Bücher mit dem Tag "haushalt"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "haushalt" gekennzeichnet haben.

153 Bücher

  1. Cover des Buches Der Übergang (ISBN: 9783442469376)
    Justin Cronin

    Der Übergang

     (1.196)
    Aktuelle Rezension von: Raiden

    Die Charaktere sind richtig fantastisch. Die Geschichte ist durchgehend immer in Bewegung und reisst mit einigen Wendungen mit. Die Plausibilität ist nicht immer so ganz gegeben aber das wird gut kashiert. 

    Habe es jetzt zum dritten Mal gelesen. 

  2. Cover des Buches Magic Cleaning (ISBN: 9783499624810)
    Marie Kondo

    Magic Cleaning

     (257)
    Aktuelle Rezension von: Rose75

    Dieses Buch habe ich schon lange im Auge, weil ich mich gerne mit fernöstlichen Philosophien ( TCM, Feng-Shui,.. ) und Lebensführung beschäftige.  Mir ist bewusst, dass der Wohnraum auch 'energetisch'  Einfluss auf die Bewohner nimmt und ich bin davon ausgegangen, dass  dieses Buch auch auf die energetische Ebene eingeht.  Dieser energetische Aspekt zieht sich wie erwartet wie ein roter Faden durch das Buch und wer sich darauf einlässt, kann viel über sich selber erfahren. 

    Die KonMari-Methode ist eigentlich ganz einfach:

    1. In einem Rutsch in relativ kurzer Zeit, alles was einen nicht glücklich macht aussortieren und entsorgen/verkaufen

    2. Für den Rest einen  Aufbewahrungsort festlegen und die Sachen immer an diesen Platz zurücklegen.  

    Hört sich einfach an, hat aber auch seine Tücken und die zeigt Marie Kondo anhand eigener  Erfahrungen und Klientenberichten auf. 

    Durch die intensive Beschäftigung mit seinem Besitz und der Kernfrage "Macht mich dieses Teil glücklich?"  trainiert man sein Urteilsvermögen und seine Entscheidungsfähigkeit.  Das sind wichtige Eigenschaften, die man im Alltag gut brauchen kann. 

    Das Buch ist gut und flüssig zu lesen und dank der zahlreichen persönlichen Geschichten auch praxisnah und unterhaltsam. 


  3. Cover des Buches Der König der purpurnen Stadt (ISBN: 9783404152186)
    Rebecca Gablé

    Der König der purpurnen Stadt

     (586)
    Aktuelle Rezension von: sommerlese
    Im Jahr 2002 erschien der Roman "Der König der purpurnen Stadt" von der Königin der historischen Romane Rebecca Gablé im Bastei Lübbe Verlag.


    London im Jahr 1330: Nach dem Tod seiner Mutter geht der achtzehnjährige Jonah Durham bei seinem Cousin Rupert in dessen Tuchladen in die Lehre. Dort hat er einen schweren Stand, denn Rupert ist gewalttätig und zu Jonah oft ungerecht. Einzig seine Großmutter Cecilia schenkt ihm etwas Zuneigung. Jonah möchte ein erfolgreicher Tuchhändlerwerden, doch dazu muss er in der elitären Londoner Tuchhändlergilde aufgenommen werden. Als er König Edward und seiner Frau, Königin Philippa begegnet, kommt er seinem Traum näher. Er wird Hoflieferant und der jüngste Kaufmann in der Gilde. Gemeinsam mit Königin Philippa revolutioniert er den Londoner Tuchhandel. Mit seinem Erfolg erntet er auch Neid und wird zum Opfer von Intrigen.

    Diesen historischen Roman lässt die Autorin wieder im Mittelalter in England spielen, doch dieses Mal ist kein Adliger der Protagonist, sondern ein Kaufmann und Wollhändler aus London. Jonah Durham ist eine Figur, mit der man sich auf eine abenteuerliche Reise machen kann, denn sein Erfolg im Beruf, sein Aufstieg in die elitäre Tuchhändlergilde ist seinen Neidern ein Dorn im Auge. Er muss einiges einstecken, bis er diesen Aufstieg geschafft hat und auch danach hat er einige Feinde. Seine Liebe zur Königin Philippa macht die Sachen um einiges schwerer als es schon der Fall ist.


    Auch dieser Roman ist der Autorin wunderbar gelungen, das London des 14. Jahrhunderts und das damalige Kaufmannsleben zeichnet sich als Kopfkino ab und die Hauptfigur Jonah hat mit seinem Lebenswandel einige Intrigen und Abenteuer zu bestehen, die mit Liebe, Leid und Freud beim Leser für gute Unterhaltung sorgen.


    Es entsteht ein guter Einblick in die Gebräuche der Zünfte und Gilden und das Leben des Mittelstands wird hier authentisch nachempfunden. Aus dieser Sicht hat man eine neue Perspektive auf die Adelsherren, den König und die Ritter und lernt die politische und gesellschaftliche Struktur Londons kennen.

