Bücher mit dem Tag "heilmethoden"

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6 Bücher

  1. Cover des Buches Der Medicus (ISBN: 9783453471092)
    Noah Gordon

    Der Medicus

     (2.177)
    Aktuelle Rezension von: Yuria
    • "Herrscher kommen und gehen, aber die Welt wird immer Ärzte brauchen."


    "Der Medicus" ist der Auftakt einer historischen Mittelalter-Reihe vom amerikanischen Erfolgsautor Noah Gordon. "Der Medicus" zählt bereits heute zu den Klassikern unter den historischen Romanen und wurde sogar verfilmt. Ich kann den Hype darum völlig nachvollziehen, da der Roman gefüllt ist mit medizinischem Wissen und geschichtlichen Details. Glaube oder Wissen - im Mittelalter eine tödliche Frage.

    Inhalt: Der Engländer Rob Jeremy Cole ist 9 Jahre alt als er in kürzester Zeit beide Elternteile verliert und von einem Badechirurgen als Lehrling aufgenommen wird. Schnell merkt Rob, dass die Heilkunst nicht nur sein Beruf, sondern auch seine Berufung ist. Im rückschrittlichen England, im Jahre 1021, ist die Medizin noch ein unerforschtes Pflaster und so macht er sich auf die lange und beschwerliche Reise ins ferne Persien um dort vom berühmtesten aller Ärzte, dem großen Ibn-Sina, in der Medizin unterrichtet zu werden.

    Cover und Design: Das Design des Taschenbuches finde ich für einen historischen Roman sehr ansprechend. Das Cover ist schlicht, aber sticht sofort ins Auge. Man kann auf Anhieb erkennen, dass es sich um einen Mittelalter-Roman handelt und durch den Titel und den Hermes-Stab weiß man sofort, dass die Medizin eine große Rolle spielen wird. Einzig mit der kleinen Eidechse neben dem Buch kann ich nicht wirklich was anfangen. Ich weiß auch nicht wirklich, welchen Bezug die Eidechse zu der Geschichte haben soll.
    Eine kleine Anregung: Da sich Rob unser Protagonist auf eine lange und beschwerliche Reise quer durch Europa und den nahen Osten begibt, wäre eine Karte über seine Reiseroute sehr hilfreich und ein zusätzliches Schmankerl gewesen.

    Meine Meinung: "Der Medicus" - ein Titel, den jeder Fan von historischen Romanen zumindest schon gehört hat. Ich habe mich nun auch endlich an den Klassiker gewagt und ich kann endlich verstehen, warum dieses Buch so einen Hype ausgelöst hat. Das Buch ist nicht nur reich von mittelalterlicher Geschichte, sondern auch voller Glaubens- und Moral-Fragen. Glaube oder Wissenschaft - im Mittelalter zwei große Themen, die in der dunkelsten Zeit beinahe nicht miteinander kombinierbar sind. Ein Bader, der in der Heilkunst zu sehr bewandert war oder ein Heiler, dessen Patienten kurz nach der Behandlung starben, drohte Verfolgung und ein grauenhafter Tod. Europa ist geprägt von Inquisitionen und Hexenverfolgungen, eine Zeit in dem der nahe Osten sehr viel fortgeschrittener war als die Christen des mittelalterlichen Europas. Unser Protagonist Rob begibt sich auf eine sehr lange, beschwerliche Reise nach Persien um dort mehr Wissen über die Heilkunst zu erlangen und in der berühmten Universität Isfahans Medizin zu studieren. Da dies Anhänger des katholischen Glaubens aber verboten ist, gibt er sich fortan als Jude aus. Der Drang zu mehr Wissen ist seine Bestimmung, auch wenn er dafür jeden Tag fürchten muss als falscher Jude entdeckt und hingerichtet zu werden.
    Der Roman ist in fünf große Teile aufgeteilt. Jeder Teil behandelt einen wichtigen Abschnitt aus Robs Leben. Wir begleiten Rob von Kindesbeinen an, erleben wir er zu einem jungen Erwachsenen heranreift, sich verliebt, in den Jahren an Wissen anhäuft und schließlich als promovierter Medicus nach England zurückkehrt. Dabei müssen wir mehrmals um sein Leben fürchten, denn das Leben im Mittelalter war geprägt von Krieg, Ungerechtigkeiten, Krankheit und Tod. Besonders für einen halbstarken Jugendlichen wie Rob, dessen Wissensdurst größer ist, als sein Zugehörigkeitsgefühl zu Land und Glaube. Im Buch wurde nichts verschönert, das dunkle Mittelalter wurde detailgetreu und richtig dargestellt, inklusiver religiöser Fanatiker, der alles verschlingenden Pest, hungernder Armut und mächtigen Herrschern. Wie schnell ein Mensch von Anerkennung in Ungnade fallen kann, muss Rob am eigenen Leibe erfahren, ebenso das Glück und Leid einer großen Liebe.
    Was an dem Buch wirklich besonders ist, ist die wundervolle Darstellung des in diesem Zeitalter sehr fortschrittlichen Persien. Die orientalische Stadt Isafahan mit seinem Reichtum wurde so bildhaft und detailreich beschrieben, dass ich mich beim Lesen wirklich dort befunden habe. Ich habe gemeinsam mit Rob an der medizinischen Universität der Wissenschaften studiert und habe mit ihm gelitten und gelacht. Die Geschichte der Medizin ist ein großes Thema, das ich unglaublich interessant finde, und dieses Thema wurde vom Autor wunderbar in den Roman eingewoben. Immer wieder gibt es wissenschaftliche und medizinische Details, die wir heute nur auf Grund dieser Ärzte der damaligen Zeit als  selbstverständlich sehen. Die Erforschung von Krankheit und das Wissen um die Funktion des menschlichen Körpers sind Themen, die in der Antike zwar schon erforscht wurden, im Mittelalter durch die Religion aber wieder ins Dunkle gerieten. Wissen, das wir bereits hatten wurde wieder vergessen und umso interessanter fand ich die Gegenüberstellung von Glaube und Wissenschaft in diesem Roman.

    Wem die Medizin nicht interessiert und nur auf der Suche nach einem unterhaltsamen, historischen Roman ist, der sollte dieses Buch auf keinen Fall lesen, denn die Story ist gefüllt mit medizinischen und wissenschaftlichen Details. Für Interessenten dieser Themen ist "Der Medicus" aber ein Meisterwerk. Ich habe sehr viel Wissen daraus mitgenommen, nicht nur im Bereich der Medizin sondern auch über die Geschichte und Kultur des mittelalterlichen Persiens, heute Iran. Ein Ort mit einerseits märchenhaften Reichtum und fortschrittlichen Wissenschaften, andererseits aber auch ein Ort, bei dem ein mächtiger Schah über Gnade und Ungnade herrscht. Das Buch hatte zwischendurch zwar kleine Längen, es zählt aber zu den informativsten historischen Romanen, die ich je gelesen habe.
    Eine historische Geschichte, die trotz der wissenschaftlichen Themen abenteuerlich und faszinierend ist. Sehr lesenswert für alle wissensdurstigen Fans von mittelalterlichen Romanen.

  2. Cover des Buches Wolf Shadow - Magische Versuchung (ISBN: 9783802582172)
    Eileen Wilks

    Wolf Shadow - Magische Versuchung

     (120)
    Aktuelle Rezension von: Miia
    Der zweite Teil der Wolf Shadow Reihe war leider etwas anstrengend.
    Eigentlich finde ich die Idee dahinter gut.
    Im ersten Teil war die Anzahl der magischen Wesen und der Anteil von Fantasy für mich ausreichend und schön.

    Im zweiten Teil ist mir das alles ein bisschen zu Fantasy. Drachen finde ich noch okay. Aber Dämonen, die Hölle, verschiedene Seelen... das ist mir leider etwas too much.

    Leider konnte mich die Geschichte diesmal nicht mitreißen und ich musste mich eher quälen. Gerade die Zeit in der Lilly zweigeteilt war, fand ich unendlich ätzend :/ Und leider leider wurden meine Fragen zum ersten Band noch immer nicht beantwortet.
    Es sind einfach noch mehr Fragen dazu gekommen. Das finde ich nervig. Ich finde okay, wenn ein Buch Fragen aufwirft, aber ich finde sie sollten schnell gelöst werden und dann kann man mit neuen Fragen kommen. In diesen Büchern ist mir das bisher zu viel auf einmal :/

    Da ich also teilweise einfach noch im Dunkeln tappe und vieles nicht verstehe, gibt es nur 2 Sterne von mir.
  3. Cover des Buches Saturns Schatten: Die dunklen Welten der Depression (ISBN: 9783596703609)
    Andrew Solomon

    Saturns Schatten: Die dunklen Welten der Depression

     (7)
    Aktuelle Rezension von: chloelenne
    Das Buch hat mich  noch depressiver gemacht. :(
  4. Cover des Buches Der kleine Heilpraktiker (ISBN: 9783517084404)
    Alexander Strasny

    Der kleine Heilpraktiker

     (1)
    Aktuelle Rezension von: chaosbaerchen
    Der Autor Dr. Alexandre Strasny ist Psychotherapeut und leitet die Abteilung für Naturheilkunde an einer ungarischen Uniklinik. Das Buch ist in erster Linie an Laien gerichtet, ist aber auch für Heilpraktiker(-Anwärter) und Medizinstudenten sicher ganz nett zu lesen. Auf jeden Fall bekommt man einen Einblick in verschiedene Ansätze der Alternativmedizin und weiß am Ende, was man sich unter Akupunktur, Akupressur, Yoga, Bioenergetik, Chiropraktik, Homöopathie, Heilmassage, Irisdiagnostik etc. vorzustellen hat. Ich selbst war anfangs sehr skeptisch, aber jetzt, wo ich das Buch komplett gelesen habe, denke ich, dass es einen Platz in meinem Regal verdient hat. Man darf es nur nicht zu ernst nehmen und als Lehrbuch taugt es auch nicht. Man sollte die einzelnen Methoden und Teerezepte einfach als Meinungen und Möglichkeiten sehen, nicht mehr und nicht weniger.
  5. Cover des Buches Tödliche Geschäfte (ISBN: 9783764500269)
    Robin Cook

    Tödliche Geschäfte

     (7)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    Typischer Cook Roman mit einem interessanten Thema. Der Held - Sean Murphy - ist meiner Meinung total überzeichnet. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand - noch dazu ein angehender Mediziner - sich so verhält und so denkt. Aber Cook's Hauptdarsteller sind oft sehr "durchsetzungsfähige" Charaktere - aber hier ist es zu viel.
    Im Gegensatz zu anderen Büchern wird der wissenschaftliche Hintergrund nur unzureichend beleuchtet. Das hätte ich wie bei anderen Werken im Abspann erwartet.
  6. Cover des Buches Bienengeheimnisse (ISBN: 9783442218660)
    Irene Dalichow

    Bienengeheimnisse

     (2)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    *Bienen genießen in unserer kulturellen Überlieferung einen besonderen Respekt. Intuitiv ahnten die Menschen schon immer, wie existenziell unser Leben mit dem der Bienen verbunden ist.*


    Bienengeheimnisse entführt in die Welt der Bienen und Bienenprodukte. Eingeteilt in einen Informationsteil zur Biologie und Ökologie der Biene – samt ihrer Gefährdung -, in die „märchenhafte Welt der Bienen“, die auf Mythologien und neue Popkultur rund um die Bienen eingeht und einen Teil um Bienenprodukte und ihre Anwendung werden hier Informationen aus Publikationen, eigene Rechercheergebnisse und Interviews mit Bienenexperten geboten, die einen umfassenden Blick auf die Welt der Bienen bringen.



    Der Aufbau des Buches hat mir zugesagt. Neben der inhaltlichen Einteilung brachte die Aufmachung ein angenehmes Lesen mit sich: Die Seiten waren mit einer stilisierten Pflanze unterlegt und von kleinen sechseckigen Wabensymbolen von Seitenzahl und aktueller Überschrift getrennt. Einige Bilder begleiten den Text, die auf das Beschriebene eingehen. Extras, Rezepte und Tipps, die den Text ergänzen, sind durch besondere Symbole als solche gekennzeichnet.


    Schon das Vorwort spricht die vielen unterschiedlichen Quellen an, die die Autorin nutzt um die Informationen zu den Bienen wiederzugeben. Da ich von der Biologie der Bienen schon einiges wusste, empfand ich in diesem einleitenden Teil die Zitate und Nennungen der wissenschaftlichen Forschungsarbeiten interessanter als den Inhalt.


    Der Schwenk zur Imkerei war gelungen und bot auch hier einige historisch interessante Fakten. Der Wechsel zwischen dem Wissen aus schriftlichen Quellen (die auch im Literaturverzeichnis zu finden sind) und Besuchen bei Experten durch die Autorin fand für mich sehr abrupt statt. Dadurch wechselte der Schreibstil von einem informativen zu einem, der Züge einer Reportage an sich hatte, was mich regelmäßig aus dem Takt gebracht hat. Mir wäre es lieber gewesen, die Informationen als Fakten ohne nähere Beschreibung der Besuche serviert zu bekommen.


    Die Gefährdung der Bienen ist etwas, über das man nicht genug Wissen haben kann, sodass ich froh um dieses Kapitel war. Die Mythologie die sich rund um die Bienen dreht, aber auch das wechselnde Verständnis für diese im Laufe der Zeit fand ich interessant, besonders weil Zitate aber auch Zusammenfassungen von Märchen und Legenden gegeben werden.


    Der letzte Teil des Buches bietet zusätzliche Anwendungen und Rezepte zu denen, die in den laufenden Text gewoben wurden und geht noch einmal auf die heilende Wirkung der einzelnen Bienenprodukte ein. Er kann unabhängig vom vorderen Teil herangezogen werden, Wichtiges wird hier noch einmal wiederholt. Besonders der Teil, der sich auf die Heilwirkung der Bienenprodukte bezieht geht auch auf alternative Möglichkeiten ein und wiederholt immer wieder die besonderen Kräfte der Bienen. Viel zu oft waren mir die Informationen aber zu esoterisch angehaucht.


    Fazit: Insgesamt habe ich im Buch so manche interessante Information gefunden, der Wechsel zwischen wissenschaftlichen Fakten (und manchmal sogar Auflistungen) und Berichte über die eigene Recherchearbeit war allerdings nicht immer flüssig und hat mich manchmal aus dem Takt geworfen. Auch konnte ich mit den immer wieder spirituell angehauchten Informationen nicht viel anfangen.


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