Bücher mit dem Tag "harem"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "harem" gekennzeichnet haben.

134 Bücher

  1. Cover des Buches Der Medicus (ISBN: 9783453471092)
    Noah Gordon

    Der Medicus

     (2.175)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Dass sich, wie Wikipedia verrät, einige historische Ungenauigkeiten in den Roman geschlichen haben, sei vergeben. Mich hat es beim Lesen nicht gestört, und hätte ich es nicht an anderer Stelle nachgelesen, wäre es mir überhaupt nicht aufgefallen. Ein bisschen fiktionale Freiheit ist vollkommen okay.

    Für mich stößt Noah Gordon die Tür zum Mittelalter sperrangelweit auf. Die Art, wie er das Leben damals beschreibt, liest sich so authentisch und echt, dass man komplett in diese Zeit versinkt. Schmutz, Dreck, Gestank – das Mittelalter war kein Zuckerschlecken, und das wird schonungslos und detailreich gezeigt. Vor allem das Handwerk des Baders wird spannend geschildert: Hausmittelchen, Quacksalberei und bedenkliche Tinkturen werden ohne tieferes Wissen angewandt in dem Versuch, Menschen vor Krankheit und Tod zu bewahren. Für einen modernen Menschen sind viele Vorgehensweisen total unvorstellbar.

    Später, wenn Rob in Isfahan, eine Stadt im heutigen Irak, ankommt und dort wahre Medizin kennenlernt, werden die damaligen Möglichkeiten der Heilung plastisch und spannend geschildert. Es ist bemerkenswert, wie viel Wissen über die Medizin im 11. Jahrhundert schon bekannt war. Mich hat es total fasziniert, mehr über die Geschichte der Medizin zu erfahren.

    Und Rob ist der perfekte Protagonist, um diese Geschichte zu vermitteln. Seine Gabe, den nahen Tod eines Menschen zu spüren, wird nicht als (unpassendes) Fantasy-Element in den Mittelpunkt gestellt; vielmehr ist es ein Werkzeug, seine Hingabe und seine Leidenschaft für die Heilung noch stärker herauszuarbeiten. Rob Cole ist der geborene Medicus – und ich als Leserin habe sein Leben und seine Reisen begeistert mitverfolgt.

    Auch stilistisch kann „Der Medicus“ von vorne bis hinten überzeugen. In einem leichten, sehr unterhaltsamen Stil beschreibt Gordon die Ereignisse, webt historische Fakten (mal mehr, mal weniger, wie wir schon wissen) ein und lässt das Mittelalter lebendig werden. In dem zweiten Band der Trilogie, „Der Schamane“, springt Gordon übrigens ein paar Jahrhunderte weiter.

    Für mich war, ist und bleibt „Der Medicus“ von Noah Gordon einer der besten historischen Romane, die ich je gelesen habe. Ein bisschen auch, weil es mein erster Erwachsenenroman in diesem Genre war. Aber vor allem, weil Gordon seine Leser auf eine spannende, atmosphärisch dichte und authentische Zeitreise mitnimmt. Und auch heute noch hat dieser Roman eine ganz starke Wirkung auf mich. Das können nicht viele Bücher von sich behaupten.

  2. Cover des Buches Nemesis - Geliebter Feind (ISBN: 9783570311424)
    Anna Banks

    Nemesis - Geliebter Feind

     (202)
    Aktuelle Rezension von: ErzaFairy

    Ich kann nur sagen: es lohnt sich! 

    Ich habe das Buch schon mehrmals gelesen. 

    Allerdings ist der Einstieg etwas schwer. Ist man aber erstmal im geschehen, kann man das Buch nicht mehr aus den Händen legen und vergisst alles um sich herum. 

    Sepora ist eine einzigartige Person, auch wenn sie sich Herz über Kopf immer wieder in Schwierigkeiten bringt. Aber das macht es eben so spannend. 

    Zwar kommt die Liebesgeschichte dabei etwas kurz, aber trotzdem wird Tarik wohl sämtliche Leser-Herzen zum schmelzen bringen.

    Alles in allem: Das Buch kann ich nur empfehlen.

  3. Cover des Buches AMANI - Verräterin des Throns (ISBN: 9783570164372)
    Alwyn Hamilton

    AMANI - Verräterin des Throns

     (140)
    Aktuelle Rezension von: shadowpercy


    Alwyn Hamilton hat es wieder einmal geschafft.
    Der zweite Teil der Reihe setzt eine Weile nach Ende des Ersten Teils an. Zwischendrin erfahren wir immer mehr was zwischen Amani und Jin passiert ist, dass es zu der Ausgangslage des Buches kommt.
    In diesem Teil befindet sich Amani in den Fängen des Sultans, Ahmeds und Jins Vater.
    Sie versucht zu entkommen und die Rebellion voranzutreiben, umzingelt von Dschinn, Verbündeten, Feinden und Verrätern.

  4. Cover des Buches Die letzte Königin - Das schlafende Feuer (ISBN: 9783736309128)
    Emily R. King

    Die letzte Königin - Das schlafende Feuer

     (136)
    Aktuelle Rezension von: Roksana

    Die Tatsache, dass das Buch in Präsens verfasst ist, hat mich zunächst sehr abgeschreckt...dadurch wirken die Sätze schlecht gebaut und in meinem Kopf musste ich sie immer selbst umstellen. Nach einiger Zeit gewöhnt man sich jedoch daran.

    Die Story gefällt mir dagegen richtig gut. Kalinda, die Protagonistin des Romans ist mir persönlich sehr sympathisch und ihre Butha-Kräfte interessant. Die Liebesgeschichte zwischen Kalinda und Deven ist meiner Meinung nach zu schnell ins Rollen gekommen und wirkt dadurch weniger authentisch...ich bin kein Fan davon.

    Für eine Buchreihe zwischendurch ist es ein nettes Buch.

