Bücher mit dem Tag "hardboiled"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "hardboiled" gekennzeichnet haben.

130 Bücher

  1. Cover des Buches Hades (ISBN: 9783518468388)
    Candice Fox

    Hades

     (191)
    Aktuelle Rezension von: breathingfailure

    Die Geschichte handelt von Eric und Eden, sie sind Geschwister und Polizisten. Die beiden sind als Kinder von einem Gangster, Hades, gerettet worden und er hat die beiden als seine eigenen Kinder aufgezogen. Doch die beiden Geschwister entwickelten schon recht früh sehr dunkle Machenschaften. Hades versuchte die beiden, trotz seines Lebensstils, auf einen guten Weg zu führen.

    Das Buch habe ich zufällig entdeckt und ich bin froh darüber, es war ein guter Krimi. Es werden aus zwei Zeitperspektiven erzählt, einmal aus der Kindheit der Geschwister und einmal aus der Gegenwart als Fred, den neuen Kollegen von Eden. Ich würde das buch weiterempfehlen als leichte und schnell durchzulesende Krimi Kost.

  2. Cover des Buches In der Nacht (ISBN: 9783257243154)
    Dennis Lehane

    In der Nacht

     (95)
    Aktuelle Rezension von: FranGoldsmith

    Leider war für mich dieses Buch von Dennis Lehane nicht zu 100% stimmig. An sich hat mich das Buch gut unterhalten, aber es hatte doch einige Aspekte, die es mir etwas verdorben haben.

    Ich wurde mit den Charakteren nicht richtig warm, sie konnten mich einfach nicht überzeugen. Allen voran die Hauptfigur. Er versucht etwas zu sein, das er nicht ist und dazu redet er sich noch recht unüberzeugend ein, er wäre kein Gangster sondern ein Gesetzloser. Außerdem hat er deutlich mehr Glück als Verstand in mehr als einer Situation - was man ja jedem gönnen mag, nur war das hier doch ein oder zwei Mal zu viel des Guten. 

    Noch schlimmer allerdings war die erste Weibliche Hauptfigur 'Emma'. Eine so unsympathische Person ist mir selten in einem Buch begegnet. 

    Alles in allem war die Idee des Buches und auch die einzelnen Lebensabschnitte der Hauptperson sehr interessant - Gangster, Sex und die Zeit der Prohibition liefern viel Stoff für gute Bücher. Allerdings würde ich das Buch nicht unbedingt weiterempfehlen. 


  3. Cover des Buches Die kleine Schwester (ISBN: 9783257071399)
    Raymond Chandler

    Die kleine Schwester

     (17)
    Aktuelle Rezension von: luisa_loves_literature

    Raymond Chandler ist ein absoluter Meister seines Fachs und Die kleine Schwester stellt keine Ausnahme dar. Das düstere, glitzernde, kalte, heiße, unberechenbare und unkontrollierbare L.A. der 1940er Jahre, in der die Welt von harten Ermittlern etwas geordnet werden sollte, ist immer wieder einen Ausflug wert. Stilistisch und konzeptionell kann man an Chandler nichts aussetzen. Die neue Übersetzung ist schlichtweg hervorragend gelungen. Der Ton von Philip Marlowe, die zur Schau gestellte Männlichkeit und Coolness, die über jede Seite herrscht, kommt ausgezeichnet zur Geltung - ein großer Spaß, wenn man sich darauf einlassen kann.

    Wie immer jedoch lässt mich Chandler auch ratlos zurück. Bei jedem seiner Romane - ob im Original oder hier in der Übersetzung - muss ich mich stets dem mit Bestürzung dem Gefühl stellen: habe ich hier irgendetwas nicht mitbekommen? Wie sind wir bei dieser Schlussfolgerung gelandet? Hä? Und jetzt? Es ist als trieben der Autor und Philip Marlowe ihren Schabernack mit mir oder als würde ich unter partieller Amnesie leiden, sodas ich am Ende des Romans am liebsten wieder von vorn beginnen würde, nur um zu überprüfen, ob ich wesentliche Informationen überlesen oder schlichtweg nicht erkannt habe. Das ist aber vermutlich nur meine persönliche Note - mir fehlt eben die Figur des etwas trotteligen Sidekicks, der mir alles nochmal erklärt, die aber ein einsamer Wolf wie Marlowe nie in seinem Umfeld dulden würde.

