Bücher mit dem Tag "helden"
138 Bücher
- Bernhard Hennen
Die Elfen
(1.051)Aktuelle Rezension von: LeseEule28Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Aber gleich eine Warnung: Es ist sehr lang, wenn auch nicht langatmig. Ich gestehe aber, dass es mich nicht so sehr in seinen Bann gezogen hat. Die Hauptpersonen und ihre Motive haben mich nicht so mitgenommen bzw. angesprochen und daher war der Zug zum Weiterlesen nicht so groß, wie ich es von anderen Büchern kenne. Daher ein Stern Abzug.
Trotzdem ist es ein solide geschriebenes, schön zu lesendes Buch.
- Brandon Sanderson
Der Weg der Könige
(311)Aktuelle Rezension von: Yvonne_GeiselerIch schaue meist bevor ich lese. Gott sei Dank! Nichts ist so furchtbar, wenn man eine so lange Serie beginnt und dann ist sie noch nicht fertig geschrieben. Diese schon und sie ist von Anfang bis Ende fesselnd. Sie gehört zu den Reihen, an deren Ende man das Gefühl hat eine liebgewordenen Begleiter zu verlieren....
- Brandon Sanderson
Kinder des Nebels
(450)Aktuelle Rezension von: die_pingus_Mit Kinder des Nebels beginnt Brandon Sanderson seine Nebelgeborenen-Reihe und liefert eine Fantasygeschichte, die sich angenehm von klassischen Genre-Mustern abhebt. Die Welt ist düster, von einem scheinbar unbesiegbaren Herrscher geprägt und wird von einem ausgeklügelten Magiesystem zusammengehalten.
Im Mittelpunkt steht Vin, eine junge Frau, die in einer brutalen Gesellschaft aufgewachsen ist und gelernt hat, niemandem zu vertrauen. Ihr Leben verändert sich, als sie auf eine Gruppe von Rebellen trifft, die einen scheinbar unmöglichen Plan verfolgt: den Obersten Herrscher zu stürzen. Angeführt wird die Gruppe von Kelsier, einem charismatischen und außergewöhnlichen Nebelgeborenen.
Besonders stark ist das Magiesystem. Die Fähigkeiten der Nebelgeborenen beruhen auf Allomantie, bei der bestimmte Metalle eingenommen und anschließend genutzt werden können. Sanderson führt diese Regeln nachvollziehbar ein und nutzt sie konsequent. Die Magie wirkt dadurch nicht wie ein beliebiges Werkzeug, sondern wie ein festes System, dessen Möglichkeiten und Grenzen entscheidend für die Handlung sind.
Auch die Welt selbst ist interessant. Statt eines klassischen Königreichs mit einem gerechten Herrscher leben die Menschen unter einem autoritären Regime, in dem soziale Klassen, Unterdrückung und Angst zum Alltag gehören. Die düstere Atmosphäre wird durch die allgegenwärtigen Nebel noch verstärkt.
Die Charaktere sind unterschiedlich stark ausgearbeitet. Vin macht eine nachvollziehbare Entwicklung durch und ihre zunehmende Fähigkeit, anderen zu vertrauen, gehört zu den interessantesten Teilen des Romans. Kelsier ist dagegen deutlich stärker als charismatische Figur angelegt. Er wirkt manchmal fast zu souverän, funktioniert aber gerade dadurch als Mittelpunkt der Rebellion.
Die Handlung nimmt sich zunächst viel Zeit, um die Welt, das Magiesystem und die Figuren aufzubauen. Im Mittelteil gibt es deshalb einige ruhigere Passagen. Sobald der eigentliche Plan jedoch an Fahrt gewinnt, entwickelt sich der Roman zu einer spannenden Mischung aus Heist-Geschichte, politischer Intrige und klassischer Fantasy.
Besonders gelungen ist das Finale. Sanderson baut die Handlung konsequent auf und verbindet mehrere zuvor eingeführte Elemente miteinander. Dabei gelingt ihm etwas, das bei umfangreichen Fantasyromanen nicht selbstverständlich ist: Die Geschichte wirkt trotz ihrer Komplexität insgesamt geschlossen.
Kinder des Nebels ist für mich ein sehr gelungener Auftakt der Nebelgeborenen-Reihe. Das ungewöhnliche Magiesystem, die düstere Welt und die Mischung aus Rebellion, Intrige und Fantasy machen den Roman zu einem abwechslungsreichen Leseerlebnis. Einige Figuren könnten noch etwas mehr Tiefe vertragen und der Einstieg ist relativ ausführlich, aber spätestens im letzten Drittel entwickelt das Buch eine enorme Sogwirkung.
Ein starker Fantasyroman mit einer eigenständigen Welt und einem Magiesystem, das zu den interessantesten Elementen des Buches gehört.
Rezensiert von Herr U.
- Benjamin von Stuckrad-Barre
Panikherz
(129)Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider
Benjamin von Stuckrad Barre wächst etwas abgeschirmt auf, denn seine Eltern sind typische Ökos und sein Vater Pastor. Als er von seinem Bruder abgelegte Klamotten bekommt und im örtlichen Musikladen Schallplatten entdeckt, ist er plötzlich in einer anderen Welt. Udo Lindenberg wird sein Held, sein Idol und als er heran wächst und anfängt zu arbeiten, schreibt er über Udo und er vernichtet ihn in seinen Kritiken. Sein Held fällt und Benjamin irgendwie auch. Sein Leben ist unstet und wie eine Achterbahnfahrt und er nimmt Drogen, experimentiert mit vielen Stoffen und entwickelt eine Essstörung. Aber er hat auch Höhepunkte und darf Udo treffen und lernt ihn kennen, findet in ihm einen Freund. In den USA trifft er auf einen Held der Buchbranche, Bret Easton Ellis und verbringt berauschte Nächte mit ihm und kommt doch auch wieder runter. Ein Buch mit Udo Lindeberg, über Udo Lindenberg und ein Buch von und über Benjamin von Stuckrad Barre. Er nimmt uns mit auf seinem wilden Ritt durch seine Kindheit und Jugend und sein aufregendes Erwachsenenleben und wir dürfen Backstage sein und viele Prominente treffen. Raschzustände, Sex, Angst, Neuanfang, Absturz, alles ist dabei und am Ende immer ein Udo Song.
- Jennifer L. Armentrout
Erwachen des Lichts
(663)Aktuelle Rezension von: shinyJulieAus dem Nichts erfährt Josie, dass sie eine Halbgöttin ist und sie muss dringend lernen, um ihre Kräfte zu kontrollieren. Seth soll sie dabei unterstützen, aber er ist nicht nur unglaublich arrogant, sondern kann ihr auch gefährlich werden.
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Josie ist eine sympathische Protagonistin und man kann sich gut in sie hineinversetzen, vor allem weil sie so abrupt aus ihrem Leben herausgerissen wird und sich mit einer völlig neuen Realität konfrontiert sieht. Im Gegensatz dazu war Setz wirklich unglaublich arrogant und so, wie er sich Josie gegenüber verhalten hat, hätte ich ihn gerne mal ordentlich durchgeschüttelt. Die Handlung ist spannend aufgebaut und ich konnte gut mitfiebern, vor allem weil sie in ein wirklich schönes und gut durchdachtes Urban Fantasy Setting eingebaut ist. Abgerundet wird das Buch durch den schönen Schreibstil. Ich freue mich auf den zweiten Band. - Rick Riordan
Helden des Olymp - Der verschwundene Halbgott
(823)Aktuelle Rezension von: ariadneIch habe die Reihe schon sicher ein paar Mal gelesen und mit jedem Neustart finde ich dieses Buch besser und besser.
Ich finde es einfach genial, wie Rick Riordan diese ganze Welt erschaffen hat und sie immer wieder ausbaut und erweitert. Unsere drei Helden, Jason, Piper und Leo sind mir wie immer sehr schnell ans Herz gewachsen. Jeder sticht hier mit seiner eigenen Persönlichkeit hervor und entwickelt sich sehr gut bis zum Ende der Geschichte hin. Für mich scheint in diesem Buch vor allem Piper am meisten über sich hinaus gewachsen zu sein.
Ich freue mich natürlich schon auf die nächsten Bücher der Reihe!
- Madeline Miller
Das Lied des Achill
(471)Aktuelle Rezension von: PantoffeltierDie Autorin erzählt die Geschichte des Halbgottes Achill aus der Perspektive seines Gefährten Patroklos. Der strahlend schöne Achill entscheidet sich dafür ein großer Kriegsheld zu sein – jedoch zum Preis, in der Schlacht zu sterben. Seine eigentlich ehrenhaften Ansichten werden in der Kriegsrealität auf eine harte Probe gestellt.
Madeline Miller interpretiert die Geschichte aus der Illias neu. Der Fokus liegt sehr stark auf der Liebesgeschichte zwischen den beiden Männern, die in einem Krieg, in dem Menschen von Göttern gelenkt werden, keine Chance hat. Dieser Fokus wurde mit der Zeit etwas eintönig; ich hätte mir weitere Perspektiven auf die Geschehnisse gewünscht. Die vielen verschiedenen Menschen und Götter tauchen oft nur kurz auf und verschwinden dann wieder. Gerade die Nebencharaktere werden kaum charakterisiert und sich vielleicht darauf verlassen, dass man die Namen und Hintergründe schon aus seiner Allgemeinbildung kennt.
Auslöser des Krieges ist natürlich der nicht näher spezifizierte Raub von Helena, die im Kriegsverlauf aber nicht mehr erwähnt wird. Frauen sind eben die Auslöser von Streitigkeiten und müssen sich im Krieg notgedrungen vor allem mit der Rolle als Sklavinnen abfinden. In Wirklichkeit geht es in diesem Krieg vor allem um gekränkte männliche Ehre und beleidigte Götter und Göttinnen. Selbst strategische Kriegsüberlegungen werden kaum ausgeführt. Dadurch wird die Botschaft aber auch klar: Dieser Krieg war eine endlose Gewaltspirale aus Rache, der Tod und das Leiden größtenteils sinnlos.
Alles in allem habe ich das Buch gern gelesen. Es ist aber eher intellektuell ansprechend als emotional. Weder Achill noch Patroklos wurden mir besonders sympathisch, aber ich habe die Handlung doch mit Interesse verfolgt und mein Wissen über griechische Mythologie mal wieder aufgefrischt. - Rick Riordan
Helden des Olymp 2: Der Sohn des Neptun
(677)Aktuelle Rezension von: ariadneIch mag die Helden des Olymps-Reihe wirklich sehr und bin froh diesmal wieder Percy mit dabei zu haben. Hazel und Frank sind mir auch sehr ans Herz gewachsen. Rick Riordan hat einfach eine besondere Begabung, seine Charaktere und Handlungen schrullig und zugleich liebenswürdig zu machen. Ich finde es immer wieder bezaubernd, wie der Autor und die Protagonisten sich auch nicht immer so ernst nehmen.
- Hannah Kaner
Godkiller
(116)Aktuelle Rezension von: EllisbookshelfIch weiß nicht warum, aber irgendwie fand ich das Buch extrem mittelmäßig. Ich hab nichtmal was auszusetzen. Es war ne coole Idee, es war keine basic Idee, eigentlich finde ich jedes Konzept von Göttern toll und, dass sie hier eher böse sind auch voll spanend, aber irgendwie hat es mich echt nicht umgehauen. War es der Schreibstil? War es, dass ich wirklich zu keinem Charakter eine emotionale Bindung hatte? Ich kann es nichtmal sagen. Die Charaktere waren auch super inklusiv, was ich eigentlich echt super finde, aber joa… irgendwie war es wohl nichts für mich. Ich hab gesehen, dass Leute meinten, dass Menschen, die Percy Jackson mochten, diese Bücher auch mögen würden und da kann ich halt leider überhaupt nicht zustimmen. Wirklich nichts daran gibt mir Percy Jackson vibe, außer dass es Götter gibt und auch die sind wirklich ganz anders und haben eine ganz andere Rolle. Also ja objektiv war das Buch irgendwie mittelmäßig und ich hab gar keine Lust die Reihe weiterzulesen, aber vielleicht irgendwann, wenn ich nichts anderes mehr hab. Wird es besser?
- Bianca Iosivoni
The Last Goddess - A Fate Darker Than Love
(406)Aktuelle Rezension von: Ezmia130Das Setting mit dem Bestattungsunternehmen und der Weltenesche und dem Paradis gleichen Walhalla ist sehr gelungen.
Auch das ganze darum herum mit der Nordischen Mythologie verknüpften Wesen hat mich überzeugt. Ich mag Ihn nicht so gerne, weil ich finde Sie hat besseres verdient, aber darüber kann man streiten, die Wendung am Ende hat mich auf jeden Fall sehr überrascht und ich weis jetzt echt nicht mehr wem ich trauen kann und der Cliffhänger ist echt gemein. Also mein Rat, hol dir gleich beide Bände.
- Cassandra Clare
Die Legenden der Schattenjäger-Akademie
(256)Aktuelle Rezension von: jess_nixxWir erleben hier Simons Geschichte direkt in Anschluss an die Chroniken der Unterwelt. Wir lernen neue Charaktere kennen, aber auch viele altbekannte Figuren finden sich hier ein, was ich als sehr schön empfunden habe.
Die kurzen Geschichten bauen aufeinander auf und sind dementsprechend eigentlich eine fortlaufende Geschichte. Dabei haben mir nicht alle Abschnitte gleichermaßen gefallen. Besonders der mittelteil kam mir zeitweise etwas zäh, fast schon langweilig vor. Aber im großen Ganzen war es echt schön mitzuerleben, wie Simon zu sich selbst findet und zu erfahren wie es all den anderen ergangen ist.
Kleine Anmerkung meinerseits:
Der abgedruckte Brief von 'Jack the Ripper' entspricht tatsächlich einem echten Brief, der damals unter diesem Pseudonymen an eine Zeitungsargentur gesendet worden ist. Da war ich wirklich überrascht, dass dieser quasi übernommen worden ist.
Aber auch sonst ist diese Geschichte zum größten Teil mit den wahren bekannten Fakten versehen. Fand ich wirklich gut.
- William Goldman
Die Brautprinzessin
(491)Aktuelle Rezension von: Daniel_RogerDie Brautprinzessin von William Goldman fühlt sich zuerst an wie der Film, eine wunderschöne Fantasiegeschichte voller Abenteuer und Romantik. Beim Lesen merkt man aber schnell, dass das Buch noch eine andere Ebene hat. Es ist gleichzeitig eine Satire, die manchmal etwas gewöhnungsbedürftig ist, vor allem wenn man den Film schon kennt. Doch je weiter man liest, desto mehr wächst einem genau das ans Herz. Am Ende kann man kaum anders, als es zu lieben. Besonders die Geschichte mit den Hüten hat mich laut lachen lassen und ich habe dabei wie ein Kind gegrinst. Für mich ist es eine meisterhafte Mischung aus Humor und Fantasie.
- Rick Riordan
Helden des Olymp 3: Das Zeichen der Athene
(610)Aktuelle Rezension von: Bigsale3Inhalt:
Sieben Halbgötter wurden in der Prophezeiung vom Orakel ausgewählt. Diese Halbgötter tragen nämlich die grosse Herausforderung auf den Schultern, die Welt retten zu müssen.
Deshalb machen sie sich gemeinsam auf dem Weg, alles zu tun, um dies zu schaffen.
Dazu muss Annabeth Chase, Tochter der Athene, die unmögliche Reise antreten, um dem Zeichen der Athene zu folgen.
Doch werden sie all das schaffen, wo doch die beiden Camps auch noch gegeneinander kämpfen?
Und wird Annabeth es schaffen, sich der grössten Feindin ihrer Mutter zu stellen, die so vielen Kindern der Athene schon das Leben genommen hat?
Bewertung:
Dieses Buch hat mich absolut mitgerissen, es war absolut grossartig und jeder Cliffhanger hat mich völlig vom Hocker gerissen.
Auch das Percy und Annabeth wieder vereint sind, hat das Ganze noch besser gemacht.
Es wurde nie langweilig und die Charakter sind so gut geschrieben, alle sind mir inzwischen total ans Herz gewachsen.
Definitiv der stärkste, beste Band der Reihe!
- Jennifer Estep
Bitterfrost
(284)Aktuelle Rezension von: ChillysbuchweltCover:
Ich liebe dieses Cover und finde es genauso ansprechend wie die der Hauptreihe. 😍
Meinung:Zwischen 2018 und 2019 habe ich damals die Frostreihe gelesen und war vollkommen begeistert.Dementsprechend musste natürlich auch die Spin Off Trilogie hier einziehen.Wie so oft lag sie nun aber wieder viel zu lange auf meinen SUB, doch ich bin froh, nun endlich den Auftakt gelesen zu haben.Ich muss sagen, dass ich echt total überrascht bin, wie schnell und gut ich wieder in die Geschichte gefunden habe.Da es so lange her ist, dass ich die Hauptreihe gelesen habe, habe ich ehrlich gesagt erwartet, dass der Einstieg zunächst schwierig wird.Durch die Gedanken und Erinnerungen der Protagonistin bekommen wir noch mal die ein oder andere Erinnerung aus der Hauptreihe aufgefrischt, was ich total toll gemacht fand.
Der Schreibstil der Autorin war wieder superangenehm für mich zu lesen und hat bei mir für einen tollen Lesefluss gesorgt.Rory konnte man schon in der Hauptreihe kurz kennenlernen, wo sie mir schon sympathisch war, umso mehr Freude hat es mir bereitet sie hier nun besser kennenzulernen.Unsere Protagonistin hat es ganz und gar nicht einfach.Ihre Eltern wurden ermordet, was schon grausam ist, doch es stellte sich heraus, dass diese Schnitter waren, aufgrund dessen wird sie von ihren Mitschülern gemieden.Als Spartanerin ist Rory etwas ganz Besonderes, denn von denen gibt es weitaus weniger als von den anderen Götternachfahren.Die gesamte Entwicklung der Protagonistin und ihren zwischenmenschlichen Beziehungen fand ich total Klasse.
Die ganze Welt mit den Mythen, Göttern und ihren Artefakten finde ich einfach absolut genial.Es war für mich keine Überraschung, dass es Parallelen zur Hauptreihe gibt, doch teilweise fand ich diese leider etwas zu viel.Für Fans der Mythos Academy kann ich die Geschichte auf jeden Fall sehr empfehlen.Ich freue mich schon jetzt auf Band 2.💖
- Akram El-Bahay
Die Bibliothek der flüsternden Schatten - Bücherstadt
(237)Aktuelle Rezension von: die_BuecherschlangeSamir hängt seine Karriere als Dieb an den Nagel, um als Wächter einen ehrbaren Beruf auszuführen. Statt wie in seinen Träumen den König zu bewachen, muss er allerdings in der Bibliothek Paramythia seinen Dienst antreten. Er erkennt schnell, dass Bücher zu bewachen alles andere als langweilig ist, denn die unterirdische gigantische Bibliothek birgt mystische Geheimnisse. Und ehe er sich‘s versieht, erlebt er mit der Dienerin Kani und dem Gelehrten Hakim wundersame und gefährliche Abenteuer.
Ich habe das Buch vor 9 Jahren schon einmal gelesen, aber nicht die restlichen Teile der Reihe. Da ich vieles vergessen habe, lese ich jetzt die komplette Reihe in einem Rutsch durch.
Es hat mich wie damals auch jetzt wieder in seinen Bann gezogen. Die Vorstellung von einer gigantischen Bibliothek, die unter einer Stadt verläuft, mit Geheimgängen und allem was dazu gehört ist faszinierend. Der Schreibstil des Autors gefällt mir gut, er ist flüssig und hält die Spannung fast immer sehr hoch. Den Protagonisten werden nur wenig Atempausen gegönnt. Ich konnte mich gut in Samir hineinfühlen und seine Taten nachvollziehen. Obwohl das Buch nur aus seiner Sicht geschrieben ist, konnte ich mich auch in Kani hineinversetzen und mit ihr fühlen.
Samir hat einen großen Schritt getan, kann sich aber von seiner Vergangenheit nicht so wirklich lösen, und seine Fähigkeiten sind bei seinen Abenteuern sehr hilfreich. Die Menschen aus der Diebesgilde sind ihm sehr wichtig, was er erst richtig erkennt, als er einen gewissen Abstand zu ihnen hat. Die Beziehung, die er mit Kani aufbaut, fügt sich angenehm in die Geschichte ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Ich finde die beiden sehr süß.
Die Charaktere müssen in der Geschichte viel Leid ertragen, aber es gibt auch einen Lichtblick.
Ich bin gespannt auf die weitere Entwicklung der Story und der Charaktere.
- Rick Riordan
Helden des Olymp 4: Das Haus des Hades
(511)Aktuelle Rezension von: Bigsale3Inhalt:
Um Gaia wirklich besiegen zu können, müssen die sieben aus der Grossen Prophezeiung auserwählten Halbgötter vorerst dafür sorgen, dass die Tore des Todes geschlossen sind. Also dass die Monster, die sie töten, auch wirklich dort bleiben. Sonst haben sie nicht die geringste Chance.
Die Tore müssen aber von beiden Seiten her geschlossen werden. Vom Tartarus und von der normalen Welt her.
Da Annabeth und Percy in den Tartarus gefallen sind, versuchen sie die Tore des Todes zu finden, während die anderen mit der Argo II das Haus des Hades aufsuchen und sich dort vielen Herausforderungen stellen müssen.
Aber der Weg bis dahin ist schwer und viele Hindernisse gelten überwältigt zu werden.
Bewertung:Hier lernt man den Tartarus noch ein bisschen mehr kennen. Man sieht endlich, wie schrecklich es dort wirklich ist und ich fand es spannend, einen solchen Einblick bekommen zu haben.
Die Fähigkeiten, der Geist und der Mut der Halbgötter und auch der anderen Figuren werden auf die Probe gestellt, während sie sich den vielen Gefahren stellen.
Es gibt auch viele neue Charaktere, die mir sehr gefallen haben, wie Bob und Damasen, aber es hat mir das Herz gebrochen, als sie ACHTUNG SPOILER!!!!!
im Tartarus zurückgelassen wurden. Auch, dass Kalypso auf der Insel geblieben ist, war so schlimm für meine Nerven.
Aber alles in allem war das Buch fantastisch, also WIRKLICH fantastisch.
- Sandra Florean
The U-Files
(39)Aktuelle Rezension von: Ellaa_Meine Kurzeinschätzung: Die U-Files sind schon eine Weile auf meinem SuB gewesen, viel zu lange. Erworben habe ich das Buch auf der LBM19 mit einigen tollen Signaturen der Autoren. (Von welchen wird allerdings nicht verraten!) Die besondere Mischung aus bösen und guten Einhörnern hat mir sehr gut gefallen. ♡ Der Talawah Verlag hat wundervolle Bücher in seinem Sortiment, schaut unbedingt einmal vorbei, gerade die Anthologien haben es mir besonders angetan. :) ☆Achtung! Die Rezension enthält Spoiler zu den einzelnen Kurzgeschichten!☆
Cover: Das Cover des Buches hat mir sehr sehr gut gefallen. Eyecatcher des Covers ist eine riesige, schneebedeckte Felsenwand über der sich ein rosaner, lilaner Wolkenhimmel erstreckt. Der Boden scheint lichterloh in Flammen zu stehen, heiße Lavaadern erstrecken sich am Boden der Felsenwand. Genau in der Mitte leuchtet ein flammenlohdernder Halbkreis, unter dem sich ein schwarzes Einhorn befindet. Rabenschwarz mit dem anmutigen Horn nach links zeigend, steht es auf den Hinterläufen, die Vorderbeine angewinkelt in den Lüften. Marmorierte Hochglanzfliesen erstrecken sich auf dem Boden zu dem Leser gerichtet. Wahnsinn! Und diese Farben erst: knallig und wunderschön! Ein richtiger Blickfang im Bücherregal. Besonders toll fande ich auch die Illustrationen im Buch. Gerade die verschiedenen Einhörner haben mir besonders gut gefallen, obwohl ich auch dem ein oder anderen Sternenhimmel nicht ganz abgeneigt war. :)
Inhalt: In dieser Anthologie dürfen wir in 23 magische Kurzgeschichten eintauchen. Und diese sind komplett individuell- jeder Autor hat seiner Kurzgeschichte nämlich seinen persönlichen Stempel verpasst. Wodurch das Ganze sehr abwechslungsreich und unheimlich spannend war- keine Geschichte gleicht der anderen. :) Aber kommen wir nun zu den einzelnen Kurzgeschichten:
1.) Jörg Fuchs Alameda- Doktor Zorn und der edle Ed: Eine Geschichte ganz Alameda Like. ♡ Ich habe schon dutzende Kurzgeschichten des Autors Lesen dürfen und diese hier gehört definitiv zu meinen Top zwei. :) Hoffnung, Liebe, Abenteuer, aber auch Herzschmerz. Mit diesen Worten kann man diese wundervolle und zum nachdenken anregende Geschichte am besten beschreiben- ganz großes Einhornkino!
2.) Tina Alba- Lichtbringer: In dieser Geschichte ist das Einhorn ein Heiler, ein Retter.. auf ganz eigene Art und Weise.. Wir lernen das Leben von Menschen kennen, die in unserer Welt verpönt werden, die das Leben hart gezeichnet hat und die nicht leben, sondern überleben. Obdachlose. Die stummen Leidenden unserer Gesellschaft haben hier eine Stimme bekommen.. ♡ Grandios!
3.) Valerie Gaber- Der letzte Funke: Mein Weltbild war irgendwie nach dieser Geschichte zerstört.. eine grausame Vorstellung, dass diese wundervollen Wesen, "modernisiert" wurden.. Und somit alles liebevolle verloren haben *schmoll*. Technik und Einhörner gehören für mich nicht vereint! Aber ein chapeau an die Autorin für die Idee. :)
4.) Tanja Hammer- Goldrote Tränen: Was wunderschön, erhaben und poetisch begann mit saftigen Hügeln und der Schönheit der Natur, endet höchst tragisch und vollkommen düster.. Eine sehr wortgeballte und detaillreiche Geschichte, mit einem etwas offenen und traurigem Ende. Hat mir gut gefallen, obwohl ich natürlich ein festes Ende begrüßt hätte- so sitze ich da mit tausenden Fragen.. Ob Tighan das Einhorn finden wird?
5.) Anne Haubner- Der Herrscher des Waldes: Wie frustrierend es für die Waldwesen sein muss, die Zerstörung und Brutalität der Menschen mitansehen zu müssen. Was Rem für Silva tut ist herzzereißend schön. Es ist eine Geschichte voller Hoffnung. Auch wenn das Ende schon eine gewisse Traurigkeit enthält..
6.) Anna Holub- Einhörner und andere Nervtöter: Tatsächlich einer meiner Lieblingsgeschichten des Buches! Ich mochte den Humor- und irgendwie gab mir die Sache mit dem Wildhüter leichte Harry Potter Vibes. ♡ Soo viele spannende Tiere und so viele unterschiedliche Einhörner.. Ganz viel Liebe für diese Story!
7.) Laurence Horn- Einhörner gibt es nicht: Was für eine Geschichte voller Intrigen und Kriminalität.. und mittendrin ein Einhorn und ein Mörder.. Eine verrückte Köchin, ein genialer Trophäenjäger, ein Professor und ein Kriminalkommissar. Chaos vorprogrammiert..
8.) Agga Kastell- Sascha: Wer hätte das gedacht? Alles fing ganz normal an.. Nervtötende Frauen auf Arbeit, die überall ständig irgendetwas hinstellen und dekorieren.. Einhörner! Die gibt es gar nicht! Doch einmal falsch am Horn geruppelt.. Und zack.. läuft in deiner Wohnung ein Einhorn namens Sascha durch deine Bude und will dich vom Gegenteil überzeugen- und dir sogar einen Wunsch erfüllen..Eine nette Geschichte. :)
9.) Lillith Korn- Das schwarze Einhorn: Diese Geschichte war sehr märchenhaft. :) Schließlich geht es um Ritter und eine Prinzessin! Ich habe die Story sehr verschlungen und genossen. Die Hand der Prinzessin soll an den gehen, der dem König, das Horn des letzten totbringenden, schwarzen Einhorns bringt.. Doch plötzlich kommt Sixt ein Baumtroll in die Quere und alles ändert sich..
10.) Daniela Perndl- Der Fund im Dämmerforst: Und da ist sie- Meine Lieblingsgeschichte bis jetzt! Die fantastische Kombination aus Zoologie, Forschung und kleine Detektivarbeit hat mir unendlich gut gefallen. ♡ Dazu noch der herrlich zu lesende Schreibstil und der ideal eingebrachte Einhorntouch. :)
11.) Lyakon- Das Einhorn vom Dansenberg: Wow! Was für eine außerordentlich schöne Geschichte! Bei dieser Story hat für mich alles gepasst- der wundervolle Schreibstil, wie aus einer anderen Zeit und die wirklich zutiefst rührende Geschichte über ein Einhorn, welches das Leben eines Menschen veränderte und andersherum! Würde es Noten geben, bekäme diese Geschichte eine 1+ von mir. ♡
12.) Liane Mars- Einhornwut: Ich habe selten ein so sympathisches, wütendes Einhorn kennenlernen dürfen. Ein Einhorn in Menschengestalt, welches sich für das ihm zugewiesene Waldgebiet einsetzt.. sogar gegen sehr attraktive Bauleiter. ;) Super geschrieben, mit einer Prise Humor und Abenteuer.
13.) Linn Peltzer- Wenn du nur fest genug daran glaubst: Jeder der mich ein wenig verfolgt, weiß: Ich liebe Wale. Daher muss ich kaum erwähnen, dass ich diese Story gerade wegen des äußerst sympathischen Narwals absolut entzückend fande. Seine Diskussion mit der Möwe hat mich wirklich zum Schmunzeln gebracht. ♡
14.) Jasmin Aurel- Im Bann des Re'em: Eine wunderschöne Geschichte über Freundschaft, Abenteuerlust und huch- eine sprechende Katze? Ich war wirklich hin- und weg über dieses schwarze freche Kätzchen. :) Alles fing mit dem Wunsch an, ein Instrument aus Einhornhaar zu machen, welches zauberhafte, magische Klänge bringt.. und wurde zu einer Lehre. Absolut zauberhaft! ♡
15.) Matthias Ramtke- Verschwundene Kinder: Was für eine clever durchdachte Kurzgeschichte! Ein Mann namens Viper, soll das Rätsel um die verschwundenen Kinder lösen.. Doch die Geschichte ist verzwickter als zunächst gedacht- Einhörner, Hexen und das Waldvolk machen ihm das Leben schwer. Doch wer steckt wirklich hinter dessen verschwinden? Die Auflösung ist erschreckend, doch gleichzeitig so nachvollziehbar..
16.) Ida Reizenstein-Das Einhorn von Rawalpindi: Ich liebte den Aufbau der Geschichte. :) Wir dürfen den Forscher und Entdecker Justus von Seseli in den Urwald von Rawalpindi begleiten.. Eigentlich stehen Pflanzen auf seiner Agenda. So ist er schließlich überrascht als er einer indischen Legende begegnet: Dem Einhorn, dem Beschützer des Waldes. Eine super schöne Kurzgeschichte, die ich gerne verschlungen habe. :)
17.) Veronika Rothe- Die Wahl: Die Idee dieser Kurzgeschichte fande ich super! Die übernatürlichen Wesen haben sich den Menschen zu erkennen gegeben- und so passiert es vier Mal im Jahr, dass sich dieses Portal öffnet und sich ein übernatürliches Wesen an einen Menschen bindet. Die Diebin Anna ist nichts besonderes, das macht ihr auch ihre Familie deutlich klar.. bis ein Einhorn in ihr Leben tritt und dieses unwiderruflich verändert. Wunderschön! ♡
18.) Michael Schäfer- Die Insel des Doktor Maggiore: Erschaudernd, düster und hochgradig spannend, so kann man diese Geschichte über einen wahnsinnigen, moralisch fragwürdigen, wenn auch genialen Wissenschaftler zusammenfassen. Ich las die Geschichte über die junge Franziska, die verzweifelt auf der Suche nach ihrem Verlobten ist, sehr gerne. :)
19.) Adrian Schwarzenberger- Die Tränen des schwarzen Einhorns: Es war einmal vor langer, langer Zeit.. Hach! Diese Geschichten können einfach nur zauberhaft werden. So auch diese Geschichte. Es geht um Prinzessinen, Prinzen, Könige, böse Stiefmütter und Flüche.. ich bin durch und durch verzaubert. :)
20.) Nele Sickel- Billy O'Mally begegnet einer Bestie: Was für eine spektakuläre Kneipengeschichte! Da hat der alte Billy O'Mally ja anscheinend ein wahrhaftiges Abenteuer erlebt und ist dem Tod von der Schippe gesprungen.. Ein Glück hat die sichere Kneipe ihm Schutz geboten. ;)
21.) Silke Vogt- Fabelhaft (R)evolutionärer Einhorn- Streif(en)zug: Habt ihr euch schonmal Gedanken darüber gemacht, wie so eine Herde Einhörner aufgebaut ist? Und ob es unter ihnen eventuell auch gemobbte Einhörner geben könnte? Diese herzerwärmende Geschichte lüftet das Rätsel.. und erklärt auch, wie es in all den Jahren zu einer Evolution in der Einhornpopulation kommen konnte- sie sind näher, als gedacht..! ♡
22.) Jessie Weber- Hinter den Bildern, zwischen den Seiten: Ich weiß nicht warum, aber die Story erinnerte mich irgendwie an Lauras Stern. :) Die junge Luna ist begeisterter Bücherwurm, Kunstverliebt und so ganz anders als die anderen Mädchen in ihrer Klasse. Kaum verwunderlich also, dass sie die Einzige ist, die die Magie des Museums wahrnehmen und darin wortwörtlich eintauchen kann. Eine wunderschöne Geschichte! ♡
23.) Jenny Wood- Die Reiter von Draz Al D'yr: Eine herrliche Abschlussgeschichte. Ich bin selbst Tierpflegerin und kann sagen: Gewalt ist nie eine Lösung. Aber Zuneigung und Liebe schon, gegenseitiger Respekt und Einfühlsamkeit. Auch der Junge in dieser Geschichte hat das Prinzip verstanden.. und wird dafür belohnt. :)
Mein Fazit: Ich vergebe für diese wunderbare Anthologie volle 5 Sterne. Besonders die Abwechslungsreichheit hat mir bei dieser Anthologie gefallen! Ob liebe oder böse Einhörner, Hauptfiguren oder nur als Randfiguren- diese magischen Wesen haben hier eine Stimme bekommen. :) Da ich schon Filme wie: Das letzte Einhorn verschlungen habe, musste ich dieses Buch einfach haben! Und wurde tatsächlich in keinster Weise enttäuscht. Jeder Autor hat seine persönliche Note mit eingebracht und das Buch zu einem einzigartigen Leseerlebnis gezaubert. Aber Achtung! Obwohl das Buch um wahre Kindheitsträume handelt, ist es durch viele brutale Szenen, nicht für diese gemacht. :)
The Lightning Thief (Percy Jackson and the Olympians, Book 1)
(32)Aktuelle Rezension von: AleshaneeSeit so vielen Jahren sehe ich immer wieder begeisterte Meinungen zu dieser Reihe und den Büchern des Autors, so dass ich mich endlich auch aufgerafft und dieses allerdings im Original, in englisch gelesen habe.
Vor einigen Jahren hab ich es mal auf deutsch versucht, aber mir klang das alles zu trivial - was mir jetzt entgegen kam, denn der einfache Schreibstil war für mich in der anderen Sprache super zu verstehen und ich hatte keine Probleme, der Handlung zu folgen. Auch wenn viele Begriffe vorkamen, die mit Mythologie oder "Magie" zu tun hatten.
Percy Jackson ist 12 Jahre alt und erzählt auf lockere Weise aus der Ich-Perspektive seine Geschichte.
Er wird als "schwierig" eingestuft und auf spezielle Schulen geschickt, von denen er aber regelmäßig fliegt und so jedes Jahr in einer neuen landet. Dieses Mal passiert allerdings etwas so skurriles, dass Percy schon an Halluzinationen glaubt bzw. sich selbst nicht traut und dann überschlagen sich plötzlich die Ereignisse.
Er landet in einem versteckten Camp, das nur außergewöhnliche Menschen betreten können: Halb-Blüter. Und zwar Kinder von Göttern und Menschen.
Mit dem Gedanken, dass er ein Halb-Gott ist, und damit natürlich auch gewisse Fähigkeiten hat, muss Percy erst klarkommen, aber der Autor hält sich hier nicht lange mit großen Gefühlswälzungen auf. Es geht zügig voran, die magischen Fähigkeiten werden bald gelüftet und dann gehts auch schon los auf eine Quest, die für ihn und zwei Freunde, die ihre Hilfe anbieten, zu einer spannenden und gefährlichen Reise wird.
Auf dem Weg muss er sich einigen Hindernissen und Fallen stellen, die meist recht schnell gelöst werden, das fand ich manchmal etwas zu einfach... aber es waren schon sehr witzige Ideen dabei.
Vor allem gefällt mir, wie die verschiedenen Götter hier auf Erden wandeln und als "ganz normale Personen" hier unter uns sind, ohne dass wir sie bemerken und sehr kuriosen Jobs nachgehen.
Percy Jackson selbst hat durch seine durchwachsene Vergangenheit eine flapsige Fassade aufgebaut, mit der er sich durchs Leben schlägt. Dadurch gibt es auch immer wieder lustige Situationen und witzige Wortwechsel. Der Autor hält sich bei ihm auch nicht groß auf, dass er jetzt ein Halb-Gott ist, dass wird größtenteils hingenommen, was ich ehrlich gesagt sehr erleichternd fand. Natürlich sind hier berechtigte Fragen logisch, aber oft wird sich viel zu lange damit aufgehalten wie die Protagonisten zweifeln, obwohl sie direkt konfrontiert werden und eigentlich gar nicht anders können, als das zu glauben wie es nunmal ist.
Annabeth ist ein taffes Mädchen, die schon früh lernen musste, sich auf die harte Tour durchs Leben zu kämpfen. Sie ist loyal und hat ihre eigenen Träume für die Zukunft, recht viel mehr
Und natürlich Grover, der eher der ängstliche Typ ist, aber immer wieder beweist, dass er auch mutig sein kann und für sein Lebensziel über seine Schatten springt.
Eine Prophezeiung spielt auch noch eine Rolle, die am Ende mit einer Überraschung aufgelöst wird und neugierig macht, wie es weitergeht. Ich hatte viel Spaß beim Lesen und freu mich schon auf die Fortsetzung.
- Kai Meyer
Fürimmerhaus
(133)Aktuelle Rezension von: eastCarter kann sich an nichts außer seinen Namen erinnern, als er im Fürimmerhaus aufwacht. Die anderen Bewohner erzählen eine unglaubliche Geschichte: Hier landen die Helden anderer Welten, nachdem sie ihre Bestimmung erfüllt haben, für immer gefangen. Und Hals über Kopf befindet er sich auf einer halsbrecherischen Flucht…
Kai Meyer beweist uns mit „Fürimmerhaus“ mal wieder, welch unglaubliche Vorstellungskraft er besitzt. Das Fürimmerhaus ist eine einzige, lebendige Welt, ein ständig wachsendes, magisches Geflecht voller seltsamer und teils ziemlich abgedrehter Wesen. Die Atmosphäre und die Bilder, die beim Lesen dieses Buches entstehen, könnten auch aus einem Tim Burton Film stammen.
Was also ist das Problem? Bei all dem Worldbuilding und den kreativen Ideen ging dem Autor wohl einfach der Platz aus. Es soll spannend und komplex bleiben, es soll Enthüllungen und Plottwists geben und noch einen größeren Zusammenhang und ein würdiges Ende. Das passt eben nicht alles auf 380 Seiten. Deswegen wurde leider einiges an Potenzial liegen gelassen, das Ende war viel zu schnell abgehandelt und ich hätte gerne noch sehr viel mehr erfahren, über das komplexe System hinter den Welten, hinter dem Fürimmerhaus und darüber, was aus den Protagonisten geworden ist. Teilweise verstecken sich in der Geschichte beinahe philosophische Denkanstöße und man versucht die ganze Zeit, das große Ganze hinter dem Vorhang zu erkennen, wird dann am Ende aber nur mit ein paar Sätzen abgespeist. Schade.
Was da war, war gut, aber es war eben nicht genug, vielleicht hätte sich eine Buchreihe eher angeboten als ein Einzelband. Spaß gemacht hat die Lektüre trotzdem, deswegen überlassen wir die restlichen Details dieses magischen Hauses doch einfach der geflügelten Fantasie des Lesers.
- Markus Heitz
Die Klinge des Schicksals
(73)Aktuelle Rezension von: ButtaDer Einstieg war etwas schwierig und es gibt viele Charaktere aber das gesamte setting war großartig und der Verlauf der Geschichte sehr spannend, die characters interessant und vielschichtig, manche Dinge waren überraschend. Tolles worldbuilding und super Schreibstil, auch der Sprecher war richtig gut. Empfehlung für High Fantasy Fans
- V. E. Schwab
Vicious - Das Böse in uns
(489)Aktuelle Rezension von: LissiannaDie Geschichte dreht sich um zwei ambitionierte Medizinstudenten, die ein riskantes Experiment wagen: Sie wollen den Tod überwinden, um mit besonderen Fähigkeiten ins Leben zurückzukehren. Der Plan gelingt – doch die Konsequenzen sind weitreichender und düsterer als erwartet. Während der eine nahezu unsterblich wird, kann der andere Schmerz kontrollieren. Schnell wird klar, dass solche Kräfte nicht automatisch etwas Gutes bedeuten.
Der Roman ist durchgehend spannend und lebt von seiner düsteren, fast schon beklemmenden Atmosphäre. Allerdings hatte ich einige Schwierigkeiten mit dem Erzählstil. Die zahlreichen Zeitsprünge haben es mir nicht leicht gemacht, der Handlung immer zu folgen und die Zusammenhänge vollständig zu erfassen. Auch die beiden Hauptfiguren blieben mir emotional eher fern. Ihre Entscheidungen wirkten oft extrem und schwer nachvollziehbar. Besonders Eli erschien mir zunehmend problematisch, da er sich selbst eine gottähnliche Rolle zuschreibt. Victor hingegen wirkte im Vergleich etwas greifbarer.
Sehr gelungen fand ich die Nebenfiguren, vor allem Serena und Syd, die der Geschichte zusätzliche Tiefe verleihen. Insgesamt bietet das Buch viel Action und Spannung, besonders im Zusammenspiel mit Victor und Syd. Dennoch hatte ich das Gefühl, dass die Thriller-Elemente die eigentliche Fantasy zu stark in den Hintergrund gedrängt haben. Das Ende überzeugt mit überraschenden Wendungen und einem offenen, neugierig machenden Abschluss.
- Leigh Bardugo
Wonder Woman – Kriegerin der Amazonen
(268)Aktuelle Rezension von: MsGeanyAchtung, dieser Text kann Spoiler enthalten!
Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, schon alleine, weil ich ein großer Fan von Wonder Woman bin. Ich liebe die Filme wirklich sehr und war gespannt, was mich in dieser Version erwarten würde.
So hat es dann auch nicht lange gedauert, dass ich es angefangen habe zu lesen, nachdem es bei mir eingezogen ist.
Auf den ersten Seiten, während Diana auf der Insel war, haben mich augenblicklich in ihren Bann geschlagen und dafür gesorgt, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Es war einfach unfassbar gut und der ganze Stil hat mich, Seite für Seite, mehr in seinen Bann gezogen.
Tatsächlich kam der erste Knick für mich, als dann das Mädchen auf die Insel gebracht wurde.Schnell stellte sich mir die Frage, warum eine solch Stolze und Pflichtbewusste Frau, die genau weiß, warum die Erde bebt und ihre Familie droht zu sterben, nichts dagegen unternimmt, sondern weiter versucht, eine Fremde versteckt zu halten? Ich kann zwar den Widerspruch verstehen, dass sie auch diese Person nicht in Gefahr bringen wollte, aber dennoch hätte an dieser Stelle deutlich früher etwas passieren müssen.
Das ganze Buch hatte dennoch einen tollen Spannungsbogen, welcher sich nach und nach aufbaute. Dennoch gab es das ein oder andere bei dem ich ganz klar sagen muss, dass es mich sogar sehr gestört hat. Wie in so vielen Büchern fand ich auch hier, dass di Diversität erzwungen wirkte und vor einem sehr wohlhabenden und privilegierten Hintergrund im Großen und Ganzen stattfand.Zum Ende hin überschlugen sich dann die Ereignisse und es passierte eines nach dem anderen. Es wurde immer mehr und irgendwann kam dann eine Stelle, wo die Autorin den Mut hatte, Protagonisten sterben zu lassen. Immerhin passiert das grade in Jugendbüchern viel zu selten.
Leider wurde genau das am Ende alles wieder umgedreht und es haben alle, dank dem Eingriff der Götter, überlebt. Etwas, was für mich das Ende tatsächlich total ruiniert hat. Ich konnte und wollte einfach nicht verstehen, warum? Eventuell hätte ich es verstanden, wenn es irgendeine eine Person gewesen wäre, wo es durchaus auch gepasst hätte. Aber nicht so wie es passiert ist und so ohne, dass etwas negatives hinterblieben ist.
Prinzipiell hatte ich das Gefühl, dass am Ende alles darauf ausgerichtet war, ein schönes und auch rundes Happy End zu erzeugen egal was dafür an Harmonie in dem Buch geopfert werden musste.
Dennoch hatte ich einige wirklich schöne Stunden in dem Buch und ich habe es wahnsinnig gerne gelesen, auch wenn mir das Ende nicht gefallen hat. - Nicole Gozdek
Die Magie der Namen
(324)Aktuelle Rezension von: JanineBarkoDer Schreibstil hat mir gut gefallen und hat mich in seinen Bann gezogen. Die Hauptfigur fand ich sympathisch und nachfühlbar und seine Entwicklung hat mir wirklich gut gefallen. Die Geschichte war alles in allem spannend und rund. Bis auf das Ende, das mich enttäuscht hat und in der Luft hat hängen lassen. Es war eine runde Geschichte und ich hätte mir sehr ein Happy End gewünscht, nicht eine offene Frage. Aber darüber hinweggesehen war es eine tolle Leseerfahrung! :-)
- Frank Schätzing
Helden
(32)Aktuelle Rezension von: Malte_HermannFrank Schätzings Helden ist kein klassischer Roman, sondern ein Essay – eine flammende, kritische Reflexion über den Begriff des Heldentums in der modernen Welt. Beim Lesen fühlte ich mich sowohl provoziert als auch inspiriert, denn Schätzing stellt unbequeme Fragen: Wer sind unsere Helden heute? Und brauchen wir überhaupt noch welche? (Mehr zu Schätzing: https://love-books-review.com/de/rezensionen-nach-autor/frank-schaetzing/ )
Ausgehend von antiken Vorbildern wie Achilles oder Odysseus führt Schätzing uns durch die Geschichte der Heldenfiguren – von Shakespeare über Hollywood bis zu politischen Vorbildern wie Nelson Mandela oder Greta Thunberg. Doch er bleibt nicht in der Bewunderung stehen. Im Gegenteil: Er seziert, analysiert, ironisiert.
Was mich besonders gepackt hat, ist sein Stil – leidenschaftlich, pointiert, oft sarkastisch, aber immer engagiert. Schätzing geht es nicht um moralische Überhöhung, sondern um echte Verantwortung. Helden sind für ihn keine makellosen Idole, sondern Menschen, die in Momenten der Krise Haltung zeigen, ohne nach Ruhm zu streben.
Dabei verweist er auch auf die Schattenseiten des Heldentums: den Missbrauch durch Populismus, den Druck auf Einzelne, gesellschaftliche Ungleichgewichte. Besonders stark fand ich seine These, dass wahre Helden oft im Stillen wirken – Pflegekräfte, Wissenschaftlerinnen, Aktivisten –, während die Welt lautere Stimmen bevorzugt.
Helden ist für mich ein leidenschaftlicher Appell an den Mut zur Integrität in einer Zeit, in der Aufmerksamkeit oft mehr zählt als Haltung. Ein kluges, dringliches Buch, das nachwirkt – und herausfordert.























