Bücher mit dem Tag "handwerk"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "handwerk" gekennzeichnet haben.

121 Bücher

  1. Cover des Buches Der Name des Windes (ISBN: 9783608938159)
    Patrick Rothfuss

    Der Name des Windes

     (1.825)
    Aktuelle Rezension von: Pteranodon

    Ich würde eine lange Rezession verfassen, aber meine Worte würden nicht annähernd ausdrücken können, wie gut dieses Buch ist. Ich bin völlig abgetaucht in Kvothes Welt und habe jede Sekunde genossen.  Detailreich, bildgewaltig, imponierend, brilliant, episch .. Die Bedeutung dieser Worte reicht mir nicht aus. Man muss es lesen, um es zu verstehen.


  2. Cover des Buches Das Parfum (ISBN: 9783257069334)
    Patrick Süskind

    Das Parfum

     (10.035)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Als auf einem Markt eine Fischverkäuferin ihre Wehen bekommt, ist das einzige woran sie denken kann, das Kind heimlich zu gebären und dann auf dem Markt zum Sterben liegen zu lassen. Doch der kleine Junge Grenouille beginnt zu schreien und so ist seine Mutter, ehe sie sich versieht, zum Tode verurteilt. Der kleine Kerl jedoch kommt in ein Waisenhaus, wo er als sonderbarer Knabe aufwächst. Denn er kann alles riechen. Er riecht Holz. Er riecht Metall. Er riecht einfach alles. Er nimmt alles so detailliert wahr, dass seine Mitmenschen ihn nicht nur als sonderbar und befremdlich empfinden, sie meiden ihn, weil sie Angst haben. Aber Grenouilles Reise ist damit nicht vorbei. Er wird von der Leiterin des Waisenhauses weiter verkauft - und zur Strafe vom Schicksal ebenfalls getötet. Genouilles Weg geht fortan in einer Gerberei weiter, doch sein sehnlichster Wunsch ist es Parfums herzustellen. Er will lernen den Duft gefangen zu nehmen und als sich die Chance dafür bietet, ist Grenouille mit Feuereifer dabei. Als er schließlich den besonderen Duft von Menschen wahr nimmt, da beginnt das Grauen seinen Lauf zu nehmen.


    Vom Schreibstil her liest sich das Buch sehr angenehm. Man kommt schnell in die Geschichte rein und man kann sich sehr gut die Szenen vorstellen, da der Autor sehr viel Wert auf Details gelegt hat. Leider an manchen Stellen für mein Empfinden sogar zu detailliert - und das muss man erst einmal schaffen, da ich Details wirklich liebe. Aber so manche Szene ist so genau beschrieben, dass einem beim Lesen schlecht wird. Das kann ein Geruch sein oder die Art, wie Grenouille vorgeht. Das ist bisweilen ein bisschen hart und sehr befremdlich. Ganz besonders hat mich in dem Buch die Schlussszene getroffen, als Grenouille das Fläschchen öffnet und sich dann alle auf ihn stürzen. Das ist makaber bis ekelhaft und hat mich wirklich kurzzeitig richtig würgen lassen. Ansonsten ist das Buch aber mit sehr schwarzen und guten Humor bestückt. Denn jeder, aber auch wirklich jeder, bei dem Grenouille war und die ihm etwas Schlechtes wollten, die hat das Karma zum Schluss immer so richtig gestraft, indem sie ums Leben kommen. Der Leser freut sich an der Stelle wirklich diebisch, denn nie waren sie wirklich gut zu Grenouille und man meint als Leser, dass sie den einen oder Abgang wirklich verdient haben.


    Als Schullektüre habe ich das Buch wirklich gehasst, sodass ich es eigentlich nie wieder lesen wollte. Ein Tag am Strand hat mir das Buch aber wieder in die Hände gespielt und ich muss sagen, dass es mir dann doch mehr zugesagt hat - wahrscheinlich, weil man es dann nicht unter Zwang lesen musste. Als Fazit bleibt mir nur zu sagen: Kann man mal gelesen haben, muss man aber nicht unbedingt. Das Buch bleibt definitiv im Gedächtnis und man denkt oft darüber nach. Trotzdem ist es bisweilen aber sehr harter Toback, weshalb man wissen sollte, auf was man sich da einlässt.



    • Taschenbuch: 336 Seiten
    • Verlag: Diogenes; Auflage: 1. (1994)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3257228007
    • ISBN-13: 978-3257228007
    • Größe und/oder Gewicht: 2,5 x 11,4 x 19 cm
  3. Cover des Buches Der Name der Rose (ISBN: 9783423210799)
    Umberto Eco

    Der Name der Rose

     (1.554)
    Aktuelle Rezension von: Kurzgefasst

    Der Name der Rose ist ein sprachliches Meisterwerk, dass sich schon allein aus Freude an der Fabulierkunst Ecos zu lesen lohnt. 

