Bücher mit dem Tag "handschrift"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "handschrift" gekennzeichnet haben.

52 Bücher

  1. Cover des Buches Todeswächter (ISBN: 9783404169917)
    Veit Etzold

    Todeswächter

     (169)
    Aktuelle Rezension von: Sonnenwind

    Das letzte Buch des Autors war mir hoffnungslos zu grausam, diesmal bin ich besser damit fertiggeworden. Das liegt daran, daß hier das Seelenleben des Mörders mehr im Mittelpunkt steht und nicht nur die Leichen die Handlung dominieren. Außerdem kommt einiges aus der Psychologie zur Sprache, und wenn ich etwas lernen kann, bin ich immer gleich dabei. Krimis sind zwar überhaupt nicht mein Ding, aber diesen Text konnte ich problemlos lesen.

  2. Cover des Buches Der Meister (ISBN: 9783442362844)
    Tess Gerritsen

    Der Meister

     (1.161)
    Aktuelle Rezension von: Roksana

    Ab und zu lese ich gerne Mal Thriller / Psychothriller. Nach einer langen Pause von diesem Genre habe ich wieder ein solches Buch in die Hand genommen. 

    Für True-Crime-Fans werden sicherlich nicht viele neue Aspekte der Forensik in diesem Buch beleuchtet, aber ich kann mir gut vorstellen, dass für Unerfahrene besonders die verschiedensten Forensik erfahren und die Analyse der Verhaltensforschung einen Reiz darstellen können. 

    Mir hat die Geschichte um die toughe Jane Rizzoli gut gefallen. Ich habe das Buch nicht aus der Hand gelegt. Der Schreibstil ist flüssig und leicht.

    Natürlich ist die Geschichte eines jeden Thriller-Buchs ähnlich...Männlicher oder weiblicher Cop haben Traumata, die sie noch immer in den Nächten verfolgen und nicht ruhig schlafen lassen. Diese ehemaligen Fälle holen diejenige Person dann während eines neuen Falls ein. Es gibt eine kurze Liebesgeschichte und am Ende gewinnt die Polizei.

    Ich würde es trotzdem jedem Thriller-Fan empfehlen!

  3. Cover des Buches Die Frauen, die er kannte (ISBN: 9783499256714)
    Michael Hjorth

    Die Frauen, die er kannte

     (413)
    Aktuelle Rezension von: glueckswinkel
    Im zweiten Band der Sebastian Bergmann Reihe dreht sich alles um ihn. Besser gesagt um Frauen, mit denen Sebastian ein Verhältnis hatte und da er kein Kind von Traurigkeit ist, ist das leider eine ganze Menge.

    Las ob das nicht schon schlimm genug ist, mach sich noch irgendein Wahnsinniger daran, seine Verflossenen brutal zu ermorden.
    Da Sebastian erst wieder zu spät in die Ermittlungen hineingerät, ist es fast schon zu spät.
    Nur Sebastian sieht die Verbindung zu dem Serienmörder Hinde, dieser sitzt dank ihm lebenslänglich hinter Gittern. 

    Obwohl Sebastian mit unter, der unsympathischste Charakter ist, den ich je begleiten durfte, versucht er einige Frauen zu kontaktieren und zu warnen, leider hat er dabei nur mäßigen Erfolg.

    Es beginnt ein perfides Katz und Maus Spiel.
    Spannung erhält das Buch durch den Täter, da dieser Sebastian schon einige Monate lang verfolgt.

    Mir hat hier definitiv noch das gewisse Etwas gefehlt.
    Ich bin auf den nächsten band gespannt. Billy hat nämlich eine Entdeckung gemacht, die eigentlich klar sein sollte. So als Polizist... Aber mal sehen, wie lange er braucht, um drauf zukommen.


  4. Cover des Buches Das letzte Ritual (ISBN: 9783442714407)
    Yrsa Sigurdardottir

    Das letzte Ritual

     (244)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    ein mystischer Island-Krimi mit viel historischer Info und spannender Story

