Bücher mit dem Tag "hebamme"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "hebamme" gekennzeichnet haben.

183 Bücher

  1. Cover des Buches Todesmal (ISBN: 9783442486564)
    Andreas Gruber

    Todesmal

     (289)
    Aktuelle Rezension von: Melli89

    Die vorherigen Teile der Bücherreihe um Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez haben mir unglaublich gut gefallen, doch der Klappentext von Todesmal sprach mich leider gar nicht an. Ebensowenig gefällt mir das Titelbild. Schließlich entschloss ich mich aber dem Buch eine Chance zu geben und ich kann nur sagen...

    WOW!!!

    Ich war begeistert! Andreas Gruber hat es einfach drauf spannende Thriller zu schreiben. Die Geschichte ist rasant, hat einige Twists die man wirklich nicht kommen sieht und man kann das Buch kaum aus der Hand legen.

    100% Empfehlung!!


  2. Cover des Buches Die Stadt der verschwundenen Kinder (ISBN: 9783453534223)
    Caragh O'Brien

    Die Stadt der verschwundenen Kinder

     (1.040)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina

    Ganz ehrlich? Anfangs dachte ich, bei dieser Reihe würde es sich um Fantasy handeln, aber weit gefehlt, hier geht es tatsächlich um eine sehr interessante Welt, welche gar nicht so weit in der Zukunft spielt und doch so sehr anders ist, als die unsere. Wie mir dieser erste Band hier gefallen hat, erfahrt ihr nachfolgend.


    Was den Schreibstil angeht, so kann ich schon einmal sagen, dass mir dieser wirklich ausgezeichnet gefallen hat. Dieser ist flüssig und relativ einfach gehalten, ohne aber trivial zu wirken. Außerdem ist er beschreibend, aber nicht zu ausführlich. Mir hat er jedenfalls die Welt nahe gebracht und mich wirklich gut durch die Geschichte begleitet.


    Und auch diese ist echt toll, konnte mich von Anfang an packen und ich wollte auch die ganze Zeit wissen, wie es weiter geht. Dennoch, obwohl die Geschichte zu keiner Zeit langweilig war, zog sie sich teilweise ziemlich in die Länge, wobei ich aber auch nicht sagen könnte, wo man sie hätte kürzen können, denn für mich waren alle Entwicklungen wichtig. Vor allem mochte ich, dass die ganze Handlung nicht so glatt und geradlinig war, sondern auch mal etwas schief ging und es somit Platz für interessante Wendungen gab. Und auch diese hat die Autorin wirklich gut hinbekommen. Wenngleich es hier und da scheinbar offensichtlich war, wohin die Geschichte wohl gehen würde, war es niemals zu einhundert Prozent sicher und oftmals wurde ich echt überrascht. Genauso mochte ich das ganze Thema des Buches, die gut durchdachte Welt, die auf den ersten Blick gar nicht so dystopisch wirkt, sondern eher fantastisch. Erst mit der Zeit merkt man als Leser, wo man da eigentlich gelandet ist und was es mit den verschwundenen Kindern auf sich hat. Und auch Gaias Rolle in der ganzen Geschichte fand ich echt interessant und spannend, ebenso die kleine Liebesgeschichte, die sehr organisch in die Handlung eingebaut wurde und sich eher im Hintergrund abspielt. Allerdings gibt es in der Geschichte eine Sache, die ich ein bisschen befremdlich fand und das war der Einfallsreichtum der Autorin, der manchmal schon eher witzig als realistisch wirkte. Ich sage nur: Maske aus Crêpe. Das Ende fand ich aber auch gut gelöst. Zwar gab es einen mittelmäßig schlimmen Cliffhanger, dennoch konnte mich die kleine Bonusgeschichte über Leon noch einmal richtig überzeugen. 


    Die Charaktere fand ich in diesem Buch auch richtig gut. Zwar muss ich zugeben, dass ich wohl niemanden von ihnen, selbst die Protagonistin, nicht ewig im Gedächtnis behalten werde, dennoch waren sie gut und realistisch geschrieben. Gaia ist, wie meist in dieser Art Bücher, eine toughe Protagonistin, die viel erlebt und sich in kurzer Zeit enorm weiterentwickeln muss. Sie ist liebenswert und ich habe sie gern begleitet. Leon mochte ich ebenfalls, wenn auch er nun nicht der größte Held war oder in irgendeiner Weise einzigartig. Ebenso fand ich die Nebencharaktere gut geschrieben, fast sogar noch besser als die beiden Hauptcharaktere, denn diese waren oft nicht durchschaubar und ich wusste eigentlich nie so richtig, wer auf wessen Seite ist.


    Alles in allem kann ich nur sagen, dass sich dieses Buch wirklich toll lesen lies, die Geschichte packend und spannend war, mit einer kleinen Prise Liebe, interessanten Wendungen und sogar einem kleinen bisschen Humor. Ich jedenfalls freue mich schon auf Band zwei und kann es kaum erwarten zu erfahren, wie die Geschichte weitergeht.


  3. Cover des Buches Schatten (ISBN: 9783805250634)
    Ursula Poznanski

    Schatten

     (232)
    Aktuelle Rezension von: lucatrkis

    Auch der letzte Band der Reihe ist wieder super spannend! Den Täter hätte ich niemals verdächtigt. Die Kommunikation des Täters fand ich auch super spannend. Das Ende war mit dann ein bisschen zu abrupt, aber alles in allem ein gutes Buch!

  4. Cover des Buches Gottes Werk und Teufels Beitrag (ISBN: 9783257218374)
    John Irving

    Gottes Werk und Teufels Beitrag

     (985)
    Aktuelle Rezension von: LottenTotten

    Er schafft es immer wieder mit seinem, wie ich finde, trockenen,  unromantischen Stil über seine kuriosen-skurilen Beschreibungen  einen in die Geschichte zu ziehen.  

    Ich möchte den Inhalt nicht widergeben, denn entweder liest man Irving oder halt nicht 😁

  5. Cover des Buches Der Weg der gefallenen Sterne (ISBN: 9783453267435)
    Caragh O'Brien

    Der Weg der gefallenen Sterne

     (387)
    Aktuelle Rezension von: readingflower

    Inhalt:

    Gaia ist nun die Herrscherin über Sylum. Gemeinsam mit den meisten Menschen Sylums macht sie sich auf den Weg zur Enklave in der Hoffnung, dort Hilfe zu bekommen. Sie hat vor, direkt vor der Enklave eine neue Siedlung namens New Sylum aufzubauen, die an die Enklave angebunden ist. Doch so einfach, wie sie es sich vorgestellt hat, wird es leider nicht. Denn auch in der Enklave haben sich in der Zwischenzeit einige Dinge verändert ...


    Meine Meinung: 

    In diesem Teil fiel es mir etwas schwerer, mich in Gaia hineinzuversetzen. So manche Sachen, die sie gemacht hat, konnte ich nicht nachvollziehen. Trotzdem hatte das Buch einen spannenden roten Faden, weswegen ich es gern zu Ende lesen wollte.

    Ich ordne diesen letzten Band für mich auf einer Stufe mit dem ersten ein. Mir hat es der zweite Teil sehr angetan und mit dem konnte das Ende leider nicht mithalten. Dennoch ein gelungenes Buch, das der Trilogie einen runden Abschluss verliehen hat.

  6. Cover des Buches Das Land der verlorenen Träume (ISBN: 9783453267282)
    Caragh O'Brien

    Das Land der verlorenen Träume

     (551)
    Aktuelle Rezension von: readingflower

    Inhalt:

    Gaia ist, gemeinsam mit ihrer kleinen Schwester Maya, auf der Flucht und begibt sich ins Ödland in der Hoffnung, ihre Großmutter und den toten Wald zu finden, von der sie immer erzählt hat. Kurz bevor Maya und sie im Ödland sterben, werden sie von einem Fremden entdeckt, der sie nach Sylum bringt. Sylum ist eine Stadt im Ödland, in der die Frauen stark in der Unterzahl und an der Macht sind. Gaias Großmutter war hier einst die Herrscherin. Da Gaia eine Hebamme ist und sie und ihre Schwester weiblichen Geschlechts, wird sie zunächst mit offenen Armen empfangen und von den Männern begehrt. Doch mit der Zeit wird ihr klar, dass sich einige Dinge dort ändern müssen, damit sie nicht alle sterben werden ...


    Meine Meinung:

    Ich bin heilfroh, dass ich den zweiten Teil auch noch gelesen habe! Der erste war ja schon gut, aber der zweite hat für mich nochmal die Krone drauf gesetzt. 

    Die neue Welt, in der der Roman spielt, ist sehr gut durchdacht und aufgebaut. Ich finde die Charaktere sehr interessant und konnte mich vor allem für Gaias Liebesleben begeistern, ohne zu viel vorweg zu nehmen. 

    Gaia macht eine tolle Entwicklung durch und es ist spannend, sie dabei zu begleiten. 

    Der Schreibstil ist auch hier wieder sehr angenehm. Die Geschichte liest sich leicht weg.


    Ich bin rundum begeistert und bin gespannt, ob der dritte Teil mit dem zweiten mithalten kann!

  7. Cover des Buches Obsession (ISBN: 9783499248863)
    Simon Beckett

    Obsession

     (1.175)
    Aktuelle Rezension von: JasMin

    Klappentext übernommen:

    Als seine Frau plötzlich stirbt, ist Ben am Boden zerstört. Allein Sarahs autistischer Sohn Jacob spendet ihm Trost. Aber während er die Schränke der Toten ausräumt, macht Ben eine grausame Entdeckung: Jacob war gar nicht Sarahs Kind. Offenbar hat sie den Jungen entführt, als der noch ein Baby war. Fassungslos macht sich Ben auf die Suche nach Jacobs leiblichen Eltern – und gerät in einen Strudel tödlicher Obsessionen. 

    Ich habe das Buch auf Seite 246 von 414 Seiten abgebrochen.

    Der Klappentext hat mich durchaus angesprochen, leider wurde die Geschichte nach den ersten 50 Seiten überhaupt nicht mehr spannend und nahm, m.E., auch nicht mehr wirklich Fahrt auf. Ab diesem Punkt klärt sich, ob der Junge entführt wurde oder nicht. Später werden nur Lückenfüller genutzt um die Obsessionen von Ben dem Leser halbwegs anschaulich zu erklären. Leider hat mich das Buch dann überhaupt nicht mehr interessiert, da ich auch nicht das Gefühl hatte, einen Thriller zu lesen, sondern ein erweitertes Familiendrama.

    Der Schreibstil ist durchaus angenehm zu lesen - das war´s dann aber auch schon.

    Leider überhaupt nicht vergleichbar mit der David-Hunter-Reihe, die ich bisher verschlungen und auch als sehr gut empfunden habe.

    Ein Unterschied, wie Tag und Nacht - aber immerhin sieht man daran, dass auch ein Simon Beckett zunächst "üben" musste, um richtig gute Bücher schreiben zu können.

  8. Cover des Buches Der Sommer, in dem es zu schneien begann (ISBN: 9783492309110)
    Lucy Clarke

    Der Sommer, in dem es zu schneien begann

     (374)
    Aktuelle Rezension von: nord_zeilen

    Dies war mein erster Roman von Lucy Clarke und ich habe das Buch aufgrund des etwas außergewöhnlichen Covers gekauft. Zuerst dachte ich bei dem Titel, dass es sich um eine schöne Sommerlektüre für zwischendurch handelt. Doch mir wurde schnell klar: Diese ereignisreiche Geschichte verbirgt mehr Geheimnisse, tiefe Gefühle und eine starke Trauer.


    Bereits ganz zu Anfang der Geschichte verliert Eva ihren geliebten Ehemann Jackson bei einem tragischen Unfall. Direkt zu Beginn hatte ich die Frage im Kopf, ob es nicht doch mehr als ein Unfall war. Evas Gefühlswelt wird von der Autorin echt und wirklich authentisch beschrieben. Ich habe wirklich mit Eva zusammen gelitten und ihren Schmerz mitempfunden. Doch für Eva blieb es nicht bei diesem einen Schicksalsschlag. Sie erlebt das Grauen. Immer wenn ich dachte, es könnte schlimmer nicht werden, dann folgte das nächste Übel in Eva's Leben. Das Ende war nicht unbedingt überraschend und hat mich auch nicht umgehauen, aber es wendet sich alles zum Guten. Und ich liebe Happy Ends!


    Der Schreibstil ist klar, nicht zu romantisch oder zu verschnörkelt. Er bringt Gefühle auf den Punkt und lässt sich leicht lesen. Die Charaktere des Buches sind alle unterschiedlich und jeder trägt seine eigene Lasten. Wunderbar, wie sie sich fügen, miteinander reden und sich ergänzen. Das ist, was die Geschichte ausmacht. Ich bin ein großer Fan dieses Buches, muss jedoch Abstriche für die unendlich traurige Grundhaltung machen, die bis zur letzten Seite nicht endet. 

  9. Cover des Buches Die Mechanik des Herzens (ISBN: 9783442747801)
    Mathias Malzieu

    Die Mechanik des Herzens

     (434)
    Aktuelle Rezension von: RobinDiCara

    Ich muss zu Beginn zugeben, ich habe das Buch nicht komplett gelesen, denn mich hat schon der Beginn abgeschreckt.

    Der Protagonist - zu dem Zeitpunkt 10 Jahre alt - sieht auf der Straße ein Mädchen - etwas dasselbe Alter - am singen und tanzen und denkt sich (O-Ton) "Ihre Brüste sind wie zwei kleine Baisers, so wohlgeformt, dass es unhöflich wäre, sie nicht auf der Stelle zu vernaschen." um dann anzufangen selber zu singen "Oh du, kleines Flammenmeer! Schon jetzt begehr ich dich so sehr! Ich will dein Kleid vom Leib dir reißen, Mich ganz und gar darin verbeißen..." und es scheint keinen zu stören.

    Hat der Autor jemals ein 10 jähriges Kind von Nahem gesehen? Ich fand es nur unangenehm, vorallem, da es schon davon in einem ähnlichen Ton losging.

  10. Cover des Buches Aufbruch in ein neues Leben (ISBN: 9783746635460)
    Linda Winterberg

    Aufbruch in ein neues Leben

     (126)
    Aktuelle Rezension von: Buchbahnhof

    Mir hat der Auftakt der Hebammen Saga unglaublich gut gefallen. Margot, Luise und Edith sind alle drei ganz wundervolle, unglaublich sympathische Frauen, die mir schnell ans Herz gewachsen sind. Alle drei Frauen sind mit völlig unterschiedlichen sozialen Hintergründen aufgewachsen, aber sie vereint der Wunsch, Hebamme zu werden, und Frauen zu helfen. Nicht nur dies schweißt die Drei unglaublich schnell zu einer verschworenen Gemeinschaft zusammen.

    Luise kommt aus einem kleinen Dorf, wo bereits ihre Großmutter als Hebamme gearbeitet hat. Sie hat viel Vorwissen, benötigt aber die Prüfung. Dabei lässt sie ihr wissen aber nie heraus hängen, sondern sagt selbst, dass sie an der Schule noch viel lernen kann und möchte.

    Edith, Tochter aus reichem jüdischen Hause, hat es schwer, ihren eigenen Weg gegen den Willen der Eltern zu gehen. Denkt man zunächst, dass hier ein hochnäsiges Fräulein einfach nur ihren Willen durchsetzen will, so wird man schnell eines Besseren belehrt. Edith ist eine unglaublich sozial eingestellte junge Frau, die sich nicht zu fein ist an der richtigen Stelle mit anzupacken.


