Bücher mit dem Tag "heinrich heine"
12 Bücher
- Karen Duve
Fräulein Nettes kurzer Sommer
(82)Aktuelle Rezension von: Stefanie-BFräulein Nettes kurzer Sonmer erzählt als Roman von dem Leben der Annette von Droste Hülshoff und stellt die damalige
Zeit (Anfang des 19. Jh.) und ihren Bezug zur Dichtkunst dar.
Vorangestellt möchte ich sagen, dass das Buch eigentlich nicht zu der Sorte Bücher gehört, die ich normalerweise lese. Dennoch - oder vielleicht auch gerade deshalb - war ich überrascht, wie gut ich es im Endeffekt fand. Ich muss das Buch nicht unbedingt nochmal lesen, und werde es wohl nicht begeistert weiterempfehlen, aber wenn man auf der Suche nach einem solchen Roman sucht, welcher etwas ernster, etwas „abgedroschen“, etwas historisch und dabei trotzdem flüssig ist, kann man ihn hier finden.
Zum Teil war das Buch eher langatmig. Andererseits wurde ich aber positiv überrascht, wie gut es die Autorin geschafft hat, das Leben der Anette von Drosde Hülshoff, die Gesellschaft und Belleristik in einen Roman zu verpacken, der flüssig zu lesen ist, eine Prise Humor enthält, Beziehungen und Charaktere erschafft und eine gewisse Begeisterung für das Buch aufbaut. Für mich war es nicht schwer danach zu greifen und ein paar Kapitel zu lesen, ich hatte Freude dabei. Auch wenn das Buch einen eher ernsten Stil hat und ich es daher nicht jedem empfehlen kann, ist
es also für das was ich erwartet hatte, wirklich gut geschrieben ✨.
- Heinrich Heine
Deutschland
(258)Aktuelle Rezension von: GersBeaInhalt (Klappentext)
»Denk ich an Deutschland in der Nacht,
Dann bin ich um den Schlaf gebracht,
Ich kann nicht mehr die Augen schließen,
Und meine heißen Tränen fließen. «So beginnt Heimes Gedicht ›Nachtgedanken‹, das im Sommer 1843 entstand. Die Sorge um die politische Entwicklung in der Heimat, die ihm den Schlaf raubte, und die Sehnsucht, seine 72 Jahre alte Mutter wiederzusehen, waren die Gründe, die ihn veranlassten, wenige Monate später seinen Aufenthalt im selbstgewählten französischen Exil zu unterbrechen und nach Deutschland zu reisen. Aus den Eindrücken dieser reise, die über Brüssel, Amsterdam und Bremen nach Hamburg und auf der Rückfahrt nach Hannover, Minden, Paderborn, Köln und Aachen führte, entstand ›Deutschland. Ein Wintermärchen‹, eine der bedeutendsten politischen Dichtungen in deutscher Sprache. Heine verflocht hier nicht nur mit großer Kunst Komik und Pathos, Elegisches und Humor miteinander, er übte vor allem ätzende Kritik an den politischen und gesellschaftlichen Zuständen Deutschlands, das, wie er ahnte, am Vorabend einer politischen Erhebung stand.
Dieter Klieschs vielschichtige Farbbilder (Crayon und Aquarell) betonen die Aktualität von Heines Dichtung. Der Maler hat aus der Perspektive unserer Zeit Heines Reise nachempfunden und im Bild festgehalten, was ihm auffiel, ihn in Rage, in Wut versetzte, seine Kritik herausforderte; denn wenn sich auch manches nach 140 Jahren verändert hat, die Verhältnisse sind längst nicht so, wie sie sein sollten.
Ausgabe
Büchergilde Gutenberg, Frankfurt/M.,
1989.
203 S.
mit zahlreichen Bildern von Dieter Kiesch
- Mit einem Essay von Walter Grab. -
ISBN 3 763235574Meine Meinung
Obwohl ich ein solides Grundwissen über deutsche Geschichte habe, fand ich das Lesen oft mühsam. Meine Ausgabe enthält viele Anmerkungen zum Text, Farbbilder von Dieter Klietsch sowie einen Essay von Walter Grab zum Wintermärchen.
So kann ich nachvollziehen, warum das Spottgedicht zu den bedeutendsten politischen Dichtungen deutscher Sprache gehört.
Im Rahmen der Klassiker Lesegruppe habe ich das Buch gelesen. Sicherlich ist es als Quellendokument über die Zeit aufschlussreich.
Fazit
Ich vergebe 3 Sterne und eine Empfehlung nur für Leser, die an der geschichtlichen Dimension der Zeit interessiert sind.
Tipp: Laut lesen!
- Christian Zaschke
Hell's Kitchen
(4)Aktuelle Rezension von: HoldenDie SZ-Kolumne von Chris Zaschke aus Hell`s Kitchen und dem Big apple, sehr schöne Alltagsbetrachtungen und Beschreibungen des menschlichen Scheiterns (Balkonrenovierung, Gewichtsabnahme), der zweite Teil vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie geschrieben. Erstaunlich wenige Beiträge über den damaligen Präsidenten Donald T., erst am Ende scheint die Spaltung des Landes durch, als sich Zaschke und sein bisheriger Freund Jack nichts mehr zu sagen haben, weil beide in verschiedenen Welten (in den USA) wohnen. Bei dem Chaos, das in den USA beim Thema Renovierungen und entsprechenden Zusagen und bei der Parkplatzbewirtschaftung zu herrschen scheint, wundert man sich, daß dort überhaupt noch was zu laufen scheint. Als nächsten Wohnort für den aufgeschlossenen Autor nach dem 17. Stock im ehemaligen Schwesternwohnheim empfehle ich New New York ("Futurama").
- Jeannine Meighörner
Das fliehende Herz
(16)Aktuelle Rezension von: Bellis-PerennisHistorische Romane, die sich mit Elisabeth I. (1837-1898), Gemahlin von Kaiser Franz Joseph und damit Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn, beschäftigen, gibt es wie Sand am Meer. Die Qualität ist unterschiedlich genauso wie die Perspektive. In vorliegendem Buch wird, wie man so schön sagt „dem Volk auf’s Maul geschaut“. Das heißt, wir erleben die vier Aufenthalte Elisabeths in Innsbruck vor allem aus der Sicht gewöhnlicher Leute.
Zentrale Rolle spielt Aloys Oberrauch, dessen erste Begegnung 1848 mit Elisabeth, sie ist erst elf Jahre und er ein aus dem revolutionären Wien geflohener Student, sich nachhaltig auf sein weiteres Leben auswirken wird.
Auch der Nachtwächter der Innsbrucker Burg, Sepp, und Pauline, ein Bedienstete aus Elisabeths Gefolge treten wiederholt auf.
Nach ihrem ersten Aufenthalt als Kind kommt Elisabeth noch zweimal nach Innsbruck und stößt die Menschen, die ihr einen rauschenden Empfang bereiten vor den Kopf. Oberrauch ist inzwischen Advokat und Präsident des Verschönerungsvereins und kann die Veränderung „seiner“ Elisabeth zur kapriziösen, unnahbaren Kaiserin hautnah erleben. Erst beim vierten Aufenthalt, nämlich bei der Überführung des Leichnams von Genf nach Wien, kommt Oberrauch der Kaiserin nahe und legt ihre jene Papierrose, die sie als Kind erhalten hat und die er als Andenken aufbewahrt hat, auf den Sarg.
Meine Meinung:
Zu Beginn war ich ein wenig skeptisch, da unwillkürlich die Bilder der verkitschten und zum Teil unwahren „Sissi-Trilogie“ aufsteigen, die kaum zu löschen sind.
Umso angenehmer war ich dann überrascht, dass hier dem einfachen Volk und seinen Gedanken viel Platz eingeräumt wurde. Den meisten Untertanen sind Kaiser und Kaiserin im fernen Wien ähnlich weit weg wie Figuren aus der Bibel, dennoch halten sie ihrem Herrscherpaar die Treue. Aloys verfolgt Elisabeths Leben aus der Ferne. Dabei erscheint sie ihm als unwirkliches Wesen.
„An diesem Wesen ist alles Anmut: Es geht nicht, es scheint zu schweben, es lacht nicht, es lächelt wie ein scheuer Engel mit geschlossenem Mund, es spricht nicht, es haucht Worte dahin.“
Jeannine Meighörner ist bekannt für ihre differenzierte Sicht auf bekannte Frauen der Geschichte. Auf den Schreibstil muss man sich als Leser erst einlassen. Er ist geprägt von Hingabe an das Thema bzw. die Persönlichkeit, die hier eine Hauptrolle spielt, von beeindruckender Sachkenntnis und Recherche sowie von einer feinen Prise Humor. Ich bin immer wieder in Innsbruck und werde beim nächsten Mal auf den Spuren von Elisabeth wandeln. Das Buch macht Lust, die Spuren der Kaiserin zu verfolgen.
