Bücher mit dem Tag "harvard"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "harvard" gekennzeichnet haben.

54 Bücher

  1. Cover des Buches Inferno (ISBN: 9783404169757)
    Dan Brown

    Inferno

     (1.475)
    Aktuelle Rezension von: BuecherwurmNZ

    Brown schafft eine außergewöhnliche, nachdenkliche und gut ausgearbeitete Geschichte. Zu Beginn baut er gleich Spannung auf. Am Ende der Kapitel bin ich immer gespannt, wie es weitergeht und mag das Buch gar nicht aus der Hand legen. Die Geschichte ist in der dritten Person aus Sicht Robert Langdons geschrieben. Jedoch geben einige Kapitel Einblicke in andere Perspektiven von Personen, die für die Geschichte unersetzlich sind. Auf diese Weise erhält der Leser ein paar ergänzende Informationen über die Situation, was die Spannung noch zusätzlich steigen lässt. Was diese Personen aber mit dem Rätsel zu tun haben und was das alles zu bedeuten hat, erfährt der Leser erst später. 

    Die Protagonisten Robert Langdon und Sienna Brooks waren mir gleich sympathisch. Die Gedanken Langdons sind durch den Kursivdruck klar von der Handlung abgegrenzt. Dan Browns Schreibstil ist leicht zu lesen und man fliegt regelrecht durch die Seiten. Durch die genauen Beschreibungen ist die Handlung leicht nachzuvollziehen, was durch die anschaulichen Vergleiche noch unterstützt wird:
     „Die Erinnerungen kehrten nur langsam zurück … wie Blasen, die aus den Tiefen eines bodenlosen Brunnens an die Oberfläche steigen.“

    Die Geschichte wirkt durch zahlreiche italienische Sätze realistischer. Trotzdem ist alles zu verstehen, weil die wichtigen Aussagen noch einmal übersetzt wiedergegeben werden. 

    Allerdings gibt es zu Beginn vieler Kapitel und auch zwischendurch eine lange Erklärung über Dante, ein Kunstwerk oder einen Raum. Einerseits sind einige Erläuterungen interessant und wichtig, um das Rätsel zu verstehen und zu lösen, andererseits kommen sie so oft vor und sind ausufernd, dass sie mich nervten und langweilten. So zieht sich das Buch in die Länge und durch diese Beschreibungen schreitet die Handlung nur schleppend voran.

    Was mir neben den ausufernden Beschreibungen des Umfelds und deren Gegenstände ebenfalls nicht gefiel ist, dass zu Ende zwei Dinge ungeklärt bleiben. Das eine ist nicht wichtig, um die Geschichte zu verstehen, allerdings hätte ich mir eine Erklärung gewünscht, um meine Neugierde zu stillen und da es für mich unerklärlich und ein bisschen weit hergeholt ist. Die andere Sache ist von Bedeutung und lässt für mich das Verhalten von Sienna Brooks gegen Ende des Buches unglaubwürdig erscheinen. Aus diesem Grund finde ich die Handlung um Sienna Brooks am Ende nicht so gut gelungen. 

    Fazit:

    Trotz zweier Unklarheiten und den manchmal zu langen Beschreibungen von Kunstwerken ist Dan Brown ein spannendes, außergewöhnliches und rasantes Meisterwerk gelungen, das zum Nachdenken anregt. "Inferno" ist von diesem Autor mein erstes Buch, aber nach diesem kann ich sagen, dass Brown definitiv ein sehr guter Schriftsteller mit besonderem Schreibstil ist. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen!

  2. Cover des Buches Hardwired - verführt (ISBN: 9783736301245)
    Meredith Wild

    Hardwired - verführt

     (561)
    Aktuelle Rezension von: ErzaFairy

    Auch wenn das Buch sehr gut geschrieben ist, war es doch auch nichts Neues. Es war spannend und gut lesbar, aber die Grundstory hat man auch schon oft gelesen.

    Was mir besonders gefallen hat ist, dass die Frau sehr im Business engagiert ist.

    Also: ich kann es jedem Fan von 'Rich-man / hard working girl'-storys empfehlen.

  3. Cover des Buches Illuminati (ISBN: 9783404148660)
    Dan Brown

    Illuminati

     (4.996)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Guarcello

    Wie immer, verbindet Dan Brown Geschichte und Krimi in einer sehr spannenden Weise.

  4. Cover des Buches The Goal – Jetzt oder nie (ISBN: 9783492312004)
    Elle Kennedy

    The Goal – Jetzt oder nie

     (194)
    Aktuelle Rezension von: Anika_Cordshagen

    Ich muss zugeben, dass ich am Anfang sehr skeptisch war, was dieses Buch anging. Sabrina wurde ja bis dahin höchtens negativ erwähnt, und von Tucker wusste man auch nicht so viel. Außerdem wurde in Band 3 bereits der Knackpunkt dieses Buches verraten (warum?).

    Am Anfang war ich von keinem der beiden Charaktere überzeugt. Tuckers "Liebe auf den ersten Blick"-Zeug fand ich übertrieben. Sabrina war so abweisend ihm gegenüber, und er hat so hartnäckig daran festgehalten, dass sie zusammengehören. Andersherum hat Sabrina genauso hartnäckig daran festgehalten, dass sie es eben nicht tun. Obwohl sie im Grund schon wollte. Ich konnte ehrlich nachvollziehen, was ihre Beweggründe waren, aber dieses Hick-Hack ging extrem lange, und man wusste ja die ganze Zeit nebenbei, dass noch ein Baby kommen wird ...

