Bücher mit dem Tag "harfe"
15 Bücher
- Sarah J. Maas
Das Reich der sieben Höfe – Silbernes Feuer
(713)Aktuelle Rezension von: reading_squirrelIch habe Nesta bisher - sorry not sorry für den Ausdruck - eher in die Kategorie "undankbares Miststück" gesteckt, rein anhand dessen, was man bis hierhin von ihr wahrgenommen hat.
Lag ich falsch? Ja, doch, so zu ungefähr 95%, denn selbstverständlich hat Nesta einiges mehr zu bieten. Ich habe ihren Charakter auf dieser Reise lieben gelernt, denn sie ist eine starke Persönlichkeit, gesegnet mit Sturheit, Wildheit und unerschütterlicher Loyalität. Und Cassian ist schlicht und ergreifend wow. Anders als Rhys, dennoch wow. Was für mich quasi noch die Kirsche on top ist, sind die tiefen Freundschaften, die im Laufe der Geschichte entstehen.
Und wie genau entsteht daraus jetzt eine 4-Sterne-Bewertung?
Aus meiner Sicht hat die Spannung anfangs arg gelitten, weil die Geschichte ziemlich lange nur vor sich hin dümpelt. Es gab auf diesen knapp 800 Seiten mehrere langatmige Stellen. Die Geschichte an sich birgt enorm viel Potenzial, unter anderem aufgrund der liebevoll ausgearbeiteten Nebencharaktere. Ausserdem sind die Spice-Szenen zu viel, sie haben sich für mich immer wieder störend in den Vordergrund gedrängt und so die Entwicklung der Erzählung durchbrochen.
Dennoch ist Nesta's Geschichte gut umgesetzt und ich hab mich nur zu gerne erneut von dieser wundervollen Welt verzaubern lassen 💙
- J. R. R. Tolkien
Tuor und seine Ankunft in Gondolin
(68)Aktuelle Rezension von: regentropfen73Gondolin ist im Ersten Zeitalter von Mittelerde eine versteckte Stadt der Noldor-Elben. Wer nicht die geheimen Pfade und Tore kennt, findet sie nicht. Nicht einmal der dunkle Herrscher Morgoth hat zum Zeitpunkt dieses Buches die Elbenstadt ausfindig machen können. Menschen ist der Zutritt bei Todesstrafe verboten. Und trotzdem setzt sich der Protagonist der Geschichte, Tuor, nach seiner Flucht aus der Sklaverei bei den Ostlingen in den Kopf, nach Gondolin zu reisen und eine Audienz beim Elbenkönig zu erhalten.
Der Titel nimmt es schon vorweg: Tuor wird nach beschwerlicher, mehr oder weniger abenteuerlicher Reise sein Ziel erreichen. Und damit endet dann auch schon die eigentliche Haupterzählung in dem dünnen Taschenbuch aus dem dtv, das es in der Zusammenstellung schon in den 80ern gab – damals noch mit atmosphärischem Cover von Tolkien selbst gemalt, wie er sich Gondolin vorgestellt hat.
Die Geschichte, die Tolkiens Sohn Christopher nach dem Tod des Autors mühsam aus handgeschriebenen Notizen rekonstruiert hat, findet sich auch im Buch „Nachrichten aus Mittelerde“. Das Taschenbuch bietet aber noch einiges mehr. Es ist die Passage aus dem „Silmarillion“ enthalten, die beschreibt, was mit Tuor nach seiner Ankunft in Gondolin weiter geschah. Letztlich stellt sich heraus, dass er der Großvater einer der prominentesten Personen in Tolkiens Universum ist. Außerdem ist ein Vorwort von Christopher Tolkien enthalten, in dem er beschreibt, wie er das Manuskript gefunden und aufbereitet hat (sehr erhellend sind auch die vielen Fußnoten), sowie alles Kartenmaterial aus dem „Historischen Atlas von Mittelerde“ von Karen Wynn Fonstad, das Gondolin und den Weg dorthin zeigt – leider nur sehr klein und schwarz-weiß.
Ich finde das eine liebevolle Zusammenstellung, die dem Hobby-Legendenforscher alles in die Hand gibt, um tiefer in die Backstory der Elben und Tolkiens Schöpfung einzutauchen.