  5. Cover des Buches EONA - Drachentochter (ISBN: 9783570400432)
    Alison Goodman

    EONA - Drachentochter

     (301)
    Aktuelle Rezension von: Books_of_magic
    Mir wurde dieses Buch von einer Freundin empfohlen und da ich es am selben Tag in der Bibliothek sah, borgte ich es mir sogleich aus. So kam es das ich im Urlaub statt im Pool zu plantschen in dieses Buch vertieft war das mich kaum loslassen wollte.
    Neben den komplexen und verschiedenen Charakteren, welche man kennen,lieben und hassen lernt, kommt ganz darauf an wen man meint., bietet die Story jede Menge Platz für Fantasie, Spekulation und Gefühle.
    Das Ende ist nicht vorherzusehen und bietet eine erfolgreiche Vorfreude auf Teil 2.
  6. Cover des Buches Die Sturmkönige - Dschinnland (ISBN: 9783404208456)
    Kai Meyer

    Die Sturmkönige - Dschinnland

     (502)
    Aktuelle Rezension von: NattensDrottning

    Schon auf der ersten Seite wird man als Leser sofort mitten in das Geschehen geworfen. Das Tempo ist rasant und man erhält Bröckchen für Bröckchen Informationen, wo man sich befindet und was zu der Situation geführt hat. Jedoch werden bei weitem nicht alle Fragen beantwortet, die während dem Lesen aufkommen. 

    Auch wenn ständig irgendwas passiert war, hatte die Geschichte doch einige Längen und Geschehnisse, die gerne weggekürzt hätten werden können. Auch hätte die Geschichte ohne die Dreiecksbeziehung zwischen den Protagonisten funktioniert. Sie war meiner Meinung nach überflüssig und sollte nur dazu dienen, ein Gefühl der Verpflichtung und engen Vertrautheit zwischen diesen darzustellen. 


    Dafür hätte ich lieber viel mehr über das eigentliche Hauptthema gehört: Die Dschinne und Samarkand.


    Dennoch handelt es sich hier um Jammern auf hohem Niveau, denn der Autor hat viele Spannungsbögen erzeugt und mit dem häppchenhaften Zuwerfen von Infos, sowohl Fragen beantwortet, als auch neue aufgeworfen. 

    Das Buch selbst endet mit einem sehr fiesen Cliffhanger, der einem verwirrt und mit zig neuen Fragezeichen zurücklässt. 


    Ich bin gespannt auf Band 2 und ob das bisherige Beziehungskonstrukt zwischen den Protagonisten noch an Bedeutung gewinnt.

  7. Cover des Buches WALLBANGER - Ein Nachbar zum Verlieben (ISBN: 9783864434594)
    Alice Clayton

    WALLBANGER - Ein Nachbar zum Verlieben

     (133)
    Aktuelle Rezension von: _Dark_Rose_

    Eigentlich gefällt es Caroline in ihrer neuen Wohnung richtig gut, wäre da nicht ihr Nachbar, der mit drei verschiedenen Frauen regelmäßig lautstark Sex hat und dabei das Bettgestell gegen die Wand hämmert, die Wand, die er sich mit Caroline teilt. Bald leidet sie unter Schlafdefizit, zusätzlich zu ihrem Orgasmusdefizit und ihrem Kater, der scheinbar eine der Bekanntschaften ihres Nachbarn für seine große Liebe hält, weil sie miaut beim Sex. 

    Als sie ihm dann begegnet, entpuppt er sich als verboten gutaussehend, aber unausstehlich. Dumm nur, dass ihre Chefin sich in den Kopf gesetzt hat, die beiden zu verkuppeln...



    Es gibt einige witzige Szenen in diesem Buch, für fast alle ist Clive, Carolines Kater verantwortlich. Der arme Kerl ist ganz hin und weg von Maunzi, wie seine Besitzerin die Dame getauft hat. Sie hat allen dreien Spitznamen gegeben.

    Weniger witzig als vielmehr nervig fand ich die Streitereien der beiden. Simon und Caroline benehmen sich wie 13-jährige. Statt dass Simon einsieht, dass er seine Nachbarin nicht mit derartigem Lärm und Wandbewegungen stören kann und sich eine Lösung überlegt, macht er sich über sie lustig, woraufhin sie natürlich zurückschießen muss. Teenies eben. Und die Spitznamen, die die beiden einander geben fand ich auch total kindisch. Gut Wallbanger – leider übersetzt und daher „Wandbeben“ – kann man noch nachvollziehen, aber seine Spitznamen für Caroline sind einfach nur blöd.

    Fast noch schlimmer fand ich Carolines Philosophieren über ihren verschwundenen „O“ – Orgasmus. Seit sie mit einem Typen im Bett war, der so gar nichts drauf hatte, ist sie nicht mehr gekommen. Sie ist der festen Überzeugung, er habe ihren „O“ verschreckt. Sie führt sogar einseitige Gespräche mit ihrem „O“ und versucht ihn irgendwie wieder hervorzulocken.


    Der Roman bleibt recht „Teenie“, auch mit den jeweiligen Freunden, die für einiges an Drama und Verwirrung sorgen. Aber er wird besser. Am allerbesten sind die letzten zwei Seiten, die – Achtung: Mini-Spoiler – aus Clives Sicht geschrieben sind! Ich habe da echt viel gelacht. Clive ist sowieso der coolste!


    Das Buch ist eine romantische Komödie in Buchform. Es strotzt vor Klischees und hat mich immer wieder genervt, vor allem wenn die Protagonisten sich mal wieder wie Teenies aufgeführt haben und das Philosophieren über den „O“ fand ich auch nicht so doll. Aber es wird besser und beide werden etwas sympathischer. Allerdings finde ich es affig, wie immer wieder Laute in Worte gefasst werden, vor allem Stöhnen und so etwas, das wirkt für mich zu übertrieben. Mir fehlt da der Ernst.

    Allgemein lässt es das Buch an Ernst fehlen. Wenn einem das gefällt ist alles gut, aber ich hätte mir etwas mehr davon gewünscht.



    Fazit: Ich fand das Buch nicht schlecht, aber mir fehlte der Tiefgang. Die Protagonisten sind mir zu albern. Immer wieder gibt es Kapitel, die aus SMS-Verläufen oder auch mal nur aus Gedanken von verschiedenen Charakteren bestehen. Die Idee fand ich gut, ich habe auch viel gelacht, aber mir wurde hier zu viel auf Komödie gesetzt, sodass mir die Romantik abging. Das Buch war für mich nicht lange genug ernst, um aufrichtige ernsthafte Gefühle in mir auszulösen. Ich fand es nett und witzig, aber ich habe nicht an den Seiten gehangen oder bin vor Romantik dahingeschmolzen. Am besten fand ich die letzten zwei Seiten aus Sicht von Carolines Kater Clive, der sowieso eine relativ große „Rolle“ in dem Buch hat. Aber die letzten zwei Seiten aus seiner Sicht waren echt so witzig und total sympathisch.


    Wer Liebeskomödien mit großem Komödien-Anteil in Buchform mag, kann bei diesem Buch nichts falsch machen. Mir fehlten Ernst und Tiefgang. Von mir bekommt das Buch 2 Sterne.