Fazit:
Dieser historische Roman bietet einen differenzierten Blick auf das Leben der rastlosen, oft unverstandenen Monarchin. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.
- Christian Liedtke
Heinrich Heine
(2)Aktuelle Rezension von: Kopf-Kino„Das Wort umarmt dich, während der Gedanke dich küßt.“ - Heinrich Heine
Von den einen bewundert, von den anderen gefürchtet: Der ins Exil geflohene deutsche Schriftsteller Heinrich Heine (1797 – 1856) mit jüdischer Herkunft vereinte in sich den Satiriker, den politisch engagierten Journalist, den polemischen Rebell und den feinsinnigen, aber auch kritischen Dichter. Welche Bedeutung Heine für die Literatur, wie auch für seine Zeit hatte und was für ein Mensch Heine war, wird in diesem Buch besonders deutlich.
In 25 Kapiteln buchstabiert sich Christian Liedtke gewissermaßen durch Heines Leben und Werke und gibt somit nicht nur einen guten Einblick in Heines (Gedanken-)Welt, sondern bietet ebenfalls einen erfrischenden Überblick, der aber keinesfalls chronologisch daherkommt.
Um die Neugierde auf dieses feine Büchlein eventuell noch etwas entfachen zu können, liste ich kurzerhand die – meiner Meinung nach - anregenden Kapitelüberschriften auf, wobei hier bereits einige originelle Neologismen Heines entdeckt werden können, die zum Spekulieren einladen: Apfeltörtchen, Bretterkonnexionen, Campejaden, Duell, Erzfreund, Ferne, Goethetum, Hamborger, Ideenguillotine, Juliussonne, Korfu, Lessing, Matratzengruft, Nationalzuchthaus, Ökonomie, Porträts, Quellen, Riesenharf, Sammler,Taufzettel, Übersetzung, Vernichtungskrieg, Weltkuddelmuddel, XY-ungelöst, Zeitgenössinnen
Die Überschriften bilden den jeweiligen roten Faden eines jeden Kapitels. Letztere erinnerten mich an unterhaltsame Essays, in denen Liedtke nicht nur den historischen Kontext, sondern auch die jeweilige Lebenssituation Heines verständlich skizziert.
Um eine Vorstellung von Liedtkes Schreib- und Vorgehensweise erhalten zu können, füge ich einen Auszug aus dem Kapitel 'Ferne' ein:
"Die »Reisebilder« waren es, die Heine berühmt machten. […] Mit dieser vierbändigen Serie hatte er eine neue, offene Erzählform geschaffen, assoziativ, aktuell und subjektiv bis hin zur Willkür: »Im Grunde ist es auch gleichgültig was ich beschreibe; Alles ist ja Gottes Welt und der Beachtung wert, und was ich aus den Dingen nicht hinaussehe, das sehe ich hinein«, bekannte Heine 1826 ebenso lapidar wie selbstbewusst. Interessant waren auf einmal nicht mehr die Dinge, die es objektiv zu beschreiben galt, sondern interessant waren die Art ihrer Beschreibung und das Subjekt, das sie sah – dieser Paradigmenwechsel bedeutet einen Bruch mit der klassischen Autonomieästhetik der »Kunstperiode« (→ Goethetum) und einen wichtigen Schritt zur literarischen Moderne."
Hierbei arbeitet Liedtke, wie am Auszug bereits ersichtlich, immer wieder mit Querverweisen zu anderen Kapiteln, in denen dann auf die jeweils angeschnittenen Themen näher eingegangen wird. Mithilfe von Auszügen aus Briefen und Heines Werken, sowie Aussagen von Zeitgenossen, aber auch Anekdoten bleibt das Buch immer nah an Heine; gleichzeitig verliehen sie den gut formulierten Texten eine zusätzliche Lebendigkeit.
Wie bereits erwähnt hält das Buch interessante Informationen, aber auch Kuriositäten über die damalige Zeit bereit, wie beispielsweise: „Eine der Absurditäten des deutschen Zensurwesens bestand darin, dass 1834 im Deutschen Bund sogar der Abdruck von Zensurstrichen verboten wurde. Vom Zensor getilgte Stellen sollten für die Leser nicht mehr als solche erkennbar, [...]“
Abgesehen davon, dass ich einiges über und von Heine erfuhr und somit auch seinen Werken noch näher kommen konnte, lernte ich einiges dazu. So war mir beispielsweise nicht bekannt, dass Heine für seinen Versepos 'Deutschland. Ein Wintermärchen' (das ich an dieser Stelle wärmstens empfohlen möchte) als Strophen- und Versmaß eine Variante aus der lateinischen Dichtung des Mittelalters, die sogenannten Vagantenstrophe, verwendete. Liedtke erklärt dies anschließend genauer.
