Bücher mit dem Tag "herkunft"
172 Bücher
- Walter Moers
Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär
(2.267)Aktuelle Rezension von: butterflyintheskyich bin mit dem kleinem blaubär aufgewachsen (war für mich immer das highlight beim sandmann lol) und bin schon sooo oft in der bibliothek an dem buch vorbeigelaufen. habe es jetzt endlich mitgenommen und schon beim durchblättern dachte ich mir dass das gut wird. ich mag die illustrationen sehr! man merkt auch dass der autor richtig viel spass an dem buch hatte weil manche der stories so verrückt und an den haaren herbei gezogen sind dass man nur den kopf schütteln kann (im guten sinn). ich muss aber leider auch sage dass ich es bis atlantis geschafft habe OHNE gelangweilt zu sein, als dann die lügengeschichten und wettbewerbe anfingen, bin ich etwa abgedrift. nichtsdestotrotz hatte ich viel spass :)
- Victoria Aveyard
Gläsernes Schwert (Die Farben des Blutes 2)
(1.202)Aktuelle Rezension von: Punix"Ich bin eine Waffe aus Fleisch und Blut, ein von Haut umhülltes Schwert. Ich wurde geboren, um einen König zu töten, um eine Schreckensherrschaft zu beenden, bevor sie richtig beginnen kann. Feuer und Blitz haben ihn an die Macht gebracht, und Feuer und Blitz werden ihn zu Fall bringen." - Zitat
Ich wollte das Buch mehrmals abbrechen und dann wiederum konnte ich es teilweise nicht aus der Hand legen. Es fällt mir wirklich schwer es zu bewerten.
Ich glaube, ich mag weiterhin die Idee hinter dem Buch und auch der Weltenaufbau gefällt mir ziemlich gut. Mal ehrlich, Flugzeuge, Motorräder und Co. sind schon verdammt cool in einem Fantasybuch und es gibt dem ganzen einen dystopischen Hauch. Dazu noch die Fähigkeiten der Silbernen und der besonderen Roten. Es gefällt mir und gibt mir manchmal das Gefühl ein Superheldenfilm in meinem Kopf zu schauen.
Nur leider fehlte mir was auf der Gefühlsebene und das, obwohl die Protagonistin ziemlich oft über ihre Probleme nachdenkt und versucht alles um sich herum zu analysieren. Vielleicht liegt es aber auch genau daran, sie denkt sehr viel nach, aber die zwischenmenschlichen Handlungen werden oft abgekürzt. Und die Liebesgeschichte? Nicht wirklich existent, außer vielleicht im Kopf der Protagonistin und in angedeuteten Passagen.
Fazit: Hmm. Ich weiß immer noch nicht genau, wie ich das Buch bewerten soll 😁 Der nächste Band liegt jedenfalls bereit und ich hoffe er gefällt mir besser.
- Lucinda Riley
Die sieben Schwestern
(1.335)Aktuelle Rezension von: VanessaMia„Die sieben Schwestern“ ist der gelungene Auftakt einer Reihe, in der es um das Herausfinden der wahren Herkunft & Identität jeder einzelnen Schwester geht. Lucinda Riley hat dabei jeder Schwester ein eigenes Buch gewidmet. Band 8 erzählt dann die Geschichte von Pa Salt. Dem geheimnisvollen Mann, der all seine Töchter auf der ganzen Welt gesucht, gefunden, adoptiert & nach Atlantis, dem gemeinsamen Zuhause am Genfer See, gebracht hat.
In diesem Buch geht es um Maia, deren Wurzeln im Herzstück Brasiliens, in Rio de Janeiro, liegen. Da ich selbst in Rio geboren wurde, war diese Geschichte für mich, wie eine wundervolle Reise in mein eigenes Herkunftsland. Mit Maia auf Spurensuche zu gehen, hat mir ganz große Freude bereitet. Lucindas Schreibstil ist atemberaubend und so konnte ich tief in die Geschichte eintauchen, mich fallen lassen & mit den Zeilen jeder Seite verschmelzen. Ich freue mich auf jeden weiteren Band dieser wundervollen Reihe.
- Michelle Obama
BECOMING
(379)Aktuelle Rezension von: annalog… für die USA und für die Welt.
Becoming gibt ganz aufrichtige Einblicke in die Geschichte der zielstrebigen ehemaligen First Lady Michelle Obama. Sie gibt Einblicke in den Weg, wie sie sich als junge Anwältin entwickelt, ihre eigenen Werte und Missionen entdeckt. Wie so den jungen Barack kennen und später auch lieben lernt. Mit welchen Auswirkungen ein politisches Amt und mehrere Wahlkampagnen eine junge Familie umzugehen hat.
Die Welt braucht mehr dieser idealistischen Realisten, die über ihren eigenen Nutzen hinweg a das Wohl vieler Menschen denken und Schotte unternehmen, um dieses zu verbessern. Unglaublich sympathisch geschrieben, lässt mich dieses Buch in der aktuellen Zeit leider melancholisch zurück.
- Lucinda Riley
Die Sturmschwester
(902)Aktuelle Rezension von: Renate1964Im zweiten Band der Sieben-Schwestern-Reihe folgen wir der Geschichte von Ally, der zweiten Schwester. Sie ist eine erfolgreiche Seglerin und erhält einen Hinweis auf ihre Herkunft aus Pa Salts Brief, der sie ins Norwegen zur Zeit Griegs führt. Sehr spannend geschrieben und leicht lesbar. Ihre Entwicklung erfolgt nach zwei schweren Verlusten. Beide Zeitebenen sind interessant und gut recherchiert
- Jonathan Safran Foer
Alles ist erleuchtet
(529)Aktuelle Rezension von: JorokaIch habe zuerst den Film gesehen, zu dem das Buch als Vorlage diente; und dieser hat mir ausgesprochen gut gefallen. Normalerweise ist man von der filmischen Umsetzung eines literarischen Werkes enttäuscht, im vorliegenden Fall war es gerade umgekehrt.
Die Geschichte eines jungen jüdischen Amerikaners (Jonathan Safran Foer), der in die Ukraine fährt und sich dort mit Hilfe eines radebrechenden, machohaften Reiseführers und dessen "blinden" Opa als Fahrer, nebst "Blindenhund" auf die Suche nach der Vergangenheit seines eigenen Großvaters macht, ist im Buch als eine der vier Handlungsstränge enthalten.
Daneben geht es um die Geschichte von "Brod", die dem gleichnamigen Fluss "entspringt", als ihre Eltern im Jahre 1791 dort mit Fuhrwerk in den Fluten versinken; des weiteren um die Geschichte der Heirat von Jonathans Großvater vor Zerstörung des Schtetls um 1940 und um die Kommentare von Alex, dem ukrainischen Reisebegleiter von Jonathan, der scheinbar diese Geschichten Korrektur ließt.
Ganz schön verwirrend und so kam es mir beim Lesen auch durchgehend vor. Hätte ich zuvor den Film nicht gesehen, hätte ich bezüglich Orientierung wohl auch gewiss einige Probleme gehabt. Nun, das mag "innovativ" sein, aber meinem Lesevergnügen zumindest nicht zuträglich.
Natürlich sind alle Geschichten miteinander verwoben und auch Alexs Großvater ist involviert. Ein bisschen dick aufgetragen, wie ich finde.
Negativ aufgestoßen ist mir auch die unnötig obszöne Sprache, die in manchen Passagen benutzt wird.
Fazit: Insgesamt kein wirklich schlechtes Buch. Aber es kommt halt wie ein besonders bemühtes Erstlingswerk eines noch nicht ganz ausgereiften Schreiberling rüber.
- Anne Jacobs
Die Tuchvilla
(534)Aktuelle Rezension von: ArgentumverdeDie junge Marie kommt als Küchenmädchen in die sogenannte Tuchvilla, das Haus des Fabrikanten Johann Melzer. Von Beginn an hat sie es nicht leicht, aber dann stößt sie auf ein Geheimnis, dass sie selbst mit der Familie Melzer verbindet.
In ruhigem, gemächlichem Erzählstil nimmt die Autorin den Leser mit ins beginnende 20. Jahrhundert. Sie erzählt die Geschichte der Waisen Marie, die eine Chance bekommt, als Küchenmädchen in einer noblen Villa zu arbeiten und zu leben. Stückchenweise wird das Leben und die Personen in der Tuchvilla beschrieben, die zwischenmenschlichen Beziehungen, ein erster Eindruck zur Tuchfabrik vermittelt. Obwohl die Geschichte selbst interessant ist und sich hervorragend lesen lässt, so kommt es gerade in der ersten Hälfte des Buches doch zu Längen, da einfach zu ausführlich über die kleinsten Kleinigkeiten berichtet wird. Als dann mehr Bewegung in die Geschichte kommt, wird es allerdings viel fataler, denn nun ist Schluss mit historischer Glaubwürdigkeit. Ein Küchenmädchen das innerhalb von Monaten zur Kammerzofe wird und zur Vertrauten und Ratgeberin der halben Familie, ist doch arg weit hergeholt.
Mein Fazit: Auch wenn ich die Tuchvilla gerne gelesen habe, sollte dem Leser zumindest klar sein, dass der historische Anspruch hier doch eher ziemlich gering ist und ein paar Seiten weniger, hätten der Geschichte sicherlich auch nicht geschadet.
- Lucinda Riley
Die Perlenschwester
(597)Aktuelle Rezension von: miahAchtung! Es handelt sich um den 4. Band einer Reihe. Die Bücher können zwar theoretisch unabhängig voneinander gelesen werden, die Rezension könnte aber trotzdem Spoiler enthalten, wenn man Band 1 bis 3 noch nicht kennt.
Inhalt:
Als CeCes Adoptivvater stirbt, bekommt sie von ihm einen Hinweis auf ihre Herkunft und erbt eine große Summe Geld. Zunächst will sie sich nicht mit ihren Wurzeln beschäftigen, doch ihr Streit mit ihrer Schwester Star lässt sie umdenken und sie reist alleine nach Australien, um den Spuren von Kitty Mercer zu folgen...Meine Meinung:
Ich habe erst vor Kurzem den dritten Band der Sieben-Schwestern-Reihe gelesen und hatte einfach Lust, die Reihe weiterzuverfolgen. Wenn man die Autorin kennt, weiß man, das sie immer einem bestimmten Erzählkonzept folgt und sich das durch all ihre Romane zieht. Für mich ist das eine große Stärke der Autorin, aber eben auch ihre größte Schwäche. Hat man das Konzept einmal verstanden, ähneln sich die Romane der Autorin. Man muss sowas also mögen, um weiterhin Freude an den Büchern zu haben.So besteht auch dieser Roman wieder aus zwei Zeitebenen und folgt dieser klaren Struktur. In der Gegenwart begleiten wir CeCe auf der Suche nach ihrer Herkunft. In der Vergangenheit lernen wir Kitty Mercer kennen, sie wanderte von Schottland nach Australien aus. Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart sorgt für Spannung und ein schrittweises Zusammenführen der Handlungsstränge. Dadurch wird auch eine Sogwirkung erzielt, wobei mich die Storyline in der Vergangenheit deutlich mehr interessiert hat als die in der Gegenwart.
Die Geschichte ist nicht direkt spannend, weil es viel Action gibt. Es ist einfach spannend zu lesen, was insbesondere Kitty Mercer erlebt hat. Sie lebte zu der Zeit, als viele Menschen ihr Glück in Australien versucht haben. Dabei stehen hier nicht nur der Umgang mit den Aborigines im Vordergrund, sondern auch der Perlenhandel, der damals in Australien aufblühte. Man hat das Gefühl, selbst dabei zu sein. Mir hat dabei besonders der bildhafte Schreibstil gefallen. Länder wie Thailand in der Gegenwart und Australien, das sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart eine Rolle spielte, wurden lebendig und das hat viel Spaß gemacht.
Insgesamt hat mir der Erzählstrang in der Vergangenheit deutlich besser gefallen. Kitty war eine starke Frau, die sich auch gegen die Meinungen ihrer Zeit gestellt und für sich und ihre Familie eingestanden hat. Das finde ich sehr bewundernswert.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht hauptsächlich aber natürlich CeCe, eine Frau auf der Suche nach sich selbst. Nachdem sie im Vorgängerband nicht sonderlich sympathisch gewirkt hat, musste ich mich hier erst mit ihr anfreunden. CeCe ist allerdings innerlich einfach sehr verunsichert und hat sich angewöhnt, sich auf Star zu verlassen. Ohne diese Unterstützung muss sie sich nun alleine durchschlagen und macht dabei eine starke Entwicklung durch. Ein bisschen gestört hat mich, dass sie quasi all ihre Unfähigkeiten auf ihre Legasthenie schiebt. So gut ich es finde, dass auch dieses Thema im Mittelpunkt steht, gibt es für Legasthenie Hilfe und das auch schon zum Zeitpunt der Entstehung der Romane. Mich verwundert, dass CeCe diese zusätzliche Förderung nie bekommen haben soll und man ihr hier einfach eine Schwäche aufdrücken wollte, um sie authentischer zu machen.
DIe Mischung aus Familiengeheimnis, historischer Erzählung und persönlicher Entwicklung der Hauptprotagonistin bildet die klassische Struktur aller Romane von Lucinda Riley und dieses Konzept muss man mögen, um auch dieses Buch zu mögen. Es machte diese Geschichte recht vorhersehbar und teilweise wirkte es zu stark konstruiert. Für mich war das Buch damit ein eher schwächerer Teil der Reihe. Ich werde die Reihe aber dennoch bis zum Schluss lesen.
- Saša Stanišić
HERKUNFT
(293)Aktuelle Rezension von: Trishen77Saša Stanišić ist ein Autor, der sich, ähnlich wie bspw. Kazuo Ishiguro, viel Zeit für seine Romane lässt. Zwischen dem ersten Roman „Wie der Soldat das Grammofon repariert“, der ihn zu einem Shootingstar der deutschen Literaturszene machte, und dem zweiten Roman „Vor dem Fest“ lagen acht Jahre, zwischen dem zweiten und dem dritten Roman „Herkunft“ dann immerhin auch noch fünf (wobei hier in der Zwischenzeit auch ein schmaler Band mit Erzählungen erschien).
Diese Langsamkeit hat etwas Sympathisches und lässt die Romane schon vor der Lektüre wie etwas Kostbares (und auch wie etwas sehr Gewissenhaftes) erscheinen. Möglicherweise ist es diesen Erwartungen und dem Sympathievorschuss geschuldet, dass ich mich mit „Herkunft“ ein bisschen schwergetan habe. Aber vielleicht zunächst zum Inhalt, auch wenn er wohl bereits jeder/m an dem Buch Interessierten durch Klappentext und andere Besprechungen bereits bekannt sein dürfte:
Der Roman liest sich wie eine fiktionalisierte und mit Ausschmückungen versehene Biographie des Autors, mit speziellem Fokus auf die Beziehung zu seiner Großmutter und den Jahren nach der Flucht aus dem ehem. Jugoslawien in der neuen „Heimat“ Deutschland. Die einzelnen Kapitel sind kurz und Stanišić bedient sich immer wieder unverhofft schöner Sprachkapriolen, statt einfach nur einen gelungenen Stil zu pflegen und springt viel in der Zeit hin und her, was manchmal einen etwas übereifrigen Eindruck macht.
So entsteht aus der Schilderung eines Lebens ein Gestrüpp/Geflecht von sich überlagernden Empfindungswelten, das zwar immer wieder beeindruckende Muster hervorbringt, aber auch genauso oft zu leichten Verhedderungen in der Wahrnehmung führt, zumindest bei mir war es so. Stanišić greift auf viele Register und Stilmittel zurück, sein Roman ist ein sehr agiles Konstrukt, aber manchmal wirkt es dabei nicht nur bravourös, sondern wie auf allzu flüchtigen Ideen erbaut.
Was dabei vor allem verloren geht, ist die Anschaulichkeit. In vielen Momenten hatte ich das Gefühl, das Stanišić einem wichtigen Detail viel Mühe angedeihen lässt, dabei aber über das Ziel hinausschießt, weil das Anschauliche eben eine Frage der Balance und nicht der Kompensation ist. Es mag vermessen wirken, dass ich über einen hochverdienten Autor solch eine Kritik verhänge, aber auch wenn ich viele meiner Eindrücke relativieren kann, dieser Eindruck bleibt doch bestehen.
Dabei ist Stanišićs Sprache keineswegs ohne Prägnanz. Vielmehr hat sie alles: Witz, Prägnanz, Ruhe, Dynamik, nur eben manchmal in für mich unpassenden Verhältnissen/Ausprägungen. So schwingt viel mit, aber wenig verdichtet sich zu einem Begriff, einem Verstehen, in das man sich begeben kann. Vielleicht ist die Erwartung, die aus dieser meiner Auseinandersetzung hervorscheint, auch einfach fehl am Platze. Vielleicht haben diese meine Erwartungen etwas mit der oben bereits genannten Aura der Sorgfalt zu tun, die (für mich) Stanišićs Romane umgibt. In jedem Fall ist „Herkunft“ ein wichtiges Buch, das mitunter auch blendend unterhält, aber auch einige Längen hat. - Lucinda Riley
Die verschwundene Schwester
(329)Aktuelle Rezension von: Fa3ienMerry lebt in Neuseeland mit ihren beiden Kindern und hat vor kurzem ihren Mann verloren. Deshalb macht sie sich nun auf eine Reise in ihre Vergangenheit. Blöd nur, dass gleichzeitig die anderen Schwestern nach ihrer verlorenen Schwester zu suchen beginnen. Merry denkt, sie wird von jemanden in ihrer Vergangenheit gesucht und versucht zu flüchten. Dabei stellt sie sich irgendwann ihrer Vergangenheit und kehrt nach Irland zurück, welches sie vor langer Zeit verlassen hatte.
Die verschwundene Schwester war für mich das schwächste Buch der Reihe. Ich fand es unglaublich lang gezogen und Merry brauchte immer viele Anläufe da sie ängstlich und pessimistisch gestimmt war. Dies hat für mich den Lesefluss teilweise etwas durchbrochen.
Lobenswert finde ich dennoch das Ende, war für mich überhaupt nicht vorhersehbar. Jetzt bin ich gespannt was im letzten Band noch so herauskommt. - Carissa Broadbent
The Ashes and the Star-Cursed King (Crowns of Nyaxia 2)
(274)Aktuelle Rezension von: MandthebooksRezension: (kann Spoiler enthalten)
Ich habe ziemlich lange gebraucht, Band 2 anzufangen, war dann aber doch echt schnell gecatcht. Ich mochte das Worldbuilding wieder total und hier wird nun noch einmal eine ganz andere politische Ebene geöffnet und auch Oraya kann hier zeigen, was sie kann. Das war super.
Mit Raihn hatte ich hier so meine Schwierigkeiten. Sein Verhalten ist, ungeachtet der Gründe, an sehr vielen Stellen sehr problematisch und daran bin ich persönlich doch etwas angeeckt. Dafür war die Geschichte aber echt spannend und der etwas größere Umfang wurde auch überhaupt nicht zäh, denn es gab irgendwie immer Action oder einen spannenden Twist. Einzig das Ende des Buches war mir ein klein wenig zu simpel. Der Kampf und auch das allgemeine Ende waren dann doch recht schnell und einfach vorbei und das fand ich etwas schade. Hier könnte ich mir jedoch durchaus vorstellen, dass es Absicht war, um auf die folgenden Bände vorzubereiten, daher will ich hier erstmal nicht so kritisch sein.
4,5 Sterne - Lucinda Riley
Die Mondschwester
(465)Aktuelle Rezension von: dodo2025Der Roman hat mir sehr gut gefallen, die Protagonisten waren mir alle sympathisch.
Tiggy, die wie ihre Schwestern adoptiert wurde, erhält nach dem Tod vom Vater Pa Salt einen Brief, wo sie aufgefordert wird, nach Granada zu reisen um dort auf ihrer Herkunft zu stoßen. Die Beschreibung von Sacromonte fand ich sehr schön und konnte mich da hinein träumen, dann wird von ihrer Großmutter berichtet die eine berühmte Flamencotänzerin war und über Geschichte der Gitanos, was ich sehr interessant und spannend fand. Dann ist Tiggy Veganerin und Tierschützerin, dass gefiel mir sehr gut und ich konnte mich mit ihr identifizieren, allerdings war es bisschen unglücklich beschrieben, denn wenn sie eine überzeugte Veganerin wäre, würde sie keine Wollpullis und Daunenjacken tragen, aber nicht alle sind wohl so überzeugt.?!
Die Geschichte in Schottland, mit Charlie, Zara, Cal und Beryl war ganz nett, aber nicht grad so spannend, aber schön fand ich, dass auch noch mal auf Ally zurück gekommen wurde.
Alles zusammen fand ich den Roman aber recht schön.
- Lucinda Riley
Die Sonnenschwester
(406)Aktuelle Rezension von: naeviaIm 6. Band der Reihe, geht es um Elektra, die Jüngste von Pa Salts Töchtern. Sie lebt ihn New York als Supermodel, hat ihr Leben aber nicht im Griff. Durch eine Entzug, kommt ihr Leben wieder in die Reihe und sie beginnt sich mit sich selbst und ihrem Umfeld auseinanderzusetzen.
In der zweiten Zeitschiene geht es um Cecily, einer jungen Dame aus New York, die kurz vor dem zweiten Weltkrieg zu ihrer Tante nach Kenia geht.
Wie die Geschichten zusammenhängen wird nach und nach im Buch aufgeklärt.
Wie in den anderen Bänden auch, wird auch hier viel Wert auf Details gelegt und auch gesellschaftliche Probleme aufgezeigt und beleuchtet.
Was jedoch den Lesefluss gestört hat, dass es ein paar „lose Ends“ gab. Dinge, die nicht aufgeklärt wurden, oder im weiteren Verlauf nicht wieder drauf eingegangen wurde. So wurde die Geschichte teilweise unnötig in die Länge gezogen.
- Elly Blake
Fire & Frost, Band 2: Vom Feuer geküsst
(266)Aktuelle Rezension von: Nicole_ThoeneIm Norden fiel der Frost einst sacht,
der Thron zerbrach in kalter Nacht.
Arcus und Ruby, Hand in Hand,
befreiten etwas – ungeplant.Der Minax, dunkel, wild, entfacht,
hat sich nun frei den Weg erdacht.
In Tempesien treibt er sein Spiel,
sein Ende scheint das große Ziel.Doch nur durch seinesgleichen Macht
wird dieses Wesen umgebracht.
Ein zweiter lebt im Feuerreich,
dorthin führt Rubys Weg sogleich.Nach Sudesien sie mutig reist,
wo Glut und Blut das Land umkreist.
Die Firebloods, voll Kraft und Zorn,
doch auch Gefahren, neu geborn.Die Welt, so reich an Mythos, Klang,
erzählt vom Anfang – alt und lang.
Hier zeigt sich Fantasie so klar,
wie schöpferisch die Reise war.Doch manches wirkte allzu schlicht,
vorhersehbar in mancher Sicht.
Dass Ruby mehr als Feuer trägt,
hat früh sich leise schon geregt.Ein neuer Name: Kai tritt ein,
bringt frischen Wind ins Herz hinein.
Sympathisch, ja – das ist gewiss,
doch fehlt der Funke, der ihn riss.Ein Spiel zu dritt, das spannend klingt,
doch hier nicht ganz zum Leben springt.
Denn Glauben braucht es, fein gewoben,
statt lose Fäden, kaum erhoben.Und Arcus, einst so stark, so nah,
tritt hier zu selten wirklich da.
Ein Schatten nur von alter Glut –
das schmerzt beim Lesen, tut nicht gut.So bleibt ein Band mit Licht und Glanz,
doch nicht ganz frei von Dissonanz.
Ein Feuer, das zwar weiterglüht,
doch nicht durchgehend hell erblüht. - Lucinda Riley
Die Schattenschwester
(714)Aktuelle Rezension von: miahAchtung! Es handelt sich um den dritten Band einer Reihe! Die Bücher können unabängig voneinander gelesen werden.
Inhalt:
Star ist die dritte der sieben Schwestern und besonders eng mit CeCe verbunden. Die beiden sind unzertrennlich und machen alles gemeinsam. Doch nach dem Tod ihres Vaters bekommt jede Schwester ihr eigenes Rätsel zu ihrer Herkunft. Star beginnt in einem Antiquariat in London mit ihrer Suche und ist schon bald gefesselt von der Vergangenheit...
Meine Meinung:
Es ist schon sehr lange her, dass ich die ersten beiden Bände der Reihe gelesen habe, doch die Geschichten der Schwestern sind im Prinzip auch unabhängig voneinander lesbar. Dadurch braucht es an sich kein Hintergrundwissen, um sich in dieser Geschichte zurechtzufinden.
Der Einstieg fiel mir sehr leicht. Star ist eher zurückhaltend und schüchtern. Sie spricht wenig und weiß mit ihren 27 Jahren noch nicht, was sie mit ihren Leben anfangen möchte. Mit ihrer Schwester CeCe ist sie so eng verbunden, dass man die beiden immer nur gemeinsam antrifft. Sie sind zusammen um die Welt gereist und leben nun gemeinsam in London. CeCe gibt immer den Ton an.
Schnell ist klar, dass sich die beiden Schwestern voneinander lösen müssen. Mir war ihre Beziehung schon fast zu eng und ich war froh, dass Star das nun auch zu merken schien. Die perfekte Gelegenheit ergibt sich, als Star endlich den Mut findet, den Brief ihres verstorbenen Vaters zu öffnen und sich mit ihrer Herkunft zu beschäftigen. Mir hat sie ein bisschen zu lange damit gehadert, aber danach kam Star relativ leicht und schnell ans Ziel.
Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Star erzählt und wechselt irgendwann in die Vergangenheit. Mir haben die Rückblenden viel besser gefallen als die Geschichte in der Gegenwart.
Mit Star hatte ich meine Schwierigkeiten. Ihre Entscheidungen konnte ich nicht immer nachvollziehen. Bei vielen Sachen hat sie sich sehr zurückgehalten, aber anscheinend hat sie sich einfach ihr Leben lang ihrer Schwester CeCe untergeordnet. Das Verhältnis der beiden kann man nur als toxisch beschreiben.
Aber auch die Nebenfiguren in der Gegenwart empfand ich als schwierig. Alle stecken irgendwie in ihrem eigenen Leben fest und hegen einen Groll gegeneinander. Einzig Rory hat mir sehr gefallen.
Die Liebesgeschichte war leider auch absolut nicht meins. Bei mir kamen da keine Gefühle an und es wirkte eher erzwungen und altbacken. Star bekam ständig ein Ultimatum gesetzt, da konnte sich einfach nichts entwickeln.
Insgesamt fand ich Stars Reise interessant. Ihre Familiengeschichte ist verworren und ein Stammbaum hätte sicher geholfen, den Überblick zu behalten. Die Vergangenheit an sich hat mit Flora eine für mich starke Heldin gefunden und ich habe mich immer über ihre Kapitel gefreut.
Die Gegenwart ging mir generell tatsächlich ein bisschen zu schnell. Am Ende waren alle zu versöhnlich und alle Probleme haben sich schnell aufgelöst.
Ich werde die Reihe vermutlich noch weiterverfolgen, da sich die Bücher schnell lesen lassen und mich die Hintergründe zu den Schwestern interessieren. Aber ich werde mir damit weiterhin Zeit lassen. - Julia Dippel
Cassardim 1: Jenseits der Goldenen Brücke
(988)Aktuelle Rezension von: Alice_KCassardim – Jenseits der goldenen Brücke von Julia Dippel ist der erste Band der Cassardim-Reihe und auch mein erstes Buch der Autorin.
Amaia (oder auch Maia) ist anders. Sie und ihre Familie altern viel langsamer und sie sehen sich auch irgendwie alle nicht im Geringsten ähnlich. Was es damit auf sich hat? Das würde sie gerne herausfinden.
Doch eines Tages wird die Familie angegriffen und sie muss mit ihren Geschwistern fliehen. Dabei bleibt ihnen nichts anderes übrig, als dem mysteriösen Noár zu vertrauen.
Ob das die richtige Entscheidung war?
All die Jahre wartete diese Geschichte in meinem NetGalley-Bücherregal darauf von mir gelesen zu werden und ich habe es ungerecht behandelt. Einfach ignoriert und andere Bücher diesem vorgezogen. Doch jetzt habe ich die Geschichte wieder entdeckt, einfach mal angefangen zu lesen… UND KONNTE NICHT MEHR AUFHÖREN!
OH MEIN GOTT! 😯🤗❤️
Als ich dann das Hörbuch dazu fand, war das Erlebnis PERFEKT! Lesen und hören? Eine grandiose Kombination! Und Yara Blümel als Sprecherin? EIN TRAUM! Sie haucht Maia Leben ein. Ihre Stimme verleiht der magischen Welt das gewisse Etwas. 🤗
Von Anfang an zog mich die Geschichte um Maia in ihren Bann.
Maia ist eine tolle Protagonistin, die im Laufe der Geschichte mit so einigen Herausforderungen konfrontiert wird. Puh, aber das macht sie echt beeindruckend gut!
Und dann ist da noch Noár. Dieser unheimlich gutaussehende, mysteriöse, aber auch nervtötende Chaoswandler.
Des Öfteren raubte er mir den letzten Nerv und im nächsten Moment war auch schon wieder alles vergeben und vergessen. Tja, Maia ging es genauso.
Hach, diese Chemie zwischen ihnen hat mich ein ums andere Mal dahinschmelzen lassen! 🥰😍
Anfangs ist Maia ihm gegenüber noch misstrauisch, aber auch irgendwie fasziniert. Dann mit der Zeit lernt sie ihm zu vertrauen. Muss es auch, um für ihre Geschwister da zu sein. Und bei all den Abenteuern, die sie gemeinsam erleben, kann sie sich der Anziehung auch nicht ganz entziehen.
Die Reise in Cassardim selbst bzw. diese magische Welt hat mich komplett begeistert und überwältigt. Ich war genauso erstaunt wie Maia und ihre Geschwister, als diese herausfanden, wer oder was sie wirklich sind. Ich werde da jetzt auch nicht so ins Detail gehen, um nicht zu spoilern.
AUF ALLE FÄLLE HAT ES MICH UMGEHAUEN!!! ALLES was da so passiert!
😯😯😯😯😯😯
Um es mit einem Zitat von Noár zu untermalen: „Cassardim zu beschreiben, ist genauso unmöglich, wie das Sonnenlicht einzufangen oder eine Melodie in Worte zu fassen.“
OMG, diese Worte fassen das Ganze perfekt zusammen. Da krieg ich richtig Gänsehaut. 🫠🫠🫠🫠
Wer also Lust auf eine große Portion voller Magie, Spannung, Action, Anziehung, Zusammenhalt, Vertrauen, Zuversicht und vieles mehr hat, sollte Cassardim – Jenseits der goldenen Brücke definitiv lesen!
Die gute Nachricht? Das war erst der Auftakt! Es gibt noch 2 weitere Teile, die ich definitiv auch lesen werde. 😊
Vielen lieben Dank an Julia Dippel und den Thienemann-Esslinger Verlag für das Rezensionsexemplar via NetGalley Adventskalender.
Dies ist meine ehrliche Rezension mit meinen eigenen Worten.
- Sandra Regnier
Die Pan-Trilogie 3: Die verborgenen Insignien des Pan
(1.159)Aktuelle Rezension von: Linda19_7Felicity ist hin und her gerissen, ob sie Lee nun eine Chance geben soll oder nicht. Als wäre das nicht genug, spitzt sich die Lage in der Anderswelt so langsam zu. Dabei spielen die Insignien Pans eine wichtige Rolle. Doch wo sind diese? Kann Felicity die Elfen und vielleicht sogar die Drachenwelt wirklich retten?
Ich sehe von Buch zu Buch eine allgemeine Entwicklung des Schreibstils. Trotzdem wirkt die ganze Handlung der Reihe einfach etwas unstrukturiert und schlecht geplant. Auch die Liebesgeschichte zwischen Lee und Felicity konnte mich nicht zu hundert Prozent überzeugen, dafür hat mir Lee einfach zu viel fremd geflirtet. Da waren bis zum Schluss einfach zu viele Unsicherheiten von Felicitys Seite aus . Außerdem macht die Beziehung der Beiden allgemein einen unreifen Eindruck auf mich, so wie so ziemlich alle Charaktere der Reihe auch (ich bin ja immer noch Team Ciaran. Der wäre mehr mein Typ gewesen). Auch wenn ich bei Felicity eine Entwicklung sehen kann ist die Reihe, wie bereits in den Rezensionen der anderen Teile einfach für jüngeres Publikum gedacht und deshalb in der Hinsicht einfach etwas unatraktiv.
Zudem wurde der Plot mir viel zu schnell abgehandelt. Ich bin bei der Auflösung gedanklich kaum noch hinterhergekommen. Das könnte auch mit der unstrukturierten Erzählweise zusammenhängen.
Trotz allem hat mich die Reihe durch den lustigen Schreibstil gut unterhalten auch den Grundgedanken fand ich sehr kreativ und einfallsreich. Nur die Umsetzung war leider nicht immer meins. Ob ich die Reihe je erneut lesen werde bezweifle ich. Weitere Bücher der Autorin werde ich erst einmal wahrscheinlich auch nicht lesen.
- Fatma Aydemir
Dschinns
(386)Aktuelle Rezension von: izzy_books„Dschinns“ von Fatma Aydemir erzählt vom plötzlichen Tod eines Vaters, der eine deutsch-kurdische Familie in Istanbul zusammenführt. Aus verschiedenen Perspektiven werden verdrängte Konflikte, Traumata und Fragen nach Identität sichtbar. Der Roman überzeugt durch emotionale Tiefe und vielschichtige Figuren. Insgesamt ein kraftvoller Familienroman.
- Lilly Lucas
A Place to Belong
(345)Aktuelle Rezension von: Ines_BalkowDie Cherry-Hill-Reihe der Autorin gefällt mir richtig gut. So hat mich auch der dritte Band der Serie voll überzeugt. Und meine Lieblingsfigur wird im vierten Teil in den Fokus gerückt - da freue ich mich jetzt schon sehr ☺️
In diesem Band geht es um Magnolia und ihre Geschichte ist sehr spannend. Neben den Familienverwicklungen, mit denen sie sich herumschlägt, verdreht auch noch der verschlossene Finn ihr den Kopf. Und der ist leider sehr misstrauisch, sodass ihre Beziehung durch Höhen und Tiefen geht.
Ich will gar nicht zu viel zum Inhalt sagen. Nur so viel: Fans der Reihe werden wieder voll auf ihre Kosten kommen. Die Handlung findet wieder auf Cherry Hill statt und der Autorin gelingt es jedes Mal, die Atmosphäre und Umgebung so schön zu beschreiben, dass man sich dorthin wünscht 😉
Diese Buchserie ist eine meiner liebsten und ich bin gespannt, ob der letzte Band mit den bisherigen mithalten kann. Für diesen Teil gibt es von mir auf jeden fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung für Fans von Liebesgeschichten.
- Abbi Glines
Rush of Love – Erlöst
(1.248)Aktuelle Rezension von: Xenia_FBlaire hat Rush verlassen und ist wieder in Summit. Doch womit sie nicht gerechnet hat ist eine Schwangerschaft. Während Blaire selbst damit klarkommenden muss, versucht Bethy sie wieder nach Rosemary zu bringen. Dort muss sich Blaire nun entscheiden ob und wann sie Rush einweiht und wie es grundsätzlich für sie weitergeht. Doch Rush schafft es ihr Herz zurück zu gewinnen und trotz auch allen Steinen, die ihnen seine Familie in den Weg wirft.
Es ist toll, dass Rush und Blaire wieder zueinander finden. Auch wenn Blaire etwas mehr Selbstvertrauen haben könnte, ist es angenehm zu lesen. Die Handlung ist zum mitfiebern und emotional. Die Charaktere sind ansprechend und man kann ihre Handlungen nachvollziehen.Das Buch ist für alle geeignet die wissen wollen wie es mit Blaire und Rush weitergeht.
- Rose Snow
Ein Augenblick für immer. Das erste Buch der Lügenwahrheit, Band 1
(515)Aktuelle Rezension von: CarlyCookieIn „Das erste Buch der Lügenwahrheit” von "Rose Snow" geht es um June die zu ihrem Onkel ins Ausland zieht um dort an einer hoch angesehenen Schule ihre Abschluss zu machen. Von Anfang an ist alles von einer mystischen Aura umgeben und es dauert nicht lange bis in ihr eine übernatürliche Kraft erwacht. Auch ihre beiden mysteriösen Cousins scheinen über eine ähnliche Kraft zu verfügen und June versucht alles mögliche darüber herauszufinden.
Ich lüge nicht wenn ich es sage das ich kurz davor stand im Darknet nach Band 2&3 zu suchen weil ich unbedingt wissen muss wie es weiter geht. Glücklicherweise konnte ich die zwei anderen Bände dann doch noch legal erwerben und das mit dem Darknet war natürlich nur ein Spaß.
Das Buch ist sehr gut geschrieben, es ist spannend, mysteriös, ernst aber auch witzig und leicht zwischendurch. Ich habe es geradezu verschlungen.
Mir hat es richtig gut gefallen und ich kann es nur weiter empfehlen.
- Ocean Vuong
Auf Erden sind wir kurz grandios
(185)Aktuelle Rezension von: T_GruberOcean Vuong nimmt uns mit in die Welt vietnamesischer Einwanderer in den USA. So erfahren wir, warum eine Großmutter ihren Enkel (den Ich-Erzähler) "Little Dog" nennt. Weil böse Geister einen Bogen um ein Haus machen, in dem Kinder hässliche Namen haben! Magie ist in diesem Buch nie weit entfernt, und so manche US-Errungenschaften werden von den Einwanderern nur schwer akzeptiert. Neben dieser kulturellen Unterschiede, erfahren wir aber auch von einer Kindheit in tiefer Armut und von einem Jugendlichen, der seine Homosexualität entdeckt, die so gar nicht in sein Milieu passt. Generell ist Liebe und Gewalt immer nah beieinander: die Mutter schlägt ihren Sohn, obwohl da auch Liebe ist. Und auch zwischen dem Ich-Erzähler und seinem Liebhaber Trevor ist trotz aller Zuneigung Gewalt nie fern. Trotzdem hält der Roman an den grandiosen Augenblicken fest, die in der Liebe stecken und in der Schönheit der Welt. Es ist ein trotziges Festhalten, denn eigentlich könnte man auch verzweifeln. Und das ist das Wunderbare an diesem Roman, der von einem Lyriker geschrieben wurde, dass er in den vielen bildstarken Sätzen und ungewöhnlichen Wendungen das Schöne zeigt. Ein ermutigendes Buch, auch in dunklen Zeiten. Im Titel "On Earth We're Briefly Gorgeous" - oder in der passenden deutschen Übersetzung "Auf Erden sind wir kurz grandios" - kommt die Essenz des Lebens auf den Punkt, wie sie nur geniale Jugendliche erfahren können. Absolut lesenswert! Ein Meisterwerk!
- Elena Fischer
Paradise Garden
(338)Aktuelle Rezension von: Elina_moroEs ist ein überzeugender Coming-of-Age Roman, der die ewigen Themen behandelt, wie Suche nach den Wurzeln sowie nach sich selbst. Billie bevorsteht eine Reise, die ihre Fragen beantworten wird. Eine Reise der Unabhängigkeit, in der eine neue Erfahrung gesammelt und das Horizont erweitert wird. Die sozialen, psychologischen und emotionalen Aspekte der Hauptfigur sind in diesem Kontext sehr gut beschrieben. Tiefgründig und witzig, traurig und ernüchternd wird hier eine besondere Geschichte erzählt, die in Erinnerung bleibt.
- Michael Christie
Das Flüstern der Bäume
(152)Aktuelle Rezension von: CarmenPastlDie schöne gebundene Ausgabe von „Das Flüstern der Bäume“ hätte es wohl nicht in meine Tasche geschafft, wenn ich nicht so neugierig auf den Inhalt gewesen wäre. Die Aussicht auf eine mitreißende Erzählung die unsere Natur, die Bäume, Wälder sowieso eine weitreichende Familiengeschichte verbindet hat mich dazu bewogen den Schmöker einzupacken & ich wurde nicht enttäuscht…
Am meisten fasziniert an dem Buch hat mich dessen Aufbau. Die Erzählung beginnt in der Zukunft und bringt uns dann schrittweise weiter in die Vergangenheit, bis wir zur Entstehung der Familie Greenwood kommen und von dort geht es schließlich wieder zurück in die Zukunft. Am Anfang war ich noch etwas überfordert, aber die überraschenden Wendungen und ständig neuen Erkenntnisse, die das Buch mit sich bringt, ließen mich weiterlesen, bis ich vollständig eingetaucht war.
Die Themen, die in der Geschichte aufgegriffen werden, sind so vielschichtig wie lehrreich und durch die unterschiedlichen Blickwinkel, von denen alle Themen betrachtet werden – nämlich durch die Augen der unterschiedlichen Charaktere – durfte ich selbst neue Sichtweisen kennenlernen und daran wachsen.
Ein einzigartiges Buch mit viel Einblick in unsere Natur und das Leben der Bäume. Wunderbar erzählt auf Basis einer generationsübergreifenden Familiengeschichte, die gespickt ist voller Wahrheiten, Lügen, Täuschungen und Annahmen – nur ich als Leserin darf herausfinden was tatsächlich passiert ist und das auf eine berührende Art und Weise.
Mir selbst wurde schmerzlich bewusst welche gravierenden Auswirkungen eine, wie es scheint, kleine Handlung in der Gegenwart schließlich für die Zukunft haben kann. Wie sehr die Geschichte sich zum Besseren wenden kann, wenn nur eine einzige Person Mitgefühl, Demut und Vertrauen an den Tag legt – genauso aber wie sehr alles anders kommt, wenn diese eine Person stattdessen egoistisch handelt, getrieben von Rache, Neid und Gier.Welchen Fußabdruck möchtest du hinterlassen? Welche Auswirkungen sollen schließlich deine Handlungen und Entscheidungen auf die Zukunft haben?
Fazit
Eine bewegende Familiensaga voller unvorhersehbarer Wenden, die uns eintauchen lässt in die wunderbare Welt der Bäume und uns selbst neue Wege zeigt, um zu wachsen. Die Welt braucht mehr solche Bücher!























