Bücher mit dem Tag "helfer"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "helfer" gekennzeichnet haben.

92 Bücher

  1. Cover des Buches Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (ISBN: 9783570585016)
    Jonas Jonasson

    Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

     (5.850)
    Aktuelle Rezension von: Sarah31

    Ich habe dieses Buch über audible gehört und es nicht bereut.

    Viel Witz, lustiger Geschichte und Humor mogelte sich dieses Buch in meine Lieblingsliste.

    Schade das bei Teil 2 der Sprecher gewechselt wurde, das zerstört leider so richtig das Feeling das durch den 1 Teil entstanden ist.

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    Allan Karlsson hat keine Lust auf seine Geburtstagsfeier im Altenheim. Obwohl der Bürgermeister und die Presse auf den 100jährigen Jubilar warten, steigt Allan kurzerhand aus dem Fenster und verduftet. Bald schon sucht ganz Schweden nach dem kauzigen Alten, doch der ist es gewohnt, das Weltgeschehen durcheinander zu bringen und sich immer wieder aus dem Staub zu machen.

  2. Cover des Buches Everflame - Feuerprobe (ISBN: 9783791526300)
    Josephine Angelini

    Everflame - Feuerprobe

     (1.114)
    Aktuelle Rezension von: Eve_Wae

    Klappentext:

    Liebe schmerzt. Welten kollidieren. Feuer tötet. Feuerrote Locken, unglücklich verliebt und so ziemlich gegen alles allergisch, was es gibt: Lily Proctor ist 17 und die Außenseiterin an der Highschool von Salem. Lily wünscht sich nichts mehr, als von hier zu verschwinden – und findet sich in einem furchterregenden anderen Salem wieder, in dem mächtige Frauen herrschen. Die stärkste und grausamste dieser "Crucible" ist Lillian – und Lily wie aus dem Gesicht geschnitten. Sind Lilys Allergien und Fieberschübe tatsächlich magische Kräfte und ist sie selbst eine Hexe? In einem Strudel aus gefährlichen Machtkämpfen und innerer Zerrissenheit begegnet Lily sich selbst – und einer unerwarteten Liebe. Ein mitreißender Pageturner mit starken Gefühlen: schicksalhafte Entscheidungen, Magie, Spannung und Liebe mit einer Heldin zwischen zwei Männern, zwei Welten und zwei Identitäten.

    Meine Meinung:

    Ich hatte vorher noch nie ein Buch der Autorin gelesen, umso mehr hat es mich überrascht, wie schnell ich Zugang zu der Geschichte gefunden habe.

    Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und einfach zu lesen.

    Die Handlung war durchwegs spannend, ich wollte das Buch gar nicht mehr zur Seite legen.

    Die Protagonistin Lily Proctor war mir von Anfang an sympathisch. Sie leidet an lebensbedrohlichen Allergien, die sie in ihrem Alltag stark einschränken. Zu Beginn des Buches fehlt es ihr sehr an Selbstbewusstsein aber im Laufe der Geschichte macht sie eine erstaunliche Entwicklung durch. Lily hat noch eine ältere Schwester namens Juliet, die Dynamik zwischen den Geschwistern hat mir sehr gut gefallen. Die Beiden passen immer auf und sein so lieb zueinander.

    Im alternativen Salem treffen wir dann auf Lilys Doppelgängerin Lilian. Die Beiden haben ähnliche Charakterzüge, sind aber letztendlich total verschieden. Lilian hat in der Vergangenheit viele grausame Dinge getan und tut sie auch immer noch, dennoch glaube ich nicht, dass sie gänzlich böse ist.

    Der männliche Protagonist heißt Rowan, er ist ein vielschichtiger und interessanter Charakter. In der Vergangenheit musste er sehr viel erleiden, dass in dann auch entsprechend geprägt hat. Aus diesem Grund konnte ich es auch gut nachvollziehen, dass er Lily gegenüber erstmal ziemlich skeptisch war und ihr misstraut hat.

    Das Ende war super spannend und unerwartet, ich bin sehr froh, dass ich mir bereits die nächsten Bände gekauft habe.

    Fazit:

    Dieser Auftakt der Everflame-Trilogie konnte mich vollkommen überzeugen. Aus diesem Grund bekommt das Buch auch eine dicke Leseempfehlung von mir.

  3. Cover des Buches Der Schatten des Windes (ISBN: 9783596196159)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der Schatten des Windes

     (5.755)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    Daniel ist 10 Jahre alt, als er von seinem Vater in eine geheime Bibliothek, den Friedhof der vergessenen Bücher, mitgenommen wird. Nach altem Brauch darf er sich ein Buch aussuchen, es adoptieren und dafür sorgen, dass es nie verschwindet und nie vergessen wird. Daniel entscheidet sich für „Der Schatten des Windes“ von Julián Carax, ein Buch, von dem er bisher noch nie etwas gehört hatte und dessen Autor ihm unbekannt ist. Ohne zu ahnen welche Lawine er los tritt, beginnt er Jahre später mit Nachforschungen über Julián Carax und seine Werke, die ein Unbekannter bereits größtenteils schon vernichtet hat. Dabei entdeckt er einige Parallelen zwischen sich und dem Autor des Buches. Dass er jedoch sein Leben und das seiner Freunde und Helfer riskiert, wird ihm erst sehr spät bewusst – zu spät?

    Der spanische Schriftsteller Carlos Ruiz Zafón wurde 1964 in Barcelona geboren und wuchs auch dort auf. Nach Schule und Studium zog er als Dreißigjähriger nach Los Angeles, wo er mit Schreiben begann und als Drehbuchautor und Korrespondent für spanische Zeitungen arbeitete. 2004 kehrte er in seine Heimatstadt zurück, wo auch alle seine Werke veröffentlicht wurden. Für seinen Erstlingsroman „Der Schatten des Windes“ erhielt er 2005 den Barry Award. Der Autor war verheiratet und hatte keine Kinder - er starb am 19. Juni 2020 nach längerer Krebserkrankung in Los Angeles. 

    Mit großer erzählerischer Kraft und Lust am Detail lässt Carlos Ruiz Zafón hier den Protagonisten Daniel das Leben von Julián Carax, dem geheimnisvollen Autor des Buches „Der Schatten des Windes“, nachverfolgen. Herausgekommen ist eine fesselnde Geschichte über Liebe und Leid, Verlust und Tod, in Spanien zur Zeit des Bürgerkrieges und in Barcelona während der Franco-Ära, die den Leser nachdenklich stimmt und zum Miträtseln einlädt. Aus vielen Bruchstücken und unterschiedlichen Handlungssträngen ergibt sich nach und nach ein zunächst unübersichtlicher Thriller, bis dann etwa in der Mitte des Buches die Zusammenhänge klarer werden. Durch geschickt eingefügte Wendungen und in die Irre führende Spuren bleibt das hohe Spannungsniveau jedoch bis zum Schluss erhalten.  

    Fazit: Eine abenteuerliche Geschichte über das Leben, das Lesen und die Liebe zu Büchern – sehr empfehlenswert!

  4. Cover des Buches Everflame - Tränenpfad (ISBN: 9783791526317)
    Josephine Angelini

    Everflame - Tränenpfad

     (520)
    Aktuelle Rezension von: FunkensBuecherwelt

    Da ich mich beim ersten Band ausführlich um den Schreibstil der Autoren gekümmert habe, lass ich es hier aus und komme direkt zum Inhaltlichen.


    Der Roman ist, genau wie der Vorgänger, sehr verständlich und Mitfühlend geschrieben.

    Allerdings stolpert man ab und an über mehrere Seiten und es bedarf eine kleine Eingewöhnungszeit da hier die Sichtweisen verschiedener Menschen (und Welten) aufeinandertreffen.

    Aufgrund dieser Tatsache hatte ich persönlich anfangs noch große Schwierigkeiten alles nachempfinden zu können. Ab der Mitte des Buches war der Dam dann aber gebrochen, zum Schluss flossen sogar Tränchen.

    Apropos Schluss, dieser regt eindeutig zum Weiterlesen an und lässt viele kleine Fragen offen.
    ich werde keinen weiteren Tag davonkommen lassen, um den dritten und letzten Teil anzufangen.



    Alles in einem, hat mir der erste Band zwar besser gefallen aber der zweite ist auch nicht weg zu denken! Daher 3/4 Sternen

  5. Cover des Buches Everflame - Verräterliebe (ISBN: 9783791526324)
    Josephine Angelini

    Everflame - Verräterliebe

     (318)
    Aktuelle Rezension von: FunkensBuecherwelt

    Der tolle Schreibstil ist, glücklicherweise, verständlich und mitfühlend geblieben aber das wars dann auch irgendwie..

    Nach dem mich der erste Band (Feuerprobe) total mitgerissen hat und der zweite etwas untergangen ist, habe ich auf ein großes Finale gehofft.
    Dieses blieb mir leider allerdings leider erspart.
    Die Kapitel sind relativ lang und wirr. Zeitweise war ich sogar am überlegen das Buch abzubrechen doch ich wollte unbedingt das Ende der Reihe lesen.
    Tja das Ende war nun leider nicht wie erhofft, das Buch bestand großenteils aus der Vorbereitung des großen Endes (mit kleinen spannenden stellen und herzzerreißenden Toden), doch das große Ende nahm dann nur einen kleinen teil des Buches ein und war auch nicht grade befriedigend. Es wirkte eher als würde noch ein vierter teil kommen (bis jetzt habe ich davon allerdings noch nichts gehört).
    Ich bin ehrlicherweise schon fast froh es hinter mir zu haben.

    Abschießend sage ich das ich den ersten Teil auf jeden fall empfehle aber den Rest kann man dann doch weg lassen. Daher 2/5 Sterne.

  6. Cover des Buches Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid (ISBN: 9783596197811)
    Fredrik Backman

    Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid

     (346)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Elsa lebt zusammen mit ihrer schwangeren Mutter und deren neuen Freund in einem Neun-Parteienhaus. Nebenan wohnt Oma. Oma ist Elsas beste und einzige Freundin. Sie erzählt ihr fantastische Märchen aus dem Land-Fast-Noch-Wach, aber auch in der realen Welt erlebt sie mit Oma die tollsten Abenteuer. Denn Oma ist eine Superheldin, die sich von niemandem etwas sagen lässt, nicht einmal vor der Polizei hat die 77-Jährige Respekt. 

    Als Oma Elsa bittet, Briefe an die Bewohner des Hauses zu verteilen, wird sie erstmals alleine auf eine nicht ganz einfache Mission geschickt. Jeder der Bewohner ist ein Sonderling und hat ein ganz eigenes Verhältnis zu Oma, von dem Elsa bisher nichts wusste. 


    Der Roman ist aus der Perspektive der fast 8-jährigen Elsa geschrieben, die jedoch viel älter wirkt, als sie tatsächlich ist. Das mag an ihrer Intelligenz liegen oder dass sie so viel Zeit mit Oma verbringt, aber auf mich wirkte viel zu reif und verständig für eine Siebenjährige, sogar altklug und frech bei ihren Gesprächen mit Erwachsenen auf Augenhöhe. Auch Oma ist nicht unbedingt eine Sympathieträgerin. Sie ist eine Nörglerin, die sich rücksichtslos verhält und nur ihre Ansichten gelten lässt. Für Elsa ist Oma ein Vorbild, was dafür sorgt, dass Elsa von Gleichaltrigen argwöhnisch betrachtet und in der Schule schlimmen Mobbing ausgesetzt ist. 

    Durch Omas Erzählungen und sehr ideenreiche Märchen kann Elsa in andere Welten eintauchen und den Alltag vergessen. Die Märchen dienen nicht nur der Unterhaltung, sondern haben Mut machende, intelligente Botschaften. 

    Durch Omas Briefe muss Elsa auf andere Menschen zugehen, weiß dabei aber nicht, was in den Briefen steht und wie die Menschen darauf reagieren werden. Offenbar möchte sich Oma am Ende ihres Lebens mit den Briefen bei anderen entschuldigen, was bei ihrer forschen Art nicht weiter verwundert. Elsa hat die Hoffnung, dass am Ende der Kette ein Brief von Oma an ihre Tochter wartet, um die beiden, die ein schwieriges Verhältnis zueinander hatten, miteinander zu versöhnen. 

    Die Märchen sind für eine Siebenjährige lehrreich und haben Symbolcharakter, mir waren sie in der Häufigkeit und Länge für den Roman jedoch zu fantastisch und langatmig. Die Realität wird gar mit den Geschichten vermischt, so dass die Bewohner des Hauses, die die Briefe erhalten sollen, nicht mehr nur merkwürdig, sondern selbst etwas märchenhaft wirkten. Monster, Wors, Wolfsherz, Meeresengel - mir war das zu viel. Das sehr selbstständige Verhalten Elsas, ihr Umgang mit Fremden, ihr Denken und Handeln passte nicht zu einer "Fastachtjährigen" und ließen die Geschichte wenig wirken. Elsas belehrende Art strapaziert die Nerven und die Vorstellung, dass sie mit fünf oder sechs Jahren schon Briefe an den Weihnachtsmann geschrieben hat, um sich über den Kommerz des Weihnachtsfest zu beschweren, ist abwegig. 

    Der etwas bemüht witzige Roman hat einfach nicht meinen Humor getroffen. Omas Art und Weise war doch sehr derbe. Polizisten mit Kacke bewerfen? Android-User sind alle blöd? Nicht lustig. 

    Das Buch ist ein Hoch auf die Individualität und das Besondere. "Menschen, die ungewöhnlich sind, verändern die Welt".

    Es ist ein Roman über Familie und Freundschaft, Zusammenhalt und die Toleranz für und Unterstützung von schwächeren Personen. Es hat eine schöne Botschaft, aber die Art der Erzählweise, Wiederholungen und Übertreibungen haben mir gar nicht gefallen. 

  7. Cover des Buches Zeit deines Lebens (ISBN: 9783596511860)
    Cecelia Ahern

    Zeit deines Lebens

     (1.140)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Das Cover ist diesmal wieder schlicht gehalten. In einem schönen rot.

    Der Schreibstil ist so schön flüssig und man kommt gut in die Geschichte hinein. Die Charaktere sind so schön beschrieben. Lou gefiel mir am Anfang erst nicht, wurde aber dann in der Geschichte mir immer sympathischer. Lou's Familie gefällt mir in der ganzen Geschichte.

    Ich war richtig gefesselt bei dem Buch. Ruckzuck war ich bei der Hälfte des Buches und dann ganz schnell am Ende.

    Die Details sind so schön beschrieben, dass man sich alle Orte und Menschen sehr gut vorstellen kann.

    Ich hatte mir schon gedacht, dass Lou sich verändert und das er wahrscheinlich sterben wird. War richtig schön die Geschichte, sie schreibt einfach klasse Bücher.

    Richtig klasse Buch.

  8. Cover des Buches Das Juwel - Die Weiße Rose (ISBN: 9783596036202)
    Amy Ewing

    Das Juwel - Die Weiße Rose

     (919)
    Aktuelle Rezension von: buecherwonderland

    Band 2 der Juwel Reihe war für mich eine klasse Fortsetzung! Man erfährt soo viel über die Surrogaten, womit ich überhaupt nicht gerechnet hätte. Die ganze Atmosphäre und die übernatürlichen Kräfte in der Geschichte werden so schön und detailliert beschrieben. Man verlässt das Juwel und lernt die anderen Ringe kennen und erfährt, wie die anderen Menschen in der Stadt leben. Der Schreibstil ist wie im ersten Band auch super flüssig und angenehm zu lesen und man lernt auch viele neue Charaktere kennen und gerade die Entwicklung einer Person (ohne Spoiler: der, der am Ende von Band 1 erwähnt wird) finde ich einfach richtig gut!
    Klare Empfehlung und ich bin schon sehr gespannt wie die Geschichte enden wird.

  9. Cover des Buches Das Glücksbüro (ISBN: 9783832162252)
    Andreas Izquierdo

    Das Glücksbüro

     (197)
    Aktuelle Rezension von: MamaSandra

    Inhalt:

    Albert Glück arbeitet im Amt für Verwaltungsangelegenheit und führt seit über 30 Jahren einen sehr geregelten Alltag: 5 Uhr klingelt der Wecker, es wird sich frisch gemacht und ein grauer gebügelter Anzug angezogen. Jeden Tag hat irgendwer im Amt Geburtstag, sodass Albert das passende Büro für die belegten Brötchen ansteuert, jeden Morgen begrüßt er die gleichen Kollegen, jeden Morgen bringt Susanne ihm Anträge, die er pünktlich bis 16 Uhr erledigt. Jeder Tag hat die gleiche Routine, den gleichen Rhythmus, noch dazu wohnt Albert heimlich im Keller des Amtes und war seit Jahren nicht mehr draußen. Doch plötzlich liegt auf seinem Tisch der Antrag E45 von dem er noch nie gehört hat. Die Antragstellerin Anna Sugus beantragt auch gar nichts. Auch schreddern hilft nichts, sodass Albert gezwungen ist dem auf den Grund zu gehen, denn er kann den Antrag ja nicht ignorieren. Und schon wirbelt Anna sein strikt geordnetes Leben völlig durcheinander…

     

    Meine Einschätzung:

    Ich selbst arbeite zwar nicht auf dem Amt für Verwaltungsangelegenheiten, aber dennoch in einer Verwaltung und kämpfe mich auch oft durch Anträge und Regularien. Daher fühlte ich mich im Büro von Albert sofort sehr wohl. Ich musste an sehr vielen Stellen einfach schmunzeln und konnte mich sehr gut mit ihm oder teils mit anderen Kollegen identifizieren.

    Albert ist recht menschenscheu und hat sicherlich viele Gründe für sein zurückgezogenes und sehr einsames Leben, aber er scheint soweit glücklich zu sein. Er leidet unter einigen Zwängen, die ihn so einschränken. Ich konnte förmlich fühlen wie sehr es ihn beschäftigt diesen einen Antrag nicht korrekt bearbeiten zu können. Es ist dem Autor dann sehr gut gelungen Alberts Abenteuer in die Welt zu beschreiben. Ein Mann, der nach 30 Jahren die Pforte des Amtes überschreitet und in die wilde und chaotische Welt hinausgeht, lernt eine Künstlerin kennen und lieben. Und irgendwie zeigt Anna ihm auch, wie man anderen Menschen bei den Anträgen der Ämter helfen kann und somit viel Glück verbreitet.

    Im Prinzip ist die Idee des Buches bis zum Ende des zweiten Drittels einfach toll. Es zeigt, dass man auch mal hinter eine Fassade schauen sollte, dass man mehr helfen kann als nur Papier von A nach B zu schieben und dass auch hinter jedem Antrag mehr steckt als nur Buchstaben. Zudem wurde eine Thematik, die zum Nachdenken anregt auch etwas mit Witz und Charme verpackt.

    Leider erfährt man zu wenig über die Zusammenhänge. Man lernt Albert nicht richtig kennen, denn von seiner Vergangenheit fehlt trotz aller Aufklärung seiner Wohnsituation noch vieles. Was mir in manchen Büchern vielleicht viel zu ausschweifend erzählt wird, fehlte hier zu viel. Ich hätte mir auch gewünscht, dass er mal recherchiert warum das Konto seines Freundes aufgelöst wurde – auch wenn ich mir das am Ende dann denken konnte. Ich hätte auch gern mehr über Anna erfahren, die ja doch eine Randfigur darstellt obwohl sie Albert so umkrempelt.  Und eigentlich war mir die Wendung, die die Story dann genommen hat viel zu traurig und ich habe nicht ganz verstanden, warum Albert so eine Geschichte bekommt. Sollte das auch einen Hintergrund fürs Nachdenken haben? Dann habe ich ihn nicht verstanden.

    Wenn es einen anderen Schluss gegeben hätte, hätte es Potential zum Lieblingsbuch, aber leider gefiel mir die Wendung gar nicht und passte nicht ganz zum Rest. Das trübte dann doch die Wertung.

  10. Cover des Buches Purpurmond (ISBN: 9783426283660)
    Heike Eva Schmidt

    Purpurmond

     (427)
    Aktuelle Rezension von: Readrat

    Dies ist keine Rezi sondern eine kurze Erklärung:

    Ich habe das Buch mit Seite 36 abgebrochen. Der Schreibstil war mir zu einfach. Die Wortwechsel waren sehr flach. Ich finde es darf für Jugendliche ruhig etwas mehr Tiefgang haben und auch anspruchsvoller vom Text her sein. Ich möchte dem Buch aber auch kein Unrecht tun - mag durchaus sein, dass sich dies im Fortlauf der Geschichte noch ändert, aber meine Lesezeit ist mir zu kostbar, um mich durch Bücher zu "quälen". Vielleicht bin ich auch einfach zu alt für dieses Buch ;-)...

  11. Cover des Buches Ich hab dich im Gefühl (ISBN: 9783596297191)
    Cecelia Ahern

    Ich hab dich im Gefühl

     (1.207)
    Aktuelle Rezension von: Knopf

    Justin Hitchcock, Amerikaner, Professor für Kunst und Architektur, zieht nach seiner Scheidung nach London, um näher bei seiner Tochter Bea zu sein. Gerade ist er in Dublin als Gastdozent am Trinity College und wird trotz seiner Spritzenangst zu einer Blutspende überredet.
    Joyce ist im 5.Monat schwanger, stürzt die Treppe herunter und verliert ihr Kind. Im Krankenhaus erhält sie eine Bluttransfusion. Bei der Entlassung wird sie von ihrem, leicht dementen Vater abgeholt. Auf dem Weg nach Hause, merkt sie, dass sie ihr Leben drastisch verändern möchte und läßt sich die Haare radikal abschneiden. Später trennt sie sich von ihrem Ehemann Connor und zieht zum Vater.
    Sie merkt, dass sie plötzlich Latein und Französisch beherrscht und viel Wissen über Kunst beherrscht. Aus der Vegetarierin Joyce wird plötzlich eine Frau, die blutige Steaks mag. Außerdem fühlt sie sich zu einem Amerikaner hingezogen, welchem sie zwei oder dreimal über den Weg läuft. Liegt das an dem fremden Blut, welches durch ihre Adern fließt?
    Ich fand die ganze Geschichte sehr utopisch. Der Schreibstil ist gut zu lesen. Aber die einzigen Highlights in diesem Buch waren die Zeiten, in denen Joyce und ihr Vater Zeit miteinander verbrachten. Joyce geht sehr liebevoll und geduldig mit ihm um. Und der alte Herr fühlt nur Liebe für seine Tochter, welche er oft mit Gracie anspricht, seiner verstorbenen Frau und großen Liebe. Das ist die wahre Liebesgeschichte in diesem Roman

  12. Cover des Buches Das Rosenholzzimmer (ISBN: 9783442484423)
    Anna Romer

    Das Rosenholzzimmer

     (206)
    Aktuelle Rezension von: Petra_Dre

    Der Inhalt handelt von einer sehr spannenden Familiengeschichte in der auch eine Liebesgeschichte mit vorkommt. Man fiebert schon auf die nächsten Seiten. Es liest sich flüssig und man verliert auch nicht den Faden beim Lesen. Ein Muss für Leser die Spannung und prickelnde Gefühle beim Lesen lieben.

  13. Cover des Buches Seelen (ISBN: 9783551312495)
    Stephenie Meyer

    Seelen

     (5.282)
    Aktuelle Rezension von: maikengreimel

    Ich habe so eine leichte Hass-Liebe mit mehrteiligen Geschichten... weil sie dich einerseits extrem in den Bann ziehen, wenn sie gut sind, andererseits oft an Qualität des Storytellings ab Band 2 mangeln. Nicht immer, after öfters. Seelen ist für mich persönlich ein wunderbares Beispiel für eine Geschichte, die man auf viele Bücher aufblasen könnte, aber glücklicherweise die Tiefe der Details nur in eines gepackt hat. Daher ist das Buch gespickt voll mit Details und spannenden Wendungen. Von meiner Seite eine Empfehlung! 

  14. Cover des Buches Anleitung zum Unglücklichsein (ISBN: 9783492273541)
    Paul Watzlawick

    Anleitung zum Unglücklichsein

     (375)
    Aktuelle Rezension von: nana_what_else

    Nichts ist schwerer zu ertragen als eine Reihe von guten Tagen. 

    Aus: Anleitung zum Unglücklichsein von Paul Watzlawick, Seite 10


    Das verrät der Klappentext: Watzlawicks Anleitungen nicht zu befolgen ist der erste Schritt zum Glück. Paul Watzlawick hat mit seiner „Anleitung zum Unglücklichsein“ einen Millionen-Bestseller geschrieben – was nur den Schluss zulässt, dass Leiden ungeheuer schön sein muss. Anders als die gängigen „Glücksanleitungen“ führen Watzlawicks Geschichten uns vor Augen, was wir täglich gegen unser mögliches Glück tun. Nach der Lektüre werden auch sie begreifen, warum Sie den Nachbarn, den Sie um einen Hammer baten, am liebsten erschlagen würden. (Textrechte: Piper Verlag)


    Unter einer Straßenlaterne steht ein Betrunkener und sucht und sucht. Ein Polizist kommt daher, fragt ihn, was er verloren habe, und der Mann antwortet: „Meinen Schlüssel.“ Nun suchen beide. Schließlich will der Polizist wissen, ob der Mann sicher ist, den Schlüssel gerade hier verloren zu haben, und jener antwortet: „Nein, nicht hier, sondern dort hinten – aber dort ist es viel zu finster.“ 

    Aus: Anleitung zum Unglücklichsein von Paul Watzlawick, Seite 27


    Persönlicher Leseeindruck: "Die Zahl derer, die sich ihr eigenes Unglück nach bestem Wissen und Gewissen selbst zurechtzimmern, mag verhältnismäßig groß scheinen. Unendlich größer aber ist die Zahl derer, die auch auf diesem Gebiet auf Rat und Hilfe angewiesen sind. Ihnen sind die folgenden Seiten als Einführung und Leitfaden gewidmet." (Seite 13) Schon nach den ersten einleitenden Zeilen weiß der geneigte Leser: Er hält etwas besonderes in Händen. Nicht den drölfzigtausendsten Selbstoptimierungs-Ladenhüter, keinen step-by-step Guide der mit Garantieversprechen zum ultimativen Glück führt, kein Selflove-Experiment, das sich verkehrter Psychologie bedient. 

    Paul Watzlawick hat tatsächlich eine Anleitung zum Unglücklichsein geschrieben. Punkt. Wer befolgt, was in den Zeilen dieses Büchleins durchgespielt wird (und viele von uns tun dies bewusst oder unbewusst tagtäglich), wird damit dauerbeschäftigt sein, sich ausgiebig und immer wieder aufs Neue in seinem Leid zu suhlen, aus winzigkleinen Mückchen überlebensgroße Elefanten zu konstruieren und Unmengen an Energie auf Dinge zu ver(sch)wenden, die vor langer Zeit und/oder nie geschehen und streng genommen unwichtig und/oder einfach nicht zu ändern sind. 

    Selten wird einem auf so schonungslose Art, aber dennoch mit frechem Augenzwinkern der Spiegel vorgehalten. Warum einfach das momentane Glück akzeptieren und genießen, wenn man stattdessen den Teufel in tausend Farben und Formen an die Wand malen kann? Warum im Hier und Jetzt leben, wo in der Vergangenheit doch so viele unverzeihliche Kränkungen stattgefunden haben und in der Zukunft viele weitere potenzielle Katastrophen lauern, über die man sich in Endlosschleifen den Kopf zerbrechen kann? 

    „Anleitung zum Unglücklichsein“ führt dem Leser durch einen von Ironie und herrlichem Witz lebenden Perspektivenwechsel vor Augen, warum wir nicht nur unseres Glückes, sondern auch unseres eigenen Unglückes Schmied sind und die wichtigsten Schritte in ein möglichst leid- und jammervolles Leben einfacher getan sind, als man denkt. 


    Machen wir uns nichts vor: Was oder wo wären wir ohne unsere Unglücklichkeit? 

    Aus: Anleitung zum Unglücklichsein von Paul Watzlawick, Seite 12


    In kurz(weilig)en Kapiteln, die humoristische Anekdoten sowie Ausflüge in die Geschichte und Literatur bieten, werden die schier unendlichen Möglichkeiten, Trübsinn, Verdruss und Kränkung Einzug in die eigenen vier Wände und das Oberstübchen zu gewähren, ausgebreitet. 

    Man nehme ein paar selbst gepanschte Worst-Case-Prophezeiungen, die sich zwangsläufig selbst erfüllen, mische sie mit dem Gedanken, dass früher alles besser war und verziere das Ganze mit ein paar Trotzreaktionen auf rationalen, gut gemeinten Rat. Das Rezept führt zwar zu einem etwas bitteren Ergebnis, ist aber zu 100% gelingsicher. 

    Über Gegenstände – Knoblauch inbegriffen – läßt sich ziemlich leicht sprechen – aber über Liebe? Versuchen Sie es nur einmal ernsthaft. Noch sicherer, als die Erklärung eines Witzes dessen Humor abtötet, führt das Palavern über die scheinbar selbstverständlichsten Formen menschlicher Beziehungen fast garantiert in immer größere Probleme.

    Aus: Anleitung zum Unglücklichsein von Paul Watzlawick, Seite 80


    Dass die „Anleitung zum Unglücklichsein“ gerade aus der Feder eines österreichischen Autors stammt, kann eigentlich kein Zufall sein. Denn im Land von „The Sound of Music“ ist nicht nur das Jodeln, sondern auch das Jammern schon lange inoffizielle olympische Disziplin. (Jawohl. Jetzt nörgle ich hier doch glatt herum, dass zu viel gejammert wird. Meta-Sudern, sozusagen. Ihr seht – bei all der hiesigen Semperei – habe ich die Anleitung zum Unglücklichsein schon ganz und gar verinnerlicht.) 


    Sprachlich vollendet. Inhaltlich der Brüller. Was so gut unterhält, dabei ganz nebenbei auch noch eine Menge Wissen vermittelt und ohne erhobenen Zeigefinger für ein wenig Selbstreflexion sorgt, verdient das Prädikat Lesenswert! allemal. 


    Fazit: Sollte man gelesen haben. Die Lektüre beschert heitere Lesestunden, und auch wenn sie vielleicht nicht nachhaltig glücklich macht, so öffnet sie dem ein oder anderen vielleicht doch die Augen dafür, dass er nicht derart unglücklich und vom Pech verfolgt ist, wie gedacht und oft genug bejammert. 


    Anleitung zum Unglücklichsein von Paul Watzlawick 

    Taschenbuch, 144 Seiten, Deutsch | Piper Verlag | ISBN: 978-3-492-24316-2

  15. Cover des Buches Gesamtausgabe (ISBN: 9783596905911)
    Anne Frank

    Gesamtausgabe

     (2.388)
    Aktuelle Rezension von: Papiertiger17

    Der historischen Zusammenhänge und der immensen Bedeutung dieses Zeitdokumentes bewusst, trafen mich die Lebensfreude und die teils sehr unterhaltsamen Anekdoten der jungen Autorin doch unvorbereitet. So überrascht, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Das Tagebuch der Anne Frank gewährt ein fesselndes Eintauchen in ihre Gedanken- und Gefühlswelt und lässt einem ganz beiläufig erfahren, wie es ist, von einem deutschen Unrechtsstaats das eigene Daseinsrecht abgesprochen zu bekommen. Es ist unfassbar, dass die Deutschen damals ihre ethnischen Säuberungen sogar im Radio angekündigt haben. Und alle haben gewusst, was mit jenen passiert, die weggeholt und abtransportiert wurden. Alle haben es gewusst!

  16. Cover des Buches Schwarzer Schmetterling (ISBN: 9783426511664)
    Bernard Minier

    Schwarzer Schmetterling

     (149)
    Aktuelle Rezension von: Jules113


    Ein riesiger, bedrohlich schwarzer Schmetterling scheint sich von den schnee- und blutbedeckten Felsen abzuheben. Ein Tierkadaver, grauenvoll inszeniert. Am Tatort wird die DNA von von einem Serienmörder gefunden, der seit Jahren in einem Hochsicherheitstrack sitzt.
    Kurz darauf werden beginnt in einem kleinen Ort eine Mordserie. Commandant Servaz nimmt die Ermittlungen auf. Innerhalb der Anstalt beginnt die junge Psychologin Diane Berg mehr über die Fälle herauszufinden.
    Direkt nach den ersten Seiten kommt die Beschreibung des Kadavers. Bernhard Minier versteht sich darauf seinen Lesern die Situation bildlich vor Augen zu führen.
    Zuerst haben mich die fast 700 Seiten etwas abgeschreckt, da es immer wieder Bücher gibt, die dann einfach nur zu lang sind. Aber hier war das nicht der Fall. Klar ist hin und wieder mal eine etwas ruhigere Phase, aber der Fall hat so viele Wendungen, dass es etwas dauert, bis man alle Zusammenhänge versteht.
    Servaz ist ein Ermittler, der sich auf sein Bauchgefühl verlässt und damit auch oft richtig liegt.
    Der Fall ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite und ich war sehr schnell durch.
    Wer es gerne anspruchsvoll mag, der sollte dieses Buch unbedingt lesen.

  17. Cover des Buches Arthur und die vergessenen Bücher (ISBN: 9783551310835)
    Gerd Ruebenstrunk

    Arthur und die vergessenen Bücher

     (218)
    Aktuelle Rezension von: T-prinzessin

    Die Hauptperson dieses Buches ist Arthur. Er selbst sieht sich nicht als Held, gerät völlig unerwartet in ein gefährliches Abenteuer und hat die besondere Gabe, unter Tausenden von Büchern auf Anhieb „das Richtige“ zu entdecken.

    Als Arthur nun den „Bücherwurm“ kennen lernt, wie er einen Antiquariaten nennt, ahnt er nicht, dass es so mächtige Bücher gibt, die über Leben und Tod entscheiden können, dass sie von eigenen Wächtern versteckt und bewacht werden müssen, damit niemand sie finden kann.

    Als in dem Antiquariat eines Tages ein Fremder auftaucht, dem Bücherwurm droht und ihn sogar einsperrt, beginnt für Arthur und Larissa, die Enkelin des Bücherwurms (hält oft wissenschaftliche Vorträge und kann Schlösser knacken), eine gefährliche Reise nach Amsterdam und Italien, denn auf ihnen liegt plötzlich die alleinige Verantwortung, eines dieser mächtigen vergessenen Bücher zu finden und das so genannte „Buch der Antworten“ zurück zu bringen.

    Arthur entdeckt, das auch er Teil einer großen Legende ist, und er hat die Voraussetzungen zum Wächter der Bücher durch seine besondere Gabe.

    Madame Slivitsky (die schwarze Frau, die die Böse ist), versucht, selbst mit ihren Söhnen, die vergessenen Bücher zu finden und zu besitzen, um mit ihnen die Weltherrschaft zu erlangen. Diese Familie schreckt bei ihrer Suche nach den Büchern vor nichts zurück, doch zum Glück gibt es immer wieder Leute, die Arthur und Larissa helfen und sie beschützen, wenn ihre eigenen Fähigkeiten nicht ausreichen.

    Spannend, humorvoll, super geschrieben. Mit allem, was zu einem guten Buch gehört.

    Hochspannend: Von dem Moment, in dem ich es in die Hand nahm, bis zu dem als ich fertig war konnte ich nicht aufhören zu lesen und nichts zwischendurch machen!

    Einfach für jeden geeignet. Ob alt oder jung, Junge oder Mädchen, ob zum Vorlesen oder selber lesen, jeder wird seine Freude mit diesem Buch haben.

    Arthur und Larissa sind total sympathisch und man fiebert richtig mit. Kleinigkeiten in der Geschichte, wie die Hilfe zweier Bahnschaffner, die den Kindern auf ungewöhnliche Art helfen und die Schilderung des Kaffeetrinkens in Italien peppen das Buch weiter auf.

    Die Schilderungen von Amsterdam und Bologna, die Städte, in die die Reise der Kinder führt, sind wunderschön – man erfährt sehr viel darüber und bekommt gleich Reisefieber!

    Obwohl die Vergessenen Bücher das Hauptthema sind, wird dem Leser auch bewusst, wie die Menschen „ticken“. Bei manchen kommen die positiven Seiten hervor, bei anderen die negativen. Wie habgierig und machthungrig einige sind, dass sie nicht mal vor Mord oder Entführung zurückschrecken, ist furchtbar – aber all das gehört ja bekanntlich zum Menschsein dazu.

    Leider gibt es einige offene Sachen, die für mich nicht mehr abschließend geklärt werden und die ich einfach gerne der Vollständigkeit halber noch erfahren hätte – und darum muss ich einen kleinen Abzug geben.

     Schade eigentlich, aber ich gebe dem Buch „nur“ 4 Punkte.

  18. Cover des Buches Blutportale (ISBN: 9783426636879)
    Markus Heitz

    Blutportale

     (338)
    Aktuelle Rezension von: Magnus_Bane

    Das Buch ist wirklich großartig. Es gibt Magie, Action und jede Menge Gemetzel, aber nicht völlig zusammenhanglos. Spätestens am Ende versteht man wie alles zusammenhängt. Da kam dann auch noch eine Wendung, die ich niemals erwartet hätte. 

    Der Schreibstil ist flüssig, und lässt sich gut weglesen. Markus Heitz ist zurecht einer der bekanntesten Schriftsteller Deutschlands.

  19. Cover des Buches Der Hexer und die Henkerstochter (ISBN: 9783548285504)
    Oliver Pötzsch

    Der Hexer und die Henkerstochter

     (138)
    Aktuelle Rezension von: BirgitConstant

    Im vierten Roman um seinen Vorfahr, den Schongauer Henker Jakob Kuisl, führt uns Oliver Pötzsch gekonnt durch Kloster Andechs mit all seinen Bauten, Zimmern, Türmen und Gängen. Dieses Mal reist Jakob Kuisl seiner Tochter Magdalena und seinem Schwiegersohn Simon Fronwieser hinterher, die zu einer Pilgerfahrt zum Kloster aufgebrochen sind, in dem bald schon mehrere Morde und das Verschwinden eines Mönches Gerüchte um einen diabolischen Hexer schüren.


    So gerne ich die ersten drei Bände gelesen habe, so schnell musste ich feststellen, dass ich mit diesem Band nie warm werden würde. Auch wenn der Autor, wie in jedem seiner Bücher, mit sehr großer Sorgfalt die Atmosphäre eines Schauplatzes um Mitte des 17. Jahrhunderts aufbaut, so gab es doch von Anfang an zu viele Dinge, die ein vollkommenes Abtauchen in diese Atmosphäre verhinderten. So sind beispielsweise die Figuren im und um das Kloster allesamt gleich unsympathisch und wirken auswechselbar, fast als wären sie nur Platzhalter für irgendwelche Klosterfunktionen, die genannt werden müssen, um die Besatzung des Klosters vorzustellen. Einzig Frater Johannes sticht durch seine immer wieder betonte Hässlichkeit und seine Verbindung zum Henker aus der Masse der Klosterangehörigen heraus. Überhaupt wird sehr viel betont in diesem Roman: Wie hässlich Frater Johannes ist, dass alle im Kloster „Dreck am Stecken“ haben, dass der Henker für seine (waghalsigen) Aktionen langsam zu alt wird, wie viele Leute im Kloster herumschnüffeln und so weiter. Das wirkt auf Dauer ermüdend.


    Daneben haben mich, wie im zweiten Band der Reihe, die vielen Erzählperspektiven irritiert, die dieses Mal noch vielzähliger erscheinen als in Band 2. Alle paar Seiten schaut man jemand anderem über die Schulter: Magdalena, dem Henker, Simon, dem Abt, dem Hexer, seinem Gehilfen, der ganzen Schar von Hauptdarsteller-Mönchen und wem nicht noch alles. Wie die Tatsache, dass das Buch ein Spiegel-Bestseller ist, zeigt, scheinen viele Leser das zu schätzen. Ich finde es grauenvoll und verwirrend.


    Weitere Gründe, warum der Funke bei mir nie richtig übergesprungen ist, sind:

    1. Die aufklärerischen, ja fast feministischen Forderungen Magdalenas hinsichtlich der Arbeitsteilung in der Ehe - wie realistisch sind diese für eine Frau der niederen bzw. ehrlosen Stände des 17. Jahrhunderts?
    2. Die beiden großen (Selbst-)Gespräche des Hexers und seines Komplizen (nicht seines Helfers), die ich insgesamt langatmig und umständlich finde. Die Aufklärung der Fälle waren in den ersten drei Büchern meines Erachtens wesentlich eleganter gelöst: mehr Aktion, weniger Gerede.
    3. Wer der Gehilfe des Henkers ist, wusste ich bereits, als klar wurde, dass er einen Gehilfen hat.
    4. Den zentralen Grund für die Morde fand ich nicht überzeugend.
    5. In der späten Mitte des Romans stellen die Mönchen den Fall als gelöst dar, aber keiner, nicht einmal Simon, fragt nach dem verschwundenen Automaten, dessen Melodie man immer mal wieder hören kann.
    6. Der Helfer des Hexers liegt nach seinem Turmfall zerschmettert am Boden, kann aber noch ausführlich erklären, was er mit der ganzen Sache zu tun hat.
    7. Der Hexer führt alle seine Morde gewissenhaft durch, scheitert aber an seinem kleinsten Gegner.

    Das mögen Kleinigkeiten sein, aber sie summieren sich über die Zeit, zumal auch in den vorigen Büchern immer wieder Ungereimtheiten aufgetreten sind, die meinen Lesefluss und Lesegenuss unterbrochen haben.


    Nach nicht einmal der Hälfte des Romans, beim Gespräch mit dem Abt des Klosters, war für mich dementsprechend die Luft raus, und ich habe den Rest des Buches nur noch im Schnellleseverfahren beendet. Auch das Ende der Geschichte, vom üblichen Showdown im unteriridischen Labyrinth bis hin zur entscheidenden Szene auf dem Turm, konnte keine Spannung mehr erwecken. Wer der eigentliche Hexer war, war mir egal. Ich wollte nur noch das Buch zuende lesen, bevor ich das nächste beginne, das hoffentlich besser an den hervorragenden dritten Band anknüpfen kann.

  20. Cover des Buches Der Todesflüsterer (ISBN: 9783492257701)
    Donato Carrisi

    Der Todesflüsterer

     (188)
    Aktuelle Rezension von: misery3103
    Fünf Mädchen verschwinden spurlos. Dann finden Spaziergänger sechs Arme auf einer Waldlichtung. Wer ist das sechste Opfer? Die Polizei versucht mit Hilfe des externen Beraters und Profilers Goran Gavila und der Polizistin Mila Vazquez, die sich auf das Auffinden entführter Kinder spezialisiert hat, das sechste Kind und den Täter zu finden. Doch der scheint ihnen immer einen Schritt voraus zu sein.

    Der Fall beginnt spannend und hat mit Mila und Goran zwei eigenwillige Charaktere, die den Leser in den Bann ziehen. Das Verschwinden der Kinder, das Auffinden der Arme und die Suche nach den Kindern – tot oder lebendig – ist nervenaufreibend. Das Auffinden eines toten Mädchens nach dem anderen ist unschön und brutal. Es hätte also ein richtig guter Thriller sein können. Leider driftet der Roman viel zu oft in Gefilde ab, die mich gestört haben. Da wird plötzlich eine Art Wahrsagerin aus dem Hut gezogen, die mit einem im Koma liegenden Täter Kontakt aufnimmt und natürlich Ergebnisse erzielt. Ein Teammitglied ist ganz einfach so in der Lage seine Kollegin in Hypnose zu versetzen, um ein vergangenes Ereignis zu rekonstruieren, ohne dass vorher je davon die Rede war, das er in etwas derartigem geschult ist. Auch gehen die Anschuldigungen hin und her, so dass man als Leser irgendwann mehr als verwirrt ist.

    Der Täter ist gut ausgewählt und so bleibt es spannend bis zum Schluss, wobei mich das Ende des Romans leider auch ein wenig gestört hat, denn es klären sich zwar die Morde auf, aber alles ist irgendwie unbefriedigend. Nebenbei laufen noch so einige familiäre Dinge bei den Ermittlern selbst, die mir in ihrer Fülle leider ein bisschen viel waren.

    Insgesamt lässt sich der Roman gut lesen, ist aber von allem ein bisschen viel. Da war eindeutig mehr drin!
  21. Cover des Buches Nackt unter Krabben (ISBN: 9783548285474)
    Marie Matisek

    Nackt unter Krabben

     (72)
    Aktuelle Rezension von: funny76

    Nackt unter Krabben – endlich mal wieder ein Küstenroman zum Schmunzeln.


    Zum Inhalt:

    Als Falk den Strandkorbverleih auf der schönen Nordseeinsel Heisterhoog erbt, freut er sich auf Sonne, Strand und dicke Kohle. Doch weit gefehlt. Das Ganze artet in Arbeit aus. Ältere Damen aus Bottrop liegen nun mal nicht gerne neben Berliner Nudisten. Wenn Nachbar Thies, der Einsiedlerkrebs aus dem DLRG-Häuschen, nicht wäre, Falk könnte schon am ersten Tag einpacken. Sollte er das Grundstück nicht doch lieber an Hubsi von Boistern, den schwerreichen Inselinvestor, verkaufen? Und dann verliebt sich Falk auch noch. Unversehens gerät er zwischen alle Fronten - und das in der Hauptsaison. 

     

    Die Protagonisten könnten nordischer nicht sein. 

    Marie Matisek vermittelt dem Leser ein Urlaubsgefühl mit allem Drum und Dran… sprich: Sonne, Strand und Meer.

    Aber es ziehen auch mal Gewitterwolken auf und lassen es turbulent zur Sache gehen.

    Wie gut das die „nordischen Sturköppe“ in solchen Zeiten dann doch zusammenhalten.

     

    Der Titel des Romans finde ich ein wenig irreführend, was aber dem Lesespaß nicht im Wege steht.

    Ein herrlich leichter Sommerroman, ideal für einen Tag am Strand.

    (Okay, ich habe zwei Tage am Strand gebraucht, was ich aber sehr genossen habe.)


    Für „Nackt unter Krabben“ vergebe ich wohlverdiente 5***** 

  22. Cover des Buches Schnee, der auf Zedern fällt (ISBN: 9783455651430)
    David Guterson

    Schnee, der auf Zedern fällt

     (241)
    Aktuelle Rezension von: Dini94

    Zu Beginn des Buches befindet sich der Leser in einer Gerichtsverhandlung. Der japanischstämmige Amerikaner Kabou Minamoto wird wegen Mordes an einen amerikanischen Bürger angeklagt. Der Einzige der ihm eventuell helfen könnte, wäre der einarmiger Journalist namens Ishmael Chamber. Dieser jedoch befindet sich in Zwiespalt, denn seine Jugendliebe ist jetzt Kabou´s Frau.

    Der Klapptext deutet auf eine spannende Geschichte, jedoch wird der Leser sehr oft in die Vergangenheit zurück versetzt. Der Autor versucht mit den vielen Rücksprüngen, die damalige angespannte Situation zwischen Amerikaner und japanischstämmigen Amerikaner darzustellen.

    Das Gerichtsverfahren und die Mordaufklärung sind eher nebensächlich. Der Mordvorgang klärt sich auf die restlichen 100 Seiten. Tut mir Leid für den Spoiler. 

    Ja, es ist ein historischer Roman und ja, die Grundidee ist gelungen aber der Inhalt könnte etwas anders verpackt bzw. erzählt werden. Wem langwierige Lebensgeschichten gefallen, wird dieses Buch mögen.

  23. Cover des Buches Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihre Türklinke (ISBN: 9783453604872)
    Susanne Thiele

    Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihre Türklinke

     (20)
    Aktuelle Rezension von: ramona_liest

    Der Hauptteil des Buches ist eine Tour durch das Zuhause. Die Bereiche (wie Bad, Wohnzimmer, Schlafzimmer) werden
    unter dem Aspekt der Gefahrenquelle untersucht und veranschaulicht. Sollte der Bereich tatsächlich eine besondere
    Art der Reinigung benötigen, wird darauf verwiesen und ein entsprechendes Mittel genannt, welches oft ein ganz
    natürliches ist und kein spezielles (Desinfektions-)Mittel.
    Anfänglich hatte ich die Befürchtung, dass ich nach der Lektüre nur noch mit diversen Reinigungsmitteln bewaffnet
    durchs Leben gehen würde. Susanne Thiele hat es aber geschafft mir die Welt der Mikroben leicht verständlich zu
    erklären und nebenbei auch noch zu verhindern dass ich überall Gefahr lauern sehe. Tatsächlich wurde mir in manchen
    Bereichen die Befürchtung sogar völlig genommen. Ein sehr interessantes und unkompliziert geschriebenes Buch!

  24. Cover des Buches Der Eid der Kreuzritterin (ISBN: 9783404270835)
    Ricarda Jordan

    Der Eid der Kreuzritterin

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Werda_Angela
    erfolgt noch

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