezension von: ManuShadowReadsEs ist so schön direkt wieder auf dem
Campus zu sein, mit der gesamten Clique die ich im ersten Band „Ein letzter erster Blick“ kennen und lieben lernen durfte. Hier geht es um Elle und Luke. Die besten Freunde. Zumindest sagen die beiden sich das immer, dabei habe ich in Band eins schon ein gewisses knistern wahrnehmen können. Die beiden sind mir wirklich ans Herz gewachsen. Elle und Luke reden beide nicht über ihre Familien, tragen Wunden in sich die sie mit keinem teilen. Besonders die Vorwürfe die sich Luke macht und die extrem Zweifel an sich selbst von Elle haben mich tief berührt. Es sind Dinge die ich selbst von mir kenne. Nicht unbedingt in den gleichen Punkten wie bei Luke und Elle, aber die Gedanken und Gefühle sind mir bekannt.
Mir ging das Herz auf als ich mit erleben durfte wie Luke und Elle sich auch endlich die Dinge erzählen die sie keinem sonst erzählt haben. Es ist eine so schöne Geschichte, obwohl es auch Momente gab die einfach nur weh getan haben. Die Art und Weise wie die Clique miteinander um geht erwärmt einfach nur mein Herz. Ich freu mich schon richtig darauf bald wieder zu ihnen zurück zu kehren und mehr von der Clique zu lesen.
- Ayla Dade
Like Fire We Burn
(543)Aktuelle Rezension von: Bookish_DreamerDieses Buch hat mich komplett abgeholt. Ich habe jede Seite gefühlt – die Wärme, die Kälte, das Kribbeln und dieses ständige Mitfiebern, das einen nicht mehr loslässt. Ayla Dade schafft es einfach, Emotionen so greifbar zu machen, dass man sich fühlt, als wäre man selbst Teil der Geschichte.
Besonders die Charaktere haben es mir angetan: authentisch, tiefgründig und voller Gefühl. Ihre Entwicklung, ihre inneren Kämpfe und die Verbindung zwischen ihnen haben mich von Anfang bis Ende mitgerissen. Die Storyline war spannend, intensiv und emotional – ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Auch wenn mir der erste Band insgesamt noch ein kleines bisschen besser gefallen hat, steht Like Fire We Burn ihm in nichts nach. Der zweite Teil hat mich ebenfalls überzeugt, berührt und zum Mitfiebern gebracht. Es ist eine Geschichte, die unter die Haut geht und noch lange nachhallt.
Ein wunderschönes, emotionales Buch für alle, die Romance lieben und gerne mit ganzem Herzen lesen. ❤️🔥
- Mary Shelley
Mary Shelley, Frankenstein. Ein Schauerroman
(639)Aktuelle Rezension von: Susi180Mary Wollstonecraft Shelley (1797–1851) wurde im englischen Somers Town geboren. 1814 folgte sie dem Dichter Percy Bysshe Shelley auf den Kontinent und lebte dort mit ihm zusammen. Nach dem Tod seiner ersten Frau heiratete sie ihn 1816. Gemeinsam mit Lord Byron unternahmen beide eine Schweizreise, während der der Roman »Frankenstein« entstand. Percy Shelley starb bereits 1822; daraufhin kehrte Mary Shelley nach England zurück und widmete sich ganz der Herausgabe der Werke ihres Mannes.
Meine Meinung:
Endlich habe ich dieses Buch gelesen. Was war das für ein Projekt. Ich hatte es so oft angefangen, und dann immer wieder zu Seite gelegt. Es hat einfach nie gepasst von der Stimmung. Jetzt aber, habe ich es beendet.
Am Anfang kam ich überhaupt nicht rein. Ich kam mit der Sprache nicht so gut zurecht. Was keinesfalls heißt, das diese schwierig zu lesen ist. Aber es was einfach nicht meins. Und dann kam der Moment, wo ich richtig Lust hatte das Buch zu lesen. Ich muss allerdings dazu sagen, ich hatte vorher den Film geschaut.
Wenn man die Geschichte erst mal auf sich wirken lässt, die Figuren ins Herz geschlossen hat, erwartet einen hier was sehr emotionales. Und das hätte ich ja gar nicht erwartet. Es ist eben nicht das Böse, sondern eigentlich das was uns Menschen ausmacht und wonach wir uns sehnen. Liebe und Zuwendung.
Das Buch hat mich am Ende wirklich begeistert. Und wenn man mal überlegt, wie alt diese Geschichte schon ist. Wahnsinn, wie aktuell doch die Thematik. Das Buch hat eine klare Botschaft die mich wirklich mitgerissen hat. Ein Klassiker der nichts an seiner Stärke verloren hat. Ich kann nur sagen, haltet auf den ersten Seiten durch, es lohnt sich. Und am Ende lies es sich super flüssig lesen.
- Jennifer L. Armentrout
Rebellion. Schattensturm (Revenge 2)
(215)Aktuelle Rezension von: Christin87Während Evie versucht damit zurechtzukommen, dass sie ein Vorleben als Nadia hat und sich emotional und körperlich Luc weiter annähert, sterben um sie herum mehrere Mitschüler und Mitbürger an einer mysteriösen Grippe. Der Regierung scheint dies gerade recht zu kommen, um weiter Hetze gegen die Lux zu betreiben, indem sie ihnen den Ursprung des vermeintlichen Virus zuschiebt und so eine Grundlage findet um die Gesetze gegen die Lux zu verschärfen. Vor Evies Augen, und denen ihrer Clique, mutieren einige Mitschüler in etwas, was noch keiner von ihnen je gesehen hat. Schwarze Augen mit weißen Pupillen, schwarze Adern, brechende Knochen, schwarzes Blut, unermessliche Stärke, stärker als ein Origin. . . Die Situation eskaliert, als Evie auf der Schultoilette schließlich von April attackiert wird . . .
