Bücher mit dem Tag "heinrich der löwe"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "heinrich der löwe" gekennzeichnet haben.

26 Bücher

  1. Cover des Buches Schwert und Krone - Meister der Täuschung (ISBN: 9783426520161)
    Sabine Ebert

    Schwert und Krone - Meister der Täuschung

     (85)
    Aktuelle Rezension von: Lesekerstin

    Zuerst war es für mich nicht ganz einfach ins Buch zu finden :-) aber nach den ersten 100 Seite klappte es wunderbar und für mich hat dieses Buch alles was ein gutes historisches Buch braucht! Nach dem tollen Auftakt liegt das 2te Buch schon neben mir!

  2. Cover des Buches Die Perlenfischerin (ISBN: 9783404177752)
    Sabine Weiß

    Die Perlenfischerin

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    3,5 Sterne, aufgerundet auf 4
    Die Geschichte spielt in Norddeutschland im 13. Jahrhundert. Hauptprotagonistin ist Ida, die zu Beginn der Handlung circa sechs Jahre alt ist. Ihr Dorf wird überfallen; viele werden getötet, viele vertrieben. Ida wird dabei von ihrer Familie getrennt und schließlich von einer Einsiedlerin gefunden, die sie bei sich aufnimmt und großzieht.
    Das hat mir sehr gut gefallen; ich konnte mich in die Geschehnisse gut hineinversetzen. Alles ist auch recht ausführlich beschrieben.
    Ida wächst heran, macht sich irgendwann auf die Suche nach ihrer Familie.
    Wir begleiten Ida eine ganze Weile, erleben ihre "Abenteuer" mit. Irgendwann heiratet sie, bekommt Kinder, später auch Enkelkinder...
    Und irgendwo hat mich dann die Geschichte ein bisschen verloren.
    Vielleicht war es einfach zu viel; ich bin mir nicht sicher. Das Buch hat knapp über 700 Seiten, aber daran kann es eigentlich nicht gelegen haben; da habe ich schon dickere Bücher gelesen.
    Trotzdem konnte mich die Geschichte irgendwann nicht mehr so fesseln wie zu Beginn. Ich hatte auch den Eindruck, dass die Geschehnisse zum Ende hin irgendwie "liebloser" erzählt wurden. Das Politische rückte in den Vordergrund, was sicherlich auch interessant war, aber Ida und ihre Familie habe ich dabei ein wenig verloren bzw. vermisst. Sie war mir nicht mehr so nahe.
    Trotzdem aber ein sehr gutes Buch; schreiben kann die Autorin auf jeden Fall!

  3. Cover des Buches Die Geisel des Löwen (ISBN: 9783404168255)
    Ricarda Jordan

    Die Geisel des Löwen

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Lesekerstin

    Ein tolles Buch über das ich nur durch Zufall gestolpert bin!

    Eine schöne Geschichte, von der ich glaube das sie wirklich so passiert sein könnte! Es lässt sich fließend lesen und wird nie langatmig! Ich würde sehr gerne viel viel mehr über diese Zeit lesen!

  4. Cover des Buches Das Spiel der Nachtigall (ISBN: 9783426636329)
    Tanja Kinkel

    Das Spiel der Nachtigall

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Jossele

    Diesen Roman kann man mit Fug und Recht als Epos bezeichnen. Er erschien erstmals 2011. Erzählt wird die Geschichte des bekannten mittelalterlichen Minnesängers und Lyrikers Walther von der Vogelweide, der ungefähr (genau weiß man es nicht) von 1170 bis 1230 gelebt hat, und seiner fiktiven Gefährtin Judith, einer jüdischen Ärztin.

    Es ist eine muntere, bunte Geschichte, die die damalige Zeit mit all ihren Facetten lebendig vor dem Auge des Lesers entstehen lässt. Die Macht der Fürsten, die Rechtlosigkeit ihrer Untertanen, die Brutalität des Krieges, Verrat und Treue, alles das kommt darin vor.

    Beindruckend finde ich, wie es die Autorin schafft, die Dialoge so zu gestalten, dass der Leser merkt, es wurde früher anders gesprochen als heute und dennoch einen flüssig lesbaren Roman hinbekommt. Das ist große Schriftstellerkunst. Leicht lesbar ist der Roman dennoch nicht, was aber hauptsächlich an den komplizierten politischen Verhältnissen und Verwerfungen liegt, die Kinkel detailgetreu und –soweit man das heute überhaupt weiß – historisch korrekt schildert. Aufgrund der dürftigen Datenlage hat die Autorin jedoch viele Freiheiten, die sie gekonnt nutzt. Es könnte jedenfalls so gewesen sein.

