Bücher mit dem Tag "happiness"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "happiness" gekennzeichnet haben.

13 Bücher

  1. Cover des Buches Harry Potter und der Gefangene von Askaban (Harry Potter 3) (ISBN: 9783551322838)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Gefangene von Askaban (Harry Potter 3)

    (11.058)
    Aktuelle Rezension von: LiJen

    Auch hier eine gelungene Fortsetzung. 

    Mit der Gefangene von Askaban ist der Autorin gelungen mir unter anderem einen Lieblings Teil zu bescheren.

    Wie Harryy seinen Paten Onkel kennenlernt und eine Beziehung aufbaut nach dem er solange keine richtige Familie hatte finde ich sehr schön. 

    Au h die Beziehungen vertiefen sich zu seinen Freunden und es kommen neue Feine hinzu. 

    Ich kann es nur empfehlen. 

  2. Cover des Buches Brave New World (ISBN: 9783150145081)
    Aldous Huxley

    Brave New World

    (231)
    Aktuelle Rezension von: titanreads

    "Brave New World" ist ein lesenswerter Klassiker über eine Utopie Londons in ferner Zukunft. Es beschreibt ein absolutes, zivilisiertes System, das für damalige Verhältnisse fast schon gruselig wirkt. Die Menschen werden in Kasten aufgeteilt (Alpha, Betta, Gamma, Epsilon) und bereits bei der Früherziehung zum perfekten Bewohner erzogen. Skurill wirkende Szenen wie Sexspiele unter Kindern sind hier keine Ausnahme. Als einer der Zivilisierten (Bernard Fox) jedoch Zweifel an diesem System hat und im Reservat den Sohn (John) einer ehemaligen Zivilistin (Linda) kennenlernt, bringt er ihn nach London. 


    Spannung kommt leider eher wenig auf, die große Action in diesem Klassiker bleibt, wie erwartet, aus. Dafür schafft es der Autor, viel Persönlichkeit in die Rollen einzuleiben. Man kann sich nie mit einer Rolle voll identifizieren, aber man kann deren Handeln immer nachvollziehen. Leider wirken viele Textpassagen altersbedingt langweilig, veraltet und auch teilweise unangenehm. 


    Eine Empfehlung für Fremdsprachen- und Klassikerliebhaber (auf jeder Seite werden schwierige Vokabeln übersetzt), die ein Buch zum entspannen und nicht zum spannungserzeugen möchten.

  3. Cover des Buches Keeping Hope (ISBN: 9783736315594)
    Anna Savas

    Keeping Hope

    (133)
    Aktuelle Rezension von: ReaderButterfly

    Sonst hat Ella Liebesgeschichten geschrieben und war glücklich mit ihrem Freund. Doch dann hat sie herausgefundenen, dass er sie betrügt. So ging nicht nur ihre Beziehung in die Brüche, sondern auch ihre Leidenschaft fürs Schreiben. Ella sehnt sich nach einer neuen Verbindung und findet mithilfe ihrer Freundin neue Dates, für die es noch viel zu früh ist. Als ihr Ex wieder vor der Tür steht, platzt ihrem besten Freund Jamie der Kragen. Jamie und Ella geraten in einen fiesen Streit der damit endet, dass sie die Nacht zusammen verbringen. Und ihre Freundschaft danach nicht mehr die gleiche ist.


    Meine zweite Reihe der Autorin hab ich mit sehr viel Abstand zwischen den Bändern gelesen und hab so ein bisschen gebraucht bis ich die Charaktere sortiert habe. Ein paar Mal wusste ich nicht genau über was gerade gesprochen wird, aber das hat mich nicht gestört.

    Ella mochte ich gerne. Ihre Liebe fürs Schreiben fand ich ganz toll. Darin findet sich wahrscheinlich jeder der schreibt wieder und so auch ich. Es war wie ein Blick hinter die Kulissen und bin ich sehr neugierig auf die nächste Reihe der Autorin geworden.

    Jamie ist der Musiker. Er spielt Klavier und so „hört“ man ihn spielen, ist dabei wenn er komponiert, das war richtig toll umgesetzt. Jamie halst sich immer mehr auf, möchte für seine Freunde und seine Familie da sein und nebenbei noch sein vollgepacktes Studium schaffen.