    Dritte im Bunde ist Margot, die in Neukölln aufgewachsen ist und die Armut der Menschen, die sie behandeln am eigenen Laib erfahren hat. Für sie ist es am schwierigsten, den Berufswunsch auch wirklich umzusetzen. Immer wieder legt das Leben ihr Steine in den Weg, die es zu beseitigen gilt. Margot wäre aber nicht die starke junge Frau, die sie ist, wenn sie es nicht irgendwie immer schaffen würde.

    Alle drei Fauen haben Schicksalsschläge hinzunehmen, wobei mit der letzte Schicksalsschlag (ich will hier nicht mehr verraten, um nicht zu spoilern) ehrlich gesagt ein bisschen drüber war. Das hätte nicht sein müssen und hat mich ein bisschen genervt. Vielleicht war das aber wichtig, um die Geschichte im zweiten Band weiter erzählen zu können. Wäre das, was passiert ist, nicht passiert, dann würde Band 2 auf jeden Fall anders sein, als er nun vermutlich ist. Zu kryptisch? Ich weiß, aber lest einfach selbst. Es lohnt sich wirklich!

    Schreibstil und Geschichte sind einnehmend. Man kann Hunger, Entbehrung, Kälte und auch die Verzweiflung der Menschen förmlich vor sich sehen und die Emotionen greifen. Linda Winterberg schafft es, selbst die Nebenfiguren so unglaublich real werden zu lassen, dass man mit trauert, wenn ein Baby, ein Kleinkind, ein Erwachsener aus dem Leben scheidet.

    Was tatsächlich ein bisschen kurz kommt, denn eigentlich geht es ja um den Beruf der Hebamme, ist die Ausbildung und die Arbeit an sich. Es geht immer alles sehr glatt, kaum Komplikationen, die es zu meistern gilt. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie schwer Berlin vom ersten Weltkrieg betroffen war, aber ich gehe mal davon aus, dass es, zu einer Zeit, als die meisten Menschen hungerten, nicht immer so einfach war, rechtzeitig ins Krankenhaus zu gelangen und gesunde Kinder auf die Welt zu bringen.

    Alles in allem konnte mich der Auftakt der Saga fesseln und Band 2 und 3 habe ich hier schon liegen. Spricht doch für die Reihe, oder? Ich vergebe gerne 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

  11. Cover des Buches Töchter einer neuen Zeit (ISBN: 9783499272134)
    Carmen Korn

    Töchter einer neuen Zeit

     (197)
    Aktuelle Rezension von: FREIFUEHLIG

    Kann man lesen, muss man aber nicht. Der erste Band einer Trilogie, die sich um die Irrungen und Wirrungen eines Familien- und Freundeskreises in Hamburg dreht. Was für diesen Band gilt, gilt für die gesamte Trilogie: Akzeptable Urlaubslektüre, speziell für Leute, die selbst irgendwann in ihrem Leben in Hamburg gelebt haben und daher die Plätze der Handlung kennen. Besser noch für Leute, die – wie ich - während der 70er und 80er in Hamburg gelebt haben, denn die von Carmen Korn beschriebene Lebens-Atmosphäre dieser Zeit deckt sich ziemlich genau mit dem tatsächlichen Lebensgefühl damals. Ein schöner nostalgischer Wiedererkennungseffekt!  

    Was sich allerdings gar nicht mit der Realität deckt – nicht mit der der 70er und 80er Jahre, aber auch mit keiner anderen Realität -, ist, dass gegensätzlichste Lebensentwürfe und größte menschliche Enttäuschungen bis hin zu ausgewachsenem Betrug und Kriminalität von dem im Mittelpunkt der Geschichte stehenden eingeschworenen Familien- und Freundeskreis stets mit tolerantem Gleichmut und geradezu freundlich nickend hingenommen werden. Abgesehen von einer einzigen Situation, in der eine Denunziation auch immerhin den Tod der Mutter einer Protagonistin zur Folge hatte, leiden die Freundschaften – wenn überhaupt – allenfalls temporär unter derartigen Konflikten. Betrug unter Liebenden: Kein Problem! Keine Szenen, keine Zerwürfnisse – ein ernstes Gespräch (oder vielleicht zwei) und alles ist wieder gut. Auch wenn die Lebensentwürfe der Kinder geradezu diametral im Gegensatz zu denen der Eltern stehen: Kein Problem! Man liebt die kriminelle Tochter im Terroristenmilieu weiterhin mit ausgesuchter Innigkeit. Generationenkonflikt? Ja, die Großmutter hat eine nörglerische Natur, die man mehr oder weniger klaglos hinnimmt, aber Generationenkonflikt? Was ist das überhaupt? Enkel kommen hervorragend mit ihren Großeltern aus, genau wie die Eltern mit den Kindern und umgekehrt. Alles bene! Man scheint auch immer Lust auf dieses Miteinander zu haben, was in mir zusätzlich eine gewisse Ungläubigkeit auslöst. Aber wahrscheinlich steht mir mein antisoziales Wesen hier in Wege ... und es ist ja auch ein Roman - nicht Realität. 

    Aber es zieht sich durch: Der Plot leidet beileibe nicht an einem Mangel von ernsten – sogar lebens- und existenzbedrohlichen – Problemlagen. Allem wird mit besagter unaufgeregter, freundlicher Gleichmütigkeit begegnet: Die langjährige Lebensgefährtin hat ein Alkoholproblem? Auch kein Thema – man lebt halt damit. Sie nimmt sich schließlich das Leben? Nun ja, nicht schön, aber man kommt ohne erkennbare Blessuren darüber hinweg. Keine Vorwürfe, keine Selbstzweifel, keine Verzweiflung. Erbstreitigkeiten? Nein, doch nicht hier! Alles löst sich wie von selbst. Die gesamte Trilogie kommt ohne gewaltige Gefühlsausbrüche aus. Dementsprechend werden die Leben der Protagonisten durch solche auch nicht aus der Bahn geworfen. 