Im Anhang kann Heines Leben dank einer Zeittafel [dieses Mal chronologisch ;-)] nachgelesen werden. Ein Zitatnachweis ist ebenso enthalten. Ach ja: Bei den Zitaten wurde die ursprüngliche Interpunktion übernommen, nicht aber die Schreibweise. Diese wurde der heutigen Rechtschreibung etwas angepasst, was ich ein wenig schade fand. Dafür achtete Liedtke – nach eigener Aussage – darauf, den Lautstand nicht allzu sehr zu verfremden, was mich wiederum etwas tröstete.
Anmerken möchte ich noch, dass Heines Tragödien 'Almansor' und 'William Ratcliff' „gespoilert“ werden, was mich aber nicht davor abhalten wird, diese zu lesen – ganz im Gegenteil! Nach dieser anregenden Lektüre möchte ich sie umso lieber kennenlernen.
Abschließend möchte ich das ABC-Buch, diese „Mini-Enzyklopädie“, all jenen empfehlen, die mehr über Heine erfahren möchten und seine Werke schätzen - aber auch jenen, die noch einen Einstieg beziehungsweise nach einen Zugang zu Heine suchen.
„Ist das Leben des Individuums nicht vielleicht eben so viel wert wie das des ganzen Geschlechts? Denn jeder einzelne Mensch ist schon eine Welt, die mit ihm geboren wird und mit ihm stirbt,unter jedem Grabstein liegt eine Weltgeschichte.“ - Heinrich Heine
- Heinrich Heine
HEINE to go
(14)Aktuelle Rezension von: sternenstaubhhHeinrich Heine ist gehört zu den bedeutenden deutschen Dichtern und Schriftstellern. In diesem Buch kann man Zitate Heinrich Heines nachlesen und den Dichter für sich vielleicht ganz neu entdecken. Zuletzt hatte ich mich in der Schulzeit mit Heinrich Heine beschäftigt, diese Sammlung an Heinrich Heine Zitaten hat mir die Möglichkeit gegeben Heinrich Heine, seine Zeit und seine Werke noch einmal neu kennenzulernen. Ich finde die Gestaltung und grafische Umsetzung dieser To-Go-Reihe einfach unglaublich gut. Auch die Auswahl der Zitate ist sehr ansprechend. Einige Zitate kanne ich teilweise noch aus der Schulzeit, doch die meisten waren mir völlig unbekannt. Hinzu kommt noch das äußerst handliche Format des Buches. So kann man die Zitate schnell in der Tasche mitnehmen. Ein Buch zum Lesen, Blättern, und Nachdenken.
- Marit Schalk
Außerhalb der Zeit
(16)Aktuelle Rezension von: madamecurieBuchccover:Die unfreiwillige Zeitreisende Lena hat es aus dem Jahr 1842 wieder zurück in unsere Zeit geschafft. Aber trotz aller Anstrengungen, will es ihr einfach nicht gelingen, ihre große Liebe Henry zu vergessen und ihr altes Leben wieder aufzunehmen.
Als sie auf einen Zeitungsartikel stößt, in dem an den großen Brand von Hamburg im Jahr 1842 erinnert wird, gibt es für sie kein Halten mehr ...
Werden Henry und Lena einander wiederfinden? Und wird es ihnen gelingen, den boshaften Spiegelmacher Tracassin auszuschalten, der das Leben ihres noch ungeborenen Kindes bedroht?
Auch dieses Buch ist wieder spannend geschrieben ,es ließ sich gut lesen und es gab auch manches mal was wo man hellauf lachen musste ,vor allem konnte ich auch hier nicht aufhören zu lesen ,Spitze.
Advent mit Heine - Briefbuch zum Aufschneiden
(3)Aktuelle Rezension von: AlmeriÖffnen Sie mit dem edlen Brieföffner aus Holz jeden Tag eine Seite des Buches, wie einen Brief und entdecken Sie 24 der schönsten Gedichte und Geschichten von Heinrich Heine….Ein sehr schöner Adventskalender für jedermann, der sich für lyrische Werke interessiert. Man kann es sich selbst schenken oder aber auch verschenken. Ich bin ja schon fast aus dem Alter raus, aber dieser Adventskalender hat mich bis Heilig Abend begleitet. Wunderschöne Texte aus der Feder von dem Schriftsteller und Dichter Heinrich Heine (1797-1856).