    Eco schreibt kapitelweise (eindrucksvoll) über die monastische Geschichte und Theologie.
    Wen das interessiert, der kommt historisch meist korrekt auf seine Kosten.
    Wer allerdings hauptsächlich die Spannung eines guten Krimis/Thrillers erwartet, ist hier ganz klar falsch. Die Handlung wird ständig unterbrochen durch (religions-)philosophische Überlegungen und die (angenommene) Sicht Ockhams (=Williams) auf die Ereignisse der Zeit, was mit den Mordfällen auf der Abtei freilich nur bedingt zu tun hat.
    Das ist der einzige Grund, aus dem ich 4 Sterne gegeben habe, da der Klappentext und auch die Beschreibung Ecos inhaltlich doch etwas leicht anderes versprechen.

    Daher nochmal kurzgefasst:
    Für historisch, gar kirchengeschichtlich Interessierte ein Leckerbissen sondersgleichen!
    Für Krimi- und Thrillerfans ohne religionsphilosophische Ambitionen eher nichts.

  4. Cover des Buches Die Säulen der Erde (ISBN: 9783404171651)
    Ken Follett

    Die Säulen der Erde

     (6.087)
    Aktuelle Rezension von: Villa_malLit

    Der Steinmetz Tom Builder will nicht nur Häuser bauen, sondern gleich eine Kathedrale und gelangt so nach Kingsbridge. Prior Philip ist froh jemanden wie Tom gefunden zu haben. Doch wie das Leben so spielt, müssen sie mit den damaligen gesellschaftlichen Zuständen zurecht kommen und so einige Kämpfe ausharren.

    Ich bin sehr begeistert von dem Schreibstil und von den vielen Schicksalen einer Region, die zu einer allumfassenden Geschichte wird.

  5. Cover des Buches Flavia de Luce - Mord ist kein Kinderspiel (ISBN: 9783442378258)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce - Mord ist kein Kinderspiel

     (637)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite

    Flavia de Luce ist begeistert von dem Puppentheaterstück aus der örtlichen Gemeindehalle, doch nach dem letzten Applaus kommt es zu einem folgenschweren Unfall: Der Puppenspieler wird durch einen Stromschlag getötet. Und da die Polizei in Flavias Augen alles andere als einen guten Job macht, beschließt sie, selbst Ermittlungen anzustellen – und findet in seiner Vergangenheit einige düstere Geheimnisse…

    „Flavia de Luce“ ist eine ziemlich überzeichnete Figur, die als Mittelpunkt der nach ihr benannten Buchreihe allerdings gerade deswegen bestens funktioniert: Sie ist höchst clever, eigensinnig, selbstständig, schlagfertig und mit viel düsterem Humor ausgestattet. Der zweite Band der Reihe trägt den Titel „Mord ist kein Kinderspiel“ und entwickelt diese Figur gekonnt weiter und fügt ihr einige neue Facetten zu, ebenso wie auch die anderen bereits bekannten Charaktere mehr Tiefe gewinnen – oder eben ihre Oberflächlichkeit weiter entlarvt wird. Ich mag das Setting sehr, das so überzeichnet ist und die Erwachsenen (fast) durchgängig als ziemlich inkompetent dargestellt werden, während Flavia einen fast zynischen Blick auf sie hat und dazu noch mit einigen erstaunlichen Fähigkeiten in der Chemie aufwartet.

    Die Handlung dieses Teils ist jedoch gänzlich unabhängig, sodass der Fall auch als erstes gelesen werden kann – die wichtigsten Zusammenhänge ergeben sich im Laufe der Zeit, ein paar witzige Anspielungen auf „Mord im Gurkenbeet“ dürfen aber dennoch nicht fehlen. Die Handlung kommt recht schnell ins Rollen, sodass Flavia bald mitten in dem neuen Fall steckt, der dann auch clever und kurzweilig aufgebaut ist. Spannung und Spaß wechseln sich gekonnt ab, die immer weiter fließenden Informationen zu den Hintergründen sind mit witzigen Dialogen und spöttischen Kommentaren verwoben. Und da die Stimmung so dicht und unterhaltsam geraten ist, können die kleineren Längen in der Handlung gelungen überbrückt werden, eine leichte Straffung des Mittelteils hätte dem Band aber gut zu Gesicht gestanden. Dafür ist das große Finale des Buches dann so gekonnt und spanend geschildert, zumal eine sehr überraschende Auflösung hinter dem Ganzen steckt. Das wurde bereits vorher so clever konstruiert, dass alles stimmig erscheint, ohne dass der Leser zuvor eine Ahnung über den Täter gehabt hätte.

    „Flavia de Luce“ gefällt mir auch in diesem zweiten Band richtig gut – insbesondere, da sich einige Elemente aus dem ersten Band weiterentwickeln und die Figuren so noch facettenreicher dargestellt werden. Auch der Krimi an sich ist lesenswert und spannend zu lesen – für die Zielgruppe der jüngeren Leser, aber auch Erwachsene können ihren Spaß mit dem düsteren Humor und dem schrägen Setting haben. Ein lesenswerter Band mit vielen witzigen Überraschungen.

  6. Cover des Buches Die Tore der Welt (ISBN: 9783404167890)
    Ken Follett

    Die Tore der Welt

     (1.275)
    Aktuelle Rezension von: Bettina_Reuter

    Gesichildert wird das Leben im Dorf Kingsbridge zur Zeit des 14.Jdts. Zwar eine Art Fortsetzung seines Buches "Die Säulen der Erde", steht es jedoch für sich und man kann es auch ohne Kenntnis des Vorläufers gut lesen.

