Bücher mit dem Tag "hardcover"
450 Bücher
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und die Kammer des Schreckens (Harry Potter 2)
(11.563)Aktuelle Rezension von: LiJenMit der Kammer des Schreckens ist es eine gelungen Fortsetzung.
Für mich persönlich sind Spinnen der absolute Graus und es ist recht duster und wegen der Spinnen ist es nicht gerade mein Lieblings Teil der Reihe aber definitiv kann ich das Buch allen nur empfehlen.
Ich persönlich finde man lernt auch viel in diesen Büchern.
- Kai Meyer
Die Seiten der Welt
(1.542)Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJaneEine Geschichte, perfekt für alle Buchliebenden!
Dachte ich. Denn leider konnte es mich irgendwie nicht richtig packen.
Die Magie, aus Büchern und Lesen gewonnen, war ein schönes Konzept und die Idee von Seelenbüchern, das jeder Bibliomant ein einzigartiges und eigenes Seelenbuch besitzt, toll! Doch leider flachte die Begeisterung für beides bei mir schnell ab.
Für mich zog sich die Handlung ziemlich und ich fand es streckenweise sogar langweilig - an anderen Stellen war es dagegen wirklich spannend. Eine durchwachsene Mischung also, wobei für mich die langatmigen Stellen überwogen haben.
Die Protagonisten waren dagegen ein schöner Lichtblick, denn ich habe sie schnell ins Herz geschlossen. Zumindest die Meisten. Das, was mich beim Lesen gegen Ende wohl berühren sollte, tat es leider nicht.
Ich muss ganz ehrlich sagen, ich weiß nicht, ob ich die Reihe weiterlese. Für mich könnte das ende vom ersten Band auch genau so stehenbleiben und ich frage mich, um was es in den anderen Büchern gehen soll? Bis auf einen sind alle losen Fäden verknüpft worden und der letzte kann, meiner Meinung nach, auch lose bleiben.
- Mary E. Pearson
Der Kuss der Lüge
(1.563)Aktuelle Rezension von: Melone77Kuss der Lüge hat mich sofort gepackt, weil die Geschichte mit einer starken, verletzlichen und gleichzeitig starrköpfigen Protagonistin beginnt, die vor ihrem Schicksal flieht – und damit eine Kette von Ereignissen auslöst, die sie selbst kaum begreifen kann. Kurz gesagt: Ein Mädchen läuft vor einer arrangierten Ehe davon, zwei Männer folgen ihr – und niemand ist, wer er zu sein scheint. Genau dieses Spiel mit Identitäten macht den Einstieg so spannend.
Was mir besonders gefallen hat, war das Gefühl, das das Buch auslöst. Die Handlung ist nicht nur spannend, sondern auch emotional dicht. Ich mochte, wie sehr man miträtselt, wer der Prinz und wer der Attentäter ist, und wie man sich dabei selbst immer wieder täuscht. Das Love Triangle funktioniert hier richtig gut, weil beide Männer etwas Echtes in der Protagonistin – und in mir als Leserin – berühren. Ich habe mich mehr als einmal dabei ertappt, wie ich ihr innerlich zugerufen habe, sie solle endlich die richtige Entscheidung treffen.
Die Charaktere sind vielschichtig, und ihre Motive wirken nachvollziehbar. Besonders schön fand ich, dass niemand eindimensional ist: Jeder trägt seine eigene Wahrheit, seine eigenen Wunden und Geheimnisse mit sich herum. Das macht die Geschichte lebendig und glaubwürdig.
Gelernt habe ich vor allem, wie sehr Mut und Wahrheit zusammenhängen – und dass Weglaufen manchmal nur der erste Schritt ist, um herauszufinden, wer man wirklich sein möchte.
Empfehlen würde ich das Buch allen, die Fantasy mit Herz, starken Figuren, Spannung und einem emotionalen Love Triangle lieben. Besonders Leserinnen und Leser von Young Adult-Fantasy werden hier voll auf ihre Kosten kommen.
- Sebastian Fitzek
Das Paket
(2.834)Aktuelle Rezension von: EllenKnorrDas war mein erster Fitzek, der mir nicht ganz so gut gefallen hat. Die Handlung ist etwas verworren und die Hauptprotagonistin Emma ging mir mit ihrer Paranoia und den ständigen haltlosen Anschuldigungen irgendwann mächtig auf die Nerven. Der Plot (und der Mörder) waren wieder mal nicht voraussehbar, was ich gut fand. Das Ende war für mich ein einziges hin und her. Fazit: Nicht das beste Buch von Fitzek, aber ein solider Thriller.
