Bücher mit dem Tag "herman melville"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "herman melville" gekennzeichnet haben.

30 Bücher

  1. Cover des Buches Moby-Dick; oder: Der Wal (ISBN: 9783990270875)
    Herman Melville

    Moby-Dick; oder: Der Wal

     (457)
    Aktuelle Rezension von: Lorenz1984

    Welch wahnwitzig, abenteuerliche und aufschlussreiche Reise in eine mir bisher überaus unbekannte Welt. 

    Grausam und bezaubernd zugleich, werden wir Zeuge einer wahnwitzigen Reise eines Parsen namens Ismael, auf dem Walfangschiff Pequod. Was für eine für mich exotische Welt, in welche ich da tauchen durfte. 

    Einfach wundervoll übersetzt von Matthias Jendis. Sogar so gut übersetzt, dass man fast meinen möchte, es sei im Original von einem deutschen Autor geschrieben worden... 

    Der Grund warum ich nicht die volle Punktzahl vergeben wollte, war der, dass einfach soviele nautische Ausdrücke verwendet werden, die Teils nichtmal im Glossar zu finden waren, und man sich dann schon zusammenreimen muss, um was es sich da genau handeln könnte... Natürlich ist das nicht Melville's Schuld, sondern meine eigene, ich hätte ja jeden einzelnen Begriff extra im Netz nachschlagen können... 

    Das Buch steht zurecht in sämtlichen Weltliteratur Listen, und ich kann nur empfehlen es zu lesen. In original natürlich im Englisch von vor 170Jahren, gepaart mit nautischen Ausdrücken nicht einfach zu lesen (weswegen ich mich für die am besten gehandelte Übersetzung von Matthias Jendis entschieden habe)


  2. Cover des Buches Die wilde Geschichte vom Wassertrinker (ISBN: 9783257057034)
    John Irving

    Die wilde Geschichte vom Wassertrinker

     (287)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly

    Der Student Fred Bogus Trumper teilt mit seinem besten Freund Couth nicht nur die Erinnerungen an eine wüste Gonorrhoe aus Teenietagen, sondern auch seinen Geschmack was Frauen anbelangt im Allgemeinen. Aber seine ständigen urologischen Beschwerden sind wohl angeboren und sollen nun erst einmal mit der Wassermethode in Angriff genommen werden, bevor nur noch der Skalpell bleibt.
    Generell läuft es für Thump-Thump, wie Fred von seinem Freund und Filmemacher Ralph genannt wird, nicht wirklich rund.
    Sein Dissertationsthema, die Übersetzung der altniedernordischen Ballade Akthelt und Gunnel läuft schleppend und ist maßgeglich seiner blühenden Phantasie geschuldet. Sein Vater hat dem Dauerstudiosus den Geldhahn zugedreht und lässt sich auch nicht vom jungen Glück zwischen Bogus und der Skifahrerin Biggie beeinflussen. Und dann ist da irgendwann auch noch Tulpen, Bogus' Freundin mit der Vorliebe für Wasserschildkröten und dem dringenden Wunsch nach einem eigenen Kind...
    Unbeschreiblich schräg dieser Irving und mit viel Humor und Selbstironie, je nach Erzählposition, versehen. John Irving wechselt dazu immer wieder die Perspektive, so dass der Leser Fred in der Gegenwart zum Urologen begleiten kann, aber auch in Rückblenden die Anfänge der Beziehung zu Biggie verfolgen darf. Dann wieder durchwühlt man die Laken mit Bogus und Tulpen, lernt den kleinen Colm und seine Ansichten zum Klassiker Moby Dick kennen und nicht zu vergessen der skurrile Diabetiker Merrill Overturf.
    Dieser Fred Bogus Trumper ist ein würziger Charakter nach irvingschem Reinheitsgebot, wie auch die zahlreichen Protagonisten, die ihn auf seinen Irrwegen begleiten und verleiten. Wieder einmal hat mir ganz besonders das vorherrschend hohe Maß an Zuneigung gefallen. Auch wenn die Liebe nicht immer von Dauer ist, so bleibt doch immer der Respekt, diese bizzelnde Vibration vergangener Gefühle und je Menge an Empathie.

    Manchmal von Melancholie getragen, wieder und wieder sehr witzig und mit viel gesunder Selbstironie der Charaktere versehen, oft herzerfrischend skurrill und immer ein echter Irving.

