Bücher mit dem Tag "heide"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "heide" gekennzeichnet haben.

44 Bücher

  1. Cover des Buches Garou (ISBN: 9783442473595)
    Leonie Swann

    Garou

     (479)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    Diesmal hat es die Herde nach Frankreich verschlagen, da gibt es Ziegen (wer braucht so was?), tote Rehe (unheimlich) und den Loup Garou….

    Genügend Stoff für ein weiteres Abenteuer und jede Menge Schafslogik.

  2. Cover des Buches Where the Roots Grow Stronger (ISBN: 9783492062916)
    Kathinka Engel

    Where the Roots Grow Stronger

     (117)
    Aktuelle Rezension von: Irina_Dorn

    Ich habe es mit Genuss gehört! #wheretherootsgrowstronger ist eine ruhige, traurige, melancholische und auch süße Lovestory über Heimat, Träume, Selbstzweifel, Einsamkeit, Neuanfang und wahre Liebe. Es war einzigartig und anders, als alles, was ich von der Autorin bis jetzt gelesen habe. Dieses Buch ist sehr vielschichtig: echt und rau, zart und traurig. Die Kulisse und die Figuren sind einmalig und es ist perfekt für diese kalte Jahreszeit. 


  3. Cover des Buches Die Lebenden und Toten von Winsford (ISBN: 9783442754496)
    Hakan Nesser

    Die Lebenden und Toten von Winsford

     (58)
    Aktuelle Rezension von: malins_dagbok

    Zu Beginn der Geschichte, fiel es mir schwer reinzufinden, nach den ersten Seiten, ging es jedoch recht schnell. Es geht um eine mittelalte Frau, die von ihrem Mann betrogen wurde und daraufhin aus ihrem Alltag raus möchte. Sie fährt mit ihrem Hund ins britische Exmoor, wo sie sich in einem verlassenen Haus niederlässt und nur ab und zu den Pub aufsucht. Ihre Vergangenheit wird Stück für Stück aufgedeckt und kommt hinter die wahren Umstände, die sie nach Exmoor geführt haben. Im Laufe der Geschichte fühlt sie sich immer wieder verfolgt und bis zum Ende ist nicht ganz klar, ob das Einbildung ist oder Gefahr droht. Schließlich beschließt sie, in ihr altes Leben zurück zu kehren und dabei läuft es leider nicht ganz nach Plan.
    Das Buch ist definitiv mal ein Krimi der anderen Art. 

    Nesser beschreibt dabei sehr detailreich die Landschaft und hat es bei mir wunderbar geschafft, die Atmosphäre der verlassenen Gegend und der Moore zu transportieren. Ich mag den Stil seiner Beschreibungen sowieso und finde das ist auch in diesem Buch sehr gelungen. 

    Die Atmosphäre und Stimmung, die dieses Buch geschaffen hat, haben dafür gesorgt, dass es beim zuklappen zu einem meiner Lieblingsbücher geworden ist.  

    Wem atmosphärische Bücher, Geheimnisse und Krimis ohne viel Blut und die Polizeiarbeit gefallen, sollte diesem Buch eine Chance geben. 

  4. Cover des Buches Wunschkonzert (ISBN: 9783426507223)
    Anne Hertz

    Wunschkonzert

     (181)
    Aktuelle Rezension von: Buecherengel_

    Hi ihr Lieben 💕.

    Heute stelle ich euch das Wunschkonzert von Anne Hertz vor.

    Es ist eines meiner wenigen Exemplare, welches kein Fantasyromane ist.


    Handlung|| Stella ist Dauersingle, weil sie niemandem vertraut. Im Gegenzug ist sie eine Karrierefrau in einer Plattenfirma, welche von den einen auf den anderen Tag von einer weiteren Firma aufgekauft wird. Ihr neuer Chef ist für sie undurchschaubar und ihr neuer Kollege konkurriert mit ihr um ihre Stelle.

    Also alles andere als ein Wunschkonzert.


    Meinung|| Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Es ist gut geschrieben, hat einen tollen Lesefluss und gut ausgearbeitete Charaktere.

    Es ist witzig geschrieben und ich konnte mich schnell und einfach in die Protagonistin lesen. 

    Auch wenn ich eigentlich kein Fan von Liebesromanen bin, so hat mich dieser hier überzeugt. 



  5. Cover des Buches Leiden sollst du (ISBN: 9783862784974)
    Laura Wulff

    Leiden sollst du

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Becky_loves_books
    Cover: Das Cover gefällt mir richtig gut. Der Titel scheint mit Blut eine Wand geschmiert worden zu sein. Das und die Lichtverhältnisse erzeugen eine düstere Stimmung.
    Meinung: Dieser Thriller subte schon viel zu lange bei mir rum. Schlimm, wenn man an keinem Buch vorbeigehen kann und es dann oftmals trotzdem länger liegt. Jetzt habe ich mich also endlich rangewagt und hätte es gern schneller gelesen, mir fehlte aber schlichtweg die Zeit. Das Buch startet mit einem super spannenden Prolog, der mir gleich mal eine Gänsehaut bescherte. Leider ging der Spannungbogen danach zunächst mal steil nach unten. Der Leser lernt Daniel und Marie Zucker kennen. Er, Kripobeamter, ist seit noch nicht allzu langer Zeit dank eines Unfalls an den Rollstuhl gefesselt und hat damit zu kämpfen, momentan nicht im aktiven Dienst zu sein. Seine Frau Marie unterstützt ihn so gut sie kann, hat es mit ihm aber nicht wirklich leicht. Sympathisch waren sie mir beide von Anfang an. Die privaten Passagen der beiden wirken etwas zu langatmig, sind weniger spannend, aber dennoch wichtig, um die Charaktere und deren Handlungsweisen besser kennenzulernen. Der eigentliche Fall beginnt daher schleichend und plötzlich ist man schon mittendrin. Lange war mir nicht klar, wohin mich das Ganze führen würde, gewann die Handlung mit jeder Erkenntnis mehr und mehr an Komplexität. Zum Ende hin hatte ich schon eine Vermutung, was den Täter betraf und der Ermittler kam dann ebenfalls drauf. 😉 Wie gesagt mochte ich Daniel und Marie. Durch den Schicksalsschlag müssen sie langsam wieder zueinander finden. Diese schwierige Situation hat die Autorin sehr gut beschrieben. Die Handlung ansich ist vielschichtig und baut erst zur Buchmitte wieder ordentlich Spannung auf. Die Beschreibungen der Taten und Opfersind sehr detailliert und ziemlich grausam. Diese Brutalität lässt die Leser definitiv schlucken.
    Fazit:  Mir hat das Buch insgesamt gut gefallen. Die Autorin hat eine ausgefeilte Story gestrickt und hält ihre Leser mit Spannung und immer neuen Details am Ball. Ein brutaler, aber intelligenter Täter und ein etwas anderer Ermittler. Spannende Lesestunden sind hier garantiert.
  6. Cover des Buches Tief im Wald und unter der Erde (ISBN: 9783442489459)
    Andreas Winkelmann

    Tief im Wald und unter der Erde

     (326)
    Aktuelle Rezension von: Anndlich

    Ein Unfall auf der Bahngleise, bei dem vier junge Menschen ums Leben kamen, spaltet ein ganzes Dorf und schnürt Angst bei Melanie. Einer Frau, die mit in dem Auto hätte sitzen können. Auch an dem Tag des Verschwindens von Jasmin Dreyer hat sie das Gefühl, dass sie eine große Gestalt aus dem Wald verfolgt.

    Tief im Wald und unter der Erde beginnt sehr erdrückend. Andreas Winkelmann erschafft eine Atmosphäre, die Gänsehaut bereitet. Ich konnte mir förmlich vorstellen, wie es Melanie an der Bahngleise erging und habe mich wie sie vollkommen erdrückt gefühlt.

    Der Perspektivwechsel zwischen den jeweiligen Personen ist dem Autor auch sehr gut gelungen, die Story wirkt dadurch deutlich lebendiger. Die Charaktere sind gerade zu Beginn wahnsinnig reflektiert geschrieben, was sie nicht nur schwarz oder weiß dastehen lässt, sondern ebenso ihre Spaltungen zwischen ihren Handlungen und ihren Gedanken zeigt. Das habe ich so selten gelesen, weswegen es mich sehr beeindrucken konnte. Leider hat das gegen Ende für mich ziemlich abgebaut.

    Die Einblicke in die Sicht- und Denkweise des Täters empfand ich super! Ebenso, dass die Vergangenheit kursiv gedruckt wurde und damit die unterschiedlichen Zeitebenen sofort ersichtlich waren.

    Leider haben nicht nur die Charaktere, die plötzlich komplett undurchdacht handeln, am Ende Schwächen aufgewiesen. Das letzte Kapitel ist für mich mit vielen zeitlichen Fehlern geschmückt, die Logik bleibt dabei vollkommen auf der Strecke.

    Ebenso konnte ich nicht nachvollziehen, warum Nele als Leiterin fungiert. Für mich hat sie zu keiner Zeit irgendwelche Attribute für ihre Position aufgezeigt. Dinge wurden teilweise komplett vergessen oder nicht beachtet und in der Kommunikation schien sie auch nicht die Stärkste zu sein.

    In vielen Dingen war das Buch wirklich überdurchschnittlich gut, aber dann hat es leider auch extreme Schwächen aufgewiesen, sodass es am Ende nur für 3/5 Sternen gereicht hat.

    Anhand des Klappentextes hätte ich inhaltlich auch etwas anderes erwartet, das Mysteriöse war bei mir schnell nicht mehr gegeben, aber dennoch war das Motiv durchaus interessant.

  7. Cover des Buches Heidesommerträume (ISBN: 9783734106545)
    Silvia Konnerth

    Heidesommerträume

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Eva_G

    Carolin ist Bestsellerautorin und mitten in einer Schreibblockade. Seit einiger Zeit schon will ihr aktueller Roman einfach nicht weiter voranschreiten, denn ihr fehlt die frühere Carolin, die voller Emotion und Freude geschrieben hat. Seit ihr Ex-Freund Lars mit ihr Schluss gemacht hat - auf einem Post-it wohlgemerkt - schafft sie es nicht, den Liebesroman zu beenden. Als ihre beste Freundin Moni es nicht mehr mitansehen kann, schlägt sie ihr vor, doch für eine Zeit lang ihre Schwester Lola zu besuchen, die in der Lüneburger Heide gemeinsam mit ihrem Mann Paul ein eigenes Hotel führt. Carolin ist sich unsicher und doch beschließt sie, einfach zu fahren. Aber in Klein Odorf ist es leider auch nicht so idyllisch wie erhofft und Carolin wird schnell mit der Niedergeschlagenheit ihrer Schwester konfrontiert, die zu allem Übel dann einfach verschwindet und Paul und Carolin mit dem Hotel und den Gästen alleine lässt. So stehen die Beiden vor einer großen Aufgabe, nur gut, dass die Hotelgäste so unkompliziert sind und sogar mithelfen. Vorallem Till hat es Carolin angetan, denn er hilft ihr in der Küche und wird ihr auch sonst immer sympathischer...

    Silvia Konnerth hat eine sehr flüssige Sprache, die die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Auch ihre Charaktere sind allesamt sympathisch und realistisch. Besonders die Idee über eine Autorin und deren Schreibblockade zu schreiben ist besonders und sehr gelungen. Auch das Hotel und die Umgebung wird sehr gut beschrieben, sodass der Leser auch ohne Probleme immer ein Bild vor Augen hat und so noch besser in der Handlung integriert ist.

    Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und war leider viel zu schnell am Ende angelangt. Wie auch schon der erste Teil konnte mich dieser Roman fesseln und begeistern. Dank der genauen Beschreibungen der Autorin machen ihre Bücher immer Lust auf mehr, denn das gemeinsame Kochen von Till und Carolin klingt einfach zu verlockend, als dass ich nicht selbst Lust bekommen habe, Marmelade zu kochen oder etwas zu backen. Es handelt sich einfach um einen tollen Wohlfühl-Roman, der jedem Leser ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

  8. Cover des Buches Heideblütenküsse (ISBN: 9783734106538)
    Silvia Konnerth

    Heideblütenküsse

     (23)
    Aktuelle Rezension von: buecherGott

    Heideblütenküsse von Silvia konerth
    Ist ein tolles wohlfühl buch. .


    Es ist wie nach Hause kommen ich habe mich sofort wohl gefühlt beim lesen .Der schreibstil ist locker und flüssig geschrieben so dass man sich gleich beim lesen wohlfühlt und die Seiten nur vor sich dahin blättern

    Mit Emma habe ich mit Gefühlt auch die anderen Protagonisten waren sympathisch und sehr toll genau so wie die Orte drum herum . .In der Heide muss es schön sein
    Der Roman hat von allen etwas etwas Witz,liebe,Drama ein tolle Mischung zum wohlfühlen und mit fühlen

    Ich freue mich auf den dritten Teil denn der liegt hier schon lese bereit🥰

  9. Cover des Buches Immer Ärger mit Opa (ISBN: 9783442378692)
    Brigitte Kanitz

    Immer Ärger mit Opa

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Anneja

    Dieses kleine süße Buch, schaffte es nun endlich in meine Hände und überraschte dabei mit einer unterhaltsamen, aber auch bewegenden Geschichte. 

     

    Aber fangen wir von vorne an. Der Einstieg gelang mühelos, da der Schreibstil, mit seiner leichten Art und Weise, überhaupt nichts anderes zuließ. Ich kam gut hinein und freute mich auf Nele und ihre Familie. Doch die Freude hielt nicht lange, denn irgendwie fühlte ich mich in dieser doch arg chaotischen Familie einfach nicht wohl. Nicht einmal Nele selbst konnte mich von sich überzeugen, da ich einfach keinen Weg zu ihrem schwankenden Charakter fand. Sie war wie ein Hormon-gebeutelter Teenager, der irgendwie noch nicht so ganz im Leben angekommen war. Klar, sie verlor ihren Opa, was psychisch schon echt heftig ist, aber die Heimkehr zu ihrer Familie hätte man auch etwas erwachsener gestalten können. 

     

    Auch wenn Nele als Hauptfigur dargestellt wurde, so war es ihr Opa, der den Stein zu alledem erst ins Rollen brachte. Sein Tod sorgte dafür, das endlich einmal die Geheimnisse der Familie ans Tageslicht kommen sollten. Diese Geheimnisse hatten es dann auch wirklich in sich, wobei ich mich bei sowas stets frage, warum es überhaupt verheimlicht wurde. Zumal sie in der Familie, für nichts als Unruhe sorgten. Dies war dann auch einer der Gründe, weshalb mich die Story nicht all zu sehr packte. Ich stellte mir dauernd nur eine Fragewort: „Warum?“ und bekam leider keine ausreichende Antwort.

     

    Ja, der Geschichte fehlte etwas der Biss und so war es der humoristische Schreibstil, der mich am Ball hielt. Manche Unterhaltungen waren sehr komisch und ich musste hier und da grinsen. Die Beschreibungen der Umgebung waren zudem sehr gelungen und ich konnte mir klar vorstellen wie Nele´s Familie wohnte.

     

    Mein Fazit

     

    Für mich versprach das Buch mehr als es halten konnte, denn gerade die Charaktere waren mir zu chaotisch. Ich hätte es ja verstanden, wenn der Opa und Nele die einzigen außergewöhnlichen Persönlichkeiten gewesen wären, aber allen eine Eigenart zu geben, war dann einfach zuviel und unterhielt mich dann auch nicht mehr wirklich. Am Ende war es der leichte und fließende Schreibstil, der dafür sorgte das ich weiter lesen wollte. Denn die Beschreibungen egal ob Landschaft oder Stadt waren interessanter als die Charaktere selbst. Ich bin einfach kein Fan, von Familiengeheimnissen, die schon lange hätten ausgesprochen werden können.

  10. Cover des Buches Hexenheide (ISBN: 9783833938740)
    Mariëtte Aerts

    Hexenheide

     (62)
    Aktuelle Rezension von: wonderfulrose
    Das Cover ist toll! Geheimnisvoll mit den Blättern. Alles in grün gehalten und mit der Schrift überm Gesicht sehr stimmig. Es macht neugierig auf mehr, hat in mir allerdings falsche Hoffnungen geweckt. Aufgrund des Covers habe ich eine ganz andere Story erwartet.

    Gut, das Buch ist für Kinder bzw. Jugendliche geschrieben. Aber trotzdem kann man vom Schreibstil her, glaube ich, mehr erwarten. Die Sätze sind recht kurz, ohne jede Ausschmückung und wenigen Beschreibungen kurbelt es nicht gerade die Fantasie an.
    Auch bleibt dadurch die Spannung auf der Strecke und man hat das Gefühl gar nicht voran zu kommen. Zumindest erging es mir so.

    Zu Anfang passiert irgendwie gar nichts. Ich hatte nach dem Einstieg eigentlich erwartet, dass Lenne recht schnell bei den Hexen landet. Aber irgendwie passierte in die Richtung nicht viel. Lenne und Karim gehen zur Schule, verbringen die Nachmittage zusammen, überlegen und rätseln. Aber es geht nicht voran!

    Das sorgte dann dafür, dass ich abends immer 1-2 Kapitel (die nun wirklich nicht lang sind) gelesen habe und danach wieder aufhörte. Mehr habe ich einfach nicht geschafft und zum Ende hin habe ich mir nur noch gewünscht, dass ich das Buch endlich durch habe.

    Außerdem ging mir Lenne irgendwann einfach nur noch auf die Nerven. Diese Stimmungsschwankungen waren leider so gar nicht meins. Ich fand es nicht nachvollziehbar und deswegen wurde mir die Kleine richtig unsympathisch. Erst meidet sie Karim und stellt sich wegen dieser Kugel richtig doof an. Dann gibt sie ihm die Kugel, nachdem sie sich wieder vertragen haben, und will sie gleich wieder haben. Kann sie sich bitte mal entscheiden?
    Auch der Rest ihres Charakters wirkte auf mich nicht stimmig. Karim mochte ich viel lieber. Nur dass er sich gegen Lenne so gar nicht behaupten konnte, war ein wenig nervig.

    Die Idee, die hinter den Hexen steckte, war schön. Auch konnte ich Erin sehr guten leiden und sie war die einzige, die ich mir wirklich vorstellen konnte und ausnahmslos sympathisch fand! Diese schönen roten Locken!!

    Aber bis auf zwei Stellen gab es keine Spannung. Nichts, was mich zum Weiterlesen bringen konnte.
    Weil ich berücksichtige, dass es sich hier um ein Kinder- bzw. Jugendbuch handelt, bekommt es von mir noch knappe 3 Sterne.
    Aber ich hatte wirklich mehr Hexen, mehr Spannung und eine komplett andere Handlung erwartet. Schade...
  11. Cover des Buches Mord mit Schnucke (ISBN: 9783442382194)
    Brigitte Kanitz

    Mord mit Schnucke

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Da Kommissarin Hanna Petersen es strikt ablehnt durch Beischlaf die Karriereleiter emporzusteigen und das ihrem Arbeitgeber auch recht direkt mitteilt, wird ihr als neue berufliche Wirkungsstätte die Wahl zwischen Teufelsmoor und dem idyllischen Hassellöhne mitten in der Lüneburger Heide gelassen. Nachdem selbst Hannas Navi nicht mehr weiter weiß, da Hassellöhne praktisch mitten in der ländlichen Pampa liegt, muss die frischgebackene Hauptkommissarin des Ortes, mehr als nur ihre kriminalistischen Fähigkeiten beweisen, um endlich ans Ziel zu gelangen. Doch auch in Hassellöhne reist ihr Pech nicht ab. Zwar entpuppt sich die rüstige Vermieterin Luise als nette, trinkfeste, alte Dame, doch der Rest des Dorfes ist alles andere als begeistert über die neue Kriminaloberkommissarin und übt sich zunächst im Mobbing.

    Hanna würde liebend gerne das malerische Kaff verlassen, doch dann geschieht ausgerechnet im kleinen Örtchen ein Mord. Ein Jäger wurde zum Gejagten und der Dorfadlige, der von allen ehrfürchtig hofiert wird, gerät schnell ins Visier von Hanna. Doch nicht nur weil er sich verdächtig verhält, Hanna würde ihn auch zu gerne als Täter überführen, da er ein Unsympath par excellence ist.
    Die Befragung aller Teilnehmer an der Jagd, die ausgerechnet zu dem Zeitpunkt stattfand als der Jäger mit einem gezielten Kopfschuss gerichtet wurde, gestaltet sich dagegen recht schwierig, da sie allesamt recht angesäuselt sind, dank dem selbstgebrannten Holunderschnaps von Luise. Wird Hanna dennoch Licht ins Dunkel bringen, sich mit ihrem Kollegen Fritz Westermann zusammenraufen und die Dörfler schließlich für sich gewinnen können?

    Da humorige Regionalkrimis in ländlicher Idylle, seit der TV Serie „Mord mit Aussicht“ momentan stark gefragt sind, wollte ich auch mal in dieses Genre hineinschnuppern und habe mich relativ schnell für „Mord mit Schnucke“ von Brigitte Kanitz entschieden, da ich allein das witzige und peppige Cover sehr ansprechend fand.

    Aber auch der Inhalt kann sich sehen lassen. Echte Krimifans sollten jedoch vorgewarnt werden, dass sie hier ein recht leichter und beschwingter Heideroman erwartet, in dessen Fokus definitiv die trinkfesten und schrulligen Dörfler und ihre frischgebackene Hauptkommissarin stehen. Der Kriminalfall an sich ist hier Nebensache, selbst echte Spannungselemente sucht man hier vergebens, was ich aber nicht als Nachteil empfand, da schon das Cover suggeriert, dass es sich hier um witzige Unterhaltungslektüre handelt, die gute Laune versprüht- nicht mehr und nicht weniger. Die Autorin beschreibt recht bildlich und mit einem gewissen Augenzwinkern den Dorfalltag, so dass man als Leser sehr schnell in die Geschichte hineinfindet und gut nachvollziehen kann, wie sehr Hannah, die Städterin zunächst leidet.
    Die Kratzbürstigkeit, die Hanna, die Heldin dieses Romans zunächst an den Tag legt, fand ich persönlich zwar hier und da ein wenig übertrieben, doch sie ist ja im Laufe der Geschichte lernfähig. Sehr witzig fand ich dagegen die Marotte von Hannas Kollegen Fritz Westermann, der seiner „Chefin“ immer mal wieder neue, urige Klingeltöne aufs Handy programmiert und diese damit in die Verzweiflung treibt.

  12. Cover des Buches Blutheide (ISBN: 9783839214268)
    Kathrin Hanke

    Blutheide

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Dieser Krimi ist der erste Band einer Reihe und hat mir gut gefallen sowie meine Neugier auf den zweiten Band geweckt. Die Protagonisten sind sympathisch und wirken authentisch. Im ersten Band geht es um einen Serienmörder, wobei man zwischendurch immer wieder Passagen aus der Sicht dieses Mörders liest, ohne zu wissen, wer er ist. So etwas mag ich generell immer gerne, weil es die Spannung erhöht und neugierig macht. Zudem wird auch immer wieder auf die Vergangenheit der Kommissarin angespielt, ohne dass der Leser zunächst Näheres erfährt. Auch das macht neugierig. So habe ich immer mit Spannung weitergelesen und mich gut unterhalten gefühlt.

  13. Cover des Buches Arnulf - Die Axt der Hessen (ISBN: 9783862823406)
    Robert Focken

    Arnulf - Die Axt der Hessen

     (5)
    Aktuelle Rezension von: histeriker
    Inhalt:
    Arnulf ist ein Freier aus Hessen, der zuerst als Holzknecht arbeitet. Wegen einiger Vorfälle, wird er gezwungen an dem Krieg gegen die Sachsen teilzunehmen. Als sax hamar macht er sich einen Namen und bleibt im Sachsenland, um es für den König Karl zu halten. Hier endet der 1. Teil.

    Bewertung:
    Das Buch ist sicher nicht jedermans Sache. Es ist ungeschönt, blutig, mit vielen Beschreibungen. Für mich waren die Bilder im Kopf genauso, wie ich mir das 8. Jahrhundert vorstelle. Kleine Orte, schmutzig, aber trotzdem voll Überraschungen.
    Die Charaktere entwickeln sich, es gibt verschiedene Sorten und keiner ist schwarz oder weiss. Jeder hat seine Vergangenheit und eine Entwicklung hinter sich. Die Mischung aus Kriegern, Prelaten und Gelehrten und einfachen Bauern ist faszinierend, zeigt das Leben wirklich in Farbe. Jede Person ist ein Individuum und gleichzeitig ein Beispiel für viele andere. Das ist dem Autor wirklich gelungen.
    Das Buch ist zwar nach Arnulf genannt, aber ich finde es schön, dass er nicht die einzige Hauptperson ist. Ohne Einhart und Esiko wäre dieses Buch nicht das, was es ist. Ein Roman voller Verwicklungen und Informationen.
    Der Autor hat, meiner Meinung nach, gut recherchiert, man sieht, dass er die Zeit und die Orte gut beschreiben kann. Es ist für einen der sich mit Geschichte auskennt schön zu lesen, wie Karl Einhart bittet, in seiner Chronik nicht alles zu schreiben, weil es nicht gut aussehen würde. Da hat der Autor schön mit Quellen (oder nicht existenten Quellen) gearbeitet.
    Mir hat das Buch gefallen und ich werde sicher den nächsten Teil lesen.

  14. Cover des Buches Das Lied des Todes (ISBN: 9783499257674)
    Axel S. Meyer

    Das Lied des Todes

     (31)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf
    bildet leider nur die Kulisse für diesen Roman. Harkon - der Held der Reihe - steht im Mittelpunkt. Seine Rache an Thankmar, dem älteren Halbbruder König Otto´s, für einen Überfall auf seine Heimat ist der zentrale Handlungsstrang. Der im 10.Jahrhundert noch nicht entschieden Kampf zwischen den alten Götter und dem Christentum wird in Person der Velva thematisiert.


    Thankmar wird als ein sehr intriganter und verbitterter Mensch geschildert, der seine Zurücksetzung gegenüber Otto nie verwunden hat. 

    Der Roman hat leider seine Längen. Nicht immer kann die Motivation der handelnden Personen nachvollzogen werden. Daher nur 4 Sterne.
  15. Cover des Buches Der Himmel über der Heide (ISBN: 9783499257742)
    Sofie Cramer

    Der Himmel über der Heide

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Leseglueck
    Erster Satz:
    In sanften Wellen bewegt sich das Meer aus lila Blüten bis zum Horizont.

    Cover:
    Das Cover zeigt die schöne Landschaft der Lüneburger Heide, in der die Geschichte auch spielt. Das Ganze sieht aus, als würde man gerade selbst aus einem Fenster darauf gucken. Das finde ich wirklich eine tolle Idee.

    Meinung:
    Der Himmel über Heide ist der zweite Roman den ich von Sofie Cramer gelesen habe und irgendwie kam es mir diesmal so vor als hätte ich ein Buch von Rosamunde Pilcher gelesen. Auch der Schreibstil ist diesmal etwas anders. Sofie Cramer legt in dem Buch viel Wert darauf dem Leser die Lüneburger Heide sehr facettenreich zu beschreiben. Zum Einstimmen auf die Geschichte fand ich das auch noch ganz schön, aber leider wurde mir das schnell zu viel. Etwas weniger Ausschmückungen was das betrifft, hätte dem Buch sicherlich gut getan.

    In D er Himmel über Heide gibt es eine zerrüttete Familie, eine Frau die in den falschen Mann verliebt ist und einen Schicksalsschlag, der die Familie wieder zusammenbringen soll. Viele Geschehnisse waren voraussehbar, was an und für sich nicht immer schlimm ist, denn in vielen Lieberomanen ahnt man schon vorher mit wem die Hauptprotagonistin zusammen kommen wird, aber diesmal hat mich das etwas gestört.

    Kati ist die Hauptprotagonistin in De r Himmel über der Heide und war mir am Anfang auch sympathisch. Sie schien eine Frau zu sein, die mit beiden Beinen im Leben steht. Man hat sofort gemerkt dass sie den falschen Mann an ihrer Seite hat, aber man ahnt auch gleich dass die beiden schon bald getrennte Wege gehen werden. In ihrem Job geht sie schon lange nicht mehr auf und das Einzige was ihr auf Arbeit noch Freude bereitet, ist ihre beste Freundin und Kollegin Flo.

    Als sie erfährt dass ihr Vater im Krankenhaus liegt macht sie sich sofort auf den Weg in ihre alte Heimat. Ich fand es schön, dass sie sich so zu ihrer Familie verbunden fühlt und habe in den ersten Kapiteln auch gerne mehr über ihre Erinnerungen aus alten Zeiten erfahren. Das es dann aber ein riesen Geheimnis über ihre Schwester gibt, von der man zwar erfährt das sie tot ist, aber erst sehr spät erfährt was damals passiert, hat mir nicht gefallen. Wegen diesem Ereignis wollte Kati eigentlich nie mehr nach Hause zurückkehren. Dass sie das so oft erwähnt und auch das sie ewig nicht mit der Sprache herausrückt was mit ihrer Schwester passiert ist, hat mich leider nicht neugieriger gemacht, sondern ich empfand das Ganze als störend.

    Kati entwickelt sich aber im Laufe der Buches weiter, wenn auch etwas schleppend. Immer wieder fällt sie in alte Muster zurück und am meisten hat mich zum Schluss gestört, dass sie viel zu nachtragend den Leuten gegenüber war, die selbst genauso viel wie sie verloren haben und genauso wenig etwas für die Situation konnten. Zum Schluss gibt es aber ein Happy End, was mir persönlich ja immer am besten gefällt.

    In Der Himmel über der Heide gibt es noch viele andere Charaktere. Einer davon und der, der mir dabei am meisten in Erinnerung geblieben ist, ist Katis Oma Elli. Für ihr Alter ist sie noch sehr gut in Form um schmeißt zusammen mit den anderen Frauen aus der Familie den Heidehof solange Katis Vater im Krankenhaus liegt. Sie ist eine herzensgute Dame und lässt sich von nichts so schnell unterkriegen. Der Einzige der sie so richtig auf die Palme bringen kann ist ihr Nachbar und was die Beiden in Wirklichkeit verbindet erfährt man zum Ende der Geschichte auch noch.

    Etwas das zwar keine neue Idee ist, aber immer wieder gut bei mir ankommt, sind die Rezepte am Ende des Buches. In Der Himmel über Heide ist das Kochen in der Küche vom Heidehof ein großes Thema und so bietet sich diese kleine Rezeptsammlung sehr gut an.  Von Buchweizenblinsis über Ratatouille bis zu Zitronencreme und Holunderblütensirup ist so einiges dabei. Eine ganz tolle Idee wie ich finde. Außerdem fand ich es schön über die Umbauten und die vielen neuen Gestaltungideen auf dem Heidehof zu lesen.

    Fazit:
    Der Himmel über der Heide konnte mich zwar nicht ganz überzeugen, ist aber trotzdem ein gelungener Roman. Die Idee ist gut und das Buch konnte mich unterhalten. Ich vergeben 3 von 5 Sterne.
  16. Cover des Buches Eisheide (ISBN: 9783839217405)
    Kathrin Hanke

    Eisheide

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Ein sehr spannender Fall, bei dem die Autorinnen den Leser auf eine falsche Fährte locken. Ich wurde auf jeden Fall zum Ende hin noch überrascht, und das mag ich generell sehr, wenn es denn schlüssig ist. Das war hier für mich der Fall.
    Es ist der dritte Band einer Reihe, und sicherlich ist es schöner, wenn man die Vorgänger schon kennt. Es ist allerdings auch möglich, diesen Band als Einzelband zu lesen.
    Sehr sympathische und authentische Charaktere, eine spannende Krimihandlung aber auch unterhaltsame Passagen aus dem Privatleben der Ermittler zeichnen diesen Krimi aus.

  17. Cover des Buches Der Ring (ISBN: 9783442243839)
    Henri Loevenbruck

    Der Ring

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Annesia
    Mir hat das Lesen des Buches wirklich Spaß gemacht.
    Den Wechsel der Perspektiven zwischen der 13-jährigen Alea und der Wölfin fand ich super.
    Die Geschichte, in der Alea einem Toten einen magischen Ring stielt und damit zwischen die Fronten eines Krieges gerät, in dem es nur darum geht, wer sie und den Ring bekommt, fand ich total spannend und gut erzählt.
    Ich werde es sicher nochmal lesen!
  18. Cover des Buches Die Waldgräfin (ISBN: 9783641212605)
    Dagmar Trodler

    Die Waldgräfin

     (121)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28
    Einen Blick auf das Geschehen kann der Leser hier auf der Buchseite werfen. Ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung:

    Das Buch ist der Auftaktband zur sogenannten "Eifelgräfin-Trilogie" und gleichzeitig der Debütroman der Autorin. In Anbetracht dessen kann man sagen - ein gelungenes Debüt!

    Der Schreibstil der Autorin ist wirklich aussergewöhnlich: Sehr gefühlvoll, blumig und sehr bildgewaltig. Sie vermag es mit ihrer Sprache starke Gefühle zu erzeugen und intensive Einblicke in die Lebenswelt des 11. Jahrhunderts zu erzeugen. Weniger gefallen haben mir die zahlreichen Einschübe in lateinischer, hebräischer und altnordischer Sprache. Diese haben den Lesefluss immer wieder gehemmt und gestört, auch wenn die Autorin selbst sagt, dass diese Einschübe für die Handlung nicht Wesentlich seien und diese auch im Glossar übersetzt werden.

    Die Handlung selbst ist spannend und bietet schöne Einblicke in das damalige Leben. Allerdings wird der Spannungsbogen doch oft durch deutliche Längen unterbrochen.

    Die Protagonisten sind gut gezeichnet. Beide sind in ihrem Wesen aber sehr zwiegespalten. Die weibliche Hauptfigur ist zwar eine für ihre Zeit sehr aufgeschlossene, starke Frau, die aber immer wieder von Gewissenszweifeln - insbesondere religiöser Natur - geplagt wird. Ungewöhnlich: Die Autorin schreibt aus Sicht dieser Hauptfigur in Ich-Form! 

    Die männliche Hauptfigur ist zwar ein harter Mann, hat aber auch einen weichen Kern. 

    Beide entwickeln sich im Laufe der Geschichte, wobei das hin und her zwischen den beiden Charakterseiten etwas zu breit ausgewalzt wird, Überhaupt nimmt der religiöse Aspekt (sowohl der christlichen, als auch der nordischen) einen sehr breiten Raum ein. Selbstverständlich hat zu damaliger Zeit die Religion einen sehr dominanten Einfluss auf das Leben gehabt; im Buch war es mir dann aber doch etwas zu überbetont.

    Das Buch hat mir insgesamt sehr gut gefallen und mich teilweise ob der schönen Schreibweise sogar fasziniert. Da konnten mich auch die vorhandenen Längen nicht übermäßig stören. Ich werde auch die beiden Folgebände lesen.

  19. Cover des Buches Spätsommerfreundinnen (Neuausgabe) (ISBN: 9783749902354)
    Andrea Russo

    Spätsommerfreundinnen (Neuausgabe)

     (78)
    Aktuelle Rezension von: meisterlampe

    Inhaltsangabe:

    Den alten Gasthof in ihrem Heimatort übernehmen und nur noch tun, was sie liebt: kochen und backen. In ihrer Jugend war das Jettes Traum. Aber dann hat sie studiert und ist in die Stadt gezogen, hat geheiratet und ihre wunderbare, inzwischen erwachsene Tochter bekommen. Als Jette jetzt erfährt, dass der Wirt des Gasthauses gestorben ist, fährt sie zum ersten Mal nach langer Zeit wieder in den Ort in der Heide, um Abschied zu nehmen. Und plötzlich kehren all die Erinnerungen an damals zurück – und mit ihnen Gefühle, die Jette längst vergessen hatte.

    Meine Meinung:
    Ich kenne schon viele Romane von Andrea Russo (auch als Anne Barns oder Anne Töpfer) und weiss, dass mir der Schreibstil und ihre Erzählweise gefallen (ich habe Hörbuch gehört und zwischendrin ein paar Seiten im Buch gelesen).
    Jette ist Ende 40, steckt mitten in der Scheidung, hat eine erwachsene, studierende Tochter, die gerade ihr Studium umplant. Dann sind da noch die Eltern in den 70er, die ihre Goldene Hochzeit feiern - Jettes Leben der letzten 25 Jahre hat sich in Oberhausen abgespielt. Dann stirbt ein Freund ihrer Eltern, Thies, der für Jette früher eine wichtige Bezugsperson war und Jette reist nach Lünzen. Geplant für Beerdigung und was sonst noch so zu regeln ist - dass sie dort auf ihre alten Freundinnen und Freunde trifft, wirft Jettes ganze Planung über den Haufen. Nicht nur die Erinnerungen an früher, gemeinsam verbrachte Zeit, sondern auch die alte Liebe, kommen wieder an die Oberfläche. Thies wusste das, was sich keiner eingestehen wollte, denn ganz treffend hat er "vorausgesagt" "am Ende ist es nur die Liebe, die zählt". Auch wenn ich noch jünger als die "alten Freundinnen" bin, war es doch interessant, ihrem Austausch zuzuhören, wie ihre jeweiligen Leben seit damals verlaufen sind; wie die Familienkonstellationen inzwischen aussehen, wer mit wem, und welche typischen Frauenprobleme sie doch haben. Man fühlt sich im Buch wohl, wie bei guten Freundinnen, einfach gut aufgehoben, im wahren Leben angekommen.
    Besondere Extras gibts auch am Ende von eBook und Hörbuch, also ruhig auch die letzten Seiten lesen und Minuten hören: u.a. Jettes Gesichtsgymnastik und andere Tipps und natürlich die Rezepte aus dem Buch, die die Damen ausprobiert haben (hier kann man bei Andrea Russo sicher sein, dass sie den Lesenden die Rezepte zum Nachmachen verrät - unbedingt ausprobieren, es lohnt sich!).
    Sprecherin Luise Georgi liest "Spätsommerfreundinnen" sehr passend und angenehm, das Zuhören der knapp über 8,5 Stunden macht einfach Spaß, es gibt einige Passagen zum Nachdenken, andere einfach zum Genießen und auch mal Mitlachen. Mir hat das Buch/Hörbuch gut gefallen, es ist nicht immer alles heile Welt, das Leben macht, was es will, ohne Rücksicht zu nehmen, die Freundinnen Jette, Uta, Eva und wie sie alle heißen, beißen sich durch - und bekommen von mir für diese Wohlfühlgeschichte 5 Sterne.

  20. Cover des Buches Heimat Natur (ISBN: 9783328601647)
    Jan Haft

    Heimat Natur

     (4)
    Aktuelle Rezension von: gaby2707

    In seinem Buch führt uns der Biologe und vielfach ausgezeichnete Natur- und Tierfilmer Jan Haft durch die faszinierenden Ökosysteme unserer Heimat Deutschland. In 16 Kapiteln beleuchtet er die Lebensräume Alpen, Wald, Fluss, Feld und Flur, Heide, Moor und Küste mit ihren vielen Lebewesen und Pflanzen, von denen mir einige bisher gar nicht bekannt waren. Allein zu lesen „Was ist Heimat“ macht klar, wie gedankenlos die meisten von uns heutzutage mit unserem Lebensraum umgehen. Bzw. wie gedankenverloren wir uns hier bewegen. 

    Jan Haft erzählt aus seiner persönlichen Erfahrung und bezieht immer auch die historische Entstehung der Lebensräume mit ein. Seine Art zu erzählen und die kleinen Anekdoten, die er einfließen lässt, machen das Buch zu einem absoluten Lesegenuss. Viele Teile unseres Lebensraumes sind heute akut bedroht. Wie wir dagegen angehen können, erläutert Jan Haft auf eindringliche Art und Weise, ohne belehrend zu wirken. 

    32 Seiten mit eindrucksstarken Fotografien runden das Buch ab und machen es zu einer, wie ich finde, absolut lesens- und überdenkenswerten Lektüre. Literaturhinweise und ein Register komplettieren dieses eindrucksvolle Werk.


    Jan Haft hat eine so fantastische, leicht verständliche, trotzdem eindringliche Art dem Leser die Schönheit unserer Natur nahe zu bringen, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Ein tolles Buch für alle Naturliebhaber und die, die es noch werden wollen.

  21. Cover des Buches Heidewinter (ISBN: 9783956492518)
    Susanne Schomann

    Heidewinter

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Pharo72
    Einen schrecklichen Verlust muss Sina Rosenborn verarbeiten, an dem schon ihre Ehe zerbrochen ist. Nun entspricht auch noch der neue Job so gar nicht ihren Vorstellungen. Da scheint es wie ein Wink des Schicksals, dass ihre ehemalige Kollegin Ruth sie bittet, in das kleine Heidedörfchen Lunau zu kommen, um einen alten adligen Herrn zu pflegen sowie in der Arztpraxis von Dr. Kjell Loewenthal auszuhelfen.

    Als sie jedoch ihrem neuen Arbeitgeber, dem Gutsbesitzer Philip von Hoven gegenübersteht, möchte sie vor Scham am liebsten im Boden versinken, denn beide teilen ein pikantes Geheimnis. Dennoch lebt sich Sina schnell ein in Lunau, findet in Isabell und Luisa gute Freundinnen und auch ihre Gefühle für Philip gehen schon bald über Freundschaft hinaus. Sich häufende Brandanschläge auf das Eigentum der von Hovens werfen einen Schatten über das junge Glück. Hat etwa Sinas Exmann, der immer wieder ihre Nähe sucht, seine Finger im Spiel?

    Meine Meinung:

    Endlich ist er da, der dritte Band der Lunau-Reihe, in der Musketier Nummer drei – Philip von Hoven – seine große Liebe findet. Da nun alle glücklich und zufrieden sind, fürchte ich fast, dass mit der Beendigung der Trilogie kein Grund besteht, nochmals nach Lunau zurückzukehren. Ich persönlich würde das sehr bedauern, aber das geht den Lesern ja bei so liebgewonnenen Figuren oft so. Denn die Rückkehr nach Lunau war tatsächlich wie ein Heimkommen. Durch den Jahresabstand der Veröffentlichung fühlte es sich so an, als würde ich nun zum dritten Mal in der schönen Heide Urlaub machen.

    Diesmal im Winter angesiedelt, versteht es die Autorin dennoch, den besonderen Reiz der Landschaft herauszukitzeln. Alle drei Bücher zusammengenommen könnten tatsächlich als Werbebotschaft für die Lüneburger Heide dienen. Die regionalen Buchhändler sollten da unbedingt ihr Augenmerk drauflegen.

    Auch wenn es in diesem Roman vorrangig um die Liebesgeschichte von Sina und Philipp geht, kommen auch die Protagonisten der vorherigen Bände nicht zu kurz. Ihre Geschichte wird weitergeschrieben, mit Höhen und Tiefen, und sie stehen dem Hauptpaar zu jeder Zeit mit Rat und Tat zur Seite. Das finde ich so besonders schön an dieser kleinen Dorfgemeinschaft. Es kann sich einfach jeder auf den anderen verlassen. Wo findet man so etwas heutzutage schon noch? Neu hinzugekommen als besonders sympathische Nebenfigur ist der alte Baron von Hoven, der es glaub ich faustdick hinter den Ohren hat.

    Der Auftakt der Romanze von Sina und Philip ist überraschend, aber passt perfekt zu den Figuren. Natürlich haben beide einen langen Weg vor sich, der durch Missverständnisse, Eifersucht und Unsicherheit geprägt ist. Ihre erotischen Momente sind, so hatte ich das Gefühl, dieses Mal noch einen Tick heißer als in den Vorgängerbänden, ohne jedoch jemals ins Niveaulose abzugleiten. Nach wie vor steht die Romantik an erster Stelle.

    Einmal mehr gibt Susanne Schomann der Geschichte durch einen kleinen Krimi-Nebenplot die richtige Würze und Extra-Portion Spannung. Zwar braucht die Lösung keinen ausgeprägten kriminalistischen Spürsinn, aber dennoch erhöht dieser Zusatz das Lesevergnügen. Netter Bonus auch wieder die Rezeptvorschläge am Ende, diesmal mit Heidelbeeren. Den Glühwein muss ich in den nächsten Tagen unbedingt mal ausprobieren!

    Wie unschwer zu erkennen, ist es Susanne Schomann erneut gelungen, mich restlos zu begeistern und mir die Weihnachtsfeiertage mit ihrer Story so richtig heimelig zu gestalten. Ich bin sehr gespannt, was es als Nächstes von ihr zu lesen geben wird und würde jedem Liebhaber romantischer Geschichten empfehlen, mal in Lunau vorbeizuschauen. Am besten natürlich in der richtigen Reihenfolge, also beginnend mit „Wilder Wacholder“, dann rein in „Der Holundergarten“ und schlussendlich dieses Buch. Viel Spaß!

  22. Cover des Buches Heideglut (ISBN: 9783839218570)
    Kathrin Hanke

    Heideglut

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Auch dieser Teil der Reihe hat mir sehr gut gefallen.
    Diesmal geht es um einen Serienmörder, der seine Opfer bei lebendigem Leib verbrennen lässt. Grausige Vorstellung!
    Und obwohl die Tötungsmethode so grausig ist, ist es doch eher ein ruhiger Regionalkrimi.
    Die Privatsphäre der ermittelnden Kommissare nimmt auch hier wieder viel Platz ein; das muss man sicherlich mögen, wenn man diesen Krimi/diese Krimireihe liest.
    Für mich war es in Ordnung; so lernt man die Charaktere mit jedem Buch irgendwie noch besser kennen. Trotzdem kann man dieses Buch aber auch als Einzelband lesen.
    Was ich auch hier sehr spannend fand, war, dass der Mörder auch aus seiner Sicht seine Taten schildert. Trotzdem weiß man lange nicht, wer er ist.
    Jetzt freue ich mich auf den nächsten Band der Reihe!

  23. Cover des Buches Bryony - Rebellin unter Feen (ISBN: 9783423625456)
    Rebecca J. Anderson

    Bryony - Rebellin unter Feen

     (77)
    Aktuelle Rezension von: heartbeatlife
    INHALT:

    Bryony ist eine junge Fee, die mit ihrem Volk in einer großen Eiche lebt. Seit die Feen vor einiger Zeit ihre Zauberkraft verloren haben, verstecken sie sich im Baum und werden immer träger und sogar sterbenskrank, weshalb das Feenvolk droht auszusterben. Als Bryony die Arbeit als Jägerin zugeteilt wird, was ihr erlaubt ins Freie zu gehen, möchte sie rausfinden, wie die Feen ihre Zauberkraft verloren haben und was es mit der Krankheit auf sich hat.

    Ausgerechnet ein Menschenjunge hilft ihr bei dem Versuch das Rätsel zu lösen, obwohl die anderen Feen die Menschen für alles verantwortlich machen. Können sie die Bewohner der Eiche retten?

    PERSONEN:

    Bryony ist eine ausgewachsene Fee, die schon als Kind auf die Welt draußen, außerhalb der Eiche, neugierig war. Als sie das Handwerk der Jägerin erlernt, lernt sie mit Eifer und wird sehr gut. Sie genießt ihre neue Freiheit. Außerdem ist sie sehr mutig und riskiert viel. Obwohl sie den Menschenjungen Paul anfangs nicht traut, lernt sie viel von ihm und freundet sich mit ihm an.

    MEINUNG:

    Obwohl das Cover eher an ein Kinderbuch erinnert und so weit ich weiß auch als Kinderbuch verkauft wird, kann ich euch sagen, dass es das nicht ist. Bryony ist eine tolle, aufgeweckte, neugierige und vor allem wissbegierige Protagonistin. Ich mochte sie sehr gerne, ganz besonders ihre rebellische Art. Ihre Gedanken und Gefühle waren nachvollziehbar und es war interessant ihre Entwicklung während der Geschichte mitzuerleben.

    Ich habe das Buch richtig gerne gelesen und es ist sogar eins der wenigen Bücher, die ich rereaded habe. Es ist spannend geschrieben und generell der Schreibstil gefiel mir sehr. Ich konnte das Buch sehr flüssig lesen und kam schnell voran. Mir gefiel total, wie die Welt und Ordnung der Feen beschrieben wird.

    In diesem Buch war alles vorhanden, was eine gute Geschichte ausmacht: Spannung, Konflikte, Liebe, Mitgefühl und Freundschaft.

    Ich kann dieses Buch nur jeden Fantasy-Liebhaber ans Herz legen.

    FAZIT:

    Bryony-Rebellin unter Feen ist eine sehr schöne Fantasy-Geschichte mit Spannung und allem was eine gute Geschichte ausmacht. Eine tolle und total sympathische Protagonistin und ein schönes Umfeld, das das Lesevergnügen vollkommen macht. Ein echter Geheimtipp!

  24. Cover des Buches Heidegrab (ISBN: 9783839215975)
    Kathrin Hanke

    Heidegrab

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Dieser zweite Band der Reihe hat mir sehr gut gefallen. Es werden abgetrennte menschliche Körperteile entdeckt, die auf Folter hinweisen. Lebt das Opfer noch? Eine spannende Suche nach dem Täter beginnt, und die Zeit drängt. Die Thematik finde ich hier sehr interessant, denn die Folter scheint Bezug zu nehmen auf die damals üblichen Folterungen im Mittelalter, und das finde ich alleine schon sehr spannend.
    Es ist ein spannender, interessanter Krimi, der sich aber auch Zeit nimmt für die Privatleben der Kommissare. Das muss man sicherlich mögen, ich fand es hier aber passend. Zudem habe ich auch kürzlich erst den ersten Band der Reihe gelesen und konnte die Entwicklung daher gut nachvollziehen. Man kann diesen zweiten Band aber auch ohne Vorkenntnisse problemlos lesen.

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