Bücher mit dem Tag "haut"
29 Bücher
- C. E. Bernard
Palace of Glass - Die Wächterin
(654)Aktuelle Rezension von: LadyMuffinchenPalace of Glass spielt in einer Welt, in welcher es manchen Personen möglich ist durch bloßen Hautkontakt Menschen zu lesen. Sie können Gedanken und Erinnerungen lesen und diese dann nach Belieben manipulieren. Magdalenen werden diese Personen genannt. Rea ist eine solche und damit gefürchtet und geächtet, sollte jemand herausfinden, dass sie diese Gabe besitzt. Umso schwierig wird es, als sie zur Leibwächterin des Prinzen auserkoren wird. Sie muss die Gabe verstecken, aber ohne diese wird sie den Prinzen vermutlich nur schwer beschützen können, oder?
In Raes Welt hinein zu finden ist gar nicht schwer. Anschaulich wird alles beschrieben und auch die Regeln der Welt sind klar. Nackte Haut ist verboten und wer einen Magdalene ist wird getötet. Ganz klar also, dass Rae versucht nicht aufzufallen, doch scheinbar ist ihre Gabe auch eine Sucht, da sie die Berührung von Haut benötigt. Zudem kämpft sie mit inneren Dämonen, der sich auch für Rae manifestieren kann. Zumindest glaube ich das, denn was es mit der dunklen Kreatur auf sich hat, die um ihre Beine streicht, bleibt bis zum Ende offen. Die Gedanken und Handlungen von Rae konnte ich relativ gut nachvollziehen, aber nicht alle gutheißen. Dennoch war sie mir Recht sympathisch und ist mir auch ganz klug erschienen.
Die weiteren Charaktere sind schubladenhaft. Man weiß meiner Meinung nach genau, wen man vor sich hat und auch, wenn es bezüglich zwei Personen scheinbar unklar sein soll, so hatte ich den Verdacht, von Anfang an, dass dort etwas im Busch ist. Leider kam daher nicht so viel Spannung bei mir auf. Durch die Story an sich, welche ich wirklich interessant fand, konnte dies jedoch ausgeglichen werden. Die Entwicklung war für mich großteils realistisch und hat mir daher auch gefallen.
Der Schreibstil ist angenehm und man kann flüssig durch die Seiten pflügen. Die Sprache ist dem Stand der jeweiligen Personen angemessen und birgt keine langweiligen Passagen.
Insgesamt hat mir das Buch ziemlich gut gefallen, weshalb ich es guten Gewissens empfehlen kann. Zu gerne würde ich auch erfahren, wie es mit Rae weitergeht, denn das Ende ist vielversprechend 🧤
- C. E. Bernard
Palace of Silk - Die Verräterin
(317)Aktuelle Rezension von: tobi101996In dem Buch Palace of Silk - Die Verräterin (Palace of 2) von C. E. Bernard, geht es um Rea, welche vom englischen Hof nach Frankreich geflohen ist um dem König als auch dem Kronprinz Robin zu entkommen. In Frankreich könnte Rea mit ihrem Bruder Liam glücklich werden, denn in Frankreich darf Rea öffentlich zeigen, was sie ist oder andere Menschen auf der Straße einfach so berühren. Eigentlich könnte alles so toll sein, wenn nicht Rea die Leibwächterin von Ninon sein soll und Robin, der Kronprinz plötzlich in Frankreich auftaucht. Er will um Ninons Hand anhalten, weil die die Schwester vom König in Frankreich ist. Gleichzeitig gibt es noch die Geliebte des Königs von Frankreich, die anscheinend ein hinterlistiges Spiel spielt und den König um den Finger wickelt.
Meine Meinung:
Ich fand die Geschichte spannend geschrieben und gut zu lesen. Stellenweise kam es mir wie eine Wiederholung vom ersten Band vor, Rea ist wieder Leibwächterin, aber diesmal von Ninon wieder am Königshof. Wieder darf sie nicht zeigen wer sie ist und was sie dort macht. Der Rest davon war aber gut und spannend gemacht, mit viel Intrigen, Lügen und Machtspielchen. Mit dem Ende der Geschichte habe ich so nicht gerechnet.
Fazit:
Ein spannender 2 Band mit einer Thematik, die in Band 1 schon vorkam, aber sich nach einiger Zeit dann doch noch verändert hat.
- Dr. med. Yael Adler
Haut nah
(56)Aktuelle Rezension von: KiraNearTitel: Haut nah
Autor*in: Dr. med. Yael Adler
Erschienen in Deutschland: 2021
Originaltitel: -
Erschienen in -: -
Übersetzer*in: -
Weitere Informationen:
Genre: Sachbuch
Preis: € 12,99 [D] | € 13,40 € [A]
Seiten: 384 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3- 426-30171-5
Verlag: Droemer Verlag
Inhalt:
Die Haut beschäftigt uns täglich: Pflege, Alterung, Allergien, Anti-Aging-Sonne ... Sie ist knapp zwei Quadratmeter groß und schützt uns davor, zu überhitzen. Sie überhüllt alles, was wir in uns tragen, ist ein hochsensibles Kommunikationsmittel. Keine Erregung, kein Sex - ohne unsere Haut. Die Ärztin Dr. med. Yael Adler rückt unserer Haut zu Leibe und erklärt alles, was man über sie wissen will. Sie scheut dabei auch nicht vor Pusteln, Falten, Fußkäse und anderen Tabus zurück. Anschaulich und unterhaltsam erzählt sie, warum Sex schön macht, Männer keine Cellulite bekommen und warum in unserer Haut ganz schön viel Hirn steckt. In einem nützlichen Praxisteil hat Yael Adler zahlreiche Rezepturen versammelt; bewährte und meist selbst herzustellende Crems, Badezusätze und Lotionen.
Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
Wann und wie ich mir das Buch hier gekauft habe, kann ich ehrlich gesagt nicht mehr sagen, aber laut dem Erscheinungsjahr muss es entweder noch 2021 gewesen sein oder letztes Jahr. Das könnte ich nachsehen, aber möchte ich auch gerade nicht, da es ja keine Rolle spielt. Jedenfalls liegt das Buch schon eine längere Weile auf meinem SuB und ich habe ehrlich gesagt auch total vergessen gehabt, dass es dort lag, da ich letztes Jahr bereits ein anderes Buch der Autorin gelesen habe. Das war "Darüber spricht man nicht" - den Zufall fand ich witzig. Gleichzeitig habe ich mich daran erinnert, dass mir das andere Buch bereits gut gefallen hat und so habe ich mich darauf gefreut, das hier zu lesen.
Nun, das habe ich getan und ich muss sagen: Es hat mir ebenfalls gut gefallen. Es war sehr informativ, ich habe viel über die Haut gelernt, was ich entweder bereits wieder vergessen hatte oder noch gar nicht wusste. Sie hat auch viel über die Hintergründe erzählt und wie viel man auf seine Haut achten sollte. Welche Folgen es hätte, wenn man es nicht tun würde. Auf welche Arten man seiner Haut schaden kann und was man deshalb lieber meiden sollte.
Gut, der Teil mit den Tattoos, ich weiß nicht, wie aktuell das noch mit den neuen Gesetzen der EU ist, die dieses oder letztes Jahr in Kraft getreten sind. Als die ganzen vielen Farben verboten worden sind? So ganz bin ich nicht in dem Thema drin, da ich mich damit kaum beschäftige und habs nur am Rande mitbekommen.
Überhaupt erklärt sie ziemlich viel, auf eine freundliche und nachvollziehbare Art und Weise. Gleichzeitig versucht sie zu vermitteln, dass es absolut nicht schlimm ist, wenn die Haut nicht perfekt ist und dass jeder von einen Makel hat, aber man sich deswegen nicht zu schämen braucht.
An ein paar Stellen wiederholt sie sich, entweder, weil es das Thema so hergibt oder weil sie etwas nochmal ins Gedächtnis rufen möchte. War manchmal ein wenig lästig, aber ich habs dann trotzdem gelesen, hat ja nicht geschadet. Am Ende des Buches hat sie noch ein paar Rezepte erstellt, wie man zum Beispiel eine eigene Lippenpflege erstellen kann, oder eine Gesichtsmaske gegen Pickel. Und auch ein paar Hausmittel, von denen ich zwei bereits kannte: Zwiebel gegen Mückenstiche und Aloe Vera gegen Sonnenbrand.
Fazit:
Das Buch war wie gesagt sehr interessant und auch wenns hier und sich wiederholt hat, hat es nicht immer meinen Lesefluss gestört. Dafür habe ich das eine oder andere für mich mitnehmen können und das ist doch die Hauptsache. Überhaupt kann ich das Buch jedem, der sich mehr mit der menschlichen Haut beschäftigen, mehr über sie lernen möchte, empfehlen. Von mir bekommt das Buch insgesamt 4 Sterne.
- Julianna Grohe
Räuberherz
(279)Aktuelle Rezension von: bibliophilaraAnfang des Jahres habe ich mit „Mondprinzessin“ von Ava Reed meinen ersten Roman aus dem Drachenmond Verlag gelesen. Mit „Räuberherz“ von Julianna Grohe ist es dieses Jahr schon das dritte Werk aus dem Kleinverlag. Inzwischen ist der Hype zwar ein wenig abgeklungen, so steht in meiner Stammbuchhandlung nur noch ein Roman des Verlags regulär aus. Als die Verkaufszahlen 2018 ihren bisherigen Höhenpunkt erreicht hatten und der Drachenmond Verlag einen Umsatz von knapp 1 Millionen Euro erzielte, habe ich mich damals für zwei Bücher entschieden, die beide ein absoluter Coverkauf waren. Eines davon war „Räuberherz“. Es erschien 2017 und ist der Romantasy zuzuordnen.
Die 16-jährige Ella Bowen lebt alleine in einem verlassenen Haus in Brookville im US-Bundesstaat Pennsylvania. Vor ihrem spielsüchtigen und aggressiven Vater ist sie geflohen, zur Schule geht sie aber weiterhin. Dort versucht sie verzweifelt sich nichts anmerken zu lassen. In der Nacht von Halloween bricht plötzlich ein hünenhafter Mann in das verlassene Haus ein und entführt Ella. Als sie aufwacht, findet sie sich in einer alten umzäunten Villa wieder, aus der es keinen Ausweg gibt. Der Hausherr Crys verlangt von ihr in Zukunft seine Haushälterin zu sein, und das bedeutet: putzen, kochen, waschen. Sollte Ella sich fügen, erwartet sie ein Leben in Sicherheit. Sollte sie sich weigern, erwartet sie der Tod.
„Das Mädchen, das er ausgewählt hatte, stapfte in der Dämmerung mit gesenktem Kopf die Straße entlang, die Kapuze der schwarzen Jacke tief ins Gesicht gezogen.“, ist der erste Satz des Prologs, welcher aus der personalen Erzählperspektive im Präteritum vom männlichen Protagonisten Crys geschildert wird. Erst ab dem ersten Kapitel „Gothic Girl“ wechselt die Erzählperspektive zu Ella, die man aus der Ich-Perspektive verfolgt. Das Romantasy-Buch besteht aus annähernd 400 Seiten, einem Prolog, 29 Kapiteln und einem Epilog. Dass das Werk aus 29 Kapiteln besteht, ist auf den ersten Blick leider nicht leicht zu erkennen, da die Kapitel zwar Titel, aber keine Nummerierung haben. Kein Problem, dann schaut man halt einfach ins Inhaltsverzeichnis und zählt die Kapitel ab. Jedoch sucht man auch ein Inhaltsverzeichnis hier völlig vergebens, weshalb ich das Buch durchblättern musste, um die Kapitel durchzuzählen. So umständlich war es selten, die Anzahl der Kapitel herauszufinden. Doch das war nur das erste verwirrte Kopfschütteln einer langen Periode.
