Bücher mit dem Tag "hayabusa"
17 Bücher
- Atami Michinoku
Sayonara Red Beryl 2
(8)Aktuelle Rezension von: heavyfunGleich zu Beginn haben Kazushige und Akihito einen Streit, welcher Akihito in die Fänge von Masakado treibt. Seine Motive sind für mich nach wie vor undurchsichtig, wobei ich mittlerweile seine bösen Absichten etwas in Frage stelle. In diesem Teil erfahren wir außerdem mehr über Moronatsu und da er für mich bisher eher als Laufbursche von Masakado gewirkt hatte, fand ich die neuen Informationen rund um ihn umso interessanter. Unsere Protagonisten haben nach wie vor Schwierigkeiten in Hinblick auf die Unsterblichkeit, auch wenn ihre Gefühle füreinander immer eindeutiger werden. Ich finde der Konflikt und die Nachteile des Vampirseins werden sehr gut beleuchtet und verständlich rübergebracht, weswegen ich die Streitigkeiten vollends nachvollziehen konnte. Die Zeichnungen selbst konzentrieren sich mehr auf die Figuren einschließlich ihrer Mimik und Gestik. Die Hintergründe sind oftmals nicht zu sehen und wenn doch, nicht sehr detailliert, da der Fokus wie gesagt auf andere Dinge gelegt wird. In diesem Teil gab es auch einige sehr gefühlvolle Momente, die mich völlig mitreißen konnten. Kazushige versucht hingegen seiner Gefühle und dem Glück, welches er in Anwesenheit von Akihito verspürt diesen von sich zu stoßen, was mal mehr mal weniger von Erfolg gekrönt ist. Letztendlich ergreift jedoch Akihito die Initiative und findet genau die richtigen Worte, um die Beziehung in eine neue Richtung zu lenken. Dabei kommt es zu einigen intimen Momenten, welche aber zensiert dargestellt wurden. Gegen Ende gibt es einen richtig fiesen Cliffhanger, der nochmal für Aufregung sorgte und ich kann es kaum erwarten weiterzulesen, wie die Entscheidung einer gewissen Person ausfallen wird. Ich fand den Manga wieder überaus spannend, emotional aufwühlend, an den richtigen Stellen kitschig, leicht humorvoll und das Thema ,,Vampirismus“ sehr gut umgesetzt. In meinen Augen gibt es keinerlei Kritikpunkte und ich hatte jede Menge Spaß beim Lesen.
- Minta Suzumaru
I Didn't Mean to Fall in Love
(11)Aktuelle Rezension von: heavyfunIch fand diesen Manga einfach zuckersüß und zum Dahinschmelzen. Yoshino hat bis zu seinem 30. Geburtstag immer nur selbst Hand angelegt und beschließt dies endlich zu ändern. Mit dieser Entscheidung tritt er eine Reihe an Ereignissen los, mit denen er wohl nie gerechnet hätte. Die Zeichnungen in diesem Band waren einfach wundervoll und insbesondere die Mimik und Gestik konnten mich hier begeistern. An den richtigen Stellen wurden diese konfus, irritiert, beschämt oder ratlos rübergebracht und sorgten damit für einige Lacher sowie ,,Oooooohhhhhh”-Momente. Yoshina und Rou sind ebenfalls wunderbar getroffen und ihre Attraktivität kann man definitiv nicht leugnen. Euch erwarten hier jede Menge heißer Szenen, wobei auch die typischen Spielchen, Herzschmerz, eine ordentliche Portion Drama sowie Sehnsucht und Liebe nicht fehlen dürfen. Auch wenn ich nach wie vor nicht weiß, was ich von Rou halten soll (er ist teilweise ein richtiger Mistkerl), fand ich es gut, dass er sich im Laufe der Story mit sich selbst und seinen Verhaltensweisen auseinandersetzt. Auch wenn der Schubs in die richtige Richtung von einer Nebenfigur kam (Gott sei Dank!), traf er letztendlich die richtigen Entscheidungen und wuchs damit über sich hinaus. Yoshino hingegen blieb auch überwiegend undurchsichtig, was aber nicht zuletzt an den Missverständnissen und harschen Worten zwischen ihm und Rou gelegen hat. In meinen Augen wurde das Drama zwar etwas in die Länge gezogen, da gefühlt keiner der beiden den ersten Schritt machen möchte und Angst vor Zurückweisung hat, doch dennoch konnte ich die Story gespannt verfolgen und ich war zu keinem Zeitpunkt genervt. Für mich war es genau die richtige Mischung aus den soeben erwähnten Punkten und ich werde den Manga sicher nicht das letzte Mal gelesen haben.