  3. Cover des Buches Zwei Leben und ein Tag (ISBN: 9783442738441)
    Anna Mitgutsch

    Zwei Leben und ein Tag

     (17)
    Aktuelle Rezension von: sumsidie
    Dieses Buch beherbergt drei Geschichten in einer. Einmal ist es die Liebesgeschichte von Leonard und Edith, die wurzellos von einem Land in das nächste ziehen. Dann ist da Gabriels Sicht auf die Welt. Es handelt sich um Leonards und Ediths Sohn, der mit seiner enormen Auffassungsgabe, aber fehlendem sozialen Geschick große Probleme hat in ein 'normales' Leben einzufügen. Und letzlich gibt es Biographie Fragmente über Herman Melville. Diese teilweise gegensätzlichen Lebensläufe werden in wunderbarer Sprache geschildert. Leider hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass diese drei Geschichten nicht alle in ein Buch passen. Edith, die ihre Vergangenheit mit Leonard in Briefen dokumentiert, zieht zwar immer wieder Parallelen zu den anderen beiden Perspektiven. Aber mir hat das als Leser nicht gereicht um so verschiedene Themenstränge miteinander zu verbinden. Auch erschien mir die ganze Stimmung zu fatalistisch und melancholisch, immer auf das Ende hinschreibend, so dass selbst schöne Erinnerungen einen traurigen Anstrich bekommen. Ich glaube nicht, dass man sein Leben tatsächlich am Ende so sieht.
  4. Cover des Buches Moby Dick (ISBN: 9781503280786)
    Herman Melville

    Moby Dick

     (58)
    Aktuelle Rezension von: CrazycolorTiger

    Moby Dick ist einer der bekanntesten Klassiker, daher musste ich ihn auch mal lesen. Der Einstieg ist sehr spannend und die Charakter wecken sofort Interesse. Queequeg ist sofort ein Favorit, da er für Spannung sorgt und äusserst loyal zu sein scheint. Danach versuchen sich die beiden Protagonisten als Walfänger unter der Führung von Kapitän Ahab. 

    Ab da zieht sich das Buch leider sehr in die Länge. Es wird oft beschrieben, wie sie auf See treiben und anderen Schiffen begegnen. Natürlich gibt es immer wieder ein paar Hinweise, wo sich Moby Dick aufhält. Der Walfang wird sehr brutal und detailliert beschrieben, was nicht für jeden angenehm ist. Der Schreibstil ist sehr alt, was man merkt, wenn über den dunkelhäutigen Queequeg geschrieben wird. Auch das Verständnis von Queequeg ist eher hinterwäldlerisch. 

    Leider hat mich das Buch in diesem Sinne nicht wirklich überzeugen können, dennoch finde ich es einen wertvollen Klassiker, den mal vielleicht mal gelesen haben sollte, einfach um die Anspielungen zu verstehen. Sehr wahrscheinlich werde ich dieses Buch aber nicht noch einmal lesen.

  5. Cover des Buches Moby-Dick (ISBN: 9783257244984)
    Herman Melville

    Moby-Dick

     (15)
    Aktuelle Rezension von: TWDFanST

    Dass ich so lange gezögert habe, diesen Klassiker zu lesen, hat vor allem einen Grund: Ich bin gegen den Walfang. Er ist einfach barbarisch. Schließlich habe ich mir das Buch aber doch vorgenommen und ich muss sagen: einmal lesen reicht.

    Das Buch ist geschrieben aus der Sicht des einzigen Überlebenden der Jagd auf Moby Dick, den weißen Wal. Das hat den Vorteil, dass man sich gut in die Geschichte hineinversetzen kann und praktisch alles selbst miterlebt. Aus seiner Perspektive lernt man sowohl Moby Dick als auch Captain Ahab kennen, der schon eine Begegnung mit Moby Dick hatte.

    Das ändert aber nichts daran, dass Ahab kein Held ist, mit dem man mitfiebert. Ich zumindest war eher auf Seiten von Moby Dick und so hatte das Bu h wenigstens ein einigermaßen befriedigendes Ende für mich.

    Insgesamt kann ich aber nur sagen: Kann man lesen, muss man nicht.

  6. Cover des Buches Zehn Romane und ihre Autoren (ISBN: 9783257060218)
    W. Somerset Maugham

    Zehn Romane und ihre Autoren

     (4)
    Aktuelle Rezension von: TheRavenking

    „Ein Roman ist aber dazu da, mit Vergnügen gelesen zu werden. Wenn er das nicht bietet, ist er aus Sicht des Lesers, wertlos. Insofern ist jeder Leser sein bester Kritiker, denn er allein weiß, was ihm gefällt und was nicht. Meines Erachtens, darf der Romancier jedoch behaupten, dass man ihm nicht gerecht wird, solange man nicht zugibt, dass er von seinen Lesern etwas verlangen darf. Er darf fordern, dass sie das bisschen Aufmerksamkeit aufbringen, das nötig ist, um ein Buch von drei-vierhundert Seiten zu lesen. Er darf fordern, dass sie genügend Vorstellungskraft haben, um sich für das Leben, die Freuden und Leiden, Sorgen und Gefahren und die Abenteuer der Geschöpfe seiner Phantasie zu interessieren. Wenn der Leser nicht bereit ist, etwas von sich zu geben, kann ihm der Roman nicht das Beste geben, was er zu geben hat. Und wenn er dazu nicht imstande ist, sollte er ihn gar nicht erst lesen. Niemand ist verpflichtet, einen Roman zu lesen.“

    W. S. Maugham analysiert in folgendem Buch zehn Romane, welche von ihm selbst als beste der Weltliteratur ausgewählt wurden:

    Tom Jones von Henry Fielding

    Rot und Schwarz von Stendhal

    Vater Goriot von Honoré De Balzac

    Stolz und Vorurteil von Jane Austen

    Sturmhöhe von Emily Bronte

    David Copperfield von Charles Dickens

    Madame Bovary von Gustave Flaubert

    Moby Dick von Herman Melville

    Die Brüder Karamasow von Fjodor Dostojewskij

    Krieg und Frieden von Leo Tolstoi

    Maughams zentrale These ist, dass der Roman eine unvollkommene Kunstform ist, weil so gut wie jeder Roman wegen seines Umfanges notgedrungen Passagen enthält, die weniger interessant sind, unter Umständen sogar als bloßes Füllmaterial betrachtet werden können. Ein Autor, so talentiert er auch sein mag, wird Mühe haben, die Aufmerksamkeit des Lesers über 500 oder gar 1000 Seiten aufrechtzuerhalten, deshalb sei es das Recht des Lesers zu überspringen. Wie aber genau dieses Überspringen erfolgen soll, dazu bedarf der Leser eventuell Unterstützung von Seiten eines Kritikers.

    Maugham gibt als Beispiel Don Quijote von Miguel Cervantes an, ein Buch das seiner Meinung nach viel zu viele redundante Passagen und unnötige Subplots enthält und aus diesem Grund mühselig zu lesen ist.

    Zudem ist Maugham der Ansicht, dass es die Aufgabe des Romans ist zu unterhalten und nicht, wie manche meinen, zu belehren.

    Natürlich ist „Unterhaltung“ ein subjektiver Begriff. Was wir unterhaltsam finden hängt stets von unserem Alter, Bildungs-und Intelligenzgrad und persönlichen Interessen ab. Etwas was für einen Nuklearphysiker höchst unterhaltsam ist, mag für den Durchschnittsleser fürchterlich langweilig sein. Und doch lässt sich wohl unterschreiben, was Maugham sagt: „Kein Lesen ist der Mühe wert, wenn es nicht unterhält.“

    Ich habe nur die Hälfte der hier vorgestellten zehn Romane gelesen, und wenn ich Ihnen nun sage, dass ich auch in Zukunft nicht vorhabe die restlichen fünf in Angriff zu nehmen, könnten Sie leicht meinen, Maugham wäre gescheitert bei seinem Bestreben, Interesse für diese Klassiker zu erwecken. Aber wir haben in der Regel eine recht genau Vorstellung von dem, was uns gefällt und was nicht, und wenn man, sagen wir mal, wenig mit Jane Austen anfangen kann, wird einen auch Maugham nicht davon überzeugen können, dass man sich unbedingt dem Werk dieser Lady widmen muss.

    Bei seinen Beiträgen geht Maugham sehr ausführlich auf das Leben der jeweiligen Autoren ein. Vielleicht etwas zu ausführlich und manch ein Leser wird unter Umständen geneigt sein die eine oder andere Passage der hier gebotenen Biographie Henry Fieldings zu überfliegen. Wobei sein „Tom Jones“ für uns heute nicht mehr denselben Stellenwert innehat wie für gebildete Leser der damaligen Zeit.

    Manchmal hatte ich das Gefühl, dass Maugham zu hart mit den Autoren ins Gericht geht und die Zusammenhänge, welche er zwischen ihrem Leben und Werk herstellt wirken nicht immer plausibel.

    „Das Buch ist schlecht geschrieben. Die Schwestern Bronte waren keine glänzenden Schriftstellerinnen.“ – heißt es etwa über Sturmhöhe. Eine Aussage, welcher gewiss manch ein Leser widersprechen würde.

    Dostojewskij attestiert er einen moralisch verdorbenen und bösartigen Charakter, bisher hatte ich mir den großen russischen Romancier immer als zwar gequälten aber doch rechtschaffenen Menschen vorgestellt.

    Man merkt diesem Buch sein Alter von etwa 70 Jahren an. Manche von Maughams Analysen mögen dem modernen Leser etwas altbacken und vielleicht sogar überholt vorkommen, nichtsdestotrotz ist er ein äußerst charmanter und intelligenter Autor. Man mag ihm nicht immer zustimmen, aber es ist stets eine Freude, seinen Gedankengängen zu folgen, weshalb es dieses Buch auch heute noch verdient, gelesen zu werden.

  7. Cover des Buches Moby Dick Oder Der Wal (ISBN: 9783828976870)

    Moby Dick Oder Der Wal

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  8. Cover des Buches Wilde Dichter (ISBN: 9783492251730)
    Rüdiger Barth

    Wilde Dichter

     (5)
    Aktuelle Rezension von: schmiddey
    Sechs Biografien von den vielleicht abenteuerlustigesten Literaten der Weltgeschichte-interessant und absolut empfehlenswert.
  9. Cover des Buches Bartleby, der Schreiber (ISBN: 9783458194668)
    Herman Melville

    Bartleby, der Schreiber

     (88)
    Aktuelle Rezension von: vanessabln

    Diesen kurzen Klassiker von Herman Melville sollte man gelesen haben, auch wenn er ratloser macht, je näher man dem Ende kommt. Es gibt sicherlich verschiedene Interpretationsansätze für den Schreiber, der beim Notar angestellt ist, aber auf seine höfliche Art "plötzlich nicht mehr möchte". Durch diese ungewöhnliche Handlung bzw. Nicht-Handlung, bei der alle Abhilfeversuche scheitern, ist es ein sehr besonderes Buch, denn viel passiert hier nicht. Trotzdem ist es auf eine bestimmte Art spannend zu lesen.

    Der Schreibstil in der Übersetzung (Insel-Taschenbuch, 2016) war überraschend gut zu lesen. Leider habe ich es nicht mit dem Original versucht, das sicher mit mittleren Englischkenntnissen problemlos zu lesen ist. Man muss sich vor Augen halten, dass der Kurzroman aus dem 19. Jahrhundert stammt. Die Arbeitswelt war noch eine ganz andere als heute. Es gab noch handschriftliche Kopisten, die sich, ganz anders als heutige Office-Managerinnen, noch auf ihre schriftliche Arbeit konzentrieren durften, ohne sich im Multitasking zu üben und Kommunikationstalente zu sein. So gesehen denkt man, die damalige Arbeit käme jemandem wie Bartleby, der gerne zurückgezogen bleibt und praktisch keine Ansprüche stellt, ganz recht. Aber gerade er wagt es, seinem Chef zu sagen, er möchte eben lieber nichts mehr tun. Was witzig, absurd und rebellisch klingt, nimmt ungeahnte Ausmaße an. 

    Über Bartleby selbst erfährt der Leser nicht viel. Sicherlich soll das deutlich machen, dass er so wenig ist wie er tun möchte. Zur Hauptfigur wird daher automatisch der Notar, der ratlos ist wie der Leser. Ob Chefs im 19. Jahrhundert allgemein rücksichtsvoller waren als heute, lässt sich schwer sagen. Wie das Buch damals aufgenommen wurde, ist daher vielleicht interessanter als die Frage, wie man die Geschichte heute sieht. Bartleby ist jedenfalls ein zeitloses Sinnbild der Verweigerung aus Prinzip mit allen seinen Folgen.



  10. Cover des Buches Das Buch vom Meer oder Wie zwei Freunde im Schlauchboot ausziehen, um im Nordmeer einen Eishai zu fangen, und dafür ein ganzes Jahr brauchen (ISBN: 9783421047397)
    Morten A. Strøksnes

    Das Buch vom Meer oder Wie zwei Freunde im Schlauchboot ausziehen, um im Nordmeer einen Eishai zu fangen, und dafür ein ganzes Jahr brauchen

     (48)
    Aktuelle Rezension von: AzurPerle

    WORUM GEHT'S ?


    LIEBE ZUM MEER

    Hier wird eine Abenteuergeschichte erzählt, denn zwei Freunde erfüllen sich einen langgehegten Traum und wollen einen sogenannten Eishai ziehen, der sagenumwoben und nicht so leicht zu fangen ist. Und treffend heisst es ja, der Weg ist das Ziel: Beim Warten erzählt der Autor von echten und erfundenen Meereslebewesen, von unerschrockenen Walfängern und wagemutigen Kartografen und bringt einem das harte Leben an den arktischen Ufern der Lofoten nah. 

