Bücher mit dem Tag "heinrich böll"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "heinrich böll" gekennzeichnet haben.

43 Bücher

  1. Cover des Buches Die verlorene Ehre der Katharina Blum (ISBN: 9783462031454)
    Heinrich Böll

    Die verlorene Ehre der Katharina Blum

     (829)
    Aktuelle Rezension von: Paperboat

    Ich schreibe wahrscheinlich nichts neues, wenn ich über die verlorene Ehre der Katharina Blum berichte, es ist schließlich Heinrich Bölls bekanntestes Werk.

    Der Einstieg in die Lektüre fiel mir nicht leicht. Man wird direkt mit reichlich Namen bombardiert in einem literarischen Szenario, das an Prozessakten erinnert. Abschnittweise wird die Vernehmung der Katharina Blum nacherzählt, die einem flüchtigen Verbrecher Hilfe geleistet hat dem Zugriff der Polizei zu entkommen. Den Mann lernte sie auf einer Feier kennen, nahm ihn mit nach Hause und verliebte sich Hals über Kopf nach einer gemeinsamen Nacht in ihn. Die Loyalität zu ihm zu halten ungeachtet des Verbrechens, das er begangen haben mag, wird ihr zum Verhängnis, als ein sensationsheischendes Tageblatt (im Buch nur die „ZEITUNG“ genannt) ihren Anteil an der Flucht nicht nur veröffentlicht, sondern ihr Privatleben auf eine pervers tatsachenverdrehende Weise ausschlachtet. Aus einer unbescholtenen, unscheinbaren Bürgerin wird dann eine Täterin, als ihr Hass auf den Verantwortlichen der verdrehten Berichterstattung sie dazu treibt den Journalisten der ZEITUNG zu töten.

    Interessant ist wie wenig sich an manchen Methoden seit 1974 geändert hat, als Böll das Buch veröffentlichte. Sein in „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ verarbeitetes Thema ist in einer Zeit, in welcher der Begriff „Fake News“ entstanden ist, aktueller denn je.
    Ein wirklich gutes Buch trotz des gewöhnungsbedürftigen Anfangs!

  2. Cover des Buches Wer bin ich - und wenn ja wie viele? (ISBN: 9783442313617)
    Richard David Precht

    Wer bin ich - und wenn ja wie viele?

     (644)
    Aktuelle Rezension von: Gellek

    Idtenität und Persönlichkeit im Fokus unserer Zeit. Lesenswert!

  3. Cover des Buches Irisches Tagebuch (ISBN: 9783423146043)
    Heinrich Böll

    Irisches Tagebuch

     (209)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania

    Heinrich Böll liebt Irland und in diesem, einem Reisebericht ähnlichen „Irischen Tagebuch“ wird es ganz deutlich. Er fährt durch die Landschaft, die unendlich grün, aber auch sehr verregnet ist, mehr Schafe als Einwohner hat und voll herzlicher Gastfreundschaft ist. Er lernt viele Menschen kennen,  alle Kinder sehen hübsch aus und sind höflich und nett.

    Böll ist zeitweise mit seiner Familie unterwegs im Zug und sein größtes Problem ist: Er kann sein Geld nicht tauschen. Doch die Iren sind Menschenfreunde und lassen ihn anschreiben – Heinrich Böll fährt auf Kredit durch dieses Land. Man erfährt Näheres zu den Problematiken durch die weit voneinander existierenden Ortschaften, oder auch nur Häuser, die Trinkgewohnheiten und die Geselligkeit. Ein Bericht, der Lust auf Irland macht, um dieses Land auf eigene Faust zu erkunden.

    In dieser Sonderausgabe von 2017 (es wurde eine Art Hardcover produziert) ist eine umfangreiche Biografie inkl. aller veröffentlichter Titel, Neuauflagen, Wiederauflagen, Adaptionen und Auszeichnungen enthalten. Der Autor war sehr produktiv beim Schreiben und hat sich immer wieder gesellschaftlich und politisch engagiert.

    Ein Buch, das auf keiner Irland-Reise fehlen sollte.

  4. Cover des Buches Ansichten eines Clowns (ISBN: 9783423191166)
    Heinrich Böll

    Ansichten eines Clowns

     (453)
    Aktuelle Rezension von: Dolores999

    Allein sprachlich und vom Figurenentwurf, von der Tiefe und Komplexität der Figur, her ist das Buch eine Wucht.
    Fasziniert hat mich auch die Kontroverse Katholizismus- Evang.- Atheismus/ Nichtkirchlich. Die Thematik spielt heute ja nur noch in sehr kleinen Kreisen eine Rolle, weil sie durch andere ersetzt wurde und ersetzt wird. In ein paar Jahren werden wir das Buch wohl als Parabel auf aktuelle quasi-religiöse und nicht minder unvereinbare Konflikte lesen.

  5. Cover des Buches Gruppenbild mit Dame (ISBN: 9783942656245)
    Heinrich Böll

    Gruppenbild mit Dame

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Hamlets_Erbin

    ...; heute meine ich, daß auch das 'Dafür-Sterben' eine Sache nicht besser, größer oder weniger albern macht;..." (S.119)

    Meinung: Ich schätze Heinrich Böll für seine Kurzgeschichten, in denen er die Sprache mit äußerster Effektivität einsetzt. Durch seinen knappen, präzisen Stil erzielt er eine Wirkung, die einem Schlag in den Magen gleicht und dem Leser oftmals den Atem raubt.
    Dies war nun mein erster Roman von Böll und ich muss leider feststellen, dass alles, was seine Kurzgeschichten auszeichnet, hier nicht vorhanden ist. Zwar werden die klassischen böllschen Themen (Religiosität, Menschlichkeit, Solidarität, Faschismus, Kapitalismuskritik) verhandelt, aber die Art und Weise, in der das geschieht, vermag nicht zu überzeugen. Schachtelsätze, bei denen man den Überblick verliert, ellenlange Zitate aus bürokratischen Dokumenten und eine undisziplinierte Erzählweise, die von einem Personal geprägt ist, das bis auf wenige Ausnahmen, austauschbar erscheint, machen es dem Leser unnötig schwer (der hin und wieder aufblitzende Humor konnte leider nichts retten). Ich empfand die Lektüre als anstrengend, quälend und letzten Endes auch nicht sehr befriedigend. Denn die Geschichte, die erzählt wird, ist, obgleich nicht uninteressant, relativ bedeutungslos. Wenn ich mich jedoch schon durch ein Buch quäle, dann erwarte ich, dass mich der Autor dafür wenigstens belohnt. Sei es nun, durch neue Erkenntnisse, durch nie zuvor gelesene, ästhetische Bilder oder durch das Aufwerfen essentieller Fragen. Böll hat mich leider nicht belohnt. Und so war die Lektüre dieses Romans für mich relativ enttäuschend.

    Inhalt: Ein Verfasser rekonstruiert die Biographie von Helene "Leni" Grutyen, die ein relativ schlichtes Gemüt hat, aber eine sehr sinnliche Frau ist. Die Personen, die ihren Lebensweg während des Krieges und in den Nachkriegsjahren begleiten werden ebenfalls vorgestellt.       

    "...wer fortschreitet, muss über so manchen hinwegschreiten." (S.405)

  6. Cover des Buches Wer bin ich - und wenn ja, wie viele? (ISBN: 9783837109276)
    Richard David Precht

    Wer bin ich - und wenn ja, wie viele?

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Bommerlinda
    Ja, ich bin eine Spätzünderin, bzw. eine Spätleserin.

    Fünf Jahre steht die philosophische Reise des Herrn Prechts bereits in meinem Bücherregal, aber ehrlich gesagt, habe ich nie so richtig Lust verspürt, dieses Buch zu lesen, warum auch immer. Das hat sich nun geändert und so schlimm, wie ich es mir zeitweise ausgemalt habe, ist es dann doch nicht zu lesen.

    Der Inhalt des Buches gibt auf unterhaltsame Art und Weise Antworten auf Fragen, mit denen sich Philosophen so im Allgemeinen beschäftigen müssen. Hier besitzt Herr Precht die Fähigkeit, manch tiefgreifende Erkenntnis so prägnant auf den Punkt zu bringen, dass viele Philosophen noch etwas lernen können.
    Allerdings behandelt Precht vor allem die modernen Philosophen des 19. und 20. Jahrhundert. Wer einen wirklichen Überblick über die wichtigen Philosophen haben möchte, der kommt um andere Bücher nicht drumrum, so wird beispielsweise Sokrates, der Begründer der Philosophie, nur kurz erwähnt. 

    Übersichtlich und kompakt umfasst jedes Kapitel um die zehn Seiten. Die Sprache ist verständlich, und jedes Thema wird sehr klar dargestellt und fast immer mit einem Beispiel aus dem heutigen Alltag belegt, so dass die Gedanken Prechts sehr anschaulich vermittelt werden.
    Der Autor bietet dem Leser einiges, nämlich die drei Pfeiler der Philosophie: die Ethik die Erkenntnistheorie sowie die Metaphysik.
    So gesehen ist die philosophische Reise mit Precht zwar unterhaltend und lehrreich, meines Erachtens führt sie aber letztendlich in ein Nirgendwo.

    Wer sich allerdings nur für Zusammenhänge aktueller ethischer Fragen interessiert, für den ist dieses Buch sicherlich spannend, aufschlussreich und durchaus lesenswert.
  7. Cover des Buches Ansichten eines Clowns. Roman (ISBN: B0052TK5N6)
    Heinrich Böll

    Ansichten eines Clowns. Roman

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Novella_Romana

    Verschlungen und geliebt. Das Buch hat mich direkt hineingezogen sodass ich jede Figurenemotion 1:1 mitgefühlt habe. Man möchte meinen, dass sich die Gesellschaft, speziell unter dem Gesichtspunkt der Religion, bis heute weiterentwickelt hat. Aber jeder, der vielleicht vom Land kommt und/oder Großeltern hat, die noch tief im Glauben verwurzelt sind wird wissen, dass das eigentlich nicht so ist.

    Absolut lesenswerter Klassiker!

  8. Cover des Buches Und sagte kein einziges Wort (ISBN: 9783462024609)
    Heinrich Böll

    Und sagte kein einziges Wort

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Tux
    @page { margin: 2cm } p { margin-bottom: 0.25cm; line-height: 120% }

    Böll prangert hier die „christlich geordnete“ Schein-Gesellschaft an und beschreibt den ewigen Drang des Menschen nach persönlichem Glück, dessen Erfüllung oft die Erwartungen von Kirche und Gesellschaft im Wege stehen. Die Zeit, in welcher der Roman spielt, sollte für den Leser keine Rolle spielen, denn immer noch sind nicht nur die menschlichen Wünsche und Gefühle, sondern auch die politischen Gegebenheiten die gleichen wie damals.

  9. Cover des Buches Erzählungen (ISBN: 9783462036978)
    Heinrich Böll

    Erzählungen

     (22)
    Noch keine Rezension vorhanden
  10. Cover des Buches Wanderer, kommst du nach Spa... (ISBN: 9783423146081)
    Heinrich Böll

    Wanderer, kommst du nach Spa...

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Leserausch
    24 düstere Geschichten aus dem 1.+2. Weltkrieg und der Zeit zwischen, bzw. unmittelbar nach den Kriegen. Böll entführt uns in eine Welt voller Hoffnungslosigkeit, Armut, Angst & Schrecken. Nirgendwo ein Sonenstrahl, ein dunkler Schatten liegt über den Dingen. Für mich persönlich war es eine "Schwere Kost", nicht ganz nach meinem Geschmack aber künstlerisch bestimmt wertvoll. Mich haben die Geschichten eher runtergezogen und es machte mir keinen besonders großen "Spaß" beim lesen. Von mir gibt es daher "nur" 3 von 5 Sternen !
  11. Cover des Buches Du fährst zu oft nach Heidelberg und andere Erzählungen (ISBN: 9783423017251)
  12. Cover des Buches Früher war mehr Lametta (ISBN: 9783257235357)
    Daniel Kampa

    Früher war mehr Lametta

     (24)
    Aktuelle Rezension von: wasichgelesenhabe
    Ich habe mir dieses Buch als Adventskalender-Buch vorgenommen und habe im Dezember an jedem Tag eine neue Kurzgeschichte gelesen. Dadurch wurde es zu einem netten und kurzweiligen Begleiter in der Adventszeit.