So mitreißend wie Band 1 war auch Band 2. Der kleine Rest von Evies heiler Welt wird in den Wind geschossen, als sie erkennen muss, dass etwas in ihr ist, das sich keiner erklären kann. Noch nicht einmal Luc. Zwischen all den Traumata gibt es aber stets auch kleine Inseln der Ruhe. Immer dann, wenn Evie und Luc es schaffen Zeit für sich zu finden. Kapitel 19 war ein absoluter Seelenstreichler und Schmetterlinge in den Bauch-Zauberer. Ich schmelze noch immer :-).
In diesem Band müssen wir uns von mehreren Charakteren verabschieden, die den zahlreichen Kämpfen zwischen gut und böse zum Opfer fallen. Wobei die Grenze wer gut ist und wer böse durchaus das ein oder andere Mal verschwimmt. Alle Protagonisten kommen an ihre körperlichen und seelischen Grenzen. Am Ende bleibt nur die Flucht in die sogenannte Zone 3, die zerstörte Stadt Houston. Eine apokalyptische Welt in der nach der Invasion vergessene Menschen und unregistrierte Lux friedlich zusammen leben.
Hier gibt es auch ein Wiedersehen mit Katy und Bethany und Dee. Und es gibt Antworten auf die Frage: Was ist Evie?!
Wenn es überhaupt einen Kritikpunkt gibt, dann den, dass in den ersten Kapiteln sehr viel wiederholt wird, um den ersten Band aufzufrischen. Wenn man viel Zeit zwischen den Bänden verstreichen lässt sicher super! Wenn man wie ich den zweiten Band nahtlos angeschlossen hat, dann war es ein wenig in die Länge gezogen. Tut aber dem Gesamtwerk wenig Abbruch.
Spannend, liebevoll, actionreich, mitreißend. . .
Auch für Band 2 kann ich mit Freude 5 Sterne vergeben.
- Sabine Städing
Magnolia Steel - Hexendämmerung
(134)Aktuelle Rezension von: Ninja_TurtlesMeinung:
Ich hab noch ein ganz altes Cover hier, das in blau gehalten ist. Deswegen passt es mit dem Klappentext überein. Der Schreibstil lässt sich leicht lesen, wobei es doch vermehrt Rechtschreib- und Interpunktionsfehler gibt, die den Lesefluss stören.
Magnolia ist ein 13-Jähriges Mädel, das ihre Mutter zu Tante Linny bringt, weil sie ein Jobangebot abnimmt. Bei ihrer Tante passieren seltene Sachen, die Magnolia an ihrem Verstand zweifeln lassen. Doch Magnolia ist nicht auf den Mund gefallen und ist ein sehr störrisches und vorlautes Mädel, das hat mir echt gefallen. Generell lernt man hier auch etwas über die damaligen Hexen, über Kräuter, die bei gesundheitlichen Problemen helfen. Linny war mir manches Mal ein bisschen zu autoritär, weil es ja in unserer Zeit spielt. Die Geschichte ist am Anfang recht langsam, sodass man denkt: "Geht es hier auch mal voran?", aber das legt sich, nachdem Magnolia das Geheimnis kennt: Sie ist eine Hexe! Ab da wird es sehr spannend, gerade auch mit Graf Raptus, dem bösen Magier! Einige Stellen haben mich sehr an Hexe Lilli und an Bibi Blocksberg erinnert.😄 Doch das Ende, das Wiedersehen mit ihrer Mutter, hat mich dann doch ein wenig sprachlos gemacht. Ja, Magnolia will bei Linny bleiben und ist ziemlich aufbrausend, aber so? Puh, das war eine Nummer zu viel des Guten.
Fazit:
Ein Kinderbuch, das an Bibi Blocksberg und Hexe Lilli erinnert - phantasievoll, spannend und amüsant!
- Wallis Kinney
A Dark and Secret Magic
(291)Aktuelle Rezension von: wordworldIn "A Dark and Secret Magic" erzählt Wallis Kinney eine herbstliche Romantasy-Geschichte die lose vom Mythos rund um Hades und Persephone inspiriert ist. Die Grundidee rund um eine Hexe, die kurz vor ihrem 31. Geburtstag erst das volle Ausmaß ihrer Kräfte erkennt, den Geheimnissen ihrer Mutter auf den Grund gehen und vor Halloween herausfinden muss, was der König aus der Tiefe von ihr möchte, hat mir dabei durchaus gefallen. Besonders das Magiesystem mit unterschiedlichen Arten von Hexen, verschiedenen Fähigkeiten und den hierarchischen Strukturen der einzelnen Covens fand ich interessant. Auch die Interpretation des Hades-und-Persephone-Motivs ist etwas ungewöhnlicher, als man zunächst vermuten könnte. Die Geschichte übernimmt nicht einfach die romantisierten Elemente des Mythos, sondern nutzt dessen Grundlage auch für die dunkleren Aspekte der Handlung, wovon ich allerdings gerne deutlich mehr gesehen hätte.
Denn insgesamt entwickelt sich die Handlung für meinen Geschmack viel zu langsam. Gerade im ersten Viertel passiert kaum etwas, während später vor allem immer neue Geheimnisse, Zweifel und Enthüllungen aufeinanderfolgen. Fast jede Figur scheint etwas vor Hekate zu verbergen, und entsprechend häufig dreht sich die Handlung um die Fragen, wem sie vertrauen kann und wer ihr gerade nicht die Wahrheit sagt. Das wird mit der Zeit ziemlich repetitiv. Nach dem langen Aufbau wird der eigentliche Konflikt dann innerhalb von gerade einmal zwei Kapiteln aufgelöst, was für mich weder inhaltlich noch erzählerisch besonders überzeugend war. Der Schluss funktioniert zwar grundsätzlich für die Handlung, war mir nach all dem Vorgeplänkel aber viel zu glatt und schnell.