    Gleiches gilt für die Positiv-Seite der Gefühlsbilanz: Liebe, wohin man schaut: Jeder Topf findet seinen Deckel. Jede Liebe ist weitgehend klar und frei von jeglichem Hadern. Und dort wo gehadert wird, steht glücklicherweise ein ausgesprochen leidensfähiges Individuum auf der anderen Seite, das einfach duldsam abwartet, bis es sich beim geliebten Partner ausgehadert hat. Keine Frustration, keine Drohungen, kein Ausbruch aus der Beziehung. Absolute Sicherheit, dass, was immer auch passiert, man durch diesen wunderbaren Familien- und Freundeskreis aufgefangen wird. Ein schönes Bild! Kann ich gut verstehen – wünscht sich jeder. Mit der Realität aber nur schwer in Einklang zu bringen. Muss es allerdings auch nicht, denn - wie schon gesagt - schließlich handelt es sich bei der Trilogie ja um einen „Roman“ und nicht um ein „Sachbuch“.  Eine Schicht von unverbrüchlich heiler Welt, die sich - wie die Marzipandecke einer Torte - über die gesamte Handlung legt. Und die die gesamte Handlung – genau so, wie durch die zuckrige Marzipandecke schließlich die gesamte Torte einfach nur noch süß und daher fade schmeckt – am Ende etwas seicht erscheinen lässt. Aber eben schön – seicht! Daher genau das Richtige für einen entspannten Urlaub. Besonders, wenn es sich um einen Urlaub mit der Familie handelt, denn die Trilogie hinterlässt einen Hauch des irrigen Gefühls, dass alle Differenzen in der Familie doch eigentlich unbedeutend sind. Das kann ja bei einem Familienurlaub ganz hilfreich sein!

  12. Cover des Buches Fräulein Gold: Scheunenkinder (ISBN: 9783499004292)
    Anne Stern

    Fräulein Gold: Scheunenkinder

     (78)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Berlin 1923: Hulda Gold ist eine Hebamme die sich immer wieder um die armen Leute in Berlin kümmert. In dieser Fortsetzung wird Hulda Gold zu einer Geburt in einer jüdischen Familie gerufen. Die Frau ist keine Jüdin, was der Schwiegermutter überhaupt gar nicht gefällt. Die Geburt gelingt der jungen Frau sehr gut und der Junge kommt bis auf ein Muttermal gesund zur Welt. Wenige Tage nach der Geburt möchte Hulda nach der Familie schauen, doch die Mutter ist total zerstreut und gebrochen. Ihr Kind ist auf einmal weg. Einfach so verschwunden. Huldes Spürnase lässt sie wieder ermitteln. 

    Ihr Lebensgefährte und Kommissar Karl North ermittelt parallel in einem Fall bei dem es sich um einen Kinderhändler - Ring mitten in Berlin handelt. 

     

    Wieder ermittelt die sympathische und taffe Hebamme Hulda Gold. Hulda ist eine bemerkenswerte Frau. Ich mag die Geschichten um Hulda. Sie ist immer so herzlich und sie hat ein gutes Gespür. 

    Bin gespannt wie es bei Hulda Gold weitergeht.

  13. Cover des Buches Das Geheimnis der Hebamme (ISBN: 9783426634127)
    Sabine Ebert

    Das Geheimnis der Hebamme

     (726)
    Aktuelle Rezension von: Scilla

    Ich bekam das Buch geschenkt, kratzte mich ratlos am Kopf und fragte mich, womit ich das verdient habe. Ja, ich hatte irgendwann mal erwähnt, dass ich eine zeitlang gerne historische Romane las. Aber historischer Roman ist nicht gleich historischer Roman, und wer selbst liest, wird das verstehen. Also, ja…ich lese schrecklich gerne spannende, witzige, gut recherchierte historische Romane mit vielschichtigen Persönlichkeiten.
    Welche, über den zweiten punischen Krieg, die Römer zur Zeit der Republik (vor Caesar!) , aber darüber hinaus auch alles mit Klasse. Aber nicht so gerne eine Buch über eine junge Frau, die als Unverheiratete auf dem Titelbild eine Haube. trägt, obwohl die Hauben im Mittelalter erst sehr viele Jahre später getragen wurden und, ja--richtig--nur von Frauen, die verheiratet sind. Da kommt das her: –jemanden unter die Haube bringen.
    Dennoch las ich den Klappentext. Und ich hielt ihn für eine Satire. Als Satire wäre das Buch grandios. Eine, über Mittelalterklischees, heldenhafte Frauen und vor Hass wahnsinnige Burgherren.
    Aber ich musste lernen: Das ist ernst gemeint.
    Und wenn das ernst gemeint ist, wird es schwer, eine echte Satire zu schreiben. Aber das habe ich mir fest vorgenommen. Natürlich nicht konkret über dieses Buch, vielmehr über "den neuen historischen Roman im Allgemeinen". 