  4. Cover des Buches Blackmail (ISBN: 9783404270439)
    Greg Iles

    Blackmail

     (82)
    Aktuelle Rezension von: SomeBody
     „Blackmail“ ist ein Buch über Drogen, Sex, Politik, Rassenkonflikte,… - alles lässt sich gut und flüssig lesen - aber irgendwie ist’s kein richtig spannender Thriller. Wenn ich zu Greg Iles greife, erwarte ich eine dichte Handlung, ein paar intelligente Wendungen und einen »guten« Showdown. Hier war ich nun vom Grundkonstrukt zwar durchaus angetan, doch wurde im Verlauf des Buches alles so sehr überzeichnet, dass es mich irgendwann nervte, von machthungrigen Politikern, geilen Drogenbossen, zügellosen Jugendlichen und sich aufopfernden Helden zu lesen. Schade, das Potenzial ist da, wurde meiner Meinung nach aber nicht optimal umgesetzt.
  5. Cover des Buches Die Sirenen von Belfast (ISBN: 9783518466124)
    Adrian McKinty

    Die Sirenen von Belfast

     (43)
    Aktuelle Rezension von: WolfgangHaupt
    Aye, da muss man fast eine Rezension schreiben. Es fängt in Nordirland im Jahre 1983 an, eine Zeit, in der man besser woanders gelebt hätte. Die IRA gegen die RUC, die englische Armee, die gerade Richtung Falkland unterwegs sind. Inspector Duffy ahnt es, die Zeiten werden härter. Das ist der Hintergrund des Buchs. Einer, der mich echt an das Buch gebunden hat. Unverbraucht, toll erzählt, ohne erhobenen Zeigefinger, ohne Polemik. Es reicht, wenn man es zeigt. Niemand gefällt die Situation, es war ja nicht nur die Gewalt dort ein Problem. Die Politik spielt groß mit, die Wirtschaft stagniert, jeder Arbeitsplatz, der verloren geht, ist ein möglicher Attentäter. 
    Angetan hat es mir der Protagonist, eine coole Socke, einer mit Orden, der ihm aber sichtlich egal ist. Bringt ihm ja sowieso nichts. Wer da ist, muss helfen, gegen die aufbegehrenden Katholiken mitmarschieren. Umso problematischer, wenn man selbst einer ist. Ein Mann zwischen den Fronten, der sein Bestes gibt, wenn er mag. Alkohol ist Thema, wer je in Irland war, weiß es ganz genau, da geht oder ging es den Nordiren sicher nicht besser. 
    Mittendrin ein Mord, der sich schwierig gestaltet, weil natürlich mehr dahinter steckt, als man anfangs glaubt. 
    Es transportiert viel Lokalkolorit, den Geist der Zeit, und bleibt es am Ende doch ein Krimi. Es hat mich an Ken Bruen erinnert, ein wenig an Ross Thomas, und doch bleibt es eigenständig. 
    Es zieht hinein, lässt einen teilhaben am vergangenen Terror, dem Leid, das solche Konflikte mit sich bringen. 
    Sean Duffy gibt sich die volle Dröhnung, sprich die Nachrichten, die von den täglichen Gewalttaten der IRA berichten. 
    Polizeireviere, die Bunkern gleichen, vollgepanzerte Fahrzeuge, Beamte, die vor dem Fahrtantritt den Unterboden nach Quecksilberzündern prüfen. 
    Ein Leben in abgestumpfter Angst, der Gewohnheit an das Unausweichliche, kann es doch jeden erwischen. 
    Es rührt auf, lässt einen nachdenklich zurück. 
    Ach ja, der Krimi: Gut angelegt, ein paar Twists und Turns, die einem zwar nicht die flache Hand auf die Stirn treiben, aber doch vom Standard abweichen. So möchte ich ein Buch lesen. Eines, auf das ich mich jedes Mal gefreut habe, wenn ich wieder Zeit zum Lesen hatte. 
    Deswegen: Kaufempfehlung. Aye!
  6. Cover des Buches Sniper (ISBN: 9783442381463)
    Lee Child

    Sniper

     (108)
    Aktuelle Rezension von: Sarah04

    Als Reacher in die Stadt kommt will er den Mann verurteilt sehen, doch durch viele Dinge, Ereignisse und Plot twist ändert sich alles. Reacher steht auf der Abschusslinie was bedeutet da stimmt etwas nicht. Ich finde die Geschichte sehr spannend da man einfach mit fiebert und selbstständig versucht es zu lösen sowas finde ich richtig toll. Natürlich liebe ich es dann auch wenn ich nicht mit allem richtig liege und einfach einen woah Faktor am Ende verspüre der meine Gedanken komplett umwirft und das ist in diesem Buch passiert. Weshalb ich es einfach nur empfehlen kann.

  7. Cover des Buches Happy birthday, Türke! (ISBN: 9783257215441)
    Jakob Arjouni

    Happy birthday, Türke!

     (109)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010

    Kemal Kayankaya ist Privatdetektiv in hessischen Frankfurt und natürlich mit sämtlichen Klischees behaftet, die es so gibt.

     

    Sein neuer Fall kommt ihm gerade etwas unpassend. Seit geraumer Zeit nervt ihn eine Wespe in seinem Büro und als er dieses fiese Ding endlich zu fassen bekommt, klingelt es an der Tür.

     

    Die Auftraggeberin befindet sich in tiefer Trauer. Die junge kleine Türkin erzählt Kayankaya vom Tod ihres innig geliebten Mannes. Nicht freiwillig aus dem Leben geschieden ermittelt die Polizei nur schleppend. Das es sich bei dem Fundort der Leiche um ein Bordell handelt, scheint die junge Witwe nicht wirklich zu beschäftigen und Kayankaya braucht dringend ein wenig Geld.

