Bücher mit dem Tag "hanse"
36 Bücher
- Jenny Han
To all the boys I've loved before
(761)Aktuelle Rezension von: anne_liestLara Jean’s Liebesleben ist außer Kontrolle geraten, als ihre Liebesbriefe, die eigentlich nur für sie bestimmt waren, an die jeweiligen Empfänger versandt wurden.
Das Buch von Jenny Han war mein erstes Buch nach langer Zeit, das ich mir in Englisch durchgelesen habe. Mein Englisch ist nicht das Beste, muss ich dazu sagen. Aber da ich den Film bereits kannte und liebte, habe ich alles gut verstehen können.
Das Buch ist aber in vielen Szenen anders als der Film. Trotzdem hat mir die Highschool-Story sehr gut gefallen und ich kann es auch für englische Leseanfänger empfehlen.
- Volker Pesch
Der letzte Grund
(16)Aktuelle Rezension von: wiechmann8052Ein altes Segelschiff liegt versenkt im Rostocker Hafen. An Bord ein unbekannter Toter, er ist aber nicht der den man an Bord erwartet hatte. Doro, die Kriminalhauptkommissarin hat alle Hände voll zu tun um ihren eigenem Anspruch gerecht zu werden. Es gibt so viele Möglichkeiten, so viele Ansätze für das Motiv und so wenig Zeit, denn es ist Hanse Sail. Die Politik macht Druck, vor allem weil es noch eine zweite weitaus gefährlichere Baustelle innerhalb der Polizei gibt.
Dieser Krimi war gut, einfach nur gut. Am ersten ist mir aufgefallen, dass der Autor Wert auf Informationen neben der Story legt, Wir erfahren etwas über Schiffe, ihre Vergangenheit und technische Einzelheiten, nicht wichtig für die Geschichte aber sie runden das Ganze perfekt ab. Genauso ist es mit dem Thema Kriegsenkel und Trauma Erfahrungen. Es sind nicht viele Informationen aber genug, damit man neugierig wird und sich vielleicht darüber hinaus informiert. Könnte interessant werden. Genauso legt er Wert auf den sensiblen Umgang mit allen Figuren in diesem Roman, zu mindestens habe ich es so empfunden. Der Respekt untereinander, auch die Spitznamen vermitteln einen freundlichen Umgang mit einander. Tote werden nicht anhand ihrer Verletzungen beschrieben sondern es gab Beschreibungen wie, ein gepflegter Haarschnitt, vor kurzem rasiert. Es war sehr sensibel und überaus spannend erzählt.
Der Spannungsbogen setzte eine Rückwärtsspirale in Gang, es gab Ursachen in der Vergangenheit, wo Schweigen ein ganz großes Thema war.
Ich hoffe der Autor schreibt noch mehr Bücher mit Doro Westkamp als Kommissarin.
- Iny Lorentz
Die Perlenprinzessin. Rivalen
(60)Aktuelle Rezension von: BluejayPrimeDas Prinzip, mehrere Kapitel des Buches nochmal unter Teil 1, Teil 2 usw. zusammen zu fassen, ist ja hinlänglich bekannt und eigentlich auch kein Problem, hier wird es aber leider so geregelt, dass jeder Teil höchstens drei bis vier Kapitel enthält, abbricht an einer Stelle wo es gerade interessant werden oder die Charaktere Tiefe bekommen könnte - und der nächste Teil setzt Jahre später ein und berichtet direkt im ersten Absatz über die spannenden Erlebnisse der Charaktere während dieses Zeitsprunges, nur um dann mit Belanglosigkeiten weiterzumachen, die auf diesen leider nie näher ausgeführten Begebenheiten fußen. Es wirkt, als hätte man regelmäßig mindestens hundert Seiten rausgestrichen, und stattdessen einige Kurzgeschichten aneinander gereiht!
Ab hier folgen Spoiler zum Inhalt.
Da wird zum Beispiel einer der Hauptcharaktere arglistig um Ruf, Karriere und die Herzensdame gebracht - das wird auch alles ausgeführt, soweit, so gut. Dann schließt er aber einen Deal mit seinem Ziehvater ab, in dessen Rahmen er sich "bewähren" und auch dessen Tochter heiraten soll, um wieder etwas höher zu klettern - und da endet dann der Teil, und der nächste wird mehr oder minder eingeleitet mit den Worten "er hatte also die letzten zwei Jahre genutzt, um sich zu beweisen, und heute würde er Erna heiraten". Dass der Ziehvater ihn noch wenige Kapitel zuvor zutiefst verletzt vom Hof gejagt und die besagte Erna ihn niemals wiedersehen und für immer hassen wollte, hat sich offenbar irgendwo hinter den Kulissen erledigt, denn die einzige Frage, die sie in der Hochzeitsnacht stellt, ist, "wärst du jetzt eigentlich eher bei der anderen Trulla?", er sagt "Nö, ich habe ja jetzt dich, das ist auch ganz nett", danach gibt's wieder einen Sprung von sechs, sieben Jahren, und alle sind glücklich und leben zusammen. (Über die besagte Trulla hört man übrigens auch quasi nie wieder etwas, obwohl sie ursprünglich ihre eigene Erzählperspektive hatte und eine der treibenden Kräfte hinter #1' Konflikt und Fall war. Bereut sie ihre Entscheidung für seinen Konkurrenten? Führt sie eine glückliche Ehe? Keine Ahnung, da kann man sich als Leser irgendwas ausdenken, aber es spielt ohnehin keine Rolle!)
Nach diesen sechs Jahren wiederum wird WIEDER erwähnt, wie #1 in der Zwischenzeit zu Reichtum, Ruhm und Glück gekommen ist, aber irgendwer hat ihm "offscreen" einige Seemänner schanghait, die er jetzt zurückholen will... wird aber auch innerhalb eines Kapitels abgehandelt, eventuellen Intrigen entkommt man sofort, Verluste oder Gefahr gibt's keine. Ans Herz wächst einem so niemand, Spannung kommt auch keine auf, weil einfach immer sofort klar ist, was als nächstes passiert. Allgemein hat man das Gefühl, dass jedes dieser Überkapitel an sich ursprünglich zu einem Buch hätte ausgeschrieben werden sollen, das aber irgendwie nicht möglich war, weil für die Offscreen-Geschichten irgendwie die Inspiration fehlte. Übrigens fehlt es auch fast gänzlich an Beschreibungen und ähnlichem, es reiht sich einfach Handlung an Handlung, als würde man die Nachrichten lesen.
Fazit: Drei Kapitel aus diesem Werk hätten plottechnisch ausgereicht, um Handlung für ein Wanderhure-Buch zu bilden, und das mit sehr viel mehr Charme und Hintergrund für alle Beteiligten. Da bleibe ich wohl lieber bei Outlander, wenn ich etwas im 18. Jahrhundert lesen will. - Daniel Wolf
Im Zeichen des Löwen
(45)Aktuelle Rezension von: Nati92Ein tolles Buch über das Mittelalter, nur diesmal mit weniger Rittern, Burgen und Königen, dafür mit Friesen, Wattenmeer und Schiffen. Auch wenn man nicht viel mit dem Schiffsbau am Hut hat, schafft es der Autor, einem dieses Thema etwas näher zu bringen. Man merkt, er hat sich mal wieder ausgezeichnet über das Thema informiert, bevor er das Buch geschrieben hat.... Und wer noch nicht genug von dem Buch alleine hat, es gibt noch eine eigene Website, in dem einem die Charaktere nochmal näher gebracht werden. Mein Fazit: Daniel Wolf hat mal wieder sehr viel Liebe und Herzblut in eine Geschichte gesteckt.
- Derek Meister
Rungholts Ehre
(77)Aktuelle Rezension von: ReisefreundinMeister hat mit den Büchern um den übergewichtigen Patrizier Rungholt eine sehr unterhaltsame Mittelalter-Krimireihe geschaffen. Mir persönlich gefallen die ersten beiden Bände am besten, da ich großer Fan von Lübeck und der Hanse bin. Teil 3 fand ich aufgrund des Schauplatzes (Süddeutschland) schwach und nicht zur Reihe passend. Teil 4 und 5 gefielen mir wieder. Ich mag historische Romane und Krimis, bei denen ich miträtseln kann. Beide Kriterien sind zu 100 % erfüllt worden.
- Ellin Carsta
Der große Aufbruch
(70)Aktuelle Rezension von: Renate19641897: Völlig verzweifelt fährt Luise nach Kamerun ,von Hamza und seinem Vater liebevoll versorgt ergeben sich bald Probleme mit anderen Deutschen. Viel schlimmer gestaltet sich die Sache in Hamburg. Bei Florentinus ändert sich einiges. Besonders gut gefällt mir in diesem Band, dass die Gefühle und Gedanken so nachvollziehbar beschrieben werden
- Daniel Wolf
Das Gold des Meeres
(77)Aktuelle Rezension von: DoschoDer Kaufmann Balian Fleury ist schwer verschuldet. Um seine Gläubiger zu besänftigen, bricht er zusammen mit einer Gemeinschaft zu einer gefährlichen Reise auf, die ihn bis nach Nowgorod führen soll.
Wer meine Rezensionen zu der Fleury-Reihe von Daniel Wolf verfolgt, weiß, dass ich den Vorgänger von „Das Gold des Meeres“ stark dafür kritisiert habe, zu ähnlich zum ersten Band zu sein. Dies hat sich mit diesem Buch völlig geändert. Wie ich schon in meiner Rezension zur Kurzgeschichte „Der Vasall des Königs“ geschrieben habe: Ich begrüße den komplett anderen Ansatz, den Daniel Wolf nun wählt.
Denn im Zentrum des Romans steht nun die Reise der Gemeinschaft, in die Balian als Außenseiter zunächst hineinwachsen muss. Das heißt, Varennes-Saint-Jacques sowie Balians Eltern kommen nahezu überhaupt nicht vor. Stattdessen bemerkt man über das gesamte Buch hinweg die charakterliche Entwicklung Balians: Vom unsicheren, missachteten Tollpatsch hin zu einem erfahrenen Mann, der Führung übernehmen kann und am Ende sogar den Mut hat, seine Rolle als Kaufmann, in die er hineingeboren wurde, abzulegen und seine eigenen Wege zu gehen.
Und auch auf dieser langen Reise findet der Lesende alles, was das Mittelalter damals so zu bieten hatte: Uneinigkeiten in der Gruppe, Räuber und Wegelagerer, Machtkämpfe von Handelsgenossenschaften und natürlich auch Liebesgeschichten.
Auch wenn das Buch mit etwa 670 Seiten im Vergleich zu seinen Vorgängern fast schon als dünn zu bezeichnen ist, hat es leider doch ein paar Längen. Klar passiert im Laufe der Handlung zahlreiches, manchmal plätscherte sie jedoch auch ein wenig vor sich hin.
Dennoch: „Das Gold des Meeres“ ist für mich klar der bislang beste Teil der Reihe. Statt die selbe Geschichte ein drittes Mal zu erzählen geht man hier neue Wege und zeigt, dass man das Oberthema der Familiensaga auch anders erzählen kann. Ganz starke vier Punkte!
- Ellin Carsta
Das bedrohte Glück
(85)Aktuelle Rezension von: Renate1964Luise arbeitet während der Schwangerschaft im Kontor weiter, Hamza macht dort die Ausbildung, auch in Wien ereignet sich viel, Enttäuschungen, Betrug und ein tragisches Finale. Elisabeth heckt neue Intrigen aus und auch bei Frederike und Richard ist noch einiges zu erwarten. Es wird immer spannender
- Ellin Carsta
Der leuchtende Himmel
(79)Aktuelle Rezension von: Renate19641896: Zu Viktorias zweiten Geburtstag zieht Luise Bilanz. Sie nimmt sich vor, mehr Zeit mit der Tochter zu verbringen. Doch das wird nicht einfach. In der Ehe gibt es eine Enttäuschung und Robert und Georg müssen sich in Wien neuen Herausforderungen stellen. Am spannendsten fand ich diesmal allerdings, wie die Lage der Hafenarbeiter beschrieben wurde
- Ellin Carsta
Eine neue Zeit
(85)Aktuelle Rezension von: CursorherzEine neue Zeit bietet eine spannende Fortsetzung von Luises Leben . Wer im ersten Teil akzeptiert hat, dass es kein historisch genaues Buch ist, kann sich sehr gut unterhalten lassen. Die gesellschaftlichen Zwänge und historischen Gegebenheiten dienen auch wieder Bühnendekoration vor der sich eine freundliche Geschichte entfaltet. Die Beschreibungen und Welteindrücke sind angenehm zu lesen, die Personen manchmal etwas stereotyp und schwarz/weiß gezeichnet, aber für einen Sommerschmöker mit etwas mehr Tiefgang gerade richtig.
Die Serie sollte man in der Reihenfolge lesen, sonst gehen Bezüge zwischen den Figuren verloren. - Heiko Kraft
Von Piraten und Pfeffersäcken: Norddeutsche Zeitreisen
(59)Aktuelle Rezension von: liesmal50Zwischen dem Titel „Von Piraten und Pfeffersäcken“ und dem Untertitel „Norddeutsche Zeitreisen – Hansezeit 1368 bis 1401“ – Heiko Kraft - befindet sich ein farbenfrohes Bild, auf dem viele Situationen aus der damaligen Zeit dargestellt sind. Dieses Cover und dazu die Buchbeschreibung, in der es heißt, dass es sich um einen spannenden Abenteuerroman handelt, der die wahre Geschichte der Region erzählt, haben mich neugierig gemacht. Empfohlen als Lektüre für die Strandkörbe von Nord- und Ostsee, habe ich das Buch in meinem Urlaub gelesen, der mich von Hamburg aus nach Bergen und in Norwegens Fjorde führte.
In Bergen angekommen, konnte ich sehr gut in die Erzählungen hineinfinden und mich der Hamburger Hanse-Kaufmannsfamilie Nienkerken und besonders des an Sohnes statt angenommen Martin sehr nah fühlen. Für mich war das Buch tatsächlich eine Zeitreise. Habe ich für die Strecke Hamburg – Bergen einen entspannten Flug von eineinhalb Stunden gebraucht, dauerte die Reise mit dem Schiff damals mindestens sechs Wochen und von Entspannung konnte wirklich keine Rede sein. Sehr deutlich schildert der Autor, welchen Strapazen, Schwierigkeiten und Gefahren die Seemänner und die Kaufleute ausgesetzt waren. Sach- und fachkundig und richtig gut recherchiert wird hier ein interessantes Stück Geschichte erzählt. Besonders deutlich wurde mir das in Bergen, als ich mich im Hanseviertel Bryggen befand, das seit 1979 mit seinen etwa 60 Gebäuden auf der Liste des Weltkulturerbes der Unesco steht. Viele Häuser mit ihren Räumlichkeiten, wie sie im Buch beschrieben werden, haben mich in die Vergangenheit entführt und mir ein lebendiges Stück Geschichte gezeigt.
Einfach großartig ist es Heiko Kraft gelungen, Geschichtliches sehr spannend und interessant zu vermitteln. Er stellte dem realen Hamburger Kaufmann und Ratsherrn Hermann Nienkerken fiktive Familienmitglieder an die Seite und hat so einen unterhaltsamen und glaubwürdigen Roman geschrieben, der Wahrheit und Fiktion wunderbar miteinander verbindet.
Außer nach Hamburg und Bergen führt die Zeitreise nach Wismar, Brügge, Ostfriesland, Kopenhagen und in das Emirat Granada. In dem Zusammenhang wird auch erzählt von der derzeitigen Königin Margarethe von Dänemark. Für mich als Kind von der Nordseeküste ist es ein tolles Erlebnis, auch Klaus Störtebeker und den ostfriesischen Häuptlingen zu begegnen, obwohl das wohl ziemlich raue Gesellen waren.
Sehenswert sind die Illustrationen auf den beiden Umschlagklappen des Buches. Im Anhang gibt es Empfehlungen zum weiteren Eintauchen in die Hansezeit, allerhand Wissenswertes zur Person des Klaus Störtebeker, zur altmodischen Sprache, außerdem Geschichtsdaten und Worterklärungen sowie ein Personenverzeichnis mit dem Hinweis darauf, ob es sich um reale oder fiktive Charaktere handelt.
Für mich ist das Buch eine unterhaltsame und interessante Art von Geschichtsunterricht, wie ich sie detailgetreuer und spannender in meiner gesamten Schulzeit nicht erlebt habe. Gern empfehle ich das Buch allen, die historische Romane mögen und dabei viel Wissenswertes erfahren können. Bei mir hat das Buch Lust auf weitere Geschichten aus der Hansezeit geweckt.
- Axel S. Meyer
Die Herren der See
(24)Aktuelle Rezension von: Vampir989Klapptext:
Eine dramatische Seeschlacht. Eine tragische Liebe. Ein Mann, der nichts zu verlieren hat. Nordeuropa, 1471: Till Landers, ein junger Kaufmann aus Wismar, gerät auf einer Handelsreise in Not. Völlig mittellos heuert er auf dem «Mariendraken» an, mit dem der Kaperfahrer Paul Beneke auf der Nordsee gegen England segelt. Zwischen der Hanse und England tobt ein erbitterter Seekrieg, Benekes Ruf als grausamer Krieger ist legendär. Wie Landers herausfindet, treiben ihn dunkle Dämonen an: Seit dem Verlust seiner großen Liebe Margreta ist Beneke ein gebrochener Mann. Für ihren Tod macht er deren Vater, den Danziger Kaufmann Bernt Pawest, verantwortlich. Nun ist Pawest mit dem größten Kriegsschiff seiner Zeit auf dem Weg in die Nordsee. Und für Beneke ist die Zeit der Rache gekommen …
Meine Meinung:
Ich lese gern historische Romane und deshalb hatte ich auch große Erwartungen an diese Lektüre.Und ich wurde nicht enttäuscht.Der Autor hat mich mit dieser Lektüre sofort in den Bann gezogen.
Der Schreibstil ist leicht,locker und flüssig.Die Seiten flogen nur so dahin.Trotz der doch relativ vielen Seiten hatte ich immer wieder Lust das Buch in die Hand zu nehmen.
Ich wurde in das 15.Jahrhundert entführt und erlebte auf See viele interessante Momente.Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben und ich konnte sie mir gut vorstellenEs gab viele unterschiedliche Charaktere welche bestens ausgearbeitet wurden.Alle Personen waren für mich sehr interessant.
Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich meist mitten im Geschehen dabei.Durch die mitreiseissende und lebendige Erzählweise wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Es gab so viele aufregende Erlebnisse und ich durfte hautnah dabei sein.Unvorhersehbare Wendungen liesen keine Langeweile aufkommen.Das Leben auf See war in der damaligen Zeit nicht leicht.Durch die sehr guten Recherchen des Autors habe ich sehr viele Informationen über die Seefahrt und das Leben auf einem Schiff erhalten.Geschickt hat der Autor diese in die Handlung eingebaut.Der Seekrieg zwischen Deutschland und England war senr brutal Macht,Liebe,Politik und grausame Seeschlachten alle diese Themen findet man in dieser Lektüre.Die Spannung blieb bis zum Ende erhalten.
Auch das Cover finde ich sehr gut gewählt.Es passt perfekt zu dieser Lektüre.Ich hatte viele lesenswerte Stunden mit dieser Lektüre und vergebe glatte 5 Sterne
GEO Epoche / GEO Epoche 82/2016 - Hanse
(1)Aktuelle Rezension von: mistellorDas Geo Epocheheft "Die Hanse" erzählt auf spannende Weise eine Epoche der deutschen Geschichte.Mir war vorher nicht so klar, welche Wirtschaftsmacht die Hanse war, die sogar Kriege geführt hat, die massiv die Politik in den damaligen deutschen Ländern beeinflusst und mitbestimmt hat.Genauso interessant war aber auch die Darstellung des Niedergangs der Hanse. Dass die Hanse versäumt hat sich den ändernden Wirtschaftsbedingungen anzupassen, das kann man auch heute noch bei bestimmten Wirtschaftsgremien oder politischen Richtungen feststellen. Und wieder einmal frage ich mich, werden denn die Menschen niemals aus der Geschichte lernen???
Wie immer ist die Recherche der Geo Redakteure ausgezeichnet, die Bilder sehr ansprechend und die Hinweise auf weiterführende Literatur oder sonstige interessanten Erlebnisse wurden gerne von mir angenommen.Dieses ausgezeichnete Geo Epoche Heft erhält von mir 5 Sterne.- Ulf Schiewe
Bucht der Schmuggler
(61)Aktuelle Rezension von: DoschoDa der Bremer Kaufmann Jan van Hagen dem Schuldturm entgehen möchte lässt er sich auf eine waghalsige Fahrt ein: Er bringt Schmugglerware nach Santo Domingo auf Hispaniola.
„Bucht der Schmuggler“ von Ulf Schiewe ist streng genommen ein Sammelband bzw. eine Komplettausgabe der fünfteiligen eBook-Serie „Gold des Südens“. Dieser wird zwar meist unaufgeregt und ruhig erzählt, bringt aber dennoch die Spannung der Schmuggelei und den Reiz der Westindischen Inseln herüber. Schön sind auch die kleineren Hintergrundinformationen, die Ulf Schiewe quasi en passant mit einfließen lässt und der Geschichte auch ihre historische Verwurzelung mitgeben.
Leider ist nicht immer alles eitel Sonnenschein. Ungeschönt wird auch auf den damaligen Sklavenhandel aufmerksam gemacht, mit all den Seiten, die das Bestialische aus einem Menschen herauslassen.
Hier ist auch mein einziger Kritikpunkt: Zwar ist das Buch bereits 2015 erschienen, also zu einem Zeitpunkt, als aktive Rassismusdebatten wenn überhaupt, dann eher verhalten geführt wurden. Aber die in dem Roman doch recht häufige Verwendung des N-Wortes stößt aus heutiger Sicht doch recht sauer auf.
Dennoch handelt es sich bei „Bucht der Schmuggler“ um einen wirklich gut gemachten und empfehlenswerten historischen Roman, der eine interessante Thematik wirklich gut aufarbeitet.
- Ilka Paradis-Schlang
Der steinerne Gast
(3)Aktuelle Rezension von: NinchenMehr ein historischer Roman als ein Kriminalroman, da der Großteil der Handlung eigentlich die damalige Zeit und Gesellschaft beschreibt. Die Kriminalhandlung ist ehr zweitrangig. Anfangs musste ich mich erstmal an die ungewohnte Sprache gewöhnen (die höheren Herrschaften sprechen die niederen in der dritten Person Singular an), aber dann hat es mich gepackt und ich fand es schon allein ziemlich spannend, Felicitas im Frankfurt des frühen 19. Jahrhunderts zu begleiten - selbst wenn sie gerade mal nicht auf der Suche nach der Geliebten des toten Geschäftsmanns und dessen Mörder war. - Ellin Carsta
Der zerbrechliche Traum
(73)Aktuelle Rezension von: Renate19641894 kümmert sich luise liebevoll um die Tochter und ihren Mann, Therese schöpft wieder Hoffnung. Hier gibt es leider leider einige Wiederholungen, ganz interessant sind die Verhältnisse in Kamerun, ich hoffe, dass wir darüber noch mehr lesen. Im kontor entsteht auch einiges Ungeklärtes. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung
- Ruben Laurin
Das weiße Gold der Hanse
(72)Aktuelle Rezension von: AnetIch hab mal etwas ganz anderes gelesenen.
In diesem Buch wird über Entstehung die Heilig Geist Hospiz in Lübeck erzählt. Ich fand das Deckblatt interessant . Immerhin wohnen wir in der Nähe von Lübeck. Zum Roman.... Er spielt ca 1270 in Lübeck, und einige andere Hansestädte.
Die Geschichte dreht sich um einen Stifter des Hospiz von Bertram Morneweg. Er erzählt sein Leben dem jungen Johannes von Köln, der keine Hoffnung sieht, seine Anna zu ehelichen.Weil er nicht standesgemäß sei.
Der Roman ist fesselnd geschrieben und gut recherchiert.
Teilweise sind Figuren frei erfunden, was der Sache aber kein Abbruch tut.
#dasweissegoldderhanse #lübeck #rubenlaurin
- Ellin Carsta
Der nahende Sturm
(60)Aktuelle Rezension von: Renate19641895 Elisabeth versucht die Hansens zu vernichten, um die Plantage steht es kurzfristig schlecht und auch privat gibt es neue Intrigen. Dieser Band ist zwar wieder spannend, aber einerseits gibt es viele Wiederholungen, andererseits sind die Hauptpersonen wahre Helden, die mit Ganoven fertig werden. Luise ist mir diesmal nicht besonders sympathisch
- Kathrin Hanke
Störtebekers Piratin
(5)Aktuelle Rezension von: PatnoÜber „Die Giftmörderin Grete Beier“ habe ich Buchautorin Kathrin Hanke kennengelernt. Ein Jahr später hat sie mich mit „Die Engelmacherin von St. Pauli“ beeindruckt. Würde sie mich auch mit ihrem historischer Roman „Störtebekers Piratin“ fesseln können, der im Juli 2019 erschienen ist? Gespannt folge ich Kathrin Hanke ins Jahr 1367. Eine hochschwangere Frau begibt sich auf den beschwerlichen Weg von Hamburg nach Ostfriesland. Sie spürt, dass sie verfolgt wird. In einer stürmischen Nacht bringt sie schließlich eine Tochter zur Welt. Das kleine Mädchen namens Ava wächst völlig isoliert bei der Großmutter Edda im ostfriesischen Brookmerland auf. Ihr Leben gerät aus den Fugen, als Edda bei einem Überfall getötet wird. Ava entkommt und schlägt sich nach Wismar durch. Dort begegnet sie dem jungen Klaus Störtebeker, der sie unter seinen persönlichen Schutz stellt. Mystisch düster beginnt die Lesereise in die Zeit der Hanse. Schon nach wenigen Seiten war ich gedanklich in einer anderen Epoche. Das lag zum einen an dem beeindruckenden Setting, andererseits bedient sich die Autorin einer altertümlichen Sprache, die ihre Geschichte authentisch wirken lässt. Zwischen den Zeilen herrscht eine geheimnisvolle Stimmung, die mich mitreißt. Vor jedem Kapitel werden alte Redewendungen wie „Über Stock und Stein“, „Hinz und Kunz“ oder „Alles in Butter“ aufgegriffen und deren Herkunft erläutert. Das gefiel mir sehr. Im Mittelpunkt des Geschehens steht die junge Ava. Ihre Charakterdarstellung hat mich beeindruckt. Sie ist intelligent und pfiffig. Schnell erobert sie mein Herz, genau wie ihre Großmutter Edda. Das Buch liest sich spannend wie ein Krimi. Ich fühle mit Ava, leide als Edda stirbt. Durch den Tod ihrer Großmutter verliert das junge Mädchen ihren Lebensmittelpunkt. Sie muss sich plötzlich allein durchkämpfen. Dabei hilft ihr das Wissen um die Pflanzenwelt. Zudem hatte sie die Großmutter in die nordische Mythologie eingeweiht. Als Retter in der Not kommt der legendenumwobene Klaus Störtebeker in die Geschichte. Er ist stark, attraktiv und mutig inszeniert - ein Frauenschwarm. Obwohl Störtebeker hier nur in einer Nebenrolle auftritt, spürt man beim Lesen die Faszination der Buchautorin für den Freibeuter. Nun könnte der Eine oder Andere beim Buchtitel eine tief greifender Auseinandersetzung mit den Legenden des Klaus Störtebeker erwarten. Doch hier geht es vorrangig um Ava. Wie sie Störtebekers Piratin wird, erfährt der Leser am Ende des Romans. Ich finde den Buchtitel klasse, gerade weil sich dahinter eine überraschend andere Story verbirgt, als zunächst vermutet. Das Buch schreit geradezu nach einer Fortsetzung. „Störtebekers Piratin“ ist eine spannend erzählte Abenteuergeschichte aus der Zeit der Mythen, die mich bestens unterhalten hat.























