Bücher mit dem Tag "heiratsschwindler"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "heiratsschwindler" gekennzeichnet haben.

38 Bücher

  1. Cover des Buches Ich koch dich tot (ISBN: 9783746632698)
    Ellen Berg

    Ich koch dich tot

     (288)
    Aktuelle Rezension von: Amiga

    Vivi  kocht 2 .Männer Tod mit Rattengift im Essen.Doch dann taucht Jan in ihrem Kochkurs auf und verliebt sich in den schlauen Polizisten der sie immer wieder aufsucht und löchrige Fragen über die 2 Morde stellt.Er ist überzeugt glaubt Vivi dass sie es wirklich getan hat.

    Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen mit schrägen Humor geschrieben.

    Das richtige Buch für Urlaub oder zwischendurch.Ich habe es in einem Rutsch gelesen so spannend war es. 

    Auch für Frauen die nicht gerne kochen geeignet und Männer haben sicher auch ihren Spass daran !




  2. Cover des Buches Ein Mann wie Mr. Darcy (ISBN: 9783442465033)
    Alexandra Potter

    Ein Mann wie Mr. Darcy

     (263)
    Aktuelle Rezension von: Woerterkatze

    Klappentext:
    Emily hat die Nase voll von Männern, die entweder inakzeptabel sind, Angst vor Beziehungen haben oder noch bei Mama wohnen. Dabei will sie doch nur einen netten, gut aussehenden Mann mit Charme und Manieren. Ist da denn so schwer zu finden? Im wahren Leben anscheinend schon. In der Phantasie jedoch hat Emily ihren Traummann längst gefunden: Mr. Darcy aus Jane Austens Roman „Stolz und Vorurteil“.

    Inhalt:
    Die New Yorkerin Emily ist ein hoffnungsloser Fall was Beziehungen angeht. Immer wieder trifft sie den falschen Mann, keiner ist wie ihr Traummann Mr. Darcy. Emily arbeitet in einer Buchhandlung und ihre Angestellte und Freundin Stella möchte sie über Weihnachten mit nach Mexiko nehmen. Aber da möchte Emily nicht mit und um dies nicht deutlich sagen zu müssen, sagt sie, dass sie schon eine Reise gebucht hat. Und da sie nun Nägel mit Köpfen machen muss, bucht sie eine Literaturreise nach England – genauer eine Jane Austen Literaturreise. Einmal in England angekommen, stellt sie fest, dass nur ältere Damen ihre Begleiterinnen sind und ein unmöglicher Londoner Journalist, der einen Artikel über Mr. Darcy den Romanhelden von Jane Austen schreiben soll und dafür die Damen befragen soll. Dieser Journalist ist Emily direkt unsympathisch und so nimmt die Geschichte a la Stolz und Vorurteil seinen Lauf.

    Meinung:
    Alexandra Potter hat einen sehr locker, flockigen Roman in Anlehnung an Stolz und Vorurteil geschrieben. Wer vorher nicht das Original gelesen hat, für den birgte dieses Buch viel neues. Den Kennern von Stolz und Vorurteil sind im Zweifelsfalle sehr schnell die Parallelen aufgefallen. Aber Alexandra Potter hat sich etwas einfallen gelassen, sie hat immer wieder Begegnungen von Emily mit der Romanfigur von Jane Austen, Mr. Darcy, eingebunden. Mir hat das Buch trotz der Kenntnis von Stolz und Vorurteil sehr gut gefallen. Man taucht einfach in eine andere Welt ein und vergisst die Zeit um sich herum.

  3. Cover des Buches Das Böse unter der Sonne (ISBN: 9783455650273)
    Agatha Christie

    Das Böse unter der Sonne

     (139)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Einer der bekanntesten Krimis mit Hercule Poirot, die Verfilmung läuft ja des öfteren im TV. Auch wenn man die Auflösung schon kennt (die hier natürlich nicht verraten wird), ist es doch atemberaubend, wie am Ende das Image des bildschönen Mordopfers um 180 Grad gewendet wird und man fetsstellt, daß so ziemlich nur Unwahrheiten und Gehässigkeiten über sie kursierten. Ehepaar Gardener ist zum Schießen, und Monsieur Poirot erwacht nur ganz langsam aus seiner Sommerlethargie, wenn er den "Sherlock Holmes spielt". Auch ein sehr schönes Zeit- und Gesellschaftsporträt!

  4. Cover des Buches Buddenbrooks (ISBN: 9783596521487)
    Thomas Mann

    Buddenbrooks

     (2.362)
    Aktuelle Rezension von: AnnikaKemmeter

    Ein großes Stück Weltliteratur. Die Erzählweise ist erstklassig. Die Charaktere nur im Außenblick stereotyp, entfalten ihre Facetten, sobald sich der Autor ihnen zuwendet. Leider hat es auch seine Längen, vielleicht besonders für den heutigen Leser. Aber die Botschaft kommt auf leisen Sohlen und unaufdringlich erst ganz am Ende. Warum geht diese Familie unter? Für mich führt der falschverstandene Stolz und der selbsterzeugte Druck zu den entscheidenden Fehlentscheidungen.