    Die Geschichten und Gedichte sind nicht als Stimmungsbringer für die Weihnachtszeit gedacht, sondern sollen vielmehr die Weihnachtszeit mit ihrem ganzen Drumherum etwas aufs Korn nehmen. Und doch passt es mit dem weihnachtlichen Hintergrund in jedem Beitrag hervorragend in die Adventszeit.

    Sicher waren einige Geschichten/Gedichte besser als andere, aber im Großen und Ganzen fand ich diese Sammlung sehr interessant und teilweise richtig toll. Es waren Autoren dabei, von denen ich schon immer mal etwas lesen wollte, und nun die Gelegenheit hatte.

    Mein Highlight war übrigens "Erika" von Elke Heidenreich.
  13. Cover des Buches Draußen vor der Tür (ISBN: 9783746733678)
    Wolfgang Borchert

    Draußen vor der Tür

     (220)
    Aktuelle Rezension von: sapphowasright

    Dieses Buch beinhaltet ein Theaterstück und mehrere Kurzgeschichten und damit das Lebenswerk des Autors. Das Stück handelt von einem Soldaten, der aus Russland zurückehrt und kein Zuhause hat zu dem er sich wenden kann, also wandert er von Tür zu Tür. Borchert hat es als "Ein Stück, das kein Theater spielen und kein Publikum sehen will", das liegt aber keineswegs an der Qualität des Stücks sondern an der schrecklichen Situation, die es beschreibt. Die Kurzgeschichten handeln von ähnlich verzweifelten Situationen während und nach dem Krieg. Es ist ganz bestimmt kein leicht verdaulicher Lesestoff und bedarf möglicherweise Nachbesprechung also empfehle ich ein Lesen in Gruppen oder ein Niederschreiben von Gedanken in eine Art Tagebuch zur besseren Verarbeitung. Wer sich in einer geeigneten psychischen Lage befindet sollte sich dieses Kunstwer aber auf keinen Fall entgehen lassen. Borchert kann mit Worten spielen wie kaum ein anderer und die Hoffnungslosigkeit und der bittere Schmerz der erzählungen lassen mich nie unberührt. cw: Selbstmord (vor allem im Theaterstück und "Das Holz von morgen), Essen, Krieg, Ratten, Tod, Mord, Vergewaltigung

  14. Cover des Buches Das KiWi Winter Lesebuch (ISBN: 9783462019148)

    Das KiWi Winter Lesebuch

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Was auf den Nägeln brennt (ISBN: B0029KN3JE)
    Aki Wolter

    Was auf den Nägeln brennt

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Babel
    Alles was mir zu diesem Buch einfällt, welches ich vor zehn Jahren das erste Mal lass und nie wieder, ist dass die mir einprägsamste Geschichte sehr rassistisch bzw. ausländerfeindlich ist..
  16. Cover des Buches Weihnachten 1945 (ISBN: 9783423250283)
    Claus Hinrich Casdorff

    Weihnachten 1945

     (4)
    Aktuelle Rezension von: ErleseneBuecher
    In dem Buch kommen 24 unterschiedliche Personen zu Wort, die von ihrer Erinnerung an das erste Weihnachtsfest nach dem Krieg erzählen. Einige der Erzähler sind auch mir heute noch ein Begriff, andere waren mir unbekannt. Es sind aber alles Leute des öffentlichen Lebens, neben einigen Journalisten, Politikern und Autoren, gibt es aber auch Schauspieler und Geistliche.

    Ich dachte, ich lese es als eine Art literarischer Adventskalender, jeden Tag ein Bericht. Allerdings wurde daraus nicht so ganz etwas, da sich einige Berichte sehr hinzogen. Das Buch versprach nicht ganz das, was ich erwartet habe, allerdings waren meine Erwartungen eventuell auch zu hoch. Zum einen ist nicht jeder zum unterhaltsamen, kurzweiligen Schriftsteller geboren und zum anderen sollten die Erzähler sich nach mehr als 30 Jahren an ein Fest erinnern, dass viele vielleicht verdrängt haben bzw. in der Zeit mit anderen Dingen beschäftigt waren, so dass viel über die Zeit während des Umbruchs, des Kriegsendes berichtet wird, viel über die Zeit allgemein philosophiert wird, aber eben wenig konkret über die Lebensumstände im Winter 1945 erzählt wird. Einige tun dies aber, wie z.B. Leonie Ossowski, die so eindringlich über die Schwierigkeit ein Essen für den Heiligen Abend vorzubereiten berichtet und diese Berichte werden mir in Erinnerung bleiben, die anderen leider gar nicht.

    Folgende Erinnerungen sind in diesem Buch enthalten:

    1. Heinrich Albertz: Celler Weihnachten
    2. Wolf Graf von Baudissin: Schmollende Götterdämmerung
    3. Klaus von Bismarck: Von Weihnachten zu Weihnachten
    4. Heinrich Böll: Hoffentlich kein Heldenlied
    5. Christine Brückner: Altgewordene Kinder des Dritten Reichs
    6. Fritz Brühl: Bilder aus einer verstörten Stadt
    7. Walter Dirks: Zwiespältige Erfahrungen
    8. Josef Ertl: Aufbruch aus der Stunde Null
    9. Heinz Friedrich: Versuch einer Erinnerung
    10. Martin Gregor-Dellin: Marginalien über kein Weihnachten
    11. Hildegard Hamm-Brücher: Weihnachtsgeschichte 1945
    12. Joseph Kardinal Höffner: Neuer Aufbruch des Glaubens
    13. Walther Leisler Kiep: Gespräch über alle Grenzen
    14. Heinz Kühn: Heimkehr aus dem Exil
    15. Siegfried Lenz: Eine Art Bescherung
    16. Richard Löwenthal: „Denk‘ ich an Deutschland“ von England aus
    17. Lola Müthel: Eine Schauspielerin in Deutschland
    18. Leonie Ossowski: Das Weihnachtsessen
    19. Klaus Piper: 1945. Einige Reflexionen, damals und heute
    20. Annemarie Renger: Die erste Friedensweihnacht – zur Zukunft entschlossen
    21. Luise Rinser: Von der Liebe zum Menschen
    22. Walter Scheel: Ohne Angst vor der Zukunft
    23. Franz Wördemann: Weihnachten 1945. Vergeblicher Versuch, einen Punkt zu vermessen
    24. Peter von Zahn: Weihnachten der Einsamen

    Bewertung: 2,5 von 5 Punkten

  17. Cover des Buches Das Heinrich Böll Lesebuch (ISBN: 9783423130165)
    Viktor Böll

    Das Heinrich Böll Lesebuch

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Heinrich Böll: Und sagte kein einziges Wort (ISBN: B008PUKEZS)
    Heinrich Böll

    Heinrich Böll: Und sagte kein einziges Wort

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Orisha
    Das Ende einer Ehe, das Ende einer Liebe, die nie ganz verloschen ist. Fred und Käte. Käte und Fred. Carla, Clemens und der Kleine.

    Nachkriegsdeutschland in einer namenlosen Stadt der jungen Bundesrepublik Deutschland. Fred Bogner lebt getrennt von seiner Frau, weil er die bedrückende Enge ihrer Wohnverhältnisse nicht mehr aushielt. Weil er der Armut, der Aggressivität entfliehen will, die sich immer wieder in ihm anstaut und die er an seinen Kindern – Carla, Clemens und dem Kleinen – auslässt. Ist Fred Bogner deshalb ein schlechter Mensch? Wohl kaum. Immer wieder treibt es ihn zu seiner Frau. Käte. Und sie treibt es zu ihm. Sie treffen sich in Hotels, begegnen sich auf der Straße. Sie reden. Immer wieder. Von Rückkehr, von ihren zwei toten Kindern, von ihrer Liebe. Und dennoch…

    Böll hat einen Roman geschrieben über die Ehe im Nachkriegsdeutschland, über ein Paar, das nicht von sich lassen kann, das füreinander bestimmt zu sein scheint. Abwechselnd in der Perspektive von Fred und von Käte geschrieben, taucht man schnell in ihre Gedankenwelt ein. Ein kraftvolles Buch, mit der gewohnten Kritik Bölls an der Konsumgesellschaft und an der Kirche – die immer weniger Menschen Halt zu geben vermag. Ein eindringliches Portrait der Nachkriegsgesellschaft, welches mich so schnell nicht mehr loslässt.