- Noriko Kihara
Tease me or Love me
(10)Aktuelle Rezension von: KappaKawaiiAsuna betreibt eine private Detektei und entdeckt in einer seiner Mittagspausen ein kleines Café. Der junge Kellner Seiji fällt ihm nicht nur wegen seines hübschen Aussehens, sondern vor allem wegen seiner recht ruppigen Art auf und so beginnt Asuna jeden Tag das Café zu besuchen um dort zu Mittag zu essen. Mit jedem neuen Besuch öffnet sich Seiji ein kleines bisschen mehr. Doch wohin sollen diese Begegnungen führen…
Für mich punktet dieser Oneshot mit interessanten Charakteren und einem Zeichenstil, den ich gleichzeitig ungewöhnlich und schön finde! Seijis Gesicht hat mich an einigen Stellen sehr an den Stil von Aki Irie erinnert, was mich zunächst etwas irritierte. Die Lines sind zart und durch den gezielten Einsatz von Rasterfolie wirken die Panel dynamisch. Das Charakterdesign fand ich gut gewählt. Seiji ist mürrisch, stur und arbeitet verbissen daran, seine Fähigkeiten zu verbessern. Ihm gegenüber steht Asuna, der auf den ersten Blick wie ein lockerer Playboy wirkt, aber diese Strategie nur als Selbstschutz nutzt, um sich emotional nicht zu tief auf andere Menschen einzulassen. Mich hat sehr fasziniert zu sehen, wie die beiden sich annähern. Lediglich die BL Szene gleich zu Beginn wirkte auf mich leicht überstürzt. Das hat dem Lesevergnügen insgesamt natürlich keinen Abbruch getan. - Tamekou
My Genderless Boyfriend 1
(24)Aktuelle Rezension von: FlowerpinguineInhaltlich:
Meguru und Wako sind ein Pärchen und Anfang-Mitte Zwanzig. Das Besondere an ihnen ist, das sie ihre Rollen und ihr Geschlechtsverständnis, nach dem Verständnis der meisten Menschen in Deutschland (und viele Teilen dieser Welt), eher ungewöhnlich ausleben.
Während Meguru als Mann z. B. Experte für Styling, Schminken oder Kochen sowie auch eher der "emotionalere" in der Beziehung ist, wird Wako als eher rationaler beschrieben, die sich z. B. auch in Videobearbeitung besser als Meguru auskennt.
Es werden also insbesondere Geschlechterrollen- und Verständnisse auf eine sehr lebensbejahende wie auch positive Art & Weise infrage gestellt.
Dabei wird darauf eingegangen, dass Meguru aufgrund seines Aussehens immer wieder für eine Frau gehalten wird und was dies mit Meguru und Wako macht.
Außerdem wird das Thema Social Media generell, der Umgang damit und welche Schattenseite das Leben als Influencer mit sich bringt, thematisiert.
Insgesamt ermutigt die Geschichte, egal welchem Geschlecht man sich zuordnet, man selbst zu sein.
Was habe ich gelernt?
Es hat mich zum Nachdenken über Geschlechterrollen- und Verständnisse anreget, aber auch dazu geführt, meine eigene Identität zu reflektieren. Zudem hat die Geschichte mich dazu gebracht, dass ich noch mal auf eine andere Art & Weise angefangen habe, darüber nachzudenken, was mir Freude macht und was meine "wahren" Leidenschaften sind.
Außerdem fand ich die Geschichte insgesamt ermutigend.
Besonderheiten - Zeichenstil:
Der Zeichenstil erinnert mich an mit Hand gezeichneten Modezeichnungen. Ich persönlich finde den Stil sehr schön und habe mir teilweise einzelne Zeichnungen etwas länger angeschaut, weil sie so schön fand.
Wem würde ich das Buch empfehlen?
Menschen, die eine Feel-Good-Story suchen und dafür offen sind Geschlechterrollen zu hinterfragen.
