Bücher mit dem Tag "heldenreise"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "heldenreise" gekennzeichnet haben.

37 Bücher

  1. Cover des Buches Die Magie der Lüge (ISBN: 9783492704380)
    Nicole Gozdek

    Die Magie der Lüge

     (110)
    Aktuelle Rezension von: Simba99

    Ich bin absoluter Fan des ersten Bandes und konnte es kaum erwarten, bis Band 2 erschien.

    Leider muss ich sagen, dass mich der zweite Band nicht ganz so fesseln konnte wie der erste. Ich fand es Schade, dass es nicht mit Tirasan und seinen Freunden als Hauptprotagonisten weiterging. Das hätte ich interessanter gefunden, so musste man die neuen Leute erstmal kennenlernen und sich auf sie einstellen. Was mir aber auch gut gelungen ist,  deshalb konnte ich auch hier schnell mit fiebern, und nun am Ende des zweiten Bande möchte ich unbedingt wissen wie es mit Anderta, Londurs und Frislan weiter geht. Ich hoffe, dass es in Band  drei ein Wiedersehen mit allen bekannten Hauptfiguren geben wird.

    Ich bin schon gespannt.

  2. Cover des Buches Dune – Der Wüstenplanet (ISBN: 9783453321229)
    Frank Herbert

    Dune – Der Wüstenplanet

     (416)
    Aktuelle Rezension von: Anneja

    Nach den Filmen und dem Lesen zweier Graphic Novels, welche sowohl die Haupthandlung, als auch die Vorgeschichte erzählten, wollte ich nun die Geschichte rund um den Wüstenplaneten mit den Worten von Frank Herbert erleben. Ich war mächtig gespannt, denn für mich stellte sich natürlich auch die Frage, ob die Umsetzung in Bildern, dem Buch gerecht würde.


    Der Einstieg in den Band gelang mir mühelos, was wahrscheinlich meinen Kenntnissen durch die Filme und Novels geschuldet war. Jedoch musste ich bald feststellen, dass ich neben den Begriffen, auch ein paar Probleme mit der Vielschichtigkeit der Geschichte bekam. Egal ob die Verteilung der Machtpositionen und Hierarchien oder die Zugehörigkeit der einzelnen Häuser, ich verlor hin und wieder die Übersicht. Das Gleiche galt auch für viele Begrifflichkeiten, welche sich selbst nach mehrmaligen Lesens nicht manifestieren wollten. Hier war der Abschnitt „Terminologie des Imperiums“ am Ende des Buches eine große Hilfe, da er viele Bezeichnungen erklärte und näher erläuterte.


    Trotzdem hatte ich bis zum Ende mit vielen Worten zu kämpfen. Warum ich das Buch dann trotzdem zu Ende las? Weil ich die Welt und die Ideen, welche Frank Herbert in ihr verbaut hatte, unglaublich schätzte. Er erschuf nicht einfach nur die Geschichte einer Person, die durch eine Welt spazierte, sondern gleich ein ganzes Universum samt Ökosystem, Mythologie und weitläufigen Verwandtschaftsverhältnissen. Zwar machte es mir der letzte Aspekt etwas schwer, die Namen von Personen ihrer Zugehörigkeit, ihrem Stand und ihren Fähigkeiten zuzuordnen, doch er schaffte es mir auch Charaktere zu geben, die mich wirklich beeindruckten.


    Hier wäre zuerst natürlich Paul Atreides, welcher im Verlauf des Buches die Entwicklung vom Kind zum Erwachsenen meisterte und dabei über sich hinaus wuchs. Auch sein Vater beeindruckte mich sehr, da er trotz seiner Machtposition sehr zugänglich war. Mit seiner Mutter Jessica dagegen wurde ich nicht so recht warm. Ihre Beziehung zu Herzog Leto und ihrem Sohn, in Verbindung mit der Ausbildung und den Fähigkeiten einer Bene Gesserit, machten sie zu einer emotional unergründlichen Frau, die ich einfach nicht zu greifen bekam. Dies könnte ich noch auf die Fremen, die Harkonnen usw. aufteilen, denn auch dort gab es für mich sowohl sympathische, als auch schwierige Personen.


    Ein Highlight wird der Band für mich aber trotzdem nicht. Ob dies nun tatsächlich an der Geschichte oder der Übersetzung liegen mag, bleibt dahin gestellt, aber feststeht, einen richtigen Weg, in die geschriebene Welt fand ich nicht. Dazu kam, dass ich mich fragte, wieso man dies einen Science-Fiction-Roman nannte. Ich hätte ihn eher in Richtung Fiktion oder Dystopie eingeordnet, da viele technische Elemente wie die Reise durch den Weltraum oder die Beschaffung der Ornithopter fehlten.


    Fazit:


    Eine Meinung zu diesem Buch zu finden fiel mir unglaublich schwer, da viele Aspekte für und viele auch gegen die erste Geschichte aus den Dune-Zyklen sprach. Was ich in Film und den Novels noch sehr leicht zugänglich empfand, wurde durch das Buch teilweise enorm erschwert, zumal man nun noch weit tiefer in die Materie eintauchte. Ein Erlebnis blieb das Ganze trotzdem, denn der Band fühlte sich mit seiner Aufmachung und den Ideen wirklich einzigartig an.

  3. Cover des Buches Die Beschenkte (Die sieben Königreiche 1) (ISBN: 9783551315830)
    Kristin Cashore

    Die Beschenkte (Die sieben Königreiche 1)

     (2.650)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Falkenberg

    Lady Katsa ist nicht nur die Nichte des Königs von Middlun, eines der sieben Königreiche, sondern auch eine Beschenkte mit der Gabe zu Töten. Ihr Onkel nutzt seine junge Nichte schonungslos für seine Rache Akte aus und sorgt dafür das Katsa zu dem Monster wird das er in Ihr sieht. Als Katsa eines Tages auf einen Beschenkten Prinzen der Lienid trifft ändert sich alles. Katsa fängt an zu hinterfragen und wehrt sich gegen das was Ihr Onkel aus Ihr machen will.

    Selbst nach dem zweiten mal Lesen und mindestens 10 Jahren Altersunterschied bin ich immer noch ein großer Fan dieses Buches. Die raue Katsa die am Anfang noch so unnahbar und machtlos wirkt, merkt das sie ganz sicher nicht machtlos ist und nimmt Ihr leben selbst in die Hand. Sie entscheidet selbst, wer sie sein will und fängt an zu hinterfragen. Man merkt schnell das nicht alles so ist wie es auf den ersten Blick zu sein scheint. Katsa zeigt uns das wir selbst entscheiden können wer wir sein wollen und wer macht über uns hat.

    Fazit 

    Eine schöne Geschichte, mit einer starken Heldin. Die auch beim zweiten mal lesen und einigen Jahren Altersunterschied immer noch Freude macht.  

  4. Cover des Buches Das eherne Buch (ISBN: 9783608939347)
    Christian von Aster

    Das eherne Buch

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    "Das Eherne Buch" von Christian von Aster ist ein Fantasyroman, doch ist es keine der typischen Fantasiegeschichten. Es geht mehr um Mythen, Sagen und Legenden. Es handelt sich um einen abgeschlossenen Einzelroman, der nicht den Eindruck macht, als wäre eine Fortsetzung angedacht. Die Geschichte spielt in einer mittelalterlich anmutenden Welt, in der scheinbar jeder gegen jeden kämpft und seit Jahrhunderten kein Friede mehr herrschte. Doch immer noch gibt es Hoffnung, denn eine fast vergessene Legende soll den Weg zum Frieden weisen: die Geschichtenklinge, genannt das eherne Buch, muss dem Gott des Krieges überbracht werden.

    Der Held der Geschichte ist Jaarn von Stahl. Falls jemand sprachliche Vorbildung fehlt: "järn" ist schwedisch für "Eisen", und die Wortwurzel kommt in der Handlung noch öfters vor. Dennoch ist er nicht der typische Held eines Buches. Er ist unbedarft, kann nicht kämpfen, weiß nichts von der Welt, da er in einem Turm aufgewachsen ist.

    Der junge Jaarn wächst im Turm der königlichen Bibliothek auf. Hier lernt er nicht nur große Folianten zu schleppen und Texte zu kopieren, sondern auch zu gehorchen. Als er eines Nachts geweckt und zum Leiter der Bibliothek befohlen wird, hat er keine Ahnung, was er angestellt haben könnte. Doch statt für einer Missetat belangt zu werden, wartet der alternde König auf ihn.

    Für Jaarn ändert sich von einen Moment auf den anderen schlagartig alles, denn statt mit seinen „Brüdern“ Bücher zu verwalten wird ihm offenbart, dass er letzte verbleibende Spross des Fürsten sein soll und somit Thronerbe ist. Zudem soll er mit einer große Aufgabe betraut werden.

    Das Schicksal hat ihn dazu auserkoren, ein verschollenes, legendäres Schwert, seiner Bestimmung zuzuführen. Es trägt den Namen »Das Eherne Buch« und ist aus Geschichten geschmiedet. Drei der Geschichten gingen verloren und müssen dem Schwert nun wieder zugeführt werden. Jaarns Aufgabe ist es, das eherne Buch zu reparieren und dem Gott des Krieges zu Fuße zu legen. Der Weltfrieden hängt anscheinend von einer kleinen, unsportlichen Leseratte ab, die mit der Aufgabe scheinbar massiv überfordert ist.

    Noch in derselben Nacht wird der König verraten und ermordet und Jaarn von einem mysteriösen Narbigen entführt und aus der Stadt geschleust. Gemeinsam begeben sich die Beiden auf die abenteuerliche Reise die Prophezeiung des Ehernen Buches zu erfüllen.

    Die Handlung kommt uns auf den ersten Blick leidlich bekannt vor – ein junger, überforderter Mann wird auserwählt eine Queste zu erfüllen, die seine Welt retten soll. Es geht um Frieden für die Welt, um alten Hass, um Geheimnisse und Götter, die ihre Schöpfung verlassen haben.

    Wie vom Autor nicht anders erwartet, erweist sich die Queste in der Tradition der 70er Jahre jedoch auf den zweiten Blick als ein wenig anders, als vermutet. Statt der Jagd auf einen Schatz oder die Mühe sich selbst zum, natürlich gerechten, Herrscher eines Reiches aufzuschwingen, geht es vorliegend um etwas weit Profaneres – um den Weltfrieden! Wenn dem Gott des Krieges das legendäre eherne Schwert zu Füssen gelegt wird, dann soll endlich wieder Friede auf Erden herrschen – so zumindest die Mär.

    Erzählt wird, wie Jaarn das "eherne Buch" zu einem Tempel des Kriegsgottes bringen soll. Der Hintergrund dazu ist ein Versprechen der Göttern. Die Überbringung soll alle Kriege beenden, von denen die Welt ansonsten reichlich geplagt wird.

    Zahlreiche Menschen, die Jaarn auf seiner teils unfreiwilligen Reise begegnen sind anders, jeder hat eine eigene Geschichte. Allen voran der Narbensammler mit den vielen Namen.

    Die Charaktere sind interessanter, mit stimmigen Namen wie beispielsweise eine kriegerische Hebamme, genannt die ›Eisenmutter‹, oder der im Untergrund lebende ›Knochenkönig‹. Etliche Gauner, Mörder, Halsabschneider oder ein bekehrter ›Legendenschänder‹ bilden ein vielfältiges Sammelsurium der unterschiedlichsten Figuren. Auch die Nacht, die gefürchtetsten Meuchelmörder des Reiches heften sich an Jaarns Fersen.

    Das Buch schließt auf eine schöne Weise. Der Leser wird vorher tatsächlich gedanklich auf Abwege geschickt. Dadurch gelingt es dem Autor, die Spannung durchgehend aufrecht zu erhalten. Er schließt mit einer Pointe, die absolut passend und lesenswert ist, in sich aber dennoch weitere Fragen aufwirft.
     Die, vom Krieg zerrissene, düstere, mittelalterliche Welt, hätte ich gerne noch ein wenig besser kennengelernt, aber die actionreiche Handlung und der ab und zu durchschimmernde, sarkastische Humor haben definitiv ihren Reiz.

    Der Roman wird aus drei Perspektiven erzählt: zuerst ist da Jaarn, der letzte Rabe, der gemeinsam mit einem geheimnisvollen Narbigen durch das Land reist. Dann gibt es noch Zadt Mhaw, den General des Keilers, der seinen Herrn rächen und dafür den Raben töten will. Und zuletzt die Eisenmutter Deswyn Lhi, Hebamme und Söldnerin, die die von ihr auf die Welt geholten Kinder beschützen will.

    Interessant wäre auch die Sicht von Gvenn, der letzten Erbin des Keilers. Leider fehlt diese vollständig. So bleibt diese Figur flach. Vor allem, da sie ihre Ansichten zu rasch wechselt. Ihre Geschichte wäre bestimmt interessant und bereichernd gewesen.
    Insgesamt kann ich dieses Buch empfehlen. Es hat kleinere logische Schwächen. Diese bewegen sich jedoch absolut im Rahmen dessen, was wir von anderen Fantasy-Autoren auch erzählt bekommen. Ihnen gegenüber stehen Stärken, wie sie nur selten zu finden sind. Sobald Christian von Aster einmal in ein Motiv oder eine Diskussion eingestiegen ist, führt er sie erzählerisch wie bildsprachlich auf die gebührenden Höhen der Fantasy.
     Die Geschichte ist von Anfang an temporeich und spannend, sehr unterhaltsam geschrieben und auch der Humor kommt nicht zu kurz.

    Das Buch liest sich am besten, indem wir uns gemütlich zurücklehnen und die Handlung auf uns zukommen lassen. Denn eigentlich ist alles anders als es der Leser erwartet. Genau das aber ist der Clou an diesem Buch. Tierischer Ernst beim Lesen wäre hier völlig falsch.  So würde das Buch völlig missverstanden.

    Mit diesem Buch hat mich Christian von Astern überrascht, und das in positiver Weise. Der Klappentext verspricht nicht zu viel …
     Für eingefleischte Fantasy-Fans vielleicht nicht das richtige, aber ganz sicher für alle, die sich auf eine Reise mit vielen Überraschungen mitnehmen lassen wollen.

  5. Cover des Buches Eragon - Der Auftrag des Ältesten (ISBN: 9783734162145)
    Christopher Paolini

    Eragon - Der Auftrag des Ältesten

     (2.868)
    Aktuelle Rezension von: JustAli

    Der erste Teil war schon echt gut, aber der zweite war viel besser. Viele überraschende Wendungen. Freu mich darauf, den dritten zu lesen!

  6. Cover des Buches Die Erfindung der Sprache (ISBN: 9783463000237)
    Anja Baumheier

    Die Erfindung der Sprache

     (85)
    Aktuelle Rezension von: Herz_dame

    Adam Riese eine autistischer Uniprofessor, begibt sich auf die Suche nach seinem Vater. Während seiner Reise erlebt er verschiedene Situationen, die für ihn eine enorme Herausforderung darstellen. Im Verlauf der Geschichte wäscht er über sich hinaus. Es macht Spaß ihn bei seiner Reise zu begleiten. 


    Anja Baumheimer wird dem Buchtitel zu 100%ig gerecht. Sie schafft es in ihrem Buch die Sprache neu zu erfinden. Ich fand die Schreibweise einerseits sehr erfrischend und auf der anderen Seite ist es mir manchmal schwer gefallen, dem Inhalt weiter zu folgen. 


    Grundsätzlich ist dieser Buch sehr gelungen und macht Spaß. Ich hätte aber ein bisschen mehr erwartet. Wer Lust auf eine leichte Geschichte mit anspruchsvollen Schreibstil hat, wird bei diesem Buch definitiv nicht enttäuscht.


    Ich für meinen Teil habe jetzt nach beenden des Buches Lust, einenLeuchtturm zu besuchen. 

  7. Cover des Buches Das Relikt der Fladrea (ISBN: 9783945493540)
    Dominik Schmeller

    Das Relikt der Fladrea

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Emmas_Bookhouse
    Das Relikt der Fladrea - Dominik Schmeller
    Verlag: Mantikore
    Taschenbuch: 14,95 €
    Ebook: 9,99 €
    ISBN: 978-3-945493-54-0
    Erscheinungsdatum: 14. September 2017
    Genre: Fantasy
    Seiten: 512
    Inhalt:
    Ein magisches Relikt.
    Ein verschollenes Volk.
    Ein Mädchen, das seine Geschichte sucht.
    Die lebhafte Larima wurde als Säugling im Wald gefunden. Den einzigen Hinweis zu ihrer Herkunft findet sie auf einem Amulett mit seltsamen Symbolen. Als sie erfährt, dass sie verheiratet werden soll, reißt sie aus und versucht gemeinsam mit ihrem Ziehbruder dem Geheimnis um ihre eigene Geschichte auf die Spur zu kommen. Eine gefährliche Reise beginnt, denn dieses Geheimnis hat nicht nur für Larima einen hohen Wert…
    Mein Fazit:
    Zum Cover:
    Auch hier war das Cover wieder einmal ausschlaggebend, das ich dieses Buch lesen wollte. Ich finde es einfach schön und geheimnisvoll. Auch die Farben finde ich sehr ansprechend, verschiedene Grüntöne, ich habe viel zu wenig grüne Bücher, ist mir mal so aufgefallen.
    Zum Buch:
    Larima wird als Baby gefunden und bis auf ihre Stiefeltern und ihr Bruder, haben die Menschen vor ihr Angst. Als sie mit 17 verheiratet werden soll, flüchtet sie, mit nicht weiter als ihrem Amulett, das sie schon als Baby trug. Doch so einfach wie sie sich das vorgestellt hat, wir es leider nicht, denn es stehen große Gefahren auf dem Plan.
    Der Schreibstil ist richtig spannend und flüssig, muss er auch, denn wie will man den Leser sonst bei über 500 Seiten bei Laune halten. Hier ist es Dominik Schmeller aber gelungen. Zumindest konnte er mich halten. Kleine Details in der Geschichte runden das ganze ab.
    Das dies der Auftakt einer Trilogie ist, lernen wir anfangs auch erst einmal etwas die Charaktere kennen und ich kann sagen, Larima ist wirklich toll erzählt und dargestellt. Semi ist auch ganz zauberhaft erzählt, also diese beiden haben sofort einen Platz in meinen Herzen ergattert.
    Die Aufmachung des Buches gefiel oder gefällt mir auch sehr gut. Am Anfang haben wir gleich eine Karte, damit wir ein ungefähres Gefühl bekommen, wo was liegt und am Anfang eines jeden Kapitels sehen wir das Amulett von Larima. Zu erwähnen wäre auch noch, da man manche Wörter einfach nicht kennt und diese am Ende des Buches in einem Glossar erklärt werden.
    Die bildliche Darstellung hat mir gut gefallen, hier konnte ich mich gut hineinversetzen und litt mit den Charakteren mit. Genauso sollte ein gutes Buch sein.
    Ein Sternchen muss ich hier leider abziehen, denn manche Szenen sind hier für mich ein wenig zu sehr in die Länge gezogen. Außerdem muss ja für die nächsten Teile ja noch Luft nach oben sein. Nein, das ist natürlich Quatsch, mir ging es hier tatsächlich nur um zwei oder drei Momente, wo ich denke, da hätte man es abkürzen können.
    Ich gebe hier 4 von 5 Sternen und freue mich auf Band 2
  8. Cover des Buches Alice (Chronicles of Alice 1) (ISBN: 9781785653308)
    Christina Henry

    Alice (Chronicles of Alice 1)

     (31)
    Aktuelle Rezension von: lovelines

    >>A deeply unsettling vision that works...<<
    „Alice“ von Christina Henry ist ein Buch was die zuckrige Welt von Alice im Wunderland auf eine ganz andere Art und Weise zeigt. Es ist ein Buch voller Horror! Blut, Leid, Schmerz, Qualen und Angst werden hier ausgiebig zelebriert und jeder Horror-Fan kommt hier denke ich sehr sehr gut auf seine Kosten! Aber auch die speziellen Charakterzeichnungen haben mir hier sehr gut gefallen und eben diese bekannte Welt der „Alice aus dem Wunderland“ ordentlich auf den Kopf gestellt. Ich habe mir dieses Buch in der englischen Fassung zu Gemüte geführt (die deutsche Übersetzung erscheint soweit ich gesehen habe im März 2020) und war überrascht wie gut ich doch zurecht kam, obwohl es echt recht lang her ist, als ich das letzte Mal ein Buch auf Englisch gelesen habe!
    Insgesamt hat mich das Buch wirklich sehr begeistert, auch wenn das Ende mir irgendwie sehr gehetzt vorkam. Wer sich nicht scheut fremdsprachige Bücher zu lesen und blutrünstigen Horror mag, dem kann ich das Buch wirklich empfehlen! Es ist ein echter Pageturner und lässt sich auch mit eher mittelmäßigen Sprachkenntnissen gut lesen!

    Inhalt zu „Alice von Christina Henry:
    Seit nunmehr 10 Jahren sitzt Alice in einer Psychatrie fest. Ihr einziger Kontakt besteht zu Hatcher, einem Massenmörder, mit dem sie durch ein Mauseloch, dass ihre beiden Zellen verbindet kommuniziert. Durch einen Brand der Anstalt gelingt es Hatcher und Alice zu fliehen, doch auch etwas noch grausameres kann fliehen. Etwas, was sich von der Angst ernährt und dabei ist Old City zu verschlingen. Old City steht hier im starken Kontrast zu New City. Old City ist ziemlich heruntergekommen, sowohl was die Stadt als auch seine Bewohner in diversen und den grausamsten Formen betrifft! Gemeinsam kämpfen sich Hatcher und Alice durch diesen furchtbaren Ort, immer mit dem alles verzehrenden Monster im Nacken, dass es zu vernichten gilt...

  9. Cover des Buches Der Gottbettler (ISBN: 9783442269426)
    Michael Marcus Thurner

    Der Gottbettler

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Simba99

    Eigentlich lese ich nicht so gerne Bücher in denen es zum größten Teil um Kämpfe und Krieg geht, aber da dieses Buch seinen Weg in mein Regal gefunden hat, musste es auch irgendwann gelesen werden...

    Und ich muss sagen ich war sehr positiv überrascht!

    Eine sehr interessante Story mit tollen Charakteren.

     

    Das Buch hat mich extrem gefesselt!

    Leider gibt’s von mir doch noch etwas auszusetzen: Das Ende ging mir leider viel zu schnell! Das ganze Buch arbeitet auf diese Finale Auseinandersetzung hin und dann ist alles ruck zuck vorbei.

     

  10. Cover des Buches Der Wanderer (ISBN: 9783492269209)
    Richard Schwartz

    Der Wanderer

     (60)
    Aktuelle Rezension von: ThePassionOfBooks
    Bei "Der Wanderer" handelt es sich um den finalen Band der Götterkriege. Lange Zeit durfte ich die Gefährten begleiten und es ist ein komisches Gefühl nun von ihnen Abschied nehmen zu müssen. Diesen letzten Teil habe ich bewusst langsam gelesen, denn so sehr ich das Ende auch wissen wollte, wollte ich doch auch noch möglichst lange bei den Charakteren bleiben. 

    Besonders gefreut hat es mich, dass Zokora in diesem Band noch einmal sehr viel Raum bekommt und eine große Rolle einnimmt. Ich konnte viele neue Seiten an ihr entdecken und mag sie nun noch mehr als es eh schon der Fall war. 
    Sieglinde hat mich ziemlich überrascht, denn sie hat eine Entwicklung durchgemacht, mit der ich zuletzt eigentlich nicht mehr gerechnet hatte. 
    Aber am meisten von allen hat Havald mich beeindruckt. Lange hatte er einen inneren Kampf geführt, wollte sich nicht eingestehen wer er ist, welche Rolle er in all dem spielt. Doch nun hat er endlich zu sich selbst gefunden, ist mit sich im reinen und wirkt gefestigter als jemals zuvor. 

    Richard Schwartz hat einen starken Spannungsbogen aufgebaut, der so einige Überraschungen bereit hält. Man trifft auch in diesem finalen Teil wieder auf viele interessante Figuren, es gibt faszinierende und zugleich schockierende Ereignisse, die mich als Leser sprachlos zurück gelassen haben. 

    Ich bin wirklich traurig, dass ich die Gefährten nun verlassen muss, aber das Ende war wirklich perfekt, genau die Richtung die ich mir gewünscht hatte. Für mich war es der emotionalste Band dieser Reihe aber zugleich auch einer meiner Liebsten.
  11. Cover des Buches Die Seele des Königs (ISBN: 9783453315242)
    Brandon Sanderson

    Die Seele des Königs

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Paetzoldania

    Nachdem ich mit „Die Splitter der Macht“ (aus der Reihe der Sturmlicht-Chroniken) ein Buch von Sanderson gelesen hatte, das meiner Meinung nach viel zu langatmig geschrieben ist, hat der Autor mit diesem Buch bewiesen, dass er auch anders kann. (vermutlich hat er sich im vergangenen Buch einfach zu sehr in seiner Passion für seine Geschichte verloren ;) - es sei ihm hiermit verziehen)

    Die Seele des Königs besteht aus drei völlig neuen und voneinander unabhängigen, sogar in gänzlich anderen Welten spielenden Geschichten. Und sehr gern würde ich die Fortsetzungen eben jener lesen.

    In der ersten Geschichte geht es um eine Künstlerin, die durch das Erkennen der Seele eines Gegenstandes dazu in der Lage ist das Aussehen von Dingen zu verändern, tatsächlich sogar das Aussehen und Verhalten von Menschen - faszinierender Ansatz!

    Der zweite Teil führt uns in die Welt eines Menschen, der mit seinen über 40 verschiedenen, eingebildeten Persönlichkeiten gemeinsam in einem Haus lebt 😂 Jede dieser Personen ist einzigartig (es handelt sich nicht um Abbildet seiner selbst) und hat spezielle Fertigkeiten, die von der äußeren Welt ihm zugeschrieben werden: Er hält sich für einen recht durchschnittlichen Typen (der eindeutig nicht verrückt ist, da er sich ja über seine Eigenheit bewusst ist), während Experten ihn entweder als Genie und den intelligentesten Menschen auf der Welt halten oder ihn gern als Forschungsobjekt benutzen möchten.

    Die dritte Geschichte spielt in einer Welt, die Zukunft und Vergangenheit verschmilzen lässt. Während sich die Gottheiten dieser Welt moderner Technologie bedienen, lebt der Rest der Welt in altertümlicher Armut. Hier zieht ein Krieger, der sein ganzes Leben auf diesen Moment vorbereitet wurde, los und tötet wider Erwarten in einem Duell den Gottkönig.

    Sanderson beweist, dass er wirklich mehr Talent und Fantasie hat, als in ein Leben passen kann. Durch seine ausführlichen Anmerkungen, auch in den anderen Büchern, habe ich erst nach vielen, vielen Jahren verstanden, wie aufwendig es ist, von einer Idee zu einer ausgereiften Geschichte und darüber hinaus zu einem Buch zu gelangen. 

  12. Cover des Buches Am Ende aller Zeiten (ISBN: 9783839815045)
    Adrian J Walker

    Am Ende aller Zeiten

     (17)
    Aktuelle Rezension von: monerl
    Kurzmeinung:
    • Genre: Dystopie, Post-Apokalyse
    • Handlung: Ed hat überlebt. Seine Frau und seine beiden Kinder auch. Welch ein Glück. Doch eines Tages kommt ein Hubschrauber und einige Überlebende, wie auch seine Familie, werden damit evakuiert. Ed war nicht da. Er war unterwegs und auf Patrouille im umliegenden Gelände. Als er zurückkommt sind bis auf ein paar Wenige alle weg. Wer waren diese "Retter" und wo genau werden sie hingebracht, weiß keiner genau. Das Ziel ist wohl Cornwall, 500 Meilen weiter auf der anderen Seite. Ed bleibt, um seine Familie wieder zu sehen und zu "retten", nur der Weg zu Fuß. Wird er es schaffen?
    • Charaktere: Durchweg alle langweilig und unsympathisch, insbesondere Ed, der Protagonist, der permanent über sich und sein Schicksal jammert, sei es über Zeiten vor der Apokalyse und auch danach. Er wollte keine Kinder, hat sich gefügt und ist mit der familiären Situation absolut überfordert. Die restlichen Personen, die er auf dem langen und anstrengenden Weg begleitet, sind ebenfalls sehr einfallslos gestaltet und konnten mich nicht für sich einnehmen.
    • Spannung: Es kommt keine richtige Spannung auf. Alles plätschert so vor sich hin. Die Begegnungen mit anderen Überlebenden sind unspektakulär und konnten mich nicht begeistern und auch nicht überraschen. Nach über der Hälfte wurde es erstmals interessant. Doch dieser Eindruck verpuffte sehr schnell.
    • Schreibstil: Unaufgeregt und nicht fesselnd.
    • Ende: Ein Ende, das mich genauso wenig überzeugen konnte, wie die Geschichte selbst. Es weist keine Überraschungen, Wendungen oder sonst irgendetwas Interessantes auf.
    • Hörbuch: Das einzig Positive ist der tolle Sprecher Uwe Teschner, für den ich im Hörbuch einen zusätzlichen Stern vergebe. Er ist in der Lage den verschiedenen Figuren einen eigenen, wiedererkennbaren Charakter zu vergeben. Ein großartiger Sprecher, den ich sehr schätze.
    • Fazit: Ein Buch, das mir wertvolle Lesezeit gestohlen hat. Ein Roman mit dem Thema Apokalypse und Post-Apokalypse, der nichts Neues bringt und mich sehr gelangweilt hat. Ein Road-Trip zur Selbstfindung, der keine dystopischen Züge hätte aufweisen müssen.
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    http://bit.ly/2ql7dyw
  13. Cover des Buches Ohne Zweifel selbstständig: Meine Heldenreise zum erfüllten und erfolgreichen Freiberufler (ISBN: 9783743966253)
    Daniel Held

    Ohne Zweifel selbstständig: Meine Heldenreise zum erfüllten und erfolgreichen Freiberufler

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Fotomomofthree
    Auch wenn ich selbst schon seit 11 Jahren ein Gewerbe habe und damit selbstständig unterwegs bin, war ich sehr neugierig, was dieses Buch an Ideen, Tipps und Kniffen zu bieten hat.

    Eingeleitet mit der eigenen Geschichte zur Selbstständigkeit des Autors und einem Überblick über die erste 3 Jahre, welche Maßnahmen ergriffen wurden, welche Fehler es gab, welche Erfolge sich einstellten - gibt die 2 Hälfte knappe Tipps zu einzelnen Gebieten der Selbstständikeit (Unternehmerndenken, Kompetenz, Netzwerken...) und lässt dabei jeweils eine Seite frei für Notizen, um sogleich bei Lesen Ideen, die einem kommen zu notieren, quasi brainstorming beim Lesen. Sehr gut.

    Nach meinen Erfahrungen der letzten 11 Jahre, den Weiterbildungen, welche ich genossen habe, konnte ich jetzt nicht mehr so viel Neues aus dem Buch ziehen, aber durchaus Bestätigung finden, dass sich vor allem ein langer Atem auszahlen.
    Gewünscht hätte ich mir, dass ich dieses Buch schon vor 11 Jahren in den Händen gehalten hätte, da es ein wirklich realistisches Bild zeichnet und viele sehr sinnvolle Themen anschneidet, Tipps gibt und das alles in idealer Kürze.

    FAZIT:
    Allen, die mit dem Gedanken der Selbstständigkeit spielen oder die recht frisch gestartet sind oder diejenigen, die straucheln und ggf mit dem Aufhören spekulieren, sei dieses Buch ans Herz gelegt. 
  14. Cover des Buches Finleys Reise nach Andaria (ISBN: 9781534886902)
    Lillith Korn

    Finleys Reise nach Andaria

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Desiree_Miao_Miao

    Die Geschichte rund um Finley ist eher für jüngere Leser geeignet und passt auch sprachlich sehr gut dort hinein. Es ist leicht, flüssig und im Print auch recht groß geschrieben.


    Man begegnet zusammen mit Mara und Finley einigen tollen Wesen, die von @julia.desalles visualisiert wurden. Ich liebe ihre Zeichnungen sehr! 


    Finley ist zunächst ein unscheinbarer Held, was ihn sehr sympathisch macht und ich freue mich, dass es ein wundervoller, zerbrechlicher und doch so starker junger Mann ist und mal kein Mädchen/Frau.


    Das Worldbuilding passt auch sehr gut. Andaria ist mittelalterlich angehaucht und mit tollen kreativen Details aus Flora und Fauna angereichert. 


    Es endet ohne Cliffhanger und doch gibt es 2 weitere Teile, die nur darauf warten gelesen zu werden. 


    Wer gerne leichte Fantasy im Jugendstil mit tollen und kreativen Komponenten mag, sollte sich die Reihe mal ansehen.

  15. Cover des Buches Die Brut des Feuers (ISBN: 9783442269761)
    Drew Karpyshyn

    Die Brut des Feuers

     (6)
    Aktuelle Rezension von: JohnnyZombie

    Mit der Aussage "Die Brut des Feuers ist ein spannender und actionreicher Auftakt eines wahren Fantasy-Epos" kann man nicht falschliegen. Und genau darin liegen auch die Stärken und Schwächen dieses Buches.

    Man verfolgt die Schicksale der vier Kinder des Chaos: Des Hexers Keegan, der Seherin Cassandra, der Kriegerin Scythe und des "Königs" Vaaler. Da sie alle in der gleichen, schicksalsträchtigen Nacht geboren worden sind, werden diese vier Ereignisse aneinandergereiht, gefolgt von den Kindheiten der Protagonisten. Das sorgt dafür, dass der Anfang extrem langsam ist und man sich durch die zahlreichen Zeitsprünge das eine ums andere Mal fragt, wann denn die richtige Geschichte losgeht.

    Wenn sie es dann aber tut, ist es schwierig, das Buch aus der Hand zu legen. Die Leben der Vier werden auf interessante und überraschende Weisen miteinander verknüpft, auch wenn man vor allem in der Mitte der Geschichte das Gefühl bekommt, dass Keegan und Cassandra die wahren Protagonisten sind, während Vaalers Handlungsstrang eher repetitiv wirkt und ich an einer bestimmten Stelle seine Taten so gar nicht mit seiner bisherigen Persönlichkeit in Einklang bringen konnte.

    Die Handlung an sich ist spannend und beinhaltet zwar einige Fantasy-Klischees wie einen Auserwählten der Götter, magische Artefakte und einen Krieg gegen dämonische Wesen, wartet aber auch mit eigenen Ideen auf. Besonders interessant ist für mich die Wirkungsweise der Magie, denn die Beschwörung des Chaos, wie es hier genannt wird, erfordert auch immer eine Gegenreaktion.

    Alles in allem erwartet einen Leser, der genug Langmut beweist, ein solider Fantasy-Roman mit interessanten Charakteren und genügend Handlungssträngen für eine ganze Trilogie.

  16. Cover des Buches Der Heros in tausend Gestalten (ISBN: 9783458357735)
    Joseph Campbell

    Der Heros in tausend Gestalten

     (14)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Klappentext:

    Apollo, der Froschkönig aus dem Märchen, Wotan, Buddha und zahlreiche andere "Helden" aus Volkssagen und Religionen sie alle lassen sich auf den einen Heros zurückführen, den Ursprung aller Mythen. Und gleichzeitig stellen sie verschiedene Versionen und Ausformungen des Heldentypus dar. Durch umfassende Vergleiche und Deutungen bringt Campbell die Eigenheiten, die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede dieser zeitlosen Symbole ans Licht. "Der Heros in tausend Gestalten" ist ein unumgängliches Standardwerk der Mythenforschung ein Handbuch über die Helden der Menschheitsgeschichte und deren Bedeutung, das auch dem interessierten Laien die Geschichte des Heros verständlich nahebringt.

    Meinung:

    Durch die hochgestochene Sprache und den langatmigen Erzählstil, ist das Buch ziemlich schwer zu lesen. 

    Leider muss ich zugeben, dass ich keinen richtigen Zugang zum Buch gefunden habe. Schlussendlich habe ich es nur noch quergelesen und war froh, als ich es endlich durchhatte. Ich denke, ich werde die Lektüre zukünftig höchstens als Nachschlagewerk benutzen.

    Abgesehen davon waren die mythologischen Beispiele durchaus interessant. Die Heldenreise wurde genau analysiert und herausgearbeitet. Schnell erkennt man, dass jedem Helden das gleiche Schema zugrunde liegt. Dieses Schema kann man auf beinahe jeden Protagonisten aus verschiedenen Büchern anwenden. Daher ist das Buch besonders für angehende Schriftsteller interessant. Andererseits denke ich, dass es zum Thema Heldenreise auch deutlich einfacher zu lesende und interessante Bücher gibt.

    Fazit/Empfehlung:

    Leider war dieses Buch nichts für mich, obwohl mich die Grundthematik sehr interessiert hat. Mittlerweile habe ich jedoch vernommen, dass die Originalversion deutlich besser sei.

    Ich würde daher jedem, der sich für Mythologie und Heldenreisen interessiert, die englische Version ans Herz legen, in der Hoffnung, dass diese wirklich besser ist als die deutsche Übersetzung.

    Sternewertung:

    1.5 von 5 Sternen

  17. Cover des Buches König der drei Welten: Fantasy Kurzroman (ISBN: B07T2VPMS1)
    Horst Vogel

    König der drei Welten: Fantasy Kurzroman

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Denise_Voelzke

    Ach was war das schön. Einfach abtauchen in eine andere Welt bzw sogar in mehrere Welten. Die Abenteuer um Prinz Timo fand ich gelungen be- und geschrieben. Es lies mich einfach abtauchen beim lesen, so das man sich nicht als Leser sondern als Beobachter vorkam. Ein Fantasybuch was mir super gefiel. Über Liebe, Freundschaft, Ehrgefühl, über Einfallsreichtum und über Dankbarkeit.

    Aber leider, leider musste ich einen stern abziehen weil das Ende, für mich, nicht ganz rund war. Als wollte der Autor jetzt ein Ende haben, schade. Da hätte vielleicht 5 bis 10 seiten noch ganz gut getan.

    Aber trotzdem bekommt das Buch eine klare Leseempfehlung von mir. Den Autor sollte man im Blick behalten

  18. Cover des Buches The Key (ISBN: 9783897052109)
    James N Frey

    The Key

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Arthurs Entführung (ISBN: 9783770020416)
    Bernd Desinger

    Arthurs Entführung

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Kempowskifreund

    "Arthurs Entführung" ist im Herbst 2017 in einer aufwändig gemachten Taschenbuchausgabe neu im Droste Verlag erschienen, der nun die gesamte geplante "Doppelweg-Trilogie" herausbringt. Anlass für mich, den Roman, der mich bei seinem Ersterscheinen begeistert hatte, erneut zu lesen. Und zu überlegen, ob ich meiner damaligen Kritik etwas hinzuzufügen habe. Erst einmal muss ich sagen, dass das aufklappbare Cover attraktiv gestaltet ist und man das Buch einfach gern in die Hand nimmt.

     

    Der Titel des Romans lässt vermuten, dass sich der Leser auf eine moderne Artus-Sage freuen darf. Tatsächlich kann man dann viele Bezüge dazu entdecken, eingehende Kenntnisse derselben sind aber nicht nötig, um das Buch mit Spaß zu lesen und zu verstehen. 

    Unter mysteriösen Umständen wird Arthur, einer von fünf Freunden, die gerade ihr Studium hinter sich haben, entführt. Der oder die Täter lassen seinen Freunden Eric, Falk, Jannifer und Lance Geld und Hinweise zukommen, woraufhin jeder für sich auf die Suche geht. Die Suche nach Arthur wird für jeden auch zu einer Reise zu sich selbst. Die eigenen Probleme reisen mit, man kann nicht vor ihnen davonlaufen. In gottverlassenen Gegenden drohen haarsträubende Gefahren. Harte Prüfungen sind zu bestehen. Schauplätze sind Deutschland, Norwegen und der Westen und Osten der USA. Vor den großartigen Kulissen der norwegischen Bergwelt, New Yorks und in Kalifornien spielt der rasante Abenteuer- und Liebesroman.

     

    Bernd Desinger hat Rockmusik gemacht und Filme gedreht, was für die Perspektive, die Intensität der Bilder und die Entwicklung der Charaktere von Vorteil ist. Seine bildhafte Sprache und die plastischen Dialoge machen das Buch zu einem wirklichen Lesevergnügen.

     

    Mit der Erstausgabe von "Arthurs Entführung" im Jahre 2012 erreichte Bernd Desinger die Höhe seiner Kunst. Viel Märchenhaftes und Groteskes fand sich schon in seinem Romanerstling "Der Schütze" von 2006. Sein erzählerisches Niveau beeindruckte auch im 2015 erschienenen Zukunftsroman "ZZZ - Zeltstadt Zeche Zollverein".

     

    Nun präsentiert der Autor "Arthurs Entführung" als ersten Teil seines auf drei Bände angelegten Romanzyklus in neuem Gewand. Die wiederholte Lektüre hat meinen ersten Eindruck bestätigt, der Leser kann sich auf ein wirklich ein großes Leseabenteuer freuen! Auf die jetzt für März 2018 angekündigte Fortsetzung "Der Sturz in den Strom" darf man gespannt sein.



  20. Cover des Buches Die sieben Zeichen des Zorns: Kraftlinien (ISBN: B07937D9RG)
    Alexandra Balzer

    Die sieben Zeichen des Zorns: Kraftlinien

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Karin_Kehrer
    Ein letztes Mal müssen die Krieger Maondnys aufbrechen, um das siebte Zeichen des Zoi’ron zu beschwören. Sie müssen die magischen Kraftlinien verbinden, die das Land durchziehen. Doch die Helden werden von Zweifeln geplagt, der Kampf hat sie zermürbt. Was wird wirklich geschehen, wenn der Gott erwacht? 
    Der letzte Teil der siebenbändigen Saga ist von Anfang an geprägt von Endzeitstimmung und Trauer. Die Helden – und mit ihnen die Leser - haben ihr Ziel beinahe erreicht, doch sie fragen sich, was danach sein wird. Warten Tod oder Leben auf die einzelnen Wesen, wer hält dem Gericht des Gottes stand, wer wird vernichtet?Die Grundstimmung des Abschlussbandes ist daher eher besinnlich, auch wenn noch gegen eine Armee von Untoten gekämpft werden muss.Maondny hat natürlich wie immer die Fäden in der Hand und lenkt ihre Auserwählten. Die vielschichtigen Charaktere sind mir ans Herz gewachsen und mir tut es leid, dass ich von ihnen Abschied nehmen muss. Ein würdiges und stimmiges Finale!

  21. Cover des Buches Opakalypse (ISBN: 9783492502115)
    Ingo Bartsch

    Opakalypse

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Buchkupplerin

    Chancen auf die große Liebe haben:
    - Pflegerinnen und Pfleger
    - Personal sämtlicher Pflegeeinrichtungen
    - Jeder, der ältere Menschen kennt
    - Leser und Leserinnen, die gerne herzhaft lachen wollen, aber auch schrägen Humor mögen und Tiefsinn hinter dem Spaß verstehen.
    - eigentlich wirklich jeder😂

    Darum geht es:
    Julius Wicküler ist Philosophiestudent, Sohn eines reichen Vaters und Kiffer aus Leidenschaft. Er weiß, wie man sein Leben mit Nichtstun möglichst angenehm gestaltet. Plötzlich dreht ihm sein Vater jedoch den Geldhahn zu. Aus Trotz sucht er sich einen Job, den ersten, jedoch leider nicht besten, denn er wird Hilfskraft im Altenheim für eine Zeitarbeitsfirma und damit nimmt die Opakalypse ihren Lauf.

    Das Besondere:
    Dieser Roman ist wirklich extravagant. Man kann sich schlapplachen, während man gleichzeitig über die beschriebene Situation heulen könnte und ebenfalls zugleich anfängt, über das Leben, die Welt, die Liebe, das Alter und die Menschheit im Allgemeinen nachzudenken. Ich bin absolut schockverliebt in diesen zauberhaften Roman und kann ihn wirklich JEDEM empfehlen. So lustig, tiefsinnig, brutal, grenzüberschreitend, nachdenklich, liebevoll, warmherzig, gnadenlos, ach, einfach zauberhaft. Sicher nicht mein letztes Date mit einem Werk von Ingo Bartsch.

  22. Cover des Buches Die sieben Zeichen des Zorns: Fluchmagie (ISBN: B075CCNL6M)
    Alexandra Balzer

    Die sieben Zeichen des Zorns: Fluchmagie

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Karin_Kehrer
    Maondny schickt ihre Auserwählten durch die Zeit, um sieben Flüche der Pashatvas zu verhindern. Eine heikle Mission, denn das Zeitgefüge darf nicht durcheinandergebracht werden. Zoi’ron muss zudem innerhalb einer Woche beschworen werden, denn sonst muss Maondny sterben und alle Mühe war umsonst.
    Dem 6. Band der siebenbändigen Saga ist eine Zusammenfassung des bisher Geschehenen vorangestellt – eine weise Entscheidung der Autorin, denn die Handlung ist sehr komplex und weitläufig. Auch diesmal müssen sich die Geweihten ihrer eigenen Vergangenheit stellen, um die ihnen zugewiesenen Aufgaben bewältigen zu können. Das führt dazu, dass dieser Teil mehr an Innenschau bietet und vom Tempo ruhiger ist. Genau wie Sayid verstand ich erst einmal nur Bahnhof, wenn es um das „Prädestinationsparadox“ ging. (Ich habe nachgeschlagen, um es zu verstehen.)Ich hatte hier allerdings ein stilistisches Problem. Solche „Fachbegriffe“ haben für mich eher in einem Science-Fiction-Roman Platz als in einem Fantasy-Roman mit mittelalterlichem Setting. Aber das ist vielleicht Geschmackssache.Spannend fand ich vor allem wieder die vielschichtigen Charaktere. Es gibt keine absolute Wahrheit, jede Seite hat ihre Berechtigung. Und selbst Anash weckt diesmal Sympathien.Drollig auch wieder die Bemühungen von Illoziz, der wie immer bemüht ist, die Helden mit Leckerem zu versorgen, obwohl mein Lieblingsdämon diesmal eher im Hintergrund steht.Die Wandlung des Gottes Nakoios wird sehr drastisch und mitreißend geschildert, hier gibt es berührende Szenen.Maondny mischt trotz der Tatsache, dass sie eigentlich im Koma liegt, kräftig mit. Alles in allem darf man gespannt auf das Finale sein!

  23. Cover des Buches Der Sturz in den Strom (ISBN: 9783770020423)
    Bernd Desinger

    Der Sturz in den Strom

     (6)
    Aktuelle Rezension von: WolfHo

    Wir waren in einer Jugendclique, mein ein Jahr älterer Freund, Nachbar und Bandkollege Bernd und ich. In dieser Jugendclique gab es ein geflügeltes Wort: „Einen Stunt machen“, ein Synonym für gemeinsame witzige Aktionen. Sei es eine spontane Fahrt ins eine Stunde entfernte Köln, mit dem Zweck, die dortigen Altstadtkneipen unsicher zu machen, sei es, ebenso spontan einen Kasten Bier in den Kofferraum des alten Opel Kadett eines unserer Freunde zu laden, und mit „Exile on Main Street“ von den Stones am Ufer des Biggesees „abzuhängen“. Also das, was meine irischen Freunde „having a craig“ nennen würden.

    Im zweiten Buch von Bernds Trilogie fliegt Jannifer (Guinevere?) nach Australien, um... nein, „Spoiler“ werde ich tunlichst unterlassen. Jedenfalls nennt Jannifer (oder der Erzähler) diesen Kurztrip „Jannifers Australienstunt“. Ein versteckter Hinweis für Bernds Freunde, die diese Romanreihe lesen. Ein versteckter Hinweis für die Freunde? Bernd, soll ich dich in Zukunft „Arthur“ nennen?

    Ein „Stunt“ war es, die drei Bücher zu lesen. Wähnt man sich am Anfang noch in einem realistischen Abenteuerroman, einer „Queste“, so verschwimmen sehr bald Realität und Phantasie. Eine Clique aus Studententagen wird damit konfrontiert, dass einer der Ihren, der „Primus inter Pares“ mit Namen „Arthur“ entführt wurde. Die Freunde erhalten die Aufgabe, in verschiedenen Teilen der Welt nach Hinweisen auf das Verbleiben Arthurs zu forschen, nebst den hierzu nötigen Geldmitteln. Und bereits kurz nach dem Aufbruch der Freunde beginnen die Grenzen zwischen den Genres zu verschwimmen.

    Bernd, der viele Jahre in Kanada und den USA gelebt hat, verwendet die Stilmittel des „Roadmovies“, um den Leser sehr plastisch und realistisch an Orte mitzunehmen, den „Genius Loci“ hier zu spüren. Und seien es die Motels einer US weiten Kette, den langen Highway von Los Angeles nach New Orleans, oder die Einsamkeit Norwegens. Und plötzlich geschehen Dinge, die mit dem Verstand nicht fassbar sind. Mehr als eine (kurzfristige) Zeitreise erwischt einen der Freunde, eine Versetzung in ein mystisches Land, Wesen, menschliche und nichtmenschliche, von denen man rational betrachtet, annehmen muss, dass sie nicht existieren können. Wirklich?

    Und plötzlich ändert sich das Erzähltempo. Wie in einem Hitchcockfilm hat man das Gefühl, die Schnittfolge bekommt Rasanz, und Szenen von atemberaubender Aktion, aber auch Brutalität reissen den Leser aus den Szenarien, die zuvor sicher schienen. Und dann wieder: Momente von tiefem Gefühl.

    Was hat mich am meisten gepackt? Da sind es zum einen die Schilderungen der Orte. Nicht nur der reinen Geographie, sondern ebenso der Lebensumstände. Des Rassismus, der Ausgrenzung. Ebenso fesselt Bernd den Leser mit Erzählungen von Kenntnissen, z.B. der Fliegerei. Der Autor Bernd hat in seiner Zeit in Kanada das Fliegen erlernt. Der Leser wird hier unglaublich detailgetreu an diese Kunst herangebracht.

    Zum anderen sind es aber auch die Figuren. Und hier nicht nur die Menschen, sondern auch Tiere verschiedener Arten. Die agierenden Tiere sind ohne jede Ausnahme sympathisch, ihre Handlungen stets „rein“. Die menschlichen Akteure haben Schwächen. Und dies nicht zu knapp.
    Die Freunde Arthurs mag man, und dies von Anfang an. Man leidet mit ihnen ebenso sehr, wie man sich mit ihnen freut. Und dann gibt es Momente, wo man am liebsten in das Buch hineinkriechen möchte, man möchte sie am Kragen packen, ihnen eine runter knallen, sie anbrüllen: „Du IDIOT“. Und dann ist da ein kleines Menschlein namens Solskinn, dass den Schreiber dieser Zeilen so richtig anrührte. Ich sollte erwähnen, dass zahlreiche der Figuren in Bernds Saga, nicht nur Jannifer, ihre Entsprechung in der Artussage haben.

    Nicht zu knapp kommen Andeutungen, Witze versteckte Hinweise. Edgar Alan Poe versteckt sich speziell im zweiten Band an jeder Ecke. Und sei es nur ein Glas Amontillado, genossen von zwei Freunden, oder der Tatsache, dass ein Fass im Malstroem langsamer sinkt als... (Ich hatte übrigens keine Ahnung, dass Poe diese Idee geklaut hatte). Der Spitzname eines legendären, nordischen Autos, bekommt auf einmal eine ganz konkrete Bedeutung. (Nein, kein „Spoiler“). Bei der Kapitelüberschrift „“Königsberger Schlittenfahrt“ musste ich ob der Ähnlichkeit zur „Petersburger Schlittenfahrt“ doch sehr grinsen. (Auch wenn es sich hinterher als tatsächlich einfach nur um eine Schlittenfahrt heraus stellt)

    Ach ja, und dann ist da ja auch noch die Musik. Habe ich erwähnt, dass Bernd und ich vor vielen Monden zusammen in einer Band gerockt haben? Ein Teil der Geschichte spielt sich im Rockmilieu ab. Ein Mitglied aus Arthurs Freundeskreis pendelt zwischen der Kunstgeschichte und dem Leben als Rockstar, eine Rolle, die sich erst aufgrund der Umstände der Suche nach Arthur ergeben hat.
    Songtitel aus den besten Alben aller Zeiten spielen immer wieder eine Rolle, (der "selten gespielte Songtitel" der Stones ist übrigens „The Girl With Far Away Eyes“ vom „Some Girls“ Album. Nein, auch jetzt gibt es keinen Spoiler). Und schon wieder eine kleine Querverbindung zu Edgar Alan Poe: Ich stimme Bernds Ansicht über ein gewisses Alan Parsons Project Album mehr als zu.

    Bernd ist ein Geschichtenerzähler, ein „Raconteur“. Seine Bilder sind nicht von ungefähr filmischer Natur. In seinem bürgerlichen Leben leitet er das deutsche Filmmuseum in Düsseldorf. Vieles in seiner Trilogie bezieht sich auf Orte und Erlebnisse seines eigenen Lebens. Er verliess das allzu enge Sauerland, um in Münster zu studieren. Also dort, wo die erzählerische Achterbahn der drei Romane beginnt. Später wohnt und arbeitet er in Toronto und in Los Angeles, bevor es ihn zurück nach Deutschland, an den Rhein, zog.

    Vielen Dank, alter Freund, für die phantastischen Momente beim Lesen

  24. Cover des Buches Ethopia - Erwachen (ISBN: 9781521148884)
    nimroth cynthor

    Ethopia - Erwachen

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Sardonyx
    Was wäre, wenn du plötzlich entdecken würdest, dass unentdeckt von der Menschheit und all ihrer Satellitentechnik eine geheime Zivilisation existiert? Ein Volk, das ruhelos auf einer Insel namens Ethopia im Geheimen lebt und auf ihre Retter wartet?
    Phil und Laer, ein angehender Lehrer und der andere ein Tolkien-fanatischer Physiker, wissen nicht, was passiert, als es die beide Freunde plötzlich auf eine fremdartige Insel verschlägt. Dort ist alles anders als gewohnt, denn die Ethopier sind eine uralte Zivilisation, die die moderne der restlichen Menschheit ablehnt und alte Traditionen pflegt. Was am Anfang alles als irre Lügen, entpuppt sich für Laer und Phil als das Abenteuer ihres Lebens: sie müssen zu einer Reise aufbrechen, um die geheimnisvolle Festung Bean'Rioch zu finden, denn nur das Volk von dort kann Ethopia vor den kriegerischen Raptoren retten ...

    ,,Ethopia - Erwachen" von Nimroth Cynthor ist eindeutig schon mal ganz anders als sonstige Fantasy-Bücher. Hm. nein, "ganz anders" passt in diesem Sinne nicht richtig, denn es weist ebenso viele typische Fantasy-Elemente wie ganz neue Erfindungen auf. Hört sich das schon mal vielversprechend an? Dann ist es vielleicht eher etwas für euch, denn ich persönlich musste mich mit sehr gemischten Gefühlen von dem Buch verabschieden ...

    Schreibstil und Worldbuilding sind auf jeden Fall gelungen: eine geheime Zivilisation, deren Heimat losgelöst vom Festland durch die Welt treibt, bevölkert von den technikfeindlichen Ethopiern, die sich gerne selbst als Moralapostel und Anstandswauwaus der gesamten Menschheit sehen. Und selbstverständlich - immerhin ist es ja Fantasy - gibt es ein feindliches Volk von reptilienähnlichen Wesen, die Krieg und Ehre in ihrem Glauben über alles andere stellen. Hier schon mal mein erster Kritikpunkt: Fantasy-Bücher zeichnen sich bereits dadurch aus, dass viele fremdartige Namen vorkommen - aber dann sollen sie nicht zu sehr ähnlich klingen! Anakron, Arex, Anthraon, Ancalon, Authur - bei den Raptorennamen bin ich wirklich ständig durcheinandergekommen.

    Phil und Laer sind an sich sehr sympathische Protagonisten und machen sich von Anfang an über ihre eigene scheinbar klischeehafte Mission lustig - besonders als sie einem laufenden Baumgeist begegnen, der in Sätzen wie ,,Nicht so hastig!" (Der Herr der Ringe-Zitat) spricht. Der Autor hat nämlich sehr viel mit Zitaten aus Philosophie, Literatur & Co. gearbeitet, was
    a) ein ziemlich gutes Stilmittel ist, ABER
    b) besonders in den ersten Kapiteln viel zu viel war. Beinah wie eine reine Zitatesammlung.
    Die ganzen philosophischen Diskussionen am Anfang kamen mir, ehrlich gesagt, so vor als wäre nur ein Zitat nach dem anderen aufgereiht worden. Der Einstieg in die Welt von Ethopia fiel mir also schwer, neben das Tatsache dass bis auf 3, vielleicht 4 Charaktere die restlichen Figuren alle eindimensional und "farblos" sind. Dafür wurde es aber zum Ende hin umso besser! Immer mehr Aspekte kommen dann auf, die zeigen, dass ,,Ethopia" viel Potenzial für einen Folgeband hätte ...! Aber verraten will ich hier natürlich nichts 😉

    Leider hat mir das Buch im Ganzen nicht so sehr gefallen hat, wie ich es mir aus der eigentlich vielversprechenden Mischung aus klassischer Fantasy & zum Nachdenken anregende Tiefsinnigkeit erwartet habe. Die Auserwählte-Helden-gehen-auf-eine-Reise-Storyline ist abenteuerlich und immer wieder aufs Neue verblüffend, doch manch andere Aspekte haben hin und wieder mein Interesse am Buch lahmgelegt. Ich habe wohl zu viele High Fantasy-Romane gelesen und erwarte deswegen von jedem Buch, dass es komplex, vielfältig und mindestens 3 verschiedene Handlungslinien parallel hat. ,,Ethopia - Erwachen" ist ganz okay, würde also mein Schlussfazit lauten.

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