Bücher mit dem Tag "heil"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "heil" gekennzeichnet haben.

5 Bücher

  1. Cover des Buches Zorngeboren (ISBN: 9783038800200)
    Claire Legrand

    Zorngeboren

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Love_to_read

    In Zorngeboren von Claire Legend geht es darum, dass zwei junge Königinnen, durch ein Jahrtausend voneinander getrennt und durch eine Prophezeiung miteinander verbunden, das Schicksal der Welt in ihrer Hand halten. Eine der Königinnen ist die Lichtkönigin und wird die Welt heilen, die andere ist die Blutkönigin und wird die Welt zerstören.

    Anfangs war ich etwas skeptisch, ob mir das Buch auch gefallen wird, da ich Angst hatte die Geschichte würde zu kitschig oder vorhersehbar sein. Ich war jedoch von der ersten Seite an mittten in der Handlung drin und war gespannt wie es weitergeht. Zwar folgt der Einstieg in die Geschichte etwas plötzlich, doch die Handlung und der Aufbau der Welt erschließt sich dem Leser schnell. Mir haben die Perspektivenwechsel und Zeitsprünge zwischen den zwei Königinnen sehr gut gefallen und ich konnte es kaum abwarten immer weiterzulesen und zu erfahren, wie es im nächsten Kapitel der jeweiligen Königin weitergeht. Claire Legrand versteht es die Spannung die ganze Zeit über aufrecht zu erhalten!

    Zudem hat mir ebenfalls die Gestaltung der Charaktere sehr gut gefallen (Achtung Spoilers!).
    Durch den Prolog und die Erzählungen in Elianas Zeit weiß man, das Rielle den Engeln zum Aufstieg verhelfen wird, aber dennoch möchte man unbedingt erfahren, wie es dazu kommt und warum sie Cordien ihr Vertrauen schenkt (und vor allem wieso sie ihren Geliebten und König Audric töten wird!) Ich hoffe sehr, dass diese Hintergründe im zweiten Band erläutert werden. Eliana hingegen habe ich anfangs als etwas sehr kaltherzig empfunden und war daher umso positiver überrascht, dass sie sich in eine solch starke und auch loyale Frau entwickelt hat. Generell, muss ich sagen, dass ich es sehr gelungen finde, wie die Autorin es schafft in allen Charakteren die düsteren Charakterzüge mit den Positiven zu vereinen. An dieser Stelle muss ich sagen, dass ich auch erpicht darauf bin zu erfahren, was Simon zugestoßen ist, dass er sich von einem Jungen in einen solchen bin Schmerzen geprägten Mann verwandelt hat. Alle Charaktere sind meines Erachtens nach sehr gut aufgebaut und haben viel Potenzial! 

  2. Cover des Buches Kotzt du noch oder lebst du schon? (ISBN: 9783548375717)
    Diana Fey

    Kotzt du noch oder lebst du schon?

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Buchwurmchaos
    "Kotzt Du noch oder lebst du schon", ein autobiographischer Roman der Autorin Diana Fey, macht schon mit der Titelwahl klar, dass die Autorin die Jahre der Bulimiekrankheit als Zustand des Nicht-Lebens empfand.
    Sehr neugierig auf den Inhalt, speziell die persönlichen Erfahrungen mit der Erkrankung als auch den Weg der Genesung, freute ich mich auf diese wunderschöne Ausgabe aus dem Ullstein-Verlag. Und ich wurde nicht enttäuscht.
    Sehr offen, ehrlich und ausführlich beschreibt die Autorin mit viel Humor den Weg in die Erkrankung. Ich bin mir sicher jeder Leser, der dieser psychischen Entgleisung ratlos gegenübersteht, wird hier verstehen, warum solche abnormen und schädlichen, selbst als "unsauber" empfundenen Verhaltensweisen einen unglaublichen Sog ausüben, warum es so schwer ist "einfach" damit aufzuhören!
    Besonders angenehm empfand ich, dass die Autorin zumindest in den ersten Abschnitten niemals Verallgemeinerungen verwendete, sondern sich rein und ausschliesslich auf ihre persönliche Geschichte konzentrierte.
    Ich denke, dieser Roman gibt vielen Jugendlichen und Betroffenen das Gefühl des Nicht-alleine-seins, der Gewissheit, dass ihr Fehlverhalten bekannt, zwar krank, aber eben nicht aussergewöhnlich und dramatisch abartig ist und vor allem, dass es eben einen Weg aus der Situation gibt, wenn man es denn wirklich will.
    Also kurz: Ich musste oft lachen, auch an Stellen, an denen Weinen eher angebracht gewesen wäre, es war ein guter Einblick in die Erkrankung selbst, immer mit dem Hintergrund, hier nur den Weg EINER Leidenden zu lesen.
    Schreibstil und Spannungsbogen sind hervorragend gemeistert und es liegt mir fern, bzw. steht mir nicht zu, den persönlichen Kampf im Leben zu bewerten.
    Ich bewerte hier mit 5 Sternen den Lesespaß, den ich trotz sehr ernsthaftem Inhalt hatte.
    Diana wird als Teenager brechsüchtig. sie beschreibt sehr witzig ihre Vertuschungsversuche, aber eben auch den Zwang trotz baldiger Einsicht weiter massenhaft Essen zu verschlingen und zu erbrechen.
    Sie macht eindrucksvoll klar, dass jegliches flüchten, sei es Ortswechsel, Wechsel der Freunde letzendlich nicht zur Heilung führen kann.
    Ich kenne betroffene Personen, zähle selbst aber zu den ehemals Magersüchtigen, und mir wurde beim Lesen klar, dass entweder zwischen den beiden psychischen Erkrankungen Welten liegen, oder aber eben doch gewisse persönliche Probleme nicht beschrieben wurden, was natürlich absolut in Ordnung ist, die Autorin entscheidet selbst, inwieweit sie auf unangenheme Themen eingeht.
    Ab und zu sprach sie auch weitere Probleme an, auf die sie dann nicht näher eingeht.
    So, damit bin ich fast am Ende: Ich wünsche der Autorin alles erdenklich Gute im weiteren Leben, ich freue mich aufrichtig für sie, dass sie den Weg aus diesem Teufelskreis herausgefunden hat.
    Es blieb für mich zum Schluss ein etwas unheimliches Gefühl: Noch ist die Autorin jung, das Leben ist noch nicht vorbei, die nächsten Schicksalsschläge werden kommen und in der Regel zeigt sich erst dann, wie stabil man wirklich ist. Schade fand ich, dass zum Ende hin das Tempo extrem zunahm, ich fühlte mich ausgeschlossen und nehme das Gefühl mit: Wer nicht in der Krise den Mann fürs Leben findet, der bleibt auf der Strecke, meine Therapeuten machten mir in jungen Jahren klar, dass ich mit dieser Symptomatik eine Zumutung für jeden Mann wäre und mir Familie gründlich aus dem Kopf schlagen könnte. Hat sich an dieser Erkenntnis wirklich so viel geändert?
  3. Cover des Buches Freiheit des Herzens (ISBN: 9783865919762)
    John Eldredge

    Freiheit des Herzens

     (5)
    Aktuelle Rezension von: LEXI
    Der Therapeut und Bestsellerautor John Eldredge behandelt in seinem Buch „Freiheit des Herzens“ das „Heil werden durch das Geschenk der Heiligung“ und beschreibt die Sehnsucht des Menschen, heil und gut zu sein, die er als wesentliche Komponente des inneren Heilseins bezeichnet. In insgesamt zwölf Kapiteln erzählt der Autor, was der christliche Glaube in diesem Zusammenhang in einem Menschen bewirken kann und verleiht seiner festen Überzeugung Ausdruck, dass es die Bestimmung eines jeden ist, heil und heilig zu sein. Seine Ausführungen werden durch zahlreiche, in kursiver Schrift gehaltene Bibelzitate unterlegt. „Freiheit des Herzens“ soll seinen Lesern Heilung und innere Erneuerung schenken, soll Trost und Kraft für Herz, Geist und Leben vermitteln.

    Das Buch gliedert sich in zwei Teile – zunächst in den theoretischen ersten Teil, dem dann im zweiten Teil die praktischen Umsetzungsvorschläge und Anregungen für den Umgang im Alltag folgen. In den einzelnen Kapiteln veranschaulicht der Autor immer wieder konkrete Beispiele aus der Bibel, stellt das Handeln Jesu in den Mittelpunkt, und beleuchtet die Situation danach ein wenig näher. John Eldredge ist in seinem Buch sehr bemüht, einen Praxisbezug herzustellen und bedient sich hierbei dreier Musterbeispiele, in denen Personen mit einigen Problemen zu kämpfen haben. Er versucht auf diese Weise einen möglichen Umgang mit solchen Schwierigkeiten im Leben zu verdeutlichen. Am Beispiel des sexuellen Missbrauchs weist der Autor aber auch ausdrücklich darauf hin, dass er „hier eine Methode beschreibt, die Betroffene da anwenden können, wo sie gerade stehen, vor allem, wenn sie keine professionelle Hilfe zur Verfügung haben“. Er erwähnt jedoch im gleichen Zuge die Dringlichkeit, sich an einen Seelsorger zu wenden, sofern es irgend möglich ist. Für John Eldredge ist es ein wichtiger Aspekt, gemeinsam zu beten. Er empfiehlt, dies mit christlichen Freunden, Menschen, die Erfahrung mit Heilung durch Gebet haben, ausgebildeten Seelsorgern oder Pastoren zu praktizieren. Eldrege geht es unter anderem auch stark um die Motive unseres Denkens und Handelns, er regt seine Leser an, diese zu hinterfragen und zu reflektieren. Anfangs waren mir seine persönlichen „Gebetsvorlagen“ viel zu umfangreich und langatmig, als „Musterbeispiel“ betrachtet sind sie meiner Meinung nach hervorragend dazu geeignet, sich daran zu orientieren.

    Der Schreibstil des Autors ist anschaulich, der Inhalt wird zielstrebig und klar dargelegt und wirkt - zumindest kann ich dies für meine Person behaupten - äußerst einnehmend. Seine überzeugenden, in kursiver Schrift gehaltenen Zitate aus der Bibel sowie der gegenüber gestellte Praxisbezug aus dem Alltagsleben machte die Lektüre zu einer wahren Bereicherung für mich.

    Ich möchte an dieser Stelle auch noch auf die ansprechende Gestaltung des Buchcovers hinweisen, das in meinen Augen nicht nur optisch mit der harmonischen Farbgebung und dem symbolischen, zentral abgebildeten Herzen punktet, es besticht vor allen Dingen auch mit der hochwertigen Qualität des Umschlagpapiers und einer außergewöhnlichen Haptik.

    „Freiheit des Herzens“ war mein erstes Buch von John Eldredge, und ich habe nun eine entsprechend hohe Erwartungshaltung in die Lektüre weiterer Werke dieses Autors.
  4. Cover des Buches Guardian Angelinos (ISBN: 9783802586682)
    Roxanne St. Claire

    Guardian Angelinos

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Mimabano
    ACHTUNG! Erster Teil der GUARDIAN ANGELINOS - REIHE Ich habe hier extra erster Teil geschrieben,weil vor diesem Band gibt es zwar noch eine Vorgeschichte,die aber nur kurz ist,es hat sie nur als E-Book gegeben ( ist aktuell nicht mehr erhältlich!) und man kann diesen Teil lesen ohne dass man die Kurzgeschichte kennt. Die Romantic Times findet zu dem Buch : " Ein grosses Lesevergnügen voller atemberaubender Spannung und prickelnder Erotik".Das finde ich auch!Der Klappentext klang für mich zwar nicht schlecht, aber ich hätte nicht gedacht das mir das Buch so gut gefallen würde.Zugegeben: es gibt hie und da ein paar Logikfehler.Aber es ist ein Romantic-Thriller und kein Thriller oder Psychothriller.Und da das Buch wirklich durchgehend spannend ist,stört es mich auch nicht.Protagonisten gab es für meinen Geschmack etwas zu viele,aber es war nicht so schlimm.Ich musste immer schmunzeln wenn Samantha wieder mit der Postkarten-Geschichte hervorkam.Fazit : Ein spannendes Buch für eine lockere Lesezeit👌.Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und die volle Punktzahl. KLAPPENTEXT 📖 : Samantha Fairchild wird Zeugin einen eiskalten Mordes.Nun fürchtet sie,dass der Killer als nächstes hinter ihr her sein könnte.Als sie Hilfe bei Ihrer Freundin Vivi Angelino sucht,trifft Sam dabei unerwartet auf deren Zwillingsbruder Zach - mit dem sie einst eine heisse Affäre hatte.Vivi und Zach bieten Sam den Schutz ihrer neu gegründeten Sicherheitsfirma, der Guardian Angelinos, an.Und den kann sie gut gebrauchen,denn der Mörder hat bereits ihre Spur aufgenommen...
  5. Cover des Buches Die Reise zum Horizont (ISBN: 9783709975084)
    Jürg Amann

    Die Reise zum Horizont

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Bei dem Büchlein „Die Reise zum Horizont“ von Jürg Amann handelt es sich um eine Novelle, geschrieben vor dem realen Hintergrund des Absturzes des Fluges Fuerza Aerea 571. Die Maschine zerschellte am 13. Oktober 1972 an einem Berghang in ca. 4000 Metern Höhe im ewigen Eis der Anden.

    In einer knappen, treffenden und schmucklosen Ausdrucksweise beschreibt Amann den Überlebenskampf eines der Passagiere.
    Wovon sollen sich die Überlebenden ernähren in der Kälte und dem ewigen Eis? Die Vorräte der Minibar sind schnell aufgebraucht. Ein altes, defektes Radio nimmt ihnen die letzte Hoffnung auf Rettung. Hören sie doch in den Nachrichten, dass ihr Flugzeug als vermisst gemeldet wird, die Passagiere für tot erklärt werden. Weitere Überlebende erliegen ihren Verletzungen oder fallen der Kälte zum Opfer.

    Man kann sich vorstellen, dass die Entscheidung, auf Kannibalismus zurückzugreifen nicht leichtfertig gefällt wurde. Viele weigerten sich zunächst aus moralischen Gründen rohes Menschenfleisch zu essen. Die verzweifelte und hoffnungslose Lage führte jedoch schließlich dazu, dass man von den Toten aß, auch wenn es sich dabei zum Teil um Verwandte und Freunde der Überlebenden handelte.

    Der Überlebenswille des Menschen ist groß. Jürg Amann beschreibt den inneren Konflikt der Überlebenden die sich die Frage stellen müssen: wie weit kann und darf der Mensch gehen, um zu überleben, dabei aber dennoch Mensch zu bleiben

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