    Bemerkenswert ist auch die Fülle von unterschiedlichen Sprichwörtern, Metaphern und geflügelten Worten, die sie in den Text eingebaut hat. Ich nehme an, dass die wirklich auch schon in der damaligen Zeit benutzt wurden. Eine feine Ironie zieht sich durch den ganzen Roman, den vielen erhaltenen Texten Walthers innewohnenden Spott in die heutige Zeit übertragend.

    Es wird oft in Andeutungen gesprochen, wie es wohl in der damaligen Zeit üblich war. Das erfordert manchmal sehr konzentriertes Lesen, um nichts zu verpassen. Besonders Walther macht seine Vorschläge bisweilen sehr durch die Blume, da er den Fürsten gegenüber von niedrigerem Rang ist und ergo darauf achtet, sich im Notfall darauf berufen zu können, missverstanden worden zu sein.

    Die Personen sind sehr facettenreich gestaltet. Jeder hat Stärken und Schwächen und es gibt nicht die von Grund auf Bösen und die vorbehaltlos Guten. Das unterscheidet das Buch wohltuend von vielen auf dem Markt befindlichen historischen Trivialromanen.

    Mir hat die Lektüre großen Spaß gemacht, aber man muss schon auch etwas Ausdauer, Interesse und Bereitschaft mitbringen, sich in die Geschichte zu vertiefen. So einfach runterlesen lässt sich das Buch nicht. Wer lieber historische Groschenromane liest, ist an der falschen Adresse. Fünf Sterne.

  5. Cover des Buches Das Geheimnis der Hebamme (ISBN: 9783868046106)
    Sabine Ebert

    Das Geheimnis der Hebamme

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Neling

     Band 1 von 5  der "Hebammensaga" 

    Inhaltsangabe: Weil sein Sohn tot geboren wurde, will Burgherr Wulfhart der Hebamme Marthe Hände und Füße abschlagen lassen. Um zu entkommen, schließt sich die junge Frau einer Gruppe Siedler um den edlen Ritter Christian an, der von Marthes Schönheit und ihrer heilenden Gabe fasziniert ist. Doch auch dessen Feind ist auf Marthe aufmerksam geworden.

    Meine Meinung: Das Geheimnis der Hebamme ist ein sehr bekannter historischer Roman von Sabine Ebert, den ich vor vielen Jahren bereits einmal las, aber von dem ich durch die lange Zeit wieder einiges vergessen hatte. Dies frischte ich jetzt durch das Hörbuch auf. Die Charaktere überzeugen und es fiel mir sehr leicht mich in die Protagonistin einzufühlen. Auch der zeitliche Kontext ist gut recherchiert und das Bild wirkt authentisch. Die Geschichte um die junge Hebamme ist sehr spannend,  es war interessant in diese ferne Zeit zu reisen.  Und ich bin auf Band 2 gespannt. 

    Die Sprecherstimme ist unaufgeregt, manchmal etwas eintönig. Deshalb würde ich wohl eher das Buch empfehlen. Aber alles in allem kann ich diesen historischen Roman empfehlen und vergebe sehr gute 4 von 5 Sternen.  



  6. Cover des Buches Die Entscheidung der Magd (ISBN: 9783960480747)
    Marion Henneberg

    Die Entscheidung der Magd

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Reiko
    Zum Inhalt:
    Die tempramentvolle Eilika lebt als Dienstmagd auf der Bernburg.
    Dort trifft sie den stattlichen Ritter Robert von Harsefeld.
    Beide sind fasziniert voneinander, doch das Schicksal trennt sie sofort wieder:
    Robert zieht für den Sachsenherzog Heinrich den Löwen in den Krieg.
    Als ein junger Adliger zudringlich wird, flüchtet Eilika zur alten Amme Alda, die sie in die Geheimnisse der Heilkunst einführt, und lernt in Quedlingburg Lesen und Schreiben.
    Als Heilkundige erfährt sie immer größere Anerkennung.
    Doch Eilika kann Robert einfach nicht vergessen.