Weitere Anmerkungen:
Ich habe mich quasi nach dem Lesen von jedem Kapitel des Mangas emotional deutlich besser gefühlt als davor!
Die teilweise harsche Kritik am Manga kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Der Manga wird als Feel-Good-Story beworben, soll gute Laune vermitteln und dabei auch Geschlechterrollen hinterfragen. Das so ein Manga deshalb nicht in jedem Kapitel inhaltlich sehr anspruchsvoll ist, finde ich nur logisch. Schon alleine durch ihren Lebensweise regen Meguru und Wako an, viele Verständnisse der Mehrheitsgesellschaft in Deutschland (und in vielen anderen Ländern) zu hinterfragen. Der Manga tut das auf eine sehr fröhliche Art & Weise quasi nebenbei. Außerdem wird man ermutigt, man selbst zu sein, auch wenn einem persönlich Dinge gefallen, die die Mehrheitsgesellschaft nicht unbedingt typisch für das eigene Geschlecht hält. - Harada
One Room Angel
(16)Aktuelle Rezension von: erdbeerliebe.Kouki ist 30 und weiß nicht wohin in seinem Leben. Nach seinem Unfall wird er gefeuert, steht schon wieder ohne Job da und hat keine Freunde auf die er zählen kann. Aber dann ist da dieser Typ mit Flügeln in seiner Wohnung und will mit ihm leben.. ein Schmarotzer mehr oder weniger, denkt er sich und so beginnt die Beziehung zwischen einem Engel und einem selbsternannten Loser.
Das erste was mich an One Room Angel faszinierte waren die unglaublich sauberen und detailreichen Zeichnungen, die ich in einem "Slice of Life" Manga wie diesem noch nie gesehen habe. Sie wirkten hochwertiger auf mich als üblich und es war auch eine Freude die Mimiken der Protagonisten dabei zu verfolgen. Als nächstes überraschte mich die Geschichte mit einer Tiefe die ich ebenso nicht in diesem Genre erwartet hätte. Kouki ist ein Protagonist mit viel Pech im Leben, aber nicht unsympathisch und trotzdem sehr relatable. Der Engel ebenfalls - und das erfahre ich als Leserin alles Stück für Stück, aufgelockert mit herzerwärmenden Witzen und kleinen Episoden in denen man sich einfach selbst wiederfindet. Die Geschichte nimmt sich Zeit (auch wenn der Manga in sich abgeschlossen ist) und springt nicht von einer catchy Szene zur anderen, sämtliche Charaktere (auch, wenn es nicht all zu viele gibt) wirken sehr gut durchdacht und authentisch. Nach und nach wird die Beziehung von Engel und Kouki aufgebaut und intensiver ohne das es je zu kitschig und unerträglich klischeehaft wirkt. Generell sind es die Klischeebrüche die diesen Manga für mich so einzigartig machen: Hier wird nicht stumpf sexualisiert, es gibt keine typischen Animetropes und Actionszenen sind übersichtlich und bewusst eingesetzt. So albern es klingt aber der Manga ist, trotz Engel, höchst realistisch.
Ein berührender Manga mit Tiefgang wie es ihn (in dem Genre meines Empfindens nach) nicht häufig gibt, der zum Nachdenken anregt und trotzdem Mut macht. - Kokone Nata
Play it Cool, Guys 1
(14)Aktuelle Rezension von: Angel1607“Play it cool, guys” interessiert mich wirklich schon lange und daher hab ich mich sehr gefreut, als es endlich in mein Regal wandern durfte. Es wirkt eigentlich wie eine Kurzgeschichten-Sammlung. Wir lernen ein paar Jungs kennen, deren Leben sich nach und nach miteinander verweben sozusagen. Und einfach jeder von ihnen ist verpeilt. Egal welchen Beruf, welchen Alters, einfach jeder! Aber das ist nicht schlimm, denn genau das macht sie für mich so sympathisch und vorallem kann ich mich dadurch doch etwas mehr mit ihnen identifizieren (auch wenn wir nicht das selbe Geschlecht haben).
Ich mochte die Geschichten wirklich gern! Die Stories gingen mir leicht von der Hand und hat mir definitiv Lust auf mehr gemacht! Vorallem bin ich gespannt, wie dieses ganze Konstrukt im zweiten Band weitergeht. Ob solche kurzweilige Geschichten auch in einem weiteren Band funktionieren oder ob es bei einem Einzelband hätte bleiben sollen. Lassen wir uns überraschen!
Besonders liebe ich es, dass alles in Farbe ist und jede Geschichte auch farblich abgegrenzt ist. Ich kann einfach absolut nichts bemängeln und Band 2 wird auch definitiv bei mir einziehen!!
- Hyeon-sook Lee
The Beast Must Die 1
(14)Aktuelle Rezension von: carolin-jethonDies ist mein allererster Manga (oder eher Manhwa, weil es aus dem Koreanischen kommt) und er ist schon so eine Wucht! Eine sehr düstere, aber auch fesselnde Story, die zum Teil von heftigen Szenen begleitet wird. Die ab 18 Jahren-Kennzeichnung ist also völlig gerechtfertigt. Während ich Kirin Lee auf Anhieb mag, weiß ich den geheimnisvollen Kangmu noch nicht richtig einzuschätzen. Die Fortsetzung ruft schon jedenfalls, da dieser Band mit einem fiesen Klippenhänger endet.
- Naoto Asahara
She likes gay boys but not me 1
(6)Aktuelle Rezension von: KappaKawaiiJun ist überrascht als er eines Tages seine Klassenkameradin Sae dabei sieht, wie sie einen BL-Manga kauft. Für sie ist diese Situation äußerst peinlich, denn es wäre ihr sozialer Tod, wenn Jemand von ihrer Liebe für BL erfahren würde. Zumindest nimmt sie dies an. Die beiden kommen über dieses Thema ins Gespräch und Sae erklärt, dass sie vermutlich BL so spannend findet, weil sie persönlich niemand kennt, der homosexuell ist. Dabei hat sie keine Ahnung, dass Jun selbst schwul ist. Diese Begegnung markiert den Start einer Reise verschiedener Charaktere, die alle eines gemeinsam haben: die Angst vor dem ‘Was wäre wenn...’.
Puhh… dieser Manga ist sicher alles andere als leichte Unterhaltung. Vielleicht bleiben wir aber erstmal 'oberflächlich': den Zeichenstil innen fand ich sogar noch etwas hübscher als das Coverartwork. Er ist sauber und die Charaktere wirken attraktiv, besonders Sae ist häufig sehr niedlich in Szene gesetzt und strahlt richtig. Insgesamt driftet der Zeichenstil in keine extreme Richtung ab und lässt den Fokus ganz bei der Geschichte. Die Charaktere wirkten auf mich meist realistisch, nachvollziehbar und trotz ihrer Kanten sympathisch. Ihre inneren Konflikte (und davon gibt es nicht gerade wenige…) konnte ich verstehen. Die Geschichte ist fesselnd und sehr gut erzählt. Sie ist emotional mitreissend und sehr empfehlenswert. - Yuko Inari
10th - Drei Freunde, eine Liebe 1
(16)Aktuelle Rezension von: KappaKawaiiShota Takeuchi und Haruko Umezawa kennen sich seit sie klein sind. Er hat eine chronische Krankheit und auf ihr lastet der Druck und die Erwartung, sich um ihn zu kümmern, auch wenn Shota selbst sie oft abweist und unfreundlich behandelt. Beide haben jedoch eine Gemeinsamkeit: sie verlieben sich in ihren Mitschüler Yohei Matsuki. Seine offene, freundliche und hilfsbereite Art zieht beide sofort in ihren Bann. Hält die Freundschaft der drei auch den starken Gefühlen der Liebe stand? Den Gegenentwurf bilden Aoi Samejima, Kuranosuke Yuki und Tsubaki Ichijo, deren Freundschaft durch eine ebenso komplexe Verkettung von Gefühlen tiefe Risse bekam.
10th skizziert die Komplexität und Fragilität menschlicher Beziehungen auf eine wunderschöne und fast schon melancholische Weise. Die Themen Freundschaft, Liebe, Verantwortung, Unsicherheit und der Angst vor Ausgrenzung durchziehen die Geschichte und machen die Figuren menschlich und nachvollziehbar. Schön finde ich auch, dass es viele unterschiedliche Charaktere gibt, deren Gefühlswelten ruhig und leise gezeichnet werden. Besonders der psychisch labile Takeuchi ist ein sehr interessanter Protagonist, in dem ich viel Potenzial für eine spannende Entwicklung erkenne. Auch zeichnerisch ist der Manga sehr gelungen. Hier finde ich im Besonderen die Gesichtsausdrücke und Details der Charaktere toll getroffen. Insgesamt ein wirklich gelungener Manga, der zwischenmenschliche Beziehungen genauso darstellt wie sie sind: dynamisch, kompliziert und zerbrechlich. - Atami Michinoku
Die Rippe des Adam 1
(14)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerIch hatte nicht damit gerechnet, dass dieser Manga so tiefgründig ist. Wie viele Hayabusa-Mangas ist der erotische Teil hier hervorragend ausgearbeitet. Was mich aber noch mehr mitgerissen hat, ist die Story selbst.
Yuma bekommt einen neuen Mitbewohner, Kazuha. Als dieser am nächsten Tag jedoch nicht auf seinen Namen reagiert, stellt sich heraus, dass er an einer multiplen Persönlichkeitsstörung leidet. Trotz dieser schwierigen Situation bleibt Yuma an seiner Seite und versucht ihm so gut es geht beizustehen, da er Gefühle für ihn entwickelt hat.
Den Umgang mit diesem Thema finde ich einfach toll. Der erotische Teil kommt auf keinen Fall zu kurz, steht aber auch nicht im Vordergrund, sondern fügt sich perfekt in die Story ein.
- Ryuya Kasai
The Vote 1
(18)Aktuelle Rezension von: KleinbrinaAuf der Suche nach neuen, interessanten Mangas bin ich auf die Reihe "The Vote" von Ryuya Kasai gestoßen. Die Idee, dass eine App das Leben von einer ganzen Schulklasse bestimmen soll, fand ich interessant und somit habe ich mich ohne allzu hohe Erwartungen an die Geschichte herangewagt und wurde am Ende sehr positiv überrascht.
Ryuya Kasai erzählt dabei die Geschichte einer Schulklasse an der Yanagizawa-Privatschule in Japan. Dort haben sich bereits einige Grüppchen gefunden, die, wie es leider häufig der Fall ist, in beliebte Schüler und Außenseiter unterteilt ist. Minato ist noch neu in der Klasse und hat ihren Platz in der Klassengemeinschaft noch nicht so wirklich gefunden, allerdings bleibt ihr dafür auch kaum Zeit, als auf einmal bei allen Schüler*innen ungefragt eine neue App auf dem Smartphone installiert wird. In der App "The Vote" geht es explizit um die Klasse, in der die Schüler*innen fortan gezwungen sind, gegenseitig für sich abzustimmen, sie zu nominieren oder sich auch vor der Wahl zu schützen. Wer am Ende ausgewählt wird, muss sich einer letzten Aufgabe stellen. Scheitert diese, stirbt man einen sogenannten sozialen Tod, was bedeutet, dass in den meisten Fällen ein Geheimnis ans Licht kommt.
Durch diese App stellt sich nicht nur die Frage, wie gut ein Zusammenhalt wirklich ist, wenn es darauf ankommt, sondern auch, was die sozialen Medien heute mitterweile für einen Einfluss auf das Leben von nahezu allen Menschen haben. In der einen Minute ist man beliebt, in der anderen wird man aufgrund einer Tat, eines falschen Wortes oder wegen irgendwelcher Intrigen von außerhalb gemieden.
Die Charaktere lernt man bislang wenig kennen. Man erfährt lediglich, wer neu ist, wer auf der Seite der beliebten Schüler*innen steht und wer eher zu den Außenseitern gehört. Einzelne Schicksale erfährt man bislang nur, wenn eine Person bereits den sozialen Tod gestorben ist oder kurz davor steht. Die aufgedeckten Geheimnisse sind schockierend und regen zum Nachdenken an, sodass man sich selbst die Frage stellt, was in der heutigen Gesellschaft alles schief läuft und wie man wieder mehr miteinander als gegeneinander agiert.
Die Zeichnungen wurden von Edogawa Edogawa beigesteuert. Diese sind allesamt sehr gelungen, detailliert, aber auch oftmals sehr brutal, sodass man hier bedenken sollte, dass die Reihe für Leser ab 16 Jahren empfohlen und für jüngere Leser somit eher mit Vorsicht zu genießen ist.