So konnte mich die Geschichte nicht durchgängig richtig fesseln, obwohl die Atmosphäre wie von Cover und Klapptext versprochen mystisch-cozy war. Die Halloween-Atmosphäre mit Herbstbazar, geschnitzten Kürbissen, nebligen Herbstwäldern und gemütlichem Cottage-Core und insbesondere die tollen Essensbeschreibungen machen das Buch zu einer wunderbaren Herbst-Lektüre. Ein Bonus ist für mich auch, dass die beschriebenen Rezepte am Ende beigefügt sind, sodass man Hekates Leckereien leicht nachkochen kann. Allerdings blieben mir die magischen Elemente vergleichsweise zu oberflächlich und der Weltenaufbau - selbst für eine so kurze Geschichte - zu vage.
"It is amazing what good rest will do to someone who hasn’t had it in a while.”
Leider konnten mich auch die Figuren nicht vollständig überzeugen. Hekate bleibt trotz der Ich-Perspektive erstaunlich blass. Eigentlich hätte diese Erzählweise die perfekte Gelegenheit geboten, ihre Gedanken, Ängste und ihre Entwicklung viel intensiver mitzuerleben. Stattdessen kreisen ihre Gedanken über weite Strecken immer wieder um dieselben Fragen. Auch ihr Verhalten wirkte für mich teilweise nicht besonders altersgerecht, weshalb ich sie eigentlich eher als Protagonistin einer YA-Geschichte gelesen hätte.
"As a hedge witch, premonitions come to me shrouded in the mists of dreams. But when I’m awake, I watch the forest."
Auch bei den Nebenfiguren hat die Autorin meiner Meinung nach viel liegen gelassen. So hätten beispielsweise Hekates Schwestern Miranda und Celeste, die Buchhexe Ginny und deren Mutter Rebecca aufgrund ihrer unterschiedlichen magischen Fähigkeiten und ihrer Beziehungen zu Hekate viel Potenzial gehabt, das aber durch nur sehr kurze Auftritte nicht ausgeschöpft wurde. Auch über Hekates Mutter und Matthew hätte ich gerne mehr erfahren. Stattdessen bleiben beide recht blass und ihre eigenen Geschichten werden kaum vertieft. Die Romance konnte mich ebenfalls nur teilweise abholen. Zwar wird zunächst mit einer Enemies-to-Lovers-Dynamik gespielt, allerdings schlägt die anfängliche Abneigung für meinen Geschmack so schnell in Anziehung um, dass es eher wie Insta-Attraction wirkt.
"Intention is what feeds magic. The desire to have something done and then increasing the chances that it will happen, all through our intention."
Das Urteil
"A Dark and Secret Magic" konnte mit der mystisch-gemütlichen Halloween-Atmosphäre, der ungewöhnlichen Einbindung des Hades-und-Persephone-Mythos und tollen Essensbeschreibungen überzeugen. Gleichzeitig hätte ich mir aber deutlich mehr Tiefe bei den Figuren und vor allem deutlich mehr Konsequenz in der Handlung gewünscht, sodass es eine "Vibes-Only"-Geschichte für mich ist, die man durchaus im Herbst lesen kann, aber nicht muss.
3,5 Sterne
- Holly Jackson
Not Quite Dead Yet
(417)Aktuelle Rezension von: Fanny_SchoenfelderJe mehr ich über dieses Buch nachdenke, desto mehr schmerzt es. Von Anfang an ist klar, dass in diesem Buch kein Happy End zu erwarten ist, aber dennoch ist es absolut zerschmetternd, wenn es letztendlich auch nicht kommt.
Jet ist eine absolut lebensfrohe, äußerst sarkastische und selbstironische Persönlichkeit, die das gesamte Buch trotz der eigentlich deprimierenden Umstände unterhaltsam macht, sodass man diese fast vergisst. Dieser Spagat, den Holly Jackson da geschaffen hat, ist wirklich beeindruckend. Das Buch ist nicht auf herkömmliche Weise aufgrund dunkler Wälder oder horrorartiger Vorfälle gruselig, sondern mehr durch die Beschreibung der medizinischen Zustände von Jets Körper im Laufe des Buches. Das ist wirklich nichts für schwache Nerven.
Mein größter Kritikpunkt ist das trotz der äußerst logischen Aufklärung ziemlich unbefriedigende Ende, was hier ohne Spoiler nicht weiter ausgeführt werden kann. Manche Wendungen waren vorhersehbar, manche nicht. Das große Ganze ist lange Zeit nicht vorhersehbar, aber dennoch habe ich es noch vor den Charakteren verstanden und richtig vermutet.
Obwohl ich zu Beginn dachte, dass es vielleicht ein mühsamer Read wird, hat "Not Quite Dead Yet" mich dann doch sehr schnell in seinen Bann gezogen. Das Buch hat ein einzigartiges Konzept, das ganz sicher noch eine Weile im Gedächtnis bleiben wird.
- Christina Henry
Die Legende von Sleepy Hollow - Im Bann des kopflosen Reiters
(145)Aktuelle Rezension von: SatoMehr als 30 Jahre sind vergangen, seit der kopflose Reiter in Sleepy Hollow wütete.
Doch die Zeit der Ruhe scheint vorbei zu sein, als im Wald ein Junge ohne Kopf und Hände gefunden wird. Sofort kochen die alten Geschichten wieder hoch, denn die Menschen hier sind abergläubig. Und es bleibt nicht bei diesem einen Opfer. Während die Panik im Ort um sich greift, versucht der Farmer Brom realistisch an den Fall heranzugehen, doch auch er und seine Familie haben dunkle Geheimnisse, die sie sorgsam hüten. Somit scheint nur Broms 14-jährige Enkelin Ben dem Bösen entgegenzustehen.
Die Geschichte ist sehr bildhaft – düster erzählt, die Location dürfte dem Leser aus dem Film bekannt sein, aber ansonsten dient die Geschichte vom kopflosen Reiter nur als Kulisse. Gemeinsam mit Ben macht man sich auf die Suche nach dem wahren Bösen, deckt dunkle Geheimnisse auf und muss von guten Freunden Abschied nehmen. Im Großen und Ganzen eine solide Mischung aus Fantasy, Horror und Abenteuer – aber leider hat die Geschichte so ihre Längen, viele Wiederholungen und einen etwas verkorksten Schluss.
Von mir gibt’s 3,5 Sterne, welche ich gern aufrunde.
- Jonas Winner
Die Party
(280)Aktuelle Rezension von: Julia92Inhalt: Es ist der 31. Oktober - Halloween. Zehn Jugendfreunde freuen sich auf das Wiedersehen. Brandon, der elfte im Bund, hat sie alle in einen Glasbungalow eingeladen, der sich auf einem Felsplateau hoch über dunklen Wäldern erhebt. Auf dieser Party will Brandon die Zeit der achtziger Jahre aufleben lassen - was damit beginnt, dass alle ihre Handys abgeben müssen. Doch als sie begrüßt werden, überschlagen sich die Ereignisse. Aus einem vermeintlichen Schockmoment wird tödlicher Ernst: Ein Kronleuchter löst sich von der Decke und begräbt den Gastgeber unter sich. Ein Unfall. Oder? Unter den Freunden ist ein Killer. Die Party beginnt ...
Meinung: Zu Beginn war ich durch die Idee und vor allem das tolle Cover angefixt. Das sind leider die einzigen positiven Aspekte, die ich erwähnen kann. Bereits bei Kapitel 2 war ich etwas genervt, weil zwischen Präsens und Präteritum gewechselt wurde. Gut, da konnte vielleicht noch ein Grund dahinterstecken. Da aber danach zwischen den Szenen die Zeitformen manchmal variierten, entstanden bei mir Zweifel, ob das Werk gründlich korrigiert wurde.
Die Charaktere sind sehr oberflächlich gezeichnet, jeder könnte mit jedem x-beliebig austauschbar sein. Mit Ausnahme von Brandon. Ashley und Donna verwechselte ich bis zum Schluss, und auch bei Henry und Scott verlor ich oft den Überblick. Kims Beschreibungen zu ihrem dicklichen Äußeren wirkten sehr ungeschickt und zogen ihr Übergewicht dadurch ins Lächerliche. Zu erwähnen ist, dass alle Charaktere zwischen 45 und 50 sind, sich jedoch wie Jugendliche verhalten. Das war sehr mühsam zu lesen. Ich selbst bin Anfang 30 und lege ein reiferes Verhalten an den Tag. Sie scheinen sich in den letzten Jahren nicht weiterentwickelt zu haben. Zumal verhalten sie sich nicht angebracht, wenn jemand von ihnen durch einen gewaltsamen Tod das Leben verliert. Es wird mit Schuldzuweisungen um sich geschmissen, im nächsten Moment an Sex gedacht, sich verbarrikadiert und wild drauf los gefummelt. Einige "Damen" bettelten sogar darum. Ziemlich konfus, das Ganze. Dass daheim der Partner mit den Kindern wartet, ist anscheinend egal. Wenn man Schulfreunde nach 30 Jahren wiedersieht, muss es sexuell eskalieren, keine Frage. Obwohl nebenan der Tod lauert. Würde ich auch so machen (Ironie Off).
Nick war mir zu Beginn noch der sympathischste, doch auch das änderte sich schnell. Er ist Autor für Horrorliteratur und hat anscheinend keine Ahnung, wie man logische Schlussfolgerungen zieht. Jedes Mal, wenn ihm etwas erklärt wird, hatte ich ein Bild von einem beschränkten Typen vor mir, weil er über die einfachsten Dinge zutiefst erstaunt oder bestürzt war.
Es gibt viele Tote in dem Buch, was an sich nichts Schlechtes ist. Doch dass man nicht einmal trauert, wenn der eigene Mann qualvoll sterben muss und sich gleich an die Jugendliebe ranmacht ... ganz schwierig für mich. Und am Ende dann auch noch erwähnen, dass man niemals Sex mit dem eigenen Mann hatte, ist auch sehr ... was weiß ich.
Es werden viele Themen aufgegriffen, ohne mit den Morden in Zusammenhang zu stehen. Es schien so, als würde krampfhaft versucht werden, alles noch unter einen Hut zu bringen. Auch die Tatsache, dass eine Person eine Folterung in der Sauna bei über 200 Grad überlebt hat, erscheint mir nicht realistisch.
Der Schreibstil war sehr anstrengend. Die kursiven Einschübe in Gedankenform waren auch mehr mühsam als sonst was. Sätze, die die Charaktere in Notlagen von sich gaben, sollten durch verwirrte Formulierungen wohl den Schock zur Schau stellen, waren jedoch einfach nur nervig.
Hier einige Beispiele:
-"Die Schnur war vielleicht lang genug! Ich weiß, es war dunkel, ich habe auch nicht richtig sehen können, aber als Brandon dort oben geschaukelt hat ... für einen Moment - ich meine, ich bin mir nicht sicher, deshalb frage ich ja, aber ich hatte doch den Eindruck, als hätte sich - oder?"-
-Wieder fliegt ihr Kopf herum, weil er sie geschlagen hat. Und als sie sich zurück in der Küche weiß, scheint das ganze Zimmer ein wenig gekippt. Hat sie das Bewusstsein verloren? Es kitzelt, er hat ihren Mumien-Overall aufgerissen ... Henry steht gebeugt vor ihr, und es ist die Spitze der Messerklinge, die über ihre nackte Haut gleitet, hinauffährt über die Kurve ihres Bauchs. Er hat meinen BH durchschnitten. Jetzt hat das Stahl ihre Brust erreicht, reizt sie vorsichtig, sodass ihre Brustwarzen sich starr aufrichten. "Wie kommen wir hier wieder raus, Janet? Was hat Brandon mit dir abgesprochen?" "Ich weiß es nicht, Henry, bist du wahnsinnig? Lutsch meine Titten, Henry, das will ich, nimm sie in den Mund."-
Diese ganzen Abstrusitäten waren einfach too much. Weder glaubwürdig noch authentisch. Das Buch traf gar nicht meinen Geschmack und ich werde wohl von weiteren Werken des Autors Abstand nehmen.