Kommen wir aber zuerst einmal zur Protagonistin Ella Bowen. Zu Beginn der Geschichte ist sie ein 16-jähriges Mädchen, das sich selbst als eher pummelig bezeichnet. Sie hat kastanienbraune Haare, die sie aber bevorzugt schwarz tönt. An ihrem Gesicht sollen vor allem ihre kleine Nase, Sommersprossen und zu ihrem Leidwesen Pickel besonders auffällig sein. Wie der Name des ersten Kapitels „Gothic Girl“ schon andeutet, hat Ella einen sehr klaren Kleidungsstil mit einer dominierenden Farbe: schwarz. Schwarze Haare, schwarze Pullover mit Emo-Sprüchen wie „Darkness is my illumination“, zu Deutsch „Dunkelheit ist meine Erleuchtung“ und obendrein schwarzer Lippenstift. Nur das Gesicht schminkt sie sich ungesund weiß. Wenig überraschend, dass sie damit das Mobbingopfer ihrer Klasse ist, was durch die mangelnde Körperhygiene, da im maroden Haus keine Möglichkeit zum Duschen besteht, noch verstärkt wird. Auch wenn Ella dies verletzt und sie am liebsten in Ruhe gelassen wird, reagiert sie auf Anfeindungen doch erstaunlich bissig, was aber nicht unverständlich ist. Sie wirkt stets wie ein in die Ecke gedrängter Hund, der aus Notwehr zuschnappt. Trotz ihres sozial schwierigen Umfelds liegt ihr ein guter Schulabschluss sehr am Herzen. Sie ist fleißig und träumt von einem Stipendium, um Medizin studieren zu können, was zu ihrer sonst so misanthropischen und einzelgängerischen Haltung augenscheinlich nicht passen will. Außerdem liest sie leidenschaftlich gerne. Insgesamt ist Ella, bis auf ihre passiv aggressive Art, die sich aber mit der Zeit auswächst, ein angenehmer Charakter mit ausreichend Tiefgang. Das war also nicht das Problem, das ich mit diesem Buch hatte.
Womit ich vielmehr ein Problem hatte, war der männliche Protagonist Crys und Ellas Verhältnis zu ihm. In einem Romantasy-Roman nehme ich wohl nicht zu viel vorweg, wenn ich sage, dass sich zwischen den beiden Hauptfiguren eine Liebesgeschichte entwickelt. Crys entführt Ella, um sie als Haussklavin zu halten. Dabei wird sie verhältnismäßig gut behandelt. Sie hat ein eigenes Zimmer mit Bad, genügend Freizeit, darf sich fast auf dem gesamten Gelände aufhalten und hat Zugang zur Bibliothek, was ihr besonders zusagt, übrigens eine weitere Parallele zu „Die Schöne und das Biest“. Genauso wie Crys‘ Spitzname für Ella, der Bella lautet, wie eine Mischung aus Belle und Cinderella. Dass sich ein Mädchen in ihren Entführer verliebt, klingt schon unangenehm nach Stockholm-Syndrom. Verschlimmert wird dies aber, wenn man sich genau anschaut, warum sich Ella in Crys verliebt. Dafür gibt es nämlich nur einen Grund: er ist verdammt sexy und reich. An dieser Stellen werfe ich mal meine ‚Lieblingsphrasen‘ ein: „Automatisch fiel mein Blick auf seine muskulösen Arme und die breiten Brustpartien“ oder auf sein „anbetungswürdiges Sixpack“. Sie fragt sich Dinge wie „Wie kann jemand so abgrundtief Schlechtes so perfekt aussehen?“ oder „Wie es wohl war, von ihm geküsst zu werden?“. „Reich und schön. […] Einmal mehr erlag ich seiner unwiderstehlichen Anziehungskraft.“ Beim Anblick seiner Freunde denkt sie: „Das waren nicht nur irgendwelche Männer. Das waren Prachtstücke!“ Damit bekommt Ella den nun von mir eingeführten Titel „Miss feuchtes Höschen 2021“ verliehen. Ihre Begegnungen mit Crys bestehen immer nur aus Anschmachten und Geiern. Viel mehr hat Crys auch nicht zu bieten, denn er behandelt Ella anfangs wie Dreck. Er beleidigt oder bedroht sie mit Sätzen wie „,Schwing dein fettes Hinterteil endlich hierher‘“, „,Wenn auch nur ein winzig kleines bisschen Hoffnung bestände, dass du mal dein Hirn einsetzt, würde ich dich windelweich prügeln.‘“, oder „,Vielleicht werde ich dich einmal ficken.‘“ Zu allem Überfluss ist er ihr gegenüber wiederholt gewalttätig: „Keinen Wimpernschlag später hatte er meine Kehle gepackt und drückte mich gegen die Wand“, oder „Er schüttelte mich, um seinen Worten Nachdruck zu verleihen“, oder auch „Mit einer Hand packte er die Haare in meinem Nacken und riss sie nach hinten, sodass mein Schädel schmerzhaft gegen die Wand stieß“. Das ist aber nicht weiter schlimm, schließlich zirkuliert das Blut bei Ella vorwiegend zwischen den Beinen, sodass sie die Vorfälle wohl wieder gekonnt vergisst: „doch er hatte mir nie wehgetan!“ Bei so viel Blödsinn fehlen mir jetzt die Worte.
Um das Ganze kurz auf den Punkt zu bringen: Crys ist ein unausstehliches Ekelpaket, häusliche Gewalt wird nahezu verherrlicht und die Beziehung der beiden beginnt unfassbar toxisch, auch wenn dies im Verlauf abflacht. Mit gesundem Menschenverstand hätte sich keine Frau der Welt in ihn verliebt, ganz unabhängig davon, was für ein heißer Kerl er ist. Ella und Crys haben überhaupt keine Chemie, die über die stumpfe Erotik hinausgeht. Wer also nach einer tiefgreifenden Romanze sucht, sucht hier vergebens. Dies ist auch eines der Hauptprobleme an „Räuberherz“: Es wird als Märchenadaption von „Die Schöne und das Biest“ verkauft, entpuppt sich dann jedoch als ,Das sabbernde Mauerblümchen und der sexy Bad Guy‘. Die Moral aus dem ursprünglichen Märchen geht dabei verloren, nämlich dass man wahre Schönheit im Inneren eines Menschen findet, und sich nicht von der Optik täuschen lassen sollte.