Kurz gesagt: Der erste Teil von "The Vote" ist ein vielversprechender Auftakt mit vielen Intrigen, kleineren und größeren Schockmomenten und Twits, die ich zuvor nicht erwartet habe. Ich freue mich schon auf die weiteren Bände und bin schon sehr gespannt darauf zu erfahren, was es mit der App genau auf sich hat und wie die Schüler*innen mit der neuen Situation umgehen werden.
- Tsumuji Yoshimura
The Gender of Mona Lisa 1
(30)Aktuelle Rezension von: ghaniyebooksRezension zu allen Bänden inklusive X und Y!
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In "The Gender of Mona Lisa" taucht ihr in eine Welt ein, in die alle Menschen ohne Geschlecht hineingeboren werden und sich erst mit dem zwölften Lebensjahr entscheiden, ob sie ein Leben als Mann oder Frau führen möchten. Hinase ist mittlerweile 17 und noch immer hat sier sich für kein Geschlecht entschieden..
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Das Setting spielt in Japan, wo Hinase das letzte Oberschuljahr mit ihren Freunden - Shiori und Ritsu - antritt. Neben der Entscheidung, was für ein Studium nach der Schule folgt und die Hoffnung alle Klausuren zu bestehen, wird das letzte Jahr zur Persönlichkeitsfindung für Hinase. Denn Shiori und Hinase gestehen siem die Liebe am selben Tag. Doch etwa nur um Hinase bei der Wahl des Geschlechts zu helfen? Kann denn ein Liebesgeständnis die Wahl zu einem bestimmten Geschlecht beeinflussen? Was ist Liebe überhaupt? Und verändert sich die Liebe, wenn eine Person nicht das erhoffte Geschlecht annimmt? Liebt man wirklich nur den Menschen an sich oder gehört da mehr dazu?
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Es geht aber auch darum, wie es sich anfühlt als einziger Mensch, nach 17 Jahren noch immer keine Geschlechtsreifung gehabt zu haben und 'anders' als der Rest der Welt zu sein. Auch, was es eigentlich bedeutet eine Frau oder ein Mann zu sein, was überhaupt ein Geschlecht ist und das man Hobbys oder Tätigkeiten keinem Geschlecht zuordnen kann, denn jeder Mensch hat unterschiedliche Interessen. Und warum dürfen nur Frauen Kleider und Röcke tragen und Männer nicht? Nur weil dieser Gedanke in den Köpfen der Menschen verankert ist und somit der Wahrheit entspricht? Gibt es überhaupt richtig oder falsch?
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Ich könnte tatsächlich so ewig weiterspinnen, denn in "The Gender of Mona Lisa" werden so viele wichtige und interessante Themen in der Gesellschaft angesprochen, die einem zum Hinterfragen und Nachdenken bringen. Auch wenn das Ganze verworren klingt, zieht sich ein wortwörtlich türkiser Faden durch die Geschichte und nimmt uns auf ein Abenteuer in eine andere Welt mit.
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Die Idee der Geschichte ist gut durchdacht und auch der Titel "The Gender of Mona Lisa" wird aufgegriffen und ist ein wichtiger Teil der Handlung (der übrigens ein richtiger Plottwist ist, wenn ihr euch dem dunklen Geheimnis hinter der Geschlechtslosigkeit nähert und was es eigentlich für eine Bedeutung hat).
Das die Charaktere neutrale Namen bekommen, die man keinem Geschlecht zuordnen kann, zeigt auch wie gut durchdacht das Setting ist. Auch das Behandeln der Geschichten der Nebenfiguren verleiht dem Ganzen Tiefe und Charakter.
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Mit den Bänden X und Y haben wir ein offenen Endes mit mehreren Möglichkeiten, was zur Geschichte passt. Denn die Message am Ende ist, dass egal für welches Geschlecht (oder keines) man sich entscheidet, man immer noch die Person bleibt, die man schon immer gewesen war.
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Ich kann diese tiefgründige, frische, emotionale und süße Geschichte jedem ans Herz legen. Es ist nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern so viel mehr.
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@ghaniyebooks
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- Mataaki Kureno
Du kannst mir nicht widerstehen 1
(7)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerMikajima ist Scout und immer auf der Suche nach neuen Darstellern für Schwulenpornos. Doch die Art und Weise, wie er neue Männer anwirbt, finde ich bedenklich. Er näher sich ihnen an und schmeichelt ihnen auf ganzer Linie. Ich habe das Gefühl, dass er sie emotional bindet, um sie zu überzeugen.
