Bücher mit dem Tag "heinrich der löwe"

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26 Bücher

  1. Cover des Buches Das Geheimnis der Hebamme (ISBN: 9783426634127)
    Sabine Ebert

    Das Geheimnis der Hebamme

     (726)
    Aktuelle Rezension von: Scilla

    Ich bekam das Buch geschenkt, kratzte mich ratlos am Kopf und fragte mich, womit ich das verdient habe. Ja, ich hatte irgendwann mal erwähnt, dass ich eine zeitlang gerne historische Romane las. Aber historischer Roman ist nicht gleich historischer Roman, und wer selbst liest, wird das verstehen. Also, ja…ich lese schrecklich gerne spannende, witzige, gut recherchierte historische Romane mit vielschichtigen Persönlichkeiten.
    Welche, über den zweiten punischen Krieg, die Römer zur Zeit der Republik (vor Caesar!) , aber darüber hinaus auch alles mit Klasse. Aber nicht so gerne eine Buch über eine junge Frau, die als Unverheiratete auf dem Titelbild eine Haube. trägt, obwohl die Hauben im Mittelalter erst sehr viele Jahre später getragen wurden und, ja--richtig--nur von Frauen, die verheiratet sind. Da kommt das her: –jemanden unter die Haube bringen.
    Dennoch las ich den Klappentext. Und ich hielt ihn für eine Satire. Als Satire wäre das Buch grandios. Eine, über Mittelalterklischees, heldenhafte Frauen und vor Hass wahnsinnige Burgherren.
    Aber ich musste lernen: Das ist ernst gemeint.
    Und wenn das ernst gemeint ist, wird es schwer, eine echte Satire zu schreiben. Aber das habe ich mir fest vorgenommen. Natürlich nicht konkret über dieses Buch, vielmehr über "den neuen historischen Roman im Allgemeinen". 

  2. Cover des Buches Die Spur der Hebamme (ISBN: 9783426636954)
    Sabine Ebert

    Die Spur der Hebamme

     (419)
    Aktuelle Rezension von: Lesebesessen

    Meinung:

    Die Buchserien „Schwert und Krone“ sowie „Hebamme“ sind zeitlich etwas versetzt, aber man trifft viele Protagonisten wieder, nur durch eine Generation getrennt. Ich finde, beide Buchserien ergänzen sich hervorragend. Sabine Ebert hat mich durch die spannende, bildhafte Sprache gekonnt in diese Zeit hineinversetzt, in der so vieles ganz anders als heute ist. Teilweise beängstigend. Sehr sorgfältig recherchiert mit tatkräftiger Unterstützung von Fachleuten, wie das letzte Kapitel und zahlreiche Diagramme und Karten belegen. Dort sind auch die Grenzen der Recherche aufgezeigt sowie den genutzten schriftstellerischen Freiheiten.

    Christian und Marthe werden getrennt. Er bei einem verratenen Silbertransport gefangen genommen, sie als Hexe denunziert. Auch in diesem Roman werden menschliche Abgründe gekonnt dargestellt, z.B. durch Randolf, Ekkehard und Richenza. 

    Das Leben von Christian und Marthe ist eine einzige Abenteuerreise, die zu keiner Zeit langweilig ist und jede Menge Herausforderungen bringt. Das Finale ist perfekt und ich habe es zweimal gelesen.

    Das Buch ist einfach geschrieben, sehr bildhaft und authentisch. Nach den ersten Seiten versinkt man in der beschrieben Welt und kann das Buch nicht aus der Hand legen.

    Fazit:

    Als ich zuerst von Sabine Ebert und deren Büchern hörte war ich etwas skeptisch. Davon ist jetzt nichts mehr übrig. Unbedingt lesenswert: fünf Sterne.

  3. Cover des Buches Die Entscheidung der Hebamme (ISBN: 9783426638354)
    Sabine Ebert

    Die Entscheidung der Hebamme

     (341)
    Aktuelle Rezension von: Lesebesessen

    Meinung:

    Die Charaktere von Christian, Lukas und Marthe sind wie immer perfekt. Jetzt trifft zum ersten Mal Albrecht mit seinen Kumpanen in der Vordergrund, und alle erweisen sich auf dem Niveau von Randolf: die Verkörperung des Schlechten.

    Und natürlich gibt es Krieg, aber diesmal einen großen innerhalb des Reiches, nämlich gegen Heinrich den Löwen.

    Bildhaft geschrieben, man kann sich alle Szenen lebhaft vorstellen, mit viel Spannung. Perfekte Unterhaltung mit historischem Anspruch (sorgfältig recherchiert).

    Fazit:

    Deutschlands Geschichte spannend und lebendig erzählt im 12. Jahrhundert: fünf Sterne.

  4. Cover des Buches Die Perlenfischerin (ISBN: 9783404177752)
    Sabine Weiß

    Die Perlenfischerin

     (28)
    Aktuelle Rezension von: DANTE
    Nach dem Einfall Heinrich der Löwes in die Hansestadt Bardowick ist diese fast gänzlich zerstört. Während des Überfalls wird die sechsjährige Ida wird vom Rest ihrer Familie getrennt. Gerold und sein Sohn Bendix suchen verzweifelt nach Ida, doch die Suche scheint aussichtslos und die Zeit drängt, denn seine Frau Magda wurde während des Angriffs schwer verletzt. Schweren Herzens verlässt die Familie die Stadt und zieht mit Heinrichs Gefolge Richtung Lübeck.
    Ida, die das Unglück wieder aller Erwartungen überlebt hat flieht in die Wälder. Glücklicherweise trifft sie schon bald auf die Einsiedlerin Neslin, die sich ihrer annimmt. Fortan lebt die Familie in getrennten Welten, Gerold versucht in Lübeck alles um Fuß zu fassen während Ida an Neslins Seite heranwächst und die Kunst des Perlenfischens erlernt. Erst einige Jahre später erfährt Ida von ihrer eigentlichen Herkunft und macht sich gemeinsam mit ihrer Jugendliebe Esko auf die Suche nach ihrer Familie.....

    Die Geschichte fängt den Leser bereits auf den ersten Seiten ein. Dank der angenehm leise Erzählweise und der anschaulichen Beschreibungen der Gegebenheiten fliegen die Seiten nur so dahin während man Ida gespannt auf ihrem Lebensweg begleitet. Ein wirklich toller und auch lehrreicher Roman der uneingeschränkt zu empfehlen ist!
  5. Cover des Buches Schwert und Krone - Meister der Täuschung (ISBN: 9783426520161)
    Sabine Ebert

    Schwert und Krone - Meister der Täuschung

     (77)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    „Der Kaiser ist tot!“

    Seit Stunden hatten sie in Schnee und eisigem Wind auf diesen Ruf gewartet. Hunderte Männer in Rüstung, viele der Edelsten des Reiches, versammelt vor der erbärmlichen Hütte, die zum Sterbeort Lothars von Süpplingenburg geworden war. S.15

    Breitenwang in Tirol, anno domini 1137. Wie schreiben den vierten Dezember als Lothar III. Römisch-deutscher Kaiser und König auf der Heimreise über die Alpen stirbt. Auf seinem Sterbebett bestimmt er seinen Schwiegersohn zu seinem Thronerben, den Welfen Heinrich, der Stolze genannt, Herzog von Bayern und Sachsen sowie Markgraf der Toskana. Diese Nachfolgeregelung will die Kaiserinwitwe Richenza um jeden Preis durchsetzen. Doch dazu benötigt sie das Wohlwollen der deutschen Fürsten, die den neuen König bestätigen müssen. Es gibt jedoch noch einen anderen Thronanwärter, der nach überlieferten Recht ein Anrecht auf die Krone hat. Den Sohn Friedrichs I. Herzog von Schwaben – Konrad III. von Staufen 

    Doch jetzt war sie Kaiserinwitwe; fast fünfzig Jahre alt, fett und schmerzgeplagt. Und sehr bald, vielleicht schon heute, würden Menschen auf den Plan treten, die ihr die Stimme verbieten wollten – weil Frauen nichts galten. Nur Lothar verdankte sie es, dass sie an seiner Regentschaft teilhaben durfte. Jetzt lag er tot auf diesen rauen Brettern.

    Meister der Täuschung" ist der Auftaktroman zur Schwert-und-Krone-Reihe von Sabine Ebert. Dieser spielt im Mitteleuropa des 12. Jahrhundert und zeigt ein Stück deutscher Geschichte zu Zeiten der Herrschaftshäuser der Welfen und Staufer. Die Erzählung startet mit den Ereignissen vom vierten Dezember 1137 und handelt von den darauffolgenden Erbstreitigkeiten.

    Auf kurzweilige und spannende Art berichtet die Autorin über die damaligen Ränkespiele im Streit um die Kaiserkrone. Das Mittelalter ist ein finsteres, da fast überall der Tod zu lauern scheint. Jede Auseinandersetzung wird mit dem Schwert geführt. Die Menschen damals müssen sehr unter diesen ständigen Kriegen gelitten haben.

    Die Autorin hat intensiv recherchiert und das ist dem Werk anzumerken. Auch zu seinem Nachteil. Manchmal habe ich das Gefühl, ich würde ein fiktives Sachbuch lesen. Die Handlung besteht aus geschichtlich realen Splittern, die durch die Sicht unterschiedlicher Figuren der damaligen Zeit berichtet werden. Leider haben die Figuren größtenteils zu wenig Tiefe. Es hat den Anschein, als hätte die Autorin Hemmungen gehabt, den Figuren zu viel Fiktives beizumischen. So hat der Leser rasch einmal das Gefühl, ein Geschichtswerk in Händen zu halten.

    Teilweise ist der Text etwas verwirrend, dessen Schuld nicht die Schriftstellerin trägt, sondern die Einfallslosigkeit in der Namensvergabe der mittelalterlichen Fürstenhäuser. Im Buch kommen gefühlte zwanzig Konrads, dreißig Friedrichs, zwei Dutzend Heinrichs und eine Handvoll Adeles vor.