    Irgendwie hat sich das dann am Ende so gedreht, dass ich das Buch als eines der Besten überhaupt in Erinnerung habe. Ich fand es wirklich schön, wie geduldig Tucker sich um Sabrina und das Baby versucht zu kümmern. Dabei ist Sabrina ja bis fast zum Schluss nicht bereit zuzugeben, dass sie ihn liebt und braucht. Also vermutlich bin ich einfach ein Fan von Tucker als liebevoller Vater und Freund.

    Es ist definitiv keines der leichten Bücher, so wie die anderen Bücher von Elle Kennedy. Diese Geschichte hat viel mehr Tiefgang. Man muss sich offen mit Sabrina auseinandersetzen, dann kann man sie sehr gut verstehen.

    Ich empfehle es denen, die Geduld und viel Verständnis für die Charaktere aufbringen können

  5. Cover des Buches Was ich euch nicht erzählte (ISBN: 9783423145992)
    Celeste Ng

    Was ich euch nicht erzählte

     (333)
    Aktuelle Rezension von: Forti

    In Celeste Ngs Romanen (ich habe zuerst "Kleine Feuer überall" gelesen und nun endlich auch ihr Debüt "Was ich euch nicht erzählte") wimmelt es von Problemfeldern. Dabei wird die Autorin beeindruckenderweise allen Themen gleichermaßen gerecht und schafft es zudem, das ganze in einen sehr eingänglichen, gut lesbaren Text umzusetzen. Hier beschäftigt sie sich u.a. mit  Rassismus, fehlender Kommunikation, Geschlechterrollen und übersteigerten Erwartungen an die eigenen Kinder – keine schönen Themen, aber so umgesetzt, dass es bei der Lektüre weder trübsinnig, noch leichtfertig wirkt.

  6. Cover des Buches Das Licht (ISBN: 9783446261648)
    T. C. Boyle

    Das Licht

     (96)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Es ist der Stil, der dieses Buch so besonders gut macht. Ich liebe es, wie er mit der Sprache umgeht mit kurzen Sätzen, mit einer gewissen Hektik darin, die einen nicht stört, weil der Stil den Leser mitzieht und dafür sorgt, dass man nicht nur die Figuren kennt, sondern zu den Figuren wird.

    Das Buch ist nicht eines dieser Drogengeschichten, die mit Farben zu punkten versuchen oder ein miserables Leben zur Schau stellen, sondern es beginnt langsam, zeigt uns den Effekt von LSD, nicht alles, zumindest eine Ahnung davon, und sorgt dann Schritt für Schritt dafür, dass die Figur von einem Wissenschaftler zu einem Junkie mit Diplom mutiert.

    Ich bin von der Sprache begeistert, der Wortgewandtheit des Autoren, der gerade aus einer langweiligen Geschichten etwas so Großartiges kreiert hat. Im Laufe der Handlung tauchen viele Fragen, bei denen ich mich gefragt habe, wie der Autor gedenkt, diese zu beantwortet. Er tut es nicht, was nicht raffiniert ist, sondern einfach nur blöd. Vor allem das Ende ist weit offen für jegliche Interpretation, was ich nicht ausstehen kann. Wieso schließt der Autor nicht einfach die Geschichte ab? Es wirkte für mich so, als wäre Boyle am Schluss die Puste ausgegangen und er hätte einfach beschlossen, die Geschichte so zu beenden.

    Trotzdem habe ich es gern gelesen. T.C. Boyle ist definitiv einer meiner Lieblingsautoren.

  7. Cover des Buches Still Alice (ISBN: 9783404271153)
    Lisa Genova

    Still Alice

     (258)
    Aktuelle Rezension von: nasa

    Still Alice Mein Leben ohne Gestern von Lisa Genova liegt schon einige Zeit auf meinem SuB. Nachdem in meinem näheren Umfeld jemand an der Alzheimer Krankheit erkrankt ist, habe ich mich nun dazu entschlossen das Buch zu lesen.

    Das Thema ist sehr bewegend und tiefgreifend. Die Autorin gibt viele Hintergrundinformationen und erläutert in ihrem Roman das Thema sehr sachlich.

    Alice ist Anfang 50 als sie erfährt das sie an der Alzheimer Krankheit erkrankt ist. Erst beginnt alles ganz harmlos mit ein paar Vergessenen Dingen. Erst schiebt sie es auf ihre Menopause doch sie merkt das etwas nicht stimmt. Anfangs versucht sie es noch vor ihrer Familie geheim zu halten, doch sie merkt dass dies nicht gut funktioniert. Wie soll ihre Zukunft werden? Wie soll sie sich zurecht finden?

    Der Schreibstil ist flüssig und relativ leicht. Die Autorin erzählt eine komplexe Geschichte aber ohne viel unnötige Fachbegriffe. Sie erklärt einem anschaulich die Krankheit und den Verlauf. Auch versucht sie es sehr plastisch und empathisch an Alice Fall darzustellen. Allerdings geht sie mir dafür zu wenig in die Tiefe. Ich habe mir hier etwas mehr erhofft. In erster Linie geht es hier um Alice und ihre Gedanken und Gefühle aber die kommen kaum zum tragen. Es wird nur an der Oberfläche gekratzt. Das selbe ist mit Alice Umfeld, es wird nicht näher auf die Gefühle, Ängste und Gedanken ihres Mannes oder der Kinder eingegangen. Was ich sehr schade finde, denn so hätte dieses Buch an Potenzial und Gefühl gewonnen. So bleibt es eine eher sachliche Geschichte einer Frau die eine tragische Zukunft erleben wird.

    Auch waren mir die Protagonisten zu blass und teilweise sehr unsympathisch. Besonders John war mir zu kaltherzig und egoistisch. Hier hätte ich mir mehr Gefühl und Empathie gewünscht. Auch die Kinder waren eher blass geschildert.

    Das Cover des Buches finde ich auch suboptimal. Es ist das Filmcover und für meinen Geschmack passt die Schauspielerin aber gar nicht zu der beschriebenen Alice im Buch. Ich finde solche Cover immer etwas fragwürdig. Sie nehmen dem Buch seinen eigenen Charme. Genauso wie der Film seinen eigenen Charme hat. Man sollte nicht unbedingt beides kombinieren.

    Ich habe das Buch gerne gelesen, da es mich persönlich anspricht. Wenn dies nicht der Fall wäre, hätte es mich weniger bewegt. Dafür war mir das Buch zu sachlich und die Protagonisten zu blass.

     

  8. Cover des Buches Gefangene des Blutes (ISBN: 9783802581311)
    Lara Adrian

    Gefangene des Blutes

     (991)
    Aktuelle Rezension von: JennyWa

    Klappentext:

    Bei der Tierärztin Tess Culver taucht ein Mann auf, der aus mehreren Schusswunden blutet. Verzweifelt kämpft sie um sein Leben, ohne zu ahnen, dass es sich bei dem gutaussehenden Fremden um einen Vampir handelt. Da schmiedet ein verhängnisvoller Kuss das Schicksal der beiden auf ewig aneinander und macht sie zu Verbündeten im Kampf gegen die Mächte der Finsternis. 

    Meinung:

    Der zweite Teil dieser Vampir-Story war um einiges besser als der Start. Die Geschichte von Dante und Tess ist spannend und mitreißend. Mir gefiel besonders, dass es nicht nur um die Liebesgeschichte der zwei Hauptcharaktere ging, sondern auch um die Gefühle und Probleme anderer Personen. 

    Der Schreibstil gefiel mir nicht ganz so gut, da immer wieder von der ICH-Perspektive in den Schreibstil der 3ten Person gewechselt wird. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass es ein Problem der Übersetzung ist.

  9. Cover des Buches Das Genie (ISBN: 9783257069983)
    Klaus Cäsar Zehrer

    Das Genie

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    Nach Verbüßung einer zweijährigen Isolationshaft verlässt der 19jährige Ukrainer Boris Sidis seine Heimat und wandert nach Amerika aus. Mittellos erreicht er Im Oktober 1886 New York, wo er sich zunächst mit Hilfsarbeiten über Wasser hält. Nebenbei eignet er sich das gesamte Wissen öffentlicher Büchereien an und studiert an der Harvard University Philosophie und Psychologie. Unfähig Empathie und Liebe zu empfinden heiratet er Sarah, der er wie besessen zum Medizinstudium verhilft, während er selbst es bereits zum Dozenten gebracht hat und seine psychologischen Forschungen betreibt. Als dem Paar 1898 ein Sohn geboren wird, nennt er ihn nach seinem Förderer, dem bekannten Psychologieprofessor William James. 

    Systematisch beginnt Boris mit einem von ihm entwickelten Training, um Gehirn und Intelligenz des Neugeborenen zu entwickeln. Das Experiment ist erfolgreich. Bereits als Einjähriger versteht das Baby vier Sprachen und im Alter von zwei Jahren liest William die New York Times. Die Schule kann ihm nichts mehr lehren, er überspringt nach und nach alle Klassen. Als Zehnjähriger referiert er in Harvard vor Professoren über seine Theorie der vierten Dimension und wird mit elf Jahren als Student immatrikuliert. Im Alter von zwölf Jahren wird William Sidis als „größter Mathematiker aller Zeiten“ gefeiert. Doch dabei bleiben sämtliche sozialen Kontakte auf der Strecke. William eckt überall an, er zieht sich zurück, meidet die Menschen und findet Freude an einfacher, anspruchsloser Arbeit. Bis er 1944 im Alter von 46 Jahren stirbt ist er ständig auf der Flucht vor der Öffentlichkeit und der Presse. 

    Der Autor Klaus Cäsar Zehrer wurde 1969 in Schwabach/Bayern geboren. Er studierte Kulturwissenschaft und schrieb bereits einige Sachbücher, bevor er 2017 seinen ersten Roman „Das Genie“, eine Biografie über das Genie William James Sidis, veröffentlichte. Zehrer lebt in Berlin. 

    Akribische Recherchearbeit des Autors zeichnet diesen biografischen Roman aus. Wir lesen die tragische Lebensgeschichte des William James Sidis, der als der intelligenteste Mensch aller Zeiten gilt und an den sich heute kaum jemand erinnert. Sein IQ soll höher als der von Einstein, da Vinci oder Newton gewesen sein und wurde nach seinem Tod anhand überlieferter Daten auf 250 bis 300 geschätzt. Er war überzeugter Pazifist und Kriegsdienstverweigerer und wurde im Laufe seines Lebens vom gefeierten Wunderkind zum Einzelgänger und menschenscheuen Sonderling.