  14. Cover des Buches Vergeltung im Münzhaus (ISBN: 9783499269585)
    Petra Schier

    Vergeltung im Münzhaus

     (71)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    Adelina, eine Apothekerin, eine mutige und warmherzige Frau, kommt immer wieder in Situationen, wo sie anderen helfen muss!
    Dieses Mal ist es die Hebamme Clara, die beschuldigt wird ihren Vater ermordet zu haben.
    Griet, die Stieftochter von Adelina, ist mit Clara befreundet Zusammen versuchen die beiden Claras Unschuld zu beweisen.
    Ich habe Adelina nun durch alle Bände begleiten dürfen und bin ein bisschen traurig, dass die Reihe nun beendet ist.
    Der Schreibstil von Petra Schier ist flüssig, so kenne ich es aus all den Büchern, die ich schon von ihr gelesen habe. Es gibt keine Längen, nur Spannung pur!
    Lesern, die gerne historische Krimis lesen sei diese Serie empfohlen!

  15. Cover des Buches Die verborgene Sprache der Blumen (ISBN: 9783426509173)
    Vanessa Diffenbaugh

    Die verborgene Sprache der Blumen

     (265)
    Aktuelle Rezension von: KiaraK

    Die verborgene Sprache der Blumen

    Inhaltsangabe:

    Das Wichtigste im Leben der jungen Victoria sind Blumen. Sie weiß alles über sie und kennt vor allem ihre Bedeutung. Aufgewachsen in Waisenhäusern und Pflegefamilien, rettet dieses Wissen sie immer wieder. Mit achtzehn findet Victoria Arbeit in einem Blumenladen und bindet mit viel Erfolg und Einfühlungsvermögen für jeden Kunden den richtigen Strauß: Myrte für Liebe, Jasmin für Nähe, Maiglöckchen für Rückkehr des Glücks. All das wünscht sich Victoria auch, als sie Grant kennenlernt. Erstaunt stellt sie fest, dass er ebenfalls die Sprache der Blumen versteht – und sie von demselben Menschen gelernt hat wie sie selbst …

    Meine Meinung:

    Ich lese ja eigentlich nur Fantasy, aber Vanessa Diffenbaughs Buch hat mich nicht enttäuscht und ist definitiv eines meiner Lieblingsbüchern. Ich muss zugeben zuerst war ich ein bisschen verwirrt, weil immer Sprünge zwischen der Gegenwart und Vergangenheit gemacht wurden. Da musste ich mich erst einfinden. Aber meist nach jedem Kapitel wurde die Zeitform geändert (so wurde das ganze auch übersichtlicher). Die Zeitenwechsel wurden immer spannender, weil die Handlungen aus der Vergangenheit sich so langsam an die Gegenwart angeknüpft haben (somit erläutert, wie Victoria in dieser Situation gelandet ist). Spannung fehlt hier an keinem Punkt, man lernt vieles über jegliche Art von Liebe und Blumen (meiner Meinung nach mal eine schöne Abwechslung)

    Definitiv ein magisches MUST READ


  16. Cover des Buches Dem Glück so nah (ISBN: 9783404172085)
    Louise Walters

    Dem Glück so nah

     (63)
    Aktuelle Rezension von: vormi
    Roberta liebt Bücher. Sie liebt es, in alten Ausgaben zu stöbern und dabei unerwartete Entdeckungen zu machen: Briefe, Notizen oder Postkarten, die die Vorbesitzer zwischen den Seiten vergessen haben. Als sie in einem alten Koffer ihrer Großmutter einen wahren Bücherschatz findet, stößt sie in einem der Exemplare auf einen Brief, der all ihre bisherigen Fundstücke in den Schatten stellt. Es ist ein Liebesbrief ihres im Krieg gefallenen Großvaters - doch ist er datiert auf einen Zeitpunkt, als dieser schon längst hätte tot sein müssen ...
    Inhaltsangabe auf amazon


    Hier hat mich als erstes das Cover für das Buch eingenommen, aber das ist ja auch der Grund für gefällige Cover.
    So wird man aufmerksam auf das Buch und nimmt es in einer Buchhandlung, oder wahlweise im Internet, schneller in die Hand und liest sich den Klappentext durch.
    Und auch dieser hat mir sehr gut gefallen und hat mich angesprochen.


    Um so schöner, dass das nur der Anfang war, denn das Buch hat mich echt aus den Latschen gehauen.
    Von Anfang bis Ende hat es mich begeistert.
    Ungewöhnliche Geschichte und sehr gut erzählt, so macht lesen Spaß.
    Bei so einer Story fällt es dem Leser leicht, in eine andere Welt abzutauchen.
    Die Personen, Handlungen und Situationen sind realistisch und sehr gut nachvollziehbar.
    Prima!



  17. Cover des Buches Kleine große Schritte (ISBN: 9783328102601)
    Jodi Picoult

    Kleine große Schritte

     (232)
    Aktuelle Rezension von: Runenmädchen

    In diesem Roman geht es um eine Hebamme, die sich aufgrund eines verstorbenen Neugeborenen vor einem Strafgericht verantworten muss. 

    Erzählt wird die Geschichte aus drei Perspektiven. Aus der von Ruth, der sympathischen und sturen Hebamme, aus der von Kennedy, der talentierten und durchsetzungsstarken Pflichtverteidigerin und aus der von Turk, dem hasserfüllten und rechtsradikalen Vater des verstorbenen Säuglings. Meiner Meinung nach sind diese drei Perspektiven perfekt gewählt, sie bieten brisanten Zündstoff und die nötige Vielfalt, um verschiedenen Blickwinkeln facettenreich gerecht werden zu können. 

    Die Autorin Jodi Picoult hat es mit diesem Roman geschafft, ein tragisches Ereignis mit vielen wichtigen und großen Themen wie Diskriminierung am Arbeitsplatz, Moral, Recht und Gerechtigkeit, Rassismus und umgekehrten Rassismus zu vereinen. Sie hat nebst Emotionen und authentischer Empathie auch Sachlichkeit gegenüber dem Rechtssystem walten lassen. 

    Negative Kritik bringe ich in der Form an, als dass mir die Kapiteleinteilung nicht gefiel (zu lang, zu unübersichtlich, wenig strukturiert) und dass es diverse Längen im letzten Drittel gab (Wiederholungen und langatmige Passagen).

  18. Cover des Buches Neubeginn in Virgin River (ISBN: 9783745700800)
    Robyn Carr

    Neubeginn in Virgin River

     (198)
    Aktuelle Rezension von: Leadezember

    Inhaltsangabe:Mel Monrone hat genug vom Großstadt leben und möchte aufs Land ziehen. In Virgin River, einem kleinen Dorf findet sie ein neuen Job als Krankenschwester und Hebamme unterstützt sie dort den Dorfarzt in seiner Praxis. Nach einem schwierigen Start in Virgin River, Problem mit dem Auto, ein Haus was ehr einer Ruine gleicht überlegt Mel ob das Landleben wirklich was für sie ist. Jack der Barbesitzer in Virgin River versucht Mel davon zu überzeugen das sie im Dorf bleibt und dem Dorfartzt bei seiner Arbeit unterstützt.

    Persönliche Meinung:Das erste Buch der Virgin River Serie konnte mich von sich überzeugen, allerdings hatte ich ein wenig Problem mit der Geschichte, was an der Netflix Serie Virgin River liegt. Die Serie ist ein wenig anders aufgebaut als das Buch, bei der Serie wurden auch meiner Meinung nach wichtig Informationen vergessen. Der Anfang der Geschichte und der Serie sind gleich allerdings ist das Ende des ersten Bands anders als in der Serie. Mel als Hauptcharakter fand ich realistisch dargestellt. Auch die anderen Charaktere wie die Dorfbewohner, die Familie von Jack und Mel fand ich gut dargestellt.

    Fazit: Durch die Netflix Serie fand ich den ersten Band der Reihe an einigen Stellen ein wenig verwirrend, ich mochte aber die Geschichte an sich und die Hauptcharakte Mel.

    Ich wurde allen ersten empfehlen das Buch bzw. die Reihe zu lesen und dann die Netflix Serie zu schauen.

    Ich gebe dem Buch drei Sterne. 

  19. Cover des Buches Die Spur der Hebamme (ISBN: 9783426636954)
    Sabine Ebert

    Die Spur der Hebamme

     (419)
    Aktuelle Rezension von: Lesebesessen

    Meinung:

    Die Buchserien „Schwert und Krone“ sowie „Hebamme“ sind zeitlich etwas versetzt, aber man trifft viele Protagonisten wieder, nur durch eine Generation getrennt. Ich finde, beide Buchserien ergänzen sich hervorragend. Sabine Ebert hat mich durch die spannende, bildhafte Sprache gekonnt in diese Zeit hineinversetzt, in der so vieles ganz anders als heute ist. Teilweise beängstigend. Sehr sorgfältig recherchiert mit tatkräftiger Unterstützung von Fachleuten, wie das letzte Kapitel und zahlreiche Diagramme und Karten belegen. Dort sind auch die Grenzen der Recherche aufgezeigt sowie den genutzten schriftstellerischen Freiheiten.

    Christian und Marthe werden getrennt. Er bei einem verratenen Silbertransport gefangen genommen, sie als Hexe denunziert. Auch in diesem Roman werden menschliche Abgründe gekonnt dargestellt, z.B. durch Randolf, Ekkehard und Richenza. 

    Das Leben von Christian und Marthe ist eine einzige Abenteuerreise, die zu keiner Zeit langweilig ist und jede Menge Herausforderungen bringt. Das Finale ist perfekt und ich habe es zweimal gelesen.

    Das Buch ist einfach geschrieben, sehr bildhaft und authentisch. Nach den ersten Seiten versinkt man in der beschrieben Welt und kann das Buch nicht aus der Hand legen.

    Fazit:

    Als ich zuerst von Sabine Ebert und deren Büchern hörte war ich etwas skeptisch. Davon ist jetzt nichts mehr übrig. Unbedingt lesenswert: fünf Sterne.

  20. Cover des Buches Ich schreib dir morgen wieder (ISBN: 9783596297207)
    Cecelia Ahern

    Ich schreib dir morgen wieder

     (1.079)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Ich schreib dir morgen wieder von Cecelia Ahern

    Das Cover fand ich schon sehr schön. Blaues Cover und es sieht so aus, als wenn man eine Tapete abreißen würde.

