Bücher mit dem Tag "heilkräuter"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "heilkräuter" gekennzeichnet haben.

91 Bücher

  1. Cover des Buches Feuer und Stein (ISBN: 9783426518021)
    Diana Gabaldon

    Feuer und Stein

     (2.551)
    Aktuelle Rezension von: _Dark_Rose_

    Achtung: Band 1 einer Reihe!

     

    Hinweis: Ich beziehe mich auf die alte Übersetzung aus dem Blanvalet-Verlag, die ich persönlich lieber mag.

     

     

    1946: Die englische Krankenschwester Claire Randall befindet sich zusammen mit ihrem Mann Frank auf einer zweiten Hochzeitsreise in Schottland. Beide müssen die Schrecken des Krieges verwinden und einander neu kennenlernen. Sie haben sich verändert, durch das, was sie getan und erlebt haben. Doch Claire betritt unwissend um die Konsequenzen einen mystischen Steinkreis und landet plötzlich über 200 Jahre in der Vergangenheit, im Jahr 1743. 

    Überall lauern Gefahren, Gewalt und bald weiß Claire nicht mehr, wer Freund und wer Feind ist. Wem kann sie überhaupt trauen? Und wie soll sie es jemals zurück in ihre Zeit und zu Frank schaffen?

     

     

    Ich habe dieses Buch schon mehrmals gelesen, auf deutsch und englisch und ich liebe es einfach so sehr. Eine Rezension war schon lange überfällig.

     

    Ich habe die Bücher erst sehr spät entdeckt – was allerdings gut für mich war, so konnte ich beim ersten Lesen direkt Band 1-8 nacheinander durchsuchten – und ja, genau so habe ich sie gelesen, wie im Rausch. Ich konnte nicht aufhören. Und direkt im Anschluss habe ich mir die eBook-Bundles auf englisch gekauft und wieder von vorne angefangen – ich schätze, das sagt schon so ziemlich alles.

     

    Ich persönlich mag Claire sehr gern. Sie ist rational, überlegt und alles andere als dumm. Ja, sie landet in einer vollkommen fremden Zeit und am Anfang stolpert sie ziemlich trampelig durch die Gegend, aber wer würde das nicht? Ich denke die Mehrheit von uns würde sich weit schlechter anstellen, als sie. Ihre Fähigkeiten als Krankenschwester kommen ihr hier auch zu Gute, so kann sie nicht nur Leben retten, sondern findet auch einen Platz in der Gesellschaft. Auch wenn sie als Engländerin inmitten von Highland-Schotten definitiv eine Außenseiterin ist, der man tendenziell eher misstraut.

     

    Jamie ist und bleibt mein absoluter Liebling. Er – ich weiß gar nicht wie ich ihn ohne zu spoilern beschreiben soll. Jamie ist ein grundguter, ehrlicher Mann mit der Seele eines Poeten und eines Kriegers. Er sagt immer die allerschönsten Dinge. Er bringt einen mit seinem jugendlichen Charme zum Lachen, verschlägt einem mit seinen Worten und Taten den Atem und was ich besonders an ihm liebe, ist seine Offenheit. Er steht der Welt und den Menschen immer offen gegenüber. Wo sich die anderen Charaktere oft kleingeistig oder abergläubisch zeigen, nimmt er das eher mit Humor und lehnt niemanden ab, bevor er ihn nicht selbst auf Herz und Nieren geprüft hat. Wer sich seiner Loyalität und Treue versichert, der hat sie auf ewig – außer er missbraucht sein Vertrauen.

    Je mehr man über ihn erfährt, desto mehr muss man ihn lieben. Was er alles durchgemacht hat – und auch in diesem Buch durchmachen muss – und trotzdem schafft er es, so zu sein wie er ist.

     

     

    Fazit: Ich weiß, Zeitreise-Romane sind nicht jedermanns Sache und ich weiß auch, die große Mehrheit derer, die diese Rezension lesen, kennen die Bücher schon und denen erzähle ich hier nichts Neues, aber, wer die Reihe noch nicht kennt: gebt ihr eine Chance. Lasst euch einfach darauf ein und versinkt in diesem Buch. Wenn ihr zu denen gehört, die diese Reihe lieben, freue ich mich für euch, sie ist nämlich noch viel besser, als die Serie. Falls sie nicht euer Fall ist, tut es mir leid für euch, denn sie gehört zu meinen absoluten, ewigen Lieblingen.

     

    Von mir bekommt das Buch volle 5 Sterne!

     

    Und noch ein Tipp: ich persönlich lese die Reihe total gern auf englisch. Sobald man sich an den geschriebenen schottischen Akzent gewöhnt hat, lohnt sich das wirklich sehr!

  2. Cover des Buches Der Medicus (ISBN: 9783453471092)
    Noah Gordon

    Der Medicus

     (2.170)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Dass sich, wie Wikipedia verrät, einige historische Ungenauigkeiten in den Roman geschlichen haben, sei vergeben. Mich hat es beim Lesen nicht gestört, und hätte ich es nicht an anderer Stelle nachgelesen, wäre es mir überhaupt nicht aufgefallen. Ein bisschen fiktionale Freiheit ist vollkommen okay.

    Für mich stößt Noah Gordon die Tür zum Mittelalter sperrangelweit auf. Die Art, wie er das Leben damals beschreibt, liest sich so authentisch und echt, dass man komplett in diese Zeit versinkt. Schmutz, Dreck, Gestank – das Mittelalter war kein Zuckerschlecken, und das wird schonungslos und detailreich gezeigt. Vor allem das Handwerk des Baders wird spannend geschildert: Hausmittelchen, Quacksalberei und bedenkliche Tinkturen werden ohne tieferes Wissen angewandt in dem Versuch, Menschen vor Krankheit und Tod zu bewahren. Für einen modernen Menschen sind viele Vorgehensweisen total unvorstellbar.

    Später, wenn Rob in Isfahan, eine Stadt im heutigen Irak, ankommt und dort wahre Medizin kennenlernt, werden die damaligen Möglichkeiten der Heilung plastisch und spannend geschildert. Es ist bemerkenswert, wie viel Wissen über die Medizin im 11. Jahrhundert schon bekannt war. Mich hat es total fasziniert, mehr über die Geschichte der Medizin zu erfahren.

    Und Rob ist der perfekte Protagonist, um diese Geschichte zu vermitteln. Seine Gabe, den nahen Tod eines Menschen zu spüren, wird nicht als (unpassendes) Fantasy-Element in den Mittelpunkt gestellt; vielmehr ist es ein Werkzeug, seine Hingabe und seine Leidenschaft für die Heilung noch stärker herauszuarbeiten. Rob Cole ist der geborene Medicus – und ich als Leserin habe sein Leben und seine Reisen begeistert mitverfolgt.

    Auch stilistisch kann „Der Medicus“ von vorne bis hinten überzeugen. In einem leichten, sehr unterhaltsamen Stil beschreibt Gordon die Ereignisse, webt historische Fakten (mal mehr, mal weniger, wie wir schon wissen) ein und lässt das Mittelalter lebendig werden. In dem zweiten Band der Trilogie, „Der Schamane“, springt Gordon übrigens ein paar Jahrhunderte weiter.

    Für mich war, ist und bleibt „Der Medicus“ von Noah Gordon einer der besten historischen Romane, die ich je gelesen habe. Ein bisschen auch, weil es mein erster Erwachsenenroman in diesem Genre war. Aber vor allem, weil Gordon seine Leser auf eine spannende, atmosphärisch dichte und authentische Zeitreise mitnimmt. Und auch heute noch hat dieser Roman eine ganz starke Wirkung auf mich. Das können nicht viele Bücher von sich behaupten.

  3. Cover des Buches Eat, Pray, Love (ISBN: 9783833309403)
    Elizabeth Gilbert

    Eat, Pray, Love

     (889)
    Aktuelle Rezension von: SandyMercier

    Natürlich kenne ich den Film. Natürlich liebe ich ihn.  Und natürlich wollte ich unbedingt das Buch lesen.