    In diesem Roman wird deutsche Geschichte spannend erzählt. Aus vielen Perspektiven erzählt, wird dem Leser die Zeit des frühen Mittelalters nähergebracht. Die häufigen Perspektivwechsel sind gewöhnungsbedürftig und hätten hier und da eine Vertiefung verdient. Andererseits wird hierdurch der Überblick überregional In einem eng beschriebenen Zeitraum gefördert.

    Es ist nicht nur das Leben der Adeligen, die den Leser beeindrucken. Vielmehr ist es das Schicksal Lukians und Hankas, welches bewegt. Als einige der wenigen fiktiven Personen, werden sie innerhalb der Handlung zum Spielball der Macht und der Intrigen. Der Spielmann Lukian ist als Spion und Überbringer von Nachrichten unterwegs. Sein Zweck ist es, Hintergrundwissen in die Handlung einzuflechten, was der Autorin mit Hilfe dieser Figur sehr gut gelungen ist.

    Eine weitere fiktive Figur ist Ulrich von Lauterstein. Der angebliche Vertraute von König Konrad. Der Tod seiner Familie erscheint mir sinnlos und allzu konstruiert. Auch er, eine Figur, um Hintergrundwissen zu vermitteln.

    Der Roman wird aus der Sicht der verschiedenen Häuser aber auch anhand dieser fiktiven Figuren erzählt. Am Anfang jedes Kapitels findet sich sowohl eine Orts- als auch Zeitangabe. Zudem werden die Figuren benannt, die in diesem Kapitel eine wichtige Rolle spielen.

    Als Kaiser Lothar stirbt, entbrennt der Kampf um die Thronfolge unter den Fürsten und der Geistlichkeit. Welfen und Staufer stehen sich gegenüber. Fürsten und Adelshäuser müssen auf die entsprechende Seite gebracht werden. Die Kirche mischt mit und Krieg überzieht das Land, darunter vor allem das einfache Volk zu leiden hat.
     Durch eine geschickt eingefädelte Intrige seitens der Geistlichkeit durch den Erzbischof von Trier Albero von Montreuil gelangt Konrad von Staufen auf den Thron. Da der König von den Fürsten bestimmt wird, gelingt die Intrige und Konrad III. wird die Krone aufgesetzt. Es sind zwar nicht viele Fürsten beteiligt, doch gewählt ist gewählt und gekrönt ist gekrönt. Den anderen Fürsten bleibt nichts übrig, als den König zu bestätigen. Konrad ist nun König und trägt eine Krone, die er nicht gewollt hat. Heinrich der Stolze hingegen besitzt die Insignien, die den Titel unterstreichen. Wird Heinrich sich das gefallen lassen? In beiden Lagern positionieren sich die mächtigen Herzöge und Markgrafen, es scheint alles auf einen Krieg um den Thron hinauszulaufen. 

    Interessant war, zu erfahren, dass der König nicht automatisch die Macht hat. Vielmehr muss er die Fürsten auf seine Seite ziehen, mit welchen Mitteln auch immer.

    "Meister der Täuschung" ist für einmal ein passend gewählter Titel für diesen Roman. Der Leser lernt nicht nur die verschiedenen Herrschaftshäuser kennen, sondern auch die ganzen Verflechtungen der Adligen, geschmiedet durch Bündnisse, Verlöbnisse und Heirat, aber auch durch den Segen der Kirche. Die Rolle der Frauen in der damaligen Gesellschaft, sowie deren Schicksale an der Seite der Männer wird ebenfalls Beachtung geschenkt. 

    Kapitelweise wird der Leser durch die verschiedenen Handlungsorte und den Perspektivenwechseln geführt. Dies erfordert eine gewisse Aufmerksamkeit beim Lesen, aber lässt im Verlauf des Buches ein rundes Gesamtbild entstehen. Fiktive Personen und Geschehnisse ergänzen dabei die historischen Ereignisse und tragen zu einem spannenden und unterhaltsamen Roman bei. Dabei wird die Spannung nicht durch epische Schlachten erzeugt, sondern viel mehr durch die Ränkespiele zwischen den Protagonisten.

    Die zahlreichen Personen auseinanderzuhalten und zu sortieren hat bei mir am Anfang etwas gedauert. Gewisse Namen kommen zu häufiger vor. Die damalige Geschichte ist sehr umfangreich. Entsprechend viel hat die Autorin zu erzählen.  Kompliment an Sabine Ebert, die diese Zeit so gut recherchiert hat und zu einer verständlichen Handlung zusammengetragen hat.

    Erschreckend sind die Lebensverhältnisse. Die Frauen sind ohne Mann gar nichts und mit Mann eher schönes Beiwerk. Selten, dass eine etwas zu sagen hat. Kommt zwar vor, aber recht selten.

    Wettiner, Staufer, Askanier, Bayern, Slaven, Schweden und Welfen eine Menge Intrigen und Schachzüge bestimmen den Lauf der Geschichte. Wem muss die Treue gehalten werden? Wer wird die Krone letztendlich tragen

    Wohlüberlegt muss jeder Fürst sich für eine Seite entscheiden. Oft wird diese auch gewechselt. Die Gefahr, selbst entmachtet zu werden, ist gross, wenn er auf der falschen Seite steht. 

    Mächtige Frauen, ziehen im Hintergrund die Strippen, junge Mädchen werden verheiratet, um Bündnisse zu schließen. Der Krieg beginnt. Das ist sehr gut gelungen.

    Akribisch recherchiert und faktenreich, verpackt in eine spannende Handlung, präsentiert Sabine Ebert in diesem Mehrteiler den Aufstieg von Kaiser Barbarossa – der hier im ersten Band nur am Rande agiert, jung und noch bartlos. Staufer gegen Welfen, Fürsten und Klerus zündeln, Slawen rebellieren an den Ostgrenzen, da sie ihre Kultur beibehalten und sich nicht christianisieren lassen wollen.

    Insgesamt hätte ich mir eine andere Perspektive gewünscht. Mehr Raum für den Erzähler. Die Handlung ist ziemlich dialoglastig – und darum funktioniert die verwendete Perspektive nicht immer. Natürlich soll der Leser Hintergrundwissen erhalten – der Erzähler transportiert das wunderbar. Leider gibt es hier einen Dialog nach dem anderen – Protagonisten erzählen Dinge, die sie real nicht von sich geben würden – Wissen des Protagonisten und des Dialogpartners. Das ist schlichte Informationspolitik für den Leser und wirkt irreal und gestelzt. Aber insgesamt sind die Charaktere gut dargestellt, authentisch. Wer sich für diese Zeit interessiert, wird ein faktenreiches Lesevergnügen haben.

  6. Cover des Buches Der Löwe des Kaisers - Der Aufstieg (ISBN: 9783906739472)
    Cornelia Kempf

    Der Löwe des Kaisers - Der Aufstieg

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Ladybella911

    Cornelia Kempf ist mit diesem exzellent recherchierten Roman ein wunderbarer historischer Roman gelungen, der mich von Anfang bis zum Ende in seinen Bann gezogen hat.

    Hier geht es um Zwillingsbrüder, deren Wege sich nach einer unbekümmert verbrachten Kindheit trennen.

    Einer der Brüder zieht mit Kaiser Friedrich Barbarossa gegen die Lombarden, und der andere stellt sich in den Dienst von Heinrich dem Löwen, seines Zeichens Herzog und eine der schillerndsten Figuren des Mittelalters. Und man kann gar nicht genug über diese Zeit erfahren.

    Der Autorin gelingt es, diese so anschaulich und bildhaft zu beschreiben, dass man sich inmitten der Geschichte wähnt. Auch die Charaktere der Protagonisten und vieler Nebenfiguren sind fein und stimmig herausgearbeitet.

    Unglaublich viel Hintergrundwissen über die damaligen Lebensumstände, Gepflogenheiten und auch die Mode der Zeit bringt die Autorin auf sehr spannende Weise dem Leser Nahe. So macht Geschichte wirklich Spaß.

    Dieser erste Band hat mich komplett begeistert und ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

    Meine absolute Leseempfehlung für alle, die vergangene Zeiten leben und erleben wollen.

  7. Cover des Buches Die Fälscherin (ISBN: 9783548285429)
    Julia Freidank

    Die Fälscherin

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Nemo

    Jerusalem im Jahre des Herrn 1148: Die junge Adelige Heilwig erkrankt auf dem zweiten Kreuzzug an Lepra. Nur ihr Mentor und Lehensherr, Bischof Otto von Freising, glaubt noch an ihre Rettung und tatsächlich kann sie – wie durch ein Wunder vollkommen genesen – nach Baiern zurückkehren. In ihrer Heimat wird die Gezeichnete unter dem Namen Blanka von der Bevölkerung fast schon wie eine Heilige verehrt. Doch als ihr Vater stirbt, droht neues Ungemach: Der Verwalter der Kirchengüter verweigert ihr die Erbschaft des Lehensgutes Burgrain. Das Vogteiamt untersteht nämlich Otto dem Rotkopf vom Geschlecht der aufstrebenden Wittelsbacher. Und diese versäumen keine Gelegenheit, sich strittige Ländereien, notfalls auch mit Gewalt, anzueignen. Bischof Otto weiß sich zu wehren: Indem er in Kloster Neustift Urkunden – unter anderem mit Hilfe der begabten Blanka – fingieren lässt, weist er seinerseits umstrittenen Besitz rechtskräftig dem Bistum zu. In ihrer neuen Wirkungsstätte Neustift pflegt Blanka auch einem schwer verwundeten Ritter; sie verliebt sich in ihn und zeugt mit diesem ein Kind. Was sie noch nicht weiß: Der gutaussehende Mann ist Otho Kopf, ein gefährlicher Kämpe der Wittelsbacher. Um Burgrain für sich und die Kirche zu sichern, heiratet Blanka widerwillig den bischöflichen Richter Pero. Doch die Ehe geht nicht gut, Pero ahnt den Ehebruch und bewirkt ein Gottesurteil, das dramatisch endet: er selbst stirbt an den Folgen seiner Verletzung, der für Blanka kämpfende Otho wird lebensbedrohlich verwundet und Blanka selbst verstoßen. Als sie erfährt, dass sich die Wittelsbacher mit Heinrich dem Löwen verbunden haben und den Markt Föhring angreifen, muss sie sich endgültig zwischen der Macht der Kirche und der Macht der Wittelsbacher entscheiden …