    Fazit: Böll at his best. Eindringlich, still und laut zugleich. Unbedingt lesen!
  19. Cover des Buches Das Brot der frühen Jahre, 1 Videocassette (ISBN: 4035115040234)
    Heinrich Böll

    Das Brot der frühen Jahre, 1 Videocassette

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Buchliese

    Böll selbst fasste die Erzählung mit folgenden Worten zusammen: "Es ist die Geschichte eines jungen Mannes, der jetzt 24 ist, am Kriegsende 13 oder 14 war, in die Stadt kommt, zunächst hungert, dann aber >mitmischt<, auf Karriere setzt, diese sogar macht – und dann durch die Liebe zu einem jungen Mädchen in eine andere Richtung gezogen wird." (Quelle: Wikipedia)

    Im Sommer 1955 hat Heinrich Böll seine Erzählung "Das Brot der frühen Jahre" geschrieben. Einen Montag lang habe ich Walter Fendrich begleitet, der mich schon mit seinen ersten Worten in die Geschichte gezogen hat. Viel lässt sich nicht über ein Buch sagen, das gerade einmal 126 Seiten umfasst, ohne zu viel darüber zu verraten. Ich habe eine Erzählung gelesen, die sich aus vielen Puzzleteilen aus Walters Vergangenheit, der Gegenwart, seinen Wünschen, Hoffnungen und Visionen zusammengesetzt hat. Es war meine erste Erfahrung mit Heinrich Böll und es wird sicher nicht die letzte sein.

  20. Cover des Buches Haus ohne Hüter. (ISBN: B002H9T468)
    Heinrich Böll

    Haus ohne Hüter.

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Paperboat
    In Heinrich Bölls „Haus ohne Hüter“ geht es um die beiden Jungs Martin und Heinrich und ihr jeweiliges Umfeld. Während Martin behütet und wohlhabend aufwächst, muss bei Heinrich jeder Pfennig zweimal umgedreht werden. Gemein ist den beiden, dass sie im Krieg ihre Väter verloren haben, und dieser Verlust hat Auswirkungen auf das Seelenleben der jeweiligen Jungen. Aber auch für ihr Umfeld, speziell die jeweiligen Müller, hat die Abwesenheit der Kindsväter Auswirkungen. Teilweise werden sie bedrängt wieder zu heiraten, weil es sich einfach so gehört zu jener Zeit, teilweise werden sie dahingehend oder sogar intim auch bedrängt. Während Martins Mutter ohne Mann bleibt, in einem Zustand verharrt als hätte ihr Leben nach dem Tod des Mannes aufgehört und damit die Familie in einer Art Starre hält, geht Heinrichs Mutter eine Mischung aus Liebes- und Zweckbeziehungen ein, aus der ein weiteres Kind resultiert. Häufig sinnierend über ihre jeweilige Lage, fragen sich die Jungen für sich immer auch Dinge wie „Was wäre wenn“, wenn eben der Vater nicht gestorben wäre und wie das Leben heute aussehen könnte.

    Dies war meine zweite Böll-Lektüre (die erste war „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“), und wie schon bei der ersten habe ich gemerkt, dass mir das frühe zahllose Einwerfen so vieler Namen Schwierigkeiten bereitet der Geschichte zu folgen. Ich habe erst etwa ab der Hälfte des Buches angefangen mich nicht mehr durch die Seiten zu quälen, weil mir alles so zäh vorkam.
    Letzten Endes bin ich mit diesem Buch von Böll nicht warm geworden.
  21. Cover des Buches Böse Weihnachten (ISBN: 9783423202121)
    Lutz-Werner Wolff

    Böse Weihnachten

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Die redselige Insel (ISBN: 9783630621173)
    Hugo Hamilton

    Die redselige Insel

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    EIne Beschreibung Irlands und seiner Menschen wie sie treffender nicht sein könnte. Ich habe dieses Buch kurz nach einem Irlandurlaub gelesen und vieles wiedererkannt.
  23. Cover des Buches Gedanken über Lebenslust, Sittenwächter und Lufthändler (ISBN: 9783257055412)
  24. Cover des Buches Wo warst du, Adam? (ISBN: B0000BQ61D)
    Heinrich Böll

    Wo warst du, Adam?

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden

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