Bücher mit dem Tag "hausbau"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "hausbau" gekennzeichnet haben.

48 Bücher

  1. Cover des Buches Ein ganz neues Leben (ISBN: 9783499291395)
    Jojo Moyes

    Ein ganz neues Leben

     (1.834)
    Aktuelle Rezension von: Victorias_Bibliophilie

    Wer kennt sie nicht die Geschichte von Will Traynor & Louisa Clark?! Mich hat sowohl der Film, als auch das Buch » Ein ganzes halbes Jahr « sehr berührt. Bei beiden sind wirklich einige Tränen geflossen ❤️ 

    Die Buchreihe besteht aus 3 Bänden & ein Sequel, was ich bis vor kurzem überhaupt nicht wusste. Den zweiten Band » Ein ganzes neues Leben « habe ich diesen Monat gelesen. Es war wirklich schön Lou wieder zu begegnen und herauszufinden was nach Will’s Tod alles passiert. Mit seinen knapp 500 Seiten ist es eine lange Geschichte, in der wirklich so einiges verpackt ist. Manchmal wurde es doch ein wenig langatmig, es hatte auf jeden Fall seine Höhen und Tiefen. Wieder treffen wir auf ein Paar bekannte Charaktere, und lernen gleichzeitig tolle Neue kennen. Im Großen und Ganzen eine sehr schöne Fortsetzung, aber für mich überhaupt kein Vergleich zum ersten Band der einem einfach das Herz zerreißt. Das Ende konnte aber nochmal so einiges an Emotionen rausholen. Bin gespannt auf den letzten Teil.

    4/5 ⭐️


  2. Cover des Buches Kaiserschmarrndrama (ISBN: 9783423261920)
    Rita Falk

    Kaiserschmarrndrama

     (200)
    Aktuelle Rezension von: Stephanus

    Im neunten Band der Reihe bekommt es der Eberhofer Franz mit einer jungen toten Frau zu tun. Im Rahmen der Ermittlungen stellt sich heraus, dass diese eine Erotik-Seite im Internet betrieb und Flötzinger, Simmerl und Leopold zu den Kunden zählten. Zunächst treten die Ermittlungen auf der Stelle was auch mit der Ablenkung durch den Hausbau von Franz und Leopold zu tun hat. Als eine weitere Frau tot aufgefunden wird machen schon Gerüchte um einen Serientäter die Runde und Niederkaltenkirchen ist in Angst und Schrecken. Zusammen mit seinem alten Kumpel Rudi gelingt es Franz den Tod an der ersten Frau aufzuklären und die Theorie vom Serienmörder zu entkräften. Schließlich wird auch der zweite Mord von den beiden geklärt.

    Die Krimi-Handlung wird wieder einmal stark mit Nebensachen und Ausführungen zu den Dorfbeziehungen in Niederkaltenkirchen verdrängt. Gut und witzig wird das Buch nur bei diesen Schilderungen, die auch gelungen sind und das Buch tragen. Die Krimi-Handlung ist dagegen schlicht und spannungsarm und ohne Raffinesse. Für Fans der Reihe ein Muss. Als Einstieg in die Reihe nicht zu empfehlen.

  3. Cover des Buches Lilienträume (ISBN: 9783442381449)
    Nora Roberts

    Lilienträume

     (194)
    Aktuelle Rezension von: CrazycolorTiger

    Das Buch kann man gut unabhängig von den anderen Teilen lesen, da mir erst im Nachhinein aufgefallen ist, dass es eigentlich eine Reihe ist. Das gibt aber keine Wissenslücken.

    Die Geschichte ist wirklich süss und verträumt, man freut sich auf den Bau des Hotels, fragt sich zwischendurch aber schon, wie die ein Projekt nach dem anderen gleich erledigen können. 

    Zuerst habe ich Lizzy ein bisschen komisch gefunden, weil ein Gespenst in einer sonst realistischen Geschichte kommt nicht vor. Aber nach einer Weile merkt man, dass sie einfach dazugehört und man schliesst sie richtig ins Herz. 

    Die Geschichte an sich ist allerdings nur fürs einmalige Lesen gedacht, denn zwischendurch gibt es Stellen, welche eher langweilig und langwierig sind. Das Buch ist sehr als Ferienlektüre geeignet, da es nicht wirklich viele wirklich tiefe Probleme gibt und es eher ruhig bleibt. 

    Eine Geschichte über die Liebe, welches von allem ein bisschen hat.

  4. Cover des Buches Die Braut sagt leider nein (ISBN: 9783404173020)
    Kerstin Gier

    Die Braut sagt leider nein

     (307)
    Aktuelle Rezension von: LilyWinter

    Elisabeth müsste jetzt nicht heiraten, aber wenn der Antrag doch schon mal da ist. Doch merkwürdigerweise hat der Ehemann in spe so gar keine Beteilung an den Vorbereitungen oder an dem gemeinsamen Hausbau. Kurzentschlossen fährt sie zu ihm, um mal mit Alex zu reden und platzt leider in eine unschöne Überraschung.

    Witzig, spritzig mit einer Prise absolut bissigem Humor bis zur letzten Seite. Uneingeschränktes Lesevergnügen!

  5. Cover des Buches Todesrosen (ISBN: 9783404163458)
    Arnaldur Indriðason

    Todesrosen

     (167)
    Aktuelle Rezension von: Daphne1962
    Der Autor Arnaldur Indridason führt uns mit seinem Krimi
    in die Drogenszene von Island. Was treibt die jungen Leute
    in diese Perspektivlosigkeit. Die Fragen stellt sich Kommissar
    Erlendur Sveindsson, denn seine Tochter befindet sich seit Jahren in
    diesem Sumpf. Seinem Sohn geht es ähnlich, er ist dem Alkohol
    verfallen. Hatte er das Thema immer erfolgreich verdrängen können, so kommt es nun mit geballter Ladung.

