Bücher mit dem Tag "heimkehr"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "heimkehr" gekennzeichnet haben.

74 Bücher

  1. Cover des Buches Friedhof der Kuscheltiere (ISBN: 9783453274365)
    Stephen King

    Friedhof der Kuscheltiere

    (2.009)
    Aktuelle Rezension von: Keyofbooks

    Habe das Buch schon Mal als Jugendliche gelesen, das war also ein schöner ReRead. Hat mich daran erinnert, warum ich Stephen King's Werke schon immer faszinierend fand. Die Story zieht sich langsam, man bekommt sehr viel von dem gewöhnlichen amerikanischen Leben der '80- er Jahren mit. Lediglich gegen das Ende fängt das gruselige erst an und steigert sich rasant in die Höhe. Zwar weiß man schon worauf es hinausläuft, trotzdem ist die Spannung gut gehalten. Passt am besten in die Zeit vor Haloween.

  2. Cover des Buches Die Wolke (ISBN: 9783473544011)
    Gudrun Pausewang

    Die Wolke

    (954)
    Aktuelle Rezension von: Perse
    • Details:

    Ausgabe: Taschenbuch 

    Erscheinungsjahr: 1987

    Altersempfehlung: ab 12 Jahren

    Verlag: Ravensburger 

    Genre: Jugendliteratur

    Seitenanzahl: 223

    • Inhalt:

    Was niemand wahrhaben wollte, passiert: Deutschland erlebt einen atomaren Unfall. Die 14 Jährige Janna-Berta verliert ihre Familie und ist auf sich allein gestellt.

    • Wie das Buch zu mir gefunden hat:

    Das Buch hat mich über ein Verschenke - Regal gefunden. Ich habe damals den Film im Schulunterricht gesehen und wollte schon immer das Buch dazu gelesen haben, jetzt habe ich es endlich getan...

    • Meinung:

    Das Thema dieses Buches ist nicht ohne. Gudrun Pausewang erzählt klar, hart und authentisch. Ich finde, dass einen beim Lesen der harte Realismus dieser Welt trifft. Es ist nicht alles "Friede, Freude, Eierkuchen" in der Welt, in dieser Gesellschaft und Politik.

    • Fazit:

    Zu Recht den Jugendliteraturpreis 1988 gewonnen. Dieses Werk gehört für mich zur Pflichtlektüre!

    • Empfehlung:

    Für alle, die qualitativ hochwertige Jugendliteratur suchen und/oder Fans von Gudrun Pausewang sind.

    Eine Kauf- und Leseempfehlung von mir!

    • Tipp:

    Schaut euch den gleichnamigen Film von 2006 an.

    • Lieblingszitate:

    "Kein Ton von den Herren, die so gerne reden."

    Prolog - Seite 7

    "Versagen ist menschlich. Mit Versagen nicht zu rechnen, ist verantwortungslos und unmenschlich.''

    Prolog - Seite 9

    "»Ruhe ist die erste Bürgerpflicht.«"

    Kapitel 1 - Seite 23

    "»Handeln Sie mit Verantwortungssinn!«"

    Kapitel 2 - Seite 33

    "Das also würde der neue Unterschied zwischen Arm und Reich sein."

    Kapitel 8 - Seite 127

    "»Die Leute fangen schon wieder an zu vergessen«,..."

    Kapitel 10 - Seite 153

    "»Menschen sind zu allem fähig«,..."

    Kapitel 10 - Seite 154

  3. Cover des Buches Die Odyssee (ISBN: 9783458645733)
    Homer

    Die Odyssee

    (161)
    Aktuelle Rezension von: Linda19_7

    Nach dem Trojanischen Krieg macht sich Odysseus auf den Heimweg nach Ithaka zu seiner Frau Penelope. Doch die Götter sind ihm nicht gnädig gestimmt und machen seine Seereise zu einem Höllentrip der über 20 Jahre andauert. 

    Nachdem die Ilias eine echte Qual für mich war, hatte ich echt Angst mich der Odyssee zu stellen. Erstaunlicher weiße fand ich die Odyssee deutlich angenehmer zu lesen. 

    Der Schreibstil ist in altertümlicher Sprache und Versform gehalten. Das macht es einem nicht immer leicht den Sinn aufs erste Mal lesen zu verstehen. Mit etwas Geduld und Übung kommt man da aber mit der Zeit gut rein. Auch, weil wie im Märchenstil oft mit Wiederholungen gearbeitet wird. Was mir auch gut gefallen hat ist die Chronologie in der Erzählt wird. Ein paar Kürzungen gerade zum Ende hin hätten aber sicher auch nicht geschadet.

    Die Geschichte an sich fand ich auch echt spannend. Jeder weiß ja so grob worum es geht, genaueres weiß aber kaum jemand, weshalb ich Spaß hatte diese Wissenslückeaufzuarbeiten.

    Nochmal lesen werde ich das Buch sicher nicht. Dafür nimmt es mir einfach zu viel Zeit in Anspruch. Trotzdem habe ich es nicht bereut und hatte mit etwas Geduld Spaß an der Sache.

  4. Cover des Buches Die Töchter der Tuchvilla (ISBN: 9783734110184)
    Anne Jacobs

    Die Töchter der Tuchvilla

    (271)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Marie hat ihren Paul geheiratet und auch Pauls Schwestern Kitty und Elisabeth sind glückliche Ehefrauen. Aber dann bricht der 1. Weltkrieg aus und nicht nur, dass die Männer an die Front müssen, auch daheim wird das Leben immer schwieriger. Die Lebensmittel sind knapp, die Fabrik steht still, die Tuchvilla selbst wird zum Lazarett und jeden Tag wächst die Angst vor schlechten Nachrichten. 

