Bücher mit dem Tag "hanse"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "hanse" gekennzeichnet haben.

100 Bücher

  1. Cover des Buches To all the boys I’ve loved before (ISBN: 9783446250819)
    Jenny Han

    To all the boys I’ve loved before

     (681)
    Aktuelle Rezension von: Booklove1308

    Ich habe zuerst die Filme gesehen und dann kam ich auf die Idee die Bücher zu lesen.

    Worum geht es in dem Buch?:

    In "To all the Boys I've Loved before", geht es um Lara Jean die mit ihren zwei Schwestern und ihrem Vater in Amerika lebt. Sie hat an alle Jungs in die sie einst verliebt war einen Brief geschrieben, aber nie daran gedacht sie abzuschicken. Als plötzlich alle Briefe aus der Box von ihrer Mutter verschwunden waren, realisiert Lara Jean das jemand sie abgeschickt haben muss.

    Jenny Han hat eine unglaublich süße und spannende Liebesgeschichte geschrieben, die jeden in ihren Bann zieht.

    Ich kann dieses Buch jedem ans Herz legen!

    PS. Die Filme sind auch ganz gut (Netflix)!


  2. Cover des Buches Metro 2033 (ISBN: 9783453529687)
    Dmitry Glukhovsky

    Metro 2033

     (597)
    Aktuelle Rezension von: Kathi92

    Ich bin mit viel Begeisterung an das Buch herangegangen, da ich das Thema sehr interessant und spannend finde.

    Leider breche ich jetzt nach ca. 200 Seiten erstmal ab. Der Schreibstil ist gar nicht meins, ich finde es sehr anstrengend und gar nicht flüssig zu lesen. Zudem stören mich die ewig langen Dialoge, der Redefluss eines Charakters nimmt gerne mal 1-2 Seiten in Anspruch und gleicht eher einem Monolog.

    Wenn ich doch nochmal die Muse finde, gebe ich dem Buch vielleicht nochmal eine Chance. Aber jetzt bin ich erstmal ziemlich genervt und lege es ganz hinten in den Schrank. Schade drum


  3. Cover des Buches Das Gold des Meeres (ISBN: 9783442483181)
    Daniel Wolf

    Das Gold des Meeres

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28
    Einen ganz knappen Blick auf die Handlung erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Dieser dritte Band der Reihe "Michel de Fleury" kann es durchaus mit den beiden Vorgängern aufnehmen.

    Gekonnt entwickelt der Autor die Familiengeschichte der Fleury´s weiter. Dabei werden auch die Charaktere behutsam verändert; von Generation zu Generation werden Charakterzüge mal sanft verändert, mal werden neue, andere begründet.

    In vorliegendem Buch ist das kaufmännische Talent weniger ausgeprägt, dafür sind die Hauptfiguren diesmal eine starke Frau und ein zunächst recht wankelmütiger Mann.

    Die Handlung beschreibt eine weite, sehr aufregende und von mannigfaltigen Gefahren und Abenteuern gespickte Handelsreise. Die geht nicht nur über Land, sondern auch über das Meer bis weit in den Osten.

    Der Autor schreibt wie immer sehr bildgewaltig und gefühlvoll. Das mittelalterliche Leben mit seinen vielfältigen Gefahren vermag er sehr detailliert und lebendig aufleben.

    Das Buch hat mir erneut sehr viel Freude gemacht und ich freue mich schon auf den vierten Band.
  4. Cover des Buches Die Perlenprinzessin. Rivalen (ISBN: 9783426526057)
    Iny Lorentz

    Die Perlenprinzessin. Rivalen

     (43)
    Aktuelle Rezension von: IvoryLucy

    Dass die Autoren hinter dem Namen Iny Lorentz überhaupt noch Ideen haben, finde ich ganz faszinierend. So viele Bücher sind schon erschienen und die, die ich bisher gelesen habe, sind in der Qualität wirklich sehr hoch. Die Sprache ist stets angemessen zur erzählten Zeit, die Namen passen ebenfalls in die Zeit und zu den Charakteren, die Geschichten haben einen wahren historischen Rahmen und sind gut recherchiert. Dieses Buch macht da keine Ausnahme. 

    Dennoch lässt es mich ein wenig zwigespalten zurück. Der Klappentext ließ mich eine andere Geschichte vermuten. Auch steht da etwas von "exotisch" und dabei finde ich das Buch gar nicht exotisch, da sich die Handlung zumeist im Nordseeraum abspielt.

    Mit den beiden weiblichen Hauptcharakteren Mina und Erna wurde ich nicht richtig warm. Ich weiß bis zum Ende des Buches nicht wirklich, wie ich die beiden nehmen soll. Unsympathisch sind sie mir nicht, ich verstehe ihre Gefühle und Gedanken, aber ich komme an beide nicht so richtig ran. Bei den anderen Charakteren sieht es ganz anders aus. Selbst die augenscheinlich bösen Charaktere konnte ich gut greifen und sie entsprechend einordnen. 

    Das Buch handelt in Zeitsprüngen die Geschichte vieler Menschen ab. Am Anfang war es noch einfach, aber nachher waren es ganz schön viele Namen. "Okay, das jetzt war der Sohn von dem... Nee, Moment... Das war doch... Ach und der ist jetzt ja älter und folglich sein Großvater." Man musste ein wenig nachdenken, weil aus den jungen Charakteren plötzlich Mütter, Väter  Großmütter und Großväter werden.

    Ich habe früher mit Leidenschaft Piratengeschichten gelesen. Diese Geschichte hier entwickelte sich anfangs zu diesen Geschichten, die ich damals so liebte. Piraten, Seefahrer, ferne Inseln. Allerdings ist dies hauptsächlich zu Beginn des Buches.

    Zum Ende hin wurde mir die lange Handlung ein bisschen zu viel. Es gab für mich keinen roten Faden mehr, der sich für mich durch die Geschichte zog.

    Mir haben andere Iny Lorentz Bücher weitaus besser gefallen. Die Fortsetzung lese ich dennoch, da ich hoffe, dass es mir auf der Südseeinsel besser gefällt als in Hamburg und England. 