    Seine Liebe zum Meer zeigt sich im ausführlichem Beschreiben der Farbe des Meeres und der eigenen Klangfarbe, die eine rauhe oder stille See hat. Mythen und Legenden, wissenschaftliche Erkenntnisse und Anekdoten wechseln ab im Rhythmus des geduldigen Wartens der zwei Freunde auf den legendären Eishai.

    WAHRHEIT ODER FIKTION ?

    Und in der Tag beruht das Buch auf wahren Erlebnissen. Morten A. Strøksnes fuhr zusammen mit dem befreundeten Maler Hugo Aasjord ein Jahr lang immer mal wieder aufs Nordmeer hinaus, auf der Jagd nach dem Grönlandhai, auch Eishai genannt. Ein Säugetier, das in einer Tiefe von 400 Metern, auch bis zu 1200 Metern leben kann. Über ihre Art ist wenig bekannt, man weiss bisher nur, dass Eishaie über mehrere hundert Jahre alt werden können und von allen Wirbeltierarten das höchste Alter erreichen.

    Die beiden Freunde dabei zu begleiten, wie sie mit ihrem kleinen Schlauchboot und einem halb verwestem schottischen Hochlandrind als Köder hinausziehen aufs Meer, unberechenbaren Strömungen und dem Wetter ausgesetzt sind, ist anhand der sensiblen und anschaulichen Erzählweise ein geradezu abenteuerliches Lesevergnügen. Wobei die doch ab und an brutalen Schilderungen über die Schattenseiten des Fischfangs und des Raubbaus an der Natur ebenfalls Thema sind und nachdenklich stimmen.


    FAZIT:

    Allein schon der Titel ist auffällig und macht neugierig. Und verspricht nicht zu viel: Denn in diesem erzählendem Sachbuch verbirgt sich eine faszinierende Geschichte, die so nebenbei mit vielen Details und überaus kenntnisreich Wissenswertes über das Meer verrät. Ein Glücksfall für jeden mit Heimweh nach dem Meer.


  11. Cover des Buches Moby Dick (ISBN: 9783868731361)
    Sam Ita

    Moby Dick

     (1)
    Aktuelle Rezension von: ChiefC
    Käpt'n Ahab und der weiße Wal als Pop-up-Buch, ein Riesenspaß! Wer bisher noch davor zurück gescheut ist, sich an diesen absoluten Klassiker der Weltliteratur zu wagen, Leute, jetzt gibt's keine Ausrede mehr! Die Story ist prägnant erzählt und ersetzt natürlich nicht die Lektüre von Melvilles Meisterwerk, macht aber doch hoffentlich Lust dazu. Sam Ita ist einer der besten Pop-up-Künstler Amerikas. Man klapt das Buch auf und, wow, erhebt sich ein vollständig aufgetakeltes Schiff, das natürlich die legendäre Pequod ist. Die Falt-, Zieh- und Drehbilder sind einfach von Top-Qualität. Ein Tipp: Die englische Originalausgabe ist fast noch schöner (Halbleineneinband) und kostet auch wesentlich weniger. Von Ita gibt's übrigens unter anderem auch noch Jules Vernes Klassiker "20 000 Meilen unter dem Meer", leider nur auf Englisch.
  12. Cover des Buches Israel Potter: Seine 50 Jahre im Exil (ISBN: B00HS8OIJ6)
  13. Cover des Buches Taipi. Abenteuer in der Südsee. Vollständige Ausgabe. (ISBN: B004Y059TE)
  14. Cover des Buches Pierre (ISBN: 9783442731077)
    Herman Melville

    Pierre

     (6)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Taipi: Abenteuer in der Südsee (ISBN: 9783843017428)
    Herman Melville

    Taipi: Abenteuer in der Südsee

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Riesenkrebs
    Hört man von Herman Melville, denkt man natürlich gleich erst einmal an Moby Dick. Und hat auch - in dem Rahmen - häufig danach keine Lust mehr, sich mit anderen Büchern in der Freizeit auseinanderzusetzen. Es wäre wohl auf Dauer in der Tat recht anstrengend.

    Doch Taipi ist kein Moby Dick. Taipi ist ein Roman, der von zwei Menschen erzählt, die sich mit Ureinwohnern einer Südseeinsel anfreunden. Sehr schön geschrieben, sodass man sich selbst gleich ein wenig freier fühlt. Man kann in die Welt einfach sehr gut eintauchen.

    Ähnlich wie bei Robinson Crusoe hat es auch den Reiz des neuen, unberührten, mit vielen Möglichkeiten, die sich in der Gesellschaft oder an Bord eines Schiffes nicht verwirklichen lassen.
  16. Cover des Buches Herman Melville (ISBN: 9783546002462)
    Elizabeth Hardwick

    Herman Melville

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Die Antiquarin (ISBN: 9783688114726)
    Sheridan Hay

    Die Antiquarin

     (107)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Rosemary Savage wuchs in Tasmanien auf. Sie hat feuerrote Haare und sie liebt Bücher über alles. Nachdem ihre Mutter gestorben ist, lebte sie ein Weilchen bei einer Freundin der Mutter, die einen kleinen Buchladen hat. Eines Tages machte diese Freundin Rosemary ein Geschenk. Sie schenkte ihr ein Flugticket und etwas Geld für eine Reise nach New York. Rosemary soll versuchen, ein neues Leben anzufangen. Und so quartiert sich Rosemary in ein Hotel ein und findet sehr schnell einen Job im "Arcade", ein riesiges Antiquariat, in dem die komischsten Typen arbeiten.
    Rosemary und Oscar (ein Kollege, der zwar schwul ist, in den sich Rosemary aber unsterblich verliebt hat) forschen nach Melville und seinem Geheimnis. Sie befinden sich gerade in einer Bibliothek und Rosemary liest ein Buch mit Briefen von Melville. Sie sind an Nathaniel Hawthorne gerichtet.
    Rosemary findet anhand der Briefe heraus, dass Melville die Geschichte einer Frau gehört hat, aus der sich ein Buch schreiben ließe. Aber er will es wohl nicht selbst schreiben und macht es Hawthorne schmackhaft. Schreibt ihm in seinen Breifen sogar, wie das Buch beginnen könnte usw.

    Bücher über Bücher, es gibt kaum eins, das mich nicht begeistert. Und dieses tut es von der ersten bis zur letzten Seite.
    Wenn ich mich aus meinem Buch "Wilde Dichter" genau erinnere, ist Melville nicht nur jemand, der tolle Geschichten schrieb, sondern auch jemand, der um des Schreibens willen schrieb. Er konnte gar nicht anders, als zu schreiben.
    Ein Buch von Melville habe ich noch nicht gelesen, aber seine Briefe sprühen nur so vor Leidenschaft. Im Anhang habe ich gesehen, dass es echte Briefausschnitte sind, die in diese Geschichte eingewebt wurden. Das fasziniert mich ja unheimlich.
  18. Cover des Buches Amerikanische Dichter und ihre Häuser (ISBN: 9783896602329)
  19. Cover des Buches Erst lesen. Dann schreiben (ISBN: 9783641016883)
    Olaf Kutzmutz

    Erst lesen. Dann schreiben

     (8)
    Aktuelle Rezension von: lesefluss

    Der Schreibratgeber von Stephan Pormobka und Olaf Kutzmutz ist eine erkenntnisreiche Lektüre für alle, die von den Großen lernen wollen und wurde Robert Gernhardt gewidmet.

     

    "Zweimal zwei nicht vier" beginnt Robert Gernhardts Essay, der erste von 22 Autoren, die über ihre Lehrmeister und von Büchern, die sie literarisch inspiriert haben, berichtet. Der unlängst verschiedene Satiriker und Karikaturist bewunderte Georg Christoph Lichtenberg, sein "Sudelbuch" und dessen Lust, Zweifel zu streuen: "Immer sich zu fragen, sollte hier nicht ein Betrug stattfinden ... Zweifel an allem wenigstens EINMAL, und wäre es der Satz: zweimal 2 ist 4." Von ihm hat Gernhardt viel gelernt für seine schriftstellerische Tätigkeit und gibt das Wissen  großzügig an die Leser des Schreibratgebers von Stephan Pormobka und Olaf Kutzmutz weiter.  Da sein Beitrag die Herausgeber an seinem Todestag erreichte, haben sie ihren Band "Erst lesen. Dann schreiben" kurzerhand dem Unvergesslichen gewidmet.

     

    1 % Inspiration  - die Großen sind "Beobachtungs-Maniacs"

    Ulrike Draesner, Daniel Kehlmann, Antje Rávic Strubel und weitere sehr unterschiedliche Autoren schreiben über bedeutende, aber auch über unbekannte Bücher, der Besonderheit ihrer Verfasser und was man von ihnen lernen kann. Das Buch setzt auf produktives Lesen und erörtert das "Wie" des Schreibens, legt Wert auf Details und untersucht das sagbar gemachte Unsägliche durch die Großen. Da geht es um den "Beobachtungs-Maniac" Genazino oder um Nabokovs faszinierende Fähigkeit der "deutlichen Worte", die zeigen, wie wichtig es ist, nicht nur Vorbilder zu haben, sondern auch Verschmähte klar abzulehnen.

