Bücher mit dem Tag "hammer"
28 Bücher
- Sarah J. Maas
Throne of Glass – Die Sturmbezwingerin
(950)Aktuelle Rezension von: NiniiilainDie Sturmbezwingerin hat mir unglaublich gut gefallen. Ich habe das Buch im Tandem mit Der verwundete Krieger gelesen, und das Lesegefühl dabei war einfach großartig – die parallelen Handlungsstränge haben sich intensiv und sehr stimmig ergänzt.
Die Geschichte ist insgesamt einfach stark: Das Worldbuilding ist komplex, atmosphärisch und bis ins Detail durchdacht. Besonders hervorzuheben sind die Charaktere, die im Laufe der Reihe – und vor allem in diesem Band – beeindruckende und glaubwürdige Entwicklungen durchmachen.
Die Plottwists sind emotional zerstörend und sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Auf den letzten Band freue ich mich nach diesem Cliffhanger umso mehr.
Auf eine genauere Beschreibung der Handlung verzichte ich bewusst, da es sich um einen weiteren Band innerhalb der Reihe handelt und dieses Leseerlebnis jeder für sich selbst entdecken sollte.
- Sarah J. Maas
Crescent City – Wenn ein Stern erstrahlt
(355)Aktuelle Rezension von: Sheelly93✨️Rezension zu Cresent City - Wenn ein Stern erstrahlt von Sarah J. Maas✨️
"Unsere Liebe ist stärker als die Zeit, größer als jede Entfernung. Unsere Liebe umspannt Sterne und Welten."
Ich habe es endlich geschafft dieses 912 Seiten dicke Buch zuende zu lesen.🎉
Irgendwie kam immer etwas dazwischen, sodass ich es pausiert habe, oder einfach keine Lust drauf hatte...Viele die mich kennen wissen das ich den Schreibstil von Sarah J. Maas liebe. Throne of Glas ist meine Passion und ACOTAR zieht mich immer nach Velaris, doch Cresent City ist anders für mich...
Die Reihe ist moderner und lebendiger, was in der Regel nicht verkehrt ist. Doch sie kann mich nicht so extrem in den Bann ziehen wie die anderen.🤔
Hier im Buch habe ich wieder Bryce und Hunt begleitet, die zusammen wirklich süß sind und sich einfach verdienen, dazu kommen die Sichten von Ruhn - Bryce Bruder, Tharion der Meermann und Ithan der Wolf. Es war abwechslungsreich deren Gedanken und Gefühle zu verstehen, doch für mich hätten auch 3 Sichten anstatt 5 ausgereicht.
Ich habe alte Bekannte wieder getroffen und neue kennengelernt. Es war immer die Frage im Raum "Wer ist ist ein Verbündeter und wer der Feind."
Dazu kamen neue Angriffe und die Suche nach einer Person, doch ich hatte irgendwie das Gefühl, dass sie oft untergegangen ist, weil es davor oder danach nur um das eine zwischen Bryce und Hunt. Ich mag Spice, aber es muss passen und nicht zu viel sein.
Bryce ist an sich ein toller Charakter... Ich liebe ihren selbbewussten Charakter und das sie für ihre Freunde alles tun wurde, doch ihre ständigen Sprüche waren einfach zu viel für mich.😅 Nach einer Zeit war ich einfach genervt von ihr. Dafür fand ich die Story zwischen Day & Night viel spannender und habe mich immer gefreut etwas über die beiden zu lesen.
Ich muss aber zugeben, als die letzten 100 Seiten angebrochen waren habe ich die Magie von Sarah J. Maas wieder gespürt. Es war einfach spannend, Herzergreifend und ich hatte eine Gänsehaut. Dieses Gefühl ich gerne schon viel eher gehabt.
Mein Fazit:
Band 2 war für mich deutlich schwächer, aber das Ende war einfach wow.
3⭐️ Von mir.
- Colleen Hoover
Zurück ins Leben geliebt
(1.466)Aktuelle Rezension von: DeniseBooks1909Colleen Hoover gelingt es auch in Zurück ins Leben geliebt, schwere Themen mit viel Gefühl und Feingefühl zu erzählen. Die Geschichte handelt von Verlust, Trauer und dem langsamen Weg zurück ins Leben, und genau das spürt man auf jeder Seite.
Besonders gefallen hat mir die emotionale Tiefe der Charaktere. Ihre inneren Kämpfe wirken authentisch, manchmal fast schon unangenehm ehrlich. Die Liebesgeschichte steht nicht ständig im Vordergrund, sondern entwickelt sich behutsam, was gut zur Handlung passt. Dadurch fühlt sich vieles realistisch an und nicht überromantisiert.
Allerdings hatte das Buch für mich zwischendurch kleinere Längen, und einige Wendungen waren relativ vorhersehbar. Trotzdem überwiegen die starken, emotionalen Momente deutlich.
- Brittainy C. Cherry
Wie die Ruhe vor dem Sturm: Special Edition
(1.159)Aktuelle Rezension von: melis_buchzauberEs ist kaum in Worte zu fassen, was mir dieses Buch gegeben hat.
Dieses Buch hat mich echt umgehauen. Brittainy C. Cherry schafft es, Emotionen so intensiv rüberzubringen, dass ich teilweise wirklich eine Pause brauchte, um durchzuatmen. Ich habe mit Ellie, Greyson und seinen beiden Töchtern gelitten, gehofft und mitgefiebert.
Aber es sind nicht nur die Hauptfiguren, die mich begeistert haben. Auch die Nebencharaktere sind einfach nur unglaublich toll. Besonders Karla, Greysons älteste Tochter, hat mich unglaublich beeindruckt. Dieses Mädchen ist so stark, obwohl sie selbst so viel durchmachen musste. Ich wollte sie einfach nur in den Arm nehmen. 🫂
Ich habe mehrmals geweint und am Ende das Buch mit einem vollen Herzen zugeschlagen. ❤️
Für mich ist es definitiv ein Highlight und eine absolute Empfehlung. ICH LIEBE ES!!! 🥺
- Sarah J. Maas
Crescent City – Wenn die Schatten sich erheben
(162)Aktuelle Rezension von: Hortensia13Bryce Quinlan wird in eine fremde Welt verschlagen und will unbedingt nach Midgard zurück, zu Familie, Freunden und ihrem Gefährten. Hunt Athalar ist in den Fängen der Asteri gefangen und kann Bryce nicht helfen, während sie in Gefahr ist. Beide müssen klug und mutig sein, um ihre Welt und ihre Liebe zu retten, doch wem kann man in einer neuen, feindlichen Umgebung wirklich vertrauen?
