Bücher mit dem Tag "heilerin"
76 Bücher
- SenLinYu
Alchemised
(488)Aktuelle Rezension von: Amber1309Als ich dieses Buch von einem Freund ausgeliehen habe, habe ich mir erstmal gedacht: O Gott, ist das lang. Aber es ging nach gewisser Zeit, auch wenn es ein paar Rechtschreibfehler gab und es dauernd neue, komplizierte Begriffe gab. Ich kann auf jeden Fall verstehen warum es ab 18 ist (Ich bin 14😁), weil es sehr brutale Szenen gab und die Verletzungen (die Hauptperson ist Heilerin) sehr genau beschrieben wurden. Auch hat es mich etwas verwirrt, dass das Buch normal angefangen hatte, dann kamen auf einmal 500 Seiten Vergangenheit und dann ging die Geschichte weiter. Aber insgesamt finde ich es ein gutes Buch, mit realistischen Charakteren und guter Story. Also wenn ihr belastbar seit, was Bücher angeht, und es etwas düsterer mögt, ist es genau das Richtige für euch
- Sarah J. Maas
Throne of Glass – Erbin des Feuers
(1.659)Aktuelle Rezension von: little_miss_richardMit Erbin des Feuers erreicht die Throne of Glass-Reihe für mich noch einmal ein ganz neues Level! Dieser dritte Teil ist eine absolut spannende Fortsetzung, die mich von der ersten Seite an komplett in ihren Bann gezogen hat und die ich kaum aus der Hand legen konnte.
Was mich an diesem Band besonders begeistert hat, ist das atemberaubende Worldbuilding. Sarah J. Maas erweitert die Welt hier auf fantastische Weise – wir lernen neue Orte, faszinierende Völker und tiefgründige Magie kennen. Die Atmosphäre ist unglaublich dicht und die Handlung verzweigt sich in verschiedene, extrem fesselnde Erzählstränge. Es macht einfach riesigen Spaß, diese neuen Facetten der Welt zu entdecken, die der Geschichte so viel zusätzliche Tiefe und Dynamik verleihen.
Auch die Charakterentwicklung ist spürbar reifer, emotionaler und vielschichtiger geworden. Die neu dazugekommenen Figuren bringen eine tolle Frische hinein und das Zusammenspiel ist einfach fantastisch ausgearbeitet.
Ein mitreißendes High-Fantasy-Highlight, das große Lust auf den nächsten Band macht.
- Sarah J. Maas
Throne of Glass – Der verwundete Krieger
(744)Aktuelle Rezension von: Sophie0406𝗥𝗲𝘇𝗲𝗻𝘀𝗶𝗼𝗻:
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
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»Aber du hast mich ohne ein Fünkchen Mitleid angesehen. Du hast mich gesehen. Nicht den Rollstuhl oder die Verletzung. Sondern mich.
Zum ersten Mal habe ich mich ... gesehen gefühlt. Wach gefühlt, seit langer Zeit.«
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Ich gestehe - Chaol war in der gesamten Buchreihe bisher nicht einer meiner liebsten Protagonisten. Sein engstirniges Verhalten, seine emotionale Unreife und sein wortwörtlicher Stock im Ar*** haben mich irgendwie gestört.
Nach diesem Buch jedoch konnte er sich dann doch in mein Herz schleichen. Er macht eine absolute Entwicklung durch, setzt sich mit seiner Vergangenheit auseinander und beweist nicht nur äußerliche, sondern auch innere Stärke. Und ja, ich gebe es zu - ein paar Tränen sind wegen ihm bei mir auch geflossen.
Band 6 der ToG-Reihe hat mir wieder einmal viel Freude beim Lesen bereitet, obwohl es sich zwischendurch wirklich etwas gezogen hatte. Dank des Tandemread war das aber nicht so schlimm. Es kommen neue Charaktere hinzu und mit vergangenen Protagonisten gibt es ein wunderschönes Wiedersehen. Viel mehr möchte ich an der Stelle auch gar nicht verraten, um eventuell Spoiler zu vermeiden. An sich ist jedoch gesagt, dass „Der verwundete Krieger“ wieder alle meine Lesebedürfnisse gestillt hat und meinen emotionalen Akku mal wieder völlig überstrapaziert hat. Klare Leseempfehlung von mir mit dem Hinweis, den Band am besten im Tandemread zu lesen, um eine gewisse Spannung aufrecht zu erhalten.
- Sarah J. Maas
Throne of Glass – Herrscherin über Asche und Zorn
(728)Aktuelle Rezension von: Sophie0406𝗥𝗲𝘇𝗲𝗻𝘀𝗶𝗼𝗻:
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️+
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Ihre Zweite, ihre Cousine, ihre Freundin lächelte, die Augen leuchtend wie Sterne. »Lebe, Manon.«
Manon sah sie verblüfft an. Asterins Lächeln wurde breiter, sie küsste Manon auf die Stirn und flüsterte noch einmal: »Lebe.«
Manon sah den Schlag nicht kommen.
Den Schlag in den Magen, so hart und gezielt, dass er ihr den Atem raubte und sie auf die Knie warf. Sie schnappte angestrengt nach Luft, versuchte aufzustehen, als Asterin Narene erreichte, auf die blaue Stute stieg und die Zügel aufnahm.
»Bring unser Volk nach Hause, Manon.«
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Für manche sind Bücher nur ein paar Wörter auf weißem Papier, für mich ist es meine ganze Welt. Und „Throne of Glass“ hat sich nach sieben brutal emotionalen Bänden mit insgesamt 5.740 Seiten zu meinem absoluten Lebenshighlight geschlichen. Besonders dieser letzte Teil wird auf ewig in meinen Gedanken bleiben, es hat sich angefühlt, als würde ich nach Hause kommen. Jedes Buch, das ich jetzt danach lesen werde, wird es verdammt schwer haben, denn es gibt nun ein vor „Throne of Glass“ und ein nach „Throne of Glass“. „Herrscherin über Asche und Zorn“ war schonungslos auf seiner schönsten, aber auch auf die schrecklichste Art und Weise, wie ein Buch nur sein kann. Diese Seiten waren gefüllt mit Schmerz, Hoffnung, Liebe, Freundschaft, Zerstörung, Wahrheit, Akzeptanz und so so vieles mehr. Dieses Buch hat mich nach Hause gebracht. Also stellt euch euren persönlichen Tränencounter - ihr werdet ihn brauchen. Jeden einzelnen der Protagonisten, ob es Aelin und Rowan, Aedion und Lysandra, Manon und Dorian, Chaol und Yrene und so viele anderen mehr, gehört, mein ganzes Herz und meine ganze Seele. Ich habe geweint, ich habe gelacht, ich habe geliebt, ich habe gehasst - mit diesem Buch und mit den Büchern davor - mit der ganzen Reihe. Danke Sarah J. Maas für diese epische Reihe und für dieses Lebenswerk. Es wird auf ewig einen Platz in meinem Herzen haben.