  5. Cover des Buches Der 1. Mord - Women's Murder Club - (ISBN: 9783442369195)
    James Patterson

    Der 1. Mord - Women's Murder Club -

     (325)
    Aktuelle Rezension von: Anett_Gl

    Nach Herzschmerz und Liebe kann es mal wieder ein bisschen härter zur Sache gehen, wobei man sagen muss, dass auch in diesem Thriller Herzschmerz und Liebe nicht zu kurz kommen.
    Der Anfang ist schon niederschmetternd und man fragt sich schon, wie soll das Enden? Und die Protagonistin darf doch nicht schon im ersten Teil sterben. Ich mag ja Bücher, wo die Kapitle kurz gehalten sind, was zwar am Anfang erschreckend ist, wenn man sieht, dass das Buch 200 Kapitel hat, aber sie waren wirklich sehr kurz teilweise. So kann man immer einen guten Cut finden, wenn man das Buch mal aus der Hand legen muss.
    Die Gesichte selber ist toll und wirklich gut geschrieben. Es gibt diese Hinweise, wo man sich absolut sicher ist, wer der Mörder ist, nur um auf der nächsten Seite wieder andere Hinweise zu bekommen um sich dann doch nicht mehr so sicher zu sein und am Ende ist eh alles anders, als gedacht. Ich mag die Tiefe von Jill. Wir bekommen wirklich einen guten Einblick in ihren Charakter. Man kann total mit ihr fühlen. Auch der Zusammenhalt zwischen den Mädels beim Womans Murder Club ist schön zu "sehen".
    Doch was wäre ein guter Thriller ohne Spannung. James Patterson hat es so gut geschrieben, dass man sich, wie in einer Folge Law & Oder fühlt. Man kann sich visuell alles sehr gut vorstellen. Und wie ich schon am Anfang schrieb, kommt auch der Herzschmerz nicht zu kurz. Da denkt man JIll bekommt endlich das, was sie verdient hat und dann wird ihr am Ende doch alles wieder genommen. Also Achtung Spoiler: Es gibt kein Happy-End =(
    Ich finde den ersten Band schon richtig klasse und werde mir die nächsten Bänder sicherlich auch mal durchlesen. Es gibt ja genug davon. Ich finde die Womans Muder Club Bücher sind gut, für Frauen, die sich zum ersten Mal an das Genre Thriller und Krimi ran wagen wollen. Denn es ist kein reiner Krimi oder Thriller, es ist auch ein bisschen Liebes- oder Frauenroman. Es ist auf jeden Fall eher etwas für Frauen.

  6. Cover des Buches Das Grab ist erst der Anfang (ISBN: 9783453435506)
    Kathy Reichs

    Das Grab ist erst der Anfang

     (201)
    Aktuelle Rezension von: Cat78

    Zunächst mal die Kritik. Ich finde es ja gut wenn viel beschrieben wird aber bei dem Buch rauchte mein Kopf bei den ganzen Beschreibungen und den vielen französischen Namen der Gebäude. Auch die Erklärung, welche Behörde für was zuständig ist, war meiner Meinung nach zu umfangreich. Das hat den Lesefluss immer unterbrochen. Ansonsten ist die Story aber spannend und ich wollte unbedingt wissen wie es aus geht. Es sind sogar 2 Fälle, einmal die Morde an den Frauen und zum zweiten die Frage wer Brennen verunglimpft möchte. Die Figuren sind gut ausgearbeitet und deren Handlungen sind nachvollziehbar. Der Spannungsbogen ist abgesehen von obigen Umstand durchgehend gegeben wobei dieser am Ende noch mal zulegt.

  7. Cover des Buches Ich will dich nicht töten (ISBN: 9783492273855)
    Dan Wells

    Ich will dich nicht töten

     (285)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Taschenbuch: 445 Seiten

    Verlag: Piper Taschenbuch (1. Oktober 2010)

    ISBN-13: 978-3492267816

    Originaltitel: Full of Holes

    Übersetzung: Jürgen Langowski


    Fesselnder Mystery-Thriller


    Inhalt:

    Der sechzehnjährige John Cleaver hat bereits zwei Dämonen zur Strecke gebracht. Nun hat er den dritten nach Clayton gelockt, wo seine Mutter ein Bestattungsinstitut führt. John versucht, dem Dämon auf die Spur zu kommen, denn diverse Personen des öffentlichen Lebens fielen diesem schon zum Opfer. Und daneben gilt es eine ungeklärte Reihe mysteriöser Selbstmorde von jungen Mädchen aufzuklären.


    Meine Meinung:

    Die ersten beiden Bände habe ich schon vor einer Ewigkeit gelesen und mich praktisch nicht mehr daran erinnert. Dies störte mein Lesevergnügen jetzt aber kaum. Alles, was man wissen muss, erfährt man in diesem Band. 


    Es dauerte eine Zeit lang, bis ich mich auf den soziopathischen Protagonisten einlassen konnte. Ich fand ihn einfach zu abgedreht bzw. es erschien mir seltsam, dass er von seinen Mitmenschen relativ gewöhnlich behandelt wird. Ich persönlich würde um einen solchen Menschen, wie er hier dargestellt wird, wohl eher einen großen Bogen machen. Er ist zuweilen schon ein bisschen gruselig. 


    Auch die Handlung darf man nicht für bare Münze nehmen. Manches wirkt schon etwas unglaubwürdig, zum Beispiel, wenn der Polizist sich ernsthaft mit dem Jugendlichen über die Aufklärung des Falles berät. 


    Dan Wells erzählt aber sehr fesselnd, und wenn man die Figur des John Cleaver einmal akzeptiert hat, ist alles Weitere auch recht schlüssig. Beim Lesen erleben wird die Story aus Johns Sicht, dringen in seine tiefsten (verstörenden) Gedanken vor, die jegliches Gefühl vermissen lassen. Das ist schon sehr gewöhnungsbedürftig, aber gut umgesetzt und auch interessant.