    Mittlerweile habe ich zwei Bände der London is Lonley Reihe gelesen und ich finde die Autorin hat sich sehr verbessert. In Keeping Hope ist der Schreibstil schon richtig gut und doch merkt man den Unterschied. Die Schauplätze wurden wieder lebendig und ich hab die Szenen im Happiness geliebt. Auch von Ella und Jamie hab ich ein Bild bekommen. Ein paar Wortwiederholungen sind mir aufgefallen, aber sonst hat mir das Buch gefallen. Die Szene zum Schluss fand ich unnötig und wirkte wie auf Krampf nochmal das Thema reinbringen. Insgesamt hat mit der letzte Band Spaß gemacht und ich freue mich auf weitere Bücher.

  4. Cover des Buches The Happiness Project (ISBN: 9780062105240)
    Gretchen Rubin

    The Happiness Project

    (19)
    Aktuelle Rezension von: sun@work
    Die ersten Kapitel lassen einen tatsächlich reflektieren und sind gut um über die eigene Glücksseligkeit nachzudenken. Es kommen viele Querverweise zu anderer Literatur, was es spannend macht das Buch zu lesen. Am Ende allerdings sind häufig Wiederholungen der Fall. Im allgemeinen wird aber sehr deutlich, dass das Buch von einer Amerikanerin geschrieben ist und viele Themen sind überspitzt, zum Beispiel ist mir nicht klar was an der Ernährung mit künstlichen Süßungsmitteln und literweise Dietcoke glücklichkeitsfördernd sein soll. 
  5. Cover des Buches 14,000 Things to Be Happy About by Kipfer, Barbara Ann 2nd., Rev. & Upda edition (2007) (ISBN: B00C6OMVTG)
  6. Cover des Buches Make Something Up (ISBN: 9780099587682)
    Chuck Palahniuk

    Make Something Up

    (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  7. Cover des Buches Journal of Happiness: Du bestimmst selbst, wie glücklich du bist. (ISBN: 4014489117551)
  8. Cover des Buches Happiness (ISBN: 9783426879009)
    Tina Turner

    Happiness

    (15)
    Aktuelle Rezension von: buecherwuermchen_lau

    Wer kennt Sie nicht, die Legende Tina Turner, alias Anna Mae Bullock. Es war so traurig diese Nachricht zu lesen dass sie nicht mehr da, aber auch so emotional wie sehr sie doch geliebt wurde. Eine tolle Frau, mit so viel Energie und Leichtigkeit, nach so vielen Schicksalsschlägen. Sie war eine Kämpferin, eine Macherin und hat sich niemals unterkriegen lassen. 

    Eine Legende die im Herzen bleibt. 

    Ihr Buch ist mir dadurch umsomehr ins Auge gefallen. Es hat mich interessiert woher sie diesen positiven Lebensgeist immer hatte und diese enorme Kraft. Und tatsächlich, habe ich mich ihr beim lesen, sehr nahe gefühlt. Es kann kein Zufall sein, dass dieses Buch so ansprechend ist, beim lesen kommt es einem so vor, als ob Sie (Tina Turner).als Person direkt vor einem sitzt, mit einem einen Tee trinkt und ihre Geschichte erzählt. Die Geschichte wie sie zum Buddhismus kam und das Chanten und Meditieren, ihr so viel geholfen haben. Aber das allein war nicht nur das faszinierende, sondern das sie viele Einblicke in ihr Leben ebenfalls in diesem Buch verpackt hat. Wie wann und wo sie zu gewissen Situationen immer mehr eine parallele zu sich selbst gefunden hat und ihre Kraft sich entwickelte. 

    Dieses Buch bringt einem nicht nur die Person näher, es regt einen auch sehr zum Nachdenken an und hilft auf seine Art und Weise auch, Hindernisse zu überwinden. Sie stellt ganz klar, das sie damit keine Fundamente setzen will, man soll seinen eigenen Weg in die Meditation finden. Manchmal sollte man einfach über seinen Schatten springen und etwas Neues probieren, an sich und.seine Träume glauben und niemals aufgeben! 

  9. Cover des Buches Und andere Formen menschlichen Versagens (ISBN: 9783293209008)
    Lennardt Loß

    Und andere Formen menschlichen Versagens

    (13)
    Aktuelle Rezension von: Julietta89

    "Und andere Formen menschlichen Versagens" von Lennardt Loß ist ein absolut skurriles und zugleich faszinierendes Werk, das den Leser immer wieder überrascht und zum Staunen bringt. Die Sammlung von Kurzgeschichten ist kurzweilig und fesselnd, und man fragt sich oft, was hier eigentlich gerade passiert. Die Handlungen sind so außergewöhnlich, dass man sich kaum vorstellen kann, dass jemand sich das ausgedacht hat.

