Bücher mit dem Tag "heilpflanzen"
48 Bücher
- Klaudia Blasl
Gärten, Gift und tote Männer
(42)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeZu Beginn der Geschichte war ich doch noch recht skeptisch, aber dann hatte mich die Handlung schnell gepackt. Dabei würde ich das Buch jetzt nicht als hochspannend beschreiben, aber ich habe mich über die Protagonisten sehr amüsieren können. Besonders die beiden ermittelnden Rentnerinnen sind schon sehr kauzig und eigen, aber ich mochte den Humor und auch das eingestreute Wissen über Kräuterkunde.
13. Juli 2026
- Christine Storl
Unsere fünf heiligen Bäume
(57)Aktuelle Rezension von: claidaIn dem Buch "unsere Grüne Kraft" von Christine Storl geht es um das (wie der Titel schon verspricht) Heilwissen der Familie Storl. Ein Vorwort von Wolf-Dieter Storl und tolle Bilder runden das Ganze ab.
Es geht um 16 Heilpflanzen und 6 Mittel aus der Küche, heilsames Räuchern und hilfreiche Grundrezepte zu den Heilanwendungen. Durch das Leben im Einklang mit der Natur auf einem abgelegenen Hof, haben sie viel Erfahrung gesammelt und die Teilen sie hier wunderbar.
Das Buch gefällt mir sehr gut und ist auch als Nachschlagewerk perfekt geeignet. Für alle möglichen Wehwehchen ist etwas dabei. Der Aufbau ist gut gewählt. Ein bisschen Pflanzenwissen, wie man diese erkennt, Anwendungsbeispiele und immer wieder kleine Geschichten. Mega, hat mich voll überzeugt und ich habe auch schon einiges ausprobiert.
Das Heilwissen der Familie Storl ist ein Buch, das ich so schnell nicht vergessen werde!
- Bärbel Oftring
Wird das was oder kann das weg?
(2)Aktuelle Rezension von: Hexchen123Wir kennen sie alle, die kleinen und zarten Keimlinge die mit ihren beiden Keimblättern den braunen Boden begrünen. „Wird das was oder kann das weg?“ habe ich mich nicht nur einmal gefragt, sondern auch dann noch, als die charakteristischen Blättchen zu sehen waren. Es ist ja auch nicht ganz einfach zu unterscheiden, ob dieses Pflänzchen in meinem Garten bleiben darf oder nicht.
Wie schön, dass jetzt ein Buch aus dem Kosmos-Verlag erschienen ist, welches sich genau mit diesem Thema beschäftigt. In „Wird das was oder kann das weg“ werden 100 Pflanzenkinder vorgestellt, schön sortiert nach ersten Blättern mit länglicher Form oder rundlicher Form, oder gar mehrteiligen Blättern wir das Hirtentäschel oder der Giersch. Es gibt zu dem Pflänzchen ein Bild, welches des frisch ausgetriebenen Zustand zeigt, wie die Pflanze nach 2-3 Wochen aussieht und ein Bild im ausgewachsenen Zustand. Ein kurzer Steckbrief der jeweiligen Pflanze ist natürlich auch dabei ebenso eine ausführliche Beschreibung zu dem jeweiligen Wachstumsstadium.
Ich finde das Buch großartig. Es erklärt total ausführlich und bebildert, so dass auch Anfänger sehr gut damit zurechtkommen. Durch die geschickte Aufteilung nach Blattformen muss man auch nicht allzu lange suchen und findet meist schnell das gesuchte Pflänzchen. Vor allem ist doch auch die Freude groß, wenn man es geschafft hat, eine Pflanze oder ein Wildkraut zu bestimmen. So kann auch das eine oder andere Gewächs stehen bleiben und wir können es in der Küche oder als Heilpflanze verwenden. Es schult die Beobachtung und jeder Interessierte setzt sich nochmals viel intensiver mit seinem Garten auseinander. Dank der vielen Tipps von Bärbel Oftring wissen wir dann relativ schnell, welche Pflanze weg sollte oder welche sich in unserem Garten niederlassen darf. - Michael Holland
Sonnenschein zum Frühstück
(5)Aktuelle Rezension von: Buechergarten》INHALT:
Alles über Pflanzen
Hast du dich schon mal gefragt, woher dein Frühstücksmüsli kommt? Wusstest du, dass deine Schuhsohlen von einer Pflanze stammen? Dieses wunderschön illustrierte Buch gibt den Pflanzen der Welt endlich die Ehre, die ihren gebührt, und zeigt, wie sehr sie unser Leben durchdringen – von der Minze in der Zahnpasta bis zur Baumwolle im T-Shirt.
Wofür brauchen wir Pflanzen? Kurz gesagt: für alles. In diesem Buch lernst du, was Pflanzen eigentlich sind und wie sie funktionieren, aber auch, wie du tagtäglich mit ihnen zu tun hast. Komm mit auf eine Entdeckungsreise zu diesen erstaunlichen Lebewesen!
》EIGENE MEINUNG:
Keine Frage, bei diesem Buch hat mich die farbenfrohe Umschlaggestaltung vom ersten Augenblick an fasziniert und gefesselt! Was für ein Cover! Was für eine Gestaltung! Es ist einfach traumhaft, dass sich diese schönen und so außergewöhnlichen Illustrationen über alle Seiten des Buches erstrecken und die vielfältigen Informationen zu unseren grünen Mitbewohnern transportieren und zu jeder Zeit bereichern! Die detailreichen Seiten laden zum Entdecken ein.
Als Zielgruppe wird ein Lesealter von 8 bis 10 Jahren angegeben. Die Informationen im Buch sind sehr breit gefächert und lassen durchaus einen tiefergehenden Wissensgewinn zu. So war ich, als Dipl.-Ing. für Gartenbau, erstaunt, dass bei allen Pflanzennamen in Klammern auch die botanischen/wissenschaftlichen Namen dazu genannt werden. Ich stelle schon in Frage, ob ein 8jähriger Leser/eine Leserin alles im Buch erfassen und begreifen kann, aber ein gemeinsames Lesen und Entdecken macht hier auch den Erwachsenen große Freude!
Die Texte sind knapp und doch informativ gehalten, meist als Kästchen oder kleinere Abschnitte formatiert. Die angesprochenen Themengebiete sind sehr umfassend:
- Bestäubung, Keimung, Wachstum, Pflanzenorgane, Fossilien
- Verwendung von Pflanzen als Nahrung, Kleidung, bei Sportgeräten, Musikinstrumenten,…
- Evolution, Lebensräume von Pflanzen und ihre Anpassungen daran
- Heilpflanzen, Giftpflanzen, Fallensteller, Düfte und Gerüche
- Einblick in Pflanzenfamilien, Landwirtschaft, Umweltschutz
- Pflanzentechnologie und Pflanzenrekorde
- uvm.
Hinzu kommen Aktionsseiten mit verschiedenen Pflanzenexperimenten zum Selber- und Nachmachen, wie einem Pflanzenlabyrinth, Schleim aus Maisstärke, Pflanzendruck etc. Am Ende des Buches befindet sich ein ausführliches Glossar mit vielen Fachbegriffen. Das Buch wandert auf jeden Fall auf meine Idee-Liste für Geschenke – da kommt Freude auf!
》FAZIT:
Dieses Buch lässt nicht nur Kinderaugen, sondern auch die Augen Erwachsener auf Entdeckungsreise gehen: Jede Seite besticht mit abwechslungsreichen und sehr außergewöhnlichen Illustrationen. Dazu kommt eine Menge an spannender Informationen und verschiedenen Pflanzenexperimenten! Toll!
- Karina Nouman
Fräulein Grüns Bienenapotheke
(4)Aktuelle Rezension von: Sikal
Wer sich für Bienenprodukte interessiert, wird mit diesem Büchlein von Fräulein Grün seine helle Freude haben. Die Autorin, Karina Nouman (alias Fräulein Grün) zeigt uns mit diesem Ratgeber eine Vielzahl an Naturkosmetik bzw. –heilmitteln, die einfach selbst herzustellen sind. Liebevoll und aufwendig gestaltet, lädt das Buch dazu ein, selbst darin zu stöbern oder einem Bienenfreund als Geschenk mitzubringen. Und es gibt nicht nur Honig, den man als Bienenprodukt in Verwendung haben kann.
Anfangs erfahren wir Allgemeines über die Welt der Bienen, über Pflanzen und Bestäubung. Vieles kennt man, hat man schon zig mal gehört. Doch dann schwenkt das Buch auch schon in Richtung Rezepte, bei denen man schon einiges finden kann. Rezepte mit Honig oder Pollen sind ebenso zu entdecken wie die Befüllung der Hausapotheke mit Propolis, Gelee Royale oder Kräutern. Einige Rezepte sind sicherlich bekannt und werden von Generation zu Generation überliefert. Doch einiges durfte ich entdecken, die auch für mich neu waren – Honigeis mit Ysop hört sich interessant an beispielsweise.
Unglaublich viele Möglichkeiten gibt es, um Bienenprodukte selbst herzustellen und zu verwenden. Ein tolles Buch mit vielen Ideen und Tipps. 5 Sterne
- Karin Buchart
Die Natur-Apotheke
(8)Aktuelle Rezension von: die_magische_buecherweltKlappentext :
Bärlauch als Blutdrucksenker, die Fichte zur Entspannung, Heidelbeeren für einen ruhigen Darm: Vor unserer Haustüre finden wir eine Apotheke, die voller Pflanzen, Bäume und Früchte ist und täglich unser Wohlbefinden steigern kann.
Karin Buchart und Miriam Wiegele stellen in dieser erweiterten Ausgabe des Bestsellers noch mehr bekannte und unbekannte Heilpflanzen, deren Wirkungsweisen und Anwendungsbereiche vor und rufen uns so wieder ins Gedächtnis, was in den jeweiligen Kräutern, Blumen und Bäumen steckt.
Altbewährte Heilmittel und wertvolles Pflanzenwissen können sowohl körperlichen als auch seelischen Beschwerden entgegenwirken und im Alltag eine angenehme Unterstützung sein – eine stimmungsvolle Sammlung traditionellen Heilkundewissens.Meinung / Fazit :
Die wichtigsten Informationen sind verständlich formuliert z.B Inhaltsstoffe, Heilwirkung. Es gibt verschiedene Rezepte die leicht nach zumachen sind und es wird vieles erklärt, was man mit den einzelnen Heilpflanzen machen könnte z.B. Tee, Salbei und Aufguss.
Ein tolles Buch weil man sein Wissen erweitern kann und sehr viele Anwendungsmöglichkeiten, sowie Rezepte hat
- Simone Detto
Die Kraft der Wurzeln
(1)Aktuelle Rezension von: Hexchen123Kräuterbücher gibt es viele, jedoch gibt es kaum ein Buch, welches sich mit den wertvollen Wurzeln unserer heimischen Flora beschäftigt. Umso erfreuter war ich, als ich dieses Buch entdeckte.
„Die Kraft der Wurzeln“ stellt uns 14 Wildpflanzen vor, deren ganze Heilkraft in den Wurzeln liegt und ebenso 5 Gemüsepflanzen. Bekannte und vergessene Pflanzen, die aber schon seit jeher eine bedeutene Rolle gespielt haben.
Was mich schon am Anfang dieses Buches sehr begeistert hat ist der Umgang der Autorin mit den Pflanzen. Achtsam und vorsichtig werden die Wurzeln mit einem Hirschgeweih ausgegraben, immer darauf bedacht, nur so viel zu nehmen wie man benötigt. Das Graben der Wurzel soll eher einem Ritual gleichen – einem Ritual der Dankbarkeit an Mutter Natur.
Meine Lehrerin, Susanne Fischer-Rizzi, pflegte immer zu sagen:“Salbe kochen ist ein heiliges Geschäft“. Bitte denken Sie daran!
Gleich zu Beginn werden wir in die verschiedenen Verarbeitungsformen eingeführt und mit Grundrezepten beschenkt. Tee, Tinkturen, Weine, Mazerate und ein paar mehr.
In Pestzeiten trug man Amulette aus der Alantwurzel am Körper, um sich vor der Pest und vor bösen Verhexungen zu schützen.
Die Pflanzen werden sehr ausführlich beschrieben. Bereichert mit wunderschönen Fotos und Geschichten aus dem Volksglauben, kann man in diesem Buch immer wieder schmöckern und wird immer wieder Neues entdecken. Volksnamen, Anbau und Ernte gehören ebenso dazu wie die Gesundheitswirkung. Viele Rezepte runden das Pflanzenporträt ab. Ob Tee, Salben, Cremes, Räuchermischungen oder auch essbare Rezepte – der Fundus ist groß und sehr bereichernd. Die Umsetzung der Vorschläge ist einfach, alles ist sehr gut und ausführlich beschrieben.
Fazit
Ein ganz tolles Buch über die Wurzeln unserer heimischen Pflanzen. Auch Neulingen kann ich dieses Werk empfehlen, da alles sehr ausführlich beschrieben und mit herrlichen Fotos bebildert ist. Wer es mal verstanden hat, von welchen Schätzen wir umgeben sind, kann seinen Horizont und sein Wissen ungemein erweitern. Und wer weiß, vielleicht werdet ihr ja auch noch vom Kräutervirus infiziert. - Karina Reichl
Fräulein Grüns Kräuterwunder
(12)Aktuelle Rezension von: HeartbooksCover:
Auf dem Cover sehen wir Frau Reichl mit einem Korb voll Kräuter in einem schönen Kreis. Rund herum sind noch mal gezeichnete Kräuter zu sehen.
Meine Zusammenfassung und Meinung:
Habt ihr auch schon mal darüber nachgedacht, Kräuter zu sammeln, aber aufgegeben, weil ihr weder wusstet, wo ihr sie suchen, noch wie ihr sie verarbeiten könnt? Dann willkommen in meiner Welt. Ich habe immer gedacht, dass ich in den Wald gehen müsste, um Kräuter zu finden und ob ich sie dann erkenne, das war noch mal eine ganz andere Frage. Also habe ich nach all den Jahren nun mal einen Blick in „Fräulein Grüns Kräuterwunder“ geworfen und kann euch das Buch auch schon direkt empfehlen. Aber fangen wir von vorne an! Hättet ihr gewusst, dass das Gänseblümchen der Star sein würde? Dass diese einfache und hübsche Pflanze mit kleinem Blütenkopf, den wir schon seit unserer Kindheit kennen, wirklich zu der Gattung der ‚Kräuter‘ zählt und auch noch eine Wirkung hat?
Das ganze Buch beginnt mit einer kleinen Einführung, praktischerweise auf Seite acht mit dem Titel ‚Einfach beginnen‘. Hier ist einfach alles dabei, vom Finden und richtig Pflücken bis zur Aufbewahrung, Trocknung und Verarbeitung. Natürlich wird auch auf einige Rezepte eingegangen, die toll zum Verschenken sind, wie z. B. ‚Gänseblümchensalz‘. Die Wirkungen der Pflanzen werden genau beschrieben. Man muss nicht ewig weit wandern, um Kräuter zu finden, denn sie sind direkt vor unserer Nase! Als Kaninchenhalterin bin ich es gewohnt, auch draußen mal zu sammeln, nun müssen meine Kaninchen auf die Köpfe des Löwenzahns verzichten, denn ich mache mir daraus einen köstlichen ‚Löwenzahnhonig‘. Sogar unsere Bäume werden kurzerhand zum neuen Alltagstrend z. B. mit einem Birkentee aus Birkenblättern! Diese kann man auch einfach zu einem leckeren Gewürz verarbeiten. Klar, dass nicht gleich alle Kräuter direkt verzehrt werden wollen, weil viele sich an unbekannte Pflanzen nicht herantrauen, aber auch daran ist gedacht! Es gibt auch viele Rezepte für Wickel oder auch Naturkosmetik.
Ich möchte jedem dieses Buch empfehlen, der schon immer mal selbst etwas mit der Natur anfangen wollte. Ich freue mich schon jetzt auf die Zeit, in der wieder Holunderblüten sprießen und ich mir selbst Holunderblütensirup machen werde, den ich mir sonst im Laden kaufe und der in den meisten Fällen ganz bestimmt nicht so ‚Bio‘ ist, wie uns die Schilder weismachen wollen. Do it yourself, Leute!
Bewertung:
Von mir gibt es für dieses umfassende Gesamtwerk 5 Sterne!
- Michaela Girsch
Entgiften mit Heilpflanzen
(17)Aktuelle Rezension von: jutschaDa ich mich sehr für Kräuter und ihre Wirkweisen interessiere, hat mich dieses Buch sofort angesprochen. Es werden nicht nur Heilkräuter thematisiert, sondern es wird auch auf die Grundprobleme aufmerksam gemacht, warum z.B. überhaupt eine Entgiftung des Körpers erforderlich ist und welche Aufgaben die Körperorgane haben.
Den Organen wurden jeweils eigene Kapitel gewidmet, unter denen gleichzeitig zu lesen ist, welche Kräuter wie auf das Organ wirken. Hinweise auf Fertigarzneimittel sind ebenfalls bei den einzelnen Kräutern aufgeführt.
Das Buch bietet einen guten Überblick über viele Kräuterarten und deren Bedeutung und Wirkung auf den Körper. Die Tabelle am Schluss des Buches gibt zum Abschluss noch einmal einen guten Überblick.
Mir persönlich fehlen bei den einzelnen Kräutern Hinweise, wie ich frisch gesammelte Pflanzen aus der Natur verarbeiten und nutzen kann. Um auf Fertigpräparate aus der Apotheke hingewiesen zu werden, bräuchte ich nicht unbedingt das Buch, das kann ein guter Apotheker sicher auch.
Ansonsten finde ich das Buch als Ratgeber für Entgiftung mit Heilpflanzen sehr interessant und vergebe 4 von 5 Sternen.
- Ursel Bühring
Alles über Heilpflanzen
(5)Aktuelle Rezension von: Denise43437Das Buch „Alles über Heilpflanzen – Erkennen, anwenden und gesund bleiben“ wurde von Ursel Bühring geschrieben und ist im Verlag Eugen Ulmer erschienen. Es handelt sich mittlerweile um die 4. Auflage des Buchs. Frau Bühring ist Krankenschwester, Heilpraktikerin und Natur- und Umweltpädagogin. Sie gründete die „Freiburger Heilpflanzenschule Ursel Bühring“. Ihr Wissen gibt sie unter anderem als Dozentin für Heilpflanzenkunde in Institutionen, auf Tagungen und Kongressen sowie im Fernsehen und Radio weiter.Das 368 Seiten umfassenden Buch gliedert sich in „Erster Teil: Mit Heilpflanzen arbeiten“, „Zweiter Teil: Heilpflanzen im Porträt“ und „Dritter Teil: Erkrankungen mit Heilpflanzen behandeln“. Daran schließt sich noch ein Serviceteil an, zu dem unter anderem Bezugsquellen, Heilpflanzengärten, das Glossar, eine Übersicht, bei welchen Beschwerden welche Pflanzen helfen und ein Saisonkalender gehören.
Im ersten Teil sind Hintergrundwissen zum Thema Heilpflanzen und ihre Inhaltsstoffe sowie Grundrezepte für die Herstellung von beispielsweise Tees, Tinkturen, Salben sowie Heilpflanzenbäder enthalten. Auch wird darauf hingewiesen, wann was nicht angewandt werden darf.
Im zweiten Teil werden mehr als 70 verschiedene Heilpflanzen vorgestellt. Zu diesen gehören unter anderem Acker-Schachtelhalm, Arnika, Eiche, Eukalyptus, Ginkgo, Heidelbeere, Honigklee, Kohl, Lein, Majoran, Mutterkraut, Ringelblume, Sonnenhut und Zaubernuss. Die Vorstellung der jeweiligen Heilpflanze umfasst meist folgende Rubriken: Geschichte, Botanisches, Anbau und Ernte, Wirkungen, medizinische Anwendung, Tee & mehr und altes bzw. neues Wissen. Außerdem gehören Fotos und mindestens eine gelungene Zeichnung der Heilpflanze dazu.
Im dritten Teil wird auf verschiedene Erkrankungen eingegangen. Dabei erhält der Leser zum Beispiel für Erkrankungen des Bewegungsapparats, Nieren- und Harnwegserkrankungen, Erkältung und Atemwegserkrankungen sowie Kinderkrankheiten allgemeine Informationen und er wird darüber informiert, was bei der jeweiligen Erkrankung hilft.
Schöne Fotos und Zeichnungen runden die verständlich geschriebenen Texte der verschiedenen Buchteile ab. Für die einzelnen Teile wurden zur besseren Orientierung verschiedene Farben verwendet. Diese werden auch dazu genutzt wichtige Informationen hervorzuheben.
Es ist ein Buch, das ich auf Grund seines enthaltenen Wissens und den nützlichen Rezepten und Tipps auf keinen Fall mehr missen möchte. Es ist für alle, die sich mit dem Thema Heilpflanzen beschäftigen möchten, sehr zu empfehlen.
- Claudia Ritter
Schlafmohn, Engelwurz und Aphrodites Quitten
(1)Aktuelle Rezension von: Hexchen123Bücher über Heilpflanzen gibt es viele. Aber dennoch hat jedes seinen eigenen Reiz und Besonderheit. „Schlafmohn, Engelwurz und Aphrodites Quitten“ zeichnet sich dadurch aus, dass zu jeder Pflanze ein Bezug zu einer Gottheit oder einem Heiligen hergestellt ist.
Insgesamt werden in diesem Buch 50 verschiedene Heilpflanzen vorgestellt. Alle mit einer Geschichte aus der Mythologie versehen. So erklären sich auch die vielen verschiedenen Namen, welcher einer Pflanze beiwohnt. So weiß ich jetzt auch, dass das Gänseblümchen einer Legende nach aus den Tränen der Jungfrau Maria entsprossen ist und auch den Volksnamen „Marienblümchen“ trägt. Oder der Giersch, welcher auch „Geissfuss“ genannat wird, einen Bezug zu Pan hat. Es gibt so viel zu entdecken und die Geschichten sind alle sehr interessant geschrieben. Mir macht es unglaublich Spaß, darin zu schmökern und mehr über die Hintergründe der Volksnamen zu erfahren.
Vervollständigt wird jedes Pflanzenportrait durch Kompaktwissen wie der botanische Namen, der Volksnamen, die Pflanzenfamilie, verwendete Pflanzenteile, Wirkstoffe und -spektrum, Sammelhinweise und was es zu beachten gibt. Die Heilanzeigen sind ebenfalls ausfühlich beschrieben und eine Handvoll Rezepte darf auch nicht fehlen.
Fazit
Ein liebevolles Kräuterbuch mit wunderschönen Fotos und Bildern von Pflanzen und ihren Gottheiten. Märchen und Sagen haben schon immer die Menschheit auf der ganzen Welt verbunden. Da wurde es Zeit, dass auch mal wieder die Mythologie der Pflanzen zutage gefördert wurde. Egal ob es sich um keltische, germanische, christliche oder griechische Geschichten handelt, es macht einfach Spaß zu lesen. Für jeden Kräuterkundigen, welcher auch unterhalten möchte, eigentlich ein Muß! - Miriam Wiegele
Die Kraft der Wurzeln
(2)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer„Die Kraft der Wurzeln“ ist ein wunderschön illustriertes Buch mit ganz vielen praktischen Tipps zur richtigen Anwendung von Wurzeln in der Heilkunde, aber auch zum Genießen.
Miriam Wiegele streift durch Wald und Wiese, heimische Gärten und die Bergwelt und zeigt so die Vielfalt an Wurzeln, deren Heilwirkung wir uns zum Nutzen machen können.
Eine kurze Einführung, was Wurzen eigentlich sind, über den Aufbau der Wurzel bis hin zur besten Erntezeit ermöglicht so dem Laien den Einstieg in die Wurzelkunde.
Angefangen von A wie Alant, der antibakteriell und krampflösend bei Bronchialerkrankungen wirkt bis Z wie Zaunrübe, die als Mittel gegen Schlaganfälle, Epilepsie und Rheuma in homöopathischen Dosen gereicht wird, ist alles zu finden, was es an bekannten und weniger bekannten Wurzeln zu finden gibt.
Die erklärenden Texte sind kurz und knackig gehalten, beinhalten aber alles an notwendigen Informationen und Wissen, um die heilsamen Wirkungen kennenzulernen. Dazu kommen hilfreiche Tipps zur Zubereitung und Anwendung der einzelnen Wurzeln. Küchentipps für heimische Wurzeln wie Karotten, Rote Bete, Kartoffeln und Meerrettich vervollständigen das Ganze. Die Wurzel verbindet den Menschen mit dem dichten Geflecht der Vorratskammer der Natur.
Mystisches, sagenhaftes und magisches darf natürlich hier nicht fehlen.
Das Buch ist eine wundervolle Idee, kleine und größeren Blessuren ohne chemische Keule den Garaus zu machen, leckere Gerichte zu zaubern und im Einklang mit der Natur zu gesunden und zu genießen.
Für mich ein toller Ratgeber, der mit hilfreichen und praxisnahen Tipps endlich einmal Anwendung finden wird und nicht ,wie so viele andere Bücher, im Regal vertaubt.
- Ellen Vahr
Die Gabe
(11)Aktuelle Rezension von: MeinbuecherregalDie Gabe von Ellen Vahr aus dem #aufbauverlag
🪷
In diesem Buch geht es um Anne und die Geschichte beginnt im Jahr 1830 in Norwegen
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Anne wächst in bescheidenen Verhältnissen auf und hat kein einfaches Leben.
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Das Schicksal bringt sie mit einer weisen Frau in Kontakt und später lernt sie von ihr ganz viel über Pflanzen, ihre Verwendung und ihre Wirkung.
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Das alles war zu damaligen Zeiten nicht wirklich gerne gesehen und auch nicht von allen anerkannt.
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Aber Anne hat eine Begabung in dem Bereich. Sie hat eine Gabe.
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Annes Lebensweg ist nicht gradlinig und nicht einfach.
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Gut hat mir gefallen, nebenbei Geschichte einzuatmen. Über das damalige Leben etwas zu erfahren. Die Umstände, die Aussichten, die Möglichkeiten. Schon interessant.
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Ausserdem haben mich die damaligen Behandlungsmethoden mit den mystischen Elementen…spannend unterhalten.
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Was ich nicht immer so gut fand… manche Sachen sind nicht historisch belegt oder sind künstlerische Freiheit der Autorin. Der beste Freund, die beste Freundin… gab es nicht… dadurch weiß ich gar nicht, wieviel von dem Rest stimmt. Aber das ist mein persönliches Problem. Wenn man dieses Buch einfach nur der Geschichte wegen liest. Ist man hier bestimmt richtig.
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Was mir noch fehlte… die Jahre, nachdem sie sesshaft wurde. Die weitere Entwicklung. Für mich waren die ersten Jahre sehr genau erzählt. Die späteren eher schnell und ca. 50 Lebensjahre fehlen komplett in diesem Buch 😅
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Also ganz nett, ganz interessant aber ich finde die Geschichte von Anne ist mir nicht ausreichend genug erzählt.
- Manfred Baumann
Majoran, Mord und Meisterwurz
(5)Aktuelle Rezension von: Sikal
Manfred Baumann, der mir mit seinen Salzburg-Krimis rund um Martin Merana sehr ans Herz gewachsen ist, hat hier eine Sammlung von Kurzkrimis herausgebracht, die in der Kräuterküche nicht unbedingt zur Gesundheit beitragen. Wie ich mir vom Autor erwarte, werden auch in diesen Kurzkrimis falsche Spuren gelegt, überraschende Wendungen eingefügt und so mancher Showdown hat es in sich. Musikalisch begleitet von Led Zeppelin, dessen Stairway to Heaven für einen rockigen Sound sorgt. Herrlich!
Ich bin jetzt nicht unbedingt der Freund von Kurzkrimis, wenngleich es natürlich schon ein gewisses Maß an Können erfordert, auf wenigen Seiten Mord, Ermittlung, Charaktere und eine logische Lösung darzustellen.
Die Liste der Kräuter kann sich durchaus sehen lassen: Majoran, Teufelsbart, Frauenmantel, Schnittlauch, Melisse, Tollkirsche, Meisterwurz.
Die Krimis stehen alle für sich und sind nicht miteinander verwoben. Für Zwischendurch zum Lesen oder als Mitbringsel für einen Kräuterliebhaber finde ich das Buch sehr gelungen. 4 Sterne
Das Wissen der Weleda Gärtner
(24)Aktuelle Rezension von: MogniIch liebe meinen Garten und vorne ist einen Wildblumemwiese, Bilder sind vom letzten Jahr dies Jahr sieht sie komplett anderes aus, aber genau so beliebt bei den Tieren. Das Buch gab es lovelybooks und ich dachte perfekt, holst du dir ein paar Anregungen. Der Einband ist mega schön, auch die Bilder sind schön, aber mir fehlte da was. Ich dachte beim Titel und der Beschreibung, Die Gärten der Weleda mit ihrem Reichtum an Heilpflanzen begeistern jedes Jahr zahlreiche Besucher. Erstmals gibt es nun ein Buch mit dem Erfahrungsschatz der Weleda Gärtner aus aller Welt. Es enthält Inspirationen und nützliche Hinweise für das biologisch-dynamische Gärtnern: Wie Sie die Bodengesundheit in Ihrem Garten fördern können, wie man eigenes Saatgut herstellt, die Biodiversität im Garten anregt und mit den Rhythmen der Natur arbeitet. Darüber hinaus erhalten Sie Tipps zum biologischen Pflanzenschutz und zum Umgang mit Heilpflanzen. Das Buch ist Lesegenuss, Ratgeber und Bildband zugleich: 130 beeindruckende Fotos zeigen die Schönheit der Weleda Heilpflanzengärten. dass mich mehr Tipps erwarten, wie ich ein schönes Beet anlege, was die Schmetterlinge anzieht zum Beispiel. Hatte einfach gedacht, es gehört zu den Büchern, wo man was sieht und denkt, genau so mache ich es auch und losrennt und alles besorgt. Das Buch bekommt von mir 🌟🌟🌟 von 5, denn es ist nicht wirklich ein Ratgeber für normal Gärtner, sondern ein Spaziergang durch fremde Gärten.
- Liesa Rechenburg
Dort oben sehe ich euch wachsen
(24)Aktuelle Rezension von: MaikkenAm 28.06.2019 erschien das festgebundene Sachbuch mit 255 Seiten von Liesa Rechenburg „Dort oben sehe ich Euch wachsen: Heilkräuter aus den Bergen – finden und anwenden. Der Löwenzahnverlag (aus Österreich) legt allergrößten Wert auf ökologische Standards und verzichtet auf die absolut unnötige Plastikfolie. Die Lieferung nach Deutschland erfolgt kostenfrei.
Das Buch ist ein hat keinen „Lehrcharakter“ sondern könnte als informativer Bildband mit unglaublich vielen Informationen über unsere Pflanzen und deren vorkommen in der Natur bezeichnet werden. Das Buch muss auf gar keinen Fall von vorn nach hinten gelesen werden, sondern kann immer dann in die Hand genommen werden, wenn gerade eine bestimmte Pflanze bereits in der Natur gefunden oder im Buch gesucht wird ;-)
Zunächst erzählt die Autorin Allgemeines zu Ihrem Weg in die Natur, warum Kräuter gut für deine Gesundheit sind und wie diese geschützt, geerntet und verarbeitet werden.
Im weiteren Verlauf wird sehr umfangreich über Pflanzen und Sträucher berichtet. Dabei gibt es sowohl Informationen zu bereits bekannten Pflanzen (z.B. Johanneskraut, Kamille oder Löwenzahn, als auch zu eher unbekannteren Pflanzen (Gänsefingerkraut, Mädesüß, Artemisia). Jeder Pflanze werden mehrere Seiten gewidmet (erst ein großes Bild / auf der Wiese, dann die Familien bzw. Unterfamilien, weitere Namen, die Bestimmungsmerkmale, die Verwechsler, die Wirkungen, die Ernte und zum Abschluss das Heilende). Insgesamt wird über 24 Pflanzen informiert.
Dann folgen die Bäume (Fichte, Lärche, Kiefer und Wacholder), Wildbeeren (z.B. Berberitzen, Heidelbeeren) und am Ende gibt es interessante Informationen über alles was gut tut und heilt (Tinkturen, Salben, Cremés, Tee).
Mir gefällt das Buch sehr gut. Ich habe es vor kurzem direkt mit nach Österreich genommen und im Wipptal mit Hilfe dieses Buches einige mir zunächst unbekannte Pflanzen entdecken können. Das hat riesig Spaß gemacht. Zudem schafft das Buch eine Beziehung zur Natur und es ist schön zu erkennen, dass die Natur mir soviel Gutes geben kann, sofern ich sie wachsen sehe!
Ich bedanke mich ausdrücklich bei der Autorin dafür, dass sie ihr Wissen teilt, mit 5 Sternen!
- Brigitta Klaushofer
Das große kleine Buch: Holunderzeit
(3)Aktuelle Rezension von: MissStrawberrySpätestens seit dem der Hugo zum Trendgetränk wurde, kennen alle den Holunder. Mit dem Sirup aus dessen Blüten wird der Trunk erst das, was er ist! Aber den Holunderblütensirup kennt man eigentlich schon sehr viel länger. Mit Wasser verdünnt erfrischt er ungemein und wirkt zudem entwässernd.
In diesem wunderbaren kleinen Büchlein steckt jede Menge Wissen und Info rund um den Holunder. Von Mythen und Aberglaube über Wirkung und Verwendung, vorbei an Botanischem bis zu Rezepten versammelt sich auf 64 Seiten ein kleiner Schatz an Wissen.
Gerade der Rezeptteil ist spannend und zeigt, wie abwechslungsreich Holunder, der sich ohne Pflege schnell zu einem riesigen Unkraut entwickeln kann, ist. Likör, Saft, Suppe, Essig, Dressing, Desserts, Gelee, Marmelade – es gibt fast nichts, das nicht mit Holunder geht.
So klein das Büchlein auch sein mag, es beherbergt einen großen Schatz an Wissen rund um diese vielseitige Pflanze. Ganz klare fünf Sterne!
- Rudi Beiser
Vergessene Heilpflanzen
(1)Aktuelle Rezension von: Hexchen123Weltweit gibt es rund 60.000 Heilpflanzen welche zu Heilzwecken in der Volksheilkunde genutzt werden. Europaweit sind es etwa nur 1.500 Heilpflanzen. Warum nur sind einigen Pflänzchen so in Vergessenheit geraten, obwohl unsere Vorfahren diese gerne und erfolgreich genutzt haben.
Rudi Beiser begibt sich mit seinem neuen Buch „Vergessene Heilpflanzen“ auf Spurensuche um die längst nicht mehr so populären Heilpflanzen wieder ins Rampenlicht zu stellen. Er zeigt uns hier 25 Wildkräuter die es unbedingt verdient haben, dass wir ihnen wieder mehr Beachtung zeigen.
Jede Pflanze wird ausführlich in Wort und Bild vorgestellt. Die Beschreibung ist detailliert, so dass auch Laien diese Pflanzen bestimmen können. Er zeigt uns, wie wir diese am Besten verwenden und erzählt Geschichten über die Nutzung unserer Vorfahren. Wertvolle Inhaltsstoffe werden ebenso aufgeführt wie deren Wirkung. Auch die Verarbeitung wird verständlich erläutert, so dass jeder in der Lage ist, sich seinen eigenen Tee, eine Tinktur oder vieles andere zu bereiten.
Das tolle an diesen Pflanzen ist, dass sie meist vor unserer Haustüre wachsen. Im Garten, auf der Wiese im Wald. Und wer weiß, vielleicht verändert dieses Buch so manchen Blickwinkel auf das ungeliebte „Unkraut“ in unseren Gärten.
Fazit
Für alle Kräuterinteressierten ist dieses Buch eine Bereicherung. Dabei spielt es keine Rolle, ob man Anfänger ist oder ob man sich schon länger mit der Heilwirkung von Pflanzen beschäftigt. Es macht Spaß in diesem Buch zu lesen, da die Texte toll geschrieben und mit wunderschönen Bildern versehen sind. Und keine Angst vor Fachbegriffen. Rudi Beiser hat die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe übersichtlich gegliedert und ihren möglichen Gesundheitseffekt anschaulich dargestellt. - Tami von Seyr
Klugscheißerwissen Kräuter
(24)Aktuelle Rezension von: tabaganaKein langweiliges Sachbuch, keine seitenweise Aneinanderreihung von Informationen - nein den Leser erwartet hier ein sehr liebevoll aufgemachtes Buch, das mit Humor und Augenzwinkern Wissen zu den verschiedensten heimischen Kräutern vermittelt. Gut gefallen hat mir die Alphabetische Reihenfolge - man sucht ja doch meist etwas bestimmtes und findet es dadurch schnell! Die Rezepte finde ich manchmal recht mutig ( :-) bin nicht sicher, ob ich das ausprobieren werde, aber auf alle Fälle mal etwas anderes. Das Klugscheißerwissen, das zu jedem Porträt gehört, ist manches Mal schon seeehr abgehoben - das müsste ich ja schon fast auswendig lernen, um es mir zu merken.
Auf alle Fälle ein wirklich gelungenes, keinesfalls trockenes Nachschlagebuch!
- Christine Rauch
Wilde Pflanzen essen
(84)Aktuelle Rezension von: KonfettiregenAnsprechend gestaltet bietet das Buch einen leichten Einstieg in die Welt der Wildkräuter. Neben allgemeinen Bestimmungsmerkmalen findet sich zu jeder Pflanze eine Übersicht, welche Teile essbar sind und wann sie gesammelt werden können. Ergänzt wird das Ganze durch einige Rezepte und konkrete Anwendungstipps.
Das Buch hat jedoch auch deutliche Schwächen. Ich halte es für äußerst problematisch, bei einem Buch über Pflanzenbestimmung eine reine Comic-Darstellung zu wählen. Insbesondere für Neulingen kann es schwierig sein, eine Pflanze korrekt zu bestimmen und von potentiellen Doppelgängern abzugrenzen. Vor allem vor dem Hintergrund, dass die Doppelgänger nicht vorgestellt werden. Hier könnte eine Kombination aus dem Comic-Stil und echten Bildern Abhilfe schaffen. Ebenso sollten zusätzlich potenzielle Verwechslungspartner mit entsprechender Warnung und jeweiligen Unterscheidungsmerkmalen abgebildet sein, um eine versehentliche Vergiftung zu vermeiden.
Im Gelände ist das Buch meiner Meinung nach nur eingeschränkt nutzbar, da die Pflanzen ohne weitere Kategorisierung (zumindest abgesehen von Kraut-Strauch-Baum) nacheinander aufgelistet sind. Hier wäre es hilfreich eine Sortierung nach Merkmalen vorzunehmen wie z.B. den Lebensraum, Sammelzeitpunkt oder Blütenfarbe um im Freiland leichter fündig zu werden.
Mein Fazit: Ein leichter Einstieg, der Lust auf das Handwerk des Kräutersammelns machen kann, aber in punkto Bestimmungsgenauigkeit und Praxistauglichkeit ausbaufähig ist. Für die sichere Bestimmung sollte unbedingt ein ausführlicheres Bestimmungsbuch hinzugezogen werden, denn: nicht alles was man findet ist essbar. Das große Plus liegt meiner Meinung nach in den Tipps zur Zubereitung und Anwendung.
- Dagmar Helene Schlanstedt
Kräuter gut - Alles gut : Wundersames aus dem Leben einer Kräuterfrau
(7)Aktuelle Rezension von: Buch_und_Wasser"Kräuter gut - Alles gut" ist eine Mischung aus Kräuterbestimmungsbuch und Lesebuch.
Die Autorin Dagmar Helene Schlanstedt erzählt, wie sie Menschen mit Hilfe von Kräutern helfen kann. Oft ist die Kräuterfrau dabei die letzte Hoffnung und kann mit ihrem Fachwissen Linderung und Besserung erzielen.
Im Anschluss an jeden Bericht gibt es Info zu der jeweiligen Pflanzen, sowie zu ihren Einsatzmöglichkeiten.Das Buch macht Mut sich mehr mit den heimischen Wildpflanzen und Kräutern auseinander zu setzen. Es muss ja nicht immer gleiche eine bedrohliche Erkrankung sein, auch schon das Sammeln von Pflanzen für einen Tee ist eine tolle Sache.
- Dido Nitz
Kräuterzauber
(2)Aktuelle Rezension von: annlu*Manches ist seit tausenden von Jahren daran gewöhnt, sich seinen Lebensraum nach seinen Bedürfnissen zu erobern. Anderes stirbt aus. Und mit ihm Wissen und Geschichten, flüsternd und raunend, verwehende Vielfalt im Fortschreiten der Zeit.*
Abwehr von Dämonen und dem Teufel, Liebeszauber oder Totenkraut, Glücksbringer oder Rauschmittel – hier wird ein ABC der Zauberpflanzen vorgestellt. Willkürlich ausgewählt repräsentiert eine Pflanze pro Buchstabe die Vielfalt an Heilwirksamkeit und Zauber, die den Pflanzen zugeschrieben wird.
Jede Pflanze wird mit einem kleinen Steckbrief eingeführt, der auf ihre Systematik, ihre Heil- und Zauberwirkung, aber auch auf eventuelle Giftigkeit eingeht. Die Beschreibung der Pflanze legt einen Fokus auf den (Aber-)Glauben, der mit ihr in Verbindung steht, auf die Überlieferungen aus der Zeit der Germanen/Griechen und Römer, aber auch dem Volksglauben, sodass neben angeblichen Wirkungen immer wieder auch Zaubersprüche und überlieferte Sammelanweisungen angeführt werden. Die Vorstellung der Zauberpflanze wird durch ein kurzes Eingehen auf die Frage „Was ist dran?“ abgerundet, sodass heutiges Wissen und Anwendungsmöglichkeiten erwähnt werden.
Das Buch ist allerdings kein Heilpflanzenbuch und sollte nicht als solches verstanden werden – vielmehr beschäftigt es sich mit Überlieferungen und der Geschichte, die hinter den Zauberpflanzen steht. Das wird auch durch die vielen Zitate deutlich, die das Bild rund um die jeweilige Pflanze ergänzen.
Der Aufbau des Buches lässt sich sehen – vier Seiten pro Pflanze, die sorgfältig illustriert und mit Text versehen wurden. Die Seiten pro Pflanze sind verschiedenfarbig unterlegt, sodass schon optisch eine Trennung erfolgt. Auf den ersten Blick etwas überladen lädt die Aufmachung dazu ein, genauer hinzusehen und Details zu entdecken. Der jeweilige Buchstabe aus dem Alphabet leitet durch eine mit Pflanzenornamenten verzierte Initiale das Kapitel ein – schon diese alleine fordert einen genaueren Blick.
Hinzu kommen zahlreiche Fotografien. Sie dienen weniger dem Wiedererkennen der Pflanzen, da sie sich auf ein Detail der Pflanze konzentrieren. Auch zeigen sie sich eher von einer künstlerischen Seite, als von einer sachlichen. Dieser Eindruck entsteht auch dadurch, dass die Fotografie öfters durch eine Zeichnung der gesamten Pflanze überlagert wird. So muss man sich als Leser die Zeit nehmen, die Bildkompositionen genauer zu betrachten. Neben den Bildern ist es der Text, der zur Gestaltung beiträgt. Die umgangssprachlichen Namen ergänzen ebenso wie Zitate unterschiedlicher Autoren/aus dem Volksmund den Text. Optisch hervorgehoben werden sie durch eine altertümlich anmutende Schriftart.
Fazit: Die Informationen waren sehr interessant – wenn es um bestimmte Zaubertätigkeiten ging, auch erheiternd. Die Gestaltung des Buches war grafisch anspruchsvoll, auf den ersten Blick herausfordernd, dann aber eine Bereicherung des Ganzen. Ein schönes Buch, das mir den Zauber der Pflanzen nähergebracht hat.