Mit Nitta, der nicht offen auf Mikajimas Avancen eingeht, hat er jemanden gefunden, der wiederum Gefühle in ihm geweckt hat. Mikajima verliebt sich sehr schnell in Nitta. Dieser aber will sich nicht eingestehen, dass er irgendwelche Gefühle für den heißen, sexuell offenen Mikajima hegt und versucht sich strikt dagegen zu wehren.
Sehr schön, wie Makijima Nitta so langsam aus seiner Comfort-Zone kitzelt.
- Nemui Asada
Sleeping Dead 2
(3)Aktuelle Rezension von: sbalunziaWenn es noch viele weitere Teile gegeben hätte, hätte ich diesen zweiten wahrscheinlich gar nicht erst gelesen. So kann ich sagen, ich habe ihn abgeschlossen, und ich mag den Manga trotzdem nicht.
Er wirft ethische Fragen nach Recht und Unrecht auf. Das muss man ihm zugutehalten. Jedoch finde ich die Beziehung der beiden maximal verstörend und ich kann dem einfach nichts Schönes abgewinnen.
Trotz allem ist er sehr schön gezeichnet.
- Nemui Asada
Sleeping Dead 1
(7)Aktuelle Rezension von: sbalunziaIch habe den Manga gekauft weil ich ihn so schön fand. Die Zeichnungen waren auch echt schön.
Die Story lies wirklich zu wünschen übrig. Vielleicht liegt es auch nur daran, dass es einfach nicht mir entsprochen hat. Viele Elemente haben mir einfach nicht so gefallen.
Mal sehen wie der zweite Teil ist.
- Sai Asai
Love and let die
(8)Aktuelle Rezension von: qhanqibe2Ein relativ gelungener Yaoi-Manga über den Yakuza Odajima, der von seinem Boss den Auftrag erhält, seinen Kollegen Kataoka zu erschießen. Das sollte ihm eigentlich leicht fallen, immerhin hat Kataoka seine Familie auf dem Gewissen, dennoch zögert er und kommt ihm stattdessen näher. Die Story ist interessant, mit einigen kleinen Wendungen und alles in allem sehr unterhaltsam, wobei nur der Einstieg ein klein wenig fragwürdig ist. Die Mafia-Thematik ist dabei mal sehr erfrischend, doch der Plot wird durch sie nicht zu kompliziert, so dass man ohne große Mühe der Handlung und auch allen Intrigen folgen kann. Etwas qualitativ hochwertigen Bettsport gibt es auch, aber auch der ist nicht zu aufdringlich oder in der Überzahl vorhanden. Die Charaktere sind dabei ganz nett und der Zeichenstil punktet mit vielen Details und seiner nicht zu zart wirkenden Feinheit, die gut zur Story passt. Insgesamt eine unterhaltsame und durchaus lesenswerte Geschichte, die durch ihr Setting mal ein bisschen was anderes ist als die meisten Yaoi-Einzelbände.
- Octo
Voice Rush!! 1
(6)Aktuelle Rezension von: PatriciaJanzenWas habe ich mich mit diesem Manga amüsiert! Eine sehr nette Balance aus "Stumpf ist Trumpf", witzigen Missverständnissen durch die polarisierende Art von Toshiro und informativen Inhalten über das Leben als Synchronsprecher haben diesen Manga für mich zu etwas Besonderem gemacht. Es gibt eine Menge cooler und lustiger Charaktere an der Synchronsprecher-Schule kennenzulernen, von denen ich im zweiten Band gerne mehr sehen möchte. Das Konzept des Manga ist auf jedenfall großartig und das Setting für mich bisher einmalig. Aufgrund des Covers hätte ich tatsächlich eine komplett andere Geschichte hinter dem Titel vermutet (eher etwas in die Richtung Boys Love), weswegen ich wahrscheinlich doppelt überrascht war von dem, was mich nun tatsächlich erwartet hat. Eine sehr herzliche Leseempfehlung für alle, die mal wieder so richtig lachen wollen oder Lust auf spannende Einblicke in die Synchronsprecher-Szene haben! 😊
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