Dieses Buch ist der abschliessende Band der «Crescent City»-Trilogie. Besonders faszinierend ist das Crossover mit der «Das Reich der sieben Höfe»-Reihe, das den Fans der Autorin zusätzliche Spannung bietet und das Lesen noch lohnenswerter macht. Die Geschichte ist ein würdiges, sehr langes Finale, das versucht, für alle wichtigen Charaktere einen Abschluss zu finden. Dadurch wirken manche Abschnitte etwas langatmig, doch die emotionale Tiefe und die epische Handlung entschädigen dafür. Man fiebert von Beginn an mit den Protagonisten mit, erlebt dramatische Wendungen und spürt die Liebe und Loyalität zwischen Bryce und Hunt in jeder Szene.
Mein Fazit: Ein mitreissender Abschluss, der die Reihe rund macht und die wichtigsten Figuren würdigt. Trotz der Längen bietet die Geschichte viel Spannung und Emotion. 5 Sterne.
- Simona Ahrnstedt
Die Erbin
(437)Aktuelle Rezension von: FeatherstoneInhalt:
Als sich Natalia de la Grip in David Hammar verliebt ahnt sie nicht, dass er ihr etwas Entscheidendes verheimlicht: Viele Jahre zuvor hat Natalias Familie Davids Leben zerstört und er setzt daher alles daran die Familie de la Grip zu ruinieren und sich für das erlittene Unrecht zu rächen. Um dies zu erreichen plant David einen der größten Coups, die die schwedische Finanzwelt bislang gesehen hat. Mit einem hat David jedoch nicht gerechnet: Er muss sich eingestehen, dass er Natalia liebt und seine Rachepläne stehen einer gemeinsamen Zukunft mit ihr entgegen…
Dieser Coup wäre ein Meilenstein, der die Geschichte der schwedischen Wirtschaft für alle Zeit in ein Davor und ein Danach teilen würde. Aus diesem Grund musste er einen kühlen Kopf bewahren. […] Und deswegen durfte ihm nicht andauernd Natalia im Kopf herumschwirren. (S. 235)
Meine Meinung:
Das erste was ich diesem Buch zugutehalten muss ist, dass ich ihm die rund 600 Seiten kaum angemerkt habe und stattdessen den Eindruck hatte ein deutlich kürzeres Buch zu lesen. Das liegt daran, dass eine richtig mitreißende Geschichte erzählt wird, die einem relativ schnell in ihren Bann zieht und einem durch die Seiten fliegen lässt. Es werden große Gefühle und eine Menge Drama und Herzschmerz geboten. Außerdem werden Intrigen gesponnen und es kommen einige Geheimnisse ans Licht. Man fragt sich was David in seiner Vergangenheit widerfahren ist und in ihm den Wunsch nach Rache geweckt hat. Außerdem ist man gespannt wie genau der von ihm geplante unternehmerische Coup aussehen wird mit dem er die Familie de la Grip ruinieren will. Darüber hinaus wird eine wirklich schöne und rührende Liebesgeschichte erzählt, die einem mitfiebern lässt.
Natalia und David schließt man schnell ins Herz und es wird richtig schön beschrieben wie sich die beiden näherkommen und feststellen, dass sie mehr Gemeinsamkeiten haben als es zunächst den Anschein hat. Man bekommt sowohl Einblicke in Natalias als auch in Davids Gefühls- und Gedankenwelt, weshalb man sich in beide sehr gut hineinversetzen kann. Einerseits bangt man mit Natalia, weil sie ihr Herz an David verliert ohne zu ahnen, dass er ihr mit seinem Geheimnis schon bald das Herz brechen könnte. Andererseits geht einem aber auch Davids Schicksal nahe und man kann verstehen, dass er Rachepläne hegt.
Die Liebesgeschichte zwischen Natalia und David wird sehr berührend beschrieben und geht zu Herzen. Zwar verheimlicht David ihr seine Pläne bzgl. der Unternehmensübernahme mit der er ihrer Familie schaden will, aber er nutzt Natalia nicht aus um durch sie an Insiderinformationen zu gelangen. Davids Liebe für Natalia ist aufrichtig und es ist klar, dass sie ihm wirklich etwas bedeutet. Allein deshalb trifft er sich weiterhin mit ihr. Umso herzzerreißender ist es, dass einem trotz der gegenseitigen Zuneigung der beiden klar ist, dass alles unweigerlich auf ein großes Drama hinausläuft, denn sobald David seine Pläne in die Tat umgesetzt haben wird wird Natalia erfahren, dass er ihr Vertrauen missbraucht hat und sie wird seine Gefühle ihr gegenüber in Frage stellen. Diese Situation stützt auch David zunehmend in einen Gewissenskonflikt, denn er will zwar seine Rachepläne um jeden Preis in die Tat umsetzen, aber er beginnt zugleich auch von einer gemeinsamen Zukunft mit Natalia zu träumen, die dadurch bedroht ist.
In einem Nebenhandlungsstrang wird noch eine weitere Liebesgeschichte erzählt, die ebenfalls richtig schön und vor allem auch ziemlich amüsant ist: Die Liebe zwischen Natalias bester Freundin Asa und Davids Geschäftspartner Michel. Diese beiden haben eine etwas komplizierte gemeinsame Vergangenheit. Seit Jahren haben sie Gefühle füreinander, aber Michel und vor allem Asa haben Probleme damit zu diesen Gefühlen zu stehen. Aus Angst verletzt zu werden erscheint es beiden zunächst undenkbar dem jeweils anderen die eigenen Gefühle zu offenbaren. Dementsprechend kracht es mehrmals als die beiden Sturköpfe aufeinandertreffen, aber es fliegen auch die Funken. Vor allem Asa treibt Michel mit ihrer arroganten, provozierenden und aufbrausenden Art in den Wahnsinn. Michel lässt sich davon aber nicht abschrecken und kämpft um sie, denn sie ist für ihn auch nach all den Jahren noch immer seine große Liebe. Er setzt alles daran ihre abweisende und harte Schale zu durchdringen um ein Teil ihres Lebens zu werden.
Es gibt eine Reihe sehr bewegender Momente. So ist es richtig traurig und herzzerreißend wie sehr sich Natalia hintergangen und gedemütigt fühlt als sie hinter Davids Geheimnis kommt. Sie muss befürchten, dass er ihr auch seine Gefühle nur vorgespielt hat und das stürzt sie in tiefste Verzweiflung. Umso schöner und emotionaler ist es dann zu verfolgen wie David später alles gibt um sie von der Aufrichtigkeit seiner Gefühle zu überzeugen und ihr Vertrauen zurückzugewinnen. Natalia macht es ihrem David verständlicherweise nicht ganz leicht als er voll Reue zurückkehrt. Ein weiterer richtig bewegender Moment ist die Enthüllung dessen was David in seiner Vergangenheit zugestoßen ist. Er vertraut Natalia schließlich an welchen Schikanen, Demütigungen, und körperlichen Angriffen er während seiner Internatszeit hilflos ausgeliert war und wie schließlich auch noch seine Schwester ein Opfer seiner grausamen Mitschüler wurde. Das ist umso erschütternder wenn man bedenkt, dass 2013 tatsächlich ein schwedisches Eliteinternat in die Schlagzeilen geraten ist, weil Schüler dort misshandelt wurden (wenn man die Schlagwort „Eliteinternat“, „Bügeleisen“, „Schweden“ und „Anklage“ im Internet eingibt findet man die entsprechenden Zeitungsartikel).