    Nora Gomringer beschreibt das Buch treffend mit den Worten „… das ist wie Breaking Bad“. Dieser Vergleich passt perfekt, denn es geschehen die verrücktesten Dinge, und jede Geschichte ist schräger als die vorherige. Die Kurzgeschichten sind miteinander verwoben durch ihre Verbindung zu Marina Palm, die bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen ist. Interessanterweise wird Marina selbst nur ein paar Mal im gesamten Buch erwähnt. Stattdessen konzentriert sich Loß auf die Personen, deren Leben von Marina berührt wurde: ihr Vater, ihre Mutter, ihr Liebhaber und andere mehr.

    Jede Geschichte spielt auf einer unterschiedlichen Zeitebene, was dem Buch eine besondere Dynamik verleiht und es äußerst spannend und unterhaltsam macht. Diese Zeitsprünge tragen dazu bei, dass der Leser stets aufmerksam bleiben muss, um die Zusammenhänge zu erkennen. Der Stil von Loß ist dabei erfrischend und ungewöhnlich, was dem Buch eine besondere Note verleiht.

    Für meinen Geschmack waren einige Geschichten zwar etwas zu absurd, aber das macht auch den Reiz dieses Buches aus. Die Skurrilität und die abwegigen Ereignisse werden nicht jedem gefallen – einige Leser könnten das Ganze als zu extrem und abartig empfinden. Doch gerade diese Blicke in die Abgründe des menschlichen Daseins sind es, die "Und andere Formen menschlichen Versagens" so einzigartig machen.

    Der Titel des Buches ist somit hervorragend gewählt und fasst den Inhalt treffend zusammen. Lennardt Loß hat ein Werk geschaffen, das gleichermaßen verstört und fasziniert, und das man so schnell nicht vergisst. Wer auf der Suche nach einer kurzweiligen, spannenden und außergewöhnlichen Lektüre ist, wird an diesem Buch sicherlich seine Freude haben.

  10. Cover des Buches The book of Hygge: The Danish art of living well by Louisa Thomsen Brits (2016-08-18) (ISBN: B01MQIP9TE)
  11. Cover des Buches Skagboys (ISBN: 9780393345056)
    Irvine Welsh

    Skagboys

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Fornika

    Anfang der 1980er hat Mark Renton eigentlich ein unbeschwertes Leben. Das Studium läuft gut, die Beziehung mit der neuen Freundin auch, und daheim in Edinburgh warten die Kumpels aus Kindheit und Jugend. Doch unter der eisernen Lady wendet sich das Schicksal für die einfachen Arbeiterfamilien und als auch noch Rentons Bruder stirbt, ist Marks Leben auf einmal nicht mehr so rosig.

     „Trainspotting“ ist seit Jahren Kult und „Skagboys“, das als Prequel fungiert, wird es bestimmt auch. Die Protagonisten waren mir dementsprechend schon größtenteils bekannt, ich wusste auch was sie in naher Zukunft erwartet; trotzdem hat diese Geschichte mich gebannt, denn die Figurentwicklung und auch die Handlung können trotzdem überraschen. Welsh übt außerdem scharfe Sozialkritik, befasst sich mit den Gründen für die Heroinwelle, die Edinburgh in dieser Zeit überrollte, und lässt kaum ein gutes Haar an der Thatcherregierung. Die Handlung ist oft düster und beklemmend, trotzdem gibt es immer wieder auch Szenen, die den Leser zum Lachen bringen. Meist schwarzer Humor, aber der ist mir halt auch der Liebste ; ) Sprachlich muss man sich erst mal einlesen, denn Renton und seine Kumpels sprechen schottischen Dialekt und schnodderigen Straßenslang, was der Autor detailgetreu wiedergibt. Auch die sehr derbe Wortwahl (ein Welsh ohne „cunt“ ist schließlich kein Welsh) sind sicherlich nicht jedermanns Geschmack; muss es vielleicht aber auch nicht. Wer sich auf Irvine Welsh einlässt, weiß was ihn erwartet. Und wird von „Skagboys“ in keinster Weise enttäuscht.

  12. Cover des Buches [Humans: An A-Z] (By: Matt Haig) [published: January, 2015] (ISBN: B00VXIYDTW)
    Matt Haig

    [Humans: An A-Z] (By: Matt Haig) [published: January, 2015]

    (29)
    Aktuelle Rezension von: Janinasmind

    „Don’t ever be afraid of telling someone you love them. There are things wrong with your world, but an excess of love is not one.“

    In THE HUMANS Andrew Martin makes a major mathematical breakthrough that could change the world forever and the aliens decide that the humans are probably going to mess up everything with so much power and progress and possibility – so they chose to have an alien take over Andrews body and consciousness. His mission is to destroy the evidence, find out as much as he can and eliminate everyone that knows something about it. And as he finds out soon enough: human life is messy. And emotional. And if you act human long enough, you start to become like one.

    THE HUMANS is a character study – a giant essay about what it means to be human. How weird it may seem to someone standing on the outside looking in. How weird we seem from the outside looking in. It’s message is clear – subtlety is thrown out the window: humans are weird, aggressive, violent, hateful, spiteful, ugly yada yada yada – but they can be kind, too – and convey warmth, make you feel less alone, be empathetic. Shortly: people are more than they seem.

    THE HUMANS has a second message, too – and a third, a fourth, a fifth. And so on. Shocker: stories can mean more than one thing. The second message, for me, is possibility. The ending of THE HUMANS left me with the same emotion that I felt while watching the first scene of THE NEWSROOM. In it, a guy is asked what makes America the greatest country of the world and all the other people in the discussion say stuff like „diversity“, „opportunity“ and „freedom“. Then it’s the main guys‘ turn and he half-asses his way through answering before the interviewer interrupts him and is like ‚be serious for a sec‘ – the main has a moment of clarity and fuck-it: „(…) America is not the greatest country in the world anymore. But it could be.“ It could be. It could be. It could be. Possibility.

    There were things that I didn’t particulary care for in the story but overall I’m incredibly grateful and positively surprised that a novel like this – about this – exists.

  13. Cover des Buches Die Happiness-Lüge (ISBN: 9783959103145)
    Anna Maas

    Die Happiness-Lüge

    (22)
    Aktuelle Rezension von: Julyie
    „Vor allem hoffe ich, dass du am Ende des Buches etwas weniger Last auf deinen Schultern spürst und merkst: Es ist in Ordnung, sich auch mal nicht in Ordnung zu fühlen.“ (S. 10)


    Eckdaten

    Verlag: Eden Books

    Erscheinungsdatum: 07.05.2021

    Preise: Taschenbuch 16,95€, E-Book 12,99€, Hörbuch 7,40€

    Seitenzahl: ca.  ‎  256

    ISBN: 978-3-95910-314-5

    Genre: Ratgeber, Mental Health


    Cover

    Der Titel ist gut in Vordergrund und im ganzen finde ich das Cover sehr ansprechend. Es sind kleine Grafiken auf der Umschlaggestaltung, die das Cover zwar schön designen, aber nicht überladen. Mich hat es sofort angesprochen. Auch die Innengestaltung ist wie ich es von Eden Books mittlerweile kenne, stiltreu und passend aufgebaut. Die Kapitel haben „Titelblätter“ und wichtige Abschnitte, wie z.B. die Interviews sind hervorgehoben. Ein sehr ansprechendes Design.

                                       

    Klappentext

    »Good vibes only! Mach das Beste draus! Sieh’s doch mal positiv!« Auf Instagram und Co. wird Optimismus bis zum Umfallen gepredigt. Aber lassen sich negative Gefühle wirklich einfach wegmeditieren? Können wir uns allen Ärger und Frust beim Yoga von der Seele atmen? Und ist tatsächlich etwas dran an dem viel zitierten »Law of Attraction«, das unser Schicksal ganz allein in unsere Hände legt, frei nach dem Motto »Wer positiv denkt, dem widerfährt Gutes«?
    Anna Maas ist sich sicher: Nein! Denn durch die allgegenwärtige Glückssuche entsteht Druck: Jede*r muss immer positiv denken, für negative Emotionen ist kein Platz. Wer es nicht »schafft«, optimistisch zu bleiben, hat versagt. Dieses Phänomen hat einen Namen: »Toxic Positivity«.
    In ihrem Buch untersucht die Journalistin, was wirklich dran ist an dem Zwang zum Glücklichsein. Anhand ihrer eigenen Erfahrungen und der Meinungen zahlreicher Expert*innen erklärt sie, warum eine positive Lebenseinstellung um jeden Preis oft nicht nur wenig hilfreich ist – sondern uns sogar schaden kann.

                                       

    Erster Satz

    „Weißt du noch, wie sich dieses Kribbeln im Bauch angefühlt hat, wenn du als Kind in die tosenden Wellen des Meeres gerannt bist?“ (S. 7)

      

    Meinung

    So ein wundervolles, wichtiges, ehrliches Buch!

    Ich komme aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus, weil ich so begeistert bin, wie schon lange nicht mehr. Es ist eine Art Wohlfühlbuch, es gibt dem Lese das Gefühl, sich verstanden zu fühlen. Ruckzuck hatte ich es durch war ich sag direkt vorweg: Es hat mir ein sehr gutes Gefühl vermittelt, Gedanken angeregt und mich nachdenklich gestimmt. Ich wage sogar zu sagen, dass ich mich nach dem Lesen besser gefühlt habe.

    „Offenheit, Ehrlichkeit und Mitgefühlt bringen uns so viel weiter als >positives Denken<.“ (S. 241)

    Ich kam schnell und einfach in die Geschichte rein, was vermutlich an dem angenehmen Schreibstil der Autorin liegt. Sie spricht den Leser direkt an, als würde man eine Unterhaltung führen und erzählt dabei von ihrem Leben, ihren Erfahrungen, Hoch- und Tiefpunkte und es wird viel Fachwissen von Experten oder auch Interviews mit eingebaut. Das macht die Geschichte sehr lebhaft und nimmt sämtlichen Platz, damit es nicht langatmig wird.

    „Willkommen im echten Leben. Keiner von uns ist davor gefeit, Unglück, Schmerz, Trauer oder den ganz alltäglichen Stress zu erleben.“ (S. 9)

    Ich mochte den Aufbau auch sehr gerne, es ist tagesaktuell – und das merkt man direkt am Anfang. Die Autorin erzählt von ihren Leben in Bezug auf die Krise und andere Themen. Oft musste ich nach Sätzen zustimmend nicken und dachte: Ja! Genau! Wieso sehen das so wenig Menschen? Es ist so wahr! Zwischen den Zeilen steckte für mich also sehr viel Bestätigung in Bezug auf vielerlei Ansichten. Denn das Thema dieses Buches ist ja nun mal „Toxic Positivity“ in erster Linie und ich gehöre auch dazu, dass ich mich auf dem Thema Self-Care/Mental Health immer mehr bewege, mir aber dieses ewig „Sieh es doch einfach mal Positiv“ total auf den Geist geht. Natürlich bringt es niemanden weiter, wenn man ausschließlich in Frust, Trauer und Negativität steckt. Aber „Es einfach mal positiv“ zu sehen, eben auch nicht. Das beschreibt die Autorin mit Hilfe von vielen Beispielen und Meinungen sehr gut. Es gibt eben mehr als nur Schwarz oder Weiß.

    „Vielleicht ist es aber auch so, dass Menschen tatsächlich helfen wollen, ohne dabei zu merken, dass ihre positive Art für andere Menschen auch belastend sein kann.“ (S.24)

    Was ich genial finde ist, dass vor allem wirklich auch mal waschechte Tipps deutlich gemacht werden. Vor allem der Bezug auf, was kann man Menschen raten, wie kann man ihnen wirklich helfen. Denn mit Aussagen wie „Es ist doch nicht so schlimm“ oder „Sei doch mal positiv“ ist es definitiv der falsche Weg. Und hier werden ganz genau Gefühle besonders angesprochen und wenn man einmal drüber nachdenkt, hilft es mir auch eher wenn jemand sagt: „Ich verstehe, dass es gerade ganz besonders schlimm für dich ist“ anstatt „Versuche das Gute darin zu sehen“.

    „Die Happy-Peppy-Glitzerwelt von Instagram und Co., in der alles toll und nichts doof ist, war mir schon lange auf den Geist gegangen. Jetzt in der Krise war der ganze >Good Vibes Only<-Hype mit einem Mal so präsent – und mir so zuwider – wie nie zuvor.“ (S. 27)

    Ich habe mich da sehr an eine Situtation vor 1-2 Jahren erinnert. Ich bin Krankenschwester und auf der Corona Station eingesetzt worden, weil meine Abteilung zu machen musste. Es war einfach nur schlimm. So richtig schlimm. Ich kam oft weinend nach Hause und hätte mich am liebsten nur noch unter der Bettdecke versteckt. Freunde, die es natürlich bloß gut meinten, äußerten dann so Aussagen wie „Aber genau so Menschen wie dich brauchen wir jetzt“ oder „Das ist so wichtig, dass es jemanden wie dich gibt“ oder „Sie es doch positiv, du kannst diesen kranken Menschen helfen“. Und ganz ehrlich? Ich habe beim Lesen über diese Situationen nachgedacht. Ich weiß, dass alle die solche Aussagen treffen, es nur gut meinen, einen aufmuntern möchten usw… aber in der Situation wollte ich sowas nicht hören. Ich wollte nicht auf der Station arbeiten, ich wollte nicht täglich um Leben und Tod kämpfen und wenn in einem Dienst 3 Patienten sterben, gibt es wirklich nichts, was man „positiv sehen“ kann. Und das hat mich sehr nachdenklich gemacht und es machte irgendwie „Klick“ im Kopf. Ich war in einer Lage in der ich die schlechten Emotionen fühlen wollte, weil ich es auch musste. Was bringt es mir zwanghaft in so einer Situation etwas positives einzureden? Das macht die „Ursache“ und die Lage einfach nicht besser.

    „Genau darum geht es: Emotionen können Antreiber sein, Motivator, Augenöffner. Toxic Positivity treibt uns dazu, sie zu unterdrücken.“ (S. 120)

    Und ich denke, deshalb ist dieses Buch so wichtig. Es öffnet einem die Augen und zeigt, dass es vollkommen okay ist, wenn man mal nicht okay ist. Man muss sich nicht zwanghaft auf die „Good Vibes Only“ Schiene bringen. Das löst weder das Problem, noch ist es besonders hilfreich. Natürlich gilt das aber nicht als ultimative Lösung. Positive Gedanken können helfen und tun es oft auch, das ist vollkommen okay und gut. Aber eben nicht jeden, nicht zu jedem Zeitpunkt oder auf alle Situationen bezogen. Das sollte man immer berücksichtigen, wenn man Freunden, Bekannten, Familie etc. zuhört. Und das vermittelt auch dieses Buch am einfachsten hilft man indem man aufmerksam zuhört und vorallem auf die Emotionen achtet. EInfühlsam ist, mitfühlend und rücksichtsvoll. Da hat positives Eingerede überhaupt nichts verloren.

    „Ob du diskriminiert wurdest, entscheiden nicht die Diskriminierenden und nicht die Zuschauer, sondern du.“ (S. 125)

    Ich bin selten in einer Rezension so abgeschweift, aber mir war es wichtig die Gedanken irgendwie zu sortieren, die dieses Buch in mir ausgelöst hat. Ein einfach: Toller Schreibstil, wichtiges Thema, gut umgesetzt mit hilfreichen Tipps, wäre dem Buch einfach nicht gerechtfertig und es ist so wichtig, dass dieses Buch noch viele Menschen lesen. Nicht nur weil es einem selbst hilft und verdeutlich, dass es in Ordnung ist, wenn es mal nicht so läuft. Sondern auch weil es lehrreich im Umgang in Bezug auf das Umfeld von einem ist. Denn wenn ich ehrlich bin, habe ich auch ich schon mal den Rat gegeben: „Das ist doch alles nicht so schlimm.“ Aber für den anderen Menschen ist es das vielleicht und das sollte man niemals vergessen.

    „Gute Gedanken können nicht heilen, aber helfen. Diese Unterscheidung finde ich wichtig. Auf diese Weise kann man durchaus ein positiver Mensch sein, ohne dabei toxisch zu wirken. Wenn positive Gedanken uns helfen – super. Aber man kann niemanden eine positive Einstellung aufzwingen.“ (S. 176)

    Zusammenfassend also ein sehr, sehr, sehr wunderbarer Ratgeber, der sehr lesernah geschrieben ist, keineswegs langatmig oder trocken, sondern durch Interviews lebhaft gestaltet wurde. Dabei immer ein autobiografischer Bezug, der hier sehr passend eingebaut wird. Die Thematik wird gut bearbeitet und sehr hilfreich an den Leser rangeführt. Es ist ein typisches – es öffnet die Augen Buch – und hat am Ende sogar eine eigene Zusammenfassung an Tipps, um nicht in die Supi-Dupi-Good Vibes Only-Always stay positivity-Schüssel zu fallen.

    „Wir dürfen Schubladen im Kopf haben – das ist menschlich. Doch ab und zu sollten wir Inventur machen und mak schauen, ob das, was in diesen Schubladen steckt, eigentlich noch dahin gehört.“ (S. 217)

                

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