    Im 2. Teil der Reihe begleitet der Leser unterschiedliche Charaktere mit den verschiedensten Lebensgeschichten. Er erlebt nicht nur das Leben in der Tuchvilla, sondern auch das der Familienmitglieder drumherum. Auch einige Angestellte rücken stärker in den Fokus. Dadurch bleibt es abwechslungsreich und man bekommt einen besseren Blick auf das gesamte Geschehen. Der Schreibstil ist leicht und flüssig, es wird nie zäh oder langatmig. Nicht jede Storyline ist gleich spannend und manchmal möchte man gerne zu bestimmten Themen schneller zurückkehren, aber man möchte auch keinen Handlungsstrang missen. Marie selbst gerät als Protagonistin leider ein kleines bisschen mehr in den Hintergrund und hätte gerne etwas mehr Raum im Buch haben dürfen. Ihre Liebesgeschichte kann der Leser hauptsächlich in Briefform mitverfolgen, durch den regen Briefverkehr den sie mit ihrem Mann Paul während seiner Zeit an der Front unterhält. Eine gut gestaltete Abwechslung im Buch.

    Mein Fazit: Mir hat der 2. Teil der Reihe fast besser als Teil 1 gefallen, da es nicht mehr ganz so realitätsfern zugeht und das Buch trotz seiner Länge sehr abwechslungsreich gestaltet ist. Die Vielzahl der unterschiedlichen Erzählstränge macht das Buch um ein Vielfaches interessanter. Nun freue ich mich definitiv auf Teil 3.

  5. Cover des Buches DIE WAHRHEIT (ISBN: 9783442716906)
    Melanie Raabe

    DIE WAHRHEIT

    (420)
    Aktuelle Rezension von: KarenAydin

    Worum geht es?

    Philipp Petersen verschwindet auf einer Geschäftsreise in Südamerika spurlos. Nach sieben Jahren erhält seine Frau Sarah eine Nachricht. Philipp ist am Leben und auf dem Weg nach Hamburg. Mit ihrem gemeinsamen Sohn Leon wartet sie am Flughafen auf die Rückkehr des Ehemanns und Vaters. Doch der Mann ist ein Fremder. Wer ist er? Und warum reagieren alle so, als wäre es Philipp? Sie gehen nach Hause und die Situation wird immer bedrohlicher.

     

    Kritik

    Die Ausgangssituation ist spannend. Was würde man in einem solchen Fall machen? Zur Polizei gehen? Was soll die tun? Was, wenn es keine gemeinsamen Freunde gibt, die man sieben Jahre zuvor hatte? Wer kann einem helfen?

    Trotz dieser sehr guten Idee hat mir dieser Roman bislang am wenigsten gefallen. Dies liegt zum einen an dem Stil, den ich als etwas anders empfunden habe als in den anderen Romanen von Raabe, die ich bislang gelesen habe. In der Werbung stand „atemlose Spannung“. Atemlos war für mich die Prosa. Knappe, kurze Sätze, viele Ellipsen, was einen stakkatoartigen Effekt erzielt. Das kann man machen, in den Situationen, in denen es dramatisch wird und die Ich-Erzählerin die Kontrolle über die Situation verliert. Hier war es mir eindeutig zuviel und ich hatte manchmal eher das Gefühl, dass die Autorin die Kontrolle über die Erzählung verloren hat, sich zu sehr hat von dem Verlangen tragen lassen, hübsche und ungewöhnliche Sprachbilder zu erzielen. Viele Sätze hintereinander, die gleich beginnen und gleich aufgebaut sind, die ein bisschen an meinen Nerven gezerrt haben, Bilder und Überlegungen, die für mich nicht so gut funktioniert haben.

    „ob es das gibt, die Liebe? Ich frage mich, wo sie hingeht, wenn wir aufhören zu lieben, verpufft sie in der Kälte des Weltalls, sickert sie in unsere Zellen und verändert unser Erbgut?“

    Auch ist die Auflösung für mich eher unbefriedigend gewesen, das ist aber nun sehr subjektiv, grundsätzlich ist schon alles sehr stimmig und von Beginn an vorbereitet.

    Die beiden zentralen Charaktere, Sarah und der Fremde sind befremdlich, aber schon ungewöhnlich und stimmig gezeichnet. Sie neigt zu impulsiven, unüberlegten Aktionen, die überhaupt keinen Sinn machen, aber so ist das nunmal, man macht halt immer mal etwas, was blödsinnig ist; er ist seltsam, ein bisschen grausam und sein Verhalten ist erst logisch nachvollziehbar, wenn man bis zum Ende durchgehalten hat.

    Also, alles in allem ist es schon ein solider Psychothriller, der nicht langweilig ist, für mich aber kein Vergleich zu „Schatten“ oder „Falle“.

     

     

     

  6. Cover des Buches Die kleine Sommerküche am Meer (ISBN: 9783492313230)
    Jenny Colgan

    Die kleine Sommerküche am Meer

    (167)
    Aktuelle Rezension von: Iloenchen

    Die kleine Sommerküche am Meer handelt von Flora, die beruflich auf ihre Heimatinsel in Schottland zurückkehren muss. Dabei war sie seit der Beerdigung ihrer Mutter nicht mehr dort gewesen und dachte, sie hätte das Leben dort hinter sich gelassen.

    Der Schreibstil von Jenny Colgan ist etwas flapsig und ungewohnt, aber sobald man sich eingelesen hat, stellt man fest, dass er perfekt zum Buch passt. Mir haben besonders die tollen Beschreibungen von der schottischen Insel gefallen. Wie nebenbei habe ich von der ungewöhnlichen Landschaft und den lokalen Bräuchen und Traditionen erfahren.

    Und bei Flora Kochversuchen habe ich gleich Hunger bekommen, so gut waren die beschrieben.

    Die Hauptfiguren des Buches sind realistisch dargestellt und ich konnte oft gut nachvollziehen, wie Flora sich fühlt. Besonders gut haben mir die vielen Nebengeschichten gefallen, die das Buch noch spannender machen. Es handelt sich bei dem Buch zwar um eine Liebesgeschichte, diese spielt sich aber oft im Hintergrund ab. Im Vordergrund steht Floras Beziehung zu ihrer Herkunft und ihrer Vergangenheit, und die Frage, wie sich diese mit ihrer Gegenwart und Zukunft vereinbaren lassen.

    Eine klare Leseempfehlung für alle, die eine leichte Lektüre wünschen.

  7. Cover des Buches Licht in tiefer Nacht (ISBN: 9783453428058)
    Nora Roberts

    Licht in tiefer Nacht

    (56)
    Aktuelle Rezension von: jeanne1302

    Ich "las" das Buch als Hörbuch.

    Am Anfang tat ich mich schwer, in die Geschichte reinzukommen, das änderte sich, als ich die Entführung von Alice hörte. Ein völlig gestörter Mann überwältigte sie, als sie als junges Mädchen auf dem Heimweg war, nahm sie mit dem Pikup zu sich in die Wohnung, sperrte sie mit einer Fußfessel in einen Keller und verging sich an ihr. 

    Es wechseln Sequenzen aus der Bodin Ranch - was zur Zeit vor sich geht - mit Sequenzen aus früheren Zeiten, wo Alice entführt wurde, bis ihr die Flucht gelang und sie völlig traumatisierte und ihrem Entführer hörig in einem Krankenhaus landet, wo ihr früherer Freund sie nach langen Jahren an einem Muttermal erkannte und die Familie informiert, die seit über 25 Jahren keine Ahnung hat, ob die Tochter, Enkelin, Schwester noch lebt.

    Geschockt von der Erkenntnis, das da eine Frau sitzt, die nicht mal mehr weiß, wie sie wirklich heißt, entscheidet sich die Familie trotz allem, die nun mittlerweile über 40 Jahre alte Frau zu sich nach Hause zu nehmen.

    Mit der Zeit taut Alice immer mehr auf, mit Hilfe von Therapeuten und lieben Menschen kommt sie in winzig kleinen schritten wieder zu sich selbst. Aber die Angst ist noch latent da, denn der Täter, der Entführer und Vergewaltiger ist nach wie vor auf freiem Fuß und mittlerweile gibt es Morde an zwei Mädchen, die - wie der Hörer/Leser erfährt - in direktem Zusammenhang mit der damaligen Entführung stehen. 

    Mehr möchte ich dazu nicht sagen, sonst würde ich ja Spoilern.

    Dies ist eine Geschichte gewesen, die mich zutiefst berührt hat. Sehr einfühlsam wird hier das Thema Trauma behandelt, wenngleich ich ehrlich gesagt denke, dass sich innerhalb dieser kurzen Zeit, die Alice wieder bei der Familie ist, eine dermaßen massive und langandauernde Traumatisierung kaum zu behandeln und aufzuarbeiten ist. 

    Ich war zuweilen schon sehr schockiert. Zwischendurch habe ich mich tatsächlich gefragt, warum ich mir das antue, das anzuhören. Es hielt mich einfach gefesselt - zumal ich dann auch wissen wollte, wer dieses beschissene Arschloch ist, der eine Frau so scheiße behandelt. Sorry, da fallen mir leider keine besser klingende Wörter dazu ein.

    Ein gutes Buch für alle Menschen, die wissen wollen, was männliche Gewalt mit einer Frau macht oder vielleicht selbst ein Trauma wegen häuslicher Gewalt verarbeiten muss. Hier kann man sich so richtig triggern lassen, bzw. die eigenen Erlebnisse noch einmal betrauern und dadurch heilen.

  8. Cover des Buches Flavia de Luce 8 - Mord ist nicht das letzte Wort (ISBN: 9783734100796)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 8 - Mord ist nicht das letzte Wort

    (113)
    Aktuelle Rezension von: ClaudiaNeudoerfer

    Flavia ist zurück aus Kanada. Leider wird sie von Ihrer Familie nicht sonderlich gut empfangen. Ihr Vater liegt im Krankenhaus und ist schwer erkrankt, sie darf nicht zu ihm. Der Fall den Flavia diesmal lösen soll ist etwas verworren. Es fiel mir schwer alles mitzuverfolgen. Flavia hat ihr Feuer noch nicht wieder zurück und kann nicht so richtig überzeugen.

  9. Cover des Buches Das Glück an Regentagen (ISBN: 9783499274039)
    Marissa Stapley

    Das Glück an Regentagen

    (217)
    Aktuelle Rezension von: blue-jen

    Tausend Inseln unter einem Himmel voller Tropfen. Das ist Maes Heimat, ein kleiner Ort am St. Lorenz Strom. Hier in Alexandria Bay hat Mae nicht nur als Kind ihre Eltern verloren, sondern auch ihre erste große Liebe Gabe. Eines Tages war er einfach verschwunden. Und so ist auch sie gegangen.

    Zehn Jahre später: Mae kehrt zurück nach Alexandria Bay, in das Inn ihrer Großeltern, um sich von einer schlimmen Trennung zu erholen. Aber ihre Großeltern haben sich verändert. Geheimnisse werden gelüftet, die ein neues Licht auf Gabes Verschwinden werfen. Lässt sich die Vergangenheit zurückerobern, und damit die Chance auf das Glück? 

    Das Buch liegt schon einige Zeit auf meinem SUB, im Rahmen des SUB-Abbaus sollte ich es endlich lesen. Ursprünglich hat es mich angesprochen, da es zum Teil in Kanada spielt und ich ein großer Kanada- Fan bin. Leider spielt die schöne Landchaft nur eine kleine Rolle und wird nicht sonderlich beschrieben.

    Es gibt einige Protagonisten im Buch und alle haben irgendwelche Geheinmisse, die während der Geschichte ans Licht kommen, an einigen Stellen ist es mir etwas zu viel, etwas weniger hätte auch gereicht. Auch wurde die Aufdeckung oft relativ schnell abgehandelt und alles war wieder Friede, Freude, Eierkuchen. Etwas unrealistich, etwas mehr könnte man sich mit dem Thema dann schon auseinander setzen. Auch war es mir nicht recht schüssig, weshalb so viele sterben mussten. Ebenso die Abzweigung zur anderen Großmutter war für mich etwas überflüssig.

    Eigentlich war der Schreibstil recht flüssig und gut, jedoch wurden die Kapitel immer aus Sichtweise einer anderen Person geschrieben, was mich manchmal aus dem Lesefluss brachte.

    Ein nettes Buch für zwischendurch, welches mich aber nicht richtig überzeugen konnte

  10. Cover des Buches Sommerzauber wider Willen (ISBN: 9783956491771)
    Sarah Morgan

    Sommerzauber wider Willen

    (163)
    Aktuelle Rezension von: LauraDieBlume98

    War in Ordnung aber den ersten Band fand ich besser

  11. Cover des Buches Ein Leuchten im Sturm (ISBN: 9783453359475)
    Nora Roberts

    Ein Leuchten im Sturm

    (78)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Das war wieder ein typischer und dicker Nora Roberts Schmöker. Mit ein wenig Spannung, mit viel Romantik und einem Ende welches überraschen sollte, für mich aber schon ab den ersten Seiten vorauszusehen war. Der Roman ist auch wieder im typischen Stil der Autorin geschrieben, schnell, einfach, locker, flockig fliegt man durch die Seiten. An einigen Stellen war mir das Geplänkel zwischen den beiden Hauptpersonen Shelby und Griff zu rosarot und zu wiederholend. Ja, nachdem einige Male erzählt wurde, was Shelby mit ihrem Ehemann Richard erlebt hat, wurde mir das wieder und wieder und wieder unter die Nase gerieben, nach dem Motto: Das es nun auch der letzte Mensch verstanden haben muss. Ansonsten waren alle Personen sehr bildlich dargestellt und auch die Naturbeschreibungen nehmen einen größeren Teil ein. Kurzum: viel heile Welt, alles passiert gerade so das es in das Bild der Geschichte passt, "zufällig" findet man einen Job obwohl es eigentlich gar keinen gibt, man findet den Mann seiner Träume und der findet einen auch gerade noch super toll. Shelby ist einfach eine Teufelsfrau die alles kann, die jeder liebt, die sexy ist, die singen kann, die ihre Tochter allein erzieht, die Millionen von Schulden ihres toen Ehemannes abträgt und und und. Ich frage mich, was diese Frau nicht kann? Aus jeder negativen Erfahrung oder jeder noch so dunklen Situation wird das postive herausgezogen und immer wieder geht jeden Morgen die Sonne auf. Wenn es doch nur im wahren Leben auch so wäre, das war mir eindeutig zuviel des Guten oftmals.

  12. Cover des Buches Das Inferno (ISBN: 9783453675827)
    Richard Laymon

    Das Inferno

    (104)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf das Geschehen ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Laymon - man liebt ihn, oder man hasst ihn....!  Dieses Buch ist mal wieder typisch dafür. Wie schon in der Überschrift bemerkt gibt Isa kaum eine Grausamkeit, die der Autor auslässt. Dazu kommen die vielen sexuellen Anspielungen - da wippen haufenweise die Brüste vor den sabbernden Augen der Figuren. Es gibt viele verschiedene Handlungsstränge, die erst zum Finale hin zusammenlaufen. Logik sucht man hier vergebens - aber wer will schon Logik, wenn man einen Laymon liest.

    Das Buch hat mir wieder sehr gut gefallen. Aber nach zwei Büchern des Autors in Folge ist jetzt erstmal eine längere Pause angesagt. Von dem Trip muss man dann erstmal wieder runterkommen.....!

  13. Cover des Buches Die 100 - Heimkehr (ISBN: 9783453270718)
    Kass Morgan

    Die 100 - Heimkehr

    (260)
    Aktuelle Rezension von: mimgi

    Ich werde Kritik äußern, muss aber auf mein Bauchgefühl hören und diesem Teil 5 Sterne geben. Bisher war dieser Teil mein Favorit. 


    Was mir gefallen hat:

    Endlich Drama und Action! Die Handlung im zweiten Teil war mir zu langsam, doch hier wurde ordentlich nachgelegt. Glass kämpft um Luke’s Überleben, da dieser von den Erdgeborenen schwer verletzt wurde und sie ihn zurück zum Camp bringen muss. Wells verliert Sasha durch die Kolonisierten. Bellamy wird von Rhodes praktisch das ganze Buch über gejagt. Mir gefällt‘s und ich konnte das Buch (vor allem ab der zweiten Hälfe) kaum weglegen. Sasha’s Tod hat mich echt getroffen, sie gefiel mir sehr gut. Dennoch fand ich ihren Tod sinnvoll für den Plot. 


    Was mir weniger gefallen hat: 

    Manche Geschehen werden auch in diesem Teil viel zu plump vorgestellt. Beispielsweise in der Kampfszene zwischen den abtrünnigen Erdgeborenen und den Kolonisierten. Die Szene hat so viel Potenzial für spannende Momente. Und die haben wir auch bekommen, jedoch waren die Formulierungen schwammig und könnten lebendiger gestaltet werden. Auch der Moment, in dem Clarke ihre Eltern das erste Mal wieder sah. Hier hätte man erzählerisch auch so viel rausholen können, stattdessen wirkte es eher nebenläufig, dass sie sie gefunden haben. 

    Außerdem war der Plot teilweise sehr vorhersehbar. Dass Kendall eine Verräterin ist, konnte man schon sehr früh erahnen. Einen richtigen Schocker hätte ich hier gern gesehen. 

  14. Cover des Buches Flavia de Luce - Tote Vögel singen nicht (ISBN: 9783734100772)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce - Tote Vögel singen nicht

    (219)
    Aktuelle Rezension von: sechmet

    Mit „Tote Vögel singen nicht“ erscheint der sechste Band von Alan Bradleys klassischer Whodunit-Reihe um die junge Hobbydetektivin Flavia de Luce.  In diesem Band dreht sich alles um die Heimkehr von Flavias Mutter Harriet die von ganz Bishop’s Lacy erwartet wird. Nicht nur, dass Flavia währenddessen in einem Mordfall ermittelt, erfährt sie auch einiges über die Vergangenheit ihrer Mutter.

    Im Vergleich zu den vorherigen Bänden, ist dieser Roman etwas ruhiger angelegt, folgt dabei aber weiterhin den Regeln des klassischen Whodunit. Flavias Faible für Gifte und chemische Versuche nimmt diesmal weniger Raum ein, aber ohne geht es natürlich nicht. Dafür geht es mehr um die Vergangenheit von Harriet und auch um das ein oder andere gut gehütete Geheimnis.

    Kennerinnen und Kenner der Flavia-de-Luce-Reihe sollten sich diesen Band nicht entgehen lassen. Neue Leserinnen und Leser beginnen am besten mit dem ersten Band, um den Charme und die Entwicklung dieser klassischen Krimireihe vollständig genießen zu können.

  15. Cover des Buches Der Horizont in deinen Augen (ISBN: 9783596032983)
    Patricia Koelle

    Der Horizont in deinen Augen

    (74)
    Aktuelle Rezension von: talisha

    Die Geschichten von Henny und Nicholas konnte man in den ersten beiden Bänden der Ostseetrilogie mitverfolgen. Jetzt fehlt nur noch eins der drei Bernsteinschiffe, jenes von Myra. 

    Doch wo es ist, weiss keiner. Es scheint mit dem Tod von Myras Tochter Liv verschollen zu sein. Was aber niemand auf Ahrenshoop ahnt: schon bald werden die drei Schiffe und die Familien wieder vereint sein.

    Was die Geschichte von der Berlinerin Ylvi, die in der Mauerfallnacht ihre Tochter Remona zeugte, mit der von Ahrenshoop zu tun hat, erzählt Patricia Koelle in "Der Hoizont in deinen Augen". 

    Architektin Ylvi ist unglücklich verheiratet. Als sie einige Jahre nach Remonas Geburt wieder zu arbeiten beginnt, blüht ihre Liebe zu Gärten auf. Sie schiebt es auf die Sehnsucht nach Theo, ihrem Mauerfallbekannten. 

    Jahre später, auf Teneriffa, wie schon so oft in ihrem Leben, gesteht ihr bereits vor Ylvis Mutter verstorbener Vater in einem Brief ein grosses Geheimnis. Ihre und Remonas Neugier sind gross, ebenso die der Leser, die nun unbedingt herausfinden wollen, was da alles dahinter steckt. 

    Myras Leben war weitaus interessanter als ich bisher angenommen hatte. Auch sie hat geliebt, doch es sollte nicht glücklich enden und so trauert und wartet sie noch immer auf ein mögliches Zeichen ihrer grossen Liebe. Ihre Geschichte fand ich fast noch eindrücklicher als die von Henny und Nicholas. Die Bernsteinbeschwörerin Myra hat mich beeindruckt mit ihrer Genügsamkeit, auch wenn sie oft schroff rüber kommt.  

    Am Ende wartet noch eine kleine Überraschung auf. Hier sieht man, wie gut die Autorin ihre Trilogie geplottet hat. Nichts überlässt sie dem Zufall und so gestaltet sich das Finale enorm stimmig und gipfelt in einem ergreifenden Lesegenuss. 

    Fazit: Man fühlt sich beim Lesen zärtlich umarmt, es fühlt sich an, als ob sich Koelles Worte und Sätze wie ein weicher Wollschal um des Lesers Schultern legt. 

    5 Punkte. 

  16. Cover des Buches The Revenant – Der Rückkehrer (ISBN: 9783492305655)
    Michael Punke

    The Revenant – Der Rückkehrer

    (68)
    Aktuelle Rezension von: renee

    Ein interessantes und sehr spannendes Abenteuerbuch! Es entführt die Leser in eine vergangene Zeit, in eine vergangene Welt, in die nördlichen Prärien des frühen 19. Jahrhunderts. Auch dieses Buch transportiert keine Wildwestromantik, sondern zeigt eine eher grausame Realität. "The Revenant - Der Rückkehrer" ist eine abenteuerliche und auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte, die die Natur und die Gewalt der Menschen und die Grausamkeit und Gleichgültigkeit der Natur zeigt. Es geht um ein aggressives Geschehen und eine Reaktion darauf, den Wunsch nach Rache. Hugh Glass wird von seinen Reisegefährten beraubt und schwer verletzt in den Prärien zurückgelassen. Dennoch kann er sich retten und dürstet nach Rache. Vielleicht hat ihn auch gerade die Tat seiner Reisegefährten wieder ins Leben zurückgeholt. Wer weiß das schon?!?! Mir erschien es auf jeden Fall so. Dabei fand ich die Schreibe interessant und das Thema gut rübergebracht, etwas gestört hat mich nur, dass die indianischen Bewohner Amerikas hier nicht so gut wegkommen, aber hier spricht nur mein Wunsch und vielleicht auch meine Romantik. Denn beide Bevölkerungsgruppen werden authentisch und menschlich gezeichnet, wir leben ja auf keinem rosaroten Ponyhof. Die lebensfeindlichen Witterungsbedingungen werden perfekt geschildert und der Leser bekommt eine Ahnung davon, was es heißt damals und an diesem Ort gelebt und überlebt zu haben. Ebenso finde ich, dass dieses Buch ein Winterbuch ist, denn in dieser Jahreszeit wird der Geist des Buches noch etwas besser transportiert.

    Interessant finde ich auch, dass das Buch recht wenig Ähnlichkeit zu dem Film aufweist. Und das Buch durchaus realer rüberkommt und damit bekommt der Film, den ich auch sehr schätze, einige Minuspunkte ab. Denn die Figur des Hugh Glass kommt in dem Buch weniger reißerisch rüber, ist aber dafür deutlich lebensechter! Wenn das Drehbuch des Films sich mehr an dem Buch orientiert hätte, wäre der Film ebenso toll geworden. Schade!

  17. Cover des Buches Pici: Erinnerungen an die Ghettos Carei und Satu Mare und die Konzentrationslager Auschwitz, Walldorf und Ravensbrück (ISBN: 9783944442402)
    Robert Scheer

    Pici: Erinnerungen an die Ghettos Carei und Satu Mare und die Konzentrationslager Auschwitz, Walldorf und Ravensbrück

    (42)
    Aktuelle Rezension von: parden
    EIN PERSÖNLICHES MAHNMAL...

    Robert Scheer liebte seine Großmutter. Dies ist an und für sich nichts Besonderes, doch eigentlich ist es ein Wunder, dass es den Autor überhaupt gibt. Denn eigentlich hätte seine Großmutter Pici nicht überleben, nicht heiraten und keine Familie gründen dürfen. Denn dies war der Plan von Hitler und seinen Schergen. Doch als einzige ihrer weitverzweigten jüdischen Familie überlebte Pici ("die Kleine") seinerzeit die Gräuel des Holocaust.


    "Die Weisen sagen, das Ziel des Lebens sei das Leben selbst. Dem folgend habe ich das Ziel erreicht. Denn ich lebe noch." (S. 56)


    Zum 90. Geburtstag seiner Großmutter beschloss Robert Scheer, diese nach ihren Erlebnissen zu befragen, damit ihr Zeugnis bewahrt bleibt. Und wo Pici jahrzehntelang geschwiegen hat, öffnete sie sich ihrem Enkel gegenüber und gab Auskunft über helle und dunkle Jahre ihrer Vergangenheit.

    Die ersten zwei Drittel des Buches erzählen von Picis Familie und ihrer Kindheit in Rumänien. Dort wohnte die Familie ungarischer Juden und lebte vom Holzhandel des Vaters. Arm, kinderreich, aber zufrieden, so wie viele andere Menschen der kleinen rumänischen Stadt auch. Als etwas langatmig habe ich diese Schilderungen zeitweise empfunden, aber andererseits als durchaus legitim - holte sich Pici auf diese Art noch einmal alle Mitglieder iher großen Familie in ihre Erinnerung zurück, alle in den Jahren des Holocaust ums Leben gekommen.

    Die schlimmen Erlebnisse Picis nach dem Verlust ihrer Heimat in den 40er Jahren nach der Machtergreifung Hitlers nehmen entsprechend etwa ein Drittel des Buches ein. Die Vertreibung ihrer Familie aus der kleinen rumänischen Stadt, die Erfahrungen im Ghetto, die Deportationen in verschiedene Konzentrationslager, die Kälte, die Hitze, der Hunger, die Unmenschlichkeit, die Angst, die Krankheiten, das Trauma, der Tod - Dinge, über die es sicher auch nach 70 Jahren noch schwerfallen dürfte zu sprechen.

    Was mich bei der Lektüre verblüffte, waren die großen Erinnerungslücken Picis, die viele schreckliche Erlebnisse und Details ausgeblendet zu haben scheint.


    "Und auch für die folgenden Zeiten gibt es solche kleinen Momente, die völlig in meinem Gedächtnis fehlen, aber nicht so, dass ich sie nach Jahren vergessen hatte, sondern so, als hätten sie nichts mit mir zu tun gehabt. Vielleicht, weil mein Verstand dies alles nicht nachvollziehen konnte und von sich wegschob..." (S. 90)


    Entsprechend rudimentär erscheinen denn auch teilweise die Erinnerungen, Spotlights der Schrecken, wobei die Schilderungen selbst nahezu nüchtern erscheinen. Dennoch kommt das Grauen beim Leser an, die Bilder lassen sich ncht verdrängen, die Unfassbarkeit der Erinnerungen bricht sich Bahn. Zahlreiche in den Text integrierte Fotos (viele aus dem Privatbesitz des Autors) unterstreichen das Geschriebene, geben dem Erzählten ein Gesicht und verankern das Grauen in der Realität.

    Der Schreibstil ist einfach, erinnert zeitweise an einen ungeübten Schulaufsatz. Doch vieles ist in wörtlicher Rede wiedergegeben und dokumentiert so eher das Gespräch zwischen dem Enkel und seiner Großmutter Pici als dass es literarisch aufgearbeitet ist. Dieses Stilmittel der wörtlichen Rede unterstreicht in meinen Augen die Authentizität der Erzählung.

    Neben den bereits erwähnten Fotos gibt es - vor allem in dem vielseitigen Anhang - auch zahlreiche Kopien von alten Briefen, Dokumenten und Listen, die die Erinnerungen Picis in Raum und Zeit des Holocaust verankern. Hier hätte ich mir eine bessere Qualität der Darstellung gewünscht, denn viele der genannten Quellen waren durch eine blasse und verschwommene Kopie für mich tatsächlich kaum leserlich, was ich wirklich bedauerlich fand.

    Robert Scheer hat mit diesem Buch nicht nur seiner geliebten Großmutter ein Denkmal gesetzt, sondern mit Picis Erinnerungen auch ein persönliches Mahnmal geschaffen. Ein Buch 'Gegen das Vergessen', das sehr persönliche Einblicke gewährt.


    © Parden
  18. Cover des Buches Zwei Liebhaber des Schattens (ISBN: 9783100487551)
  19. Cover des Buches Requia: Heimkehr (ISBN: B06XK7WR8H)
    Olivia Mae

    Requia: Heimkehr

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Addicted2Books_ela

    Es ist eine epische Geschichte, die zwischen 3 Welten wechselt und ich muss ehrlicherweise gestehen, dass ich ein wenig durcheinander gekommen bin und ab und zu nochmal etwas nachlesen musste. 

    Trotzdem ist es ein Buch, das mich extrem gefesselt und in seinen Bann gezogen und mich komplett (mit Haut und Haar) verschluckt hat. Es war ein unfassbar gigantisches Lesevergnügen, das mir Olivia Mae beschert hat. 


    All die Charaktere der Autorin könnten vielfältiger und komplexer nicht sein und das in der Kombination mit ihrem detaillierten und trotzdem punktierten Schreibstil ergibt eine bildgewaltige Geschichte. 

    Es ist einfach diese Kombination, die auch über ein paar Längen hinweg hilft und die Spannung immer wieder hochtreibt, so dass ich mich zwingen musste, das Buch aus den Händen zu legen.

    Ich möchte eigentlich auch nicht so viel über die Charaktere verraten, denn ich möchte euch nicht die Freude und die Spannung nehmen, sie kennenzulernen.


    Diese Geschichte macht einfach Lust auf mehr und ich bin so neugierig, wie es weitergehen wird. Es ist ein Buch mit Suchtpotenzial. 


    Das Cover ist einfach speziell und mir gefällt es einfach. 


    Fazit 


    Eine klare Leseempfehlung für dieses Buch, das mir definitiv in Erinnerung bleiben wird. Es ist eine Reise in Welten, die jede für sich gigantisch und episch ist. 

    Wer also bildgewaltige Fantasy liebt, kann mit diesem Buch nichts falsch machen.

  20. Cover des Buches Glück zum Frühstück (ISBN: 9783802599019)
    Maisey Yates

    Glück zum Frühstück

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Blubb0butterfly
    Eckdaten
    Roman
    LXY Verlag
    9,99 €
    ISBN: 978-3-8025-9901-9
    388 Seiten + 1 Seite Anmerkung der Autorin + 1 Seite Danksagung + 4 Seiten Buchvorstellungen
    Übersetzung: Antje Althans
    2015

    Cover
    Es ist ein hellblauer Himmel mit einem Haus im Hintergrund zu sehen. Unten links ist ein Pärchen zu sehen, was wahrscheinlich die beiden Protagonisten darstellen soll.

    Inhalt (Klappentext)
    Sadie Miller kann ihr Pech kaum fassen: Kurz vor ihrer Heimatstadt gibt ihr Auto den Geist auf und bleibt am Straßenrand liegen. Copper Ridge scheint sie einfach nicht zurückhaben zu wollen! Als dann auch noch der attraktive Polizist Eli Garret anhält, um ihr zu helfen, möchte sie am liebsten sofort wieder umkehren. Denn Eli hat Sadie in ihrer wilden Jugend einmal wegen Brandstiftung festgenommen. Obwohl sich der Brand als Unfall entpuppte, hat Eli sie deshalb ganz sicher nicht in guter Erinnerung. Eli ist von Sadies Rückkehr tatsächlich alles andere als begeistert und noch weniger davon, dass sie ein Bed & Breakfast auf seinem Familiengrundstück eröffnen möchte. Eigentlich hat er mit dem Wahlkampf für den Posten des Sheriffs jede Menge zu tun, doch er kennt Sadie gut genug, um zu wissen, dass er sie keine Sekunde aus den Augen lassen darf, wenn er Copper Ridge vor verheerenden Katastrophen bewahren will. Widerwillig stimmt er zu, Sadie bei den Renovierungsarbeiten am Bed & Breakfast zu helfen. Schließlich will er nur zu gern glauben, dass sich der chaotische Wirbelwind zu einer verantwortungsbewussten jungen Frau entwickelt hat. Und je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto stärker merken beide, dass die alten Wunden über die Jahre geheilt sind und es für die Liebe vielleicht doch noch nicht zu spät ist…

    Autorin (Klappentext)
    Mit dreiundzwanzig Jahren veröffentlichte Maisey Yates ihr erstes Buch. Seither schreibt sie mit großem Erfolg Liebesromane. Sie lebt mit ihrem Mann und drei Kindern in Oregon.

    Meinung
    Der Klappentext verrät sehr viel, was ich nicht allzu toll finde, denn dann brauche ich die Geschichte auch nicht mehr zu lesen. Das war dann auch der Fall. Die Geschichte war ganz nett, aber es hat mir an Spannung und an Dramatik gefehlt. Außerdem hat sie mir nichts Neues mehr erzählt, da der Klappentext schon so ausführlich war.
    Mich hat immer wieder gestört, dass Eli an Sadies Vergangenheit festgehalten hat. Er hat ihr immer wieder unter die Nase gerieben, dass er sie schon einmal verhaftet hat und was für ein krimineller Mensch sie doch sei. Menschen können sich über die Jahre ändern. Außerdem war sie damals jünger und manche Jugendliche tun eben Unüberlegtes und testen ihre Grenzen aus, d.h. aber nicht, dass sie dann zu verantwortungslosen und kriminellen Erwachsenen heranwachsen.
    Elis Bruder Connor fand ich zudem interessanter als die beiden hier. Er hat nämlich seit dem Tod seiner Frau mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen und ist immer nur mies gelaunt. Wahrscheinlich lässt die Autorin eine Frau auftauchen, die auf magische Weise diesen Zustand ändern wird. Mal sehen, ob ich den Folgeband noch lesen werde…  
  21. Cover des Buches Die letzte Nacht der Titanic (ISBN: 9783596192694)
    Walter Lord

    Die letzte Nacht der Titanic

    (63)
    Aktuelle Rezension von: daisys_library

    Dieses Buch basiert auf Zeugenaussagen von Überlebenden, die dazu beigetragen haben, dass Walter Lord dieses Buch in die Welt tragen konnte und somit den Mythos dieses Schiffes und die verlorenden Seelen am Leben zu halten und sie unvergessen zu machen. Zudem diente es zur Inspiration der James Cameron Version aus dem Jahre 1997, der dem Schiff eine neue Welle an nicht enden wollender Faszination und Bewunderung erbrachte.

  22. Cover des Buches Im Frühling sterben (ISBN: 9783518466803)
    Ralf Rothmann

    Im Frühling sterben

    (80)
    Aktuelle Rezension von: Joroka

    Zwei deutsche Jugendliche werden kurz vor Kriegsende einzogen und an die Front geschickt. Der eine hat Glück, da er zum Fahrdienst eingeteilt wird und somit nicht direkt kämpfen muss. Aus seiner Sicht, der Figur des Walter, gleiten wird durch die Ereignisse 1944/45 irgendwo im Osten.

    Ja, die Schrecken des Krieges. Dem Autor gelingt es, sie einzufangen. Und jede Geschichte ist anders. Walter mogelt sich irgendwie durch und trotzdem hat und nimmt er teil an dem großen Monstrum und macht sich schuldig. Fast beiläufig wirken manche Schilderungen, mitunter überraschend emotionsbefreit, fast nüchtern. Dann aber, wenn es um die Freundschaft der beiden geht, bleibt dem Leser auch schon mal die Luft weg.

    Fazit: Ein fundamental guter Schriftsteller und trotzdem fehlt mir etwas. Was genau? Vielleicht ein wenig das Herzblut?


  23. Cover des Buches Flucht (ISBN: 9783442471645)
    Patricia Cornwell

    Flucht

    (152)
    Aktuelle Rezension von: Schnattchenx3

    Patricia Cornwells - Flucht ist vormals als als ein Mord für Kay Scarpetta veröffentlicht worden. Die Erstausgabe erschien 1990 in Englisch und 1992 in Deutsch. Damit ist dieses Buch nun mehr als 25 Jahre alt. Dies ist bezüglich der beschriebenen Techniken durchaus zu spüren, was jedoch kein Nachteil ist. 

    Um Dr. Kay Scarpetta handelt es ich um den Chief Medical Examiner in Richmond, Virgina. In einer Welt, die von Männern dominiert ist, ist Kay eine Ausnahme, die immer wieder auf Herausforderungen und Schwierigkeiten trifft.

    Diese Geschichte beginnt mit Briefen des Opfers, Beryl Madison, die ihren Tod bereits vorher sieht. Während sie sich auf der Insel Key West zum schreiben ihres Buches versteckt, schreibt sie auch an die unbekannte Person M. Nach dem Prolog startet der Fall nicht direkt am Tatort mit dem Fund der Leiche, sondern im Leichenschauhaus. Dem Leser wird anschaulich die Verletzungen und Todesumstände von Beryl dargelegt. Diese Stelle ist immer besonders wichtig und charakterisiert die Kriminalromane von Patricia Cornwell: der Mittelpunkt ist eine Chief Medical Examinerin, die mti den Opftern leidet und persönliches Interesse hat den Opfern Gerechtigkeit zu zuführen. 

    Aufgrund diesen persönlichen Hintergrunds ist es auch nicht überraschend, dass uns auf den gemeinsamen Weg mit Kay weitere persönliche Beziehungen und Konflikte begegnen. Zum einen gibt es Marino, ihr Partner der bei der Polizei, der für sich alleine schon ein Konflikt in sich darstellen kann. Durch die verschiedenen Ansichten reiben sich Kay und er immer wieder. Jedoch werden durch ihre kleinen Auseinandersetzungen neue Ermittlungsansätze geboren. In diesem Band taucht auch auf einmal Kays Jugendliebe Mark wieder auf. Das wirft sie aus der Bahn, insbesondere nachdem er irgendwie Teil des Falls wird. Kann Sie ihn trauen?

    Bis zum Schluss bleibt es ein Rätsel, warum Beryl den Mörder in ihr Haus gelassen hat - & warum weitere Personen sterben müssen. 

    In allem ein Buch voller Irrungen und Wirrungen, wo auf den ersten Blick nicht alles so ist wie es scheint.

  24. Cover des Buches Jeder Tag gehört dem Dieb (ISBN: 9783518466926)
    Teju Cole

    Jeder Tag gehört dem Dieb

    (22)
    Aktuelle Rezension von: vivreavecdeslivres
    In seinem Debut sinniert Teju Cole über sein Heimatsland Nigeria. Dabei verleiht er seine Stimme einem namenslosen Protagonisten, welcher nach 15 Jahren die Rückkehr in seine sogenannte Heimat antritt. Schnell bemerkt er allerdings, dass es sich nicht nach Heimat anfühlt, sondern nach Fremde, oder zumindest nach etwas Enttäuschendem.
    Teju Coles zweites Buch 'Open City' wurde international gefeiert und hielt auch bei mir Einzug, allerdings hat mich sein unpopuläreres erstes Buch mehr angesprochen. Dass dieses Buch nicht gleichmässig bekannt ist, hat indirekt mit dem Inhalt zu tun - Der Autor kritisiert mit seinem Schreiben Nigeria und dessen Verarmung an Kultur, gleichzeitig erschien der Roman in einem nigerianischen Verlag, wodurch er wenig Berühmtheit erfuhr, meiner Meinung nach nicht zurecht. Denn Teju Cole legt uns hiermit ein Werk vor, dass eine sogartige Wirkung hat, dass mich zum ersten Mal wirklich an den Spruch glauben lässt - Lesen ist wie Reisen. Denn wir erfahren hier eine Stadt, Lagos, in all ihren Ausmassen, wir erleben das Begeisternde und das Abstossende, allen voran das Faszinierende in dieser Fremde.

    Spannend ist ja, wie ein Nigerianer dorthin zurückkehrt. Unser Protagonist verbrachte fünfzehn Jahre in New York, ohne dazwischen je wieder in seine Heimat einzureisen. Das gibt dieser vermeintlichen 'Rückkehr' viel grösseres Gewicht. New York als unglaublich sympathischer Gegenpol, eine Stadt, welche sowohl vor neuster Technologie und Modernität strotzt, wie auch in all seiner Grösse das Detail, die Kunst und die Sinnlichkeit einer Stadt in jedem Ecken bereithält. New York durfte ich bereits selbst erleben, und selten konnte mich die Vielfältigkeit einer Metropole so beeindrucken. Dagegen scheint Lagos eintönig zu sein. Die Stadt funktioniert nach ihren eigenen Regeln, und diese sind wohl keinem aus der nordwestlichen Welt bekannt. So begegnet der Protagonist bereits an der ersten Haltestelle, dem Konsulat in New York, Korruption. Diese Begegnung macht ihn fassungslos, mehr noch, als sie vielleicht uns als Nicht-Einbezogene fassungslos machen würde, und sie besetzt ihn. Kaum gelandet, stürzen wir uns auf dieses Thema und entdecken es tatsächlich auch in jedem noch so versteckten Winkel. Das korrupte Nigeria. Dann aber beginnt er mit seinen Beobachtungen, erzählt von diesen, und sie sind so kunterbunt und fremd, wie ich kaum glauben konnte. Er trifft auf unterschiedliche Menschen, auf unterschiedliche Interessen, auf unterschiedlichen Umgang mit verschiedenen Situation. Und auch auf immer wieder sich ähnelnde Muster. 

    Und so entwirft Teju Cole ein Bild von einem Nigeria aus dem Heute, aber überlappt es mit Erinnerungsfetzen, Gedankengängen und tiefen Emotionen, von Verwunderung, Abneigung und Liebe. Dabei entsteht auch ein ganz eigenes Gefühl von Heimat, welches er mit seinen behutsam gewählten Worten so gut zu vermitteln weiss - Chapeau. Und vielen Dank, denn ich bin nun um einige Erfahrungen und irgendwie eine Reise nach Nigeria reicher.

    http://wonderful-ne-books.blogspot.ch/2017/04/jeder-tag-gehort-dem-dieb-von-teju-cole.html

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