Positiv möchte ich auch noch hervorheben, dass dieses Buch (anders als die vielen anderen dieses Genres) zur Abwechslung mal in Schweden spielt. Neben den Städtenamen fällt einem das dadurch auf, dass sich die Charaktere zuweilen mit „hej“ begrüßen bzw. sich mit „hejdå“ verabschieden. Darüber hinaus bekommt man einen interessanten Einblick in die schwedische Finanzwelt, der sehr gut in die Handlung eingewoben wird, einem zu keinem Zeitpunkt langweilt und auch nicht zu ausführlich geraten ist. Die Pläne rund um die Unternehmensübernahme werden auf für Laien leicht verständlich erklärt. Auch die Einblicke in das Leben der schwedischen High Society haben die Geschichte bereichert.
Die Geschichte hat ein emotionales, versöhnliches und hoffnungsvolles Ende mit einem perfekten Happy End für die Protagonisten. Vielleicht hätte der Drama- und Unterhaltungsfaktor an der einen oder anderen Stelle ein kleines bisschen heruntergefahren werden können. Außerdem ist das Happy End schon fast zu perfekt. Das finde ich aber nicht weiter schlimm, weil einem das Buch richtig schöne Lesestunden schenkt und man manchmal eben einfach eine unterhaltsame Geschichte fürs Herz braucht.
Fazit:
Ich hätte nicht gedacht, dass mich dieses Buch derart gut unterhält. Wer auf der Suche nach einer spannenden und dramatischen Liebesgeschichte mit viel Gefühl, Herzschmerz und Drama ist wird dieses Buch sehr gerne mögen. Man schließt die Protagonisten schnell ins Herz und ihre Liebesgeschichte lässt einem sehr mitfiebern. Außerdem bereichern auch die Nebenfiguren die Geschichte sehr.
Ich werde dem zweiten Band auf jeden Fall auch noch eine Chance geben!
Zum Schluss noch zwei der schönsten Zitate aus dem Buch:
„Du kennst den Spruch, dass es besser ist, geliebt und verloren zu haben, als nie geliebt zu haben? […] Das ist Blödsinn. Nichts ist schlimmer, als diejenigen zu verlieren, die man liebt.“ (S. 471)
„Aber zwischen uns kann doch nie etwas werden“, sagte sie und hörte, dass ihre Stimme nicht recht trug. […] „Nur weil es keine Zukunft für uns gibt, bedeutet es nicht, dass es im Hier und Jetzt nicht gut sein kann“, murmelte er. (S. 421/422)
- Rachel Gillig
The Knight and the Moth
(144)Aktuelle Rezension von: LadyAndarielTalesEin Buch, das mich seit Langem mal wieder rundum begeistert hat!
Der Schreibstil war besonders, stellenweise fast ein wenig lyrisch, aber dabei unglaublich erfrischend und angenehm zu lesen. Ich habe jede Seite genossen.
Das Worldbuilding ist zauberhaft, die Figuren lebendig und gut nachvollziehbar. Besonders schön war auch, dass die Geschichte viele kreative Ideen mitgebracht hat, sowohl bei den Charakteren als auch in der Welt selbst. Es war einfach mal wieder wohltuend, etwas zu lesen, das sich neu und anders anfühlt.
Und der Humor war grandios. Einer der genialsten Sidekicks, die mir je begegnet sind, war ganz klar der kleine Gargoyle: goldig, amüsant und einfach herzallerliebst. Ich habe so oft lachen müssen. Auch die Dialoge zwischen Sybil und Rory waren richtig toll, voller Charme, Witz und unterschwelliger Tension.
Die Liebesgeschichte entwickelt sich als herrlich schöner Slowburn, mit einem stilvoll, sinnlich und perfekt in die Geschichte eingebetteten Spice-Moment.
Und das Ende? Ich hatte eine Ahnung, aber der finale Twist hat mich trotzdem zerstört, im besten Sinne.
Trotz all der Leichtigkeit bringt das Buch auch eine gewisse Tragik mit, vor allem spürbar in Sybils Entwicklung, die mich besonders berührt hat.
Das Buch hat mich voll und ganz überzeugt, absolut empfehlenswert!
- Katharina Herzog
Faye - Herz aus Licht und Lava
(235)Aktuelle Rezension von: MarcelineIch kann mir gut vorstellen, das mein 13 jähriges Ich dieses Buch spannend gefunden hätte. Aber jetzt, doppelt so alt ist es für mich ein absolutes nö.
Die Protagonistin wirkt echt derbe unglaubwürdig, ihre anbandelnde Beziehung ist super seltsam und die ganze Situation mit dem Baum, dem Herz und den 18 Jahren ist total schräg.
Also ok für jüngere Leser.
Aber für mich war’s Zeitverschwendung.
- Rick Riordan
Magnus Chase 2: Der Hammer des Thor
(154)Aktuelle Rezension von: Magische_BuchweltMeine Meinung:
"Magnus Chase - Der Hammer des Tor" ist der zweite Band der nordischen Götter Trilogie, rund um den Halbgott Magnus Chase.
Die Handlung setzt zwei Monate nach dem ersten Band ein, und wird wieder aus der Perspektive des Protagonisten erzählt.
Der Donnergott Thor hat mal wieder seinen Hammer verloren – eine ziemlich beunruhigende Angewohnheit, immerhin handelt es sich dabei um die mächtigste Waffe der Neun Welten! Und dieses Mal ist er zu allem Übel in die Hände des Feindes geraten. Magnus Chase und seine Freunde müssen den Hammer so schnell wie möglich zurückholen, denn ohne ihn ist die Welt der Sterblichen einem Angriff von Riesen wehrlos ausgeliefert. Der Weltuntergang Ragnarök droht! Um ihr Ziel zu erreichen, benötigen die Freunde einen Verbündeten - und das ist ausgerechnet Loki, der Gott der Lügen und Streiche. Leider ist Loki die einzige Person, die einen Deal für die Rückgabe des Hammers aushandeln kann – doch der Preis für seine Hilfe ist hoch.
Der Autor entführt seine Leser* innen tief in die Welten der nordischen Götter Asgards. Wir treffen neben vielen neuen Wesen, auch viele bekannte Charaktere. Der Schreibstil der Autors ist wie gewohnt, bildhaft detailliert und leicht. So dass ich leicht wieder in das Sitting eintauchen konnte.
Was die Protagonisten angeht, so fällt es mir bei dieser Reihe schwer eine Verbindung zu ihnen herzustellen, vr allem bei Magnus, er wirkt auf mich immer wieder sehr kindisch, geradezu verspielt, dass passt nicht zu den Gefahren, die er und seine Freunde immer wieder ausgesetzt sind. Und schmälert den Spannungsbogen der durch die Plottwistst und Loki' Intrigen aufgebaut wird.
Der emotionale Cliffhanger am Ende macht trotzdem Hoffnung auf einen epischen Finaleband. - Neil Gaiman
Nordische Mythen und Sagen
(129)Aktuelle Rezension von: KikitNeil Gaiman hat schon 2017 einige Geschichten der nordischen Götterwelt nacherzählt - hier kommt nun ein illustrierter Prachtband derselbigen aus dem Eichborn Verlag mit großartigen Bildern von Levy Pinfold: ein sinniges Geschenk nicht nur für Marvel-Fans ;-)
In 15 Kapiteln stellt er uns die komplexen Beziehungen und Abenteuer rund um Odin, Thor und Loki vor, die diesen Götter-Kosmos dominieren und bedauert in seinem Vorwort noch, wieviele der Geschichten von alten Göttern + Göttinnen! durch die Christianisierung der nordischen Völker leider verloren gegangen sind.
Gaiman jedenfalls haucht diesen alten Göttergestalten neues Leben ein, orientiert sich dabei an Lieder-und Prosa-"Edda" und schafft spielerisch eine Welt, die brutal, düster und überaus spannend rüberkommt.
Pinfolds doppelseitige Illustrationen ergänzen diese skandinavischen Welten aus Eis, Schnee, stürmischem Meer und düsteren Wäldern sowie gefährlichen Wesen mit realistisch gezeichneten Protagonisten vor durchaus bedrohlicher Kulisse kongenial - ein Glossar und Anmerkungen rund das Ganze sinnig ab: lesen und schauen Sie selbst - es lohnt sich!
P.S. Mein einziger Minuspunkt: die Schrift ist relativ klein - für ältere Leser bedauerlich!
- Victoria Scott
Salz & Stein
(334)Aktuelle Rezension von: Jeys_Book_LinesDie Dilogie von Victoria Scott, bestehend aus "Feuer & Flut" und "Salz & Stein" hat mich durch den Klappentext derart angesprochen, dass ich wusste, diese Bücher muss ich einfach lesen. Besagten Klappentext habe ich euch hier mal kurz beigefügt, damit ihr wisst, was ich meine:
<< Die 17-jährige Tella zögert keine Sekunde, als sie eine Einladung zum mysteriösen Brimstone Bleed erhält, einem tödlichen Wettrennen, das sie und andere Teilnehmer durch tückische Ökosysteme wie einen Dschungel, eine sengend heiße Wüste usw. führt. Als Preis winkt das Heilmittel für ihren todkranken Bruder. Zur Seite steht ihr ein Pandora, ein genetisch verändertes Tier, das sie bei ihrer Aufgabe unterstützen soll. Gemeinsam kämpfen sie sich durch die erste Etappe des mörderischen Rennens. Doch es kann nur einen Sieger geben, und jeder Teilnehmer ist bereit, sein Leben für das eines geliebten Menschen aufs Spiel zu setzen. Tella muss mehr über das Brimstone Bleed erfahren, bevor ihre Zeit abläuft. Doch dann trifft sie auf den mysteriösen Guy - und alle freundschaftlichen Gefühle scheinen dahin, als es auf die Zielgerade zugeht… >>
Die Geschichte wird aus der Sicht der Hauptprotagonistin Tella erzählt und lässt sich äußerst flüssig lesen. Ein Großteil der Kapitel endet mit solch einem Cliffhanger, dass man kaum einen Punkt findet, um mit dem Lesen aufzuhören. Den jugendlichen Schreibstil empfand ich als sehr passend, zudem konnte ich mich nur allzu gut in das bildlich gut dargestellte Setting hineinversetzen.
Die Umgebung und die jeweiligen Ökosysteme waren so überzeugend, dass ich mir immer gut vorstellen konnte, wo sich die ganzen Protagonisten denn gerade befinden. Die verschiedenen Lebensräume hatten außerdem so viel zu bieten, dass hier keine Langeweile aufkam.
Tella hat auf mich anfangs einen sehr oberflächlichen, naiven und teilweise sogar arroganten Eindruck gemacht, im Laufe der Geschichte macht sie aber eine derart positive Entwicklung durch, dass sie mir nach und nach immer sympathischer wurde. Sie beweist von Mal zu Mal mehr Charakterstärke, ist sehr tierlieb und hat das Herz, meiner Meinung nach, am rechten Fleck. Recht selten bringen mich irgendwelche Textstellen in Büchern zum Lächeln, Tella hat es allerdings mit ihrer witzigen Art und dem fein gespickten Humor geschafft!
Die Nebencharaktere waren ebenfalls gut und vor allem interessant dargestellt. Jeder einzelne hatte seine ganz eigene Persönlichkeit und war nicht mit den anderen zu vergleichen. Zudem hatte auch jeder seine Geheimnisse, die erst nach und nach ans Licht kamen. Harper hat mir in dieser Rolle besonders gut gefallen.
Das die Liebesgeschichte des Buches nur wenig Raum eingenommen hat, fand ich übrigens auch sehr gut, denn unter solchen Umständen rückt die Romantik nun mal etwas in den Hintergrund. Ansonsten war die Geschichte nämlich wirklich spannend aufgebaut, als Leser möchte man unbedingt wissen, was es denn mit diesem besonderen Wettrennen, dem Brimstone Bleed, auf sich hat.
Am allerbesten haben mir aber doch die Pandoras gefallen! So werden die jeweiligen Tiergefährten der Teilnehmer bezeichnet. Sie begleiten diesen auf seiner Reise und haben die Aufgabe, ihm zu helfen, als Sieger aus dem Rennen hervorzutreten. Die Idee der Wesen selbst und auch deren Fähigkeiten fand ich wirklich hochspannend, das fügt der ganzen Geschichte noch eine ganz andere Seite hinzu. Am Schluss habe ich das ein oder andere Tierchen richtig ins Herz geschlossen, wie gern hätte ich doch auch einen kleinen Madox!
Zu schnell ist man als Leser dann plötzlich am Ende angelangt. Dieses war dann doch ziemlich überraschend und auch emotional aber mal ehrlich?! Das war's?! Ich habe die Seiten nochmals vorgeblättert, dann wieder zurück aber da war einfach nichts mehr... Man begleitet Tella auf ihrer kompletten Reise, fiebert mit ihr, lacht mit ihr, trauert mit ihr, stellt sich gemeinsam jeglichen Herausforderungen, hat etliche Fragen zu dem Ganzen und dann... bleiben viele davon einfach unbeantwortet! Das es keine Hoffnung auf einen dritten Band gibt, ist mein größter Kritikpunkt, denn DAS Ende hat mich dann doch irgendwie unzufrieden zurück gelassen. Ich hätte mir einfach noch viel mehr Aufklärung gewünscht.
Insgesamt gesehen stellt dieses Werk für mich keine typische Jugenddystopie dar, vielmehr spielt sich die Geschichte sogar in der Gegenwart ab. Es geht um Werte wie Freundschaft, Hoffnung, Treue, Angst und auch Verlust. Mit der Charakterzeichnung konnte die Autorin gute Punkte bei mir sammeln, der Humor des Buches hat mir ebenfalls gut gefallen. Die Bücher mögen vielleicht an "Die Tribute von Panem" erinnern, haben aber ihre ganz eigenen Ideen und Hintergründe. Leider sind sie auch viel unbekannter, mir persönlich haben sie aber sogar besser gefallen, als der große und bekanntere Bruder. Wer also Lust auf ein temporeiches und aufregendes Abenteuer hat, gespickt mit vielen spannenden Momenten, dem kann ich diese Dilogie nur wärmstens empfehlen. Mir hat das Lesen Spaß gemacht und ich habe mich innerhalb der Story sehr wohl gefühlt. Eine besondere Geschichte, die von vielen wunderlichen Wendungen lebt.
- G. A. Aiken
Blacksmith Queen
(89)Aktuelle Rezension von: LesebesessenDer König ist gestorben und es gibt eine Prophezeiung, dass zwei Töchter einer Familie beide Königin werden würden. Beatrix ist unscheinbar, belesen und unauffällig, doch Keeley ist Schmiedin und als solche berühmt für ihre Schwerter.
Meinung:
Ein Fantasy-Roman.
Ich habe selten ein Buch gelesen, in dem ein solches Trommelfeuer an Ereignissen und Herausforderungen auf die Protagonisten einprasselt. Obwohl Beatrix bisher immer leise und unscheinbar war, versucht sie ihre Schwester nach der Eröffnung der Königsnachfolge bei den Hexen ihre Schwester Keeley zu töten.
Die Charaktere der Protagonisten sind alle auf ihre Art besonders. Schon allein das macht die Bücher lesenswert. Allerdings wird man von der Menge der handelnden Personen regelrecht überfordert, denn es gibt auch zahlreiche parallele Schauplätze, sodass auch spontan die Perspektive gewechselt wird. Das ist bisweilen herausfordernd. Beteiligt sind auch Zentauren, Zwerge, Elfen und Drachen etc.
Mit vereinten Kräften kann Keeley geheilt werden und obwohl sie niemals Ambitionen hatte, Königin sein zu wollen, muss sie jetzt als Gegenpol zu ihrer jüngeren Schwester Beatrix auftreten und damit ihr ganzes Leben umstellen. Die Schwester Gemma, die altersmäßig zwischen Keeley und Beatrix ist, kam als Kriegsmönch kurz vorher, nach zehnjähriger Abwesenheit, wieder nach Hause. Gemma versucht Keeley (die eigentlich Schmiedin ist) zu unterstützen, doch Keeley kann ihr nicht verzeihen, dass sie damals einfach sang- und klanglos verschwunden ist. Und so kommt es ständig zu Streitereien.
Doch viel schlimmer ist, dass die Söhne des verstorbenen Königs jetzt ebenfalls Ansprüche auf den Thron erheben und einige davon auf der Jagd nach der prophezeiten zweiten Königin sind. Und damit geht das Kriegsgemetzel los …
Die Sprache für die Beschreibung dieser Szenen ist ziemlich direkt und ungefiltert. Daher würde ich das Buch nicht für Kinder empfehlen. Auf jeden Fall sind sehr viele Kampfszenen schonungslos beschrieben.
Gleichzeitig gibt es so viele unsinnige Streitereien zwischen Keeley, Gemma und anderen, dass es genau so viele teilweise absurde Szenen gibt, wo ich laut lachen musste. Auch da gibt es sprachlich kaum Grenzen. Das Buch endet mit einem Cliffhanger.
Fazit:
Feuerwerk von Kampfszenen und unterhaltsamen Auseinandersetzungen und Dialogen: vier Sterne.
- Karin Slaughter
Schwarze Wut
(180)Aktuelle Rezension von: coffee2goDer Thriller ist der siebente Teil der Georgia-Serie mit Special Agent Will Trent und Sara Linton. Nachdem ich die vorigen Teile bereits gelesen habe, war ich schon mit den Hauptcharakteren bekannt und somit sofort mitten im Geschehen des aktuellen Falles. Will bringt sich mit seinem Undercover-Einsatz in Lebensgefahr und kämpft gegen das Unrecht und gegen korrupte Institutionen. Als Charakter ans Herz gewachsen ist mir inzwischen Sara, da ich ihre schnelle Kombinationsgabe und ihren liebenswürdigen Charakter sehr schätze. Persönlich hat sie es momentan nicht einfach mit ihren Gefühlen gegenüber Jeffrey und es plagen sie Selbstzweifel. Der Schreibstil der Autorin ist direkt und ausdrucksstark, wenn es ruhigere Momente gibt, kommt daraufhin garantiert ein Schockmoment oder ein Highlight, sodass der Spannungsbogen hoch bleibt, obwohl das Buch ziemlich umfangreich ist.
- Pascal Wokan
Die Einherjer: Feuer und Meer
(23)Aktuelle Rezension von: A_A_Erster Pluspunkt für mich beim Einstieg: ein Held, der dem Jugendalter längst entwachsen ist. Zweiter Pluspunkt: eine Frau in der Abenteurergruppe, auf die das ebenfalls zutrifft. Eine Liebesgeschichte sucht man in diesem Buch allerdings vergeblich, die würde aber auch nicht zur Handlung passen.
Insgesamt sind alle Charaktere sehr gut gezeichnet, die meisten haben ihre Geheimnisse, was sie sehr lebendig wirken lässt.
Im Vordergrund der Handlung stehen Kampfszenen, Pascal Wokan gibt aber auch tiefe Einblicke in die Psyche seiner Figuren. Die Ausdrucksweise der Charaktere ist mitunter durchaus derb, finde ich jedoch passend.
Gut gelungen sind auch die Beschreibung der winterlichen Umgebung und die magischen Elemente. Letztere drängen sich nicht in den Vordergrund, sondern fließen nur in die Geschichte mit ein, was sie umso einprägsamer macht.
Das Ende kam für mich dann doch überraschend und hat meine Neugier auf den 2. Band geweckt. - Juliana Stone
Wenn du mich küsst
(135)Aktuelle Rezension von: rose7474Diesen Jugendroman fand ich im Bücherschrank und hatte keinerlei Erwartungen. Er hat mich positiv überrascht und mir eine schöne Lesezeit beschert.
Der Schreibstil der Autorin gefiel mir sehr gut. Er war sehr gefühlvoll, mit Tiefgang und leicht zu lesen. Es ging um Schuld, Verlust und Liebe. Mit Monroe und Nate konnte ich mitfühlen. Sie taten mir sehr leid. Doch die Liebe zueinander gab ihnen sehr viel Kraft. Sie war spürbar und wirkte echt.
Das Ende fiel für mich etwas unrealistisch aus. Daher 4 Sterne von mir und eine Leseempfehlung.
- Amiira Ann
Sonnenaufgang im Todestal
(47)Aktuelle Rezension von: Babsi123Mein Fazit:
Ein faszinierendes Abenteuer einer Familie, die als Entwicklungshelfer in den Jemen kam und Gott ihnen über so manche Hürde half …
Zitat: " Wir waren uns alle sicher, dass Gott uns an diesen Ort gesandt hat, um den Bedürftigen die Liebe Gottes und Hoffnung durch praktische humanitäre Hilfe zu bringen. "
Allahu akbar !( Gott ist groß.)
In einem streng gläubigen Land wird die Familie vor viele Herausforderungen gestellt, aber mutig gehen sie ihren Weg. Der Glaube an Gott und dass er in aussichtslosen Situationen hilft, davon ist die Autorin fest überzeugt. Ihr unerschütterlicher Glaube lässt sie nicht im Stich und sie kämpft für ihre Familie mit allen Mitteln …
Beeindruckend, wie gebeutelt das Land durch die Anschläge der Al-Qaida zu dieser Zeit war und wie gefährlich es war, dort zu leben für die Menschen. In ihrer Biografie erzählt sie schonungslos offen
über die Anschläge der Al-Qaida und ihre Folgen für das Land und die Bevölkerung. Ein authentischer Einblick in die Welt des Islam, und wer sich für diese Thematik interessiert, sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen.
Der Schreibstil der Autorin ist brillant, flüssig geschrieben, aufwühlend und berührend, zum Teil voller Emotionen, gespickt mit Dramatik und vollendeter Magie des Erlebten. Glückseligkeit pur, dass sie dieses Abenteuer erleben durften und am Ende überlebten.
- Harry Harrison
Hammer of the North - Herrscher und Eroberer
(3)Aktuelle Rezension von: Vampir989Klapptext:
Nach Jahren des Krieges wurde das Halbblut Shef zum König des Nordens ernannt. Doch der Frieden ist trügerisch. Im Süden formieren sich bereits feindliche Allianzen, bereit, den Norden mit Krieg zu überziehen. Im Angesicht der neuen Bedrohung, begibt sich Shef erneut auf Reisen. Bei der Suche nach neuen Verbündeten erfährt er von einer fantastischen Entdeckung, die ihn zum Sieg führen könnte.
Dies ist der dritte Teil einer History-Serie.Zum besseren Verständnis ist es von Vorteil die beiden Vorgänger zu kennen.
Der Autor verführt uns wieder in die Welt der Wikinger.
Der Scheibstil ist etwas ungewöhnlich aber man gewöhnt sich schnell daran.Dann liest sich alles sehr gut .
Da ich die beiden Vorgänger schon kannte bin ich auch gut in die Geschichte hinein gekommen.
Die teilweise mir schon bekannten Protoganisten wurden weiter ausgebaut und neue sehr gut beschrieben.So konnte ich sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab wieder viele unterschiedliche Charaktere.Besonders sympatisch war mir Shef.Ich habe in gleich wieder in mein Herz geschlossen.
Ich erlebte wieder packende und spannende Abenteuer und intrigen.Besonders gut gefallen haben mir die Kampf und Eroberungsszenen.Diese wurden hervorragend und fesselnd beschrieben.Dies ist dem Autor sehr gelungen.Durch die atemberaubende und mitreissende Erzählweise wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Ich habe mitgelitten,mitgefiebert und mitgebangt.
Die unterschiedlichsten Schauplätze werden sehr bildhaft und anschaulich dargestellt.So hatte ich das Gefühl selbst an diesen Orten zu sein.
Durch die guten Recherchen des Autors erhält man auch wieder einen Einblick in das Leben der Menschen in der Wikingerzeit.Das fand ich sehr interessant.
Die Spannung bleibt von Anfang bis Ende erhalten.So kommt nie Langeweile auf.
Das Buch hat mich von Beginn an begeistert und es war ein gelungener Abschluss dieser Reihe.
Insgesamt hat mich diese Buchreihe sehr fasziniert und ich habe sie mit großem Interesse gelesen.Für Leseliebhaber die sich sehr für die Zeit der Wikinger interessieren ist diese Lektüre sehr empfehlenswert.
- Maya Banks
KGI - Stählerne Gefahr
(11)Aktuelle Rezension von: LesemietzeEins der Bücher wo ich lang drauf gefiebert habe, aber ein wenig enttäuscht von bin.
Die Handlung an sich war spannend gewesen. Das was zwischen Steel und Maren passiert war teils kitschig und recht unpassend gewesen.
Jeder der Steel aus den Vorgänger Bänder gibt weiß wie knallhart er ist, man ahnt aber das schon einen weichen Kern hat, aber meiner Meinung nach wurde hier etwas übertrieben.
Maren habe ich für tough gehalten, aber in seiner Nähe war sie zwar frech und hat sich nichts gefallen lassen weil sie redet wie er der Schnabel gewachsen ist, doch gab es paar Momente wo man da nichts von wieder erkannt hat.
Die ständigen Liebesbeteuerungen haben für mich streckenweise die Geschichte weiter in die Länge gezogen. Erst war zwischen den beiden alles geklärt, 5 Seiten weiter war man wieder verunsichert und dann wurde wieder alles geklärt.
Die Vergangenheit von Steel war interessant, damit erklärt sich warum er so ist wie er ist.
Es gab einige witzige Wortwechsel. Ob zwischen Steel und Maren. Oder zwischen andere KGI Mitgliedern. Die Handlung war durchaus spannend gewesen, da habe ich mit gefiebert was passiert. Ist natürlich wie immer sehr actionreich und dramatisch.
Ich hoffe sehr das es jetzt nicht mit der Reihe bergab geht, ich kann zwar verstehen das man Steel eine weiche Seite zu schreiben wollte, aber für mich war es zu viel des guten gewesen. - Harry Harrison
Hammer of the North - Der Weg des Königs
(8)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerWir schreiben das Jahr 867. England hat die Angriffe der Wikinger erfolgreich abgewehrt und daraufhin das Frankenheer erfolgreich niedergeschlagen. Frieden ist aber weiterhin nicht über’s Land gekommen. Die Ragnarssons bereiten erneut Angriffe vor. Neben den Machenschaften der Christen ist dies allerdings nur eine kleine Randnotiz. Der Papst und der König wurden von den mächtigen Bischöfen gestützt , und nun planen diese ein großes neues und mächtiges Imperium. Eines, welches man sich nicht wirklich vorstellen kann. An dessen Spitze soll ein mächtiger Herrscher stehen, welcher durch eine Reliquie erkannt werden kann. Da dieser angedachte Herrscher vor Jahren in den Norden gelangt ist, folgt ihm nun Diakon Erkenbert, allerdings mit dem neuen Lanzenorden. Shef Sigvartsson, nunmehr Mitkönig von England, will eigentlich nur eine ruhige Zeit haben, aber da kommen ihn unliebsame Gesellen in den Weg und diese Begegnung nimmt ungeahnte Ausmaßen.
MEINE MEINUNG
„Der Weg des Königs“ schnappt sich die Ereignisse aus Band 1 schüttelt sich einmal kräftig und führt die Ereignisse, aus einem anderen Blickwinkel fort. Dabei schaffen Harrison und Holm es, dass sich die geschaffene Alternativ-Welt weiterentwickelt und man sich als Teil dieser Entwicklung fühlt.Allerdings hat mich das Buch ab und an mal durch seine langatmigen Beschreibungen und Abschweifungen verloren und dann hat es doch etwas gedauert bis ich wieder hinein fand. Das lag zumeist an’s Abdriften in Taktik oder in Schlachtgemetzel, in dem dann der Blick auf die anderen Ereignisse verloren ging, oder an Szenen die dann für mich nicht so aufgelöst wurden, wie ich mir das gedacht habe.
Nichtsdestotrotz hat „Der Weg des Königs“ fast einen ebenwürdigen Job, in Rückblick auf den ersten Teil, gemacht. Bleibt nur zu hoffen das der Abschlussband nicht abraucht.
MEINE WERTUNG
3,5 von 5 Wikinger - Anna Nigra
Wenn die Nebel Feuer fangen
(40)Aktuelle Rezension von: paevalillMit "Wenn die Nebel Feuer fangen" wird die Geschichte rund um Cecilia und die beiden Königsfamilien weitergesponnen. Auch hier handelt es sich um einen (letzten) Mittelteil, dessen Stränge wohl im abschließenden vierten Band endgültig gelöst werden.
Nicht missverstehen - auch dieser Band konnte mich insgesamt gut unterhalten. Aber er war meiner Meinung nach weniger ausgeglichen als die beiden Vorgänger, weshalb ich das auch in die Bewertung einfließen lasse.
Aber erstmal zum Inhaltlichen (Vorsicht, Spoiler zu den Bändern 1 und 2!):
Cecilia konnte einen Teil ihrer Familie mithilfe der amerikanischen Soldat*innen retten. Leider hat es ausgerechnet ihr Vater nicht überlebt - dafür entschied sie sich in letzter Sekunde, Elias mit nach Amerika zu nehmen. Ein Fehler? Noran kann Cecilias Entkommen nicht akzeptieren.
Cecilia ist verständlicherweise gebrochen, der Vertrauensbruch riesig, ihre Wut auf die Prinzen größer. Dass (beinahe) die gesamte Familie großes Vertrauen in Elias hat, führt bei ihr nur zu Kopfschütteln. Weite Teile des Buchs über hält sie Elias auf großem Abstand und lässt keine Aussprache oder Erklärung zu. Einerseits passt das zu ihrem Charakter (vgl. das Verschanzen im Eichhörnchenkobel), andererseits hat es die Handlung meines Erachtens nach künstlich in die Länge gezogen. Während viel trainiert wird, nimmt der Handlungsstrang erst im letzten Drittel richtig Fahrt auf. Selbst den Ausflug nach Australien empfand ich vergleichsweise zu kurz abgehandelt. Da hätte ich mir eine andere Balance gewünscht.
Trotzdem genoss ich es, den Weg von Cecilia zu weiterer Stärke zu verfolgen. Sie ist unheimlich ehrgeizig, wenn sie ein Ziel vor Augen hat. Das führt wiederum dazu, dass sie sich am Ende zu einer folgenreichen Entscheidung hinreißen lässt, das mal wieder einen echten Cliffhanger erzeugt.
Die anderen Charaktere konnte ich weiter (oder neu) ins Herz schließen. Selbst Norans Gedanken und Entwicklung konnte ich gut nachvollziehen (auch wenn ich nicht alles gut heiße).
Für den abschließenden Band hoffe ich auf eine etwas ausgeglichenere Balance, bin aber so oder so sehr gespannt wie sich alles fügen wird.
- Gunther Polnizky
Dornen in meiner Haut
(21)Aktuelle Rezension von: Alex1309Das Cover ist schön gestaltet und passt zum Titel des Buches. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht auf diesen Thriller von Günther Polnizky.
Klappentext:
Im Zuge ihrer Liebesdienste spioniert Ina die Häuser reicher Freier aus und ermöglicht so ihrem Geliebten den gefahrlosen Zutritt. Doch als dieser in die Villa des egozentrischen Maximilian Wolf eindringt, wird er von einem Unbekannten betäubt. Plötzlich nehmen die Geschehnisse eine unvorhergesehene Wendung. Chefinspektor Paul Steininger, der mit dem Mordfall beauftragt wird, vermutet anfänglich einen Akt der Ostmafia als Hintergrund. Zwischen ihm und seiner Assistentin Moni vermischen sich nach und nach berufliche und private Interessen. Immer mehr kämpft er nicht nur gegen unbekannte Drahtzieher, sondern auch mit seinem Gewissen und seinen Werten.
Der Schreibstil ist flüssig, aber ich habe doch einige Seiten gebraucht, um so richtig in die Geschichte rein zu kommen. Es war mir am Anfang etwas zu verwirrend und ich konnte keinen Zusammenhang zwischen den einzelnen Handlungen herstellen. Das wurde zwar im Verlauf des Buches besser und es gab dann die Zusammenhänge, so dass alles eine Geschichte wurde, aber die Spannung war mir zu wenig für einen Thriller. Und so konnte mich das Buch leider nicht vollständig überzeugen. Die handelnden Personen und auch die Handlungsorte konnte ich mir gut vorstellen und hatte beim Lesen, dank der detaillierten Beschreibungen, ein klares Bild vor Augen. Auch die Ermittler waren für mich tolle Figuren, da man auch Einblicke in deren Privatleben bekam und sie sich so noch besser vorstellen konnte.
Da mir der Spannungsbogen für einen Thriller leider zu seicht war, vergebe ich nur drei Sterne für „Dornen in meiner Haut“. Dennoch ein lesenswertes Buch, wenn auch nicht mit dem höchsten Spannungsbogen, aber die Geschichte an sich war gut.
- Harry Harrison
Hammer of the North - Die Söhne des Wanderers
(17)Aktuelle Rezension von: Kaito
Es herrschen finstere Zeiten in England des Jahres 865.
Während sich die Königreiche gegenseitig bekriegen, lenken mächtige Bischöfe das Land und niemand wagt es, sich der Kirche zu widersetzen. Doch als kriegerische Nordmänner Englands Küsten erreichen und mordend durch die Lande ziehen, muss das wikingische Halbblut Shef sich entscheiden, welchen Göttern er folgen soll…
„Die Söhne des Wanderers“ ist der erste Band von Harry Harrisons und John Holms Wikinger-Epos. Die Geschichte bedient sich historischer Figuren und Schauplätze, erzählt aber eine mehrheitlich fiktive Geschichte.
Der Schreibstil ist trotz der teilweise altertümlichen Ausdrucksweise der Figuren sehr gut lesbar. Die Schlachten, Schauplätze und das Leben der Protagonisten werden sehr gut und anschaulich beschrieben. Ich konnte mich sofort in das Setting hineinversetzten. Allerdings hat sich der Einstieg der Handlung etwas in die Länge gezogen.
Man sollte sich aber die Zeit nehmen und sich auf die ca. 580 Seiten einlassen.
Die Entwicklung der Geschichte und auch des Protagonisten Shef werden im Verlauf des Buches immer facettenreicher und interessanter.
Das Buch spielt mit dem „Was wäre, wenn“-Gedanken. Was wäre, wenn statt der Normannen die Franken die Hand nach England ausstrecken, und die Kirche die Errungenschaften römischer Kriegstechnik nicht als Teufelswerk verdammt, sondern bewusst zu nutzen beginnt? Und auch die Nordmänner öffnen sich durch Shef neuen Möglichkeiten der Kriegsführung. Diese Verflechtung von Fiktion und Historie erschafft ein spannendes neues Weltbild.
Natürlich werden für die Figuren und Parteien gerne bekannte Klischees bedient. Die Nordmänner sind wild, stark, grausam und haben eine ganz eigene Vorstellung von Ehre.
Die Kirchenmänner sind verschlagen, berechnend und fühlen sich dem „ungebildeten“ Volk und den englischen Königen weit überlegen.
Man sollte also keine geistig hoch anspruchsvolle Schilderung von historischen Fakten mit einer großen Prise Fiktion erwarten. Die Handlung konzentriert sich mehr auf die Konflikte der einzelnen Gruppen, als auf die Charakterentwicklung, so das manche Figuren eher Archetypen bleiben.
Trotzdem fand ich die Kombination aus historischer Erzählung und Fantasy-Roman fesselnd und spannend zu lesen. - Kristin MacIver
Der Mut der Lady Leaf
(35)Aktuelle Rezension von: Colin_LiebKristin MacIver entführt uns in die schottischen Highlands des Jahres 1487 und präsentiert mit „Der Mut der Lady Leaf“ einen Roman voller Leidenschaft, Intrigen und Herz.
Leaf MacKay ist eine eigensinnige, mutige Protagonistin, die sich den Konventionen ihrer Zeit widersetzt. Sie ist bereit, für die Freiheit und den Frieden ihres Clans alles zu riskieren, selbst wenn das bedeutet, eine Zweckheirat mit ihrem Feind Lennox Ross einzugehen. Doch neben Lennox gibt es den düsteren Schmied Grey und ihren treuen Adoptivbruder Artair, die ihre Gefühle durcheinanderbringen.
MacIver zeichnet eine kraftvolle Heldin, die zwischen Loyalität, Sehnsucht und ihrer Unabhängigkeit schwankt. Die schottische Kulisse, liebevoll und atmosphärisch beschrieben, verstärkt die Spannung und Dramatik der Handlung. Leaf ist mehr als eine klassische Heldin; sie verkörpert Mut und Selbstbestimmung und wird dabei von authentischen Charakteren und komplexen Beziehungen umgeben.
Mitreißende Wendungen und tiefe Emotionen machen diesen dritten Band der „Celtic-Dreams-Reihe“ zu einem wahren Lesegenuss. Ein fesselnder historischer Liebesroman, der Leser, die starke Frauenfiguren und dramatische Settings lieben, voll begeistern wird. Ein würdiger Abschluss der Reihe – und eine klare Leseempfehlung!
- Matthias Wittekindt
Ein Licht im Zimmer
(2)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerSergant Ohayon wird vorübergehend nach Bauge, einer Hafenstadt in der Bretagne, versetzt. Er soll die Gendarmerie verstärken und die erkrankte Chefin vertreten. An einer Schule ist ein Leichenteil gefunden worden und schnell werden die chinesischen Arbeiter der Baustelle des Gezeitenkraftwerkes von der Bevölkerung verdächtigt. Dann wird auch noch eine Frau überfallen.
Mein Leseeindruck: Es ist der dritte Band einer Reihe um Kommissar Colbert, der allerdings in diesem Buch fast gar nicht erscheint.
Sergant Ohayon ist der Hauptprotagonist dieses Krimis und mit dem musste ich erst warm werden. Er hat eine eigene Art der Ermittlung, lässt die Menschen reden und fragt nach Nebensächligem. In seinerm Kopf geht es rund (Kopfkino) und die Puzzleteile finden nicht immer gleich ihren Platz. Einen durchgängien Handlungsstrang konnte ich nicht immer erkennen.
Die Protagonisten, neben Ohayon die anderen Polizisten der Gendarmerie Bauges, blieben seltsam blass. Nur die Gedanken von Ohayon füllten Seite um Seite. Spannend blieb es bis zum Schluss aber ich habe mich durchkämpfen müssen.
Der Fall, um den es nicht immer ging, war am Schluss dank Ohayon gelöst aber so richtig glücklich war ich nicht mit dem Ende.
Der Schreibstil hat mir nicht so gefallen, nicht fließend sondern eher angehakt.
Ich bin hin- und hergeriessen. Die Figur Ohayon hat mir gefallen, gerade weil er nicht der typische Ermittler ist. Das Lesen war zwischendurch eher anstrengend und nur die trotzdem vorhandene Spannung hat mich das Buch zu Ende lesen lassen.























