Bücher mit dem Tag "haustier"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "haustier" gekennzeichnet haben.

174 Bücher

  1. Cover des Buches Crossfire - Vollendung (ISBN: 9783453545809)
    Sylvia Day

    Crossfire - Vollendung

     (239)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Gideon und Eva haben geheiratet. Die beiden verbinden so viel neben verzweifeltes Verlangen, eine grenzenlose Liebe und das Versprechen für die Unendlichkeit. Die Entscheidung für die Liebe, war nur der Anfang und so manche Hürden warten noch auf sie. Ist ihre Liebe stark genug? 

    Ehrlich gesagt dachte ich eigentlich die Reihe war zu Ende. Durch meine Challenge der Buchreihen beenden, bin über dieses Band gestolpert und ich musste es einfach lesen. Ich habe es wieder geliebt. Die beiden haben einiges durch gemacht und doch sind sie immer noch zusammen. Die Gefühlswelt der beiden ist spannend und zieht einen in ihren Bann. Es ist spannend, fesselnd und auch kommt etwas Action darin vor. Ich mag diese Reihe und auch wenn das letzte Band etwas her ist, habe ich mich gleich wieder Zuhause gefühlt. Die Seiten sind nur so an mir vorbeigeflogen und leider war es viel zu schnell wieder vorbei. Trotzdem war ich froh noch mal in diese Welt eintauchen zu dürfen und zu erleben. Das beiden sich doch noch etwas ändern konnten und beiden so ihre Erkenntnisse hatten. ;) 

  2. Cover des Buches Rain – Das tödliche Element (ISBN: 9783733500726)
    Virginia Bergin

    Rain – Das tödliche Element

     (255)
    Aktuelle Rezension von: rocky1307

    Rain von Virginia Bergin liegt schon eine ganze Weile auf meinem Stapel ungelesener Bücher und nun habe ich endlich dazu gegriffen. Leider wurde ich bitter enttäuscht. Die düstere Atmosphäre und die Ausgangslage empfand ich als sehr spannend. Ich bin schnell in die Geschichte gestartet, welche das zackige Erzähltempo die ganze Zeit beibehalten konnte. Tja, aber dann habe ich Ruby, unsere Protagonistin, näher kennengelernt und ja... Dann hatten wir wohl den Salat.

    Ruby befindet sich in einer unfassbar schwierigen Lage und ist wirklich nicht zu beneiden. Da würden wohl jedem Mal die Sicherungen durchbrennen. Besonders als 15-Jährige, die plötzlich auf sich allein gestellt ist. Verständlich. Da hilft wohl nur noch eine gute Portion Sarkasmus. Auch verständlich (und teils amüsant).

    Aber ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass Ruby ihren Kopf einschaltet. Dass sie vergisst, dass der Anroak, der sie vor dem zufälligerweise TÖDLICHEN Regen schützt, ja eine schlechte Figur machen könnte. Stimmt ja, wenn überall tote Menschen herumliegen und alle ums Überleben kämpfen, dann ist es ja unabdingbar, dass man sich wenigstens halbwegs präsentabel zeigt. Man könnte ja zufälligerweise auf den Highschool Schwarm treffen...

    Kurzum: Das Warten hat sich nicht gelohnt. Ruby schien die ganze Zeit über wesentlich mehr Glück als Verstand zu besitzen und dafür (dass muss ich ihr einräumen) hat sie sich wacker geschlagen. Rein psychologisch betrachtet macht es vielleicht wirklich Sinn, wie sie sich verhalten hat, ich weiss es nicht. Aber für mich als Leserin war es einfach nur anstrengend eine solch oberflächliche und zickige Protagonstin zu haben. Abgesehen davon, dass es dann teilweise recht vorhersehbar war und Ruby sich nur minim im Buch weiterentwickelt hat.

    Mittlerweile habe ich erfahren, dass es noch einen 2. Band gibt und beim Durchlesen des Klappentextes hat sich etwas für mich herauskristalisiert: Ich werde die Reihe ganz bestimmt nicht weiterverfolgen.

  3. Cover des Buches Call of Crows - Entfesselt (ISBN: 9783492280822)
    G. A. Aiken

    Call of Crows - Entfesselt

     (98)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Kera wäre eigentlich tot. Hätte Vig Rundstorm sie nicht gefunden und Gott angerufen um sie zu retten. Jetzt gehört Ex-Marine Kera zu den Krähen der Norne Skuld und gilt als Todesbote.

    Schon nach der ersten Seite liebte ich diese Geschichte und konnte nicht aufhören zu lesen. Frauenpower, war mein erster Gedanke beim Lesen. Ein Haufen starke Frauen, die nächst Aufträge für eine Göttin erledigen. :) Diese Frauen sind einfach der Hammer, jede einzelne. Willkommen in einer neuen Welt von G.A. Aiken, die genauso wie immer ist - voller Humor, guten Wortgefechten, spannend und Actionreich. Natürlich darf die Leidenschaft und tolle Charaktere nicht fehlen. Wie immer alles dabei und deshalb genieße ich dieses Buch ungemein. Kera ist eine tolle Frau und doch irgendwie merkwürdig. Immer mit diesem Klappbrett.  Vig ist einfach hinreißend und seine Art ist einfach köstlich. Die Geschichte nimmt ihren Lauf und man ist gefesselt und man kann sich nicht entscheiden, was man an dieser Geschichte lieber mag. Auf jeden Fall werde ich die nächsten zwei Bändern auch noch holen und freue mich darauf wieder in dieser Welt eintauchen zu dürfen.

  4. Cover des Buches Eine Samtpfote zum Verlieben (ISBN: 9783426523216)
    Melinda Metz

    Eine Samtpfote zum Verlieben

     (89)
    Aktuelle Rezension von: Geschichtenliebhaberin

    Inhalt:

    Jamie zieht es mit Hilfe ihres Erbes für ein Jahr nach L.A. Es soll "Jamie's Jahr" werden, ganz ohne Männer und dafür mit jede Menge neuer Erfahrungen, um herauszufinden, was sie mit ihrem restlichen Leben eigentlich machen will. Dumm nur, dass ihr Kater MacGyver die Sache etwas anders sieht und der einsamen Frau zu neuem Liebesglück verhelfen will. Er findet den passenden Partner in David, einem verwitweten Nachbar, der immer noch mit dem Tod seiner Frau zu kämpfen hat. Und auch andere Nachbarn werden Teil von MacGyvers Mission, einsame Seelen zusammenzuführen. Läuft alles nach Plan? Oder ist die Mission doch nicht so einfach wie gehofft?