    In Reykjavik wird die Leiche einer jungen Frau gefunden, die auf
    einem Grab aufgebahrt liegt. Es ist die Grabstätte des isländischen
    Freiheitskämpfer Jon Sigurosson. Allerdings ist die Tote eine
    Drogenabhängige gewesen, die sich auch mit Prostitution verdingte.
    Niemand vermisst sie, die Polizei tappt im Dunkeln bei der Aufklärung. Mühselige Recherche beginnt um zu erfahren, woher sie stammte. Island zählt ja eher zu eines der friedlicheren Länder, mit einer geringen Bevölkerungsdichte. Dann so etwas. 

    Der Autor schreibt glaubhaft und realitätsnah, auch wenn Erlendur und seine Kollegen Oli und Elinborg gegen Windmühlen kämpfen. Auch gibt es hin und wieder amüsante Abschnitte, die den Krimi nicht ganz so düster erscheinen lassen. Dennoch ist es ein ernstes Thema, was hier beleuchtet wird. Ich bin nicht abgeneigt mir bei Gelegenheit wieder einen Krimi aus dieser Reihe vorzunehmen. Der Autor hat mich gut unterhalten und die Spannung kam nicht zu kurz. 4 Sterne, da ich denke es gibt noch bessere aus dieser Reihe. 
  6. Cover des Buches Das Dach muss vor dem Winter drauf (ISBN: 9783499275883)
    Renate Bergmann

    Das Dach muss vor dem Winter drauf

     (35)
    Aktuelle Rezension von: sunplantsky

    Renate Bergmann hat ein Grundstück geerbt, bei ihrem Neffen ist das 2 Kind unterwegs. Auf das Grundstück möchte sie deshalb ein Mehrgenerationenhaus bauen. Dabei ist vorprogrammiert, dass die Wünsche von Renate sich nicht immer mit denen der jungen Leuten decken.

    Die Geschichten um Renate Bergmann sind immer wieder schön zu lesen. Das Cover spiegelt dabei den Inhalt perfekt wieder. Die Online-Omi ist realistisch und humorvoll dargestellt, obwohl sie ausgedacht ist. Das zeigt, dass der Autor sehr talentiert ist. Man fühlt sich, als wäre man Teil der Handlung und wöllte gern mit in das Mehrgenerationenhaus einziehen.

    Natürlich werde ich das nächste Buch auch wieder lesen und kann die Bücher von Renate Bergmann nur jedem empfehlen.

  7. Cover des Buches Die Braut sagt leider nein (ISBN: 9783838777191)
    Kerstin Gier

    Die Braut sagt leider nein

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Hellena92

    Eine Traumhochzeit soll es werden! Das entsprechende Traumhaus ist auch schon in Arbeit. Nur blöd, dass Elisabeth sich um die Vorbereitungen komplett alleine kümmern muss, weil Traummann Alex sich momentan wegen eines wichtigen Auftrags in einer anderen Stadt befindet. Als sie ihn kurzerhand besuchen fährt, ist die Überraschung perfekt. Fragt sich nur, für wen ...   


    Mein Fazit: 

    Ich mochte die Geschichte. Die Protagonistin ist wirklich süß und sympathisch, ich mochte sie sehr. Alexander konnte ich irgendwie nicht leiden.
    die geychichte ist kurzweilig und lustig.  Kann man gut hören, ist jedoch auch sehr schlicht 

  8. Cover des Buches Schmitz' Häuschen (ISBN: 9783785750131)
    Ralf Schmitz

    Schmitz' Häuschen

     (21)
    Aktuelle Rezension von: samy_evil

    Wie in den ersten beiden Hörbüchern gilt auch hier die unverwechselbare Performens von Ralph, einfach Klasse

    Und auch hier wiederhole ich mich, wer schon öfters mit Handwerker zu tun hatte findet auch wieder Gemeinsamkeiten.

    Unsere Liebsten Sprüche:

    • "Dat is jar kein Problem, dat hamma schon dausendmal jemacht"
    • Der Drache Baldsoweit begegnet meiner Tochter jeden Tag in der Schule (die Sekretärin)

    Ich wünsche mir noch mehr solche (Hör-)Bücher von Ralph Schmitz, die einem so aus dem Leben erzählen.

  9. Cover des Buches Fallen Angels - Die Ankunft (ISBN: 9783453529823)
    J.R.Ward

    Fallen Angels - Die Ankunft

     (292)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen knappen Blick auf das Geschehen gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Im Grunde geht es um nicht weniger, als darum, mal wieder die gesamte Welt zu retten. Dazu ist ein einzelner Mann auserwählt...! Nun gut....! Meine persönliche Meinung:

    Als grosser Fan der Black-Dagger-Reihe hatte ich mich sehr auf die "Fallen Angels" gefreut. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt.

    Das Buch beginnt sehr verhalten und langatmig. Im Gegensatz zu den Black-Dagger-Romanen gelingt es der Autorin auch nicht eine eigene, virtuelle Welt vor den Augen des Lesers zu erschaffen.

    Die Passagen "im Himmel", wo der Engel-Protagonist sozusagen rekrutiert wird, wirkt aufgesetzt - ebenso das Bemühen eine Verbindung zu Black-Dagger herzustellen indem auch die "Angels" in Caldwell spielen und sogar einzelne Figuren aus dem Dagger-Romanen auftauchen.

    Der gesamte erste Band leidet unter deutlichen Längen und auch die bekannt tolle Schreibweise kann diesen Mangel nicht ausbügeln, zumal auch der Schreibstil unerwartet oft nicht so locker-flockig wie erwartet, sondern eher derb und grob daherkommt. Hoffentlich findet die Autorin im nächsten Band zu alter Qualität zurück.

    Dieses Buch kommt - mit viel Wohlwollen - gerade mal auf 3 Sterne.