    Anhand einiger weiblicher Charaktere verdeutlicht die Autorin gezielt die Rolle der Frau im Mittelalter mit ihrer unterwürfigen Stellung, sie zeigt die vorherrschende Gewalt und Unterdrückung, jedoch ohne diese Rolle zu stark zu dramatisieren. Die Darstellung von Königin Philippa gefällt mir ausgesprochen gut, denn sie weiß sich trotz der Abhängigkeit von ihrem Mann durchaus geschickt und mit intelligenten Schachzügen zu wehren und ihre Interessen durchzusetzen.

    Es ist die Kunst der Autorin, ihren Charakteren Leben einzuhauchen und man kann sich gut in die Figuren hineinversetzten und ihr Handeln nachvollziehen, wenn auch nicht billigen. Mir erschien die Hauptfigur Jonah mit seinen negativen Zügen zwar nicht unbedingt als Sympathieträger, doch er wird damit auch glaubhaft. Gegen die anderen Romane fehlt es der Geschichte insgesamt ein wenig an Spannung.

    Doch auch dieser Roman ist wieder gut recherchiert und hat reichlich Unterhaltungspotential.
    Obwohl hier einige Figuren aus anderen Bänden eingebunden werden, ist dieser Roman eine eigenständige Geschichte.

    Am Ende lösen sich die Intrigen und Bosheiten von Jonahs Neidern und Gegner in Wohlgefallen auf, was einem Roman dieser Art einen guten Abschluss verpasst.


    In diesem Roman taucht Rebecca Gablé ins Tuchhändler-Milieu ein und bringt mit stimmiger Hintergrund-Zeichnung eine interssante Geschichte zu Papier, die mit ihren bisherigen Romanen vielleicht nicht ganz mithalten kann, aber dennoch für gute Leseunterhaltung sorgt.

  4. Cover des Buches Forbidden (ISBN: 9783841503077)
    Tabitha Suzuma

    Forbidden

     (818)
    Aktuelle Rezension von: AnimFlaym

    Das erste Buch bei dem ich lange geweint habe und die Ungerechtigkeit dieser Welt verflucht habe. Tabitha Suzuma schafft es, dass man seine gesamte Existenz in Frage stellt und das Leben auf einmal als ganzes anzweifelt.

    Dieses Buch sollte man nur lesen, wenn man in einer guten Verfassung ist!

  5. Cover des Buches Die Tochter der Wälder (ISBN: 9783426509067)
    Juliet Marillier

    Die Tochter der Wälder

     (396)
    Aktuelle Rezension von: Seitenhain
    "Ich hätte der siebte Sohn eines siebten Sohns sein sollen, aber die Göttin hat uns einen Streich gespielt, und ich war ein Mädchen."



    Das Mädchen Sorcha (sprich: Sor-ra) wächst, von ihren sechs älteren Brüdern behütet, in den Wäldern von Irland auf. Sie kennt viele Pflanzen und deren heilende Wirkung und ihr Vater besitzt die Ländereien von Sevenwaters.

    Eines Tages jedoch kehrt ihr Vater mit einer neuen Ehefrau heim, die nichts Gutes verheißt. Sorchas Leben stellt sich auf den Kopf und sie und ihren Brüdern wird ein unglaubliches Schicksal zuteil: die neue Frau verwandelt ihre Brüder in Schwäne und nur wenn Sorcha schweigend sechs Hemden aus der extrem schmerzenden Miere-Pflanze herstellt, können sie wieder zurückverwandelt werden.

    Als ob das nicht genug wäre, hat das Feenvolk ihren Weg mit einer extremen Prüfung nach der anderen versehen und der Leser kann nur hilflos zusehen, wie die kleine Sorcha eine unglaubliche Stärke und Kraft an den Tag legt.



    "Die Tochter der Wälder" ist der erste Band der Sevenwaters-Saga und löste beim Lesen in mir das gleiche Gefühl aus wie "Die Nebel von Avalon". Da es eines der Lieblingsbücher von Sarabandi ist, musste es auch auf meine Zu-Lesen-Liste. Glücklicherweise hat der Pan Verlag nun eine Neuauflage herausgebracht.

    Sorcha wächst mit den alten Wegen auf, sie ehrt die Göttin und kennt alle Rituale und Gebräuche zu den alten Feiertagen. Ihre Prüfung ist unglaublich nervenaufreibend und das Ende ist unheimlich spannend. Die letzten 140 Seiten habe ich in einem Rutsch gelesen und dabei öfters Tränen in den Augen gehabt, so schön ist es. Zum Glück ist das Ende nicht extrem traurig, sodass man mit einem Glücksgefühl zurückbleibt und nicht zwingend mit dem zweiten Band fortfahren muss.

    Eine fantastische Lektüre, die ich jedem empfehle, der sich für eines der folgenden Themen interessiert:

    - Die Macht und Kraft der Frau

    - Irland

    - Alte Götter, Traditionen und Gebräuche

    - Strategiespiele der Mächtigen, Verrat und Intrigentum

    - Familiengeschichten

    - Herdfeuergeschichten

    - .......

    Am Ende gibt es zudem einen praktischen Anhang mit Karten und Namenserläuterungen, sodass man zugleich ein wenig irisch(e Tradition) kennenlernt.
  6. Cover des Buches Die Farbe von Milch (ISBN: 9783961610006)
    Nell Leyshon

    Die Farbe von Milch

     (326)
    Aktuelle Rezension von: Melli_610

    Mit einem etwas anderem Buch meine ich, dass nicht besonders viel Wert auf Rechtschreibung und Satzzeichen gelegt wird. Dabei wird dem Buch einen individuellen Charme verliehen. Es wird von einer Jugendlichen im Alter von 15 Jahren geschrieben. Die Protagonistin beschreibt dem Lesenden einen Ausschnitt aus ihrem Leben, wobei Themen wie Gewalt und sexuelle Übergriffe angesprochen werden. Sie kommt aus armen Hause, muss schon in jungem Alter arbeiten und wird eines Tages zum Pfarrer geschickt, damit sie sich um seine kranke Frau kümmert. 

    Meiner Meinung nach ist das Buch insgesamt spannend, in der Mitte jedoch etwas langwierig.

    Trotzdem würde ich es jedem empfehlen, der einen anderen Schreibstil zum Lesen ausprobieren möchte.

  7. Cover des Buches Gute Geister (ISBN: 9783442714506)
    Kathryn Stockett

    Gute Geister

     (668)
    Aktuelle Rezension von: monerl

    Meine Meinung
    Dies ist ein Buch, das nicht zu lange in den Regalen ein ungelesenes Dasein fristen sollte, wie es bei mir der Fall war. Einmal begonnen konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen!

    Kathryn Stockett lässt im Buch ihre drei Protagonistinnen erzählen. So erfährt man über die Geschehnisse aus Sicht von Aibileen, Minny und Miss Skeeter. Dies sorgt für intensivere Einblicke in die schwarze wie auch weiße Community von Jackson und steigert die Spannung. Zudem erzeugt dieser Schreibstil Nähe zu den Figuren.

    Als Leser*in wird man regelrecht in die Zeit der 60er Jahre versetzt, als es die gesetzliche Rassentrennung und Diskriminierung von Schwarzen in den USA gab.

    Viele reiche, weiße Haushalte leisteten sich ein schwarzes Dienstmädchen und behandelten es oftmals als Eigentum, mit dem man tun und lassen konnte, was man wollte. War das Arbeitsverhältnis zwischen der Familie und dem Dienstmädchen, wenn die Familie nicht (mehr) zufrieden war, aufgelöst worden, war es überaus schwer für das schwarze Dienstmädchen eine neue Arbeit zu finden. Die schwarzen Frauen waren abhängig von ihren weißen Arbeitgeber*innen, da es für sie kaum andere Arbeit gab.

    Umso riskanter, wie auch gefährlich war es für Aibileen und Minny Miss Skeeter bei ihrem Buch zu helfen, legte es doch die wahren Geschichten offen, was schwarze Dienstmädchen bei ihren weißen Arbeitgebern so alles erlebten.

    Die Spannung, wie das Buch ausgehen würde, war kaum auszuhalten. Mit dem Wissen, wie schnell seinerzeit schwarze Menschen verurteilt oder auch vom Ku Klux Klan getötet wurden, machten ein gutes wie auch schlechtes Ende möglich.

    Ich habe die wunderschöne Sonderausgabe, deren Cover aus bedrucktem Ganzleinen ist, das sich wundervoll anfühlt. Zudem gibt es hier auch einige Kochrezepte aus dem Buch von Minny, der besten Köchin in Jackson.


    Fazit
    Ein wunderbares Buch, das aufklärt, aufrüttelt, Augen öffnet und aufzeigt wie schlimm es ist und wie furchtbar sich Menschen fühlen, wenn man sie zu Menschen zweiter Klasse degradiert. Es blickt zurück in eine historisch traurige Zeit, die sich zwar gebessert hat, aber den Leser*innen, in Verbindung mit den derzeitigen Nachrichten, auch vor Augen bringt, dass wir heute weder in den USA, noch in Deutschland oder woanders auf der Welt es geschafft haben, Rassismus auszumerzen.
    Solange es den Slogen #BlackLivesMatter gibt, so lange sind wir noch nicht am Ende mit der Aufklärung und dem Kampf gegen Rassismus!

  8. Cover des Buches Magic Cleaning: Wie Wohnung und Seele aufgeräumt bleiben (ISBN: 9783499628955)
    Marie Kondo

    Magic Cleaning: Wie Wohnung und Seele aufgeräumt bleiben

     (36)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Auch der Nachfolger (die Fortsetzung?) Magic Cleaning 2 von Marie Kondo ist wieder in fünf große Kapitel mit vielen Unterabschnitte gegliedert:


    Das Glücksgefühl erkennen

    Wie schaffe ich ein gemütliches Heim?

    Das große Glück der Ordnung

    So geht Ordnung in der Küche

    Ordnung im Leben schaffen


    Auch hier berichtet Marie Kondo wieder von ihren Erfahrungen mit Klienten, die sie um Hilfe gebeten habe. Das Buch enthält weitere Aufräumtipps, die jedoch weniger allgemein, als viel mehr speziell sind. Der Tenor bleibt jedoch der selbe: erst ausmisten, dann nach Kategorien getrennt aufräumen.

    Ein wirklich großen Anteil in diesem Buch hat die bekannte KonMari-Methode, das Zusammenfalten der Kleidung. Marie Kondo ist keine Verfechterin davon, KLeidung aufzuhängen - sie legt wirklich alles zusammen. Von der Daunenjacke bis zum Slip hat sie ihre bestimmte Technik, die sie zu fast jedem erdenklichen Kleidungsstück in dem Buch mit Zeichnungen erläutert. Das ist als lange Erklärung ermüdend zu lesen und als Technik für deutsche (europäische?) Haushalte eher untypisch. Mir persönlich gefällt es einfach nicht, T-Shirts und Pullover, Jeans und Röcke etc. zu Pakten zu falten und aus Socken Sushi-Röllchen zu machen. Auch kann ich mir nicht vorstellen, Jacken und Blusen zu falten statt sie aufzuhängen - selbst wenn das platzsparender sein sollte.

    Ganz ehrlich - Magic Cleaning 2 bietet keine neuen Erkenntnisse. Wer Magic Cleaning gelesen hat, hat das Prinzip von Marie Kondo verinnerlicht und kann dies in allen Räumen oder für alle Schränke analog umsetzen.

  9. Cover des Buches Dämonen zum Frühstück (ISBN: 9783453532830)
    Julie Kenner

    Dämonen zum Frühstück

     (80)
    Aktuelle Rezension von: LynnCarver
    Die Kurzbeschreibung passt.
    Ich hab jede Minute genossen. Und obwohl Jahre her, daß ich es las, mußte ich sofort die anderen drei Bände besorgen, als mir der 1. Roman in die Hände fiel. :-)
    Wer Buffy liebt, Kate MacAllisters Drachen verschlingt, wird auch diese Reihe lieben!
  10. Cover des Buches Göttin in Gummistiefeln (ISBN: 9783442478033)
    Sophie Kinsella

    Göttin in Gummistiefeln

     (782)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Samantha Sweeting ist Anwältin bei der erfolgreichen Kanzlei Carter Spink. Ihr Leben dreht sich um Termine, ständige Erreichbarkeit und nur einem Ziel: Endlich Seniorpartnerin werden!

    Doch dann passiert ihr ein misslicher Fehler, der ihre Karriere und auch ihr ganzes Leben in Frage stellt. Um der Situation zu entfliehen, steigt sie Halb über Kopf in den nächsten Zug ein und erlebt so das Abenteuer ihres Lebens.

    Mir hat der Schreibstil total gut gefallen. Er ist schön flüssig.

    Das Leben in einer Kanzlei, das weitestgehend aus Erfolgsorientiertheit, Ellbogenverhalten, Skupellosigkeit und Unmenschlichkeit gezeichnet ist, wurde realitätsnah dargestellt. Auch war es immer von Bedeutung, wie man sich nach außen hin präsentiert und was andere von einem denken. Für Samantha besteht das Leben nur aus Arbeit, etwas anderes kann sie sich einfach nicht vorstellen. Sie merkt gar nicht, wie viel Einfluss die Arbeit auf ihr Leben hat und will das auch nicht wirklich realisieren.

    Samantha als Protagonistin gefällt mir richtig gut. Ihre Gedanken und Gefühle konnte man gut nachvollziehen. Auch war es für sie eine komplett neue Erkenntnis, dass es Menschen gibt, die sie so mögen wie sie ist. Unabhängig davon, ob sie Fehler macht oder nicht. Sie bekommt viel Mut zugesprochen und Unterstützung von allen Seiten. Jeder mag sie so wie sie ist.

    Durch ihren neuen Job lernt sie mit spontanen Situationen umzugehen, Schwäche zu zeigen und auch um Hilfe zu bitten. Dies war während ihrer Anwaltskanzlei undenkbar.

    Auch wurde gut Samanthas innere Zerrissenheit zwischen ihrem ehemaligen Job und ihrem jetzigen Leben dargestellt. Mir hat Samanthas Entwicklung wirklich gut gefallen und sie hat recht: Ihr neues Ich passt nicht mehr zu ihrem alten Leben! :D

    Mir hat die Geschichte total gut gefallen. Sie war unterhaltsam, aber auch erschreckend realistisch und lehrreich.

  11. Cover des Buches Weiberabend (ISBN: 9783426510858)
    Joanne Fedler

    Weiberabend

     (189)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    So ist die Überschrift des Klappentextes, die mich neben dem zarten Cover dazu bewog, das Buch bei mir aufzunehmen.

    Das Thema wurde so oder ähnlich schon mehrmals be- und geschrieben, doch von diesem "Weiberabend" war ich etwas enttäuscht. Die Autorin schreibt sich an ihrem Hobby, dem Kochen fest und geht - mir - zu wenig auf die Freundinnen, die sich treffen ein. Selbst dann, wenn mal nicht über die vielen Kinder, sondern
    tatsächlich um die Frauen, die sich einen wunderschönen Abend machen wollen, gesprochen wird, kommt Joanne Fedler nicht richtig auf den Punkt, sondern zieht die Probleme ins Lächerliche. Wobei es für mich nicht lustig war, was ich mir erhofft hatte, sondern eher traurig.

    Schade, aus der Thematik hätte die Schreiberin viel mehr machen können, 2 Sterne.

  12. Cover des Buches Mädchen für alles (ISBN: 9783492054997)
    Charlotte Roche

    Mädchen für alles

     (95)
    Aktuelle Rezension von: buecherqualle

    Der Schreibstil ist okay, jedoch ist die Geschichte mehr als nur gewöhnungsbedürftig. Wie erzählt wird, wie die Gedanken von Christine sind.. es ist ein sehr spezielles Buch was bei mir einfach keinen anklang fand. Es war langweilig, lang gezogen und nicht gerade toll. Das Buch zu beenden war leider ein krampf.

  13. Cover des Buches Kaputte Suppe (ISBN: 9783423625227)
    Jenny Valentine

    Kaputte Suppe

     (129)
    Aktuelle Rezension von: KiraMinttu
    An einem Nachmittag im Supermarkt befinden sich dort drei Menschen, die einander nicht kennen, die aber durch einen schicksalshaften Zufall in den kommenden Tagen und Wochen miteinander verbunden werden. Die sechzehnjährige Rowan hat keinen Schimmer, warum ihr der wildfremde Junge dieses Fotonegativ aufdrängen will. Um nicht weiter die Aufmerksamkeit der Umstehenden auf sich zu ziehen, steckt sie das Bild nach einigen Abwehrversuchen verlegen in die Tasche. Irgendwo hinter ihr steht Bee, die diese Szene beobachtet und ihre ganz eigenen Gründe hat, Rowan einige Zeit später auf das Negativ anzusprechen. Und Harper, der Finder, ist im Supermarkt noch davon überzeugt, Rowan lediglich einen kleinen Gefallen erwiesen zu haben.

    Aus dieser ersten Anfangssequenz webt Jenny Valentine eine Geschichte, die bereits nach wenigen Seiten fasziniert, fesselt und bewegt. Rowans Lebenssituation ist extrem: Die Eltern leben getrennt, ein grauenvolles Unglück hat dazu geführt, dass Rowans Vater die Flucht ergriff und ihre Mutter zwischen Tablettentraum und Wirklichkeit dahindämmert. Neben Rowan gibt es auch noch die sechsjährige Stroma in der zerbrochenen Familie, und wenn die Mutter dazu nicht in der Lage scheint, so ist es eben an Rowan, die Verantwortung für sie alle zu übernehmen.
    Zumindest sieht Rowan selbst dies so.
    Dass diese Aufgabe um einiges zu schwer für sie ist, ist ihr bewusst. Sie ist jedoch fest entschlossen, so lange durchzuhalten, wie möglich. Die Angst, die Familienmitglieder vollends auseinandergerissen zu sehen, sitzt tief.

    Jenny Valentine gelingt es völlig mühelos, die Gefühle ihrer jugendlichen Protagonisten in Worte zu fassen, die weder gezwungen noch effekthascherisch wirken. Sie führt den Leser mit einer Leichtigkeit durch diese berührende Geschichte, die ihn am Ende des Buches angelangt irritiert auf die Seitenzahl blicken lässt: 200 Seiten - und gleichzeitig fühlt man sich, als habe man einerseits gerade erst damit begonnen, in die Geschichte einzutauchen und andererseits lässt einen der Inhalt derart angefüllt zurück, als habe man 500 Seiten gelesen.

    Ich kann dieses Buch Jugendlichen und Erwachsenen gleichermaßen empfehlen - völlig zu Recht ist dieses Buch bereits mehrfach ausgezeichnet worden.
  14. Cover des Buches Methodisch korrektes Biertrinken (ISBN: 9783548375878)
    Reinhard Remfort

    Methodisch korrektes Biertrinken

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Laecheln86

    Methodisch korrektes Biertrinken ist kein typisches populärwissenschaftliches Sachbuch, denn es umfasst neben dem erklärenden Part auch einen ebenso großen Anteil unterhaltsamer Story. Autor ist der Science Slammer und Physiker Reinhard Remfort, der gemeinsam mit Kollege Nicolas Wöhrl vor einigen Jahren den „Methodisch inkorrekt“-Podcast ins Leben rief. Der Podcast ist kostenlos und eignet sich hervorragend, um einen Ersteindruck von Autor und Buch zu bekommen. 

    Was passiert?

    Szenario dieses Sachbuchs ist ein typischer Silvesterabend in einer Männer-WG. Gemeinsam mit Freunden lädt Reinhard Remfort zur großen Party in seine Wohnung: Bald erscheinen die ersten schrägen Typen samt Alkoholvorrat, Musikequipment und Knallern. Ein feuchtfröhlicher Abend mit WG-internem FIFA-Turnier, diversen Trinkspielen und Wetten sowie dem Böllerkrieg gegen die Schnösel-WG von der anderen Straßenseite beginnt. Durch das Sachbuch führt eine Story voller chaotischer doch liebenswerter Figuren, die ich hier nicht erwartet hätte. 

    Worum geht´s? 

    Wie aus dem Podcast gewohnt, erklärt Reinhard Remfort die Ereignisse des Abends leicht verständlich für Nicht-Wissenschaftler. Den Text begleiten methodisch inkorrekte Skizzen, die tatsächlich Kneipenflair erzeugen. Er berichtet von den Trinkspielen des Abends und wie man die eigenen Chancen zu gewinnen mit wenigen Tricks grundlegend erhöht. Weitere Themen des Abends sind: Wie kühlt man warmes Bier schnell ab? Wie klopft man richtig auf die geschüttelte Bierdose, um ein Fiasko zu vermeiden? Wie mogelt man sich elegant als Möchtegern-Weinkenner durch den Abend? Und wie spielt man mit Kakao eine Tonleiter? Schade nur, dass der Physiker dabei manchmal in die passive Rolle des (teils langatmig erzählenden) Beobachters verfällt. 

    Fazit:  Eine lehrreiche Punkrock-Silvesterparty to go!

    Wie auch im Podcast ist Reinhard Remfort jedes Mittel recht, für „seine“ Wissenschaft zu begeistern. Und das gelingt auch im Buch: Das Szenario der Silvesterparty haucht den öden Schulfächern Physik und Chemie neues Leben ein. Methodisch korrektes Biertrinken vereint Story, Wissen und eine Prise nerdigen Humors auf knackigen 200 Seiten mit Partyflair. Ganz nebenbei lernt man auch praktische Kniffe, die im Alltag nützen können. 

    Methodisch korrektes Biertrinken wird Fans des Podcasts begeistern, doch es eignet sich auch für Neulinge, die sich Grundlagen zum Thema Alltagsphysik auf lässige und alternative Weise anlesen wollen. Weniger geeignet ist das Buch für Leser, die regelmäßig populärwissenschaftliche Sachbücher lesen oder einiges Vorwissen haben. Mit Sicherheit gibt es umfangreichere Bücher mit gleichem Thema und fachlicher Präzision. - Aber eine so verrückte und lehrreiche Punkrock-Physik-Silvesterparty gibt es nur ein einziges Mal. 

    Vielen Dank an Ullstein für dieses Rezi-Exemplar! 

    Ausführliche Rezi auf meinem Blog. 

  15. Cover des Buches Die Fotografin - Am Anfang des Weges (2 MP3-CDs) (ISBN: 9783958620810)
    Petra Durst-Benning

    Die Fotografin - Am Anfang des Weges (2 MP3-CDs)

     (38)
    Aktuelle Rezension von: black_horse

    Die junge Mimi schlägt einen Heiratsantrag aus und entscheidet sich für einen Anfang des 20. Jahrhunderts ungewöhnlichen Weg: Sie will als Wanderfotografin durchs Land ziehen und als Gastfotografin in Fotogeschäften arbeiten. Die couragierte junge Dame kann sich mit etwas Glück einen guten Namen machen. 

    Doch als sie von der Krankheit ihres geliebten Onkels Josef erfährt, kommt sie in das Leinenweberstädtchen Laichingen, in dem die Zeit stehengeblieben ist. Die Fabrikbesitzer knechten die Dorfbewohner und die Zukunft für deren Kinder ist schon vorgegeben: einmal Weber, immer Weber. Da ist so ein forscher Gast wie ein bunter Vogel, nicht unbedingt gerne gesehen, von einigen aber auch bewundert.

    Es gelingt der Autorin wunderbar, den Leser/Zuhörer in den Bann der Geschichte zu ziehen. Die Handlung ist flüssig, interessant und spannend. Die Protagonistin ist sehr sympathisch und auch die anderen Figuren sind interessant und gefühlvoll dargestellt. Man taucht richtig in die damalige Zeit ein.

    Das Ende kommt recht plötzlich, was aber sicher auch dem Reihencharakter geschuldet ist. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt wie es im 2. Band weitergeht.

  16. Cover des Buches Das Mädchen mit dem Perlenohrring (ISBN: 9783548288215)
    Tracy Chevalier

    Das Mädchen mit dem Perlenohrring

     (405)
    Aktuelle Rezension von: MelliSt13

    Delft 1663.
    Griet ist 16 Jahre alt, als sie als Magd und Hausmädchen bei dem Maler Vermeeren anfängt, da ihr Vater bei einer Explosion das Augenlicht verloren hat,hofft sie die Familie mit dem Geld etwas unterstützen zu können.
    Griet ist nicht auf den Kopf gefallen und durch Ihre klugen Anmerkungen wird der Meister auf sie aufmerksam.
    Es entsteht eine Beziehung zwischen den beiden, die Vermeerens Frau Katharina nicht gutheisst und sie wirft ein AUge auf die junge Magd.
    Griet hat es nicht leicht,auch als Pieter der Sohn ein Auge auf sie wirft und ihr einen Antrag macht, beginnt für Griet ein schwierige Zeit.

    Ein wundervolles,kurzweiliges Buch.
    Man begleitet Griet 3 Jahre in der man ein wahnsinniges Gefühlschaos erlebt,von seichter Liebe,Anerkennung,Bewunderung und Verzweiflung,aber auch Hass und Eifersucht,es ist einfach alles enthalten und wunderbar umgesetzt.


  17. Cover des Buches Der Hausmann (ISBN: 9783651000155)
    Wilko Weiss

    Der Hausmann

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Schnauzhaar
    Ben Breuer ist ein Controller bis ins Herz: alles muss seine Genauigkeit und Richtigkeit haben. Als ihm von einem Tag auf den anderen gekündigt wird, beschliesst er mit seiner Frau, dass sie wieder als Architektin arbeiten geht und er als Hausmann zu Hause bleibt und auf die zwei Kinder aufpasst. Wäre ja gelacht, wenn er das als Controller nicht hinkriegen würde. Doch dann geschieht etwas, was er niemals gedacht hat: er schafft es nicht! Zufallssituationen eskalieren soweit, dass er nach Namibia auswandern muss. Oder so ähnlich :-) Doch es gibt auch gute Seelen auf dieser Welt und die helfen ihm.

    Wer den Titel liest erwartet eigentlich genau das, was in der ersten Hälfte des Buches abläuft: ein Mann, der heillos überfordert ist. Ich war am Anfang fast ein bisschen enttäuscht, weil ich mir eine nicht "typisch Mann"-Geschichte erhofft habe. Die habe ich dann aber ab der zweiten Hälfte erhalten und muss sagen: super gemacht! Sehr witzig geschrieben, doch nicht despektierlich, liebevolle Charaktere und lustige Dialoge.
  18. Cover des Buches Schlaf (ISBN: 9783832161361)
    Haruki Murakami

    Schlaf

     (200)
    Aktuelle Rezension von: Cadness

    Mit 'Schlaf' hat es Haruki Murakami erneut geschafft, mich in seinen Bann zu ziehen. Was würde ich machen, wenn ich plötzlich nicht mehr schlafen könnte? 

    Die Handlung bleibt durchweg interessant und punktet mit einem Ende, mit dem ich nicht unbedingt gerechnet hätte. Hinzu kommen die wirklich toll gestalteten Illustrationen. Ich bin begeistert und freue mich auf das nächste Werk des Autors!

  19. Cover des Buches Ich werd' verrückt - Das Tagebuch einer ganz normalen Hausfrau (ISBN: 9783442469918)
    Niamh Greene

    Ich werd' verrückt - Das Tagebuch einer ganz normalen Hausfrau

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Der Stil erinnert ziemlich an Kerstin Gier und ihre Mütter-Mafia Romane. Kommt allerdings nicht ganz ran und wenn man das Vergleiche ziehen beiseite legt, wird man auch an diesem Buch seine Freude haben. Teilweise lacht man sich wirklich kaputt allerdings sollte man keine grosse Geschichte hinter den Tagebucheinträgen erwarten und deshalb gibt es auch nur drei Sterne, denn die eigentliche Story kommt irgendwie zu kurz bzw. hätte viiel interessanter geschrieben werden können.
  20. Cover des Buches Wisch und Weg (ISBN: 9783458176299)
    Maria Antas

    Wisch und Weg

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Blaustern
    Wisch und weg. Ein Buch über das Putzen. Das gab es bisher noch nie. Was kann man darüber schreiben? Da gibt es so einiges … Hier wird die Geschichte des Putzens beschrieben, eine Kulturgeschichte sozusagen, denn in jedem Land wird geputzt und irgendwie schon damals überall gleich. Wir lernen die Putzmittel und Putzhilfsmittel von damals und heute kennen und vergleichen, und vieles kommt einen doch wieder von Großmutter in Erinnerung. Dazu gibt es ein paar Geschichten aus dem Leben der Autorin und zitiertes aus anderen Büchern zu dem Thema, und man fühlt sich gut unterhalten, teils auch sehr vergnüglich. Die Bilder von Kat Menschik wie im Stil auf dem Cover sind mittendrin immer wieder ein schönes Beiwerk. Das Buch kann man gut mal nebenher lesen und lernt dabei noch etwas über die Putzkultur.
  21. Cover des Buches Longbourn (ISBN: 9780804171618)
    Jo Baker

    Longbourn

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Henri3tt3

    Dieser Blick hinter die Kulissen von "Pride and Prejudice" hat mich sehr beeindruckt! Ich mag ja historische Geschichten, die in großen Häusern spielen, z.B. die Tuchvilla oder Downton Abbey. Außerdem mag ich die Romane von Jane Austen.

    In Longbourn erfahren wir aus der Perspektive verschiedener Hausangestellter, was alles im Hintergrund passiert, während Miss Elisabeth und ihre Schwestern zwar auch Existenzängste haben, weil sie mit leeren Händen dastehen werden, sobald ihr Vater stirbt, weil Haus und Geld damals nur an männliche Erben gingen, aber die meiste Zeit doch eher mit ihrem Liebeskummer, ihrem Aussehen und der Etikette beschäftigt sind. Es geht um schwere Schicksale von Waisenkindern, unehelichen Kindern, Homosexuellen und Soldaten. Aber die Geschichte ist nicht deprimierend, sondern so voller Hoffnung und Tatendrang, dass sie in nullkommanichts gehört ist. Nur die allerletzte Szene hätte ich weggelassen. Sie ist zwar nicht schlimm, aber meiner Meinung nach wäre sie einfach nicht nötig gewesen.

  22. Cover des Buches The Bear and The Nightingale (ISBN: 9781785031052)
    Katherine Arden

    The Bear and The Nightingale

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Ingrid_Davis
    Ein echter Genuss - atmosphärisch, schön geschrieben, und eine tolle Geschichte, die einen mitreißt. Im besten Sinn ein russisches Märchenbuch für Erwachsene (auch wenn die Autorin Amerikanerin ist). Absolut empfehlenswert.
  23. Cover des Buches Ich bin dann mal Ex! (ISBN: 9783442178100)
    Bärbel Stolz

    Ich bin dann mal Ex!

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Bärbel will nicht mehr den ganzen Ansprüchen, die an sie herangetragen werden, genügen müssen: beste Hausfrau, beste Mutter, beste Liebhaberin, beste Freundin, erfolgreich im Beruf. Sie ist nur noch gestresst. Gleichzeitig erlebt sie einige Freundinnen als plötzlich tiefenentspannt - der Grund dafür ist die Trennung vom Partner. Vielleicht ist das ja die Lösung?

    Bissig und humorvoll zeigt die Autorin auf den wunden Punkt vieler Frauen. Auch wer keine Ehefrau und Mutter ist, wird sich in dem einen oder anderen wiederfinden und zustimmend nicken. Ja, die Anforderungen der Gesellschaft und der Berufswelt sind heute hoch.

    An manchen Stellen hätte ich gerne eingegriffen, hätte zu mehr Gelassenheit und zu mehr Wertschätzung auf beiden Seiten ermutigt.

    Toll fand ich es, der Prenzlschwäbin zu begegnen. Und ja, auch wenn es ein ernstes Thema ist, so wird es doch durch die Überzeichnung der Ökomamas und der lustigen Kindernamen ("Wikipedia" - einfach nur köstlich!) sehr amüsant. Stellenweise wiederholten sich für mich die Inhalte und Beschwerden allerdings. Die Lösung des Ganzen war im Vergleich dazu relativ kurz. Da hätte ich mir etwas weniger Beschwerden und dafür mehr Raum für die Lösung gewünscht.

    Aber davon abgesehen hat mir das Buch richtig gut gefallen. An manchen Stellen habe ich laut lachen müssen und mich auch als Single darin wiedergefunden. Die Autorin hat auf jeden Fall meinen Humor getroffen und ich freue mich darauf, noch mehr von ihr zu lesen.
  24. Cover des Buches Unter deutschen Betten (ISBN: 9783426783979)
    Justyna Polanska

    Unter deutschen Betten

     (82)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    Erhofft hab ich mir ein Buch a la Mikka Bender „ist Nebensaison, wird nicht mehr geputzt“, das ich wirklich köstlich fand.

    Das hier ist eher eine Art Lebensgeschichte der Autorin. Der Titel ist, wie gesagt, sehr irreführend, denn ich hatte mir wirklich lustige Geschichten erwartet, nicht aber eine Ansammlung von „hier schrecklich, bei uns gut“ und auch der Lebenslauf der Autorin hat mich so nicht interessiert – wenn ich eine Biographie möchte, dann kaufe mich mir eine und möchte sie nicht verpackt in einem vermeintlichen lustigen Buch finden.

    Zudem fehlen mir dann in meinen Augen doch wichtige Infos - wo wurde denn nun letztendlich Deutsch gelernt, nachdem es bei der ersten Stelle nicht mehr bezahlt wurde und somit die Schule flach fiel? Und konnte sich die Autorin - des Deutschen absolut nicht mächtig wie sie mehrmals betont - wirklich all die ganzen bösen Schimpfworte solange merken und wer was wann sagte, BIS sie dann Deutsch konnte - und das Buch schrieb ? Kommt mir - vorsichtig gesagt- seltsam vor. 

    Wie es unter deutschen Betten aussieht? Vermutlich nicht viel anders als unter polnischen, belgischen oder sonstigen Betten.

    Hier kommt einiges an Pauschal - Aussagen und Klischees zum Tragen und zudem – und so etwa ärgert mich dann immer am meisten – widerspricht sich die Autorin ab und zu selber. So z.B. macht sie anfangs des Buches dreimal im Jahr Urlaub (wow! Das kann ich mir nicht leisten…) – später ist es dann aber nur noch einmal im Jahr. „Das Handy ist im Urlaub NIE an“ – aha, und später: "ausnahmsweise hatte ich das Handy an" …und das dann auch ausgerechnet am Strand noch ? Aha.....

    Weiter ausholen mag ich nicht, lest es und guckt selber, ob IHR es amüsant und authentisch findet…ich nicht….

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