     

    Einmal lautet die Frage, wie Georges Simenon in seine Figuren eintauchte und selbst zum Romancharakter wurde. Hans-Ulrich Treichel fordert dann die "Nachahmung als wichtige Technik zur Initiation in die literarische Tätigkeit". An anderer Stelle stellt Ulrich Greiner jedoch zerstörend fest, "dass Vorbilder nichts taugen, wenn man sich nicht von ihnen freihalten kann".

     

    Hinter jedem Essay verbirgt sich eine Aufgabe

    Am Ende ihrer Essays stellen die Autoren dem Leser jeweils eine Schreibaufgabe. Dies, um die "Schwelle zwischen Lesen und Schreiben abzusenken", wie es im Vorwort heißt. Nicht selten sind die Aufgaben nur mit ausdauernder Übung und immensem Zeitaufwand verbunden. Dafür kommt man aber seiner eigenen Stilvervollkommnung näher, schärft die persönliche Beobachtungsgabe und wird reich entlassen mit neuen Erkentnissen.

     

    99 % Transpiration

    Nicht jeder Essay versprüht jedoch den begehrten kreative Funken und regt zur eigenen literarischen Produktion an. Durch manche Ausführungen quält man sich beinahe, was sich wiederum mit Edisons Genie-Formel "1 % Inspiration und 99 % Transpiration" trösten lässt.

     

    Ein solch schwer zu lesender und kaum nachvollziehbarer Aufsatz kommt von Michael Rutschky. Er titelt seine Abhandlung mit "Besuche in der Unterwelt" und schildert die prosaische Wirkung des phänomenalen Sigmund Freuds. Bei Freud liefere außerdem das Scheitern die eigentliche Pointe, stellt Rutschky fest, führt aber nicht eindeutig aus, wie sich das denn offenbart. Woran Rutschky letztendlich selbst scheitert, ist seine Unverständlichkeit, die mal hier, mal da Freuds Schreiben und Wirken anpackt, sich aber immer nur vage herantastet mit Sätzen und Phrasen wie: "Jetzt beginnt so etwas wie Deutung", "mit mehr-minder starkem Befremden", bis er schließlich zugibt: "Womöglich weiß ich selber nur undeutlich, was ich sagen will." Besser gleich das Original lesen.

     

    "Erst lesen. Dann schreiben" ist ein anschaulicher technischer Ratgeber und eine Ermutigung, seine schriftstellerischen Vorbilder zu suchen und ihnen zu folgen. Aber Vorsicht sei geboten: Nicht die reine Nachahmung, sondern Umgestaltung und Abgrenzung bringt Autoren voran.

  20. Cover des Buches 501 Must-Read Books (501 Series): Written by Bounty, 2014 Edition, Publisher: Bounty [Paperback] (ISBN: 8601418276203)
  21. Cover des Buches Auf der Suche nach Moby Dick (ISBN: 9783957284402)
    Sylvain Venayre

    Auf der Suche nach Moby Dick

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Shaaniel

    🌊🐳Rezensionsexemplar🐳🌊

    (unbezahlte Werbung)

    -Knesebeck Verlag-


    🌊🐳🌊Auf der Suche nach Moby Dick🌊🐳🌊

    -Graphic Novel nach Herman Melville-


    Autorin: Sylvain Venayre, Hermann Melville 

    Illustrator: Isaac Wens

    Verlag: Knesebeck 

    Preis: 28€, Graphic Novell, Gebundenes Buch 

    Seiten: 224 Seiten 

    ISBN: 9783957284402

    Alter: (meiner Meinung nach ab 16 Jahren) 

    Erscheinungsdatum: 24. September 2020


    4 Von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐


    🌊🐳🌊🐳🌊🐳🌊🐳🌊🐳🌊🐳🌊🐳🌊🐳🌊🐳

    Inhaltsangabe:

    Entnommen von: Knesebeck-Verlag.de

    Ein Klassiker der Weltliteratur, neu betrachtet

    🐳

    Moby Dick oder: Der Wal, der weltberühmte Roman von Herman Melville aus dem Jahre 1851, handelt nicht nur von Kapitän Ahabs Jagd nach dem riesigen weißen Pottwal, der einst sein Beine abriss und dem er Rache schwor. Neben der Erzählung der Reise seiner Hauptfigur taucht Melville in zahlreiche Exkurse über komplexe philosophische, gesellschaftliche oder auch mythologische Themen ab, wie den sozialen Status, das Gute und das Böse oder die Existenz von Gott.

    🐳

    Diese innovative Graphic-Novel-Adaption verwebt die Geschichte rund um Moby Dick mit der Erzählung eines jungen Journalisten, der sich dem monumentalen Werk, seinem Autor und seinen komplexen Ansichten aus heutiger Sicht nähert.

    🌊🐳🌊🐳🌊🐳🌊🐳🌊🐳🌊🐳🌊🐳🌊🐳🌊🐳

    Meine Meinung:

    Hallo ihr Süßen 💕

    Hier habe ich eine etwas andere "Moby Dick" Geschichte für euch, denn jeder kennt den Weißen Wal und die Geschichte dahinter. Doch kennt man immer nur die Sicht Ahabs. Doch hier wird einem eine ganz andere Sichtweise gezeigt und die Geschichte auf eine Art erzählt, wie ich sie noch nie erlebt hatte. Eine Geschichte in der Geschichte, Historische Fakten und Fantasie gekonnt in einer Graphic Novelle verwoben. Ein Comic über eines der berühmtesten Bücher aller Zeiten. Hier entdeckst du Hermann Melvilles "Der Wal", komplett neu und noch nie dagewesen. Für mich ein großes Highlight, aber definitiv nichts für Kinder und zum Teil hat mir der Zeichenstil so gar nicht gefallen. Jedoch wechselt dieser immer wieder. Deswegn auch hier eine große Empfehlung. Ganz lieben Gruß Sonja/Shaaaniel


  22. Cover des Buches In der Kreide (ISBN: 9783257235494)
    Philippe Djian

    In der Kreide

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Duffy
    Es macht natürlich keinen Sinn, den Büchern der Listen ein weiteres hinzuzufügen und genau darum geht es auch bei Djian nicht. Es sind die "Bücher seines Lebens", wobei es dann auch in erster Linie um die Autoren geht und was sie mit ihm als Menschen und Schreiber gemacht haben. Salinger, Celine; Melville, Hemingway, Carver, die üblichen Verdächtigen, möchte man meinen, doch Djian nähert sich ihnen nicht von der schriftstellerischen Brillanz, sondern von der menschlichen Seite, und da natürlich von der schreibenden. Und er erzählt über sich, über sein Schreiben, seine Entwicklung und wie diese Autoren Einfluss auf seinen Werdegang hatten. Dass er nun ausgerechnet diese Schreiber gewählt hat, relativiert er im Verlauf des Buches, denn ihm fallen noch einige andere ein, die sich hier einreihen könnten.
    Das ist dann nicht mehr so wichtig, denn Djian schreibt aus der Sicht des Lesers und was ein Buch haben sollte, wenn es nicht nur gut, sondern aufrüttelnd, attackierend, bewegend sein soll. Es geht um Nachhaltigkeit und wie Literatur verändern kann,  Anstöße geben oder gleich neue Ziele vorstellen kann.
    Nebenbei, und das ist ganz sicher der Gewinn für die vielen Möchtegernautoren, wenn sie sich damit auseinandersetzen wollen, geht es um Einstellungen, die so wichtig sind, dass ein Schreiber, der es ernst meint, ohne sie nicht auskommt. Es geht nicht um Kompromisse, es geht um Individualität.
    Man kann hier viel lernen, nicht nur über Autoren, ihre Bücher und ihre Art zu schreiben, sondern in erster Linie über den Beruf des Schriftstellers, oder sollte man nicht besser sagen: Die Berufung des Schriftstellers? Djian deckt beides ab, in einem schmalen Buch, das nichts Überflüssiges enthält, Im Gegenteil.
  23. Cover des Buches Mardi (ISBN: 9781113816313)
    Herman Melville

    Mardi

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Billy Budd (ISBN: 9783446232907)
    Herman Melville

    Billy Budd

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania

    Billy Budd ist ein stets gut gelaunter, äußerst attraktiver Seemann, der vom Kapitän eines Kriegsschiffes abgeworben wird und fortan bei diesem arbeiten soll. Der Waffenmeister der "Indomitable" ist ein guter Arbeiter, der seine Pflichten ernst nimmt und als eine Art Polizeichef fungiert. Allein sein etwas unansehnliches Kinn stört ihn. So sehr, dass er Billy Budds "Schönheit" extrem neidet und ihn der Meuterei bezichtigt. Der Kapitän muss handeln und verurteilt Billy zum Tode durch Erhängen...

    In entsprechend alter Sprache erfahren wir die Geschichte von Billy Budd durch einen wechselnden personalen Ich- und Er-Erzähler. Ein Seefahrergeschichte, die doch recht schnell vorbei geht. Leider hat es mich trotz der Kürze nicht so richtig in seinen Bann gezogen, obwohl ich gerne Seegeschichten lese.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks