Bücher mit dem Tag "haschisch"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "haschisch" gekennzeichnet haben.

41 Bücher

  1. Cover des Buches Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (ISBN: 9783551359414)
    Christiane F.

    Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

     (2.244)
    Aktuelle Rezension von: Roksana

    Da ich das Buch leider nicht in Deutschunterricht gelesen und dennoch viel Gutes darüber gehört habe, wollte ich es unbedingt lesen.

    Dieses Buch sollte meiner Meinung nach Pflichtlektüre in allen Schulen sein. Die Message von Christianes Geschichte ist so stark und überwältigend. Ich habe das Buch gestern gelesen und es beschäftigt mich noch immer.

    Drogensucht generell ist schon an sich ein sehr hartes Thema, Drogensucht bei Kindern jedoch ist noch 100 Mal erschreckender... Aber genau dieses Abschrecken brauchen manche Kinder wirklich, um gar nicht erst auf die Idee zu kommen mit den Drogen anzufangen. 

    Ich bin (im Gegensatz zu bestimmt vielen anderen) prinzipiell gegen Drogen aller Art und denke auch, dass man anhand Christianes Beispiel sehen kann wie schnell man vom Kiffen zum Fixen kommen kann ... Und das ist leider oft die traurige Realität.

    Ich kann dieses Buch absolut weiterempfehlen, gerade weil man es so schwer verarbeiten und verdauen kann! 

  2. Cover des Buches Neue Vahr Süd (ISBN: 9783442459919)
    Sven Regener

    Neue Vahr Süd

     (643)
    Aktuelle Rezension von: MelLila

    Auf dieses Buch kam ich rein zufällig, da es mir versehentlich anstelle eines anderen Buches geliefert wurde. Der Klappentext hat mich dann neugierig gemacht. Es liest sich leicht runter, ist ziemlich absurd an manchen Stellen, wobei sich manche Witze auch so durchziehen und Wiedererkennungswert haben. Das ist wohl der 2. Teil einer Trilogie, die aber in sich geschlossen zu sein scheinen. War ganz nett und unterhaltsam, aber die anderen Teile interessieren mich jetzt nicht so.

  3. Cover des Buches Glennkill (ISBN: 9783442478088)
    Leonie Swann

    Glennkill

     (3.655)
    Aktuelle Rezension von: yezz

    Ich bin eigentlich kein großer Krimi-Fan. Aber ein Krimi aus der Sichtweise eines Schafs klang so skurril, dass ich es einfach lesen musste. 

    Nun schreibe ich diese Rezension ein paar Jahre, nachdem ich das Buch gelesen habe. Allerdings kann ich mich daran erinnern, wie humorvoll aber auch liebevoll in der Schreibweise ich es fand.

    Es braucht ein wenig, ins Buch reinzukommen, danach hatte es mich dann aber gepackt. Es ist mit Sicherheit nicht das spannendste Buch, aber perfekt wenn man mal was anderes und etwas Zerstreuung sucht. 

  4. Cover des Buches Manche Engel sterben früh (ISBN: 9783741834097)
    Margarete van Marvik

    Manche Engel sterben früh

     (66)
    Aktuelle Rezension von: KeksTrommel

    In dem Buch geht es um eine Familie und deren Geschichte. Es ist sehr drastisch, was hier alles ans Licht kommt. 

    Das Buch hat nicht richtig Kapitel, sondern eine Überschrift teilt uns mit, um wenn es sich im folgenden Abschnitt dreht oder wie die Situation gerade ist. 

    Mir gefällt es sehr gut, dass auch "Tagebucheinträge" einen Raum finden. So lässt sich die Situation und die Gefühlslage gut nachempfinden. 

    Die Dramatik kommt sehr gut zur Geltung. An manchen Stellen hängt das Leben der Protagonistin irgendwie fest und es wirkt trocken und lässt sich schwer lesen. 

    An anderen Stellen nimmt die Geschichte dann wieder Fahrt auf und man ist gefesselt von den Situationen. 

    Der Aufbau gefällt mir hier auch sehr gut. Man erfährt Stück für Stück, wie sich das Leben der Protagonistin entwickelt und die fehlenden Puzzleteile, wie es Christin ergangen ist, werden gut durch ihr Tagebuch ergänzt. 

    Das Cover ist auch sehr schön gelungen. Ein weinendes Mädchen, das sich über ein anderes beugt. Das passt sehr gut zu der Geschichte der Mädchen. 

    Mir gefällt auch, wie engstirnig Ruth ihr Leben betrachtet. Sie kann keine Bindung zu ihrer Schwester aufbauen auf Grund der Umstände. Dann erfährt sie aber wie ihre Schwester die Situation empfunden hat und das führt dazu, dass Ruth umdenkt. Jeder kennt so Situationen, wenn er mit Geschwistern aufwächst. Da darf die eine Schwester vielleicht viel mit Freunden weg und die andere hat wegen Kleinigkeiten Hausarrest. Nur so ein Beispiel. Ist doch klar, dass man denkt, dass man Unrecht behandelt wird. Mit den Jahren lernt man jedoch andere Perspektiven kennen und es erfolgt ein Umdenken. Kein Wunder, dass man Hausarrest hat, wenn man am Abend zu lange raus war. Wo ist dann das Vertrauen. Dafür kann die Schwester nichts. Es ist ein Prozess mit dem Gefühlsleben zurecht zu kommen. 

    Alles in allem bis auf der Tatsache, dass es an manchen Stellen holprig war, ist es ein gelungenes Buch, das zum Nachdenken anregt. Auch wenn es in einer anderen Zeit spielt, so kann man die Situation gut auf aktuelle Themen übertragen. 