    Meine Meinung:
    Da ich momentan wieder etwas anderes brauchte außer Fantasy, hab ich mir mal einen historischen Roman geschnappt, der auch schon etwas länger auf meinem SUB lag.
    Es ist ein tolles Buch, was ich kaum aus der Hand legen konnte.
    Die Geschichte um die 17 jährige Eilika hat mich sehr fasziniert.
    Es ist eine schöne Liebesgeschichte und spielt ungefähr im Zeitraum 1140-1150.
    Das meiste ist frei erfunden, aber ein paar kleine Fakten sind tatsächlich wahr.
    Eilika und ihr kleiner Bruder arbeiten auf der Bernburg.
    Als sie Ritter Robert von Harsefeld kennenlernt, ist es um sie geschehen.
    Doch als ihr ein aufdringlicher junger Adliger zu nahe kommt, flieht sie.
    Robert, der ihren kleinen Bruder als Knappe genommen hat, entdeckt sie unterwegs und bringt sie zu seiner alten Amma Alda.
    Doch die Wege der beiden trennen sich, da Robert in den Krieg ziehen muss.
    Währendessen lernt Eilika von Alda vieles über Heilkunde.
    Wird die Liebe der beiden eine Chance haben?
    Wenn es euch interessiert, lest es selbst, ich möchte euch an dieser Stelle nicht zuviel verraten!

    Mein Fazit:
    Ein tolles Buch, was man zwischendurch einfach mal so lesen kann
    Daher vergebe ich 4 von 5 Sternen.
  7. Cover des Buches Der Löwe des Kaisers - Der Aufstieg (ISBN: 9783906739472)
    Cornelia KEMPF

    Der Löwe des Kaisers - Der Aufstieg

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Ladybella911

    Cornelia Kempf ist mit diesem exzellent recherchierten Roman ein wunderbarer historischer Roman gelungen, der mich von Anfang bis zum Ende in seinen Bann gezogen hat.

    Hier geht es um Zwillingsbrüder, deren Wege sich nach einer unbekümmert verbrachten Kindheit trennen.

    Einer der Brüder zieht mit Kaiser Friedrich Barbarossa gegen die Lombarden, und der andere stellt sich in den Dienst von Heinrich dem Löwen, seines Zeichens Herzog und eine der schillerndsten Figuren des Mittelalters. Und man kann gar nicht genug über diese Zeit erfahren.

    Der Autorin gelingt es, diese so anschaulich und bildhaft zu beschreiben, dass man sich inmitten der Geschichte wähnt. Auch die Charaktere der Protagonisten und vieler Nebenfiguren sind fein und stimmig herausgearbeitet.

    Unglaublich viel Hintergrundwissen über die damaligen Lebensumstände, Gepflogenheiten und auch die Mode der Zeit bringt die Autorin auf sehr spannende Weise dem Leser Nahe. So macht Geschichte wirklich Spaß.

    Dieser erste Band hat mich komplett begeistert und ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

    Meine absolute Leseempfehlung für alle, die vergangene Zeiten leben und erleben wollen.

  8. Cover des Buches Die Fälscherin (ISBN: 9783548285429)
    Julia Freidank

    Die Fälscherin

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Nemo

    Jerusalem im Jahre des Herrn 1148: Die junge Adelige Heilwig erkrankt auf dem zweiten Kreuzzug an Lepra. Nur ihr Mentor und Lehensherr, Bischof Otto von Freising, glaubt noch an ihre Rettung und tatsächlich kann sie – wie durch ein Wunder vollkommen genesen – nach Baiern zurückkehren. In ihrer Heimat wird die Gezeichnete unter dem Namen Blanka von der Bevölkerung fast schon wie eine Heilige verehrt. Doch als ihr Vater stirbt, droht neues Ungemach: Der Verwalter der Kirchengüter verweigert ihr die Erbschaft des Lehensgutes Burgrain. Das Vogteiamt untersteht nämlich Otto dem Rotkopf vom Geschlecht der aufstrebenden Wittelsbacher. Und diese versäumen keine Gelegenheit, sich strittige Ländereien, notfalls auch mit Gewalt, anzueignen. Bischof Otto weiß sich zu wehren: Indem er in Kloster Neustift Urkunden – unter anderem mit Hilfe der begabten Blanka – fingieren lässt, weist er seinerseits umstrittenen Besitz rechtskräftig dem Bistum zu. In ihrer neuen Wirkungsstätte Neustift pflegt Blanka auch einem schwer verwundeten Ritter; sie verliebt sich in ihn und zeugt mit diesem ein Kind. Was sie noch nicht weiß: Der gutaussehende Mann ist Otho Kopf, ein gefährlicher Kämpe der Wittelsbacher. Um Burgrain für sich und die Kirche zu sichern, heiratet Blanka widerwillig den bischöflichen Richter Pero. Doch die Ehe geht nicht gut, Pero ahnt den Ehebruch und bewirkt ein Gottesurteil, das dramatisch endet: er selbst stirbt an den Folgen seiner Verletzung, der für Blanka kämpfende Otho wird lebensbedrohlich verwundet und Blanka selbst verstoßen. Als sie erfährt, dass sich die Wittelsbacher mit Heinrich dem Löwen verbunden haben und den Markt Föhring angreifen, muss sie sich endgültig zwischen der Macht der Kirche und der Macht der Wittelsbacher entscheiden …