    Die im Roman genannten – gefälschten – Urkunden existieren wirklich und werden unter anderem in der Bayerischen Staatsbibliothek aufbewahrt. Wer die Fälschungen begangen hat, wird wohl Bischof Ottos Geheimnis bleiben – ein Glücksfall für die Autorin. Die 1973 geborene Julia Freidank ist in Freising aufgewachsen und kam über ihr Hobby, den Schwertkampf, zum Schreiben. In ihrem zweiten Roman fährt sie das ganze Repertoire derzeit gängiger Mittelalterromane auf – oft auch in einer reichlich deftigen und manchmal auch sehr spezifischen Sprache: den Konflikt zwischen der adligen Oberschicht und dem einfachen Volk, die Zurückdrängung des germanischen Götterglaubens durch das Christentum, die Machtansprüche zwischen Kirche und weltlichen Herrschern, die aufkommende Überlegenheit des Geldes gegenüber dem Grundbesitz, den Zwiespalt zwischen Lehenstreue und individueller Überzeugung sowie die Angst vor Seuchen und um das ewige Seelenheil. Dem Geschmack unserer Zeit geschuldet, nehmen natürlich die komplexe Liebesgeschichte sowie die Auseinandersetzung mit dem Frauenleben im Mittelalter besonders großen Raum ein.
    Die gut recherchierte und virtuos ausgeführte Handlung entwirft ein lebendiges und unterhaltsames Porträt des Mittelalters und wird durch ein informatives Nachwort sowie ein Personenverzeichnis auch für weniger beschlagene Leser aufs Beste ergänzt.

  8. Cover des Buches Die Geisel des Löwen (ISBN: 9783404168255)
    Ricarda Jordan

    Die Geisel des Löwen

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Lesekerstin

    Ein tolles Buch über das ich nur durch Zufall gestolpert bin!

    Eine schöne Geschichte, von der ich glaube das sie wirklich so passiert sein könnte! Es lässt sich fließend lesen und wird nie langatmig! Ich würde sehr gerne viel viel mehr über diese Zeit lesen!

  9. Cover des Buches Heinrich der Löwe (ISBN: 9783423046015)
    Karl Jordan

    Heinrich der Löwe

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  10. Cover des Buches Deutsche Geschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart. Band 2 : Von Metternich bis zur Gegenwart (ISBN: 9783893500628)
    Wilhelm Treue

    Deutsche Geschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart. Band 2 : Von Metternich bis zur Gegenwart

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Deutsche Geschichte in 2 Bänden : 01. Von den Germanen bis zu Napoleon 02. Von Metternich bis zur Gegenwart Sehr interessantes Werk zur Deutschen Geschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart. Weniger für Laien , als für Kenner und Liebhaber deutscher Geschichte geeignet.
  11. Cover des Buches Neue Deutsche Biographie. (ISBN: 9783428001828)

    Neue Deutsche Biographie.

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Deutsche Geschichte Ein Versuch (ISBN: 9783423137409)
    Herbert Rosendorfer

    Deutsche Geschichte Ein Versuch

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Mephisto
    Bd. 5 Das Jahrhundert des Prinz Eugen
  13. Cover des Buches Die Entscheidung der Magd (ISBN: 9783960480747)
    Marion Henneberg

    Die Entscheidung der Magd

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Reiko
    Zum Inhalt:
    Die tempramentvolle Eilika lebt als Dienstmagd auf der Bernburg.
    Dort trifft sie den stattlichen Ritter Robert von Harsefeld.
    Beide sind fasziniert voneinander, doch das Schicksal trennt sie sofort wieder:
    Robert zieht für den Sachsenherzog Heinrich den Löwen in den Krieg.
    Als ein junger Adliger zudringlich wird, flüchtet Eilika zur alten Amme Alda, die sie in die Geheimnisse der Heilkunst einführt, und lernt in Quedlingburg Lesen und Schreiben.
    Als Heilkundige erfährt sie immer größere Anerkennung.
    Doch Eilika kann Robert einfach nicht vergessen.

    Meine Meinung:
    Da ich momentan wieder etwas anderes brauchte außer Fantasy, hab ich mir mal einen historischen Roman geschnappt, der auch schon etwas länger auf meinem SUB lag.
    Es ist ein tolles Buch, was ich kaum aus der Hand legen konnte.
    Die Geschichte um die 17 jährige Eilika hat mich sehr fasziniert.
    Es ist eine schöne Liebesgeschichte und spielt ungefähr im Zeitraum 1140-1150.
    Das meiste ist frei erfunden, aber ein paar kleine Fakten sind tatsächlich wahr.
    Eilika und ihr kleiner Bruder arbeiten auf der Bernburg.
    Als sie Ritter Robert von Harsefeld kennenlernt, ist es um sie geschehen.
    Doch als ihr ein aufdringlicher junger Adliger zu nahe kommt, flieht sie.
    Robert, der ihren kleinen Bruder als Knappe genommen hat, entdeckt sie unterwegs und bringt sie zu seiner alten Amma Alda.
    Doch die Wege der beiden trennen sich, da Robert in den Krieg ziehen muss.
    Währendessen lernt Eilika von Alda vieles über Heilkunde.
    Wird die Liebe der beiden eine Chance haben?
    Wenn es euch interessiert, lest es selbst, ich möchte euch an dieser Stelle nicht zuviel verraten!