- Maja Lunde
Die Geschichte der Bienen
(1.088)Aktuelle Rezension von: EllenKnorrMich hat das Buch hauptsächlich zum Nachdenken gebracht. Gerade die Zukunft rund um Tao hat mich sehr beschäftigt. Ich glaube man ist sich gar nicht so recht bewusst, wie wichtig die Bienen im Alltag wirklich sind.
Das Buch hat mir wirklich gut gefallen, auch wenn ich etwas Probleme mit den beiden Hauptprotagonisten George und William hatte. Zeitweise konnte ich die beiden Männer und deren Umgang mit ihren eigenen Familie nicht verstehen. Ich wäre am liebsten ins Buch gesprungen und hätte beide schütteln können für ihre engstirnige, kaltherzige Art.
Fazit: Für mich eine klare Leseempfehlung.
- Sebastian Fitzek
Mimik
(890)Aktuelle Rezension von: HjoerdisDas Buch war absolut verrückt, im Positiven Sinne. Von Anfang an spannend, mit einer intelligenten Protagonistin, die man sehr gerne noch weiter verfolgt hätte. Jeder Charakter des Buches war zu einem Punkt verdächtig und die psychologischen Themen haben mich ebenfalls ans Buch gebunden. Der Schreibstil ist sehr angenehm und es macht Spaß, zu lesen. Eine Fortsetzung ist stark gewünscht :)
- Julia Dippel
Izara - Das ewige Feuer
(1.230)Aktuelle Rezension von: Leni_Melia_EbertDas Buch ist toll. Die Geschichte war am Anfang noch recht simpel doch dann wurde sie nach dem Treffen der beiden Hauptpersonen sehr spannend. An manche Stellen war es sehr herzzerreißend und gleichzeitig konnte man nicht genug bekommen. Am Ende war ich traurig das Aaron für ein paar Bücher nicht mehr dabei war trotzdem hätte ich nichts an dem Buch geändert.
- Neal Shusterman
Scythe – Der Zorn der Gerechten
(699)Aktuelle Rezension von: Bianca_BooksWas für ein genialer 2. Band der Reihe. Die Geschichte macht echt süchtig und ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen. Einerseits ist es echt beängstigend wie diese Welt mit KI und dem Thunderhead ist, andererseits aber genauso faszinierend. Absolut geniale Welt die hier erschaffen wurde und das ganze Worldbuilding ist einfach nur genial. Es ist so ausgereift und wird so toll beschrieben, als ob man wirklich in der Welt ist. Die Geschichte war wieder absolut spannend und fesselnd. Es ist wieder so viel passiert und wir lernen wieder neue Teile der Welt kennen, sodass es zu keiner Zeit langweilig wurde. Citra ist mir mittlerweile wirklich ans Herz gewachsen, genauso wie Scythe Curie und Rowan. Teilweise war es wirklich wieder sehr brutal und emotional, andererseits aber auch wieder sehr schön zu sehen, welche Entwicklungen die Charaktere durchmachen. Es gab wieder einige Wendungen die ich so nicht erwartet hatte und die mich echt schockiert haben. Ich bin jetzt so gespannt wie es im finalen Band aus geht.
Der Schreibstil war sehr angenehm. Obwohl es so viele POVs gibt, war es überhaupt nicht verwirrend, sondern eher schön so viel von der Welt und den Charakteren mitzubekommen.
Fazit: Absolut genial und empfehlenswert.
- Amie Kaufman
These Broken Stars. Lilac und Tarver (Band 1)
(879)Aktuelle Rezension von: butterflyinthesky2.5 stars.
i put this book onto my wish list around 10 years ago. back then i was really into YA / sci-fi and couldn’t wait to read it (i’ve also known amy kaufman from other books / series) so when i finally got it, i started it immediately. it’s super fast paced and interesting: a rich girl and a „rags-to-riches“ army major are stranded on an empty planet. but is it really empty? however, while it as a fn read i also realized that YA is just too young for me these days. couldn’t really connect with the characters (there were only two major ones so the story is limited to begin with) and overall the story was very far fetched at times. will not continue with the rest of the series.
- Tracy Wolff
Crave
(930)Aktuelle Rezension von: Lia_BischoffDieses Buch war scheiße gut. Wirklich. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und habe die Geschichte komplett verschlungen. Aber Jaxon? Der hat mich so unfassbar genervt. Und zwar wirklich viel. Seine Art, seine Entscheidungen, seine ganze Haltung irgendwann war der Punkt erreicht, an dem auch seine Gründe für mich nichts mehr wettmachen konnten. Ich verstehe vielleicht, warum er so handelt, aber das bedeutet nicht, dass ich es dadurch weniger anstrengend fand. Trotzdem hat mich das Buch völlig gepackt. Die Welt, die Spannung, die Charaktere und dieses ständige Gefühl, unbedingt wissen zu müssen, wie es weitergeht, haben einfach funktioniert. Vielleicht sagt es alles, dass ich mir direkt die komplette Reihe in der Bücherbüchsen-Edition geholt habe, inklusive Zusatzband und einem weiteren Buch, das als Spin-off verkauft wird. Also ja: Jaxon nervt mich. Aber diese Reihe hat mich trotzdem schon jetzt am Haken.
- Marc Elsberg
ZERO - Sie wissen, was du tust
(632)Aktuelle Rezension von: _jamii_London. Bei einer Verfolgungsjagd wird ein Junge erschossen. Sein Tod führt die Journalistin Cynthia Bonsant zu der gefeierten Internetplattform Freemee. Diese sammelt und analysiert Daten – und verspricht dadurch ihren Millionen Nutzern ein besseres Leben und mehr Erfolg. Nur einer warnt vor Freemee und vor der Macht, die der Online-Newcomer einigen wenigen verleihen könnte: ZERO, der meistgesuchte Online-Aktivist der Welt. Als Cynthia anfängt, genauer zu recherchieren, wird sie selbst zur Gejagten. Doch in einer Welt voller Kameras, Datenbrillen und Smartphones kann man sich nicht verstecken …
Der Schreibstil ist interessant und packend ab der ersten Seite. Im Verlauf der Geschichte werden mehrere Charaktere begleitet, man muss etwas bei der Sache sein, um jeweils die Hintergründe und Beziehungen untereinander präsent zu haben. Dafür erfährt man aber viel über die Motive der jeweiligen Personen.
Häppchenweise erfährt man mehr über die wahren Motive von Freemee, wenige Fragen werden beantwortet, viele neue tauchen auf. Die Spannung hält sich über das ganze Buch.
Das Thema ist hochaktuell und nicht weniger beängstigend. Dass Grosskonzerne unsere Daten munter sammeln, verwerten und verkaufen ist ja bekannt. Auch dass sie uns entsprechend manipulieren (können). Hier dann zu lesen, was alles daraus resultieren kann, ist erschreckend.
Zero agiert als Organisation im Hintergrund, welche die Menschen auf die Wichtigkeit ihrer Privatsphäre aufmerksam machen will.
Äusserst realitätsnah, erschreckend und spannend!
- Julia Dippel
IZARA - Stille Wasser
(775)Aktuelle Rezension von: Leni_Melia_EbertDas Buch hat keine Fehler meiner Meinung nach. Ich fand es schade das Aaron für ein paar Bücher nicht dabei war da er die Stimmung immer aufgelockert hat. Doch trotzdem war die Geschichte toll. Ich fand das Buch die ganze Zeit sehr mitreißend. Es sehr spannend als sie den Kampf gegen ihren Vater gewonnen hat obwohl sie nur ein halber Brachion war. Ich fand es auch toll das sie Lucian sein Herz geholt hat und es ihm geschenkt hat.
- Dan Brown
Origin
(631)Aktuelle Rezension von: Mitterwallner
Das Thema der Geschichte, wo wir Menschen herkommen und wo wir hingehen ist hochaktuell. Ein bekannter Wissenschaftler wird kurz vor der Enthüllung seiner bahnbrechenden Erkenntnis zum Ursprung ermordet. Es deutet sich schon früh an, dass die katholische Kirche etwas gegen seine Pläne gehabt haben könnte. Der Konflikt zwischen Wissenschaft und Religion ist auch in dieser Geschichte dominierend.
Wie vom Autor gewohnt, rasant spannend, ohne Unterbrechung. Den einzelnen Figuren wird gekonnt Leben eingehaucht, was sie gleich authentisch macht.
Ein klassischer Dan Brown – gerne das nächste Buch!
- Michael Scott
Die Geheimnisse des Nicholas Flamel - Der unsterbliche Alchemyst
(645)Aktuelle Rezension von: Lyn0371Diese Buchreihe habe ich in meiner Jugend sehr gerne gelesen, und wollte sie dieses Jahr noch einmal erleben. Das erste Buch ist sehr spannend, es liest sich schnell weg, und das Konzept ist überzeugend. Ich mag Geschichten, die in unserer Welt spielen, wo aber alle Mythen und Religionen der Weltgeschichte einen wahren Kern haben, und viele verschiedene Gottheiten, Held*innen und Sagengestalten auftreten und miteinander interagieren. Das ist auf jeden Fall das, was für mich an dem Buch am interessantesten ist - denn den Hauptfiguren, Josh und Sophie, merkt man an, dass sie als Self-Insert für das jugendliche Publikum gedacht sind. Sie sind nicht sehr stark charakterisiert, aber das ist auch nicht ihr Zweck, sondern die Abenteuer, die sie erleben, sollen den Mittelpunkt einnehmen. Und das tun sie auf jeden Fall. Ich bin vielleicht nicht mehr das Zielpublikum für dieses Buch, aber ich habe es trotzdem gerne noch einmal aus dem Regal geholt.
- Serena Valentino
Disney Villains 1: Die Schönste im ganzen Land
(520)Aktuelle Rezension von: BevAnnWer Disney liebt und auf Emotionen steht, wird von dem Buch nicht enttäuscht. Es ist die Geschichte der Bösen Königin von Schneewittchen aus einer neuen Perspektive. Es erleutert den Werdegang einer jungen Frau zur meist gehassten Königin im Disney Universum.
Es ist kurzweilig und zum lesen leicht geschrieben. Man kommt schnell rein, kann sehr gut folgen und wird emotional mitgenommen, wenn man sich darauf einlässt.
- Marah Woolf
Götterfunke 2. Hasse mich nicht
(681)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer„Götterfunke“ setzt die Geschichte nicht nur fort, sondern hebt sie auf ein neues Level. Der zweite Band ist spürbar düsterer, emotionaler und lässt einen kaum los. Die Dynamik der Charaktere wird stärker herausgearbeitet, Konflikte werden intensiver und die Welt fühlt sich noch lebendiger an. Mahra Wolf schafft es, Spannung und Gefühle perfekt zu verbinden, sodass man regelrecht durch die Seiten fliegt. Besonders die überraschenden Wendungen und die greifbare Entwicklung der Figuren machen diesen Band zu einem echten Highlight. Ein Muss für alle, die epische Fantasy mit Herz und Feuer lieben. ❤️😍😊😘
- John Green
Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken
(723)Aktuelle Rezension von: Cookie4Mir hat das Buch sehr gefallen, vorallem der Schreibstil von John Green war wieder so toll, dass man flüssig lesen konnte und das Buch nicht aus den Händen legen konnte. Die dargestellten Chats zwischen Aza und ihrer besten Freundin und auch mit Davis haben es viel moderner gemacht.
Großes Lob!
Ich finde es auch sehr gut, dass er in diesem Buch viel über Azas Zwangsstörung geschrieben hat und man auch einen Einblick in ihre Gedankenwelt und ihre Probleme bekommen hat, denn so hat man gespürt, dass sie in ihrem eigenen Kopf gefangen ist und keinen Ausweg sieht und das Ganze für Aza am schwierigsten ist.
Ein tolles Buch für junge Erwachsene, ich kann es nur weiterempfehlen!
- Jodi Picoult
Mein Herz zwischen den Zeilen
(747)Aktuelle Rezension von: Anna_ViktoriaSeit Delilah ein Märchenbuch in der Bibliothek gefunden hat, kann sie es nicht mehr aus der Hand legen. Sie kann nicht erklären warum, aber sie liebt das Buch. Besonders gerne mag sie dabei Prinz Oliver.
Prinz Oliver ist Teil eines Märchenbuchs, lebt aber abseits der Geschichte ein ganz anderes Leben. Doch er hat genug davon immer wieder die Rolle des Prinzen zu spielen, sobald ein Leser das Buch aufschlägt. Als er bemerkt das Delilah ihn, und nicht seine Rolle, hören kann, setzt er alles daran aus dem Buch heraus zu kommen.
Die Geschichte um Delilah und Oliver ist aus drei Perspektiven geschrieben. Zu Beginn jedes Kapitels erfährt man aus neutraler Sicht etwas über das Märchen. Danach folgen dann die Sichtweisen von Delilah uns Oliver, die sich außerhalb des Märchens abspielen. Die Geschichte ist mal was komplett anderes und hat mich eben wegen ihrer Abwechslung begeistert. Besonders gut hat mir die Aufmachung des Buchs gefallen, denn jedes Kapitel fängt mit einer tollen Illustrationen einer Szene aus dem Märchen an. Das einzige, was mich etwas gestört hat, war das Ende, weil es irgendwie widersprüchlich war. Mal schauen, ob sich das im zweiten Teil auflöst. - Caro Claire Burke
Yesteryear
(206)Aktuelle Rezension von: merkurinaIch kannte “Heimat” von Hannah Lühmann, ein Buch, in dem ebenfalls eine Tradwife, die ihr Leben im Internet inszeniert, eine zentrale Rolle spielt.
Am Anfang von “Yesteryear” freute ich mich über die spritzige, bisweilen satirische Erzählstimme, mit der sich ein zynischer, amerikanischer Ton zu unterscheiden scheint vom etwas dunkeldeutschen Abdriften in “Heimat”. Aber die amerikanische Inszenierung traditioneller Weiblichkeit geht im Laufe des Romans noch viel mysteriösere Wege…
Natalie scheint in ihr Vorzeige-Farmleben eher reinzurutschen als es irgend zu wählen. Zwar hat sie eine verhängnisvolle Begabung, sich alles, was geschieht, schön zu reden bzw. die eigene Rolle zurecht zu biegen. Aber die Person ist so angelegt, dass sie keine stabile Identität hat, sondern eher in narzisstischem Überlebenskampf durch die Jahre stolpert. Das ist ein raffinierter Schachzug, der zur übertrieben perfekten Socialmedia-Inszenierung passt, die Verlogenheit der Situation lässt eine stabile, gereifte Persönlichkeit anscheinend nicht vorstellbar sein.
Eine verstörende Stärke der unglücklichen Gedankengänge Natalies ist, dass sie die unterschiedlichsten weiblichen Lebenslagen durchspielt und in nahezu allen, die patriarchale Beschränkung entdeckt. Kein Ort, nirgends?
Natalies Lebenslauf und -wahrnehmung wird zunehmend verwirrend, die Versatzstücke und Selbstbeschreibungen scheinen zu dissoziieren, ein ziemlich genialer Griff in die Trickkiste der unzuverlässigen Erzählhaltung. Das bleibt sehr spannend, auch oder gerade weil einem vieles seltsam vorkommt.
Im Fortgang und vor allem zum Ende hin scheint sich aber die Autorin ebenfalls in der geschaffenen Welt etwas zu verirren. Manches hängt dann doch unplausibel über den Rand des Buches hinaus.
- Joanne K. Rowling
Harry Potter and the Cursed Child
(820)Aktuelle Rezension von: Anja_WeinholdDas Skript setzt genau dort an, wo der Epilog von "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" aufhört. Harry und Co. schaffen ihre Kinder zum Hogwarts Express. Für Albus Severus Potter ist es sein erstes Jahr. Entgegen aller Wahrscheinlichkeit kommt der jedoch nach Slytherin und freundet sich mit Scorpius Malfoy, dem Sohn von Harry einstigen Erzrevalen Draco an. Die Jahre vergehen und während Albus von Gryffindors und Slytherins gleichermaßen gehänselt wird, weil er so gar nicht nach seinem Vater kommt halten sich hartnäckig Gerüchte Scorpius sei in Wirklichkeit das Kind von Lord Voldemort, die ihm das Leben zur Hölle machen. Die Jahre vergehen und beide Jungs entfremden sich immer mehr von ihren Vätern. In Albus und Scopius dritten leidgeplagten Jahr in Hogwarts sorgen die familiären Zwiste schließlich dafür, dass die beiden Jungs auf die wahnwitzige Idee einer Zeitreise kommen. Und es geht schief, was nur schief gehen kann.
Als Doctor Who Folge wäre das Theaterstück vermutlich ein großer Spaß, als ernsthafter Beitrag zum HP-Universum ist das jedoch so trashig und fanfictinös, dass es so manchen Fan wohl eher zum weinen bringt. Was schade ist, denn es hat einige interessante Ansätze wie die paralell laufenden Vater-Sohn-Beziehungen von Harry und Draco, die beide Elternteile beinahe maximal verpfuschen, weil sie ihre Kindern gern zu etwas machen würden, was sie nicht sind. Das Skript hat seine größten Momente in diesen charakterstarken Augenblicken. Das große Problem ist die ganze Zeitreise-Story drumherum, die man einfach nur als absolut hirnrissig beschreiben kann. Hier macht absolut nichts Sinn und die Auflösung der vielen Zeitreise-Paradoxas ist einfach nur maximal bekloppt (Delphi!) und zu großen Teilen komplett Out of Character. Das ist schade, denn als Charakterdrama über das Erwachsenwerden hätte das richtig toll sein können. Selbst für so einen Band-7-Epilog-Verächter wie mich, der bei den Kevinismus-Namen selbst 15 Jahre nach erscheinen des letzten HP-Bands immer noch lachen muss.
So bin ich hin und hergerissen zwischen den Figuren mit all ihrem Potential und der komplett bescheuerten Hauptsstory, die ich nicht eine Sekunde ernst nehmen konnte. Unterschwellig habe ich immer darauf gewartet, dass endlich mal die blaue Telefonzelle erscheint. Dieses Zeitreisechaos kann einzig der Doctor noch vernünftig erklären. Muss ich also doch noch mein Harry-Potter-Doctor-Who-Crossover schreiben. Alles andere wäre unlogisch. - Katie Kacvinsky
Die Rebellion der Maddie Freeman
(1.254)Aktuelle Rezension von: SandraHormDie Rebellion der Maddie Freeman spielt in einer Zukunft, in der Leben, Schule und Kontakte fast ausschließlich digital sind. Maddie ist 17, lebt bei ihrem Vater, der das System der Digital School geschaffen hat. Als sie Justin kennenlernt, erfährt sie erstmals das Gefühl echter Begegnung und gerät in einen Widerstand, der sie zwingt, Stellung zu beziehen.
Maddie ist eine nachvollziehbare Protagonistin: sie zweifelt, fühlt sich gefangen und versucht, sich selbst zu finden. Justin ist der Gegenspieler mit Idealismus, der ihr zeigt, dass das Offlineleben etwas Bedeutendes sein kann. Die Nebenfiguren sind solide gezeichnet, manchmal etwas eindimensional, aber sie tragen zur Handlung bei.
Der Schreibstil ist klar und flüssig, man kommt gut voran. Manche Erklärungen sind zu simpel, und gelegentlich hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht – besonders in Szenen, in denen Technologie, Politik und Gefühle sich berühren. Einige Wendungen waren vorhersehbar, doch das Buch hielt genug Spannung, um mich weiterzulesen.
Das Ende rundet Maddies Teil der Geschichte ab, bleibt aber offen für mehr. Für mich ein unterhaltsamer und wertvoller Dystopieauftakt mit Luft nach oben.
- Wolf Haas
Wackelkontakt
(333)Aktuelle Rezension von: thorstendoerpDas Cover ist auffällig. Die Geschichte von Wolf Haas setzt dem dann noch einen drauf!
"Franz Escher wartet auf den Elektriker. Seine Steckdose hat einen Wackelkontakt. Um sich die Zeit zu vertreiben, liest er ein Buch über den Mafia-Kronzeugen Elio Russo. Elio sitzt im Gefängnis und wartet auf die Entlassung. Er hat so viele Leute verraten, dass er um sein Leben fürchtet. Aus Angst liegt er nachts wach und liest ein Buch. Es handelt von Franz Escher. Der wartet auf den Elektriker. Seine Steckdose hat einen Wackelkontakt."
Und schwupp, drehen wir uns im Kreis: Im schleichenden Wechsel lesen wir die Geschichte mal aus der einen, dann wieder aus der anderen Perspektive. Was für ein Spaß und 'ganz nebenbei ' ist Wackelkontakt auch noch ganz zauberhaft geschrieben. Eine richtig tolle und ideenreiche Story ...
- Marah Woolf
GötterFunke 1. Liebe mich nicht
(1.111)Aktuelle Rezension von: BeaSwissgirlMein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)
Ich hatte Lust auf eine etwas ältere Young Adult Urban Romantasy im Bereich Mythologie, ganz ohne Spice& Co und genau das habe ich auch erhalten.
Dies war mein erstes Buch von Marah Woolf und ich muss sagen, der Schreibstil hat mir echt gut gefallen. Dieser ist nämlich lebendig, flüssig, unkompliziert und hat gerade das richtige Mass an Beschreibungen um sich alles vorstellen zu können. Es wird aus der ICH- Perspektive von Jess erzählt, dazwischen gibt es aber noch die Aufzeichnungen des Hermes, was ich eine gelungene Abwechslung fand.
Jess unsere " Hauptprotagonistin" ist gut ausgearbeitet, denn ihre Gefühls und oder Gedankenwelt ist ausführlich beschrieben so dass ihre Handlungen nachvollziehbar sind. Besonders gelungen und auch amüsant zu verfolgen wie sie ihre Gedanken oft direkt hinterfragt vor allem in Bezug auf Cayden ;) Sie war jetzt nicht gerade meine Protagonistin ever, trotzdem mochte ich sie ganz gerne. Zu Beginn gefiel mir auch ihre beste Freundin Robyn, diese nervte mich im weiteren Verlauf jedoch immer wie mehr und ich hatte den Eindruck eine ganz andere Person vor mir zu haben. So vollends zu meiner Befriedigung aufgeklärt wurde ihr Veränderung für mich in diesem Band jedenfalls nicht. In mein Herz geschlossen hatte ich allerdings Josh, den besten Freund von Jess und Apollon, zwei sehr ähnliche Charaktere. Sie sind witzig, liebenswürdig, harter Kern, weiche Schale i love it. Auch Athene, Apollons Schwester und Leah die zu einer guten Freundin von Jess wird waren mir durchaus sympathisch. Und dann ist da noch Cayden...mir war er zu unnahbar, ambivalent, undurchsichtig, was natürlich Teil der Story ist und Sinn macht, trotzdem ich mochte ihn einfach irgendwie nicht.
Das Setting in den Rockys fand ich toll gewählt und ganz am Anfang verspürte ich auch dieses gewisse Camp, Berge, Wald- Feeling mit der Zeit allerdings schwächten sich diese Bilder in meinem Kopf allerdings ab, da wäre sicher noch konstantere Atmosphäre möglich gewesen. Ebenfalls gefiel mir die Idee an sich und die Umsetzung der griechischen Mythologie. Für Anfänger in diesem Bereich sicher überfordernd, dafür gibt es im Anhang des Buches zwar ein Glossar, welches aber teilweise auch spoilert. Als anstrengend empfunden habe ich das dauernde Hin und her zwischen Cayden und Jess, was sicher irgendwie auch so sein muss und für die Story Sinn macht, mich kostete es allerdings sehr viele Nerven! Auch habe ich Jess Verliebtheit durchaus spüren können, die von Cayen aber so gar nicht! Jedoch war es im Gegenzug erfrischend keine Spice Szenen lesen zu müssen und siehe da....es funktioniert auch OHNE diese!!!
Alles in allem habe ich genau DAS erhalten was ich wollte von daher
vergebe ich solide vier Sterne mal schauen wann ich zu Band zwei greife.
- Jennifer L. Armentrout
Erwachen des Lichts
(663)Aktuelle Rezension von: shinyJulieAus dem Nichts erfährt Josie, dass sie eine Halbgöttin ist und sie muss dringend lernen, um ihre Kräfte zu kontrollieren. Seth soll sie dabei unterstützen, aber er ist nicht nur unglaublich arrogant, sondern kann ihr auch gefährlich werden.
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Josie ist eine sympathische Protagonistin und man kann sich gut in sie hineinversetzen, vor allem weil sie so abrupt aus ihrem Leben herausgerissen wird und sich mit einer völlig neuen Realität konfrontiert sieht. Im Gegensatz dazu war Setz wirklich unglaublich arrogant und so, wie er sich Josie gegenüber verhalten hat, hätte ich ihn gerne mal ordentlich durchgeschüttelt. Die Handlung ist spannend aufgebaut und ich konnte gut mitfiebern, vor allem weil sie in ein wirklich schönes und gut durchdachtes Urban Fantasy Setting eingebaut ist. Abgerundet wird das Buch durch den schönen Schreibstil. Ich freue mich auf den zweiten Band.