    Meine Gedanken zum Buch:

    Leider habe ich ein paar Punkte, die mir persönlich wichtig sind und aufgrund derer ich nicht die volle Sternezahl geben kann. Allen voran ist die Geschichte leider sehr vorhersehbar. Auch die Charakterentwicklung der Protagonistin ist etwas holprig, scheint sie doch zuerst fest ihre Meinung zu vertreten, knickt dann doch aber immer wieder ein und schließlich findet sich schon ein Weg, alles Mögliche zu rechtfertigen. Auch wie sich Jamie und Davids Plan entwickelt war für mich eher unreife Blauäugigkeit als das Verhalten von erwachsenen Menschen Anfang/Mitte dreißig (was dahinter steckt erörtere ich jedoch aufgrund von Spoiler-Gefahr nicht weiter ;)   ). Auch waren die Textpassagen der titelgebende Samtpfote weniger als erwartet und auch oft sehr ähnlich zu den vorherigen Kater-Passagen. Diese Kritikpunkte sind jedoch wie bereits erwähnt meine ganz persönliche Meinung und müssen für andere Leser nicht unbedingt so gewichtig sein wie für mich ;)

    Nichtsdestotrotz hatte das Buch auch seine netten Seiten. Man wollte dann doch herausfinden, wie es für die einzelnen Charaktere weitergeht und ob die einen oder anderen doch noch zusammenfinden. Auch waren einige der Charaktere sehr schrullig oder liebenswert, allen voran die pensionierten Nachbarn, die den jungen Neuankömmling sogleich unter ihre Fittiche genommen haben.


    Fazit:

    Eine Samtpfote zum Verlieben - ein Roman mit teilweise schrulligen und liebenswerten Charakteren für jeden, der gerne seichte, aber unterhaltsame Liebesromane mit einem abenteuerlustigen Kater liest!

  5. Cover des Buches Endlich Schnurrlaub (ISBN: 9783499268335)
    Christiane Lind

    Endlich Schnurrlaub

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Tialda

    Rezension:

    Nachdem mich schon Christiane Linds erstes Katzenbuch “Weihnachtspunsch und Weihnachtskater” so begeistern konnte, habe ich mich richtig auf “Endlich Schnurrlaub: Katzen auf Reisen” gefreut – wie sich herausstellte zu Recht.

    In acht Kurzgeschichten wird von verschiedenen Arten der ‘Katzenreise’ berichtet – teils sehr witzig, wie z.B. die Geschichte von Lucky, der mit frecher ‘Berliner Schnauze’ erzählt, was er davon hält in ein Tierheim nach Braunschweig abgeschoben zu werden und wie er zurück in die geliebte Hauptstadt kommt, teils aber auch sehr traurig, wie die Story der streunenden, abgemagerten Struppi, die auf Madeira in eine Auffangstation für Katzen gebracht wird, und dort beinahe ihren Lebensmut verliert – hier konnte ich die Tränen kaum zurückhalten.

    Der Autorin ist es gelungen in ihren Geschichten völlig unterschiedliche Katzencharaktere und -leben wiederzugeben, sodass sicher nicht nur Katzenliebhaber ihr Herz an die eine oder andere Samtpfote verlieren. Die Storys sind aus verschiedenen Blickwinkeln – sowohl vom Tier als auch vom Mensch – geschildert und jede einzelne konnte mich fesseln, sodass ich das Buch innerhalb eines Abends zu Ende gelesen hatte.

    Abgerundet wird “Endlich Schnurrlaub” durch kleine schwarze Katzensilhouetten zwischen einigen Absätzen und einem Anhang, in dem die Autorin den Wahrheitsgehalt der einzelnen Kurzgeschichten offenlegt.

    Fazit:

    8 Kurzgeschichten – 8 verschiedene Katzencharaktere – 8 Mal wiedererkennend kichern oder auch mal zu Tränen gerührt sein. Christiane Lind – für mich die Meisterin der Katzengeschichten.

  6. Cover des Buches Pelle von Pimpernell – Der Geisterhund (ISBN: 9783440148754)
    Claire Barker

    Pelle von Pimpernell – Der Geisterhund

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Buchkaetzchen

    Meine Rezi vom 27. Juli 2016

    Das Cover sieht sehr gruselig und geheimnisvoll  aus. Es zeigt Pelle von Pimpernell und das Haus Sternenblick.  Die dunklen Farben sehen ein wenig gruselig aus.  Pelle von Pimpernell ist ein toller Name und „ Der Geisterhund“ passt zum Buch! Das Buch ist sehr dick. Trotzdem hatte ich viel Spaß es zu lesen, auch wenn ich es am Anfang nicht so gerne lesen wollte.  Den Schreibstil fand ich sehr lustig und spannend!

     

    Die meisten Kapitel Überschriften waren lustig und die Geschichte finde ich sehr witzig. In dem Buch ist viel passiert! Nur ein paar Sätze habe ich manchmal nicht verstanden. Am besten fand ich Pelle von Pimpernell und Winnie. Am Anfang fand ich es ein wenig traurig, weil Winnie gar nicht gemerkt, dass Pelle von Pimpernell noch als Geisterhund da ist. 

      

    Diesen Geisterjäger fand ich ein wenig komisch! Er sah auch sehr merkwürdig und verrückt aus. Dafür sieht er aber wie ein echter Geisterjäger aus.  Das mit dem Geisterjäger fand ich aber ein bisschen langweilig. Es war zu lange beschrieben!

     

    Auf den Bildern ist meistens Pelle von Pimpernell zu sehen. Das Ende war soooo schön!!!  Auch das Bild dazu war wundervoll! Das ist mein Lieblingsbild! Es gab nichts, was mich am Ende gestört hat!

     

  7. Cover des Buches Der Hund und sein Mensch (ISBN: 9783446267794)
    Josef H. Reichholf

    Der Hund und sein Mensch

     (34)
    Aktuelle Rezension von: tigerbea

    In seinem neuesten Buch beschäftigt sich der Evolutionsbiologe Josef H. Reichholf mit unserem besten Freund - dem Hund. Das Buch "Der Hund und sein Mensch" ist in drei Abschnitt unterteilt. Zunächst beschäftigt sich der Autor in Teil 1 mit der Frage, wie aus Wölfen Hunde wurden. Hier beginnt Reichholf in der Steinzeit, beschreibt, wie Tiere und Menschen bereits damals miteinander kommuniziert haben. Er schildert, wie sich Wölfe entzweit haben. Eine Form blieb wild, eine andere schloss sich dem Menschen an und bildete den Grundstein für die heutigen Haushunde. In Teil 2 geht es um Reichholfs eigenen Hund Branko, den Alltag mit ihm, Erlebnisse und Erfahrungen. Teil 3 behandelt ein ganz besonderes Thema - den Unterschied in den Beziehungen zwischen Menschen und Hunden sowie Menschen und Katzen. Obwohl beide Haustiere den gleichen Weg der Domestikation eingeschlagen haben, blieben ihre Charaktere unterschiedlich. All diese Themen behandelt der Autor auf unbeschreiblich gute und verständliche Weise. Er vermittelt sein Wissen auf unterhaltsame Art, der Leser kann dem Thema und den Ausführungen sehr gut folgen. Josef H. Reichholf nimmt den Leser mit, bringt ihm den Hund näher. Wer einen Hund an seiner Seite hat, wird hier so manches Aha!-Erlebnis haben. Aber auch für (Noch-)Nicht-Hundebesitzer ist dieses Buch sehr zu empfehlen. Leicht verständlich geschrieben, wird auch er hier einen Einblick in die Hundeseele erhalten. 

    Dieses wunderbare Buch erhält von mir eine absolute Empfehlung für jeden, der sich mit dem besten Freund des Menschen beschäftigt und einfach mehr über ihn wissen möchte!

  8. Cover des Buches Ach, wär ich nur zu Hause geblieben (ISBN: 9783404169733)
    Kerstin Gier

    Ach, wär ich nur zu Hause geblieben

     (282)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Das Cover ist recht schön gestaltet worden. Das Buch ist sehr witzig geschrieben worden. Es fängt eigentlich damit an, das in den ersten Kapiteln über ganz viele Phobien berichtet wird. Dann wird von vergangenen Urlauben erzählt, richtig lustig. Ich habe so oft geschmunzelt. Klasse Buch.

  9. Cover des Buches Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone (ISBN: 9783570403211)
    Mark Haddon

    Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone

     (585)
    Aktuelle Rezension von: MartinA

    Es könnte eine einfache Geschichte sein: Ein Hund wird umgebracht und ein fünfzehnjähriger Junge sucht den Mörder... auch das könnte eine interessante Geschichte sein, aber es ist nicht das, was in SUPERGUTE TAGE erzählt wird. Es ist die Geschichte, die Christopher Boone erzählt ... und das macht die Geschichte interessant, denn man kann mehr erzählen als den Tod eines Hundes, wenn es noch so viele andere Dinge gibt, die man erzählen kann ... und wenn es mathematische Gleichungen sind (die mich vollkommen ahnungslos zurückließen und die mir einfach zu hoch waren ... aber ... es geht nicht um Mathematik und das ist auch gut so).
    Mark Haddon erzählt eine warmherzige, einfühlsame Geschichte um einen Jungen, der nicht perfekt ist, der die Welt mit anderen Augen sieht und uns, den scheinbar "normalen" Leser daran teilhaben lässt.
    Auf gewisse Art witzig, aber doch nachdenklich wird man dazu aufgerufen über Inklusion und benachteiligte Mitmenschen nachzudenken ohne dabei ein schlechtes Gewissen eingetrichtert zu bekommen. Christopher Boones Welt ist anders und es hilft vielleicht andere Menschen mit einem ähnlichen Weltbild zu verstehen und zu akzeptieren, auch wenn es schwer fällt wie man in diesem Fall nicht nur bei den Eltern sieht.
    Gut geschrieben mit einem sympathischen Protagonisten ist SUPERGUTE TAGE ein Buch, das eine gute Stimmung verbreitet, vielleicht gerade weil Christopher so anders ist. Leider ist es schneller vorbei als gedacht (und ja, der Hundemord wird aufgeklärt, aber... spielt das wirklich eine Rolle? Niemand außer Christopher interessiert sich dafür und der Junge hat noch viel mehr zu erzählen ...)




  10. Cover des Buches Wir müssen über Kevin reden (ISBN: 9783492310512)
    Lionel Shriver

    Wir müssen über Kevin reden

     (189)
    Aktuelle Rezension von: FairyFlower

    „Die Katastrophe klingt wie aus der Zeitung; das Ereignis spielt das Geschehene bis an den Rand der Obszönität herunter; und der Tag, an dem unser Sohn einen Massenmord beging ist zu lang, stimmt’s?“ (S. 25) 

    Nachdem mich der Film „We need to talk about Kevin“ nachhaltig faszinieren konnte, holte ich mir die deutsche Ausgabe des Buches „Wir müssen über Kevin reden“ von Lionel Shriver, welches bereits 2003 erschien. Bei meiner Ausgabe handelt es sich um die Filmausgabe von 2012 im Ullstein Taschenbuch Verlag, die 560 Seiten umfasst. Mein Anspruch war es, mehr über die Gefühlswelt der Mutter zu erfahren und ich wurde auch nicht enttäuscht.

    Eva Khatchadourian ist eine erfolgreiche Herausgeberin des Reiseführers „A Wing and a Prayer“ als sie sich mit 37 dazu entschließt, ein Kind zu bekommen. Doch anstatt eines Familienidyll beginnt ein ständiger Kampf und am Ende begeht Kevin eine schreckliche Gewalttat. Für Eva bleibt die Zeit stehen und sie fragt sich, wie viel Schuld sie selbst an dieser Entwicklung hatte… 

    Der Roman ist aus der Ich-Perspektive von Eva geschrieben, weshalb man sich unweigerlich in ihrem Kopf befindet und damit auch mit ihrer Version der Geschichte vorliebnehmen muss. Eine weitere Besonderheit ist, dass Kevins Tat zwar von Anfang an bekannt ist, die Details aber erst nach und nach in Form von Briefen an ihren Ehemann Franklin ans Licht kommen. Diese Erzählart führt dazu, dass die Geschichte nur sehr langsam voran geht. Die eigentliche Tat wird erst auf den letzten 60 von 560 Seiten abgehandelt. 

    Eva ist ein Reisefan und hat Angst vor Verbindlichkeit. Einmal zieht sie eine dreimonatige Reise ihrer Zeit mit dem kleinen Kevin vor. Oft wird sie außerdem als gefühllos und narzisstisch beschrieben, wobei sie mit den anderen Menschen ebenfalls hart ins Gericht geht (vgl. S. 384). Von Kevin wird sie als selbstgerecht, herablassend und überheblich betitelt (S. 393). 

    Die Entscheidung zu einem Kind fällt ihr zunächst schwer, die Mutterschaft wird als „fremdes Land“ (S. 33) bezeichnet. Mit 37 ist sie endlich bereit, diesen Schritt zu wagen und freut sich auf das neue Abenteuer. Allerdings kommen ihr schnell Zweifel an dieser Entscheidung und sie bereut Kevin, bevor er überhaupt geboren ist (S. 107). Auch später hat sie das Gefühl, sich als Mutter nicht genug angestrengt zu haben (S. 113). Eine postnatale Depression lässt sie aus der Wut auf sich selbst, versagt zu haben, gar nicht erst feststellen und stirbt fast, als sie mit einem Milchstau nicht zum Arzt geht. Sie bestraft sich immer wieder selbst. 