  8. Cover des Buches Der Meisterkoch (ISBN: 9783455001488)
    Saygin Ersin

    Der Meisterkoch

     (44)
    Aktuelle Rezension von: fredhel

    Von der ersten Zeile an werden alle Sinne des Lesers angesprochen. Er fühlt sich in die Welt von 1001 Nacht hinein versetzt, wenn er dem aufregenden Lebensweg des kleinen Jungen mit dem herausragenden Geschmackssinn folgt. Auch wenn alle Sinneseindrücke opulent beschrieben werden, wird es niemals langatmig und ganz allmählich findet man sich in einem großartigen Abenteuer wieder, in dem ein junger Mann all sein Können, sein Wissen und seine Raffinesse einsetzt, um einen Weg zu der Liebe seines Lebens zu finden, die in einem Harem gefangen gehalten wird.
    Es ist eine fantastische Geschichte, poetisch und aufregend zugleich. Sie hat meine Erwartungen übertroffen, denn etwas Vergleichbares hatte ich noch nie in Händen. Orientalische Erzählkunst unterscheidet sich doch sehr deutlich vom hiesigen Mainstream. Wenn man sich darauf einlässt, wird man in eine andere Welt hineinkatapultiert.

  9. Cover des Buches Das Buch von Eden (ISBN: 9783404155453)
    Kai Meyer

    Das Buch von Eden

     (155)
    Aktuelle Rezension von: histeriker
    Inhalt:
    Aelvin ist ein Novize in einem Kloster in der Eifel. Im Wald nicht weit weg lebt Libuse mit ihrem Vater Corax, mitten im Wald in einem Turm. Und dann tauchen da noch Besucher auf, Albertus und Favola, die ein Geheimnis haben. Diese Leute werden durch eine Reise verbunden.

    Bewertung:
    Das Buch ist dick und liest sich trotzdem gut. Die Reise ist sehr interessant, den mystischen Inhalt kann ich im Zusammenhang mit dem Mittelalter nachvollziehen, hätte ich aber nicht unbedingt haben müssen. Auch die anderen "geheimnisvollen" Sachen waren zwar interessant und wahrscheinlich aus der Sicht der mittelalterlichen Personen glaubhaft, aber dafür hätte ich etwas mehr Ich-Erzählung gebraucht.
    Das Buch nimmt aber einen auf eine wundersame Reise und streift so viele Themen und Personen, dass man geneigt ist, weiter zu recherchieren und sich mit diesen Personen zu beschäftigen. Das ist ein großes Plus des Buches, es macht einen interessiert an Geschichte.
    Die Charaktere fand ich sehr gut gewählt, einige besser als andere. Vor allem Corax hat es mir angetan, auch wenn er eigentlich nur eine Nebenperson ist. Sinaida ist auch sehr interessant, auch wenn etwas einseitig aufgebaut, was ihre Motive betrifft. Aber die Einblicke die man durch ihren Charakter bekommt, sind die interessanten im Buch.
    Für mich hat sich das Buch gelohnt.
  10. Cover des Buches Fatimas Flucht (ISBN: 9783732561803)
    Eva Völler

    Fatimas Flucht

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Die Zeitenzauber-Trilogie habe ich bereits gelesen und habe erst jetzt diese Bonusgeschichte entdeckt, die ich natürlich nun auch noch lesen wollte. Sie erzählt Fatimas Flucht aus einem Harem im historischen Orient. Ein sehr interessantes Setting! 

    Auf etwa 70 Seiten sind viel Spannung und Action enthalten, so dass es nicht langweilig werden kann. Hat mir sehr gefallen! 

  11. Cover des Buches Die Highlanderin (ISBN: 9783746638294)
    Eva Fellner

    Die Highlanderin

     (28)
    Aktuelle Rezension von: bea76

    Wir starten hier ziemlich rasant und die Geschichte von Enja und ja sie fesselt sogar. 

    Ich persönlich bin eigentlich kein Leser von historischen Romanen, aber hier hat mich der Klappentext echt angesprochen, also hab ich es gewagt und definitiv nicht bereut. Ausserdem mag ich so ziemlich alles was Schottland betrifft sehr gern, vorallem wegen der Landschaft.

     Es ist wirklich toll geschrieben, Orte sind wunderbar beschrieben und die Prota natürlich auch. Ich finde man kann sich gut in alle da einfinden. Was eigentlich echt gut ist, ist das die kriegerischen Szenen nicht so extrem aufgebauscht sind. Manchmal verliert man sich dann ja in sowas.

    Das Cover gefällt mir echt gut.

  12. Cover des Buches Die Bibel nach Biff (ISBN: 9783442312948)
    Christopher Moore

    Die Bibel nach Biff

     (785)
    Aktuelle Rezension von: Nespavanje

    Die Bibel nach Biff beinhaltet, so wie der Untertitel schon verrät, eine mooresche Biografie des Gottessohnes. Gespickt mit allerlei religiöse Satire und einem Erzähler, der herrlich sarkastisch ist, wird die ganze Geschichte wundervoll infam. Biff, der eigentlich Levi bar Alphaeus heißt, ist dieser besondere Erzähler. Er soll endlich und gut 2000 Jahre nach seinem Tod, sein Evangelium schreiben.

    Witze auf Kosten Jesus zu machen wird wahrscheinlich dem einen oder anderen christlich-religiösen Menschen sauer aufstoßen. Humor und Religion vertragen sich nicht immer mit einander. Vor allem dort wo Fundamentalismus und Religion aufeinanderstoßen. Hier schon und genau das macht den Reiz der Geschichte aus. Aber es geht nicht nur um eine humorvolle Erzählung des turbulenten Lebens von Josh aka Jesus. Christopher Moore schafft es, ein lebendiges und authentisches Bild der Zeit vor 2000 Jahren zu zeichnen und den Leser tief in den Alltag eines einfachen jüdischen Jungens zu erzählen. Näher geht er darauf im Nachwort ein. Der geneigte Leser sollte daher auch jenes lesen. Wem nun diese göttliche Satire auf Jesus Leben gefallen hat, dem kann ich auch wärmstens John Nivens „Gott bewahre“ oder „Jesus liebt mich“ von David Safier empfehlen.

  13. Cover des Buches Englischer Harem (ISBN: 9783257239409)
    Anthony McCarten

    Englischer Harem

     (282)
    Aktuelle Rezension von: j_XuPa

    Das Buch verlief anders als ich es beim Kauf erwartet hatte. Die Polygamie spielt eine eher untergeordnete Rolle in dem Buch, was ich zu Nächst enttäuschend fand. 