    Detailreich und sehr gut recherchiert schildert Ken Follett das Leben der Bewohner und ich habe beim Lesen viel über das Leben im Mittelalter gelernt. Man taucht quasi ein in das vielschichtige Alltagsleben je nach Bevölkerungsschicht: einfache Handwerker, arme und unfreie Landbewohner, das Leben der Mönche und Nonnen im Kloster, die Rolle der Frauen in der Gesellschaft, Ritter und Grafen und schließlich das harte Leben der Geächteten, auf sich gestellt im Wald. Dies alles zu lesen war für mich durchaus lehrreich, eine angnehme Art, Geschichte zu erfahren.

    Mich störte jedoch zunehmend die klare Unterteilung in Gut und Böse. Auch wenn die "guten" Akteure durchaus auch ihre Fehler hatten und ein wenig reflektierten, fühlte ich mich jedoch etwas an "Denver-Clan" erinnert. Wer diese Serie der 80er noch kennt ; ) Das war mir etwas zu platt.

    Der Schreibstil war angenehm, vielleicht etwas zu saftig. Eher ein Urlaubs-Schinken, dann aber wegen der 1300 Seiten eher als E-Book!

    Aber ich glaube nicht, dass ich ein weiteres Buch von Ken Follett lesen werde, sondern für gute Geschichtsdarstellung lieber auf die Suche nach anderen Autoren gehe.

  7. Cover des Buches Der Nazi & der Friseur (ISBN: 9783423134415)
    Edgar Hilsenrath

    Der Nazi & der Friseur

     (157)
    Aktuelle Rezension von: dominona
    Ja, es ist Satire und nein, ich kenne nichts in der Art. Von der SS zum Judentum - hin und wieder zurück und die Reise ist grausam verrückt. Mit guter Schreibe wird es sogar glaubhaft. Wer die Wohlgesinnten gelesen hat, wird von diesem Buch nicht so sehr überrascht sein, denke ich, aber dennoch ist es ein mutiges und gutes Buch.
  8. Cover des Buches Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki (ISBN: 9783442715152)
    Haruki Murakami

    Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki

     (596)
    Aktuelle Rezension von: full-bookshelves

    Meinung: Als ich Kafka am Strand gelesen habe, bin ich sehr begeistert von dem Autor gewesen. Darum wollte ich mehr von ihm lesen! Mein zweites Buch wurde also das hier.

    Der Schreibstil war genauso packend wie gewohnt. Leicht und flüssig zu lesen, ohne langatmige Stellen.

    Die Spannung baut sich langsam auf und bleibt dann eigentlich auf einem Punkt. Gegen Ende wird es nochmal kurz spannender und dann hätte ich mir noch ein bisschen mehr Geschichte gewünscht.

    Das Ende kam mir einfach zu plötzlich und mit zu wenig Auflösungen. Andererseits hat man dadurch natürlich die Freiheit, selber viel darüber nachzudenken.

    Fazit: Ein schönes Buch über das Bewältigen eines Traumas, Freundschaft, Trauer und die Liebe. Murakami schreibt leicht und doch tiefgründig. Ich kann die Geschichte auf jeden Fall empfehlen!

  9. Cover des Buches Im Schatten der Wälder (ISBN: 9783442377718)
    Nora Roberts

    Im Schatten der Wälder

     (143)
    Aktuelle Rezension von: krisztika

    Ich habe schon mal Nora Roberts Bücher gelesen die richtig spannend waren. Dieses Buch gehört nicht dazu. Es zieht sich ewig hin und eigentlich geht es um die Beziehungsaufbau der zwei Protagonisten - das Übliche hin und her. Ich dachte, das Buch hat bessere Thiller-Elemente - leider verfehlt.

    Die Hunde waren das Beste im Buch.

  10. Cover des Buches Ayla und die Mammutjäger (ISBN: 3453215249)
    Jean M. Auel

    Ayla und die Mammutjäger

     (192)
    Aktuelle Rezension von: widder1987
    Inhaltsangabe:  Im dritten, mitreißenden Band aus dem Zyklus 'Die Kinder der Erde' treffen Ayla und Jondalar auf die Mammutjäger, die wie sie zur Gruppe der Cro-Magnon-Menschen gehören. Sie werden von dem Stamm als vollwertige Mitglieder aufgenommen. Das Schicksal scheint ihnen endlich gewogen, doch Ayla steht plötzlich zwischen zwei Männern.

    Fazit: Als ich in der zehnten Klasse in Geschichtsunterricht eine Jahreskomplexarbeit über ein freiwählbare historisches Thema/Ereignis schreiben musste, war für mich sofort klar, dass ich die Vorgeschichte im allgemeine und in Detail über die Homo Saniens der Steinzeit wie die Kelten aus der Bronzezeit berichten werden. Seit diesem Zeitpunkt (2004/2005) lässt mich jene historische Epoche unserer Ahnen nicht mehr los und soll kam´s dass ich die 1.,4 und 6. Teil der 'Kinder der Erde'-Sage als Mängelexemplar vor knapp 13 Jahre käuflich erworben dürft. Wie es das Schicksal wollte, hab ich in den letzten drei Jahren jeweilig einen von sechs Teilen (in chronologischer Reihenfolge versteht sich) von Aylas Steinzeitleben hautnah miterleben können.

    Nun komme ich zum Teil 3, wo sie, Ayla von den Nicht-Leuten, mit ihrem Gefährten, Jondalar von den Zernidoniis, auf die Mamutoi treffen und die herzliche Gastfreundschaft des Löwen-Lager genossen bis die Mammutjäger beschlossen, Ayla zur einer von ihnen zu machen und sie als Gleichwertige in ihrer gesellschaftlichen Mittel willkommen hießen. Was aber Jondalar sehr eifersüchtig und wütend macht, ist mit nur Aylas Wunsch zu den 'Anderen' dazu zugehören sondern dass da noch ein dunkelhäutiger und charmanter Mann um Ayla Liebe 'kämpft'...

    Jean Marie Auel hat Anfang der 1980er Jahre mit der 'Kinder der Erde'-Sage ein fantastische Panorama der menschlichen Kultur in ihrer Geburtsstunden erschaffen, die mich von erster Zeil an gepackt hat und ich mich gerne an die gelesenen 'Jahre' von Aylas komplexen Leben, was mich ein wenig an Hildegard von Bingen in Hinsicht der Kräuterheilkunst erinnert. Ich kann mir gut vorstellen, das die Autorin mir mit der Figur 'Ayla' und ihren im dritten Band für sie und die Leserschaft verbogene aber durch den Schamanen des Löwenlager ans Licht geforderten Gaben eine Wegweiser plastiziert hat, denn ich interessiere mich seit knapp 2 Jahre sehr für die Kräuterheilkunde.

    Der Roman 'Ayla und die Mammutjäger' reiht sich mit seinen knapp 780 Seiten nahtlos an den Vorgänger, Ayla und das Tal der Pferde', was das Lesen der Reihe auch mit längere Unterbrechung zwischen den Bücher wie den Zeilen keine Abbruch tun. Denn Jean Marie Auel schreibt mit einer selten Leidenschaft fürs Detail wie auch fürs Große und Ganze, der ich mich schlecht entziehen kann. Obwohl sie viele modere Geschellschaftsansichten mit den archäologischen bewiesenen Fachwissen kombiniert, kommt mir die Vielfältigkeit als inhaltlicher Schwachpunkt vor. Das was die Autorin am 'Themenperlen' auf ihren roten Faden aufnimmt, glänzt zwar in kräftigen Wortfarben, aber die einzeln Schmuckstück sind nicht alle gleich von tiefgängiger Musterung bekleidet. Mir ist seit dem zweiten Band eine gewisses Gleichgewicht von echtzeitliche Handlungsverlaufausschmückung und einer grobmaschiger Draufsicht von Handlungswiederkrhrungvorgängen (zu 'Ayla und die Neandertaler').

    In meinen Augen erscheint mir 'Ayla und die Mammutjäger' als gelungenes 'Bergfest', das sich in seiner Charakterzeichnung sich auf Ayla und vereinzelnden Mamutoi wie Jondaler beschränkt und seine Schauplatzbeschreibung mit leuchtender Lebendigkeit benennen lässt. Mir hat´s bis zum Schluss eine dahin träumende und hautnahes Kopfkino-Lesevergnügen bereit...4,0 Sterne

  11. Cover des Buches Das kupferne Zeichen (ISBN: 9783404157006)
    Katia Fox

    Das kupferne Zeichen

     (286)
    Aktuelle Rezension von: CAPA

    „Das Kupferne Zeichen“ wartete schon seit einer ganzen Weile in meinem Bücherregal, bis ich nun endlich zum Lesen gekommen bin. Begonnen habe ich voller Vorfreude, da ich sehr gerne und oft historische Romane lese. Jedoch machte sich schnell Enttäuschung breit, u.a., da mit sexuellen Details um sich geworfen wird, was meiner Meinung nach nicht in ein Jugendbuch, wozu es ansonsten definitiv zählt, gehört. Zudem zeigte sich bald die Oberflächlichkeit der Charaktere, die durchschaubar und einfach gestrickt sind. Protagonistin Ellen wird quasi als perfekt dargestellt: sehr schön, vielseitig überdurchschnittlich begabt, immer die optimale Lösung parat. Ach ja, und sie wird von jedem Mann, der ungefähr in ihrem Alter war, begehrt.

    Die Idee von einem schmiedenden Mädchen an sich gefiel mir sehr gut, doch die Handlung drumherum ist recht voraussehbar und weist kaum Konflikte bzw. zu einfache Lösungen auf. Der Schreibstil ist einfach, gut verständlich und schnell zu lesen. Trotzdem waren mit die Kapitel oft zu lang. Im Ganzen war dieses Buch leider eher nichts für mich.

  12. Cover des Buches Die Eismacher (ISBN: 9783442717453)
    Ernest van der Kwast

    Die Eismacher

     (112)
    Aktuelle Rezension von: VanCa

    Worum geht es?
    Das Buch erzählt von einer Familie die sich seit Generationen der Eisherstellung widmet. Es geht um das Familienleben, um die Übernahme des Betriebs und den Sohn der dies verweigert um seiner Berufung zu folgen. Der andere Sohn bleibt allein zurück um die Tradition fortzuführen und hegt über Jahre einen Groll gegen seinen älteren Bruder, bis dieser ihm plötzlich helfen soll.

    Persönliche Meinung:
    Der Schreibstil hat mir außerordentlich gut gefallen.
    Die Herstellung des Eis ist detailreich beschrieben und durchweg im ganzen Buch ein Thema. Der Fokus der Familiengeschichte liegt auf dieser Tradition und das wird konsequent im Vordergrund gehalten. Das hat mir wirklich gut gefallen.
    Die Personen hingegen fand ich weniger ausgereift. Giovanni erzählt aus der Ich-Perspektive. Jedoch konnte ich nicht einmal ihn richtig greifen. Die Personen haben teilweise auch einen unsympathischen Charakter, sodass ich von ihnen eigentlich gar nicht mehr lesen wollte.
    Die Familie von Giovanni hat eine interessante Beziehung. Der Umgang der Familie untereinander war ein großes Thema und meiner Meinung nach wurde diesem Thema mehr Aufmerksamkeit gewidmet als der Abmachung der beiden Brüder. Ich hatte mich vom Klappentext her eher auf eine Haupthandlung mit den beiden Brüdern eingestellt. In gewisser Weise war dies auch ein Thema aber das eigentlich Angekündigte (Klappentext: Bis eines Tages sein Bruder Luca ein höchst ungewöhnliches Anliegen hat …) kam erst relativ spät, für mich persönlich zu spät. Ich hätte gern mehr über diesen Teil der Story erfahren. Daher gibt es von mir 3 Sterne.

  13. Cover des Buches Die Hexe von Freiburg (ISBN: 9783499252112)
    Astrid Fritz

    Die Hexe von Freiburg

     (215)
    Aktuelle Rezension von: LottenTotten

    Hauptcharakter ist natürlich eine Frau und demnach werden ihre sozialen Verhaltnisse in dieser Zeit dargestellt. Für mich eine gute  Handlung, die einen in diese dunkle Zeit zurückversetzen. 

    das Thema ,,Hexerei,, wird mehr im Hintergrund behandelt, aber  es genügt um grobe Zusammenhänge wahrzunehmen. 

     Für mich ein HHistorienroman nach meinem Geschmack.

  14. Cover des Buches Kleines Wörterbuch der Architektur (ISBN: 9783150093603)

    Kleines Wörterbuch der Architektur

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Portia
    Studienlektüre, Kunstgeschichte. Sehr hilfreich, da es viele Begriffe der historischen und modernen Architektur einfach erklärt. Mit detaillierten Abbildungen, für jeden geeignet der nicht vom Fach ist, oder den Einstieg sucht.
  15. Cover des Buches Das Kartell (ISBN: 9783838778099)
    Don Winslow

    Das Kartell

     (5)
    Aktuelle Rezension von: vormi
    Der Spiegel-Bestseller "Das Kartell", die Fortsetzung des internationalen Bestsellers "Tage der Toten" des Thriller-Autors Don Winslow, ist ein monumentales Epos über den mexikanisch-amerikanischen Drogenkrieg.

    Es ist das Jahr 2004: Sie waren mal beste Freunde. Aber das ist viele Jahre und unzählige Auftragsmorde her. Der Drogenfahnder Art Keller tritt nun an, um Adán Barrera, dem mächtigen Drogenboss in Mexiko, für immer das Handwerk zu legen. Er begibt sich auf eine atemlose Jagd und in einen entfesselten Krieg zwischen CIA, DEA und Narcos, in dem die Grenzen zwischen Gut und Böse schon längst verschwunden sind.

    Eine wahrhaft erschütternde, genau recherchierte Geschichte über die mexikanisch-amerikanischen Drogenkriege, über Gier und Korruption, Rache und Gerechtigkeit, Heldenmut und Hinterhältigkeit
    Inhaltsangabe auf amazon


    Das Buch hat mir grundsätzlich gut gefallen.
    Ich fand es nur, besonders eben bei einem Hörbuch, sehr verwirrend. Denn es gibt so viele verschiedene Namen, Gangs und Organisationen, da ist es fast unmöglich den Überblick zu behalten.
    Ich hoffe mal für alle Leser, dass es im Buch ein gutes Glossar gibt.
    Das ist in einem Hörbuch natürlich unmöglich.


    Die Geschichte der Drogenkriege ist sehr spannend, teilweise sehr brutal und atmosphärisch dicht erzählt.
    Don Winslow beleuchtet auch sehr viele Einzelschicksale, was es natürlich beim Überblick über Namen und Situationen nicht einfacher macht, aber dadurch erfährt man umso mehr darüber, wie alles fu ktioniert und zusammenhängt.
    Eine gute uns spannende Geschichte, aber ich würde sie eher als Buch empfehlen und vom Hörbuch eher abraten.

  16. Cover des Buches Die erstaunliche Wirkung von Glück (ISBN: 9783832163860)
    Susann Rehlein

    Die erstaunliche Wirkung von Glück

     (80)
    Aktuelle Rezension von: Bluejellow

    Cover:

    Das Cover ist sehr schön gestaltet und passt perfekt zur Geschichte. Mir gefällt auch, dass es kein Bild ist sondern ein kleines Kunstwerk ist.

    Geschichte:

    Dorle lebt in einer kleinen Wohnung in Berlin. Sie wird von den Mietern oft als Hausmädchen ausgenutzt, was sie eigentlich gar nicht ist. Sie arbeitet nämlich bei sich zu Hause und verbindet Kristalle für Kronleuchter, die der gute Joe abholt und neue Arbeit zu ihr bringt. Doch Joe ist eine energiegeladene Person und redet viel und liebt Umarmung. Dorle hingegen hasst Berührungen und will nur ihre Ruhe. Eines Tages lernt sie Frau Sonne (eine Bewohnerin des Hauses) kennen und soll ihr helfen, in ihrer Abwesenheit die Wohnung zu hüten. Dabei soll sie kleine Aufgaben bewältigen. Durch diese Begegnung, ändert sich ihr ganzes Leben.

    Charaktere und Schreibstil:

    Die Charaktere sind von den unterschiedlichsten Altersgruppen. Dorle und Joe sind die Hauptpersonen der Geschichte. Denn Dorle war schon immer ein Mensch, die Angst vor der Welt hatte und die Ruhe liebte. Sie besitzt Berührungsängste und verfällt schnell in einem Putzwahn. Frau Sonne vermutet, dass sie Depressionen hat. Dies zieht sich durch das ganze Buch. Dorle beschwört sehr schnell negative Gedanken, lässt sich aber alles mit sich gefallen und das freiwillig. Leider ist dies teilweise sehr ausführlich beschrieben. Es wird zwar sehr gut aufgezeigt, wie ein depressiver Mensch denkt, aber es werden auch unnötige Details geschrieben. Z.B. welche Farben alle Kleidung hat die sie ruasholt oder wie viel Uhr es ist. 

    Fazit:

    Ein nettes Buch, was allerdings kein Liebesroman sein sollte, denn von der Liebesgeschichte findet man so gut wie nichts im Buch. Es ist eher ein Roman über eine depressive Frau, die lernt wieder glücklich im Leben zu sein. Ich habe mich teilweise wegen dem Schreibstil durch das Buch gequält. In der Mitte wurde das Buch besser, weshalb ich es nicht abgebrochen habe, doch das Ende war wieder nicht gut. Dennoch vergebe ich die drei Sterne, weil die Geschichte über die Deppression und die Ängste ganz in Ordnung war. 

  17. Cover des Buches Die Macht des Bogens (ISBN: 9783938921340)
    Johannes Haubner

    Die Macht des Bogens

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Vergolden (ISBN: 9783766715319)
    Hans Kellner

    Vergolden

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Die Himmelsmalerin (ISBN: 9783596193219)
    Pia Rosenberger

    Die Himmelsmalerin

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Gartenkobold
    Der Debütroman von Pia Rosenberger erzählt die Geschichte von Lena Luginsland, Tochter eines Glasmalermeisters, die ihrem schweren kranken Vater hilft, der seinen Beruf fast nicht mehr ausüben kann. Sie hilft ihm als Glasmalerin und auch als Zeichnerin, obwohl die Zunft der Glasmaler das Arbeiten von Frauen verbietet, drückt sie in diesem besonderen Fall ein Auge zu, da Lena Marx Anstetter aus Tübingen versprochen ist, der sie heiraten wird, um dann die Werkstatt des Vaters zu übernehmen. Ihr Vater hat außerdem einen Teil der Werkstatt an Lionel, einen Burgunder Glasmaler vermietet, der einen Großauftrag für Kirchenfenster für die Franziskaner erhalten hat, den er in der Werkstatt Luginsland ausführen will. Als ein Mord geschieht und einer ihrer Kindheitsfreunde verdächtigt und eingesperrt wird, verwickelt sich Lena in die Aufklärung, da sie an die Unschuld ihres Freundes glaubt, aber ist er wirklich unschuldig….
    Die Protagonistin Lena ist eine recht toughe junge Frau, lebt nach dem Tod ihrer Mutter allein mit ihrem Vater und lernt schon von Kind an das Glasmalen und Zeichnen, ihr Vater lässt ihr recht viel Freiraum, leider nicht bei der Auswahl ihres zukünftigen Gatten und Nachfolgers ihres Vaters. Marx Anstetter mag vielleicht ein guter Glasmaler sein, doch er vereinigt alle negativen Attribute eines Machos. Der Glasmaler Lionel hingegen, ein smarter Mann, das Gegenteil von Marx, aber auch ein Geheimniskrämer, ein freiheitsliebender Mann, der immer mal wieder verschwindet, zieht sie mehr in ihren Bann als Marx, zumal Lionel tiefer in die Glasmalkunst einführt, während Marx ihr die Mitarbeiter verbietet.
    Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig, packend und auch mitreißend. Der Spannungsbogen vom Anfang des Romans zieht sich ohne Einbrüche bis zum Ende. Pia Rosenberger zeichnet die Charaktere des Romans sehr unterschiedlich, nicht perfekt, aber sehr authentisch und vor allen Dingen menschlich. Interessant auch die Beschreibung der eigentlichen Handwerks Kunst, des Glasmalens, sie vermittelt dem Leser erste Eindrücke.
    Es fiel mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen, ein gelungener Debütroman.
  20. Cover des Buches Emil und die Detektive (ISBN: 9783855356034)
    Erich Kästner

    Emil und die Detektive

     (595)
    Aktuelle Rezension von: Alina1011

    Emil und die Detektive ist ein Abenteuerroman für Kinder und Erwachse Von Erich Kästner.

    Meinung:

    Dieses Buch hat einen flüssigen Schreibstil. Dadurch kann man sich Personen, Ort und Handlung gut vorstellen. Die Geschichte an sich ist sehr spannend. Es wird zu keiner Zeit langweilig. Ich habe die Ausgabe mit Bildmaterial von einer Buchverfilmung. Leider weicht der Film etwas vom Buch ab. Wir mögen das Buch lieber, da Es mehr Details aufweis.

    Fazit:

    Dieser schöne Klassiker sollte in keinem Bücherregal fehlen. Es ist eine schön Geschichte über Freundschaft und Zusammenhalt.


  21. Cover des Buches Zeit der Hoffnung (ISBN: 9783442379347)
    Nora Roberts

    Zeit der Hoffnung

     (176)
    Aktuelle Rezension von: Lesebesessen

    Es geht in der Geschichte um die Suche nach drei Schlüsseln. Dafür werden drei Frauen ausgesucht, die jeweils einen Schlüssel finden müssen. Zur Erläuterung des Hintergrundes der Geschichte gibt es ein mehrere Jahrhunderte altes Bild von drei Frauen die den ausgewählten Frauen absolut gleich aussehen. Jede hat nur einen Mondphase Zeit  für die Suche.

    Als Büchernarr und Bibliothekarin liegt für Dana das Geheimnis diesmal wohl in einer Buchgeschichte, das wird auch aus dem rätselhaften Bild klar. Das gleichzeitig ihre alte Liebe aufkreuzt und sich wieder für sie zu interessieren scheint macht die Geschichte zusätzlich spannend. Die anderen Freundinnen und deren Freunde helfen auf der Suche mit, also auch Jordan, der sich trotz aller Versuche nicht abwehren lässt.

    Schwer zu sagen, ob dies Fantasy mit Liebesgeschichte oder umgekehrt ist. Man sollte für beides offen sein, sonst erreicht einen die Geschichte nicht. Es war leicht zu lesen und es gab zahlreiche Stellen wo ich spontan laut lachen musste und ein paar Stellen wo mir die Tränen in den Augen standen. Das Kopfkino ist aktiv. Es gibt immer wieder Überraschungen und wird dadurch nicht langweilig. An manchen Stellen werden ein paar Klischees abgenutzt. Insgesamt lesenswert.

  22. Cover des Buches Das Marzipanmädchen (ISBN: 9783426520253)
    Lena Johannson

    Das Marzipanmädchen

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Perle
    Klappentext:
    Lübeck, Marzipan und das Geheimnis einer Familie
    Lübeck im Jahre 1870. Die junge Marie Kröger hat nur einen Traum: Sie will einmal tänzerin werden. Doch als ihr Bruder ums Leben kommt, soll sie die väterliche Konditorei übernehmen. Schweren Herzens fügt sich Marie dem Willen des schwerkranken Vaters und meint doch mancxhmal an der Aufgabe zu verzweifeln. Als die Konditorei kurz vor dem Ruin steht, besinnt sich Marie auf das geheimnisvolle Marzipanrezept, das sich seit Genearationen im besitz ihrer Familie befindet. Nur sie weiß, wo ihr verstorbener Bruder dieses aufbewahrt hat. Kann das Rezept Marie und die Konditorei retten?

    Eigene Meinung:
    Dieses Buch entdeckte ich hier bei Lovelybooks und ging Ende Oktober in die Stadtbücherei und besorgt5e mir das Buch zum Lesen. Nur paar Tage später begann ich es auch und freute mich sehr darauf.

    Ich fühlte mich auch sehr wohl beim Lesen, wurde sofort mit Marie warm und fing schon von Anfang an mit ihr zu leiden oder mich mit ihr zu freuen. Die anderen Protagonisten waren mir nicht ganz so wichtig. Vielleicht noch ihre Familie, doch leider waren ja sehr früh einige Todesfälle.

    Ich lass das Buch innerhalb von 8 Tagen, am zweiten Tag kam ich schon nicht zum Lesen oder hatte keine richtige Lust mehr, liess mir viel Zeit damit, mehr wie 50-80 Seiten schaffte ich an einem Tag nicht, von insgesamt 440 Seiten, die das Buch zählte.

    Als sie von der Schiffsreise zurückkam, war die Leselust weniger vorhanden, ich fragte mich auch, wieso der Teil des Zaren-Besuches ausgelassen wurde und das Marzipan und das Rezept und die Herstellung kaum noch erwähnt wurde, dachte das wäre der Hauptteil des Romans. Hatte mir dann irgendwie was ganz anderes vorgestellt, wie der Verlauf des Romans hätte weitergehen können.

    Es wurde teilweise wieder interessant, doch es gab einige Seiten, die mir gar nicht gefielen, und es langweilig wurde, bzw. fand ich das ganze Buch sehr langatmig. Da hätte man einige unwichtige Sachen weglassen können und mehr zum Punkt kommen können.

    Wenn es aber um das Marzipan ging und das Rezept und Rosenwasser, welches ich genauso liebe wie Marzipan, dann war ich Feuer und Flamme. Ich war selbst schon in Lübeck, 1994, daher weiß ich wie schön diese Stadt ist und war auch in einem großen Laden mit sehr viel Mazipan zu kaufen, doch damals zu D-Mark-Zeiten sehr sehr teuer schon, ich möchte nicht wissen, heute über 20 Jahre weiter, mit Euro, wie teuer es jetzt wohl sein mag.

    Dann kam bei mir auch die Frage auf, ob es diese Konditorei wohl wirklich gegeben hat. Hätte auch gerne dort gearbeitet und Marzipan probiert und Silvester gefeiert. Die Kinder, bzw. der Sohn hat mir sehr gut gefallen, aber auch die adoptierte Tochter, sie hatten beide was von mir, aber auch Marie die Mutter, deshalb mochte ich sie trotzdem. Eine starke Frau, sie hat schon früh viel mitgemacht, aber das hat wohl fast jueder im heutigen Leben oder auch früher schon.

    Die Rezension und dier Bewertung ist mir sehr schwer gefallen.
    Da ich mich nicht entscheiden konnte ob 3 oder 4 Sterne vergebe ich hierfür 3 Sterne mit einem + dazu.

    Kann es trotzdem gut und gerne weiterempehlen,
    denn es hat mich trotzdem gut unterhalten,
    es war genau die richtige Jahreszeit,
    jetzt im November bei kaltem Regenwetter.


  23. Cover des Buches Die Perlenfischerin (ISBN: 9783404177752)
    Sabine Weiß

    Die Perlenfischerin

     (28)
    Aktuelle Rezension von: DANTE
    Nach dem Einfall Heinrich der Löwes in die Hansestadt Bardowick ist diese fast gänzlich zerstört. Während des Überfalls wird die sechsjährige Ida wird vom Rest ihrer Familie getrennt. Gerold und sein Sohn Bendix suchen verzweifelt nach Ida, doch die Suche scheint aussichtslos und die Zeit drängt, denn seine Frau Magda wurde während des Angriffs schwer verletzt. Schweren Herzens verlässt die Familie die Stadt und zieht mit Heinrichs Gefolge Richtung Lübeck.
    Ida, die das Unglück wieder aller Erwartungen überlebt hat flieht in die Wälder. Glücklicherweise trifft sie schon bald auf die Einsiedlerin Neslin, die sich ihrer annimmt. Fortan lebt die Familie in getrennten Welten, Gerold versucht in Lübeck alles um Fuß zu fassen während Ida an Neslins Seite heranwächst und die Kunst des Perlenfischens erlernt. Erst einige Jahre später erfährt Ida von ihrer eigentlichen Herkunft und macht sich gemeinsam mit ihrer Jugendliebe Esko auf die Suche nach ihrer Familie.....

    Die Geschichte fängt den Leser bereits auf den ersten Seiten ein. Dank der angenehm leise Erzählweise und der anschaulichen Beschreibungen der Gegebenheiten fliegen die Seiten nur so dahin während man Ida gespannt auf ihrem Lebensweg begleitet. Ein wirklich toller und auch lehrreicher Roman der uneingeschränkt zu empfehlen ist!
  24. Cover des Buches kochen. (ISBN: 9783710603204)
    Stevan Paul

    kochen.

     (24)
    Aktuelle Rezension von: TochterAlice

    Gibt es ein Kochbuch, das für jeden Haushalt passt? Da habe ich schon öfter drüber nachgedacht und hätte mir - wenn ich denn entsprechende Fertigkeitkeiten besessen hätte - gern selber eines gestaltet. Was es enthalten muss? Nun, Vorschläge für jeden Geschmack, die leicht abzuwandeln sind, sowohl für Feste, als auch für den Alltag. Speisen, die man mit halbwegs einfachen Mitteln zubereiten und, wenn sie sich denn bewährt haben, unkompliziert abwandeln kann.

    Und natürlich sollte es Fotos enthalten, die dem Betrachter das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen!

    Aber vor allem anderen: die Tipp- und Trickkiste sowie die Empfehlungen eines erfahrenen und guten Kochs! Das, was eine normale Hausfrau (oder ein Hausmann) eben nicht auf dem Schirm hat, nicht haben kann.

    Auch wenn es nicht alle meine Wünsche erfüllte, war "Alle meine Rezepte" von Wolfram Siebeck für mich jahrzehntelang etwas in der Art. Doch abgesehen davon, dass es nicht so viele Tipps & Tricks und null Fotos enthält, hat es sich selbst inzwischen ein bisschen überholt, finde ich.

    Und es ist "Kochen" von Stevan Paul an seine Stelle getreten, ein Kochbuch, das wirklich jeden Wunsch erfüllt. Ein toller Koch mit einem tollen Buch - ich sehe mich die nächsten paar Jahrzehnte mit ihm an der Seite in meiner Küche werkeln! Zudem ist es DER Geschenktipp schlechthin! Ich bin hin & weg von dem wundervollen Kochbuch, nicht zuletzt, weil auch die baltische Küche - sozusagen diejenige meiner Ahnen - bedacht wurde!

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