Bücher mit dem Tag "hercule poirot"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "hercule poirot" gekennzeichnet haben.

184 Bücher

  1. Cover des Buches Mord im Pfarrhaus (ISBN: 9783455650075)
    Agatha Christie

    Mord im Pfarrhaus

     (247)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Nachdem ich ja (leider) mit der Hercule Poirot Reihe durch bin, starte ich jetzt mit Miss Marples erstem Fall. Wobei die alte Lady hier ja ziemlich außen vor bleibt und nur so zwischendurch mal als vorwitzige, ja besserwisserische und selbstgefällige Dame auftaucht. In dem Dorf St. Mary Meed wird sie nicht unbedingt als liebenswert angesehen - eher als neugierig und mit jedem Klatsch vertraut, und nicht so recht an "das Gute im Menschen" glaubt.

    Erzählt wird hier aus der Sicht des Pfarrers Clement, in dessen Pfarrhaus die Leiche aufgefunden wurde. Interessant ist, dass das Opfer von vielen nicht gemocht wurde und in den letzten Tagen desöfteren der Ausspruch kam, es wäre besser, er wäre tot. Die gewohnte Vorlage für einen whodunit Krimi und ein guter Nährboden für allerlei Verdächtige.
    Ist es der offensichtliche Liebhaber der Ehefrau des Toten? Die eifersüchtige Tochter? Die zurückgezogene Dame, die frisch ins Dorf gezogen ist? Oder sogar der Pfarrer selbst?
    Ich hab sehr viel mitgerätselt, während ich den Ermittlungen gefolgt bin, und wenn die Handlung scheinbar dahinplätschert und wenig von Aufregung geprägt ist, war ich durchweg gefesselt. Nach und nach tauchen viele kleine Informationen auf, die die Motive unterstützen; sogar ein Geständnis für den Mord wird abgelegt, aber nichts scheint zusammenzupassen, denn alle haben ein Alibi.
    Es ist sehr verstrickt, da die Zeit und die Abläufe der Ereignisse alles in Frage stellen.

    Ich mag den Stil und ich fand die Einblicke in das Dorfleben sehr belebend. Der Pfarrer ist immer und überall dabei und die Menschen gehen aufeinander zu. Laden sich zum Tee ein, wollen ein Schwätzchen halten und den Klatsch weitertragen. Ein typisches Bild wie man es sich vorstellt und ich mag das Eintauchen in diese alte Zeit, grade aus der Sicht von Agatha Christie, die ja dieses gesellschaftliche Treiben selbst erlebt hat.

    Miss Marple selbst hat, wie gesagt, nur wenig Auftritte, aber sie kommt in den überraschendsten Momenten zum Zug und nimmt sich auch mal selbst aufs Korn, weil sie genau weiß, dass sie mir ihrer Neugier und besserwisserischen Art überall aneckt. Über sie kann ich also noch gar nicht so wirklich viel sagen, außer dass sie eine gute Beobachtungsgabe und ein nützliches Kombinationstalent hat.
    Während die Polizei im Dunkeln tappt und wenig auf die Vermutungen der Dorfbewohner gibt, lüftet Pfarrer Clement viele kleine Rätsel, ohne dass ich dem Mörder auf die Spur kommen konnte.

    Die Aufklärung hat mich dann auch überrascht, hat aber keine Fragen offengelassen.

  2. Cover des Buches Die Tote in der Bibliothek (ISBN: 9783455650051)
    Agatha Christie

    Die Tote in der Bibliothek

     (285)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Ich bin ein Fan von Miss Marple und lese diese Krimis immer wieder gerne. In diesem Buch kam mir fast zu wenig von Miss Marple vor; sie hätte gerne mehr präsent sein dürfen :) Ich mag ihren Scharfsinn. 

    Die Geschichte ist trotz Mordfall eher ruhig, gemütlich. Ich habe diese Ruhe genossen; dafür hat die Auflösung mich dann noch mal so richtig überraschen können. Es ist so verwickelt, aber wenn Miss Marple ihre Schlüsse zieht, erscheint alles ganz logisch und einfach. Ich liebe es! 

  3. Cover des Buches Alibi (ISBN: 9783455650044)
    Agatha Christie

    Alibi

     (188)
    Aktuelle Rezension von: Janosh

    Lang ist es her, dass ich Agatha Christies Meisterwerk „The Murder of Roger Ackroyd“ ( dt. Titel: „Alibi“ ) zum ersten Mal gelesen habe. Zu dieser Zeit war ich bereits ein Fan der englischen Kriminalautorin, von der ich auch heute, und unzählige Krimis und Thriller später, noch immer meine, dass sie den Titel „Queen of Crime“ völlig zu Recht trägt, mit ihrer Art zu schreiben sehr vertraut und mir sicher, auch diesmal, nach sorgfältigem Lesen und vermeintlichem Achten auf die vielen kleinen Hinweise, die sie clever in der Handlung versteckt, zu gegebener Zeit die Identität des Täters zu entdecken. Bis kurz vor Schluss hatte ich mir eine wunderbare und, davon war ich überzeugt, wasserdichte Theorie zusammengebastelt – und dann kam die Überraschung! Faustdick!

    Nie hatte ich mit einer solchen Auflösung gerechnet, die mich fast ein wenig ärgerte, betrachtete ich sie doch als etwas hinterhältigen Trick Dame Agathas, mit dem sie den Leser an der Nase herumführte. Wo waren sie, die sonst unfehlbar vorhandenen Hinweise, die den Leser in all ihren übrigen Krimis auf die rechte Spur führten? Die Puzzleteile hatte ich zwar eifrig gesammelt, doch wollten sie nicht ins Gesamtbild passen, ohne das eine, das entscheidende Teilchen, dass nur Agatha Christie persönlich kannte. Und so beschloss ich, „The Murder of Roger Ackroyd“ als Fehlschlag abzutun und schob ihn in die hinterste Ecke des Krimiregals, aus dem er kürzlich erst wieder, ganz unerwartet, zum Vorschein kam – um erneut gelesen zu werden? Obwohl ich den so unerwarteten Mörder noch immer präsent hatte? Kurzentschlossen schlug ich den vermeintlichen Fehlschlag auf und begann mit der Lektüre, aufmerksam wie damals auch, um dem einerseits gepriesenen und andererseits gescholtenen Meisterwerk, das 2013 von „The Crime Writers' Association“ zum besten Kriminalroman aller Zeiten gekürt worden war, eine neue Chance zu geben!

    Ob es daran lag, dass ich anstelle der siegesgewissen Überheblichkeit, mit der ich glaubte, einer Agatha Christie gewachsen zu sein, mit vorsichtigem Respekt zu Werke ging, mir wichtig erscheinende Passagen gleich zweimal las, um bloß nichts zu übersehen, was, so versicherten die begeisterten Kritiker dieses, Dame Agathas sechstem Kriminalroman, doch so augenfällig war? Und siehe da – von Anfang an war die Leuchtspur zu sehen, mit der die englische Lady auch dem blindesten unter ihren Lesern, zu denen auch ich mich zählen muss, den Weg gewiesen hat!

    Wenn man diese Spur nicht verliert in dem üblichen Labyrinth von falschen Fährten und geschickt eingebauten Nebensächlichkeiten, wie man denken könnte, wenn man die Tatsache ignoriert, dass es bei Dame Agatha keine Nebensächlichkeiten gibt, nichts, was überflüssig wäre, wenn man es denn logisch und folgerichtig interpretiert, also seine „kleinen grauen Zellen“ benutzt, auf denen der belgische Detektiv Hercule Poirot, der in dem verzwickten Krimi seinen dritten Auftritt hat, nicht müde wird zu insistieren – hier mehr als in jedem anderen Krimi, in denen der etwas lächerlich wirkende kleine Mann mit dem großen Schnurrbart und dem noch größeren Ego ermittelt -, dann führt sie unweigerlich zu demjenigen aus einer ansehnlichen Gruppe von Verdächtigen, die, was für Poirot von Anfang an klar ist, allesamt etwas zu verbergen haben, der den reichen Roger Ackroyd ins Jenseits befördert hat!

    Und dann erst erkennt man, wie klug und umsichtig, auch nicht das kleinste Detail außer Acht lassend, die berühmte Britin ihren Kriminalroman aufgebaut hat – und kann nicht umhin, ihr höchstes Lob zu zollen!

    Ein wahrhaft grandioser Whodunnit ist ihr da gelungen, einer, von dem ihre Biographin Laura Thompson sagte, er sei „der größte, der ultimative Kriminalroman“, der wegweisend war, der das Genre, dem sie sich verschrieben hatte, nachhaltig beeinflusste, denn sie wagte damit etwas ganz Neues, etwas, das inzwischen natürlich viele Nachahmer, aber keinen, der ihr gleich käme, gefunden hat.

    Zum Schluss meiner Überlegungen bliebe anzumerken, dass jeder Versuch einer ausführlicheren Inhaltsangabe die Gefahr birgt, dem unvoreingenommenen Leser Wissen zu vermitteln, das ihn allzu frühzeitig auf die richtige Spur bringt und ihn somit des Vergnügens beraubt, seine eigenen Theorien aufzubauen und daraus die richtigen – was schwer sein dürfte -  Schlüsse zu ziehen.

    Eines ist gewiss – es lohnt sich, diesen in jeder Hinsicht bemerkenswerten Kriminalroman zu lesen, schon alleine, um dem klugen, von sich selbst und seinen überragenden Fähigkeiten – völlig zu Recht übrigens! - so überzeugten kleinen Detektiv, der sich eigentlich in King's Abbott, dem fiktiven Schauplatz des Romans, zur Ruhe gesetzt hatte, um dort ausgerechnet Kürbisse zu züchten, über die Schulter zu schauen und ihn mit der ihm eigenen Methodik und Systematik, unter Gebrauch der bereits erwähnten sehr aktiven kleinen grauen Zellen, den wohl erstaunlichsten Fall nicht nur seiner eigenen Karriere sondern auch derjenigen der Schriftstellerin Agatha Christie, geborene Miller, in zweiter Ehe verheiratete Mallowan, lösen zu sehen!

  4. Cover des Buches 16 Uhr 50 ab Paddington (ISBN: 9783455650068)
    Agatha Christie

    16 Uhr 50 ab Paddington

     (293)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Es gibt ja einige Bücher von Agatha Christie, die durch die Verfilmungen einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht haben und ich denke, dieser Band hier mit Miss Marple gehört dazu.
    Ich hab weder den Film mit Margaret Rutherford noch die Serie mit Joan Hickson in der Hauptrolle gesehen, werde das aber auf jeden Fall nachholen.

    In den meisten Miss Marple Büchern bisher war ja die alte Dame eher weniger präsent. Hier haben wir wieder einen Band, in dem sie öfter vorkommt und eine zielgerichtete Rolle spielt. Eine Freundin von ihr, Mrs McGillicuddy, beobachtet während einer Zugfahrt nämlich einen Mord, doch die Leiche taucht nicht auf und auch keine Vermisstenmeldung.
    Während die Polizei zwar nachforscht, aber nicht so wirklich an die Version des Zugmordes glaubt, weiß Miss Marple genau, dass sie sich auf die Aussagen ihrer alten Freundin verlassen kann. Sie macht sich selbst auf den Weg, um Hinweise zu finden und engagiert schließlich jemanden, der ihr bei der Suche nach der Leiche helfen soll.

    Recht schnell füllt sich dann auch der Kreis mit Verdächtigen, wobei scheinbar niemand mit der Toten etwas zu tun hat und man somit viel mit zu rätseln hat, was jetzt wohl dahintersteckt.

    Wie immer finde ich die Atmosphäre der Zeit gerade aus der Sicht von jemanden, der in dieser tatsächlich gelebt hat besonders spannend. Die reichen Großeltern oder Eltern, die jungen Erben die nur auf das Geld warten und die Familienkonstellationen bzw. der Umgang miteinander fasziniert mich total. Hier waren einige sehr unterschiedliche Charaktere zusammen gewürfelt und man hatte ein klares Bild, auch wenn man nicht so recht wusste, woran man war. Was natürlich dazu beiträgt bis zum Schluss zu rätseln, wer und warum hinter dem Mord steckt.

    Ein solider Krimi mit dem typischen Agatha Christie Flair, von dem ich mir ein bisschen mehr erwartet hatte.

  5. Cover des Buches Das Böse unter der Sonne (ISBN: 9783455650273)
    Agatha Christie

    Das Böse unter der Sonne

     (147)
    Aktuelle Rezension von: BirteHi

    Eigentlich will Hercule Poirot nur Urlaub im Jolly Roger auf der „Schmugglerinsel“ in der Bucht von Lathercombe machen, aber ob das auch klappt?

    Zu Beginn der Geschichte sitzt Poirot auf der Terrasse des Hotels und der Leser bekommt die anderen Bewohner vorgestellt und Beschrieben. Unter anderem auch Arlena Marschall eine schöne junge ehemalige Schauspielerin, der die Männer reihenweise hinterherlaufen so auch der gutaussehende junge Patrick Redfern der mit seiner Frau Christine ebenfalls dort im Urlaub ist. Doch ist dies wirklich ein Zufall? Redfern und Mrs. Marshall kannten sich bereits vor ihrer Begegnung auf der Insel. Zum Leidwesen von Christine Redfern und Marshalls Gatten Kenneth. Der dort ebenfalls eine alte bekannte aus Kindertagen trifft Rosamund Darnley.

    An einem Morgen macht sich Arlena mit einem Floß auf zu einer nahegelegenen Bucht, alle nehmen an, um ihren Liebhaber Patrick Redfern zu treffen, doch der sitzt eben Poirot am Strand. Als einige Zeit später ihre Leiche entdeckt wird bleibt die Frage, wer hat Arlena Marshall getötet? Ihre Stieftochter Linda? Ihr Ehemann? Es kommen viele in Frage.

    Mir ist es auch diesmal nicht gelungen den Fall zu entschlüsseln, auch wenn die Fakten wie in jedem Fall eindeutig sind, so ist es doch für den Leser schwierig dahinter zu kommen, bis die Erklärung von Poirot wie so oft am Ende des Buches geliefert wird. Bisher einer meiner Liebsten Krimis von der Queen of Crime.

  6. Cover des Buches Mord auf dem Golfplatz (ISBN: 9783455651003)
    Agatha Christie

    Mord auf dem Golfplatz

     (145)
    Aktuelle Rezension von: LeenChavette

    Hercule Poirot erhält einen Brief aus Frankreich, in dem er von P. T. Renauld um Hilfe gebeten wird. Dieser offenbart ihm, dass er ein Geheimnis kenne und nun um sein Leben fürchte. Als Poirot und sein Bekannter Arthur Hastings jedoch in Merlinville-sur-Mer ankommen, können sie Renauld nur noch tot auffinden. Sein Leichnam wurde auf einem Golfplatz abgelegt. Wer hat den Multimillionär ermordet und warum?

    Ich muss zugeben, dass dies der erste Fall von Poirot ist, in dem ich mit dem kauzigen Ermittler sympathisiere. Seine Einwände in den Ermittlungen stoßen teilweise auf Taube Ohren und er zeigt sich hier, anders als sonst (kühl und eitel) sondern zurückhaltend und empathisch. Die Auflösung am Ende empfinde ich nicht als sehr gelungen. Mir wurden die Theorien zum Ende hin einfach zu oft verworfen bzw. verdreht. Dennoch ein solider Fall für Poirot!



  7. Cover des Buches Fata Morgana (ISBN: 9783455650556)
    Agatha Christie

    Fata Morgana

     (158)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Als erstes ist mir hier aufgefallen, dass Miss Marple tatsächlich schon auf der ersten Seite erwähnt wird. In den bisherigen Büchern, die ich gelesen habe, spielt sie ja eine sehr untergeordnete Nebenrolle und taucht nur am Rande auf - das hat mich hier jetzt sehr positiv überrascht!

    Sie hört von den Sorgen ihrer guten Freundin Ruth Van Rydock, bei der es um ihre Schwester Carrie Louise geht. Diese lebt mit ihrem mittlerweile 3. Ehemann in Stonygates, wo sie ein Institut betreiben, eine Art Erziehungsheim für kriminelle Jugendliche.

    "Ach ja. Mode! Ich wollte sagen, auch die Philanthropie ist der Mode unterworfen. Zu Gulbrandsens Zeit warf sie sich auf die Erziehung. Das ist jetzt unmodern. Der Staat hat sich da eingemischt. Jeder erwartet heutzutage, dass er ein Recht hat, erzogen zu werden, und wenn ihm dieses Recht zuteil wird, dann hält er nicht viel davon. Jugendkriminalität - das ist heute der letzte Schrei!"
    Zitat auf Seite 11

    Sehr interessant mal wieder die Einblicke, die die Autorin hier gibt auf die Denkweise des Jahres 1952.
    Überhaupt diese Institution, die von Carrie Louise und ihrem Mann Lewis geleitet wird. Die beiden sind Idealisten und sehen in den kriminellen Neigungen der jungen Menschen ein Potenzial, das "einfach" nur in die richtige Richtung gelenkt werden müsste. Sie erkennen die Problematik, die aus ihrer Vergangenheit erwachsen ist und wollen nicht mit Strafe, sondern mit Unterstützung und Wegbereitung diesen jungen Männern in eine konfliktlose Zukunft verhelfen.
    Ein toller Ansatz, der aber auch Widersprüche herausfordert.

    Vor allem Carrie Louise, um die sich Ruth ja Sorgen macht, lebt in einer Scheinwelt. So wird es von vielen beschrieben. Sie kann nur an das Gute im Menschen glauben und verklärt sich dadurch den Blick auf die Welt. Hat mich dennoch berührt, denn es ist eben doch gerade dieser Glaube an das Gute, das es in anderen hervorlocken kann.

    Miss Marple ist anfangs etwas überfordert bzw. weiß sie nicht so Recht, was sie von den vielen Familienangehörigen halten soll, die sich zurzeit auf Stonygates aufhalten. Bevor sie sich ein rechtes Bild machen kann, geschieht dann auch tatsächlich ein Mord, doch alles wirkt sehr verstrickt.
    Zwischendurch hat es etwas vor sich hingeplätschert, aber die Charaktere waren dennoch alle auf ihre Art interessant.
    Ich hatte vor kurzem die Serien-Folge "Mord mit doppeltem Boden" gesehen, weshalb ich die Handlung noch gut im Kopf hatte und somit auch die Lösung des Rätsels. Vielleicht hat es mich deshalb auch nicht so mitfiebern lassen. Ich dachte auch nicht, dass es die Verfilmung dieses Falles ist, wegen dem anderen Titel. (Auch der englische ist ja komplett anders) Hier wird Miss Marple übrigens von Helen Hayes gespielt und Carrie Louise von Bette Davis.

    Jedenfalls war es dennoch wieder unterhaltsam und der Stil von Agatha Christie gefällt mir einfach :)

  8. Cover des Buches Das Haus an der Düne (ISBN: 9783455651294)
    Agatha Christie

    Das Haus an der Düne

     (176)
    Aktuelle Rezension von: buch_klatsch

    》 ᴍᴇɪɴᴇ ʟᴇsᴇᴇɪɴᴅʀᴜ̈ᴄᴋᴇ

    Zunächst startet das Buch ohne große Vorfälle.

    Poirot und Hastings im Urlaub, machen eine nette Bekanntschaft, doch dann wird klar: Poirot muss eingreifen, ansonsten ist das Schicksal von Nick Buckley besiegelt.


    Geschickt schafft es Agatha Christie ein Verwirrspiel und eine Undurchsichtigkeit in dem Fall zu schaffen, sodass sogar ich als Leser:in geglaubt habe, dass die Gefahr groß ist.


    Die Geschichte wird aus der Sicht von Captain Hastings erzählt, was mir sehr gut gefallen hat. Zwischen den Ermittlungen schafft es Agatha Christie sogar etwas Humor einzubauen, was mir teilweise ein Grinsen ins Gesicht gezaubert hat. 


    Die Auflösung führt, wie immer, zum großen Showdown. Selbst dieser führt in den letzten Seiten nochmals eine Wendung herbei, die ich nicht erwartet habe. 


    》 ғᴀᴢɪᴛ

    Ein Verwirrspiel, welches selbst Hercule Poirot an seine Grenzen bringt. Tolles Zusammenspiel zwischen Humor und Krimi.


    5|5 Sterne ⭐️

  9. Cover des Buches Mord im Spiegel (ISBN: 9783455650587)
    Agatha Christie

    Mord im Spiegel

     (122)
    Aktuelle Rezension von: sina_liest

    3,5 Sterne

    Auf die berühmte Schauspielerin Marina Gregg wurde ein Attentat verübt, dem sie nur durch Zufall entkommen konnte. Dies bleibt nicht der letzte Versuch und nicht nur sie muss Angst um ihr Leben haben. Miss Marple beginnt zu ermitteln und taucht ein in die Welt der Stars und Sternchen. 

    "Mord im Spiegel" ist der 9. Teil der Miss Marple Reihe und der erste Band, bei dem ich tatsächlich mal den richtigen Riecher hatte. Die Idee hinter dem Fall fand ich wirklich gelungen, die Ermittlungsarbeit war mir aber stellenweise zu lang und viele Sachen haben sich wiederholt. Aus diesen Gründen kann "Mord im Spiegel" für mich nicht ganz mit den Vorgängern mithalten. Es war wie immer unterhaltsam und Miss Marple liebe ich ja sowieso, insgesamt aber eher ein durchschnittlicher Fall. 

  10. Cover des Buches Die Morde des Herrn ABC (ISBN: 9783455650037)
    Agatha Christie

    Die Morde des Herrn ABC

     (157)
    Aktuelle Rezension von: Schnuerschuh

    Erstmal auf die Idee dieses Bandes zu kommen, macht mich sprachlos! Ein sehr spannender Fall- das ist er wirklich. LG

  11. Cover des Buches Hercule Poirots Weihnachten (ISBN: 9783455600308)
    Agatha Christie

    Hercule Poirots Weihnachten

     (163)
    Aktuelle Rezension von: NalasBuchBlog

    Noch vor der eigentlichen Geschichte steht eine Widmung an einen Freund von Agatha Christie in dem Buch. Diese entschuldigt sich dafür, dass ihre vorangegangenen Bücher nicht so viele blutige Szenen bereithielten und sie versucht, diesen Missstand in diesem Werk zu beseitigen.

     

    Mit großen Erwartungen habe ich daher das Buch gelesen – und das nicht wegen meiner bislang unbekannten Gier nach Blut. Vielmehr hatte ich die Annahme, dass die komplette Story sich von ihren bisherigen Werken unterscheiden wird und ich wurde in keiner Weise enttäuscht.

     

    Im Gegensatz zu einigen anderen ihrer Bücher passiert dieser Mord erst viel später im Buch und es sind nicht mehr so viele französische Sätze/Aussagen von Poirot enthalten.

    Ganz langsam steigt der Leser in die Geschichte ein und lernt zunächst alle Beteiligten des Familiendinners kennen. Dadurch werden auch die verschiedenen Beziehungen untereinander dargestellt und wie die Mitglieder sich untereinander verstehen.

    Da ich jedoch Probleme mit den einzelnen Namen und den Verwandtschaftsgraden hatte, habe ich mir einen kleinen Stammbaum aufgemalt, der mit dabei sehr geholfen hat.

     

    Was mir besonders an der Geschichte gefallen hat: Bis zum Ende weiß man nicht, wer der Täter ist und rätselt fieberhaft mit. Bis zum Schluss habe ich die beiden falschen Personen verdächtigt, den Mord begangen zu haben oder etwas mit dem Raub zu tun zu haben.

    Daher war ich von der Aufklärung doch sehr überrascht.

    Ich liebe es, wie Agatha es schafft, den Leser auch am Ende des Buches noch zu erstaunen und wie die Morde aufgeklärt werden.

  12. Cover des Buches Das Geheimnis der Goldmine (ISBN: 9783455650563)
    Agatha Christie

    Das Geheimnis der Goldmine

     (118)
    Aktuelle Rezension von: Surari

    Rex Fortescue bricht in seinem Büro zusammen. Nachdem er in's Krankenhaus eingeliefert wird stirbt er. Es kommt heraus daß der skrupellose Geschäftsmann vergiftet wurde. Die Polizei beginnt in seinem Haus zu ermitteln. Dann wird auch noch Adele Fortescue und wenig später das Hausmädchen der Fortescue's tot aufgefunden. Die Morde und ein früheres Ereignis erinnern an einen alten Kinderreim. Was geht nur vor im Haus zur Eibe?

    Mein zweites Buch von Agatha Christie. Mal wieder ein schöner Krimi. Etwas schade fand ich das es trotz einem Miss Marple relativ wenig Miss Marple gab im Buch und den Hauptteil der Ermittlungen Insepctor Neele übernommen hat. Trotzdem war es wieder spannend wer hier alles wie verwickelt ist, wie der Kinderreim in die Geschichte eingebunden wird und das am Ende doch wieder alles ganz anders ist als gedacht. Jetzt habe ich einen Miss Marple und einen Hercule Poirot gelesen. Ich mag beides und ich mag es wie Agatha Christie den Leser langsam aber zielsicher durch ihre Geschichten führt. Wie man beginnt mit zu raten wer der Mörder sein könnte. Wie es doch alles anders ist als es scheint.

  13. Cover des Buches Die Schattenhand (ISBN: 9783455650303)
    Agatha Christie

    Die Schattenhand

     (138)
    Aktuelle Rezension von: halo123

    Zuerst zum Marple Problem: Anders als bei den anderen Büchern wo Miss Marple wenigstens ab der Hälfte des Buches vorkommt, ist hier ihr auftauchen nicht nur sehr spät. Sie hat auch größtenteils keine große Rolle, stellt keine Ermittlungen dar sondern beschwert sich nur darüber, dass sie eine alte Dame ist, was mich zum Teil aufgeregt hat.
    Dieses Buch hätte auch einfach Miss Marple außer Acht lassen können, und ein ganz normaler Krimi sein können.
    Nun zum eigentlichen Buch: Im Mittelpunkt steht ein Geschwisterpaar das kurz nach ihrer Ankunft in einem kleinen Dorf zu Erholung von einem mysteriösen Brief heimgesucht wird. Doch sie sind nicht die einzigen. mehrere Bewohner erhalten beleidigende Briefe. Anfangs kein Problem, bis jedoch ein Brief zu einem Selbstmord führt.
    Ich fand die Geschichte ehrlich gesagt sehr spannend, auch das Geschwister im Mittelpunkt standen und wie die Dynamik zwischen den beiden war. Im Großen und Ganzen ein spanneder Krimi

  14. Cover des Buches Das krumme Haus (ISBN: 9783455004991)
    Agatha Christie

    Das krumme Haus

     (100)
    Aktuelle Rezension von: Robin_Neuner

    Agathe Christie gehört zu meinen persönlichen Favoriten und ist nicht mehr und nicht weniger als eine Legende der Kriminalliteratur. Auf "Das krumme Haus" bin ich durch Zufall gestoßen und bereue es keineswegs.

    Der Krimi ist ganz klassisch nach Christie-Art aufgebaut. Das heißt, dass es mehrere Personen in einem abgeschlossenen Handlungsort gibt, an dem ein Mordfall geschieht. Zugegeben, es dauert eine Weile bis man das Familienbild durchschaut, also z.B. "Wer ist der Schwager von wem nochmal? Das war jetzt die Tochter von?". Herausragend und beinahe ein Alleinstellungsmerkmal von Christie ist es, dass nach einiger Zeit ein klares Bild eines jeden Charakters entsteht. Um das bei der Menge an Personen zu schaffen, benötigt es unumstritten eine Menge an Talent.

    Wie bei fast jedem Buch von Agatha Christie gibt es 2 Punkte, an denen die Meinungen auseinander gehen.

    1. Bis zum Ende ist es unmöglich, selbst herauszufinden, wer denn nun der Mörder ist. Das mag einerseits der Spannung gut tun, andererseits werden erst am Ende alle Indizien aufgedeckt, die vorher nie erwähnt worden sind. Einige sind davon freudig überrascht und begeistert, andere wiederum fragen sich, warum sie dafür hunderte Seiten zuvor gelesen haben. 

    2. Damit einhergehend folgt das geschickte Legen von Spuren. Erfahrene Krimileser werden sich immer wieder dabei ertappen, zu glauben, dass Christie an der ein oder anderen Stelle einen versteckten Hinweis gegeben hat. Erfahrene Christie-Leser wissen, dass all diese Spuren nur der Verwirrung dienen. Begeistert sein oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen.

    Die Autorin schafft es meiner Meinung nach also einerseits stets und ständig die Oberhand über die Handlung zu haben und den Leser immer den kleinen Finger hinzuhalten, ohne ihn dabei zu nah an die Wahrheit kommen zu lassen; und andererseits nie die Spannung und das Interesse des Lesers zu verlieren.

    Ich empfehle dieses Buch all denjenigen, die glauben, von Krimis nicht mehr überrascht werden zu können und sich auf ein geniales, intrigantes Familienspiel einlassen wollen.

  15. Cover des Buches Die großen Vier (ISBN: 9783455650532)
    Agatha Christie

    Die großen Vier

     (78)
    Aktuelle Rezension von: ShalimaMoon

    Die Handlung: Poirot steht vor seinem bisher größten Fall. Eine Geheimorganisation mit vier einflussreichen Mitgliedern versucht ihn zum Schweigen zu bringen. Unterstützt wird er dabei von seinem alten Freund Hastings. Doch die großen Vier wollen sich einfach nicht schnappen lassen.

    Meine Meinung: Bisher war ich von Mrs. Christie sehr angetan und verschlang Poirots Fälle. Doch diesmal wollte mich der Fall einfach nicht packen. Es wirkte eher wie eine verwirrende Ansammlung an Kurzepisoden, die viel zu schnell gelöst wurden und irgendwie immer unbefriedigend endeten. Mit den großen Vier wurde ein Gegner geschaffen, der viel zu groß angelegt wirkte und so gar nicht in das übliche Whodunnit Schema passen wollte. Also habe ich ein bisschen nachgeforscht und anscheinend war Mrs. Christie bei der Arbeit an diesem Buch in finanziellen Nöten und hat dann tatsächlich die Kapitel einzelnd veröffentlicht, um möglichst schnell an ein wenig Geld zu kommen. Leider wirkte dadurch die Gesamthandlung sehr unausgewogen und verlor sich in seinen ständigen Hinweisen auf die großen Vier, die doch immer gleich endeten. Dadurch wurde es ein regelrechtes Durchquälen durch 224 Seiten, die nicht zu enden schienen. So freue ich mich nun auf weitere Werke und versuche diesen Fehlschlag einfach zu vergessen.

  16. Cover des Buches Dreizehn bei Tisch (ISBN: 9783455650297)
    Agatha Christie

    Dreizehn bei Tisch

     (127)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Ich finde echt gefallen an den Krimis, es ist immer wieder ein bisschen wie heimkommen, wenn man Poirot, Hastings und Inspektor Japp bei ihren Ermittlungen begleitet - und auch wenns vom Prinzip her immer das gleich ist, ist es doch jedesmal wieder anders.

     

    Das besondere war hier, dass die Gattin des ermorderten Lord Edgware kurz vor seinem Tod lauthals verkündet hat, wie gerne sie ihn tot sehen würde, wodurch sie natürlich als erstes unter Verdacht stand. Doch so einfach ist es nicht, zumindest für Poirot, der hier versuchen muss, die geschickt eingefädelten Täuschungsmanöver zu durchschauen. 

     

    Es ist natürlich manchmal etwas befremdlich, wenn man die Ansichten der damaligen Gesellschaft so vor Augen geführt bekommt, grade wenn es um die Rollen der Frauen oder auch um Ausländer geht. Auch wenn das in manchen Szenen unpassend wirkt in heutiger Zeit, gibt das ein treffendes Bild ab, grade weil das Buch ja auch zu dieser Zeit entstanden ist und man somit den Flair und die Atmosphäre so lebendig miterleben kann. 


    Wie immer gibt es nicht viel drum herum, sondern die Autorin hält sich in gerader Linie an der Aufklärung des Mordes fest und legt den Fokus auf die Figuren, denen sie alle Möglichkeiten offen lässt und für Poirot viele Fragen aufwerfen. Ein in sich kurzer, knackiger und unterhaltsamer Krimi mit viel Rätselraten und einer interessanten Auflösung. Ich hab nichts auszusetzen :)

  17. Cover des Buches Mord in Mesopotamien (ISBN: 9783455003383)
    Agatha Christie

    Mord in Mesopotamien

     (81)
    Aktuelle Rezension von: buch_klatsch

    Mit einem ungewöhnlichen Einstieg konnte mich Agatha Christie auch mit diesem Fall in den Bann ziehen. 


    In den ersten Seiten erhalten Leser:innen zunächst die Möglichkeit alle Protagonisten kennenzulernen und sich einen Eindruck über jede Figur zu verschaffen und genau hier muss man bereits als Leser:in auf der Hut sein, denn die Hinweise sind überall versteckt. 


    In diesem Poirot-Fall kommt man toll ins rätseln, denn beispielsweise eine Zeichnung soll die Rätsels Lösung sein und hierdurch werden Leser:innen in die Lage versetzt alle Puzzleteile in Kombination zu bringen. Ich liebe es und habe immer wieder zurückgeblättert, ob ich mit Hilfe dieser die Tat lösen kann.


    So spannend das auch diesmal war, so hat mich die Auflösung der Tat doch in einer Euphorie etwas gebremst. Dies hat für mich persönlich die Queen of Crime bereits deutlich besser in anderen Fälle geschafft. 


    Für mich war es wieder ein spannend erzählter Krimi und eine Leseempfehlung meinerseits. 


    》 ғᴀᴢɪᴛ

    Spannender und kurzweiliger Krimi der Queen of Crime mit einer für mich etwas sehr konstruierten Auflösung.  


    3,5/5 Sterne ☆

  18. Cover des Buches Morphium (ISBN: 9783455003369)
    Agatha Christie

    Morphium

     (98)
    Aktuelle Rezension von: halo123

    Nun ich habe dieses Buch gelesen ohne mir vorher den Klappentext durchzulesen daher war mir anfangs nicht bewusst wer denn nun umgebracht wird. 

    Etwas das sehr interessant ist, ist das das buch direkt aus der Sicht von Elinor anfängt und ein gutes Stück der Fokus auf ihr liegt. Was natürlich nach so vielen Christie Krimis nur bedeuten kann, das sie nicht der Mörder sein kann.

    HErcule Poirot verbringt ein gutes Stück damit ihre Unschuld zu beweisen.

    Mit persönlich hate gerade der Gerichtsprozess mit dem Kreuzverhör mit den Anwälten sehr gut gefallen. Es hat mich an "Zeugin der Anklage" erinnert. (Kann nicht sagen welches der beiden Bücher früher erschienen ist.

    Ein spannender un interessanter Poirot Krimi, mit einer raffineirten und überraschenden Wendung am Ende

  19. Cover des Buches Ein Mord wird angekündigt (ISBN: 9783455650242)
    Agatha Christie

    Ein Mord wird angekündigt

     (131)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Wie ich bisher feststellen konnte, spielt Miss Marple in den Krimis oft eher eine Nebenrolle oder taucht sogar erst gegen Ende auf, um den einen wichtigen Hinweis zu geben. Hier war es zum Glück mal anders, denn ich mag diese alte tapsige Dame mit ihrem Strickzeug - und ihren ganz selbstverständlichen Schlussfolgerungen zu den Mordermittlungen, die meist völlig gegen das Ergegnis der Polizei sprechen.

    Im Mittelpunkt steht hier Miss Blacklock. Als in der Zeitung die Annonce erscheint, dass auf ihrem Anwesen Little Paddocks am 29. Oktober ein Mord geschehen soll, wirkt sie recht gefasst und vermutet einen geschmacklosen Scherz. Da das ganze in der Zeitung steht, kommen natürlich einige Freunde und Bekannte zur besagten Zeit vorbei, die Neugier ist einfach zu groß und die meisten vermuten eine "Mörderjagd", ein beliebtes Gesellschaftsspiel zu dieser Zeit und sind aber doch etwas befangen, als sie eintreffen. Nur Bunch Harmon, die Frau des Pfarrers, nimmt kein Blatt vor den Mund und freut sich auf das abwechslunsgreiche Ereignis.
    Als plötzlich tatsächlich ein Mord geschieht schlägt die Stimmung natürlich um.
    Die Polizei wird zurate gezogen, es gibt eine Menge Verhöre und daraus entstehende Mutmaßungen und tatsächlich erscheint auch Miss Marple recht früh auf der Bildfläche. Eingeladen von der lieben Bunch, die sie schon länger kennt.

    Alle Beteiligten scheinen zu rätseln, was wohl hinter dieser kuriosen Tat und der vorherigen Ankündigung steckt und bald wird klar, dass das Motiv wohl wieder mal Geld ist.
    Ich hab mich sehr gefreut, dass ich dieses Mal schon eine Ahnung hatte, was nicht so ganz zusammenpasst und ich kleine Hinweise der Details als solche erkannt habe. Oft blicke ich da ja nicht so durch... aber wie das ganze vonstatten ging war natürlich die Frage und es tauchten auch noch andere Verdächtigungen auf, so dass ich immer am miträtseln war.

    Ich mag ja den Stil der Autorin mittlerweile einfach echt gerne und auch die Zeit, aus der sie schreibst, so hautnah mitzuerleben finde ich immer wieder famos. Das Verhalten der Männer und Frauen, die vielen Prinzipien der Gesellschaftsschichten, der typische Dorfklatsch und die Neugier, die als ganz normal hingenommen wird ... das ganze Flair aus dieser Epoche kommt einfach sehr echt an, da man weiß, dass Agatha Christie selbst zu dieser Zeit gelebt hat.

    Mir hat dieser Fall auf jeden Fall ein paar sehr unterhaltsame Lesestunden beschert!

  20. Cover des Buches Das Geheimnis der vier Briefe (ISBN: 9783455005509)
    Sophie Hannah

    Das Geheimnis der vier Briefe

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Annika_85

    Es handelt es sich bereits um den dritten Fall des Meisterdetektives Poirot aus der Feder von @sophiehannahwriter 🎀 Und es wurde mit jedem Buch besser. Beim ersten Roman war ich skeptisch und fand ihn nicht so gut, der zweite war schon viel besser und jetzt fühlt es sich für mich an, als ob Agatha Christie selbst den Kriminalroman geschrieben 😍 Ich fand ihn spannend und verworren (aber am Ende alles aufgelöst) und hatte keine Ahnung vom Täter.

    Ich hoffe, dass die Autorin uns noch mit mehr so tollen Bücher beschenken wird 💝

    Jeder, der Agatha Christie’s Bücher liebt, kommt hier auf seine Kosten.

  21. Cover des Buches Blausäure (ISBN: 9783455003260)
    Agatha Christie

    Blausäure

     (137)
    Aktuelle Rezension von: halo123

    Einfach nur wow. Wie die Ereignisse und der Fall ausgegangen sind. Agatha Christie schafft es immer wieder.
    Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Ich muss zugeben es gab einige Stellen gegen die Mitte die etwas langatmig wirkten aber im Großen und Ganzen war dies ein sehr spannender Fall.
    Die Charaktere sind alle vielfältig und vielschichtig gestaltet. man zweifelt wirklich an seinen eigenen Gedanken und erstellt Hypothesen ob es nun Selbstmord war und wenn nicht wer der Mörder sein könnte.
    Die Geschichte ist flüssig geschrieben und sehr raffiniert

  22. Cover des Buches Der Wachsblumenstrauß (ISBN: 9783455651324)
    Agatha Christie

    Der Wachsblumenstrauß

     (127)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Für die Familie Abernethie steht ein freudiges Ereignis an: Eine Beerdigung. Nicht, dass der verstorbene Richard Abernethie eine Last gewesen wär, aber auf sein Geld ist so manches Familienmitglied scharf. Dann das: Bei der Testamentseröffnung sorgt Cora Lansquenet, die einfältige aber stets etwas zu ehrliche Schwester des Verstorbenen, für einen Eklat, als sie laut rausposaunt, dass ihr Bruder doch ermordet wurde, oder etwa nicht? Nur kurze Zeit später fällt Cora selbst einem Mord zum Opfer. Der Notar Mr Entwhistle glaubt nicht an einen Zufall und holt seinen alten Bekannten Hercule Poirot zu Hilfe...

    Erneut hat Agatha Christie einen cleveren Krimi konstruiert, selbst wenn man das Ende durch die (doch sehr freie) Verfilmung schon kennt. Aber gerade, dass diese Verfilmung nur sehr, sehr, sehr lose an den Roman angelehnt ist, ist so gut, denn selbst wenn man den Täter schon kennt, es gibt so viele Rätsel um ihn herum, wozu auch beiträgt, dass die Familie Abernethie voller interessanter Charaktere ist. Besonders eine Figur hat mich überrascht, da ich ganz anders eingeschätzt hatte, bis sie sich letztendlich als äußerst clever herausgestellt hat. 

    Auch das Setting find ich wieder äußerst gelungen. Ein altes viktorianische Anwesen, in dem sich eine exzentrische Familie nach dem Tod eines Verwandten einfindet...gibt es eine bessere Kulisse für einen guten Kriminalroman? Vermutlich nicht und deswegen hat mich auch dieser Christie mal wieder bestens unterhalten. 

    Ich kann also auch dieses Buch mit größtem Vergnügen weiterempfehlen. 

  23. Cover des Buches Die Halloween-Party (ISBN: 9783455004625)
    Agatha Christie

    Die Halloween-Party

     (29)
    Aktuelle Rezension von: lex-books

    Mehr als 40 Jahre lang trug Agatha Christies 60ster Kriminalroman in Deutschland den Titel „Die Schneewittchen-Party“, bis er – wohl der wachsenden Halloween-Popularität geschuldet – seinen Originaltitel zurückbekam: Die Halloween-Party.

    Wobei, wenn man ehrlich ist, sich die Handlung auch an Weihnachten, Ostern oder am Pfingstmontag zutragen könnte. Halloween wird exakt zweimal erwähnt. Das eindrucksvoll halloweenig gestaltet Cover lässt da etwas mehr erhoffen. Immerhin kommen noch ein geheimnisvoller Garten, eine Dorfhexe und Satan persönlich ins Spiel, wenn auch eher mit einem kleinen Augenzwinkern.

    Angesichts des spannenden Plots und der herrlich ironischen Bemerkungen des belgischen Superhirns Hercule Poirot lässt sich darüber allerdings milde hinwegsehen. Poirot ermittelt im Fall einer ermordeten 13-jährigen, die während einer Party in einem Eimer ertränkt wurde. Kurz zuvor berichtete sie von einem Mord, den sie angeblich beobachtet haben will. Poirot und seine Freundin Mrs. Oliver wittern einen Zusammenhang und nehmen uns Leser*innen zu einem Rundgang durch den Ort Woodleigh Common mit, wo (wie immer!) sämtliche Verdächtige in die Zange genommen werden und wir uns aus viel Dorfklatsch die richtige Lösung zusammenreimen dürfen, was ausnahmsweise tatsächlich einmal möglich ist. 

    Nur die allerletzte kleine Enthüllung scheint arg unwahrscheinlich. Sei’s drum: Wer sich für klassische Whodunnits begeistert, wird von der Queen of Crime auch zu Halloween fabelhaft unterhalten.

  24. Cover des Buches Der blaue Express (ISBN: 9783455002249)
    Agatha Christie

    Der blaue Express

     (18)
    Aktuelle Rezension von: LeenChavette

    Ruth Kettering wird während einer Zugreise mit dem blauen Express in ihrer Kabine tot aufgefunden. Die reiche Amerikanerin wurde ihrer wertvollen Rubine beraubt und sogleich stehen eine handvoll Verdächtige parat. Da wäre unter anderem ihre nicht-ganz-so-heimliche Affäre und ihr Noch-Ehemann. Von Letzterem plante sie sich scheiden zu lassen, welches für ihn den finanziellen Ruin bedeutet hätte.

    Wieder einmal versucht der hochmütige Hercule Poirot dem Täter auf die Spur zu kommen und den Verbleib der Rubine zu ermitteln. Das Setting ist wieder sehr raffiniert ausgearbeitet und Poirot darf wieder sehr intensiv ermitteln. Leider verliert sich der Spannungsbogen relativ schnell nach dem Mord und sehr überrascht war ich von der Auflösung nicht. Ein solider aber vorhersehbarer Christie. 

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