    Jedoch regt das Buch auf so viele unterschiedliche Weisen zum nachdenken und hinterfragen der eigenen Standpunkte an, dass ich ihm das am Ende sehr zufrieden bin. Über Heimat, über Familie, Liebe und Glauben. Der Autor ermöglicht einen faszinierenden Blick auf die Gesellschaft und ihre Vorurteile und Starrheit in verschiedenen Modellen. Dabei kommen sowohl sozialisierte als auch persönliche Probleme zur Sprache. Über Liebe, Freundschaft, Rassismus, Trauer, Monogamie, Gemeinschaft, Neid, Unwissenheit und Vorurteile. Über die Angst nichts zu tun und die Angst etwas zu tun. 


    Der Autor verbindet hier simplere und ungewöhnliche Charaktere auf eine wundervolle Weise, die den Teil von mir anspricht der sich zu anderen abgrenzt und dabei mit Witz und Gefühl auf die Unsinnigkeit der Vorurteile der Gesellschaft hinweist. 

    Alles in Allem bin ich mit den Charakteren, der Handlung sehr zufrieden. 

    Die Beleuchtung der hintergründigen Themen ist in Teilen sehr differenziert. Jedoch konnte mich der Stil des Autors nur teilweise so fesseln, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Kann mich nicht ganz zu 5 Sternen durchringen, daher 4!

    Trotzdem hat es mir sehr gefallen und ich kann es nur weiterempfehlen!

  14. Cover des Buches Der Architekt des Sultans (ISBN: 9783036959467)
    Elif Shafak

    Der Architekt des Sultans

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Moni2506

    Elif Shafak erzählt in „The Architect‘ Apprentice“ vom Leben Jahans, der im 16. Jahrhundert zusammen mit einem weißen Elefanten nach Istanbul kam und Lehrling Sinans wurde, der als berühmtester Architekt des osmanischen Reiches in die Geschichte einging. Erschienen ist der Roman bei penguin im November 2014. Das Buch ist auf Deutsch unter dem Titel „Der Architekt des Sultans“ erhältlich. 


    Istanbul im 16. Jahrhundert: Jahan erreicht als 12jähriger Junge Istanbul an Bord eines Schiffes zusammen mit einem weißen Elefanten, der ein Geschenk für den Sultan ist. Während eines Feldzuges des Sultans trifft er auf den Architekten Sinan, der ihn fortan unter seine Fittiche nimmt. Auch Chota, der weiße Elefant, ist auf den künftigen Baustellen gerne gesehen und so bauen sie gemeinsam Moscheen, Aquädukte, Paläste und Mausoleen, die viele Jahrhunderte überdauern sollen. Doch nicht alles läuft so gut wie es den äußeren Anschein hat. Jahan muss lernen mit den Unwägbarkeiten des Lebens zurechtzukommen und nicht jeder ist ihm auf seinem Weg wohlgesonnen. 


    2019 auf der Buchmesse hatte ich mir vorgenommen ein Buch von Elif Shafak zu lesen und nun habe ich dieses Vorhaben endlich umgesetzt. Während der Literaturgala hat sie mich sehr beeindruckt und auch die kurze Lesung aus einem anderen Buch hatte mir sehr gefallen. Meine Wahl ist auf Grund der Zeit, in der es spielt, auf „The Architect’s Apprentice“ gefallen. 

    Der Schreibstil zieht einen sofort in seinen Bann. Ich konnte mir Istanbul und seine Bauten sowie die Leute, die in dieser Stadt leben, sehr gut vorstellen. Mit dem Englisch im Buch kam ich gut zurecht. Ich habe aber auch neue Worte gelernt, für die ich bisher andere englische Begriffe im Kopf hatte. 

    Der Erzählstil hat mir gut gefallen. Die Geschichte wird chronologisch erzählt, aber es gibt auch jederzeit etwas fürs Leben zu lernen. Jahan kommt mit 12 nach Istanbul und die Geschichte endet am Ende seines Lebens mit fast 100 Jahren. Wir wachsen mit Jahan mit, mit seinen Erfahrungen, seinen Erfolgen, seinen Rückschlägen. Welchen Menschen kann er trauen und wem nicht. Ich habe Jahans Weg gerne verfolgt und mochte seine Freundschaft mit dem weißen Elefanten sehr. Es ist aber nichts, wo man total mitfiebert. Man verfolgt das Geschehen, genießt die tolle Sprache Elif Shafaks und versucht seine eigenen Schlüsse aus den Ereignissen zu ziehen. Ich glaube, jeder, der das Buch liest, wird etwas ganz eigenes für sich mitnehmen, je nachdem welchen Erfahrungshorizont diese Person besitzt. 

    Chota, den weißen Elefanten, mochte ich sehr gern. In jedem Teil der Geschichte hat er eine wichtige Rolle gespielt, war dabei aber nie Mittelpunkt der Geschichte. Er hat Krieg gesehen, auf Baustellen gearbeitet, Geheimnisse beobachtet, wurde von Jahan umsorgt und war ihm in allen Lebenslagen eine wichtige Stütze. Lediglich eine Sache fand ich sehr schade. Oft wurde Chota als Biest bezeichnet, selbst von Jahan, was ich sehr respektlos empfand. Es mag zu der Zeit so gewesen sein, dass man Elefanten oder große Tiere allgemein so bezeichnet hat und 1-2 mal im Buch hätte mich das in bestimmten Situationen auch nicht gestört. Meiner Meinung kam das zu häufig vor und hätte so manches Mal auch anders gelöst werden können. 

    In die Geschichte rund um Jahan und Chota ist die Stadt Istanbul und das Leben in dieser Stadt im 16. Jahrhundert eingewoben. Wir erfahren etwas über die Sultane jener Zeit und deren Kriege. Wir erleben, was es bedeutet, in einer Stadt zu wohnen, in der die unterschiedlichsten Menschen zusammen kommen und in der verschiedene Religionen ihren Platz finden müssen und dann ist da noch die Geschichte Sinans, des berühmtesten Architekten des osmanischen Reiches. Wir lernen etwas über seine Bauten, mit welchen Hindernissen er umgehen musste und wie lange er gelebt hat. Es ist viel Wissen in das Buch eingeflossen, dennoch werden nur selten Jahreszahlen genannt. Das hat mir gezeigt, dass man zwar viel Wissen für sich mitnehmen kann, es aber nicht so darauf ankommt, wann etwas genau stattgefunden hat. Dies wird im Nachwort so auch bestätigt. 

