Bücher mit dem Tag "haushalt"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "haushalt" gekennzeichnet haben.

153 Bücher

  1. Cover des Buches Der Übergang (ISBN: 9783442469376)
    Justin Cronin

    Der Übergang

     (1.221)
    Aktuelle Rezension von: Kyogre

    Während einer Expedition in Bolivien erkranken mehrere Forscher (die zudem alle Krebs haben) an ein unbekanntes Virus. Die Krankheit überleben sie, doch das besondere dabei ist, dass auch bei jedem Infizierten der Krebs vollständig verschwunden ist. Die Körper aller wirken jünger und gesünder. Nun läuft unter dem Namen NOHA ein großes und streng geheimes Forschungsexperiment, bei dem es darum geht, dass Geheimnis dieser Wunderheilung und das Virus zu erforschen. Dabei werden nicht nur menschliche Versuchskaninchen benötigt, das Virus zeigt zudem schon bald seine blutige und machtvolle Nebenwirkung. Das Experiment läuft aus dem Ruder und anstatt ein Wundermittel für die Menschheit zu erschaffen, steht diese kurz vor dem Untergang. 


    Spannend, brutal, lustig und traurig. Das sind die Eigenschaften des über tausend Seitigen Werkes von Justin Cronin. Normalerweise bin ich kein großer Fan von solch dicken Büchern (vor allem dann nicht, wenn es ein Mehrteiler ist) aber diese Geschichte hat mich von Anfang an gepackt und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Der Autor schafft es eine stetige Spannung aufrechtzuerhalten und gibt den Charakteren viel Raum in der Geschichte, sodass man als Leser schnell seine Lieblingsfiguren hat, mit den einfach mitfiebern, mitlachen und mitleiden muss. Auch die unterschiedlichen Erzählperspektiven wurden gut in die Geschichte eingebaut. Auch gefallen haben mir die wechselhaften Atmosphären: Mal gibt es ordentliche Action, dann wieder ruhigere Szenen. Die vielen Figuren und deren Beziehungen zueinander können am Anfang etwas verwirrend sein und es gibt hin und wieder Stellen in der Story, die etwas langatmig sind, wer aber Dystopien mag und Fan von The Walking Dead ist, dem wird die Geschichte sicher gefallen. 

  2. Cover des Buches Die Farbe von Milch (ISBN: 9783961610006)
    Nell Leyshon

    Die Farbe von Milch

     (353)
    Aktuelle Rezension von: LadyMay

    Ich fand die Story sehr interessant und krass, allerdings musste ich mit dem Schreibstil erst warm werden. Die Protagonistin war besonders und auch etwas gewöhnungsbedürftig. Die Geschichte an sich war ruhig, aber trotzdem spannend und das Ende war sehr überraschend.

  3. Cover des Buches Forbidden (ISBN: 9783841503077)
    Tabitha Suzuma

    Forbidden

     (831)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_dc

    Ich habe es eben erst fertig gelesen und ich bin emotional am Ende.. Ein Buch was man gelesen haben sollte! Das Thema, die Umsetzung und der Schreibstiel sind unglaublich.

  4. Cover des Buches Magic Cleaning (ISBN: 9783499624810)
    Marie Kondo

    Magic Cleaning

     (275)
    Aktuelle Rezension von: sina_liest

    Ich denke Marie Kondo dürfte vielen inzwischen ein Begriff sein. Bekannt geworden durch ihre KonMari-Methode des Aufräumens hat sie es sogar zu diversen Netflix Sendungen geschafft. Passend zum Jahresanfang wollte ich mich mal mit ihrem Bestseller beschäftigen und konnte tatsächlich das ein oder andere daraus für mich mitnehmen.

    Kondo erklärt in diesem Buch nicht nur ihre Methode, sondern erzählt auch passend dazu kleine Geschichten von ihren Kunden und deren Problemen. Sie erklärt, warum andere Herangehensweisen höchstwahrscheinlich zu keinem langfristigen Erfolg führen und bei den ein oder anderen Erklärungen habe ich mich tatsächlich auch ein bisschen ertappt gefühlt.
    Zu 100% konnte mich ihre Methode allerdings nicht von sich überzeugen. Das mag auch an den kulturellen Unterschieden liegen, ich bin zum Beispiel nicht so der größte Fan von den spirituellen Elementen. Die grundlegenden Elemente ihrer Methode haben mich aber schon überzeugt und ich denke das ein oder andere werde ich definitiv übernehmen.

  5. Cover des Buches Gute Geister (ISBN: 9783442714506)
    Kathryn Stockett

    Gute Geister

     (680)
    Aktuelle Rezension von: dominona

    Bücher begeistern mich immer dann, wenn ich die Figuren in meinem Kopf sprechen hören kann und das Bedürfnis habe, mit ihnen in Kontakt zu treten und meine Güte, was hat mich dieses Buch mitgenommen. 

    Es geht um Geschichten, die erzählt werden müssen, um Kommunikation zwischen Lebenswelten, die teils weit voneinander entfernt sind, aber eben oft auch nicht und um Grenzen im Kopf, die keine sein müssen. 

    Uneingeschränkte Leseempfehlung! 