  5. Cover des Buches Reizende Gäste (ISBN: 9783442476848)
    Sophie Kinsella

    Reizende Gäste

     (112)
    Aktuelle Rezension von: Alinchen
    Fleur ist hübsch und klug, aber ein Job kommt für sie nicht infrage. Lieber geht sie auf Beerdigungen der Reichen, wo sie sich einen Mann angelt, den sie ausnimmt wie eine Weihnachtsgans. Richard ist einer dieser Männer. Eigentlich soll er nur der Nächste auf ihrer Liste sein. Aber als er sie mit in sein Landhaus nimmt, kommt Fleur nach kurzer Zeit zur Ruhe. Richards Familie und Freunde sind anfangs skeptisch, aber schnell erobert Fleur auch ihre Herzen, während nach und nach auch die Verfehlungen von Emiliy, Richards verstorbener Frau, zutage treten. Die Trennung (und das Ausnehmen) von Richard schiebt Fleur immer weiter hinaus, denn wohl fühlt sie sich ja schon bei ihm...

    Ein typisches Sophie-Kinsella-Buch! Leichte Unterhaltung und perfekt für zwischendurch. Der Tiefgang fehlt jedoch. 3-4 Sterne!
  6. Cover des Buches Stolz und Verlangen (ISBN: 9783453545731)
    Sylvia Day

    Stolz und Verlangen

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Susann82

    Nach dem ich Crossfire von Sylvia Day gelesen hatte, wollte ich noch weitere Bücher von ihr lesen und bin so auf dieses Buch gestoßen.

    Ich persönlich war leider von diesem Buch enttäuscht. Es ist zum Glück nicht so dick und man hat es sehr schnell durchgelesen, aber die Story hat mich nicht gefesselt. Als ich es durch hatte war ich froh. Es ist mal etwas ganz anderes, da es in der Vergangenheit spielt, aber nichts meins. Schade. 

  7. Cover des Buches Urlaub mit Papa (ISBN: 9783423219099)
    Dora Heldt

    Urlaub mit Papa

     (552)
    Aktuelle Rezension von: Kunigunde-Bieberbach

    Renovierung, Papa und eine neue Liebe, was will man mehr.  Dora Heldt sorgt für die Lacher auf Ihre eigene Weise,  Die Situationskomik mit Papa und seiner Schrulligkeit ist wunderbar, die Liebesgeschichte allerdings etwas voraussehbar und konstruiert. Trotzdem, leichte Lektüre für einen schönen Sommetag im Garten. 

  8. Cover des Buches George Clooney, Tante Renate und ich (ISBN: 9783499259326)
    Fanny Wagner

    George Clooney, Tante Renate und ich

     (86)
    Aktuelle Rezension von: Lydia_Mayer

    Eva hat wieder ihre Gefühle in den verkehrten Mann verschwendet. Als erstes lässt sie beim Friseur „Effects“ in ihr Haar machen. Inspiriert durch eine Zeitung stellt sie für sich ein „Maike-Liste“ auf. Den ersten Punkt, ihren Freund abzuservieren, erledigt sie sehr schnell. Die anderen werden langsam im Laufe im Buch erledigt.

    Nachdem der einzige Mann in ihrer WG auszieht, übernimmt eine Freundin von ihr das freie Zimmer. Kaum ist diese eingezogen, kommt ein Hilferuf von ihrer Tante. Auch sie zieht in die WG, ins Gästezimmer.

    Und somit beginnt ein heiteres Geschehen. Tante Renate entdeckt das Internet und auch ein Dating Portal. Eva stößt im Treppenhaus mit einem Double von George Clooney zusammen und verliebt sich spontan in ihn. Auch Antonia und Bettina haben Probleme.

    Wie die vier Frauen all dies bewältigen, erzählt Frau Wagner in einer witzigen und flüssigen Art. Wer wissen möchte, ob Tante Renate auf einem Heiratsschwindler reinfällt und ob Eva mit der jüngeren Ausgabe von George Clooney zusammenkommt, der sollte das Buch lesen. Ich kann es empfehlen, beim letzten Teil konnte ich nicht aufhören zu lesen (bin 1:00 Uhr nachts).

  9. Cover des Buches Die bestellte Braut (ISBN: 9783847643418)
    Anna Staub

    Die bestellte Braut

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis
    Im Westen der USA Ende des 19. Jahrhunderts herrscht Frauenmangel. Bereits sechsundzwanzig und noch unverheiratet, lässt sich die Krankenschwester Steffiny durch eine Heiratsagentur nach Green Hollow (Colorado) vermitteln.
    Leider ist sie einem windigen Geschäftsmann aufgesessen und der Witwer, an den sie vermittelt wurde, will gar keine neue Gemahlin. Glücklicherweise hat er vier erwachsene Söhne.
    Soweit der Beginn der Geschichte. Was dann folgt ist eine nette, manchmal seichte Liebesgeschichte, allerlei Verwicklungen inklusive. Luke und Finney, wie sie hier genannt wird, stehen einander in Dickköpfigkeit nicht nach.

    Die Autorin lässt wenige Klischees aus. Sie schickt verschrobene Dorfbewohner ins Rennen. Ich finde dieses Buch recht witzig. Die alte Wiener Weisheit „durch’s Reden kommen die Leut’ z’samm“ behält hier seine Gültigkeit.
    Nach den vielen Krimis und Sachbüchern, die ich zuvor gelesen habe, eine nette Zwischenlektüre.

  10. Cover des Buches Polarrot (ISBN: 9783992000692)
    Patrick Tschan

    Polarrot

     (18)
    Aktuelle Rezension von: kleinechaotin

    Das Buch "Polarrot" von Patrick Tschan erzählt die Geschichte des jungen Lebenskünstlers Jakob Breiter. Er wuchs in ärmlichen Verhältnissen mit einem gewalttätigen Vater auf. In seiner Kindheit wird er vom Pfarrer seiner Gemeinde gerettet und landet im Kloster St. Gallen - schon damals wollte er hoch hinaus und nie mehr arm sein.


    Der sympathische Protagonist ist ein Hochstapler erster Klasse - manchmal wird auch zu hoch gestapelt und sein Kartenhaus fällt in sich zusammen und reißt ihn mit. So auch zu Beginn des Buches als er sich als Heiratsschwindler versuchte. Er probierte sein Glück bei einer reichen Russin und gab sich als Sohn eines angesehen Bankiers aus. In einer Gaststätte wird seine Identität als Bauernsohn und Fiaker aufgedeckt. Seine kühnsten Befürchtungen treten nicht ein - er wird weder geteert noch gefedert und verliert "nur" seinen Job. 


    Er macht sich auf den Weg in die nächste Stadt und beginnt sein Leben neu zu ordnen - er wird Vertreter eines Chemiekonzern und klettert dort die Karriereleiter rasch hinauf, bringt immer mehr Ideen in die Firma ein und wird Starvertreter und -verkäufer. Aufgrund des Reichsbeflaggungsgesetzes herrscht ein wahrer Run auf die Farbe Polarrot. Sein Chef hält große Stücke auf hin und macht ihm im Rahmen eines Festes mit seiner Frau Charlotte bekannt. Jakob - der sich mittlerweile Jacques nennt - findet sie äußerst attraktiv und trifft sich mit Zustimmung ihres Mannes und seines Chefs regelmäßig. Charlotte will ihm die Augen öffnen und ihn für die Situation sensibilisieren. Jacques sieht allerdings nur das Geld und wird immer gieriger - er beginnt nach einer Zeit Sachen von Deutschland in die Schweiz. Doch auch das kann auf Dauer nicht gut gehen... 


    Ich habe das Buch zufällig im Rahmen der LB Themenchallenge ausgesucht und habe es verschlungen. Der Schreibstil ist einfach grandios, der Leser wird in den Bann gezogen und man fiebert mit dem Protagonisten mit. Der Protagonist ist eigentlich ein Typ Mensch, den man eigentlich nicht mag - Heiratsschwindler, Betrüger, Hochstapler und ein Mensch mit einer scheinbar unstillbaren Gier nach Geld und dem Leben. Je mehr man jedoch liest, desto mehr mag man den komischen Kautz, der sich immer wieder - und sei es auf noch so kreative Art und Weise - zu helfen weiß.


    Der Autor verwendet eine kühle Sprache, die sich von der Masse abhebt - klare Worte, kurze prägnante Sätze und eine packende Handlung. Von mir gibt's 5 Sterne und ich weiß, dass ich das Buch sicher nicht zum letzten Mal gelesen habe.
  11. Cover des Buches Tot bist du mir lieber (ISBN: 9783709972564)
    Edith Kneifl

    Tot bist du mir lieber

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Edith Kneifl stellt uns in ihrem neuen Krimi ein (Privat)Ermittlerteam mit drei höchst unterschiedliche Frauen vor. Doch eines haben sie gemeinsam: sie wollen sich nicht mehr von Männern unterkriegen lassen. Jede hat so ihre eigenen Erfahrungen gemacht. Gute, wie schlechte.

    Magdalena, ihres Zeichens angehende Privatdetektivin, nimmt den lukrativen Auftrag von Britta, einen Betrüger und Herzensbrecher, ausfindig zu machen an. Ein leichtes Spiel für unsere Damen? Mitnichten! Obwohl sie sich in allerlei Datingplattformen einloggen, scheint der Betrüger immer einen Schritt voraus.

    Als dann zwei frühere Opfer des Mannes tot aufgefunden werden, ist Schluss mit lustig.

    Werden sie den Mann vor der Polizei finden und unschädlich machen können?

    Edith Kneifl lässt ihre Damen in unmittelbarer Nähe zum Wiener Nachmarkt wohnen und recherchieren. Viel Lokalkolorit und die Beschreibung des bunten Markttreibens ergänzen die humorvolle Tätersuche.  Schön beschrieben ist das "Majolika-Haus", das eine Zierde des Wiener Jugendstil ist.

    Die Damen dürfen gerne neue Fälle übernehmen. 4 Sterne.