  10. Cover des Buches Wo ist Norden: Roman (ISBN: 9783746089584)
    Barbara Handke

    Wo ist Norden: Roman

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Marieke2

    Der Roman: „Wo ist Norden“ beschreibt die Geschichte einer Familie, die in den 1990-er Jahren in einem mecklenburgischen Dorf ein Gutshaus kauft und renoviert und dort ein Café und eine Arztpraxis eröffnet. Alles könnte wunderbar sein – wenn die hohen Renovierungskosten und die Feindseligkeiten einiger Dorfbewohner nicht wären … Der Ich-Erzähler Niketsch, der Bruder des Familienvaters Konrad, kann sich von seiner Familie und von seiner Jugendliebe Marlene – seiner Schwägerin – nicht lösen und verbringt mehr Freizeit in dem Gutshaus im mecklenburgischen Plenskow als in der nahegelegenen Hafenstadt, in der er wohnt und arbeitet. Er lässt das Jahrzehnt der 1990-er Jahre rückblickend Revue passieren. Rückblenden führen auch in die 1980-er Jahre und in die Zeit des letzten Gutsherrn Hugo von Dredow.  Der Roman ist wunderschön erzählt und verfügt über einen hohen Spannungsbogen, so dass ich ihn kaum aus der Hand legen mag. Die Atmosphäre der 1990-er Jahre ist so deutlich zu spüren, dass ich mich beim Lesen in diese Zeit zurück versetzt fühle, ebenso in die Zeit der 1980-er während der Rückblende. Die individuellen Personenbeschreibungen lassen die Protagonisten vor meinem geistigen Auge auferstehen. Liebevolle Details machen den Lesegenuss zu einer besonderen Freude: das Rätseln darüber, was die Hand auf dem Wandbild hält (Granatapfel, Ball, Taschenspiegel, Totenschädel?), die astronomischen Kenntnisse des Großvaters Pavel, die Beschreibungen der rauschenden Feste, die Liebe zum Kater Elmar, zur Hündin April, zu den Kranichen und Kiebitzen, den Pflanzen und der mecklenburgischen Landschaft…  Am Ende angekommen empfinde ich den Roman als in sich stimmig und rund und große Literatur, freue mich darauf, ihn zu Geburtstagen weiter zu verschenken und hoffe auf einen zweiten Roman der Autorin.

  11. Cover des Buches Ich glaube, der Fliesenleger ist tot! (ISBN: 9783442378685)
    Julia Karnick

    Ich glaube, der Fliesenleger ist tot!

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Das_Leseding

    Inhalt:
    Familie Karnick kauft ein Grundstück und lässt das darauf stehende Haus abreißen um ein neues Haus zu bauen. Der Baualltag wird Rückblickend mit viel Humor geschildert …

    Schreibstil:
    Als freie Journalistin und Kolumnistin weiß Julia Karnick wie man schreibt und seine Leser bei Laune hält. Die Geschichte an sich hat mich tief berührt und ich musste das Buch des Öfteren zur Seite legen, einfach weil ich beim Lesen schon eine halbe Depression bekommen habe – wie kann man diese ganze Schei** nur durchmachen? Auf dieser Baustelle hat ja wirklich nichts geklappt! Ich bin sehr froh, dass der Hausbau (vor über 20 Jahren) bei meinen Eltern ohne einen Mangel funktioniert hat und ich auch im Bekanntenkreis habe ich zwar von Baupannen gehört, aber nie, dass solche Mängel aufgetreten sind. Daher habe ich mich zwischenzeitlich immer wieder gefragt, ob die Dinge wirklich so passiert sind, wie sie denn geschildert wurden. Im Buch steht ganz klar: Ja, alles so passiert! Gruselig und authentisch wird also beschrieben, wie sich die Handwerker verhalten, was nicht klappt und die Folgen dazu. Auch wird nach jedem Kapitel aufgerechnet wie hoch die Baunebenkosten sind und was man dafür bekommt – oder eben auch nicht. Dennoch werden die ganzen Pannen und die Depression der Autorin locker flockig niedergeschrieben, frei nach dem Motto: Wenn du nicht weinen kannst, dann lache.

    Cover:
    Das Cover spiegelt genau das wieder, was das Buch beinhaltet: Alles geht zu Bruch!

    Fazit:
    Für Menschen, welche überlegen zu bauen könnte es ein halber Ratgeber sein „worauf sollte man achten“ und „wo könnte viel passieren“, es kann aber auch sein, dass nach dem Lesen das Bauvorhaben komplett abgebrochen wird, einfach weil man zu viel Angst bekommen kann, wenn man liest was alles passieren kann.  Für Leute, welche schon gebaut haben ist dieses Buch eine schöne Lektüre um das eigene Bauvorhaben rückblickend zu betrachten. Alles in allem ist das Buch gut geschrieben und ein schöner Zeitvertreib, daher gebe ich 3 Sterne. Eine Leseempfehlung ist hier wohl schwer zu geben und muss von Fall zu Fall betrachtet werden 

  12. Cover des Buches Ein Mann namens Ove (ISBN: 9783596704798)
    Fredrik Backman

    Ein Mann namens Ove

     (774)
    Aktuelle Rezension von: lenih

    Ove ist wirklich ein anstrengender Nachbar. Er ist ein alter Griesgram, der nichts Besseres zu tun hat, als jeden Morgen erst einmal in seinem Wohnviertel eine Kontrollrunde zu drehen, Falschparker aufzuschreiben und die Anwohner auf sonstige Verstöße gegen die zahlreichen Regeln und Verordnungen aufmerksam zu machen, die in der Siedlung herrschen. An allem und jedem hat er etwas auszusetzen. Und außer ihm scheint auch niemand irgendetwas richtig zu können, ob es nun das Einparken ist, das Reparieren eines Fahrrads oder das Mülltrennen. Er fühlt sich nur von Stümpern umgeben. Doch schaut man hinter die mürrische Fassade, dann ist Ove einfach nur ein einsamer Mann. Seine Frau Sonja, die er über alles geliebt hat, ist verstorben und dann wird er auch noch vorzeitig in den Ruhestand versetzt. Niemand braucht ihn mehr und so beschließt er, seinem Leben ein Ende zu setzten. Doch das gestaltet sich schwieriger als gedacht, obwohl Ove doch alles perfekt vorbereitet und geplant hat. Und zu allem Überfluss ziehen auch noch die schwangere Parvaneh, ihr Mann Patrick und deren Töchter in das Haus nebenan ein und fahren als erstes einmal Oves Briefkasten über den Haufen.

    Der Roman „Ein Mann namens Ove“ erschien in Deutschland im Jahr 2014 und führte wochenlang die Bestsellerlisten an. Warum, kann ich nach der Lektüre sehr gut verstehen. Doch um mit Fredrik Backmans titelgebender Figur warm zu werden, braucht man als Leser:in schon ein paar Seiten. Denn Ove ist anfänglich wirklich ein nerviger und kleinkarierter Pedant, der seinen Mitmenschen das Leben schwer machen kann. Seine mürrische Art führt dabei allerdings auch immer wieder zu einigen unfreiwillig komischen Momenten. Natürlich war Ove nicht immer so ein unsympathisches Ekelpaket. Wie es dazu kam, erfährt man mit der Zeit und bekommt nach und nach einen völlig anderen Eindruck von ihm. Denn Ove hat in seinem Leben einige schwere Schicksalsschläge zu verkraften gehabt. Und das schon während seiner Kindheit. Erst als er seine spätere Frau Sonja kennenlernt, erkennt Ove, wie schön das Leben sein kann. Nach ihrem Tod empfindet Ove daher nur noch Leere und Hoffnungslosigkeit. Doch als seine neuen Nachbarn einziehen und ihn scheinbar einfach nicht in Ruhe sterben lassen wollen, wendet sich das Blatt. Zunächst lässt Ove sich nur widerwillig von ihnen in alles Mögliche wie etwa Fahrdienste oder Babysitting einspannen, doch mit der Zeit erkennt er, was ihm fehlt und was er sich im Leben wünscht. Verbundenheit.

    Fredrik Backman hat mit „Ein Mann namens Ove“ eine Geschichte geschrieben, die direkt aus dem Leben gegriffen sein könnte. Er versteht es, seine Leser:innen für Ove einzunehmen, trotz dessen anfänglich so grantiger und abweisender Art. Das Buch hat eine Menge witziger Stellen zu bieten, aber auch die Taschentücher sollte man eventuell in Reichweite haben. Denn Oves Lebensgeschichte ist zuweilen sehr traurig. Gleichzeitig ist es sehr rührend und herzerwärmend mitzuerleben, wie Ove sich wandelt. Natürlich habe ich auch viele der anderen Figuren ins Herz geschlossen, ganz vorn dabei ist die resolute Parvaneh. Durch sie und ihre Hartnäckigkeit wird Ove klar, dass es keinen Sinn macht, immer nur an anderen rumzumeckern sondern sich selbst und seine Fähigkeiten in eine Gemeinschaft einzubringen. Die Kernthemen des Romans sind Hilfsbereitschaft, Freundschaft und Zusammenhalt. Besonders in einer Gesellschaft, in der es selbstverständlich geworden ist, dass das Leben sich nur noch in der eigenen kleinen Familie bis zur Grundstücksgrenze abspielt, ist dieses Buch ein schöner Appell dafür, auch mal über den Gartenzaun und hinter Fassaden zu schauen, sich zu öffnen und teilzunehmen am Leben anderer, füreinander einzustehen und sich gegenseitig zu unterstützen. Und vielleicht sogar dafür, einfach mal alle Fünfe gerade sein zu lassen. Wobei... nein, doch nicht, Ordnung muss sein! 😉 

    Ich jedenfalls hatte beim Lesen sehr viel Spaß und gebe diesem Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung. Übrigens: Auch der Film lohnt sich sehr, denn die Buchvorlage wurde darin, meiner Meinung nach, hervorragend umgesetzt.

     

  13. Cover des Buches Wollsockenwinterknistern (ISBN: 9783739672731)
    Karin Lindberg

    Wollsockenwinterknistern

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Lesewuermchen

    ...und der Klappentext gefiel mir auch. Ich lese gerne und oft, aber bis ich auf Seite 60 war, zog sich die Geschichte ewig hin. Bis Seite 60, höchstens bis Seite 80, bekommt ein Buch eine Chance. 

    Marie ist 29. Ihre Freundin schleppt sie mit zum Abi-Treffen, zu dem Marie keine Lust hat. Dort trifft sie ihren alten Jugendfreund Lennard wieder. Ihre Freundin hat sie zur Versteigerung eingetragen - und Marie stellt sich widerwillig  auf die Bühne. Wirklich? Sagt man mit 29 Jahren wirklich nicht "Nein!"? Lennard ersteigert sie für ein Date, das aber noch auf sich warten lässt.

    Ihre Mutter beschafft ihr Arbeit, wahrscheinlich dann auch noch eine Wohnung vermute ich.

    Das war es dann für mich auch schon so ziemlich.

    Marie und ihre Freundinnen fand ich einfach nur nervig. Maries Gefühle - er liebt mich, ach nee, der verarscht mich nur - konnte ich nicht nachvollziehen. Sie ändern sich für mich zu schnell und sie kommt mir vor wie ein unreifer Teenager.

    Mit keinem der Personen, die ich kennenlernte, konnte ich warm werden. Sie erschienen mir alle platt, farb- und leblos.

    Von der Inhaltsangabe hätte ich mir mehr versprochen; da hätte man sicherlich mehr rausholen  können. 

    Das Cover hat mich hiier leider getrogen....


  14. Cover des Buches Regenroman (ISBN: 9783442469161)
    Karen Duve

    Regenroman

     (136)
    Aktuelle Rezension von: liyah40

    Ich entdeckte das Buch in einem hiesigen Secondhand-Buchladen und da ich Taxi sehr mochte, nahm ich es mit.

    Karen Duve erzählt die Geschichte eines jungen Ehepaars, dass kaum das sie sich kennengelernt haben, heirateten. Leon ist ein erfolgloser Schriftsteller der sich an Gedichten versucht, Martina ist Mitte zwanzig, eine bildschöne, unsichere Frau, die unter Bulimie leidet. Harry, Leons bester Freund, vermittelt ihm einen Auftrag: Er soll die Biografie des Zuhälters und Boxers Pfitzners schreiben. Pfitzner gibt ihm einen Vorschuss und seinen alten Mercedes, den Rest bekommt er nach Fertigstellung des Buches. Endlich besitzt Leon Geld und träumt von einem eigenen Haus im grünen und zieht mit seiner Frau gen Osten. Dort finden sie in einem kleinen Dorf ein Haus, umgeben von einem Moor, die Natur fasziniert Leon und er träumt von einer großen Schriftsteller Karriere.

    Es regnet, es regnet ununterbrochen, dass Haus ist klamm, feucht und voller Schimmel, vergeblich versucht das Ehepaar, beide mit zwei linken Händen ausgestattet, das Haus in Schuss zu kriegen, was ihnen nicht gelingen mag. Ihre nächsten Nachbarn sind zwei seltsame Schwestern, doch freundet Martina sich mit der burschikosen Kay an, die ihnen von da an zur Hand geht. Dem Ehepaar ist ein Hund zugelaufen und Martina macht es sich zur Aufgabe ihn zu retten, aber immer mehr bekommt man das Gefühl, dass er Martina rettet, in diesem zunehmend beklemmenden Leben, denn nicht nur der Regen schlägt aufs Gemüt, sondern auch Pfitzners Besuche, der nicht zufrieden mit Leons arbeiten ist und zunehmend Druck ausübt...

    Ein atmosphärisch dichter Roman, die Geschichte kriecht in den Leser, wie die Feuchtigkeit in das Haus. Ein Buch das einen an manchen Stellen ekelt, dass einen Schmunzeln lässt, dass einen von Anfang an in seinen Bann zieht. Schnappt euch eine Decke und eine schöne Tasse Tee und fangt an zu lesen- es lohnt sich!

     

  15. Cover des Buches Leg dich nicht mit Mutti an (ISBN: 9783404166480)
    Eva Völler

    Leg dich nicht mit Mutti an

     (72)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Das Buch hat einen flüssigen Schreibstil,  Der einem hilft schnell ins Buch einzutauchen.

    Die Charaktere sind alle wunderbar beschrieben worden und man kann sich gut in sie hineinversetzen. Sie sind alle unterschiedlich und dennoch schließt man sie sofort ins Herz.

    Die ganze Geschichte ist schon ziemlich witzig. Ich möchte nicht mit meiner Mutter und mit meiner Schwiegermutter zusammen mehrere Wochen auf einer Baustelle wohnen.

    Das Buch ist sehr witzig formuliert worden. Die Geschichte ist gut aufgebaut worden und auch an manchen Stellen ziemlich spannend. Natürlich ist auch ein bisschen für das Herz dabei.

    Klare Weiterempfehlung.

  16. Cover des Buches Das Dach muss vor dem Winter drauf. Die Online-Omi baut ein Haus (ISBN: 9783742410047)
    Renate Bergmann

    Das Dach muss vor dem Winter drauf. Die Online-Omi baut ein Haus

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Tine_1980

    Die Online-Oma Renate Bergmann baut ein Haus! Nach einem kleinen Missgeschick überlegt sie, wie sie das im höheren Alter alleine hinkriegen soll. Da ihr Neffe Stefan noch mal Nachwuchs bekommt und die Berliner Wohnung zu klein ist, muss eine Lösung her. Wie gut, dass ihr einfällt, dass ihr 3. Mann ihr ein Grundstück hinterlassen hat und so wird ein Haus gebaut.

     

    Renate Bergmann ist mit ihren 82 Jahren doch noch sehr rüstig und lebt alleine in ihrer Wohnung in Berlin. Da unterhält sie sich mal etwas länger an der Haustüre und es passiert, dass die Kartoffeln anbrennen. Ja was soll nur aus ihr werden, wenn es immer schlimmer wird? 

    Als sich die Umstände ergeben, dass ihr Neffe und seine Frau das zweite Kind erwarten und die Wohnung zu klein ist, muss doch eine Lösung her. Diese findet sich in der Erinnerung von Frau Bergmann, denn da war doch noch ein Grundstück und schnell ist die Entscheidung getroffen und das Haus geht in die Planung. 

    Der Charakter ist einfach super gewählt. Ich kannte sie bisher noch nicht, doch war ich sofort an der Story gehangen. Sie war so wunderbar direkt, genau so, wie man sich eine ältere Oma vorstellt, die schon wahnsinnig viel erlebt hat und dieses Wissen auch gerne weitergibt. Man lauscht ihren Erzählungen, auch wenn sie sich vom hundertsten ins tausendste redet und man nach ein paar Minuten erstmal kurz überlegen muss, wie die Unterhaltung gerade den Anfang nahm. Aber dies macht überhaupt nichts, denn man lauscht ihr einfach gerne. 

    So ein Hausbau ist ja auch etwas ganz Besonderes und geht mit vielen Tücken einher. Von der Genehmigung, bis hin zur Planung aller Handwerker und dem Richtfest, sind hier doch viele Sachen zu bedenken. So bekommt man viele Anekdoten, von früher und von heute und erlebt so einiges. 

    Renate Bergmann ist genauso, wie ich mir eine 82 Jahre alte Berlinerin vorstellen würde. Mit viel Klatsch und Tratsch und ihrer Berliner Schnauze wird einem beim Hören bestimmt nicht langweilig. Ihre Versprecher und die alten Ansichten, mit denen sie uns junge Leute ab und zu etwas aufs Korn nimmt, geben dem Ganzen eine gewisse Würze. 

    Die Sprecherin Carmen-Maja Antoni ist genau die Richtige für diese Rolle und hätte nicht besser ausgewählt werden können. Sie schafft es mühelos, den gewissen Charme und die patente Art von Renate Bergmann zum Hörer zu transportieren. 

     

    Die Online-Oma hat mich super unterhalten, mit ihrer direkten, humorvollen Art und Weise hat es sehr viel Spaß gemacht, der Erzählung zu lauschen. Perfekt für Zwischendurch und wenn man unbedingt mal wieder was zum Schmunzeln braucht.

  17. Cover des Buches Das Dach kommt später (ISBN: 9783746628561)
    Murat Topal

    Das Dach kommt später

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Katzenpersonal_Kleeblatt
    Mit einer seiner ersten Gedanken, als seine Frau ihm mitteilte, dass sie schwanger wäre, war... Die Wohnung ist zu klein. 40 m² für 4 Personen sind dann definitiv zu klein, das kann man drehen und wenden wie man will, der Platz wird nicht mehr. Nach anfänglichen Überlegungen, wie das Problem lösbar wäre (Mietwohnung fällt schon mal aus - man will den Miethaien ja nicht das Geld in den Rachen werfen), bleibt die Entscheidung, wir kaufen ein Häuschen. Das nächste Problem ist, dass sich Murat und seine Frau Ann-Marie nicht wirklich einig sind in dem, was sie wollen. Letztendlich einigen sie sich darauf, dass sie bauen wollen. Ein Grundstück in Beverly Britz ist recht schnell gefunden und auch nicht so teuer, auch wenn da noch ein Häuschen drauf steht, dass dann ganz nebenbei noch mit entsorgt werden muss. Und nun geht der ganze Wahnsinn erst so richtig los, der Kampf ist eröffnet... Ich kann nach der Lektüre des Buches mit gutem Gewissen behaupten, dass ich lange nicht mehr so schmunzelnd und doch schadenfroh über das Unglück anderer gelesen habe. Murat, der Sohn einer deutschen Mutter und einem türkischen Vater ist mit der gebürtigen Schwäbin Ann-Marie verheiratet. Murat, der sich vor kurzem als Comedian selbständig gemacht hat und nicht mehr Beamter bei der Polizei ist, bekommt mit den Banken das erste, nicht ganz unwesentliche Problem der Finanzierung zu spüren. Der Leser hat die Gelegenheit Murat bei all seinen Baufortschritten hautnah begleiten zu können. Sei es bei der Finanzierungsfindung, beim Erstellen des Grundrisses oder beim Bau direkt. Es geht nichts, aber auch gar nichts nach Plan, sehr zur Freude des Lesers. Murat, ein ausgesprochen sympathischer, aber nicht ganz kompetenter Bauherr übernimmt sich ein wenig mit seiner Selbsteinschätzung. Gute Ratschläge gibt es sowohl von seiner Familie auf typisch Berliner-Deutsch, wie auch in einem gepflegten Schwäbisch seitens seiner Schwiegereltern. Schön, wenn man dann der Meinung ist, man kann und weiß es besser. Wie durch ein Wunder umkurvt Murat viele Pannen und kann sie gerade mal noch so ausloten. Er balanciert zwischen Job, wo er als Comedian natürlich auch oftmals auswärts gastiert, Familienleben, das doch eher auf der Strecke bleibt und der Beaufsichtigung des Baugeschehens. Pleiten, Pech und Pannen sind vorprogrammiert und ohne den Zusammenhalt und Hilfe seiner Familie und Freunde wäre dieser Hausbau nie bis zum glorreichen Ende gekommen. Für den unbedarften Leser eine entspannende Lektüre. Interessieren würde mich aber wirklich, wieviel davon in der Realität passiert ist ...
  18. Cover des Buches Sonnenschein zum Frühstück (ISBN: 9783845841724)
    Michael Holland

    Sonnenschein zum Frühstück

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    》INHALT:

    Alles über Pflanzen

    Hast du dich schon mal gefragt, woher dein Frühstücksmüsli kommt? Wusstest du, dass deine Schuhsohlen von einer Pflanze stammen? Dieses wunderschön illustrierte Buch gibt den Pflanzen der Welt endlich die Ehre, die ihren gebührt, und zeigt, wie sehr sie unser Leben durchdringen – von der Minze in der Zahnpasta bis zur Baumwolle im T-Shirt.

    Wofür brauchen wir Pflanzen? Kurz gesagt: für alles. In diesem Buch lernst du, was Pflanzen eigentlich sind und wie sie funktionieren, aber auch, wie du tagtäglich mit ihnen zu tun hast. Komm mit auf eine Entdeckungsreise zu diesen erstaunlichen Lebewesen!

     

    》EIGENE MEINUNG:

    Keine Frage, bei diesem Buch hat mich die farbenfrohe Umschlaggestaltung vom ersten Augenblick an fasziniert und gefesselt! Was für ein Cover! Was für eine Gestaltung! Es ist einfach traumhaft, dass sich diese schönen und so außergewöhnlichen Illustrationen über alle Seiten des Buches erstrecken und die vielfältigen Informationen zu unseren grünen Mitbewohnern transportieren und zu jeder Zeit bereichern! Die detailreichen Seiten laden zum Entdecken ein.

    Als Zielgruppe wird ein Lesealter von 8 bis 10 Jahren angegeben. Die Informationen im Buch sind sehr breit gefächert und lassen durchaus einen tiefergehenden Wissensgewinn zu. So war ich, als Dipl.-Ing. für Gartenbau, erstaunt, dass bei allen Pflanzennamen in Klammern auch die botanischen/wissenschaftlichen Namen dazu genannt werden. Ich stelle schon in Frage, ob ein 8jähriger Leser/eine Leserin alles im Buch erfassen und begreifen kann, aber ein gemeinsames Lesen und Entdecken macht hier auch den Erwachsenen große Freude!

    Die Texte sind knapp und doch informativ gehalten, meist als Kästchen oder kleinere Abschnitte formatiert. Die angesprochenen Themengebiete sind sehr umfassend:

    • Bestäubung, Keimung, Wachstum, Pflanzenorgane, Fossilien
    • Verwendung von Pflanzen als Nahrung, Kleidung, bei Sportgeräten, Musikinstrumenten,…
    • Evolution, Lebensräume von Pflanzen und ihre Anpassungen daran
    • Heilpflanzen, Giftpflanzen, Fallensteller, Düfte und Gerüche
    • Einblick in Pflanzenfamilien, Landwirtschaft, Umweltschutz
    • Pflanzentechnologie und Pflanzenrekorde
    • uvm.

     

    Hinzu kommen Aktionsseiten mit verschiedenen Pflanzenexperimenten zum Selber- und Nachmachen, wie einem Pflanzenlabyrinth, Schleim aus Maisstärke, Pflanzendruck etc. Am Ende des Buches befindet sich ein ausführliches Glossar mit vielen Fachbegriffen. Das Buch wandert auf jeden Fall auf meine Idee-Liste für Geschenke – da kommt Freude auf!

     

    》FAZIT:

    Dieses Buch lässt nicht nur Kinderaugen, sondern auch die Augen Erwachsener auf Entdeckungsreise gehen: Jede Seite besticht mit abwechslungsreichen und sehr außergewöhnlichen Illustrationen. Dazu kommt eine Menge an spannender Informationen und verschiedenen Pflanzenexperimenten! Toll!

  19. Cover des Buches Wandelgermanen (ISBN: 9783502110514)
    Oliver Uschmann

    Wandelgermanen

     (149)
    Aktuelle Rezension von: literat
    Ich kann leider mit der Sorte Humor von Herrn Uschmann nichts anfangen. Ist mir alles zu wenig realistisch, zu abgehoben, zu viel Tamtam um wirklich Belangloses.
  20. Cover des Buches Karl Konrads heimliches Afrika (ISBN: 9783548285795)
    Florian Beckerhoff

    Karl Konrads heimliches Afrika

     (33)
    Aktuelle Rezension von: badwoman

    Karl Konrad lebt in einem kleinen sterbenslanweiligen Ort. Sein Vater und sein Bruder sind nach Afrika ausgewandert und er muss sich um seine pflegebedürftige Mutter kümmern. Die Tage vergehen in einem immer wiederkehrenden Einerlei. Bis eine Karte von seinem Bruder aus Afrika eintrifft. Karl stellt plötzlich sein ganzes Leben auf den Kopf und baut sich mit zwei schwarzen Helfern, Alfred und Ephraim, die gerade zur rechten Zeit im Dorf auftauchen, sein eigenes Afrika, mitsamt Zebras, einem Flusspferd und Straußenküken. Dann stößt auch noch die schwangere Elke, einzige junge Frau des Ortes und damit heißbegehrt von den männlichen Bewohnern, zu Karl, seiner Mutter, Alfred und Ephraim. Am Anfang ist es ein wunderbrer Ort, verborgen vor den anderen Dorfbewohnenrn und voller Harmonie. Doch dann kommt der Winter...

    Das Buch "Karl Konrads heimliches Afrika" ist ein außergewöhnliches Buch. Der Leser lernt hier ein ödes Dorf kennen, in dem außer den Treffen in der Dorfkneipe oder im Fleischerladen rein gar nichts passiert. Es ist ein trauriges Leben, in dem eine Karte aus Afrika für die ganze Dorfgemeinschaft ein aufregendes Ereignis ist. Florian Beckerhoff hat die Trostlosigkeit sehr gut beschrieben. Was aber dann kommt, erscheint an manchen Stellen schon ein wenig abstrus, so dass ich mich nicht vollkommen auf diese Geschichte einlassen konnte. Sie ist schön geschrieben, leicht und flüssig zu lesen, aber der Inhalt hat mich nicht ganz überzeugt, auch wenn viele liebenswerte Passagen dabei sind.

  21. Cover des Buches BAUhERrNOPFER (ISBN: B0076P48ZA)
    Sebastian H. Geyer

    BAUhERrNOPFER

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Schritt für Schritt erklärt: Wie wird ein Haus gebaut? (ISBN: 9783551250155)
    Ruth Gellersen

    Schritt für Schritt erklärt: Wie wird ein Haus gebaut?

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Reihe Schritt für Schritt erklärt, was Kinder wissen wollen!



     
    Der Carlsen Verlag hat dies in dieser Reihe verschiedenen Themenbereichen aufgegriffen, die sich an der Erfahrungs- und Alltagswelt der Kinder orientieren.


    Hier nun das Thema Hausbau, dass sicherlich viele Kinder in ihrer Familie mitbekommen.
    Noch dazu ist Baustelle immer eine Faszination für Kinder.