Leider war es das noch nicht mit Problemen, die das Buch zu bieten hat. Es gibt auch noch ein paar inhaltliche Fehler, die erneut für verwirrtes Kopfschütteln gesorgt haben. Da wäre beispielsweise das Kapitel „Das Geheimnis der Tiere“, in dem Ella feststellt: „Morgen musste der erste Advent sein. Advent.“ Ja. Advent, Advent, die Autorin pennt, spielt das Buch doch irgendwo in den USA, wo Ella auch aufgewachsen ist. Natürlich gibt es in den USA auch die Vorweihnachtszeit, in der Plätzchen gebacken und das Haus geschmückt werden. Das Konzept des Advents mit den vier Sonntagen und Kerzenkranz gibt es dort jedoch nicht. Nur Familien mit deutschen Wurzeln, die Traditionen bewusst weiterleben, feiern den Advent, wie wir ihn verstehen. Hinweise auf deutsche Wurzeln bietet der Nachname Bowen jedoch eher nicht. Solche Fehler resultieren daraus, dass man als deutsche Autorin den Handlungsort in die USA verlegt, um einen möglichst schicken internationalen Flair zu generieren, um dann gedankenverloren deutsche Konventionen und Gepflogenheiten mit einzubinden. Aber auch der Satz „Diese leuchtenden eisblauen Pupillen waren wirklich faszinierend.“, hat mich ordentlich zum Lachen gebracht. Das geiernde Anschmachten um Crys und seine blauen Augen, die mehrfach Erwähnung finden, ist insofern witzig, dass auch jeder Arzt blaue Pupillen äußerst faszinierend fände, weil sie nämlich kein Mensch der Welt besitzt. Was eigentlich gemeint ist, ist die Iris, die bei jedem Menschen eine individuelle Farbe hat. Die Pupille dagegen ist das Loch, durch das das Licht auf die Netzhaut fällt, und die ist bei jedem schwarz, oder bei Blitzlichtfotos rot. Die Verwechslung zwischen Iris und Pupille ist übrigens ein Fehler, den ich auch schon bei „Clockwork Prince“ von Cassandra Clare entdeckt habe.
Nachdem ich mir vor lauter Kopfschütteln schon fast den Hals gebrochen habe, möchte ich aber noch einmal kurz betonen, was mir an „Räuberherz“ gefallen hat. Einerseits wären da Arthur und James, die Haustiere, die man gewissermaßen als Sidekicks bezeichnen kann. Andererseits mochte ich den Schreibstil, der locker und flüssig war, zumindest abseits von den uninspiriert kitschigen Schwärmereien. Gepaart mit dem gut gewählten Tempo und den düsteren Geheimnissen der Villa sorgte er für einen Spannungsbogen, durch den ich das Buch, trotz Schwächen, recht zügig beendet habe. Die Sprache dagegen war manchmal derb, plump und vulgär, weshalb diese weniger punkten konnte.
Das Ende hat „Räuberherz“ dann sozusagen den Todesstoß versetzt. Es ist zwar durchaus spannend. Nicht alle Figuren überleben das brutale und actionreiche Finale. Jedoch entbehrt die Art und Weise, wie Konflikte gelöst werden jeder Logik. Um nicht zu spoilern, bleibe ich gezielt vage, aber die Argumente für spezielle Ausnahmefälle sind mehr als löchrig, und werfen Zweifelsfälle und neue Gegenfragen auf, auf die im Epilog maximal noch rosa Zuckerguss gegeben wird.
Wenn einem eine Märchenadaption versprochen wird, welcher die absolute Quintessenz fehlt, wird man wohl grundsätzlich eher enttäuscht sein. Ohnehin verspricht der Klappentext der Leserschaft eine ganz andere Geschichte, als sich letztendlich herausCRYStallisiert. Sorry, der musste sein! „Räuberherz“ von Julianna Grohe konnte in den meisten Punkten leider nicht überzeugen. Vor allem der Romantisierung einer toxischen und gewalttätigen Beziehung, die nur auf oberflächlichen Schwärmereien mit Einbezug von Sabber basiert, mangelt es völlig an Charme. Aber auch die inhaltlichen Fehler und das schlecht zusammengezimmerte Ende tragen ordentlich zu einer ernüchternden Wertung bei. Hinzu kommen, zugegebenermaßen, ein paar Kleinigkeiten wie die plumpen Schimpfworte. Da können der solide Spannungsbogen, eine meist angenehme Protagonistin und die Sidekicks nur noch Schadensbegrenzung leisten. Deswegen kann ich dem Romantasy-Werk aus dem Jahr 2017 nur zwei von fünf Federn geben. Man sollte ein Buch nicht nach seinem Umschlag beurteilen. Das gilt, wie hier erkennbar, in beide Richtungen. Vorerst werde ich wohl keine Bücher von Grohe mehr lesen.
- Catherine Shepherd
Engelsschlaf
(130)Aktuelle Rezension von: eletroeAutorin: Catherine Shepherd
Buch: Engelsschlaf
- Laura Kern 1 -
Genre: Thriller
Gelesen als Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2017
⭐⭐⭐⭐⭐
Klappentext:
Er behütet deinen Schlaf. Doch gib acht, sonst wachst du nie wieder auf!
Die Nacht ist kühl in Berlin. Auf einer Parkbank liegt eine junge Frau, liebevoll auf ein Kissen gebettet. Sie atmet nicht mehr, hat keinen Puls. Der Totenschein ist bereits ausgestellt, aber als der Leichnam abtransportiert wird, erwacht die Frau plötzlich zum Leben. Alle sind erleichtert, doch Spezialermittlerin Laura Kern ahnt: Der Täter wird erneut zuschlagen. Und sie hat recht. Ein weiteres Opfer kann nur noch tot geborgen werden. Die Lage spitzt sich zu, denn schon wird die nächste Frau mit passendem Profil vermisst. Erst viel zu spät erkennt Laura, dass sie ein winziges Detail übersehen hat – und dass sie sich einem Täter gegenübersieht, der glaubt, den Tod besiegen zu können.
⭐⭐⭐⭐⭐
Meine Meinung:
Obwohl dieses Buch schon etwas älter ist (2017), ist es auf jeden Fall nicht langweilig oder öde. Ich liebe den unverkennbaren Schreibstil von Catherine Shepherd.
Toll finde ich, das ich Laura Kern ganz am Anfang kennenlernen konnte, so kann man direkt herausfinden, wie sie sich entwickelt hat. Außerdem gefällt mir die Geschichte sehr gut , die Besonderheit an diesem Buch, es gibt weniger Leichen als gewohnt. Dennoch habe ich hier wieder mitgefiebert und versucht herauszufinden, wie alles zusammen hängt.
Der Spannungsbogen ist sehr hoch, direkt zu Beginn, kann problemlos gehalten werden
⭐⭐⭐⭐⭐
Fazit:
Ein Buch auf hohem Niveau.
- Anne Fleck
Die Ernährungs-Docs – Gesunde Haut
(1)Aktuelle Rezension von: Denise43437Das Buch „Gesunde Haut – Die besten Ernährungsstrategien bei Neurodermitis, Schuppenflechte, Akne & Co.“ stammt von den drei Ernährungs-Docs Dr. med. Matthias Riedl (Internist, Diabetologe und Ernährungsmediziner), Dr. med. Anne Fleck (Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie mit Expertise auf dem Gebiet der Naturheilkunde und alternativen Heilverfahren) und Dr. med. Jörn Klasen (Facharzt für Innere Medizin und Arzt für Anthroposophische Medizin und Naturheilverfahren). Die Inhalte wurden von Franziska Pfeiffer textlich umgesetzt und die Rezepte stammen von Martina Kittler.Das Buch besteht aus einem allgemeinen Teil, in dem Grundwissen zur Haut vermittelt wird und der Leser Informationen zu den Krankheiten Neurodermitis, Schuppenflechte, Rosazea Akne und Fußpilz erhält. Hier sind auch Beispiele von Patienten mit entsprechender Krankheit zu finden, die sich durch eine Ernährungsumstellung verbessert hat. In jeweils einer Tabelle sind für die Krankheiten die empfehlenswerten Lebensmittel/die Lebensmittel, die häufig vertragen werden bzw. die nichtempfehlenswerten Lebensmittel/die Lebensmittel, die nicht vertragen werden, übersichtlich aufgelistet. Ebenfalls Bestandteil des Buchs ist eine Tabelle mit entzündungshemmenden Inhaltsstoffen, Informationen, wo diese enthalten sind und Tipps/Wirkungen.
Der Rezeptteil untergliedert sich insbesondere in Frühstück, kleine Gerichte, Hauptgerichte und Süßes. Die mehr als 60 Rezepte beinhalten neben der Krankheit, für die sie besonders geeignet sind, die Personenzahl, für die das Rezept vorgesehen ist, die Zubereitungszeit, die Zutaten, die Zubereitung, Nährwertangaben und ggf. Symbole für vegan, vegetarisch, ballaststoffreich, glutenfrei, laktosefrei und Low Carb. Hinweise und Tipps der Ernährungs-Docs und ansprechende Fotos runden die Rezepte ab.
Mir ist es sehr wichtig, mich möglichst gesund und entzündungshemmend zu ernähren und so zur Verbesserung meiner Gesundheit und auch meiner Haut beizutragen. Daher finde ich die im Buch enthaltenen verständlichen Informationen und alltagstauglichen Tipps sowie die dazugehörigen abwechslungsreichen Rezepte sehr nützlich und integriere sie gerne in meinen Alltag.
Die Hautzielgruppe des Buchs sind Personen mit einer der vorgenannten Krankheiten. Außerdem halte ich das Buch für alle Personen, die mit passender Ernährung ihrer Haut etwas Gutes tun möchten, für gut geeignet.
- Dr. med. Yael Adler
Darüber spricht man nicht
(43)Aktuelle Rezension von: LidenLeseempfehlung
Datum: 25.08.2025
Ich habe für dieses Buch ewig gebraucht, was schonmal kein so gutes Zeichen ist. Die Punkte waren wirklich interessant (medizinisch gesehen und auch von der Vielfalt!) und so sympathisch ich die Ärztin auch finde, es wurde mir zu viel schwadroniert, ich mag dieses „Um den heißen Brei“ Gerede nicht. Das hat mir leider den Lesespaß gekostet.
- Johannes Wimmer
Alles über die Haut
(5)Aktuelle Rezension von: NympheDer bekannte Fernseharzt Dr. Johannes Wimmer widmet sich in diesem Buch dem Thema Haut. Es geht darum, wie sie grundsätzlich aufgebaut ist und was man dafür tun kann um sie zu pflegen. Das Buch beschäftigt sich z.B. dabei auch mit der Hautalterung (und was man dagegen tun kann), dem Körperschmuck (und warum er nicht so gut ist) und Hautkrankheiten, wie z.B. Neurodermitis.
Alle Themen sind übersichtlich gegliedert und sehr verständlich erklärt. Dadurch geht Dr. Wimmer nicht überall besonders stark in die Tiefe, aber für einen guten Überblick lohnt es. Und mehr zu bestimmten Themen Fachkenntnisse braucht, sollte ohnehin seinen Arzt des Vertrauens befragen. Wann das notwendig ist, wird hier auch immer klar dargelegt.