    Die Kultur des osmanischen Reiches wurde in diesem Buch zum Leben erweckt mit all seinen Facetten. Dazu gehören Bräuche und Verhaltensweisen, die einem eher fremd sind, aber man erkennt auch einiges wieder, was man in historischen Romanen liest, bei denen die Personen im Buch überwiegend christlich sind. So kommt in kleineren Abschnitten des Buches Antisemitismus und Hass gegenüber Roma zur Sprache, insbesondere in Situationen, wo ein Schuldiger für bestimmte Ereignisse gefunden werden muss. Es gibt aber auch Personen im Buch, die die unterschiedlichsten Menschen zusammenbringen und gerade denen helfen, die es am schwersten im Leben haben. An mancher Stelle wirkte mir einiges ein wenig zu konstruiert und mit zu viel Glück im Spiel, insgesamt wurde ich von der Geschichte gut unterhalten. 

    Viel Zusatzmaterial gibt es nicht. So werden einige arabische Begriffe eingebracht, die über Fußnoten erklärt werden und zum Schluss gibt es noch ein kurzes Nachwort sowie eine Danksagung. Ein Personenverzeichnis sucht man hingegen vergeblich, was einem verraten könnte, welche Personen historisch verbürgt sind und welche nicht. Ein wenig wird das im Nachwort aufgenommen und ich denke, dass man in der Geschichte auch gut erkennt, wen es wirklich gab und wen nicht. 


    Fazit: Eine Geschichte, die mich gut unterhalten und zum Nachdenken angeregt hat. Ich habe die Geschichte Jahan uns Chotas gerne verfolgt und mochte es sehr Gast im Istanbul des 16. Jahrhunderts zu sein. Empfehlenswert für Personen, die sich für Istanbul und seine Historie interessieren und es mögen, wenn Geschichten gleichmäßig dahinfließen und ein paar Weisheiten fürs Leben bereithalten.

  15. Cover des Buches Habibi (ISBN: 9783941099500)
    Craig Thompson

    Habibi

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Porcelaine87
    Die Graphic Novel „Habibi“ von Craig Thompson entführt den Leser in die Geschichte um das Mädchen Dodola, die in ihrem Kindesalter zwangsverheiratet wird. In ihrem neuen Leben als „Ehefrau“ findet sie sich nur schwer zurecht und scheint alleine aus dem Erlernen des Lesens und Schreibens Freude zu schöpfen. Eines Tages wird ihr Ehemann ermordet und das kleine Mädchen gelangt in die Hände von korrupten Menschenhändlern. Als ihr ein Schicksal als Sklavin droht, findet sie den jungen Zam, flüchtet kurzerhand mit ihm in die Wüste und rettet somit nicht nur ihr eigenes Leben. Im ständigen Überlebenskampf beginnt Dodola sich zu prostituieren und sorgt somit für volle Mägen. Die Bande zwischen Zam und dem Mädchen verknüpfen sich immer stärker doch eines Tages wird ihre Zweisamkeit schmerzhaft auseinandergerissen was mit Trauer und einer jahrelangen Suche nach dem jeweils anderen einhergeht...

    Die Geschichte um Dodola und Zam ist dermaßen vielgestaltig und voller Eindrücke, dass ein einmaliges Lesen der Graphic Novel wahrscheinlich nicht ausreichend ist. Das Besondere an dem Roman ist nicht nur die Gestaltung in Form eines Comics mit ganz bezaubernden und detailverliebten Darstellungen, sondern auch die Problematiken, die in dem Werk aufgegriffen werden. Dabei geht es nicht nur um die Frage der Menschlichkeit, um Sklaverei, Prostitution, sondern auch um den Islam und das Christentum, eingebettet in die Kalligraphie arabischer Schriftzeichen. Ein Werk, was nur schwer mit Worten zu beschreiben ist und sich letztlich jeder Rezipient nur durch das Lesen einen Eindruck verschaffen kann.
  16. Cover des Buches Nadel, Faden, Hackebeil (ISBN: 9783426504284)
    Tatjana Kruse

    Nadel, Faden, Hackebeil

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Taschenbuch: 336 Seiten

    Verlag: Knaur (7. Februar 2011)

    ISBN-13: 978-3426504284


    Herrliches Lesevergnügen


    Inhalt:

    Siggi Seifferheld ist Kommissar a. D. in Schwäbisch Hall. Hier lebt er mit seiner Schwester, seiner Tochter, seiner Nichte, deren diversen Anhängen und Hund unter einem Dach. Manchmal geht es schon sehr turbulent zu. Da passt es ganz gut, wenn in der ansonsten idyllischen Stadt ein Verbrechen geschieht und Siggi mal wieder kriminalisieren kann.


    Meine Meinung:

    Ich habe mich selten so amüsiert bei einem Krimi. Krimi? Zumindest hatte ich bei dem Untertitel „Ein neuer Fall für Kommissar Seifferheld“ einen erwartet. Bekommen habe ich eher einen humorvollen Roman; der Krimi-Anteil macht gefühlt nicht mehr als 20 % aus. Ansonsten dreht sich alles um die liebe Familie und den VHS-Männerkochkurs. 


    Es war trotzdem ein herrliches Lesevergnügen, denn das Buch sprüht nur so vor trockenem Humor. Tatjana Kruse hat einen ausgeprägten  Sinn für Situationskomik und Wortspielereien, was mir sehr entgegenkommt. 


    Hartgesottene Nur-Krimi-Leser fühlen sich durch dieses Buch eventuell veräppelt. Wer einfach nur ein paar vergnügliche Lesestunden haben möchte, liegt hier goldrichtig.


    Die Siggi-Seifferheld-Reihe:

    1. Kreuzstich, Bienenstich, Herzstich

    2. Nadel, Faden, Hackebeil

    3. Finger, Hut und Teufelsbrut

    4. Gestickt, gestopft, gemeuchelt

    5. Sticken, stricken, strangulieren

    6. Der Tod stickt mit


    ★★★★☆


  17. Cover des Buches Das Paradies (ISBN: 9783596192847)
    Barbara Wood

    Das Paradies

     (169)
    Aktuelle Rezension von: Nala73
    Khadija, Amira und Jasmina – drei ägyptische Frauen erzählen von ihren verschlungenen Lebenswegen zwischen Fundamentalismus und westlicher Lebensart:

    Khadija hat einen unbeugsamen Willen, mit dem sie bis ins hohe Alter einen Fünfzig-Personen-Haushalt regiert. Ihre Vergangenheit liegt tief unter dem Wüstensand begraben.