- Marah Woolf
House of Eternity (Luxusausgabe einer aufwühlenden RomantasySaga in dystopischem Setting)
(245)Aktuelle Rezension von: Zimtie"House of Eternity" ist ein solider Reihenauftakt der Zodiac Chroniken.
Die Geschichte dreht sich um das Thema Zeit. Was ist Zeit wert? Wann gilt sie als verschwendet?
Die Protagonistin Averia zählt zu den Chronisten, den Hütern der Zeit. Sie koexistieren mit den Menschen auf einer von 13 Welten.
Doch um die Zeit herrscht Krieg, denn sie bedeutet Macht, Einfluss und ein längeres Leben. Die Chronisten sind mit den Kairosianern verfeindet.Das Worldbuilding ist allhemein recht komplex, aber durchaus interessant. Ich würde lügen wenn ich sagen würde, dass ich bereits alles verstanden habe, was dort von statten geht, warum und wie diese Kriege geführt werden und wie genau die Zeit manipuliert werden kann. Aber ich denke, das kommt dann noch in den folgenden Bänden.
Der erste Band fokussiert sich eher auf das Kennenlernen der Charaktere, dem Verstehen der Beziehungen der Figuren untereinander und der Gegenüberstellung von Mensch und Chronist, was mir stellenweise etwas zu langweilig war. Da hätte ich mir etwas mehr Tempo in der Handlung oder alternativ mehr Erklärungen zur Welt etc. gewünscht.
Es gibt auch eine Liebesgeschichte mit Spice, aber auch diese wird sich definitiv noch über die nächsten Bände weiterentwickeln.
Mir gefällt, dass hier durchaus auch mit Moral gespielt wird. Die vermeintlich "Guten" tun auch Dinge, mit denen man vielleicht nicht ganz einverstanden ist und hinterfragt dies und fragt sich am Ende, wer nun überhaupt zu den "Guten" oder den "Bösen" gehört.
Ich freue mich auf den Folgeband!
- Ransom Riggs
Die Bibliothek der besonderen Kinder
(382)Aktuelle Rezension von: bibliophilaraEndlich habe ich ein wenig frei und nutze die Zeit für einen gründlichen Frühjahrsputz, Videospiele, Kochen und Backen sowie natürlich zum Lesen. Umso mehr Beiträge werdet ihr in nächster Zeit von mir sehen. Zuletzt habe ich „Die Bibliothek der besonderen Kinder“, den dritten Band der „Besonderen Kinder-Reihe“ von Ransom Riggs, gelesen. Wer aber denkt, dass es sich dabei um Kinderliteratur handelt, irrt sich. Mit der düsteren Urban Fantasy-Atmosphäre ist diese Saga vielmehr etwas für Leser ab dem fortgeschrittenen Teenageralter. Die Reihe ist mit sechs Bänden abgeschlossen, auf Deutsch gibt es bislang aber nur fünf. Wann der sechste Band mit dem Originaltitel „The desolation of devil’s acre“ auch hierzulande erhältlich sein wird, ist offiziell noch nicht bekannt. „Die Bibliothek der besonderen Kinder“ erschien 2016 auf Deutsch.
Im London der Gegenwart sind der 16-jährige Jacob Portman und seine Freundin Emma Bloom nur knapp entkommen. Miss Peregrine, die anderen besonderen Kinder und die verbleibenden Ymbrynes sind dagegen in die Hände der Wights gefallen. Gemeinsam mit dem besonderen Hund Addison versuchen Emma und Jacob ihre Freunde zu befreien. Ihr Weg führt sie nach „Devil’s Acre“, übersetzt Teufelsacker, eine Zeitschleife, in der es von zwielichten Gestalten nur so wimmelt. Zu allem Überfluss werden sie von einem Hollowgast verfolgt und Jacob spürt, dass er die vermeintlich unsichtbaren Wesen nicht nur sehen kann, sondern auch manipulieren.
Noch vor dem ersten Kapitel findet sich ein Zitat von Edward Morgan Forster, einem britischen Autor des 20. Jahrhunderts, der vor allem für seine Gesellschaftsromane wie „Zimmer mit Aussicht“ berühmt war. In dem Zitat geht es im übertragenden Sinne darum, dass jemand der ewigen Verdammnis entgegenblickt. „Das Monster stand nicht mal eine Zungenlänge entfernt, den Blick auf unsere Kehlen gerichtet, das verschrumpelte Gehirn voller Mordgelüste.“, ist der erste Satz des ersten Kapitels. Die Geschichte setzt unmittelbar nach dem abrupten Ende des Vorgängers ein, weshalb es für den Leser am sinnvollsten ist, die Reihe in einem Rutsch zu lesen. Mit annähernd 550 Seiten und elf Kapiteln, ist „Die Bibliothek der besonderen Kinder“ nicht nur das bislang längste Buch der Saga, sondern die Kapitel selbst nehmen ebenfalls an Länge zu. Erzähler bleibt wie gewohnt Jacob aus der Ich-Perspektive im Präteritum.
Dass Emma und Jacob von den anderen besonderen Kindern getrennt sind und diese hier keine nennenswerte Rollen mehr spielen, finde ich schade, da sie interessante Figuren sind, die ich gerne noch näher kennengelernt hätte. Stattdessen werden die beiden nun von Addison MacHenry, einem besonderen Hund, begleitet. Denn nicht nur Menschen, sondern allgemein Tiere können außergewöhnliche Fähigkeiten besitzen. So ist Addison ein Boxer, der sowohl sprechen kann, als auch Besondere erschnüffeln, was bei der Suche nach den entführten Kindern natürlich besonders nützlich ist. Außerdem wird ihm eine hohe Intelligenz nachgesagt, die aus Perspektive eines Menschen aber noch ausbaufähig ist. So weiß er beispielsweise teilweise nicht, wann er besser die Schnauze halten sollte und bringt das Trio damit gerne mal in unangenehme Situationen. Zwar hat dieser schwatzende Hund durchaus seinen Charme, sein Stolz macht ihn aber gelegentlich unsympathisch.
In diesem Band wird Jacobs Charakterentwicklung besonders präsent. Er vergleicht sich selbst, indem er seine frühere Persönlichkeit als „Old Jacob“ und seine jetzige als „New Jacob“ bezeichnet, wobei bei seinen Gedankengängen häufig noch der „Old Jacob“ hervorblitzt. Sie unterscheiden sich vor allem dadurch, dass der „New Jacob“ weniger ängstlich und pessimistisch ist, sondern mutig und bereit, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Doch Jacob muss sich auch fragen, ob er wirklich ein neuer Mensch ist, oder ob der „New Jacob“ nur eine Wunschvorstellung ist, der er niemals gänzlich gerecht werden kann. Er macht also hier eine typische Teenager-Identitätskrise durch.
Natürlich dürfen auch die Fotografien in diesem Band nicht fehlen, wobei ich sagen muss, dass Riggs mit seiner Sammlung das Pulver größtenteils schon verschossen zu haben scheint. Unheimliche, bearbeitete Schwarzweiß-Fotos, die einen zweimal hinschauen lassen, gibt es hier verhältnismäßig nur noch wenige. Stattdessen reihen sich immer mehr Aufnahmen von Landschaften oder Personen ein, die vielleicht ein bisschen schräg, aber nicht aufsehenerregend sind.
Sprachlich ist der dritte Band mit seinem direkten Vorgänger vergleichbar, kommt aber nicht mehr an „Die Insel der besonderen Kinder“ heran. Der Stil ist zunehmend uninspiriert, repetitiv, wenn nicht sogar stellenweise schwach. Auch das Tempo findet Riggs hier nicht mehr so gut wie zuvor. Im bisher umfangreichsten Buch der Reihe passiert vergleichsweise wenig. Es gibt weniger Ortswechsel und der Plot ließe sich schnell zusammenfassen, sodass stellenweise Längen entstehen. In spannenden Szenen gibt es dagegen starke Zeitraffungen, die kaum Raum für die Beschreibungen des Handlungsortes lassen. Inhaltlich gibt es jedoch starke Ansätze, wie beispielsweise das gelungene Vertiefen von Hintergrundinformationen, die das Worldbuilding erweitern oder die Thematisierung von Drogensucht und deren Konsequenzen.
Das Finale hat es dann aber in sich. Es ist spannend, düster und actiongeladen. Allerdings sind nicht wirklich viele Verluste zu beklagen. Doch gerade als man denkt, dass das Spektakel vorbei ist, kommt es noch einmal richtig dicke. In meiner letzten Rezension hatte ich bereits erwähnt, dass ich die Reihe ursprünglich für eine Trilogie hielt, und tatsächlich steht auf dem Buchrücken: „Das mitreißende Finale der ‚Besondere Kinder’-Trilogie“. Die Fortsetzung mit drei weiteren Bänden wurde erst später geplant, und so fühlt sich das Ende hier auch wie ein richtiges Ende an, selbst wenn noch manche Fragen offen bleiben. Ist Fiona, die bereits im zweiten Band von einer Klippe gestürzt ist, wirklich tot? Wie werden Jacobs Eltern auf den Umgang mit den anderen Besonderen reagieren? Und werden Emma und Jacob wieder zueinander finden oder Freunde bleiben? Ich hoffe auf diese Fragen im vierten Band Antworten zu finden.
„Die Bibliothek der besonderen Kinder“ ist ein lesenswertes Jugendbuch, das in mir aber nicht mehr die Euphorie des ersten Bandes auslösen konnte. Es ist schade, dass die Reihe „Die besonderen Kinder“ heißt, es in diesem Buch aber hauptsächlich um Emma und Jacob geht. Auch der Schreibstil bleibt oft uninspiriert und es gibt gelegentlich Längen. Insgesamt hat das Werk aber viele tolle Momente und Szenen zu bieten, wie zum Beispiel das Finale. Deswegen möchte ich „Die Bibliothek der besonderen Kinder“ drei von fünf Federn geben. Als nächstes werde ich die Fortsetzung „Der Atlas der besonderen Kinder“ lesen.
- Elly Blake
Fire & Frost, Band 1: Vom Eis berührt
(746)Aktuelle Rezension von: CEMaDRoIn Fire & Frost lebt die junge Ruby als Fireblood in einem Königreich, das von Frostbloods beherrscht wird. Ihre Feuerkräfte machen sie zur Gejagten… Fire & Frost ist ein spannender und fesselnder Auftakt einer Fantasy-Trilogie, der sich mühelos an zwei Abenden durchlesen lässt. Der Schreibstil ist flüssig, die Welt düster, aber faszinierend, und der Mix aus Fantasy, Action und Romantik sorgt für viel Abwechslung. Besonders gelungen ist die Liebesgeschichte zwischen Ruby und Arcus, die nicht nur emotional mitreißt, sondern auch eine schöne Botschaft transportiert: Es ist nicht das Äußere, das zählt, sondern der Charakter und das, was einen im Inneren ausmacht. Die Romantik steht deutlich im Vordergrund und ist ein Highlight für Fans von Enemies-to-Lovers-Dynamiken. Auch die Action kommt nicht zu kurz – mit temporeichen Kampfszenen und düsteren Bedrohungen bleibt die Spannung bis zum Ende hoch. Leider bleibt dabei manchmal die Tiefe der Figuren und der Welt etwas auf der Strecke. Einige Aspekte der Handlung wirken vorhersehbar oder zu vertraut, gerade wenn man viel in diesem Genre liest. Bewertung: 3.5-4
- Lynn Raven
Der Kuss des Kjer
(1.177)Aktuelle Rezension von: Imrona_IsmoilovaDieses Buch war einer der besten Bücher, die ich gelesen habe. Viel Fantasy, jedoch zu wenig romantische Szenen! Meiner Meinung nach, wurde der Schlussteil nicht so gut geschrieben, jedoch trotzdem ein tolles Buch. Der Schreibstil der Autorin hat mit richtig gefallen, war wirklich was neues! Kudos an die Autorin!
- Corrine Jackson
Touched
(764)Aktuelle Rezension von: Lucy98Remy heilt schon seit Jahren die Verletzungen ihrer Mutter, die ihr Remys gewalttätiger Stiefvater zugefügt hat. Der Nachteil dabei ist, dass Remy bei jeder Heilung die Verletzungen und Schmerzen übernimmt und dann oft nicht mehr die Kraft hat sich selbst zu heilen. Als Remy mal wieder mit Verletzungen im Krankenhaus landet, besteht der Verdacht auf häusliche Gewalt und Remys leiblicher Vater wird informiert. Dieser nimmt Remy kurzerhand mit und sie lebt von da an bei ihm und seiner Familie. Schon nach kurzer Zeit trifft Remy in ihrem neuen Wohnort auf den attraktiven Asher. Trotz der Warnungen ihrer Halbschwester Lucy nähern sich Remy und Asher einander nach und nach an. Doch irgendwas stimmt mit Asher nicht und Remy ahnt nicht was für eine Gefahr er und seine Familie für sie bedeuten.
Ich habe die Reihe vor Jahren schon einmal angefangen, damals gab es aber den dritten Teil noch nicht auf Deutsch. Deshalb habe ich die Reihe nun noch einmal neu begonnen um sie dann auch beenden zu können.
Mir hat Touched schon damals sehr gefallen und ich habe auch jetzt schnell in das Buch hineingefunden. Der Schreibstil lässt sich sehr gut und flüssig lesen, lediglich der ein oder andere Übersetzungsfehler stoppt den Lesefluss an einigen wenigen Stellen.Die Idee der Heiler und Beschützer, sowie die Geschichte dahinter haben mir sehr gut gefallen. Den Twighlight-Vergleich den einige in den Rezensionen ziehen, habe ich als nicht so zutreffend empfunden. Ja, es gibt einige Parallelen, die Unsterblichkeit, der Umzug in die kleine Stadt, eine Liebesgeschichte. Das Grundkonzept, sowie die Vorgeschichte zu Touched ist aber meiner Meinung nach etwas völlig anderes.
Die Liebesgeschichte ist recht klischeehaft, hat mir aber dennoch sehr gut gefallen, da auch hier immer wieder die Besonderheiten der Beschützer und Heilerinnen mit einfließen. Teilweise hat mich aber Ashers Verhalten ein wenig genervt, als er versucht hat Remy Angst einzujagen um sie vor sich und seiner Familie zu beschützen.
Remy ist eine wahnsinnig starke Protagonistin, trotz jahrelanger Misshandlung durch ihren Stiefvater und einer Mutter, die nichts dagegen unternimmt und aus Angst einfach wegschaut, konnte sie niemand brechen. Dennoch wirkt ihr Charakter glaubhaft, da sie auch Schwächen hat, wie zum Beispiel dass sie große Schwierigkeiten damit hat, jemanden an sich heranzulassen und seit Jahren nicht mehr geweint hat.
Asher wirkt nach außen hin ziemlich unnahbar und stark, er ist der beliebte Junge, mit perfektem Aussehen, von dem niemand je eine Gefühlsregung mitbekommt. Im Laufe des Buches lernen wir aber eine andere Seite von Asher kennen, er ist eine sehr fürsorgliche Person und seine Familie ist ihm sehr wichtig. Er verspürt seiner Schwester und Remy gegenüber einen sehr starken Beschützerinstinkt. Asher wurde von Corinne Jackon in seiner Rolle als Beschützer sehr gut eingefangen und genau wie Remy geht ihm das Wohl anderer über sein eigenes Wohl.
Das Buch hat mir insgesamt damals, wie auch heute sehr gut gefallen, eventuell wäre aber eine Triggerwahnung angebracht, da die Szenen mit Remys Stiefvater und dessen Gewaltanwendung sowie Alkoholsucht nicht beschönigt werden.
- Ariel Lawhon
Der gefrorene Fluss
(150)Aktuelle Rezension von: SatzSeiteBuchMaine, 1789: Als der Leichnam eines Mannes aus dem zugefrorenen Kennebec River geborgen wird, wird die Hebamme Martha Ballard, die gerade von einer Geburt nach Hause kommt, zur Leichenschau hinzugezogen. Bei ihrer Untersuchung entdeckt sie Hinweise, die auf ein Verbrechen hindeuten. Ihre Einschätzung steht jedoch im Widerspruch zu der des ebenfalls hinzugezogenen Arztes. Martha beginnt daraufhin auf eigene Faust nach der Wahrheit zu suchen und setzt dabei nicht nur ihren Ruf, sondern auch ihr eigenes Leben aufs Spiel.
Vorneweg: Ich habe dieses Buch geliebt. Der Autorin gelingt es hervorragend, die Atmosphäre des späten 18. Jahrhunderts einzufangen. Es entsteht ein vielschichtiges Bild der damaligen Gesellschaft, dass Themen wie die Stellung der Frau, soziale Hierarchien und die Rechtsprechung authentisch darstellt und vermittelt.
Besonders mochte ich die Hauptfigur Martha. Sie ist eine außergewöhnlich starke Frauenfigur: klug, mutig, empathisch, mit einem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Sie wirkt umso glaubwürdiger und nahbarer, weil sie nicht als perfekte Heldin dargestellt wird. Auch die Nebenfiguren sind hervorragend ausgearbeitet und verleihen der Geschichte Tiefe.
Im Nachwort erfährt man, dass Martha Ballard tatsächlich gelebt hat und als Hebamme tätig war. Sie führte ein ausführliches Tagebuch, das bis heute erhalten ist und auf dessen Aufzeichnungen dieser Roman basiert.
Mein Fazit: Als ich die letzte Seite gelesen hatte, war ich tatsächlich traurig, mich von den Figuren verabschieden zu müssen, weil sie mir so ans Herz gewachsen waren.
Für mich ist dieses Buch ein absolutes Lesehighlight und deshalb gibt es eine klare Leseempfehlung. - Cassandra Clare
Sword Catcher - Die Chroniken von Castellan
(160)Aktuelle Rezension von: Lia_BischoffWas soll ich sagen? Wie immer hat mich Cassandra Clare nicht enttäuscht, ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, ob sie das überhaupt kann. Ich liebe alles an diesem Buch. Und wenn ich alles sage, dann meine ich alles. Ich habe jedes einzelne Wort in mich aufgesogen wie Luft zum Atmen. Ich habe gefühlt, geliebt und mit jeder Seite mehr und mehr vergessen, dass ich eigentlich gerade lese. Es spielte keine Rolle, wie schnell ich lese oder wie viele Seiten ich schaffe. Ich war einfach in dieser Geschichte. Ein Teil davon. Ich habe alles um mich herum vergessen, weil es so verdammt gut war. Ich liebe das Worldbuilding, die Charaktere und vor allem, wie unglaublich viel Gedanken in dieser Welt stecken. Man sieht es wirklich in jedem Wort. Alles ist miteinander verwoben, so vielschichtig und gleichzeitig so lebendig. Es fühlt sich nicht wie eine Geschichte an, die man liest, sondern wie eine Welt, in der man tatsächlich lebt. Und genau deshalb weiß ich jetzt schon, dass ich mich wahrscheinlich nicht an besonders viel von der Handlung erinnern werde. Ich könnte vermutlich kaum zusammenfassen, was alles passiert ist, weil einfach so viel passiert. So viele Charaktere, Namen, Orte und Handlungsstränge, die gleichzeitig miteinander verbunden sind. Aber genau das liebe ich. Für manche wäre das wahrscheinlich ein Kritikpunkt, für mich macht es die Geschichte erst real. Denn auch im echten Leben ist nicht alles ordentlich sortiert und darauf ausgelegt, dass man jederzeit versteht, was gerade passiert. Ich hatte beim Lesen wirklich das Gefühl, in Castellan zu leben, Kel oder Lin zu sein und all das selbst zu erleben. Es hat Gefühle in mir ausgelöst, die nur sehr wenige Bücher schaffen. Ich weiß, dass Cassandra Clare schreiben kann. Ich wusste also ungefähr, was mich erwartet. Und trotzdem fasziniert es mich jedes Mal aufs Neue, wie gezielt sie mit Worten dafür sorgen kann, dass ich etwas fühle. Das ist eine Gabe, und ich beneide sie ehrlich gesagt ein bisschen darum
- Trudi Canavan
Sonea 2
(582)Aktuelle Rezension von: sweetsoursummerSonea: Die Heilerin hat für mich genau das geschafft, was ich mir von einem zweiten Band wünsche: Die Geschichte wird größer, komplexer und eröffnet immer neue Seiten dieser Welt. Besonders spannend fand ich, wie sich die politischen Intrigen weiterentwickeln. Immer wieder entstehen neue Allianzen und Zusammenarbeiten, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet habe. Genau das hat dafür gesorgt, dass die Geschichte für mich nie vorhersehbar wurde. Gleichzeitig merkt man, wie Trudi Canavan den Kosmos rund um Kyralia und die Sachaka immer weiter ausbaut. Mit jedem Kapitel bekommt man ein besseres Verständnis für die verschiedenen Kulturen, Machtstrukturen und die Magie, ohne dass es sich jemals überladen anfühlt. Auch die unterschiedlichen Handlungsstränge greifen immer besser ineinander und sorgen dafür, dass ich ständig wissen wollte, wie es weitergeht. Es gab einige Wendungen, die ich wirklich nicht habe kommen sehen und die die Geschichte noch einmal in eine ganz neue Richtung gelenkt haben.
Für mich war das ein starker zweiter Band, der die Welt noch einmal erweitert und definitiv Lust auf das Finale macht. - Laura Labas
Lady of the Wicked
(212)Aktuelle Rezension von: Nicole_ThoeneLady of the Wicked (Lady of the Wicked 1): Das Herz der Hexe
Hallo! Darcia Bonnet träumt davon, die Herrin der bösen Hexenseelen, der Wicked, zu werden, um damit die Macht zu haben, ihre Schwester aus dem Jenseits zurückzuholen. Allerdings muss Darcia dazu eine schwierige Aufgabe meistern: Sie muss dreizehn Hexen töten. Während Darcia in den verzweigten Straßen von New Orleans unerbittlich auf der Jagd nach Hexen ist, begegnet sie Valens Mariquise, der unter einem schrecklichen Fluch leidet. Vielleicht könnte Darcia seine letzte Hoffnung sein! Die beiden Verfluchten beschließen, einen Pakt miteinander zu schließen, und stellen fest, dass sich ihr Schicksal nun untrennbar miteinander verbunden hat. Ob es ihnen gelingen wird, die Herausforderungen zu meistern, die auf sie warten, bleibt abzuwarten! Ich hoffe, euch wird diese Geschichte gefallen!
Das Buch hat bei mir gemischte Gefühle hinterlassen. Die Welt und die männliche Protagonistin finde ich ansprechend, und das Ambiente in New Orleans bietet viel Potenzial, wird jedoch nicht ausreichend ausgeschöpft. Mit Darcia kann ich jedoch wenig anfangen; mir fehlt eine wirkliche Erklärung für ihr Verhalten. Hatte sie keine anderen Möglichkeiten? Warum glaubt sie, dass die Macht über böse Hexenseelen ihre Schwierigkeiten lösen könnte? Das erscheint mir alles etwas unausgereift. Vielleicht wird der zweite Band einige dieser offenen Fragen klären und Darcias Beweggründe verständlicher machen.
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Prison Healer (Band 1) - Die Schattenheilerin
(257)Aktuelle Rezension von: MaRayneAlso DAS war für mich leider eine große Zeitverschwendung.
Ich hatte große Hoffnungen! Aber nein, einfach nein. Wir begleiten die Heilerin Kiva in einem Gefängnis, sie ist bereits seit 10 Jahren dort und kümmert sich um die Insassen. Eines Tages landet ein mysteriöser Fremder auf ihrer Krankenstation und irgendwie ist da etwas zwischen den Beiden. Ja, aber was ist da eigentlich?
Eventueller Rage und eventuelle Spoiler, die dem Rage geschuldet sind incoming!
Also Jaren, besagter mysteriöser Fremder, hatte für mich sowas von keinen Platz als Love-Interest in dieser Geschichte. Das hat mich irre gemacht. Die Tension ist: Sie finden sich attraktiv. Wow. Also das war schon zum Haareraufen, weil auch diese Love-Story so sehr im Vordergrund stand. Dabei befindet man sich in einem recht gelungenen Setting. Das Gefängnis hatte so viel Potenzial! Auch ihre Rolle als Heilerin, ihre Vergangenheit, alles. Aber es kam nix.
Kiva nimmt völlig überstürzt den Platz der Rebellenkönig ein, die auch zufällig auf ihrer Krankenstation landet, um vier Elementarprüfungen zu absolvieren. Gelingen ihr diese Prüfungen nicht, muss sie sterben und die Rebellenkönigin auch. Und diese Prüfungen werden beschrieben, wie folgt: Grausam, nicht zu schaffen (sofern man keine Magie besitzt), niemand hat bisher alle 4 Prüfungen überlebt. Und meine Fresse, waren diese Prüfungen langweilig! Da habe ich wieder gemerkt, wie sehr YA sich doch unterscheidet. Ich glaube selbst mit 12 hätte ich diese Prüfungen ätzend gefunden. Da gab es kein: "OMG, was wird wohl die nächste Prüfung sein. Es ist kaum zum aushalten!!" Nix.
Dann fühlt sich das Buch wie eine Wiederholung in Dauerschleife an. Also ich habe oft gedacht, ich hätte mich im Kapitel geirrt. Das hab ich doch gerade erst gelesen? Ja ne, es wird einfach das zwanzigste Mal erwähnt. Also ich war mehr als einmal kurz davor die Geschichte abzubrechen. Hätte ich mal machen sollen :D Weil den riesen Plot hat man gefühlt in Kapitel 5 erraten. Es war alles keine Überraschung.
Und die Logiklücken.... herrje. Die Krankenstation ist zum Bersten gefüllt. Kiva die einzige Heilerin und trotzdem hat sie den halben Tag Zeit irgendwo rumzuhängen? Jaren wird innerhalb des Gefängnisses im Steinbruch eingesetzt. Der so grausam ist, dass Kiva ihm prophezeit sich in maximal einer Woche totzuarbeiten. Nach nen paar Monaten hüpft er immer noch wie ein kleiner Grashüpfer durch den Knast und gammelt bei Kiva rum. Und ist auch irgendwie bei den Schlüsselmomenten ständig in der Nähe? Hat der 7x Kaffeepause im Steinbruch oder was?
Okay. Tief durchatmen. Es war einfach nicht mein Geschmack oder ich war nicht die Zielgruppe. Oder Beides... Vermutlich Beides. Ich habe gelernt man soll am Ende immer etwas Positives erwähnen, damit das im Gedächtnis bleibt:
Tipp war ein richtig süßer, toller und gelungener Nebencharakter. Ich mochte ihn sehr!
- Julie Johnson
The Sea Spinner (Wind Weaver 2)
(146)Aktuelle Rezension von: Lina_SzIch glaube, ich war nicht ganz darauf vorbereitet, wie sehr mich dieses Buch wieder mitreißen würde.
Nach dem Ende des ersten Bandes war ich natürlich gespannt, wie es weitergeht – und trotzdem hat mich die Geschichte schneller wieder gepackt, als ich gedacht hätte. Kaum war ich wieder in dieser faszinierenden Welt angekommen, wollte ich das Buch eigentlich gar nicht mehr aus der Hand legen. Julie Johnsons Schreibstil tut da ihr übriges.
Besonders Rhya hat es mir wieder angetan. Ihre Entwicklung mitzuerleben, zu sehen, wie sie immer stärker wird und gleichzeitig mit all den Dingen kämpfen muss, die auf ihr lasten, war für mich eines der absoluten Highlights. Ihre Fortschritte hinsichtlich ihrer eigenen Magie waren einfach nur toll mitzuverfolgen!
Und dann natürlich Soren.
Was soll ich sagen?
Ich war nicht darauf vorbereitet, wie sehr mich die Dynamik zwischen den beiden erwischen würde. Dieses Knistern, die kleinen Momente und diese Spannung, die ständig zwischen ihnen liegt … ich habe wirklich jede einzelne Szene mit ihnen geliebt. Da kann mir Penn echt gestohlen bleiben.
Aber auch die Welt konnte mich wieder komplett für sich gewinnen. Magie, faszinierende Wesen, geheimnisvolle Orte und diese ganz besondere Atmosphäre haben dafür gesorgt, dass ich beim Lesen immer tiefer in die Geschichte abgetaucht bin. Genau diese Art von Fantasywelt ist für mich einfach pures Kopfkino.
Und dann dieses Ende.
Warum?
Einfach nur: WARUM?
Ich habe Seite um Seite gelesen und irgendwann nur noch gedacht, dass das jetzt bitte nicht wirklich passiert. Die letzten Kapitel haben mir emotional wirklich den Boden unter den Füßen weggezogen. Ich habe gehofft, gezweifelt, gelitten und am Ende einfach nur fassungslos auf die Seiten gestarrt.
Mein Herz?
Nicht mehr vorhanden.
Irgendwo auf dem Meeresgrund verschollen.
Fazit:
Eine absolute Empfehlung für alle, die emotionale Romantasy, eine detailreiche magische Welt, starke Charakterentwicklungen und ordentlich Spannung lieben.
The Sea Spinner hat mich verzaubert, mich mitfiebern lassen und mich am Ende einfach komplett zerstört zurückgelassen. Ehm wo bleibt Band 3?
Und ganz ehrlich?
Genau dafür liebe ich Romantasy. 🩵👉🏼👈🏼🥹
- Mona Kasten
Haunted Reign
(207)Aktuelle Rezension von: MelinarHaunted Reign von Mona Kasten hat mir wie schon Fallen Princess insgesamt gut gefallen. Die Geschichte fand ich wieder interessant und sie konnte mich gut unterhalten.
Die Welt und das Magiesystem finde ich weiterhin spannend und ich mochte, dass die Geschichte aus Band 1 hier weitergeführt und noch etwas ausgebaut wurde. Manche Entwicklungen haben sich für mich allerdings etwas langsam angefühlt und an einigen Stellen hätte ich mir gewünscht, dass die Handlung etwas schneller vorankommt.
Auch die Charaktere haben mir wieder gut gefallen und ich mochte die Dynamik zwischen ihnen. Insgesamt fand ich die Figuren interessant gestaltet und ihre unterschiedlichen Beziehungen zueinander haben die Geschichte für mich abwechslungsreich gemacht.
Der Schreibstil hat mir wie schon in Band 1 wieder sehr gut gefallen. Er ist angenehm und flüssig zu lesen, wodurch man trotz einiger langsamerer Stellen gut durch das Buch kommt.
Insgesamt hat mir Haunted Reign gut gefallen und die Dilogie konnte mich mit ihrer Fantasywelt und der Geschichte gut unterhalten. Auch wenn nicht jede Entwicklung für mich perfekt im Tempo war, hatte ich Spaß beim Lesen und fand es einen gelungenen Abschluss der Geschichte.
- Ellin Carsta
Die heimliche Heilerin
(93)Aktuelle Rezension von: buchfeemelanieGenre: Historischer Roman
Erwartung: Spannung und die vergangene Atmosphäre erleben.
Meinung:
Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen. Das Buch ist spannend und abwechslungsreich geschrieben.
Madlen war als Charakter gut gelungen. Ich mag ihren Mut und ihre Hilfsbereitschaft. Sie hatte es nicht leicht und hat ihr Glück verdient.
Die Atmosphäre war ganz gut gelungen. Was mir hier wieder besonders aufgefallen ist - und was zu dieser Zeit ja auch oft war -ist der Zustand, dass sich die Meinung der Menschen sehr schnell ändern kann. Auch das Frauen nicht so viel Wert sind wie Männern wurde hier wieder deutlich
Fazit: 4 Sterne von mir gibt es für das Buch.
- Heike Knauber
Najaden - Das Siegel des Meeres
(83)Aktuelle Rezension von: ThalaKlappentext: Brodelnde Feuerinseln, am Meeresgrund leuchtende Steine, das unendliche Sandmeer – ein exotisches Fantasyabenteuer.
In Heike Knaubers Roman lauert an jeder Ecke tödliche Magie, geheimnisvolle Wesen kämpfen in der Arena um Leben und Tod, und die Seiten knistern nur so vor Romantik. Dabei spielt die vielschichtige Handlung sowohl am Grunde des Meeres als auch in einem Wüstenreich, das im Sandmeer zu versinken droht: Knaubers Heldin Meliaé ist Thronfolgerin des legendären Najaden-Volkes – doch weiß sie nichts über ihre Herkunft. Als zwei grausame Brüder sie entführen, scheint Meliaés Tod unausweichlich, doch dann entdeckt sie ihre dunkle Liebe zu einem Mann, der sich für sie sogar mit dem Gott der Unterwelt anlegen wird …
Meine Meinung: Man merkt, dass die "Najaden" für die Autorin ein echtes Herzensprojekt sind. Knauber schafft eine völlig eigene High Fantasy Welt, die das komplette Gegenteil des normalen Alltags ist. Wer eine liebliche Meerjungfrauenstory erwartet, liegt hier völlig falsch. Das Setting ist eher orientalisch und erinnert an griechische Mythen, aber auch an die Komplexität von "Games of Thrones". Das enorm komplexe Worldbuilding der Autorin hat mich schwer beeindruckt. Verschiedene Reiche auf unterschiedlichen Kontinenten, neue Fantasiewesen und Völker- gerade aufgrund der für mich eher ungewohnten Namen war es anfangs schwierig für mich die einzelnen Schauplätze und Völker auseinander zu halten. Im laufe des Buchs habe ich aber daran gewöhnt. Gerade in der dunklen Jahreszeit war das Buch für mich wie ein kleiner Kurzurlaub, denn ich konnte in eine völlig neue Welt abtauchen. Knauber erzählt bildreich und elaboriert, der Zauber des Buchs nimmt mich als Leserin schnell gefangen.
Auch die Entwicklung Meliaes, der weiblichen Hauptfigur, hat mir sehr gut gefallen, Während Meliae zu Anfang des Buchs zarte 14 Jahre alt ist und in einer behüteten Welt aufgewachsen ist, nichtsahnend, dass sie selbst eine Najade, eine Art Meerjungfrau mit heilerischen Fähigkeiten ist, entwickelt sie sich im Laufe der Handlung zu einer selbstbewussten jungen Frau. Natürlich handelt sie mitunter noch sehr impulsiv- welche 18jährige würde ihre Vernunft über ihren Willen stellen?
Die Kampfszenen sind teilweise sehr grausam, für Zartbesaitete eher weniger zu empfehlen. "Najaden" ist ein episches Fantasyabenteuer, in dem die Liebe nicht zu kurz kommt.
- Lynette Noni
Prison Healer (Band 2) - Die Schattenrebellin
(128)Aktuelle Rezension von: JeccaIch hätte wirklich nicht gedacht, dass das Buch den ersten Teil noch toppen kann, aber genau das ist passiert. Ich konnte es kaum aus der Hand legen.
Der Cliffhanger am Ende ist einfach nur ehrenlos. Wirklich. Ich saß da und dachte mir nur, das kann jetzt nicht euer Ernst sein.
Was mich allerdings echt genervt hat, war Kiva. Diese Naivität und diese ständigen Gedankenschleifen haben mich zwischendurch wahnsinnig gemacht. Man wollte sie teilweise einfach nur schütteln.
Aber ganz ehrlich, die Story reißt alles raus. Die Wendungen, die Spannung und dieses ständige Mitfiebern machen das Buch für mich zu einem absoluten Highlight.
Ich bin gleichzeitig begeistert und richtig sauer, weil ich jetzt unbedingt weiterlesen will.
- Corrine Jackson
Touched
(466)Aktuelle Rezension von: Steffi_the_bookwormDas Buch hat tatsächlich sage und schreibe 6 Jahre auf meinem Sub gelegen und dementsprechend lange ist es auch her, dass ich den ersten Teil der Reihe gelesen habe. Warum ist mir echt ein Rätsel, da mir der Auftakt echt gut gefallen hatte.
Ich habe mein Gedächtnis ein wenig aufgefrischt, bevor ich mit dem Buch begonnen habe und bin daher ganz gut in die Geschichte reingekommen. Auch die Fortsetzung ist eine wirklich gelungene Mischung aus Mystery, Fantasy, Liebe und Action. Es gibt immer wieder Wendungen, so dass es definitiv nicht langweilig wird.
Die Handlung ist gut durchdacht, auch wenn sich ab und zu etwas wiederholt, ist die Geschichte spannend und unterhaltsam. Die Liebesgeschichte ist manchmal ein wenig kitschig, aber da sie nicht so viel Raum einnimmt, ist dies in Ordnung.
Nach dem spannenden Ende bin ich nun sehr gespannt wie es weitergeht und werde daher auch direkt den dritten Teil vom Sub befreien. - Dani Francis
Broken Dove
(86)Aktuelle Rezension von: bellabienchen89Broken Dove von Dani Francis hat mich sprachlos zurückgelassen. 🖤 Für mich ist dieser zweite Band sogar noch stärker als Teil 1 – und schon den habe ich geliebt!
Ich liebe einfach diese gesamte Welt rund um Wren. Sie ist düster, spannend und gleichzeitig so faszinierend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Es gab so viele spannende Momente und einige Schockmomente, mit denen ich wirklich nicht gerechnet habe. Genau diese Mischung hat für mich schon Band 1 ausgemacht und funktioniert auch hier wieder perfekt. 🔥
Und dann natürlich Gray und Wren … 🥹❤️ Ich bin ganz klar für die beiden und hoffe natürlich, dass ihre Geschichte genau in diese Richtung geht. Gleichzeitig bin ich jetzt unglaublich gespannt auf Band 3 und darauf, ob Wren sich am Ende für Gray oder doch für Cross entscheiden wird. Diese Dreieckskonstellation macht mich definitiv neugierig auf das, was noch kommt.
Ich habe wirklich alles an diesem Buch geliebt: die Atmosphäre, die Spannung, die Charaktere und diese ganze außergewöhnliche Welt. Für mich ist das genau der Stoff, aus dem man eine richtig gute Serie machen könnte. 🎬🖤 Ich würde Wren, Gray und diese Welt wirklich unglaublich gerne auf dem Bildschirm sehen!
Jetzt heißt es leider warten auf Band 3 – und ich brauche Antworten! 😭🖤
- Julie Johnson
The Wind Weaver (Wind Weaver 1)
(312)Aktuelle Rezension von: SolarisAmaterasuWind Weaver ist eine gefühlvolle Geschichte über Magie und Bestimmung, deren Zentrum eine alte Prophezeihung bildet. Begleitet wird die Geschichte von etwas Liebesknistern.
Gestaltung & Schreibstil
Die Synchronsprecherin weiß es sehr gefühlvoll die Geschichte von Wind Weaver zu erzählen. Dabei achtet sie auf Betonungen und gibt jedem Charakter eine individuelle Art zu sprechen. Der Schreibstil des Buches ist stark auf die Gefühlswelt der Protagonistin Rhya bezogen und auch wenn die Beschreibung der Umwelt nicht zu kurz kommt, so verstrickt sich die Protagonistin oft in ihren eigenen Gedanken und Gefühlen, ehe die Handlung fortfährt.
Handlung & Charaktere
Rhya, eine Fae, ist eine junge, selbstbestimmte Frau, die im Zuge der Fae-Jagd verfolgt wird und schließlich gefangen genommen. Ihrer Hinrichtung entgegenblickend, begegnet sie Scythe (später Pen), einen mysteriösen und groben General, der ihr in einer überraschenden Wendung das Leben zwar rettet, sie dann jedoch entführt, ohne ihr zu sagen wo sie hingebracht wird. Doch auch Rhya hat Geheimnisse, die sie wahren möchte. Verletzt wird sie quer durch das ganze Land geschleppt und erfährt mehr über sich selbst. Spannend, jedoch auch gemächlich, wird ihre Geschichte erzählt.
Meinung & Bewertung
Bei diesem Buch stehen die Gefühle im Mittelpunkt. Hier und da funkt es zwischen den Charakteren auf unterschiedlichste Art und Weise, mal positiv, mal negativ. Obwohl dermaßen stark auf die Gefühle der Protagonistin eingegangen wird, ist es zu keinem Zeitpunkt dermaßen prominent, dass die Handlung darunter leidet. Im Gegenteil, es ergänzt die Handlung und vervollkommt sie. Aus diesem Grund vergebe ich 5/5 Sterne.
- Kari Köster-Lösche
Die Pestheilerin
(30)Aktuelle Rezension von: pushelwuscheldie geschichte an sich wäre nicht verkehrt aber ich hab mir sehr schwer getan bei namen und manch lateinischen ausdrücken wodurch ich auch den faden ab und zu verloren habe die thematik der pest kommt gut zur geltung für mich selbst war das buch leider nicht so der treffer ich habe gern etwas mehr romatnik und spannung - Sabine Weiß
Die Arznei der Könige
(34)Aktuelle Rezension von: sommerleseIm Lübbe Verlag erschien 2018 der historische Roman Die Arznei der Könige von Sabine Weiß.
Lüneburg im 14. Jh.: Jakoba lebt nach dem Tod von Mann und Sohn im Kloster und findet in dieser Abgeschiedenheit ihren Seelenfrieden. Sie erlernt die Heilkunde der Kräuter und hilft in der Krankenpflege. Doch ihr Bruder holt sie aus dem Kloster und verheiratet sie für seine Zwecke erneut, diese Ehe ist geprägt von Gewalt. Später flieht Jakoba gemeinsam mit dem Theriak-Krämer Arnold durch deutsche Städte nach Venedig und nach Paris. Sie erwirbt Kenntnisse als Heilerin und wird sogar an den Königshof geholt.
Der Roman startet mit Jakobas Zeit in einem Kloster und man erfährt, warum sie dort lebt und wie es ihr ergeht. Was dann folgt ist richtig dramatisch und die fesselnden Schilderungen machen von Anfang an neugierig auf den weiteren Lebensweg Jakobas. Die Handlung wird sehr lebendig erzählt wird und die bildhaften Szenen spielten sich vor meinem geistigen Auge ab, sodaß ich den Schmöker innerhalb kürzester Zeit durchgelesen habe.
Jakoba ist eine menschliche und sehr empathische Protagonistin, die das Wohl von Kranken über ihre eigenen Wünsche stellt, aus diesem Grund hat sie sofort alle Sympathiepunkte auf ihrer Seite. Man fühlt mir ihr und möchte die Untaten ihrer Gegenspieler einfach nur von ihr abwehren. Die Figur ihrer Jakoba hat Sabine Weiß nach dem Leben der historischen Figur Jakoba la Félice de Alemania erdacht, sie war in der frühen Medizingeschichte eine berühmte Heilerin.
Gemeinsam mit dem Heiler Arnold und seiner Frau Mona erlebt Jakoba auf ihrer Reise im Knobelwagen die Widrigkeiten ihrer Zeit, mangelnde Hygiene und auch schlechte Erlebnisse, es kommt zu Überfällen durch Widersacher und so wird es spannend und abenteuerlich und die Lektüre entfesselt einen echten Lesesog.
Die Handlung hat einige wenige Längen, ansonsten wird alles sehr stimmig und abwechslungsreich geschildert. Durch die eingebauten Informationen über politische und gesellschaftliche Gegebenheiten erhält man ein passendes Bild dieser Zeit und die Beschreibung der Art und Weise der frühen Heilkunst und die Überheblichkeit der Ärzteschaft sind informative und stimmige Fakten, die die Geschichte passend untermalen.
Zum Theriak, dem Medikament der Könige, und seinen Anwendungsbereichen hätte ich gern noch mehr erfahren.
Dieser lesenswerte Roman ist mit seiner fiktiven Handlung sehr unterhaltsam, die bildhaften Beschreibungen der Schauplätze und die stimmig wirkende Atmosphäre der damaligen Zeit sind gut eingefangen. Der Wunsch einer Frau nach einem selbstbestimmten und eigenständigen Leben Jakobas stand für mich besonders im Fokus.