Ich mochte das Buch als Einstieg in das Thema. Medizinstudenten bräuchten sicherlich andere Literatur. ;)
- Alex Dahl
Der Junge
(32)Aktuelle Rezension von: xotilDie Story fängt richtig gut an und hält die Spannung auch bis zur Mitte, doch ab da wird die Geschichte langatmig nichts besonderes passiert.
Vieles ist auch unglaubwürdig und das ende kann man so auch nicht abnehmen.
Der Grundgedanke toll aber an der Umsetzung ist es leider gescheitert.
- Mark Franley
Verhasstes Blut
(34)Aktuelle Rezension von: Tiny369Eine Krimireihe/Thriller der super Klasse.
Spannend vom ersten bis zum letzten Moment, auch wenn die Auflösung irgendwann zu erahnen ist.
Allerdings: es ist wirklich teilweise sehr schaurig, sich das alles vorzustellen, aber - wie ich finde - auch nicht komplett aus der Luft gegriffen.
Die Reihe ist klasse und sehr gut geschrieben.
- Isabel Morelli
Bye, bye Pille
(24)Aktuelle Rezension von: AlenaxplsDas Buch war schön gestaltet und liefert einem viele Infos. Da ich meine Pille absetzen wollte, habe ich im Internet gestöbert und habe öfters eine Empfehlung für dieses Buch gesehen, und habe es mir daraufhin auch gekauft. Ich würde dieses Buch jeder Person empfehlen, die auch die Pille absetzen möchte.
- Veit Etzold
Skin
(126)Aktuelle Rezension von: Schnee_prinzessinDer Anfang der Geschichte erinnert eher an eine Geschichte über einen überarbeitet Mitarbeiter in einem Betreib für Unternehmensberatung. Dann kam der Plot kurz und dann wurde wieder über Exellisten geschrieben. Ich war sehr gelangweilt von der ganzen Geschichte weil der Thriller nicht wirklich im Vordergrund stand sondern eher die Arbeitswelt. Zum Schluss hin wurde mir persönlich sehr schnell klar wer der Täter ist, die Aufklärung warum alles so geschehen ist war tatsächlich spannend aber das waren leider nur die letzten paar Seiten. Den Rest fand ich einfach nur langweilig. Es kam nie die Stimmung auf das ich mit rätseln wöllte wer der Täter war.
- Monika Detering
Emmi Thulin
(6)Aktuelle Rezension von: CharlieKayaDiese kleine wundervolle Liebesgeschichte ist sehr berührend. Emmi trauert und wird durch die Autorin so einnehmend und anziehend dabei beschrieben. Man fühlt sich gleich von ihr angezogen. Sie strahlt etwas ganz besonderes aus, ist zart, schön und verträumt. Diese Geschichte geht ans Herz.
- Dirk Schweigler
Histaminintoleranz aus einem völlig neuen Blickwinkel
(53)Aktuelle Rezension von: MK262Von dieser Intoleranz habe ich schon öfter gehört aber nie gedacht dass ich auch sowas haben könnte. Erst in den letzten Monaten habe ich immer wieder mehr Sachen wahrnehmen müssen die mich auf diesen Weg geführt haben. Der Autor hat hier ein ganz tolles Buch auf den Markt gebracht das wirklich jedem helfen wird. Auch wenn es nur leichte Intoleranzen sind, Sie machen einem das Leben nicht immer leicht. Welchen Formen gibt es, was kann man machen und wie kann man sich selber helfen. Hier haben Sie gleich ein gesammeltes Werk wo schon alles zusammen getragen ist was hilft. Vielen herzlichen Dank an Dirk Schweigler.
- Bruno Müller-Oerlinghausen
Berührung
(36)Aktuelle Rezension von: Kati-BooksBerührungen und wie sie Wirkungen. Wo und wann werden wir berührt, ob absichtlich oder unbewusst, und was macht es mit uns als Empfänger oder Geber?
Zusammenhänge.
Berührung, ob zum Trost, Entspannung, Heilung oder im erotischen Kontext; Berührung ist facettenreich, vielfältig, lebenswichtig.
Mich hat der Buchtitel neugierig auf dieses Buch gemacht, und es hat sich für mich gelohnt zu lesen.
Die vorgestellten Übungen sind leicht verständlich und ausführbar. Mich selbst meine Grenzen erspüren und fühlen, bewusst wahrnehmen, und beschreiben was es mit mir macht. Für mich ist es eine große Entdeckungsreise .
In diesem Buch werden die unterschiedlichsten Massagen, Therapieansätze und Berührungsarten vorgestellt und erläutert. Nicht nur Massagen zu medizinischen Zwecken, auch andere werden ausführlich zum Thema gemacht.
Fragen wie: Brauchen wir Berührungen? Was können Berührungen bewirken? Welche Unterschiede gibt es in Berührungen?
Wie lerne ich Berührungen wieder zu zulassen?
Eine interessantes und spannendes Thema, welches verständlich und sachkundig ausgearbeitet wurde.
- Lily Helina
Die Spuren auf unserer Haut -Band drei
(12)Aktuelle Rezension von: ckfreeDieses Buch ist der Abschluss einer Trilogie, deren Bände sich nicht unbedingt einzeln lesen lassen. Wegen der Hintergrundinformationen bauen sie aufeinander auf und sollten auch so gelesen werden.
Wie es das Cover bereits vermuten lässt, kommt es zu einem Wiedersehen mit Johnny aus Tasmanien, der bereits im ersten Teil für etwas Unruhe gesorgt hat. Nun bringt er durch sein Auftauchen in Deutschland nicht nur das Gefüge zwischen Ellen und Sascha ins Wanken. Vor allem sorgt er für ein Durcheinander in den Gefühlen und im gut organisierten Leben von Klara, Ellens bester Freundin.
Die Irrungen und Wirrungen ihres Miteinanders sorgen zwar für vergnügliche Lesestunden, allerdings fehlt dem Buch die Tiefe. Dadurch will keine wirkliche Spannung mehr aufkommen wie noch im ersten Teil.
Vielmehr stehen die Charaktere und die australische Landschaft im Vordergrund, was durchaus auch seinen Reiz hat und durch bildreiche, detaillierte Sprache anschaulich wird und zum Fernweh einlädt.
Leider bewahrheitet sich hier, dass Fortsetzungen einer Reise meist schwächer ausfallen. Daher nur noch 3 Sterne. - Ingo Froböse
Die Beauty-Fitness-Formel
(1)Aktuelle Rezension von: Denise43437Das Sachbuch „Die Beauty-Fitness-Formel“ wurde von Prof. Dr. Ingo Froböse geschrieben. Er ist Professor für Prävention und Rehabilitation an der Deutschen Sporthochschule Köln und leitet dort das „Zentrum für Gesundheit durch Sport und Bewegung“. Des Weiteren arbeitet er als Sachverständiger des Bundestages in „Fragen der Prävention“ und als wissenschaftlicher Berater für Gesundheitsvorsorge bei Krankenkassen. Auch aus dem Fernsehen, wie beispielsweise aus dem Morgenmagazin der ARD, ist er bekannt.Das Buch besteht aus vier Teilen, die ihrerseits wiederum weiter untergliedert sind. Die Teile heißen „Schön ist nicht gleich schön“, „Vitale Zellen“, „Muskeln und Haut“ und „Reinigung und Pflege des Stoffwechsels“.
In den vorgenannten Teilen erhält der Lesende viele Informationen und Tipps zur Schönheit und wie sie verbessert werden kann. Dabei werden nicht nur positive und negative Einflussfaktoren (positiv sind zum Beispiel Ernährung und Sport, negativ Rauchen, Zucker und Stress) thematisiert, sondern auch zum Beispiel „Lifestyle“-Angebote, wie teure Cremes, Hyaluronsäure und Botox. In diesem Zusammenhang liegt das Hauptaugenmerk auf der Bedeutung und Verbesserung des Stoffwechsels, da dieser einen sehr großen Einfluss auf die Beschaffenheit der Haut und damit auf das Aussehen des Menschen hat.
Des Weiteren enthält das Buch Rezepte für Frühstück, Hauptgerichte und antioxidative Smoothies sowie hilfreiche Anleitungen für unterschiedliche Kraftübungen, die nach dem Gebiet, auf das sie sich positiv auswirken, gegliedert sind. Zu diesen Beschreibungen gehören neben einer textlichen Erläuterung auch mehrere Fotos. Ebenfalls sind eine Beschreibung des Laufprogramms von Professor Dr. Froböse sowie Übungen für die Gesichtsmuskulatur enthalten.
An verschiedenen Stellen des Buchs befinden sich „Meine besonderen Tipps“ sowie „Gut zu wissen“ die farbig hinterlegt sind, so dass diese im Buch gut wiederzufinden sind.
Durch ansprechende Zeichnungen wird der verständliche Text visualisiert. Auch finden sich im Buch verschiedene Beispiele und Vergleiche, die das enthaltene Wissen noch zusätzlich veranschaulichen. Es werden häufig Verweise auf andere Stellen im Buch verwendet, die mit der jeweiligen Seitenzahl versehen sind, so dass sich die dazugehörigen Textstellen schnell finden lassen.
Sehr gut gefallen haben mir neben den verschiedenen Tipps und Übungen insbesondere der Überblick über die besten Radikalfänger, die Übersicht über die besten Kräuter und Gewürze für eine gute Verdauung, die Zusammenstellung der Top-Lebensmittel für einen gesunden Darm und die Darstellung der säurebildenden und basenbildenden Lebensmittel.
Durch das Buch habe ich sehr viel über den Stoffwechsel und die Auswirkungen gelernt, wenn dieser nicht richtig funktioniert. Gleichzeitig wurde verständlich beschrieben, welche gut umsetzbaren Möglichkeiten aus verschiedenen Bereichen es gibt, um für einen besseren Stoffwechsel zu sorgen, so dass ich nun über Wissen verfüge, um meinen Stoffwechsel und damit meine Haut zu verbessern.
- Nadja Schindler
Demonblood: Sein Feuer auf meiner Haut
(7)Aktuelle Rezension von: babsie_liestMit ‚Demonblood - Sein Feuer auf meiner Haut’, dem zweiten Band der Dämonen-Dilogie, gelingt Nadja Schindler eine gelungene Fortsetzung. Die Geschichte knüpft nahtlos an den ersten Teil ‚Witchfire - Sein Blut auf meinen Lippen‘ an.
Die Handlung wird erneut aus Kathleens und Varokains Perspektive im Wechsel erzählt.
In diesem Band durchläuft Kathleen eine starke Entwicklung. Sie wächst über sich hinaus und stellt sich ihren Mächten. Zwar finde ich Kathleen sympathisch, doch ihre sture und dickköpfige Art ist mir hier in diesem Band stellenweise etwas zu viel gewesen. Varokain hingegen hat mir äußerst gut gefallen.
Die Nebenfiguren wie Menschen, Hexen, Wolfsdämonen und Dämonenfürsten sind authentisch und bereichern die Handlung auf unterschiedliche Weise. Theressa mochte ich sehr gerne.
Nadja Schindlers Schreibstil liest sich super angenehm und ist zugleich packend. Mit ihren bildhaften Beschreibungen bringt sie, wie schon im ersten Band, die Magie und die düstere Atmosphäre gut zur Geltung. Besonders gefallen hat mir der Epilog, da er mich an eine Szene des ersten Bandes erinnert hat, die ich hier aber nicht näher erläutern möchte, um nicht zu spoilern.
‚Demonblood - Sein Feuer auf meiner Haut’ ist düster und intensiv mit einem würdigen Abschluss. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung für diese Dark Romantasy!
- Olivia Kiernan
Zu nah
(25)Aktuelle Rezension von: Ramses18Die Geschichte spielt in Dublin in Irland.
In einem Haus wird eine Frauenleiche gefunden, die sich erhängt hat. Es ist sehr untypisch, dass eine Frau Selbstmord durch erhängen wählt und schnell wird auch klar, dass es ein Mord war. Frankie und Baz ermitteln. Frankie ist noch schwer gezeichnet von ihrem letzten Einsatz. Sie wurde dabei fast getötet. Die Spur führt in die S/M Szene. Bald darauf wird eine weitere Leiche gefunden. Die Ermittler tappen im Dunkeln und erste Wege führen zum Ehemann der erhängten Frau. Die Ermittlungen sind zäh und es kommt gut rüber, wie die Verzweiflung und der Frust an Frankie nagen. Die Ermittler werden nur oberflächlich beschrieben, somit kommen bei mir auch keine Sympathien auf.
Das Hörbuch gefällt mir gut, weil es sehr kurze Tracks hat. Die Sprecherin hat eine sehr angenehme und ausdrucksstarke Stimme. Mich hat am Anfang verwirrt, dass der ehemalige Fall sowie der momentane Fall von Frankie immer wieder beschrieben werden, was aber durchaus Sinn macht. Es ist ein spannendes Hörbuch, das uns einige angenehme und spannende Stunden gebracht hat. Es hat mich nie so richtig gefesselt und gepackt wie manch anderer Thriller, aber es blieb bis zum überraschenden, zu schnellen und etwas gekünstelten Schluss spannend.
Schade fand ich als absoluter "Irlandfan", dass sehr wenig über Irland und die Iren berichtet wurde.
Trotz allem zu empfehlen. - Nicci French
Der Sommermörder
(162)Aktuelle Rezension von: rose7474Von Nicci French habe ich noch nie was gelesen und fand den Thriller im Bücherschrank. Ich hatte keine Erwartungen und wurde positiv sehr überrascht.
Ab der ersten Seite konnte mich diese Geschichte fesseln und war ein richtiger Pageturner für mich. Kaum konnte ich aufhören zu lesen.
Mir hat vor allem der Aufbau des Thrllers sehr gefallen. Ich fand es klasse, dass in der Perspektive der 3 Opfer Zoe, Jenny und Nadia geschrieben wurde. So konnte man sich sehr gut in sie hineinversetzen. Jenny war mir unsympathisch aber Zoe und Nadia mochte ich wirklich gerne. Ein toller unblutiger Thriller der wohlverdiente 5 Sterne verdient und eine absolute Leseempfehlung. Diese Geschichte wird mir lange in Erinnerung bleiben. Von Nicci French werde ich auf jeden Fall noch mehr lesen. Ich freue mich, dass ich dieses Autorenehepaar für mich entdeckt habe.
- Michael Schaper
GEO Wissen Gesundheit / GEO Wissen Gesundheit 6/17 - Unsere Haut
(1)Noch keine Rezension vorhanden - Lily Helina
Die Spuren auf unserer Haut : Band 1
(23)Aktuelle Rezension von: Cora_JeffriesDas Cover ist romantisch und der Klappentext verspricht einen schönen Leseabend. Ellen verbrachte zwei Jahre in Tasmanien. Fernab von ihrer Familie, aus einem bestimmten Grund. Das Geheimnis ihrer Vergangenheit wird nach und nach gelüftet.
Das kann man von Sascha nicht behaupten. Sehr schnell wird auf den ersten Seiten klar, wo er ausbricht und verschwindet spurlos.
Ellen erbte das Haus ihrer Großmutter und ihr wurde bewusst, dass sie die Renovierung nicht allein stemmen kann. Sie schaltet eine Anzeige und trifft so auf Sascha.
Eine schöne Geschichte, die spannend und fesselnd ist. Eine Liebe, die nicht sein sollte.
- Michael Droste-Laux
Auszeit für die Haut
(7)Aktuelle Rezension von: Irina_DornUnd dieses Sachbuch ist genau das richtige, um sich damit auseinander zu setzen. Es gibt einen tiefen Einblick in unsere Haut, mit vielen zahlreichen Anwendungstipps und Ratschlägen, und auch viele kleine Einführungen in die Welt der Säuren und Basen oder wichtige Vitamine, was ich unglaublich gut finde! Ein sehr interessantes, umfangreiches und informatives Ratgeber mit vielen Rezepten, Tipps und Vorstellungen, was man seiner Haut Gutes tun kann. Es ist modern gestaltet und lässt super leicht lesen. Vieles habe ich auch schon ausprobiert und war mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.
- Michaela Girsch
Entgiften mit Heilpflanzen
(17)Aktuelle Rezension von: jutschaDa ich mich sehr für Kräuter und ihre Wirkweisen interessiere, hat mich dieses Buch sofort angesprochen. Es werden nicht nur Heilkräuter thematisiert, sondern es wird auch auf die Grundprobleme aufmerksam gemacht, warum z.B. überhaupt eine Entgiftung des Körpers erforderlich ist und welche Aufgaben die Körperorgane haben.
Den Organen wurden jeweils eigene Kapitel gewidmet, unter denen gleichzeitig zu lesen ist, welche Kräuter wie auf das Organ wirken. Hinweise auf Fertigarzneimittel sind ebenfalls bei den einzelnen Kräutern aufgeführt.
Das Buch bietet einen guten Überblick über viele Kräuterarten und deren Bedeutung und Wirkung auf den Körper. Die Tabelle am Schluss des Buches gibt zum Abschluss noch einmal einen guten Überblick.
Mir persönlich fehlen bei den einzelnen Kräutern Hinweise, wie ich frisch gesammelte Pflanzen aus der Natur verarbeiten und nutzen kann. Um auf Fertigpräparate aus der Apotheke hingewiesen zu werden, bräuchte ich nicht unbedingt das Buch, das kann ein guter Apotheker sicher auch.
Ansonsten finde ich das Buch als Ratgeber für Entgiftung mit Heilpflanzen sehr interessant und vergebe 4 von 5 Sternen.