  6. Cover des Buches Mädchen für alles (ISBN: 9783492054997)
    Charlotte Roche

    Mädchen für alles

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Kayuri

    Eine Frau die ihr Leben hasst und ihre Babysitterin verführen will.

    Die Geschichte war, ohne wirklichen roten Faden, sehr chaotisch. Möglichst obszön und alles wirkte aufgesetzt. Die Handlung war oft nicht nachvollziehbar.

    Zu den Charakteren habe ich keinen Zugang finden können. Der Mann sieht nicht was seine Frau so macht und kann einem leid tun. Das Kindermädchen sagt zu allem ja und Amen und scheint nicht wirklich nachzudenken. Die Protagonistin wirkt egoistisch, möglichst schlecht dargestellt.

    Der Schreibstil sagte mir nicht zu. Passagen wiederholten sich mehrmals. Die Sätze kurz gehalten und nicht flüssig zu lesen.

    Ich kann den Hype nicht nachvollziehen und das Buch nicht empfehlen.

  7. Cover des Buches Funkenmord (ISBN: 9783550081804)
    Volker Klüpfel und Michael Kobr

    Funkenmord

     (134)
    Aktuelle Rezension von: Leserin71

    Insgesamt lässt mich das Buch etwas ratlos zurück. Der alte Mordfall an Karin Kruse, der im 10. Band eine große Rolle gespielt hat, wird wieder aufgerollt. Mit von der Partie ist eine neue Kollegin Luzia Beer, die frischen Wind in die Abteilung bringt. Klufti wird Interims-Polizeipräsident und als solcher ein paar nette Szenen. Aber sonst? Vorurteile werden bedient, was Klufti nicht gut aussehen lässt. Die Auflösung ist wenigstens gelungen. Ich sollte mal wieder die alten Kluftis lesen, um einen Vergleich zu haben.

  8. Cover des Buches Der König der purpurnen Stadt (ISBN: 9783404152186)
    Rebecca Gablé

    Der König der purpurnen Stadt

     (590)
    Aktuelle Rezension von: sommerlese
    Im Jahr 2002 erschien der Roman "Der König der purpurnen Stadt" von der Königin der historischen Romane Rebecca Gablé im Bastei Lübbe Verlag.


    London im Jahr 1330: Nach dem Tod seiner Mutter geht der achtzehnjährige Jonah Durham bei seinem Cousin Rupert in dessen Tuchladen in die Lehre. Dort hat er einen schweren Stand, denn Rupert ist gewalttätig und zu Jonah oft ungerecht. Einzig seine Großmutter Cecilia schenkt ihm etwas Zuneigung. Jonah möchte ein erfolgreicher Tuchhändlerwerden, doch dazu muss er in der elitären Londoner Tuchhändlergilde aufgenommen werden. Als er König Edward und seiner Frau, Königin Philippa begegnet, kommt er seinem Traum näher. Er wird Hoflieferant und der jüngste Kaufmann in der Gilde. Gemeinsam mit Königin Philippa revolutioniert er den Londoner Tuchhandel. Mit seinem Erfolg erntet er auch Neid und wird zum Opfer von Intrigen.

    Diesen historischen Roman lässt die Autorin wieder im Mittelalter in England spielen, doch dieses Mal ist kein Adliger der Protagonist, sondern ein Kaufmann und Wollhändler aus London. Jonah Durham ist eine Figur, mit der man sich auf eine abenteuerliche Reise machen kann, denn sein Erfolg im Beruf, sein Aufstieg in die elitäre Tuchhändlergilde ist seinen Neidern ein Dorn im Auge. Er muss einiges einstecken, bis er diesen Aufstieg geschafft hat und auch danach hat er einige Feinde. Seine Liebe zur Königin Philippa macht die Sachen um einiges schwerer als es schon der Fall ist.


    Auch dieser Roman ist der Autorin wunderbar gelungen, das London des 14. Jahrhunderts und das damalige Kaufmannsleben zeichnet sich als Kopfkino ab und die Hauptfigur Jonah hat mit seinem Lebenswandel einige Intrigen und Abenteuer zu bestehen, die mit Liebe, Leid und Freud beim Leser für gute Unterhaltung sorgen.


    Es entsteht ein guter Einblick in die Gebräuche der Zünfte und Gilden und das Leben des Mittelstands wird hier authentisch nachempfunden. Aus dieser Sicht hat man eine neue Perspektive auf die Adelsherren, den König und die Ritter und lernt die politische und gesellschaftliche Struktur Londons kennen.

    Anhand einiger weiblicher Charaktere verdeutlicht die Autorin gezielt die Rolle der Frau im Mittelalter mit ihrer unterwürfigen Stellung, sie zeigt die vorherrschende Gewalt und Unterdrückung, jedoch ohne diese Rolle zu stark zu dramatisieren. Die Darstellung von Königin Philippa gefällt mir ausgesprochen gut, denn sie weiß sich trotz der Abhängigkeit von ihrem Mann durchaus geschickt und mit intelligenten Schachzügen zu wehren und ihre Interessen durchzusetzen.

    Es ist die Kunst der Autorin, ihren Charakteren Leben einzuhauchen und man kann sich gut in die Figuren hineinversetzten und ihr Handeln nachvollziehen, wenn auch nicht billigen. Mir erschien die Hauptfigur Jonah mit seinen negativen Zügen zwar nicht unbedingt als Sympathieträger, doch er wird damit auch glaubhaft. Gegen die anderen Romane fehlt es der Geschichte insgesamt ein wenig an Spannung.

    Doch auch dieser Roman ist wieder gut recherchiert und hat reichlich Unterhaltungspotential.
    Obwohl hier einige Figuren aus anderen Bänden eingebunden werden, ist dieser Roman eine eigenständige Geschichte.

    Am Ende lösen sich die Intrigen und Bosheiten von Jonahs Neidern und Gegner in Wohlgefallen auf, was einem Roman dieser Art einen guten Abschluss verpasst.


    In diesem Roman taucht Rebecca Gablé ins Tuchhändler-Milieu ein und bringt mit stimmiger Hintergrund-Zeichnung eine interssante Geschichte zu Papier, die mit ihren bisherigen Romanen vielleicht nicht ganz mithalten kann, aber dennoch für gute Leseunterhaltung sorgt.

  9. Cover des Buches Die Tochter der Wälder (ISBN: 9783426509067)
    Juliet Marillier

    Die Tochter der Wälder

     (397)
    Aktuelle Rezension von: Seitenhain
    "Ich hätte der siebte Sohn eines siebten Sohns sein sollen, aber die Göttin hat uns einen Streich gespielt, und ich war ein Mädchen."



    Das Mädchen Sorcha (sprich: Sor-ra) wächst, von ihren sechs älteren Brüdern behütet, in den Wäldern von Irland auf. Sie kennt viele Pflanzen und deren heilende Wirkung und ihr Vater besitzt die Ländereien von Sevenwaters.

    Eines Tages jedoch kehrt ihr Vater mit einer neuen Ehefrau heim, die nichts Gutes verheißt. Sorchas Leben stellt sich auf den Kopf und sie und ihren Brüdern wird ein unglaubliches Schicksal zuteil: die neue Frau verwandelt ihre Brüder in Schwäne und nur wenn Sorcha schweigend sechs Hemden aus der extrem schmerzenden Miere-Pflanze herstellt, können sie wieder zurückverwandelt werden.

    Als ob das nicht genug wäre, hat das Feenvolk ihren Weg mit einer extremen Prüfung nach der anderen versehen und der Leser kann nur hilflos zusehen, wie die kleine Sorcha eine unglaubliche Stärke und Kraft an den Tag legt.



    "Die Tochter der Wälder" ist der erste Band der Sevenwaters-Saga und löste beim Lesen in mir das gleiche Gefühl aus wie "Die Nebel von Avalon". Da es eines der Lieblingsbücher von Sarabandi ist, musste es auch auf meine Zu-Lesen-Liste. Glücklicherweise hat der Pan Verlag nun eine Neuauflage herausgebracht.

    Sorcha wächst mit den alten Wegen auf, sie ehrt die Göttin und kennt alle Rituale und Gebräuche zu den alten Feiertagen. Ihre Prüfung ist unglaublich nervenaufreibend und das Ende ist unheimlich spannend. Die letzten 140 Seiten habe ich in einem Rutsch gelesen und dabei öfters Tränen in den Augen gehabt, so schön ist es. Zum Glück ist das Ende nicht extrem traurig, sodass man mit einem Glücksgefühl zurückbleibt und nicht zwingend mit dem zweiten Band fortfahren muss.

    Eine fantastische Lektüre, die ich jedem empfehle, der sich für eines der folgenden Themen interessiert:

    - Die Macht und Kraft der Frau

    - Irland

    - Alte Götter, Traditionen und Gebräuche

    - Strategiespiele der Mächtigen, Verrat und Intrigentum

    - Familiengeschichten

    - Herdfeuergeschichten

    - .......

    Am Ende gibt es zudem einen praktischen Anhang mit Karten und Namenserläuterungen, sodass man zugleich ein wenig irisch(e Tradition) kennenlernt.
  10. Cover des Buches Barbara stirbt nicht (ISBN: 9783462000726)
    Alina Bronsky

    Barbara stirbt nicht

     (189)
    Aktuelle Rezension von: schmoekerstunde

    Ein unterhaltsamer Roman, teilweise amysant, aber auch bitterböse und zum Nachdenken anregend.

    Die Autorin erzählt sehr bewegend über die Hilflosigkeit, aber auch sarkastische Art vom Protagonisten. Man muss sich mit diesen alten, in einer über 50jährigen, verknöcherten Ehe lebenden Menschen auskennen, um so intensiv darüber schreiben zu können.

    Über die Krankheit der Ehefrau erfährt man leider nichts Näheres. Aber dass Herr Schmidt deshalb über seine Grenzen hinauswächst, ist bemerkenswert. Trotzdem ist dieser Mann kein Sympathieträger.

    Beim Lesen waren meine Überlegungen, ob es heutzutage überhaupt Männer in dem Alter gibt, die so derartig weltfremd sind.

    Das Buch sollte man unbedingt gelesen haben.

  11. Cover des Buches Magic Cleaning 2 (ISBN: 9783499628955)
    Marie Kondo

    Magic Cleaning 2

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Natascha_W

    Marie Kondo ist meine Aufräum- und Ordnungskünstlerin. Nachdem ich ihre beiden Bücher zum Thema Magic Cleaning gelesen habe und die Tipps und Tricks aus den Büchern umgesetzt hatte, was harte und lange Arbeit war (!!), konnte ich endlich durchatmen.

    Bei der KonMari Methode die im Buch vorgestellt wird geht es darum, Sachen auszumisten nach Kategorien. Es wird von nicht so schwer (Kleidung) bis hin zu emotional belasteten Sachen (Fotos) vorgegangen. Das bedeutet zu Anfang ALLE Kleidungsstücke auf einen Haufen zu werfen (also auch die Jacken aus der Garderobe, auch die Unterwäsche und Socken aus dem extra Schub, sowie alle Handschuhe und Mützen, usw.). Es darf nicht geschummelt werden, "vergisst" man Sachen, dann können sie nicht so wichtig sein und man muss sie sofort Aussortieren, wenn man sie wieder findet. Das System lässt einen erst einmal schockiert über den IST Zustand sein, wenn man alles an einem Fleck sieht. Aber genau deswegen liebe ich diese Methode und mit der KonMari Falttechnik für Klamotten habe ich seit einigen Jahren jederzeit einen ordentlichen Kleiderschrank - dass dieses System so gut funktioniert hatte ich nicht gedacht und wollte die Methode eigentlich nur zeitweise testen.

    Ich kann das Buch jedem empfehlen, der alten Ballast loswerden möchte und wieder Raum zum Atmen braucht! Auch die zugehörige Serie mit Marie Kondo kann ich jedem wärmstens ans Herzen legen.

    Wer das erste Buch dieser Reihe gelesen hat muss dieses nicht zwingend auch noch lesen. Die meisten wichtigen Kenntnisse erhält man während dem ersten Buch und dieses dient aus meiner Sicht eher zur Auffrischung.

  12. Cover des Buches Die Fotografin - Am Anfang des Weges (2 MP3-CDs) (ISBN: 9783958620810)
    Petra Durst-Benning

    Die Fotografin - Am Anfang des Weges (2 MP3-CDs)

     (38)
    Aktuelle Rezension von: black_horse

    Die junge Mimi schlägt einen Heiratsantrag aus und entscheidet sich für einen Anfang des 20. Jahrhunderts ungewöhnlichen Weg: Sie will als Wanderfotografin durchs Land ziehen und als Gastfotografin in Fotogeschäften arbeiten. Die couragierte junge Dame kann sich mit etwas Glück einen guten Namen machen. 

    Doch als sie von der Krankheit ihres geliebten Onkels Josef erfährt, kommt sie in das Leinenweberstädtchen Laichingen, in dem die Zeit stehengeblieben ist. Die Fabrikbesitzer knechten die Dorfbewohner und die Zukunft für deren Kinder ist schon vorgegeben: einmal Weber, immer Weber. Da ist so ein forscher Gast wie ein bunter Vogel, nicht unbedingt gerne gesehen, von einigen aber auch bewundert.

    Es gelingt der Autorin wunderbar, den Leser/Zuhörer in den Bann der Geschichte zu ziehen. Die Handlung ist flüssig, interessant und spannend. Die Protagonistin ist sehr sympathisch und auch die anderen Figuren sind interessant und gefühlvoll dargestellt. Man taucht richtig in die damalige Zeit ein.

    Das Ende kommt recht plötzlich, was aber sicher auch dem Reihencharakter geschuldet ist. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt wie es im 2. Band weitergeht.

  13. Cover des Buches Göttin in Gummistiefeln (ISBN: 9783442478033)
    Sophie Kinsella

    Göttin in Gummistiefeln

     (786)
    Aktuelle Rezension von: Joenna

    Göttin in Gummistiefeln 

    Von Sophie Kinsella

    Samantha ist eine junge Anwältin die fast rund um die Uhr Arbeitet um sich ihr Traum von einer Teilhaberschaft der Kanzlei zu erfühlen. Aber eines Tages passiert ein Fehler und sie findet sich plötzlich als  Haushälterin in einem noblen Haus von möchte gern Reichen wider. 

    Ausgerechnet Samantha soll Putzen und Kochen. Sie hat ja von alle dem keine Ahnung. Und ein süsser Gärtner gibt es auch noch.

    Eine Lustige und Unterhaltsamme Geschichte von mir gibt es 

    5 von 5 Sterne

  14. Cover des Buches Das Mädchen mit dem Perlenohrring (ISBN: 9783548288215)
    Tracy Chevalier

    Das Mädchen mit dem Perlenohrring

     (411)
    Aktuelle Rezension von: HannahLovesFencheltee

    In „Das Mädchen mit dem Perlenohrring" von Tracy Chevalier geht es um die junge Griet, die bei dem bekannten niederländischen Maler Jan Vermeer, als Dienstmagd zu arbeiten beginnt, da ihr Vater seine Arbeit verloren hat, und sich die Familie nun mit Armut konfrontiert sieht. Die Geschichte spielt in den Jahren 1664 bis 1666 und hat ein abschließendes Kapitel, welches im Jahre 1676 angesiedelt ist. Man bekommt einen umfassenden und vielschichtigen Einblick in das Leben zur damaligen Zeit und in die Welt der Malerei, zumindest Vermeers Malerei.


    Ich sag's gleich zu Beginn: mir hat das Buch so überhaupt nicht gefallen, und die Gründe dafür möchte ich im Folgenenden erläutern.

    1) Der erste und wichtigste Punkt ist der, dass mir die Charaktere und Charakterbildung NICHT zugesagt haben. So gut wie alle Charaktere sind entweder offensichtlich gut oder böse. Die einzigen, die nicht klar zu kategorisieren sind, sind unsere Erzählerin Griet und Vermeer selbst. Von solchen Charakteren erwarte ich mir, dass man ihre Charakterbildung  mitverfolgen kann, die Spannungen, die im Laufe der Geschichte dadurch entstehen, und, dass sie eine gewisse Komplexität ins Buch bringen. All dies war aber leider nicht zutreffend. Vermeer war einfach nur ein langweiliger, verschrobener Mann und Griet der wahrscheinlich nervigste Hauptcharakter, von dem ich je gelesen habe. Sie ist selbstgefällig und eingebildet, ist zu bescheiden um in einen Spiegel zu schauen, fühlt sich aber der anderen Haushaltshilfe in jeder einzelnen Tätigkeit, die sie tut, überlegen und sie mischt sich konstant in Dinge ein, die sie als einfaches Dienstmädchen „eigentlich" nichts angehen. Ich denke sie sollte mysteriös wirken, all diese Charaktereigenschaften, und das waren nur ein paar Beispiele, machen sie aber einfach nur unausstehlich. Mir sind sogar die Figuren, die einzig und allein dafür kreiert wurden, sie nicht zu mögen, lieber gewesen, da diese ihre hinterfotzige Art wenigstens nicht verbergen.

    2) Der zweite Punkt, der es mir nicht erlaubte das Buch zu genießen, war die Schilderung der Beziehung zwischen Griet und dem Maler. Ich fand es wirklich schrecklich miterleben zu müssen, wie sehr sich das Mädchen dem wahrscheinlich mindestens doppelt so alten Mann hingibt (was damals normal war und mich auch nicht wirklich weiter gestört hat, aber trotzdem Erwähnung finden sollte), der sie so für sich und seine Arbeit vereinnahmt. Sie bemerkt nicht wie  er sie eigentlich nur ausnutzt, und entwickelt, wenn meist auch nur angedeutete, Gefühle für ihn. Aus heutiger Sicht wäre es keineswegs mehr akzeptabel, wenn eine Frau ihre persönlich gesetzten Grenzen dermaßen für einen Mann überschreitet, egal ob freiwillig oder nicht.

    3) Der dritte zu kritisierende Punkt ist das schnelle Ende. Die ganze Geschichte arbeitet darauf hin, dass Vermeer, das heute weltbekannte Bild, von Griet malt. Die Geschichte entwickelt sich auch immer stetig dorthin, bis dann plötzlich der Wendepunkt kommt und alles aufgrund unüberlegter, unnachvollziehbarer Handlungen zu einem plötzlichen und abrupten Ende kommt.


    Nachdem man nun meine Kritikpunkte gelesen hat, könnte man meinen, ich hätte mich bei der Bewertung vertan und statt auf einem Stern aus Versehen auf drei geklickt, aber das ist durchaus begründet. Das Buch hat nämlich auch durchaus seine positiven Aspekte, die das Ganze aufwerten. Der Schreibstil ist ein so ein Aspekt, denn er ist nicht übertrieben anspruchsvoll aber auch keineswegs auf Kindergartenniveau. Dadurch, und durch das Fehlen von Kapiteln, ergreift einen beim Lesen ein gewisser Sog, sodass man immer weiterlesen möchte (auch wenn man immer wieder einmal Pausen von der allgemein verpesteten Stimmung im Buch braucht) und schnell vorankommt. Andererseits sind es die Beschreibungen von Vermeers Werken, die es so lesenswert machen. Im Allgemeinen war ich immer schon eine große Bewunderin seiner Bilder, obwohl „Das Mädchen mit dem Perlenohrring" mir noch nie sonderlich gefallen hat, und trotzdem kann man ihm seine künstlerischen Qualitäten nicht absprechen. Diese Beschreibungen haben mich wirklich dazu angeregt nebenher die besprochenen Bilder rauszusuchen und meine Beobachtungen mit denen im Buch zu vergleichen.


    Würde ich also das Buch weiterempfehlen? Maximal eingeschränkt. Wer kein Problem mit den obigen Kritikpunkten hat, und wen das Thema interessiert soll sich nicht davon abgehalten fühlen das Buch zu lesen, aber ich habe davor gewarnt.

  15. Cover des Buches Schlaf (ISBN: 9783832161361)
    Haruki Murakami

    Schlaf

     (205)
    Aktuelle Rezension von: Cadness

    Mit 'Schlaf' hat es Haruki Murakami erneut geschafft, mich in seinen Bann zu ziehen. Was würde ich machen, wenn ich plötzlich nicht mehr schlafen könnte? 

    Die Handlung bleibt durchweg interessant und punktet mit einem Ende, mit dem ich nicht unbedingt gerechnet hätte. Hinzu kommen die wirklich toll gestalteten Illustrationen. Ich bin begeistert und freue mich auf das nächste Werk des Autors!

  16. Cover des Buches Lackschaden (ISBN: 9783596174942)
    Susanne Fröhlich

    Lackschaden

     (128)
    Aktuelle Rezension von: Sa_Ndra1

    Habe dieses Buch geschenkt bekommen, ich glaube, gekauft hätte ich es mir selber nicht....

    Es hat richtig Spaß gemacht, es zu lesen. Witzig, unterhaltsam aber auch nachdenklich geschrieben, die alltäglichen Dinge/Probleme werden sehr gut verpackt, und gelöst. 

    Ich bin jetzt auch Mitte 40...und kann mich teilweise schon fast hinein versetzen....

    manchmal kommt mir auch die Frage:

    Ist der Lack schon ab ??

  17. Cover des Buches Die Zeit der Weihnachtsschwestern (ISBN: 9783749900190)
    Sarah Morgan

    Die Zeit der Weihnachtsschwestern

     (130)
    Aktuelle Rezension von: buchsuchti_sarah

    Meinung zum Inhalt: 

    Mir hat der Roman gut gefallen, die Geschichte um die Familie McBride hat mich gleichermaßen berühren und fesseln können. Es war für mich an keiner Stelle langatmig und die Entwicklung der Charaktere hat mir sehr gefallen. Während der Geschichte begleitet man die drei Schwestern Posy, Hannah und Beth und ihre Mutter Suzanne. Die Kapitel sind abwechselnd aus deren Sichtweisen verfasst. Jede Frau hat mit persönlichen Problemen zu kämpfen, hierbei kommt kein Thema zu kurz - die ungewollte Schwangerschaft, Eheprobleme, unerfüllte Herzenswünsche, ... Verbunden hat alle Frauen jedoch ein gemeinsames traumatisches Erlebnis. Es waren in Summe viele Themen in dem Roman, sodass es immer spannend war, aber auch nicht zu viele Themen, als dass sie nicht ausreichend behandelt werden konnten. Mir hat sehr gut gefallen, wie die Famile sich nach und nach & Schritt für Schritt immer mehr angenähert hat. Am Ende hatte die Geschichte durchaus auch ihren Tiefgang. Leider hat mir persönlich die Weihnachtsstimmung gefehlt. Dadurch dass so viele Themen behandelt wurden und die Familiengeschichte alleine so "groß" war, waren Weihnachten und die Weihnachtszeit nur ein kleines Randthema. Das fand ich ein bisschen schade, da ich mich angesichts des Titels und der Beschreibung auf ein weihnachtliches Buch gefreut hatte, das mich in Weihnachtsstimmung bringen sollte. Umso größer war andererseits die Überraschung, keine leichte und oberflächliche Weihnachtslektüre in der Hand zu halten, sondern eine Familiengeschichte, die wichtige Themen behandelt und richtig ans Herz geht.

    Protagonisten:

    Ich habe die Protagonisten alle in mein Herz geschlossen, konnte ihre Handlungen nachempfinden und mit jeder einzelnen Figur mitfühlen, wobei ich mich jedoch lange mit Posy schwer tat. Das hat sich am Ende jedoch noch gelegt. Und selbst wenn nicht - auch im echten Leben kann man nicht mit jedem Menschen warm werden. :)

    Schreibstil:

    Der Schreibstil von Sarah Morgan ist sehr flüssig, lebendig und erfrischend. Die Seiten flogen nur so dahin, ich kam dank des Schreibstils in einen richtigen Lesefluss.

    Fazit:

    Ein schöner Familienroman, der wichtige Themen behandelt. Die Entwicklung des Romans ist herzerwärmend und am Ende hat man ein gutes und warmes Gefühl, wenn man das Buch zuklappt. Einen Stern Abzug gibt es, weil meine Erwartungen in Hinblick auf die Weihnachtsstimmung und das Thema Weihnachten nicht erfüllt werden konnten - was aber mein Grund dafür war, weshalb ich zu diesem Buch griff.

  18. Cover des Buches Weiberabend (ISBN: 9783426510858)
    Joanne Fedler

    Weiberabend

     (190)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    So ist die Überschrift des Klappentextes, die mich neben dem zarten Cover dazu bewog, das Buch bei mir aufzunehmen.

    Das Thema wurde so oder ähnlich schon mehrmals be- und geschrieben, doch von diesem "Weiberabend" war ich etwas enttäuscht. Die Autorin schreibt sich an ihrem Hobby, dem Kochen fest und geht - mir - zu wenig auf die Freundinnen, die sich treffen ein. Selbst dann, wenn mal nicht über die vielen Kinder, sondern
    tatsächlich um die Frauen, die sich einen wunderschönen Abend machen wollen, gesprochen wird, kommt Joanne Fedler nicht richtig auf den Punkt, sondern zieht die Probleme ins Lächerliche. Wobei es für mich nicht lustig war, was ich mir erhofft hatte, sondern eher traurig.

    Schade, aus der Thematik hätte die Schreiberin viel mehr machen können, 2 Sterne.

  19. Cover des Buches Besser leben ohne Plastik (ISBN: 9783865817846)
    Anneliese Bunk

    Besser leben ohne Plastik

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Natascha_W

    Im Buch wird das Thema Plastik unter die Lupe genommen und es findet auf den ersten Seiten eine Einführung in das Thema statt. Wir denken oft viel über den Kunststoff zu wissen, beim Lesen der Seiten wird einem aber klar, dass wir viel zu wenig vom Plastik wissen.

    Das Buch enthält hilfreiche Tipps, um Plastik zu vermeiden und nachhaltig zu ersetzen. Da es nicht all zu viele Seiten hat super für den Anfang, um erst mal ein Gespür für das Thema zu entwickeln.

  20. Cover des Buches The Bear and The Nightingale (ISBN: 9781785031052)
    Katherine Arden

    The Bear and The Nightingale

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Henri3tt3

    Die Geschichte verbindet das historische Russland mit seiner Folklore, den Traditionen, Legenden und Mythen und eine epische Familiengeschichte mit der Emanzipation eines jungen Mädchens. Ich war erst skeptisch, ob eine Amerikanerin eine gute Geschichte schreiben kann, die in Russland spielt, aber sie hat mich angenehm überrascht. Inzwischen habe ich nachgelesen, dass Katherine Arden nach der Schule ein Jahr in Moskau verbracht und anschließend unter anderem Russisch studiert hat.

    Vorgelesen wird die Geschichte von Kathleen Gati, einer Kanadierin, deren Eltern aus Ungarn stammten. Ob sie selbst so einen starken osteuropäischen Akzent hat oder ihn sich antrainiert hat, weiß ich nicht, aber er gibt der Geschichte auf jeden Fall eine passende Note. Die Handlung war mir persönlich zu langatmig, aber da sie sehr märchenhaft und auch spannend, die ewige winterliche Atmosphäre sehr eindringlich beschrieben ist, war es ganz nett, das Hörbuch zu hören.

    Es ist zwar der erste Teil einer Trilogie, aber da die Story in sich abgeschlossen ist, kann man sie auch einzeln lesen bzw. hören. Ich werde diese Trilogie aber nicht weiter verfolgen.

  21. Cover des Buches Wisch und Weg (ISBN: 9783458176299)
    Maria Antas

    Wisch und Weg

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Blaustern
    Wisch und weg. Ein Buch über das Putzen. Das gab es bisher noch nie. Was kann man darüber schreiben? Da gibt es so einiges … Hier wird die Geschichte des Putzens beschrieben, eine Kulturgeschichte sozusagen, denn in jedem Land wird geputzt und irgendwie schon damals überall gleich. Wir lernen die Putzmittel und Putzhilfsmittel von damals und heute kennen und vergleichen, und vieles kommt einen doch wieder von Großmutter in Erinnerung. Dazu gibt es ein paar Geschichten aus dem Leben der Autorin und zitiertes aus anderen Büchern zu dem Thema, und man fühlt sich gut unterhalten, teils auch sehr vergnüglich. Die Bilder von Kat Menschik wie im Stil auf dem Cover sind mittendrin immer wieder ein schönes Beiwerk. Das Buch kann man gut mal nebenher lesen und lernt dabei noch etwas über die Putzkultur.
  22. Cover des Buches Ein Brief für dich (ISBN: 9783957341907)
    Dorothea Morgenroth

    Ein Brief für dich

     (18)
    Aktuelle Rezension von: peanjo

    Vier Menschen , die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, leben in einer Stadt. Da ist einmal Esther, alleinerziehende Mutter von zwei inzwischen erwachsenen Töchtern, die auf einmal allein in ihrem in die Jahre gekommenen Haus lebt und irgendwie ihr Leben neu sortieren muss. Gar nicht so weit entfernt lebt Walter, der nach dem Tod seiner Frau und der Cousine Esthers zurückgezogen und verbittert ist und nur für seine Arbeit als Professor lebt. Dann ist da Ruth, ein junge, chronisch kranke Mutter, die jeden Tag als Geschenk aus Gottes Hand nimmt und Menschen mit guten Worten ermutigen möchte. Und schließlich Hajo, den Straßenbauingenieur mittleren Alters, der erst vor kurzem in die Stadt gezogen ist, weil er die Schuld seines bereits verstorbenen Vaters tilgen will und dadurch ein Getriebener ist. 

    Sanft und unaufgeregt nimmt die Autorin Monika Dockter, die hier unter ihrem Pseudonym schreibt, die vier Lebensfäden auf und spinnt eine wunderbare Geschichte um diese Menschen, die alle ihre Last zu tragen haben und diese doch eigentlich gern abgeben wollen. Doch das können sie nur, wenn sie Vergebung walten lassen - Vergebung erbitten und Vergebung schenken.

    Ein wirklich zu Herzen gehendes Buch, dass einlädt, sich selbst wieder neu den Händen des Einen anzuvertrauen.

  23. Cover des Buches Kaputte Suppe (ISBN: 9783423625227)
    Jenny Valentine

    Kaputte Suppe

     (129)
    Aktuelle Rezension von: KiraMinttu
    An einem Nachmittag im Supermarkt befinden sich dort drei Menschen, die einander nicht kennen, die aber durch einen schicksalshaften Zufall in den kommenden Tagen und Wochen miteinander verbunden werden. Die sechzehnjährige Rowan hat keinen Schimmer, warum ihr der wildfremde Junge dieses Fotonegativ aufdrängen will. Um nicht weiter die Aufmerksamkeit der Umstehenden auf sich zu ziehen, steckt sie das Bild nach einigen Abwehrversuchen verlegen in die Tasche. Irgendwo hinter ihr steht Bee, die diese Szene beobachtet und ihre ganz eigenen Gründe hat, Rowan einige Zeit später auf das Negativ anzusprechen. Und Harper, der Finder, ist im Supermarkt noch davon überzeugt, Rowan lediglich einen kleinen Gefallen erwiesen zu haben.

    Aus dieser ersten Anfangssequenz webt Jenny Valentine eine Geschichte, die bereits nach wenigen Seiten fasziniert, fesselt und bewegt. Rowans Lebenssituation ist extrem: Die Eltern leben getrennt, ein grauenvolles Unglück hat dazu geführt, dass Rowans Vater die Flucht ergriff und ihre Mutter zwischen Tablettentraum und Wirklichkeit dahindämmert. Neben Rowan gibt es auch noch die sechsjährige Stroma in der zerbrochenen Familie, und wenn die Mutter dazu nicht in der Lage scheint, so ist es eben an Rowan, die Verantwortung für sie alle zu übernehmen.
    Zumindest sieht Rowan selbst dies so.
    Dass diese Aufgabe um einiges zu schwer für sie ist, ist ihr bewusst. Sie ist jedoch fest entschlossen, so lange durchzuhalten, wie möglich. Die Angst, die Familienmitglieder vollends auseinandergerissen zu sehen, sitzt tief.

    Jenny Valentine gelingt es völlig mühelos, die Gefühle ihrer jugendlichen Protagonisten in Worte zu fassen, die weder gezwungen noch effekthascherisch wirken. Sie führt den Leser mit einer Leichtigkeit durch diese berührende Geschichte, die ihn am Ende des Buches angelangt irritiert auf die Seitenzahl blicken lässt: 200 Seiten - und gleichzeitig fühlt man sich, als habe man einerseits gerade erst damit begonnen, in die Geschichte einzutauchen und andererseits lässt einen der Inhalt derart angefüllt zurück, als habe man 500 Seiten gelesen.

    Ich kann dieses Buch Jugendlichen und Erwachsenen gleichermaßen empfehlen - völlig zu Recht ist dieses Buch bereits mehrfach ausgezeichnet worden.
  24. Cover des Buches Liebe ist kein Duett (ISBN: 9783741290664)
    Heike Fröhling

    Liebe ist kein Duett

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Cat0890

    Meine Meinung

     

    Ich durfte dieses Buch vorab lesen und bei der Blogtour zum Buch mitwirken. In das Buch kam ich gut rein und man merkte von Anfang an den schweren, traurigen Unterton, der Geschichte. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, so, dass man schnell durchkommt.

    Hier geht es um eine Frau, die ihre große Liebe verloren hat, noch bevor sie ihre Zwillinge bekam. Seither ist sie alleinerziehend und versuch sich so durchs Leben zu wuppen. Heike Fröhlich schreibt sehr realitätsnah und man hat das Gefühl, Carolin zu begleiten und ihren schweren Alltag mit zwei sehr aufgeweckten Jungs mit zu erleben. Doch die schwere beginnt sich zu lichten, als sie Patrick, ihren Arbeitskollegin kennen lernt, denn er hat sofort einen Draht zu den Jungs und hat ein gutes Händchen mit Kindern. Und als wenn das nicht schon schwer genug ist, mit all ihrer Trauer und ihrer Mauer, lernt sie auch noch einen charmanten Mann in der Bäckerei kennen. Wenn das nicht die perfekten Zutaten für ein Chaos sind, dann weiß ich auch nicht.

    Es gab hier auf der kurzen Strecke des Romans, viel zu entdecken und zu erleben. Denn Heike Fröhlich bricht ein Tabu. Denn Frauen, die trauern, auch noch Jahre nach dem Tod des geliebten Menschen, passt nicht in die Emanzipationskiste, die wir uns selber auferlegt haben. Wir gehen durch höhen und tiefen mit Carolin und hofft für sie nur das beste.

    Das Ende war zwar recht vorhersehbar, aber der Weg dorthin, war für mich ein spannender mit etlichen unvorhersehbaren Wendungen.

     

    Mein Fazit

     

    “Liebe ist kein Duett” von Heike Fröhling ist ein lebensnaher Roman mit viel Herzblut und ganz viel Familienwahnsinn. Die Hauptcharaktere sind sehr sympathisch und realitätsnah dargestellt und ich konnte mich super in dieses Buch fallen lassen. Als Mutter kann man sich viele Dinge sehr gut vorstellen und muss oft mitschmunzeln.

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