Bücher mit dem Tag "handbuch"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "handbuch" gekennzeichnet haben.

193 Bücher

  1. Cover des Buches Die Bücherdiebin (ISBN: 9783570403235)
    Markus Zusak

    Die Bücherdiebin

     (4.501)
    Aktuelle Rezension von: ReadAndTravel


    Der 1939, Nazideutschland. Der Tod hat viel zu tun und eine Schwäche für Liesel Meminger

    Am Grab ihres kleinen Bruders stiehlt Liesel ihr erstes Buch. Mit dem 'Handbuch für Totengräber' lernt sie lesen und stiehlt fortan Bücher, überall, wo sie zu finden sind: aus dem Schnee, den Flammen der Nazis und der Bibliothek des Bürgermeisters. Eine tiefe Liebe zu Büchern und Worten ist geweckt, die sie auch nicht verlässt, als die Welt um sie herum in Schutt und Asche versinkt. Liesel sieht die Juden nach Dachau ziehen, sie erlebt die Bombennächte über München – und sie überlebt, weil der Tod sie in sein Herz geschlossen hat.


    Immer wieder ist mir dieses Buch über den Weg gelaufen und irgendwie schien es mir wie eine Geschichte, die man gelesen haben muss. Das Buch spielt während des zweiten Weltkrieges und ist daher nichts für schwache Nerven. Ich finde es sehr interessant in dieser Zeit zu lesen und habe auch einiges mitnehmen können. Der Anfang und das Ende waren sehr stark und wirklich wirklich mitreisend. Vor allem das gefürchtete Ende. Leider war der Mittelteil stellenweise sehr lang gezogen und irgendwie schwer zu lesen. Ich habe dieses Buch in einem Buddyread gelesen, und ich bin mir nicht sicher ob ich das Buch alleine so hätte durchgezogen. Letzendlich hat es sich dennoch gelohnt. Denn das Buch hat ein paar wunderbare Charaktere. Ich gebe dem Buch 3.5/5 Sternen. 

  2. Cover des Buches Per Anhalter durch die Galaxis (ISBN: 9783453407848)
    Douglas Adams

    Per Anhalter durch die Galaxis

     (3.143)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchklub

    Die vollständige Diskussion gibt's in der aktuellen Folge das Buchklubs:

    https://www.podbean.com/media/share/pb-9hk3k-fcdf7c

    Auch bei Spotify: Der Buchklub.

    Achtung, Spoiler!

  3. Cover des Buches Die Radleys (ISBN: 9783499255274)
    Matt Haig

    Die Radleys

     (272)
    Aktuelle Rezension von: Jessica_Linke

    In "Die Radleys" von Matt Haig geht es um die Eltern Peter und Helen und die Kinder Rowan und Clara die Vampire sind aber abstinent leben. Und versuchen ein völlig normales Leben zu führen. Bis eines Tages etwas passiert das ihr Leben völlig aus dem Ruder wirft. Die Geschichte klingt eigentlich ziemlich gut, doch leider konnte sie mich nicht völlig überzeugen. Manche Handlungen der Eltern habe ich überhaupt nicht verstanden, die Kinder hatten typische Teenie Probleme nur mit Hintergrund das sie Vampire sind. Mir hat auch irgendwie der Bezug zu den Charakteren gefehlt. Das war als wenn ich von außen nur zuschaue und nicht ins Innere dringe. Was ich sehr gut finde ist die Einteilung der Kapitel, sie sind recht kurz, nur am anfang fand ich sie etwas verwirrend, weil auch aus der Sicht der Nachbarn geschrieben wurde. Bis zum letzten Drittel fand ich hat es sich etwas gezogen, erst danach kam etwas fahrt auf aber leider reicht es nicht um das Ruder rumzureißen

  4. Cover des Buches Bella und Edward: Die Welt von Bella und Edward (ISBN: 9783551312211)
    Stephenie Meyer

    Bella und Edward: Die Welt von Bella und Edward

     (244)
    Aktuelle Rezension von: Geschichtenleserin

    Das ist ein tolles Buch für aller Twilight-fans! Man erfährt sehr viele Hintergründe. Zudem gibt es zu jedem übernatürlichen Charakter einen Steckbrief samt Bild und Beschreibung der Hintergrundgeschichte. Es ist sehr zu empfehlen.

  5. Cover des Buches Über das Schreiben (ISBN: 9783861509080)
    Sol Stein

    Über das Schreiben

     (57)
    Aktuelle Rezension von: RenaM

    Achtung, die Rezension bezieht sich auf die Ausgabe von 2020 vom Autorenhausverlag - mit einem anderen Cover.


    Dieses Buch ist für mich so etwas wie die Bibel des Kreativen Schreibens.

    Das amerikanische Original erschien im Jahr 1995. Sol Stein (1926-2019), Drehbuchautor, Dramaturg, Schriftsteller, Lektor, Verleger, Dozent für Kreatives Schreiben – er wusste, wovon er sprach. Sol Stein hat mit weltberühmten Autoren und Regisseuren, wie Thornton Wilder oder Elia Kazan, zusammengearbeitet. Und er kann die Materie so vermitteln, dass man das Buch wie einen spannenden Krimi nicht mehr aus der Hand legen mag, bis man die letzte Seite erreicht hat.

    Er findet den richtigen Ton, uns zu sagen, wie wir schreiben müssen, um unsere Leser:innen zu begeistern, was wir unbedingt vermeiden müssen, wenn wir unsere Leser:innen nicht vergraulen wollen und er erläutert all das anhand von unzähligen Beispielen. Dabei geht er die Themen systematisch an, differenziert nach fiktionaler und nichtfiktionaler Literatur.

    Einer der wichtigsten Sätze des Buches findet sich gleich am Anfang: „Was Sie dazu brauchen, ist Übung.“ Diese Übung ermöglicht die Lektüre dieses Buches.

    Ihm ist vor allem auch wichtig, dass ein Schreibender immer den Leser, die Lust des Lesers im Blick hat: „Das Vergnügen des Autors und das Vergnügen des Lesers sind eng miteinander verknüpft. Der erfahrene Autor … bezieht aus seiner Arbeit einen zunehmenden Lustgewinn. Der Leser, in den Händen eines Autors, der sein Handwerk versteht, macht eine bereichernde Erfahrung“. (S. 18)

    Sol Stein erfindet das Rad nicht neu, die Dinge, die er in seinem Buch darlegt, finden sich in vielen anderen Lehrbüchern zum Kreativen Schreiben. Aber er schildert diese Dinge so nachvollziehbar, so anschaulich, dass man beim Lesen so oft gerne sofort zum Stift greifen und schreiben möchte. Denn plötzlich klingt es so einfach, so offensichtlich, was man tun, wie man formulieren und worauf man achten muss, um einen wirklich richtig guten Roman zu verfassen. Und gleichzeitig wird schmerzhaft deutlich vor Augen geführt, wie schwer es ist, einen wirklich guten Roman zu verfassen. Was alles dazugehört, die Figuren, der Plot, die Dialoge, Emotionen, Sinne und so viel mehr.

    All diesen Aspekten widmet sich der Autor und führt mit sanfter Hand, aber unmissverständlich die angehenden Autor:innen zu ihrem Ziel.

    Sol Stein erklärt, wie man die richtige Perspektive wählt und auf was es dabei ankommt. Er zeigt, wie Spannung erzeugt wird und wie sie auf hohem Niveau gehalten werden kann. Man erfährt, wie ein authentischer, fesselnder Dialog aussehen soll, wie man geschickt Rückblenden einbaut, ohne den Handlungsfluss zu zerreißen. Und er schließt auch ein Kapitel zum Thema Überarbeitung an.

    Der Autor hat später noch einen „Nachschlag“ zu diesem Buch herausgebracht, mit dem deutschen Titel: „Aufzucht und Pflege eines Romans“, welches ich nur im englischen Original kenne. Es handelt sich dabei nicht wirklich um eine Ergänzung zu dem vorliegenden Band, sondern eher um eine komprimiertere Zusammenfassung und eine Konzentration auf die wesentlichen Punkte. Uninteressant ist es deswegen aber nicht.

    „Über das Schreiben“ - man kann es als Nachschlagewerk nutzen und bei Bedarf die gewünschten Informationen herausziehen und/oder man kann es von vorn bis hinten durchlesen, ohne sich eine Minute zu langweilen. Dieses Buch gehört in den Bücherschrank aller Schreibenden.

    Sol Stein – Über das Schreiben
    Autorenhausverlag, 2015/2020
     Gebundene Ausgabe, 449 Seiten, 22,99 €

  6. Cover des Buches Die Spiderwick Geheimnisse - Der eiserne Baum (ISBN: 9783570129210)
    Holly Black

    Die Spiderwick Geheimnisse - Der eiserne Baum

     (118)
    Aktuelle Rezension von: Jisbon
    Zunächst einmal muss ich sagen, dass Jared mir wirklich leid tut. Er ist irgendwie immer der, dem die Schuld an allen Geschehnissen zufällt und nach diesem Band ist er in unglaublich ernsten Schwierigkeiten. Ich hoffe sehr, dass das alles für ihn gut ausgehen wird, er hat die ganzen Bestrafungen für Dinge, die er nicht getan hat, kein bisschen verdient.

    Davon abgesehen ist auch der vierte Band spannend und packend. Dieses Mal muss Mallory gerettet werden und mir hat gefallen, dass es hier einen Verweis auf Märchen gab. Das war sehr schön und passend eingearbeitet. Die Welt wurde in "Der Eiserne Baum" noch mehr ausgebaut und nach wie vor finde ich toll, wie die Autoren bekannte Wesen nehmen und ein wenig umarbeiten, sodass es immer etwas neues zu entdecken gibt. Außerdem liefert dieser Band wieder ein Ende, durch das man neugierig auf den nächsten Teil und den Abschluss dieser Geschichte ist. Ich frage mich wirklich, wie die Kinder diese furchtbare Situation auflösen wollen...
  7. Cover des Buches Soja-Steak an Vollmondwasser (ISBN: 9783830334415)
    Markus Barth

    Soja-Steak an Vollmondwasser

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Markus Barth war mir bereits durch seine beiden Vorgängerbücher „Das Genitiv ist dem Streber sein Sex“ und „Mettwurst ist kein Smoothie“, bekannt. Zudem konnten wir ihn auch schon live im Dortmunder Spiegelzelt vor ein paar Jahren erleben. Und da ich den Comedian bereits kannte, wusste ich auch gleich, dass ich es bei „Soja- Steak an Vollmondwasser“, keinesfalls mit einem wissenschaftlichen Lebensmittelratgeber zu tun bekommen würde. Denn Markus Barth ist vor allem ein guter Beobachter der lieben Mitmenschen, der mit viel trockenem Humor ans Schreiben seiner Texte geht und sich gnadenlos über menschliche Marotten lustig macht. Diesmal halt über unseren Umgang mit sogenanntem Trendfood.

    Herausgekommen ist eine witzige Anthologie, verschieden langer Texte; manchmal reicht es sogar nur für ein kurzes Gedicht oder eine knappe Anmerkung. Die verschiedenen Lebensmittel, die Markus Barth hier näher vorstellt, sind zum Teil bebildert; besonders wenn es um recht exotische oder einfach nur idiotisch anmutende Lebensmittel geht. Mein absoluter Favorit unter den abfotografierten Bildern war das farblose Vollkorn-Croissant, das aussah, wie ein archäologisches Artefakt, das wohl einst Obelix höchstpersönlich verlor, während er Hinkelsteine transportierte.

    Aber auch der dazugehörige Text hat mir einige Grinser und Lacher beim Lesen beschert. Genauso wie übrigens meine Favoriten über „Grünkohl“, „Chia-Samen“, „Wasser“, „Matcha-Tee“, „Vegetarische Wurst“, „Schoko-Pudding“, „Schoko-Reiswaffeln“, “Surimi“, “Marsriegel“, „Schwarzwuzeln“, „Drachenfrucht“ und „Koriander“. Und dabei hatte das Büchlein sogar einen Härtest zu überstehen. Es war mein Begleiter im Wartezimmer beim Zahnarzt, wo einem sonst bekanntlich schnell das Lachen vergeht und somit die perfekte Wahl.

    Die Botschaft des Büchleins ist es,  nicht immer alles in Bezug auf angeblich gesunde oder hippe Lebensmittel so bierernst zu sehen und gleich eine Wissenschaft daraus zu machen. Aber angesichts einiger negativer Bewertungen scheint meine Vermutung, dass der Verzehr von Trendfood, das manch einer sich lediglich hineinzwängt, um mitreden zu können, vielen aufs Gemüt und die Laune schlägt und humorlos macht. Eine gruselige Vorstellung! Aber müsste ich solch einen Mini-Hinkelstein, der sich vollmundig Croissant nennt, essen, wäre es mit meiner guten Laune wohl auch schnell vorbei… ;-)

    Einen Miniabzug gibt es aber trotzdem. Und zwar, weil ich fand, dass Markus Barth sich bei manchen Kapiteln ruhig ein wenig länger hätte fassen können.

  8. Cover des Buches Handbuch für Detektive (ISBN: 9783442743759)
    Jedediah Berry

    Handbuch für Detektive

     (77)
    Aktuelle Rezension von: Sonnenwind
    Leider kann man keine null Sterne vergeben. Und ich bin mir ganz sicher, daß es nicht an mir liegt, weil ich das Buch nicht verstanden hätte. Es ist kein Inhalt drin.

    Zwar ist der Text semantisch (fast) einwandfrei, allerdings fehlt es völlig an irgendwelcher Aussage. Es liest sich wie ein von einem einfachen Sprachprogramm entwickelter Text, der dann auf Semantik korrigiert wurde. Weil "einem Sätzen wie dieser" keine Rechtschreibprüfung auf den Pelz rückt.

    Am Anfang meint man, eine schlüssige Geschichte zu lesen: Ein Schreiber, der einem bestimmten Detektiv zugeteilt ist, soll diesen suchen, weil er verschwunden ist. Er ist dann tot, wenig später lebt er aber wieder - und das passiert einige Male mit verschiedenen Personen.

    Das Ganze spielt sich in einem "Traumland" ab: Alle Personen schlafen, schlafwandeln und träumen. Dabei ist praktisch alles reversibel, nichts ist Wirklichkeit. Ein Buch, aus dem man nun wirklich gar nichts lernen kann - verschwendete Lesezeit!
  9. Cover des Buches Vegan-Klischee ade! (ISBN: 9783955750961)
    Niko Rittenau

    Vegan-Klischee ade!

     (16)
    Aktuelle Rezension von: novembergewitter

    Sauber recherchiert, anschaulich dargestellt und vor allem nachvollziehbar präsentiert, sodass die präsentierten Erkenntnisse in den Originalpublikationen nachvollzogen werden können.

    Zeitweise vielleicht etwas schwerer zu lesen, weil es gelegentlich sehr in die Tiefe geht - aber das ist ja der Sinn des Buches und daher finde ich es okay.

  10. Cover des Buches No More Bullshit: Das Handbuch gegen sexistische Stammtischweisheiten (ISBN: 9783218011341)
    Sorority e.V.