    In dem Buch geht es um Tamara. Sie zieht nach dem Tod mit ihrer Mutter zu ihrem Onkel und ihrer Tante auf das Land. Ihre Mutter wird krank und ihre Tante Rosa verhält sich in vieler Hinsicht merkwürdig. Tamara lernt auch eine Nonne kennen, die auch ein Paar Anmerkungen macht. Komischerweise kommt Tamara die alte Ruine der Burg sehr bekannt vor. Wesley, der auch neu im Ort ist, unterstützt sie. Das kuriose ist aber, Tamara bekommt ein Tagebuch geschenkt, wo sich die Zukunft vom nächsten Tag von alleine reinschreiben. Wird sie das Rätsel lösen?

    Der Schreibstil ist so schön flüssig und man kommt gut in die Geschichte hinein. Die Charaktere sind so schön beschrieben. Tamara gefiel mir am Anfang erst nicht, wurde aber dann in der Geschichte mir immer sympathischer. Rosa gefällt mir in der ganzen Geschichte nicht. Vollkommen durchgeknallt.

    Ich war richtig gefesselt bei dem Buch. Ruckzuck war ich bei der Hälfte des Buches und dann ganz schnell am Ende.

    Die Details sind so schön beschrieben, dass man sich alle Orte und Menschen sehr gut vorstellen kann.

    Ich hatte mir schon gedacht, dass Rosa etwas mit der Gesundheit der Mutter zu tun hatte, aber alle anderen Details, die am Ende raus kommen, damit habe ich nicht gerechnet.

    Richtig klasse Buch.

  21. Cover des Buches Die Henkerstochter (ISBN: 9783548610429)
    Oliver Pötzsch

    Die Henkerstochter

     (302)
    Aktuelle Rezension von: Jacqueline___

    Ein schöner historischer Krimi, spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Ich habe das Buch förmlich verschlungen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und sehr bildlich. Man hat das Gefühl, man ist mittendrin.

  22. Cover des Buches Jahre der Veränderung (ISBN: 9783746635682)
    Linda Winterberg

    Jahre der Veränderung

     (62)
    Aktuelle Rezension von: karin66

    Das Buch hat mich sofort auf Grund des Titels und des Covers angesprochen. Es ist der zweite Teil der Hebammen-Saga. Von der Autorin habe ich bereits den ersten Teil der Saga mit Begeisterung gelesen.

    Die Bände sind in sich abgeschlossen und es nicht zwingend für das Verständnis erforderlich, den ersten Band gelesen zu haben. 

    Die einzelnen Personen sind von dem ersten Band schon bekannt und mit entsprechenden Eigenschaften versehen. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Einmal in die Hand genommen, möchte man das Buch nicht mehr weglegen.

    Zur Geschichte, diese Buch spielt rund 10 Jahre später, als das erste. Die jungen Hebammen haben nun ihre Ausbildung abgeschlossen und versuchen nun ihren Platz im Leben zu finden. Es wird über die Rolle der Frau und die Geschehnisse der Weltgeschichte in dieser Epoche berichtet. Häusliche Gewalt, Armut, Krieg und Weltwirtschaft spielen eine große Rolle. Doch auch die eine oder andere Liebesgeschichte der Hebammen wird hier erläutert.

    Ein wirklich sehr schönes kurzweiliges Buch, das mich sehr gut unterhalten hat. Ich habe schon den nächsten Band daliegen und werde mich gleich mit ihm befassen.  Ich empfehle das Buch gerne weiter.

  23. Cover des Buches Die Entscheidung der Hebamme (ISBN: 9783426638354)
    Sabine Ebert

    Die Entscheidung der Hebamme

     (341)
    Aktuelle Rezension von: Lesebesessen

    Meinung:

    Die Charaktere von Christian, Lukas und Marthe sind wie immer perfekt. Jetzt trifft zum ersten Mal Albrecht mit seinen Kumpanen in der Vordergrund, und alle erweisen sich auf dem Niveau von Randolf: die Verkörperung des Schlechten.

    Und natürlich gibt es Krieg, aber diesmal einen großen innerhalb des Reiches, nämlich gegen Heinrich den Löwen.

    Bildhaft geschrieben, man kann sich alle Szenen lebhaft vorstellen, mit viel Spannung. Perfekte Unterhaltung mit historischem Anspruch (sorgfältig recherchiert).

    Fazit:

    Deutschlands Geschichte spannend und lebendig erzählt im 12. Jahrhundert: fünf Sterne.

  24. Cover des Buches Ehre (ISBN: 9783036959320)
    Elif Shafak

    Ehre

     (89)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    In der Hoffnung ein besseres, erfüllteres oder sichereres Leben führen zu können, verlassen viele Menschen ihre Heimat und versuchen sich in einem anderen Land eine neue Existenz aufzubauen. Ein sehr aktuelles Thema – jedoch spielt der Roman in einer früheren Zeitepoche. Wie schwierig eine Migration sein kann und welche kulturellen Unterschiede oft unüberbrückbar sind, zeigt dieses Buch sehr eindrücklich.


    Die Autorin, sie ist selbst Kennerin verschiedener Kulturen, erzählt die Geschichte eines Ehrenmordes. Sie vermag, den dramatischen Inhalt zu dieser archaischen Tradition offen anzusprechen. Der Roman wirkt aber nie anklagend, sondern vermittelt atmosphärisch dicht tiefe Einblicke in den nahöstlichen Kulturkreis, in dem andere Traditionen und Gesellschaftsnormen als in London den Alltag vieler Menschen bestimmen.


    Elif Shafak ist eine kluge und sensible Autorin und ich bin gespannt auf weitere Bücher von ihr.

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