      

  12. Cover des Buches Zärtlich ist der Tod (ISBN: 9783492314633)
    Susanne Mischke

    Zärtlich ist der Tod

     (13)
    Aktuelle Rezension von: pallas
    Der achte Teil der unterhaltsamen Reihe rund um die Fälle des Hauptkommissars Bodo Völxen dreht sich um ausgefeilte Betrugsmethoden von Heiratsschwindlern. 
    Die Sekretärin des Hauptkomissars hat schon seit einiger Zeit einen Geliebten. In ihrem Umfeld ist jedoch niemandem ihr neues Privatleben aufgefallen, obwohl sie sich in jüngerer Zeit ungewöhnlich intensiv um ihr äußeres Erscheinungsbild bemühte, um offensichtlich attraktiver zu wirken. Umso größer ist dann das allgemeine Erstaunen, als sie ihren Geliebten Victor Füssli nicht nur als verschwunden meldet, sondern auch noch zu Protokoll gibt, dass sich dieser Mann ihre ganzen Ersparnisse erschlichen hat. Alle Indizien deuten klar auf einen professionellen Heiratsschwindler hin, dem die Sekretärin zum Opfer fiel. Als eine junge Musikerin, Elisa Pirlo, tot in ihrer Wohnung gefunden wird, weisen alle Umstände darauf hin, dass auch diese junge Frau mit dem im Verdacht stehenden Heiratsschwindler Umgang hatte.
    Die sympathischen Charaktere rund um den Hauptkomissar kannte ich bereits aus den vorher erschienenen Episoden dieser Kriminalserie und so freute ich mich ganz besonders diese Romanfiguren auch im aktuellen Fall wieder zu treffen. Jeder Band löst am Ende seinen Fall auf und so ist es nicht nötig, die vorangegangenen Episoden zu kennen.

    Auch die Story "Zärtlich ist der Tod" beginnt wieder sehr spannend. Die vielen unvorhersehbaren Wendungen und die zahllosen Rätsel-Momente machen die Kriminalromane der begnadeten Autorin Susanne Mischke zu einem besonderen, sehr schönen Leseerlebnis. Der Schreibstil ist flüssig, humorvoll und verleiht dem Geschehen einen ganz besonderen Schwung. Ich kann die Krimis von Susanne Mischke einfach nur als "hervorragend" bezeichnen. Sie bereiteten mir wunderschöne, unterhaltsame und äußerst kurzweilige Stunden puren Lesevergnügens. Es ist sehr schade, dass mit diesem achten Band die Reihe mit Bodo Völxen und seinem Team endet. Wer gut geschriebene Kriminalromane schätzt, wird sicherlich die gesamte Serie rund um den Hauptkommissar Bodo Völxen lesen wollen.

    Einen herzlichen Dank an NetGalley und Piper Verlag für das Leseexemplar. 
  13. Cover des Buches Erben wollen sie alle: Roman (ISBN: B08NWBW62W)
    Tessa Hennig

    Erben wollen sie alle: Roman

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Lesemama

    Zum Buch:
    Bianca verbringt ihren Lebensabend auf Mallorca. Kurz vor ihrem fünfundsiebzigsten Geburtstag bekommt ihre Tochter in Deutschland einen Anruf von Biancas Putzfrau. Bianca will alles verkaufen und mir ihrem neuen, jüngeren Freund auf Weltreise gehen. Das Erbe verprassen. Das können die Kinder Anja und Steffen nicht einfach hinnehmen und so fliegen sie kurzerhand mir Kind und Kegel nach Mallorca um dem "Heiratsschwindler" das Handwerk zu legen ..

    Meine Meinung:
    Ein humorvolles Cover, eine schöne Familiengeschichte. Zumindest erwartete ich die. So ganz konnte es mich aber nicht überzeugen. Teilweise war es sehr vorhersehbar, so hatte ich bei Ernst sehr schnell den Verdacht, der sich am Ende dann auch, zumindest teilweise, bestätigte. Mir ging es auch zu schnell, wir alle ihre Zelte in Deutschland abbrechen wollten um auf der Insel neu anzufangen.
    Ganz großartig fand ich den Teil mit Luisa, der Enkeltochter, die noch im Medizinstudium steckte, und Felix, dem Pfeffer auf Mallorca. Wie sie das Thema Alzheimer und Pflege im Allgemeinen aufarbeiteten gefiel mir sehr gut. Nicht so gut gefiel mir der Schriebstil. Ich wusste so manches mal nicht so genau, wer nun eigentlich im Moment der Erzähler ist, das fand ich ein wenig verwirrend. Ich muss allerdings dazusagen, ich las das eBook und da ist die Formatierung oft anders als im Print, vielleicht wäre es da ersichtlicher gewesen.
    Im großen und ganzen war es nette Unterhaltung in einer schöner Umgebung, id Rauch gewürdigt wurde. Mein Wunsch ist jetzt eine Villa auf der Insel mir Blick aufs Meer ...
    Ich fand das Buch leider nur durchwachsen, es hatte einige Stellen, die fand ich großartig, andere fand ich schrecklich. Aber alles in allem nette Unterhaltung.

  14. Cover des Buches Der Soziopath Von Nebenan (ISBN: 9783211297070)
    Martha Stout

    Der Soziopath Von Nebenan

     (3)
    Aktuelle Rezension von: hexlein
    Für alle, die sich für den Begriff Soziopathie interessieren, oder (leider) bereits Erfahrungen mit einem solchen Menschen sammeln mussten, ist dieses Buch eine echte Bereicherung. Martha Stout hat mir verraten, was die Menschen, die mir schon lange ein Rätsel sind und mir das Leben schwer machen, antreibt, wie sie ticken. Soziopathen sind Menschen ohne Gewissen und ohne irgendeine emotionoale Bindung an andere. Ich konnte hier an Hand von Fallbeispielen und anschaulichen Geschichten erfahren, wie unterschiedlich diese Psychopathen ihre Mitmenschen ausnutzen, skrupellos manipulieren und tyrannisieren. Was ich lesen musste/durfte hat mich nicht getröstet, im Gegenteil. Aber ich bin endlich aufgewacht und habe Manches begriffen, was mich vor nicht allzu langer Zeit noch hätte verzweifeln lassen. Gutgläubig und naiv bin ich nun nicht mehr.
  15. Cover des Buches Highway ins Verderben: Reisekrimi (ISBN: B083S5WYRS)
    Hildegard Grünthaler

    Highway ins Verderben: Reisekrimi

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Fleur_de_livres

    Meinung:

    Das Cover zeigt die Weiten eines Highways in Nordamerika. Der Titel dominiert die untere Hälfte des Bildes. Es ist ein schlichtes Cover und ich finde es sehr passend zu der Geschichte.

    Die Autorin schreibt in angenehm kurzen Kapitel, die den Leser schnell in die Handlung bringen und man lernt schnell die Personen innerhalb des Krimis kennen. Es gibt Personen, die einem sympathisch sind und wieder einige, die man weniger mag: Doch genauso ist es ja auch im wahren Leben.

    Man merkt, dass die Autorin selbst viel mit dem Wohnmobil unterwegs war und bekommt so einen Eindruck vom Reisen im Wohnmobil und auch von den Orten in Nordamerika. Als Leser wird man sozusagen mit in die Nationalparks in Amerika genommen. Das mochte ich besonders gern.

    Die Kombination eines Krimis mit einer Art Reisetagebuch finde ich hier sehr gelungen. Die Personen begegnen sich immer mal wieder und so kommt nach und nach der Erklärung, um was es genau geht und wer eigentlich wie da drin steckt. Besonders ist, dass es mehrere Stränge der Handlung gibt und man so erst einmal schauen muss, worum geht es. Darauf muss man sich einlassen und dann macht es richtig Spaß.

    Fazit:

    Reisebericht und Krimi – eine ungewöhnliche Kombination, die ich recht gelungen finde.

  16. Cover des Buches Geschichten aus der einen und der anderen Tasche (ISBN: B0000BH29I)
  17. Cover des Buches Tod in feiner Gesellschaft (ISBN: 9783968177175)
    Dianne Freeman

    Tod in feiner Gesellschaft

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Xanessa93

    In Tod in feiner Gesellschaft von Dianne Freeman geht es um einen Todesfall, der schon ein Jahr her ist und um einige Diebstähle, die Frances Wynn, die Countess of Harleigh, und Mr. George Hazelton gemeinsam untersuchen.

    Frances lebt seit dem Tod ihres Mannes, Reggie, vor einem Jahr, der im Bett seiner Geliebten, Alicia Stoke-Whitney, starb, sodass Frances, die Geliebte und George, ein Freund der Familie ihren Ehemann zurück in sein Schlafzimmer bringen mussten, bevor sie Alarm schlagen, beim Bruder ihres verstorbenen Mannes, Graham, und dessen Frau, Delia, und den gemeinsamen Kindern. Da die Trauerzeit inzwischen vorbei ist, möchte Frances mit ihrer kleinen Tochter Rose in die Stadt ziehen, was sie heimlich arrangiert.

    Kurz nach ihrem Einzug in das Londoner Stadthaus, erfährt sie, dass George, der Bruder ihrer besten Freundin und geheimer Mitwisser von Mr. Wynns Todesumständen ihr direkter Nachbar sein wird. Außerdem kündigt sich ihre jüngere Schwester an, die gemeinsam mit ihrer Tante Hetty die Ballsaison in London verbringen möchte, um in dieser Zeit nach einem geeigneten Ehemann zu suchen.

    Neben dem aufdringlichen Inspektor Delaney, der im angeblichen Mord ihres verstorbenen Mannes ermittelt und sie offenbar für die Täterin hält, wird auch noch ihr Konto gesperrt, da ihr Schwager meint, dass ihr privates, von ihrem Vater eingerichtetes Konto der Familie ihres verstorbenen Mannes zusteht. Nun muss sie mit dem Geld klarkommen, dass ihre Mutter für die neue Kleidung ihrer Tochter, Lily, mitgeschickt hat und hoffen, dass es nicht nur für eine neue Garderobe, sondern auch für die laufenden Kosten reicht bis der Rechtsstreit mit ihrem Schwager geklärt ist.

    Während Frances mit ihrer Freundin Fiona einige Besuche macht, um mitzuteilen, dass sie sich wieder in London aufhält, damit ihre Schwester Balleinladungen erhält, erfährt sie, dass in den letzten Wochen einige Gegenstände gestohlen wurden. Während einer Veranstaltung bei Mrs. Stoke-Whitney, verschwindet deren Armband, das Frances am nächsten Tag in ihrem Pompadour findet und am nächsten Morgen der Ex-Geliebte ihres Mannes zurückbringt. Dabei wird sie allerdings von Inspektor Delaney gesehen, der sie zuerst für die Diebin hält, was ihm Alicia aber schnell ausredet. Als Frances kurz darauf nachhause zurückkehrt, findet sie ihr Schlafzimmer in einem heillosen Durcheinander vor, sodass sie sofort nach dem Inspektor schicken lässt, der sie nun nicht mehr unbedingt für die Täterin hält.

    Frances und Alicia überlegen gemeinsam wer das Armband gestohlen und bei Frances versteckt haben könnte, und kommen so auf eine Liste mit zehn Namen von Menschen, die mit Alicia sprachen bevor sie das Verschwinden des Armbandes bemerkte und später Zeit in der Nähe von Frances verbrachten. Auf dieser Liste steht Frances‘ beste Freundin Fiona, deren Bruder George, aber auch die drei Verehrer ihrer Schwester, Viscount Ainsworthy, Mr. Daniel Grayson und Mr. Kendrick.

    Kurz darauf kündigt sich ein Bediensteter von Mrs. Stoke-Whitney bei Frances an, weil er ihr etwas mitzuteilen hätte. Kurz darauf findet eine von Mrs. Wynns Angestellten einen toten Mann in ihrem Garten, dem die Kehle durchgeschnitten wurde. Frances und auch der Inspektor fragen sich, was der Mann ihr erzählen wollte, was er weder seiner Herrin noch dem Inspektor erzählen wollte und kommen zu dem Schluss, dass es möglicherweise etwas mit den drei Verehrern von Lily zu tun haben…

     

    Bei Tod in feiner Gesellschaft von Dianne Freeman handelt es sich um den ersten Band der Reihe, die sich um die Countess of Harleigh als Ermittlerin dreht.

    Frances war vom Charakter früher wohl eher ruhig, zurückhaltend und fügsam, doch das hat sich mit der Zeit, als mehr oder weniger alleinerziehende Mutter, weil ihr Mann ständig unterwegs war und sie den gesamten Haushalt führen musste, geändert. Nun ist sie eine starke junge Frau, die sich mutig der Welt entgegenstellt. Ich fand Frances von Anfang an beeindruckend, weil sie aus dem Haus ihres Schwagers auszieht, obwohl sie weiß, dass das wahrscheinlich Ärger mit ihrer Familie geben wird. Auch als ihr das Leben schwer gemacht wird und alle äußeren Umstände zusammenkommen, gibt sie nicht auf, sondern kämpft weiter für die Wahrheit.

    Georg Hazelton ist schwerer zu durchschauen, weil man über ihn wenig Innenperspektive und nichts zu seinen Gedanken und Gefühlen erfährt. Man ahnt aufgrund seines Verhaltens, dass er ein Mann mit hohen moralischen Prinzipien ist. Er möchte immer tun, was richtig ist, auch wenn er dafür das Gesetz etwas verbiegen muss (in den Belangen hat er mich an eine andere Figur erinnert, aber dazu später mehr). Georg ist immer da, um Frances zu unterstützen und scheint sie auch auf persönlicher Ebene recht gern zu haben.

    Die Handlung selbst hat mir ganz gut gefallen. Am Anfang ist alles sehr verworren, aber das meiste wird im Laufe der Ermittlungen aufgeklärt. Leider wird nicht jedes Ende entwirrt, was mich etwas gestört hat, weil es so wirkte, als ob die Autorin das ein oder andere einfach vergessen hätte. Die Handlung war auch sehr vollgestopft, weil es eben nicht nur um den Mordfall und die Hintergrundgeschichte um die Ballsaison und die Suche nach einem Ehemann von Lily ging, sondern auch um einige Diebstähle, die Uneinigkeit mit Frances‘ Schwager und die Einrichtung ihres Hauses. Außerdem war da noch die Liebesgeschichte zwischen Frances und Georg, die ständig unter der Oberfläche brodelte. Für mich war am Ende beispielsweise nicht klar aus welchen Gründen Georg Frances den Heiratsantrag gemacht hat. Solche Sachen hätte man noch klären können, aber vielleicht wollte sich die Autorin auch einfach noch ein paar Anknüpfungspunkte für den zweiten Band aufheben.

    Ich hatte ja oben bereits erwähnt, dass ich eine Parallele gefunden habe. Georg Hazelton hat mich vom Charakter her an eine Mischung aus Major Robert Kurland (aus der Harrington und Kurland-Reihe von Catherine Lloyd) aber mehr noch an Mr. Redvers (aus der Jane Wunderly-Reihe von Erica Ruth Neubauer). In allen drei Reihen „ermitteln“, weil bei Tod in feiner Gesellschaft Georg am Anfang doch sehr zurückhaltend ist mit seiner Hilfe bei den Ermittlungen, Paare, wobei die Frauen diejenigen sind, die forsch Informationen finden. Die Männer scheinen mit solch starken, klugen Frauen relativ gut klar zu kommen, obwohl das Verhalten damals mit Sicherheit nicht dem typischen Bild einer guten Ehefrau entsprochen hat.

    Insgesamt mochte ich den Kriminalroman Tod in feiner Gesellschaft von Diane Freeman aber sehr gerne und ich freue mich schon auf den zweiten Teil der Reihe um Frances Wynn, die Countess of Harleigh.

  18. Cover des Buches Gruppen-Ex (ISBN: 9783104033914)
    Steffi von Wolff

    Gruppen-Ex

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee

    Fee erzählt vom Buchinhalt:
    Mark Prinz ist ein Heiratsschwindler. Er hat schon sehr viele Frauen und auch ein paar Männer geheiratet und sich ihr Vermögen überschreiben lassen. Sanni kommt gerade aus Australien, als sie merkt, dass Mark alles verkauft hat und nicht auffindbar ist. Sie ist sehr verzweifelt und weiß nicht, was sie tun soll. 

    Fees Meinung zum Buch: 
    Am Anfang des Buches hab ich noch gedacht, das ist Janet Evanovich hoch fünf. Es ist total übertrieben, skurril und verrückt. Ich hab es in der Badewanne gelesen und musste mich nicht quälen. Aber es ist total realitätsfern und manche Dialoge haben mich dann doch etwas genervt. Was mich aber am meisten genervt hat, waren einfach zu viele Charaktere und dazu Titus das Kind, das Sanni einfach toleriert hat. Titus und Möhrchen haben dem Buch nicht gut getan. Sonst fand ich es einigermaßen interessant, die Charaktere sind verrückt und Sanni ist noch am normalsten. Wie sie verkleidet in die Villa ging, zum Schluss, das fand ich ebenfalls total übertrieben. Und dann vergisst sie die Schuhe. Marc hat sich 20 Paar bestellt?! Also das ganze ist Satire pur. Ich denke, ich kannte die Autorin zuvor noch nicht, jetzt denke ich, wahrscheinlich werde ich kein Buch mehr lesen, weil das von allem zu viel war. Und der Ermittler, der war noch am unglaubwürdigsten. Da kommt irgendwann raus, er hat ne SoKo aufgemacht. Nee, nee, das hab ich dann doch nicht geglaubt. Am Anfang und bis zur Mitte ging das Buch, aber am Schluss wollte ich einfach wissen, wie sie den Heiratsschwindler überführen. Auch die Streitereien gegen Ende fand ich nicht lustig und dass Sanni nicht ausreden durfte. Irgendwie echt schade. Es hätte so toll sein können, wenn sich die Autorin etwas zurückgenommen hätte und Titus und Möhrchen einfach gestrichen hätte. 

    !!! Vorsicht Spoiler !!!

    Cool fand ich, dass die „Verlassenen“ im Panoptikum aufgelesen wurden, und eine Unterkunft fanden und danach alle zusammen den Heiratsschwindler stellten. (aber wie schon gesagt, dass hätte man mit weniger Streit machen können und Sanni hätten sie aussprechen lassen können.) Sonst waren es teilweise coole Charaktere. Die Schausteller fand ich interessant und Sanni mochte ich auch. Es passierte immer was, bis es dann leider ins Stocken kam, durch Streitereien und auch immer wieder durch Titus und Möhrchen. Letztere waren dann doch zu irr und verrückt. 

    !!! Spoiler ENDE !!!



    Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
    Trotz allem möchte ich das Buch mit 3 Sternen empfehlen. Vor allem für Fans von Janet Evanovich, wobei, das „Original“ doch bei weitem besser ist. Jedenfalls ist das Buch Chaos und Übertreibung pur und total realitätsfern, darauf sollte sich der Leser bzw. die Leserin einstellen. Für ein verregnetes Wochenende oder für die Badewanne ist das Buch gut. 


    • Cover des Buches Frisch gewagt ist halb gemordet (ISBN: 9783257215779)
      Henry Slesar

      Frisch gewagt ist halb gemordet

       (3)
      Aktuelle Rezension von: Holden
      Schön-schaurige Kriminalgeschichten, häufig mit einer bitteren Pointe. In der ersten Geschichte geht es um eine Ehefrau, die nach einem durch ihren Mann fingierten Selbstmord sich an ihm rächt, indem sie sich als Geist maskiert und ihn (im wahrsten Sinne des Wortes) zu Tode erschrickt. Sehr unterhaltsame Geschichten.
    • Cover des Buches Wagners Geständnis (ISBN: 9783442152100)
      Egmont R. Koch

      Wagners Geständnis

       (2)
      Aktuelle Rezension von: Jens65
      Unglaublich aber wahr, die Lebenslüge eines Mannes , ein SS- Mann, der sich als Jude tarnte. Ein wirklich faszinierendes Buch darüber, wie leicht es doch in früheren Zeiten war, seine Identität zu ändern und jedem wieder etwas neues zu erzählen!
    • Cover des Buches Im Land der Mafiosi (ISBN: 9783960870050)
      Thomas Kowa

      Im Land der Mafiosi

       (23)
      Aktuelle Rezension von: Frank1
      Klappentext:

      Ein humorvoller Kurzkrimi

      Eine Kreuzfahrt in italienischen Gefilden, ein Heiratsschwindler auf der Suche nach einem letzten großen Coup und zwei Frauen. Die eine schön, aber arm, die andere unermesslich reich. Wie wird er sich entscheiden? Und kann er das überhaupt noch?


      Rezension:

      Er macht eine Mittelmeer-Kreuzfahrt, doch für ihn ist das kein Urlaub. Als Heiratsschwindler muss man schließlich auch sein Geld verdienen. Das ist schwer genug, denn das Opfer seiner Wahl ist natürlich die ältliche Reiche, auch wenn die junge Frau natürlich erheblich mehr Spaß verspräche. Für Landgänge bleibt da keine Zeit, aber die wären im Land der Mafiosi ohnehin viel zu gefährlich. Denn er ist schließlich vorsichtig, sonst wäre er nie dahin gekommen, wo er jetzt ist.

      Die Abenteuer eines Heiratsschwindlers, serviert von Thomas Kowa – muss man mehr sagen? Wer die Kurzgeschichten des Autors kennt, wird natürlich sofort ahnen, dass da manches ganz anders ist, als es zunächst scheint. Selbstverständlich bleibt Kowa auch in diesem ‚Krimi‘ seinem Stil treu. Seinen Fans kann es nur recht sein.