    No More Bullshit: Das Handbuch gegen sexistische Stammtischweisheiten

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Flamingo
    Ich fand's so mittel. Erstmal ist es schon recht teuer mit 19.90 Euro für ein ziemlich dünnes Taschenbuch und dann fehlte mir irgendwie doch der Humor. Nicht, dass Sexismus humorvoll ist, aber dagegen zu kontern...also da hilft Humor doch oft und das ist etwas was ich nicht so gut kann. Aber vielleicht waren da auch meine Erwartungen einfach anders. 
    Mir wurde auch zu viel verallgemeinert und letztendlich war's für mich einfach doch zu wenig informativ. Was aber auch vermutlich wiederum an mir liegt, weil ich doch weitaus besser informiert bin, als ich dachte. Nur mit der Schlagfertigkeit hapert's manchmal ;)
  11. Cover des Buches Aufbruch in den Raunächten (ISBN: 9783982012506)
    Susanne Gärtner

    Aufbruch in den Raunächten

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Wildpflanzenliebe

    Aufbruch in den Raunächten von Susanne Gärtner erklärt auf wenig Seiten den Brauch, den Hintergrund und ihre eigenen, sehr persönlichen Erfahrungen in den Raunächten. Tatsächlich sind diese Nächte im wahrsten Sinne des Wortes ein Aufbruch in eine neue Lebensenergie und ein neues Bewusstsein - wenn man es zulässt.

    Dazu gibt es tolle Ideen, Bräuche und Meditationen für die jeweiligen Nächte. Es ist für jeden was dabei und macht Spaß, einen oder mehrere allein oder mit der Familie anzuwenden.

    Tolles Buch, dass ich gerne weiterempfehle!

  12. Cover des Buches Handbuch für Jungvampyre (ISBN: 9783841422125)
    P.C. Cast

    Handbuch für Jungvampyre

     (46)
    Aktuelle Rezension von: booklover_undercover
    Ein echt schöner Zusatz zur Hauptreihe!
  13. Cover des Buches Die Spiderwick Geheimnisse (ISBN: 9783570139554)
    Tony DiTerlizzi

    Die Spiderwick Geheimnisse

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Julia79

    Ich habe so meine Kritikpunkte zu diesem Buch, aber mal ehrlich, ich bin nicht die Zielgruppe und hab es lediglich vorgelesen. Aber wenn abends oder nachmittags die Kinder betteln, ich soll doch noch ein Kapitel lesen, ein halbes, eine Seite... dann ist das Buch gut! 

    Als ich es im Second Hand für wenig Geld entdeckte dachte ich "macht schon was her", eine imposante Ausgabe aller 5 Spiderwick-Abenteuer. Die Schrift ist sehr groß, auf jeder 2. oder 3. Seite der 550 Seiten sind Illustrationen zu finden. Wir haben es innerhalb von 10 Tagen durchgelesen. Daher fällt mir eine Einordnung in ein geeignetes Lesealter schwer. Meine Tochter ist 6, aufgrund des vielen Blutes und Schleimes und der grausamen, wenig verblümten Erzählweise ist das recht knapp. Mein Sohn ist 11 Jahre alt, er fand die Geschichte total spannend, zum selber Lesen ist er vielleicht zu alt, so um die 8 - 10 Jahre ist sicher ein geeignetes Alter.

    Neben der phantastischen Geschichte um ein geheimnisvolles Handbuch und allerlei Zauberwesen geht es in der Tiefe auch um Themen wie Geschwisterstreitigkeiten, Trennung der Eltern, Verlust, Versagensängste und Pubertät und ihre Tücken.

  14. Cover des Buches Der Hexenhammer (ISBN: 9783423307802)
    Heinrich Institoris

    Der Hexenhammer

     (19)
    Aktuelle Rezension von: beowulf
    Für alle, die historische Romane aus dem Mittelalter lesen ein Muß. Eine Originalquelle, die sicher hart und schwer zu lesen ist- aber notwendig um zu verstehen, was damals die Menschen umtrieb. Das Buch ist mit einer umfangreichen Einleitung über die Entstehungsgeschichte und die Rezeption des Buches bei den Zeitgenossen und den folgenden Generationen wird hervoragend beschrieben. Auch die Gegenbewegungen werden erwähnt. Die in verstädliche Sprache unserere Zeit übertragende Neuübersetzung ist mit umfangreichen Anmerkungen zum Verständnis der Übersetzung- auch zu alternativen Verständnis versehen.
  15. Cover des Buches Wie man einem verdammt guten Roman schreibt (ISBN: 9783924491321)
    James N Frey

    Wie man einem verdammt guten Roman schreibt

     (49)
    Aktuelle Rezension von: SabWe

    Wie schafft man runde Figuren und wie entsteht eine spannende Story? Was genau ist eine Prämisse, der sich jeder Roman zu unterwerfen hat, und wofür sollte sie gut sein? Warum ist es für geniale oder zumindest talentierte Schreiber oft viel schwieriger, einen Roman zu verfassen, als für disziplinierte Arbeitstiere? Weshalb ist es so wichtig, ehrlich zu sich selbst zu sein, wenn man einen guten Roman schreiben will?