    Ich kann dieses Buch empfehlen, wenn man sich gerne mit Familienleben auseinander setzt und auch traumatische Dinge gut verträgt. Diejenigen, die aber selbst ein schwieriges Familienleben mit sich bringen, sollten das Buch jedoch mit Vorsicht genießen. 


  5. Cover des Buches Grün ist die Hoffnung (ISBN: 9783446245945)
    T. C. Boyle

    Grün ist die Hoffnung

     (253)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Als ich America von T.C. Boyle gelesen habe, ernannte ich mich nach dem Lesen zu einem absoluten Fan von Boyle und wollte anschließend einfach alles lesen, was er geschrieben hat. Wirklich alles. Also ging ich zum Buchladen, holte mir sein nächstes Buch und landete damit in eine Geschichte, die mich zu Tode vollgelabert hat.

    Das Buch fühlt sich so an, als würde irgendjemand neben mir stehen und ohne Punkt und Komma los erzählen. Am Anfang ist es ja noch interessant, doch schon bei Seite 100 wollte ich das Buch aus dem Fenster werfen und es für immer vergessen.

    Amerika war so anders, so kraftvoll, mit richtigen Dialogen drinnen, die jedes Gefühl spiegeln konnten und ich den Elend der Figuren verfallen war. Ich habe seinen Stil geliebt, ich habe die Figuren geliebt, den Spannungsbogen, das grausame Ende und das hat mich ermutig, dieses Buch weiterzulesen, denn es muss irgendeine Magie habe. Schließlich habe ich eingestehen müssen, dass ich es unter Zwang las, ohne irgendeine Freunde daran zu fühlen.

    Ich würde nicht behaupten, dass das Buch schrecklich ist, so weit bin ich ja nicht, aber es wird schlichtweg langweilig und mutiert zu einer Enttäuschung, die hier und da wunderschöne Sätze hatte, aber eben nicht zu mehr wurde. Ich habe es schließlich abgebrochen.

  6. Cover des Buches Der Graf von Monte Christo (ISBN: 9783867601627)
    Alexandre Dumas

    Der Graf von Monte Christo

     (369)
    Aktuelle Rezension von: kakashi27

    Teils ist die Erzählung langatmig. Insgesamt ist das Buch aber gut geschrieben und lesenswert!

  7. Cover des Buches High Love (ISBN: 9783551311764)
    Madlen Ottenschläger

    High Love

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Nadine_Teuber

    Ich bin durch Zufall zu diesem Buch gekommen, da mein Sohn es aus der Bibliothek ausgeliehen hat.

    Die Geschichte ist kurz erzählt: Manja, die jugendliche Ich-Erzählerin, verliebt sich am Ufer der Isar in Moritz, einen Jungen aus der Clique. Anfangs total verliebt, zeigt sich im Laufe immer mehr, dass Moritz' Prioritäten mehr beim Cannabis liegen.

    Ich war erstaunt, dass die Autorin älter ist als ich, denn die Geschichte hört sich tatsächlich an, wie von einer Jugendlichen geschrieben, also welche Gedanken gehen einer Sechszehnjährigen durch den Kopf, wie redet diese Altersgruppe usw. Sie zeigt sehr realitätsnah, was es mit dem Partner einen Drogensüchtigen macht. Auch greift sie das so oft geglaubte "Ach, das bisschen Kiffen schadet nicht" in den Gedanken der Protagonistin auf und zeigt, dass es eben doch nicht alles so harmlos ist, wie man das als Jugendliche vielleicht glauben mag. Schön ist es vor allem auch zu sehen, dass in der coolen Clique auch Jugendliche sind, die ganz klar zum Ausdruck bringen, dass sie nicht Kiffen möchten. Und trotzdem bleiben sie in der coolen Clique und werden nicht ausgegrenzt.

    Eine klare Leseempfehlung von mir! Ich hätte gesagt, dass es vielleicht eher eine Geschichte für jugendliche Mädchen ist, aber vielleicht auch für Jungen, die sich stark für Cannabis und dessen Konsum interessieren. Das Buch regt definitiv zum Nachdenken an und kann hoffentlich in dem einen oder anderen ein Umdenken bewirken. Ich empfehle es ebenfalls Teenager-Müttern (also den Müttern von Teenagern), da man als Erwachsener oft so weit von den Pubertieren entfernt ist, dass man oft vergisst, wie man sich selbst damals gefühlt hat.

  8. Cover des Buches Höllenritt (ISBN: 9783548374055)
    Ulrich Detrois

    Höllenritt

     (75)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Uli ist Aussteiger bei den Hells Angels, dem größten und weltweit gefürchtesten Rockerclub der Welt. Er schildert, wie er auf die schiefe Bahn geraten ist, was für einen Spaß die Partys mit Suff, Koks und Stripperinnen gemacht haben und wie er innerhalb der Organisation kaltgestellt wurde. Inhaltlich ist das Ganze also ganz interessant, auch wenn man vieles schon aus diversen Büchern und Dokumentationen im Fernsehen kennt, aber sprachlich und von der Schreibe her ist das alles so schlecht gemacht, daß ich nicht mehr Punkte vergeben konnte.
  9. Cover des Buches Kings of Cool (ISBN: 9783518464885)
    Don Winslow

    Kings of Cool

     (123)
    Aktuelle Rezension von: NickiBorell

    Das ist echt mal etwas anderes. Die Story an sich nicht mal, aber der Schreibstil. Eine Kombination aus Belletristik und harter Sprache.