    Die Reihe:

    1. Ich bin kein Serienkiller

    2. Mr Monster

    3. Ich will dich nicht töten


    ★★★★☆


  8. Cover des Buches P. S. Ich töte dich (ISBN: 9783426508572)
    Sebastian Fitzek

    P. S. Ich töte dich

     (304)
    Aktuelle Rezension von: wundervolle_buchwelten

    Ihr mögt Thriller? Ihr mögt Kurzgeschichten? Dann seid ihr hier genau richtig! 

    Sebastian Fitzek vereint in diesem Buch 11 Autoren und 13 spannende Thriller Kurzgeschichten, zwei davon aus seiner eigenen Feder.

    Ich gestehe, dass ich von den meisten anderen Autoren in diesem Buch bisher nichts gehört habe, ich kenne keines ihrer sonstigen Werke. Ich habe aber hinterher einige gegoogelt :D 

    Nichtsdestotrotz fand ich diese Sammlung verschiedener Thriller Kurzgeschichten echt toll. Bis auf ein oder zwei Stories haben mich echt alle gepackt, und das, obwohl die Geschichten echt nur wenig Raum einnehmen. Aber in diesen Fällen heißt es wohl "in der Kürze liegt die Würze!". Wirklich unglaublich, wie es die Autor*innen geschafft haben mich teilweise von den ersten paar Zeilen an direkt zu fesseln. 

    Mein Fazit: Definitiv lesenswert! Die Autor*innen haben echt ein paar spannende Geschichten raus gehauen. Man kann prima zwischendurch (zB in der Bahn, im Wartezimmer, oder wie ich, beim kochen,...) mal eben eine Geschichte lesen. Ist mal eine etwas andere Thriller Erfahrung!

  9. Cover des Buches Mittsommermord (ISBN: 9783423212182)
    Henning Mankell

    Mittsommermord

     (737)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite

    Drei Jugendliche, die ein vergnügliches Fest zur Mittsommernacht samt mittelalterlichen Verkleidungen feiern wollten, werden Wochen später ermordet in einem Waldstück aufgefunden. Der Täter hat sich alle Mühe gegeben, die Tat zu vertuschen, sind doch in regelmäßigen Abständen Grußkarten an die Familien versendet worden, die einen Urlaub der Teenager vortäuschen. Doch das ist nicht der einzige Fall, mit dem sich Kurt Wallander beschäftigen muss, auch der grausame Mord an seinem Kollegen Svedberg macht ihm zu schaffen – und offenbart einige Geheimnisse, die der Ermittler lange Zeit gehütet hat…

    Henning Mankells Romane um seinen depressiven Ermittler Kurt Wallander haben das Genre des Nordic Noir vielleicht nicht begründet, mit seinen unglaublich erfolgreichen Bänden aber sicherlich zum großen Durchbruch und die immer noch anhaltende Popularität essentiell beigetragen. Auch der achte Band der Reihe „Mittsommermord“ zeigt eindrucksvoll, wie geschickt der Autor verschiedene Fäden webt und diese dann nahtlos ineinanderfügen kann – von einem überzeugenden sprachlichen Anspruch mal ganz abgesehen. So ist es auch hier wieder die Figur des Kurt Wallander mit seinen verschrobenen Eigenheiten, der fast manischen Ermittlungsarbeit und den depressiven Stimmungen, der eine sehr eindringliche persönliche Ebene einbringt und dabei eine faszinierende Ausstrahlung hat – nicht immer sympathisch, nicht einmal sonderlich nahbar, aber genau deswegen umso facettenreicher. Auch die Nebenfiguren sind ausdrucksstark geschildert, wobei interessanterweise besonders der tote Svedberg ein sehr scharfes Profil bekommt. Die Atmosphäre des Romans ist sehr düster geprägt, bezieht die Landschaft und die Stimmung in Schweden gekonnt mit ein und sorgt so für eine sehr markante Wirkung.

    Der Verlauf der Handlung ist sehr spannend geraten und überzeugt mit seinen vielen Geheimnissen und Wendungen. Dabei werden von Anfang an zahlreiche Rätsel eingebaut, die auch nach und nach wieder aufgelöst werden, dann aber mit neuen Unstimmigkeiten und Verknüpfungen versehen werden. Das ist sehr clever aufgebaut, besonders da mehrere unterschiedliche Themen miteinander verbunden werden. Die Spannung ist schnell sehr dicht und packend, durch den steten Informationsfluss ist ein wahrer Pageturner entstanden. Überzeugend ist auch die Rolle der Presse, die die Ermittlungsarbeiten immer wieder behindert und so die Handlung entscheiden beeinflusst.

    „Mittsommermord“ ist ein packender Krimi, der mit vielen starken Bildern, markanten Charakteren und insbesondere einem spannenden und eindringlichen Verlauf überzeugt. Die Stimmung ist dicht und packend, die einzelnen Motive und Themen sehr stimmig miteinander verknüpft, sodass ein beeindruckendes Gesamtbild mit vielen spannenden Momenten entsteht. Sehr lesenswert, auch wegen des sehr stimmigen sprachlichen Ausdrucks.   