    Der amerikanische Schriftsteller und Universitätsdozent für kreatives Schreiben, James N. Frey, verfasste seinen Ratgeber, in dem er diese und weitere Themen behandelt, bereits 1987. Und ich bin unendlich froh, ihn ein paar Jahrzehnte später endlich entdeckt und gelesen zu haben.

    Natürlich ist der Mann umstritten und natürlich ist seine Sicht auf die Dinge zutiefst in der amerikanischen Literatur und Dramaturgie verwurzelt. Man stelle sich einen deutschen Literaturprofessor vor, der unter Auslassung jeglicher Demutsformel behauptet, zu wissen, wie man einen verdammt guten Roman schreibt. Undenkbar, ein Skandal!

    James N. Frey, geboren 1945 in New York, ist Schriftsteller und unterrichtete kreatives Schreiben an amerikanischen Universitäten, lange bevor man in Deutschland überhaupt zu glauben vermochte, dass es sich lehren und erlernen lässt, wie Literatur entsteht. Ganz ohne Geniekult und Strukturalismus-Debatten.

    Und natürlich weiß der Mann sehr genau, dass es „den“ verdammt guten Roman nicht gibt, dass er im Grunde eine Anleitung verfasst hat, wie man eine prima Drehbuchvorlage für den nächsten Tatort schreibt. Denn es geht ihm, wie Volker Neuhaus es im Vorwort zusammenfasst, „um den dramatischen Roman – um nicht mehr. Den Experimentalroman, den unsere Kritiker fast ausschließlich besprechen, schließt er ausdrücklich aus.“

    Man darf sich also diesem Buch nicht mit der Vorstellung nähern, eine Rezeptur für alles und jedes zu erhalten, die das eigene disziplinierte Arbeiten am Manuskript, das Schreiben und Verwerfen, Fluchen und Jauchzen, das rasche Entwerfen und langsame Überarbeiten überflüssig macht. Im Gegenteil. Wer Freys Anleitung ernst nimmt, sieht eine Menge harter Arbeit auf sich zukommen. Ganz anders, als es die zuckersüßen Ratgeber verheißen, die den kreativen Schreibfluss anregen wollen, nicht aber zum Klotzen und Ackern auffordern.


    Vergiss Schreibübungen und konzentriere dich auf deine Prämisse

    Zentrale Bedeutung kommt Frey zufolge der Prämisse eines Romans zu. Die Prämisse ist letzter Grund des jeweiligen Romans und bestimmt dessen Aufbau, Handlung, Konflikte und Spannungsbögen. Sie stellt eine organische Einheit der Handlung aller Figuren her, sie muss bewiesen und ins Extrem geführt werden. Ohne eine Prämisse könnte der Roman immer noch nett und lesenswert sein, würde aber bei näherem Hinsehen in seine Einzelteile zersplittern.

    Dabei kann die Prämisse selbst durchaus banal sein. Sie kann beispielsweise lauten „Sex vor der Ehe führt ins Unglück“ – oder auch vom genauen Gegenteil ausgehen. Es kommt nicht darauf an, dass die Prämisse wahr ist, sondern darauf, dass der Autor sie beweisen will und die Beweisführung auf seine Figuren, deren Konflikte und Motive überträgt.

    Ist die Prämisse erst gefunden, müssen alle Szenen und Handlungen daraufhin überprüft werden, ob sie in einem Zusammenhang zu ihr stehen. Das klingt nach einer starken Einschränkung und so, als dürfe sich alles nur um ein Thema drehen und winden. Und gerade die hohe Bedeutung, die Frey der Prämisse zuspricht, führte teilweise zu Verrissen und negativen Rezensionen seines Schreibratgebers. Tatsächlich nimmt sie in seiner Anleitung einen wichtigen Stellenwert ein, letztlich aber nicht den allein selig machenden.

    Mir hat die Vorstellung einer solchen Prämisse enorm geholfen, zu verstehen, was mich an meinem eigenen Erstlingswerk stört: Der Roman ist schon okay, schwächelt aber, weil es ihm an einer solchen eindeutigen Prämisse fehlt, was bedeutet, er wirkt zersplittert, findet nicht zu sich selbst und zu einer überzeugenden Einheitlichkeit. Was bislang nur ein Gefühl war, an dem sich nichts ändern ließ, ist auf diese Weise zu einer Erkenntnis geworden, mit der sich arbeiten und ein neuer Versuch starten lässt. Und dafür bin ich schon heute zutiefst dankbar.

     

    Die Frage aller Fragen: Willst du einen verdammt guten Roman schreiben oder nicht?

    Freys eher knappe Anleitung war nicht der erste Schreibratgeber, den ich las. Ich wünschte, er wäre es gewesen. Denn es ist der erste, der mich wirklich voranbringt. Was ihn für mich so wertvoll macht und von anderen Ratgebern unterscheidet, ist, dass er keine gelenkten Schreibübungen enthält, deren Sinn sich niemandem erschließt und die den angehenden Autor stets nur in der Abhängigkeit von Experten halten, die es besser wissen. Frey stellt den Leser, der so gern ein Autor sein möchte, im Grunde vor eine einzige grundlegende Frage: Willst du nun einen verdammt guten Roman schreiben oder nicht?