    Die im Roman genannten – gefälschten – Urkunden existieren wirklich und werden unter anderem in der Bayerischen Staatsbibliothek aufbewahrt. Wer die Fälschungen begangen hat, wird wohl Bischof Ottos Geheimnis bleiben – ein Glücksfall für die Autorin. Die 1973 geborene Julia Freidank ist in Freising aufgewachsen und kam über ihr Hobby, den Schwertkampf, zum Schreiben. In ihrem zweiten Roman fährt sie das ganze Repertoire derzeit gängiger Mittelalterromane auf – oft auch in einer reichlich deftigen und manchmal auch sehr spezifischen Sprache: den Konflikt zwischen der adligen Oberschicht und dem einfachen Volk, die Zurückdrängung des germanischen Götterglaubens durch das Christentum, die Machtansprüche zwischen Kirche und weltlichen Herrschern, die aufkommende Überlegenheit des Geldes gegenüber dem Grundbesitz, den Zwiespalt zwischen Lehenstreue und individueller Überzeugung sowie die Angst vor Seuchen und um das ewige Seelenheil. Dem Geschmack unserer Zeit geschuldet, nehmen natürlich die komplexe Liebesgeschichte sowie die Auseinandersetzung mit dem Frauenleben im Mittelalter besonders großen Raum ein.
    Die gut recherchierte und virtuos ausgeführte Handlung entwirft ein lebendiges und unterhaltsames Porträt des Mittelalters und wird durch ein informatives Nachwort sowie ein Personenverzeichnis auch für weniger beschlagene Leser aufs Beste ergänzt.

  9. Cover des Buches Deutsche Geschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart. Band 2 : Von Metternich bis zur Gegenwart (ISBN: 9783893500628)
    Wilhelm Treue

    Deutsche Geschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart. Band 2 : Von Metternich bis zur Gegenwart

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Deutsche Geschichte in 2 Bänden : 01. Von den Germanen bis zu Napoleon 02. Von Metternich bis zur Gegenwart Sehr interessantes Werk zur Deutschen Geschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart. Weniger für Laien , als für Kenner und Liebhaber deutscher Geschichte geeignet.
  10. Cover des Buches Neue Deutsche Biographie. (ISBN: 9783428001828)

    Neue Deutsche Biographie.

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  11. Cover des Buches Deutsche Geschichte Ein Versuch (ISBN: 9783423137409)
    Herbert Rosendorfer

    Deutsche Geschichte Ein Versuch

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Mephisto
    Bd. 5 Das Jahrhundert des Prinz Eugen
  12. Cover des Buches Der Löwe des Kaisers (ISBN: 9783906082530)
    Cornelia KEMPF

    Der Löwe des Kaisers

     (23)
    Aktuelle Rezension von: wichtel1985
    Das Mittelalter und besonders Kaiser Friedrich I steht im Moment hoch im Kurs. Da kann ich diese Reihe um Barbarossa und Herzog Heinrich nur empfehlen. Die Geschichte der Zwillinge begeistert mich nun schon zum zweiten Mal. Absoluter Lesegenuss von der ersten bist zur letzten Seite. Die E-Book-Ausgabe ist sogar noch besser, als das Taschenbuch
  13. Cover des Buches Die Geschichte der Deutschen (ISBN: 9783570400272)
    Guido Knopp

    Die Geschichte der Deutschen

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Das Buch bringt jungen Leuten Geschichte auf sehr kurzweilige und verständliche Art näher und eignet sich so auch hervorragend, um unterstützend zum Unterricht in der Schule herangezogen zu werden.
  14. Cover des Buches Die Spur der Hebamme (ISBN: 9783828997073)
    Sabine Ebert

    Die Spur der Hebamme

     (424)
    Aktuelle Rezension von: Cora_Jeffries

    Spannend gehts im zweiten Band der Hebammen-Reihe weiter. Marthe und Christian sind in Christiansdorf angekommen. Marthe ist mit ihrer Stieftochter Johanna beschäftigt, die Kranken des Dorfes zu pflegen. Dabei gerät Marthe wieder ins Visier, als Hexe verurteilt zu werden. Sie muss von heute auf morgen ihre eigenen Kinder und Stiefkinder im Dort zurücklassen und kaum konnte sie sich umdrehen, fand sie sich im Kerker wieder.