  10. Cover des Buches Die Stadt der Träumenden Bücher (ISBN: 9783328107514)
    Walter Moers

    Die Stadt der Träumenden Bücher

     (3.356)
    Aktuelle Rezension von: Seitenleserin

    Inhaltsangabe:

    „Das geniale Manuskript eines unbekannten Autors treibt den jungen Dichter Hildegunst von Mythenmetz nach Buchhaim. Wenn er dem Geheimnis des Verfassers irgendwo auf die Spur kommen kann, dann in den labyrinthischen Katakomben dieser buchverrückten Stadt. Der Geruch von Druckerschwärze durchzieht die Straßen, Bibliothek reiht sich an Bibliothek. Und in den Katakomben stürzen sich belesene Buchlinge und Bücherjäger auf alles, was Buchstaben hat. Als Mythenmetz nach unzähligen Abenteuern den Schattenkönig von Buchhain trifft, scheint er am Ziel.“

    Schon der Titel „Die Stadt der Träumenden Bücher“ lädt Romanliebhaber zum Lesen ein. Es ist nicht nur ein Buch für junge Leser, sondern für Groß und Klein. Mit einem großen Wortschatz, fantasievollen Neologismen und viel Kreativität entführt Walter Moers einen in die Welt von Zamonien. Dort darf man sich mit Hildegunst von Mythenmetz in ein Abenteuer stürzten und so manche interessante Kreaturen Buchhains kennenlernen. Durch die Illustrationen, welche mehrere Seiten schmücken, präsentiert der Autor seinen Blick auf die geschaffene Welt. Wobei dies garnicht notwendig ist, da die kunstvollen, detaillierten Beschreibungen ein klares Bild kreieren. Walter Moers ist ein erfolgreicher Verseschmied. Mühelos verschlingt man die Seiten Stunde um Stunde.

    Diese Geschichte bietet eine angenehme Abwechslung zu den typischen Themen. Wer Lust auf ein gedankenreiches, originelles Buch hat, ist mit „Der Stadt der Träumenden Bücher“ gut aufgehoben.

    Hier abschließend ein Zitat aus dem Buch:

    „Ist es nicht absurd, dass einem die Erinnerung an gute Zeiten viel eher die Tränen in die Augen treibt als die an schlechte?“

  11. Cover des Buches Das Herz des Mörders (ISBN: 9783442367153)
    J. D. Robb

    Das Herz des Mörders

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28
    Wer sich zum Inhalt informieren möchte, dem empfehle ich die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Ich ergänze meine persönliche Meinung:

    Nachdem es bereits sechzehn Vorgängerbände gegeben hat, lässt sich nicht übersehen, dass sich nun doch erste, leichte Ermüdungserscheinungen ergaben. Das 40 Jahre in der Zukunft angesiedelte Geschehen kann den Reihenleser nicht mehr überraschen. Auch das immer ziemlich gleich gestaltete Grundkonzept wirkt inzwischen leicht "angestaubt". Was dennoch immer wieder Freude bereitet, ist die Tatsache, dass die Figuren nicht statisch sind, sondern langsam, aber gut weiter entwickelt werden.

    Dies zusammen mit der guten Schreibweise der Autorin, dem soeben noch ausreichenden Spannungsfaktor und der Prise anregender Erotik bereitet dem Leser dennoch ein paar schöne Lesemomente.
  12. Cover des Buches Die Tote ohne Namen (ISBN: 9783442476602)
    Patricia Cornwell

    Die Tote ohne Namen

     (253)
    Aktuelle Rezension von: miissbuch

    Titel: Die Tote ohne Namen
    Autor: Patricia Cornwell
    Seiten: 411
    Verlag: Goldmann
    Handlungsort: New York, USA
    Erstveröffentlichung: 1995

    ~~~

    Im 6. Buch der Reihe um Dr. Kay Scarpetta geht es um eine ermordete Frau, die nicht identifiziert werden kann. Die Vorgehensweise des Mörders erinnert an Temple Gault, ein Serienmörder, der schon in vorherigen Büchern von Patricia Cornwell eine Rolle gespielt hat.

    Der Titel des Buches passt somit gut zum Inhalt. Wobei es im Buch allgemein weniger um „Jane“ geht, als um die Suche nach Temple Gault. Das Cover finde ich in Bezug auf den Inhalt des Buches nicht passend gewählt, aber es passt gut in die Reihe und spiegelt den Schmutz im Schnee gut wider.

    Kay Scarpetta arbeitet gemeinsam mit ihren Kollegen Pete Marino und Benton Wesley, sowie ihrer Nichte Lucy an dem Fall. Sie erhalten aber ebenso Hilfe von der New Yorker Polizei, so dass man nicht das Gefühl hat, dass die Aufklärung des Falls unrealistisch erfolgen würde. Die Schauplätze sind sehr oberflächlich, aber dennoch ausreichend beschrieben. Der Schreibstil ist, wie in den Büchern zuvor, sehr gut lesbar und fließend. Besonders gut hat mir diesmal gefallen, dass der technische Fortschritt zu den vorherigen Büchern sehr gut deutlich wurde und klar wird, dass die Aufklärung von Mordfällen durch die Technik unheimlich erleichtert werden kann. Kay Scarpetta ist für mich immer noch eine sympathische Frau, allerdings viel es mir diesmal etwas schwerer mich in sie hineinzuversetzen, da es für sie quasi nur noch ihren Beruf gibt und sie zum Arbeitstier mutiert. Lucy ist mein persönlicher Sonnenschein. Eine inzwischen junge Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht und sich auch nicht mehr immer an das hält, was die Erwachsenen von ihr denken, sondern eine starke Persönlichkeit entwickelt. Gut hat mir auch in diesem Buch die Beziehung von Kay zu Marino und Benton gefallen, es ist ein interessantes Team, das neben der ernsten Arbeit sicher auch viel Spaß haben kann.

    Was mich persönlich etwas gestört hat, war der lange Start ins Buch. Viele Kleinigkeiten, die nicht unbedingt für die eigentliche Geschichte relevant waren, wurden dort sehr genau beschrieben. Von einigen Dingen hat man im Nachhinein nichts mehr gehört, andere waren dann trotz der Ausführlichkeit zu knapp beschrieben, sodass ein extra Buch mit dessen Inhalt sicher nicht verkehrt gewesen wäre. Das Privatleben von Scarpetta ist immer wieder sehr interessant, es macht die Figur menschlicher, als in anderen Büchern und man wünschte sich, dass sie wirklich existieren würde. Was mich immer wieder fasziniert ist, dass sie sich alleine unter so vielen Männern so gut behaupten kann. Denn wir reden hier nicht von 2016 sondern von vor 20 Jahren, als Frauen wohl noch nicht ganz so emanzipiert waren wie heute. Für mich eines der Highlights der bisherigen Reihe und nach Body Farm ein Lichtblick, für den weiteren Weg durch die Reihe! :-) 5 Sterne, da ich wirklich begeistert bin.
  13. Cover des Buches Böses Blut (ISBN: 9783492242851)
    Arne Dahl

    Böses Blut

     (214)
    Aktuelle Rezension von: Anita_Naumann

    Irgendwie habe ich mit nordischen Thrillern und Krimis meine Schwierigkeiten. Zumindest habe ich bisher keinen gelesen, der mich wirklich überzeugen könnte. Wobei ich diesem hier zugestehen muss, dass er zum Ende hin besser wurde.
    Grundsätzlich geht es darum, dass ein amerikanischer Serienkiller nach Jahren der Pause wieder aktiv wird, einen Schweden am New Yorker Flughafen tötet und dessen Platz im Flugzeug nach Schweden einnimmt.
    Ich habe mich vor allem am Anfang schwer damit getan. Bei den Personen habe ich mich immer gefragt, ob es wirklich jemanden gibt, der so redet und der Autor schien teilweise mehr Interesse daran zu haben, hochgestochen und poetisch zu schreiben, als sich wirklich mit dem Fall zu beschäftigen. Das wurde irgendwann besser und es hat mich wirklich interessiert, ob sie den Mörder fassen. Das Ende war mir dann aber etwas zu sehr Verschwörungstheorie. Da steht mir im Moment, wo jeder Aluhutträger immer noch mit einer neuen Verschwörungstheorie zu Corona um die Ecke kommt, einfach nicht der Sinn danach.
    Aber weil es mich doch ganz gut unterhalten hat, gibt es von mir 3 von 5 ⭐.

  14. Cover des Buches Partitur des Todes (ISBN: 9783499245350)
    Jan Seghers

    Partitur des Todes

     (113)
    Aktuelle Rezension von: Igno

    Paris im Jahr 2005. Im Rahmen einer arte-Dokumentation stößt die Journalistin Valerie Rouchard auf Georges Hofmann, dessen Eltern im Dritten Reich nach Auschwitz verschleppt wurden. Durch die Öffentlichkeit der Dokumentation taucht ein bisher unbekannter Brief seines Vaters an ihn auf. Darin ein unveröffentlichtes Werk von Jaques Offenbach.
    Wenig später werden am Frankfurter Mainufer fünf Menschen in einem Imbiss-Boot kaltblütig hingerichtet. Hauptkommissar Robert Marthaler steht unter Zeitdruck und vor einem Rätsel, denn es bleibt nicht bei den fünf Toten.

    Partitur des Todes ist der dritte Band in Jan Seghers Reihe Kommissar Marthaler ermittelt. Das Buch umfasst 480 Seiten und wird bei Rowohlt verlegt.

    Marthalers dritter Fall spielt im Sommer 2005, etwa zwei Jahre nach Die Braut im Schnee. Nach den Geschehnissen des vorhergehenden Bandes wird Abteilungsleiter Herrmann durch Charlotte von Wangenheim ersetzt, er bekommt im Buch aber noch ein paar Auftritte. Privat hat Marthaler wieder einige Sorgen, denn sein Engagement im Beruf steht sich und Tereza nach wie vor im Weg.

    Aus meiner Sicht ist Partitur des Todes der bis dahin stärkste Band der Reihe, das mag aber auch am Thema liegen. Die Entwicklung, die man schon im vorhergehenden Band bei Jan Seghers beobachten konnte, setzt sich fort – er wird immer besser. Er konstruiert einen verworrenen Fall rund um die Aufarbeitung des Nationalsozialismus’, dabei geht er nicht zimperlich vor. Der Fall ist bis kurz vor Schluss schwer zu durchschauen, das wiederum kennt man ja schon aus den anderen Bänden, auch wenn es diesmal früher im Buch Andeutungen gibt.

    Ebenfalls nicht neu ist Seghers Kritik an Presse und Politik. Der City-Express als Inbild unethischer Auswüchse im Journalismus bekommt wieder eine Sonderrolle, für die Kritik am karrieristischen Charakter der Politik darf diesmal der Hessische Innenminister herhalten. Das LKA hingegen, in Krimis oftmals für überhebliches Verhalten gescholten, kommt bei Seghers ausdrücklich gut weg. Oliver Frantisek, der vom LKA als stilisierter Superpolizist in die SoKo entsandt wird, nimmt eine ganz andere Rolle ein, als man normalerweise erwarten darf.

    Der Fall und die Geschichte darum sind durchgehend schlüssig. Gut finde ich, dass Seghers eine ganze Reihe Faktenwissen um die Frankfurter Auschwitzprozesse einfließen lässt. Die für die Geschichte relevanten Namen wurden zwar geändert und die Lebensläufe, nehme ich an, frei erfunden, trotzdem geizt Seghers nicht mit Reellem, gerade im Hinblick auf das Fritz-Bauer-Institut. Seghers Charaktere könnte es gegeben haben und sie könnten auch diese Lebensläufe gehabt haben. Das gibt dem Buch stellenweise durchaus etwas Beklemmendes. Auch Marthalers Umgang mit diesem Teil der Deutschen Geschichte ist für Teile seiner Generation gut aufgefangen und birgt durchaus ein Stück Kritik, aber auch etwas Versöhnliches – und es passt schlussendlich zu seiner Persönlichkeit.

    Partitur des Todes ist ein weiterer lesenswerter Band der Reihe. Seghers geizt weiterhin nicht mit Lokalkolorit und verbessert sich stetig – wobei ich sagen möchte, dass er einen Punkt erreicht hat, an dem es nicht mehr viel zu verbessern gibt. Ein einigermaßen kurzweiliges Krimivergnügen, nicht nur für Menschen aus dem Frankfurter Raum.

  15. Cover des Buches Der Rabenmann (ISBN: 9783453436657)
    Dean Koontz

    Der Rabenmann

     (44)
    Aktuelle Rezension von: MoulinRouge
    Dieses Buch sollte Mann/Frau gelesen haben. Lebendig, spannend, tiefgründig, authentisch, einfach toll :-)
  16. Cover des Buches Die Stadt der Träumenden Bücher (ISBN: 9783869523224)
    Walter Moers

    Die Stadt der Träumenden Bücher

     (141)
    Aktuelle Rezension von: Soeren

    Obwohl ich kein blühender Zamonien- oder Fantasy-Fan bin, mag ich es, gelegentlich in Walter Moers kunterbunte zamonische Fantasy-Welt abzutauchen. In „Die Stadt der träumenden Bücher“ hat sich dieser Ausflug sehr gelohnt. War „Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär“ noch eine kunterbunte Abenteuergeschichte, geht es diesmal um Bücher und die Liebe zur Literatur. Deshalb wird die Geschichte auch aus der Sicht des angehenden Autoren Hildegunst von Mythenmetz erzählt, der nach dem Tod seines Dichterpaten in die Welt hinauszieht und in die titelgebende Stadt der träumenden Bücher reist, wo es von Autoren, Agenten, Buchhändlern, Buchjägern und seltenen Werken nur so wimmelt. Gemeinsam mit Lindwurm Hildegunst tauchen wir in die Geheimnisse der Stadt ab und reisen mit ihm sogar durch die Katakomben-Welt unterhalb von Buchhaim. Genau wie oberirdisch dreht sich auch unter der Erde alles um Bücher und Literatur, obgleich es ungleich düsterer zugeht, denn angeblich haust im Untergrund der Schattenkönig.
    Mit „Die Stadt der träumenden Bücher“ ist Walter Moers ein weiterer toller Zamonien-Roman gelungen. Die Geschichte ist interessant, abwechslungsreich und voller verrückter Ideen. Stellenweise schweift die Handlung zwar etwas ab und wirklich nervenaufreibend spannend ist sie ebenfalls nicht, aber darüber sieht man bei den liebevollen Charakteren und der bunten Story gerne hinweg. Der Roman ist etwas zum Genießen, für alle Fans von Fantasy und der Literatur.
    Die Hörbuchfassung geht 17h30min und wurde ebenso großartig wie stimmgewaltig von Dirk Bach vorgetragen.

  17. Cover des Buches Gretchen (ISBN: 9783734103995)
    Chelsea Cain

    Gretchen

     (161)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ich muss gestehen nach dem zweiten Teil "Grazie", welcher mir richtig gut gefallen hatte, war "Gretchen" jetzt eher enttäuschend.

    Ich fand die Geschichte stellenweise etwas langatmig, was bei einem Thriller mit gerade einmal 350 Seiten nicht vorkommen sollte. Auch der Fall konnte mich nicht überzeugen und wird erst zum Ende hin interessant. Die Idee dahinter war gut, aber ich hätte mir eine andere Umsetzung gewünscht. Und definitv mehr Gretchen, die kam mir hier etwas zu kurz.
  18. Cover des Buches Scream (ISBN: 9783499247217)
    Chris Mooney

    Scream

     (94)
    Aktuelle Rezension von: TheSilencer
    Larry Roth liegt gefesselt auf einem Bett. Um ihn herum herrscht ein Schlachtfeld: seine Familie ist vor seinen Augen getötet worden.
    Bevor er seinen Verstand verliert, trifft die Polizei vor Ort ein. Roth weiß zwar nichts davon, aber er soll die Polizei gerufen haben.

    Allen voran ermittelt Jack Casey, ein ehemaliger FBI-Profiler, am Tatort. Während er versucht, Roth zu beruhigen, gibt dieser nur von sich, daß der Täter alles über ihn wußte. Als sich die verschweißten Handschellen nicht öffnen lassen, holt Casey aus seinem Auto einen Seitenschneider. Sein Glück, denn Sekunden später verschwindet der Tatort mit allen Anwesenden in einem Feuerball; mit dem Betreten des Hauses aktivierte die Polizei den Zeitzünder für eine Bombe.

    Und damit bläst der Autor in seinem Debüt-Roman das Halali zum explodierenden Kopfkino. Da wo andere Autoren nach dem ersten Bumm wortwörtlich ihr Pulver verschossen haben, fängt Mooney erst an.

    Zugegeben, der Held Jack Casey ist etwas abziehbildmäßig geraten. Familie tot, Job weg, Krise, Alkohol. Doch in diesem Buch läßt man sich das gefallen, weil er nicht wie Phönix aus der Asche steigt, sondern nachvollziehbare Blessuren behält.

    Spannung garantiert.

    Höchst merkwürdig mutet an, daß Cody McFadyen sechs Jahre später seine "Smokey Barett" in "Die Blutlinie" erfand, die wiederum ein Abziehbild von Jack Casey mit Geschlechtertausch ist.

    Nicht abschrecken lassen vom Umschlagtext: die dilettantischen Schreiberlinge haben alle Eckpunkte genommen und einmal kräftig durcheinander gebracht.
  19. Cover des Buches Rhönblut (ISBN: 9783746630045)
    Zeno Diegelmann

    Rhönblut

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    ...im Normalfall bin ich eigentlich keine Krimileserin, aber da ich hier bei einer Challenge mit mache und einen Roman aus meiner Heimat lesen soll, blieb mir nichts anderes übrig.
    Es gibt nicht so viele langweilige Abschnitte und viele Unterhaltungen, was ich sehr schätze. Denn wenn ich eines nicht leiden kann, dann Erklärungen die über 10 Seiten gehen.
    Ich muss ja zugeben, dass ich einige Zusammenhänge schon vor den Kommissaren im Buch heraus gefunden habe. Aber auf den Mörder/ die Mörderin wäre ich tatsächlich nicht gekommen ;)
    Alles in Allem: Gut geschrieben, sehr unterhaltsam und sehr gute Handlung.
  20. Cover des Buches Gottesopfer (ISBN: 9783492258678)
    Tanja Pleva

    Gottesopfer

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Olibanum
    Schön geschrieben, da gibt es nichts, dennoch ist die Basis weit von dem was wir aus der Zeit der Inquisition wissen entfernt. Dies darf auch sein, man muss sich vom Gedanken verabschieden, historische Hintergrundinfos mitgeliefert zu bekommen.
  21. Cover des Buches Der Händler der verfluchten Bücher (ISBN: 9783442483105)
    Marcello Simoni

    Der Händler der verfluchten Bücher

     (40)
    Aktuelle Rezension von: ausWien

    Ignazio da Toledo (bzw. Alvarez) stöbert alte/verfluchte/verbotene Bücher und Artefakte auf und verkauft diese. Das ist kurz beschrieben der Job des Hauptakteurs. Die Geschichte handelt von einem ganz bestimmten Buch, das er finden und dessen Rätsel entschlüsseln soll. Um es noch spannender zu machen, ist ihm ein Geheimbund ganz dich auf den Fersen, manches Mal direkt bei ihm und manches Mal einen Schritt voraus. Es ist ein sehr einfaches Buch. Wer sich nähere Informationen zur damaligen Zeit erwartet oder zu den Personen wird diese nicht kriegen. Trotzdem ist es kurzweilig, da die Sprache klar und einfach ist und das Buch schnell gelesen ist.