    Ob man sich dann Freys Vorstellungen von einem solch eigenwilligen Genre wie dem „verdammt guten Roman“ gänzlich unterwirft, bleibt jedem selbst überlassen. Klar ist nur: Ein guter Roman duldet keine Ausflüchte. Schreib ihn mit ganzer Kraft und Intensität oder lass die Finger davon. Sei ehrlich zu dir selbst, halte dich fern von Kritikern, die dich nicht zerpflücken und anfeuern, und opfere zur Not auch deine Lieblingsszenen dem Rotstift, denn „nur Schriftsteller wissen, wie man einen Text umschreibt. Diese Fähigkeit allein macht den Amateur zum Profi“.

    Na dann: erfolgreiches Schaffen!

     

    Die Zitate wurden der deutschen Ausgabe aus dem Jahr 2008 entnommen.

     

  16. Cover des Buches Kennen wir uns nicht? (ISBN: B0036L630Q)
    Sophie Kinsella

    Kennen wir uns nicht?

     (713)
    Aktuelle Rezension von: LilyWinter

    Irgendwie passt für Lexi gar nichts mehr zusammen. Eigentlich hatte sie doch nie beruflichen Erfolg, war nie reich und wer ist bitte dieser Ehemann? Nach einem Unfall wacht Lexi in einem neuen Leben auf, einem beruflich erfolgreichen Leben mit Ehemann, alles erscheint ihr fremd bis auf diesen fremden Typen, der ihr bekannt vorkommt.

    Spannend und witzig und zugleich mit ernstem Hintergrund, wie alles von Sophie Kinsella!

  17. Cover des Buches ABC des Journalismus (ISBN: 9783867640480)
    Claudia Mast

    ABC des Journalismus

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Sophia!
    „Information ist Macht. Das wissen Journalisten. Und das wissen auch alle anderen Menschen, die daran interessiert sind, ihre Sicht der Dinge dem Rest der Welt unbeeinträchtigt zu übermitteln.“ (Miriam Meckel) _ Das hilfreiche Handbuch zum ABC des Journalismus, mittlerweile in der 12. Auflage, überzeugt durch eine umfassende Darstellung der Fülle journalistischer Tätigkeit. Präsentiert werden Regeln, Konzepte und Routinen, die zur alltäglichen Arbeit dazugehören und nützliches Handwerkszeug in den Bereichen Recherche, Bearbeitung und Präsentation darstellen. Gerade in der heutigen massenmedial geprägten Welt, in der Reiz- und Informationsüberflutung an der Tagesordnung stehen, erfordert der Beruf des Journalisten multimediales Denken bei effizienter Arbeitsorganisation. Vielfältigen Anforderungen gilt es dabei zu entsprechen. Von immer größerer Bedeutung ist beispielsweise ein integriertes, redaktionelles Arbeiten bei gleichzeitigem crossmedialen Management. In diesem Zusammenhang nimmt ebenfalls der Vorgang des Multi-Channel-Publishing eine bedeutende Rolle ein. _ Neben diesen jüngsten Entwicklungen des journalistischen Anforderungsprofils, die in den Texten des Handbuchs ausführlich erläutert werden, geht es vor allem auch um standardisiertes journalistisches Grundlagenwissen. Dazu gehören etwa Kenntnisse bzgl. der Funktionen der Massenmedien sowie wesentlicher Charakteristika unterschiedlicher Medientypen, von Zeitschriften über Fernsehprogramme bis hin zu facettenreichen Online-Angeboten. Nützlich sind auch Hinweise in Bezug auf verschiedenen Kommunikationsmodi, Gattungstypen und Publikumsinteresse. Theoretische Grundlagen wie z.B. Nachrichtenfaktoren nach Galtung/Ruge oder Theorien und Perspektiven zur Journalismusforschung werden in dem Band präzise erläutert. Zahlreiche Abbildungen, Tabellen, Grafiken, eingeschobene Tipps oder hilfreiche Zitationen eingängiger Zitate erleichtern das Verständnis und ermöglichen eine schnelle Orientierung. Insgesamt gliedert sich das Handbuch in folgende Großkapitel: > Journalistische Grundlagen > Arbeitsprozess in der Praxis > Planen und Organisieren > Berufsfeld Journalismus Besonders vorteilhaft ist die Auflistung der verwendeten Literatur am Ende eines jeden Unterkapitels, die eine Vertiefung und Einarbeitung in das jeweilige Thema vereinfacht. Ebenso ist es möglich, gezielt einzelne Elemente eigener journalistischer Arbeit zu optimieren. Das Handbuch ist somit bestens geeignet, selektiv vorzugehen, Wissenslücken zu schließen oder eben nur eine Verbesserung anzustreben. Theoretisches Wissen findet sich zu allen Bereichen und ist leicht nachvollziehbar. Durch die vielen visualisierten Abbildungen lassen sich die Kenntnisse schnell aufnehmen und anwenden. Der detaillierte Anhang beinhaltet nicht nur eine Aufzählung genutzter Literatur oder der beteiligten Autoren. Vielmehr erhalten die Leser darüber hinaus ein ausführliches Adressverzeichnis relevanter Aus- und Weiterbildungszentren, mit Verbänden, Organisationen, Rundfunkanstalten u.v.m. Das Handbuch ist für eine breite Rezipientengruppe geeignet, seien es Journalisten, Freiberufler, Studenten oder am Beruf Interessierte. Insbesondere die vielen an der praktischen Arbeit orientierten Expertenmeinungen können zu einer gelungenen Vertiefung des zuvor Gelesenen beitragen. _ Fazit: Eine durchweg lohnenswerte Anschaffung zur Klärung von Grundlagen der Redaktionsorganisation oder zur Verbesserung der eigenen Arbeit. Das Handbuch stellt eine gelungene Kombination aus theoretischer Wissenssammlung und praktischer Anleitung dar.
  18. Cover des Buches Das große Hexen-Handbuch (ISBN: 9783730605028)
    Skye Alexander

    Das große Hexen-Handbuch

     (6)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Miteinander reden 3 (ISBN: 9783499605451)
    Friedemann Schulz von Thun

    Miteinander reden 3

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Martin291181
    In diesem Buch beschreibt von Thun innere Aufstellungen und innere Teammitglieder. In Zusammenhang mit Buch 1 und 2 von "Miteinander reden" wird einem Vieles klar. Beispiele werden auch mit Bildern erklärt.
  20. Cover des Buches Handbuch der Parapsychologie (ISBN: 9783860477489)
    Armando Pavese

    Handbuch der Parapsychologie

     (16)
    Aktuelle Rezension von: deidree

    Der Autor Armando Pavese möchte als gläubiger Christ und Wissenschaftler gesehen werden. Insofern kann er mit verschiedenen Ansätzen nichts anfangen. Aber das sagt er auch selbst schon in der Einleitung. „…. Der Glaube benötigt keine überwältigenden Beweise, zum Beispiel in Form von Stimmen Verstorbener, mehr oder weniger wunderbarer Heilungen, von Prophezeiungen oder spiritistischen Sitzungen. Wer also dieses Buch gekauft hat, um darin Beweise für das geistige Überleben von Verstorbenen – oder schlimmer noch: für die Existenz Gottes – zu finden, wird nicht zufrieden sein. ….“

    Allerdings ist es für mich auch auf keinen Fall ein rein wissenschaftliches Werk.

    Geschrieben wurde das „Handbuch der Parapsychologie“ in einer verständlichen Sprache. Ich als Laie konnte der Vorstellung des Autors sehr gut folgen. Immer wieder findet man Skizzen und Fußnoten, die erklärend wirken. 

    Der Kapitelaufbau ist überschaubar eingeteilt, von Erklärung, Definition, Interpretation, Geschichte, geht es über Theorie der Versuchsgestaltung bis hin zu den Experimenten und einem eigenen Thema für Radiästhesie (pendeln) und Rhabdomantie (Ruten gehen).

    Am Ende des Buches findet der Leser neben dem Literaturverzeichnis auch ein Glossar der Fachbegriffe. Auch wenn die Begriffe im Text selbst gut erklärt werden, kann an hier sehr schnell ein Wort nachlesen. 

    Da das Buch bereits 1992 erschienen ist, mag es vielleicht nicht ganz am aktuellen Stand sein. Doch das soll den Spaß am Lesen nicht beeinflussen. Genau das macht für mich aber den Punkteabzug. Es ist leicht aus Spaß zu lesen, aber hat mir nicht wirklich aufschlussreiches mitteilen können, auch wenn ich das Alter mit einrechne.

  21. Cover des Buches Die Spiderwick Geheimnisse - Das Lied der Nixe (ISBN: 9783570222553)
    Tony DiTerlizzi

    Die Spiderwick Geheimnisse - Das Lied der Nixe

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Jisbon
    In "Das Lied der Nixe" geht es nicht um die Grace-Geschwister (obwohl sie auch eine Rolle spielen), sondern um Nick und Laurie Vargas, die seit kurzem Stiefgeschwister und mit der neuen Situation nicht unbedingt glücklich sind. Vor allem Nick ist nicht begeistert davon, dass er sein altes Zimmer aufgeben musste und sein Vater von ihm erwartet, dass er mit Laurie Zeit verbringt. Sie glaubt an Elfen und Nixen, die es natürlich nicht geben kann, sodass Nick sie für seltsam hält - bis er eines Tages damit konfrontiert wird, dass es all diese wunderlichen Wesen tatsächlich gibt.

    Besonders gut hat mir an dem Buch gefallen, dass die Charaktere Ecken und Kanten haben. Sie sind nicht immer nett zueinander, sie haben negative Emotionen, sie machen Fehler und haben Schwächen, die ihnen Probleme bereiten, sprich: sie wirken wie aus dem Leben gegriffen und echt. Die Dynamik zwischen den Stiefgeschwistern fand ich interessant, auch wenn zu hoffen ist, dass die gemeinsam erlebten Abenteuer sie zusammenschweißen werden; beide scheinen nicht viele Bezugspersonen zu haben und könnten einen Freund gebrauchen. Dieses Buch ist der Auftakt der 'Trilogie' um die Vargas-Kinder, also bleibt abzuwarten, wie die Beziehung sich entwickeln wird.