- Anja Eichbaum
Insellicht
(23)Aktuelle Rezension von: webschreck_ostsee_Norderney ist eine der ostfriesischen Inseln in der Nordsee, eigentlich eine sehr ruhige Insel, wo kaum Schlimmes passiert. Auf den Inselpolizist Martin kommt ein schwieriger Fall zu, als ein Unbekannter, Opfer eines Giftanschlags wurde. Niemand scheint den Mann zu vermissen, geschweige denn ihn zu kennen. Für Martin wird es nicht einfach, den Fall zu lösen, nichts ist wie es scheint. Parallel kommt es auch in Bonn zu seltsamen Ereignissen. Ist es nur Zufall oder besteht dazu ein Zusammenhang?
Die Germanistikstudentin Frau Carolina Wiesinger ist nach Norderney gekommen, um neue Spuren zur Geschichte von Heinrich Heine zu finden, dabei kam sie in dem kleinen Hostel von Daniela unter. Schnell gerät sie unbeabsichtig in die Ermittlungen des Mordfall.
Wird der Mörder gefasst? Gibt es einen Zusammenhang mit Bonn und Norderney?
Fazit
Ein sehr schönes Cover, mit passenden Titel ⭐️
Kapitel sind in einer angenehm lesbaren Länge ⭐️
Die Charaktere sind gut beschrieben, am besten gefallen mir Daniela, Ruth, Martin aber auch Frau Dirkens ⭐️
Der Schreibstil ist leicht verständlich geschrieben ⭐️
Spannung, Mord, Inselträume, Spurensuche, Drama ⭐️
Man kommt sehr gut in die Geschichte rein, vieles ist sehr Detailiert beschrieben und die Spannung reißt nicht ab 💫💫
Ich bin durch @katrien.jacobi
auf das Buch Aufmerksam geworden.🌷
tobi_ostsee_
- Claudia Rusch
Meine freie deutsche Jugend
(40)Aktuelle Rezension von: Holden"für Irmgard, ganz herzlich, Weimar 16.10.03" lautet die Widmung, dem bleibt eigentlich nichts hinzuzufügen, nur das hier die Lebensgeschichte eines Vorbilds an Zivilcourage anschaulich präsentiert wird. Wäre man selbst so tapfer gewesen, man weiß es nicht, aber durch die Erziehung zum Querdenken durch ihre Mutter und deren Freunde wurden die Energien der kleinen Claudia in die richtigen Bahnen gelenkt. Das DDR-Unrecht wird drastisch angeklagt, so daß kein Platz mehr für Ostalgie und Verklärung bleibt, erst mit der "Wende" wurden die Oppostitionellen zu "echten" DDR-Bürgern, aber aufhalten ließ sich der hier schreibende Wirbelwind nicht. Auch ein Vorbild an Lebensenergie und der Beweis dafür, was man als Individuum erleben kann.
- Achill Moser
Nimm nur mit, was du tragen kannst
(2)Aktuelle Rezension von: ArmilleeMit Prosa hab ich nicht viel am Hut. Heinrich Heine..? Der Kelch muss unbemerkt an mir vorübergezogen sein.
Was mich vom Deckblatt ansprach..:
- ein symphatisches Gesicht
- der Harz
- Nimm nur mit, was du tragen kannst
Also griff ich mir diesen - für mich - Aussenseiter und konnte kaum aufhören zu lesen. Achill Moser plante eine Reise zu Fuß durch den Harz auf 250 Kilometern, den 1824 der deutsche Dichter Heinrich Heine abmaschierte und der darüber die Lektüre 'Harzreise' abfasste.
Auf den Spuren des Dichters wird Herr Moser von seinem Sohn begleitet. Schon auf den ersten Seiten konnte ich die Begeisterung der Vorbereitungen spüren und es gab manche Schilderungen, wo ich gerne dabei gewesen wäre. Was Heine damals zu sagen hatte, wurde von Herrn Moser ganz toll in Kursivschrift in seine eigenen Sätze eingebunden. Perfekt...!!
Die wunderschönen Gedichte...die gefielen mir doch tatsächlich. Ich verstand ausnahmsweise mal, was da mitgeteilt wurde. Wie oft liest man etwas, was sich nicht so richtig erschliesst..?!!
Und was ich noch sehr schön finde sind die Farbfotos der reise. Einiges kenne ich von meinem Urlaub im Harz.
Ein Satz hat mich besonders beeindruckt..:
"Was braucht man wirklich zum Leben...?"
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