Und darum geht es für mich beim Lesen vom Silmarillion und all den Sagen und Legenden des Ersten und Zweiten Zeitalters. Dies ist keine spannende Abenteuergeschichte – überhaupt nicht. Ja, Tuor trifft auf seiner Reise auf faszinierende magische Naturphänomene, illustre Personen – vor allem einen der Valar –, er findet in einem Dungeon einen Schatz und er passiert die sieben wundersamen Tore Gondolins. Dabei gibt es aber keinen Konflikt, keine Auseinandersetzungen, keinen Plottwist.
Das Buch ist für Menschen, die Tolkien wegen der Landschaftsbeschreibungen lesen ;)
Wenn man also ein Faible für Worldbuilding und das Erforschen fantastischer Mythen hat, wenn man bei sowas ins Träumen gerät, dann sind die Bücher Tolkiens jenseits vom Hobbit und Herrn der Ringe wunderbare Studienobjekte. Wer nur auf Action und Schlachten wie in den Peter-Jackson-Filmen steht, dürfte sich eher langweilen.
- Hazel Prior
Die Saiten des Lebens
(20)Aktuelle Rezension von: graphidaWas passiert wenn eine Hausfrau auf ihrem Spaziergang auf einen Mann trifft, der in seiner Scheune wunderschöne Harfen baut ? Genau, sie ist fasziniert, von den Harfen natürlich !
Die Autorin beschreibt die Feinfühligkeit von Dan, dem Harfenbauer und der Sehnsucht von Ellie, der Hausfrau nach einem Menschen der sie ernst nimmt, ihr zuhört. Ellie ist fasziniert, von den Harfen ebenso wie von der Aufmerksamkeit Dans.
Als er ihr eine Harfe schenkt ist es um sie geschehen, blöd nur, dass sie sich nicht traut ihrem eifersüchtigen und unberechenbaren Ehemann zu gestehen, was sie in ihrer Freizeit macht. Würde er es erfahren, wäre die Katastrophe vorprogrammiert.
Richtig Schwung kommt in die Geschichte als sich Dan schützend vor einen Fasan wirft, der dem Jäger vor die Flinte läuft und als Ellie ihr Geheimnis nicht mehr länger geheim halten kann.
Ein Buch über Sehnsucht und Sensibilität, über Selbstfindung und die Saiten des Lebens und einer Harfe und über Phineas, einen ganz besonderen Fasan.
- Harald Jöllinger
Marillen & Sauerkraut
(16)Aktuelle Rezension von: heinoko„Weil alle Leute gemeinsam immer depperter werden, merken sie’s nicht.“
Mehr ist eigentlich gar nicht mehr zu sagen über das Buch, oder doch? Weil eigentlich habe ich das Buch gar nicht gelesen, obwohl es vor mir liegt, mit Lesebändchen sogar, und aufgeschlagen. Kaum hatte ich mit den ersten Zeilen begonnen, da wirkt er schon, der Marillenschnaps. Und ich finde mich in einem Beisl, und da sitzt der Harald Jöllinger mir gegenüber mit seinem Bier, schaut hinterkünftig und erzählt und erzählt und hat seinen Spaß. Vielleicht heißt er auch in echt Helmut Qualtinger. Auf jeden Fall stammt er in direkter Linie ab von Alfred Polgar und den vielen weiteren österreichischen Schreibern, die ihr Hirn als Waffe benutzt haben. Ganz sicher. Denn so bös-lustig, wie der Harald Jöllinger den Spiegel vorhält, das können nicht viele. Eine Übersetzung tät ich manchmal brauchen, aber da schau, da gibt es ja sogar ein Glossar. Jetzt weiß ich auch, was „blad“ heißt. Und der Jöllinger erzählt weiter. Es freut ihn, dass ich seinen musikalischen Zanussi so sehr mag. In was sich der Jöllinger alles hineindenken kann, Respekt. Schon allein, was die (ganz und gar nicht) hinige Puffn erzählt, dass sie fast schon romantische Gefühle kriegt, oder dass eine Gelse einen sehr feinen Geschmackssinn hat. Hab ich noch nicht gewusst. Geschichten von vorn (schau mir in die Augen) und von hinten (schau mir auf den Hintern) erzählt mir der Harald Jöllinger, von marillensüß bis sauerkrautsauer, alles da. Wie ein Obdachloser so vor sich hin sinniert über die depperten Leut und den Schnee, also da gfriert mir auch alles. So schlimme Geschichten gibt es, so viel Einsamkeit, so viel Grausiges, in dem sich das Leben mancher Leute verheddert, nicht nur im Gummibaum. „Es rötet mir“ ist eine der schlimmsten Geschichten. Gut hinghört und gut hingschaut hat er, der Harald Jöllinger, und er denkt sich schwer was dabei, nix mit Schneckendenk. Er hat’s halt auch, das Hirn als Waffe.
Und am End all der Gschichten, da hab ich gschaut, dass ich fortkomm, nicht dass der Harald Jöllinger mich plötzlich so anschaut wie all die anderen Leut, und dann anfängt zu erzählen von einer depperten Alten, die ihm von Anfang bis Ende zughört hat und ihm begeistert auf den Leim gegangen ist…
- Rebecca Ross
A River Enchanted (English Edition)
(8)Aktuelle Rezension von: Chianti_ClassicoVor zehn Jahren hat Jack Tamerlaine Cadence verlassen, um an einer Universität Musik zu studieren.
Nun wird er zurückgerufen, denn auf der Insel verschwindet ein junges Mädchen nach dem anderen, und Adaira, die Erbin des Ostens, braucht Jacks Hilfe, um die Mädchen zu finden.
Doch auf ihrer Suche nach den Kindern stoßen sie auf andere Geheimnisse, die ihre Welt aus den Fugen bringen.
"A River Enchanted" von Rebecca Ross ist der erste Band der Elements of Cadence Dilogie, der aus den wechselnden personalen Erzählperspektiven des einundzwanzig Jahre alten Jack Tamerlaine, der Erbin des Ostens Adaira, ihres Cousins Torin Tamerlaine, dem Captain der Wache und seiner Frau Sidra erzählt wird, außerdem durften wir hin und wieder aus der Sicht von Jacks acht Jahre alter Schwester Fraedah lesen.
Cadence ist eine verwunschene Insel, die in zwei Teile geteilt ist.
Im Westen regieren die Breccans, die ihre Magie ausüben können, ohne dass ihre Gesundheit darunter leidet, doch dafür haben sie nie mehr Nahrungsmittel als sie brauchen, und im Winter gehen ihre Ressourcen stets zur Neige, sodass sie in den Osten gehen müssen, um zu plündern, was die Tamerlaines nicht kampflos hinnehmen.
Im Osten herrschen die Tamerlaines, die ebenfalls Magie ausüben können, aber darunter leiden.
Sie werden davon krank und ihre Lebenszeit schwindet, je öfter sie ihre Magie zur Ausübung ihres Handwerks ausüben. Doch dafür gibt es Nahrungsmittel im Überfluss.
Auf Cadence lebt außerdem das alte Volk, Naturgeister, die beispielsweise dafür sorgen, dass aus einem Hügel fünf oder mehrere Kilometer zu einem werden können. Gerüchte werden über den Wind verbreitet und das alte Volk spielt öfter seine Spiele mit den Clanangehörigen.
Jack weiß nicht, wer sein Vater ist und ist bei seiner Mutter aufgewachsen, die nicht weit von der Grenze entfernt lebt und Weberin ist. Vor zehn Jahren wurde er aufs Festland geschickt, um Musik an der Universität zu studieren, und als der Laird der Tamerlaines ihn nun zurückruft, kehrt er als Barde in seine Heimat zurück. Jack ist ruhig und nachdenklich, hat aber einen feinen Sinn für Humor. Er ist erst nicht begeistert, dass er das Leben, das er sich auf dem Festland aufgebaut hat, zurücklassen muss, aber er merkt schnell, dass Cadence seine wahre Heimat ist.
Adaira ist die Tochter des Lairds des Ostens und stark und diszipliniert. Sie will die verschwunden Mädchen finden, ist hilfsbereit und träumt von Frieden zwischen den Breccans und den Tamerlaines. Doch die beiden Clans sind seit Jahrhunderten verfeindet und das Misstrauen ist groß. Kann sie die Insel einen?
Torins erste Frau Donella starb vor fünf Jahren, kurz nach der Geburt ihrer Tochter Maisie und Torin hat ein paar Monate später Sidra geheiratet, die Maisie seitdem aufzieht. Er ist der Captain der Wache, kennt kein Erbarmen mit seinen Feinden und ist temperamentvoll. Sidra ist Heilerin und ebenso stur wie Torin, auch wenn sie ruhiger und beherrschter ist als er. Die beiden sind sehr gegensätzlich und müssen in diesem Band herausfinden, was sie eigentlich wollen. Torin und Sidra haben aus praktischen Gründen geheiratet, weil er selten zu Hause ist und Maisie eine Mutter brauchte. Doch zwischen ihnen hat sich über die Jahre etwas entwickelt und sie müssen diesen Gefühlen auf den Grund gehen.
Ich liebe den Schreibstil von Rebecca Ross wirklich sehr! Es ist sehr malerisch und lässt sich einfach richtig gut lesen! Cadence ist wirklich magisch und im Zusammenspiel mit ihrem Schreibstil hat Rebecca Ross eine ganz besondere Stimmung erschaffen!
Ich mochte auch die Charaktere richtig gerne! Sidra und Jack mochte ich am liebsten, denn Sidra ist eine starke Frau mit eigenem Kopf, die sich durchsetzen kann und auch mit Jack konnte ich echt mitfiebern, weil ich seine ruhigere und leicht zynische Art echt gerne mochte!
Adaira konnte ich bis zum Schluss nicht wirklich einschätzen. Früher waren sie und Jack Konkurrenten, haben sich Streiche gespielt und sich gehasst. Doch nun müssen sie zusammenarbeiten, wenn sie die verschwunden Mädchen finden wollen und schon bald sehen die beiden sich mit anderen Augen.
Ich fand es auch spannend, dass man mit Jack und Adaira zwei junge Protagonisten hatte und mit Sidra und Torin zwei Charaktere, die nur ein wenig älter sind, aber an einem komplett anderen Punkt in ihrem Leben standen. Das hat es sehr interessant gemacht!
Die Geschichte entwickelt sich langsam und je tiefer Adaira und Jack in die Magie der Insel eintauchen, desto mehr Geheimnisse werden offen gelegt. Ein paar Wendungen konnte man vorhersehen, aber einige waren dann auch sehr überraschend! Das Ende war noch mal richtig spannend und ich bin so gespannt, wie es im zweiten Band weitergeht!
Fazit:
"A River Enchanted" von Rebecca Ross ist ein gelungener Auftakt der Elements of Cadence Dilogie!
Ich mochte die Charaktere und die verwunschene Insel Cadence richtig gerne, denn es war echt magisch und hatte eine ganz besondere Atmosphäre!
Der wunderschöne Schreibstil von Rebecca Ross und die spannende Handlung haben dafür gesorgt, dass man nur so durch die Seiten geflogen ist und so vergebe ich starke vier Kleeblätter und freue mich schon sehr auf den zweiten Band! - Michaela Brinkmeier
5-Minuten-Märchen zum Lauschen Teil 2
(13)Aktuelle Rezension von: Kim-Ciara„Märchen“
Jetzt wo die Tage wieder kürzer werden und es draußen oft gruselig und ungemütlich ist, machen wir es uns gerne drinnen mit Kerzen und Tee auf dem Sofa gemütlich. Gerne lesen wir dabei unser dickes Märchenbuch und geraten ins Schwärmen über die Königinnen und Prinzessinnen.
Doch beim letzten Mal habe ich kein Buch in die Hand genommen, sondern eine CD eingelegt, „5- Minuten Märchen zum Lauschen – 17 wundervolle Märchen & Hafenmusik“. Meine Mädchen waren begeistert und haben ganz entspannt zugehört. Und auch ich konnte vom Stress des Tages entspannen und einfach nur den Märchen und den sanften Klängen der Harfe lauschen. Die CD ist bereits der zweite Teil aus dem Herzverlag und ist wirklich zum Entspannen am Abend oder auch zwischendurch sehr zu empfehlen. Sowohl die Harfe als auch die Märchen werden gespielt und gelesen von Michaela Brinkmeier, sie hat eine wundervolle sanfte Stimme, die perfekt zu der Harfe passt.
Die CD beginnt und endet mit der Harfe und auch zwischendurch gibt es immer mal wieder Pausen, in denen man ausschließlich der Harfe hört. In diesen Pausen beginnt man zu träumen und das Gehörte verarbeiten bzw. man kann in seinen Träumen und Vorstellungen der Märchen noch ein wenig verweilen.
Die CD ist in zwei Teile aufgeteilt. Im ersten Teil werden Märchen von wunderbaren Begegnungen erzählt, darunter fielen auch viele Märchen, die ich und auch meine Mädchen gar nicht kannten. Zum Beispiel „Kleiner Bär auf Reisen“ ein Märchen aus Russland oder „Der Hund mit den kleinen Zähnen“ aus England. Im zweiten Teil geht es um Märchen von Himmel und Erde. Da findet man das bekannte Märchen „Die Sterntaler“ von den Gebrüder Grimm und „Die drei goldenen Haare“ aus Rumänien.
- Nicole Böhm
Die Chroniken der Seelenwächter - Band 5: Die Prophezeiung
(156)Aktuelle Rezension von: Gina_1234„Die Chroniken der Seelenwächter – Band 5: Die Prophezeiung“ fühlt sich wie ein echter Wendepunkt der Reihe an, weil die geheimnisvolle Vorhersage endlich stärker in den Vordergrund tritt und die Figuren vor schwierige Entscheidungen stellt. Die Handlung wirkt dadurch dichter und drängender, viele zuvor angedeutete Rätsel bekommen mehr Kontur und sorgen für einige Aha-Momente. Besonders die Charaktere gewinnen weiter an Tiefe, da ihre Ängste, Hoffnungen und Loyalitäten im Licht der Prophezeiung neu ausgelotet werden und Beziehungen auf die Probe gestellt werden. Die Mischung aus Magie, Gefahr und Emotionen bleibt durchgehend fesselnd, weshalb dieser Band die 5 von 5 Sternen für die spannende Entwicklung der Gesamtgeschichte absolut verdient.
- Rebecca Ross
A Fire Endless (English Edition)
(4)Aktuelle Rezension von: Chianti_ClassicoMoray Breccan hat die Kinder der Tamerlaines entführt und verbüßt nun seine Strafe im Osten, doch im Gegenzug ist seine Schwester Adaira in den Westen der Insel Cadence gegangen, um ihre leibliche Familie kennenzulernen.
Noch immer wird die Insel durch die Clanlinie in zwei Teile geteilt und der Nordwind Bane herrscht über das alte Volk.
Wird es Adaira und Jack gelingen, die Insel zu einen?
"A Fire Endless" von Rebecca Ross ist der zweite und abschließende Band der Elements of Cadence Dilogie, der aus den wechselnden personalen Erzählperspektiven des zweiundzwanzig Jahre alten Jack Tamerlaine, seiner dreiundzwanzig Jahre alten Frau Adaira, des sechsundzwanzig Jahre alten Lairds Torin Tamerlaine und dessen Frau Sidra erzählt wird. Auch aus der Perspektive der achtjährigen Fraedah, Jacks kleiner Schwester durften wir wieder ein wenig lesen.
Adaira hat erfahren, wer sie wirklich ist. Lorna und Alastair Tamerlaine waren nicht ihre leiblichen Eltern, sondern Innes und David Breccan. Seit Jahrhunderten sind die Clans der Tamerlaines und der Breccans verfeindetet, und nun verlässt Adaira den Osten, um ihre Familie im Westen von Cadence kennenzulernen. Außerdem verbüßt ihr Zwillingsbruder Moray in den Kerkern Sloanes seine Strafe dafür, dass er die Töchter der Tamerlaines entführt hat.
Da Musik im Westen verboten ist, bleibt Jack zurück im Osten, getrennt von Adaira, seiner Ehefrau. Doch Jack sucht nur nach einem Grund, ihr zu folgen.
Torin ist der neue Laird der Tamerlaines und findet sich noch in seine neuen Aufgaben ein, als eine geheimnisvolle Krankheit einen Obstgarten befällt und Mitglieder seines Clans sich anstecken.
Seine Frau Sidra ist Heilerin, doch auch sie ist ratlos, weiß nicht, wie sie Mensch und Land heilen soll, sodass Torin gezwungen ist, neue Wege zu gehen, um Cadence zu heilen.
Es sind nur fünf Wochen vergangen, seit Adaira den Osten verlassen hat und alle versuchen sich in ihren neuen Alltag einzufinden. Ich muss sagen, dass mich die erste Hälfte des Buches nicht so richtig fesseln konnte, weil ehrlich gesagt nicht viel Spannendes passiert ist und die Dinge sich sehr langsam entwickelt haben. Dabei fand ich es spannend, gemeinsam mit Adaira den Westen zu erkunden!
Aber mit dem Verschwinden der Kinder im ersten Band passierte da einfach viel mehr, was mir im zweiten Band etwas gefehlt hat. Dabei mochte ich auch den zweiten Band echt gerne, weil die verwunschene Insel Cadence einfach ein tolles Setting ist und es viel zu entdecken gab!
In diesem Band spielt auch das alte Volk eine größere Rolle und wir lernen einige Geister kennen, was ich sehr spannend fand!
Nach und nach hat man dann herausgefunden, in welche Richtung die Geschichte sich in diesem Band entwickelt und so konnte mich das Buch in der zweiten Hälfte deutlich stärker mitreißen!
Ich mochte es sehr, wie die Spannung langsam aufgebaut wurde, weil Geheimnisse offenbart wurden, wobei manches wieder ein wenig vorhersehbar war, aber auch das Ende hat mir richtig gut gefallen! Es konnte mich berühren und wirklich zufriedenstellen!
Adaira und Jack finden in diesem Band stärker zueinander, entdecken ihre Gefühle und vertiefen diese, was ich sehr schön fand! Die beiden mochte ich sehr, ebenso den hitzköpfigen Torin und die ruhige Sidra, die im ersten Band schon so richtig zueinandergefunden haben und sich nun neuen Herausforderungen stellen müssen. Hier fand ich es erst ein wenig schade, dass man sie nicht so oft zusammen erleben durfte, aber eigentlich war es so genau richtig, wie es war.
Fraedah ist ein wenig untergegangen, es war zwar schön, zwischendurch auch aus ihrer Perspektive zu lesen, hat aber die Handlung nicht wirklich vorangebracht, sodass mir ihre Perspektive auch nicht gefehlt hätte, wenn es sie nicht gegeben hätte.
Mir hat der zweite Band insgesamt auch richtig gut gefallen und mochte die Elements of Cadence echt gerne! Eine tolle Reihe!
Fazit:
"A Fire Endless" von Rebecca Ross ist ein gelungener zweiter Band und Abschluss der Elements of Cadence Dilogie!
Die erste Hälfte des Buches konnte mich noch nicht so stark mitreißen, weil die Geschichte sich echt langsam entwickelt, aber die Spannung wurde kontinuierlich aufgebaut und je mehr ich gelesen habe, umso besser hat es mir dann auch gefallen! Ich mochte Jack und Adaira und Torin und Sidra echt gerne und hatte viel Spaß dabei mit ihnen die Insel Cadence zu erkunden und ihre Geheimnisse zu entdecken!
Ich vergebe vier Kleeblätter! - Patricia A. McKillip
Erdzauber
(29)Aktuelle Rezension von: itazuraWahnsinn! Ich habe die Bücher (damals noch 3 Einzelbände) das erste Mal in einer Bücherei geliehen und geliebt. Praktischerweise gibt es die Trilogie jetzt in einem Band. Ein Pflichtkauf für jeden Fantasy-Fan! Das Rätsel um 3 schwarze Sterne und ein Herrscher, der sich mit seinem Land "verbinden" - in die Erde hineinfühlen - kann. Interessante Charaktere, wundersame Wesen. Hervorragend geschrieben. Einer der ganz großen Fantasy-Zyklen. Lese ich lieber als Herr der Ringe! - Michael Petrowitz
Magic Music, Band 1 - Der rätselhafte Rückwärtszauber
(73)Aktuelle Rezension von: baerinDas Buchcover ist sehr schön bunt und auffällig gestaltet - außerdem glitzert es auch noch. Die Geschichte spielt in Glennyfey, einem irischen Küstenstädtchen, in dem Tristan Bach und seine Mutter Betty ihren Urlaub verbringen. Als er die aufgeweckte Mel kennenlernt, die mit ihrem Großvater in einem Leuchtturm wohnt, überredet sie ihn, als Gitarrist in ihrer Band mitzuspielen. Und das, obwohl er gar nicht richtig musizieren kann. Mel singt dazu und plant einen Auftritt beim großen Musikfestival, das demnächst hier stattfindet. Doch bis dahin müssen noch ein paar Abenteuer bestanden und Hindernisse aus dem Weg geräumt werden.
Diese magische, sehr schön erzählte Geschichte von Freundschaft und Zusammenhalt lässt sich leicht und gut lesen. Die einzelnen Personen sind sehr gut beschrieben und im Buch gibt es auch noch passende schwarz/weiß-Illustrationen. Uns hat das Buch sehr gut gefallen.
- René Goscinny
Asterix 28
(84)Aktuelle Rezension von: Darcys_LesestuebchenKlappentext:
Sie ist so süß wie Apfelsinensaft, und doch soll die schöne Orandschade, Prinzessin und Tochter von Radscha Nihamavasah, den Göttern geopfert werden - falls der lang ersehnte Regen ausbleibt.Um der Lieblichen einen frühen Tod zu ersparen, fliegen Asterix, Obelix, Idefix und Troubadix auf dem magischen Teppich von Erindjah in das ferne Gangestal, um im Wettlauf mit der Zeit in 1001 Stunden das Leben von Orandschade zu retten.Mit seiner neuen Harfe schlägt Troubadix nämlich Töne an, die selbst dem Himmel Tränen entlocken sollen. Doch seine Begabung stößt unerwartet an ihre Grenze...
Meine Meinung:
Wo sind meine Römer ? Auch wenn Julius mit seinem "Fiebertraum" einen kleinen Gastauftritt hatte oder warum flogen Gallier auf einem Teppich über ihm vorbei, fehlten sie mir hier eindeutig. Ich mag auch die Abenteuer ohne sie, aber mit ihnen eher.
Aber irgendwie gefiel mir dieses ganz andere Abenteuer auch sehr. Es ging um eine andere Art des Fortbewegungsmittels, einem Ultimatum und der Magie von Troubadix Stimme, die es sogar regnen ließ, auch wenn nicht unbedingt jeder davon begeistert ist. Mir gefiel es auf jeden Fal, weil es einige Momente gab, wo ich schmunzeln oder lachen musste.
Das Abenteuer im Orient hatte seine kleinen Längen und ehrlich gesagt gibt es andere, die mich mehr unterhielten, aber mir gefiel es super. Der Humor ist klasse und ich liebe die kleinen Anspielungen auf orientalische Märchen und die Kultur, sowie Odysseus und Frankenstein. Die Running-Gags mit dem indischen Sprichwort, die für Glück und Gesundheit stehen, Troubadix "magische" Fähigkeiten und Obelix Raststätten waren zu herrlich. Mir gefiel es auch sehr, dass er mal der Barde im Vordergrund stand, denn er zählt auch heute noch zu meinen Lieblingscharakteren.
Der Zeichenstil war klasse und ich liebe die kleinen Details, die man immer wieder entdecken konnte.
Fazit:
Nicht mein Lieblingsabenteuer der Gallier, aber eines, dass mir sehr gut gefiel. Ich liebe die Anspielungen auf die Popkultur und die Running-Gags. Irgendwie vermisste ich die Römer ein wenig, aber es gab einiges, was mich zum Lachen und Schmunzeln brachte. Von mir gibt es:
4 von 5 Sterne
- Magali Le Huche
Auf Mozarts Spuren
(3)Aktuelle Rezension von: gaby2707Als mein kleiner Enkel, der Soundbücher über alles liebt, mir dieses Buch das erste Mal gezeigt hat, war ich allein von dem witzigen Cover begeistert. Und dann erst das Innenleben des Buches.
Eine nette Geschichte, die Pippo und Mitzie hier erleben, untermalt von einer tollen Auswahl an Musik. Davon hätte ich ruhig noch mehr haben können. Aber als Einführung in die klassische Musik für Kinder finde ich es einfach nur klasse. Auch die Klangeffekte in der Metro und im Cafe passen gut zum Gesamtbild.
Das einzige, was ich etwas bemängele: die Seiten sind recht dünn und ich muss unseren Kleinen immer wieder dazu anhalten, langsam und sorgsam umzublättern.
Ein tolles Buch um unsere Jüngsten ganz langsam an die klassische Musik heran zu führen. Unser Enkel und auch ich sind begeistert.
- Peter Stangel
Was macht das Horn im Wald?
(1)Aktuelle Rezension von: mabuerele„...Wenn viele Leute gemeinsam singen, nennt man es Chor. Wenn sie zusammen Musik machen, indem sie auf Instrumenten spielen, dann heißt es Orchester...“
Mit dem Kinderbuch wollen die Autoren einen Überblick über die Instrumente des Orchesters geben. Das Eingangszitat stammt aus der Einleitung. Hier erfahren die Kinder, welche vier Instrumenten-Familien es gibt.
Danach werden die Streichinstrumente, die Holzblasinstrumente, die Blechblasinstrumente, die Schlaginstrumente und außerdem die Harfe vorgestellt.
Der Aufbau ist für jede Instrumentenfamilie der gleiche. Zuerst werden die Instrumente genannt und ihre Gemeinsamkeiten hervorgehoben.
Danach wird das erste Instrument auf einer Doppelseite beschrieben. Die rechte Hälfte beinhaltet die Abbildung mit Spieler oder Spielerin. Wesentliche Teile des Instruments sind beschriftet. Links erfährt das Kind in Worten, wie es aufgebaut ist, wozu die einzelnen Teile dienen und wie es gespielt wird. Es gibt eine einzige Ausnahme. Der Geige werden drei Doppelseiten gewidmet.
Die letzten Seiten des Buches erhalten Informationen zur Aufgabe des Dirigenten und zum Ablauf eines Konzertes. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass wichtige Instrumente fehlen, weil sie meist nicht im Orchester gespielt werden, so die Orgel.
Der Aufbau der Seiten ist sehr schön gestaltet. Der Name des Instruments steht groß in Notenzeilen. Grundlegende Begriffe werden im Text rot hervorgehoben. Die Abschnitte sind kurz. Der Inhalt ist für die Zielgruppe leicht verständlich formuliert.
In einer Art grau unterlegten Notizzetteln gibt es Zusatzinformationen, zum Beispiel diese.
„...Das mit den Stimmen ist bei den Instrumenten wie bei den Menschen: Meist haben die kleinsten die höchsten und die größten die tiefsten Stimmen...“
Dem Buch beigelegt ist eine CD. Darauf stellt die Taschenphilharmonie die einzelnen Instrumente mit ihrem Klangbild anhand ausgewählter Stücke vor. Die Trackliste befindet sich auf der hinteren Umschlagseite innen. Ein Sprecher führt durch die CD, indem er wesentliche Dinge aus dem Buch wiederholt.
Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Ich könnte es mir als Sachbuch nicht nur in den Familien, sondern in jedem Kindergarten vorstellen.
- Nicole Böhm
Die Archive der Seelenwächter 2. Der geheime Akkord
(54)Aktuelle Rezension von: books-lovely29"Schmerz ist nur ein Gefühl."
Das zweite Buch aus der Reihe "Die Archive der Seelenwächter" und somit ein zweiter grandioser Spin-Off.
Annas Vergangenheit war eine Achterbahnfahrt der Gefühle und hier nochmal hautnah mitzuerleben, was sie Schreckliches durchstehen musste, hat mich komplett in Stücke gerissen.
"Deine wahre Stärke liegt darin, nach vorne zu schauen. Du bist mehr als deine Vergangenheit."
Pure Emotionen, Gänsehaut, Verzweiflung, Schockmomente, Herzrasen, Nervenkitzel, Freude - ich habe hier wieder die komplette Bandbreite an Gefühlen durchlebt.
Hier hat Nicole sich mal wieder selbst übertroffen.
Ich liebe diese Reihe, die Charaktere, den Schreibstil, diese unfassbar geniale Welt der Seelenwächter...
ALLES!!!!
Ganz große Suchtgefahr und ganz großes Kino! - Sabine Vöhringer
Das Ludwig Thoma Komplott
(58)Aktuelle Rezension von: abuelitalese ich gerade diese Bände – das habe ich zu spät gemerkt, aber trotzdem kam ich bis jetzt ganz gut klar. Anderen würde ich allerdings doch empfehlen, die Reihenfolge einzuhalten, denn dann wäre man mit den vielen Personen schon etwas vertrauter….
Julia Frey, Verlegerin und Schulfreundin von Tom Perlinger, findet im Nachlass ihres Großvaters ein unveröffentlichtes Manuskript von Ludwig Thoma. Allerdings entdeckt sie dabei auch etwas und meint, den Mörder eines Cold Cases zu erkennen. Zwar wurde im Fall Rosi damals jemand verurteilt, aber Tom und seine Kollegen, die das wieder aufrollten- gegen den Willen Ihres Chefs- meinen, dass der Mörder zu Unrecht im Gefängnis sitzt. Was liegt für Julia also näher, als Tom um Hilfe zu bitten. Aber bevor es dazu kommt, wird sie erschossen und das Manuskript geraubt….
Es sind wieder sehr viele Personen involviert und man muss wirklich aufpassen, damit man den Faden nicht verliert und diese Menschen nicht durcheinander bringt. Doch Sabine Vöhringer beschreibt Ihre Figuren so bildhaft, dass man bald meint, sie selber zu kennen.
Was mir ebenfalls gut gefiel, war dass wirklich einziges vom bayrischen Schriftsteller Thoma in diesem Buch vorkam. Wer kennt nicht den Aloisius…😊 den Münchner im Himmel.
Es gibt einige Handlungsstränge, und man kann von Anfang an mit rätseln. Erschwerend kommt dazu, dass Tom bei seinen ehemaligen Schulfreunden ermitteln muss und wenige sind komplett unverdächtig. Liest und verfolgt man die spannende Geschichte allerdings mit der gebotenen Aufmerksamkeit, so ahnt man irgendwann, wer dahinter stecken könnte. All die anderen Fragen beantwortet die Autorin zufriedenstellend am Ende des Buches.
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