     

    Ein kleines Problem verheimlicht er allerdings seiner Auftraggeberin, die natürlich selbstverständlich davon ausgeht, dass er fließend türkisch spricht. Doch der Tausend-Mark-Schein ist einfach zu verlockend.

     

    Die Ermittlungen führen ins Drogenmillieu. Mit der Holzhammermethode macht er sich bei der örtlichen Polizei natürlich nicht gerade Freunde, aber beim Pensionär Löff stößt er auf offene Ohren, bis der erste Drohbrief reinflattert.

     

    Mit viel hessischem Charme schafft es Kayankaya schnell, sich Durchblick im Frankfurter Bahnhofsviertel zu verschaffen.

     

     

     

    Jakob Arjouni macht es einem sehr leicht, Kayankaya zu mögen. Der frischgebackene Privatdetektiv nimmt kein Blatt vor den Mund und lässt den Leser schnell mal laut auflachen. Feiner Humor und gut gezeichnete Charaktere machen diesen Roman/Krimi, wenn auch nur 170 Seiten lang zu einem abendfüllenden Programm.

     

    Das der Krimi im Jahr 1983 spielt und im klassischen Chandler/Marlow-Stil geschrieben ist, macht schon nach den ersten paar Seiten Lust auf mehr. Doch leider ist Jakob Arjouni bereits an einem Krebsleiden früh verstorben.

  8. Cover des Buches Der nasse Fisch - Filmausgabe (ISBN: 9783462052084)
    Volker Kutscher

    Der nasse Fisch - Filmausgabe

     (344)
    Aktuelle Rezension von: tragalibros

    Gereon Rath wird nach einem tödlichen Schusswechsel von der Kölner Mordkommission nach Berlin versetzt. Dort soll er für das Sittendezernat arbeiten, doch zufällig findet er sich in den Ermittlungen zu einem mysteriösen Mordfall wieder. Als er Spuren findet, die den Verdacht auf einen anderen Polizisten lenken, gerät Rath in einen Strudel aus Geheimniskrämerei und Vertuschung, der bald schon Opfer fordert...

    Endlich! Ich habe den ersten Band der Krimireihe rund um den Kommissar Gereon Rath beendet. Vor einiger Zeit habe ich einen der Folgebände gelesen und wollte natürlich wissen, wie der Kommissar ins Morddezernat nach Berlin gekommen ist und was dem Buch "Märzgefallene" vorangegangen ist. 

    "Der nasse Fisch" erzählt die ersten Erlebnisse des jungen Ermittlers in Berlin und dieser Einstieg in die Reihe ist sehr stark.
    Der Autor kann in diesem Buch mit einem spannenden, verworrenen und verzwickten Fall aufwarten, der den Leser von der ersten Seite an fesseln kann. Dies ist auf den kurzweiligen Schreib - und Erzählstil zurückzuführen, der schnell zu lesen ist, aber trotzdem kein Detail auslässt. 

    Auch der Protagonist kann punkten. Mit Gereon Rath wurde hier ein Charakter geschaffen, der einem eigentlich unsympathisch sein sollte, trotzdem aber faszinierend und einnehmend, ja charmant wirkt. Zudem wird einem kein Saubermann serviert, im Gegenteil - Rath trinkt, nimmt Drogen und ist Korruption nicht unbedingt abgeneigt. Dies macht ihn zu einem ganz außergewöhnlichen Charakter, über den man gerne liest. 

    Mit den 544 Seiten ist das Buch auch gerade so lang, dass der Fall nicht zu schnell abgewürgt wird, und so kurz, dass keine Längen entstehen. 

    Ich bin jedenfalls begeistert und werde mit Sicherheit die weiteren Bücher der Reihe lesen, sobald ich sie in die Finger bekomme. Von mir bekommt "Der nasse Fisch" daher fünf von fünf Sterne und eine Leseempfehlung.

  9. Cover des Buches Der Insider (ISBN: 9783442484607)
    Harlan Coben

    Der Insider

     (53)
    Aktuelle Rezension von: NicoleP
    Myron Bolitar musste nach einem Unfall seine Karriere im Basketball beenden. Nun arbeitet er als Sportagent. Eines Tages kommt der Manager eines NBA-Teams auf ihn zu und möchte Myron in seinem Team haben. Doch es sind keine sportlichen Gründe, die den Manager zu dieser Entscheidung gebracht haben. Myron soll als Insider herausfinden, warum der Superstar der Mannschaft verschwunden ist. Eine gefährliche Suche beginnt.

    Die Geschichte ist gut durchdacht, und bis zum Ende bleibt offen, was alles hinter dem Verschwinden des Sportlers steckt. Doch, so spannend das Buch auch war, es gab doch die eine oder andere langatmige Stelle.

    Interessant ist die Beziehung zwischen Myron und Win. Beides sind gut ausgearbeitete Figuren und machen den Reiz dieses Buches aus. Gegen diese beiden starken Charaktere wirken die anderen etwas blass. Das Buch ist gut geschrieben, und bis auf die etwas eintönigen Stellen wird der Lesefluss nicht unterbrochen. Der Leser findet leicht in die Geschichte und muss sich auch nicht im Basketball auskennen, um der Geschichte zu folgen.

    Es ist ein guter Roman, der ohne grausame Szenen auskommt. „Der Insider“ ist ein Buch aus der Reihe um Myron Bolitar. Da der Leser so gut wie nichts über die vorherigen Ereignisse erfährt, lässt sich die Geschichte ohne Vorkenntnisse lesen.

    Weitere Rezensionen unter www.nicole-plath.de
  10. Cover des Buches Der Janusmann (ISBN: 9783442366163)
    Lee Child

    Der Janusmann

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Soeren

    So wie schon der erste Reacher-Band „Größenwahn" ist auch der siebente Band aus der Ich-Perspektive geschrieben. Reacher lässt sich von zwei DEA-Agenten zu einer Undercover-Mission bei einem einflussreichem Teppich-/Drogenhändler überreden, um nicht nur einen totgeglaubten Verbrecher, sondern auch eine vermisste Agentin aufzuspüren. Eine Mission, die der Ex-Militärpolizist bereitwillig und in bester 007-Manier übernimmt. Selbstverständlich geht er dabei so souverän und effektiv vor, dass er es nach drei Tagen bereits zum Sicherheitschef geschafft hat. Aber nichts anderes hatte ich von einem Mann erwartet, dessen innere Uhr dermaßen akkurat funktioniert, dass sie ihn nach drei Stunden Tiefschlaf wunschgemäß aufwachen lässt. Trotz dieser schier übermenschlichen Fähigkeiten tappt Reacher anfangs ziemlich im Dunkeln und muss sich seine Ergebnisse erst erarbeiten. Dadurch bleibt es auch für den Leser die ganze Zeit über interessant. „Der Janusmann" ist rasant und actionreich. Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt bis zum Ende nicht.

  11. Cover des Buches Tod im Februar (ISBN: 9783453271982)
    Alan Parks

    Tod im Februar

     (16)
    Aktuelle Rezension von: mapefue

    Nach »Blutiger Januar« ist »Tod im Februar« Alan Parks zweiter Roman um den jungen Detective Harry McCoy.

    10 Tage im Februar 1973 in Glasgow, eine Orgie aus Blut und Gewalt, aber nicht nur.

    Bereits nach zwei Seiten wird klar, warum »Tod im Februar« bei HEYNE HARDCORE erschienen ist – HARDCORE KRIMINALROMAN.

    Der junge 22jährige Charlie Jackson, Linksfuß bei Celtic Glasgow wird getötet und in seine Brust wird „BYE BYE“ geritzt, dass das Blut in hohem Bogen in die Pfütze klatscht; und als das noch nicht genug wäre, hat ihm der Täter sein bestes Stück abgeschnitten und in den Mund gesteckt, abgesehen vom Schuss ins Auge, der den Hinterteil seines Schädels wegsprengte. Prost und Mahlzeit. McCoy übergibt sich, hat gerade zwei Dosen Pale Ale intus und einen halben Joint. Der Umgangston zwischen den Polizisten untereinander und ihren Klienten ist obszön und vulgär, zwischen Anwalt und seinen Klienten um es vornehm auszudrücken „ungesittet“. Hardboiled Roman. Kalt und nass im winterlichen Glasow, pervers die Akteure, schroff die Dialoge und ungeschönt die Realität.

    Murray, McCoy und Wattie auf der einen Seite, die Unterwelt von Glasgow auf der anderen mit Hauptdarsteller Stevie Cooper. Bei McCoy weiß man das nicht so genau.

    Wer die Morde begangen hat steht fest, nur finden muss ihn die Polizei. Dabei werden Stevie und Harry von ihrer Vergangenheit im Kinderheim gejagt. Zu guter Letzt dreht sich der Plot in eine unerwartete Richtung. Nicht unbedingt befriedigend, aber das ist ein Wesensmerkmal von HARDCORE KRIMINALROMANen.

    Grenzen von Gut und Böse verschwimmen, geradlinig und spannend erzählt, mit einem Schuss Noir, das dem Leser die Überlegung abringt, ob das wirklich das Genre ist, das er bevorzugen soll oder will.

  12. Cover des Buches Das dunkle Herz der Stadt (ISBN: 9783869139173)
    George Pelecanos

    Das dunkle Herz der Stadt

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Havers

    George Pelecanos, amerikanischer Autor mit griechischen Wurzeln, ist in Washington D.C. aufgewachsen. Und es ist das Leben in dieser Metropole, die sein Schreiben geprägt hat, die in seinen Romanen immer wieder in den Vordergrund drängt. So auch in „Das dunkle Herz der Stadt“, dem Abschlussband der Nick Stefanos-Trilogie, erstmals 1995 erschienen, nun endlich auch von Karen Witthuhn sehr stimmig ins Deutsche übersetzt und in dem fränkischen Verlag ars vivendi erschienen. Bleibt zu hoffen, dass der Roman viele Leser findet – verdient hätte er es allemal, auch wenn die Hauptfigur Nick Stefanos nicht der typische Sympathieträger ist. Ex, das ist das vorherrschende Persönlichkeitsmerkmal von Stefanos. Ex-Cop und Ex-Privatdetektiv, ein Säufer, der die Spirituosen auf Ex kippt, zu denen er durch seinen Job als Barkeeper unbeschränkten Zugang hat.

    Als er nach einem seiner Alkoholexzesse völlig derangiert am Flussufer erwacht, erinnert er sich vage daran, dass er in der vergangenen Nacht den gedämpften Knall eines Schalldämpfers gehört haben könnte. Gehört haben könnte, wie jemand ermordet wurde. Er hat sich nicht getäuscht, die Leiche eines Jugendlichen wird im Wasser gefunden. Aber interessiert sich jemand für die Aufklärung? Für die Polizei ist es nur ein Fall unter vielen. Ein ermordeter schwarzer Teenager? Schnell erledigt, ganz klar eine Gang-Geschichte, ein Junkie, Drogen - kann man ad acta legen. Nicht so Nick, der Zweifel an dieser Theorie hegt, vor allem, weil auch ein Freund des Mordopfers von der Bildfläche verschwunden ist. Da ist er wieder, sein Schnüfflerinstinkt, der ihm keine Ruhe lässt. Und der so heftig an ihm nagt, dass er die Nachforschungen selbst in die Hand nimmt, unterstützt von Jack LaDuke, der Auftrag hat, den vermissten Freund des Opfers zu finden.

    Es gibt zwei Protagonisten in diesem Kriminalroman. Einerseits natürlich Nick Stefanos, der uns aus der Ich-Perspektive an den Ermittlungen in diesem Fall sowie auch äußerst ausführlich an seinem Leben teilnehmen lässt. Zum anderen die Unterwelt von Washington, Hauptstadt am Potomac, nicht glitzernd und glänzend sondern trostlos, dunkel und dreckig und kalt, deren Darstellung über die Jahre sich der Autor verschrieben hat. Er nimmt uns mit in die verrufenen Viertel, in die Sozialbauten, die „Projects“, wo die Verlierer des amerikanischen Traums hausen. Es ist eine Reise in die Finsternis, authentisch gestaltet durch Filmtitel, Automarken und natürlich die allgegenwärtige Musik aus dem Autoradio.

    Nix für Zartbesaitete, aber für Freunde des Hardboiled-Genres ein absolutes Muss!

  13. Cover des Buches Stadt aus Blut (ISBN: 9783453675278)
    Charlie Huston

    Stadt aus Blut

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Ein bisschen Film Noir, hier und da etwas Krimi, dazu eine Portion Vampir- und Zombiespaß – Charlie Huston hat ein paar gute Zutaten für den Beginn einer vielversprechenden Reihe zusammengemixt. Joe Pitt als Protagonist macht Spaß: Der zynische, knallharte Antiheld mit dem trockenen Humor passt gut in dieses dreckige, düstere New York.

    Auch die meisten anderen Figuren können überzeugen. Dazu kommen flotte Dialoge und blutige Szenen, die deftig, aber nicht übertrieben brutal sind. Und auch dieses Noir-Gefühl wird gut vermittelt.

    Was letztlich die höhere Bewertung verhindert, ist das Grundgerüst eines Krimis. Es drückt die Geschichte in einen soliden, aber auch sehr klassischen Rahmen, der nicht endlos viel Raum für Kreatives und Unkonventionelles lässt. Und letztlich ist der Fall der verschwundenen Millionärstochter auch einfach nicht so interessant wie der Rest: Vampirclans, die in New York um die Herrschaft kämpfen, durchgedrehte Zombies, die ihren Virus unkontrolliert verbreiten, und Joes private Sorgen. Wer braucht denn da noch einen Kriminalfall?

  14. Cover des Buches Way Out (ISBN: 9783442372096)
    Lee Child

    Way Out

     (50)
    Aktuelle Rezension von: TheSilencer
    Wie schon in "Der Janusmann" schickt der Autor den Leser auf gewohnte Wege, um mit allen Gewohnheiten zu brechen.

    Ohne es zu wissen, beobachtet Jack Reacher eine Lösegeldübergabe. Zunächst möchte der Erpresste nur Reachers gutes Gedächtnis und seine professionelle Wahrnehmung kaufen.
    Doch schon bald sieht sich Reacher wieder mittendrin, in einer Entführung, die ihn eigentlich nichts angeht; zwischen Verrat und Lügen, Mord und Intrigen.

    Seine Routine, seine Professionalität verleihen ihm einen Tunnelblick. Denn diesmal spielen seine eigenen Instinkte gegen ihn und er macht einen folgenschweren Fehler ...

    Mit der zehnten Folge hält Child das Niveau. Reacher bleibt ein einzigartiger Held ohne Erbarmen für seine Gegner.
  15. Cover des Buches Ritter und die Al Qaida (ISBN: 9783942661416)
    Stefan Schweizer

    Ritter und die Al Qaida

     (17)
    Aktuelle Rezension von: michabe
    Ein sehr gutes Buch, auch noch Aktuell, aber auch erschreckend, ein guter Einblick in die Al Qaida und ihre Machenschaften. Super geschrieben und beschrieben, und sehr Interessant. Einiges wusste ich noch gar nicht. Ich finde Alle die das Thema Interessant finden sollten das Buch lesen. Es wird nichts beschönigt, egal wie brutal, ich konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen. 
  16. Cover des Buches Ein letzter Drink (ISBN: 9783257300307)
    Dennis Lehane

    Ein letzter Drink

     (53)
    Aktuelle Rezension von: mapefue

    Der erste Band in der Kenzie/Gennaro-Reihe von Dennis Lehane. Das englische Original hieß A Drink Before the War (1994), die erste deutsche Ausgabe Streng vertraulich! (2004) und Ein letzter Drink (2016) mit neuer deutscher Übersetzung.

    Patrick Kenzie & Angela ‚Angie‘ Gennaro ist eine Detektei im rauen Viertel Dorchester in Boston, deren winziges Büro sich im Glockenturm einer Kirche befindet, damit sie einen unerwarteten Eindringling, der durch die Kirche trottet, schneller ausmachen können. Patrick ist ein geschiedener Womanizer, der gerne eine intimere Beziehung zu seiner Partnerin Angie hätte, die jedoch mit prügelnden Ehemann Phil noch verheiratet ist. Ihre berufliche Zusammenarbeit beruht auf blindem Vertrauen und offene und ehrliche Kommunikation, sie ergänzen sich perfekt. 

    Zwei hochrangige Bostoner Senatoren beauftragen die Detektei bestimmte herbeizubringen. Sie finden die Diebin Jenna und die „Dokumente“, die sich als kompromittierende Fotos herausstellen. Jenna wird auf offener Straße erschossen und stirbt in den Armen Kenzies. Das ist der Auftakt für einen erbarmungslosen und tödlichen Bosterner Bandenkrieg. Der englische Originaltitel A Drink Before the War bezieht sich auf diesen Bandenkrieg. Kenzie behält sich bis zum Schluss die Fotos für die finale Abrechnung.  

    "Ein letzter Drink" ist ein kleiner, aber feiner Hard-boiled-Krimi, nichts für zart besaitete Gemüter. Patrick und Angie lassen sich von absolut gar nichts beeindrucken und geben coole und harte Sprüche von sich.

    Die gute Nachricht zum Schluss, es gibt noch weitere fünf Krimis von Patrick Kenzie & Angela ‚Angie‘ Gennaro.

  17. Cover des Buches Die Abschussliste (ISBN: 9783442368402)
    Lee Child

    Die Abschussliste

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Soeren

    An Silvester 1989/90 befindet sich die Welt im Umbruch. Das spürt auch Militärpolizist Jack Reacher deutlich, der urplötzlich von Panama auf einen kleinen Stützpunkt in den Vereinigten Staaten versetzt wird. Die Sorge um die zukünftige Ausrichtung der US Army wird auf einmal durch den Tod eines hochrangigen Generals verstärkt. Wie es sein Job verlangt, beginnt Reacher zu ermitteln. Doch je mehr er herausfindet, desto unruhiger werden seine Vorgesetzten. Bis auch sein Chef Leon Garber von einem Tag auf den anderen durch einen Nachfolger ersetzt wird und dieser die Nachforschungen unter den Teppich kehren will. Als Reacher nicht mitspielt, wird er zum Verdächtigen eines weiteren Mordfalls. Aber natürlich kann auch das unseren Superermittler nicht aufhalten.

    Nach „Größenwahn“ (Band 01) und „Der Janusmann“ (Band 07) ist „Die Abschussliste“ (Band 08) ein weiterer Reacher-Roman, der aus der Ich-Perspektive erzählt wird. Die Handlung ist straff und spannend, außerdem spielen in der Geschichte auch Reachers Bruder und Mutter eine größere Rolle. Es gibt Ausflüge nach Deutschland und Paris, überhaupt ist Reacher in diesem Band sehr viel unterwegs. Das einzig Negative an der ansonsten tollen Geschichte ist Reachers etwas selbstgefällige Art in der zweiten Romanhälfte. Dadurch wirkt die Handlung stellenweise unrealistisch und wie eine Parodie auf andere Militärgeschichten.

  18. Cover des Buches Regenzauber (ISBN: 9783548261416)
    Dennis Lehane

    Regenzauber

     (57)
    Aktuelle Rezension von: mapefue

    Regenzauber, der fünfte und vorletzte Thriller aus der Kenzie&Gennaro-Reihe, im Original „Prayers for rain“ 1999, deutsche Erstausgabe 2001. Diesmal im ersten Drittel ohne Angela Gennaro, die im Teil 4 Gone Baby Gone aus der Wohnung von Kenzie nach moralischen Diskrepanzen ausgezogen ist – vor neun Monaten. Das Fehlen von Angela nimmt dem Thriller viel an seiner Qualität, bei aller Sympathie für Patrick Kenzie ist er nur die Hälfte wert. Aber wie sich Patrick nach Angela sehnt, tut es der Leser. Und Lehane weiß das.

    Die 26 Jahre junge Karen Nichols bittet Privatdetektiv Patrick Kenzie um Schutz vor einem Stalker, Cody Falk, der sie bedroht. Er erledigt diesen Auftrag in kürzester Zeit, doch als Karen sechs Monate später von einem Bostoner Hochhaus nackt in den Tod springt, ist er erschüttert. Kenzie hat ein schlechtes Gewissen, denn der er hat ihre späteren Hilferufe ignoriert. 

    Die Sprache ist, wie in allen Romanen Lehanes ein herausragendes Qualitätsmerkmal: Nur zwei Beispiele: „Alle sind natürlich depressiv. Aber wer ist das nicht? Wachen wir jeden Morgen auf und denken: ‘Wow, macht das Leben Spaß‘?“ „Wer hat denn gesagt, das Leben soll Spaß machen?“ Die Antwort: „Wer hat denn gesagt, es soll keinen Spaß machen?“

    Kenzies Instinkt sagt ihm, dass mehr hinter dem vermeintlichen Selbstmord Karens steckt. Und recht haben sollte. Angela ‚Angie‘ ‚Ange‘ Gennaro, die Karen Kenzie empfohlen hat taucht aus ihrer Selbstisolation auf und bildet mit Bubba, dem Mann fürs Grobe das Dreierteam, das die spannenden und gefährlichen Ermittlungen gegen einen Sadisten aufnehmen und sich gegen dessen Psychoterrormethoden wehren müssen.    

    Der Showdown ist so spektakulär wie blutig, doch Lehane kann nicht anders, als für den Leser eine finale Überraschung parat zu haben. Wie sagt Kenzie zum Schluss: „Und endlich sah ich das ganze Brett.“

    Ich liebe Patrick und Angela als Detektivpaar, ihren Umgang miteinander und Lehane mit diesen wunderbaren erstklassigen Thrillern und freue mich auf Moonlight Mile, die Nummer 6 aus der Kenzie/Gennaro-Reihe

  19. Cover des Buches In tiefer Trauer (ISBN: 9783548284699)
    Dennis Lehane

    In tiefer Trauer

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Duffy
    Der Multimillionär Trevor Stone beauftragt das Ermittlerduo Kenzie/Gennaro seine Tochter zu finden. Dies ist ihm umso wichtiger, weil ihm wegen einer Krebserkrankung nur noch wenig Lebenszeit bleibt. Désiré, die Tochter, ist nach dem Unfalltod ihrer Mutter einfach verschwunden. Es stellt sich doch während der Ermittlungen heraus, dass die Familie nicht so intakt war, wie es den Anschein hat.
    Wenn man von einem Schriftsteller sagen kann, er hat ein eigenes qualitatives Level geschaffen, sodass sich andere an ihm orientieren, dann ist das wie ein Ritterschlag. Lehane kann man nun mittlerweile in die Abteilung "Klassiker" stecken, in denen man Namen wie Hammett, Chandler oder Christie begegnet. Alle diese Autoren haben den Kriminalroman nachhaltig geprägt und auch Lehane hat seinen ganz eigenen Stil kultiviert. Natürlich ist auch diese Geschichte wieder nicht die ganz einfache Story, die man so wie oben zusammenfassen kann, denn wer den Autor kennt, der weiß, dass viele Ereignisse sich erst im Laufe der Geschichte entwickeln, nichts ist vorhersehbar und Lehane kann die Spannung scheinbar mühelos bis zum Schluss halten und auf die ungeliebten Cliffhanger verzichten. Es gibt Wendungen und Überraschungen, manchmal schüttelt man den Kopf und fragt sich, wie er diese oder jene Kurve im Handlungsverlauf wieder hinbekommen hat. Wenn man also abschließend sagen kann, dieses Buch ist ein "typischer Lehane", dann steht das für ausgezeichnete und fesselnde Krimiliteratur und die muss erstmal so erschrieben werden. Weil auch gerade dieser Roman des Autors Meisterschaft auf allen Gebieten zeigt, darf man ruhigen Gewissens die "magischen" fünf Sternchen vergeben.
  20. Cover des Buches Kismet: Kayankayas vierter Fall 	... (ISBN: 9783257062632)
    Jakob Arjouni

    Kismet: Kayankayas vierter Fall ...

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Stephanus

    Der türkischstämmige Privatdetektiv Kemal Kayankaja will seinem Freund, dem Gastwirt Romario helfen, der von Schutzgelderpressern bedroht wird . Als die Erpresser auftauchen geht so manches schief und Kemal und sein Freund erschießen die Erpresser. Um die Hintermänner aufzudecken ermittelt er und gerät bald in die Schusslinie der kroatischen Mafia und dubioser Geschäftemacher. Die Kneipe von Romario geht in Flammen auf und dieser ist bald ebenso wie Kayankaja in Lebensgefahr, als sein Büro in die Luft fliegt. Eine mörderische Hetzjagd beginnt und Kemal schafft es schließlich sich aus der Schusslinie zu bringen und den Fall zu lösen.

    Ajouni gelingt eine spannende Krimi-Handlung im Frankfurter Bahnhofsmilieu mit einer großartigen Hauptfigur. Der Detektiv Kemal Kayankaya, der kein türkisch kann und besser Deutsch spricht als so mancher Deutsche beschreibt sehr gut die Spannungen und Eindrücke der zweiten Generation türkischer Einwanderer, die in Deutschland geboren wurden und nur in ihren Familien die türkische Kultur erfahren haben. Stil und Sprache überzeugen und so mancher pointierter Dialog ist enthalten. Der Autor versteht mit Sprache umzugehen und gekonnt werden Personen beschrieben und auch Spannung aufgebaut, so dass eine lebendige Erzählwelt entsteht, in die ich mich gleich hineinversetzt fühlte. Habe das Buch gerne gelesen und es hat mit gefallen, so dass ich es nur weiterempfehlen kann. 

  21. Cover des Buches Kein Kinderspiel (ISBN: 9783548261423)
    Dennis Lehane

    Kein Kinderspiel

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Siko71

    Klappentext:

    Das Bostoner Detektivpärchen Patrick Kenzie und Angela Gennaro wird beauftragt, ein verschwundenes vierjähriges Mädchen wiederzufinden. Der schwierige Fall entwickelt sich in mehr als einer Hinsicht zu einer Zerreißprobe für das bewährte Duo, denn je länger sich die zähen Ermittlungen hinziehen, desto undurchsichtiger wird das Ganze ... 

    An manchen Stellen ist dieser Krimi etwas langarmig, aber man erfährt auch einige interessante Dinge, wie zum Beispile das Jugendamt in den Staaten arbeitet. Es ist nicht gerecht, was da abgeht. Auch werden sehr grausame Dinge bildhaft dargestellt. Alles in allem lesenswert und spannend.

  22. Cover des Buches Der große Schlaf (ISBN: 9783257201321)
    Raymond Chandler

    Der große Schlaf

     (95)
    Aktuelle Rezension von: Sean

    Mit Philip Marlowe erfindet Raymond Chandler zwar nciht den Typus des hardboiled Detective, leifert abre einen der bekenntesten Vertreter dieser ermittler. Zynisch, abgebrüht, mit seinen eigenen Regeln und Moralvorstellungen. Der Fall selbst hat manchmal ein paar Lücken, Chandlers Schreibstil macht diese aber wieder wett.

    Wer auf Stereotypen allergisch reagiert, sollte den Krimi - und  die anderen der Hardboiled Detectives - aber meiden. 1939 erschienen, ist "Der große Schlaf" eine Ansammlung von Stereotypen, der gleichzeitig mithilft, ein neues Stereotyp zu erschaffen: Das des hartgesottenen Ermittlers.

  23. Cover des Buches Abgrundtief (C wie Callahan) (ISBN: 9783442426591)
    Sue Grafton

    Abgrundtief (C wie Callahan)

     (25)
    Aktuelle Rezension von: abuelita
    Im dritten Fall von Kinsey Millhone ist sie selber sehr stark emotional verwickelt und das macht den Roman noch spannender.

    Die Nebenhandlung um Henry und seine neuste Freundin erscheint auf den ersten Blick etwas absurd – aber in Hinblick auf die weiteren Bände verkneife ich mir erst einmal einen Kommentar dazu…
  24. Cover des Buches Die kleine Schwester (ISBN: 9783257202069)
    Raymond Chandler

    Die kleine Schwester

     (36)
    Aktuelle Rezension von: PaulTemple
    Es beginnt wie immer mit einem anscheinend harmlosen Auftrag, eine vermisste Person zu finden - am Ende ist Privatdetektiv Marlowe mehrmals knapp am Tod vorbeigeschrammt, hat einigen Whisky konsumiert und natürlich das Verbrechen aufgeklärt.

    Was sich banal anhört, übt beim Lesen eine immense Faszination aus, den Chandler lässt seinen Protagonisten und Ich-Erzähler über den Fall berichten wie kein Zweiter. Da wird beleidigt, hintergangen, geblufft und verziehen. In kurzen, prägnanten Sätzen entwirft Chandler DIE Film Noir Atmosphäre, in welcher der Leser versinkt und sich am Ende entgeistert wundert, dass der Roman schon zuende ist.

    Für Krimi-Fans unerlässlich!

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