- Brittainy Cherry
Gegen den bittersten Sturm
(330)Aktuelle Rezension von: DeniseBooks1909Dieses Buch hat mein Herz genommen, einmal kräftig zerdrückt und mir am Ende vorsichtig wieder zurückgegeben.
Gegen den bittersten Sturm ist keine leichte Wohlfühllektüre, sondern eine Geschichte, die tief geht, weh tut und genau deshalb so lange nachhallt. Brittainy C. Cherry schreibt mit einer Intensität, die direkt unter die Haut geht. Schmerz, Verlust, Schuld und Hoffnung stehen hier Seite an Seite und lassen einen beim Lesen kaum los 🥹
Die Charaktere sind emotional angeschlagen, realistisch und wunderbar unperfekt. Ihre Entwicklung fühlt sich ehrlich an, auch wenn man sie zwischendurch am liebsten liebevoll anschreien würde: Bitte macht es euch nicht noch schwerer! 😅
Aber genau diese emotionalen Umwege machen die Geschichte so glaubwürdig.
Besonders berührt haben mich die leisen Momente: kleine Gesten, unausgesprochene Gefühle und diese stille Hoffnung, die sich langsam ihren Weg bahnt 💙 Zwischen all dem Schmerz gibt es immer wieder Lichtblicke, die zeigen, dass selbst nach dem bittersten Sturm noch Wärme möglich ist.
Ein halber Stern Abzug, weil mein Herz nicht auf so viel Gefühl vorbereitet war, aber genau dafür lieben wir diese Art von Büchern doch, oder? 😉
Ein intensiver, berührender Roman für alle, die keine Angst vor Emotionen haben und gerne mit einem Kloß im Hals lesen.
- Jason Segel
Nightmares! 1. Die Schrecken der Nacht
(303)Aktuelle Rezension von: Jacqui_loves_booksNightmares Band 1 von Jason Segel, erschienen 2014 (Hardcover) / 2018 (Taschenbuch)
Inhalt: Es geht um den Jugen Charlie, dessen Mutter leider verstorben ist. Nachdem sein Vater eine neue Frau namens Charlotte heiratet ziehen sie zu ihr in die Villa - wo von nun an Charlies Albträume beginnen. Ein ständiger Kampf gegen den Schlaf mit Kaffee, Klebeband um die Augen offen zu halten,... beginnt.
Von Anfang an ist ihm klar das seine neue Stiefmutter an den Alpträumen schuld ist und darum macht er auch kein Geheimnis und lässt es ihr jeden Tag spüren.
Trotz der Versuche wach zu bleiben, driftet er immer wieder in die Alptraumwelt ab und muss sich seinen Ängsten stellen. Zum Glück hat er tolle Freunde die ihm bei jeder Lebenslage zur Seite stehen.
Meine Meinung:
Jason Segel hat hier eine ganz tolle Welt erschaffen, voller Gespenster / Clowns / Kobolde /.... Eine Welt voller Gruselspaß ab 10 Jahren.
Auch mir als Erwachsene hat es großen Spaß gemacht die Geschichte von Charlie und seinen Freunden zu verfolgen.Da es ein Kinderbuch, ist natürlich der Schreibstil sehr einfach gehalten,was mich aber auf keinen Fall gestört hat- ganz im Gegenteil.
Die Message des Buches, dass man sich seinen Ängsten stellen soll, finde ich sehr gut rüber gebracht.
Zum Cover:
Ich finde es richtig toll und es ist ein absoluter Hingucker in einem Bücherregal - besonders schön ist das der Buchtitel am Cover + Buchrücken im dunklen Leuchten.
Fazit:
Für mich ein absolut empfehlenswertes Buch und bekommt daher von mir 5 von 5 Sternchen ⭐Freue mich schon Teil 2 der Nightmares Trilogie zu lesen 👻🤡
- Penelope Douglas
Hideaway – Verborgenes Verlangen
(103)Aktuelle Rezension von: bellabienchen89Wenn ich eines von Penelope Douglas inzwischen erwarte, dann dass sie mich nicht enttäuscht – und genau das hat sie auch mit Hideaway wieder bewiesen.
Tatsächlich hat mir dieser zweite Band sogar noch etwas besser gefallen als Corrupt. Während Rika und Michael schon eine spannende Geschichte hatten, konnten Banks und Kai mich noch mehr begeistern. Die beiden wirken vielschichtiger, geheimnisvoller und ihre Dynamik hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt.
Besonders Kai hat mich mit seiner ruhigen, intensiven Art überrascht, während Banks eine starke Protagonistin ist, die perfekt zu ihm passt. Gemeinsam sorgen sie für jede Menge Emotionen, Spannung und diese düstere Atmosphäre, die Penelope Douglas einfach so einzigartig erschafft.
Auch das Wiedersehen mit den bekannten Charakteren hat mir richtig gut gefallen und macht einfach Lust darauf, immer tiefer in die Welt von Devil’s Night einzutauchen.
Für mich war Hideaway eine gelungene Steigerung zum Auftakt der Reihe und ich freue mich jetzt umso mehr auf die nächsten Bände. Wenn sie dieses Niveau halten, wartet noch einiges auf mich.
⭐️ 5/5 Sterne – Banks und Kai haben Rika und Michael für mich knapp vom Thron gestoßen. Ich bin gespannt, was die Devil’s-Night-Reihe noch bereithält.