    Mein Fazit:
    Ein tolles Buch, was man zwischendurch einfach mal so lesen kann
    Daher vergebe ich 4 von 5 Sternen.
  14. Cover des Buches Der Löwe des Kaisers (ISBN: 9783906082530)
    Cornelia Kempf

    Der Löwe des Kaisers

     (23)
    Aktuelle Rezension von: wichtel1985
    Das Mittelalter und besonders Kaiser Friedrich I steht im Moment hoch im Kurs. Da kann ich diese Reihe um Barbarossa und Herzog Heinrich nur empfehlen. Die Geschichte der Zwillinge begeistert mich nun schon zum zweiten Mal. Absoluter Lesegenuss von der ersten bist zur letzten Seite. Die E-Book-Ausgabe ist sogar noch besser, als das Taschenbuch
  15. Cover des Buches Die Geschichte der Deutschen (ISBN: 9783570400272)
    Guido Knopp

    Die Geschichte der Deutschen

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Das Buch bringt jungen Leuten Geschichte auf sehr kurzweilige und verständliche Art näher und eignet sich so auch hervorragend, um unterstützend zum Unterricht in der Schule herangezogen zu werden.
  16. Cover des Buches War Karl der Kahle wirklich kahl? (ISBN: 9783423113038)
    Reinhard Lebe

    War Karl der Kahle wirklich kahl?

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Gewöhnlich erfährt man in meist trockenen Geschichtsbüchern nicht sehr viel über die Hintergründe und Umstände, durch die ein Herrscher der Vergangenheit zu seinem oft seltsamen Beinamen gekommen ist. Der Leser erfährt in einem hinreißend ironischen Stil mit großem Wortwitz fast alles über die Hintergründe der meisten Beinamen, beispielsweise daß "Karl der Wahnsinnige" einen Vater hatte, der nur "den schwerwiegenden Fehler beging, früh zu sterben" und so 1380 Frankreich seinem geistesschwachen 12jährigen Sohn Karl VI. hinterlies. Es ist nur so, daß man schon damals manchen Wahnsinn nur kritisieren konnte oder zu ertragen vermochte, wenn man "als Narr" den Mächtigen den Spiegel vorhielt, wie es z.b. in der am Ende dieses Kapitels über Iwan in einer Sage berichtet wird. Ein äußerst empfehlenswertes Buch!
  17. Cover des Buches Die Gegenspieler (ISBN: 9783404642205)
    Paul Barz

    Die Gegenspieler

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Viv29
    "Die Gegenspieler" ist als Sachbuch klassifiziert, fällt für mich aber eher in die Sparte Roman. Paul Barz beschreibt hier die schwierige Beziehung zwischen dem Staufer Barbarossa und seinem Welfen-Cousin Heinrich dem Löwen in erzählerischer Weise, mit vielen Dialogen und romanhaften Ausschmückungen. Abgerundet wird jedes Kapitel mit einer kleinen Zeittafel, die den Überblick über die in diesem Kapitel behandelten Ereignisse gibt. Landkarten und ein Stammbaum am Ende des Buchs runden die Sachinformationen gut ab. Gefreut hätte ich mich noch über ein Personenregister, denn es kommt eine Vielzahl an Personen vor, die teilweise für mich schwer zuzuordnen waren.

    Der Gedanke, diese sehr interessante und ereignisreiche Epoche der Stauferzeit auf romanhafte Weise zu erzählen, ist gut. So werden gerade die beiden Hauptakteure Friedrich und Heinrich zum Leben erweckt und kommen einem viel näher, als sie es in einem Sachbuch könnten. Sicher ist hier vieles der erzählerischen Freiheit überlassen, aber meiner Ansicht nach werden die beiden Charaktere gut getroffen, die Haßliebe zwischen ihnen geschickt dargestellt. Auch andere Weggefährten gewinnen Kontur und treten aus dem rein geschichtlichen Hintergrund heraus. Mir fehlt das Detailwissen, um einzuschätzen, wie historisch akkurat manche der Charakterisierungen nun sind, aber daß es dem Autor an historischem Wissen nicht mangelt, merkt man immer wieder im Laufe des Buches. Die geschichtlichen Ereignisse werden oft - allerdings nicht immer - recht lebendig und farbenfroh dargestellt.