    Zudem hat Eva ab der ersten Sekunde das Gefühl, dass Kevin sie hasst. Er verweigert ihre Milch, schreit in einer Tour und weigert sich zu sprechen. Irgendwann gibt sie sogar zu, Kevins Nähe unerträglich zu finden (S. 204). Kevin nehme ihr alles, was sie je ausgemacht habe (S. 238). Trotz dieser ambivalenten Beziehung liebt Eva ihren Sohn. Als Kevin krank ist und sie gemeinsam Robin Hood lesen (S. 333), erlebt sie zum ersten Mal eine friedliche Zeit mit ihm. Außerdem besucht sie ihn regelmäßig im Gefängnis (S. 61) und hadert mit dem Ruf als schlechte Mutter, den sie ihrer Meinung nach aber absolut verdient (S. 104). Sie findet etwas Trost, als sie erkennt, dass es schwer ist, eine Mutter zu sein (S. 237) und sie ihr Bestes gegeben hat und noch gibt.  Weiterhin bewundert sie Kevin für seine Außergewöhnlichkeit (S. 460), als er über PC-Viren redet oder wie er im Fernsehen auftritt (S. 494). 

    Die Frage nach dem „Warum“ wird immer wieder gestellt, aber nie beantwortet. Sie beschäftigt Eva sehr, auch wenn sie weiß, dass es keine befriedigende Antwort auf diese Frage gibt. Vielleicht will Eva auch eine lange Zeit gar keine Antwort finden (S. 238). Sie gibt sich selbst die Schuld zu kalt, egoistisch oder kritisch gewesen zu sein (S. 236). 

    Gut gefallen hat mir an dem Roman die radikal ehrliche Erzählweise. Eva geht zwar mit sich selbst hart ins Gericht, rechnet aber auch mit den veralteten Vorstellungen der Gesellschaft an die „perfekte“ Mutter ab. Dabei ist der Schreibstil intelligent und humorvoll. Es ergeben sich aber auch immer wieder interessante Blickwinkel durch Evas Ehemann, der das absolute Gegenteil darstellt. Immer wieder stellte sich mir neben dem Gedanken der Verantwortlichkeit auch die Frage nach der Unterstützung für Eva. Zu guter Letzt hat mir auch die Aufarbeitung der Gewalttat gefallen. Es ergibt sich ein allumfassendes Bild über Opfer, Schaulustige, Familie, Justiz, Gefängnis und historische Fakten.

    Am Anfang fand ich den Schreibstil allerdings ungewohnt und die Briefform ermüdend. Die Geschichte kam mir an einigen Stellen ein wenig zu lang vor. 

    Ich würde den Roman denjenigen empfehlen, die vor einem langsamen, aber belohnenden Schreibstil (Briefform!) nicht zurückschrecken und sich für die Gefühlswelt einer Mutter, die ihr Kind nicht so lieben kann, wie es erwartet wird, interessieren. Das Buch bricht mit Konventionen und stellt die Frage nach dem „Warum“ bei Gewalttaten. Das Ende ist allerdings nichts für schwache Nerven und es hat mich einige Zeit gekostet, es gedanklich aufzuarbeiten. Ich gebe 4/5 Sterne. 

  11. Cover des Buches Ich bin hier bloß die Katze (ISBN: 9783423624374)
    Hanna Johansen

    Ich bin hier bloß die Katze

     (123)
    Aktuelle Rezension von: zickzack

    In diesem Buch beschreibt eine Katze, die den seltsamen Namen Ilsebill hat, ihr alltägliches Leben und schildert dabei ihre Eindrücke und Gedanken. Wie empfindet sie das Weihnachtsfest? Was hält sie vom Hund der Familie? Was macht sie außerhalb vom Haus? Was denkt sie über ihre Liebe? Wie wichtig ist ihr essen? Was hält sie vom Familiennachwuchs?

    Die Katze spricht das ganze Buch durchweg den Leser an, siezt den Leser sogar. Das Buch hat noch ein paar passende niedliche Illustrationen von Hildegard Müller erhalten.

     

    Ich habe nicht viel von dem Buch erwartet und schon damit gerechnet, dass es nur eine kurze Unterhaltung für Zwischendurch ist. Genau so ist das Buch für mich am Ende geworden. Es war ganz nett aus der Sicht der Katze ihr Leben geschildert zu bekommen.

    Am spannendsten empfand ich das erste Artikel, als es um den neuen Hund ging. Da wurde vor allem darüber berichtet, warum sich Hunde und Katzen nicht verstehen. Ihre Körpersprache ist schlicht gegensätzlich, dass sich einander missverstehen. Dennoch weiß man, wenn Hund und Katze miteinander leben, dass sie sich aneinander gewöhnen können und das war hier letzten Endes auch der Fall, obwohl natürlich die Katze nicht viel vom Hund hält. Ob und inwieweit das am Ende wirklich so ist, lässt sich ja nur erahnen.

    Auch wird die Katze hier im Buch als ziemlich hochnäsig dargestellt und als würde sie ihre Familie mehr zum Zweck sehen. Öfters spielt sie auch mit dem Gedanken einfach abzuhauen und sich eine neue Familie zu suchen, was ihr aber letzten Endes doch zu aufwendig ist.

     

    Was mich gestört hat, waren die Wiederholungen. Zudem kam in den meisten Kapiteln nicht viel dabei rum. Es wirkte eher als würde sie sich im Kreis drehen und ständig dasselbe erzählt. Ja, wir wissen inzwischen, dass du nicht viel vom Hund hältst, aber es in Ordnung ist, dass er da ist. Ja, das Baby ist laut und nervt dich. Ja, du verstehst so einige Sachen, die Menschen machen nicht. Zum Beispiel, dass sie sich an einen Tisch setzen, reden und essen in Geselligkeit. Das geht dir gar nicht in den Kopf.

     

    Letzten Endes muss ich sagen, dass ich die Geschichte ganz nett fand. Ich selber habe eine Hündin, mag aber ebenso Katzen. Einen Hund und eine Katze zu haben, wäre mein Traum, ist aber momentan nicht möglich. Das Buch hat sich gut weg lesen lassen und man konnte sich die Katze gut vorstellen, die aus ihrer Beobachterposition jegliche Situation beurteilte. Mir hätte es gefallen, wenn sich die Gedanken der Katze weniger im Kreis gedreht hätten und es mehr Interaktion gegeben hätte, als nur das reine Erzählen. Aber für Zwischendurch war das Buch ganz unterhaltsam. Daher 3 Sterne.

  12. Cover des Buches Kinder sind was Wunderbares, das muss man sich nur IMMER WIEDER sagen (ISBN: 9783404608720)
    Johann König

    Kinder sind was Wunderbares, das muss man sich nur IMMER WIEDER sagen

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Das_Leseding

    Inhalt:
    Johann König und seine Familie – Geschichten aus dem Alltag. Oder: Hoffentlich ist das nicht wahr!

    Meine Meinung:
    Ich finde Johann König witzig. Ich mag die Art wie er seine Geschichten vorträgt und was er auf der Bühne von sich gibt. Sein erstes Buch „Der Königsweg“ hat mir sehr gut gefallen, daher wollte ich „Kinder sind was Wunderbares“ unbedingt haben und lesen. Und ich bin bzw. war schockiert. Ein Buch über zwei überforderte Elternteile, die das Mittagsprogramm im TV nicht besser hätte darstellen können. Ein Alkohol- und Kaffesüchtiger Papa und eine Mutter, welche lieber ihre Freizeit beim Yoga oder mit Freunden verbringt und wenn sie mal was mit den Kindern macht, dann nur um sie zu stillen. Alle drei Kinder (ganz klein, Kindergarten und Schule) sind quengelig und unerzogen. Kennen keine Regeln / Grenzen und kommen viel zu spät ins Bett! In sich sind die Geschichten rund, aber nicht witzig, sondern schon fast ein Fall für das Jugendamt.

    Cover:
    Das Cover spiegelt den Inhalt wunderbar wieder. Ein hilfloser Mann und die Kinder machen alles kaputt.

    Fazit:
    Dieses Buch ist was wunderbares: Das muss man sich nur IMMER WIEDER sagen! Dann gäbe ich wohl auch mehr Sterne. So habe ich dieses Werk frühzeitig aufgegeben und daher gibt es nur einen Stern und keine Leseempfehlung.

  13. Cover des Buches Winter Love - Ein Arzt für alle Fälle (ISBN: B01M9FGQK4)
    Lotte Römer

    Winter Love - Ein Arzt für alle Fälle

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Elke_Roidl

    Caroline hat einen schönen Blick aus dem Fenster und ja es ist Winter - genießen kann es schon lange nicht mehr.

    Gleich kommt Emilia aus der Konditorei Party Passion und bringt Caroline die Leckereien.

    Heute kommt aber Emilia´s Tante, und die sieht sofort das es Caroline nicht gut geht.

    Mr Smith ihrem Kater geht es nicht gut und Caroline sucht einen Tierarzt der zu ihr kommt - endlich kommt ER.

    Liam sagt es sieht nicht gut aus und sie müssen Mr Smith gehen lassen.

    Liam bringt die Urne zurück und gleichzeitig hat er "Corinna" dabei ein kleiner süßer Hund - Caroline würde ihn gerne nehmen ABER dann muß sie die Wohnung verlassen und das kann sie nicht mehr - nur der Gedanke und sie hat Panik.

    Liam hat Corinne "vergessen" und da er keine Zeit mehr hat muss Caroline ihn zum Tierheim bringen.

    Kann Liam Caroline helfen oder blockiert sie sich selbst


    Ich habe es verschlungen


  14. Cover des Buches Arthurs wildes Hundeleben (ISBN: 9783747800201)
    Heike Abidi

    Arthurs wildes Hundeleben

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Maunzerle

    Arthurs wildes Hundesleben

    Autor: Heike Abidi
     Illustrationen: Barbara Fisinger

    Verlag: Hummelburg Verlag

    Klappentext:

    Im Hundekörbchen liegt jemand. Jemand, der eigentlich viel zu groß dafür ist. Und auch kein Fell hat, sondern einen blau-weiß gestreiften Schlafanzug trägt. Kein Zweifel – in dem Hundekörbchen liege ich selbst!

    Arthur wünscht sich nichts sehnlicher als einen Hund. Deshalb ist er überglücklich, als er eine Woche lang auf Lucky aufpassen darf, den Hund von Bekannten. Eines Morgens passiert etwas Unfassbares: Arthur wacht in Luckys Hundekörper auf und Lucky in Arthurs Jungenkörper! Nun weiß der eine nicht, wie er plötzlich auf vier Pfoten laufen soll und der andere nicht, was man in einer Schule - und überhaupt als Mensch – so macht. Sie müssen diesen Tausch unbedingt wieder rückgängig machen! Aber wie?

    Eine rasante, urkomische Körpertauschgeschichte
     Aus zwei Perspektiven erzählt

    Meinung:

    Arthur ist 10 Jahre und wie so viele Kinder wünscht er sich nichts sehnlicher als einen Hund. Wie viele Eltern geht es aber auch Arthurs Eltern so, dass sie befürchten sie müssen sich später um den Hund kümmern. Da kommt es ganz gelegen, dass sie für eine Woche auf Lucky aufpassen sollen.
     Lucky ist jedoch alles andere als begeistert, dass sein Herrchen jetzt ein Kind ist. Denn Kinder findet er total ätzend, viel zu laut und wild. Kurz gesagt: sie sind so lästig wie Flöhe.

    Dennoch toben die zwei wild durch den Garten und Arthur ist total happy endlich einen Hund zu haben.

    Doch nach einem Schläfchen wachen die beiden im jeweils anderen Körper auf.

    Herrlich witzig und unterhaltsam! Denn Arthur wei0 nicht wie er sich als Hund zu verhalten hat und Lucky versteht die Welt im Körper eines Menschen nicht mehr.

    Die Kinder fanden es total klasse. Durch den Wechsel der Körper lernt jeder die Bedürfnisse des anderen viel besser kenne. Und die Kinder lernen neben der Geschichte noch sehr viel über das Hundeleben und seine Verhaltensweise.

    In dem Buch wird einmal aus der Sicht von Arthur und einmal aus der Sicht von Lucky erzählt. SO verstehen die Kinder es viel besser finde ich.

    Super toll fanden wir die Illustrationen von Barbara Fisinger. Sie passen hervorragend zur Geschichte.

     

  15. Cover des Buches Die wahre Geschichte von Regen und Sturm (ISBN: 9783551560131)
    Ann M. Martin

    Die wahre Geschichte von Regen und Sturm

     (22)
    Aktuelle Rezension von: books_games_and_more

    Autismus Spektrum, besondere Vorlieben für Zahlen und Homonyme, Familienprobleme

    So könnte man das Leben von Ruth beschreiben. Den das alles macht sie aus, die Protagonistin aus „Die wahre Geschichte von Regen und Sturm“ von Ann M. Martin aus dem Königskind/Carlsen Verlag. Doch bei der Aufzählung fehlt etwas wichtiges, ohne dem Ruth um einiges ärmer wäre, nämlich Regen, ihre Hündin. Es ist genau genommen die Geschichte von Regen und Ruth und wie Regen bei einem Sturm rausgelassen wurde von Ruth’s Dad. Ohne Halsband! Ab da fängt eine nervenaufreibende Suche nach Regen an, zum Glück mit Unterstützung von Onkel Weldon, der Ruth viel besser versteht als die anderen.


    Es ist ein sehr zu Herzen gehender Jugendroman. Zum Schluss musste ich wirklich erstmal einen Moment inne halten und alles verdauen. Mich hatte von Anfang an, dass Verhalten von Ruth’s Vater gestört. Zu verlangen, dass Ruth ‚normal‘ seien soll, aufhören soll über Homonyme zu sprechen und nicht immer so an allen möglichen Regeln hängen soll. Doch genau solche Aspekte machen einen Autisten aus. Dafür hatte der Vater leider kaum Verständnis. Ob sein Verhalten am Schluss des Buches als positiv oder negativ zu bewerten ist, muss jeder selbst entscheiden. 

    Doch zum Glück gibt es auch Ruth’s Onkel mit dem sie sich einfach besser versteht, er hat mehr Empathie und versucht ihr nicht mit Drohungen ‚zu helfen‘. Er wirkt gleich von Anfang an sympathisch, auch wie er sich immer wieder Zeit für seine Nichte nimmt um mit ihr nach Regen zu suchen ist bemerkenswert. Er und sein Bruder hatten selbst als Kinder viele Probleme, doch wie sich zeigt bedeutet es nicht zwangsläufig, dass beide es schaffen so empthisch zu sein.


    Die Geschichte wird von Ruth selbst erzählt. So erlebt man ihre Gedanken und Gefühle hautnah mit, was teilweise verstörend seien kann, da Ruth ihr Spezialinteresse in jedes Kapitel einbaut. Was mich aber positiv überrascht hat, ist ihre Bemühen bei Gesprächen mit anderen ihr Spezialinteresse nicht in jeden Satz zu äußern. Zumal sie in der Geschichte als noch recht jung beschrieben wird. Da selbst Autismus teil meines Berufes ist, fand ich es sehr ansprechend und realistisch dargestellt, wie sich ein Kind damit fühlt und was es alles aushalten muss. Auch die Tatsache, das Haustiere ihnen ganz bewusst helfen und somit eine emotionale Stütze sind ist einfach großartig.


    Das Buch ist an einigen Stellen langatmig, bedingt durch die etwas andere Denkweise eines Autisten. Was mich aber nicht sonderlich gestört hat. Im großen und ganzen würde ich es jedem empfehlen, der offen ist für etwas Realität und auch vor zwischenmenschlichen Problemen keine Angst hat.


  16. Cover des Buches Amalia von Flatter. Vampire tanzen nicht mit Feen (Band 1) (ISBN: 9783748802020)
    Laura Ellen Anderson

    Amalia von Flatter. Vampire tanzen nicht mit Feen (Band 1)

     (53)
    Aktuelle Rezension von: thats-new-life
    Etwas düster und dunkel trotzdem sehr herzhaft und irgendwie süß sieht Amalia von Flatter auf dem Cover aus, passend zu dem Vampirmädchen sind die Bilder außen wie innen gestaltet, im Inneren gibt es nämlich auch tolle Illustrationen die in schwarz-weiß gehalten wurden.

    Amalia hat zwei tolle Monsterfreunde und ein ungewöhnliches Haustier, einen Kürbis, ja genau einen lebendigen Kürbis, um den dreht sich die Geschichte gewissermaßen denn er wird vom Vampirjungen Prinz Marillo entführt, der alles auf dem Kopf stellt. Zu früh gefreut hatte sich Amalia, darüber dass mal ein neuer Vampirjunge zu dem alljährlichen Fest eingeladen wurde, den Amalias Eltern jährlich auf die Beine stellen.

    Dabei behandelt das Buch tolle Themen, die man auf dem ersten Blick gar nicht erwartet, Freundschaft und Vorurteile sind eins davon, diese sind so schön in Wort gehalten und ganz ungewöhnlich lustige Worte kann man entdecken, manchmal mussten wir richtig lachen. Ein tolles Buch, richtig amüsant und nun eines unserer Favoriten bei den Kinderbüchern.
  17. Cover des Buches Mein Leben als Mensch (ISBN: 9783499254017)
    Jan Weiler

    Mein Leben als Mensch

     (118)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Jan Weilers Berichte aus präpubertären Zeiten, als es in Weilershausen noch einigermaßen gesittet zugeht. Beruhigend zu sehen, daß bei anderen in der Kindererziehung auch nicht alles glattläuft. Am lustigsten sind auch hier die Geschichten mit Antonio Marcipane als heimlichem Hauptdarsteller ("Eindeutige...eine...Rotweine").

  18. Cover des Buches Der Weihnachtshund (ISBN: 9783552063921)
    Daniel Glattauer

    Der Weihnachtshund

     (311)
    Aktuelle Rezension von: buchverzueckt

    Mein Leseeindruck:
    Du suchst eine kurzweilige Geschichte zur Vorweihnachtszeit? Ein Buch, welches mit knapp 200 Seiten flott gelesen werden kann? Ohne zu viel Tiefgang, eher leichte Kost - der Kopf ist voll mit Weihnachtsvorbereitungen? Dann könnte 'Der Weihnachtshund' das richtige Buch für dich sein. 🐶

    Max hat einfach so gar keine Lust auf den weihnachtlichen Trubel unterm Weihnachtsbaum und bucht stattdessen eine Reise auf die Malediven. Problem: sein lethargischer Deutsch-Drahthaar-Mix Kurt, der höchstens 100 Meter am Tag läuft (und ansonsten geschleift wird). Es muss ein Hundesitter her - und hier kommt Katrin ins Spiel. Ihren 30ten Geburtstag an Weihnachten feiern?! Nee, auch Katrin lehnt dieses Weihnachtsfest samt ihrem Geburtstag strikt ab. Ein Hund muss her! Denn ihr Vater kann diese tapsigen Begleiter nicht ausstehen.... 🐕‍🦺

    Kein Kitsch, keine Romantik - eine etwas andere Weihnachtslektüre: In 24 Kapiteln eingeteilt (so könnte man es als Art Adventskalender lesen) ist diese Geschichte ein Roman für alle, die Weihnachten nicht zu sehr romantisieren. 😉
    Der Schreibstil ist recht amüsant, trotz durchaus lustigen Passagen hatte das Büchlein aber auch seine Längen. Die Charaktere kamen mir etwas zu sonderbar daher, der Hund Kurt war für die Geschichte nicht sonderlich ausschlaggebend. Tatsächlich hatte ich da aufgrund der Beschreibung und des Titels und Covers wegen mehr erwartet.

    Wenn man nicht zu viel erwartet ist es eine nette Geschichte für zwischendurch, die man gut an einem kuscheligen Nachmittag lesen kann. 🎄

  19. Cover des Buches Archibald in love: Frösche lügen nicht (ISBN: 9781533456311)
    M.L. Busch

    Archibald in love: Frösche lügen nicht

     (18)
    Aktuelle Rezension von: CulturalNoise
    Zauberfrösche? Ernsthaft?! Na das kann ja heiter werden, dachte ich und begann zu lesen.

    Als Ally nach einem frustrierenden Tag im Büro ein Angorakaninchen kaufen will - zum Kuscheln und als Männer-Ersatz - hüpft ihr plötzlich ein Frosch vor die Füße. Zuerst will sie die Flucht ergreifen, doch irgendwie scheinen die roten Augen des Tiers mit ihr zu reden. Als die Verkäuferin ihr dann auch noch erzählt, der Frosch namens Archibald könnte die große Liebe für Ally finden, zweifelt sie an ihrem Verstand. Aber einem geschenkten Frosch schaut man wohl nicht ins Maul. Einen Versuch ist es wert.

    Die Ich-Erzählerin Ally ist mit ihrer tollpatschigen, unbedarften Art unglaublich sympathisch. Klar, dass der Humor des Romans größtenteils auf ihre Kosten geht. Im Gegensatz zu anderen Vertretern des Genres ist Ally jedoch nicht naiv und dumm. Sie hat auch keine Minderwertigkeitskomplexe. Ganz im Gegenteil: Sie ist intelligent und hat ein gesundes Selbstwertgefühl. Außerdem kann sie über sich selbst lachen und ist nicht nachtragend. Mit dieser Figur hat die Autorin schon einmal viele Pluspunkte gesammelt.

    Dann ist da noch Max, Allys neuer Arbeitskollege, mit den Husky-blauen Augen. Er ist charmant, im richtigen Maße besitzergreifend und hat einen feinen Sinn für Humor - genau wie seine Schöpferin M. L. Busch.

    Die Autorin konnte mich mit diesem Roman in ihren Bann ziehen. Für mich war es die erste Begegnung mit den Werken aus Buschs Feder und ich kann mit Gewissheit sagen, es war noch lange nicht die letzte. Jetzt werde ich erst einmal die "Archibald in love"-Reihe weiterlesen, denn "Frösche lügen nicht" ist erst der Auftakt. Im Übrigen eine bemerkenswerte Idee, den Froschkönig einmal auf ganz andere Art zu interpretieren. Ein Frosch als Amor, wer hätte das gedacht?

    Doch nicht nur die Idee des Romans und seine Hauptcharaktere sind gut gelungen. Auch der Schreibstil selbst ist mitreißend, sehr flüssig und pointiert. Genau richtig, um sich treiben zu lassen und ins Träumen zu geraten. Entspannte Lesestunden und liebevolles Schmunzeln garantiert.

    Fazit:
    Ein sehr charmanter Chick-Lit. Humorvoll, magisch und absolut liebenswert. Der Serienauftakt "Archibald in love: Frösche lügen nicht" von M. L. Busch macht definitiv Lust auf mehr!

    Wertung: 5 Punkte

    (Diese Rezension ist erschienen auf www.cultural-noise.de)
  20. Cover des Buches Junge und Schwein-fröhliche Schweinachten (ISBN: 9783000635052)
    Dominique Magdalene Stengl

    Junge und Schwein-fröhliche Schweinachten

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Angelika123

    Was für ein lustiges Buch. Ein Schwein als Haustier – das ist mal etwas anderes.

    Die Geschichte ist aus Sicht des Schweines erzählt, das ganz schön selbstbewusst ist.

    Die Sätze sind klar und kurz und es ist jede Menge Spaß geboten.

    Das Schriftbild hat eine angenehmen Größe und das Buch besticht mit schönen comicartigen Zeichnungen, die herrlich bunt sind – manchmal sind die Bilder ganzseitig und sind so detailreich, dass sie noch viel Platz für eigene Fantasien lassen – aber auch einzelne kleine Bildchen unterstreichen und ergänzen den Text in toller Art.

    Der Junge und sein Schwein erleben tolle Dinge und für Schweini ist es das erste Weihnachtsfest das es erlebt. 

    Gewöhnungsbedürftig war, dass der Junge einfach nur „Junge“ heißt und keinen eigenen Namen trägt. Schon nach kurzer Zeit ist das aber ganz normal und man hat sich daran gewöhnt.

    Ein sehr kurzweiliges und spaßiges Buch das mir sehr gefallen hat – sowohl die ungewöhnliche Geschichte, als auch das schöne auffällige Cover und die fröhlichen Bilder im Inneren haben mich begeistert.

  21. Cover des Buches Edda aus dem Moospfad 2. Geburtstag in geheimer Mission (ISBN: 9783789114519)
    Jasmin Schaudinn

    Edda aus dem Moospfad 2. Geburtstag in geheimer Mission

     (18)
    Aktuelle Rezension von: SternchenBlau

    Dieses Buch ist eine warmherzige Alltagsgeschichten mit einer wundervollen Erzählstimme, bei der ich mich direkt in der Kindersicht fühle. Besonders die Familienszenen sind ganz wundervoll gelungen und als Edda mit ihrem Opa spielt, ging mir richtig das Herz auf!

    Warum stehen hier dann nur 2 Sterne-Bewertung, werdet Ihr Euch vielleicht fragen. Leider hat die Autorin einen Erzählstrang eingebaut, der für mich überhaupt nicht geht. Ich bin auch fest davon überzeugt, dass sie das nicht so geplant hat und auch überhaupt nicht wollte. Ein Musterbeispiel dafür, dass Menschen internalisierte Rassismus auch dann wiedergeben, auch, wenn sie das gar nicht wollen. Rassistisch bleibt die Stelle dann aber leider dennoch.

    Ich hatte diese Rezi so oft im Kopf überlegt, dass ich dachte, ich hätte sie schon längst geschrieben. Letztens haben wir das Bücherregal von meinem Sohn aussortiert. Und wir wollte das Buch weder an die Schulbibliothek verschenken, noch in den Bücherschrank stellen. Denn ich will weder, dass ein weißes Kind wie meines dieses Bild vermittelt bekommt. Aber noch weniger möchte ich, dass ein BIPoC-Kind sich durch diesen Erzählstrang verletzt fühlt, weil ihm dort seine eigene Wahrnehmung abgesprochen wird.

    Okay, worum geht es genau?

    Dazu muss ich detailliert auf den Inhalt eingehen. Ab hier folgen also Spoiler.

    In Eddas Klasse kommt das Schwarzes Mädchen Milele. Aus Sicht eines Kindes kann ich sogar verstehen, dass Edda sie einfach berühren möchte, obwohl die Vorstellung einmal „checken“ zu müssen, ob die „Farbe abgehen könnte“ problematisch ist und das eine der häufigsten rassististischen Erfahrungen im Alltag ist, die Schwarze Menschen leider viel zu häufig machen müssen. Darüberhinaus ist es auch im Sinne der Missbrauchsprävention heikel, wenn eine unbekannte Person gestreichelt wird, ohne zu klären, ob der Person das recht ist.

    Dass Milela da zurück zwickt, ist eine absolut verständliche Reaktion, um ihre Grenzen zu wahren. Bis zu dieser Stelle hätte die Geschichte ganz wundervoll über Alltagsrassismus, eigene Grenzen und Consent erklären können. Stattdessen bekommt Milele nicht mal eine eigene Stimme. Im Fortgang wird sie noch mehrmals als "Kneifern" tituliert und damit auch entindividualisiert. Nachdem ich so wunderbar in Eddas Kopf hineinkomme, wird die Schieflage nochmal deutlicher. 

    Dafür, dass der Milele-Bogen neben Eddas Geburtstag den größten Raum im Buch einnimmt, wird ihrem Charakter viel zu wenig Platz eingeräumt und nur als Staffage verwendet.

    In der Aufarbeitung der Szene, wenn Edda mit ihrer Mutter spricht, wird alles nur noch schlimmer. Anstatt die Mutter Edda erklärt, warum Milele durch Eddas Verhalten verletzt wurde, verharmlost sie deren Verhalten und gibt ihr sogar in ihrer Wahrnehmung recht, dass Milele nicht nett wäre, weil sie (absolut gerechtfertigt!) gezwickt hat. Alltagsrassismus wird so aus einer weißen Perspektive gerechtfertigt, die gerechtfertigte Wut der betroffenen Schwarzen Person delegitimiert. Da können sich Eltern wie Kinder mit ihren eigenen internalisierten Rassismen und „unconscious bias“ beruhigt zurücklehnen und sich sagen: ICH verhalte mich nicht rassistisch, weil ich den Menschen ja nicht wegen der Hautfarbe ablehne. Egal was ich alles rassistisches mache.

    Was die Mutter hätte sagen müssen: Du hast dich rassistisch verhalten, auch, wenn du das nicht wolltest.

    Stattdessen soll Edda nun Milele zum Geburtstag einladen. Das ist von der Mutter übergriffig und auch das wird nicht wirklich als solches markiert, sondern nur oberflächlich (wenn auch lange) erklärt, warum sie das macht. Abgesehen davon, dass auch die Mutter denkt, dass Milele vermutlich noch nie auf einem Kindergeburtstag gewesen sein könnte. In Deutschland trifft das vielleicht zu, aber in ihrem Herkunftsland?

    Und wenn die beiden Kinder gemeinsam spielen, wird ein strukturelles Problem deutlich: Wir hören die Geschichte ja aus Eddas Sicht, mit ihren eigenen Slurs, dazu wird Milele aber nie zur Akteurin. Hier würde ÜBER einen Schwarzen Menschen gesprochen und damit findet erneut eine Objektivizierung statt.

    Als ich meinem Sohn diese Stelle vorgelesen habe, fand er sie gar nicht gut: Um seinen Besuch muss man sich doch kümmern, aber doch nicht zur Nachbarin abschieben. Dazu kommen von Edda noch so Gedanken wie „da lade ich sie schon ein und dann will sie nicht so wie ich". Das schwarze Flüchtlingsmädchen soll also froh sein, dass man sie überhaupt einlädt.

    Fazit

    Vieles an diesem Buch ist wundervoll, daher auch 1 weiterer Stern dafür und nicht die geringste Option mit einem. Ich würde mir wünschen, dass Autorin und Verlag den Milele-Bogen mit antirassistischer Beratung umschreiben würden, weil das geht so gar nicht. Aber bitte, bitte so was beim nächsten Kinderbuch nicht wieder. Bei einer Leserunde hat die Autorin die Kritik zumindest erstmal angenommen. 2 von 5 Sternen.

  22. Cover des Buches Arrivederci, Roma! (ISBN: 9783548281438)
    Stefan Ulrich

    Arrivederci, Roma!

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Joroka

    Zum Ende seines vierjährigen Aufenthalts als Journalist in Rom möchte Stefan Ulrich nochmals alle 20 Regionen Italiens in einem Jahr bereisen. Manches wird nur ein kleiner Abstecher, anderes ein mehrtägiger Urlaubsaufenthalt. Natürlich sind es immer nur kleine Schnipsel der Regionen, über die der berichtet, doch zumeist so ausgewählt, dass es nicht zwingend die Hauptsehenswürdigkeiten der Gebiete sein müssen. So erfährt sicherlich auch ein Italienkenner noch manch Neues.

    Gespickt mit kleinen Anekdoten ist es mehr oder weniger ein Reisebericht, bei dem auch immer wieder die Menschen, denen er begegnet ins Zentrum rücken. Es ist eine leichte und lockere Lektüre, bis auf den Bericht über die Folgen des Erdbebens in den Abruzzen im Jahre 2009, über das erst am nächsten Tag einen Artikel für seine Zeitung verfassen musste. Doch der geneigte Zuhörer erfährt auch etwas über sein Leben im Palazzo in Rom, wie schon im Vorgängerroman Ulrichs, doch eher am Rande.

    Fazit: Ganz nett nebenbei zu lesen. 3-4 Sterne

  23. Cover des Buches Bubis Kinnertied. Tüsken Wieken un Wullgras (ISBN: 9783862824700)
    Detlef M. Plaisier

    Bubis Kinnertied. Tüsken Wieken un Wullgras

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Harpo

    Die Originalgeschichte, welche aus den sogenannten Memoiren des Vaters des "Autors", bezogen wurde, hätte eigentlich das Potential zu einer wahrhaft erzählenswerten sein können. Leider macht es der Autor - wir mögen ihn so nennen - einem unmöglich die Geschichte zu genießen. Der Grund: Langweilig und überaus langatmig erzählt. Dazu auch noch schriftstellerisch wenig ausgereifte Stil, der es fast schon zum Kraftakt macht, sich durch das Ganze durchzuarbeiten.

  24. Cover des Buches Elvis hat das Gebäude verlassen (ISBN: 9783548286983)
    Max Zadow

    Elvis hat das Gebäude verlassen

     (11)
    Aktuelle Rezension von: FeFu

    Bei diesem Buch hatte ich sehr viel zu Lachen. Teils den Lachtränen nahe 😂

    Es ist richtig gut für Katzenmenschen und auch Leute die Zeugs sammeln, an das Katzen nicht ran sollen. Man findet sich bei so vielem wieder, bzw Leute die man kennt.
    Dann mischt sich aber ein Nachbarschaftskleinkrieg ins Buch. Das machts so ein bisschen "mäh". Also zumindest für mich. Auch wenn am Ende alles wieder fein ist. Aber ich werde mich sicher an die vielen Lacher erinnern, wenn ich an das Buch denke. ^^
    Und danke für die Kölsch-Übersetzungen am Buchende. Sonst hätte ich zugegebenermaßen nicht alles verstanden. ^^

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