Bücher mit dem Tag "hennen"

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26 Bücher

  1. Cover des Buches Die Chroniken von Azuhr - Der Verfluchte (ISBN: 9783596297269)
    Bernhard Hennen

    Die Chroniken von Azuhr - Der Verfluchte

     (158)
    Aktuelle Rezension von: Morally_Grey

    Selten hat es mich so viel Kraft und Zeit gekostet ein Buch zu Ende zu lesen. Beinahe hätte es Bernhard Hennen geschafft mir die Lust an Fantasy zu nehmen. Und dennoch habe ich es geschafft meinem Vorsatz – Bücher, die ich begonnen habe, bis zum Ende zu lesen – gerecht zu werden. Dieses Buch hat mich allerdings an der Sinnhaftigkeit dieses Vorhabens zweifeln lassen. Aller Voraussicht nach wird es das erste und letzte Buch dieses Autors sein, welches den Weg in mein Regal gefunden hat. 

    Ich versuche eigentlich jedem Buch, das ich gelesen habe, auch etwas Positives abzugewinnen. In diesem Fall fiel mir das allerdings schwerer als gedacht. Wenn ich dennoch etwas positiv hervorheben soll, dann wäre das wohl der achtzigseitige Prolog zur eigentlichen Geschichte. Hier hätte es Bernhard Hennen beinahe geschafft die Art von Spannung aufzubauen, die ich im Rest der Geschichte vermisst habe. Ebenso interessante Ansätze waren in der Charakterisierung der Hauptfigur – Lucio Tormeno – auszumachen. Umso bedauerlicher, dass es dieser Charakter nicht über den Prolog hinaus in die Geschichte geschafft hat. Damit wäre ich mit meinen positiven Eindrücken zum Buch schon wieder am Ende angelangt… 

    Als besonders fragwürdig empfand ich die Darstellung von Frauen: Eine so ausgeprägte Sexualisierung des weiblichen Geschlechtes habe ich bislang nur selten wahrgenommen. Im vorliegenden Buch schien die Aufgabe der Frau allein darin zu bestehen, den animalischen Trieben des Mannes gerecht zu werden. Ich bin der Meinung, dass man auch in einer von der Renaissance inspirierten Fantasiewelt einer fortschrittlicheren Darstellung gerecht werden kann und sollte. 

    Die handelten Personen dieser Geschichte haben jegliche Tiefe vermissen lassen. Die Folge waren Geschehnisse, welche viel zu oft willkürlich oder im besten Fall nur begrenzt nachvollziehbar gewirkt haben. Dementsprechend ist es mir nicht gelungen auch nur die geringste Verbindung zu einem der Protagonisten aufzubauen. Dieser Umstand hatte wiederum negative Auswirkungen auf die Spannung innerhalb der Erzählung. Verstärkt wurde dieser Eindruck durch die kurzen Kapitel und häufigen Perspektivwechsel durch die ich mich immer wieder aus der Handlung gerissen gefühlt habe. Ab dem dritten Drittel des Romans wurde in mir den Eindruck erweckt, als hätte der Autor mit geschlossenen Augen Märchenbücher aufgeschlagen und die darin gefundenen Inhalte ohne Rücksicht auf Klarheit und Logik in der eigenen Geschichte unterzubringen versucht. Es ist durchaus nachvollziehbar sich von anderen Erzählungen inspirieren zu lassen. Ganze Ereignisse 1:1 zu übernehmen – ich denke hierbei zum Beispiel an die Situation zwischen Milan und Gideon welche sehr stark an Bilbo und Gollum erinnert – sollte allerdings nicht das Ziel sein. Darüber hinaus wurde Bernhard Hennen nicht müde darauf hinzuweisen, dass die Mären innerhalb der Geschichte die Grundlage aller Geschehnisse bilden. Spätestens nach der gefühlt hundertsten Erwähnung innerhalb weniger Seiten hatte ich eine Abneigung gegen das Wort „Mär“ entwickelt. 

    --- ACHTUNG SPOILER ---

    Um nochmal auf die Logik innerhalb der Geschichte einzugehen: Es ist mir unbegreiflich, wie ein Mann dessen Namen der Erzählung nach so sehr in Verruf geraten ist – immerhin wird sein Sohn deswegen gemobbt und geschlagen – zum gefühlt mächtigsten Mann der ganzen Insel aufsteigen konnte. Wenn es dafür eine nachvollziehbare Erklärung geben sollte, bleibt sie Bernhard Hennen seinen Leser*innen schuldig. Genauso wenig erschließt sich mir die Tatsache, dass die Geschichte der Schwertherzogin, welche in der Vergangenheit von Nandus Tormeno gefangen genommen wurde, nicht bis zu seinem eigenen Sohn durchgedrungen zu sein schien. Jeder Mensch scheint zu wissen wer diese Frau ist und wie sie aussieht; mit Ausnahme des jungen Mannes, der sich in ebendiese Frau verliebt. Die Kompetenzen der Stadtwache und deren Fähigkeit im Bogenschießen möchte ich jetzt gar nicht erst näher in Frage stellen.

    --- SPOILER ENDE ---

    Fazit:
    Ein mehr als enttäuschender Auftakt einer uninspirierten Fantasiegeschichte gepaart mit einer mehr als problematischen Darstellung von Frauen. Auf Grund der Fülle an lesenswerten Alternativen sehe ich für mich persönlich keinen Grund dieses Buch weiterzuempfehlen.

  2. Cover des Buches Die Elfen (ISBN: 9783453315662)
    Bernhard Hennen

    Die Elfen

     (1.016)
    Aktuelle Rezension von: Raiden

    Rasante Zeitsprünge, die nicht stören sondern sich natürlich einbinden. Am besten sind die Charaktere gelungen, die einem ewig im Gedächtnis bleiben. Man lernt sie kennen wie gute Freunde, mitsamt ihren Fehlern und Marotten.

  3. Cover des Buches Die Chroniken von Azuhr - Die Weiße Königin (ISBN: 9783596299997)
    Bernhard Hennen

    Die Chroniken von Azuhr - Die Weiße Königin

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Die Chroniken von Azuhr: Die weisse Königin von Bernhard Hennen 623 Seite Cover: Das Cover sagt nicht viel über das Buch aus. Das Einhorn auf dem Cover sieht mit ihren roten Augen aus wie ein Stier. Das Ganze sieht so aus, als ob es auf eine Mamorplatte geschrieben wurde. Ausgefallenes Cover. Inhalt: Die Rebellen des Schwertwaldes werden von drei Heeren belagert, eines davon angeführt von Nandus dem Erzrpiester. Das ist aber nicht das Schlimmste,  denn überall im Land erwachen die Mären zum Leben und Milan macht sich auf, um sie zu jagen. Er ist der junge der keine Seite wählt. Er wird sogar zu einer Gefahr für beide Seiten. In Milan schlummert eine Macht, die eben nicht nur den Krieg verändern könnte, sondern die ganze Welt verändern könnte. Das ist die grobe Inhaltsangabe. Meinung: Nandus ist im Krieg und will die Schwertherzöge endgültig besiegen. Er kämpft mit Tricks und voller Entschlossenheit. Ich mochte Nandus von vornherein nicht. Er ist hart und gemein. Milan flieht vor dem Krieg, er zieht durch die Lande und versucht die Menschen vor den Mären zu schützen, die überall zum Leben erwachen. Ich mag ihn voll. Er ist mein Lieblingscharakter. Begleitet wird er von Rainulf. Milan erzählt die Mär von Felica, der Schwertherzogin und dadurch will er sie zum Leben erwecken. Wenn die Menschen sie im Herzen verankern. Milans Macht ist unberechenbar und verändert Dinge, die er nicht beabsichtigt hat. Milan will immer das Richtige tun. Seine Gabe finde ich einfach unglaublich spannend. Nok sucht Milan um an seiner Seite zu kämpfen. Ein Paar Geheimnisse von Nok hätte ich sehr gerne erfahren. Ich bin super gespannt, was im dritten Teil von ihr noch erzählt wird. Sehr viel Krieg und Kampf. Ich finde es  düsterer und verzweifelter als das erste Band. Es gibt viele Sichtwechsel und verschiedene Personen, aus dessen Sicht erzählt wird. Es war zwischendurch etwas schwierig. Die Umsetzung der Mären und ihre Ausgestaltung fand ich klasse. Ein sehr gutes Buch. Bin auf Band 3 gespannt.

  4. Cover des Buches Drachenelfen (ISBN: 9783453266582)
    Bernhard Hennen

    Drachenelfen

     (179)
    Aktuelle Rezension von: oromis23

    Inhalt 

    Ein 1000-seitiger Klopper hört sich nach Lückenfüllern an? Hier nicht! Es gibt unglaublich viel Action in zig Handlungssträngen. Drachen und Elfen posen auf der einen Seite des Boxrings - auf der anderen rüsten sich Devanthar (fiese Götter) und Menschen. In der Hauptrolle: Bauer Artax, dessen Seele von einem Devanthar in einen Königskörper gesetzt wird - spannende Idee! Protagonistin Nr. 2 ist die rebellische Elfe Nandalee, die bei einem Drachen in Lehre geht. In den Nebenrollen: verrückte Zwerge, todesmutige Soldaten, gechillte Wolkenschiffkapitäne und mordlustige Holunderbüsche. Auf welches Ziel das wohl hinausläuft? Weiß man beim Lesen selbst nicht so genau. Es gibt keine klare Einteilung in Gut und Böse, eher ein mikrokosmisches Reisen und Ringen um abstrakte Allmacht. Plus die ein oder andere Lovestory.


    Positive Aspekte

    Drachenelfen macht Spaß! Die kurzen Kapitel sind sehr dicht erzählt, das Tempo ist hoch, trotzdem werden die kreativen Szenerien immer detailliert geschildert. Es gibt zwar die klassischen Fantasywesen, wie man sie kennt, doch sie sind vielseitiger als die üblichen Stereotypen. Wessen Seite die richtige ist? Weiß man nie so genau!


    Negative Aspekte

    Muss man evtl. die Vorgängerreihe "Die Elfen" kennen? Einige Welten, Wesen und Begriffe blieben jedenfalls unklar. Außerdem habe ich manchmal ein klares Ziel vermisst. Die ständigen Wechsel der Handlungsstränge lenken davon ab, machen das Verständnis aber nicht einfacher. Teilweise kapierte ich auch nicht, warum kurze Affären plötzlich als heroische und allertiefste Liebe dargstellt werden - da bin ich wohl zu unromantisch.


    Fazit

    Ein buntes, rasantes, teils verwirrendes Fantasy-Feuerwerk - ich bin gespannt auf den zweiten der fünf Bände!

  5. Cover des Buches Elfenwinter (ISBN: 9783453315679)
    Bernhard Hennen

    Elfenwinter

     (483)
    Aktuelle Rezension von: Klausviedenz

    Nicht mehr so groß und episch wie "Die Elfen", aber dennoch wirklich gute Fantasy. Bernhard Hennen präsentiert altbekannte und neue, packende wie originelle Charaktere auf beiden Seiten des Trollkriegs. Das alles ist nicht ganz so überragend und weltbewegend wie im Vorgänger, auch die Zeitreisen fallen diesmal weg, aber es ist immer noch ein fantastisches Buch, in dem man von Beginn an mit Alfadas und all den anderen mitfiebert

  6. Cover des Buches Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger (ISBN: 9783453270015)
    Bernhard Hennen

    Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchdrache
    Die Messer werden gewetzt und blutige Taten stehen bevor. Albenmark rückt im vierten Band der Drachenelfen, „Die letzten Eiskrieger“, von Bernhard Hennen gegen die Heere der Menschen aus. List und Tapferkeit sind gefragt, um ihre zahlenmäßige Unterlegenheit gegen die Menschenkinder zu ihrem Vorteil zu wandeln. Währenddessen sind eine Handvoll tapferer Pioniere in den hohen Norden von Nangog unterwegs, um das mysteriöse Traumeis zu bergen, eine fremdartige Substanz, die Träume wahr werden lässt. Dabei müssen sie sich der Geister Nangogs stellen, welche eine schier unüberwindliche Gefahr darstellen.

    Wieder mal so ein Buch, das man in einer Handvoll Sätze zusammenfassen kann, weil quasi nichts passiert. Auf der anderen Seite baut Hennen dafür weiter seine Welt aus. Die Eisgeister, körperlose Kinder Nangogs, nehmen Besitz von den Lebenden, was nicht nur ein weniger an die Others aus A Song of Ice and Fire beziehungsweise der Serie Game of Thrones erinnert, aber doch eine unheimliche Atmosphäre erzeugt. Hennen transportiert die Spannung sehr schön zum Leser, während die Pioniere nach und nach entdecken, was es mit den Geistern und dem Traumeis auf sich hat, und dabei in immer größere Gefahr geraten.

    Was Hennen als ein Gesamtbild aller bisherigen Bücher sehr schön gelungen ist, ist das Bild der verschiedenen Kulturen, das er gibt. Die Drachenelfen gehören zu der früheren Geschichte Albenmarks, dementsprechend ist alles noch nicht so ausgereift wie in den Folgebänden. Gerade die Menschen betreffend merkt man dies. Ihre Gesellschaft erinnert an unsere altorientalistische Kulturen wie Babylon und dergleichen. Teilweise kämpfen die Menschen sogar noch mit Bronzewaffen, Waffen aus Eisen gelten als sehr wertvoll.

    Und ja, es ist auch ein positiver Aspekt, dass Nandalee in diesem Buch quasi nicht zu Wort kommt. Ich merkte schon im Vorgängerband, wie mein Aggressionslevel stets etwas anstieg, wenn wieder einmal ein Kapitel mit ihr anstand. Mary Sues sind und bleiben einfach eine Pest.

    Spätestens in diesem Band kommt zum Tragen, dass man auf beiden Seiten so seine Lieblinge hat. Hennen hatte stets die Geschichte aus zwei verschiedenen Blickwinkeln erzählt: dem der Albenkinder und dem der Menschen. Nun treffen beide im offenen Krieg aufeinander und so recht will man sich als Leser nicht auf die eine oder andere Seite schlagen. Was ist, wenn es Volodi an den Kragen geht? Oder Hornbori? Das will man ja alles nicht, aber trotzdem schlagen sie sich jetzt gegenseitig die Köpfe ein. Es fehlt in dem Sinne ein klarer Antagonist, weil für jede Seite die andere der Feind ist, der Leser jedoch mittlerweile beide Parteien gut kennt. Schwarz-Weiß-Malerei ist in der Fantasy leider zu einem gängigen und furchtbar langweiligen Klischee geworden, daher ist eine Abwechslung wie diese stets sehr erfrischend.

    Allerdings fragt man sich doch, was Bidayn da eigentlich die ganze Zeit bei Shanadeen macht. Warum hat sie ihn gehreitatet, was bezweckt sie damit? Entweder es wurde genannt und ich habe es einfach überlesen (kann ja auch sein), oder dieser Handlungsstrang ist wirklich so undurchsichtig und vielleicht ohne tieferen Sinn, wie er scheint.

    Störend fiel auf, dass das Lektorat ständig Fragezeichen unterschlagen hat. Mir fallen in gedruckten Büchern in letzter Zeit immer mehr und mehr Fehler auf, und zwar nicht nur vereinzelte Fehler auf hunderten von Seiten, sondern durchaus gehäuft. Das darf einfach nicht passieren und erweckt einen schlechten Eindruck.

    Am Ende des Buches wird schließlich und endlich die Brücke zu den anderen Elfenbüchern Hennens geschlagen. Nandalee gebiert ihre Kinder und gibt ihnen ihre Namen: Emerelle und Meliander. Ich fand es ganz witzig, dass das quasi in einem Nebensatz geschieht. Für Nandalee ist es natürlich toll, dass sie nun endlich ihre Kinder hat, aber noch hat das keine wirkliche Bedeutung für das große Ganze. Der Leser weiß in dem Moment nur einfach wesentlich mehr durch die anderen Elfenbände.

    Insgesamt macht das Buch vor allem durch das fast durchgängige Fehlen Nandalees einen durchaus guten Eindruck. Dass gerade das ein positiver Aspekt ist, zeugt allerdings nicht unbedingt davon, dass hier wirklich alles im Reinen ist.
  7. Cover des Buches Drachenelfen - Die Windgängerin (ISBN: 9783453533455)
    Bernhard Hennen

    Drachenelfen - Die Windgängerin

     (114)
    Aktuelle Rezension von: Daddy_Fool

    Inhalt des Buches:

    Drachen sind die Herrscher über Albenmark sowie die Devanthar über Daia gebieten,

    so war es schon immer gewesen! 

    Doch auch die Drachen müssen feststellen das sie nicht unantastbar sind. Als einer von ihnen durch Zwergen Hand getötet wird, kennt ihr Zorn keine Grenzen mehr und sie wollen ein Exempel statuieren! Nur Nandalee kann es noch schaffen eine ganze Stadt zu retten. 

    Währenddessen steht Artax seiner bisher größten Herausforderung gegenüber: Eine Schlacht gegen einen anderen Unsterblichen….  

     

    Meine Meinung zum Buch:

    Und damit wäre auch Buch Nr. 2 durchgesuchtet!! :D 

    Eine wirklich gelungene Story, die soo unglaublich weit greift und so viele Menschen, Orte, seltsame Kreaturen und Wunder beinhaltet das es schon schwer wird sich alle zu behalten. 

     

    Das Buch schließt nahtlos an den Vorgänger an, so das man (auch wenn man eine etwas größere Lesepause hatte) keine Probleme hat sich wieder in die Geschichte von Nandalle, Artax und co. ein zu finden. 

     

    Es bleibt wiedermal durch die Bank weg Spannend und Langeweile ist ein Fremdwort, sodass man beim Lesen öfters mal die Zeit vergisst (ist mir nur einmal passiert... allerdings kam ich da dann etwas spät auf die Arbeit :D).

     

    Kleinere Nebengeschichten geben dem Leser einen besseren Einblick in die Welt die Bernhard Hennen geschaffen hat. Sie wirken losgelöst vom der Hauptstory kreuzen sich immer wieder mal und sind vielleicht später noch entscheidend. 

     

    Mich hat eigentlich nur eine Sache wirklich geschockt. Ich mein ich hab nichts gegen Schlachten, Gemetzel oder sehr detailliert geschilderte Folter aber am Ende des Buches kam etwas was mich doch sehr erschüttert hat, wo ich sogar kurz keine Lust mehr hatte weiter zu lesen ..... wenn auch nur ganz kurz ;D.

    Ihr könnt also extrem gespannt sein, ich kann dieses Buch nur weiterempfehle.      

     

    Fazit:

    Ein gelungener zweiter Band, dessen Story und Spannung seines gleichen suchen.

    Bewertung:

    Cover:  4/5

    Schreibstil: 4/5

    Story: 5/5

    Spannung: 5/5

    Charaktere: 5/5

    Liebe:  3/5

    Erotik:  1/5

    Aktion: 5/5

    Kämpfe: 5/5

    Brutalität: 5/5

    Endbewertung:

    Ich gebe diesem Buch 10 von 10 Federn 

    - Daddy Fool

     

  8. Cover des Buches Elfenlicht (ISBN: 9783453315686)
    Bernhard Hennen

    Elfenlicht

     (394)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    4.5 Sterne für eine tolle Fortsetzung, die Handlung zieht immer weitere Kreise und es bleibt spannend!

    Mein Fazit: Die Geschichte startet einige Wochen nach den Ereignissen von Band 2 und baut auf den Vorgängern auf.
    Die Schlacht mit den Trollen scheint geschlagen, dennoch ist der Krieg noch lange nicht vorbei - aber auch andere dunkle Mächte bedrohen das Elfenreich und die Königin greift zu bedenklichen Mitteln, um diese abzuwehren.

    Ich finde die Fortsetzung äußert gelungen und hatte viel Spaß auf den über 900 Seiten, die wirklich kaum Längen aufgewiesen haben. Die Sichtwechsel zwischen den Figuren und der damit verbundene Blick auf das große Ganze haben mir sehr gut gefallen und die Entwicklungen hielten auch immer wieder Überraschungen bereit! Bekannte Charaktere und neue haben neue Konflikte aufgeworfen und die Hintergründe zum Falrach Spiel (einem Kriegs-Strategie Spiel) haben interessante Einblicke in die Vergangenheit erlaubt.

    Die Ideen sind vielfältig, die Figuren vielschichtig und man spürt die Liebe zum Erzählen. Das Tempo ist gleichbleibend fesselnd und hat auch einige Spannungsbögen, die sich nicht nur auf die kampfreichen Schlachten beziehen. Die Liebe spielt auch eine Rolle, allerdings ohne Kitsch und eher in leisen Tönen, was perfekt zu der Geschichte passt und nicht in Klischees abdriftet.

    Sehr gelungene Reihe und ich freu mich schon auf den letzten Band zu den Elfen, bevor es mit der nächsten Reihe, der Elfenritter-Trilogie, weiter geht!

  9. Cover des Buches Drachenelfen - Die gefesselte Göttin (ISBN: 9783453533462)
    Bernhard Hennen

    Drachenelfen - Die gefesselte Göttin

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchdrache
    „Verrat!“, heißt es im dritten Band der Drachenelfen, Die gefesselte Göttin, von Bernhard Hennen. Sowohl Drachen als auch Devanthar wittern an allen Ecken und Enden Verrat und Intrigen ihrer Feinde – und merken dabei nicht, dass sie selbst sich den Feind schaffen, um den Krieg herbeizurufen, den beide Seiten gern hätten.

    Um die Devanthar und Menschen aus Nangog zu vertreiben, der Welt, auf die sie kein Anrecht haben, schicken die Drachen ihre Drachenelfen unter der Führung Nandalees aus, um die im Herzen der Welt gefesselte Göttin Nangog zu befreien. Sie soll die Menschen von der nach ihr benannten Welt vertreiben, wofür die Drachen in Kauf nehmen, neben den Alben und Devanthar eine dritte Schöpfermacht auf den Plan zu rufen. Gleichzeitig schmieden sie Pläne, um die Saat der Rebellion in den Reihen ihrer Drachenelfen auszulöschen – auch für den Preis, einige von ihnen in den Tod zu schicken.

    Es ist mittlerweile eine Hassliebe, die mich mit den Büchern verbindet. Es gibt Passagen, da will ich das Buch vor lauter Langeweile einfach zur Seite legen. Dann lese ich doch weiter und finde wieder etwas, das mich in seinen Bann schlägt. Die Höhen und Tiefen dieser Reihe sind einmalig, zumal sie mich trotz der Schwankungen immer wieder dazu reizen, bis zum Ende zu lesen.

    Hennen benötigte geschlagene drei dicke Wälzer von je 800 Seiten und mehr, um den Drachen und Devanthar einen Grund zu liefern, nun endlich den offenen Krieg gegeneinander auszutragen. Das ist einfach viel zu viel. Die Bücher haben ihre Längen und oftmals passiert trotz der vielen Worte nichts wirklich Nennenswertes. Zu Artax kann man in diesem Band fast gar nichts sagen, Hornbori und seine Gefährten haben ebenfalls kaum etwas zu melden. Wobei bei den Zwergen immer noch fraglich ist, was sie in dem kommenden Krieg zu melden haben und welche Rolle sie noch spielen werden – und ob die überhaupt relevant ist.

    Nandalee selbst mustert sich immer mehr zu einem ziemlich lästigen Charakter. Sie rebelliert gegen ihre Drachenmeister, was diese wenigstens am Ende dieses Bandes nicht mehr dulden, kommt aber dennoch ungeschoren davon. Und warum? Wegen Gonvalon und dieser schmierigen, kitschigen Romanze der beiden. Nandalee ist schrecklich rechtschaffen und will ach so perfekt sein. Sie ist in keinster Weise ein ambivalenter Charakter, sondern durch und durch gut. Sie will zwar unbedingt eine Drachenelfe sein, dabei aber für das Gute in der Welt einstehen. Das ist eigentlich teils ein Widerspruch in sich, was sie aber nicht daran hindert, ihr Mary Sue Dasein weiter auszubauen.

    Auf der anderen Seite stehen Bidayn und Lyvianne, welche eine Menge wieder herausreißen. Sie beide streben nach großer magischer Macht und insbesondere Lyvianne kennt dabei keine Skrupel. Sie ist darin ihrer Schülerin ein Vorbild, womit diese ebenfalls immer mehr vom rechtschaffenen Pfad abgebracht wird, der ihre Freundschaft zu Nandalee einst vorgezeichnet hatte. Das sind Charaktere, die mir wesentlich mehr Freude bereiten und die viel mehr Seiten zu bieten haben.

    Ein Aspekt in Büchern, den ich spätestens seit A Song of Ice and Fire sehr zu schätzen gelernt habe, ist das Unvorhersehbare von Charaktertoden, insbesondere von Hauptcharakteren. Es wird so oft argumentiert, dass, wenn ein Charakter der Hauptcharakter ist, er mit hoher Wahrscheinlichkeit am Ende des Buches noch leben wird. Das trifft leider auf sehr viele Bücher zu, auch auf die Drachenelfen. Hennen verwendet oft sehr viel Aufwand darauf, neue Charaktere einzuführen, was in allen Fällen bis auf bisher eine einzige Ausnahme am Ende vom dritten Band ein Indiz dafür ist, dass die Situation noch so gefährlich sein kann, der Charakter wird es überleben. Das ist schlicht langweilig (und führt mitunter zu etwas absurden Situationen, in denen die Überlebenschancen eigentlich sehr gering sein sollten).

    Die Bücher bestanden bisher, so habe ich das Gefühl, aus nur lose miteinander verbundenen Einzelepisoden. Zusammengenommen führen sie zwar zum nun ausbrechenden Konflikt zwischen Drachen und Devanthar, doch fehlt mir darüber hinaus ein Zusammenhang zwischen den einzelnen Ereignissen. Sie stehen lediglich episodenartig nebeneinander.

    Wie schon die Vorgänger hat auch „Die gefesselte Göttin“ Längen und Tiefpunkte. Neben Bidayn und Lyvianne als Charaktere gibt es dann aber doch wieder Szenen, in denen ich total gefesselt bin von den Ereignissen. Plötzlich wird es doch spannend, plötzlich taucht etwas unheimlich Faszinierendes auf, denn bei all dem Gemeckere muss man eben doch sagen: Das Worldbuilding ist genial. Für mich reißt das zusammen mit Lyvianne und Bidayn eine ganze Menge wieder heraus.

    Zusammenfassend war der Leseeindruck trotzdem positiv. Die Kritikpunkte sind zahlreich, die positiven Aspekte wiegen relativ viel davon wieder auf. Auch wenn ich im vieren Teil eine Menge Jammern von Seiten Nandalees erwarte sowie, dass sie noch weiter in meiner Gunst sinken wird, so freue ich mich auf diesen.
  10. Cover des Buches Die Chroniken von Azuhr - Der träumende Krieger (ISBN: 9783596703715)
    Bernhard Hennen

    Die Chroniken von Azuhr - Der träumende Krieger

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Olaf_Raack

    Erneut startet das Buch mit einem langen Prolog, der die Geschichte Noks beleuchtet. Eine fantastische Einleitung in die Stimmung des Werkes, das seinen Hauptschauplatz nunmehr in das Khanat und das Reich verlegt. Ein scheinbar unaufhaltsamer, kriegerischer Konflikt droht zwischen den beiden Kaiserreichen. Milan, Nok und Nandus gehen bis an ihre Grenzen, um diesen Krieg zu verhindern.

    Ein wahrlich würdiger Abschluss für die Trilogie und erneut ein Buch, dass ich, wie schon die ersten beiden Teile, verschlungen habe. Genau so stelle ich mir einen epischen Fantasy-Roman vor. Die unterschiedlichen Kulturen der Kaiserreiche sind beeindruckend dargestellt, Ränke und Intrigen spinnen sich hervorragend durch das gesamte Buch. Die Reihe hat mir wirklich Spaß gemacht und ich lege sie jedem, der sie bislang nicht kennt, wärmstens ans Herz.

  11. Cover des Buches Drachenelfen - Himmel in Flammen (ISBN: 9783453268890)
    Bernhard Hennen

    Drachenelfen - Himmel in Flammen

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Kyogre

    Nach der verlorenen Schlacht im ewigen Eis bleibt den Menschen keine Zeit zum Erholen. Denn die Himmelsschlangen planen schon die nächsten Angriffe, in der Hoffnung, die Devanthar vollständig zu vernichten und die Menschen endgültig aus Nangog zu vertreiben. Doch scheint nicht alles verloren, denn dank Kolja befindet sich nun das Traumeis in den Händen der Unsterblichen. Kristalle, welches Wünsche wahr werden lassen kann. Aber es dauert nicht lange, bis auch die Drachen Wind davon bekommen und Jagd auf das machtvolle Eis machen. Die nächsten 7 Jahre sind durchzogen von Schlachten, Kriegen und Attentaten. Doch die Menschen geben nicht auf. Das wissen auch die Albenkinder und planen deshalb einen letzten, großen Krieg. Einen Krieg, der, egal wie er ausgehen wird, die Welten Albenmark, Nangog und Gaia für immer verändern wird. 


    Wie auch in den vorherigen Teilen entführt uns Bernhard Hennen im letzten Part von "Drachenelfen" in ein gigantisches Universum, das nicht nur von den unterschiedlichsten Kreaturen bevölkert ist, sondern von ebenso vielen Schicksalen bereichert wird, an denen wir als Leser teilhaben dürfen. Und das ist die große Stärke dieser Reihe: Egal wie egoistisch, naiv, brutal oder eiskalt eine Figur agiert, egal welches Motiv und welche Träume sie antreibt, als Leser wird man von jedem Charakter (und das viele) einfach nur gefesselt. Auch wenn manche Perspektiven mit einem Cliffhanger enden und es nun mit einer anderen Figur weitergeht, stört dies überhaupt nicht, denn man möchte jeden auf seinem Weg weiterbegleiten. Ein weiterer Pluspunkt ist der bildhafte Schreibstil von Bernhard Hennen: Egal ob es sich um eine Schlacht hoch am Himmel oder um ruhiges Gespräch handelt, jede Szene ist so gut beschrieben, als würde man daneben stehen. Auch wenn dieser Teil über 1000 Seiten hat, kam mir nicht eine einzige Stelle als zu lang oder gar unbedeutend vor. Auch wenn manche vielleicht finden, dass die letzte Schlacht etwas zu kurz war, bin froh darüber, dass sie nicht unnötig ausgeschlachtet und in die Länge gezogen wurde. 


    Jeder, der High Fantasy liest, sollte dieser Reihe, trotz ihrer beachtlichen Seitenanzahl, definitiv eine Chance geben. Denn solch eine gute Mischung aus World Building, facettenreichen Charakteren und verschiedenen Handlungssträngen findet man selten. 

  12. Cover des Buches Elfenmacht (ISBN: 9783453268913)
    Bernhard Hennen

    Elfenmacht

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Yurelia
    Endlich wieder Elfen! Endlich wieder Bernhard Hennen! ♡
    Ich habe es sehr genossen, endlich wieder in Hennens Elfenwelt einzutauchen. Diese Elfen-Saga ist wirklich einer meiner liebsten Buch-Epen! Und alles fing mit einer harmlosen Buchausleihe von »Die Elfen« an ... Tjaja ... XD
    Seitdem sind viele Jahre vergangen und ich habe mich seitdem sehr verändert - genau wie mein Lesegeschmack. Aber die Liebe zu dieser Elfen-Saga ist geblieben. Das sagt schon einiges aus, wie ich finde.

    »Elfenmacht« spielt zwischen der »Drachenelfen«-Reihe und »Die Elfen«. Es ist eigentlich ein Einzelband und gehört keiner der Elfen-Reihen an, weswegen ich eine Bandangabe wegließ, da ich mich damit schwertat.
    Ich finde, man erkennt dies schon am Cover. Schriftzug und Bild sind an die »Drachenelfen«-Reihe angelehnt aber der Titel erinnert sehr stark an die »Die Elfen«-Reihe; auch das Schwert geht ein wenig in die Richtung der neuen Cover der »Die Elfen«-Reihe, wenngleich man die Ähnlichkeit mit dem Schwert der »Drachenelfen«-Reihe nicht leugnen kann.
    Der Schriftzug "Wie alles endete - Wie alles begann" hat einen direkten Bezug zur Geschichte: Emerelle und Meliander erfahren, wie es mit der Ära der Drachenelfen zu Ende ging und warum ihre Mutter nicht zu ihnen zurückkehrte und gleichzeitig beginnen sie ihren eigenen Weg in der Geschichte Albenmarks. Ich habe selten ein Cover gesehen, das so viele Hinweise auf den Inhalt seines Buches gibt. Das kann man aber eigentlich erst richtig erkennen, wenn man das Buch auch gelesen hat. Wundervoll! ♡
    Als die Geschichte beginnt und Emerelle und Meliander in Albenmark landen, musste ich über die Beiden ganz schön grinsen. Sie sind beide so unbedarft und weltfremd und auch so naiv und unschuldig! Das hat der Autor wirklich authentisch dargestellt. Es hat schon etwas Komisches, diese Seite der künftigen Elfenkönigin Emerelle kennenzulernen. Sie ist so anders als ich sie sonst kenne aber es ist auch so logisch, dass sie so ist, bedenkt man, wo sie aufgewachsen ist.
    Mit Meliander hält es sich ähnlich. Allerdings hatte ich kaum Bezug zu ihm, weil er kaum in den anderen Büchern, die ich las, vorkam. Leider muss ich zugeben, dass ich bis zum Schluss nicht mit ihm warm geworden bin. Zwar verstehe ich seine Beweggründe und leide auch mit ihm, aber ich kann nicht behaupten, dass er mir wirklich sympathisch ist. Ich kann nicht mal genau sagen, woran das liegt, aber die weit energischere und kampflustigere Emerelle sagt mir charakterlich einfach mehr zu. Es gab außerdem einen Teil im Buch, bei dem ich das Gefühl hatte, dass Meliander seine Schwester gar nicht liebt. Während sie liebevoll an ihn dachte, dachte er eher abweisend von ihr. Generell hatte ich das Gefühl, dass sich Emerelle öfter Gedanken um ihren Bruder machte als umgekehrt. Vielleicht hat mir das auch Meliander unsympathisch werden lassen. Ich weiß es nicht ... Alle anderen Charaktere mochte ich tatsächlich sehr.
    Bernhard Hennen hat so einen tollen Schreibstil! Ich habe wirklich jahrelang kein Elfenbuch von Hennen angefasst, weswegen ich dachte, es fällt mir schwerer, wieder in die Geschichte hineinzukommen. Aber das Gegenteil war der Fall. Der Schreibstil hat mich sofort mitgerissen. Man könnte fast sagen, er habe mich entführt. XD
    Ein paar Mal musste ich auch grinsen. Gerade am Anfang als Emerelle auf Falrach traf.
    Ich war übrigens überrascht, wie früh die beiden sich kennenlernten! Aber auch ein wenig enttäuscht, da man keinen Einblick in ihre aufkeimende Liebe bekommt. Menno!
    Dabei weiß man ja aus den zuerst erschienenen Büchern, dass es da schon eine Liebesgeschichte zwischen den Beiden gibt. Zwar gibt es in diesem Buch eine Liebesgeschichte aber die dreht sich um Meliander und Mailyn.
    Mailyn hat mich von Anfang an fasziniert und ein bisschen hat sie mich an Noroelle erinnert. Da weiß ich aber nicht wirklich, warum.
    Auch Falrach finde ich toll. Seine schurkische Art und Weise brachte mich ein paar Mal richtig zum Grinsen. Und auch, wenn er so ganz anders als Emerelle ist, so finde ich doch, dass die Beiden super zusammenpassen und sich gut ergänzen.
    Das Ende war mir ein wenig zu schnell und abrupt. Außerdem wirft es viele Fragen auf, deren Beantwortung in ein neues Buch passen würden, was mich ein wenig traurig stimmt, da die Worte, die Hennen in seiner Danksagung schrieb, ein wenig nach Abschied klingen. Hm.

    Trotz des etwas abrupten Endes hat mir dieses Buch wirklich sehr gut gefallen und es hat mir Lust gemacht, alle Elfenbücher, die ich schon kenne, erneut zu lesen und außerdem die »Drachenelfen«-Reihe zu lesen, die mich bisher eigentlich gar nicht interessiert hat.

    Mein Fazit: 
    Tolle Vorgeschichte über die Geschwister Emerelle und Meliander und der Beginn ihres Lebensweges in Albenmark, der alles verändern wird. Sehr zu empfehlen, gerade für Fans von Hennens Elfen-Saga. Macht Lust auf mehr.
  13. Cover des Buches Elfenkönigin (ISBN: 9783453315693)
    Bernhard Hennen

    Elfenkönigin

     (240)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Der vierte und letzte Band aus der Reihe der "Elfen", der mich leider nicht mehr so gut mitreißen konnte die wie Vorgänger. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, woran genau es lag, denn an originellen Ideen und abwechslungsreicher Handlung mangelt es nicht.

    Zum einen folgen wir Emerelle, die sich im selbst auferlegten Exil zu finden und ihre Gefühle zu Ollowain zu verstehen versucht. Außerdem gehts natürlich um der Herrschaft der Trolle, die den Krieg nicht enden lässt, die neue Königin von Albenmark, die in ihre Rolle hineinwachsen muss und die Gründung des Ritterordens, die der Wanderprediger Jules vorantreibt.

    Manche Abschnitte fand ich fesselnd geschrieben, andere wiederum zogen sich etwas und hätten gerne noch etwas gekürzt werden können. Es gibt viele kleine Cliffhanger am Ende der Kapitel, aber mir fehlte ein größerer Spannungsbogen und die Handlung plätschert etwas vor sich hin ...
    Die Figuren allerdings sind großartig und Bernhard Hennen zeigt, wie jede Figur für sich ihr Recht in Anspruch nimmt, auf der "richtigen" Seite zu sein. Jeder von ihnen glaubt, gutes und für "sein Volk" das richtige zu tun, kommt damit aber natürlich den vielen Intrigen und anderen Machthabern in die Quere. Keine typische Einteilung in ein schwarz/weiß Denken, was ich sehr mag!

    Die Welt, die der Autor hier geschaffen hat, ist wirklich umfangreich und in sich stimmig aufgebaut und hat viel Potenzial. Auch wenn mich dieser Band nicht so ganz mitnehmen konnte freue ich mich auf die beiden weiteren Trilogien und bin gespannt, wie es in "Elfenritter" und "Drachenelfen" weitergeht :)

  14. Cover des Buches Elfenlied (ISBN: 9783453524224)
    Bernhard Hennen

    Elfenlied

     (158)
    Aktuelle Rezension von: Conan08
    Die Lebensgeschichte der Lutin Ganda finde ich sehr gelungen. Die Geschichte hat mich mit fortlaufender Dauer gepackt. Im Vergleich zu den Elfenromanen kann sie allerdings nicht ganz mithalten. Gerade was Atmosphäre anbelangt. Die Gedichte finde ich ganz gut. Gut zum Abschalten und Entspannen. Das halbe Dutzend Bildillustrationen zu ein paar Hauptfiguren und Ereignisse der Geschichten haben mir sehr gut gefallen. Und die Zusammenfassung der geschichtlichen Ereignisse der ersten 3. Elfenromane "Die Elfen", "Elfenwinter" und "Elfenlicht" fand ich auch sehr gelungen. Ich empfehle deshalb unbedingt diese 3 Romane zuerst gelesen zu haben, bevor man sich an "Elfenlied" heranwagt. Jetzt habe ich mit dem 4. Elfenroman "Elfenkönigin" angefangen. Danach würde ich die 3 Elfenritter-Romane lesen und danach die 5 Drachenelfen-Romane. Und zum Schluss Elfenmacht.
  15. Cover des Buches Nebenan (ISBN: 9783492704137)
    Bernhard Hennen

    Nebenan

     (117)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Gibt es eine magische Welt, die neben der unseren Welt existiert? Können diese Welten sich überlappen und magische Wesen in die Welt der Menschen eindringen? Was würde dann geschehen?

    Till, ist Student in Köln, er studiert Germanistik und begeistert sich  für Rollenspiele und ist Mitglied einer Gruppe, die in mittelalterliche Kostüme gekleidet auch Schwertkämpfe durchführt und nach Kultplätzen sucht rund um die Eifel. Doch was wäre, wenn diese Suche erfolgreich wäre, das Ritual, das sie durchführen, wirklich eine Art Wesen herbeibeschwören könnte?

    Dann gibt es die „Heinzelmännchen von Köln“, sie sind technikbegeistert und sorgen damit bei mir für einige Schmunzelmomente beim Lesen.   Doch es gibt noch mehr Wesen, von denen ein paar den Weg in die Welt der Menschen finden. Für Till beginnt ein fantasievolles Abenteuer, bei dem Realität und Fantasie sich vermischen.

    Ich mag Fantasiebücher, die einen Bezug zur Realität habe und dennoch diese magische Welt mit fantasievollen Figuren einbinden. Zu Beginn des Buches erhält der Leser eine Übersicht über die Figuren. Ich mochte besonders die „ Heinzelmännchen“, die so technikbegeistert sind. Den „ Erlkönig“, der die Annehmlichkeiten der Welt der Menschen entdeckt, als Figur nicht wirklich sympathisch, aber sie sind wirklich sehr realistisch dargestellt. Die Dyrade mit ihrem Baum und das alles verknüpft in der Welt der Menschen und mit den menschlichen Protagonisten. Es hat Flair das Buch. Es ließ mich schmunzeln und es lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Ich liebe Fantasiebücher. Sie entführen einen in eine magische Welt und vielleicht gibt es sie ja wirklich, diese Welt neben der unseren Realität- wenn auch vielleicht nur in unseren Träumen. Als Abschluss des Buches hat mir der Ausblick gut gefallen. Auch das Nachwort des Autors, der nochmal auf die Geschichte, Verknüpfungen  und auch auf seine eigene Biographie  eingeht. Das rundet das Buch sehr gut ab.

    Wer Fantasiebücher mag, der sollte hier zugreifen und sich für einige Lesestunden entführen lassen, ins Reich der Fantasie und der Magie.

  16. Cover des Buches Die Ordensburg (ISBN: 9783453320956)
    Bernhard Hennen

    Die Ordensburg

     (277)
    Aktuelle Rezension von: Andersleser

    Elfen, Kämpfe, Intrigen.
    Alles was man sich wünscht und erwartet - und einiges darüber hinaus. Mir hat das Buch sehr gefallen, trotzdem muss ich genauso sagen, dass es auf eine komische Art irgendwie anstrengend war. Ich kann nicht genau sagen, warum ich es so empfinde, denn es war nicht langweilig und zog sich auch nicht ewig. Es ging sogar ziemlich gut und flüssig zu lesen, denn es war richtig angenehm geschrieben. Trotzdem hat es mich angestrengt und war dadurch einfach so viel länger als Bücher mit gleichem Umfang. Ich kenn sowas auch schon von einer anderen Reihe, und finde es sehr faszinierend, wie mir das Buch eben dennoch so gut gefallen kann. Gute Geschichten gehen scheinbar trotz allem immer.
    Ich würde vermuten, dass es einfach ein Buch ist, welches mehr Aufmerksamkeit, mehr Konzentration braucht, als irgendein anderes eher leicht gehaltenes Buch. Für diese Geschichte sollte man sich Zeit und Ruhe nehmen, dann kann man es durchaus genießen - nur für ein schnelles am Stück durchlesen eignet es sich meiner Meinung nach nicht. Aber wenn ich ehrlich bin, so soll man ein Buch doch ohnehin wirklich genießen, anstatt es übers Knie zu brechen.

    Insgesamt eine tolle Geschichte, die auf ihre Art Spaß macht und mich dazu animiert auch die nächsten Bücher lesen zu wollen. Ich bin gespannt wie es weiter geht und wurde allein beim Lesen dieses Buches schon immer neugieriger auf die anderen Elfenreihen des Autors. Gerade bei den Nuramon Erwähnungen muss ich immer an die Reihe denken, die mein Bruder mir schon mehrmals empfohlen hat. So war mir dieser Charakter tatsächlich schon ein Begriff, ohne selbst etwas von diesem gelesen zu haben. Selbst mit Kenntnissen nur aus Erzählungen und ohne viel verraten bekommen zu haben, kam da schon so ein wenig dieses Gefühl zurückgekehrt zu sein.

    Wer Ritter, Elfen und Kriege mit Schwertern wie auch Radschlosspistolen mag, der ist mit dieser Reihe sicherlich gut bedient. Ich kann mich nicht beklagen, auch wenn ich mir ein wenig mehr Elfenperspektive gewünscht hätte. Aber ich freue mich schon auf all die weiteren Bücher, die mich nun noch erwarten werden.

  17. Cover des Buches Rabengott (ISBN: 9783453525498)
    Bernhard Hennen

    Rabengott

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Bei “Rabengott” handelt es sich um die leicht bearbeitete Neuauflage des 1997 erschienenen DSA-Romans “Das Gesicht am Fenster”. Das Buch lässt sich aber auch ohne Vorwissen gut lesen, ich kenne bisher immerhin auch nur “Rabensturm”. Trotzdem fesselte mich diese Geschichte von der ersten Seite an und nahm mich mit Bei “Rabengott” handelt es sich um die leicht bearbeitete Neuauflage des 1997 erschienenen DSA-Romans “Das Gesicht am Fenster”. Das Buch lässt sich aber auch ohne Vorwissen gut lesen, ich kenne bisher immerhin auch nur “Rabensturm”. Trotzdem fesselte mich diese Geschichte von der ersten Seite an und nahm mich mit auf die Reise in eine sehr lebendige Welt, in die ich immer wieder versunken bin. Die Handlung beginnt im Dschungel, wo einige der Figuren aufeinander treffen und sich bekämpfen oder auch annähern. Bereits dort geht es spannend und magisch zu, dieser Eindruck hat sich im weiteren Verlauf des Romans nur noch verstärkt. Al’Anfa besitzt eine ganz eigene Atmosphäre, die sich je nach Viertel verändert – Armut und Reichtum liegen dort sehr dicht beieinander. Leid, Intrigen und das Spiel um Macht sind an der Tagesordnung – und Tikian schreckt dort einige Leute mit seinen Fragen zu Vergangenem auf, die niemand beantworten möchte. Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt und bietet viele detailliert ausgearbeitete Figuren. Dabei kann man besonders gut die Entwicklung von Tikian verfolgen, der im Verlauf der Handlung reifer wird und vieles wagt, aber trotzdem nie als “Überheld” dargestellt wird. Der abwechslungsreiche Roman bietet eine gelungene Mischung aus actionreichen, rätselhaften, magischen und nachdenklichen Szenen – und natürlich die ein oder andere tragische Figur.
  18. Cover des Buches Pettersson und Findus. Findus und der Hahn im Korb (ISBN: 9783789169113)
    Sven Nordqvist

    Pettersson und Findus. Findus und der Hahn im Korb

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Eines Tages erscheint Pettersson mit einem Karton. Darin ist Gustavssons Hahn, als Gesellschaft für Petterssons Hennen. Er nennt ihn Caruso, weil er so schön krähen kann.
    Findus ist der einzige der den Hahn nicht mag.Wegen dem blöden Hahn und seinem Gekrähe hatte er keine ruhige Minute mehr und auch keinen Spaß. Er wollte das sich Pettersson zwischen ihm und dem Hahn entscheiden sollte. Das bekümmerte auch den Alten. Er nahm sich Caruso beiseite und erklärte ihm, dass er nur noch 5 Minuten in der Stunde krähen durfte.Als Zeichen dafür hängte ihm Pettersson eine alte Kuckucksuhr auf. Das erschöpfte ihn sehr und er war froh als der Abend kam. Aber am anderen Tag ging es weiter. Da beschloss Findus die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Wird es ihm wohl gelingen den Hahn zu vertreiben? Und wie würden die Hühner und Pettersson dann darauf reagieren?

    Dieses neue Abenteuer von Pettersson und seinem Kater Findus ist wieder einmal bildlich total detailliert gestaltet. Fast eine Art Wimmelbuch. So vieles gibt es auf den Seiten zu entdecken. Es ist ein Buch für ältere Kindergarten- oder Grundschulkinder, denn die Geschichte ist doch schon ein bisschen schwieriger zu verstehen. Schade, dass nicht alle den Hahn so lieben wie die Hühner. Findus ist ziemlich eifersüchtig und nimmt böse Rache.

  19. Cover des Buches Das Fjordland (ISBN: 9783453424807)
    Bernhard Hennen

    Das Fjordland

     (212)
    Aktuelle Rezension von: Chillysbuchwelt

    Cover:


    Einfach wieder mega atmosphärisch und passend. 😍


    Meinung:

    Auch das Finale war wieder eine reinste gefühlsachterbahn!

    Der Krieg zwischen den Fanatikern der Tjuredkirche und den Fjordländern bleibt unvermeidbar, doch der Weg bis zur Finalen Schlacht ist ein spannendes auf und ab. 


    In dieser Trilogie haben wir Luc und Gishild kennengelernt, als sie noch Kinder waren, wir durften sie auf ihren Weg voller Stolpersteine bis hin zum Erwachsenenalter begleiten. 

    Beide Figuren sind mir wirklich ans Herz gewachsen, deren Geschichte steckt voller emotionalen höhen und Tiefen. 

    Ich muss sagen ALLE Figuren dieser Trilogie wirken absolut authentisch, sodass man mit allen durchgehend am Mitfiebern und mitleiden ist. 

    Viele Figuren wie Erek oder Yulivee hab ich lieb gewonnen, natürlich hat der Autor aber auch Figuren erschaffen, gegen welche ich einfach nur eine Abneigung habe.😅

    Die Grenze zwischen Schwarz und Weiß sind wieder einmal ziemlich verschwommen.

    Ich verabscheue die Tjuredkirche mit seinen Fanatikern und dennoch kann ich das Handeln Einzelner verstehen, eben weil es so verdammt gut alles dargestellt wurde.


    Im dritten und finalen Band überschlagen sich die Ereignisse, es passiert einfach so unglaublich viel auf den 800 Seiten.

    Es wird viel Blut vergossen, wir haben viele actionreiche Szenen, sehen viel im Fjordland, viel in Albenmark und bekommen wieder einige Einblicke bei den Tjuredpriestern. 

    Die vielen Verstrickungen werden hier zu einem großen Netz zusammengefügt.

    Durch die Unterschiedlichen Handlungssträngen bekommen wir wieder verschiedenste Blickwinkel mit.

    Dies ist einfach absolut genial umgesetzt.


    Fazit:

    Ein fantastisches Finale!

    Die Handlung im Finale schreitet rasant voran.

    Im Krieg geht es manchmal hektisch zu und man muss schnell handeln, denn der Tod ist immerzu präsent. 

    Während die einen an der Front planen, wie sie den Gegner am meisten schaden können, ohne selbst zu große Verluste zu erhalten, sind die anderen dabei, ihre Intrigen und Ränkespiele auszubauen.

    Die bekannten Figuren glänzen weiterhin mit Authentizität. 

    Durchgehend habe ich mit den Figuren mitgefiebert und mitgelitten.

    Der Autor hat es sogar geschafft, dass ich auf den letzten 100 Seiten DREIMAL Tränen in den Augen hatte, weil ich so berührt war. 

    Das Ende fand ich persönlich ein wenig zu kurz, vor allem wenn man den so detailreichen und tollen weg bis dorthin bedenkt. 

    (Ich habe gelesen das einige der Endszenen in der Elfen-Saga länger behandelt werden, da ich diese noch nicht durch habe, kann ich dazu nichts sagen)

    Trotz der mini Kritik, ist es für mich ein sehr gelungenes und herzzerreißendes Finale.

    Von mir gibt es eine ganz große Leseempfehlung für alle High Fantasy Fans.💖

    Ich danke dem Heyne Verlag von Herzen für das Rezensionsexemplar. 


  20. Cover des Buches Ach, du dickes Ei! (ISBN: 9783473446889)
    Regina Schwarz

    Ach, du dickes Ei!

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste

    Eine Osterhasen-Ostereier- Hühner- Eierleger -Reimgeschichte
    für Kinder ab 2,5 Jahren

    "Ei, Ei, Ei, wer legt die Eier, jedes Jahr zur Osterfeier?....."
    So beginnt dieses hinreißende Bilderbuch, das bestimmt nicht nur in der Osterzeit aus dem Regal geholt wird.

    Was die Hennen und der Osterhase in der Zeit vor Ostern alles zu erledigen haben ist schon unglaublich. Auf der Hühnerwiese herrscht emsiges Treiben, aber es ist auch mal Zeit für ein kleines oder etwas größeres Päuschen und ein Plausch mit dem Osterhasen.
    Die Hühnerwohnungen sind sehr futuristisch in Form eines großen Eies mit Bullauge, und einer Rutsche. Die Modere hat auch ins Innere Einzug gehalten. spacige Sessel, moderne Techniken und ein Arzt der sich um die Eierlegenden Hennen und die Küken kümmert sind nur kleine Bespiele von dem was uns Betrachter in diesem unglaublich, detailreichen, wuseligen Wimmelbuch erwartet.
    Fröhliche bunte Farben, dynamische Bilder, die sich beim Betrachten fast verselbständigen, so dass man das Gefühl hat einen Film anzuschauen erzählen viele, viele kleine Geschichten.  Die Reimerzählung, die einen als roter Faden durch das Buch führt und das wesentliche des Geschehens kommentiert bringt uns das bunte Treiben in vielerlei Hinsicht näher. Wir lernen die Protagonisten mit Namen kennen und ihre kleinen Eigenheiten, die sie so liebenswert machen.
    Neben aller Arbeit wissen die Hühner aber auch es sich gut gehen zu lassen, so wie die Enten, die gleich als Babysitter und Eierwächter engagiert werden.Hier würde bestimmt so manches Kind ( und auch mancher Erwachsene) gerne mitmischen, so wie das Wildschwein, die Mäuse, der Maulwurf oder der Fischreiher. Aber Obacht es gibt auch ganz gemeine Eierdiebe mit denen es unsere fleißigen Ostervorbereiter aufnehmen müssen. Ob es ihnen gelingen wird sie in die Flucht zu schlagen ohne große Verluste?
    Ja und dann ist es soweit, der Ostermorgen verlangt noch einmal viel logistisches Geschick damit auch alle Eier ihren Platz finden. Wo sie überall versteckt werden und mit was für Gefährten, das ist schon unglaublich.
    Ob Lukas, Paula, Max Anne und all die anderen mit ihren Familien wohl alle Eier finden werden?
    Unsere Ostereierverstecker zumindest haben es geschafft und feiern erst einmal ausgiebig ihr eigenes Osterfest.
    *
    Unsere Lesekinder ab 2,5 Jahren waren mehr als nur begeistert. Beim Vorlesen gingen sie, dank der wunderbaren Reime, die schön von den Lippen rollen herrschte immer eine fröhliche Grundstimmung, eine besondere Dynamik, die eigentlich  immer dann wenn Reime ins Spiel kommen bei den Lesestunden besonders intensiv ist. Es ist schwer das Buch mit mehr als 5 Kindern gleichzeitig zu betrachten, am meisten Spaß macht es mit 2 bis 3 Kindern. Dann kann man richtig in den Bildern verweilen, jeder kann etwas entdecken und dem anderen zeigen.
    Ein schönes Buch auch um Gespräche anzuregen, denn die Kinder fangen im Grund immer von alleine an zu erzählen was sie dort sehen. Daher haben wir es auch so gemacht, das erst die Kinder schauen und wir dann gemeinsam lesen.
    *
    Ein wahrer Oster-Entdecker-Spaß wartet auf kleine und große Leser.


  21. Cover des Buches Alica (ISBN: 9783570308066)
    Bernhard Hennen

    Alica

     (93)
    Aktuelle Rezension von: MagicWitchyBookworld

    Vor Jahren bin ich durch Zufall über dieses Buch in der Buchhandlung gestolpert. Bernhard Hennen kenne ich vom Namen her, jedoch habe ich bis zu diesem Tage nichts von ihm gelesen. "Alica" ist also mein erstes Buch, was ich von ihm gelesen habe. 

    Die Geschichte klang ziemlich interessant, und ich wurde nicht enttäuscht. Es ist ein packendes Jugendbuch, was sich nur schwer aus der Hand legen lässt.

    Eine packende Priese Grusel, Spannung und eine Liebesgeschichte runden das Gesamtpaket ab.

    Als ich es gelesen habe, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen.
    Es ist eine tolle Wintergeschichte und passt perfekt in die vorweihnachtliche Zeit.
    Alica wird in auch recht schnell in das Abenteuer gezogen und trifft dabei den Geist eines jungen Husaren.
    Das Buch ist mit knapp 330 Seiten ist sehr schnell ausgelesen, bereitet aber nicht minder weniger Lesespaß.

  22. Cover des Buches Die Albenmark (ISBN: 9783453424791)
    Bernhard Hennen

    Die Albenmark

     (246)
    Aktuelle Rezension von: Sandra_Schurtzmann


    Die Jahre vergehen und aus Gishild wird eine junge Frau, die gefangen ist zwischen den Welten, einzig Luc, dem ihr Herz gehört kann ihr Frieden geben. Längst hat sie die Hoffnung aufgegeben, dass die Elfen sie noch finden.

     

    In diesem Band konnte ich erleben, wie aus dem Kind eine junge und starke Frau wird und ich finde ihre Entwicklung, ihren inneren Kampf und ihre Stärke einfach nur bewundernswert. An ihrer Seite ist Luc, dieser wird immer fester in seinem Glauben, entwickelt sich zu einem guten Kämpfer und Strategen.

     

    Gespannt habe ich verfolgt, wie die Intrigen um die beiden immer weitergesponnen wurden, durfte an großen Schlachten teilhaben und war mit auf geheimen Missionen.

     

    Wie bereits im ersten Band, ist der Stil faszinierend bildhaft, flüssig und einfach wundervoll zu lesen. Ich habe stets mit den Protagonisten geliebt, gekämpft, gelitten und gehofft. Durfte die Wunder Albenmarks sehen und die Grausamkeit des Krieges erfahren. Habe aber auch wundervolle stille Momente miterlebt und bin nun gespannt, wie sich alles weiterentwickelt. Gut das ich den nächsten Band schon zu Hause habe.

     

     

    Eine klare Leseempfehlung von mir.

     

     

    (#unbezahlteWerbung / KT und Cover Verlag)

     

  23. Cover des Buches Sieben weiße Hennen (ISBN: 9783491371811)
    Pieter Kunstreich

    Sieben weiße Hennen

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Milagro
    Nun ja. Normalerweise schreibe ich nichts über Bilderbücher, Kochbücher oder Reiseführer. Die liest man doch eh nur nebenbei. Ich jedenfalls. Aber jahrelang spukten mir die ersten Zeilen dieses Buches im Kopf herum “ Eine kleine dicke Frau hatte sieben weiße Hennen, hegte sie und pflegte sie, konnte ihre Namen nennen....“ . Das Buch war Anfang der 90iger Jahre aus der Stadtbücherei geborgt, dauernd verlängert und als ich es dann kaufen wollte, war es nicht mehr lieferbar. Und in der Bücherei verschwunden. Die liebevolle Art der kleinen Frau, die sich so um ihre Hennen kümmert, obwohl die so frech und vorwitzig sind, beschäftigte unsere Familie noch lange. Jetzt habe ich das Buch in einem Antiquariat gefunden. Die Geschichte ist noch immer bezaubernd und erfreut mich jedes Mal, wenn ich das Buch in die Hand nehme. Was häufig geschieht.
  24. Cover des Buches Rabensturm (ISBN: 9783641177768)
    Bernhard Hennen

    Rabensturm

     (55)
    Aktuelle Rezension von: MiniKampfkeks
    "Lichtstrahlen stachen wie goldene Speere durch die Löcher in den Sonnensegeln und durchzogen das Zwielicht der engen Gasse mit einem gleißenden Gitterwerk." (S.11, erster Satz.)

    Inhalt: Der Basar der Teppichhändler in Fasar ist Schauspiel eines nicht allzu alltäglichen Ereignisses: Ein Märchenerzähler names Mahmud erzählt das Märchen von Melikae und Omar, ihrem Sklaven, der sich unsterblich in sie verliebt hat. Melikae ist die Tochter eines reichen Kaufmanns; doch sie ist unglücklich mit ihrem Leben. Zusammen mit Neraida, ihrer Zofe, ihrem Leibwächter Fendal und Omar flieht sie aus Unau, um fernab der rastullahgläubigen Gebiete ein neues Leben als Sharisad, als Tänzerin, zu führen. Ihre Flucht steht allerdings unter keinem guten Stern: Abu Dschenna, ein Schwarzmagier, wird von ihrem Vater Abu Feisal beauftragt, die entlaufene Tochter wieder nach Hause zu bringen. Was zu diesem Zeitpunkt noch niemand von ihnen ahnt: Krieg steht vor der Tür! Und nicht nur Melikaes Heimatstadt Unau ist von den Kriegern unter dem Rabenbanner bedroht...

    Sprache & Aufbau: Der Autor überzeugt sprachlich gesehen auch hier auf ganzer Linie. Sein Schreibstil ist nicht zu einfach gehalten und wird durch Metaphern und Vergleiche sehr schön ausgeschmückt, aber auch nicht zu hochgestochen oder gar unverständlich - es ergibt sich also eine schöne, gut leserliche Mischung, die einem das Lesen angenehm macht. Die Szenen an sich wechseln immer zwischen der Gegenwart, in der Mahmud seinen Geschäften nachgeht, und den verschiedenen Perspektiven aus der Erzählung - also, ähnlich wie bei "Der Name des Windes". Allerdings kommt es auch während der Geschichte zu Szenenwechseln. Was in diesem Buch auffällig ist: Die Szenen sind teilweise sehr kurz. Somit erfolgen die Wechsel teilweise sehr abrupt und man kann sich gar nicht richtig hineinfinden, ehe schon wieder ein anderer Protagonist an der Reihe ist. 

    Persönliches Fazit: Zunächst sei zu sagen, dass ich mir dieses Buch nicht etwa zugelegt habe, weil ich mit der DSA-Welt sonderlich vertraut wäre, sondern, weil mich Bernhard Hennens andere Bücher (Die Elfen, etc.) sehr begeistert haben. Ich fand allerdings trotzdem gut Anschluss in dieser für mich recht unbekannten Welt. Natürlich stellt sich nun für mich die Frage: Wie viel Vorgabe hatte der Autor hier und wie viel ist wirklich seiner eigenen Fantasie entsprungen? Aber das ist wohl eher nebensächlich.Viel mehr zur Geschichte. Die oben bereits erwähnen abgehackten Szenenwechsel waren für mich, vor allem gegen Anfang der Geschichte, schon ein Problem. Erst nach und nach hat man sich daran gewöhnt. Die Handlung an sich fand ich eigentlich immer recht spannend, auch, wenn ich zwischendurch das Gefühl hatte, die Handlung müsse irgendwie gestreckt werden, um entweder eine höhere Seitenzahl zu erlangen oder aber den Spannungsbogen zu überspannen. Das ist der eigentliche Punkt, den ich hier von den Fünfen abziehe. Ansonsten - gut durchdacht, immer wieder spannende Wendungen, kein Buch, bei dem ich mich hätte überwinden müssen, weiterzulesen, sondern ein Buch, in dessen Welt ich mich immer wieder freiwillig begeben habe. 4/5! 

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