    Ein wenig fehlt allerdings die erzählerische Tiefe, jedenfalls für meinen Geschmack. Die Szenen sind überwiegend recht kurz, Szenenwechsel finden abrupt statt, ohne daß auch nur eine Leerzeile diese ankündigt und so springt man manchmal alle fünf Zeilen hin und zurück. Daran kann man sich gewöhnen, aber das Lesevergnügen eines richtigen Romans wird hier nicht erreicht. Es sind kurze vignettenhafte Einblicke, an manchen Stellen mit nicht ganz nachvollziehbaren Zeitsprüngen, dem knappen Übergehen wichtiger Ereignisse und dem Verweilen an Nebensächlichkeiten. Enervierend war hier des Autors Drang, so oft wie möglich sexuelle Anspielungen oder Akte zu beschreiben. Was am Anfang noch als Versuch, die rauhere Mentalität dieser Zeit farbig zu beschreiben, dienen konnte, wurde nach und nach doch etwas albern. Ob es nun meinem historischen Verständnis so sehr hilft, daß ich in diesem Buch mehrfache detailfreude Beschreibungen der Geschlechtsteile von Barbarossa, Heinrich und Welf VI las, bleibt mal dahingestellt. Ob eine Szene, in der Barbarossa sein Genital mit dem seines Onkels gedanklich ausführlich vergleicht, etwas zur Geschichte beiträgt, ist ebenso fraglich. Daß es in manchen Abschnitten auf jeder Seite zu Anspielungen kommt, daß Philipp von Heinsbergs angebliche Schwäche für kleine Jungs bei jedem Erscheinen von ihm thematisiert wird, daß alle Männer die Frauen um sich als eine Konglomeration von Schößen und Brüsten betrachten und daß keine Gelegenheit ausgelassen wird, einen Geschlechtsakt oder den Gedanken daran zu erwähnen, hat dann was von pubertierenden Jungs auf dem Schulhof. Seltsam wird es beim Lesen, wenn alle Frauen im Umkreis, darunter 13jährige, die an viel ältere Männer verheiratet werden, es gelassen oder sogar freudig hinnehmen, ungefragt beschlafen zu werden. 

    An vielen Stellen ist das Buch sehr spannend und kann durch die lebhafte Beschreibung der geschichtlichen Entwicklungen mitreißen. Gut erzählt sind auch die unterschiedlichen Herangehensweisen von Barbarossa und Heinrich, ihre verschiedenen Charakteren und Strategien, auch viele historische Zusammenhänge werden sehr gut dargestellt. Das ist unterhaltsam und lehrreich zugleich. An manchen Stellen, gerade zum Ende hin, werden die Szenen allerdings etwas redundant. Da gibt es eine endlose Abfolge von Reichstagen, wieder einmal ziehen Barbarossa und seine Frau Beatrix hoheitsvoll irgendwo ein, wieder einmal zieht irgendjemand gegen irgendjemanden in die Schlacht und so allmählich verschwimmen die einzelnen Ereignisse ein wenig. Hier hätte eine straffere Erzählweise geholfen.

    So bleiben bei diesem Buch gemischte Gefühle. Gelungen ist es, die Geschichte und die beiden Gegenspieler aus dem rein Historischen herauszuholen und lebendig zu machen. Störend sind die erzählerischen Schwächen.
  18. Cover des Buches Archiv für Sippenforschung in 3 Bänden: Bd. 1: 1961/1962, Heft 1-8, 27. und 28. Jahrgang, Bd. 2: 1963/1964, Heft: 9-16, 29. und 30. Jahrgang, Bd. 3: 1965/1966 Heft 17-24, 31. und 32. Jahrgang. (ISBN: B002I7FS82)
  19. Cover des Buches Das Spiel der Nachtigall (ISBN: 9783426636329)
    Tanja Kinkel

    Das Spiel der Nachtigall

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Huebner
    Als außerordentliche Liebhaberin der mhd. Dichtkunst, des Minnesang und Aventiureromans erfreut mich die Begegnung Walters mit Reinmars und schärft meinen kritischen Blick auf die Details. Als Germanistin mit Schwerpunkt Mittelalter muss ich die politische Aufbereitung zuweilen als oberflächlich, lückenhaft bzw. ungenau beurteilen. Für den Laien ist es mit Sicherheit zu viel des
    Guten.

    Tanja Kinkel gelingt es, das, was wir nicht über die mhd. Dichter wissen, zu überspielen. Manches Detail, wie zum Bsp. Walters Äußeres, worüber nur schemenhaft Quellen berichten, hätte vielleicht günstiger abgewogen werden können; manche Dichtungsübersetzung ist ebenfalls nicht günstig gewählt. Hier widerspricht die aktuelle Forschung vielleicht der "Publikumswirksamkeit". Die sich über hunderte von Seiten anbahnende Liebelei zwischen Judith, der jüdischen Heilerin aus Salerno und unserem Dichter, entspricht der zu erwartenden Spannungskurve. Der wirklich spannenden Figur des Walters von der Vogelweide, steht die eher blasse Figur der "Medica" gegenüber. Die hist. Heilerin ist leider ein viel zu häufig missbrauchter Charakter (Gordon, 1986, Schweikert 2002, Graeme-Evens 2005, Ebert 2007, Cassens 2008, Michel 2010, Renk 2011, Canavan 2011) und wurde nach der "Nachtigall" (2011) immer wieder aufgegriffen (Geiges 2012, Serno 2012, Hardy 2013, Sauer 2014), sodass man es einfach nicht mehr lesen kann und die Kräuterkunde auch keine Überraschungen mehr bietet, die den Leser noch zum Staunen bringen - oder zum Schmunzeln, je nachdem. Allerdings rettet die Aussicht, dass sich die beiden Protagonisten annähern über die sehr diffizilen, für den Laien vielleicht schwer zu durchdringenden politischen Detials. Die Dialoge zwischen Walter und Judith in der ersten Buchhälfte suchen ihresgleichen: scharfzüngig, widerborstig, spannungsgeladen. Der Schneit der Dialoge nimmt dann leider kongruent mit dem Erwachsen der Liebegsgeschichte ab.
    Fazit: dreihundert Seiten weniger hätten die Geschichte auch erzählt.

    Ivonne Hübner

  20. Cover des Buches Die Bastardin (ISBN: 9783492254540)
    Juliane Korelski

    Die Bastardin

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Raubrittertorsti
    Regensburg im 12.Jahrhundert: Barbarossa, seine Halbschwester Agnes und Welfenherzog Heinrich der Löwe betätigen sich als Detektive, als der Graf von Ortenburg ermordet wird und Heinrich des Mordes bezichtigt wird. Mal eine etwas andere, aber durchaus gelungene Geschichte um den Rotbart.
  21. Cover des Buches Lexikon der Geschichtsirrtümer (ISBN: 9783492245005)
    Jörg Meidenbauer

    Lexikon der Geschichtsirrtümer

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Ein Buch, das hält, was es verspricht: unterhaltsam werden die wichtigsten Geschichtsirrtümer von A-Z richtiggestellt.Ob es um weltgeschichtliche Ereignisse wie den Sturm auf die Bastille geht ( fand nie statt) oder um amüsante Anekdoten wie die vom Ei des Kolumbus ( geht nicht auf den Seefahrer zurück ) - das Lexikon der Geschichtsirrtümer hält immer eine lehrreiche Überraschung bereit. Dem Berufshistoriker kommt vielleicht manches bekannt vor - alle anderen aber entdecken in dem lexikonartig aufbereiteten Sachbuch viel Neues.Dem Autor gelingt es, die eigentlich trockene Thematik ansprechend und unterhaltend aufzubereiten.Ich mochte das Buch nach dem Lesen eines Artikels, den ich gezielt nachgeschlagen hatte, gar nicht mehr aus der Hand legen!
  22. Cover des Buches Geschichte der Deutschen (ISBN: 9783762805564)
    Hellmut Diwald

    Geschichte der Deutschen

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Geschichte gegenwärtig zu machen hieß für den Historiker Diwald, dort anzufangen, wo die Ergebnisse eines historischen Entwicklungsprozesses noch deutlich spürbar sind: bei der jüngsten Vergangenheit. So beginnt der Autor mit der Konferenz in Jalta und geht Schritt für Schritt zurück bis ins Jahr 919, als der Sachsenherzog Heinrich I. zum König des ersten deutschen Reiches gewählt wurde. Angelpunkt der Fortschreibung ist die Vereinigung der beiden deutschen Staaten. Das alte Reichsgebiet wurde damit zwar nicht wiederhergestellt, die lange Zeit der Trennung nicht ungeschehen gemacht, aber doch eine Perspektive für die deutsche Nation gewonnen.
  23. Cover des Buches Mittelalter (ISBN: 9783817485680)
    Christa Pöppelmann

    Mittelalter

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Das Geheimnis der Hebamme (ISBN: 9783868046106)
    Sabine Ebert

    Das Geheimnis der Hebamme

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Neling

     Band 1 von 5  der "Hebammensaga" 

    Inhaltsangabe: Weil sein Sohn tot geboren wurde, will Burgherr Wulfhart der Hebamme Marthe Hände und Füße abschlagen lassen. Um zu entkommen, schließt sich die junge Frau einer Gruppe Siedler um den edlen Ritter Christian an, der von Marthes Schönheit und ihrer heilenden Gabe fasziniert ist. Doch auch dessen Feind ist auf Marthe aufmerksam geworden.

    Meine Meinung: Das Geheimnis der Hebamme ist ein sehr bekannter historischer Roman von Sabine Ebert, den ich vor vielen Jahren bereits einmal las, aber von dem ich durch die lange Zeit wieder einiges vergessen hatte. Dies frischte ich jetzt durch das Hörbuch auf. Die Charaktere überzeugen und es fiel mir sehr leicht mich in die Protagonistin einzufühlen. Auch der zeitliche Kontext ist gut recherchiert und das Bild wirkt authentisch. Die Geschichte um die junge Hebamme ist sehr spannend,  es war interessant in diese ferne Zeit zu reisen.  Und ich bin auf Band 2 gespannt. 

    Die Sprecherstimme ist unaufgeregt, manchmal etwas eintönig. Deshalb würde ich wohl eher das Buch empfehlen. Aber alles in allem kann ich diesen historischen Roman empfehlen und vergebe sehr gute 4 von 5 Sternen.  



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