  10. Cover des Buches Mr Nice (ISBN: 9783453675919)
    Howard Marks

    Mr Nice

     (51)
    Aktuelle Rezension von: chaos-deluxe

    Mr Nice beschreibt das Leben Howard Marks, der in den 70er/80er Jahren angeblich für 10% des Haschisch-Welthandelvolumens "verantworlich" sein soll.

    Das Buch ist sehr leicht zu lesen und die Geschichte ist äußerst spannend.

    Mit Drogendealern habe ich immer Leute verbunden, die nicht sonderlich hell im Köpfchen sind. Howard Marks ist ein Genie. Studierte an der Oxford University und rutschte eigentlich mehr durch Zufall in die Drogendealer-Szene.

  11. Cover des Buches Das also ist mein Leben (ISBN: 9783453425897)
    Stephen Chbosky

    Das also ist mein Leben

     (1.287)
    Aktuelle Rezension von: goldfisch17

    Wieso ich dieses Buch so liebe? Weil mein Leben manchmal so hart ist. Aber lass es Dir Charlie, fünfzehn, in einem seinem Brief an "den Freund" erklären: "Es hat mir nicht wirklich Antworten gebracht, aber es half zu wissen, dass schon einmal jemand so etwas durchgemacht hat. Besonders jemand, der vor so langer Zeit gelebt hat." - S. 185

    "Und ich will, dass du weisst, ich bin glücklich und traurig zugleich und versuche noch immer herauszufinden, wie das eigentlich sein kann."

    "Wir nehmen die Liebe an, von der wer glauben, dass wir sie verdienen, Charlie." - S.38

    "Dann wandte ich mich ab und ging auf mein Zimmer und schloss die Tür und legte mir das Kissen auf den Kopf und liess die Stimme alles wieder dorthin räumen wo es hingehörte." - S. 40 

    "Und jetzt muss ich mit Schreiben aufhören, ich bin einfach zu traurig". - S.125

    "Sie sah wirklich traurig aus, und ich wünschte ich hätte etwas tun können, dass es ihr besser ging, aber manchmal kann man das wohl einfach nicht." - S.157

    "Irgendetwas stimmt wirklich nicht mit mir. Und ich habe keine Ahnung was" -  S.185

    "Ich wollte einfach nicht allein sein." - S.199

    "Aber versuche ein Sieb zu sein und kein Schwamm." - S.219

    "Ich würde für dich sterben. Aber ich würde nie für dich leben." -S.224

    "Ich weiss nur noch, dass ich zwischen ihnen herlief und zum ersten Mal in meinem Leben das Gefühl hatte, dazuzugehören. "- S. 262 

    "Und ich war wirklich da. Und das war genug um mich grenzenlos zu fühlen" - S. 282

    Und natürlich nicht zu vergessen, das wunderschöne Gedicht von Dr. Reum:nm

    "Einmal schrieb er ein Gedicht
    auf ein gelbes Blatt mit grünen Linien
    Er nannte es “Chops”
    weil das der Name seines Hundes war
    Und genau darum ging es
    Und sein Lehrer gab ihm eine Eins
    mit goldenem Sternchen
    Und seine Mutter hängte es an die Küchentür
    und las es seinen Tanten vor
    Das war das Jahr, als Pfarrer Tracy alle Kinder mit in den Zoo mitnahm
    Und im Bus ließ er sie singen
    Und seine kleine Schwester kam zur Welt
    mit winzigen Zehen und ganz ohne Haar
    Und seine Eltern küssten sich oft
    Und das Mädchen um die Ecke schenkte ihm eine Valentinskarte mit ganz vielen X
    und er fragte seinen Vater, was das bedeutete
    Und sein Vater brachte ihn abends immer zu Bett
    Und war immer dafür da

    Einmal schrieb er ein Gedicht
    auf ein weißes Blatt mit blauen Linien
    er nannte es “Herbst”
    weil das der Name der Jahreszeit war
    Und genau darum ging es
    Und sein Lehrer gab ihm eine Eins
    und bat ihn, etwas leserlicher zu schreiben
    Und seine Mutter hängte es nicht an den Kühlschrank
    wegen der neuen Farbe
    Und die Kinder erzählten ihm
    dasa Pfarrer Tracy Zigarren rauchte
    Und Stummel auf den Kirchenbänken ließ
    Und manchmal brannten sie Löcher hinein
    Das war das Jahr, als seine Schwester ihre Brille bekam
    mit dicken Gläsern und schwarzen Bügeln
    Und das Mädchen um die Ecke lachte
    als er mit ihr den Weihnachtsmann sehen wollte
    Und die Kinder erklärten ihm, wieso
    sich seine Eltern so oft küssten
    Und sein Vater brachte ihn abends nicht mehr zu Bett
    Und sein Vater wurde wütend
    als er deshalb weinte

    Einmal schrieb er ein Gedicht
    auf einen Zettel aus einem Block
    Er nannte es “Unschuld: Eine Frage”
    weil das bei seinem Mädchen die Frage war
    Und genau darum ging es
    Und sein Professor gab ihm eine Eins
    und sah ihn lang und seltsam an
    Und seine Mutter hängte es nie an den Kühlschrank
    weil er es ihr nie zeigte
    Das war das Jahr, als Pfarrer Tracy starb
    Und er vergaß, wie das Ende
    des Glaubensbekenntnisses ging
    Und er erwischte seine Schwester
    wie sie auf der Verande rummachte
    Und seine Eltern küssten sich nie
    oder redeten auch nur
    Und das Mädchen um die Ecke
    trug so viel Make-up
    Dass er kaum Luft bekam beim Küssen
    aber er küsste sie trotzdem
    weil man das halt so tat
    Und um drei Uhr morgens ging er zu Bett
    während sein Vater lauthals schnarchte

    Deshalb versuchte er, auf einer Papiertüte ein Gedicht zu schreiben
    Und er nannte es “Absolut gar nichts”
    Denn genau darum ging es doch
    Und er gab sich selbst eine Eins
    und einen Schnitt in jedes verdammte Handgelenk
    Und hängte es an die Badezimmertür
    weil er diesmal nicht glaubte
    dass er die Küche noch erreichen würde"


  12. Cover des Buches Der Schlüssel zu Rebecca (ISBN: 9783785703045)
    Ken Follett

    Der Schlüssel zu Rebecca

     (156)
    Aktuelle Rezension von: Peter_Eckmann

    Zweiter Weltkrieg in Ägypten. Die deutsche Armee unter Rommel dringt auf Kairo vor, ein  genialer Spion hat einen Weg gefunden, Nachrichten der Engländer an die Deutschen weiterzuleiten.

    Ein britischer Geheimdienstoffizier stellt eine junge Jüdin ein, die ihm hilft, den Meisterspion der Deutschen zu fassen.

    Das Finale ist unglaublich spannend. Mir haben vor allem die beiden Charaktere gefallen, der hölzerne und konservative Ofiizier, der die Liebe zu dem leichtlebigen Mädchen entdeckt.

  13. Cover des Buches Wein und Haschisch (ISBN: 9783717524304)
    Charles Baudelaire

    Wein und Haschisch

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Julia79

    Eigentlich war der 1821 geborene Franzose Charles Baudelaire Lyriker. Vielen ist "Les Fleurs du mal" (Die Blumen des Bösen) viel eher ein Begriff, ich bin jedoch durch die Optik des kleinen in Samt gewandeten Büchleins und dem illustren Titel auf ihn aufmerksam geworden.

    Auf knapp 200 Seiten kommt 2017 erstmals diese Zusammenstellung Essays in Neuübersetzung zum Thema Genuss und Ästhetik heraus. Und Baudelaire versteht etwas vom Genießen und davon, was trügerisch ablenkt - vom Schreiben wie vom Leben überhaupt. Neben Wein und Haschisch werden die Oper und andere Künste genannt, gute und schlechte Literatur kommt zur Sprache, wie mit Gläubigern und Misserfolgen umzugehen ist. 

    Charles Baudelaire schreibt auf hohem Niveau und dabei mit so leichter Hand und unterhaltsam, dass dieses Buch eine große Freude war. Teils mag er überheblich klingen, doch seine Nüchternheit und Sprachgewandtheit (und sicher auch die hervorragende Übersetzung von Melanie Walz) lässt auch Spitzen gegen Kollegen nie bösartig, sondern stets amüsant klingen. 

    "Wein und Haschisch" lässt sich nicht wirklich flüssig lesen, es hat einen roten Faden, die Essays sind jedoch ohne Übergang aufeinanderfolgend, es endet somit ohne abschließende Erkenntnis, die ganze Textsammlung ist vielmehr sehr erhellend.

    Wie von den kleinen Klassikern des Manesseverlages gewohnt sind auch hier Ergänzungen zum Text und zur Übersetzung im Anhang, sowie ein Portrait mit wissenswerten Hintergründen zum diesem interessanten Schriftsteller. 

    Absolut zu empfehlen, eine Praline unter meinen Büchern! 

  14. Cover des Buches Kiffen und Kriminalität: Der Jugendrichter zieht Bilanz (ISBN: 9783451312762)
    Andreas Müller

    Kiffen und Kriminalität: Der Jugendrichter zieht Bilanz

     (11)
    Aktuelle Rezension von: maikebrandes
    in dem Buch "Kiffen und Kriminalität: Der Jugendrichter zieht Bilanz" geht es darum, warum Cannabis legalisiert werden sollte. Und ich muss gestehen das sich meine Meinung gegenüber Kiffen und Cannabis immer mehr verändert hat um so weiter ich gelesen habe. Ich hatte immer eine Negativhaltung gegenüber Drogen, da ich wirklich nur schlechtes darüber gehört habe. Ich empfehle es jeden der sich mal eine Meinung bilden möchte die nicht auf falschen Behauptungen basiert aber auch denen die mehr über die Droge Cannabis und die Drogenplotik wissen möchten. 
  15. Cover des Buches Cold Turkey (ISBN: 9783473580170)
    Angelika Mechtel

    Cold Turkey

     (73)
    Aktuelle Rezension von: 0_Lavender_0

    Der Titel beschreibt die Zustände, die ein Süchtiger während des Entzugs erlebt - Schüttelfrost und Gänsehaut, so wie man das bei einem gerupften Truthahn sehen kann.

    Das Buch handelt von Andy, der durch verschiedene Umstände (Suche nach Anerkennung und Freundschaft, das Finden von falschen Freunden, Probleme mit den Eltern,...) in die Drogensucht schlittert. Was mit leichten Drogen beginnt, führt langsam zur Abhängigkeit.

    Simone, die Schwester von Andy, hat unbewusst Anteil daran. Die Beziehung zu ihrem Bruder wird immer schlechter. Sie versucht nun ihren Bruder, mit dem sie ein Herz und eine Seele war, wieder zurückzugewinnen.

    Meine Meinung: Das Buch zeigt erschreckend realistisch, wie einfach es ist drogenabhängig zu werden. Die Auswirkungen und Folgen des Drogenkonsums sind genauso Thema wie die echte oder eingebildete "Schuld" von Angehörigen. Ohne mit dem erhobenen Zeigefinger zu drohen, erfährt man Wichtiges zum Thema.

    Das Buch ist für jugendliche Leser/innen geschrieben, doch denke ich, dass es auch bei Erwachsenen auf großes Interesse stoßen kann.

    Ich vergebe 5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung an alle, für die das Thema Drogensucht Bedeutung hat.


  16. Cover des Buches Lass mich die Nacht überleben (ISBN: 9783746766409)
    Jörg Böckem

    Lass mich die Nacht überleben

     (67)
    Aktuelle Rezension von: HelgaR
    1. Buch. Habe Jörg Böckem im April 2004 in der Sendung bei "Beckmann" gesehen, in der er das Buch "Lass mich die Nacht überleben" vorgestellt hat und und war einfach fasziniert, von seiner sympathischen Ausstrahlung und seiner offenen Art über sein Leben und den Umgang mit Drogen zu erzählen. Für mich war ganz klar, dieses Buch muss ich unbedingt lesen. Sehr offen und direkt, aber ohne Schnörksel und Mitleidhascherei geschrieben. Eine Geschiche, die einem sehr an die Nieren geht und betroffen macht, aber auch zeigt, wie hilflos man dem eigentlich gegenüber steht. Wie stark einem die Drogen in den Klauen haben und nicht mehr loslassen. Wirklich bewunderswert ist, trotz der Ummengen von Rückfällen die Jörg hatte, dass er immer wieder beruflich seine Leistung erbringen konnte. Ich glaube als Außenstehender kann man sich das gar nicht vorstellen, da kann man nur mehr den Hut davor ziehen. Sehr verwundert hat mich allerdings, dass ein Körper wirklich so viel aushält, das finde ich auch schon sehr außergewöhnlich und bemerkenswert. Daher freut es mich besonders, dass er seit September 2001 clean ist. Ein tolles Buch, das ich nur empfehlen kann. Nachträglich möchte ich noch anmerken, dass Jörg Böckem nun seit Anfang August 2007 seine Hepatitis-C-Therapie nach 48 Wochen erfolgreich abgeschlossen hat. Habe seine Tagebuchaufzeichnungen auf "Spiegel online" mit Interesse verfolgt und freue mich mit ihm, auch wenn es ihn sehr trifft, dass Linda nun auszieht. Ich hoffe sehr, dass er weiterhin durchhält und noch viel Freude und Erfolg im Leben hat. Übrigens ist er im Augenblick, im November 2010, mit Lesungen zu seinem 1. Buch unterwegs.
  17. Cover des Buches Die Narben der Hölle: (ISBN: 9783958248212)
    H. Dieter Neumann

    Die Narben der Hölle:

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Jezebelle
    Ich bin in meinen Lesevorlieben nicht sehr stark auf ein Genre fixiert und versuche mich an vielem. Nach Thrillern suche ich niemals spezifisch. Aber manchmal gefällt mir das Setting einer Geschichte und weckt meine Neugier. So war es auch bei diesem Buch. Mir gefiel die polithrillermäßige Aufmachung mit aktuellem Bezug, die realistisch denkbar ist. Der Held der Gschichte ist leidenschaftlicher Segler in seiner Freizeit. Besonders nach seinem letzten Einsatz als Soldat in Afghanistan, bei dem es zu einem katastrophalen Himmelfahrtskommando kam, für das er verantwortlich sein soll, verspricht ihm das ein Zur-Ruhe-Kommen nach langer Therapie. Leider wird seine Einsamkeit auf See massiv gestört und nach und nach bemerkt er, dass diese neue Gefahr nicht nur seinem Gedächtnis langsam wieder auf die Sprünge hilft, sondern auch mit der Ursache des Gedächtnisverlustes in Verbindung steht. Die große Stärke des Romans ist die Aufteilung auf zwei Standorte. Zum einen liest man das Geschehen aus der Sicht des Deutschen. Zum anderen wird auch die Sicht unterschiedlicher Afghanen eingeblendet. Beide gehen weit vor die Katastrophe zurück und sind lebendig und glaubwürdig geschildert. Besonders das Leben in Afghanistan und die Sicht der dort ansässigen Mächtigen hat mir sehr gut gefallen. Sehr viel Mühe gab sich der Autor, hier von zu einfacher Schwarz-Weiß-Malerei Abstand zu nehmen. Selbst wenn man als politisch und historisch informierter Mensch ein wenig mit der Materie vertraut ist, wirkt es nicht oberlehrerhaft und steif, sondern ist lebendig und sehr gut als Sichtweise nachvollziehbar. Die Schilderung der Bundesarmee erschien mir da eher politisch geglättet. Mir fehlten die polternden und politisch vielleicht auch weniger Interessierten bei der Truppe. Ich vermisste die Annäherung an das Fremde oder eben die noch stärkere Ablehnung des Fremden durch die erlebten Ereignisse. Da ich weiß, dass hier aber eher die Offiziersschicht dargestellt werden sollte, war dieser Schritt des Autors nachvollziehbar zugunsten einer noch überschaubaren und lesbaren Geschichte. Letztendlich spielt der Großteil der aktuellen Handlung in der Türkei. Das Land und seine Leute sind liebevoll geschildert. Natürlich kann etwas früher Geschriebenes sich nicht verändern, weil politische Situationen oder aktuelle Blickwinkel sich verändern. Aber parallel zu meiner Lektüre verschärfte sich die Situation unter Erdogan wieder massiver und die Bundeswehr machte mit ihrer Affinität zu längst totgeglaubtem braunem Erbe gerade von sich reden. Vielleicht hat das meine Akzeptanz und Nachvollziehbarkeit der Handlung etwas getrübt. Das war eine interessante Beobachtung für mich, wird aber selbstverständlich nicht dem Buch oder gar dem Autor zur Kritik gemacht. Die Schilderungen sind bedingt durch den Plot sehr maritim. Zum Anfang empfand ich das jedoch nicht als störend, weil das Interesse geweckt war und ich wissen wollte, wie es weitergeht. Unser Gehirn macht sich auch ohne Kenntnisse der gesamten Segelsprache einen Reim auf die Begriffe und erschließt sie aus dem Kontext. Später jedoch ermüdeten Sie mich schon etwas. Das hing aber auch damit zusammen, dass ich der Lonely-Wolf-Nummer unseres Protagonisten langsam überdrüssig wurde. Denn obwohl ich es dem Autor hoch anrechne, dass er auf zu coole Gedankensprüche des Profisoldaten verzichtet hat, die dann der ganzen Thematik die Ernsthaftigkeit und Glaubwürdigkeit genommen hätten und einen an billigen Actionabklatsch erinnert hätten und so sehr ich dankbar bin, dass eben auch die verletzliche und nachdenkliche Seite dieses Mannsbildes mit aufgezeigt wurde, ich nehme das Verbleiben in der Einsamkeit auf der Yacht und das regelmäßige Glückhaben nicht ganz ab. Der Mittelteil zog sich daher für mich etwas hin. Am Schluss kam ich dann wieder ganz auf meine Kosten, denn ob der Mann nun wirklich Unschuldige auf dem Gewissen hat oder nicht, bleibt lange offen. Auch gibt es da bis zum Ende den ein oder anderen Verdacht auf ein nicht so gutes Ende oder auf weitere finstere Gestalten, was für den spannenden Ausgang und die wieder verbesserte Leselust spricht. Fazit: Ein durchaus lesenswertes Buch, dem im Großen und Ganzen die Mischung aus Glaubwürdigkeit , Action und vor allem Spannung gelingt.
  18. Cover des Buches Less Than Zero (ISBN: 9780330539326)
    Bret Easton Ellis

    Less Than Zero

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Aliknecht
    Filled with relentless drinking in seamy bars and glamorous nightclubs, wild, drug-fuelled parties, and dispassionate sexual encounters, Less Than Zero – narrated by Clay, an eighteen-year-old student returning home to Los Angeles for Christmas – is a fierce coming-of-age story, justifiably celebrated for its unflinching depiction of hedonistic youth, its brutal portrayal of the inexorable consequences of such moral depravity, and its author’s refusal to condone or chastise such behaviour [1].    

    Clay hat ein Studium in New Hamshire aufgenommen und kommt in der Weihnachtspause zum ersten Mal zurück nach Los Angeles. Seine Freundin Blair, die er von der Ostküste nie angerufen hat, holt ihn am Flughafen ab und bringt ihn zum Haus seiner Eltern. Niemand ist zuhause. In den folgenden Wochen zieht Clay mit Freunden und Bekannten durch die Stadt. Sie fahren mit schicken Autos durch Hollywood und über den Mullholland Drive, besuchen Parties,  gehen ins Kino und hängen ab. Jeder hat seinen persönlichen Dealer zur Versorgung mit Drogen. Der Alkohol fließt in Strömen. 

    Die Eltern dieser Kids  sind reich. Sie bewegen sich in der Film- und Glamourwelt der Westküste zwischen neuen Projekten und Scheidungsprozessen. Clay berichtet seinem Psychiater von bizarren sexuellen Phantasien. Mit Eltern und Geschwistern verbringt er ein paar öde Tage bei den Großeltern in Palm Springs. Danach ziehen die Jugendlichen wieder durch Westwood und Beverly Hills und unterhalten sich über Mode und Sonnenbrillen. Blair sieht er selten.

    Dann trifft er seinen besten Freund Julian, der einen schönen Porsche fährt, sich aber in finanziellen Verlegenheiten befindet. Clay leiht ihm Geld und wird darafhin in Julians Verwicklungen in der Halbwelt hineingezogen. Es wird bedrohlich. Der amerikanische Traum offenbart sein unbarmherziges Gesicht für diejenigen, die im alltäglichen Kampf um die Geldbeschaffung zu scheitern drohen.   

    Bret Easton Ellis vermag es auf exzellente Art und Weise, die Bindungs- und Ziellosigkeit und dieser reichen Jugendlichen, ihren nahezu ungezügelten Konsum und die öde Langeweile der Welt, in der sie leben, zu schildern. Es gelingt ihm vor allem in ausdruckstarken Dialogen und Selbstgesprächen. Der Autor legt mit seinem Roman ein präzises Protokoll der Entgleisung hedonistischer Lebensideale vor und schockiert damit den Leser. Kein Wohlfühlbuch, aber jedenfalls ganz große Literatur! 
     
    Ausgabe:   Bret Easton Ellis Less Than Zero (Englisch)  Picador London 2011 
     
    Autor: Bret Easton Ellis, geboren 1964 in einem Vorort von Los Angeles, wohnhaft in New York City, gilt als einer der kontroversesten, aber auch sprachgewaltigsten jungen Autoren seiner Generation. Mit 19 schrieb er seinen Debütroman, einen schonungslosen Zustandsbericht über das dekadente aber orientierungslose Leben der Yuppies in den 80ern, der 1996 erfolgreich verfilmt wurde. 1987 erschien sein zweiter Roman bevor er 1991 endgültig zum Kultautor aufstieg [2].  

    Referenzen: 
     
     [1] Verlagsangabe Buchrückseite 
     [2] AMAZON.COM
  19. Cover des Buches Axolotl Roadkill (ISBN: 9783548288062)
    Helene Hegemann

    Axolotl Roadkill

     (245)
    Aktuelle Rezension von: biscoteria85

    Selten habe ich ein Buch nach so kurzer Zeit in die Mülltonne geworfen, wie ich es mit diesem Buch getan habe. Bücher dürfen gerne eine etwas herausfordernde Note haben und nicht immer nur mit einem halben Auge gelesen werden können, aber bei diesem hier fehlt es an Augen und mein Intellekt war einfach zu hoch. Damit will ich nicht sagen das ich übermäßig Schlau oder gar Hochbegabt bin, aber dieses Buch war mir einfach nur zu dumm.

    Schon auf den ersten Seiten habe ich mich gefragt ob die Autorin das Buch im Drogenrausch geschrieben hat und um dann die Kurve zu kriegen und es nicht extrem schwach dastehen zu lassen, online mal schnell ein Synonym nach dem anderen in Google herausgesucht hat, um es wieder zu puschen.

    Der Charakter von Mifti ist so dermaßen unsympathisch und einfach nur „nein“. Zu lesen wie schlecht es ihr geht und sie deswegen Drogen nehmen muss und Sex mit jedem Bimbo zu haben den es gibt, ist eine Darstellung von Menschen aus schweren Verhältnissen, welche ich persönlich hasse wie die Pest. Denn es gibt auch Menschen mit schlechten Start ins Leben, welche nicht so enden.

    Das Tier, welches sich der Titel bedient, ist ein tolles Geschöpf. Sein Selbsterhaltung und Regenerationskonzept ist Hammer. Leider für dieses Buch eine Schande, da hätte man genauso gut „Platt gefahrene Ratte“ nehmen können.

  20. Cover des Buches Der Haschisch-Club (ISBN: 9783932170577)

    Der Haschisch-Club

     (5)
    Aktuelle Rezension von: LeveretPale
    Erst einmal etwas zur Aufmachung des Buches, denn die ist meiner Meinung nach wirklich gut gelungen. Die schwarzweiß Illustrationen im Inneren harmonieren perfekt mit den psychedelisch anmutenden Grafiken, die übrigens im Dunkeln leuchten, auf dem Cover.
    Entgegen des Titels, handelt das Buch aber nicht ausschließlich von Haschisch, sondern auch von anderen Drogen,  nämlich Meskalin, Kokain und LSD. (Opium leider nicht, was ich irgendwie schade finde, weil diese Droge vor  allem in der Romantik eine große Rolle spielte und es viele gute Texte dazu gibt). Die ersten Text handeln ausschließlich von Haschisch, aber desto weiter man liest, desto moderner werden die Texte und Psychedelika erlangen mehr an Bedeutung. Genrell sind die Texte gut ausgewählt, aber zugleich mein größter Kritikpunkt:
    Viele Texte aus diesem Buch, sind Fragmente aus anderen, wie z.B.: aus Huxleys "Die Pforten der Wahrnehmung", Albert Hoffmanns "LSD - Mein Sorgenkind" oder Baudelaires "Künstliche Paradise". D.h. die Text sind deswegen nicht ganz vollständig und schneiden ein Thema an. Es ist als würde man ein Stück Kuchen essen und in der Mitte gezwungen werden es wieder auszuspucken. Für jemanden, der nur einen groben Überblick über die Drogenliteratur haben und nur paar Details aufschnappen will, ist das in Ordnung. Wer sich jedoch ernsthaft damit beschäftigen will, bekommt hier nur Anregungen für weiterführende Literatur, wobei die auch nicht so vollständig sind - wie gesagt, das Opium und damit  De Qunicey und Poe hätten hier ruhig Einzug halten können. Am Ende war der Fokus etwas zu sehr auf LSD gerichtet.

    Fazit:
    Für jemanden, der nur ein bisschen schnuppern will - perfekt. Wer mehr wissen will oder bereits mehr weiß oder wirklich fundierte Fakten sucht, der holt sich am besten gleich die Originale, statt sich mit dieser  Leseprobensammlung zu beschäftigen.
  21. Cover des Buches All exclusive (ISBN: 9783832161873)
    Gunnar Homann

    All exclusive

     (7)
    Aktuelle Rezension von: NicoleP
    Viktor möchte der heimischen Dorftristesse den Rücken kehren. Mit einem Greyhound-Ticket begibt er sich auf den Weg nach Kalifornien. Er will einmal quer durch die USA. Dort lernt er die deutsche Soziologiestudentin Casbah kennen. Zusammen starten sie das Abenteuer Amerika.

    Es ist interessant, Viktor bei seinem Ausflug in die USA zu begleiten. Gemeinsam mit Casbah lernt er auf der Reise die schrägsten Vögel kennen und erlebt so manches Abenteuer. Während es zu Beginn des Romans kleine Zeitsprünge gibt, werden diese gegen Ende des Buches immer größer. Das verwirrt teilweise etwas. Auch wenn sich Viktor und Casbah immer näher kommen, werden sie sich bis zum Ende siezen.

    Die Geschichte ist gut geschrieben, die Spannung ist immer auf dem gleichen Niveau. Das Buch ist definitiv ein Unterwegsroman, mit seiner geringen Seitenzahl ist es schnell gelesen. Der Roman lädt aber auch dazu ein, es sich auf der Couch gemütlich zu machen und sich von Viktor mitnehmen zu lassen.

    „All exclusive – Ein Unterwegsroman“ ist ein gutes Buch für zwischendurch, ohne allzu große Ansprüche an den Leser. Eine einfache Geschichte zum Runterkommen und Abschalten.

    Besuch mich auch auf www.nicole-plath.de
  22. Cover des Buches Interview mit einem Mörder (ISBN: 9783442713691)
    Bernhard Aichner

    Interview mit einem Mörder

     (132)
    Aktuelle Rezension von: Calipso

    Kurze prägnante Sätze in einer eigenwilligen, jedoch witzigen Lyrik. Ein Glücksfall für alle Krimi Liebhaber. Ein Buch was man bis zum Ende durchlesen möchte. Ich mag die Serie um Max Broll dem Totengräber.

  23. Cover des Buches High Times (ISBN: 9783453640337)
    Uschi Obermaier

    High Times

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Sumsi1990
    Wer sich wie ich für alternative Lebensformen bzw. andere Lebensentwürfe interessiert und es spannend findet, wie andere Menschen (egal ob berühmt oder nicht) ihr Leben gestalten, ist mit diesem Buch jedenfalls gut beraten.

    Ich muss ehrlich sagen, dass ich vor diesem Buch relativ wenig über Frau Obermaier wusste und das Buch eher wegen ihren Ausflug in die Kommune 1 gekauft habe. Als ich dieses jedoch gelesen habe, war ich Feuer und Flamme für diese Frau. Sie erzählt ungeniert und offen was und mit wem sie was erlebt hat, ist ehrlich, kompromisslos und humorvoll. Ich liebe dieses Buch, auch wenn ich dieses Leben nicht führen wollen würde und auch nicht immer jede Situation nachvollziehen oder verstehen kann.

    Auf jeden Fall wird hier ein spannender Teil eines Lebens verarbeitet, der teilweise auch etwas zum Umdenken anregt.
  24. Cover des Buches Mein schönes Leben als Junkie (ISBN: 9783499625619)
    Muriel Scheu

    Mein schönes Leben als Junkie

     (14)
    Aktuelle Rezension von: MiGu
    Kurzbeschreibung

    Muriel Scheus Leben ist von Drogen geprägt. Mit 14 Jahren rauchte sie ihren ersten Joint, kurze Zeit später spritzte sie sich Heroin.
    Sie kam viel in der Welt rum, lernte verschiedene Größen aus der Musikszene kennen und feierte ihr Leben exzessiv.
    Selbst Jahre später, als sie ein bürgerliches Leben führt, bestimmen die Drogen ihren Alltag und es gelingt ihr erst Jahrzehnte später, ein wenig Abstand davon zu gewinnen.

    Eindruck
    Diese Biografie ist völlig anders, als die Biografien die ich bisher gelesen habe. Hier geht es nicht darum, Mitleid mit der Autorin zu haben, deren Name ein Pseudonym ist. Auch nicht darum, den schmerzvollen Leidensweg eines Junkies hautnah mitzuerleben, sondern vielmehr einen Einblick zu bekommen, wie es ist, wenn man in dieser Welt glücklich zu sein scheint.
    Wenn man absolut nicht bereit ist, dieses Gefühl und das damit verbundene Leben aufzugeben. Denn, so hart, wie es klingt, es scheint ihr gar nicht so schlecht zu ergangen zu sein.
    Irgendwie kommt sie immer zu ihrem Stoff, lernt wahnsinnig viele interessante Leute kennen und genießt ihr Sexleben bis aufs äußerste.
    Es ist ein turbulentes abenteuerliches Leben, an dem sie den Leser teilhaben lässt, manchmal mehr als mir lieb war.

    Hier zeigt sich der schonungslose, offene Erzählstil, der gar nicht so leicht zu lesen ist.
    Denn Muriel springt zurück in die Zeit, erzählt in der Ich-Perspektive und erinnert sich an ihre Kindheit, ihre Jugend und die Jahre danach.
    Parallel dazu gewährt sie dem Leser Einblick in das Jahr 1998, wo sie in einer Entzugsklinik untergebracht ist.
    Ich muss zugeben, ich habe das Buch beim ersten Versuch es zu lesen, bereits nach wenigen Seiten abgebrochen.
    Es fiel mir unglaublich schwer, ihrem Schreibstil zu folgen, der nicht nur Bandwurmsätze beinhaltet und gerne mal sprunghaft wirkt, sondern auch Dialekte aufweist, die so ausgeschrieben sind, wie sie gesprochen werden.
    Einige Dialoge in englischer Sprache erschwerten mir das Lesen zusätzlich und bremsten meinen Lesefluss stets aus.

    Der zweite Anlauf gelang jedoch, und selbst wenn ich beim Lesen oft pausen brauchte, konnte die Geschichte genügend Interesse wecken, um sie vollständig zu lesen.
    Etwas was mir ebenfalls das Lesen erschwerte, mich aber gleichzeitig faszinierte, waren die unglaublich vielen Personen, die in diesem Buch genannt werden.
    Ich musste zwar sehr oft zurückblättern zu früheren Zeitpunkten, um zu schauen, woher sie nun diese Person wieder kannte, dennoch war es immer wieder interessant, wen sie alles kannte und kennenlernte.
    Inwieweit gewisse Anspielungen auf bestimmte Personen stimmen, vermag ich allerdings nicht zu beurteilen.
    Aus Neugierde habe ich einige Stichpunkte versucht, über Google herauszufinden. Es ist mir natürlich nicht gelungen.

    Fazit
    „Kein ganzes Halbes“ ist eine sehr außergewöhnliche Biografie, die eine komplett andere Welt und ein völlig anderes Leben beschreibt, als das, welches ich hätte führen wollen.
    Muriel Scheu lässt den Leser teilhaben an ihrem bunten Leben, verherrlicht ihren Drogenkonsum, beschreibt aber auch die Schattenseiten.
    Dieses Buch zu lesen wurde für mich zu einer echten Herausforderung.
    Eine Herausforderung, die ich im Nachhinein gerne gemeistert habe.



Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks