Bücher mit dem Tag "heimatkrimi"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "heimatkrimi" gekennzeichnet haben.

27 Bücher

  1. Cover des Buches Sauerkrautkoma (ISBN: 9783423254434)
    Rita Falk

    Sauerkrautkoma

    (428)
    Aktuelle Rezension von: Claudia_Brem


    Ich erinnere mich, dass ich mich manchmal gefragt habe, was bestimmte Ausdrücke oder Redewendungen bedeuten sollten. Es war ein bisschen wie ein Kulturschock, aber ich denke, das ist auch ein Teil des Charmes von Rita Falks Büchern.

    Trotzdem denke ich, dass "Sauerkrautkoma" nicht mein Lieblingsbuch ist. Vielleicht liegt es daran, dass ich einfach nicht genug mit der bayerischen Kultur vertraut bin, oder vielleicht gibt es einfach bessere Bücher von Rita Falk, die ich noch nicht gelesen habe.

  2. Cover des Buches Leberkäsjunkie (ISBN: 9783423254519)
    Rita Falk

    Leberkäsjunkie

    (325)
    Aktuelle Rezension von: RoRezepte

    "Es ist beinahe unglaublich. Ich hab einen neuen Fall! Und zwar ausgerechnet in Niederkaltenkirchen! Das schreit ja förmlich nach einer Leberkässemmel. Oder zwei. »Zwei Warme wie immer«, sag ich deswegen, gleich wie ich beim Simmerl eintreff. [...] »Und wieso zwei wie immer? Wenn ich mich richtig entsinne, dann sind es doch sonst jedes Mal drei, oder?«"

    Mit Vorfreude habe ich mich auf den 7. Franz Eberhofer Band Leberkäsjunkie gestürzt und bleibe leider etwas unglücklich zurück. Autorin Rita Falk hätte aus diesem Band einfach mehr machen können, schade. Es beginnt damit, dass wir im Vorgängerroman schlussendlich erfahren haben, dass der Franz doch der Erzeuger von Susis Baby ist. Doch entgegen meiner Erwartung, hat Franz als frischgebackener Papa nur wenige verantwortungsvolle, väterliche Gedankengänge gezeigt - ob das im nächsten Band mehr wird? Stattdessen geht es vielerlei darum, dass er sich einfach nur ungesund ernährt und seine Symptome ignoriert. Klar mag sein Verhalten alles typisch Eberhofer sein, aber das ist einfach zu viel, zu langatmig und auch die Spürnase bleibt in diesem Fall zeitweise auf der Strecke. Der Brand im Hause Mooshammerin und die gefundene Leiche rutschen stets in Vergessenheit, obwohl sich Franz zu Beginn des Krimis noch sehr über einen Mord "daheim" und nicht in München freut.

    Sehr positiv fand ich die Einarbeitung der Mooshammerin in diesem Band, welche wir nochmal von verschiedenen Seiten kennenlernen durften und uns oftmals zum Schmunzeln brachte. Auch das wachsende Theater über den Hotelbau, oder eben nicht Hotelbau, hat Unterhaltungswert geboten. Und wer hat nun den Streifenwagen demoliert?

    "Wie zum Teufel soll man sich da auf einen Mord konzentrieren, von einem Privatleben mag ich gar nicht erst reden, wenn die werte Mitbürgerschaft langsam, aber sicher dem Wahnsinn verfällt. Also wie handeln? Alle miteinander einfach abknallen und es wird endlich wieder Ruhe einkehren? Ja."

    Alles im Allen ist Leberkäsjunkie ein typischer Franz-Eberhofer-Krimi, der eingeschweißte Fans nicht umhaut. Auch den Mörder und entsprechenden Plot habe ich nicht vorher erahnt. Ein wenig mehr Spannung und Kriminalarbeit wünsche ich mir für den nächsten Band dennoch.

    Die Rezepte aus "Leberkäsjunkie" findet ihr unter www.RoRezepte.com & https://rorezepte.com/leberkaesjunkie-rita-falk/.

  3. Cover des Buches Prost, auf die Jugend (ISBN: 9782496707786)
    Friedrich Kalpenstein

    Prost, auf die Jugend

    (68)
    Aktuelle Rezension von: MarthaAG

    Nachdem ich schon Band 1, 2, 4, 5 und 6 („Prost auf die Wirtin“, „Prost, auf die Erben“, „…Nachbarn“, „…Singles“ und „…Gaukler“) dieser Provinzkrimi-Reihe gelesen habe, wurde es Zeit, dass ich die Lücke mit Band 3 fülle, „Prost, auf die Jugend“:

    In seinem flüssigen und sehr gut lesbaren Schreibstil führt uns der Autor durch provinzkriminelle ;-) Geschehnisse und beschreibt dabei Örtlichkeiten und Personen so bildhaft, dass man die ganze Szenerie eindrucksvoll vor Augen hat. ;-) Da habe ich das Gefühl, als würde ich mit ihm und seinem jankertragenden Kollegen Fink in dessen Punto statt in Tischlers leider reparaturbedürftigem Jaguar E-Type durch den Chiemgau fahren, hier manchmal auch rasen, auf den Spuren der Jugend und zur Lösung dieses Falls.

    Die Hauptfiguren dieses Chiemgau-Krimis kenne ich ja schon, allen voran Hauptkommissar Constantin Tischler und an seiner Seite Polizeiobermeister Felix Fink sowie die stets hilfsbereite Sekretärin der Brunngrieser Dienststelle, Luise Brand, deren Kaffee die Kollegen auch in diesem dritten Teil der Reihe einfach nicht trinken wollen ;-), und natürlich weitere, uniformierte (unter denen mir die zeitweise umwerfende ;-) Rolle des Kollegen Scholl ganz besonders gut gefällt) und spurensichernde Kollegen; eine harmonische, gut funktionierende und erfolgreiche Ermittlungsgruppe. 

    Wie immer werde ich natürlich auch hier (fast) nichts vom eigentlichen Inhalt des Krimis verraten, denn das sollte jede(r) Leser:in selber erlesen und erleben. :-)

    Zum Schmunzeln gibt es natürlich auch hier wieder so manches, denn wenn Tischler seinen Kollegen Fink foppt oder sich auffallend ironisch, manchmal an der Grenze zum Sarkasmus über anderer Menschen Benehmen äußert, dann sind eben diese Szenen äußerst unterhaltsam. Apropos „unterhaltsam“: dass die Dackeldame Resi wieder zu so manch amüsanter Szene beiträgt, das möchte ich unbedingt erwähnen, obwohl es für eingefleischte T-U-F-Fans natürlich nicht erforderlich ist. ;-)

    Besonders gut gefällt mir in diesem Fall rund um „…die Jugend“ die Zusammenarbeit von Tischler und Fink, die Erfolg verspricht und diesen auch erzielt, egal, ob man sie als „T-U-F-Methode“ bezeichnet oder sprachlich eher bedenklich ;-) „F-U-T-Methode“ nennt. Und die Rückblenden in Tischlers Vergangenheit lassen erahnen, dass in seinem Privatleben noch etwas lange Zurückliegendes schwelt, das ihm Probleme machen könnte. Mehr wird nicht verraten. 

    Im Verlauf dieses Falls entsteht ein feines Geflecht aus Schul„freunden“ des Opfers, Angehörigen, (Klein-)Kriminellen, Zeugen und schlussendlich Verdächtigen, so dass ich mich als Leser eingeladen fühle, mit zu ermitteln. ;-) Und wir kriegen die/den Täter/in, dessen kann man sicher sein. ;-)

    Also dann, auch dieser Fall ist gelöst! Schade. ;-) Aber ich bin schon gespannt, was mich in Fall Nr. 7, „Prost, auf die Feinschmecker“, erwartet! Es gibt viel zu tun! ;-)

  4. Cover des Buches Toter geht's nicht (ISBN: 9783499013126)
    Dietrich Faber

    Toter geht's nicht

    (115)
    Aktuelle Rezension von: itsbooklover

    Irgendwann ist Sense!

    Faschingsumzug im Vogelsberg:" Jubel, Trubel, Heiterkeit, und am Ende wird ein Mann erschlagen. Der Tote war verkleidet: als Tod.

    Kriminalhauptkommissar Henning Bröhmann passt das überhaupt nicht. Er ist nämlich just am selben Tag von seiner Frau verlassen worden und muss nun nicht nur einen Mord aufklären, sondern sich auch um die Kinder, Haus und Hund Berlusconi kümmern. Wobei nicht ganz klar ist, was mehr schlaucht: die Suche nach dem Täter, der Alltagskampf mit einer schwer pupertierenden Tochter oder die Frondienste in der Kindertagesstätte >>Schlumpfloch<<.

    Die Ermittlungen in Sachen Sensemann führen direkt in die Schattenwelt der mittelhessischen Faschingskultur, zum Stimmungsmusiker Herr Bärt, der mit dem Schlager >> Lass uns fummeln, Pummel<< zu zweifelhaftem Ruhm gelangt ist. Sie führen außerdem zu jahrzehntelang totgeschwiegenden Schweinereien, mancherlei Liebeswirrungen, einem Verhör in einer finnischen Feng-Shui-Sauna und am Ende zu einem so dramatischen wie überraschenden Finale.

    Fazit:

    Es handelt sich hier um einen Heimatkrimi "Vogelsbergkreis-Hessen". Die Orte sind sehr gut beschrieben, sodass sich diese Orte jedermann vor Augen führen kann. Ich finde es sehr gut geschrieben, man muss auch lachen beim Lesen und das ist echt mal eine andere Art für einen Krimi. 

    Ich kann dieses Buch jedem empfehlen der gerne die Orte und Szenen vor Augen haben und auch gerne mal lachen.


  5. Cover des Buches Tatort Emsland (ISBN: 9783939772460)
    Ulrike Barow

    Tatort Emsland

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Es wäre wirklich Zeit für einen "Tatort Emsland" im Ersten, vielleicht mit Günther dem Treckerfahrer und Opa Anton als Ermittler? Diese dünne Stories, abgesehen von der ersten Geschichte von Jan Schröter und der Geschichte von Klaus-Peter Wolf, braucht keiner, da ist das Tollste jedes Mal, daß sich alles an bekannten Orten im Emsland abspielt. Und warum Gummistiefel und Schüppe auf dem Cover? Nur Klischees!

  6. Cover des Buches Mord auf Kongress (ISBN: 9783746756998)
    Christine Zilinski

    Mord auf Kongress

    (7)
    Aktuelle Rezension von: DramaLama

    Mord auf Kongress von Christine Zilinski ist der dritte Band der Charlotte Bienert Reihe, der jedoch ohne Kenntnisse der beiden Vorgängerbände gelesen werden kann. Auf über 260 Seiten schafft die Autorin eine spannende Atmosphäre, die auch so manches Prickeln beinhaltet. Die Protagonisten harmonieren sehr gut miteinander, so dass man eine gewisse Zuneigung spüren kann. Die einzelnen Szenen und geschilderten Situationen wirken reell und nachvollziehbar. Ich fühlte mich gut unterhalten und freue mich schon auf den Nachfolgeband.

  7. Cover des Buches Schandfleck (ISBN: 9783492308526)
    Jürgen Seibold

    Schandfleck

    (27)
    Aktuelle Rezension von: twentytwo
    Ein bizzarer Mord und eine verschworene Dorfgemeinschaft – Hansen, Haffmeyer und Hanna haben bei ihren Ermittlungsarbeiten ihre heillose Not die Spreu vom Weizen zu trennen. Nur schwer gelingt es ihnen die Nachbarn des Mordopfers zu ehrlichen Aussagen zu bewegen, die einerseits kein gutes Haar an dem Toten lassen und ihm daher auch keine Träne hinterher weinen, auf der anderen Seite aber auch kein echtes Mordmotiv zu haben scheinen. Doch steter Tropfen höhlt den Stein und so haben sie im entscheidenden Moment tatsächlich genügend Beweise in der Hand um den wahren Täter zu entlarven.

    Fazit
    Ein verwickelter Allgäu-Krimi, der mit humorigen Seitenhieben auf das kleinkarierte Dorfleben für kurzweilige Lesestunden im klischeereichen Alpenidyll sorgt.
  8. Cover des Buches Kühl bis ans Herz (ISBN: 9783442474769)
  9. Cover des Buches Eingekesselt.: Ein Altmühltal Krimi (Dörfler-Krimis aus Eichstätt 1) (ISBN: B0C2894YKR)
    Philipp Nadler

    Eingekesselt.: Ein Altmühltal Krimi (Dörfler-Krimis aus Eichstätt 1)

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Melanie95

    Als begeisterter Krimileser bin ich auf das Buch „Eingekesselt.“ aufmerksam geworden, welches durch seinen Einband sehr ansprechend auf mich wirkte. Der positive Eindruck bestätigte sich auch beim Lesen des Buches. Es war fesselnd und mit viel Liebe zum Detail geschrieben, weshalb man das Gefühl hatte live dabei zu sein. Auch die dialektischen Spitzen zwischen Franken und Bayern haben den Krimi unterhaltsam gemacht und mich oft zum Schmunzeln gebracht.

    Ich habe das Buch innerhalb von 2 Tagen gelesen. Ich konnte es einfach nicht zur Seite legen.

    Toller Krimi! Ich freue mich auf eine hoffentlich baldige Fortsetzung.


  10. Cover des Buches Goldkehlchen (ISBN: 9783839213803)
    Andreas Stammkötter

    Goldkehlchen

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Sag doch mal ehrlich, Kroll. So einen Scheißfall hatten wir noch nie: Keinen Mord, keine Verwandten, keine Anhaltspunkte, keine Zeugen, keine Spuren, keine Verdächtigen, … aber dafür viel Aufmerksamkeit.«

     

    Für die Kommissare Kroll und Wiggins steht ein ungewöhnlicher Fall auf der Tagesordnung. Aus dem Grab Johann Sebastian Bachs in der Leipziger Thomaskirche wird die rechte Hand des Komponisten gestohlen. Außerdem erkranken mehrere Sänger des berühmten Thomanerchors – und das kurz vor den Osterfeierlichkeiten! Die Ursache der scheinbaren Vergiftung ist zunächst unklar, doch bald wird den Ermittlern klar, dass beide Vorfälle im Zusammenhang stehen und dass das, was zunächst nur merkwürdig erscheint, zu einer regelrechten Bedrohungssituation eskalieren wird…

     

    Ein Krimi rund um den weltberühmten Thomanerchor – diesen Hintergrund empfand ich als sehr reizvoll. Auch dass sich mal nicht alles um einen Mord drehte, lockte mich. Tatsächlich habe ich mich etwa bis zum letzten Drittel gut unterhalten gefühlt. Da der Fall aufgrund der prominenten Opfer und der Lokalität starke Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit hat, wird trotz fehlenden Mordes kräftig ermittelt. Und als sich herauskristallisiert, dass die Situation ernster ist als zunächst angenommen, wird es auch spannend. Leider hält das nicht an.

     

    Grund dafür ist die in meinen Augen sehr konstruierte Auflösung, die ich auch mit gutem Willen nur in Teilen nachvollziehen kann. Zudem lockte der Autor einleitend damit, dem Leser »das Leben im Chor näherzubringen«. Ganz ehrlich, davon habe ich nicht viel gemerkt. Es sei denn, der Autor wollte den Eindruck vermitteln, dass es sich bei den Thomanern um Jungs handelt, die gerne mal Detektiv spielen. Genau das passiert hier nämlich und wie meist, wenn Laienermittler agieren, sind diese den Profis überlegen. Das ist nett zu lesen, aber wirklich keine Überraschung mehr.

     

    Fazit: Guter Ansatz, reizvolle Idee. Leider schwächelt die Auflösung.

  11. Cover des Buches Kommissar Aiwanger - Prost du Sack (ISBN: 9783954527946)
    Martin Ehrensberger

    Kommissar Aiwanger - Prost du Sack

    (17)
    Aktuelle Rezension von: Solengelen

    Als auf einem Volksfest im Altmühltal ein Mann tot zusammenbricht, geht man schnell von einer natürlichen Ursache aus. Doch Kriminalhauptkommissar Hubert Aiwanger - schwer, schrullig, scharfsinnig - hat ein verdächtiges Jucken hinter dem Ohr. Und das bedeutet nichts Gutes. Zusammen mit der ehrgeizigen Frida Karlsson-Konrad, frisch importiert aus dem hohen Norden, stößt Aiwanger auf eine Reihe mysteriöser Todesfälle - alle auf Volksfesten, alle ältere Männer, alle „unauffällig“. Zwischen Saukopf-Drohungen, zünftigen Wirtshausszenen und eigenwilligen Dorfbewohnern beginnt ein aberwitziger Kriminalfall. Doch eines ist sicher: In der Oberpfalz stirbt man nicht einfach so. Nicht ohne Grund. Nicht ohne Aiwanger.

    - Ein Krimi mit Herz, Humor - und Hopfen


    Fazit:

    Das Cover fällt durch die Anordnung und Farben von Titel und Motiv ins Auge, auch die unterschiedlichen Farben und Größen von Titel und Autor animieren einen zweiten Blick zu riskieren. Schon die Zusammenstellung der beiden Ermittler ist gelungen. Norden und Süden, ein Urbayer und ein Nordlicht zusammen, geht das gut? Können sie ihre Stärken zusammenbringen?

    Zwei so unterschiedliche Charaktere, jeder mit Ecken und Kanten, machen das Ganze interessant. 

    Die Schreibweise ist flüssig, bildhaft mit einer guten Portion Humor und Lokalkolorit. Auch die Örtlichkeiten kann man sich gut vorstellen. Genauso wie die Charaktere. Sowohl die Haupt- als auch Nebenfiguren sind wichtig für die Handlung. Genauso wie die sympathischen als auch unsympathische Akteure. 

    Eigentlich ein gemütlicher Ort, ein Volksfest und dann ein Toter. Es war ein natürlicher Tod, oder? 

    Das Buch besteht aus zwei Handlungssträngen. Haben sie miteinander zu tun, und wenn ja, was?

    Schmunzeln musste ich bei den Anfangsbuchstaben des Nordlichts. 

    Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Es ist ein durchaus gelungener Regionalkrimi mit zwei "markanten" Hauptfiguren. 


  12. Cover des Buches Fixhalleluja & Sacklzement (ISBN: 9783384031204)
    Philipp Nadler

    Fixhalleluja & Sacklzement

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Melanie95

    Bereits der erste Krimi von Philipp Nadler hat mich überzeugt.

    Aus diesem Grund war für mich klar, dass ich mir auch den zweiten Krimi anschaffen werde.

    Und ich muss sagen: Niemals hätte ich gedacht, dass dieser das erste Buch übertrifft.

    Das Buch ist erneut ausführlich und detailverliebt geschrieben.

    Die Leidenschaft des Autors für Krimis deutlich zu spüren.

    Zusätzlich schafft der Autor es, die Spannung durchgehend aufrecht zu erhalten.

    Nicht nur der Hauptkommissar rätselt, auch man selbst fiebert mit und überlegt, wer denn der Täter sein könnte.

    Auch das dialektale Spiel zwischen Franken und Oberbayern, welches ich schon in Band 1 absolut amüsant fand, findet hier wieder Einklang ins Buch und macht die Krimis von Philipp Nadler aus.

    Absolute Kaufempfehlung!!!


  13. Cover des Buches Feuertaufe. Lorenz Lovis ermittelt (ISBN: 9783710402142)
    Heidi Troi

    Feuertaufe. Lorenz Lovis ermittelt

    (49)
    Aktuelle Rezension von: Rainer58

    Lorenz Lovis ist ein nicht besonders motivierter Polizist der italienischen Polizei in Brixen und liegt in einem Dauerstreit mit seinem Chef. Als sein Onkel stirbt und er deswegen ein paar Tage nicht zum Dienst erscheint, wird er von ihm böse gerügt. Spontan kündigt Lovis seine Stelle als Polizist, hat er doch den Hof seines Onkels geerbt. Doch diese Entscheidung war nicht gut durchdacht, hat er doch weder eine Ahnung von der Arbeit auf dem Messmerhof, noch dass dieser auch noch hoch verschuldet ist. So beschließt Lovis, nebenbei als Privatdetektiv zu ermitteln. Bald hat er seine ersten Aufträge, doch die sind eher langweil. Aber plötzlich gerät er in einen Mordfall… als Hauptverdächtiger…

    Lorenz Lovis ist ein sympathischer Chaot, nicht immer alltagstauglich, aber mit einem ausgeprägten Spürsinn. Die Autorin Heidi Troi lässt uns mit dieser Figur viel von der schönen Umgebung in und um Brixen kennenlernen, zudem bekommt man einiges mit von den Problemen, mit denen die Bauern der Region zu kämpfen haben. Aber der Roman wirft auch Schlaglichter auf andere Dinge wie gigantische Hotelprojekte mit einhergehenden Umweltproblemen im Großen sowie die Bedürfnisse der Heranwachsenden im Kleinen.

    Die Beschreibung von Land, Leuten und Essen macht wieder Lust auf einen Aufenthalt in dieser schönen Region mit ihren sympathischen Menschen.

  14. Cover des Buches Guglhupfgeschwader (ISBN: 9783742425645)
    Rita Falk

    Guglhupfgeschwader

    (76)
    Aktuelle Rezension von: mysticcat

    Mit Guglhupfgeschwader, dem zehnten Band der Eberhofer-Reihe, hat Rita Falk wieder einmal abgeliefert – und zwar auf ganzer Linie. Wer die Mischung aus bairischem Charme, skurrilem Humor und überraschend raffiniertem Kriminalfall liebt, kommt hier voll und ganz auf seine Kosten. Ich jedenfalls habe es wieder in vollen Zügen genossen!

    Besonders hervorheben möchte ich auch diesmal die konstant großartige Sprecherleistung von Christian Tramitz – ja, die Schreibweise ist korrekt. Seine Stimme verleiht den Figuren so viel Leben, Witz und Charakter, dass man beim Hören fast vergisst, dass es sich „nur“ um ein Hörbuch handelt. Tramitz ist Franz Eberhofer – mit jeder Betonung, jedem Seufzer und jedem grantigen Kommentar trifft er genau den richtigen Ton. Ohne ihn wäre das Hörerlebnis nur halb so gut.

    Was Guglhupfgeschwader besonders macht: Es ist nicht einfach „nur“ ein weiterer Fall – es ist der zehnte Band der Reihe und bringt damit eine gewisse Feierlichkeit mit sich. Der Eberhofer wird sogar ausgezeichnet – und das mit all den liebevollen Eigenheiten, die ihn so sympathisch machen. Gleichzeitig bleibt Rita Falk ihrer Linie treu und lässt uns weiterhin am Leben in Niederkaltenkirchen teilhaben. Die Entwicklungen im Familien- und Freundeskreis sind genauso spannend wie der eigentliche Kriminalfall.

    Meine Lieblingsfigur bleibt und bleibt die Oma – ihr trockener Humor, ihr legendärer Guglhupf und ihre bodenständige Art sind einfach unschlagbar. Ich hoffe sehr, dass sie uns noch in vielen weiteren Bänden erhalten bleibt. Sie ist das Herzstück der Reihe.

    Natürlich gilt auch hier: Wer neu einsteigt, sollte unbedingt mit Band eins beginnen – die Charaktere entfalten ihren vollen Charme erst, wenn man sie wachsen sieht. Für alle, die die Serie schon kennen und lieben, ist Guglhupfgeschwader ein würdiges Jubiläum und ein echtes Schmankerl.

    Fazit: Ein Krimi, der mehr ist als ein Krimi – mit Herz, Humor und Heimatgefühl. Dank Rita Falks pointierter Erzählweise und Christian Tramitz’ brillanter Lesung wird auch dieser Band zum echten Highlight. Absolute Hörempfehlung!

  15. Cover des Buches Mörderisches Emsland (ISBN: 9783839220603)
  16. Cover des Buches Teufelstritt (ISBN: 9783442484157)
    Ursula Hahnenberg

    Teufelstritt

    (46)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Ich liebe gute Krimis, die eher ruhigen wie auch die temporeichen. Ganz egal, sie müssen mich nur fesseln können. Das hat dieser Krimi geschafft. 

    Es ist ein eher ungewöhnlicher Krimi. Es geht um eine junge Försterin, die unter Mordverdacht gerät und schnell von der Dorfgemeinschaft ausgegrenzt wird. Niemand scheint an ihre Unschuld zu glauben, auch die Polizei nicht. So beschließt sie, sich selbst auf die Suche nach dem Täter zu machen. 

    So deckt sie nach und nach auch ein Stück ihrer eigenen Vergangenheit auf und kommt auch dem Täter näher. 

    Spannend zu lesen mit guten Wendungen und Entwicklungen in der Geschichte. Zwischendurch gibt es immer wieder ein paar kurze Tagebucheinträge, bei denen der Leser zunächst nicht weiß, wer sie geschrieben hat. Diese Tagebuchreinträge sind sehr beklemmend... 

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Zum Ende hin wird alles aufgelöst, es bleibt nichts offen, ist gut durchdacht und sehr unterhaltsam. 

  17. Cover des Buches Eingekesselt. (ISBN: 9783347655249)
    Philipp Nadler

    Eingekesselt.

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Melanie95

    Als begeisterter Krimileser bin ich auf das Buch „Eingekesselt.“ aufmerksam geworden, welches durch seinen Einband sehr ansprechend auf mich wirkte. Der positive Eindruck bestätigte sich auch beim Lesen des Buches. Es war fesselnd und mit viel Liebe zum Detail geschrieben, weshalb man das Gefühl hatte live dabei zu sein. Auch die dialektischen Spitzen zwischen Franken und Bayern haben den Krimi unterhaltsam gemacht und mich oft zum Schmunzeln gebracht.

    Ich habe das Buch innerhalb von 2 Tagen gelesen. Ich konnte es einfach nicht zur Seite legen.

    Toller Krimi! Ich freue mich auf eine hoffentlich baldige Fortsetzung.


  18. Cover des Buches Kreizkruzefix (ISBN: 9783710402364)
    Monika Pfundmeier

    Kreizkruzefix

    (46)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Mit diesem Krimi entführt uns Monika Pfundmeier in das durch seine Passionsspiele landauf und landab bekannte Oberammergau. Dieser Ort ist traditionsbewusst und konservativ. Neuerungen mag man so sogar nicht. Das muss auch Theres Hack, Jägerin aus Leidenschaft, erleben, die vor Kurzem die Metzgerei ihres Vaters übernommen hat und statt der traditionellen Würste auf Wildfleisch aus den heimischen Wäldern setzt.  

    Als sie die Leichen des grausam ermordeten Ehepaars Sophie und Franz Thaller entdeckt, gerät sie vorerst einmal unter Verdacht, denn sie kann ja mit Jagdmesser und Flinte recht gut umgehen. Doch die beiden Ermittler Anton Sollinger und Toni Baurieder finden Theres sympathisch und verfolgen diese Spur nicht so genau. Im Gegenteil, sie besprechen ihre Ermittlungen bei einem Glas Wein in aller Öffentlichkeit und beziehen Theres, die auf eigene Faust recherchiert ein.  

    Kann es sein, dass sich die Thallers mit ihrer Destillerie, in der sie Gin mit dem klingenden Namen „KöniGIN“ brennen, die althergebrachte Tradition des Schnapsbrennens radikal modernisiert haben, zahlreiche Feinde gemacht haben? Oder gibt es noch ein anderes Mordmotiv?  

    Und welche Rolle spielen die Hamburger Influencerin Alessia, die Schauspielerin Marie und der Regisseur Chris?  

    „Du willst nicht, das man sieht, wie du wirklich bist - schon klar. Vielleicht ahnen sie es. Aber ihre Scheuklappen sind ihnen lieber.“ (S.293) 

    Recht bald wird Theres klar, wer mit alten Traditionen bricht und sich ständig in Dinge einmischt, die sie nichts angehen, gerät selbst in Gefahr. 

    Meine Meinung: 

    Dies ist der erste Krimi, den die Autorin, eine bekannte und mit Auszeichnungen bedachte Selfpublisherin, in einem Verlag herausbringt. 

    Leider hat mich der Krimi nicht wirklich überzeugt. Das liegt zum einen an den Charakteren - allen voran an Theres Hackl, die laut und rüpelhaft daherkommt, und nicht nur die Dorfbewohner, sondern auch die Leser vor den Kopf stößt. Die beiden Ermittler verhalten sich unprofessionell. Sowohl die Schauspielerin als auch die Influencerin wirken abgehoben und passen sogar nicht in das traditionelle Oberammergau. 

    Zum anderen ist es der Schreibstil bzw. die Sprache, die mich nicht angesprochen haben. Vermutlich sollte so der krasse Gegensatz zwischen Tradition und Moderne symbolisieret werden. Dieser Unterschied hätte subtiler und dezenter dargestellt werden können. Theres flucht ununterbrochen „Kreizkruzefix“. 

    Von überall ein wenig zu viel, doch von echter Spannung zu wenig.  

    Fazit: 

    Leider hat mich dieser Krimi sogar nicht überzeugt, daher gibt es nur 2 Sterne.

     

  19. Cover des Buches Aiwanger - Du Trottel heast (ISBN: 9783954528004)
    Martin Ehrensberger

    Aiwanger - Du Trottel heast

    (6)
    Aktuelle Rezension von: brenda_wolf



    Hier kommt nun der zweite Band um Kommissar Hubert Aiwanger und seiner norddeutschen Kollegin FKK, sprich Frida Karlson-Konrad und der ist nichts für schwache Nerven.

    Diesmal wird es nämlich persönlich für Aiwanger. Der Mörder richtet seine Botschaft direkt an den Kommissar. Aber noch sitzt Hubert gemütlich mit seinen Spezln Gatzmeier, Waldmann und Kaiser im Wirtshaus zum Weihnachtsumtrunk, als ihn ein brisanter Anruf erreicht: Ein grausiger Fund in der Stockmühle am Schwarzen Laber. Ein abgetrennter Kopf, dekoriert wie eine Brotzeit. In der Mundhöhle des Toten findet sich ein Zettel auf dem steht: ‚Du Trottel, heast! Das ist erst der Anfang. Dein Spiel beginnt jetzt!‘ Alles deutet daraufhin, dass der Täter aus der Mittelalterszene kommt, oder sich wenigsten in dieser Szene auskennen muss.

    Aiwanger nimmt dieser Fall extrem stark mit. Er zermartert sich das Hirn, wo und wann er sich beruflich oder privat einen tödlichen Feind gemacht haben könnte, kommt jedoch zu keinem Ergebnis. Der Fall wirft immer mehr Fragen auf. Welche Bedeutung haben eigentlich die Texte der österreichische Musikgruppe EAV für den Täter und in wie fern sollen sie Hinweise setzen? Und dann geschieht der zweite Mord.

    Ehrensberger schreibt auch diesmal klar und temporeich. Die regionale Färbung kommt gut durch. Die Figuren sind lebensecht beschrieben. Man hat sie deutlich vor Augen. Herrlich auch die ausgefallenen Nachnamen: Gatzmeister, Hundsdorfer, Unverdorben, Hopfendobler, Igelhaut und die Brüder Bratfisch. Originell auch die Dialoge. Aber leider habe ich den Humor vermisst, bzw. er wurde mir durch die grausige Handlung im Keim erstickt. Ich hätte gerne mal auch herzhaft gelacht. Insgesamt ist dieser Krimi ziemlich düster. Ich hatte zeitweise regelrecht Herzklopfen. Aber das ist natürlich Geschmackssache. Weniger zartbesaitete Gemüter kommen damit prima klar.

     Für den nächsten Teil wünsche ich mir jedenfalls wieder mehr Leichtigkeit und einige herzhafte Lacher. Trotzdem von mir die volle Punktzahl.

     

  20. Cover des Buches Nicht vom Brot allein (ISBN: 9783869131115)
    Sigrun Arenz

    Nicht vom Brot allein

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Gartenfee-Berlin

    Dieser mittlerweile dritte Fall von Seiler & Schatz hat für meine Begriffe am Anfang und auch zwischendrin immer mal wieder Längen, wo ich teilweise Seiten quer gelesen habe. Vielleicht liegt's ja an mir...

    Wie so oft habe ich die ersten beiden Teile schon vor ein paar Jahren gelesen, so dass ich mich kaum noch an die Ermittler geschweige denn an die vorherigen Fälle erinnern konnte. Darauf wurde hin und wieder Bezug genommen, war aber nicht weiter schlimm.

    Wie schon geschrieben beginnt das Buch etwas langatmig, bis "endlich" etwas passiert. Die Kommissare ermitteln in einem Tötungsdelikt und nebenbei noch in einem Lebensmittelskandal, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Nach einigem Hin und Her scheint der Fall gelöst, aber es sind noch ein paar Seiten zu lesen. Will heißen, der Fall endet anders, als man anfangs denkt.

    Sollte es jemals einen vierten Teil geben, werde ich ihn bestimmt lesen.

  21. Cover des Buches Weißbier im Blut (ISBN: 9783784481371)
    Jörg Graser

    Weißbier im Blut

    (13)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Bei mir war das damals eher "Blut im Weißbier", aber das gehört nicht hierher: Ein Lokalkrimi um einen trinkfesten niederbayerischen Kommissar namens Kreuzeder, gespickt mit schwarzem und bayerischem Humor. Am Holznerhof ist jemand vom Mähdrescher überrollt worden, und von der Aktentasche des Pechvogels ist auch nichts übriggeblieben. Zu allem Überffluß scheint der Holznerbauer auch noch die Polizei und die öffentlichen Behörden zu bedrohen, dabei ist das nur die bayerische Ausdrucksweise. Bisweilen versteigt sich der gute Kommissar zu theologischen Sinndebatten mit dem Oberkirchner Dorfpfarrer und zur Infragestellung des strafrechtlichen Schuldprinzips entsprechenden Bibelstellen, die von Vergebung künden (unerwartet tiefgründig für eine Krimikomödie), aber am Ende wird alles gut und wer viel trinkt, behält am Ende die Oberhand. Ein makaber-morbider Krimi, mit durchaus ersthaften und schweren Momenten. 

  22. Cover des Buches Prost, auf die Erben (ISBN: 9782496704235)
    Friedrich Kalpenstein

    Prost, auf die Erben

    (83)
    Aktuelle Rezension von: wunder_herzen

    Mein zweites Buch aus der „Kommissar-Tischler-Reihe“ und erneut eine Mordsgaudi.

    Ich mag diese herrlich verschobene Art der Urbayern, die @kalpenstein so wunderbar in seine Provinzkrimis einfließen lässt. Die Menschen, die Szenerie, hier passt alles ganz wunderbar zusammen. Und auch das Mitermitteln hat mich wieder gepackt und mich beim Lesen meine eigenen Schlüsse zum Geschehen ziehen lassen.

  23. Cover des Buches Großkopfert (ISBN: 9783384376909)
    Philipp Nadler

    Großkopfert

    (3)
    Aktuelle Rezension von: MariaVeit

    "Großkopfert" von Philipp Nadler hat mich vor allem wegen seiner regionalen Ansiedlung im Altmühltal angesprochen – dieser Bezug ist für mich auch der Punkt, den ich am meisten schätzen konnte. Man merkt, dass dem Autor die Region vertraut ist, was stellenweise eine eigene Atmosphäre schafft.

    Stilistisch konnte mich der Roman jedoch nicht wirklich abholen. Die Zeichnung des Protagonisten sowie einiger weiterer Figuren blieb für mich eher oberflächlich und klischeehaft. Auch die Einbindung des Dialekts empfand ich als nicht ganz stimmig, wodurch der Lesefluss für mich öfter ins Stocken geraten ist. Insgesamt wirkte die Tonalität des Romans auf mich recht bemüht und wenig natürlich.

    Persönlich hat mich das Buch nicht voll überzeugt, auch wenn ich die Idee und den Bezug zur Region grundsätzlich schätze.

  24. Cover des Buches Das ist mein Blut (ISBN: 9783869133072)

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