    Dies Methoden, die früher angewandt wurden, um eine Frau der Hexerei zu überführen waren übel. Ich wollte nicht an Marthes Stelle sein. Ich hatte gehofft, dass sie irgendwie entfliehen kann. Kaum war dies überstanden, kam der nächste Schock.

    Der Schreibstil ist gleichbleibend flüssig und ich konnte gut folgen.

    Ich bin gespannt, wie die Reise mit Marthe und den Christiansdorfern weitergeht.

  15. Cover des Buches War Karl der Kahle wirklich kahl? (ISBN: 9783898502177)
    Reinhard Lebe

    War Karl der Kahle wirklich kahl?

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Gewöhnlich erfährt man in meist trockenen Geschichtsbüchern nicht sehr viel über die Hintergründe und Umstände, durch die ein Herrscher der Vergangenheit zu seinem oft seltsamen Beinamen gekommen ist. Der Leser erfährt in einem hinreißend ironischen Stil mit großem Wortwitz fast alles über die Hintergründe der meisten Beinamen, beispielsweise daß "Karl der Wahnsinnige" einen Vater hatte, der nur "den schwerwiegenden Fehler beging, früh zu sterben" und so 1380 Frankreich seinem geistesschwachen 12jährigen Sohn Karl VI. hinterlies. Es ist nur so, daß man schon damals manchen Wahnsinn nur kritisieren konnte oder zu ertragen vermochte, wenn man "als Narr" den Mächtigen den Spiegel vorhielt, wie es z.b. in der am Ende dieses Kapitels über Iwan in einer Sage berichtet wird. Ein äußerst empfehlenswertes Buch!
  16. Cover des Buches Die Gegenspieler (ISBN: 9783404642205)
    Paul Barz

    Die Gegenspieler

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Viv29
    "Die Gegenspieler" ist als Sachbuch klassifiziert, fällt für mich aber eher in die Sparte Roman. Paul Barz beschreibt hier die schwierige Beziehung zwischen dem Staufer Barbarossa und seinem Welfen-Cousin Heinrich dem Löwen in erzählerischer Weise, mit vielen Dialogen und romanhaften Ausschmückungen. Abgerundet wird jedes Kapitel mit einer kleinen Zeittafel, die den Überblick über die in diesem Kapitel behandelten Ereignisse gibt. Landkarten und ein Stammbaum am Ende des Buchs runden die Sachinformationen gut ab. Gefreut hätte ich mich noch über ein Personenregister, denn es kommt eine Vielzahl an Personen vor, die teilweise für mich schwer zuzuordnen waren.

    Der Gedanke, diese sehr interessante und ereignisreiche Epoche der Stauferzeit auf romanhafte Weise zu erzählen, ist gut. So werden gerade die beiden Hauptakteure Friedrich und Heinrich zum Leben erweckt und kommen einem viel näher, als sie es in einem Sachbuch könnten. Sicher ist hier vieles der erzählerischen Freiheit überlassen, aber meiner Ansicht nach werden die beiden Charaktere gut getroffen, die Haßliebe zwischen ihnen geschickt dargestellt. Auch andere Weggefährten gewinnen Kontur und treten aus dem rein geschichtlichen Hintergrund heraus. Mir fehlt das Detailwissen, um einzuschätzen, wie historisch akkurat manche der Charakterisierungen nun sind, aber daß es dem Autor an historischem Wissen nicht mangelt, merkt man immer wieder im Laufe des Buches. Die geschichtlichen Ereignisse werden oft - allerdings nicht immer - recht lebendig und farbenfroh dargestellt.

    Ein wenig fehlt allerdings die erzählerische Tiefe, jedenfalls für meinen Geschmack. Die Szenen sind überwiegend recht kurz, Szenenwechsel finden abrupt statt, ohne daß auch nur eine Leerzeile diese ankündigt und so springt man manchmal alle fünf Zeilen hin und zurück. Daran kann man sich gewöhnen, aber das Lesevergnügen eines richtigen Romans wird hier nicht erreicht. Es sind kurze vignettenhafte Einblicke, an manchen Stellen mit nicht ganz nachvollziehbaren Zeitsprüngen, dem knappen Übergehen wichtiger Ereignisse und dem Verweilen an Nebensächlichkeiten. Enervierend war hier des Autors Drang, so oft wie möglich sexuelle Anspielungen oder Akte zu beschreiben. Was am Anfang noch als Versuch, die rauhere Mentalität dieser Zeit farbig zu beschreiben, dienen konnte, wurde nach und nach doch etwas albern. Ob es nun meinem historischen Verständnis so sehr hilft, daß ich in diesem Buch mehrfache detailfreude Beschreibungen der Geschlechtsteile von Barbarossa, Heinrich und Welf VI las, bleibt mal dahingestellt. Ob eine Szene, in der Barbarossa sein Genital mit dem seines Onkels gedanklich ausführlich vergleicht, etwas zur Geschichte beiträgt, ist ebenso fraglich. Daß es in manchen Abschnitten auf jeder Seite zu Anspielungen kommt, daß Philipp von Heinsbergs angebliche Schwäche für kleine Jungs bei jedem Erscheinen von ihm thematisiert wird, daß alle Männer die Frauen um sich als eine Konglomeration von Schößen und Brüsten betrachten und daß keine Gelegenheit ausgelassen wird, einen Geschlechtsakt oder den Gedanken daran zu erwähnen, hat dann was von pubertierenden Jungs auf dem Schulhof. Seltsam wird es beim Lesen, wenn alle Frauen im Umkreis, darunter 13jährige, die an viel ältere Männer verheiratet werden, es gelassen oder sogar freudig hinnehmen, ungefragt beschlafen zu werden. 

    An vielen Stellen ist das Buch sehr spannend und kann durch die lebhafte Beschreibung der geschichtlichen Entwicklungen mitreißen. Gut erzählt sind auch die unterschiedlichen Herangehensweisen von Barbarossa und Heinrich, ihre verschiedenen Charakteren und Strategien, auch viele historische Zusammenhänge werden sehr gut dargestellt. Das ist unterhaltsam und lehrreich zugleich. An manchen Stellen, gerade zum Ende hin, werden die Szenen allerdings etwas redundant. Da gibt es eine endlose Abfolge von Reichstagen, wieder einmal ziehen Barbarossa und seine Frau Beatrix hoheitsvoll irgendwo ein, wieder einmal zieht irgendjemand gegen irgendjemanden in die Schlacht und so allmählich verschwimmen die einzelnen Ereignisse ein wenig. Hier hätte eine straffere Erzählweise geholfen.

    So bleiben bei diesem Buch gemischte Gefühle. Gelungen ist es, die Geschichte und die beiden Gegenspieler aus dem rein Historischen herauszuholen und lebendig zu machen. Störend sind die erzählerischen Schwächen.
  17. Cover des Buches Archiv für Sippenforschung in 3 Bänden: Bd. 1: 1961/1962, Heft 1-8, 27. und 28. Jahrgang, Bd. 2: 1963/1964, Heft: 9-16, 29. und 30. Jahrgang, Bd. 3: 1965/1966 Heft 17-24, 31. und 32. Jahrgang. (ISBN: B002I7FS82)
  18. Cover des Buches Das Geheimnis der Hebamme – Das Buch zum Film (ISBN: 9783426520154)
    Sabine Ebert

    Das Geheimnis der Hebamme – Das Buch zum Film

     (734)
    Aktuelle Rezension von: Yuria

    "Das Geheimnis der Hebamme" ist der erste Band der "Hebammen-Saga" von der deutschen Bestseller-Autorin Sabine Ebert. Das Buch spielt im Sachsen des 12. Jahrhunderts und erzählt die Entstehungsgeschichte der Stadt "Freiberg". Die Autorin ist zwar ein gefeierter Star unter den deutschen Mittelalter-Autor:innen, dies ist aber mein erster gelesener Roman von Sabine Ebert. Ich kann durchaus verstehen, warum die "Hebammen-Saga" so gefeiert worden ist, ich denke die Autorin kann es aber noch besser.

    Inhalt: Nachdem die Burgherrin eine Fehlgeburt erlitten hat, beauftragt der Burgherr Wulfhart der Hebamme Marthe Hände und Füße abschlagen zu lassen. Auf der Flucht schließt sich die junge Marthe einem Siedlerzug an, der auf den Weg nach Osten, ins heutige Sachsen, ist. Dort sollen sie neues Land besiedeln und bewirtschaften und Marthe sieht darin die Chance, sich ein neues Leben aufzubauen. Angeführt werden sie von dem edlen Ritter Christian, der sofort von Marthe und ihren Heilkräften fasziniert ist. Doch auch Christians Erzfeind Randolf hat ein Auge auf Marthe geworfen und dann wird in ihrem neuen Dorf auch noch eine Silberader gefunden ...