    Das Buch beginnt mit Williams James ehrgeizigen und ebenfalls hochbegabten Vater Boris, der es als mittelloser Einwanderer in den USA zum angesehenen Psychologen mit eigenem Sanatorium für gut zahlende Patienten brachte. Er entwickelte ein Erziehungsprogramm, das er die Sidis-Methode nannte, wie aus jedem Menschen ein Genie werden kann, indem man bereits im Säuglingsalter mit der Förderung beginnt. Der Erfolg seines Experiments zeigte sich sehr eindrucksvoll bei seinem Sohn, dem aber leider jegliches Sozialverhalten abging. 

    Fazit: Ein Buch das unterhält und bildet, Konzentration erfordert und zum Nachdenken anregt. Sehr empfehlenswert! 

  10. Cover des Buches The Memories We Make (ISBN: 9783736314498)
    Maya Hughes

    The Memories We Make

     (118)
    Aktuelle Rezension von: Marrojeanne

    So nachdem ich schon recht viel von "The Perfect First" von Maya Hughes gehört hatte, hab ich es auch endlich gelesen.
    Auf der einen Seite haben wir Persephone (Seph von ihren Freunden genannt) die wohl behütet zu Hause aufgewachsen und eine Art Genie ist. Durch viel Überredungskunst darf sie auf die Fulton University gehen, bevor es für sie nach Harvard zum Mathematik Studium (oder so) geht.
    Auf der anderen Seite ist Reece der vielversprechende Football-Spieler der es sogar in die Profiliga schaffen kann.
    So ungleich wie die beiden sind, treffen sie sich zufällig in einem Campus-Cafe, wo Seph gerade sich für ein Interview vorbereitet um den perfekten Kandidaten zu finden sie zu entjungfern. Und Reece platzt quasi zufällig in dieses Interview, weil er denkt es geht um PR-Vorbereitung für sein Team.
    Tja und darauf hin kreuzen sich immer wieder ihre Wege. Der Jock zeigt dem Nerd wie das College-Leben so funktioniert und Seph lernt sich zu emanzipieren. Besonders auch ihrem Vater gegenüber, der schon ihren beruflichen Werdegang vorgeplant hat.
    Generell hatte mir der ganze Zusammenhalt von Reece's Freunden gut gefallen, die ja auch alle in den nachfolgenden Bänden auch ihre Geschichte erzählen. Seph fand ich teilweise etwas zu naiv, aber wenn man ihre Herkunft betrachtet, dass sie kaum Kontakt zu anderen Kindern hatte, ist es schon wieder verständlich.
    Humor war vorhanden und so die ein oder andere Situationskomik hat die Geschichte aufgelockert. Auch wenn ich fand, dass sie sich etwas gezogen hat. Der Schluss dagegen etwas zu abrubt. Ich hätte gern noch erfahren, was jetzt nun noch mit ihrem Vater passiert, nachdem sie ihm die Meinung gegeigt hat.

  11. Cover des Buches Erwählte der Ewigkeit (ISBN: 9783802583858)
    Lara Adrian

    Erwählte der Ewigkeit

     (346)
    Aktuelle Rezension von: Sti_Sta_Steffi

    „Erwählte der Ewigkeit“ stellt das lang erwartete Finale der „Midnight Breed Reihe“ von Lara Adrian dar und ist somit der 10. Band ihrer Reihe.

    Von Anfang an fesselte mich die Hauptstory, die sich in jedem Band spannend weiter entwickelte und nun zu einem abgerundeten Ende findet.


    Meiner Meinung nach ist die „Midnight Breed Reihe“ eine der großartigsten Vampirreihen, die ich je gelesen habe.
    Actionreich, spannend, gefühlvoll und prickelnd heiß stellt dieser Band einen perfekten Abschluss der „Dragos-Saga“ dar und weckt in mir als Leser das Gefühl gute Freunde begleitet zu haben.

    Die letzte Geschichte um Sterling Chase war genauso nervenaufreibend wie mit den anderen Stammesvampiren, die mit ihren dunklen Ängsten und Verzweiflungen kämpfen. 

    Ich bin schon sehr gespannt auf die nächste Generation von Stammesvampiren 😊

  12. Cover des Buches Gejagte der Dämmerung (ISBN: 9783802583841)
    Lara Adrian

    Gejagte der Dämmerung

     (435)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen ersten Blick auf das zu erwartende Geschehen kann der Leser hier auf der Buchseite werfen. Meine persönliche Meinung:

    Der neunte Band der Reihe "Midnight Breed" kann als einer der Höhepunkte der Reihe gelten. Dieses Buch schliesst von der Handlung her unmittelbar an das Geschehen des vorherigen Bandes an, lediglich geht es diesmal um zwei andere Haupt-Protagonisten. So ist nunmal das Konzept der Autorin - in jedem Band findet ein anderer "Topf sein Deckelchen".

    Im vorliegenden Band hat die Autorin nicht an Dramatik gespart und auch das Wirrwarr der Gefühle nimmt einen prominenten Anteil ein. Natürlich fehlt jede Menge Kampfgetümmel nicht, aber auch Verrat und Enttäuschungen gibt es zuhauf. Dazu kommt noch der übliche Anteil sehr ansprechender erotischer Passagen.

    Das Buch endet zwar für die Haupt-Protagonisten erwartungsgemäß, aber von der Handlung her mit einem deutlichen "Cliffhanger". Wer also wissen will, wie es weitergeht, kommt um den Folgeband nicht herum....!

  13. Cover des Buches Das Hexenbuch von Salem (ISBN: 9783442473748)
    Katherine Howe

    Das Hexenbuch von Salem

     (163)
    Aktuelle Rezension von: Pachi10

    Der Roman springt zwischen Gegenwart (1991) und Vergangenheit (1692) hin und her. Die Hauptperson in der Gegenwart ist Connie, eine Doktorandin aus Harvard. Sie soll das Haus ihrer vestorbenen Großmutter auf Vordermann bringen. Dabei taucht sie in die Geschichte ihrer Vorfahren ein. Die Geschichte in der Vergangenheit beschäftigt sich mit der Hexenverfolgung in Salem.

    Beide Erzählstränge sind immer unterteilt in jeweiligen Kapiteln, so hat man immer einen guten Überblick. Die Geschichte ist leider sehr langatmig erzählt. Die über 500 Seiten hätte man sicher um 200 kürzen können, ohne der Geschichte etwas wichtiges zu nehmen. Nicht immer ist soviel Information gut und spannend.

    Der Roman an sich ist eine gelungene Mischung aus Wirklichkeit, Geschichte und Fiktion.

  14. Cover des Buches Road Princess (ISBN: 9783551555182)
    Nica Stevens

    Road Princess

     (80)
    Aktuelle Rezension von: Kleinbrina

    Interpretationen von „Romeo und Julia“ gibt es mittlerweile wie Sand am Meer, die mal mehr, mal weniger gut gelungen sind. Somit war ich schon sehr gespannt, wie mir „Road Princess“ gefallen wird. Hierbei handelt es sich um eine sehr moderne Version des Klassikers, die in Boston spielt und auf den ersten Blick doch recht vielversprechend klang. Leider konnte mich die Geschichte jedoch am Ende nicht so überzeugen, wie ich es mir im Vorfeld erhofft habe.

    Der Schreibstil ist eines der Dinge, die mir leider nicht so sehr zugesagt haben. Ich fand die Idee zwar ganz nett, dass man sich hier an „Romao und Julia“ als Vorbild herangetraut hat, allerdings verlief dies immer mehr im Sande, da es sich am Ende lediglich um eine 0815 Liebesgeschichte handelt, bei dem es natürlich auch unbedingt ein Bad Boy sein musste. Leider wird die Geschichte auch lediglich nur aus der Perspektive von Tara erzählt, sodass Jay in diesem Fall viel zu kurz kam.

    Ein weiterer Kritikpunkt sind die Figuren, die leider sehr klischeehaft sind und sich von Figuren aus anderen Büchern des Genres kaum unterscheiden. Hier geht es wieder einmal um zwei Figuren, die unterschiedlicher nicht sein können und aus verschiedenen Welten stammen. Auf der einen Seite hat man Tara, die Tochter des Bostoner Bürgermeisters, die wohlbehütet aufwächst. Auf der anderen Seite lernen wir Jay kennen, der sich von etlichen anderen Bad Boys nicht großartig unterscheidet. Er wächst in einer Welt auf, in der Gewalt im Vordergrund steht, denn er gehört der berüchtigten Moterradgang „Road Kings“ an, welche bereits seit Jahren ein Dorn im Auge von Taras Vater sind.

    Die Machtverhältnisse untereinander sind hier und da dabei gar nicht mal wirklich schlecht, das Problem ist viel mehr, dass in „Road Princess“ kaum überraschende Wendungen geschehen, sodass man schnell ein Gespür dafür bekommt, wie der komplette Verlauf der Geschichte sein wird. Dadurch habe ich nicht nur sehr schnell das Interesse an der Geschichte verloren, sondern mich auch zunehmends gelangweilt, da sich besonders der Mittelteil an vielen Stellen wie Kaugummi zog.

    Ich hätte „Road Princess“ wirklich sehr gern gemocht, denn die Geschichte klang anfangs noch sehr interessant und vielversprechend, leider sollte es jedoch am Ende nicht so sein, da mich weder das Setting, noch die Figuren großartig angesprochen haben. Schade!

  15. Cover des Buches Die Welt war so groß (ISBN: 9783548290256)
    Rona Jaffe

    Die Welt war so groß

     (50)
    Aktuelle Rezension von: lisbethsalander2102

    Durch eine "Gemeinsam Lesen Runde" auf einem anderen Portal war ich auf dieses Buch gestoßen, worüber ich sehr froh bin, sonst hätten wir vielleicht nicht zueinander gefunden, diese wunderbare Geschichte rund um vier junge Frauen, die rein zufällig in den 50iger Jahren aufeinander treffen, weil sie alle das legendäre Radcliffe College besuchen, nebenbei bemerkt das weibliche Pendant zum Harvard, das vielleicht besser bekannt ist. Daphne, Emily, Annabel und Chris sind vom Wesen her recht unterschiedlich, und doch verbindet sie eins: als Frauen haben sie während des Collegebesuches eigentlich nur ein Ziel, nämlich den richtigen Mann zu finden, der sie heiratet, also eine möglichst gute Partie zu machen. Das Erlangen von Bildung ist dabei sekundär. Mich hat das irgendwie sehr geschockt, wie die Mädchen ihre eigene Verwirklichung in den Hintergrund stellen, sich dadurch teilweise unglücklich machen durch ihre vollkommene Fixierung auf den Mann an ihrer Seite, quasi Kinder, Kirche, Küche. Die Wege der Frauen, vor allem auch nach der Absolvierung des Colleges, gehen weit auseinader, sind verschieden, final treffen sich dann alle beim 20jährigen Klassentreffen wieder. Wir Leser begleiten die vier die Jahre hindurch, erleben wichtige Eckpfeiler in deren Leben, ihre Liebesgeschichten, ihre Kinder, Anekdoten, Intrigen, alles, was einen guten Roman eben so ausmacht. Die Autorin hat einen sehr flüssigen angenehmen Schreibstil, sie schildert ihre Charaktere sehr authentisch,  ich konnte mir die vier Protagonistinnen daher bildlich vorstellen. Insgesamt habe ich mich blendend unterhalten gefühlt und freue mich jetzt in meiner "Gemeinsam Lesen Runde" auf die Fortsetzung, die wir gerade anfangen.    