      Fazit:

      Ein Heiratsschwindler und eine schwere Entscheidung. Für den Leser ist die Entscheidung um so einfacher: Kaufen!


      – Blick ins Buch –

      Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog

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    • Cover des Buches Krimis (fast) ohne Mord (ISBN: 9783960871231)
      Thomas Kowa

      Krimis (fast) ohne Mord

       (21)
      Aktuelle Rezension von: ManuelaBe

      Krimis (fast) ohne Mord ist eine Sammlung von sieben Kurzkrimis von Thomas Kowa die auch einzeln als Booksnacks erschienen sind, sowie um zwei neue Geschichten. Es handelt sich um folgende Kurzkrimis- Krimi ohne Mord- Tod auf dem Betze- Chatroulette- Im Land der Mafiosi- Der Puma mit den drei Streifen- Triduum Sacrum- Salzstangen und Cola- Es war der Februar- Ritter Kuoni.


      Wie bei allen Sammlungen gibt es dabei kurze oder längere Geschichten, welche die mir gut gefallen haben und wenige die ich nicht so toll fand. Der Schreibstil des Autors ist ansprechend und mitreißend. Die Charaktere stimmig aber nicht so ausufernd beschrieben da es sich um Kurzkrimis handelt. Insgesamt finde ich die Idee der Sammlung von kurzen Geschichten eines Autors in einem Band ansprechend und sie zeigt auch die Vielseitigkeit von Thomas Kowa. Liebhaber kurzer knackiger Geschichten wird die Sammlung gefallen und selbst die Sachen die mir nicht ganz so gut gefallen haben, waren zum größten Teil besser als manch andere kurze Geschichte die ich schon gelesen habe.

    • Cover des Buches Ein Fall für die Schwarze Pfote: Hugo auf heißer Spur (ISBN: 9783939944768)
      Benedikt Weber

      Ein Fall für die Schwarze Pfote: Hugo auf heißer Spur

       (8)
      Aktuelle Rezension von: Nadezhda

      Ich habe selten so ein langweiliges Kinderbuch gelesen. Zielgruppe ist ja das Grundschulalter, und da sollte man schon deutlich mehr Gas geben, wenn das Buch im Klappentext als spannend dargestellt und beworben wird.

      Zunächst einmal braucht der Autor fast das ganze Buch, bis endlich die Figuren alle eingeführt sind. Dabei ist ihm kein Klischee und keine Überzeichnung zu dumm. Selbst meine Kinder haben die Augen verleiert, als der "dicke" Freund Fips schon wieder das Geschehen ausbremste, weil er gerade eine Nusschnecke, einen Schokoriegel oder sonst etwas natürlich Ungesundes in sich 'reinschob. Und die beteiligten Frauenfiguren sowie die familiären Verhältnisse der Protas sind auch dermaßen plakativ und dämlich dargestellt, dass man sich nur an den Kopf greifen kann. Ist es nicht möglich, Menschen realistisch und halbwegs klischeefrei zu zeichnen? Wenn die überspitzten Darstellungen wenigstens lustig wären (war dies die Absicht? ); aber nein, sie sind es nicht...

      Auf Spannung wartet man lange vergebens. Etwa bei 80% des Buches fängt es an, interessant zu werden; aber nur, um dann nach einigen wenigen Kapitelchen schon wieder abzuflauen. Das Werk gibt sich aufgrund des Titels ja durchaus als Kinderkrimi; davon haben meine Kinder und ich herzlich wenig gemerkt.

      Dazu kommen weitere belanglose, für das Kerngeschehen völlig überflüssige Sequenzen, als wolle der Autor Seiten schinden - ja, es ist der erste Teil einer Reihe, man muss ein bisschen Stoff in petto behalten. Aber so lahm, wie das hier losging, werden wir uns die weiteren Teile definitiv nicht antun.

      Als seltsam haben wir auch die Illustrationen wahrgenommen. Der "dicke" Fips sieht um Welten normaler aus als die wahrhaft spinnenbeinige Charlotte oder die Hauptfigur Merlin. Wenn Kinder sich an solchen Bildern orientieren, ist die Essstörung schon vorprogrammiert.

      Von mir also keine Empfehlung.

                             


    • Cover des Buches Der Kuß vor dem Tode (ISBN: 9783442412648)
      Ira Levin

      Der Kuß vor dem Tode

       (3)
      Aktuelle Rezension von: Holden
      Die Vorlage zu den zwei Verfilmungen, die letzte aus den Neunziger Jahren mit großer Starbesetzung: Dorothy Kingship ist eine Tochter aus reichem Hause und ungewollt von einem Kommilitonen schwanger geworden, der es nur auf ihr Geld abgesehen hat, und ihr Freund weiß, daß ihr strenggläubiger Vater kein Geld rausrücken würde, wenn er wüßte, daß die Schwangerschaft schon vor der geplanten Hochzeit stattgefunden hätte. KUrzerhand tötet er sie, nachdem er ihr zuvor eine überstürzte Hochzeit versprochen hat, aber ihre Schwester Ellen mißtraut dem Selbstmord und dem getürkten Abschiedsbrief....Ein toller altmodischer Krimi, der eine Neuauflage verdient hätte.

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