- Thomas Olde Heuvelt
Hex
(192)Aktuelle Rezension von: Kathrin_HermannOder halt nicht so richtig tot... Seit vielen Jahren herrschen in dem kleinen Örtchen Black Spring strenge Regeln für die Bewohner. Besucher dürfen nicht lange verweilen, Einwohner müssen im Ort bleiben und dürfen nicht wegziehen und ja, die letzte Regel: spreche mit niemanden, der nicht in Black Spring wohnt, über die Hexe. Die Hexe geht nämlich seit vielen Jahren um in Black Spring, genau genommen seit über 300 Jahren. Augen und Mund hat man ihr zugenäht und dicke Eisenketten schrenken ihre Bewegungen ein und das alles als Sicherheitsvorkehrungen, denn sollte Katherine van Wyler jemals ihre Augen öffnen, dann ist Black Spring für immer verloren. Dieses Leben ist sehr schwer und verstörend für die Einwohner des Ortes, allen voran den Jugendlichen, denn sie können niemals Freunde über Nacht einladen, im Internet herrschen strenge Einschränkungen und selbst WhatsApp Nachrichten werden von einer Gesellschaft namens Hex, die die Bewegung der Hexe überwacht, kontrolliert. Tyler Grant, siebzehn Jahre alt und mit Leib und Seele Vlogger hat einen Plan, den er mit seinen Freunden aus Black Spring umsetzen möchte. Doch ob das so gut geht?
Meine Meinung: Schon längere Zeit bin ich auf der Suche gewesen nach einem Buch, das mir ein wenig Gänsehaut verspricht und einfach auch mal etwas Grusel bietet. So stieß ich auf Hex, bei dem allein schon das Cover absolut düster und dunkel wirkt und auch der Klappentext spannend klingt. Tatsächlich bin ich sehr begeistert von dieser Geschichte rund um den Ort Black Spring und der Hexe Katherine van Wyler und der Autor verfügt über einen sehr angenehmen Schreibstil. Das Buch lässt sich flüssig lesen und irgendwann ist man in der merkwürdigen Atmosphäre des Ortes gefangen. Der Einstieg ist noch nicht sehr gruselig, denn Thomas Olde Heuvelt lässt sich Zeit, seinen Ort und dessen Bewohner vorzustellen. Hatte ich mir auf Grund des Klappentextes eine verhunzelte Hexe in ihrem Häuschen vorgestellt, kam es dann mit Katherine ein wenig anders. Katherine streift durch die Wälder rund um Black Spring, durch den Ort, aber auch durch die Häuser der Einwohner und taucht meist irgendwo auf, wo sie niemand gebrauchen kann. So muss ich ja zugeben, dass ich gerade auf den ersten Seiten ein wenig schmunzeln musste über die Situation. Die Hexe, wahrlich kein schöner Anblick, 350 Jahre alt, zugenähte Augen und Mund, Eisenkette um sich geschlungen, taucht kurz vorm Abendessen im Wohnzimmer der Familie Grant auf und Jocelyn Grant, Ehefrau und Mutter, wirft ihr ein Küchenhandtuch über den Kopf. So steht Katherine im Raum bis sie einfach wieder von sich aus verschwindet. Das alles klingt sehr harmlos und ja, ich musste lachen, aber so harmlos ist es eigentlich nicht, schon gar nicht für die Bewohner, denn wenn man überlegt, dass so eine Schauerfigur im eigenen Schlafzimmer plötzlich auftaucht... Nein danke! Wer nun einmal in dem beschaulichen Ort lebt, muss bleiben, denn ihn trifft Katherines Fluch, der einen zwingt vor Ort zu bleiben. Das alles wirkt auf die Psyche der Einwohner und die Entwicklung, die der Autor dann einschlägt, kann man sich nur allzu gut vorstellen. Man muss nur versuchen, sich in das Leben eines Einwohners zu versetzen und man kann sich doch gut vorstellen, dass in Black Spring zu leben, nicht so toll ist. So nach und nach geschehen dann auch immer schlimmere Dinge, das Tempo der Handlung zieht immer mehr an und auch einige Begebenheiten habe ich nicht vorausgesehen. Alles in allem entwirft der Autor hier ein gekonntes und aussergewöhnliches Horrorszenario. Die Atmosphäre der Geschichte baut sich immer dichter auf, was harmlos beginnt, wird zusehends düsterer und auch die Bilder, die der Autor dem Leser vorgibt, wirken hier sehr gut beim Lesen. Allein Black Spring mitten im Wald und in den Bergen, ganz allein und düster lässt einen schauern. Auch der Erzählstil hat mir gut gefallen, denn der Autor lässt hier einen Erzähler in der dritten Person die Geschichte erzählen, lässt diesen die Perspektiven wechseln und zwischendurch hat man den Eindruck, als lausche man einem "Märchenerzähler", wenn er bestimmte Situationen oder Teile der Legende erzählt. Das wirkt einmal mehr wie ein Schauermärchen. Auch die Handlung wird immer brutaler und blutiger, also nichts für junge oder empfindliche Leser. Mit den Charakteren hat der Autor hier noch einmal eine Schippe drauf gelegt, denn diese sind facettenreich, teilweise aussergewöhnlich. Sie rufen die unterschiedlichsten Gefühle im Leser hervor und so manches Mal ertappt man sich bei dem Gedanken: Wie würde es mir gerade gehen? Die Entwicklung, die das ganze nimmt, war absolut glaubwürdig und sorgte noch einmal mehr für den Horror der Geschichte. Über die Einzelnen möchte ich gar nicht viel verraten, da es zu viel vorgreifen würde.
Mein Fazit: Seit langem wieder ein Buch, dass mich ein wenig schaudern ließ und das mir gute und gruselige Unterhaltung bot. Die Atmosphäre des Buches hat mir sehr gut gefallen, vor allem, da ich mich hier mit dem ein oder anderen Charakter durchaus verbunden fühlte und ich mir gut vorstellen konnte, wie schrecklich die Situation in Black Spring zu leben, sein würde. Ich würde auf jeden Fall mit keinem dort tauschen wollen. Wer gerne in gruseligen Büchern abtaucht, der sollte hier unbedingt einmal hinein lesen .
- Anna Savas
Keeping Secrets
(298)Aktuelle Rezension von: anilaAm Anfang dachte ich noch: Hey, cool! Filmbranche, Uni, was will man mehr? Aber diese Vorfreude wurde leider ganz schnell zerstört. Ich fand Tessa, die Protagonistin, SO anstrengend und nervig. Hätte ich für jedes mal Augenverdrehen einen Euro bekommen, wäre ich jetzt reich. Es gibt ein großes Geheimnis in ihrer Vergangenheit und das tat mir auch leid, aber nachvollziehen konnte ich das ganze Drama trotzdem nicht. Zu dem großen Drama kommt dann auch noch die Liebesgeschichte zu Cole. Auch hier Drama über Drama, ein großes Hin und Her und Her und Hin und das Knistern zwischen den beiden habe ich persönlich auch so gar nicht gespürt.
Es gibt am Ende noch ein weiteres Ereignis, das es für mich wirklich nicht gebraucht hätte und dann wird der Übeltäter noch nicht einmal entlarvt. Sorry, nee, fand ich nur nervig.
- Lilly Lucas
A Place to Shine
(413)Aktuelle Rezension von: -Illusion-Die Fortführung dieser Reihe habe ich lange erwartet. Die Bücher geben einem einfach ein tolles Gesamtpaket. Das Setting und die Atmosphäre wird von der Autorin wunderbar eingefangen. Dazu die fortgeführten Geschichte dieser wunderbaren Frauen und der Familie hat mich von Anfang an berührt und begeistert.
Besonders gefreut habe ich mich auf die beiden in diesem Buch. Tatsächlich tat mir die Protagonistin über weite Teile irgendwie ziemlich leidgetan. Trotzdem gab es auch spannende Aspekte.
Mit dem Buch liefert Lilly Lucas den erwarteten emotionalen und bewegenden Abschluss ihrer geliebten Cherry Hill-Reihe. Im vierten und finalen Band steht die jüngste McCarthy-Schwester **Poppy** im Mittelpunkt, deren Geschichte sowohl herzergreifend als auch voller romantischer Wendungen ist.
Poppys Charakterentwicklung - Von Drama-Queen zur sympathischen Protagonistin
Wer die vorherigen Bände der Reihe gelesen hat, kennt Poppy möglicherweise als etwas unsympathische Nebenfigur aus Band drei. In diesem Buch jedoch zeigt Lilly Lucas die verletzliche und liebenswerte Seite der 22-jährigen Poppy McCarthy. Die jüngste Schwester ist ein chaotischer Wirbelwind, humorvoll, aber gleichzeitig auch voller Unsicherheiten.
Poppy ist sensibel, aber oft auch völlig impulsiv, was sie oft in schwierige Situationen bringt. Diese Charakterzüge machen sie gleichzeitig liebenswert und authentisch, auch wenn es mir stellenweise sehr schwer viel mich mit ihr zu identifizieren. Versöhnend war für mich, wie sehr sie noch unter dem frühen Tod und allen Veränderung leidet.
Trace Bradley ist zunächst aus poppys Sicht nur ein oberflächlicher Country-Star. Die Autorin entwickelt ihn jedoch als feinfühligen Mann, der seinem Traum gefolgt ist und der seine Gefühle in Lieder umwandeln kann. in Noten und Worte zu verwandeln. Besonders die schwierigen Familienverhältnisse haben mich überrascht.
Besonders reizvoll ist auch die Idee des Baumhaus-Hotels, das Poppy zusammen mit ihrem besten Freund Flynn ins Leben gerufen hat - auch wenn die Geschäfte noch nicht so laufen, wie gewünscht. Diese Detail verleiht der Geschichte zusätzliche Authentizität und Charme.
Ein würdiger Abschluss der Smalltown - Romanzen - Reihe. - Jeff Kinney
Gregs Tagebuch 1 - Von Idioten umzingelt! (Disney+ Sonderausgabe)
(792)Aktuelle Rezension von: buchgestapelWorum geht’s?
Gregs Leben ist vor allem eines: Unglaublich normal, aber niemals langweilig. Zwischen Schulstress, nervenden Familienmitgliedern und dem Versuch, cool zu werden kann es ganz schön chaotisch werden – doch zum Glück kann Greg in seinem Tagebuch ganz genau festhalten, was dabei wirklich passiert ist.
Meine Meinung
Die Reihe um Greg ist tatsächlich eine der ganz großen Hype-Reihen, die ehrlicherweise komplett an mir vorbeigegangen ist, als ich im Alter der Zielgruppe war. Aus Neugierde habe ich dann jetzt in Band eins rein gelesen und muss ehrlicherweise gestehen, dass ich nicht das Gefühl habe, mit diesem Buch irgendetwas verpasst zu haben.
Die Machart ist gerade für eher jüngere Leseratten eigentlich total gut gemacht, da sich kurze Texte mit kleinen Comics abwechseln und man so wirklich leicht und unglaublich schnell durch die Geschichte kommt. Gerade, wenn man beim Lesen im selben Alter wie die Figuren ist, wird die Lebensrealität in gewisser Weise zur Handlung der Geschichte passen, für mich persönlich und vor allem mit einigen Jahren Abstand war das Geschehen aber einfach nicht mehr besonders spannend zu verfolgen.
Ganz besonders aufgefallen ist mir das vor allem bei den Witzen, die hier eigentlich zum Brüllen sein sollen. Mitunter musste zwar auch ich schmunzeln, im Großen und Ganzen war der Humor aber leider einfach nicht mein Fall und wäre es vermutlich auch vor einigen Jahren nicht unbedingt gewesen.
Für Lesemuffel oder zum Einstieg in eine Lesekarriere mag die Reihe daher sicherlich geeignet sein, ich persönlich habe aber nach diesem Buch definitiv nicht den Wunsch, auch die übrigen Bände zu lesen und hake die Reihe für mich als eine verpasste Jugenderinnerung ab, die ich nicht unbedingt nachholen muss.
Fazit
Für die Zielgruppe mag dieses Buch auf jeden Fall gelungen sein, ich persönlich habe aber nach dem Lesen nicht den Wunsch, die Reihe fortzusetzen. Schlecht gemacht finde ich die Umsetzung dabei zwar nicht, meinen Humor und Lesegeschmack hat sie aber einfach nicht getroffen.
Dafür gibt es noch drei Bücherstapel von mir.
- Gesa Schwartz
Emily Bones
(104)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerEmily kann es kaum glauben, als sie eines Nachts plötzlich in einem Grab aufwacht. Doch es ist kein Traum, sie ist gestorben und als Geist auf dem Friedhof Père Lachaise gefangen. Sie will sich damit aber nicht abfinden, denn sie ist nicht auf natürliche Weise gestorben. Ihr einziges Ziel ist es, ihren Mörder zu finden und ihr Leben zurückzubekommen. Doch selbst für einen Geist ist das viel gefährlicher, als sie es je erwartet hätte.
Emily ist neugierig und wirkt mutig, zeigt aber oft wenig Tiefe. Viele ihrer Entscheidungen wirken unlogisch oder vorhersehbar, sodass man Schwierigkeiten hat, mitzufühlen. Ihre Emotionen werden nur oberflächlich beschrieben, wodurch es schwer fällt, eine Verbindung zu ihr aufzubauen. Auch ihr Verhalten wiederholt sich häufig, was die Geschichte etwas eintönig macht. Manchmal wirkt sie eher passiv, statt aktiv die Handlung voranzutreiben. Insgesamt bleibt Emily leider blass und wenig greifbar.
Die Nebenfiguren bleiben größtenteils flach und bieten kaum Spannung oder Konflikte. Viele von ihnen wirken stereotyp und vorhersehbar. Sie tragen nur wenig zur Handlung bei und sind kaum erinnerungswürdig. Oft hätte man sich mehr Hintergrund oder Motivationen gewünscht, um sie interessant zu finden. Ihre Interaktionen mit Emily wirken oberflächlich und wenig einprägsam. Insgesamt wirken die Nebencharaktere eher wie Lückenfüller, statt echte Bereicherung der Geschichte.
Gesa Schwartz schreibt klar und leicht verständlich, aber der Schreibstil konnte mich nicht fesseln. Viele Szenen wirken langatmig oder unnötig wiederholt. Die Spannung kommt nur selten auf, und überraschende Wendungen fehlen weitgehend. Dialoge und Beschreibungen bleiben oberflächlich, wodurch die Figuren wenig lebendig wirken. Auch die Atmosphäre und Emotionen konnten mich nicht richtig packen. Insgesamt wirkt der Stil solide, aber leider nicht besonders mitreißend.
„Emily Bones“ konnte mich leider nicht überzeugen. Die Charaktere sind flach, die Handlung zieht sich und Spannung kommt kaum auf. Die Geschichte wirkt insgesamt eintönig und vorhersehbar. Für mich fehlte die Tiefe, die das Buch interessant und fesselnd gemacht hätte. Wer spannende, emotionale Geschichten sucht, wird hier leider nicht fündig. Sehr enttäuschend, da ich mich sehr auf das Buch gefreut habe.
- David Lozano Garbala
Puerta Oscura - Totenreise
(145)Aktuelle Rezension von: R_D1Nix "Twilight-Romanze"! Hier sind die Monster so, wie sie von Mythen beschrieben werden: Böse, fremd, dunkel.
Neben einer Hölle, die eine ausgestaltete Referenz zu Dantes Inferno darstellt, geht es um Okkultismus und Freundschaft. Die Figuren sind realistisch und vielseitig.
Kein Roman, der einen Trend mitmacht, sondern darüber hinaus geht:
-gleichgeschlechtliche Liebe wird dargestellt
-Pascal selbst ist bikulturell
-aber (und das finde ich ganz wichtig!) Behinderungen spielen eine Rolle.
...letztere Gruppe wird literarisch und im gesellschaftlichen Diskurs übergangen. - Hier nicht!
Das war's schon? Keineswegs!
Es geht auch um Subkulturen in einem atmosphärischen Pariser Setting im klassischen, französischen Krimi-Stil.
Ich liebe die Trilogie und empfehle sie ausdrücklich jedem!
- Laurie Harmening
Montcrest University 1: Lessons in Evil
(76)Aktuelle Rezension von: Sarah_SGroßes Kompliment für die Autorin.
So stelle ich mir eine gelungende Story vor.Hier ist alles stimmig, von vorne bis hinten.
Tolle Charakter,super Setting,Spannung,Plot Twists,Spice.Was will man mehr haben.
Auch das Cover finde ich passt sehr gut zur Story.
Ich freue mich auf Band 2 ,vorallen nach dem Ende - Leigh Bardugo
Wer die Hölle kennt
(212)Aktuelle Rezension von: ShadowbuchIn Band 2 wurden neben vielen neuen Rätsel auch viele Alte gelöst. Wir begleiten auch weiterhin Alex bei dem Versuch Darlington zu retten (Wobei die Lösung theoretisch sehr einfach gewesen wäre). Man konnte weiterhin super mit rätseln, wobei auch der Mord an den beiden Professoren gelöst wird.... Ehrlich gesagt hatte ich den zwischenzeitlich auch schon wieder vergessen gehabt😅.
Also spannender Abschluss mit einem Ende, dass man teilweise nicht erwartet hat... Vielleicht kommt zu dieser Diologie ja irgendwann eine Folgereihe..