    Hier bekommen wir einen ganz umfassenden Eindruck von der Arbeit wie ein Haus geplant wird bis zur Fertigstellung des Gebäudes.
    "Was macht der Bauzaun auf dem Bolzplatz"
    leitet die Geschichte des Hausbaus ein. 
    Malte und seine Freunde entdecken eines Tages., dass mitten auf ihrem Bolzplatz ein Zaun aufgestellt wurde. Während sie sich noch ärgern und wundern kommt ein Junge auf sie zu, der ihnen erklärt, dass dort das neue Haus der Familie gebaut wird. Er hat sogar einen Plan von dem neuen Haus, den er stolz ausbreitet und den staunenden Jungen  vorstellt.
    Er erzählt von einem Bauingenieur und einem Architekten, die Pläne am Computer erstellt haben. Nun soll der Bau beginnen.
    "Vom Papier auf die Wiese"
    beschreibt die vielfältigen Aufgaben, die erledigt werden müssen, damit später dort ein Haus steht.
    Es gibt einen Vermesser, der durch eine Art Kamera  auf einem Stativ schaut. Das ist ein "Tachymeter" wird erklärt. Auch ein Bagger rollt an, der unter anderem Gräben für Wasser- und Elektroleitungen graben muss.
    "Fester Boden unter den Füßen"
    erzählt von den Arbeiten des Beton gießen.
    "Stein auf Stein"
    Stein auf Stein wird nun das Haus hoch gemauert. Malte darf sogar helfen die Steine im Mörtelbett zu verlegen.
    Bald schob kann man erkennen das es ein Haus wird. Man erkennt die Giebelwände und die Öffnungen für Türen und Fenster.
    "Wie kommt das Dach aufs Haus"
    erklärt die Arbeit der Zimmerleute. Daran anschließend müssen die Dachdecker kommen, die das Dach eindecken, damit es nicht ins Haus regnet.


    "Wie kommt das Klo ins Bad"
    beschreibt die vielfältigen Arbeiten im Innenausbau.
    Der Installateur, die Maler und Plattenleger sind nur drei der wichtigen Gewerke die am Innenausbau beteiligt sind. Der Estrich kommt auf den Boden wenn die Leitungen liegen. Nachdem der Estrich aufgetragen ist können Platten und Teppich verlegt werden.
    "Fast fertig"
    Bald schon kann die Familie einziehen. Doch wie Wohnen andere Menschen in fremden Ländern und wer baut noch so alles Wohnungen?
    All das und noch viel mehr wird in diesem wunderbaren Buch anschaulich erklärt. Viele kleine Klappen ermöglichen weitere Einblicke und liefern Hintergrundinformationen.
    Dabei wird auch auf die moderne Technik, wie Solarenergie eingegangen.


    Ein Buch das schon kleine Kinder anspricht und auch noch für größere sehr interessant ist.










  23. Cover des Buches Das war im Plan nicht eingezeichnet (ISBN: 9783426788585)
    Manuela Reibold-Rolinger

    Das war im Plan nicht eingezeichnet

     (4)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Als „Bauretterin“ ist Manuela Reibold-Rolinger für private Bauherren unterwegs. Seit über 25 Jahren setzt sie sich als Baufachanwältin dafür ein. Leider kommen ihre Mandanten erst sehr spät zu ihr, nämlich häufig erst dann, wenn der Fall schon aussichtslos zu sein scheint. Hier erzählt sie von ein paar ihrer eindrücklichsten Fälle.

    Erster Eindruck: Der Buchtitel zeigt schon, in welche Richtung die Probleme wohl gehen können… gefällt mir.

    Ich „kenne“ Frau Reibold-Rolinger aus der TV-Dokumentation „Die Bauretter“, wo sie als Anwältin zusammen mit dem Architekten John Kosmalla Bauherren und deren Projekte betreut. Das Team versucht dann einerseits den Bau fertigzustellen und andererseits die finanziellen Probleme zu lösen.

    Es ist sehr interessant, wieso die Autorin sich ausschliesslich für private Bauherren einsetzt, denn sie sagt, dass Privatleute im Gegensatz zur Bauindustrie so gut wie keine Lobby haben. Rund 40‘000 Baustreitigkeiten kommen jedes Jahr allein in Deutschland vor Gericht! Das ist eine immense Zahl. Die Autorin klärt den Leser über das „Who is Who“ im Baustellendschungel auf: Was ist z.B. ein Bauträger, Generalunternehmer und Generalübernehmer? Was zuweilen für den Laien doch nur Synonyme zu sein scheinen, ist im Detail dann doch sehr unterschiedlich – mit Folgen für den Bauherrn. Unverständlich, dass sich künftige Bauherren nicht häufiger frühzeitig juristische Hilfe holen, z.B. eben auch für die Prüfung eines Kaufvertrages. Schwarze Schafe im Baugewerbe sind oftmals gewiefte Rhetoriker, die genau wissen, was die Kunden hören müssen, um ihnen zu vertrauen – und um ihnen sodann das Geld abknöpfen zu können. Und wenn es eng wird für einige dieser Unternehmer lassen sie ihre Firma in den Konkurs laufen und eröffnen eine neue Firma! Bei Forderungen heisst es dann: „Damit habe ich nichts zu tun, die Firma gibt’s nicht mehr“.

    Das Buch hat sich zuweilen wie ein Krimi lesen lassen. Es ist schlimm, was diesen Mandanten widerfahren ist: Der vermeintliche Traum vom Eigenheim wurde zu einem Alptraum, bei dem über Jahre auf Baustellen gehaust werden musste, Beziehungen zerbrochen sind, es sogar zum Suizid gekommen ist oder die Prozesse erst nach 12 Jahren zu einem Ende kamen. Doch zum Glück gibt es auch erfreuliche Berichte, was einem wieder Hoffnung macht.

    Fazit: Falls ich mal Ambitionen haben sollte, ein Eigenheim zu erwerben, würde ich mir frühzeitig juristische Unterstützung holen. Schliesslich geht es hier um sehr grosse Summen, deren Investition ich gut abgesichert wissen möchte. Nicht zu vergessen – der eigene Seelenfrieden!

  24. Cover des Buches Mehr Wohnqualität durch sparsameres Bauen (ISBN: 9783795424947)

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