    Lange habe ich damit gewartet. Ich wusste, ich wollte es lesen, wenn die richtige Zeit ist und somit las ich in den Tagen vor meinem Aufbruch ins Paradies.

    Dieses Buch hat was mit mir gemacht. Ich liebe es. Es ist ein Schatz und ich konnte viel für mich und meine Zeit hier mitnehmen.

    Und wie krass ehrlich die Autorin ist. Der Wahnsinn. Ich liebe diese Frau.  Heftige Empfehlung von mir.

  4. Cover des Buches Ein Garten voller Sommerkräuter (ISBN: 9783442484751)
    Julie Leuze

    Ein Garten voller Sommerkräuter

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Blackfairy71

    Miriam ist Anfang 40, als ihr Mann sich wegen einer Jüngeren von ihr scheiden lässt. Ihr Haus mit dem schönen Garten musste sie aufgeben und ihre erwachsene Tochter führt auch ihr eigenes Leben. Nun kann sie endlich dorthin in Urlaub fahren, wohin sie schon immer wollte: nach Südengland in die Grafschaft Devon. In Reedcombe angekommen, verliebt sie sich in das typisch englische Dorf. Und in den Hund Percy. Dieser führt sie zum leerstehenden Cottage seiner kürzlich verstorbenen Besitzerin. Phyllis galt als verschrobene alte Frau, die im Dorf von manchen auch als Hexe bezeichnet wird, da sie sich mit Kräutern sehr gut auskannte. Seit Phyllis Tod steht das Häuschen mit dem verwilderten Garten zum Verkauf. Und Miriam, die nichts mehr zu verlieren hat und die in Deutschland nicht mehr viel hält, nimmt all ihren Mut zusammen und macht dem Immobilienmakler ein Angebot. Wenig später zieht sie in das verwunschene Cottage und entdeckt dort einen wunderbaren Kräutergarten, der viele Geheimnisse zu haben scheint...

    Dieses Buch wurde mir auf einem Blog in einem Beitrag empfohlen, in dem es um Sommerbücher ging. Und ich bin sehr froh, dass ich es gelesen habe, denn es hat mir wirklich richtig gut gefallen.

    Mit sehr viel Liebe beschreibt die Autorin Miriams Schritte in ein eigenständiges neues Leben und ihre Weiterentwicklung. Miriam war mir sehr sympathisch, denn nach so langer Zeit noch einmal neu anzufangen ist nicht einfach.

    In kurzen Rückblenden erfährt man ein paar Details aus Miriams Ehe und fragt sich, wie sie das Verhalten ihres Mannes so lange ertragen und schweigend akzeptieren konnte. Deswegen habe ich mich um so mehr gefreut, als sie im Laufe der Handlung immer mehr aufblüht und die Arbeit mit dem Kräutergarten ihr ihr Selbstvertrauen zurück gibt. 


    Der Schreibstil ist leicht und flüssig, aber nicht seicht oder gar kitschig. Sehr schön fand ich die Unterteilung der Kapitel in Monate und jedem Monat ist der Hinweis auf bestimmte Kräuter vorangestellt. Am Ende des Buches gibt es auch noch ein paar Kräuterrezepte.

     

    Fazit: Ein wunderbares Buch, nicht nur für den Sommer, mit sympathischen Figuren, einer glaubwürdigen Story und einem kleinen Hauch Mystik.

  5. Cover des Buches Unsere grüne Kraft - das Heilwissen der Familie Storl (ISBN: 9783833868719)
    Christine Storl

    Unsere grüne Kraft - das Heilwissen der Familie Storl

     (52)
    Aktuelle Rezension von: MartinWesendonck

    Zeitloses Heilwissen, das in der Familie Storl weitergegeben wird. Erprobte Tipps und Tricks, die nie aus der Mode kommen. Besonders gefallen haben mir die Geschichten aus dem Familienalltag und wie intuitiv einige Krankheiten oder Probleme gelöst wurde. Das ist toll: Back to nature!


  6. Cover des Buches Verwandlung (ISBN: 9783570380031)
    Cate Tiernan

    Verwandlung

     (268)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    INHALT:

    Morgan Rowlands ist 16 Jahre alt und führt ein völlig normales Teenagerleben bis ein neuer Junge in ihrer Stadt auftaucht. Cal, zu dem sich Morgan wie magisch hingezogen fühlt, scheint sich auch für sie zu interessieren. Doch ihre beste Freundin Bree, in deren Schatten Morgan bisher stand, ist ebenfalls von Cal fasziniert. Als er zusammen mit ihr, Bree und einigen anderen Schulkameraden einen Hexenzirkel gründet und Morgan tatsächlich magische Fähigkeiten bei sich entdeckt verändert sich ihr Leben auf dramatische Weise…

     

    EIGENE MEINUNG:

    Nur ganz kurz zu den Covern dieser Reihe: Besonders schön finde ich es natürlich, dass die 8 Bände alle zusammen passen! Der Hintergrund ist jeweils komplett schwarz und trägt den Titel und ein Objekt in der gleichen Farbe, sowie feine Schnörkel. Hier beim ersten Teil sieht man ein violettes Amulett welches zu brennen oder rauchen scheint.

     

    Die Buch der Schatten-Reihe von Cate Tiernen steht schon lange auf meiner Leseliste und musste aus mehreren Gründen schon länger warten:

    1.    Ich hatte durchaus einen Graus davor, dass mich hier evtl. wieder eine 0815-Teenagergeschichte erwarten würde, bei dem der unaussprechlich attraktive Junge neu an die Schule kommt, sich innerhalb Sekunden genau in das größte Mauerblümchen verliebt und sie sich sofort sicher sind, dass es die Liebe ihres Lebens ist.

    Bekommen habe ich dann so eine Mischung würde ich sagen! ;) Klar handelt es sich hier um einen Jugendroman und ja, Cal sieht natürlich toll aus und Morgan ist kein Model. Aber alles hat sich in Grenzen gehalten und man hat immer mehr hinter der Geschichte vermutet als auf den ersten Blick zu sehen war.

    2.    Ich liebe Hexengeschichten und davon gibt es meiner Meinung nach – und das völlig unverständlicherweise – viel zu wenige! Ich wollte mir diese Geschichte irgendwie aufsparen, gerade weil die Bücher auch wirklich nicht besonders dick sind. Band 1 hat z. B. nur 253 Seiten! Eine über 2wöchige Grippe hat mich dann aber zu den Büchern greifen lassen und ich war, trotz der teils für mich zu jugendlichen Themen, wirklich gefesselt und bin nur so durch die Geschichte gerast! Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und besonders schön fand ich die kursiven Textstellen vor jedem neuen Kapitel, bei denen einem erst nach und nach klar wird von wem sie stammen.

    Die Geschichte handelt im magischen Teil vor allem um Wicca und ist dabei wirklich spannend und interessant geschrieben! Morgan informiert sich auch viel über ihre neue Leidenschaft und man wächst mit ihr in die Geschichte hinein.

    3.    Das größte Problem dieser Reihe ist für mich, dass sie nicht komplett ins Deutsche übersetzt wurde. Meines Wissens gibt es momentan 8 deutsche Bücher und im Englischen würden noch weitere 7 Teile auf den Leser warten. Allerdings bin ich kein wirklich geübter Leser englischer Bücher, wobei ich sagen muss, dass die Sprache grundsätzlich einfach gehalten ist und es sicher deutlich schwierigere fremdsprachige Lektüre gibt. Zusätzlich sind die Bücher aber auch nicht mehr alle ganz einfach zu erhalten, außer man kann sich auch mit e-Books gut anfreunden!

     

    Insgesamt kann ich sagen, dass mich die Geschichte völlig gepackt hat! Um es nochmals zu erwähnen: Die Geschichte ist auf Jugendliche Leser ausgelegt! Es geht also um die erste Liebe, das Aussehen, Freundschaft, Streitigkeiten, sich selbst finden usw. Aber der magische Anteil ist einfach fesseln und ich möchte nur zu gerne wissen wie es weiter geht!

    Als Hauptfigur ist Morgan wirklich ein sympathischer Charakter, der zwar an einigen Stellen etwas naiv handelt, aber dem man durchaus gerne folgt. Ihre beste Freundin Bree ist da schon ein ganz anderes Kaliber, auch wenn wohl mehr hinter ihr steckt als man auf den ersten Blick annimmt. Mit Cal hingegen konnte ich mich absolut nicht identifizieren oder ihn als charmante, hübsche oder anziehende Person wahrnehmen. Allerdings denke ich mittlerweile fast, dass das von der Autorin durchaus so gedacht ist!

     

    Die Bücher die ich bisher aus der Reihe gelesen habe enden so, dass man am liebsten sofort weiterlesen würde, daher empfehle ich die Reihe auf jeden Fall chronologisch und wenn möglich dann zu lesen, wenn weiteres Material vorrätig ist! ;) Auch innerhalb eines Buches gibt es, meiner Meinung nach, genug Spannung und auch die Themen Vergangenheit, Familie, Verrat etc. spielen eine große Rolle! Die Reihe wird ab 12 Jahren empfohlen, aber wem der erste Teil noch zu kindlich ist, dem empfehle ich nicht gleich auszusteigen, sondern erst mal dran zu bleiben. Dies ist ganz klar eher ein Auftaktband, aber wer echte Tiefsinnigkeit sucht ist hier grundsätzlich an der falschen Stelle!

     

    Die vollständige Reihe:

    (englischer bzw. deutscher Titel)

     

    1.    Book of Shadows – Verwandlung

    2.    The Coven – Dunkle Gabe

    3.    Blood Witch – Bluthexe

    4.    Dark Magick – Flammende Gefahr

    5.    Awakening – Dunkle Zeichen

    6.    Spellbound – Böse Mächte

    7.    The Calling – Schwarze Seelen

    8.    Chagenling – Verwandte Geister

    9.    Strife

    10.  Seeker

    11.  Origins

    12.  Eclipse

    13.  Reckoning

    14.  Full Circle

    15.  Night’s Child

     

    FAZIT:

    Ein spannender Jugendroman über Freundschaft, die erste Liebe, etc., ABER auch über viel Magie, Wicca, Vergangenheit, Familie, Betrug, Verrat uvm. ;)

    VORSICHT: Nicht alle Teile wurden ins Deutsche übersetzt!

  7. Cover des Buches Tod im Beginenhaus (ISBN: 9783499243813)
    Petra Schier

    Tod im Beginenhaus

     (127)
    Aktuelle Rezension von: julestodo
    Der gelungene  Einstieg in die Serie um die Apothekerstochter Adelina. Eine taffe junge Frau, die weiß, was sie will und sich durchsetzt.
    Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, der Titel hat mich sofort neugierig gemacht auf das Buch. Ich bin nicht enttäuscht worden!
    Die Lektüre dieses Buches kann ich jedem nur empfehlen!
  8. Cover des Buches Magische Glut (ISBN: 9783570380048)
    Cate Tiernan

    Magische Glut

     (204)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    INHALT:

    Eigentlich könnte Morgan nicht glücklicher sein: Cal erwidert ihre Gefühle und die Magie in ihr ist mächtig – mächtiger als selbst Cal es geglaubt hätte. Nun will Morgan mehr über Wicca und auch sich selbst erfahren, doch ein dunkles Geheimnis scheint über ihrer Herkunft zu liegen. Sie stößt auf Mauern des Schweigens und der Hass ihrer besten Freundin Bree lastet ebenfalls auf ihren Schultern. Dann jedoch macht sie eine folgenschwere Entdeckung: Sie entdeckt eine Spur zu der mächtigen Hexe Maeve Riordan…

     

    EIGENE MEINUNG:

    Auch bei diesem 2. Band der Reihe ist der Hintergrund wieder schwarz während Titel, Autor, feine Schnörkel sowie ein Objekt farblich aufeinander abgestimmt sind. Diesmal handelt es sich dabei um eine Tulpe und es wurde ein feuriges Orangerot gewählt. Dies unterstützt den Eindruck nochmals, dass die Blume zu brennen oder rauchen scheint.

     

    Nachdem der erste Band dieser Jugendbuchreihe mich schlagartig in seinen Bann gezogen hat war ich mehr als froh, dass der zweite Band bereits im Regal auf mich gewartet hat. Ohne Pause habe ich mich auch in diesen Teil vertieft und mich wieder sehr schnell zu Recht gefunden! Es wird in jedem Band auch nochmals das letzte Kapitel des Vorgängerteiles voran geschickt, was ich jedoch weder besonders gut noch sinnvoll oder einfallsreich fand. Allerdings setzt die Handlung genau danach wieder an.

    Wie schon beim ersten Buch so hat auch dieses wieder nur um die 250 Seiten und kurze Kapitel, denen jeweils eine kursive Textstelle voran geht, bei der man Schreiber und Sinn erst im Laufe des Buches richtig enträtselt. Daran hatte ich wirklich viel Freude und man erfährt, hier durch alte Tagebucheinträge, einige Dinge aus einem ganz anderen Blickwinkel! Allerdings wird auf den wenigen Seiten auch nur eine sehr kurze Zeitspanne (gefühlt wenige Tage) thematisiert.

    Ansonsten folgt man erneut Morgan auf ihrem Weg zur Magie und sich selbst! In diesem Band spielt besonders ihre Familie eine große Rolle und ich habe mich sehr darüber gefreut, dass Morgan auch nach Rückschlägen nicht aufgegeben hat. Auch hat sie viele und gute Fragen gestellt und sich um ein Vorankommen bemüht! Während die Beziehung zu Cal enger wird (ohne zu sehr im Mittelpunkt zu stehen – wie auch: sie sehen sich nicht wirklich, lieben sich aber schon…) scheint sich der gemeinsame Weg mit Bree zu trennen. Als Leser habe ich immer versucht die Figuren zu hinterfragen und ihre Beweggründe heraus zu finden. Bei Bree habe ich ganz klar noch Hoffnung, Cal traue ich tatsächlich nach wie vor keinen Millimeter über den Weg! Aber das scheint auch von der Autorin genau so gedacht zu sein! ;)

    Weiter werden hier zwei neue Charaktere, Sky und Hunter, eingeführt, die weiter Spannung ins Spiel bringen!

     

    Die Geschichte an sich bleibt weiter im Jugendbereich angesiedelt, mit allem was dazu gehört: Sich selbst finden, der erste Freund, das erste Mal, Schule, Familie etc. Ich bin zwar schon weit über dieses Alter hinaus, allerdings haben mich diese Themen trotzdem nicht gestört. Die magischen Anteile im Buch wie Wicca, Zirkel, gemeinsame Rituale, der Laden für magisches Zubehör uvm. haben mir wirklich gut gefallen!

    Insgesamt hatte auch dieser Teil wieder seinen spannenden, aber auch einige ruhige, Stellen. Die Erzählung schreitet voran, lässt einem die Personen näher kommen und einige neue Erkenntnisse reifen! Auch wenn einige davon durchaus vorherzusehen waren. Dafür werden durchaus auch weitere Fragen aufgeworfen und alles endet erneut in einem Cliffhanger, der einen sofort zum nächsten Teil greifen lassen will!

     

    FAZIT:

    Erneut konnten mich der Schreibstil von Cate Tiernan, die Magie und die Spannung in ihre Geschichte fesseln. Aber es bleibt ein Roman über Jugendliche ohne zu viel Tiefgang. Wen das nicht stört wird hier eine kurzweilige Serie rund um das Thema Wicca finden!

  9. Cover des Buches Die Seelen im Feuer (ISBN: 9783596171644)
    Sabine Weigand

    Die Seelen im Feuer

     (154)
    Aktuelle Rezension von: Rosi25

    Wir befinden uns hier im 17Jh. in Bamberg. Es werden unschuldig Hexen verfolgt, gefoltert und verbrannt. Die Angst geht in der Stadt um. Johanna wurde auch festgenommen und bangt um ihr Leben.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und anschaulich. Die Geschichte beruht auf wahren Tatsachen und ist sehr gut recherchiert,  so werden immer wieder Augenzeugenberichte von damals abgedruckt. Diese waren auf Grund der Sprache von damals, nicht ganz so einfach zu lesen und mein Lesefluss wurde so ein bisschen ausgebremst. Ansonsten war es eine sehr erschreckende Geschichte, da man weiss, dass es diese Hexenverbrennungen wirklich gab.

  10. Cover des Buches Holunderliebe (ISBN: 9783492300407)
    Katrin Tempel

    Holunderliebe

     (65)
    Aktuelle Rezension von: MoniqueH

    Lena studiert Geschichte und nimmt ein Buch aus der Universitätsbibliothek mit ohne es zu Fragen. Sie fällt mit ihr Rad und das Buch wird beschädigt. Während die Restaurierung wird ein altes Dokument entdeckt das ein Kraut beschreibt das Lena nicht bekannt vorkommt. Sie möchte mehr wissen und reist dafür auf eine Insel in der Bodensee. Langsam erfährt Lena mehr über die Geheimnisse des Klosters und auch über ihr eigenes Leben.

     

    Ein schönes Buch aber es dauert ein wenig bis man reinkommt. Am Anfang läuft es halt was weniger aber wenn man weiß wie Lena die Infos aus der Vergangenheit bekommt wird es deutlicher und einfacher zu lesen/verstehen. Gerade das ist eine Überraschendes Teil der Geschichte. 

  11. Cover des Buches Das Geheimnis der Äbtissin (ISBN: 9783426509517)
    Johanna Marie Jakob

    Das Geheimnis der Äbtissin

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Eliza08

    Über das Buch:

    Anno 1156 auf der Burg Lare im Harz:
    Die junge Grafentochter Judith steht in Diensten von Kaiser Friedrich I., um dessen junge Gemahlin sie sich liebevoll kümmert. Sie interessiert sich leidenschaftlich für Kräuter- und Heilkunde – und für Silas, den maurischen Leibarzt des Kaisers, der sie nicht nur als Mediziner fasziniert. Doch ihre Liebe scheint keine Zukunft zu haben, denn Judith ist eine Adlige und Silas in den Augen der Welt nur ein Sklave ... (Quelle: http://www.droemer-knaur.de)

     

    Über die Autorin:

    Johanna Marie Jakob wurde 1962 in Bleicherode/Südharz geboren. Sie ist Studienrätin für Mathematik und Physik und hat bereits zahlreiche Kurzgeschichten sowie mehrere Romane veröffentlicht. Ihr historischer Roman "Das Geheimnis der Äbtissin" war ein großer Erfolg. (Quelle: http://www.droemer-knaur.de)

     

    Meine Meinung:

    Dieses Buch stand schon lange in meinem Regal, bestimmt schon 3-4 Jahre und da ich mir im neuen Jahr vorgenommen habe mehr „alte“ Bücher zu lesen, fiel meine Wahl auf das Buch von Johanna Marie Jakob. Eigentlich weiß ich nicht warum ich solange damit gewartet habe, denn verdient hatte er es nicht. Mit Debüt-Romanen bin ich in der Regel etwas gnädiger, als mit dem zehnten Roman von Autor xy.

    Alles in Allem hat mich der Roman überzeugt und ich werde mit Sicherheit irgendwann den zweiten Teil dieser Geschichte lesen. Gut gefallen hat mir der Stil der Autorin diese Geschichte zu erzählen. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und man erfreut sich daran, wie die Autorin behutsam ihre Figuren in der Geschichte aufbaut und ihnen immer mehr Eigenleben und Verantwortung überträgt. Wir begleiten die Protagonisten über eine längere Zeitspanne von ca. 35 Jahren und genau dies wird einem im ersten Moment des Lesens nicht immer bewusst. Die Zeitsprünge sind teilweise unvorhersehbar und kommen auch im Kleinen auf einer einzigen Seite vor. Dies ist aber auch der einzige Kritikpunkt, den ich bei diesem Buch anführen möchte.

    Der Aufbau der Geschichte ist geschickt und überzeugend durchkonzipiert, es entstehen keine großen Ungereimtheiten. Wer gerne und viel historische Romane liest, wird sich in diesem Buch schnell zu Recht finden und wird auch nicht von der relativ großen Anzahl an handelnden Personen in die Flucht geschlagen.

    Sicherlich muss man den Kritikern dieses Buches einräumen, dass Johanna Marie Jacob nicht eine gänzlich neue Geschichte geschrieben hat, dennoch ist dieser Roman nicht uninteressant. So oder so ähnlich hat es diese Geschichte schon mal gegeben, dennoch überzeugt die Autorin aufgrund des Settings der Burg Lare und der Kombination des geschichtlichen Hintergrunds.

    Wer gerne auch mal etwas unbekannteren Autoren ein Chance geben möchte, der sollte bei Johanna Marie Jakob zugreifen, denn diese Autorin hat Potential.

     

  12. Cover des Buches Rionnag: Krieger meiner Seele (ISBN: 9783748706243)
    A.C. LoClair

    Rionnag: Krieger meiner Seele

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Rajet

    Der Schreibstil ist gut zu lesen und macht Lust auf mehr.

    Das Cover zeigt eine Schwertspitze und den Griff. Im oberen Teil sieht man durch einen Riss ein Feuerplatz. In der Schwertspitze spiegeln sich die Augen eines Mannes mit blauen Augen. Passt mit den Elementen und Farben super zum Roman.

    Der Klappentext macht neugierig auf einen spannenden Fantasy Zeitreise Roman.

    Fazit:
    Im Roman lernen wir Kendra kennen, sie steht mitten im Leben und hat alles was man sich wünschen kann: einen liebevollen Ehemann, drei bezaubernde Töchter, eine Arbeit als Lehrerin, der ihr Spaß macht und am Hungertuch muss man auch nicht knabbern. 

    Wären da nicht immer wieder diese Träume! Dazu eine Leere und Sehnsucht!

    Und die Träume werden im realistischer und grausamer, ihr fällt es immer schwerer im hier und jetzt zu bleiben. 

    Sie sucht einen Therapeuten auf und findet einen Weg in die Träume – einige hunderte Jahre zurück – und begegnet dem Krieger mit den blauen Augen.

    Wird sie dort Antworten finden? Wird es ihr heutiges Leben zerstören?

     Sehr ergreifend und voller Emotion entführt uns die Autoren in die beiden Welten von Kendra. Geschichte wird greifbar und nah erzählt, durch Einzelschicksale kann man diese vergangene Welt begreifen und kennenlernen. In dieser Welt, in der kleinere Verletzungen, die Geburt eines Kindes, Krankheiten oder kriegerische Auseinandersetzungen zur Tagesordnung gehören und zum frühen Tod führen können. Doch auch hier hat Kendra das Herz einer Löwin und verteidigt aus all ihr zu Verfügung zustehenden Möglichkeiten (als Heilkundige, genauso wie als Kämpferin) ihre Familie. 

    Man bleibt als Leser tiefberührt zurück, denn die Werte unseres Lebens sind immer noch gleich. Liebe, Familie, Harmonie und das Gefühl der Sicherheit sind für uns Menschen essentielle Bedürfnisse. 

    Über alle Zeiten hinaus – man trifft sich unter Umständen wieder!

    Für mich ein sehr gelungener Roman, denn man liebt oder nicht mag, da man sich ein Stückweit auf Wegen befindet, die nicht jeder gehen mag oder daran glaubt. Unser Körper vergeht aber unsere Seelen reisen durch die Zeit.

    Für diesen Roman vergebe ich 5 Sterne und ich habe ihn gerne gelesen.

  13. Cover des Buches Das Heiligenspiel (ISBN: 9783426636176)
    Ursula Niehaus

    Das Heiligenspiel

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Mit Anna begleiten die Leser ein sympathisches, junges Mädchen auf seinem Weg zum Erwachsenwerden und darüber hinaus. Häufig wird Anna leichtsinnig, naiv und unsicher beschrieben, man traut ihr nur wenig zu. Zwar widerlegt sie diese Vorurteile immer wieder und stellt auch ihre Klugheit unter Beweis, aber es ergibt sich kein ganz stimmiges Bild ihres Charakters.

    Abgesehen davon erwartet den Leser ein lebendiges Bild der damaligen Zeit, vor allem im Hinblick auf die Stellung der Frau in diesem Kapitel der Geschichte. Aber auch das alltägliche Leben, verwoben mit historischen Fakten, wird plastisch beschrieben. Das ist eine gute Grundlage für einen soliden, genretypischen Roman.

    Und auch wenn sich hier und da stilistische Schwächen einschleichen und die Sprache nicht immer perfekt passt, ist die Geschichte rund um Anna durchweg interessant und lädt zum Weiterlesen ein. Man will wissen, wie es mit der jungen Frau weitergeht und wie sie die Herausforderungen ihres Lebens meistert.

  14. Cover des Buches Die Holzhammer-Methode (ISBN: 9783499258763)
    Fredrika Gers

    Die Holzhammer-Methode

     (91)
    Aktuelle Rezension von: DramaLama

    Die Holzhammer-Methode von Fredrika Gers

    Cover: Für Krimifans, die Regionalität mögen, ist das Cover sehr ansprechend.

    Schreibstil: Einfach gehalten, leicht zu lesen, dialektische Rede vorhanden 

    Inhalt: Ein Krimi, der mehrere Fäden zieht, die aber am Ende sich gut ineinander fügen. Es gab einiges Lehrreiche z.B. über das Murmeltierfett und die Giftpflanzen. 

    Protagonisten: Holzhammer, der ermittelnde Polizist, scheint eher gemütlich zu sein und sitzt Dinge auch gerne einfach mal aus, was seinem Chef natürlich gar nicht gefällt. Sein Chef, möchte noch gerne etwas reißen und wirkt dadurch sehr ungeduldig. Christine ist in ihrer Ehe unglücklich, da sie betrogen wurde und wird mit in die Ermittlungen gezogen, was für mich nicht immer ganz so klar war, da sie ja selbst noch einen anderen Job hat. Und Holzhammers Kollege, der dann mit Christine anbändelt. 

    Was hat mir gut gefallen? Der Mittelteil des Krimis fand ich gut, da erst dort die Ermittlungen so richtig in Gang kamen. Franz Holzhammer mag ich sehr gern, da er eine gewisse Gemütlichkeit ausstrahlt. Mir hat auch gut gefallen, dass es kein blutrünstiger Krimi war.

    Was hat mir nicht gefallen? Zwischendurch gab es immer wieder träge Stellen, in denen es nur um die Liebelei ging. 

    Fazit: Ein netter, regionaler Krimi für zwischendurch. Deshalb vergebe ich 4 Sterne.

  15. Cover des Buches Fräulein Grüns Kräuterwunder (ISBN: 9783778792889)
    Karina Reichl

    Fräulein Grüns Kräuterwunder

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Heartbooks

    Cover:

    Auf dem Cover sehen wir Frau Reichl mit einem Korb voll Kräuter in einem schönen Kreis. Rund herum sind noch mal gezeichnete Kräuter zu sehen.

    Meine Zusammenfassung und Meinung:

    Habt ihr auch schon mal darüber nachgedacht, Kräuter zu sammeln, aber aufgegeben, weil ihr weder wusstet, wo ihr sie suchen, noch wie ihr sie verarbeiten könnt? Dann willkommen in meiner Welt. Ich habe immer gedacht, dass ich in den Wald gehen müsste, um Kräuter zu finden und ob ich sie dann erkenne, das war noch mal eine ganz andere Frage. Also habe ich nach all den Jahren nun mal einen Blick in „Fräulein Grüns Kräuterwunder“ geworfen und kann euch das Buch auch schon direkt empfehlen. Aber fangen wir von vorne an! Hättet ihr gewusst, dass das Gänseblümchen der Star sein würde? Dass diese einfache und hübsche Pflanze mit kleinem Blütenkopf, den wir schon seit unserer Kindheit kennen, wirklich zu der Gattung der ‚Kräuter‘ zählt und auch noch eine Wirkung hat?

    Das ganze Buch beginnt mit einer kleinen Einführung, praktischerweise auf Seite acht mit dem Titel ‚Einfach beginnen‘. Hier ist einfach alles dabei, vom Finden und richtig Pflücken bis zur Aufbewahrung, Trocknung und Verarbeitung. Natürlich wird auch auf einige Rezepte eingegangen, die toll zum Verschenken sind, wie z. B. ‚Gänseblümchensalz‘. Die Wirkungen der Pflanzen werden genau beschrieben. Man muss nicht ewig weit wandern, um Kräuter zu finden, denn sie sind direkt vor unserer Nase! Als Kaninchenhalterin bin ich es gewohnt, auch draußen mal zu sammeln, nun müssen meine Kaninchen auf die Köpfe des Löwenzahns verzichten, denn ich mache mir daraus einen köstlichen ‚Löwenzahnhonig‘. Sogar unsere Bäume werden kurzerhand zum neuen Alltagstrend z. B. mit einem Birkentee aus Birkenblättern! Diese kann man auch einfach zu einem leckeren Gewürz verarbeiten. Klar, dass nicht gleich alle Kräuter direkt verzehrt werden wollen, weil viele sich an unbekannte Pflanzen nicht herantrauen, aber auch daran ist gedacht! Es gibt auch viele Rezepte für Wickel oder auch Naturkosmetik.

    Ich möchte jedem dieses Buch empfehlen, der schon immer mal selbst etwas mit der Natur anfangen wollte. Ich freue mich schon jetzt auf die Zeit, in der wieder Holunderblüten sprießen und ich mir selbst Holunderblütensirup machen werde, den ich mir sonst im Laden kaufe und der in den meisten Fällen ganz bestimmt nicht so ‚Bio‘ ist, wie uns die Schilder weismachen wollen. Do it yourself, Leute!

    Bewertung:

    Von mir gibt es für dieses umfassende Gesamtwerk 5 Sterne!

  16. Cover des Buches Die Natur-Apotheke (ISBN: 9783710401718)
    Karin Buchart

    Die Natur-Apotheke

     (8)
    Aktuelle Rezension von: die_magische_buecherwelt

    Klappentext :

    Bärlauch als Blutdrucksenker, die Fichte zur Entspannung, Heidelbeeren für einen ruhigen Darm: Vor unserer Haustüre finden wir eine Apotheke, die voller Pflanzen, Bäume und Früchte ist und täglich unser Wohlbefinden steigern kann.
    Karin Buchart und Miriam Wiegele stellen in dieser erweiterten Ausgabe des Bestsellers noch mehr bekannte und unbekannte Heilpflanzen, deren Wirkungsweisen und Anwendungsbereiche vor und rufen uns so wieder ins Gedächtnis, was in den jeweiligen Kräutern, Blumen und Bäumen steckt.

    Altbewährte Heilmittel und wertvolles Pflanzenwissen können sowohl körperlichen als auch seelischen Beschwerden entgegenwirken und im Alltag eine angenehme Unterstützung sein – eine stimmungsvolle Sammlung traditionellen Heilkundewissens.

    Meinung / Fazit :

    Die wichtigsten Informationen sind verständlich formuliert z.B Inhaltsstoffe, Heilwirkung. Es gibt verschiedene Rezepte die leicht nach zumachen sind und es wird vieles erklärt, was man mit den einzelnen Heilpflanzen machen könnte z.B. Tee, Salbei und Aufguss. 

    Ein tolles Buch weil man sein Wissen erweitern kann und sehr viele Anwendungsmöglichkeiten, sowie Rezepte hat

  17. Cover des Buches Der Duft von Honig und Lavendel (ISBN: 9783442485864)
    Donatella Rizzati

    Der Duft von Honig und Lavendel

     (15)
    Aktuelle Rezension von: KerstinMC

    Im Hintergrund ist das Cover eine Bretterwand. Daran hängt eine Leine an der Kräuter zum Trockenen geklammert sind. Jedes Bündel ist beschriftet: Rosmarin, Waldmeister, Thymian, Basilikum und Salbei. Den Lavendel habe ich vergebens auf dem Cover gesucht. Auch der Honig taucht hier nicht auf. Aber dennoch passt das Cover perfekt zum Buch. Schließlich geht es um eine Heilpraktikerin.

    Viola Consalvi ist die Protagonistin im Roman. Sie hat ein Studium zur Heilpraktikerin in Paris absolviert. Nach ihrer Ausbildung geht sie zurück nach Rom in ihre Heimat. der Kummer über ihren verstorbenen Ehemann und das Schicksal eines Patienten führt sie zurück nach Paris. Bei ihrer Freundin Gisèle findet sie Verständnis und findet zurück ins Leben.

    Die Geschichte wird aus der Sicht der Protagonisten in der ersten Person erzählt. So tauche ich direkt mit Viola in den Kräuterladen von Gisèle ein. Ich kann die einzelnen Kräuter schon förmlich vor mir sehen und riechen. Einige genannte Kräuter musste ich auch in meiner Ausbildung kennen und erkennen lernen. In müßiger Fleißarbeit habe ich ein Herbarium über 30 Heilkräuter angelegt. Der Ordner befindet sich auch immer noch in meinem Bücherregal gleich neben den Fotoalben.

    Sehr schön finde ich am Ende der Kapitel die kleinen Tee-Rezepte mit Zubereitung und Wirkung, oder auch die Bachblütenmischungen. Da musste ich direkt an meine erste Anstellung in der Apotheke denken. Dort hatten wir einen Kasten mit den einzelnen Bachblüten. Für mich waren es damals böhmische Dörfer. Auch heute finde ich die Schulmedizin sehr viel einfacher zu verstehen, als die alternativen in der Naturheilkunde und Homöopathie. Neben den oben genannten Rezepten gibt es auch viele Ideen und Anregungen für Naturkosmetika.

    Ein Zitat aus dem Buch möchte ich mit dir Teilen.

    "Hunger war schon immer qualvoll für mich – ein überaus unangenehmes Gefühl, das am Anfang noch ganz harmlos daher kommt und sich bestenfalls in Trägheit und einem leichten Schwindelgefühl äußert, jedoch sehr rasch […] zu einer deutlichen Verstimmung führt und sich schließlich […] zu einer blinden Wut steigern kann […]"

    Beim Lesen musste ich einfach schmunzeln und meinen Mann angrinsen. Der wusste nicht wie ihm geschah und fragt was ich denn gerade lese. Den Titel des Buches fand er gut. Schließlich kann er als Imker mit Honig etwas anfangen und dem Lavendel sind unsere Bienen auch nicht abgeneigt. Ich habe ihm den Satz vorgelesen und er schaute mich nur wissend an. Im Urlaub achtet mein Mann, in seinem eigenen Interesse, ganz genau darauf, dass ich regelmäßig etwas zu essen bekomme. Denn er weiß, wenn ich Hunger habe ist Holland in Not. Dann heißt es ganz schnell Nahrung finden und bis dahin am besten keine Diskussionen führen. Es gibt nichts schlimmeres als Hunger.

    Kennst du auch dieses Hungerszenario bei dir selbst oder deinen liebsten?

    Ich habe mir dieses Buch ausgesucht, weil ich das Cover und den Titel interessant fand. Momentan lese ich alles was irgendwie den Anschein macht etwas mit Honig oder Imkerei zu tun zu haben. Für mich war es ein wundervolles Lesevergnügen, bei dem mir die Naturheilkunde und die Naturkosmetik wieder bewusst wurde. Aber es ist auch ein Buch zum Lachen und Weinen mit der Protagonisten und ihren Bekanntschaften.

  18. Cover des Buches An den Ufern des Cypress Creek (ISBN: 9783765507342)
    Pam Hillman

    An den Ufern des Cypress Creek

     (4)
    Aktuelle Rezension von: littlecalimero


    Toller finaler Band der O´Shea Geschwister – im letzten Teil darf Caleb seine eigene Geschichte erzählen. Es ist eher Zufall, dass er in Mississippi auf seine irischen Geschwister trifft, die sich in den Vorgängerbänden schon hier niedergelassen haben, doch leider steht noch vieles zwischen ihnen, was bisher ungeklärt geblieben ist. 
    Cypress Creek ist ein Ort, wo Flusspiraten und skrupellose Männer ihr Unwesen treiben, Wegelagerer, die Reisende und neue Bewohner überfallen -  sehr zum Leidwesen von Alanah und ihrer Familie, die dort leben müssen. Ihre Schwester hat schwer an den Folgen eines Übergriffs zu tragen und das wird in dem Band bildhaft umschrieben. Immer in Angst und Gefahr zu sein, während sich die Frauen alleine durschlagen müssen, da ihr etwas merkwürdiger Predigeronkel durch die Lande streift, um Menschen zur Reue zu bewegen. 
    Der Holzhandel nimmt Fahrt auf, Flößer werden gesucht, doch an gute Männer zu kommen ist schwer und die Übergriffe machen den O´Shea Geschwistern das Leben schwer. Außerdem ist der zum Tode verurteilter Mörder Micaiah Jones ausgebrochen und seine Art und Vorgehensweise hat die Autorin grandios ausgearbeitet. Dieser Band ist so mitreißend, aufgrund der vielen bildhaften Abläufe. Selbst wenn man von Holzflößen keine Ahnung hat, kann man sich das durch die Schilderungen wirklich gut vorstellen und wird regelrecht in die Geschichte gerissen. 
    Sehr bewegend fand ich Calebs treuen Gefährten und Freund Tiberius, der für mich trotz Nebenrolle ein besonderes Highlight dieser Geschichte ist. Die Stärke der Frauen und ihr Mut, trotz dieser wirklich gefährlichen Umstände tapfer ihr Leben zu bestreiten und sich sämtlichen Hindernissen zu stellen hat mich sehr berührt und das merkt man besonders an Alanahs unterschiedlichen Gebeten. Caleb ist für mich ein Mann, dem man anmerkt, dass er aus seinen Fehlern gelernt hat und es wieder gut machen möchte und wie rücksichtsvoll er mit den Frauen umgeht, hat mich auch sehr begeistert. 
    Trotzdem die Geschichte sehr spannend und manchmal etwas rau ist, erlebt man auch etliche rührende und lustige Momente und natürlich darf die Romantik auch im letzten Teil der Natchez-Serie nicht fehlen, die mich auch sehr begeistert hat, weil man diese Augenblicke durch ihre Erzählung richtig mitfühlen konnte. 
    Schade, dass die Reihe schon vorbei ist, Pam Hillman ist für mich eine starke Autorin, deren Geschichten so mitreißend und bewegend sind, dass man sie gar nicht aus der Hand legen mag.


    Auch das Cover hat meinen Geschmack getroffen. 

    Einen Sternabzug gibt es, weil ich den Abschluss der Reihe im Epilog als finales Ende nicht ganz so schön fand und der Onkel irgendwie so ein Störfaktor in der Geschichte war, da bin ich nicht ganz mit warm geworden. 


  19. Cover des Buches Bibliothek der Träume (ISBN: 9783868276022)
    Lynn Austin

    Bibliothek der Träume

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Walking_in_the_Clouds
    Lynn Austin ist eine begnadete Erzählerin, die es immer wieder schafft, ihre Leser mit den ersten Zeilen eines Romans völlig in eine andere Welt abtauchen zu lassen. Für „Bibliothek der Träume“ hat sie sich die Zeit der Weltwirtschaftskrise als spannenden historischen Hintergrund ausgesucht, vor dem sie eine nicht minder faszinierende Geschichte entspinnt, während der die Heldin von einem etwas naiven Bücherwurm zu einer patenten jungen Frau heranreift.
  20. Cover des Buches Seelenfeuer (ISBN: 9783596150366)
    Barbara Wood

    Seelenfeuer

     (127)
    Aktuelle Rezension von: Minje

    "Seelenfeuer" von Barbara Wood erschien 1998  im Bechtermünz Verlag.

    Inhalt
    In diesem Buch geht es um die Heilerin Selene und um die Entwicklung, die sie macht.

    Meinung
    Aufbau
    Das Buch besteht aus einem Prolog und 8 Büchern. Jedes Buch hat den Ort des Geschehens als Titel. Alleine dadurch entsteht schon Spannung für den Leser. Denn warum reist Selene so viel? Warum reist sie an all die Orte?

    Charaktere
    Mera, die Heilerin, gefällt mir. Ich finde es schön, wie sie so selbstlos sich Selenes annimmt. Wie sie zum Ende hin ihre letzten Kräfte mobilisiert, da ihr Selenes Schicksal wichtiger ist als ihr eigenes Leben. Und auch, wenn sie nicht weiß, was Selenes Bestimmung ist, so bringt sie ihr doch alles bei, was sie weiß, so dass Selene gut ausgerüstet in die Zukunft blicken kann.
    Andreas, der Arzt: über ihn ärgere ich mich ein bisschen. Dass er sich so an der Nase herumführen lässt. Aber das schöne ist ja, wenn Menschen füreinander bestimmt sind, findet das Schicksal immer einen Weg, sie wieder zueinander zu führen.
    Selene, die Heilerin: ich finde es schön, dass sie so einen Wissenshunger hat und ihr erworbenes Wissen zum Ende hin auch anwendet.

    Dramatik
    Es ist in diesem Buch immer wieder Spannung. Man fühlt es Leser mit, man möchte einzelne Figuren rütteln und schütteln und anschreien...eine ganz besonders hohe Spannungskurve findet sich im letzten Buch ("Rom"), da steigt die Spannung einfach noch mal gehörig an.

    Fragen
    Gerade der Prolog wirft eine Frage auf. Diese Frage führt zu einer gewissen Grundspannung im Roman. Als Leser möchte man natürlich die Lösung, doch Wood versteht es meisterlich, die Spannung bis zum Ende hin aufrechtzuerhalten, so dass die Auflösung des ganzen erst im letzten Buch ("Rom") kommt. Und man kommt nicht von alleine auf diese Lösung. Kann man gar nicht.

    Fazit
    Für jeden Barbara Wood Fan empfehlenswert.
  21. Cover des Buches Die Rose von Salerno (ISBN: 9783442371525)
    Dagmar Trodler

    Die Rose von Salerno

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Lese-Krissi

    Aufmachung des Buches
    Mein Buch ist ein Hardcover-Buch mit Schutzumschlag. Auf dunklem Hintergrund sind Mutster in verschiedenen Farben gemalt. Im unteren Coverbereich ist eine goldene Münze abgebildet. Der Titel ist in blauer Schrift. Ich finde die Farben passen zusammen und das Buch wirkt für mich edel.

    Inhalt
    In dem historischen Roman „Die Rose von Salerno“ von der Autorin Dagmar Trodler befindet sich Ima von Lindisfarne 1083 gemeinsam mit ein paar anderen Leuten auf Pilgerreise nach Santiago. Dort möchte sie um ihren verstorbenen Verlobten beten. Doch als Aidan, der Bruder ihres Verlobten, auf die Idee kommt sich einer Kriegergruppe anzuschließen, die für den normannischen Herzog Robert Guiscard Rom erobern sollen, wendet sich Ima der Pilgergruppe ab und versucht den verschwunden Aidan zu finden und von seinem Vorhaben abzubringen. Dabei trifft sie auch auf den Ritter Gérard, der ihr kürzlich das Leben gerettet hat. Auf Imas schwierige Reise nach Rom lernt sie eine Gauklertruppe, eine Ärztin in Salerno und viele andere Personen kennen. In Rom geht es schließlich um Leben und Tod. Nur Gérard kann ihr vielleicht noch helfen…

    Meine Meinung
    Selten lese ich reine historische Romane und nun habe ich auch wieder gemerkt, dass diese Genre nicht so mein Fall ist. Ich interessiere mich schon für Geschichte. Allerdings scheint es als Unterhaltungsliteratur nicht für mich geeignet zu sein bzw. die Zeit, in der „Die Rose von Salerno“ spielt interessiert mich nicht großartig. Ich habe mich zu Beginn gequält in die Handlung hineinzufinden. Später wurde es teilweise dann doch noch interessanter. Dass mir das Buch etwas Probleme bereitet hat, hat meiner Meinung nach aber nichts mit dem Schreibstil von Dagmar Trodler zu tun. Mich hat die Handlung einfach nicht mitgerissen.

    Die Autorin scheint sich sehr gut mit der Geschichte auszukennen bzw. sich gut informiert zu haben. Man lernt einiges über die Zeit um 1083 kennen, wie die Leute gelebt haben, welche Vorurteile es gab  usw.
    Eine richtige Bindung zu den Charakteren konnte ich nicht aufbauen. Das hat aber sicherlich mit dem anfangs erwähnte zu tun, dass mich die Geschichte nicht so richtig mitgerissen hat.

    Das 11. Jahrhundert war auch keine angenehme Epoche. Die Zeit war auch, wie heute, mit Kriegen geprägt. Krankheiten brachen aus und viele starben aufgrund der mangelnden Kenntnisse in der Medizin. Es gab Frauen, die als Hexe bezeichnet wurden und behinderte Kinder, die als Kind des Teufels angesehen wurden. Darüber kann man in „Die Rose von Salerno“ einiges erfahren.

    Außerdem erzählt Dagmar Trodler über eine Liebesbeziehung die standesmäßig nicht erlaubt ist. Adel mit einfachen Ritter, das ging gar nicht zur damaligen Zeit.

    Mein Fazit
    Ich gebe dem historischen Roman 3 Sterne, da ich leider nicht so richtig in den Bann gezogen wurde. Trotzdem mein Respekt für solch ein historisches Wissen an die Autorin.

  22. Cover des Buches Kräuter Yoga (ISBN: 9783958833357)
    Birgit Feliz Carrasco

    Kräuter Yoga

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Honigmond

    Zum Klappentext:

    Mit dieser ganzheitlichen Hausapotheke zeigt Birgit Feliz Carrasco, wie körperliche und mentale Alltagsbeschwerden mit der Praxis von Yoga und naturheilkundigem Kräuterwissen gemindert und heilsam behandelt werden können. Sie empfiehlt Heilkräuter mit entsprechenden Rezepten sowie sanfte Yogapraxis als praktische Anwendungen gegen verbreitete Krankheiten wie Kopfschmerzen, Blasenentzündung oder Husten. Die renommierte Autorin und Heilpraktikerin zielt stets darauf ab, Kopf, Herz und Seele wieder miteinander zu verbinden, um jeden Tag im Leben bewusster und liebevoller zu gestalten.


    Mein Leseeindruck:

    Als erstes möchte ich das wundervolle Cover erwähnen, was wundervoll zum Buchinhalt passt. Das Buch selbst ist gut in verschiedene Kapitel unterteilt, welche sich mit Krankheits- bzw. Unwohlerscheinungen wie Magenprobleme, Ohrenschmerzen sowie Menstruationsbeschwerden und mehr befassen. Dort findet man gezielte Yogaübungen, aber auch die verschiedensten Heilkräuterempfehlungen der Autorin. Ebenso passende Kräuterrezpte sind vorhanden. Besonders lobend möchte ich hervorheben, dass mir die gezeichneten Übungen und die guten Beschreibungen zu den einzelnen Yogaübungen sehr gut gefallen haben. Aber auch die einzelnen Zitate von Hippokrates, Paracelius & Co. sind einfach gut ausgewählt und passen super zum Buchinhalt. Der Schreibstil ist flüssig und sehr gut formuliert.


    Mein Fazit:

    Ein tolles Kräuterbuch kombiniert mit auswählten Yogaübungen zu einzelnen gesundheitlichen Problemen sowie passenden Rezepten zu den einzelnen Kräutermittelchen. Für meinen Geschmack sehr gut gelungen und ein Buch, was ich wohl noch öfter in die Hand nehmen werde. Hierfür gibt es von mir eine glasklare Empfehlung sowie 5 Sterne.

  23. Cover des Buches Bittere Wunder (ISBN: 9783570401613)
    Christina Meldrum

    Bittere Wunder

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Ines_Mueller

    "In meiner Vorstellung durchwandre ich die Welten von Yggdrasil. Ich stelle mir die Weltesche vor, deren Grün die Farbe des feuchten Klettermooses hat. Seine unzähligen Verästelungen verwandeln sich in Tausende von verwickelten Geschichten, die sich um Götter und Göttinnen, Elfen und Riesen und Zwerge ranken."

    Als ich "Bittere Wunder" entdeckte, war ich wahnsinnig gespannt auf dieses Buch und wollte es haben, obwohl sein Genre nicht unbedingt meinem gewohnten entspricht. Doch leider gelang es Christina Meldrum nicht, trotz des großen Potenzials, das aus diesem Buch zu machen, was es hätte sein können.

    Schon von der ersten Seite an war ich verwirrt und fand keinen Zugang zu diesem Buch, was mir auch zu keinem späteren Zeitpunkt gelang. Die Erzählweise, die zwischen Passagen der Gerichtsbefragungen und Aslaugs Erzählungen wechselt, erschwerte dies zusätzlich.

    Neben der Protagonistin Aslaug gab es noch viele weitere wichtige Personen, doch keiner von ihnen schaffte es in mein Herz. Im Gegenteil: Sie alle blieben flach, undetailliert und unglaubwürdig, was besonders im Falle Aslaugs hervortrat. Diese begeht immer wieder Handlungen die mir unglaubwürdig erschienen und wurde mir somit sogar ab einem bestimmten Zeitpunkt sehr unsympathisch.

    Zudem gibt es keinen roten Faden, der die Geschichte zusammenhält, sodass der Leser eher den Eindruck bekommt, die Autorin habe unterschiedliche Passagen zusammengesetzt. Die Handlung, die eigentlich so großes Potenzial hatte, plätschert vor sich hin und nach der Beendigung der Lektüre bleibt der Leser verwirrt und mit dem Gefühl zurück, dass nichts geschehen sei. Das Ende war meiner Meinung nach abrupt und schlecht gewählt.

    Zudem driftet "Bittere Wunder" ab einem bestimmten Zeitpunkt sehr in das religiöse ab, was ich einfach nur lächerlich fand. Teilweise waren diese Passagen sogar recht interessant, doch als es dann zum Thema Jungfrauengeburt kam und dabei blieb, konnte ich nur noch die Augen verdrehen. 

    Fazit: Trotz toller Grundidee gelingt es Christina Meldrum nicht, mehr aus "Bittere Wunder" zu machen als ein Buch, das seine Leser verwirrt und enttäuscht zurücklässt.

  24. Cover des Buches Wir fressen uns zu Tode (ISBN: 9783641132873)
    Galina Schatalova

    Wir fressen uns zu Tode

     (13)
    Aktuelle Rezension von: R_Manthey
    Der Titel diese Buches ist provokativ. Im russischen Original heißt das Werk von Frau Schatalova ein wenig schlichter "Die Wahl des Weges". Worum geht es? Gegen Ende des 19. Jahrhunderts hatten deutsche Wissenschaftler die nach ihrer Meinung für den Menschen zum Leben erforderliche tägliche Nahrungsmenge in Kalorien festgelegt. Als Grundlage wurde der mittlere statistische Kaloriengehalt der täglichen Nahrung eines statistisch normalen Deutschen jener Zeit verwendet. In Schulbüchern gelehrt und in bunten Zeitschriften verbreitet, hat sich diese "Kalorientheorie" (so viel brauchen wir, sonst droht der Hungertod) in den Köpfen der Menschen als unbestrittene Wahrheit etabliert. Frau Schatalova bezweifelt aus gutem Grund den Wahrheitsgehalt dieser Theorie. Einfache Rechnungen zeigen bereits, dass alle Vegetarierer dieser Welt schon längst verhungert sein müssten, wenn die "Kalorientheorie" richtig sein würde. Die "Kalorientheorie" setzt zu dem voraus, dass der Mensch seine zum Leben nötige Energie einzig und alleine aus der Nahrung gewinnt. Experimente an anderen Lebewesen zeigen allerdings, dass diese gedankliche Voraussetzung der "Kalorientheorie" falsch ist. Warum soll sie dann für den Menschen richtig sein? Ganz nebenbei übrigens zeigt die Autorin ein Grundprinzip der modernen Medizin. Da sich die Medizin nur mit Krankheiten befasst, kann sie nicht direkt sagen, was Gesundheit ist. Ein Mensch ist gesund, so wird formuliert, wenn er nicht krank ist. Es wird also nicht am Idealzustand gemessen, den man gar nicht beschreiben kann oder will, sondern am schlechtesten. Der Autorin aber geht es um den Idealzustand, der Medizin hingegen um den statistischen Normalzustand des nur scheinbar nicht kranken Menschen. Da Frau Schatalova nicht irgendeine russische Ärztin ist, sondern aufgrund ihrer Fähigkeiten zur Leiterin der medizinischen Auswahlkommission der russischen Kosmonauten berufen wurde, gab man ihr später die Möglichkeit, ihre Theorie praktisch zu beweisen. Gemeinsam mit Menschen, die sich nach ihren Erkenntnissen ernähren, nahm sie in hohem Alter an Wüstenwanderungen und anderen Extremmärschen teil und ließ die Ergebnisse protokollieren. Diese Resultate lassen keinen Zweifel zu. Sie hat Recht. Ihre (vorher auf die neue Lebensweise umgestellten) Testpersonen brauchten bedeutend weniger Energie aus der (nach ihren Maßstäben zusammengestellten) Nahrung, erbrachten wesentlich bessere Leistungen als die "normalen" Teilnehmer und zeigten keine Erschöpfungsmerkmale. Die Autorin geht aber noch weiter und behauptet, dass auch als unheilbar geltende Krankheiten mit der neuen Lebensweise verschwinden.

    Dieses kleine Büchlein ist aber viel mehr als eine Aufforderung zu gesünderer Ernährung. Es stellt uns (wie im Originaltitel angekündigt) vor die Wahl, welchen Weg wir gehen wollen: den, der früher oder später ins Siechtum führt oder den, der uns ein langes und unabhängiges Leben verspricht. Die Autorin entwickelt in groben Zügen ein System der natürlichen Gesundung. Ausgehend von ihrer Grundthese, dass die moderne Zivilisation nicht nur die Natur, sondern auch den Menschen verstümmelt, beschreibt sie, was wir anders machen sollen, um zu Gesundheit und Lebenskraft zurückzufinden. Neben der Ernährung geht es ihr dabei um Atmung, Bewegung, innere Harmonie (zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein) und um Abhärtung. Ein ähnliches System, das allerdings in der Ernährung noch konsequenter ist, hat übrigens der den Deutschen durch seine Steuerbücher bekannte Konz entwickelt.

    Man kann Frau Schatalova natürlich vorwerfen, dass sie nicht immer ausführlich genug in ihren Ausführungen ist. Das Buch ist aber nicht für den deutschen Markt geschrieben worden, deshalb muss man ihre Zurückhaltung an vielen Stellen verstehen. Wenn man aber erst einmal die keinen Widerspruch duldende Logik ihrer Argumente begriffen hat, dann kommt man mit den Ansätzen, die sie entwickelt hat, auch selber weiter. Bei der Atmung zum Beispiel hilft ein guter Yoga-Lehrer. Die Eß-, Lebens und Denkgewohnheiten der Russen, für die dieses Buch geschrieben wurde, unterscheiden sich von unseren teils erheblich. Die Prinzipien von Frau Schatalova gelten hingegen überall. Glücklicherweise ist dies ein wirklich sachliches Buch, das auf Fakten beruht und frei von jeder Art von Esoterik ist.

    Ich kann dieses Werk allen empfehlen, die wahre Gesundheit und ein langes Leben voller Schaffenskraft wollen. Frau Schatalova macht aber jedem klar, dass es nicht einfach ist, diesen Weg zu beschreiten. Der Lohn allerdings ist gewaltig und mit nichts aufzuwiegen.

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