    Meine Meinung: Durch Zufall bin ich auf "Das Geheimnis der Hebamme" gestoßen und kann sagen, dass ich sehr froh darüber bin. Obwohl ich schon viel von der Autorin gehört habe, habe ich bisher noch kein Buch von Sabine Ebert gelesen. "Das Geheimnis der Hebamme" wurde ja stark gehypt und unter den mittelalterlich, deutschen Historie-Romanen zählt das Buch zu den Bestsellern. Ich kann diesen Hype durchaus nachvollziehen, da das Buch eine außergewöhnliche Thematik beinhaltet. Es geht um die Besiedlung des heutigen Sachsen, genauer um die Gründung und Entstehung der heutigen Stadt "Freiberg". Damals noch "Christiansdorf" genannt, wird das Dorf durch das Silberaufkommen publik. Band 1 der "Hebammen-Saga" erzählt von der Gründung dieses Dorfes, verpackt in einem spannenden Roman mit einer jungen Hebamme als Protagonistin. Wir verfolgen Marthe wie sie vom Mädchen zur Frau heranreift und von einer Gefahr in die nächste stolpert. Das Leben im Mittelalter des 12. Jahrhunderts war wahrlich kein Zuckerschlecken und die Autorin hat die Ungerechtigkeiten und die Kluft zwischen der Gesellschaft sehr gut dargestellt. Die Mächtigen bestimmen über die Armen und man ist von Geburt an in einer Gesellschaftsschicht gefangen. In der heutigen Zeit kann man sich die Regelungen von Damals kaum vorstellen und ich bekam beim Lesen so einen Zorn auf die Menschen, dass ich das Buch zwischendurch gerne gegen die Wand geworfen hätte.
    Der Schreibstil der Autorin ist für einen historischen Roman sehr gelungen. Er ist einfach, aber doch detailreich und man lernt beim Lesen etliche Fakten über die Politik, Geografie und Geschichte des 12. Jahrhunderts. Die meisten bedeutenden, historischen Persönlichkeiten im Buch hat es wirklich gegeben, wie den Kaiser "Barbarossa" oder Otto, den Markgrafen von Meißen. Die Autorin hat einen spannenden Roman rund um die historischen Fakten gewoben, ohne die damalige Zeit zu verschönern. Grausamkeiten und Ungerechtigkeiten standen damals an der Tagesordnung und auch im Buch kommen Vergewaltigungen, Hinrichtungen und brutale Zweikämpfe vor. Auch die Intrigen des adeligen Hofes dürfen nicht fehlen, ebenso der Aberglaube der ungebildeten Bevölkerung. Sabine Ebert hat eine Kombination all dieser Faktoren vereint und der Leserschaft einen gut recherchierten aber auch spannenden Roman gegeben, der Unterhaltung und Geschichte gekonnt verbindet. Im Schreibstil kann sich die Autorin aber durchaus noch verbessern, zwischendurch hatte das Buch auch kleine Längen. Für einen Debutroman ist das Buch aber sehr gut und ich bin mir sicher, dass die Autorin das mit wachsender Erfahrung noch besser machen kann.

    Im Mittelpunkt der Geschichte steht die junge Marthe, dessen Leben wir verfolgen. Einige Kapitel sind auch aus der Sicht anderer Charaktere erzählt, im Großteil begleiten wir aber Marthe und den Ritter Christian. Die Protagonistin ist anfangs noch ein Kind, entwickelt sich aber rasch zu einer jungen Frau, die an ihren Schicksalsschlägen wächst. In der Unterschicht geboren, gerät sie auf Grund ihres Berufes auch in die Kreise der Adeligen und Mächtigen und ich habe als Leserin einen guten Einblick in alle Gesellschaftsschichten des frühen Mittelalters bekommen. Ich habe Marthe recht schnell ins Herz geschlossen und um ihr Leben gebangt. Die Autorin nimmt wenig Rücksicht auf unsere Lieblinge, was das Buch sehr authentisch, aber auch grausam macht. Es hat mich gestört, dass Marthe die Männer, wie die Fliegen anzieht. Sie wird als attraktives Mädel beschrieben, aber gefühlt verliebt sich jeder Mann, der ihr über die Füße stolpert. Außerdem hätte ich mir einen detaillierten Einblick in Marthes Gefühle gewünscht, vor allem nach schlimmen Erlebnissen. Es war zwar alles schlüssig und verständlich, aber ein intimerer Einblick in Marthes Gefühlsleben und ihre Psyche hätte mich als Leserin noch mehr mitfiebern lassen.

    Die Abenteuer von "Das Geheimnis der Hebamme" werden am Ende grundsätzlich abgeschlossen, es gibt also keinen Cliffhänger oder unbeantwortete Fragen. Die Autorin hat sich aber natürlich einen Übergang zu ihren nächsten Romanen offen gelassen. Das Ende hat mir gut gefallen und war in meinen Augen nicht zu überspitzt. Die eingebaute Lovestory hätte besser sein können, hat aber grundsätzlich zum Roman gepasst.

    Ich würde "Das Geheimnis der Hebamme" allen früh-mittelalterlichen Fans empfehlen, vor allem weil es eine ungewöhnliche, spannende Thematik beinhaltet. Der Schreibstil der Autorin ist zwar schon sehr gut, da ist aber noch Luft nach oben, vor allem was das Beschreiben von Gefühlen der Charaktere angeht. Das Buch vereint Unterhaltung und Geschichte und als Leser:in kann man einiges dazulernen. Am Ende gibt es ein Nachwort der Autorin, das wunderbar zu lesen war und sehr viele Fragen der Lesergemeinschaft beantwortet und einen aufschlussreichen Einblick ins Leben einer Autorin gibt. Dieses Nachwort war für mich ein kleines Highlight und zum Glück ist die Geschichte von "Christiansdorf" noch nicht zu Ende erzählt. Ich freue mich schon auf weitere Abenteuer von Marthe und Christian.

  19. Cover des Buches Die Bastardin (ISBN: 9783492254540)
    Juliane Korelski

    Die Bastardin

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Raubrittertorsti
    Regensburg im 12.Jahrhundert: Barbarossa, seine Halbschwester Agnes und Welfenherzog Heinrich der Löwe betätigen sich als Detektive, als der Graf von Ortenburg ermordet wird und Heinrich des Mordes bezichtigt wird. Mal eine etwas andere, aber durchaus gelungene Geschichte um den Rotbart.
  20. Cover des Buches Lexikon der Geschichtsirrtümer (ISBN: 9783492245005)
    Jörg Meidenbauer

    Lexikon der Geschichtsirrtümer

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Ein Buch, das hält, was es verspricht: unterhaltsam werden die wichtigsten Geschichtsirrtümer von A-Z richtiggestellt.Ob es um weltgeschichtliche Ereignisse wie den Sturm auf die Bastille geht ( fand nie statt) oder um amüsante Anekdoten wie die vom Ei des Kolumbus ( geht nicht auf den Seefahrer zurück ) - das Lexikon der Geschichtsirrtümer hält immer eine lehrreiche Überraschung bereit. Dem Berufshistoriker kommt vielleicht manches bekannt vor - alle anderen aber entdecken in dem lexikonartig aufbereiteten Sachbuch viel Neues.Dem Autor gelingt es, die eigentlich trockene Thematik ansprechend und unterhaltend aufzubereiten.Ich mochte das Buch nach dem Lesen eines Artikels, den ich gezielt nachgeschlagen hatte, gar nicht mehr aus der Hand legen!
  21. Cover des Buches Geschichte der Deutschen (ISBN: 9783762805564)
    Hellmut Diwald

    Geschichte der Deutschen

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Geschichte gegenwärtig zu machen hieß für den Historiker Diwald, dort anzufangen, wo die Ergebnisse eines historischen Entwicklungsprozesses noch deutlich spürbar sind: bei der jüngsten Vergangenheit. So beginnt der Autor mit der Konferenz in Jalta und geht Schritt für Schritt zurück bis ins Jahr 919, als der Sachsenherzog Heinrich I. zum König des ersten deutschen Reiches gewählt wurde. Angelpunkt der Fortschreibung ist die Vereinigung der beiden deutschen Staaten. Das alte Reichsgebiet wurde damit zwar nicht wiederhergestellt, die lange Zeit der Trennung nicht ungeschehen gemacht, aber doch eine Perspektive für die deutsche Nation gewonnen.
  22. Cover des Buches Mittelalter (ISBN: 9783817485680)
    Christa Pöppelmann

    Mittelalter

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Deutsche Geschichte für Besserwisser (ISBN: 9783811226364)
    Christa Pöppelmann

    Deutsche Geschichte für Besserwisser

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Meines Erachtens macht das Buch Menschen, die das Ganze ohnehin nicht interessiert, nicht zum Geschichtsfanatiker. Und Geschichtsinteressierte bevorzugen sicher ausführlicherer Abhandlungen. Aber um sich das ein oder andere Thema (wann war doch gleich der 30 jährige Krieg? Was waren denn gleich Teutonen?) ins Gedächtnis zu rufen, ist es meiner Meinung nach gut geeignet.
  24. Cover des Buches Deutsche Geschichte (ISBN: 9783961281459)
    Friedemann Bedürftig

    Deutsche Geschichte

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