Bücher mit dem Tag "henry"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "henry" gekennzeichnet haben.

204 Bücher

  1. Cover des Buches Save Us (ISBN: 9783736306714)
    Mona Kasten

    Save Us

     (1.472)
    Aktuelle Rezension von: Elisa23

    Autorin: Mona Kasten

    Verlag: LYX

    Art: Roman 


    Die Schrift ist sehr angenehm zum lesen. Die Geschichte ist einfach zum mitfiebern. Ich würde es immer wieder lesen.

    Ich würde (die Reihe) das Buch ab 16 empfehlen, da es schon manchmal intiem und Gefühlvoll sein kann.

    Dem Buch gebe ich 5***** Sterne 

  2. Cover des Buches Die Chemie des Todes (ISBN: 9783499256462)
    Simon Beckett

    Die Chemie des Todes

     (7.159)
    Aktuelle Rezension von: Pappbecher
    • Buchtitel: Die Chemie des Todes
    • Autor: Simon Beckett
    • Verlag: Rowohl
    • ISBN: 9783499256462  
    • Ausgabe: Taschenbuch
    • Erscheinungsdatum: 01.08.2007


    Inhalt:

    "Sterben kann ewig dauern.
    … aber der menschliche Körper beginnt kaum fünf Minuten nach dem Tod zu verwesen – und wird dann zu einem gigantischen Festschmaus für andere Organismen. Zuerst für Bakterien, dann für Insekten. Fliegen. Die Larven verlassen die Leiche in Reih und Glied, in einer Schlangenlinie, die sich immer nach Süden bewegt.
    Ein Anblick, der jeden dazu veranlassen würde, das Phänomen zu seinem Ursprung zurückzuverfolgen. Und so entdecken die Yates-Brüder, was von Sally Palmer übrig geblieben war.
    Die Tote war Schriftstellerin, eine Außenseiterin in Devonshire. Verdächtiger Nummer eins ist der schweigsame Fremde im Dorf, ein Dr. David Hunter.
    Doch es stellt sich heraus, dass er früher Englands berühmtester Rechtsmediziner war, und die Polizei bittet ihn um Unterstützung.
    Gerade als seine Analysen zeigen, dass die Ermordete vor ihrem Tod tagelang gefoltert wurde, verschwindet eine weitere junge Frau. Eine fieberhafte Suche beginnt. Gleichzeitig bricht im Dorf eine Hexenjagd los. Der Pfarrer, ein knochiger Fanatiker, hetzt die Leute auf, und David ist Zielscheibe seiner Hasspredigten."

    Meinung:

    Zu Beginn möchte ich das zugleich schöne aber auch irrsinnig schlichte Cover hervor heben, welches, wie ich festgestellt habe, auch zu seinem neusten Buch passt, welches ich erst vor kurzem rezensieren durfte.

    Kommen wir aber nun auch schon direkt zum Inhalt selbst. Dieser hat mich von der ersten Seite weg geflashed. Mir wurde ja seit Jahren schon Simon Beckett als Autor und vor allem die "David Hunter"-Reihe empfohlen und nun weiß ich auch weshalb. Denn bei diesem Buch wird man direkt in das Geschehen geworfen und bekommt auch schon direkt am Anfang die Beschreibung einer verwesenden Leiche, welche bei mir persönlich etwas Übelkeit ausgelöst hat. Doch das war es nicht. So rasant und ekelerregend wie das Buch nämlich beginnt, geht es nämlich auch weiter. Immer einmal wieder werden Szenen beschrieben, die das blanke Grauen sind und nicht nur einen flauen Magen, sondern auch regelrecht Gänsehaut verursachen. Natürlich wird man, wie bei einem jeden guten Thriller, erst einmal auf zig falsche Fährten geführt, weswegen das Erraten, wer denn nun der Mörder ist, einem richtig erschwert wird.

    Denn auch die Protagonisten, vor allem alle im Dorf einheimischen Leute, überaus verdächtig wirken und jeder auf seine eigene Art und Weise zurückgezogen lebt. Dadurch gerät beinahe jeder einmal ins Kreuzfeuer der Ermittlungen, bei der auch David Hunter unfreiwillig mitarbeitet. Seinen Charakter finde ich tatsächlich am interessantesten. Denn vor allem seine Vorkenntnisse im Bereich "Body Farm" sind etwas Besonderes.

    Der Schreibstil generell ist sehr angenehm und flüssig. Die Kapitellänge hat für mich auch richtig gut gepasst, weswegen ich das Buch innerhalb vierundzwanzig Stunden durchgelesen habe und es für mich quasi zum Pageturner wurde.


    Fazit:

    Alles in allem ist es ein fantastischer Auftackt zur "David Hunter"-Reihe, welche ich auch definitiv noch zu Ende lesen werde. Bisher kann ich aber den ersten Teil definitiv weiterempfehlen an jeden, der keinen sensiblen Magen besitzt!

  3. Cover des Buches Clockwork Angel (ISBN: 9783401507996)
    Cassandra Clare

    Clockwork Angel

     (1.930)
    Aktuelle Rezension von: missella

    Kurze Inhaltsangabe:

    Wir begleiten Tessa Gray, ein 16-jähriges Mädchen, dass nach London zu ihrem Bruder Nate reist. Dort angekommen wird sie jedoch von 2 rätselhaften Frauen gekidnappt. Tessa erkennt, dass sie nicht die ist, die sie zu sein scheint. Nach ein paar erfolglosen Fluchtversuchen wird sie schließlich von Will Herondale, einem Schattenjäger, gerettet, der ihr seine Welt zeigt. So und mehr verrate ich jetzt mal nicht.

    Meine Meinung:

    Ich liebe Cassandra Clares Bücher. Ihr Schreibstil ist so schön flüssig und die Handlung wird lebendig und mit Humor erzählt, die Geschichte hat sich für mich auch nicht gezogen, weil man so gut in ihr versinken konnte. Das London des 19. Jahrhunderts bietet eine wunderschöne Kulisse mit Festen, Kleidern und Pferdekutschen. Zusammen mit Tessa lernt man die auch ihr noch unbekannte Welt der Schattenjäger und Unterweltler kennen. 

    Von Tessa, Will und Jem war ich von Anfang an begeistert. Die Protagonisten sind alle sehr individuell und mit Tiefe gestaltet. Jeder hat seine Geheimnisse (die hoffentlich im Laufe der Reihe gelüftet werden) und Eigenheiten. Tessa war mir durch ihre Stärke sehr sympathisch, auch wenn sie im Bezug auf ihren Bruder ziemlich naiv war. 

    Die angekündigte Dreiecksbeziehung und Romantik stand nicht so sehr im Vordergrund. Das hat mich aber keineswegs gestört. Im Gegenteil, das macht es realistischer, schließlich müssen die sich ja alle erstmal kennenlernen. Wahrscheinlich wird das im zweiten Band eher thematisiert.

    Fazit: Also von mir gibt es eine klare Leseempfehlung! Das Buch ist wirklich spannend und die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Ich finde es schade, dass in Deutschland die Verlage ihre Lizensen an der Geschichte nicht verlängern möchten und man ausländische oder gebrauchte, echt teure Exemplare kaufen muss.

  4. Cover des Buches Clockwork Princess (ISBN: 9783401064765)
    Cassandra Clare

    Clockwork Princess

     (1.177)
    Aktuelle Rezension von: missella

    Das Buch ist definitiv ein Highlight meines Jahres. Warum habe ich mit dem Lesen dieser Reihe nur so lange gewartet? Alle Bände der Trilogie waren wahnsinnig spannend. Man ist regelrecht in der Handlung versunken. Die Charaktere sind so gut ausgearbeitet, man leidet, lacht und liebt mit ihnen.

    Normalerweise bin ich kein Fan von Dreiecksbeziehungen, aber bei Will, Jem und Tessa hat es mich keineswegs gestört. Alle haben eine so tiefe Liebe für den anderen verspürt. Diese aufopfernde Liebe ist selten und großartig. Alle 3 Charaktere sind füreinander da und stellen das Wohl und Glück des anderen über ihr eigenes. Das zeigt eine große Stärke und im Laufe der Bücher konnte man die Entwicklung der Charaktere gut mitverfolgen. Vor allem Tessa ist innerlich gewachsen.

    Das Reihenfinale war extrem spannend, es gab immer wieder unvorhergesehene Wendungen und viele Fragen, wie z.B. die über Tessas wahre Herkunft, aus den vorherigen Teilen wurden geklärt.

    Das Ende war für mich perfekt. So bewegend und traurig - aber auf eine herzzerreißend schöne Art. Mit dem Epilog endet das Buch, er stellt aber auch gleichzeitig einen Anfang dar - wie ein Kreis, der sich nun geschlossen hat.

  5. Cover des Buches Wenn ich bleibe (ISBN: 9783442384044)
    Gayle Forman

    Wenn ich bleibe

     (1.181)
    Aktuelle Rezension von: gedankengarten

    Dieses Buch hat mich von Seite 1 gepackt und nicht mehr losgelassen. Das Buch ist aus Sicht von Mia geschrieben und abwechselnd spielt die Geschichte in der Gegenwart und in der Vergangenheit. So bekommt man langsam nach und nach Einblicke, wie es zur aktuellen Situation kam und wieso Mia so handelt und fühlt. Ich mag die Idee der Geschichte sehr, ich fand sie unglaublich berührend und außergewöhnlich. Die Emotionen der Charaktere waren für mich so intensiv spürbar, als wäre ich Teil der Geschichte. Ich habe die Personen richtig lieb gewonnen und fand jeden einzelnen Charakter detailliert und liebevoll ausgearbeitet. Was mich jedoch anfangs irritierte, war die Liebesbeziehung von Mia und Adam. Ich hatte den Film zuerst gesehen und dort war der Fokus ganz klar auf ihre Liebe gelegt und auch sehr deutlich herausgearbeitet worden. Im Buch habe ich dies nicht so empfunden. Mia war sich der Beziehung oft unsicher, es gab in der vergleichbar kurzen Geschichte öfter Streitthemen (die ich absolut nachvollziehen kann) und selbst Mia konnte die Liebe nicht immer so greifen. Gegen Ende fand ich ihre Liebe greifbarer und ich bin sehr gespannt, wie es in Band 2 weitergehen wird.

  6. Cover des Buches All in - Zwei Versprechen (ISBN: 9783736308350)
    Emma Scott

    All in - Zwei Versprechen

     (527)
    Aktuelle Rezension von: my_calming_space

    Inhalt: 

    Für Theo war recht schnell klar, dass Kacey genau die Richtige für ihn wäre. Doch sie gehörte zu jemand anderem und war dadurch unerreichbar. Doch als Kacey nach ihrem Schicksalsschlag immer mehr ihren eigenen Dämonen zum Opfer fällt und gänzlich den Halt zu verlieren droht, ist es Theo, der ihr daraus hilft. Aus dem gemeinsamen Schmerz entsteht nach und nach eine enge Freundschaft, doch als die Gefühle tiefer werden, stellt sich beiden die Frage, ob sie bereit sind, ihre einst gegebenen Versprechen einzulösen.

     

    Meinung: 

    „All In – Zwei Versprechen“ schließt thematisch sehr gut an Band 1 an, sodass ich beim Lesen wieder ganz leicht einsteigen konnte. Erleichtert wurde dies aber sicherlich auch, da ich den ersten Teil direkt zuvor gelesen hatte. Dennoch werden die Geschehnisse noch einmal sehr einprägsam aufgegriffen, sodass man zu Beginn des zweiten Buches wieder sehr gut weiß, womit das erste geendet hat. 

    Tatsächlich habe ich mich nach dem Ende des ersten Teils gefragt, wie sich nun die Dynamik zwischen Kacey und Theo weiterentwickeln würde und in dieser Hinsicht war ich wirklich ein wenig skeptisch. Denn im ersten Buch wird bereits klar, wie unterschiedlich Theo und Jonah und entsprechend auch ihre jeweiligen Beziehungen zu Kacey sind. Und tatsächlich war die Dynamik zwischen Kacey und Theo hier eine ganz andere als in Band 1 zwischen ihr und Jonah, doch ich glaube, dass genau das das Gute war. Denn man merkt zwar deutlich, dass es immer noch Kaceys Geschichte ist, dennoch war dieser Teil irgendwie ganz anders als der erste. 

    Die Beziehung zwischen ihr und Theo wurde sehr respektvoll und gleichermaßen emotional erzählt, was wohl auch dem Grund geschuldet ist, weshalb die beiden erst so zueinander finden. Besonders beeindruckt hat mich auch, dass die Charaktere sich selbst absolut treu geblieben sind, was die Beziehung der beiden für mich absolut perfekt und authentisch gemacht hat. Denn wie die beiden sich nach und nach einander angenähert haben, erschien mir äußerst rührend. Zumal ich die Gratwanderung, die Emma Scott hier vorgenommen hat, indem sich Kacey ausgerechnet in Theos Armen wiedergefunden hat, unglaublich gelungen fand.

    Unterstützt wurde diese Authentizität vor allem aber auch dadurch, dass besonders auch Zweifel zur Sprache kamen, die nicht nur aus den Protas selbst gewachsen sind, sondern vor allem auch aus ihrem näheren Umfeld an sie herangetragen wurden. Außerdem haben sie auch weiterhin den Raum gehabt, sich individuell weiterzuentwickeln und zu heilen, ohne dabei dauerhaft vom anderen abhängig zu sein. Gleichzeitig fand ich auch den Input durch die Nebenfiguren sehr gelungen. Ob nun Theos Familie und Jonahs Freunde oder Kaceys neu gewonnene Freunde in ihrer neuen Heimat, es hat einfach noch einmal verschiedene Perspektiven aufgezeigt.

    Letzten Endes wurde die Dilogie hiermit hervorragend abgeschlossen, auch wenn ich Band 2 nicht ganz so emotional fand und der letzte Funke nicht vollkommen übergesprungen ist. An sich jedoch ein ganz tolles Buch und vor allem eine unglaublich intensive Dilogie, die absolut herzzerreißend ist – wie man es von Emma Scott eben kennt.

     

    Lieblingszitat: 

    Er hatte das formlose Glas meines Lebens genommen und Potential hineingeblasen. Hoffnung. Und jetzt war ich dran, den Job zu vollenden.

     

    Fazit:

    4,5 / 5

  7. Cover des Buches The Diviners - Aller Anfang ist böse (ISBN: 9783423760966)
    Libba Bray

    The Diviners - Aller Anfang ist böse

     (291)
    Aktuelle Rezension von: valls

    Es ist schon etwas her, dass ich das Buch gelesen habe, allerdings würde ich nun gerne eine Rezension schreiben.

    Das Buch ist sehr lang aber meiner Meinung nach lohnen sich die etwa 700 Seiten. Selbst für langsamere Leser wie mich ist das machbar, wenn man dranbleibt, denn es wird schnell so spannend, dass man immer weiterlesen möchte.

    Was ich an dem Buch so mochte, ist die einzigartige Atmosphäre, die ich so noch in keinem anderen Buch erlebt habe. The Diviners spielt in den 20-ern zur Flipper Zeit, ein hervorragendes Setting für die düstere, mystische Geschichte. Besonders gefallen hat mir daran, dass sich die Ereignisse in einer bekannten Stadt wie New York abspielen also einen klaren Realitätsbezug haben. 

    Die vielen Perspektivwechsel (zwischen den verschiedenen "Diviners") haben dafür gesorgt, dass es immer spannend und abwechslungsreich blieb und man immer neue Sichtweisen auf die Geschehnisse bekommen hat.

    Auch die Idee mit den "Diviners" hat mir super gefallen, da ich noch nichts Ähnliches aus anderen Büchern kannte.

    Im Buch ist für jeden etwas dabei: Es ist ein Mix aus Kriminalgeschichte, Liebesgeschichte (die allerdings nicht im Vordergrund steht) und spirituellen beziehungsweise mystischen Aspekten. Kombiniert mit dem Setting schafft das Buch eine Atmosphäre, in die man als Leser hineingesogen wird.

    Auch die Charaktere konnten mich überzeugen. Evie O`Neill, die Protagonistin, ist zu Anfang eher oberflächlich und will ihren Spaß haben, als sie endlich von der Kleinstadt, aus der sie kommt, nach New York, geschickt wird. Gerade bei so einem Charakter, der zunächst nicht tiefgründig erscheint, fand ich es äußerst spannend, wie sich langsam ein Charakterwandel vollzogen hat, als sie tiefer und tiefer in dunkle Geheimnisse verstrickt wurde und sich trotzdem ihre Stärke beibehalten hat. Top! 

    Von mir eine klare Empfehlung!

  8. Cover des Buches Fall with Me (ISBN: 9783492307086)
    Jennifer L. Armentrout

    Fall with Me

     (445)
    Aktuelle Rezension von: buecherpinguin_

    Roxy ist schon seit sie denken kann in Reece verliebt. Als es nach Jahren der Schwärmerei endlich zu einer unvergesslichen Nacht kommt, hofft Roxy, dass Reece sie genauso will wie sie ihm. Doch das Gegenteil ist der Fall, Reece bereut die Nacht und lässt Roxy mit gerochenem Herzen zurück. Sie will ihn vergessen, doch dann bedroht sie jemand und der einzige der sie retten kann, ist Reece.

    Nachdem im vierten Band viel Action war, hatte ich gehofft, dass es damit weiter geht. Ich würde nicht enttäuscht. Roxy und Reece lernt man bereits einen Band zuvor kennen. Roxy arbeitet im Mona´s und Reece ist Polizist. Ich mag die beiden.

    Roxy ist schüchtern, Reece eher gesellig. Die Combi daraus mag ich sehr. Auch die Handlung hat mir gefallen, es war spannend und leidenschaftlich. Auch die Szenen zwischen den beiden mochte ich. Die Autorin greift in diesem Buch einige sehr wichtige Themen an, geht aber vorsichtig damit um. Der Schreibstil ist auch wie in den Bände davor super angenehm zu lesen. Einziger Kritikpunkt sind in meinen Augen die Sex-Szenen.

  9. Cover des Buches Royal - Ein Königreich aus Seide (ISBN: 9783646601619)
    Valentina Fast

    Royal - Ein Königreich aus Seide

     (454)
    Aktuelle Rezension von: Naomi-Emma

    Einleitung: 

    Das Rätsel, wer von den vier jungen Männern der Prinz Viterras ist, ist immer noch nicht gelöst. Und obwohl Tanya dachte, dass sie bereits nach wenigen Tagen nach Hause geschickt wird, ist auch sie immer noch eine Kandidatin. Nun beginnen die ersten Verabredungen. Doch auch wenn diese für ganz schöne Unruhen sorgen, ist das bei weitem nicht das Seltsamste...

    Bewertung:

    Die große Auswahl geht in die nächste Runde! Und es wird spannender. In vielerlei Hinsicht. 

    Band 2 knüpft genau da an, wo Band 1 aufgehört hat. Es kommt mir so vor, als wäre Band 1 nur das erste Kapitel der Geschichte gewesen und nicht ein ganzes Buch, so schnell verging meine Zeit mit Tanya. Und bei Band 2 ist es genauso! Ich kann es nicht anders beschreiben, aber dieses Buch macht süchtig! Ich schaffe es einfach nicht es aus der Hand zu legen und lese immer weiter. Es ist großartig!

    Besonders gut gefallen hat mir, dass in der Fortsetzung endlich weitere Details über die vier Männer bekannt wurden. Beinahe quälend langsam kommen  mehr Einzelheiten ans Licht. Ich möchte das Rätsel so gerne lösen! Denn genau wie Tanya kann ich mir auf das Verhalten mancher Personen einfach keinen Reim machen...Das steigert die Spannung!

    Tanya und Claire sind ein tolles Team. Die Szenen, in denen sie immer wieder zueinander stehen, trotz aller Schwierigkeiten, sind so schön. Wahre Freundschaft! Claire ist zudem auch ein erfrischender Gegenpol zu Tanya. Die beiden passen einfach super zusammen. Tanya hat sich meiner Meinung nach ziemlich weiterentwickelt. Am Anfang war sie sehr schüchtern, vor allem Gegenüber den Männern, und nun sagt sie des Öfteren auch einfach Mal, was sie denkt. Ich mag ihren Charakter wirklich sehr und bin gespannt, welche Seiten an ihr noch zum Vorschein kommen werden. 

    Das Ende des Buches ist Mal wieder ein wahnsinniger Cliffhänger. Ein Glück, dass der nächste Band schon direkt neben mir liegt. ❤️

  10. Cover des Buches Die Spiegelreisende - Im Sturm der Echos (ISBN: 9783458178583)
    Christelle Dabos

    Die Spiegelreisende - Im Sturm der Echos

     (210)
    Aktuelle Rezension von: Adrian00021

    Ganze Archen beginnen einzustürzen, die Geneaologen tun viel Druck auf Thorn ausüben, sodass er sich und Ophelia in Gefahr bringt. Doch so stur wie Ophelia ist, kann er sie nicht davon abhalten ihr zu folgen. Kann Ophelia Thorn beschützen? Kann Thorn Ophelia beschützen?


    Der letzte Band der Spiegelreisenden-Saga ist genauso gefühlsvoll und emotional wie die anderen. Absolut zu empfehlen!

  11. Cover des Buches Das unsichtbare Leben der Addie LaRue (ISBN: 9783596705818)
    V. E. Schwab

    Das unsichtbare Leben der Addie LaRue

     (163)
    Aktuelle Rezension von: mesu

    Addie LaRue hat im Jahre 1714 einen Pakt mit dem Teufel geschlossen. Seitdem ist sie ruhelos, zeitweise glücklich, unendlich traurig, wütend und lebt durch die Zeiten und Jahrhunderte. Sie ist unsterblich aber auch fast unsichtbar, denn niemand dem sie begegnet erinnert sich an sie. Der Preis für ihren Wunsch war viel zu hoch. Doch eines Tages begegnet sie dem Einen der sich plötzlich und immer an sie erinnern wird.....

    Eine unglaublich intensive und tragisch schöne Geschichte die die Autorin in ihrer unnachahmlichen besonderen Art erzählt. Sie ist spannend, fesselnd, traurig, schaurig und faszinierend. 

    Ein Roman zum Erinnern.


  12. Cover des Buches Find me in the Storm (ISBN: 9783499000072)
    Kira Mohn

    Find me in the Storm

     (242)
    Aktuelle Rezension von: Lese-Bienchen

    Leider ist Find me in the Storm der letzte Teil der Leuchtturm Trilogie. 

    In diesem Teil findet die B&B Besitzerin Airin endlich ihre große Liebe. Etwas schwieriger ist es, da dieser der berühmte Showmaster Joshuar Hayes ist und regelrechte Fangirls ihn anschmachten und beide nicht wissen, ob das mit ihnen eine Zukunft hat. 

    Airin die einem immer wieder in der Trilogie begegnet soll nun auch endlich zu ihrem Happy End kommen und auch ihre schon in den anderen Büchern kurz erwähnten Sorgen und Nöte spielen nun hier eine große Rolle. 

    Natürlich sind auch noch alle bisherigen Figuren wieder im Bradys anzutreffen. 

    Im letzten Teil spielt jedoch Matthew der Leuchtturm eine nicht ganz so prägende Rolle. Trotzdem könnte ich noch Seitenweise von ihm und alle den Liebesgeschichten um ihn herum lesen. Es zieht einem förmlich nach Irland an diesen ruhigen besinnlichen Ort. 

    Ich kann alle drei Bücher nur empfehlen und dazu raten sie in der richtigen Reihenfolge zu lesen, damit man jede einzelne Geschichte für sich genießen kann. 


  13. Cover des Buches Leopardenblut (ISBN: 9783802581526)
    Nalini Singh

    Leopardenblut

     (1.114)
    Aktuelle Rezension von: Nora4

    Nicht schlecht, defintiv nicht schlecht. Da ich solche Bücher generell mag, kam es bei mir auch ganz gut an und ich habe nichts anderes erwartet.

    Das Buch ist nicht auf der humorvollen, leichten Seite, wie zum Beispiel die „Dark Ones“-Reihe von Katie MacAlister angelegt, sondern eher leicht düster (wenn man es so nennen kann), wie die „Black Dagger“-Reihe von J.R. Ward. Ich mag die humorvollen Geschichten jedoch generell etwas lieber, was nicht heisst, das ich solche Geschichten nicht auch sehr gerne mag.

    Was mich überrascht hat, sind die Medialen. Ich erwartete die typische normale Frau, die einen heissen und mysteriösen Typen kennenlernt und erst dann erfährt, dass dieser Typ nicht ein Mensch ist (oder zumindest nicht ganz). Die Medialen und die Gestaltwandler kennen sich jedoch und sind allesamt Teil der menschlichen Gesellschaft, auch wenn sie in ihren eigenen Netzwerken auch eigene Regeln haben. Als Sascha also Lucas kennenlernt, weiss sie schon vorher was er ist und macht auch kein grosses Ding daraus.

    Die Medialen selbst sind eine wahnsinnig interessante Gruppe. Ich hätte diesen Teil der Geschichte gar nicht erwartet und würde am liebsten gerne mehr über sie lesen, denn es ist wirklich interessant, wie sie dargestellt werden. Jedoch würden sie wohl keinen so guten Roman in dieser Art abgeben, denn, wie es auch im Buch so schön verglichen wird: „Sex mit einer Medialen ist wie Geschlechtsverkehr mit einem Betonklotz.“ :P

    Was mir jedoch gefehlt hat, war die Verwandlungen der Gestaltwandler. Der tierische Instinkt ist einfach mehr ein Teil von ihnen und sie verwandeln sich glaube ich so gut wie nie in ein vollständiges Tier (oder vielleicht doch und ich habe einfach die Stelle überlesen, was auch gerne mal sein kann).

    Zum Teil auch Gott sei Dank, denn Gestaltwandler an sich sind ja interessante Charaktere, aber wenn sie sich beim Sex verwandelt hätten, hätte es mir wohl nicht so gut gefallen. Das ist so wohl auch besser. :P

    Der Teil mit dem Mord war ganz okay, auch wenn so etwas mehr ins krimihafte fällt, was weniger meins ist und ich diese Stellen normalerweise nicht ganz so genau lese. Vielleicht habe ich dadurch etwas grossartiges verpasst, aber mir hat die Geschichte auch so sehr gut gefallen.

    Im Gesamten also ein ziemlich interessanter erster Teil. Solche Bücher sind sich ja immer recht ähnlich und da ich sie allgemein mag, kommen sie bei mir auch gut an. Im Vergleich zu einigen anderen ähnlichen Büchern, konnte dieses Buch aber nicht die Spitze erreichen. Irgendetwas kleines fehlte einfach noch, auch wenn ich nicht weiss, was es wäre (vermutlich das Lockere an der Geschichte). Ich werde die Reihe aber, falls ich weitere Teile finden sollte, defintiv weiterlesen. Deshalb gibt von mir vier von fünf Sternen.

    (Die Rezension ist schon um einiges älter (2019), wurde nun aber von meinem Amino Leserunde für diese Seite noch übernommen (und dafür noch leicht angepasst), damit ich sie mit mehr Leuten teilen kann. Weitere ältere Rezensionen werde ich ebenfalls noch teilen). :)

  14. Cover des Buches Erebos (Limited Edition) (ISBN: 9783743205314)
    Ursula Poznanski

    Erebos (Limited Edition)

     (3.547)
    Aktuelle Rezension von: ravenclawseagle

    Stell dir ein Computerspiel vor, das so lebensecht ist, dass es dich in seinen Bann zieht und dich die Grenzen zwischen virtueller und realer Welt vergessen lässt. Ein Spiel, das dich kennt, Musik einspielt, die dir gefällt und dir ein heroisches Gefühl verleiht. Ein Spiel, das mit dir spricht, ohne auf vorgefertigte Antworten zurückgreifen zu müssen. Aber auch ein Spiel, das dich und deine Handlungen kontrolliert und von dir verlangt, schreckliche Aufgaben in der realen Welt zu erfüllen… Dies ist Erebos.


    Nick Dunmore, der Protagonist, wird darauf aufmerksam, dass einige seiner Mitschüler auffallend oft im Unterricht oder beim Basketball-Training fehlen. Schon bald erfährt er den Grund dafür, als ihm eine Mitschülerin eine Kopie von Erebos zusteckt: Das Spiel fesselt auch ihn stundenlang an den PC – schließlich darf er die Arenakämpfe als Aufstiegsmöglichkeit nicht verpassen und außerdem könnten seinem Charakter die Habseligkeiten gestohlen werden, während er weg ist. So bleiben die Schule, der Sport und andere realweltliche Pflichten schnell links liegen.


    Obwohl man es hier mit den technischen Möglichkeiten der späten 2000er-Jahre zu tun hat – d.h. man kann im Spiel nur über Text miteinander kommunizieren und nicht direkt miteinander sprechen – schafft Poznanski es, die Interaktionen so wirken zu lassen, als wären es echte Gespräche. Nick und sein Spielcharakter Sarius verschmelzen geradezu.


    Ich weiß nicht, ob ich an Nicks Stelle nicht ein wenig misstrauischer an die Sache rangegangen wäre. So etwas wie Datenschutz kennt Erebos nicht – gleich beim Einstieg fordert es einen auf, den echten Namen einzugeben und es duldet keinen falschen Namen. Es weiß persönliche Dinge über die Spielenden und nutzt diese auch, um sie zu erpressen. Das Spiel entscheidet, ob und wann man es spielen darf – wer seine Aufträge nicht erfüllt, fliegt raus. Nick geht zunächst ohne viel Argwohn an die Sache ran. Seine Neugier auf das Spiel siegt.


    Was für ein spannendes, unfassbar starkes Buch! Ich bin froh, dass ich es erst jetzt gelesen habe, da ich mich mittlerweile ein bisschen in der Gaming-Szene auskenne und mich so vollends in die Spielsituation hineinversetzen konnte (was Steuerung, Fachbegriffe etc. anbelangt). Aber auch für „Laien“ ist es nicht zu kompliziert zu verstehen, da die zentralen Begriffe erklärt werden. Aufgrund der technischen Voraussetzungen sind Erebos zwar Grenzen gesetzt, die aber geschickt überwunden werden – das ist v.a. dann beeindruckend, wenn man erfährt, wer das Spiel auf welche Weise programmiert hat. Obwohl ich an „Erebos“ nichts auszusetzen habe, glaube ich, dass „Erebos 2“ (welches ich mir gleich nach dem Fertiglesen von „Erebos“ ausgeliehen habe) sich noch stärker im Leben der Spielenden festsetzen kann. Schließlich kann es Sprachaufnahmen machen und auf das Smartphone und andere Geräte mit sämtlichen Apps zugreifen. Dem zu entkommen, dürfte schwierig für Nick und die anderen Charaktere werden.

  15. Cover des Buches Unsere verlorenen Herzen (ISBN: 9783570164976)
    Krystal Sutherland

    Unsere verlorenen Herzen

     (153)
    Aktuelle Rezension von: Bookstar

    Henry, 17, war noch nie verliebt, bis er auf Grace trifft. Grace sieht aus wie ein Junkie, steckt in übergroßen Jungsklamotten und hat ein kaputtes Bein. Das vermeidliche Glück ist aber nur von kurzer Dauer, denn Grace hat ein tragisches Geheimnis. 

    Das ist wirklich keine 0815-Lovestory, auch wenn dieser Einband das einem vielleicht sagt. Die Geschichte von Grace und Henry fesselt, auch wenn ich zu Grace erst spät Zugang gefunden haben. Sie fesselt auf die besondere Weise, da man immer weiß, dass wir nicht auf ein Happy End zusteuern. Bis dahin wird man aber Zeuge einer besonderen Entwicklung in einer Welt ohne Klischees und voller Personen, die man am liebsten alle persönlich kennen würde, wie Henrys Schwester Sadie, das böse Genie, die taffe Freundin Lola, die im Gegensatz zu ihren Kumpels auch über Vernunft verfügt und Henrys Kumpel Muz, der sich gerne als Australierklischee gibt und wahrscheinlich mein absoluter Liebling in diesem Buch ist. 

    Dazu der Schreibstil. Er steckt voller Ideen und Popkulturreferenzen und liest sich gerade für ein Debüt gut und flüssig. Vorallem aber auch persönlich, dadurch dass der Erzähler Henry seine Gedanken oft in Klammern wie persönliche Anmerkungen einwirft. Auch Chatnachrichten geben einen detaillierten Einblick und als absolutes Highlight natürlich steht in der Mitte des Buches die ultrawitzige PowerPoint-Präsentation, die Henry für Grace erstellt. 

    Dies ist eines dieser Bücher, bei denen man sowohl lacht als auch weint. Ich kann es nur weiterempfehlen.

  16. Cover des Buches Die Frau des Zeitreisenden (ISBN: 9783596163908)
    Audrey Niffenegger

    Die Frau des Zeitreisenden

     (4.357)
    Aktuelle Rezension von: Portia11

    Es ist schon viele Jahre her, dass ich dieses Buch gelesen habe. Ich habe es geliebt und nie vergessen. Und ich weiß auch noch, dass eine Freundin es nach ein paar Seiten abgebrochen hat, weil sie es zu verwirrend fand. Darum sage ich: Klare Leseempfehlung – für alle, die sich die Mühe machen wollen, sich bei den ersten Seiten etwas zu konzentrieren.  

  17. Cover des Buches Tote Augen (ISBN: 9783442374786)
    Karin Slaughter

    Tote Augen

     (473)
    Aktuelle Rezension von: classique

    Der Thriller "Tote Augen" umfasst ca. 587 Seiten auf auf 25. Kapiteln, mit einem Prolog und Epilog.

    Kurzer Plot:


    Eine junge Frau rennt Nachts auf die Straße und wird überfahren. Im Krankenhaus stellt man fest, dass die junge Frau schwere Verletzungen aufweist, die nicht von diesem Unfall stammen können.

    "Anna", wie die junge Frau wahrscheinlich heißt, ist extrem unterernährt, und sie ist gefoltert wurden. Anna ist blind, taub und ihr fehlt die 11 Rippe...

    Detective Will Trent und seine Partnerin Special Agent Faith Mitchell, finden in der Nähe des "Unfallorts" eine weitere Frauenleiche.

    Eine "Höhle" wird entdeckt. Darin befinden sich Folterwerkzeuge, eine Schiffsbatterie, ungeöffnete Dosenkonserven...

    Dann wird auf einem Parkplatz eines Supermarktes eine weitere Frau entführt, wobei ihr 6- jährige Sohn einfach zurückgelassen wurde.

    Für das Ermittlerteam wird es ein Rennen um die Zeit..."Der Entführer hat offensichtlich eine Methode. Er ist geduldig. Er hebt die Höhle aus, breitet sie für seine Gefangen vor..." - Seite 229

    Mein Fazit:

    Ein erstklassiger Thriller!


    5. Sterne!

  18. Cover des Buches Prince of Passion – Henry (ISBN: 9783499273926)
    Emma Chase

    Prince of Passion – Henry

     (181)
    Aktuelle Rezension von: Lenas_Traum

    Nachdem mir Band 1 schon sehr gut gefallen hat, war mir klar, dass ich mehr von der Reihe lesen möchte. Also habe ich auch an Band 2 gewagt.

    An sich hat mir die Geschichte über Henry und Sarah auch wirklich gut gefallen. Henry ist der schwer zähmbare Kronprinz, der mit seinem Erben noch nicht ganz klar kommt und Sarah ist die schüchterne Bibliothekarin, die am liebsten auf ihrem Zimmer Bücher liest. Auf den ersten Blick passen die beiden nicht wirklich zusammen, aber nach und nach kristallisiert sich heraus, dass sich Gegensätze eben doch anziehen.

    Henry ist völlig überfordert mit der Situation, dass er jetzt auf einmal die Krone erben soll, da sein Bruder Nicholas auf seinen Anspruch verzichtet hat. Für ihn ist es einfach zu viel Verantwortung auf einmal und deshalb tut Henry einiges, was seiner Oma nicht so gut gefällt. Also ergibt sich folgende Konsequenz: er muss auf ein abgelegenes Gut und sich da Gedanken zu der Verantwortung machen. Henry macht daraus aber eher ein Casting - er möchte seine Zukünftige finden. Nachdem er im ersten Band und auch am Anfang des zweiten viel Scheiße baut, rauft er sich nach und nach ordentlich zusammen und verändert sich. Und das auf eine gute Weise und dank Sarah, die zwar nicht teilnimmt, aber ihre Schwester begleitet. Henry ist viel netter und anständiger als es auf den ersten Blick wirkt.

    Sarah hat in ihrem Leben einfach schon sehr viel erlebt und hasst daher Trubel. Mitgekommen ist sie nur für ihre Schwester. Sie fühlt sich zu Henry hingezogen und das gefällt ihr überhaupt nicht, da er nicht der Typ Mann ist, den sie sich für sich selber wünscht. Sarah ist einfach ein herzensguter Mensch, der mich immer wieder überrascht hat.

    Die Beziehung zwischen den beiden entwickelt sich langsam und es gibt natürlich auch jede Menge Drama dank des Castings.

    Ich empfehle das Buch jedem, der gerne royale Liebesgeschichten liest.

  19. Cover des Buches Das Spiel der Könige (ISBN: 9783404163076)
    Rebecca Gablé

    Das Spiel der Könige

     (644)
    Aktuelle Rezension von: Klausviedenz

    Der dritte Teil der Waringham-Saga ist meiner Meinung nach der beste: das Wechselspiel zwischen Blanche und Julian gibt dem ganzen etwas mehr Dynamik. Gablé erzählt wie immer spannend und detailreich, ohne im Wirrwarr von gefühlt hunderten Henrys und Edwards verloren zu gehen. Der beste deutsche historische Roman, den ich je in die Finger bekommen habe.

  20. Cover des Buches Die Prinzessinnen von New York - Scandal (ISBN: 9783736309791)
    Anna Godbersen

    Die Prinzessinnen von New York - Scandal

     (142)
    Aktuelle Rezension von: ray_reads_books

    Nach den vielen Rezensionen hatte ich tatsächlich keine großen Erwartungen und habe mich auch eher vor dem Buch gescheut. Aber so schlecht war es gar nicht. 

    Das Setting war schon interessant. Wir befinden uns ich glaube Anfang des 20. Jrh. in New York. Gerade entwickelt sich eine Highsociety aus alt eingesessenen Adelshäusern und frischgebackenen Millionären. Mittendrin natürlich die hübschen Ladys, die sich in der Öffentlichkeit in Glanz u. Gloria zeigen müssen, um auf eine gute Partie zu hoffen. Das perfekte Vorbild sein, kein Skandal verursachen und reich heiraten. Das ist Elizabeth's Aufgabe als älteste Tochter. Dafür sorgen, dass die Familie nicht in die Armut abrutscht und ihren luxuriösen Lebensstil beibehalten zu können. 

    Die Idee dahinter finde ich gar nicht so schlecht. Für mich als Frau ist es nämlich gar nicht mehr vorstellbar, nicht gleichwertig zum Mann behandelt zu werden. Aber damals gab es noch keinen Feminismus. Man muss sich also mitansehen, wie Frauen allein an ihrem Auftreten und Schönheit bemessen werden und als Objekte in Familien verheiratet werden. Klar wird man dann beim Lesen automatisch wütend auf die Personen einer solchen Gesellschaft. 

    Leider hat das dazu geführt, dass ich wirklich keinem der Charaktere etwas abgewinnen konnte. Elizabeth schien anfangs ein graues Mäuschen zu sein, welches sich nur an die gesellschaftlichen Regeln hält. Nichts besonderes an ihr. Sie hat zwar ihr Geheimnis, welches ich ihr hoch anrechne und es auch gut finde. Sie hat mich dann aber trz in diesen klassisch dummen Entscheidungen, die Charaktere treffen (z. B. ob sie jmd. endlich die Wahrheit sagen o. doch nur weiter lügen soll) enttäuscht. Sie hätte wirklich mal Charakter zeigen können. Ihre kleine Schwester wollte ich wirklich mögen, aber die kleine Göre ist so verzogen und denkt tatsächlich, sie würde in einem Märchen leben. Ich fand es ja gut, dass sie so rebellisch war, belesen war und quasi das zukünftige Bild einer selbständigen Frau darstellen sollte. Aber sie hat nichts Ernst genommen und wollte patu für nichts Verantwortung o. Verständnis zeigen. 

    Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass sowohl die Protas als auch Antagonisten gut an diese Zeit angeglichen und dadurch realistisch gewirkt haben. Klar sind sie alle überzogen, aber dass gehört wohl zu der Zeit dazu. 

    Letztlich kann ich sagen, dass man das Buch schon gut lesen konnte, die Handlung neben dem ganzen Drama sich aber abwechselnd gezogen hat. 

    Fazit: Ich bin mehr oder weniger überrascht, dass mir das Buch noch mittelmäßig gefallen konnte. Die ganze Atmosphäre und Charaktere bilden nämlich einfach nur schreckliche Vibes. Sich die ganze Zeit über Klatsch u. Tratsch aufzureißen, ständig diese überspitzten Dramen u. die Rolle der Frau in so einer Männer dominanten Gesellschaft, macht nicht wirklich Spaß zu lesen. Trotzdem werde ich Band 2 noch lesen und gucken, ob sich die Story dannach nur hinzieht o. mich auch der nächste Band interessieren könnte. 3,5⭐

  21. Cover des Buches Wolkenschloss (ISBN: 9783596523092)
    Kerstin Gier

    Wolkenschloss

     (1.282)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Inmitten der Schweizer Alpen steht das in die Jahre gekommen Grandhotel Wolkenschloss.
    Die 17 jährigen Fanny Funke aus Achim bei Bremen hat ihr Abitur abgebrochen und macht nun dort ein Jahr Praktikum.
    Sie lernt viele neue Menschen kennen und schnuppert in alle Bereiche hinein.
    Arbeit gibt es gerade zum Jahreswechsel sehr viel und außerdem viele illustre Gäste mit ihren Macken und Marotten. Da kann es für die Mitarbeiter schon mal heiß her gehen.
    Und so erlebt Fanny einen sehr aufregenden Jahreswechsel, den sie sich so niemals vorgestellt hätte.


    Ich habe mir dieses Buch in der Bücherei ausgeliehen, da ich hier die Rezensionssterne gesehen habe und mir das Cover und der Klappentext gefielen.
    Und ich muss sagen ich habe für mich die richtige Wahl getroffen.

    Kerstin Gier schreibt locker flockig von der Seele weg, so dass man sofort in die Geschichte eintauchen kann.
    Ich fühlte mich direkt gut aufgehoben im Wolkenschloss, wenn auch Fanny es dort mitunter recht scher hat.

    Die Protagonistin wird gut beschrieben und man fiebert und leidet mit ihr mit. Ebenso wie man mit ihr rätselt und sich freut.
    Schön fand ich ,das sie die ihr gestellten Aufgaben, nicht immer zur Zufriedenheit des Chefs , erfüllt aber bei den anderen Mitarbeitern die schon länger zum Haus gehören doch sehr beliebt ist.
    Aber auch der Zickenkrieg zwischen den Stubenmädchen aus Lausanne und ihr scheint mir typisch für einen Ort an dem Mädels zusammen arbeiten müssen.
    Wie schön das sie im Concierge und in der Küche doch Freunde findet die es gut mit ihr meinen.

    Am nervigsten fand ich Don, den kleinen Superklugscheißer, der alle mit ganzen Sätzen anredet wie eben Hallo Fanny Funke, Abiabrecherin aus Achim bei Bremen. Er weiß alles besser und meint, weil sein Vater Geld besitzt, die Praktikantin fertig machen zu können. Wie gut das Fanny sich nicht unterkriegen lässt.

    Schön fand ich auch die Hugos. Ihre Freunde. Lauter Dohlen, die sie anfüttert. So hat sie wenigstens in ihrem Zimmer immer jemanden dem sie ihr Herz ausschütten kann. Das kann sie natürlich auch bei ihrer Freundin Delia, aber da eben nur über´s Handy.

    Toll auch die Liebesgeschichte die sich anbahnt. Aber lange ist nicht klar wer nun der Favorit ist. Ist es Ben der Hotellierssohn, oder doch eher Tristan Brown, der mit seinem Opa im Hotel wohnt. Selbst die beiden wissen es lange nicht für wen sich Fanny nun entscheiden wird.

    Und als es dann gegen Ende des Jahres noch richtig spannend wird konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
    Die letzten ungefähr 100 Seiten musste ich einfach dran bleiben, da es so spannend wurde das ich es selbst gar nicht fassen konnte. Ich musste unbedingt wissen wie es ausgeht und ob alles gut gehen wird. Verrückt, wie doch so mancher Schein trügen kann.

    Ein tolles Buch, mit einer spannenden Geschichte die mich am Ende regelrecht in ihren Bann geschlagen hat

  22. Cover des Buches Silber - Das erste Buch der Träume (ISBN: 9783596522897)
    Kerstin Gier

    Silber - Das erste Buch der Träume

     (7.045)
    Aktuelle Rezension von: Cora_Jeffries

    Diese Reihe stand jetzt eine weile in meinem Regal und ich habe sie mir einfach gegriffen.

    Bereits der Anfang des Buches ist lustig und ich konnte gleich nachvollziehen, wie es Liv in diesem Moment ergeht. Ich liebe Lotties Art. Sie ist seit Jahren das deutsche Kindermädchen für Liv und Mia.

    Liv fängt mal wieder in einer neuen Stadt neu an. Die ständigen Umzüge der Familie stumpft zwar ihre Gefühlswelt in Sachen Liebe zwar ab, aber dann lernt sie Henry kennen. Plötzlich ist nichts mehr wie es war. Aber schon zuvor ändert sich alles. Ihre Mutter will zu Ernest ziehen, der auch zwei Kinder hat, und irgendwie müssen sie sich miteinander arrangieren. Wenn nicht diese sonderbaren Wünsche wären. Dann kommt noch ein geheimnisvoller Pakt mit einem Dämon, der Opfer fordert, wenn man nicht nach seinen Spielregeln spielt.

    Der Schreibstil von Kerstin Gier ist wie immer gewohnt flüssig und zum Genre angepasst. Der Auftakt der Silber-Reihe hat mir sehr gut gefallen und ich bin neugierig, wie es weitergeht und vor allem, wer Secrecy ist.

  23. Cover des Buches In Blut geschrieben (ISBN: 9783959916110)
    Anne Bishop

    In Blut geschrieben

     (118)
    Aktuelle Rezension von: Wauwuschel

    Meg flieht vor der Regierung, denn sie ist eine Blutprophetin und wird deswegen die Verbindungsperson zwischen den Menschen und den Anderen, welche mystische Gestalten sind. Doch die Polizei und Söldner sind hinter ihr her und es bahnt sich ein Krieg an, den kein Mensch überleben würde.


    Eine so gute Bewertung lockt natürlich Leser an, mit der Erwartung, einen phänomenalen Roman zu lesen und ich muss sagen, meine Erwartungen wurden nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen. Die Idee mit den Anderen in unterschiedlichen Gestalten ist besonders und die Autorin hat sich bei der Umsetzung der verschiedenen Wesen selbst übertroffen. Es gibt Gestaltwandler, Vampir ähnliche Wesen, die Jahreszeiten in Person und andere Charaktere. Alle zusammen machen diese fantastische Welt aus, wozu auch die Hintergrundgeschichte und die Abgrenzung von Menschen und den Anderen gehört, die super drum herum gestaltet wurde. Menschen und die Anderen können sich nicht ausstehen und diese Feindschaft prägt das ganze Buch, was zum einen amüsant ist und zum anderen zu Spannungen führt. Dennoch ist die Idee einer solchen Welt mit solch menschenfeindlichen Wesen, die aber viel stärker als die Menschen sind, faszinierend und auch wenn man längst nicht alles weiß, will man einfach weiter lesen.

    So ist jeder Charakter ein Wunder für sich, was vor allem den verschiedenen Sichtweisen zu verdanken ist. Meg ist einfach die perfekte Protagonistin, da sie schön, unwissend, gutgläubig, warmherzig, offen und vorurteilsfrei ist und einfach nur überleben möchte, selbst wenn sie dafür mitten in die Gefahr muss. Dabei hat sie abwechselnd entweder spannende oder lustige Szenen und diese offene und lockere Atmosphäre ist himmlisch. Man muss sich vorstellen, dass sich die Menschen von den Anderen fern halten, aber plötzlich eine junge fremde Frau daher kommt, die auch noch von der Regierung gesucht wird, und den Anderen als Freundin zur Seite steht und beispielsweise ohne Angst mit einem gefährlichen Wolf oder einem Vampir spricht. Faszinierend und das zieht sich durch den ganzen Roman. Diese ungewollte aber willkommene Verbindung zwischen den gefährlichsten Wesen der Welt und der Menschenwelt ist so genial, dass ich es nicht in Worte ausdrücken könnte. Jede Szene zwischen Meg und den Anderen habe ich mindestens zweimal gelesen, da die beidseitigen Gefühle mitreißend sind. Es ist gar nicht mal so, dass der Roman sonderlich spannend ist und eine klare Storyline verfolgt. Stattdessen amüsieren einen normale Tagesabläufe und neu gefundene Freundschaften.

    Dementsprechend habe ich auch die Anderen im Gegensatz zu den Menschen ins Herz geschlossen und Simon, sein Neffe, der Vampirboss, Winter, die anderen Wölfe, unser Bär und die kleinen Ponys erobern mein Herz im Sturm und ich kann nur noch mit offenem Mund die Geschichte verfolgen. Schließlich hat sich Meg in die mystische Welt eingelebt und zwar so stark, dass diese alles und damit meine ich wirklich alles für sie tun würden, wenn sie beispielsweise in Gefahr ist und dieses Ereignis zum Schluss war ausschlaggebend, das Buch in meine Top Ten aufzunehmen. Alle Anderen stellen die Welt für eine nicht lang eingestellte Blutprophetin und diese Hingabe lehrt einen, wie egoistisch wir Menschen denken. Kein kleiner Teil machen die verschiedenen Begabungen der Charaktere aus, wie das Beeinflussen des Wetters oder Vorhersagen. Auch Kleinigkeiten wie das Füttern der Ponys oder das persönliche Vorbeibringen von Päckchen an besondere Gestalten haben dem Buch den gewissen Kick gegeben und es letztendlich abgerundet.

    Allein mit den Charakteren und der Welt wurde ein Abenteuer geschaffen, aus dem sich keiner entreißen kann. Aber dann kommt noch der Plot hinzu, der zwar nicht großartig spannend ist, sich dennoch zu einem finalen „Kampf“ aufbaut und Action sowie Kämpfe nicht auf der Strecke bleiben. Im Allgemeinen geht es um das Verstecken von Meg, da sie aus einer Anstalt geflohen ist und deshalb jede Menge Leute auf sie angesetzt sind. Dieses Rennen und die Flucht sowie das pure Überleben machen den Plot aus und neben der Gefühlsgewalt und den inneren Konflikten ein weiterer von vielen Pluspunkten, die für das Buch sprechen. Ins besondere die Rolle von Simons Neffen ist super gelungen und der kleine Wolfsjunge ist mir nochmal mehr ans Herz gewachsen, als die anderen. Die brutale Aussprache und der Gegensatz zur Menschenwelt, die sogar eine eigene Sichtweise bekommt, runden den einzigartigen Roman ab und die 500 Seiten sind schneller gelesen, als ich wollte.

    Insgesamt ein mehr als gelungener düsterer Fantasy-Roman mit einer beeindruckenden Welt und gefühlvollen Charakteren sowie einer aufbauenden Geschichte. Um keinen Preis würde ich die nächsten Bände verpassen wollen!

  24. Cover des Buches Shotgun Lovesongs (ISBN: 9783453437821)
    Nickolas Butler

    Shotgun Lovesongs

     (178)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    Während ihrer Schulzeit in Little Wing, einen kleinen Stadt in Wisconsin, waren sie unzertrennliche Freunde: Lee, Kip, Ronny, Henry und Beth. Dann hat das Leben sie getrennt und in alle Winde verschlagen. Lee wurde ein berühmter Musiker, Kip machte Karriere als Makler, Ronny war bis zu seinem Unfall ein bekannter Rodeo-Reiter, Henry und Beth waren schon damals ein Paar, haben inzwischen geheiratet und sind Farmer geworden. Allen gemeinsam ist die Sehnsucht nach der Heimat und die Erinnerung an ihre Freundschaft. Nun werden sie wieder zusammen kommen, zur Hochzeit von Kip, der sich in Little Wing eine Existenz aufbauen will. Auch Lee ist des Reisens müde und will in der Nähe der Freunde leben. Beinahe ist es nun wie früher, bis Lee ein jahrelang gut gehütetes Geheimnis ausplaudert – jetzt ist ihre Freundschaft in Gefahr …

    Der Autor Nickolas Butler ist in einer Kleinstadt in Wisconsin aufgewachsen. Seine Liebe zur Heimat ist in der Geschichte zu spüren und drückt sich auch in den großartigen Landschaftsbeschreibungen aus. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt noch heute in ländlicher Gegend von Wisconsin.

    „Shot Gun Love Songs“ ist ein Buch über Freundschaft und Liebe, über Schicksalsschläge und Prüfungen, über das Leben im Allgemeinen mit all seinen Facetten und über Musik. Der Schreibstil ist dabei sehr lebendig und flüssig und vermittelt mit liebevoll und gefühlvoll erzählten Details ein angenehmes Leseerlebnis. Jeder der Protagonisten berichtet abwechselnd aus seiner Sicht über sich selbst, seine gegenwärtigen und vergangenen Gefühle und Erlebnisse und über sein spezielles Verhältnis zu den Freunden. Dadurch erhält der Leser ein umfassendes Bild und den Eindruck, die Akteure persönlich zu kennen. Der etwas sentimentale Grundton und die leicht melancholische Stimmung vermitteln ein wohliges Gefühl der Geborgenheit innerhalb der Gemeinschaft der Freunde.

    Fazit: Ein warmer, gefühlvoller Debütroman über das tägliche Leben im mittleren Westen, in dem nicht viel geschieht und doch alles gesagt wird.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks