Bücher mit dem Tag "henker jakob kuisl"

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5 Bücher

  1. Cover des Buches Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf (ISBN: 9783548288376)
    Oliver Pötzsch

    Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Doscho

    Der Schongauer Scharfrichter Jakob Kuisl reist mit seiner Familie zu einem Zunftreffen der Henker nach München. Doch angesichts einer Reihe seltsamer Mädchenmorde gerät dieses Treffen schnell in den Hintergrund.

     

    Bei dem Roman „Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf“ handelt es sich um den bereits siebten Band der Henkerstochter-Serie, jedoch benötigt man keinerlei Vorwissen, um die Handlung verstehen zu können. Der Fokus liegt hier trotz sauberer Recherchearbeit klar auf dem kriminalistischen Aspekt, der jedoch der Zeit angemessen ist. Die Liebe des Autors zu seiner Heimatstadt München merkt man auch im Nachwort des Romans, in dem Stadttouren auf den Spuren des Romans beschrieben sind – eine sehr schöne Idee!

    Besonders gefallen hat mir, dass jede Figur – nicht nur diejenigen der Familie Kuisl – sinnvoll in die Handlung eingebunden wurden. Bei keiner Figur hatte ich den Eindruck, dass sie überflüssig wäre, im Gegenteil, jede Person hat ihre Probleme und Aufgaben, die gleichzeitig mit dem Hauptstrang existieren, um dann am Ende des Romans nach und nach aufgelöst zu werden. So bleibt das Buch immer spannend und man will immer weiterlesen.

    Die Auflösung des Romans kam für mich auch unerwartet und überraschend, ist aber in sich stimmig und scheint nicht aus der Luft gegriffen. Zudem ist auch schön, dass dadurch die Handlung in sich abgeschlossen endet.

     

    So kann ich hier nur eine Empfehlung für alle aussprechen, die einen gut gemachten, spannenden Krimi vor historischem Hintergrund lesen möchten.

  2. Cover des Buches Die Henkerstochter und der schwarze Mönch (ISBN: 9783548611037)
    Oliver Pötzsch

    Die Henkerstochter und der schwarze Mönch

     (154)
    Aktuelle Rezension von: Norbert_H

    Es geht weiter mit der Geschichte des Henkers Jakob Kuisl und seiner Tochter Magdalena.

    Den Scharfrichter Jakob Kuisl hat es ja tatsächlich gegeben, und er stammt aus einer der wohl bekanntesten bayerischen Henkersdynastien. Ebenso seine Tochter Magdalena,sowie seine Frau Anna Maria sind urkundlich erwähnt. 

    Kurz zur Geschichte:

    Schongau 1600; der Pfarrer der Lorenzkirche wurde vergiftet. Mit letzter Kraft konnte er noch ein Zeichen geben, das zu einem uralten Templergrab in der Krypta führt. Dort entdecken der Henker Jakob Kuisl, seine Tochter Magdalena und der Medicus Simon rätselhafte Hinweise auf einen Templerschatz. In diesem Teil geht es größtenteils um die Religion, was sie anrichten kann, aber auch dass sie vielen Menschen halt gibt, vor allem zur damaligen Zeit und ich wunder mich stets, dass gerade zur damaligen Zeit soviel Menschen an ihrem Glauben an Gott festhielten. 

    Es beginnt wieder eine turbulente und spannende Jagd nach dem Mörder, der an historisch, belegbaren Schauplätzen spielt. Diesmal gesellen sich zu den bereits aus dem ersten Band bekannten Charakteren, eine Kaufmannsfrau aus Landsberg, sowie einige dubiose Mönche dazu und wieder haben es unsere drei Hauptprotagonisten mit allerhand Wegelagerern, Schurken und vermaledeiten Krankheiten zu tun.  Auch stehen diesmal die langen Arme der Obrigkeit den Ermittlungen im Weg und es darf in diesem Teil die eigentliche Arbeit unseres Henkers auch nicht fehlen. Die Hinrichtung auf dem Schafott, auch wenn diese nicht so verläuft, wie es sich das „gemeine Volk“ damals wohl gerne gewünscht hätte.

    Das Cover ist wieder gelungen, und der Roman liest sich ob des guten Schreibstils wieder flüssig. Ich muss es so sagen: Ich bin ein  Fan von Oliver Pötzsch und seiner Henkerstochter. 

    Auch im zweiten Teil gelingt es dem Autor die Spannung langsam aufzubauen und bis zum Schluss beizubehalten und in einem Finale zu bündeln. Ich finde die vielen kleinen Nebenhandlungen abwechslungsreich und sie passen sehr gut ins große Ganze und ergeben so ein gutes Gesamtkonzept. Auch der Teil, welcher in dieses Mal in Augsburg spielt ist spannend beschrieben, wenngleich ich hier unsere Magdalena in ihrem Handeln etwas Naivität vorwerfen muss. 

    Mit gefallen die  Originalschauplätze, auch wenn Heute vielleicht nicht mehr alles vor Ort zu finden ist. Aber im Epilog ist eine ausführliche und sehr schöne Beschreibung über die Örtlichkeiten zu finden und auch für mich ist der Pfaffenwinkel wohl die schönste Gegend des bayerischen Voralpenlandes und wirklich eine Reise wert.

    Also wieder eine Leseempfehlung für den zweiten Teilund die nachfolgenden Romane sind fest eingeplant für dieses Jahr. 


  3. Cover des Buches Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf (ISBN: 9783957130679)
    Oliver Pötzsch

    Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Rose75
    Wieder einmal ist es Oliver Pötzsch gelungen eine spannende Geschichte der Familie Kuisl zu erzählen.   Der Sprecher des Hörbuchs hat die Geschichte sehr lebhaft und facettenreich vorgetragen.

    Bis jetzt haben Jakob und  seine Tochter Magdalena in den verschiedenen Mordfällen ermittelt.  In diesem Band stellt der Enkel des Schongauer Henkers eigene Ermittlungen an.  Er sucht den vermissten Hund des Prinzen Maximilian. 

    Ich hoffe sehr, dass die Reihe  fortgesetzt wird. 

  4. Cover des Buches Die Henkerstochter und der König der Bettler (ISBN: 9783548612324)
    Oliver Pötzsch

    Die Henkerstochter und der König der Bettler

     (116)
    Aktuelle Rezension von: buchfeemelanie

    Der Schreibstil ist ganz gut.

    Leider hat mir der Band nicht ganz so gut gefallen wie die anderen Bände.

    Was mir hier sehr gut gefallen hat war, dass wir etwas mehr über Jakobs Vergangenheit erfahren haben. Ich finde ihn als Charakter immer noch sehr interessant.

    Das Buch war an sich schon spannend. Jedoch war es mir zu viel hin und her., sodass es für fast schon etwas langatmig war. Auch konnte ich die Handlungen von Magdalena nicht immer nachvollziehen . Ich fand sie teilweise schon etwas störrisch und egoistisch - dabei mag ich ihren Charakter eigentlich ganz gerne. Leider fand ich die Atmosphäre auch nicht so ganz spürbar wie sonst.

    Daher gibt es von mir leider nur 3 Sterne für dieses Buch. 

  5. Cover des Buches Die Henkerstochter (ISBN: 9783548610429)
    Oliver Pötzsch

    Die Henkerstochter

     (292)
    Aktuelle Rezension von: SarahLeik

    Beschrieben wird das Buch als „Historischer Roman“, doch das ist eine glatte Untertreibung. Dabei handelt es sich um den perfekten Auftakt zu dieser Reihe. Neben einem mitreißenden Kriminalfall, zeichnet der Autor ein authentisches Bild einer deutschen Kleinstadt im Mittelalter. Der Gräuel und die Irrationalität der Hexenverfolgung wird fesselnd beschrieben. Von der ersten bis zur letzten Seite fiebert man mit den Hauptcharakteren. Auch den scheinbar schmalen Grad zwischen Hexerei und Hilfe, wie er damals zu gehen war, versteht der Autor zu zeichnen. Der Roman vereint genau die richtige Menge an Okkultismus und Grausamkeit, aus Aufklärung und Hetze, um den Leser mitzunehmen, ohne ihn zu überfordern. Glücklicherweise habe ich gleichzeitig schon Teil zwei und drei gekauft, denn nachdem der Henker seinen ersten „Fall“ gelöst hat, mag ich ihn noch lange nicht beiseite legen.

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