    Das Abenteuer selbst war interessant; es war gut dargestellt, wie der 'ungläubige' Nick mit den übernatürlichen Vorkommnissen und Wesen konfrontiert wurde und dass er mit der veränderten Realität einfach zurecht kommen muss, da sie sofort in eine Krise geraten. Dass die Grace-Geschwister wieder auftauchen, war ein schönes Detail, ebenso wie die Szene mit den Autoren, auch wenn ich diese ein bisschen befremdlich fand. Das Ende dagegen war toll; es löst zwar ein Problem, wirft aber gleich neue auf und ist somit in Bezug auf den nächsten Band vielversprechend, allein schon wegen des Titels des Buches. Ich bin gespannt darauf, wie es weiter geht.
  22. Cover des Buches Canon EOS 600D. Das Kamerahandbuch (ISBN: 9783836217835)
  23. Cover des Buches Wildpflanzen essen (ISBN: 9783517098470)
    Leoniek Bontje

    Wildpflanzen essen

     (9)
    Aktuelle Rezension von: MelaKafer

    Die Wildpflanzenexpertin Leoniek Bontje und die Ernährungsberaterin Yvet Noordermeer haben in ihrem Buch "Wildpflanzen essen" über 50 Rezepte aus den verschiedensten Wildpflanzen zusammengetragen. Die Rezepte sind geordnet nach dem Sammelzeitpunkt der entsprechenden Wildpflanzen. So kann man sich  im April und Mai auf die Suche nach Magnolien begeben und daraus leckeren Magnoliensirup herstellen - das war mir völlig neu. Das Brennnessel eine heilende Wirkung hat und man daraus auch leckere Suppe machen kann, war mir bekannt, dass man sie aber auch hervorragend grillen kann, nun wiederum ganz und gar nicht. Während ich selber schon Gerichte mit Bärlauch, Löwenzahn und Gundermann zubereitet habe, wäre ich nie auf die Idee gekommen, einen Kuchen mit Mädesüssblüten zu machen oder die Knospen des Klatschmohns als Kapernersatz zu verwenden (das kenne ich nur von Kapuzinerkresse). Die Pflanzen, die hier beschrieben werden, findet man in unseren Breiten nahezu überall in der Natur und zum Teil auch in den Gärten - wie Sanddorn, Haselnuss, Schlehe, Beinwell, um nur einige wenige zu nennen. Jede Pflanze wird kurz beschrieben mit den zu verwendbaren Teilen, der Heilwirkung und der Blütezeit.

    Als Bestimmungsbuch würde ich das Buch alleine aber nicht verwenden, dafür liegt sein Schwerpunkt zu sehr auf der Verarbeitung und Zubereitung der Pflanzen. Und da es bei der ein oder anderen Pflanze doch zu Verwechslungen etwa mit Giftpflanzen kommen kann, ist ein gutes Bestimmungsbuch oder ein Mitsammler, der sich auskennt unabdingbar.

    Es bietet aber eine Fülle an Rezepten, die sich leicht umsetzen lassen und dabei richtig lecker sind.

    Das Buch ist sehr schön übersichtlich und ansprechend gestaltet, das Cover ist schlicht und daher absolut passend, der Einband wirkt durch seine textile Struktur sehr hochwertig. Eine runde Sache also, die sich bestens als Geschenk für Naturfreunde, die Wert auf eine gesunde Ernährung legen, eignet.




  24. Cover des Buches Morgens 15.30 in Deutschland (ISBN: 9783468738142)
    David Werker

    Morgens 15.30 in Deutschland

     (22)
    Aktuelle Rezension von: MissTalchen
    Dieses Buch habe ich zu Beginn meines Studiums geschenkt bekommen und jetzt endlich (2 Jahre später) gelesen.
    Zum Inhalt: Dieses Buch ist ein nicht ganz ernst zu nehmender Guide durchs alltägliche Studienleben. Hier wird alles "erklärt" was einem Studenten im Laufe des sich hinziehenden Studiums begegnet: Von A wie Abgabefristen bis Z wie Zwischenmiete.
    Meine Meinung: Wer dieses Buch liest erwartet keine großartige literarische Leistung und das ist es auch nicht. Aber nicht selten konnte ich nicht anders als laut zu lachen. Vieles kommt einem als Student sehr bekannt vor, manches ist auch einfach nur sehr witzig beschrieben. Allerdings ist es teilweise einfach langweilig und ziemlich belanglos, wenn auch selten. Dennoch würde ich das Buch definitiv Studenten empfehlen. Wer also sich selbst und sein Studium nicht ganz so ernst nimmt und auch mal drüber lachen kann, der sollte dieses Buch unbedingt lesen, wenn mal ein wenig Aufmunterung nötig sein sollte.
    Alles in Allem: Witzige Lektüre zwischendurch für humorvolle Studenten!

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