Bücher mit dem Tag "helmut vorndran"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "helmut vorndran" gekennzeichnet haben.

6 Bücher

  1. Cover des Buches Blutfeuer (ISBN: 9783442483068)
    Helmut Vorndran

    Blutfeuer

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Jules113

    Die Klimakatastrophe hat Franken im 'heißen Griff', und der erste Hurrikan der Mittelmeergeschichte zieht über die Alpen. Im Gefolge dieser stürmischen Ereignisse sterben immer mehr Menschen oberfränkischer Herkunft an einer rätselhaften Krankheit. Zeitgleich werden scheinbar ohne Zusammenhang fünf Rentner in einem Bamberger Altenheim ermordet. Die Bamberger Polizei unter Kommissar Haderlein und Kollege Lagerfeld stößt auf geheimnisvolle und immer schockierendere Zusammenhänge.
    Ich bin ein großer Fan von Regionalkrimis und mein Mann hat mich sozusagen genötigt einen Krimi aus seiner Heimat zu lesen. Es war zwar das zweite Buch aus der Reihe, aber das hat nicht gestört. Es geht um viele verschiedene Handlungen und Orte, aber am Ende ergibt alles einen Sinn.
    Mit viel Humor führt der Autor den Leser durch die Geschichte. Begeistert war ich auch von der Kollegin Riemenschneider bin ich total begeistert. Auch den Wechsel zum fränkischen Dialekt hat mir sehr gefallen.

  2. Cover des Buches Das fünfte Glas (ISBN: 9783954513116)
    Helmut Vorndran

    Das fünfte Glas

     (10)
    Aktuelle Rezension von: j125
    Reiheninformation:
    Diese Rezension ist spoilerfrei! Aber Achtung: Dieser fünfte Band schließt nahtlos an den vierten an, daher solltet ihr die Reihenfolge einhalten, da ihr euch sonst die komplette Auflösung des vierten Falls vorwegnehmt. Bei Fall eins bis drei ist die richtige Reihenfolge nicht notwendig.

    Inhalt:
    In Coburg werden mehrere Leichen erschossen aufgefunden. Im Nebenraum werden gespannt die Abstimmungsergebnisse erwartet, ob Franken sich von Bayern abspaltet. Natürlich hat niemand etwas gesehen oder gehört. Für Franz Haderlein ist jedoch gleich klar, wer hinter allem steckt, aber er kann es nicht beweisen.

    Meine Meinung:
    Dieser Fall schließt nahtlos an den Vorgänger an, was ich bei Krimis selten so erlebt habe. Mir war das zu Beginn nicht ganz so klar, daher war ich anfangs sehr verwirrt und konnte mich kaum in dem Buch zurechtfinden. Die Ereignisse werden aber mehr oder weniger zusammengefasst, daher ging es dann einigermaßen.

    Wer einen wohldurchdachten und sauber gelösten Kriminalfall sucht, ist hier definitiv fehl am Platz, aber das werden Leser des Autors sicher wissen und mit diesem Buch zu starten, kann ich sowieso nicht empfehlen. Die genannten Leichen spielen überhaupt nur eine sekundäre Rolle. Sie haben keine Namen und außer der offensichtlichen Todesursache, erfährt man auch nichts über etwaige Obduktionsergebnisse. Aus diesem Grund hätte man unter anderem die Szenen mit Bestatter und Gerichtsmediziner weglassen können. Im Vordergrund steht also nicht den Mörder der Toten zu finden, das ist irgendwie sowieso klar, sondern den Strippenzieher aus dem Hintergrund zu überführen. Die Methoden sind eher fragwürdig, aber das kennt man ja.

    Insgesamt ist auch dieser Band wieder reichlich skurril. Da sind die Bieber, die beim bibern gestört werden oder aggressive Killerbienen, die bei Honigdiebstahl so gar keinen Spaß verstehen. Nicht zu vergessen der 39-jährige Bauer, der eine Frau sucht, welche bitte „zwischen siebundreißig und siebenunddreißigeinhalb Jahre alt sein und noch keinen Sex mit annere Männern gehabt ham“ (S. 95) soll, „a Kind könntest du aber scho ham“ (S. 95f).

    Auf der Rückseite heißt es: „Vorndran pur: bitterböse Krimispannung trifft fränkischen Humor!“ Vorndran pur und fränkischer Humor: basst scho, aber Krimispannung gibt es dann doch nicht. Ist ja alles klar, die einzige Frage ist nur wer am Ende wen zuerst in die Finger bekommt.

    Die Aufmachung des Buches konnte mich leider nicht richtig überzeugen. Die Kapitel sind 30, 40, 50 Seiten lang. Zwar mit wechselnden Schauplätzen, aber für mich dennoch zu lang. Dann lieber pro Schauplatz ein Kapitel. Außerdem sind am Ende Fotos von Waffen, Gefährten und Gebäuden. An sich eine gute Idee, aber qualitativ sind die Fotos nicht sehr hochwertig. Jedenfalls für mein Auge.

    Fazit:
    Wäre das mein erstes Buch aus der Reihe, ich würde sie vermutlich nicht weiterverfolgen. Zu abgedreht und irgendwie zu wenig auf den ursprünglichen Fall konzentriert. Aber wenn man bereits Bücher aus der Reihe kennt, bekommt man genau das, was man auch bei den anderen Fällen bekommt: Skurrile, fränkische Unterhaltung.
  3. Cover des Buches Drei Eichen (ISBN: 9783954511235)
    Helmut Vorndran

    Drei Eichen

     (10)
    Aktuelle Rezension von: j125
    Dies ist mein zweiter Frankenkrimi und ich bin noch begeisterter als von dem ersten.
    Helmut Vorndran versteht es wirklich gut Krimi mit Humor zu verbinden, ohne das man das Gefühl hat, das Buch könne nicht mehr als Krimi bezeichnet werden, weil es so absurd wird.

    Die Charaktere sind wie die Franken selbst, man muss sie mögen oder nicht. Ein bisschen eigen, aber irgendwie doch sehr freundlich und witzig.
    Zum einen ist da Kommissar Bernd Schmitt, der von allen nur Lagerfeld genannt wird. Er hat von den einfachsten Dingen keine Ahnung, sehr oft ein Brett vorm Kopf, aber wenn man ihn wirklich braucht, hat er grandiose Einfälle.
    Außerdem gibt es den zugezogenen Kommissar Franz Haderlein, der den Nationalstolz der Franken auch nach vielen, vielen Jahren noch immer nicht ganz versteht und sein Polizeischwein Riemenschneider.
    Die Riemenschneiderin ist ein echtes Polizeischwein, hat eine Ausbildung genossen und wird dementsprechend öfter als Spürschwein eingesetzt. Da sie dem berühmten Bamberger Bier nicht abgeneigt ist, kommt es ab und an zu sehr witzigen Szenen.

    Es gibt noch tolle weitere Charaktere im und ums Polizeipräsidium Bamberg, die man einfach kennen lernen muss.

    Im Buch wechseln sich immer wieder verschiedene Passagen ab, mal befindet sich der Leser in der Vergangenheit, dann begleitet er die Riemenschneiderin bei der Suche nach Leichenteilen und ab und an begleitet man auch Flussregenpfeifferinnen auf der Suche nach einem geeigneten Nestplatz.
    Als interessante Nebengeschichte wird übrigens ein für die Franken wichtiges Thema erzählt: Die Abspaltung vom Freistaat Bayern und Gründung eines neuen Bundeslandes.

    Fazit: Ein wirklich unterhaltsames Buch, wer einen leichten Krimi sucht, bei dem man auch sehr oft schmunzeln kann, ist hier genau richtig.
  4. Cover des Buches Der Colibri-Effekt (ISBN: 9783442483075)
    Helmut Vorndran

    Der Colibri-Effekt

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Krimine
    Auf dem hochherrschaftlichen Familiensitz des Barons von Rotenhenne sind die Biber los. Drei Todesopfer hat ihr Tun schon gefordert und mit Kommissar Haderlein und seinem jungen Kollegen Lagerfeld nehmen sich jetzt gestandene Polizisten der Sache an. Doch anstatt den Mördern der dahingeschiedenen Gräfinnen von Scheßlitz habhaft zu werden, stoßen sie im Gartenhaus auf einen abgetrennten Kopf, der zusammen mit einer alten Spieluhr in einer Kiste liegt. Eine Botschaft, die niemand versteht. Da helfen auch die alten Zigaretten mit der russischsprachigen Banderole nicht, die am Tatort gefunden werden. Ein kniffliger Fall, der seine blutige Spur bis nach Norwegen zieht.

    „Der Colibri-Effekt“ ist eine ungewöhnliche Kombination aus einem humorvollen Frankenkrimi und einem knallharten Thriller. In ihm wechseln sich skurrile Begebenheiten mit dramatischen Verfolgungsjagden ab, und während in einem Bamberger Biberbau die Familienplanung auf Hochtouren läuft, wird in den Norwegen ein Mann nach dem anderen umgebracht. Da fällt es nicht leicht, den roten Faden zu finden und die beiden völlig unterschiedlichen Handlungsstränge zu einem in sich greifenden Ganzen zusammenzufügen. Doch ist das erst einmal gelungen, ist der Krimi ein Genuss. Vor allem, weil es wieder jede Menge skurrile Begebenheiten und witzige Dialoge zu erleben gibt. Hinzu kommen eine ordentliche Portion Lokalkolorit und die bekannten Ermittler, wobei Lagerfeld diesmal ausufernde private Probleme hat und sein absonderlicher Dienststellenleiter Suckfüll an vorderster Front mitmischen muss.

    Fazit:
    Im dritten Fall der Bamberger Kriminalpolizei geht es hoch her und das nicht nur, weil ein blaublütiger Baron sauer auf die ignoranten Ordnungshüter ist, sondern auch weil gleich eine ganze Gruppe von Gangstern ihr Stelldichein gibt. Ein fränkischer Regionalkrimi, der gleichermaßen amüsant und spannend ist.
  5. Cover des Buches Das Alabastergrab (ISBN: 9783442482733)
    Helmut Vorndran

    Das Alabastergrab

     (30)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife
    Da ich selbst einige Jahre in Bamberg gelebt habe, hat mich diese Krimitrilogie mit viel Lokalkolorit natürlich gereizt. Ich liebe es in einem Buch mit dem Protagonisten gedanklich durch bekannte Gassen zu spazieren. Ein recht spannender Anfang machte mir den Einstieg in die Geschichte auch recht leicht. Umso überraschter war ich dann als das Ganze ins Abstruse abzugleiten schien. Hier erschien auf einmal ein Schwein auf der Bildfläche, das Fernsehsendungen verfolgen kann um dann für sich innerlich Schlüsse daraus zu ziehen? Ja, das sogar das Telefon für den Kommissar „beantworten“ kann? Als dann der junge Kollege Lagerfeld noch mit einer Sektflasche am Tatort erschien um die 50te Leiche des Kommissars zu feiern, beschloss ich, dass es für mich Zeit für einen Abbruch war. So mancher Leser mag in dem Buch einen Schmunzelkrimi sehen, mir war es schlicht und einfach zu überzogen. 
  6. Cover des Buches Tot durch Franken (ISBN: 9783897058958)
    Helmut Vorndran

    Tot durch Franken

     (9)
    Noch keine Rezension vorhanden

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