  16. Cover des Buches Strip this Heart (ISBN: 9783492504027)
    Justine Pust

    Strip this Heart

     (70)
    Aktuelle Rezension von: Ranichanie

    Starker Anfang, mega cooles Ende und eine ruhige Lovestory mittendrin! ✨


    „Strip this Heart“ startet (wie der Titel es nahelegt) gleich mit einer Stripshow auf einem  Junggesellinnenabschied, wo sich die beiden Protas (Brooke & Nate) zum ersten Mal begegnen.

    Sie ist ein Geschichts-Nerd und träumt von einem Studium in Harvard, er strippt, um seine Familie zu unterstützen (hat dabei aber noch seinen eigenen beruflichen Traum).

    Und Liebe ist eigentlich das Letzte, woran beide gerade denken.


    Die erste Szene war toll geschrieben, wie auch das restliche Buch. Ich hatte einen großen Drive weiterzulesen, doch dann entwickelte sich die Geschichte ganz anders als vermutet.

    Ich dachte, es würde die typische vom Hin-und-Her geprägte Romanze werden, die man häufig im New Adult Bereich liest. Dachte, der Fakt, dass Nate strippt, würde von Brooke nicht akzeptiert werden usw. Aber falsch gedacht!! 

    Die beiden waren ziemlich schnell eine sich gegenseitig unterstützende Einheit und die Subplots/Nebenfiguren dagegen waren es, die ihnen die ganzen Probleme bereitet haben.


    Ich gebe zu, zunächst habe ich das typische Drama vermisst, aber umso mehr ich las, desto mehr konnte ich mich auf Brooke & Nate einlassen, auf die Ruhe und das Verständnis zwischen ihnen, auf die Klarheit. Am Ende, als ich das Buch zugeklappt hatte, empfand ich die Geschichte einfach nur als wohltuend – wie Balsam für meine Seele. 😊 

    Es wurden so viele wichtige Themen auf die richtige Weise angesprochen und so viele gute Werte vermittelt. Ein Buch, das man echt lesen sollte, wenn man gerade nicht weiß wohin mit sich und einfach etwas Tröstendes braucht.


    Mein großes Lob geht besonders an die Nebencharaktere raus! Selten so lebendige Figuren gelesen. Carmen 🤩👍🏽 !! Lieblingsbuchcharakter! Sie sollte ihre eigene Show bekommen! 

    Aber auch Nates besten Freund fand ich toll, besonders die Dialoge, an denen er beteiligt war.


    Ich kann „Strip this Heart“ guten Gewissens weiterempfehlen und freue mich darauf, noch mehr von Justine Pust zu lesen.


  17. Cover des Buches Was wichtig ist (ISBN: 9783551587770)
    Joanne K. Rowling

    Was wichtig ist

     (61)
    Aktuelle Rezension von: GothicQueen

    Das Buch "Was wichtig ist" von J.K. Rowling ist eine Rede, die sie selbst zum Abschluss an einer Universität gehalten hat. Ich gehe davon aus, dass sie sie auch selbst geschrieben hat. Der Inhalt ist wirklich schön und ich kann mir sehr gut vorstellen, wie es gewesen sein muss, als die Schafferin von Harry Potter dort stand und den Absolventen ihren Vortrag präsentiert hat. Das war sicher unglaublich und ich wäre sehr gern dabei gewesen. Ob man daraus allerdings ein Buch hätte machen müssen, das ist etwas fraglich. Denn es ist eine Hardcover-Ausgabe, die natürlich ein paar Illustrationen hat, aber SO wenige Seiten! Klar, Rowling konnte keine stundenlange Rede halten. Eine tolle Idee, aber vielleicht hätte man das in irgendeiner anderen Art und Weise abdrucken können. Vielleicht als Sammelband mit mehreren Abschlussreden.

  18. Cover des Buches Mein Sommer mit Kalaschnikow (ISBN: 9783036956879)
    André Aciman

    Mein Sommer mit Kalaschnikow

     (19)
    Aktuelle Rezension von: lesebiene27
    Der Ich-Erzähler besucht mit seinem Sohn Universitäten, was ihn in die Vergangenheit zurückversetzt: Sommer 1977, als er selber noch Havard-Student war. In diesem Sommer lernte er in einem Café einen Taxifahrer kennen, der auf den Namen Kalaschnikow hört. Die beiden erleben eine einzigartige Freundschaft, die den Ich-Erzähler sehr geprägt hat.

    Der Ich-Erzähler war für mich zwar sehr interessant, aber leider nicht wirklich greifbar. Dadurch hatte ich leider auch keine Geschichte vor Augen beim Lesen und habe mich statt als Beobachter mehr als Zuhörer gesehen. Kalaschnikow habe ich teilweise nicht ganz so gut verstehen könne, allerdings ist er mir mit der Zeit sympathisch geworden und ich hatte ein Bild vor augen.

    Der Sprachstil hat mir nur bedingt gut gefallen. Auf der einen Seite war er sehr ausführlich gehalten und hat mich neugierig gemacht, auf der anderen Seite blieb alles so leicht verschwommen, wie hinter einer Dunstschicht, weshalb ich mich teilweise wirklich anstrengen musste, das Buch weiter zu lesen.

    Grade zu Beginn hat mir das Buch wunderbar gefallen und mich voller Neugier mit sich gerissen, doch diese Neugier wich irgendwann einfach nur der Hoffnung, dass bald noch mal etwas passieren sollte. Daher würde ich dem Buch 3 von 5 Sternen geben.
  19. Cover des Buches Befreit (ISBN: 9783462054002)
    Tara Westover

    Befreit

     (90)
    Aktuelle Rezension von: hamburgerlesemaus

    Eine autobiografisches Buch über den anstrengenden Weg weg von dem paranoiden Vater bis hin zu einem selbstbestimmten Leben. Kaum zu glauben, dass es sowas heute noch in Amerika gibt..

    Fesselnde Geschichte einer starken Frau.

    🐭🐭🐭🐭🐭/ 5

  20. Cover des Buches Die Firma (ISBN: 9783800092475)
    John Grisham

    Die Firma

     (525)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Dass John Grisham exquisite Thriller abliefert ist nicht neu, aber mit „Die Firma“ möchte man fast sagen übertrifft er sich selbst. Schon allein die Grundidee des Thrillers ist der Coup schlecht hin. Die Mafia hat eine eigene Anwaltskanzlei die unter dem Mantel der Seriosität die Drecksarbeiten wie Steuergeschäfte, Geldwäsche, Firmengründungen etc. für sie macht. Die „armen“ Angestellten wissen davon allerdings nichts und sind irgendwann so tief in diesen Machenschaften verstrickt, dass ein rauskommen nur noch unter Lebensgefahr möglich ist. Grisham gelingt es, durch seinen fesselnden Erzählstil, den Leser am Buch zu halten. Die Spannung wird Stück für Stück nach oben geschraubt wobei die Handlungen der Hauptfiguren (zu aller erst natürlich Mitch McDeere oder aber auch die Kontaktpersonen beim FBI) plausibel und überzeugend geschildert werden. Die Geschichte ist so packend erzählt, das man egal wie spät es schon ist, das Finale unbedingt noch lesen will. Der beste und raffinierteste Justiz-Thriller, den ich seit langem gelesen habe. Ich kann ihn nur jedem Thriller-Fan empfehlen. Von mir gibt es dafür volle 5 Sterne.

  21. Cover des Buches Das zweite Gedächtnis (ISBN: 9783404175758)
    Ken Follett

    Das zweite Gedächtnis

     (445)
    Aktuelle Rezension von: Emili

    Der Roman ist in dem typischen Follett Stil geschrieben. Der Autor kann einfach gut erzählen. Es ist ein Spionagethriller, womit ich eigentlich nicht gerechnet habe, da ich die Kurzbeschreibung des Inhalts nur kurz überflogen habe.   Spionagethriller sind nicht wirklich meins. Doch dieser hat mir gut gefallen. Vor allem da im Vordergrund ein Mann stand, der sein Gedächtnis verloren hat, und herauszufinden versuchte, wer er ist, und was in seinem Leben vorgefallen ist. Das fand ich sehr spannend. Die Handlungszeit 1958 - die Zeit des Kalten Krieges, wurde hervorragend wiedergegeben, sehr authentisch. Wie auch die Charaktere des Romans. Leider war die Handlung recht vorhersehbar, auch wenn es überraschende Wendungen gab. Alles in allem eine gute Unterhaltung.

  22. Cover des Buches Als der Tag begann (ISBN: 9783453356634)
    Liz Murray

    Als der Tag begann

     (67)
    Aktuelle Rezension von: aliinaa1309
    In dem Buch "Als der Tag begann" geht es um das Leben von Liz. Sie wuchs in den 80er Jahren in der Bronx auf. Ihre Eltern - Drogenabhängig. Ihre Kindheit verläuft in Armut. Sie bekommt oftmals kein Essen auf den Tisch, zur Schule geht sie gar nicht mehr und sie selbst verdreckt. Sie lernt in jungen Jahren neue Freunde kennen sogar ihre erste große Liebe. Aber mittlerweile geht es der Mutter schlechter und schlechte bis sie letzten Endes an Aids stirbt. Liz wurde teilweise sogar obdachlos aber der Tod ihrer Mutter macht bei ihr Klick und sie versucht ihr Leben auf die Reihe zu bekommen. Letzten Endes schafft sie es auf die berühmte Harvard University zu kommen.

    Vorweg muss einmal gesagt sein, dass ich ein totaler Krimi und Thriller Liebhaber bin und somit zunächst eigentlich nichts mit dem Buch anfangen konnte. Die Geschichte klingt wirklich überspitzt, unrealistisch und klischeehaft. Und ich gebe zu: Sie entspricht auch all dem. Wieso dann eine 5 Sterne Bewertung? Weil die Autorin (das Buch ist übrigens eine Autobiographie) diese Story wunderschön rüberbringt. Da sie das alles ja auch wirklich erlebt hat, gelingt es ihr eine authentische Geschichte über das Leben dar zu stellen. Es wurde alles sehr interessant dargestellt und zum Beispiel den an ihr nagende Hunger konnte ich anhand der detailreichen Beschreibung fast selbst schon spüren. Man kann den Gedankenzügen von Liz gut folgen, selbst wenn man etwas anderes getan hätte. Liz selbst machte au mich zwar einen sogar eher fast schon unsympathischen Eindruck aber mit dem schönen Schreibstil der Autorin machte es mir nichts aus. Das Buch lädt dazu ein sich selbst eine Meinung über alle Geschehnisse zu bilden was äußerst Positiv ist. Außerdem lernt man vieles über Sachen die man vorher nicht gewusst hat. Ehrlich gesagt kann ich über dieses Buch gar nicht so viel mehr Worte verlieren da es mich einfach sprachlos im positiven Sinne gemacht hat.

    Aber alles hat auch seine negativen Seiten. Hier in der Lektüre sind diese aber wenig vertreten. Zum einen ist die "Balance" des Buches schlecht gewählt. Liz Kindheit wird auf 300 von ca 450 beschrieben. Ihr Leben in Harvard hingegen wird nur im Epilog erwähnt. Die Liebesgeschichte mit Carlos zeiht sich über Seiten aber im Endeffekt tut diese nicht viel zur Sache. Die Liebesgeschichte mit James hingegen, die viel schöner verläuft und ihre wirkliche Liebe ist, wird nur am Rande erwähnt. Es erscheint der Eindruck als wäre das Ende schnell hingegkritzelt worden sein.
    Außerdem klingt dieses Buch meiner Meinung nach fast schon übertrieben. Die Situationen werden melodramatisch überzogen. 
    Aber das sind kleine Kritikpunkte die, die schöne Geschichte nicht unbedingt schlechter machen sondern einfach nur Geschmackssachen sind.

    Insgesamt eine wunderschöne Geschichte die aber eher für gefühlsvollere Menschen geeignet ist. Alles in allem aber kein Must-Read.

  23. Cover des Buches Das Glück an Regentagen (ISBN: 9783958620445)
    Marissa Stapley

    Das Glück an Regentagen

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Zum Inhalt:
    Seit Generationen lebt die Familie Summers am Ufer des gewaltigen St. Lorenz-Stroms. Sie angeln, fahren hinaus zu den Inseln, trotzen dem Regen und den Gezeiten und betreiben ein charmantes Inn mit blauen Fensterläden direkt am Wasser. Mae Summers und Gabriel Broadbent sind zusammen im Summers’ Inn aufwachsen, nachdem ein schwerer Schicksalsschlag die beiden für immer miteinander verbunden hat. Hier am Fluss haben sie gemeinsam ihre erste Liebe erlebt. Beieinander finden sie Halt, bis Gabriel eines Tages verschwindet. Mae ist am Boden zerstört und beginnt schließlich ein neues Leben in New York. Zehn Jahre später: Mae kehrt zurück nach Alexandria Bay, in das Inn ihrer Großeltern, um sich von einer schlimmen Trennung zu erholen. Aber ihre Großeltern haben sich verändert. Geheimnisse werden gelüftet, die ein neues Licht auf Gabriels Verschwinden werfen. Lässt sich die Vergangenheit zurückerobern, und damit die Chance auf das Glück?

    Das Cover hat mich direkt angesprochen und ich hatte mir eine schöne Liebesgeschichte erwartet.

    Leider war dieser Roman nicht wirklich mein Fall. Ich konnte ihn bis zum Schluss nicht wirklich greifen. Viel zu viel Dramatik und viel zu viele Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu vieler Menschen.

    Sicherlich konnte man es nicht anders erzählen, ohne die Zusammenhänge richtig rüber zu bringen, aber mich hat es einfach zu sehr verwirrt.
    Die Geschichte von Mae und Gabriel, die Geschichte ihrer Mutter und ihres Vaters, dann die Geschichte von Gabe als Kind mit seinem alkoholkranken Vater Jonah und die Geschichte ihrer Großeltern George und Lilly, sowie deren Jugendgeschichte und der Liebe Lillys zu Georges bestem Freund, der leider im Krieg starb.
    So viele Dramen in den einzelnen Generationen und immer wieder Erklärungen warum die Geschichte so kam wie sie gekommen ist.
    Eine berührende Geschichte die mir aber eindeutig zu dramatisch und zu wenig fröhlich war.

  24. Cover des Buches Der Dante Club (ISBN: 9783423208260)
    Matthew Pearl

    Der Dante Club

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Felice
    Wenn man die ersten einhundert Seiten überstanden hat, in denen die Handlung noch etwas unstrukturiert ist und die vielen Personen verwirren, wird man mit einem richtig guten historischen Krimi belohnt.
    Die Mitglieder des "Dante Club" gab es zu der Zeit wirklich, der Fall ist fiktiv, aber realistisch erzählt und auch die Beweggründe des Täters sind in gewisser Weise nachvollziehbar.
    Der Autor legt großen Wert auf die Stimmung in Neuenglad Mitte des vorletzten Jahrhunderts und auch wenn nicht alle Personen gleich sympathisch sind, formen sie sich doch zu einer starken Gemeinschaft, die gemeinsam mit dem ersten farbigen Polizisten Bostons den Fall lösen.

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