    Amira ist die Tochter eines ägyptischen Vaters und einer englischen Mutter. Die Entwurzelte studiert Medizin und wird Ärtzin in Amerika.

    Jasmina ist als Bauchtänzerin im ganzen arabischen Raum berühmt. Durch ihr unkonventionelles Leben bringt sie ihre Familie in Verruf.
  18. Cover des Buches An den Ufern des Bosporus (ISBN: 9783442482313)
    Theresa Révay

    An den Ufern des Bosporus

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ich habe das Buch vor einiger Zeit geschenkt bekommen, ich persönlich hätte es mir wahrscheinlich nicht gekauft, da ich kein großer Fan von dieser Art von Büchern bin. Der Klappentext klingt "kitschig" und dramatisch, eine Liebe die nicht sein darf. Ich habe mir aber gedacht, ich lasse mich davon nicht abschrecken und lese es trotzdem, es war nicht so schlecht wie ich gedacht habe, aber auch nicht besonders gut.

    Der Schreibstil war sehr positiv, die Autorin schreibt sehr bildlich und detailreich, die Charakter werden sehr umfangreich beschrieben, sodass man sie eigentlich gleich ins Herz schließen könnte. Man wird in die Geschichte hineingezogen und befindet sich nun in der Türkei in den 20er Jahren. Es hat Spaß gemacht einen Einblick in die Geschichte zu bekommen. Ich war auf den ersten 80-100 Seiten wirklich begeistert aber danach ging es leider stetig bergab.

    Das Buch wurde langatmig, ich hatte das Gefühl auf der Stelle zu stehen, die Handlung hat sich kaum noch entwickelt und auch die Charakter blieben etwas farblos. Genau wegen solchen Büchern wollte ich damals nicht in die historischen Bereiche reinschnuppern. Die Geschichte hat eigentlich viel Potenzial und auch die Charaktere ist aber meiner Meinung nach, nicht so gut umgesetzt worden, wie erhofft.

    Erst gegen Ende des Buches wurde es noch mal spannender, da hatte ich jedoch das Gefühl, alles läuft zu schnell ab, das was mir im mittleren Teil gefehlt hat wurde jetzt auf ungefähr 50 Seiten ausgetragen und das fand ich dann doch etwas schade.



    Fazit:

    Keine schlechte Geschichte, der Anfang war doch vielversprechend, danach wurde das Buch aber schwächer, ich schätze hier spielt viel Geschmackssache mit rein. Wer über 200 Seiten einfach lesen will, wie sich die Charaktere immer wieder in einander verlieben obwohl sie es nicht dürfen und mit ihrem Gewissen hadern, der darf das Buch gerne lesen, für mich war es leider nichts. 
  19. Cover des Buches Die Rose von Asturien (ISBN: 9783426635223)
    Iny Lorentz

    Die Rose von Asturien

     (118)
    Aktuelle Rezension von: Bluesky_13

    INHALT

    Graf Roderich war mit ein paar seiner Krieger unterwegs um die Männer zu finden, die seine Schafe gestohlen hatten.

    Sie trafen auf einen Waskonen und Roderich zog schon sein Schwert.

    Der Waskone schlug ihm vor, ihm zu helfen, die Diebe zu finden. Der Graf warnte ihn, ihn nicht zu veralbern, doch der Waskone hatte ein persönliches Interesse an den Dieben.


    Sie stammen aus seinen Reihen und so wird den restlichen Waskonen eine Falle gestellt. Bei diesem Angriff wurde der Vater von Maite getötet, von Graf Roderich. Er brachte den Toten in sein Dorf zurück und teilte den Bewohnern so mit, was mit Dieben geschah.

    Maite war wütend und wollte auf Roderich losgehen, er hatte ihr den Vater und dem Dorf den Anführer genommen.

    Maite war zu dem Zeitpunkt gerade mal 8 Jahre alt, als sie von Roderich dann auch noch gefangen genommen wurde.

    Maite wehrte sich, denn sie wollte die Ehre ihres Vaters verteidigen. Sie überlegte, wie sie flüchten konnte, sie würde niemals bei den Asturiern bleiben, geschweige denn für sie arbeiten.


    Graf Roderich schenkte Maite seiner Tochter Ermengilda. Die kommandierte sie herum wie eine Sklavin, Maite war zwar trotzig, doch sie gehorchte.

    Sie plante ihre Flucht und da half es ihr nicht, wenn sie geprügelt würde und das drohte ihr Ermengilda ständig an.


    In Maites Augen führte des Grafen Tochter sich auf wie ein Kleinkind. Aber sie sprach es nicht aus. Als sie von Alma geprügelt war und in den Ziegenstall gesperrt wurde, floh Maite. Sie grub sich aus ihrem Gefängnis aus und floh.


    Jahre später sollte Maite dann verheiratet werden um dem Volk einen neuen Häuptling zu bescheren. Doch Maite wollte mit entscheiden und so ließ sie sich nicht einfach den Gemahl auswählten, sondern sie wählte.

    Zu derselben Zeit sollt auch Ermengilda verheiratet werden, doch hatte weniger Glück. Für sie wurde der Gemahl gewählt und sie hatte keine Möglichkeiten, das abzulehnen.

    Ermengilda sollte einen Franken heiraten um die Asturier und die Franken zu verbünden.

    Als Maite das mitbekam, das Ermengilda auf dem Weg zu ihrem Bräutigam war, wollte sie Rache. Sie wollte das Mädchen abfangen, denn sie erinnerte sich nur zu gut an das hochnäsige Mädchen.

    Wenn sie sie abfangen, dann könnte es nicht zu dem Bündnis zwischen Asturien und Franken kommen. Ermengilda wollte nicht nach Frankreich, aber sie musste ihre Heimat verlassen um den Franken zu ehelichen.

    Maite schafft es, Ermengilda zu entführen und da fing das Abenteuer an, dass man so nicht erwartet.




    MEINE MEINUNG

    Dieses Buch ist sehr abwechslungsreich geschrieben.

    Da sind die Krieger, die für König Karl in den Krieg zogen und da ist Maite.

    Maite eine Waskonin, die den Tod ihres Vaters rächen will.


    Maite ist ein kämpferisches Mädchen und es macht sich bezahlt, dass sie schon immer bei den Jungs war. Sie konnte kämpfen und sie war sehr mutig. Wenn sie nicht so mutig wäre, würde sie nicht solange überleben.

    Sie stellt sich in diesem Buch jeden Kampf und das macht das Buch so spannend. Was würde Maite noch alles tun um sich zu rächen?


    Auch Maite hat es nicht leicht und so gerät auch sie immer wieder zwischen die Fronten.

    Wir lesen hier von den Kriegen, den Eroberungen und Zusammenschlüssen verschiedener Ländereien. Dadurch müssen auch Ehen geschlossen werden, die nicht immer einfach sind.

    So werden Frauen gezwungen und gedemütigt, wie es schlimmer nicht geht.

    Aber wer ab und an mal ein historisches Buch liest, der weiß, dass dies in der Zeit normal ist.

    Eine Frau hat da nichts zu sagen.


    Dieses Buch ist sehr abenteuerlich und zugleich in der Historie sehr gut recherchiert. Ein gelungenes Werk, von diesem Autorenpaar, wie jedes ihrer Werke.


    Jede der Frauen, Maite und Ermengilda hat einen eigenen Charakter und der ist hier sehr schön herausgefiltert. Die verschiedenen Charaktere der beiden Frauen werden hier sehr ausführlich beschrieben und wir lernen die beiden Mädchen dadurch sehr gut kennen.


    Ich habe dieses Buch gerne gelesen und es ging ziemlich zügig. Das ist nicht immer der Fall bei historischen Büchern, denn durch den geschichtlichen Hintergrund wird es oft mal auch etwas schwierig diese Werke zu lesen, aber nicht so bei diesem Autorenpaar. Sie verstehen es immer wieder, die Spannung so aufleben zu lassen und das geschichtliche so zu verpacken, das keine Langeweile aufkommt. Wirklich wieder ein gelungenes Werk und absolut lesenswert.


    Eure Bluesky_13

    Rosi    

  20. Cover des Buches Das Leuchten der Purpurinseln (ISBN: 9783442378746)
    Doris Cramer

    Das Leuchten der Purpurinseln

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Monice

    "Das Leuchten der Purpurinseln" ist der erste Teil einer dreiteiligen Saga. Ich war fasziniert von der Detaillierten Beschreibung der Landschaft und der einzelnen Personen. Doris Cramer konnte mich mit ihrem Schreibstill mit auf eine Reise zwischen Antwerpen und Mogador nehmen. Sie zeigt dem Leser nicht nur die Ansicht einer Person, sondern lässt und auch in die anderen Charakter hineinfühlen. Sie hat die Tragik einer Familiengeschichte herzergreifend rüber gebracht. Der Verlust vieler geliebter Menschen ist nicht einfach, aber als Leser darf man miterleben wie sich Mirijam ein Leben im Fremden aufbaut und wie sie mit all der Trauer um geht. Das Buch ist wirklich empfehlenswert.

     

    Zum Inhalt:
    Als der Vater von Mirijam und Lucia, Andrees van de Meulen merkt, dass er nicht mehr lange für seine Töchter wird sorgen können, vertraut er alles Jacob Cohn, dem angeblichen Onkel der verstorbenen Mutter von Mirijam an. Seine Töchter schickt er zu entfernten Verwandten in Andalusien. Dort soll Lucia heiraten und auch Mirijam im entsprechendem alter Verheiratet werden. 
    Auf der Überfahrt gerät das Schiff mit der gesamten Ware und allen Passagieren und der Besatzung in die Fänge von Piraten. Mirijam ist schnell klar, das sie ihr eigentliches Ziel wohl nie erreichen werden. Als die Mädchen getrennt werden und Lucia in den Harem des Pascha geschickt und Mirijam in den Keller mit den Sklaven gesteckt wird, scheint ihr Schicksal bestimmt.

    Als geschundene und stumme Sklavin wird Mirijam auf dem Mark angeboten. Als ihr Ali El-Mansour (der Hakim) zur Hilfe eilt und sie kauft wendet sich das Blatt für Mirijam. Bei Ali wird sie von der Sklavin und Küchenhilfe schnell zu seiner Ziehtochter. Gemeinsam auf der Flucht wachsen sie immer mehr zusammen. So bauen sie sich ein Leben in Mogador auf wo sie dann neben einem Friedlichen und erfüllten Leben auch ihre große Liebe findet.

    Ihr Ehemann Miguel und sie, wissen beide das das Geschäft weiter laufen muss. So versucht er ihr rechtmäßiges Erbe in Antwerpen zurück zu erlangen und dem Betrüger Jacob Cohn keine Chance mehr zu geben. Auf einer gefährlichen Reise nach Antwerpen lernt er so neue und für Mirijam alte bekannte kennen und erlebt so noch die ein oder andere Überraschung.

     

  21. Cover des Buches Hinter dem Schleier der Tränen (ISBN: 9783548364797)
    Choga Regina Egbeme

    Hinter dem Schleier der Tränen

     (36)
    Aktuelle Rezension von: gst
    Choga Regina Egbeme starb am 25 Juli 2003 mir nur 27 Jahren. In insgesamt drei Bänden schildert die Tochter einer Deutschen und eines nigerianischen Sektenführers ihr ereignisreiches Leben. Geboren in einem Harem im nigerianischen Lagos („Hinter goldenen Gittern“ Ullstein 2001) hatte sie eine schöne Kindheit, die durch eine Zwangsverheiratung mit einem 30 Jahre älteren Mann nach 16 Jahren schlagartig endete.

    Im zweiten Band („Die verbotene Oase“ Ullstein 2003) schildert die an Aids erkrankte junge Frau, die inzwischen eine Lehre als Heilerin absolvierte, wie sie sich mit Mitbetroffenen eine neue Heimat auf der Farm ihrer Mutter in Zentralnigeria aufbaut. Diese wird jedoch von der islamischen Nachbarschaft, die für die Einführung der Scharia kämpft, bedroht.

    In diesem, dem dritten Band, erzählt die Autorin, deren Tätigkeit als Heilerin durch ihre fortschreitende Erkrankung in Frage gestellt wird, vom Leben mit ihrem geliebten Sohn Josh, der nur sieben Jahre alt werden durfte. Nachdem ich die beiden Vorgänger mit großem Interesse gelesen hatte, wollte ich mir auch dieses Buch zu Gemüte führen.

    Sicher darf man von dieser Autobiografie kein literarisches Meisterwerk erwarten. Doch was die Autorin in gut lesbarer Sprache über ihr Leben erzählt, entführt in eine Welt, die sich durchaus lohnt, kennengelernt zu werden. Ihr Glaube an die „Mutter Erde“ und deren Gaben zeugt von tiefen Einsichten in die Natur.

    Leider hat mich die erste Hälfte dieses Buches nicht mehr so in seinen Bann gezogen wie seine Vorgänger. Doch das verzweifelte Ende machte mich noch einmal sehr betroffen.
  22. Cover des Buches Ein geheimnisvoller Marquess (ISBN: B08CNL3KQJ)
    Minerva Spencer

    Ein geheimnisvoller Marquess

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Linker_Mops

    Ich hatte die beiden Nachfolgebände davon schon gelesen und war daher ganz gespannt auf Mias und Adams Geschichte. Und ich wurde nicht enttäuscht. 

    Das Buch vereint Leidenschaft, Liebe, Drama, Spannung und Witz. Das alles kombiniert mit einem fesselnden Schreibstil machte es zu einem wahren Lesegenuß. Vor allem die beiden Hauptprotagnostisten hatten mir es angetan. Ihre Dialoge waren so spritzig und unkonventionell für diese Zeit, dass es auch außergwöhnlich für dieses Genre ist. Die Geheimnisse von Mia und Adam sorgen zudem dafür, dass man immer weiterlesen will, weil man erfahren möchte, warum sie so zurückhaltend bzw. geheimnisvoll agieren. Auch wenn ich die Auflösung von Adams "Geheimnis" dann ein wenig lasch empfand.

    Dennoch volle Leseempfehlung von mir.

  23. Cover des Buches Wie angelt man sich einen Vampir? (ISBN: 9783899414509)
    Kerrelyn Sparks

    Wie angelt man sich einen Vampir?

     (121)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Es ist kein neu erfundenes Grundkonzept innerhalb diese Genres. Im Gegenteil, es nimmt es eher auf „die Schippe“. Das natürlich auch in diesem Buch ein Charakter im Fokus steht und nach etlichen Irrungen und Wirrungen seinen Partner findet steht außer Frage, nur wie die Autorin dies erzählt, ist durchaus sehr unterhaltsam und auch mal etwas anderes. Das zeigt sich vor allem in den kleinen aber feinen witzigen Details. So gibt es zum Beispiel Digital Vampire Network einen hausinternen Sender, die tollen humorigen Wortgefechte zwischen den Protagonisten oder die aberwitzigen Bezeichnungen für die zahlreichen Geschmacksrichtungen für ihr dringend benötigtes Kunstblut – Blisky oder Blardonney etc. Aber ich glaube gerade dieser Mix macht den Reiz dieser Serie aus. Die Figuren sind arg Klischee behaftet gezeichnet und auch die Handlung ist eigentlich übliche Kost, aber die Autorin verpackt alles mittels ihres leichten und lockeren Schreibstils so toll, dass es schon wieder Spaß macht dieses Buch zu lesen.

  24. Cover des Buches Das Lied der Pferde (ISBN: 9783404178582)
    Ricarda Jordan

    Das Lied der Pferde

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Aenlin, die Händlerstochter aus Cöln, lässt 1072 n. Chr. alles liebgewonnen hinter sich um ihrem Traumpferd Meletay zu folgen.
    Das Abenteuer beginnt und Aenlin wird zu Aleyna und lernt viele, auch düstere Seiten des Lebens am eigenen Leibe kennen. Aber auch die Liebe, nicht nur zu den Pferden spielt in ihrem Leben eine tragende Rolle.

    Das Cover ist einfach bezaubernd. Aenlin auf ihrer Stute Meletay. Wild, eigensinnig und doch von atemberaubender Schönheit. So reitet sie im Männersitz auch durch Al Andaluz und andere Gebiete.

    Auch der Klappentext hat mich sofort angesprochen und ich wusste dieses Buch muss ich haben.
    Wie schön, dass ich es dann mit meinen Punkten im Prämienshop von lesejury. de einlösen konnte. Und schon vorab kann ich verraten, dass ich nicht enttäuscht wurde.

    Ich habe in dieser Geschichte von einer Liebe zu den Pferden, einer eigensinnigen aber sehr schlauen und belesenen Protagonistin und von dem Leben von el Cid viel erfahren können.
    Der Schreibstil der Autorin hat mich zunächst nach Cöln in das Handelshaus des Linhard von Cöln geführt, wo Aenlin mit ihrem 10 jährigen Zwillingsbruder lebte. Hier hat es mich schon von Anfang an gefesselt und begeistert wie klar Aenlin ihre Zukunft sah und wie sie sich Wege suchte um dieser entfliehen zu können. Der schwächere Zwilling war eindeutig Endres, der so gar nichts von Abenteuer hielt und sich am liebsten hinter dicken Klostermauern verstecken wollte.
    Spannden fand ich was die beiden anstellten, damit Aenlin den Zwängen für ein Mädchen der damaligen Zeit entfliehen konnte.
    Mein zweitliebster Charakter war der des Don Alvaro. Des väterlichen Freundes Aenlins, der sofort erkannt hatte was die Zwillinge da für ein Ränkespiel schmiedeten, sie aber nicht verraten hat.
    Er war ihr während der ganzen Zeit immer ein guter Ratgeber und Freund, auf den sie sich hundertprozentig verlassen konnte.
    Als sie auf El Cid stieß nahm ihr Leben eine bedrohliche Wendung und ich habe regelrecht mitgefiebert und mitgezittert wie sie da wohl wieder raus kommen sollte und ob sich ihr Leben wohl noch wieder in geordnetere Bahnen lenken ließ.
    Ich habe in der Geschichte sehr viel über das Leben des El Cid erfahren und wurde mitgenommen in das Spanien um die erste Jahrtausendwende. Sehr hoch war der arabische Einfluss und hier wurden Allianzen eingegangen und auch wieder gebrochen, wie ich es mir nicht in meinen kühnsten Träumen hätte vorstellen können . Und mittendrin Aleyna mit Meletay.
    Wie gut das die beiden sich hatten , was sie sehr gestärkt durch alle Tiefen hat gehen lassen.
    Auch die Freundin Damaris war mir ein sehr angenehmer Charakter, den ich wirklich lieben lernte. Das Mädchen war sehr klug und bedacht und half der manchmal heißspornigen Aleyna doch wieder den rechten Weg für sich zu finden um relativ unbeschadet aus so manchem Dilemma entfliehen zu können.
    Ein Buch das streckenweise wie aus 1001 Nacht scheint, aber auch die dunklen Seiten der Zeit recht hart herausstellt und nicht beschönigt.
    An manchen Stellen musste ich schon sehr schlucken und war heilfroh nicht zu der Zeit dort gelebt zu haben.

    Für alle die historische Romane lieben ein unbedingtes Muss finde ich.




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