  5. Cover des Buches Im Zeichen des Löwen (ISBN: 9783442490035)
    Daniel Wolf

    Im Zeichen des Löwen

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Klusi

    In Daniel Wolfs aktuellem Roman, der in Friesland im 14. Jahrhundert spielt, geht es um zwei verfeindete Familien. Die Blutfehde ist zwischen Wilke Tammen Osinga und Enne Rycken entbrannt, denn alles beginnt damit, dass Wilke eine Nachricht erhält, Enne hätte seinen ältesten Sohn Unicke umgebracht. Wilke Tammens Rache ist furchtbar, und er verpflichtet seine ganze Familie, ihn zu unterstützen, auch seinen Sohn Jann Wilken, den er eigentlich verachtet, weil er als Bastard geboren ist. Und obwohl er kaum ein gutes Wort oder einen Blick für Jann übrig hat, erwartet Wilke, dass auch dieser Sohn ihm in den Kampf folgt. Dabei möchte Jann nichts lieber, als Schiffe konstruieren und bauen. Das ist seine ganze Leidenschaft, und darin ist er richtig gut, nur leider kann er offiziell nie ein Schiffbauer werden, denn als Bastard wird ihm der Zutritt zur Gilde nicht gestattet. Zudem ist er auch noch unglücklich in Jorien verliebt, die Tochter des Schiffbaumeisters Folkmar Peters, bei dem er arbeitet. Auch hier hat er wieder schlechte Karten, denn als Bastard bleibt ihm auch diese Verbindung verwehrt.

    Enne, der Erzfeind der Familie Osinga, ist das Oberhaupt der Familie Hylkena zu Duvelslond. Eigentlich besteht Ennes Familie nur noch aus ihm selbst und seiner Schwester Alke, die eine gefürchtete Alchimistin ist.

    Alle Tragödien, sie sich im Verlauf des 925 Seiten starken Romans ereignen, haben direkt oder indirekt ihren Ursprung in dieser unglücklichen Fehde zwischen den beiden Familien. Was sich alles abspielt, darauf möchte ich gar nicht näher eingehen, um die Spannung nicht zu zerstören. Jann, der wichtigste Charakter im Roman ist ein sympathischer Mann, der sich nicht so leicht unterkriegen lässt, obwohl ihm immer wieder Steine in den Weg gelegt werden. Er baut erfolgreiche Geschäftsbeziehungen nach Lübeck auf und findet dort einflussreiche Freunde. Hier fließt auch ein Teil der Geschichte des damaligen Städtebündnisses, der Hanse, mit ein.

    Auch Bremen spielt eine nicht unwesentliche Rolle im Roman, denn dort lebt Folkmars Schwester, Theda Peters und leitet den Beginenorden Sankt Katharinen. Auch hierzu entstehen im Lauf des Romans einige Verknüpfungen.

    Die Handlung erstreckt sich über 33 Jahre, beginnend im Jahr 1350, bis 1383, wo man im Epilog erfährt, wie es mit den lieb gewonnenen Charakteren weiter geht. Ja, lieb gewonnen habe ich einige Charaktere. Da ist zum einen Jann, der unermüdliche Kämpfer, der stets für Gerechtigkeit einsteht und sich vom Leben nicht unterkriegen lässt. Auch sein Bruder Abbe, Wilkes Drittgeborener, ist ein kluger und sympathischer Mensch, mit dem es aber das Leben auch nicht gut gemeint hat, denn er ist ein Krüppel und hat damit nicht viel mehr Rechte als ein Bastard. Im Verlauf der Geschichte wird immer wieder klar, wie ungerecht (oder auch selbstgerecht) die Menschen damals dachten und handelten. Jemand, der eine angeborene Behinderung aufwies, wurde abfällig betrachtet, und hinter einem körperlichen Gebrechen wurde auch schnell eine geistige Störung vermutet und der Betroffene als dumm und unzurechnungsfähig abgestempelt.

    Alles in allem beweist sich Daniel Wolf hier wieder als grandioser Erzähler mit einem enormen historischen Wissen. Vor allem der Schiffbau der damaligen Zeit wird sehr detailliert dargestellt. Auf der inneren hinteren Buchklappe ist eine Kogge aus dem 14. Jahrhundert abgebildet. Auch gibt es hinten im Buch glücklicherweise ein Glossar der friesischen und maritimen Begriffe, mit denen ich teilweise so meine liebe Not hatte.

    Es waren raue, gefährliche Zeiten, die damals in Friesland herrschten, und die Ereignisse sind auch ungeschönt dargestellt. Gerade das Los der einfachen Bevölkerung wird immer wieder thematisiert. Vor allem das Leben in Warfstede kann man sich bildhaft vorstellen, denn von dem Ort gibt es eine kleine Karte vorne im Buch. Auch ein Personenverzeichnis findet man dort, was auch wichtig ist, denn es sind im Verlauf der Geschichte sehr viele Charaktere eingebunden.

    Mir hat Janns Geschichte gut gefallen, auch wenn mich die vielen Fachbegriffe und Erläuterungen zum Koggenbau ziemlich an meine Grenzen gebracht haben. Das ist auch der Grund, wieso ich ziemlich lange an dem Buch gelesen habe, denn manchmal ging es nur „häppchenweise“ vorwärts, da es doch ein paar Längen in der Geschichte gibt. Auch einige Handlungen der an sich guten Charaktere waren für mich manchmal fragwürdig und irritierend.

    Ich muss gestehen, dass für mich das Buch nicht ganz an die Fleury-Saga heran kommt. Da hinter dem Titel „Im Zeichen des Löwen“ angegeben ist, es würde sich um die Friesen-Saga 1 handeln, gehe ich davon aus, dass es demnächst weitere Bände dazu geben wird. Darauf bin ich auf jeden Fall gespannt.

  6. Cover des Buches Buddenbrooks (ISBN: 9783596521487)
    Thomas Mann

    Buddenbrooks

     (2.359)
    Aktuelle Rezension von: AnnikaKemmeter

    Ein großes Stück Weltliteratur. Die Erzählweise ist erstklassig. Die Charaktere nur im Außenblick stereotyp, entfalten ihre Facetten, sobald sich der Autor ihnen zuwendet. Leider hat es auch seine Längen, vielleicht besonders für den heutigen Leser. Aber die Botschaft kommt auf leisen Sohlen und unaufdringlich erst ganz am Ende. Warum geht diese Familie unter? Für mich führt der falschverstandene Stolz und der selbsterzeugte Druck zu den entscheidenden Fehlentscheidungen.

  7. Cover des Buches Hansetochter (ISBN: 9783404168873)
    Sabine Weiß

    Hansetochter

     (55)
    Aktuelle Rezension von: elfriede4

    Sehr anschauliche Erzählung, das historische Umfeld wird ohne große Längen dargestellt und zieht mich schnell in seinen Bann.
    Im 14. Jahrhundert festigte sich die führende Rolle Lübecks innerhalb der Hanse. Viele Kaufleute hatten jedoch in der Schlacht von Visby 1361, in der der dänischen König die Stadt eroberte, viel verloren und versuchten nun, Einfluss auf die Politik zu nehmen. Auch untereinander gab es Rivalitäten zwischen den Hansestädten und Fremde wie Adrian aus Brügge hatten es schwer, in solch eingeschworene Seilschaften, wie die der Lübecker Rats- und Kaufherrenschaft einzudringen, sei es durch Heirat oder Geschäfte.
    Vor diesem gut recherchierten und lebendig dargestellten historischen Hintergrund spielt das spannende, intriegenreiche Familiendrama der Kaufmannsfamilie Vresdorp.
    Die Hauptgestalt, Henrike Vresdorp, ist mir auf Anhieb sympathisch. Noch nicht volljährig, zudem weiblich, fehlt ihr zwar Erfahrung und Menschenkenntnis, nicht aber Mut, Intelligenz und Willenskraft, um allen Anfeindungen zu begegnen und ihre Interessen und Rechte als Tochter des plötzlich verstorbenen Kaufmannes Konrad Vrestorp gegenüber ihren habgierigen und betrügerischen Verwandten zu verteidigen.
    Weil sie sich auch für ihren jüngeren Bruder Simon und ihre Tante Asta einsetzt, gerät sie einmal mehr in große Bedrängnis und man muss mitfiebern, wie sie aus den fast aussichtslosen Situationen herauskommt. Doch es wäre kein Roman, wenn nicht immer wieder ein glücklicher Zufall oder ein Helfer in der Not auftauchen würde. Das ist jedoch sprachlich und dramaturgisch so gut gelungen, dass es nie ins Kitschige abgleitet.
    Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen. Schon damals konnten beherzte Frauen mit Mut und Geschick viel erreichen, wenn auch mit ungleich mehr Schwierigkeiten und Widerständen, als wir es uns heute vorstellen können. Das hat mich sehr beeindruckt.

  8. Cover des Buches Leinen los, Seeräubermoses (ISBN: 9783789120206)
    Kirsten Boie

    Leinen los, Seeräubermoses

     (17)
    Aktuelle Rezension von: vielleser18
    Seeräuber-Moses ist nun Prinzessin auf dem Schloss, sie hat den Blutroten Blutrubin gefunden und er ist nun sicher bei den Seeräubern auf der Insel versteckt. Eigentlich sollte nun alles in Ordnung sein - aber nicht nur, dass Moses sich gar nicht mit dem Prinzessinnenleben anfreunden kann, passieren auch allerhand Dinge, die das Leben von Moses und den Seeräubern wieder durcheinander wirbeln.

    Dies ist der zweite Band um Seeräubermoses von Kirsten Boie. Wir kannten den ersten Band noch nicht, kamen aber gut in die Geschichte hinein. Wir - das ist mein 6jähriger Sohn, dem ich die Geschichte vorgelesen habe  und ich. Wir haben zwar eine ganze Weile für das 320 seitige Buch gebraucht, aber das war kein Probem.
    Meinem Sohn haben auch die Bandwurmsätze gefallen, dadurch wurde die Geschichte schön ausgeschmückt und hat richtig Spaß gemacht.
    Am besten gefallen haben ihm die Protagonisten: die Dohle Schnackfass, Seeräubermoses, Lütt Hein und Olle Holzbein, aber auch Rosa Rosenduft und die Prinzessin Isadora . Nicht jeder von denen war eine gute Figur, aber gerade das macht ja eine gute Geschichte aus, dass es gute und schlechte Figuren beherbergt.
    Besonders gut gefallen (als Mutter) hat mir die persönliche Ansprache der Autorin, die an vielen Stellen den Leser direkt "mit an Bord" nimmt. So erklärt sie den jungen Lesern viele Situationen, die damals ganz anders waren als heute, dies wird von ihr auch gleich bewertet , so dass die Geschichte authentisch beschrieben wird, aber auch der Bezug zur heutigen Zeit gezogen wird.


    Mein Sohn bekommt viel vorgelesen, auch längere Geschichten, daher war dieses Buch für ihn kein Problem. Aber es ist anspruchsvoll und daher wirklich nur für Kinder geeignet, die lange und konzentriert zuhören könnnen. Ein bestimmtes Lesealter kann ich daher nicht bestimmen, es kommt auf das bisherige Leseverhalten an. Allerdings ist es eher ein Buch zum vorlesen, und für Leseanfänger zu schwierig, um es selber zu lesen.
    Wir jedenfalls haben es mit Begeisterung gelesen.
  9. Cover des Buches Im Schatten der Hanse (ISBN: 9783954517206)
    Henning Mützlitz

    Im Schatten der Hanse

     (17)
    Aktuelle Rezension von: KerstinnI
    ,,Wenigstens spülen sie den Unrat in den Fluss, dachte Jacob, als er den Blick von dem Butzenfenster und dem Schleier aus Tropfen abwandte. Er war dankbar dafür, dass sein Vater vor einigen Jahren die Fenster mit venezianischem Glas hatte ausfassen lassen. Nur die Oberschicht konnte sich einen derartigen Luxus leisten, hinaus in den Regen zu sehen ohne dass die Nässe hereinkam. Auch der Gestank, der sich in den vergangenen Wochen wie eine Glocke über die Travestadt gelegt hatte, war mit dem Niederschlag verschwunden." (19) Henning Mützlitz schafft es, die Stimmung des Mittelalters, voller Düsterer Gewalt, Intrigen, traurigen Schicksalen und der Gier nach Macht, auf den Leser wirken zu lassen. Zum Inhalt:Jacob Wallersen übernimmt nach dem plötzlichen Tod seines wohlhabenden Vaters und des Bruders die Familien Geschäfte. Er stellt fest, dass der Vater ihm nicht nur einen Berg von Schulden hinterlassen hat, sondern auch Geschäftsbeziehungen, die nicht so vertrauensvoll sind, wie er es sich erhofft hatte. Seine letzte Hoffnung ist die Heimkehr des letzten Handelsschiffes, beladen mit wertvollen Pelzen. Auf diesem Schiff ist auch der Steuermann Matt, der nicht nur einen blinden Passagier entdeckt, sondern auch Piraten, die die Heimkehr nach Lübeck verhindern wollen. Somit beginnt für alle ein Kampf ums Überleben... Die Stimmung ist, wie oben bereits erwähnt, düster und sehr gelungen. Die viele Gewalt, Rücksichtslosigkeit und die familiären Verstrickungen sind gut dargestellt. Jacob ist von Anfang an sehr naiv, aber der Charakter ist konstant und der Autor bleibt seinem Stil treu. Ebenso bei den andern Protsgonisten, insbesondere Matt hat mit gefallen, ebenso Lidia, ich konnte beide vor meinen Augen sehen. Auch Svanja ist gut gelungen und ein interessante Persönlichkeit. Der Schreibstil ist gut. Lediglich der Anfang war etwas lang, so dass ich Probleme hatte, in die. Geschichte zu finden. Dies hat sich dann jedoch gegeben. Es dauerte einfach ein wenig, bis die Geschichte Fahrt aufgenommen hat und alle Persönlichkeiten vorgestellt sind. Was mich etwas stört, ist dass auf dem Umschlag zum einen historischer Kriminalroman und auf der Rückseite dann Mittelalterthriller steht. Im Grunde würde ich dieses Buch tatsächlich eher dem Genre Historischer Roman zuordnen. Klassische Krimianteile vermisse ich. Auch für einen Thriller ist es dann doch nicht spannend genug. Ingesamt ist es ein solider Roman. Dennoch hadere ich sehr mit dem Ende. Viele Fragen werden geklärt, jedoch bleiben für mein Empfinden ebenso viele Fragen offen. Vielleicht gibt es einen zweiten Teil, der diese klärt, jedoch lässt nichts eindeutig darauf schließen, Motive sind mir unklar und Hintergründe offen. Zwar hat das Lesen Spaß gemacht, aber die offenen Fragen stören mich. Daher gebe ich für dieses Buch drei Sterne, diese sind absolut verdient.
  10. Cover des Buches Die Hanse im Kampf (ISBN: 9781707994472)
    Adrian Adler

    Die Hanse im Kampf

     (20)
    Aktuelle Rezension von: bettinahertz

    Inhalt:

    „Man schreibt das Jahr 1368. In der Mündung der Elbe sinkt eine Hamburger Kogge im Sturm. Ein Strandräuber will diese Gelegenheit nutzen, um den achtjährigen Martin in sein schmutziges Gewerbe einzuführen. Der Junge zeigt sich wenig lernwillig und verhilft lieber dem gefangenen Hansekaufmann zur Flucht. Als Dank wird er in dessen Hamburger Familie aufgenommen.

    Für Martin beginnt ein neues Leben in der großen Stadt. Er möchte das Geheimnis seiner Herkunft lösen. Wer sind seine wahren Eltern? Hat er noch Geschwister? Wo wurde er geboren?

    Unternehmen Sie eine Zeitreise in das Nordeuropa des Spätmittelalters: nach Hamburg, Bergen, Wismar, Brügge, Ostfriesland, Kopenhagen und in das Emirat Granada.

    Lernen Sie die wichtigsten Akteure der damaligen Zeit persönlich kennen: Königin Margarethe von Dänemark, Klaus Störtebeker, die Ratsherren der Hansestädte, die wilden ostfriesischen Häuptlinge und natürlich auch den Hamburger Scharfrichter.

    Dieser spannende Abenteuerroman beschreibt den Kampf der Hansestädte gegen Piraten und Strandräuber. Die historischen Fakten werden in eine unterhaltsame Rahmenhandlung eingebunden. Dieses Buch wird alle Einwohner und Besucher Norddeutschlands interessieren, die mehr über die wahre Geschichte der Region erfahren möchten. Dieser Roman eignet sich hervorragend als Urlaubslektüre an der Nord- und Ostseeküste.“


    In diesem richtig gut recherchierten historischen Roman entführt uns Autor Adrian Adler ins Jahr 1368. Wir lernen Herrmann und Martin kennen und gehen ihren gemeinsamen Weg bis ins Jahr 1401. Dieser ist ein sehr abenteuerlicher, aber auch durch historische Ereignisse und Figuren wunderbar belegt. Zwei der bekanntesten Figuren sind wohl Klaus Störtebecker und die dänische Königin Margarete. 


    Der Schreibstil hat mir sehr gefallen, Adrian Adler verknüpft hier perfekt Historie und Fiction und lässt die Hansestädte, politische Entwicklungen, Piratentum, Strandraub, Sklaverei und das Alltagsleben an sich in dieser Zeit sehr authentisch einfließen.

    Das Buch selbst hat ein aussagefähiges Cover inkl. Titel, beides passen perfekt zur Geschichte. Hervorheben möchte ich auf jeden Fall den informativen Teil, den der Autor mit angefügt hat - sehr umfangreich, aussagekräftig  und lehrreich. Hat mir super gefallen.


    Insgesamt ein sehr spannender und abenteuerlicher Roman, der die damaligen Umstände und Situationen toll in Szene setzt. Ich empfehle diesen historischen Roman uneingeschränkt weiter und vergebe dafür volle Punktzahl.

  11. Cover des Buches Schicksalsstürme (ISBN: 9783492274166)
    Melanie Metzenthin

    Schicksalsstürme

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Saphir610

    3,5 Sterne

    Im Frühjahr 1428 strandet ein verletzter Schiffsbrüchiger am Ostseeufer bei Heiligenhafen. Wer ist dieser Mann, der sein Gedächtnis verloren hat? Er hat Glück und wird von der Tochter des Kaptäns Dührsen gesund gepflegt. Es ist die Zeit des Krieges zwischen Hanse und Dänemark und er könnte auch ein dänischer Spion sein. Was passiert, wenn der Schiffsbrüchige seine Erinnerungen wieder findet?

    Das ist hier ein interessanter historischer Roman, der in einer Gegend spielt, von der ich bisher als in diesem Genre eher nichts gelesen habe. Für mich ist es eine sehr gute Wahl für den Schauplatz und Zeit. Die Figuren sind gut gewählt, mit einigen Facetten. Die Autorin hat versucht, den Charakteren mehrere Seiten zu geben. Der Schmuggler, der so ein netter Typ ist, der Schiffbrüchige, der kämpfen kann wie sonst keiner, und andersrum sein Leben einsetzt.

    Vielschichtig und interessant, vom Thema und den Figuren. Die Autorin versteht ihr Handwerk. Doch mir hat ein wenig mehr Tiefgang gefehlt, die Personen blieben etwas flach, obwohl alles stimmte.

  12. Cover des Buches Rungholts Ehre (ISBN: 9783734105517)
    Derek Meister

    Rungholts Ehre

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf das Geschehen kann der Leser hier auf der Buchseite werfen. Meine persönliche Meinung:

    Die wesentlichen Punkte habe ich schon in der Überschrift zusammen gefasst.

    Der Start in die Reihe ist sehr breit angelegt, ich war hin- und wieder direkt versucht das Buch abzubrechen. Nach einer gewissen Durststrecke kam dann doch ab und an die eine oder andere Spannungspitze zum Vorschein. Erst gegen Ende des Buches zog das Spannungsniveau an.

    Das  historische Umfeld wurde recht gut aber eben auch sehr erschöpfend herausgearbeitet. Die Fülle von Anwendung historischer Begriffe und Wortwendungen hat mich ziemlich genervt. Der Versuch, dem Buch einen Hauch der damaligen Zeit einzuhauchen ist für dadurch aber nicht aufgegangen. Das Buch liest sich eher wie ein nur wenig ansprechender Krimi der zufällig im 14. Jahrhundert spielt. In der Handlung habe ich einige Stellen entdeckt, die mich an der Logik der betreffenden Handlung zweifeln ließen.

    Der Autor hat mit dem Protagonisten eine aussergewöhnliche Hauptfigur geschaffen. Dazu einen dicken, fetten Mann mit einem dunklen Hintergrund zu wählen, ist schon mutig. Allerdings konnte mich keine der handelnden Personen recht überzeugen. Die Charaktere blieben trotz diverser Klischees  blass und konturlos.

    Das Buch hat zwar einen Schluss, der den gegenwärtigen Fall (weitgehend) zu einem Ende führt - trotzdem bleiben diverse Handlungsstränge offen. Wer also mehr wissen will, kommt nicht umhin auch den/die Folgebände zu lesen. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich das tun will.......!

  13. Cover des Buches Der letzte Grund (ISBN: 9783865327482)
    Volker Pesch

    Der letzte Grund

     (12)
    Aktuelle Rezension von: DiPri

    Als ich zu lesen begann, dachte ich bei mir, naja, Schiffe interessieren mich jetzt nicht so sehr. Doch sehr schnell wurde klar, dieses Schiff hat eine (interessante) Geschichte. Es wird herausgestellt, wie erlittene Kriegsverbrechen und Traumata die nachfolgenden Generationen berühren können.

    Der Autor Volker Pesch bleibt beim Thema und erzählt die Geschichte ohne große Umschweife oder Ausschmückungen, sodass der Krimi spannend bleibt, von der ersten bis zur letzten Seite.

    Absolute Leseempfehlung.

  14. Cover des Buches Das Geheimnis von Stralsund (ISBN: 9783404171460)
    Sabine Weiß

    Das Geheimnis von Stralsund

     (52)
    Aktuelle Rezension von: itwt69
    Der historische Roman von Sabine Weiß spielt während des Dreißigjährigen Krieges in und um Stralsund. Diesen Abschnitt der Geschichte hatte ich noch nicht so sehr beachtet, deswegen war es für mich sehr interessant. Das Buch hat sich teilweise ein wenig gezogen, ein paar Seiten weniger hätten da gut getan. Deswegen "nur" 3,5 Sterne.
  15. Cover des Buches Das weiße Gold der Hanse (ISBN: 9783404178896)
    Ruben Laurin

    Das weiße Gold der Hanse

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Sie nannte ihn Moses, da man ihn auch im Wasser fand.
    Als Piraten das Schiff seines Vaters überfallen hatten ging er mit der Pinasse über Bord, trieb viele Tage in der Ostsee und wurde dann halbtot herausgefischt. Rebecca, die jüdische Gespielin des Kaufmanns Jacobi bringt ihn ins Leben zurück und nimmt ihn als kleinen Bruder an. Gemeinsam erleben sie viele Grausamkeiten, aber was ihnen das Leben auch bringt, sie machen das Beste daraus und glauben immer an ihre eigene Stärke und das sich das Blatt wenden wird.

    Ich habe mir das Buch ausgewählt, da mir das Cover sehr gut gefallen hat und ich eigentlich noch sehr wenig über die Seefahrt in der Ostsee in historischen Romanen gelesen habe.
    Auch die guten Rezensionen haben mich neugierig gemacht und ich kann vorweg nehmen, ich habe meine Entscheidung nicht bereut, sondern bin der Meinung das ich für mich genau das richtige Buch gefunden habe.
    Abenteuer, Spannung, Liebesgeschichte, Freundschaft, Verrat und viel historischer Hintergrund sind hier in einem Buch auf wunderbare Weise verbunden worden.

    Dieser geschichtliche Roman, über den kleinen Jungen, der als 8 jähriger mit seinem Vater auf dessen Handelsschiff unterwegs von Piraten überfallen wird, ist in meinen Augen sehr spannend geschrieben und geschichtlich sehr gut recherchiert.
    Man bekommt einen Einblick in das Leben der Kaufleute zur See Mitte des 14. Jahrhunderts. Die Seewege zwischen England, Russland , Dänemark und hier.
    Die Person des kleinen Moses der später ein Kaufmann wird hat mir sehr gut gefallen. Er muss in seiner Kindheit nach seiner Rettung vieles erdulden, da der Kaufmann Jacobi ein böser Mann ist und ihn strietzt und quält wo er nur kann.
    In einem günstigen Moment gelingt Rebecca und ihm die Flucht und sie kommen nach Lübeck. Dort ergeht es ihnen ein wenig besser, aber auch hier haben sie mit Vorurteilen zu kämpfen. Der Glaube an sich selbst und glückliche Zufälle wollen es aber das Moses der kleinen Kaufmannstochter Traudi auffällt und diese sich Hals über Kopf in ihn verliebt. Noch ist sie aber mit ihren 6 Jahren viel zu jung um zu heiraten, doch die Idee daran hat sich in ihr festgesetzt.
    Moses hat bei seiner Tortour in der Ostsee leider auch jegliches Wissen aus der Zeit davor verloren. Er scheint ein Engländer zu sein, da er neben dem niederdeutschen auch die englische Sprache perfekt beherrscht.
    So macht er sich , als sich ihm die Möglichkeit bietet auf den Weg den Mörder seines Vaters zu finden und den Vater zu rächen.
    Man erfährt sehr viel über das Leben Mitte des 14. Jahrhunderts.
    Als über fünfzigjähriger Mann trifft Moses alias Bertram Morneweg auf einen jungen Maler der am Leben zu verzweifeln scheint und erzählt ihm seine Lebensgeschichte. Erst nach zwei Erzählungen erkennt der Maler das es sich bei der Geschichte um die des Kaufmanns selbst handelt.
    Als Leser kommt man schon eher dahinter und so habe ich genau verfolgt was da passierte. Man kannte ja praktisch schon Personen am Ende der Geschichte und ich fand es sehr spanndend zu erfahren wie sie zu denen wurden, die sie nachher sind.
    Trotz seiner über 600 Seiten fühlte ich mich an keiner Stelle gelangweilt. Der Autor hat es für mich geschafft den Spannungsbogen in Wellen immer wieder neu aufzubauen und ich habe das Buch mit viel Begeisterung gelesen.
    Nachdem es dann leider zu Ende war musste ich mich von den Protagonisten verabschieden. Es fiel mir gedanklich schwer, denn ich fand mich bis zum Schluss mitten in der Geschichte drin.

    Ich kann das Buch für Leser die historische Romane lieben auf jeden Fall wärmstens empfehlen.


  16. Cover des Buches Gold des Südens 1 (ISBN: 9783426434789)
    Ulf Schiewe

    Gold des Südens 1

     (13)
    Aktuelle Rezension von: thora01
    Inhalt/Klappentext: Karibik 1635: In den spanischen Kolonien hat der Schwarzhandel überhand genommen. Der neue Gouverneur von Hispaniola schwört, jeden Schmuggler, den er erwischt, eigenhändig aufzuhängen. Die schöne Doña Maria zittert um ihren Gemahl, einem reichen Pflanzer und heimlichen Drahtzieher des verbotenen Handels. Im fernen Bremen hat der junge Handelsherr Jan van Hagen nur die Wahl zwischen Schuldturm und Flucht in die Neue Welt, um als Schmuggler das verlorene Familienvermögen wieder herzustellen.

    Diese Serie ist sehr gelungen. Der Schreibstil gefällt mir sehr. Es enthält alle Elemente die ich mir für einen sommerlich leichten historischen Roman wünsche. Es wechseln sich Action mit Emotionen perfekt ab. Die Protagonisten sind sehr sympathisch geschrieben nur das tiefgründige hat mir ein wenig gefehlt. Die Handlungsschauplätze finde ich sind sehr realitätsnah gestaltet. Die Geschichte selbst ist gut, aber die kleinen Sprünge haben mir nicht ganz so gut gefallen. Es ist ein leichter Sommerroman bei dem ich einfach nur genießen konnte.
  17. Cover des Buches Historischer Atlas Deutschland (ISBN: 9783850331951)
    Manfred Scheuch

    Historischer Atlas Deutschland

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Von Piraten und Pfeffersäcken: Norddeutsche Zeitreisen (ISBN: 9783000529405)
    Heiko Kraft

    Von Piraten und Pfeffersäcken: Norddeutsche Zeitreisen

     (60)
    Aktuelle Rezension von: liesmal50

    Zwischen dem Titel „Von Piraten und Pfeffersäcken“ und dem Untertitel  „Norddeutsche Zeitreisen – Hansezeit 1368 bis 1401“ – Heiko Kraft -   befindet sich ein farbenfrohes Bild, auf dem viele Situationen aus der damaligen Zeit dargestellt sind. Dieses Cover und dazu die Buchbeschreibung, in der es heißt, dass es sich um einen spannenden Abenteuerroman handelt, der die wahre Geschichte der Region erzählt, haben mich neugierig gemacht. Empfohlen als Lektüre für die Strandkörbe von Nord- und Ostsee, habe ich das Buch in meinem Urlaub gelesen, der mich von Hamburg aus nach Bergen und in Norwegens Fjorde führte.

    In Bergen angekommen, konnte ich sehr gut in die Erzählungen hineinfinden und mich der Hamburger Hanse-Kaufmannsfamilie Nienkerken und besonders des an Sohnes statt angenommen Martin sehr nah fühlen. Für mich war das Buch tatsächlich eine Zeitreise. Habe ich für die Strecke Hamburg – Bergen einen entspannten Flug von eineinhalb Stunden gebraucht, dauerte die Reise mit dem Schiff damals mindestens sechs Wochen und von Entspannung konnte wirklich keine Rede sein. Sehr deutlich  schildert der Autor, welchen Strapazen, Schwierigkeiten und Gefahren die Seemänner und die Kaufleute ausgesetzt waren. Sach- und fachkundig und richtig gut recherchiert wird hier ein interessantes Stück Geschichte erzählt. Besonders deutlich wurde mir das in Bergen, als ich mich im Hanseviertel Bryggen befand, das seit 1979 mit seinen etwa 60 Gebäuden auf der Liste des Weltkulturerbes der Unesco steht. Viele Häuser mit ihren Räumlichkeiten, wie sie im Buch beschrieben werden, haben mich in die Vergangenheit entführt und mir ein lebendiges Stück Geschichte gezeigt.

    Einfach großartig ist es Heiko Kraft gelungen, Geschichtliches sehr spannend und interessant zu vermitteln. Er stellte dem realen Hamburger Kaufmann und Ratsherrn Hermann Nienkerken fiktive Familienmitglieder an die Seite und hat so einen unterhaltsamen und glaubwürdigen Roman geschrieben, der Wahrheit und Fiktion wunderbar miteinander verbindet.

    Außer nach Hamburg und Bergen führt die Zeitreise nach Wismar, Brügge, Ostfriesland, Kopenhagen und in das Emirat Granada. In dem Zusammenhang wird auch erzählt von der derzeitigen Königin Margarethe von Dänemark. Für mich als Kind von der Nordseeküste ist es ein tolles Erlebnis, auch Klaus Störtebeker und den ostfriesischen Häuptlingen zu begegnen, obwohl das wohl ziemlich raue Gesellen waren.

    Sehenswert sind die Illustrationen auf den beiden Umschlagklappen des Buches. Im Anhang gibt es Empfehlungen zum weiteren Eintauchen in die Hansezeit, allerhand Wissenswertes zur Person des Klaus Störtebeker, zur altmodischen Sprache, außerdem Geschichtsdaten und Worterklärungen sowie ein Personenverzeichnis mit dem Hinweis darauf, ob es sich um reale oder fiktive Charaktere handelt.

    Für mich ist das Buch eine unterhaltsame und interessante Art von Geschichtsunterricht, wie ich sie detailgetreuer und spannender in meiner gesamten Schulzeit nicht erlebt habe.  Gern empfehle ich das Buch allen, die historische Romane mögen und dabei viel Wissenswertes erfahren können. Bei mir hat das Buch  Lust auf weitere Geschichten aus der Hansezeit geweckt.   

  19. Cover des Buches Die Deutsche Hanse (ISBN: 9783499627866)
    Gisela Graichen

    Die Deutsche Hanse

     (5)
    Aktuelle Rezension von: thursdaynext
    Die (deutsche) Hanse und alles was damit zusammenhängt, minutiös recherchiert , fein buntbebildert und detailliert bis an die Grenze des Erträglichen . Ein perfektes Sachbuch für Menschen die alles ganz genau wissen möchten. (Ca. 28 Seiten allein der Anhang/Literatur) Für vielseitig ungebildete Leser wie mich, die sich gerne einen lauen Überblick verschaffen wollen ein schwieriges Buch, da ob der ausführlichen Schilderungen das überblättern, mit Wiedereinstieg schwer fällt. Wer sich exakt mit allen bekannten Fakten eindecken möchte und fade Beschreibungen nicht abschrecken liest hier richtig. Um klarzustellen , dieses Buch ist nicht schlecht, ganz im Gegenteil , wer pure Information liebt wird permanent fündig. Hin und wieder ist sehr interessant die mittelalterlichen Gepflogenheiten real überliefert zu bekommen und es ist eine wunderbare Einschlafhilfe ;)
  20. Cover des Buches Rungholts Sünde (ISBN: 9783734106484)
    Derek Meister

    Rungholts Sünde

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Erdhaftig

    Ein eigenwilliger Kaufmann ermittelt an der Trave in Lübeck um 1500 in alle möglichen Richtungen. Dabei wirbelt er im eh schon trockenen, heißen Sommer erheblich viel Staub auf.
    Es geht bereits im ersten Kapitel turbulent los: spannend in flüssigem Schreibstil verfasst, mag man mit dem Lesen nicht mehr aufzuhören. Glücklicherweise baute Derek Meister immer wieder seichtere Momente in seine Geschichte ein, um die darauffolgenden Spannungsbögen voll zu nutzen. Meister erzählt in zwei Erzählsträngen: die seines Ermittlers und aus der des Mörders. Man rätselt, welche Motive hinter den Taten stecken könnten, automatisch mit.

    Es ist der zweite Band. Der erste ist "Rungholts Ehre" und darauf wird immer wieder in Rückblenden Bezug genommen. Das hilft, wenn man ihn noch nicht kennt und stört bei der Geschichte überhaupt nicht. Viele Verwicklungen versalzen hier nicht die Suppe, sie würzen sie auf angenehm-spannende Weise. Dazu werden sowohl Lübeck als auch das alltägliche Leben in einer Stadt im Mittelalter vorzüglich beschrieben. Ich war einige Lesestunden geistig komplett abgetaucht! Wunderbar.

  21. Cover des Buches Die letzte Hanseatin (ISBN: 9783453471023)
    Lena Falkenhagen

    Die letzte Hanseatin

     (10)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife
    Ich liebe es ja grundsätzlich, wenn ich Angenehmes mit Nützlichem verbinden kann. Und genauso ging es mir mit diesem Buch. Während ich die Geschichte genossen habe, habe ich doch nebenbei auch noch unheimlich viel zur Geschichte der Hanse im 17. Jahrhundert gelernt. Die Autorin versteht sich vorzüglich darauf, diese in ihrem Buch zu verarbeiten. In den Mittelpunkt stellt sie Elise Lipperade, die vor nicht allzu langer Zeit ihren Mann verlor und nun mit ihrem kleinen Sohn Hendrik im Haus ihres Schwiegervaters wohnt. Doch der Frieden täuscht, denn der Sekretär, des sich in London befindlichen Schwiegervaters, droht ihr mit Verleumdungsklagen und Schlimmerem, sollte sie im nicht zu Willen sein. Schweren Herzens begibt sie sich auf eine gefährliche Reise, deren Ausgang in den Sternen steht …
    Sehr anschaulich schildert Lena Falkenhagen das Leben und Streben in den Jahren 1467 – 1469. Der 30jährige Krieg hatte mit dem Westfälischen Frieden endlich ein Ende gefunden und es sollte wieder aufwärts gehen. Doch nicht alle zogen an einem Strang. Die Hanse wackelte. Seit Beginn des 17. Jahrhunderts war der stolze und mächtige Städtebund der Hanse nur noch dem Namen nach ein Bündnis, das sich allerdings mit einigen Städten des engeren Kerns gegen diese Entwicklung wehrte. Wie spannend sich diese Entwicklung auf Familie Lipperade und andere Familien auswirken wird, kann man wunderschön in diesem Buch nachverfolgen. Eine zarte Liebesgeschichte am Rande lockert das „trockene“ Geschichtswissen auf ganz zauberhafte Weise ein wenig auf. Mir hat es mit ein paar ganz kleinen Abstrichen sehr gut gefallen.
  22. Cover des Buches DuMont Kunst-Reiseführer Mecklenburg-Vorpommern (ISBN: 9783770138494)
    Bernd Wurlitzer

    DuMont Kunst-Reiseführer Mecklenburg-Vorpommern

     (3)
    Aktuelle Rezension von: tvb
    Hat bei der Reise durch Mecklenburg sehr geholfen
  23. Cover des Buches Nordpiraten Teil 1 (ISBN: 9783944765044)
    Jan Braband

    Nordpiraten Teil 1

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Tiffi20001
    Klappentext:

    1396 - Im Norden Europas wütet ein epischer Konflikt: Ein mächtiger Kreuzritterorden, eine Kaufmannsliga und eine listige, skandinavische Unionskönigin, treffen auf wahre Heerscharen von Piraten - die von Gotland aus Chaos über den Kontinent verbreiten. Zunächst auf der Flucht vor dem Hundertjährigen Krieg, stürzen die jungen luxemburger Brüder Corin und Jonathan Giles in ein atemberaubendes Abenteuer. Mit blühender Fantasie. Mit beachtlichem Kampftalent. Auf verfeindeten Seiten. Schon stehen sie im Fokus historischer Ereignisse, welche das spätmittel- alterliche Nordeuropa in seinen Grundfesten erschüttern werden. "Selbst wenn Gotland im Meer versinken würde; eine Horde Riesendrachen die Stadt Visby als Latrine missbrauchen, die Sonne mit einem Herzinfarkt ins Meer fallen, oder Neptun ihr alle Seegurken aller Ozeane auf den Hals hetzen würde; es wäre Charlotte Jagger so etwas von Wurst gewesen - solange sie nur ihren geliebten Corin Giles bei sich hatte."
    Doch unsere jugendlichen Helden werden es am eigenen Leib erfahren: weder rauschende Liebe, flinkes Schwert, noch unerschütterlicher Humor können dem Tod die Schranken weisen.

    Buchgestaltung:

    Das Cover zeigt neben dem Titel „Nordpiraten 1: Sophia oder Krieg auf See“ ein Auge, in dem man Zeichnungen von z.B. einem Schiff sehen kann und ist in blau, rot und beige gehalten worden. Prinzipiell finde ich das Cover gelungen, die Farben sind sehr schön ausgewählt und auch die Idee mit dem Auge finde ich gut, jedoch hätte es noch etwas aussagekräftiger gestaltet werden können. Der Titel gefällt mir ebenfalls und auch der Klappentext macht neugierig auf das Buch. Alles in allem gesehen ein Buchgestaltung die Lust auf das Buch macht.

    Eigene Meinung:

    Die Handlung ist wirklich ungewöhnlich, konnte mich persönlich aber überzeugen. Ich konnte mich von Anfang an gut hineinfinden und die Handlung konnte mich durch das gesamte Buch hindurch unterhalten, weil sie zum Großteil sehr witzig ist. Die Charaktere waren ebenfalls so angelegt, dass man sie einfach sympathisch finden muss, ich konnte mich zudem sehr gut in sie hineinversetzen und ihre Handlungen nachvollziehen. Die Sprache ist sehr angenehm zu lesen, hätte jedoch manchmal etwas anspruchsvoller sein können.

    Fazit:

    Ein ungewöhnlicher Abenteuerroman, den ich empfehlen kann.

    Autor:

    Jan Braband wohnt in Hamburg und schreibt nur nebenberuflich Romane. Dabei hat sein Beruf durchaus etwas mit dem Schreiben zu tun: Er ist nämlich Filmemacher und somit häufiger auch in die Entwicklung von Stoffen - bei der es ja ums Schreiben geht - involviert.
    Mehrere Dokumentar- und Kurzfilme stehen auf seiner Vita, neben vielen Industrie- und Lernfilmen. 2010 hat er eineinhalb Jahre für den Kultursender ARTE gearbeitet, war mit der Habillage für das Magazin KurzSchluss beauftragt und hat zudem Beiträge als Autor und Regisseur produziert. 2011 erschien unter seiner Regie sein erster englischsprachiger Langfilm. Mehr über seine Arbeit gibt es auf den Seiten der International Movie Database, imdb.com.
    Wenn Jan nicht am Schreibtisch sitzt und schreibt oder unterwegs ist und dreht, reist er gerne in der Sonne herum oder ärgert seine kleine Katze.

    Allgemeine Infos:

    Titel: Nordpiraten 1: Sophia oder Krieg auf See
    Autor: Jan Braband
    Verlag: DCS Nilsson & Partner
    Seitenzahl: 332
    Preis: 12,90 EUR
    ISBN: 978-3944765044
  24. Cover des Buches Hanse zur See (ISBN: 9783884122808)
    Kurt Grobecker

    Hanse zur See

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    Noch keine Rezension vorhanden

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