  22. Cover des Buches Himmlische Juwelen (ISBN: 9783257068375)
    Donna Leon

    Himmlische Juwelen

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis
    Diesmal eine Geschichte ohne Commissario Brunetti.

    Wer einen Krimi in der gewohnten Art erwartet, wird hier bitter enttäuscht.

    Der Leser lernt eine Menge über italienische Archive und Barockmusik. Man merkt, dass Donna Leon ein Fan und eine profunde Kennerin dieser Musikrichtung ist. Auch ihre Nähe zu Cecilia Bartoli kann sie nicht verleugnen.

    Zum Krimi:

    Dass sich die Erben des beinahe vergessenen Komponisten Agostino Steffani um den Nachlass streiten, ist anfänglich nicht so rasend spannend,  steuerhinterziehende Italiener ebenfalls, da eine Art "Volkssport".

    Dann schon eher der Exkurs in das Leben des Musikers. Seine Verwicklungen mit dem Haus Hannover scheinen ein wenig undurchsichtig zu sein. War Steffani ein Mörder oder nur Spielball der Mächtigen?

    Für mich war es trotzdem interessant zu lesen, in welche Richtung Donna Leon die Leser dirigiert, welche Spuren und Fährten sie legt und welche sie wieder verwirft.

    Ich persönlich hatte eine ganz andere Interpretation der „Himmlischen Juwelen“.

    Wie von der Autorin gewöhnt ist das Buch leicht und flüssig zu lesen.
  23. Cover des Buches Verschlüsselte Wahrheit - Inspector Rebus 5 (ISBN: 9783641113988)
    Ian Rankin

    Verschlüsselte Wahrheit - Inspector Rebus 5

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Kate_books_munich90

    Inhalt: Korruption, Erpressung und brutaler Mord- " Big Ger"  Cafferty spielt seit Jahren mit Reus Katz und Maus, aber bisher fehlten genügend beweise um ihn Dingfest zu machen. 


    Fazit:

    Das Cover find ich jetzt persönlich nicht so spektakulär. Aber wichtig ist ja der Inhalt des Buches. Dieser Teil war eher mittelmäßig. Manchmal schwer zu verstehen oder mitzukommen. Spannend war es an einigen Stellen, da kann ich nichts sagen. Aber irgendwie hat etwas gefehlt. Ich finde , der Autor kann sich ruhig noch steigern, da ist viel Luft nach oben. Und ich bin mir sicher, dass das noch passiert. Deswegen habe ich Geduld und bleib an der Reihe dran. Denn der Inspector wickelt mich mit jedem Teil um den Finger. Es ist mehr Witz dabei und er wird mir immer Sympathischer. 



  24. Cover des Buches Wolfswut (ISBN: B077MRRFQV)
    Andreas Gößling

    Wolfswut

     (4)
    Aktuelle Rezension von: vormi
    2016 in allen Schlagzeilen - aktueller und authentischer als Andreas Gößlings Thriller kann True Crime nicht sein!

    Ein paar harmlos aussehende Fässer in der Garage ihres verstorbenen Vaters verwandeln das Leben von Lotte Soltau in einen Trümmerhaufen: In den Fässern lagern fünf brutal zerstückelte Frauen, teilweise müssen die Verstümmelungen bei lebendigem Leib zugefügt worden sein. Während Lotte noch versucht zu begreifen, wie ihr Vater, ein geselliger, musisch begabter Mann, zu den Taten eines Serienkillers fähig sein konnte, geschieht ein neuer grausiger Mord, diesmal an einem 16-jährigen Jungen. Und die Tat trägt eindeutig die Handschrift des toten Soltau …

    Andreas Gößling, mit dem True-Crime-Genre bestens vertraut, verarbeitet den Fall eines deutschen Serienkillers zu einem schockierenden Thriller.
    Inhaltsangabe auf amazon

    Das Buch ist ohne Frage spannend.
    Es spielt in Berlin, das hat mir sehr gut gefallen, da ich früher mal für ein paar Jahre in Spandau und Charlottenburg gelebt habe. Da wird man ganz nostalgisch, wenn man mal wieder manchen bekannten Straßennamen oder Plätze hört, die man von damals kennt.
    Aber das, was den Opfern hier so passiert, das ist echt schon heftig. Und leider auch noch sehr detailiert beschrieben, damit auch ja nichts der Fantasie überlassen bleibt. Das war mir dann doch um einiges zu viel, denn nur mit Brutalität lässt sich Spannung ja nun auch nicht erzwingen.
    Zum Glück ist in diesem Buch auch spannend beschrieben, wie die Kommissare dahinter kommen, wie sich alles im Laufe der Jahre abgespielt haben muss.
    Trotzdem würde ich mir hiervon nicht unbedingt noch einen weiteren Teil holen, falls es denn einen geben sollte 

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks