Bücher mit dem Tag "henry james"

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30 Bücher

  1. Cover des Buches Die Landkarte der Zeit (ISBN: 9783499253195)
    Félix J. Palma

    Die Landkarte der Zeit

     (624)
    Aktuelle Rezension von: jeanne1302

    Beim Lesen des Buches hatte ich folgende Wörter stets im Kopf:

    Die Menschheit will betrogen und belogen werden. 

    Wer den Roman liest, wird verstehen, warum. 😇

    Ich kann diesen nur empfehlen, denn er regt auf jeden Fall die Gehirnwindungen und Vorstellungskraft an. Sollte es möglich sein? Ist das möglich? Wie kann das sein?

    Das Buch ist in drei Abschnitte aufgeteilt, drei unterschiedliche Geschichten, die jedoch vortrefflich miteinander verwoben sind.

    Im ersten Abschnitt möchte ein Mann durch eine Zeitreise seine Geliebte vor dem schrecklichen "Jack the Ripper" retten.

    Im zweiten Abschnitt verliebt sich eine Frau aus dem 19. jahrhundert in einen Mann aus der Zukunft. 

    Und im dritten Abschnitt werden wir vor die Frage gestellt, inwiefern sich die Zukunft verändert, wenn man in der Gegenwart eine andere Entscheidung trifft  und für welches Leben man sich entscheiden soll, wenn man weiß, wie das andere Leben aussehen wird, wenn man sich anders entscheidet. 

    Mehr will ich nicht verraten - und ganz ehrlich - ich könnte es nicht mal zusammenfassen, weil die Geschichte so verschlungen und komplex ist und mein Gehirn noch immer arbeitet, um die Geschichte zu verarbeiten. 

    ICH HABE JEDOCH DREI LEHREN AUS DIESEM BUCH GEZOGEN:

    A) DU KANNST EINEN FEHLER AUS DER VERGANGENHEIT NICHT UNGESCHEHEN MACHEN, ABER DU KANNST DIR VERZEIHEN UND FRIEDEN FINDEN. DAS MACHT DICH FREI UND SCHENKT DIR DIE LEBENSFREUDE ZURÜCK.

    B) DU MUSST DICH NICHT MIT DEM SCHICKSAL ABFINDEN, DAS DEINE AHNEN ODER DIE TRADITION (ALTE MUSTER), DIR AUFTRAGEN ZU TUN. DU KANNST EIGENSTÄNDIG SELBST WÄHLEN, WAS DICH GLÜCKLICH MACHT. DU BIST KEIN OPFER DEINER ZEIT UND DEINER HERKUNFT.

    C) DU HAST STETS DIE MÖGLICHKEIT, DEIN ZUKÜNFTIGES LEBEN IN EINE NEUE RICHTUNG ZU LOTSEN MIT HILFE BEWUSSTER ENTSCHEIDUNGEN. SICH IM GEISTE VORZUSTELLEN, WIE DEIN LEBEN WEITERGEHEN KÖNNTE, WENN DU DICH FÜR PLAN A ENTSCHEIDEST UND WIE DU LEBTS MIT PLAN B KÖNNTE DIR HELFEN EINEN PLAN C ZU FINDEN, DEN DU WÄHLST. SCHAU DIR DAZU AUCH GERNE DEN FILM "NEXT" MIT NICOLAS CAGE NOCHMAL AN. DU ENTSCHEIDEST ÜBER DEINE ZUKUNFT UND ZWAR "JETZT". WÄHLE WEISE.

  2. Cover des Buches Die dreizehnte Geschichte (ISBN: 9783453405493)
    Diane Setterfield

    Die dreizehnte Geschichte

     (290)
    Aktuelle Rezension von: Readrat

    Diese Geschichte hat mir wahnsinnig gut gefallen!


    Irgendwann 19. Jahrhundert / England: es geht um die im Land sehr beliebte und äußerst erfolgreiche Schriftstellerin Vida Winter, von der im Grunde niemand genau weiß, wer sie eigentlich genau ist. In Interviews hält sie ihr Privatleben immer geschickt raus, gibt nichts preis. Und dann eines Tages nimmt sie Kontakt zu der jungen Buchhändlerin Margaret Lea auf, die ihre Biographie schreiben soll. Und so kommt ihre ganze Familien-Geschichte ans Licht, was u.a. damals auf dem Familiensitz geschah, welches vor über 60 Jahren komplett niederbrannte und genauso auch die Wahrheit über ihre Zwillingsschwester… Weiterhin erfährt der Leser parallel zu Frau Winters Leben, das der jungen Margaret, die ebenfalls eine schwere Last mit sich trägt...


    Eine interessant verzweigte Geschichte mit einer irrsinnigen Sogwirkung – aber auf die leise Art. Hat also nichts thrillerartiges an sich. Ein düsterer, teilweise gruseliger aber gleichzeitig auch schöner Familienroman, der sich Stück für Stück entfaltet. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich angelegt und wirklich gut in die Geschichte eingewebt. 


    Ach ja, das hat mir gefallen!

  3. Cover des Buches Saturday (ISBN: 9783257236279)
    Ian McEwan

    Saturday

     (253)
    Aktuelle Rezension von: SotsiaalneKeskkond

    Der Neurochirurg Henry Perowne führt ein glückliches Leben in seinen besten Jahren. Er hat eine erfolgreiche Tochter, einen Sohn, der seinen eigenen Lebensweg geht, eine Frau, die er über alles Liebt und einen Job, in dem er aufgeht. Es ist Samstagmorgen, und Henry freut sich auf ein Squashspiel mit seinem Freund und Arbeitskollegen. Doch es ist kein normaler Samstag. Es sind unruhige Zeiten und in Henrys Heimatstadt London findet am 15. Februar 2003 die größte Friedensdemo seiner Zeit statt. Und dann ist da noch die Begegnung mit einem Fremden, die sich im Laufe des Tages zu einer Katastrophe auszuwachsen droht, und sein Leben für immer prägen wird. 

    Der Schreibstil von Ian McEwan ist sehr außergewöhnlich, und ich glaube nicht für jede und jeden geeignet, aber ich fand ihn einfach fantastisch. Er ist wunderbar atmosphärisch und beschreibend, genau was ich mag. Jedes noch so kleine Detail im Tagesablauf von Henry scheint von Bedeutung. Beeindruckend fand ich an der Geschichte, dass sich alles innerhalb von 24 Stunden abspielt, von 4 Uhr morgens am 15. Februar, bis 4 Uhr morgens am Tag danach, ohne, dass es dabei langweilig wird. In Rückblenden erfährt man vom Leben der Familie - wie sie zu der wurde die sie heute ist. Die Protagonisten sind wunderbar beschrieben und Henry war mir sehr sympathisch. Der Autor hat es sogar geschafft, dass auch die Nebenfiguren, wie beispielsweise das junge Mädchen im Krankenhaus oder Henrys Squashkollege, nicht einfach nur blass wirkten, sondern eine erstaunliche Tiefe in charakterlicher und politischer Weise haben. Wie eigentlich nicht anders zu erwarten, wurden in der Geschichte politische und gesellschaftsrelevante Themen angesprochen, die dem Buch einen besonderen Charakter verliehen. Interessant war für mich auch der Einblick in die damaligen Weltgeschehnisse, und was die Bevölkerung darüber dachte. Die Friedensproteste wirken auf mich zwar sehr interessant, aber auch ein wenig befremdlich, da ich mit meinen 17 Jahren definitiv zu jung für die damaligen Geschehnisse bin, und mir insofern kaum ein Bild der damaligen Lage machen konnte. 

    Alles in Allem ist das Buch sehr lesenswert und ich kann es wirklich weiterempfehlen, wenn man gerne tiefer gehende Geschichten mag, die einen zum Nachdenken über sich selbst und das Leben bringen. Saturday war mein erstes Buch von Ian McEwan und es wird definitiv nicht das letzte gewesen sein. Ich hoffe, dass mir Der Zementgarten und Abbitte genau so gut gefallen werden. 

  4. Cover des Buches Washington Square (ISBN: 9783328102199)
    Henry James

    Washington Square

     (53)
    Aktuelle Rezension von: kingofmusic

    „Catherine hatte unterdessen im Salon ihre Häkelarbeit wieder aufgenommen und sich damit niedergelassen – gewissermaßen fürs Leben.“ (S. 280)


    Dieser Satz – es ist der letzte in Henry James´ 1881 erstmals erschienenen Roman „Washington Square“ – kann die geneigte Leserschaft eigentlich als Quintessenz nehmen; charakterisiert er doch (meiner Meinung nach) Catherine´s wesentliche Züge: fast ihr ganzes Leben lebt sie im Schatten ihres Vaters Dr. Austin Sloper (ein erfolgreicher Arzt im New York des 19. Jahrhunderts) als Mauerblümchen und Jungfer.


    Warum sie den Schatten ihres Vaters (bis auf eine kurze Zeit) in ihrem Leben und über seinen Tod hinaus nicht verlassen hat und warum sie am Ende des Buches immer noch Jungfer ist – nun, das sollte jede*r selber herausfinden.


    Henry James hat die Handlung seines Romans in das dem Haus der Familie seiner Mutter angelehnte Heim am Washington Square gelegt, welches der Leser (bis auf ein paar, vom auktorialen Ich-Erzähler eingestreute Ortswechsel) kaum verlässt. Man kann also von einer Art „Kammerspiel“ reden, das mit immer neuen Konstellationen der handelnden Personen aufwartet.


    Dabei erweist sich Henry James immer mal wieder mit ironisch-spitzer Zunge als Kritiker des damals vorherrschenden Frauenbildes.


    Ich kann nicht behaupten, dass ich zu einer der handelnden Personen einen richtigen „Draht“ entwickelt habe; dafür hatten einfach alle einen ziemlichen Spleen, der teilweise auch immer nerviger wurde. Trotzdem muss man sagen, dass die Figuren in „Washington Square“ alle irgendwo Gefangene ihres Selbst waren – keiner konnte oder wollte aus „seiner“ Rolle ausbrechen. Über diese Aussage sollte aber jede*r selbst entscheiden.


    Alles in Allem ein ordentlicher Gesellschaftsroman mit Ironie!

  5. Cover des Buches Das Durchdrehen der Schraube (ISBN: 9783423144568)
    Henry James

    Das Durchdrehen der Schraube

     (86)
    Aktuelle Rezension von: Buchperlenblog

    Inhalt

    Eine junge Frau nimmt die Stelle als Gouvernante für zwei Kinder an, deren Eltern verstarben, und die nun, ganz der abwesenden Obhut des Onkels überlassen, auf einem herrschaftlichen Anwesen für einigen Wirbel sorgen.

    Das Nicht-Gesagte

    Heute, am 09. Oktober 2020, startet die neue Spuk-Staffel auf Netflix. War ich großer Fan der ersten Staffel rund um The Hunting of Hill House – ebenso von Shirley Jacksons Romanvorlage wie auch der filmischen Umsetzung von 2018 – wollte ich vorab natürlich unbedingt wissen, worum es dieses Mal gehen wird! Henry James‘ „Das Durchdrehen der Schraube“ stand hierfür Pate und erzählt uns eine eigentlich ziemlich gruselige Geschichte.

    Eigentlich? Ja, denn würde man die vielen nichtssagenden, um den heißen Brei herumredenden Dialoge einmal beiseite lassen, käme eine durchaus unheimliche Geschichte bei raus. Doch von Anfang an.

    Wir gelangen zusammen mit unserer namenlosen Erzählerin auf das großzügige Landgut Bly Manor. Die Angestellten des Hauses scheinen allesamt nett, und besonders in der Haushälterin Mrs Grose findet sie schnell eine Verbündete. Auch die beiden Kinder Miles und Flora wirken in ihrer kindlichen Schönheit und Unschuld wie zwei kleine Engel auf die neue Gouvernante. Doch einige Zeit nach ihrer Eingewöhnung trifft sie auf einem ihrer Spaziergänge auf die Erscheinung eines fremden Mannes. Eines Mannes, der, wie sich später herausstellt, schon längst verstorben ist. Dieser soll nicht der einzige geisterhafte Besucher Blys bleiben, denn nicht alle ehemaligen Angestellten möchten das Landgut verlassen, weder lebend noch tot. Auch die Kinder scheinen die Erscheinungen längst bemerkt zu haben. 

    Anfangs erinnerte mich dieses Buch durchaus in den Grundzügen an liebgewonnene Schauerklassiker wie Jane Eyre oder Sturmhöhe der Bronte-Schwestern. Doch mit der Zeit wurde eines immer deutlicher: Was den Bewohnern Blys eindeutig fehlt – und womit James wohl seine Geschichte besonders schmücken wollte – ist die mangelnde Kommunikation. Zwischen den Ausrufen der ach so goldlockigen Kinderlein und der Beschwörung der Haushälterin zur Vorsicht, findet sich vor allem eines: das Nicht-Gesagte. Viele Gespräche werden begonnen, Fragen um Fragen gestellt, und doch nie zufriedenstellend beantwortet. Auch bleiben die Geister in ihrem Erscheinen eher undurchsichtig, die wahrhaft böse Absicht, die ihnen immer wieder unterstellt wird, blieb mir seltsam fremd. Interessanter dagegen empfand ich die vielen Interpretationsansätze, die sich hier und da und auch in den Anmerkungen des Buches finden lassen. 

    Fazit

    Eigentlich eine grundsolide Geistergeschichte, die besonders durch ihren vergänglichen Charme besticht. Dabei hätte ich mir allerdings doch mehr Handlung an sich gewünscht, um mich wahrhaft gruseln zu können. Stattdessen wollte ich schlussendlich nur noch eines: das alle Beteiligten einfach miteinander reden. Nun blicke ich also gespannt auf den neuen Netflix-Spuk und hoffe, dass dort die Geister uns wahrhaft gruselig heimsuchen werden.

  6. Cover des Buches Inspektor Jury lässt die Puppen tanzen (ISBN: 9783442472826)
    Martha Grimes

    Inspektor Jury lässt die Puppen tanzen

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Stephanus

    In diesem Fall wird Inspektor Jury in ein Hotel gerufen, in dem eine männliche Leiche gefunden wurde. Die Leiche, Billy Maples, ist ein Mitglied der Londener High Society und die Ermittlungen gestalten sich zunächst schwierig. Es fehlt an Anhaltspunkten und Jury hat es mit seiner schönen und äußerst selbstbewussten Kollegin Lu Aguilar zu tun, in deren Distrikt der Mord passierte. Der Tote war Kunstmäzen und glühender Henry James Fan, der in dessen Haus in Rye wohnte. Jury ist von Lu angezogen und ermittelt aber weiterhin meist alleine, da er den Großvater des Toten, Sir Oswald Maples, der im 2. Weltkrieg in der britischen Abwehr tätig war, kennt. Über den verdächtigen Sekretär des Toten rückt immer mehr die Familie in den Fokus. Als ein junger Priester ermordet wird, kommt bei Jury kurz Verwirrung auf, bevor sich dann die Spur in die Vergangenheit immer mehr verdichtet, nicht jedoch die Familie des Toten, sondern das Umfeld hatte ebenfalls Anteil an einer tragischen Geschichte aus dem 2. Weltkrieg. Jury gelingt es schließlich, auch mit Hilfe seines Freundes, der in das Henry James Haus einzieht, den Täter zu ermitteln.

    In fast schon bewährter Weise schickt die Autorin ihren Inspektor Jury in einen neuen Fall, der tief in die britische Geschichte des 2. Weltkriegs hineinreicht. Sprachlich wie immer gekonnt und amüsant kommen auch die Schilderungen der britischen Lebensweise und des Humors nicht zu kurz. Zahlreiche Wendungen sorgen für Spannung und durch die Verbindung mit Henry James kommt ein besonderer literarischer Aspekt ins Spiel. Leider ist die Chronologie der Ereignisse im 2. Weltkrieg, die thematisiert werden, nicht stimmig und das Finale gerät dieses Mal sehr vage und vieles bleibt im Unklaren. Für Fans der Reihe aber immer noch ein Lesegenuss.

  7. Cover des Buches Im Auge des Winters (ISBN: 9783453521421)
    Dan Simmons

    Im Auge des Winters

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Wenn man einen Roman liest, in dem man vereinzelte Charaktere bereits kennt, ist das immer ein schönes „Wiedersehen“. So verhält es sich auch mit Dale Stewart, der bereits in „Sommer der Nacht“ eine der wichtigsten Figuren war. Allerdings hat dieser Dale nichts mehr mit dem jungen Dale von damals zu tun. Das liegt natürlich an der verstrichenen Zeit: Immerhin sind dreißig Jahre für die Figur vergangen, und auch für Simmons vergingen mehr als zehn Jahre zwischen den beiden Romanen.

    Diese Veränderungen sind drastisch. Aus dem aufgeweckten, mutigen kleinen Jungen ist ein resignierter, suizidgefährdeter Mann in der Midlife-Crisis geworden. Und auch wenn diese Entwicklung logisch begründet wird, ist es teilweise ziemlich mühsam, diesem frustrierten Protagonisten noch viel Sympathie entgegenzubringen.

    Überhaupt kann keine der Figuren wirklich überzeugen. Vor allem sind die meisten alten Bekannten, die Dale in seiner Heimat wiedersieht, tatsächlich nur Nebencharaktere, die kaum Emotionen erzeugen. Es liest sich vielmehr, als hätte Dan Simmons hier eine Fingerübung für sich selbst gemacht, die dann doch irgendwie in die Druckerpresse geraten ist.

    Und wie im Vorgänger braucht der Roman seine Zeit, bis er ins Rollen kommt. Bei diesmal aber nur 400 Seiten Umfang wirkt dieser längere Anlauf umso mühseliger. Und auch der angenehme Grusel des ersten Elm-Haven-Romans blitzt hier nur selten auf. Dank Simmons’ wunderbarem Stil liest sich das Ganze zwar auch wieder sehr angenehm, aber es gibt einfach keine wirklich mitreißende Story.

  8. Cover des Buches The Turn of the Screw and Other Stories (Oxford World's Classics) by James, Henry ( 2008 ) (ISBN: B00E31PR1Y)

    The Turn of the Screw and Other Stories (Oxford World's Classics) by James, Henry ( 2008 )

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Magicsunset
    The Turn of the Screw
    “This moon made the night extraordinary penetrable and showed me on the lawn a person, diminished by distance, who stood there motionless and as if fascinated, looking up to where I had appeared looking, that is, not so much straight at me as at something that was apparently above me.” (Citation pos. 1100)

    A wealthy Gentleman from London, guardian for his nephew and niece, looks for a governess and hires a young woman. The two children live in his country home in Essex. Flora, the little girl, is beautiful, well educated and just loveable and after just one hour, she and her new governess have become friends. Her elder brother, Miles, too is a beautiful child, gentle, with good manners. Everything seems to be absolutely perfect – but things are not always, as they seem to be.
    A famous, celebrated and well-known Gothic novella.

    The Romance of Certain Old Cloths
    “One of these days my daughter shall wear them – my rings and my laces and silks.” (Citation pos. 2364)

    Two sisters, Rosalind and Perdita, fall in love with the same man, Mr. Arthur Lloyd, who marries Perdita. Perdita dies in childbed. Arthur has to promise her to keep her chest with all her belongings and beautiful dresses for their daughter. After some time, Arthur marries Rosalind and she is very curious about the chest.
    An American Gothic tale.

    The Ghostly Rental
    “The last red light of the sunset disengaged itself, as it was about to vanish, and rested faintly for a moment on the time-silvered front of the old house.” (Citation pos. 2540)

    One grey December afternoon, the narrator, a young Cambridge student, takes an old road to shorten his way. He comes to a house in an orchard of old apple-trees and he is curious about the house. The house is haunted, he is told, but he feels that there must be more, some secret. So he returns to the place and one day he sees a mysterious old man enter the house. He has several more meetings with the old man, Captain Diamond. One day in September, the old man sends for the narrator, he is dying and has one favor to ask.

    Sir Edmund Orme
    “From the first time of her seeing me she had been sure there were things I should not escape knowing.” (Citation pos. 3224)

    It is season in Brighton and the un-named narrator falls in love with charming Charlotte Marden. Her mother has a secret and one day something happens and the narrator shares the secret of Mrs. Marden.
    A ghost story told by an outer narrator and based on a written report of the events by the inner narrator.

    Owen Wingrave
    “He talked about the ‘immeasurable misery’ of wars, and asked me why nations don’t tear to pieces the governments, the rulers that go in for them.” (Citation pos. 3881)

    Young Owen Wingrave is prepared for a brilliant military career like all his ancestors, but he prefers Goethe and books to the military life of a soldier. Therefore, his coach Spencer Coyle, his best friend and family members come together at Paramore House, the home of the Wingraves, the house with a haunted room, where no one ever sleeps. Owen is against war, but not a coward as assumed by his family and is ready to proof it.

    The Friends of the Friends
    “Certainly they ought to meet, my friend and he; certainly they would have something in common.” (Citation pos. 4406)

    Their friends think that they should meet: she had been abroad with her aunt when she sees her father waiting for her in a museum – it was the moment he had dies back at home in England. He had been a student in Oxford many years ago, when he saw his mother waiting in his room – it was the day when she had died in Wales. However, for years all appointments for some reasons failed.

    The Real Right Thing
    “The first night our young man was alone in the room it seemed to him that his master and he were really for the first time together.” (Citation pos. 4895)

    Mrs. Doyne asks George Withermore, a writer and journalist, to write a biography about her husband Ashton Doyle, who had suddenly died some months ago. Doyne, a well-known writer and young Withermore had been very close friends. George is allowed to work in Ashton’s study, to go through his documents and papers to get information for the biography on his friend. After some time, George has a negative feeling while writing about Ashton.

    The Third Person
    “The person the elder of the pair had seen in her room was not – well, just simply was not any one in from outside.” (Citation pos. 5244)

    Miss Susan and Miss Amy, second grade cousins, have inherited an old house in Marr and the will said it should be sold. But they both were so happy about the house; they liked it and decided to live there together, in the house of their anchestors. One day they find a small chest full of old papers and they ask the vicar to do some researches.
    A humorous ghost story.

    The Jolly Corner
    “For me it is lived in, for me it is furnished.” (Citation pos. 5869)

    Spencer Brydon left New York with twenty-three and returned thirty-three years later. Owner of several houses, family property, he had lived in Europe from the leases and has come back for some renovation and construction works. Just one of the houses remains as it is with its great, grey, empty rooms.
    A story about alternative futures and possibilities.

    Conclusion:
    A selection of the famous Gothic ghost stories by Henry James. Family secrets and spooky tales about the unknown, the mysterious in life and occurrences that remain inexplicable. A perfect read for dark winter days.

  9. Cover des Buches Die Europäer (ISBN: 9783717523888)
    Henry James

    Die Europäer

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Wortverzauberte
    Inhalt 
    Die Baronin Münster reist mit ihrem Bruder Felix nach Neuengland. Sie haben keinen einzigen Penny und wollen in der Neuen Welt eine gute Partie für jeden finden. Mit ihrem Charme und dem Adelstitel können sie auch schnell ihre dortige Verwandtschaft um den kleinen Finger wickeln. Mit der Zeit entstehen dabei unterschiedliche Paarkonstellationen. Nicht nur dies trägt zu einem Wortaustausch bei, sondern auch das Konkurrieren von den Vorstellungen der Alten Welt mit den Werten und der Moral der Neuen Welt. 

    Meine Eindrücke 
    Henry James zeigt in dieser Komödie auf, was die Europäer von den Amerikanern unterscheidet. Dabei stellt er Figuren in den Mittelpunkt, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Auf der einen Seite haben wir die Baronin, die viel Wert auf ihren Titel und die europäische Lebensart legt. Auf der anderen Seite befinden sich ihre Verwandten - besonders ihr Onkel - die zwar von dem Titel beeindruckt sind, doch mehr an Moral festhalten und ein dekadentes Leben ablehnen. 

    Ich fand die Geschichte amüsant und anregend. Anregend in der Hinsicht, dass die Dialoge über die Moralvorstellungen den Leser selbst dazu anhalten, sich über Aspekte eines dekadentes Leben Gedanken zu machen. Doch ganz warm konnte ich am Ende mit der Erzählung nicht werden. Mir hat mehr Tiefe bei den Charakteren - so wie Henry James dies bei Washington Square  gestaltet hat - gefehlt. Ansonsten war es leicht von der Hand zu lesen. 

    Lohnt sich dieses Buch? 
    Henry James besitzt eine gute Beobachtungsgabe und gibt ihr die Begebenheiten seiner Zeit auf eine humorvolle und ironische Weise wieder. In "Die Europäer" nimmt er den Leser in die Welt einer verarmten Baronin mit und lässt ihn an ihrem Versuch in der Neuen Welt mithilfe ihrer dortigen Verwandten eine gute, vermögende Partie zu machen teilhaben. Dabei stellt er auch den Unterschied zwischen Europäern und Amerikanern in den Vordergrund, was an manchen Stellen zu komischen Dialogen führt. 

    Ich bin der Meinung für den ersten Einstieg in die Welt von Henry James eignet sich diese Geschichte hervorragend. Die Personenkonstellationen erinnert ein bisschen an Goethes "Wahlverwandtschaften" und versprüht daher Esprit. 
  10. Cover des Buches Was Maisie wusste (ISBN: 9783423146395)
    Henry James

    Was Maisie wusste

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Ambermoon
    Als Maisies Eltern sich scheiden lassen, gerät das Mädchen zwischen die Fronten. Doch Maisie erkennt, wozu sie benutzt werden soll und verfolgt bald ihre eigene Taktik.... (Klappentext)

    ❋❋❋❋❋

    "Es sollte das Schicksal dieses duldsamen kleinen Mädchens werden, mehr zu sehen, als es zunächst verstand,
    aber auch, und dies von Anfang an,
    viel mehr zu verstehen, als dies vielleicht je zuvor ein Mädchen vergleichbaren Alters,
    wie duldsam auch immer, getan hatte."
    (S. 13)

    "Was Maisie wusste" ist ein komplexer und experimenteller Roman Henry James' und demonstriert einmal mehr James' Faszination für Figuren, die dazu verdammt sind zu beobachten anstatt teilzunehmen.

    Das vorliegende Werk ist die Geschichte eines Kindes, dessen Eltern sich scheiden lassen und von denen keiner die Unannehmlichkeit auf sich nehmen will, sich wegen Maisie in seinem gesellschaftlichen Leben beeinträchtigen zu lassen. Der Roman ist eine Analyse von Maisies Eindrücken und Reaktionen auf die Dummheit und den Egoismus ihrer Eltern, deren Freunde und Liebhaber.
    Es ist kein Roman mit viel Spannung und auch nur mit sehr wenig Handlung, was jedoch nicht bedeutet, dass hier nichts passiert.

    Henry James ist ein Schriftsteller, der für seine Charakterstudien in seinen Romanen war und immer noch ist, wie z.B. auch in "Das Bildnis einer Dame" oder auch, wenn man es genau betrachtet, in "Die Drehung der Schraube". Auch in diesen Romanen passiert nur wenig und es stehen die Charaktere im Vordergrund. Diese sind manchmal alles andere als Sympathieträger. Egoismus, Eitelkeit, Manipulation sind häufige Themen in seinen Romanen und Charaktereigenschaften seiner Figuren.
    So auch in diesem Roman, welcher aufzeigt, was diese Attribute bei einem kleinen Mädchen anrichten können, wenn es in einer Umgebung mit Erwachsenen aufwächst, welche diese Eigenschaften besitzen. Hier steht die Entwicklung Maisies im Vordergrund, ihre Gedanken und Gefühle, während sie zwischen allen möglichen Fronten steht.

    "Das Kind sollte ihrem Zorn dienen und ihre Rache besiegeln,
    denn beide Ehepartner waren zu gleichen Teilen von der Schwere des Richterspruchs versehrt worden,
    weil darin letztinstanzlich der von beiden Seiten aufgebracht vorgetragene Anspruch abgewiesen wurde, ALLES zu wollen."
    (S. 9)

    Masie ist ein intelligentes Mädchen, stellt sich jedoch gegenüber allen Außenstehenden und vor allem ihren Eltern gegenüber absichtlich dumm, um nicht noch mehr in die Streitereien ihrer Eltern hineingezogen zu werden und als Spielball und Informationsquelle zu fungieren. Dadurch wird Masie aber auch zu einer geübten Zuschauerin und Zuhörerin. An ihren Gedanken erkennt man, dass sie viel mehr von ihrer Umgebung wahr- und aufnimmt als alle denken. Durch Maisies Augen erhält der Leser Einblick in die Charaktere der Figuren, in Intrigen und Affären, welche sich rund um das Mädchen abspielen und dem sind ganz schön viele. Hier scheint jeder jeden zu betrügen und eines auswischen zu wollen.

    Da Henry James nie eigene Kinder hatte, ist es umso erstaunlicher wie treffend und berührend die kindliche Sichtweise transportiert wird.
    Zudem werden die Figuren nicht durch äußerliche Merkmale beschrieben. Im Grunde weiß man bis zum Ende nicht wie diese aussehen. Die Beschreibung der Figuren erfolgt alleine nur durch die Charakterbeschreibung. Das erfolgt jedoch sehr intensiv und geht somit auf sehr beeindruckende Weise in die Tiefe, welche trotzdem ein Bild vor Augen entstehen lässt.

    Obwohl es durchaus und vor allem vom psychologischen Standpunkt aus interessant zu lesen ist und sich hier Abgründe auftun, hatte ich so meine Probleme mit diesem Roman. Das lag vor allem an den langen Schachtelsätzen. Diese sind zwar ein typisches Merkmal für Henry James' Schreibstil, aber hier tat ich mir besonders schwer. Manche Sätze scheinen kein Ende nehmen zu wollen und dadurch gestaltete sich das Lesen zeitweise als sehr anstrengend.
    Hinzu kommen so manche Aus- und Abschweifungen. Manchmal konnte ich diesen durchaus etwas abgewinnen, denn an den richtigen Stellen tragen diese erst dazu bei in die Geschichte einzutauchen. Hin und wieder verlangsamen sie jedoch die Handlung und das Lesetempo, sodass man das Gefühl hat auf der Stelle zu treten oder sich in Slow Motion durch die Geschichte zu bewegen.

    Die Dialoge hingegen konnte mich begeistern. Bei diesen wird vieles nur angedeutet und umschrieben, daher muss man zwischen den Zeilen lesen, um zu erkennen was für Abgründe sich hier wirklich auftun. Bei vielen Dialogen kommt aber auch der Humor und die Direktheit von Henry James zum Vorschein, welche einem dann schmunzeln lassen.

    "Und in diesem Augenblick geschah es, dass ihr die von ihrem ekelhaften Papa gesprochenen Worte erneut in ihren kleinen verwirrten Ohren klangen,
    von wo aus sie, auf das Begehr ihrer Mutter hin, schnurstracks zu ihren kleinen unschuldigen Lippen und in ihre klare, durchdringende Stimme wanderten.
    >>Er sagte, ich soll dir von ihm ausrichten<<, gab sie wortgetreu wieder, >>dass du eine hundsgemeine Drecksau bist.<<"
    (S. 17)

    Wie bei allen Romanen von Henry James, wird also auch hier beim Lesen Konzentration gefordert, wenn auch mit amüsanten und nachdenklichen Passagen. Auch von der Thematik her ist dieser Roman keineswegs leichte Kost. Vor allem da es sich hier um ein kleines Mädchen handelt, an dem sehr bildhaft herumgezerrt wird, ohne auf dessen Gefühle zu achten.

    Wie vom dtv-Verlag nicht anders erwartet, hält man hier eine qualitativ hochwertige Ausgabe in den Händen.
    Obwohl hier mit "Neuübersetzung" geworben wird, wurde das Original weder modernisiert, gekürzt, noch "verfälscht". Es wurde der Schreibstil, der für Henry James so typisch ist, beibehalten.
    Die Fußnoten mit Anmerkungen sollten unbedingt beachtet werden, da diese zum besseren Verständnis beitragen und auch durchaus interessant zu lesen sind. Diesmal ist zwar keine biographische  Zeittafel des Autors vorhanden, jedoch ein Nachwort von Angela Schader, welches einem Einblicke in die damalige Zeit gewährt, sowie in das Werk "Was Maisie wusste" selbst, das vieles verständlicher und nachvollziehbarer macht.

    Fazit:
    Dieser Klassiker hat mich zwar einiges an Kraft und Durchhaltevermögen gekostet, trotzdem kann ich diesem Werk von Henry James durchaus etwas abgewinnen. Es ist zwar anspruchsvoll, geht jedoch in die Tiefe und hat zudem keineswegs an Aktualität verloren.
    Auch wenn ich mich bei jedem Buch von Henry James, mal mehr - mal weniger, durchkämpfen muss, finde ich seine Werke faszinierend und doch in gewisser Weise fesselnd. Ergo werde ich trotzdem (oder vielleicht gerade deswegen) immer wieder einen "Henry James" lesen.

    © Pink Anemone (mit Bilder, Leseprobe, Autoren-Info)
  11. Cover des Buches The Parallax View (ISBN: 0262512688)
    Slavoj Zizek

    The Parallax View

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Daisy Miller (ISBN: 9783423146531)
    Henry James

    Daisy Miller

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Die junge Amerikanerin Daisy Miller, ein Landei aus einer reich gewordenen Familie, bereist mit ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts Europa (Handlungsorte Vevey am Genfersee und Rom). Dabei verstösst sie durch ihr (sehr modern und fortschrittlich anmutendes) Verhalten fortwährend gegen die geltenden gesellschaftlichen Konventionen und ungeschriebenen Gesetze auf dem alten Kontinent.

    Die Erzählung war zur Erscheinungszeit (1870er Jahre) ein grosser Erfolg. Heute muten die "Verstösse" der jungen Frau, die zu ihrer gesellschaftlichen Ächtung führen, geradezu harmlos an. Beispielsweise spaziert sie zusammen mit zwei (!) Herren und ohne weitere Begleitung durch einen Park in Rom. Damals warf ein solches Verhalten grosse Wellen in der "besseren" Gesellschaft.

    Der Stil der Erzählung wirkt gesetzt. Man merkt ihm die 140 Jahre auf dem Buckel an. Trotzdem strahlt der Text einen altertümlichen Charme aus. Worten, die heutzutage nicht mehr oder nur sehr selten benutzt werden, wird neues (altes) Leben eingehaucht. So dass ein lebendiges, farbiges Bild einer vergangenen Zeit mit verführerischer Anziehungskraft entsteht.

  13. Cover des Buches Der Ghost Writer (ISBN: 9783499238628)
    Philip Roth

    Der Ghost Writer

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ein interessantes, aber auch etwas merkwürdiges Buch. Kurz zum Inhalt: Ein junger, angehender Schriftsteller jüdischer Herkunft mit Namen Nathan Zuckerman besucht für einen Abend sein großes literarisches Idol E. I. Lonoff und stellt im Laufe des Gesprächs fest, dass die Vorstellungen eines Menschen oftmals nicht mit der Realität übereinstimmen.
    Die Dialoge zwischen den beiden sind gewohnt tiefgründig und intelligent von Roth geschrieben, sein Stil ist einfach hervorragend, klug und jederzeit gut formuliert, auch wenn mir hier einige Sätze etwas umständlich erscheinen, was aber vermutlich an der Eindeutschung liegt. Mit Werner Schmitz als Übersetzer würde der Text garantiert eleganter und flüssiger klingen.

    An einer Stelle kippt das Buch, und zwar als von einer jungen Studentin die Rede ist, die derzeit in Lonoffs Haus wohnt und seine Manuskripte ordnet. Leider paßt der Inhalt dieser Passagen nicht wirklich zum Rest und reißt die Grundstory etwas auseinander. Und...wer der titelgebende "Ghost Writer" sein soll, hat sich mir auch nicht wirklich erschlossen.

    "Der Ghost Writer" ist der Auftakt zur Nathan Zuckerman-Trilogie und der jüdische Protagonist spielt auch immer wieder mal in Roth' Büchern eine kleinere oder größere Rolle, unter anderem ist er der Erzähler von "Der menschliche Makel", einem der bekanntesten Werke von Philip Roth.

    Fazit: Gut erzählt aber etwas unstrukturiert. Als Einstiegslektüre eignen sich andere Bücher von Roth sicher besser. Bemerkung am Rande: Für ein Buch des renomierten Rowohlt-Verlages wimmelt der Roman geradezu vor Druckfehlern, etwas nervig, aber das hat natürlich nicht der Autor verbrochen.
  14. Cover des Buches Porträt einer jungen Dame (ISBN: 9783423144544)
    Henry James

    Porträt einer jungen Dame

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Bjjordison

    Das Buch ist wirklich toll, obwohl ich gestehen muss der Einstieg war nicht so einfach, aber als ich dann weitergelesen habe, war ich begeistert.
    Es ist die Geschichte von Isabel, die von ihrer Tante eingeladen wird nach Europa zu kommen und dort eine Reise durch Europa zu machen. Da Isabel sehr freiheitsliebend ist, freut sie sich und will dort eine Menge neuer Dinge kennenlernen. Zu der Zeit allerdings mussten Frauen recht früh heiraten und so bekommt auch Isabel Heiratsanträge, aber sie lehnt die ersten zwei ab.
    Als sie dann in Florenz weilt, bekommt sie einen Heiratsantrag von Gilbert Osmond und nimmt diesen auch an. Sie merkt aber erst mit der Zeit dass dieser aus einer Intrige entstanden ist. Leider leidet die Ehe sehr schnell und scheint kaputt zu gehen, weil Osmond ein großer Egoist ist….
    Mir hat die Erzählung sehr gut gefallen, da ich eine große Tiefe in den Charaktere empfunden habe. Der Autor hat es geschafft ein wirklich spannendes Buch zu schreiben. Ich fand es vor allem spannend zu lesen, wie Isabel entscheidet und wie sie auf ihre Lebensumstände reagiert. Schade fand ich etwas das Ende, weil sie ja doch nicht ihre Freiheit zurückbekommt. Ich denke aber zu der damaligen Zeit hätte es anders nicht funktioniert.
    Auch die Nebencharaktere, wie Ralph und Gilbert sind äußerst gelungen. Interessant fand ich hier, wie der Autor die beiden beschrieben hat. Der Eine gut, der Andere schlecht. Ich fand diese Gegenteile wirklich interessant zu lesen.

    Das Buch wurde zum 100. Todestag des Autors mit dem neuen Cover herausgegeben und ich bin begeistert von dieser Covergestaltung

  15. Cover des Buches Das KiWi Winter Lesebuch (ISBN: 9783462019148)

    Das KiWi Winter Lesebuch

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Gruselkabinett - Folge 5 (ISBN: 9783785732441)
    Henry James

    Gruselkabinett - Folge 5

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Reneesemee

    Inhalt:

    England in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts: Eine neue Gouvernante übernimmt die Betreuung der Waisen Miles und Flora auf dem einsam gelegenen, herrschaftlichen Landsitz Bly. Doch die Idylle trügt. Schreckliches hat sich hier ereignet. Der böse Einfluss der vorherigen Gouvernante und des Hausverwalters scheint fortzuwirken, obwohl beide mittlerweile verstorben sind. Die neue Gouvernante beginnt immer mehr an den Unschuldsmienen ihrer Schützlinge zu zweifeln.

     

     Die Geschichte ist interessant, aber nicht gruselig oder spannend.

    Hier geht um Kinder die nicht in den Griff zu bekommen sind und die ein bisschen eigenartig sind.

    Hier fehlt es an Spannung.

     

  17. Cover des Buches Henry James (ISBN: 9783869640976)
    Hazel Hutchison

    Henry James

     (2)
    Aktuelle Rezension von: kingofmusic

    Als mehr oder weniger regelmäßiger Biografieleser mit Schwerpunkt auf Musikern und Schriftstellern hatte ich mich im letzten Jahr sehr gefreut, als ich die Biografie über Henry James der Autorin Hazel Hutchison entdeckte – war ich doch von „Das Durchdrehen der Schraube“ vor einiger Zeit recht begeistert gewesen.


    Um mich nun etwas auf eine Leserunde zu „Washington Square“ vorzubereiten, dachte ich „Okay, lese ich jetzt mal die Biografie“, zumal sie mit etwas mehr als 200 Seiten ein sehr kompaktes Maß hat und sich wirklich gut und schnell lesen lässt.


    Trotz der Kürze lernt man einiges über den Autoren kennen. Man begleitet ihn bei seinen (häufigen) Reisen als Kind ins europäische Ausland (ein Umstand, den er seinem rastlosen Vater zu verdanken hat, der eher auf die europäische Bildung denn die amerikanische setzte) und wird so schnell Zeuge von Henry James´ Gedanken, dass er sich in Europa immer wohler gefühlt hat als in Amerika.


    Auch lernt der geneigte Leser etwas über die teils schwierigen Familienverhältnisse der James´ kennen. So erinnert mich das Verhältnis Vater/ Sohn ein wenig an das von Franz Kafka. Weitere Parallelen zu Kafka finden sich in der Haltung von Henry James in Bezug auf seine Korrespondenz, von der er auch einen Teil vernichtet hat. Allerdings hat er testamentarisch nicht verfügen lassen, dass seine Werke nach seinem Tod verbrannt werden sollen *g*.


    Der schriftstellerischen Seite von Henry James wird natürlich ein großer Raum gelassen. Ich fand es äußerst spannend zu lesen, wie sich seine Romane, Kurzgeschichten, Essays und Reisereportagen entwickelt haben, wie er erste Erfolge feiern konnte, aber auch seine kritisch aufgenommene Reise ins Metier des Theaters, dem er sich dann wieder abwand, um 1895 in sein Tagebuch zu notieren:


     „Ich nehme meine eigene alte Feder wieder auf – die Feder meiner eigenen unvergesslichen Anstrengungen und Kämpfe. Mir muss ich – heute – nichts weiter erklären. Weit, reich und hoch liegt die Zukunft noch vor mir. Es ist nun gewiss, dass ich das Werk meines Lebens noch schaffen kann. Und das werde ich tun.“ (S. 127)


    Interessant fand ich auch die Information, dass er in späteren Jahren angefangen hat, seine früheren Werke zu überarbeiten, um sie der Zeit anzupassen – ein bei Kritikern und „Fans“ nicht unumstrittenes Handeln.


    Trotz seiner Erfolge war Henry James immer auch ein streitbarer Literat, da er mit einigen der damals üblichen Konventionen bzgl. der Erzählweise brach, auch wenn er damit der nachfolgenden Schriftstellergeneration wie Virginia Woolf den Weg ebnete.


    Fazit: Lesenswert und macht Lust, sich weiter mit Henry James und seinem Werk zu beschäftigen.

  18. Cover des Buches The Ambassadors (Penguin Popular Classics) (ISBN: 9780140621112)
  19. Cover des Buches Portrait of a Lady. Bildnis einer Dame (ISBN: 9783453122444)
  20. Cover des Buches Eine Dame von Welt (ISBN: 9783351036348)
    Henry James

    Eine Dame von Welt

     (15)
    Aktuelle Rezension von: leserin
    Henry James war für mich ein unbekannter Autor. Durch einen Tipp las ich jetzt seine Erzählung.
    Anfangs mußte ich mich etwas an die Art seines Schreibens und Denkens einlesen, aber zunehmend gefiel mir das Buch immer besser.
    Inhalt:
    Die Amerikanerin Mrs. Headway trifft im Pariser Theater auf Mister Littlemore aus San Diego. Er sollte Fürsprecher für sie werden und ihre Ehrbarkeit bezeugen, da sie ein skandalträchtiges Leben geführt hatte.  Eine Ehe mit dem Edelmann Arthur Demesne wäre die Möglichkeit zur gesellschaftlichen Anerkennung. Littlemore und Demesne zählen zu den regelmäßigen Gästen im Salon Mrs. Headway. Soll er die Wahrheit kundtun, das ist hier die Frage?

    Besonders interessant war noch das Nachwort und die Erläuterungen am Ende des Buches.

    Der Autor Henry James wurde 1843 in New York geboren. Als Weltenbürger pendelte er zwischen Europa und den USA und ließ sich dann endgültig im Jahr 1876 in England nieder. Er war mit bedeutenden Literaten zu dieser Zeit befreundet. Besonders interessierte er sich für die aristokratische Lebensart. Henry James starb 1916 in London. Er schrieb zahlreiche Erzählungen und Romane. Mit "Flügel der Taube" und die "Gesandten" erreichte er Weltruhm.

  21. Cover des Buches Wild Nights! (ISBN: 9780061434822)
    Joyce Carol Oates

    Wild Nights!

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Textravaganzen
    Die Rezension bezieht sich in erster Linie auf die in Wild Nights! enthaltende Kurzgeschichte "EDickinsonRepliLuxe": „There is an hour when you realize: here is what you have been given. More than this, you won’t receive.” (39) Das voneinander gelangweilte Durchschnittsehepaar Krim stürzt sich in ein Abenteuer und schafft sich einen RepliLuxe an, eine lebensechte, computerprogrammierte Puppe, Nachbau einer berühmten Persönlichkeit, der diese noch einmal in einem neuen Umfeld ,leben’ lässt. Aber was für einen Replikant sollen die Krims bloß auswählen? Freud? Van Gogh? Mrs. Krim fühlt sich mit den Replikanten einer Profession besonders verbunden: „In my heart I’ve always been a poet, I think.“ (41) Aber dafür gab es im häuslichen Eheleben eben keinen Platz mehr. Deswegen soll nun Emily Dickinson bei den Krims einziehen. Emily Dickinson scheint einfach perfekt – geistreich, häuslich, einfühlsam und trotzdem nicht schwul wie etwa Whitman oder eine Selbstmörderin wie Plath. Doch nach der Lieferung folgt bald Ernüchterung: Mister Krim, sowieso nie ganz überzeugt von der Dichterin (Er wollte Van Gogh!), sieht den Replikanten als Eindringling, Mrs. Krim empfindet ein Gemisch aus Angst und Anziehung zugleich, selbst Emily scheint sich nicht recht heimisch zu fühlen in ihrem neuen Zuhause (so ganz anders als Amherst) und enttäuscht ihre Besitzer (bevorzugte Bezeichnung des Mannes) oder Weggefährten (Wortwahl der Frau) mit geisterhaften Abwesenheit. Sollte EDickinsonRepliLuxe die Eheleute einander wieder näher bringen, so entfremden sie sich nun immer mehr. Während Mrs. Krim nahezu schwesterliche Kameradschaft und die Verbündung zweier Dichterseelen in Emily sucht, letztendlich aber einsehen muss, dass Emily kein Interesse daran hat, ihre Lyrik und somit auch ihr Innenleben nicht mit ihr zu teilen, entwickelt Mr. Krim, angezogen durch die Macht, die er als ,Master’ über sein Eigentum Emily verfügt, eine seltsame Zuneigung für den Replikanten: „Yet he found himself staring after fey slender ‚Emily’ who was so much smaller than Mrs. Krim, seemingly so much younger, no sooner materializing in his presence like a wraith than she vanished leaving behind a faint fragrance of – was it lilac? A chemical-based lilac. Yet seductive.“ (58) Zum Abschluss gipfelt die Kurzgeschichte in einem gewaltsamen Übergriff, der dieser ungesunden Dreiecksbeziehung ein Ende setzt. Drei sind eben immer einer zu viel. Neben „EDickinsonRepliLuxe“ erzählt Joyce Carol Oates in Wild Nights! außerdem Kurzgeschichten über die letzten Tage von Edgar Allan Poe, Mark Twain, Ernest Hemingway sowie Henry James und inszeniert diese jedes Mal in überraschenden, surrealen Gegebenheiten.
  22. Cover des Buches Author! Author! (ISBN: 9780141018225)
    David Lodge

    Author! Author!

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Daisy Miller (ISBN: 9781117894690)
    Henry James

    Daisy Miller

     (19)
    Aktuelle Rezension von: miss_mesmerized
    Der Amerikaner Frederick Winterbourne besucht seine Tante in der Schweiz und begegnet dort der jungen Landsmännin Daisy Miller, die ihn sogleich fasziniert. Gemeinsam mit ihrem Bruder und der Mutter bereist sie Europa und sie entspricht so gar nicht den gewohnten Konventionen junger Damen. Ein gemeinsamer Ausflug wird geplant, doch Winterbournes Tante ist wenig begeistert, ist doch der soziale Status der Familie eher zweifelhafter Natur, was sich auch in der Folge bestätigt. In Italien begegnen sie sich wieder und erneut weigert sich Daisy sich den Erwartungen der Gesellschaft zu unterwerfen, was Winterbourne fasziniert und zugleich verschreckt, doch zunehmend muss er erkennen, dass ein solches Gebärden schlichtweg in seinen Kreisen keine Duldung findet.

    Für mich einer der schwächsten Romane von Henry James, der ein bekanntes Thema – das Aufeinandertreffen von Europäern und Amerikanern und die unterschiedlichen gesellschaftlichen Erwartungen und Konventionen – einmal mehr aufgreift und den Plot darum spinnt. Mich kann der Protagonist nicht überzeugen, da er zu eindimensional bleibt und sich nicht entwickelt. Daisy wird nur im Kontrast zur gängigen Erwartung gespiegelt und kann so auch nur wenig Profil über dieses Verhalten hinaus gewinnen. 
  24. Cover des Buches The American (ISBN: 9780140390827)
    Henry James

    The American

     (3)
    Aktuelle Rezension von: TNTina
    1868: Der Amerikaner Christopher Newman reist nach Europa auf der Suche nach einem neuen Sinn für sein Leben und nebenbei wäre auch eine passende Frau kein Übel. In Paris trifft er seinen alten Freund Tom Tristam und dessen Frau wieder, die ihn in das Pariser Leben einführen und mit den richtigen Leuten bekannt machen. Dabei trifft er auf Claire de Bellgarde und ihre wohlhabende Familie. Für ihn Liebe auf den ersten Blick, wird ihm bald klar, dass es nicht so einfach wird, dass Herz seiner Angebeten zu erobern - schon allein wegen der nur auf Vermögen und Ansehen bedachten Mutter, die den Anschein macht, als hüte sie ein düsteres Geheimnis... Um es kurz, ehrlich und schmerzlos zu machen, ich mochte Buch überhaupt nicht. Die Tatsache, dass ich es für einen Kurs lesen MUSSTE, machte es nicht besser, denn sonst hätte ich es vielleicht weggelegt und ihm irgendwann später noch eine Chance gegeben. So fand ich das Buch einfach nur extrem langatmig, überwiegend sterbenslangweilig und (da auf Englisch) vom Sprachstil her auch sehr anspruchsvoll. Die Handlung an sich war für das Zeitalter nicht uninteressant, aber wie schon gesagt, leider hat es mich gar nicht überzeugt.

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