Bücher mit dem Tag "heroin"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "heroin" gekennzeichnet haben.

39 Bücher

  1. Cover des Buches Dem Horizont so nah (ISBN: 9783499000133)
    Jessica Koch

    Dem Horizont so nah

    (776)
    Aktuelle Rezension von: Aukje

    Durch Zufall lernt Jessica auf einem Jahrmarkt den deutsch-amerikaner Danny kennen. Sie ist ziemlich schnell von ihm fasziniert aber er hält sie zunächst auf Abstand. Doch nach und nach werden die beiden ein Paar. Allerdings gibt es während ihrer Beziehung immer mal wieder Momente  an denen Jessica an ihm zweifelt, da er ihr körperlich einfach nicht näher kommen möchte. Jessica gelingt es aber nach und nach zu ihm durch zu dringen und erfährt sein Geheimnis. Mit etwa elf Jahren begann sein Vater ihn sexuell zu missbrauchen und hat ihn auch während dessen mit dem HIV-Virus angesteckt. Doch zunächst verheimlicht er ihr das, bis es dann irgendwann auffliegt und er sich seiner Diagnose ihr gegenüber stellen muss. Nach einem anfänglichen Schock bleibt sie aber bei ihm, und möchte sich auch auf eine körperliche Beziehung mit ihm einlassen, die er zubeginn strikt ablehnt. Doch die beiden bleiben dennoch ein starkes Team und lassen sich immer mehr aufeinander ein, auch wenn es Danny körperlich zunächst schwer fällt auf Grund des Missbrauches. Jessica lernt auch Danny's Mitbewohnerin Tina kennen, für die Danny eine sehr wichtige Bezugsperson ist, da sie auch von ihrem Vater sexuell Missbraucht wurde und sich für Drogen prostituiert hat. Auch wenn ihre Beziehung sehr innig und intensiv ist, ist sie rein platonisch und die drei werden so etwas wie eine Familie. Eines Tages erhält Tina die Nachricht das ihr Vater aus dem Gefängnis entlassen wird und sie bekommt einen Rückfall und verstirbt an einer Überdosis. Ihr Tod versetzt beide erst einmal in einen Schockzustand, doch bei Danny beginnen, vermutlich hervorgerufen durch Tina's Tod, sich die ersten körperlichen Zeichen des HIV-Virus zu zeigen. Er beginnt nach und nach immer mehr abzubauen und nimmt Jessica das Versprechen ab, zu akzeptieren das er selber entscheiden möchte wann er stirbt. Als die Symptome immer schlimmer werden verschwindet Danny plötzlich und hinterlässt Jessica einen Abschiedsbrief und sie erfährt etwas später das er sich in den USA selber umgebracht hat.

    Als ich begonnen habe das Buch zu lesen, war ich mir zunächst nicht im klaren das das Buch autobiografisch ist, was die die Story noch dramatischer macht. Zum Ende hin des Buches wurde die Story so traurig und tragisch, das mir die Tränen kamen.

  2. Cover des Buches Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (ISBN: 9783551359414)
    Christiane F.

    Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

    (2.333)
    Aktuelle Rezension von: SerasWorld

    Ein Klasse Buch, wo nichts schön geredet wird und die Atmosphäre und die Realität sehr gut rüberkommt.

    Christiane's Geschichte durch ihre Heroinsucht zu begleiten die traurig, interessant und brutal ist, ist wirklich ein Muss zum lesen. Wie schnell man zu einem 'nur mal probieren' in eine Sucht gerät wird hier sehr gut gezeigt. Genauso wie die Konsequenzen, die körperlichen Reaktionen auf das Gift und wie der Entzug durchlebt wird ist wirklich detailliert beschrieben worden.

  3. Cover des Buches Maple-Creek-Reihe, Band 1: Meet Me in Maple Creek (ISBN: 9783473586318)
    Alexandra Flint

    Maple-Creek-Reihe, Band 1: Meet Me in Maple Creek

    (320)
    Aktuelle Rezension von: wasserratte

    Ich bin echt enttäuscht. Die Charaktere sind mir ferngeblieben, die Story hat mich nicht mitgerissen. Ich hätte gerne ein herantasten der Zwillinge an den jeweils anderen miterlebt. Mir ging es zu schnell von dem Unbekannten Dasein zur geschwisterlichen führsorge, auch wenn ich glaube, dass besonders zwischen Zwillingen eine unsichtbare Verbindung besteht. Ich fands unrealistisch, wie sie ihn als Brudi betitelt hat. 

    Tatsächlich habe ich mir auch mehr Spannung erhofft. Die Hintergrundgeschichte von Lil und Joshka hätten den Spannungsbogen stärker oben halten können. In Joshkas Charakter habe ich mehr Potenzial gesehen. Es hätte ruhig darker sein können. 

    Das Einzige, was mich catchen konnte waren die grandiosen Herbstvibes und generell das Setting. Außerdem ist die Gestaltung des Covers sehr gelungen.

    Fazit:

    Ich werde die Dilogie leider nicht beenden. Dafür kann ich euch aber die Lakestone Campus of Seattle Trilogie und die Mondia Dilogie der Autorin empfehlen. Die haben mich gecatcht und überzeugt. 

  4. Cover des Buches Trainspotting (ISBN: 9783453676602)
    Irvine Welsh

    Trainspotting

    (239)
    Aktuelle Rezension von: Aurora-C

    Ich habe das Buch gelesen, bevor ich den Film geschaut habe, bin also noch ziemlich unvoreingenommen in die ganze Geschichte gegangen.
    Ich muss zugeben, dass ich den Schreibstil anfangs gewöhnungsbedürftig fand. Vor allem die ständig wechselnde Sichtweise hat mich verwirrt, oft erfährt man erst im Laufe des Kapitels wer genau denn jetzt erzählt. 

    Die Protagonisten könnte ich wohl eher weniger als sympathisch beschreiben, weil jeder von ihnen ziemlich Dreck am Stecken hatte. Trotzdem gefielen sie mir auf eine Art und Weise, weil sie einfach so unglaublich authentisch wirkten. Einmal lief nicht alles glatt für die Hauptperson, Mark Renton hatte mit vielen Problemen zu kämpfen. Irgendwie mochte ich jedoch alle vorkommenden Charaktere auf eine bizarre Art und Weise.
    Der Schreibstil des Autors hat perfekt zur ganzen Handlung gepasst. Ich glaube ich habe bei keinem Buch so viel Lachen müssen wie bei diesem.

    Ich mochte das Buch sehr und habe es fast schon verschlungen, obwohl ich an manchen Stellen mehr Konzentration aufbringen musste.

    Wer Trainspotting noch nicht gelesen hat, sollte es auf jeden Fall tun.

  5. Cover des Buches Christiane F. - Mein zweites Leben (ISBN: 9783943737165)
    Christiane V. Felscherinow

    Christiane F. - Mein zweites Leben

    (180)
    Aktuelle Rezension von: Babsi123

    Mein Fazit: 

    "Kinder vom Bahnhof Zoo" war ein sehr bewegendes, ergreifendes Epos, das ich als junge Frau gelesen habe. Bis heute habe ich die tragische Geschichte von Christiane nicht vergessen. Dieses Buch über ihr zweites Leben ist genauso tragisch, tiefgründig, zu Herzen gehend und eine Lebensgeschichte, die einem Tränen in die Augen treibt. Am Anfang war ich etwas hin- und hergerissen. Zum Beispiel die Situation, als sie mit ihrem Lebensgefährten die 6 Welpen in eine Plastiktüte zum Ersticken gesteckt und vergraben haben.... Da kam tatsächlich eine große Wut in mir auf. Mir steht es nicht zu, Richter sein zu dürfen, aber das hat mich beim Lesen etwas aus der Bahn geworfen. Unschuldige Geschöpfe … so grausam zu töten? Nein! Ich hatte echt überlegt, abzubrechen … 


    Es siegte die Neugier auf das" zweite Leben" von Christiane F. als Erwachsene. Vor allem ihr Überlebenskampf im Gefängnis, ihr Rückfall zu den harten Drogen oder der Verlust ihres Sohnes sind sehr emotional. Diese Geschichte ist genauso tragisch, zum Teil berührend, voller Leid, gebeutelt und dramatisch wie ihre Kindheit/ Jugendzeit. Eine Frau, die viel Leid in ihrem Leben ertragen musste, deren Leben ein Hindernislauf voller Erniedrigungen und Enttäuschungen war. Die sich ein wenig Glück hart erkämpfen musste … und am Ende doch noch ein paar Glücksmomente erhaschen konnte. Der Schreibstil ist flüssig, modern gehalten, sehr berührend, einfühlsam geschrieben und spannend. Ein wunderbares Buch über einen charismatischen Menschen mit viel Ausstrahlung, eine Autobiografie, die sehr beeindruckend ist und bestimmt im Gedächtnis bleibt.

  6. Cover des Buches Preppy - Er wird dich verraten (ISBN: 9783736305281)
    T. M. Frazier

    Preppy - Er wird dich verraten

    (103)
    Aktuelle Rezension von: Shiniah

    OMG! Ich war sauer, Ich habe geflucht, ich habe herzhaft gelacht, so das mir die Tränen kamen und mir kamen die Tränen, weil es alles ein Scheiß war! (mit den Worten der Jungs)
    Aber ein guter "Scheiß"!!
    Die komplette Reihe hat mir einiges an Emotionen abverlangt.

    Preppy. Ein gebrochener Mann, ein Mann der so viel aushalten musste und Dre, die ihn versucht zu heilen mit ihrer ganzen Liebe.

    Und ich bin wahnsinnig traurig dass nur noch 1 Hörbuch da ist. Alle Protagonisten habe ich so sehr in mein Herz geschlossen. Ich möchte nicht dass es auf aufhört. Ich bin in King, Bear und vor allem in Preppy dem kleinen Clown absolut verliebt! Ich liebe auch Ray, Thia und Dre, weil alle absolut starke Frauen sind.

    Ich höre die Hörbücher und Martin Bross und Corina Dorenkamp, sind die perfekten Vorleser. Omg ich möchte das die Reihe weiter geht!!!!

  7. Cover des Buches Der Donnerstagsmordclub oder Ein Teufel stirbt immer zuletzt (Die Mordclub-Serie 4) (ISBN: 9783548069753)
    Richard Osman

    Der Donnerstagsmordclub oder Ein Teufel stirbt immer zuletzt (Die Mordclub-Serie 4)

    (189)
    Aktuelle Rezension von: IrisBuecher

    Sicherlich sind die Romane des Donnerstagsmordclub als Cosy Crime einzuordnen. Morde passieren hier reichlich. Sie werden aber nicht bis ins kleinste Detail beschrieben. Unsere beliebten Rentner wollen ihrem Freund, der ermordet wurde, Ehre erweisen, indem sie den Mörder finden. Wie gewohnt gehen sie mit viel Geschick und Kühnheit daran den Mord und weitere Verbrechen aufzuklären. Trotzdem behandelt Osman auch schwierige Themen. Hier ist Sterbehilfe bzw. begleiteter Selbstmord. In der Nebenhandlung muss sich die Hauptermittlerin von ihrem an Demenz erkrankten Mann verabschieden. Osman geht das Thema sensibel und mit Respekt an. Sehr schön geschrieben, sehr unterhaltsam und lädt doch auch zum Nachdenken an.

  8. Cover des Buches Die Hafenärztin. Ein Leben für die Hoffnung der Menschen (Hafenärztin 4) (ISBN: 9783864932144)
    Henrike Engel

    Die Hafenärztin. Ein Leben für die Hoffnung der Menschen (Hafenärztin 4)

    (95)
    Aktuelle Rezension von: Martina1964

    Das Cover ist analog zu den vorherigen Büchern gestaltet worden und passt wieder sehr gut zum Titel. Die Autorin hat auch diesen Band wieder sehr flüssig und spannend geschrieben, so dass wieder schnell in die Geschichte eintauchen konnte. Auch wenn dies schon der 4. Teil der Hafenärztin ist, habe ich mich keine Minute gelangweilt, was man ja manchmal bei einer Serie hat. Was Anne in diesem Buch alles widerfährt ist schon sehr emotional. So wird sie erpresst und ihre Freundin wird entführt, so dass sie diese tagelang sucht. Auch der Kommissar Berthold Rheydt spielt  in dem ganzen Geschehen wieder eine grosse Rolle. Er ist immer noch nicht über den Tod seiner Frau hinweg und hat wieder diese Erscheinungen, wo er meint sie zu sehen. Helene seine Freundin ist  mittlerweile Lehrerin und wird auch mit in die ganze Geschichte hingezogen.

    Der 4. Band ist zwar in sich abgeschlossen und man trifft wieder alte Bekannte, aber ich bin der Meinung, man sollte die vorherigen Bände vorher lesen um die ganze Geschichte auch richtig zu verstehen und die Protagonisten/-innen von Anfang kennen zu lernen.

    Ich empfehle dieses Buch jedem, der die vorherigen Bücher bereits gelesen oder gehört hat und der Romane aus der Kaiserzeit mag.

  9. Cover des Buches Nova & Quinton - Second Chance (ISBN: 9783453418158)
    Jessica Sorensen

    Nova & Quinton - Second Chance

    (113)
    Aktuelle Rezension von: divergent
    Titel: Nova & Quinton - Second Chance
    Originaltitel: Saving Quinton
    Autor: Jessica Sorensen
    Seitenanzahl: 479
    Teil: 2/3
    Genre: New Adult
    Verlag: Heyne

    Nova Reed kann ihn, Quinton Carter einfach nicht vergesssen! Den jungen Mann mit dem traurigen Augen, mit dem sie letzten Sommer viele Wochen verbracht hat. Auch nach einem halben Jahr muss Nova immer noch an ihn denken und sie kann ihn einfach nicht vergessen.
    Also beschließt sie, gemeinsam mit einer Freundin, ihn zu suchen und zu retten. Sie will Quinton von den Drogen wegbekommen nur weiß keiner, wo er ist! Als sie ihn schlussendlich doch in Las Vegas findet, muss schmerzlich erkennen, dass er gar nicht gerettet werden will! Ist Nova so stark, ihn zu retten? Oder bringt diese Liebe zu dem traurigen Jungen am Ende auch sie wieder auf Abwege?

    Dies ist der zweite Band der Nova&Quinton Trilogie.
    Nachdem ich den ersten Band richtig gut fand, war ich so ziemlich auf den zweiten Band gespannt! "Second Chance" knüpft nahtlos an den ersten Band an. Die Geschichte ist immer noch sehr bedrückend.

    Jessica Sorensen greift in ihren vielen Geschichten immer die Drogensucht auf, und natürlich spielt diese gefährliche Sucht auch in dieser Trilogie eine sehr große Rolle. Und hier,im zweiten Band, spielt sie auch ganz klar die (traurige) Hauptrolle.
    Quinton ist einfach ein totales Wrack! Der ist völlig fertig von dem,was er erlebt hat und er glaubt, das Einzige,was ihm helfen kann sind die Drogen, doch genau die, machen ihn erst recht fertig und zu einem total anderen Menschen.
    Nova handelt hier oft wirklich sehr beeindruckend. Dafür, dass sie (ich glaube) erst 20 ist, verhält sie sich hier schon sehr erwachsen.
    Sie wirkt oft sehr viel älter,als sie in Wahrheit erst ist!

    Die Geschichte ist nichts für schwache Nerven. Sie nimmt den Leser mit, in eine ziemliche kranke Welt voller Drogen und Gewalt.
    Diese Welt ist ganz interessant  nur hat mir hier ehrlich gesagt die Spannung etwas gefehlt.
    Die Geschichte hat sich teils ganz schön gezogen und da dieser zweite Band auch der dickste von allen Bänden ist, ist das doch etwas Schade! So 100 Seiten weniger hätten der Geschichte besser getan.

    Ich würde das Buch allen abraten, die mit schwierigen Geschichten, die den Leser wirklich selber runterziehen können, nicht umgehen können! Selbst mir waren gewisse Szenarien hier einfach too much. Aber nun ja,Jessica Sorensen schreibt einfach schonungslos offen über eine Drogensucht!
  10. Cover des Buches Dope (ISBN: 9783426304457)
    Sara Gran

    Dope

    (34)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Ganz schön rumgekommen in New York ist Josephine "Joe" Flannigan, Exjunkie, die Anfang der 50er Jahre von besorgten Eltern beauftragt wird, ihre verschwundene Tochter und Collegeabbrecherin zu finden, die womöglich im New Yorker Drogensumpf vor die Hunde geht. Die Bezahlung ist mehr als üppig, und so macht Joe sich ans Werk und trifft immer mehr von den ehemaligen Bekannten wieder, die sie nach zweijährigem Cleansein eigentlich hinter sich gelassen hatte. Der Abstieg der Tochter aus gutem Hause scheint immer tiefer gegangen zu sein, als Freund bzw. Zuhälter scheint sie sich einen besonders fiesen Typen ausgesucht zu haben. Besonders stark ist das Buch, wenn Joes Drogenverlangen beschrieben wird, wie der Körper auch nach zweijähriger Drogenfreiheit noch sofort in den verschiedenen Körperpartien reagiert, sobald das Teufelszeug in der Nähe ist. Sie trifft ihren Exmann wieder, der nach wie vor süchtig ist und sieht, wie er sich verändert hat durch den langjährigen Drogenmißbrauch, beschreibt seinen Selbstbetrug (das ständige Reden vom Aufhören "nächste Woche") genauso wie Altjunkies, die trotz allem lange überlebt haben, aber körperlich gezeichnet sind.  

  11. Cover des Buches Platzspitzbaby (ISBN: 9783037633045)
    Michelle Halbheer

    Platzspitzbaby

    (38)
    Aktuelle Rezension von: _jamii_

    Michelle Halbheers Mutter gehört der Platzspitz-Generation an; schwerst drogenabhängig, vernachlässigte und gefährdete sie nicht nur sich selber, sondern auch ihr Kind. Michelle ist knapp zehn, als sich ihre Eltern scheiden lassen und sie in die Obhut ihrer heroin- und kokainabhängigen Mutter kommt. Die folgenden Jahre werden für das Mädchen derart bedrohlich, dass es nur knapp überlebt. Das Elend dringt, auch über den besorgten Vater, immer wieder nach draußen. Aber Behörden, Ärzte, Polizeibeamte und zufällig involvierte Erwachsene bleiben untätig. Als Michelle endlich über das Unfassbare spricht, ist sie bereits ein Teenager. Sie wird umplatziert. Doch der Neuanfang bei den Pflegeeltern gerät, im dort streng religiösen Umfeld, zu einer weiteren Katastrophe. Als Michelle mit sechzehn ihr Leben selbst in die Hand nimmt, weiß sie noch immer nicht, was Normalität bedeutet. Etwas anderes jedoch weiß sie ganz genau: dass sie niemals so enden will wie ihre Mutter. Mit großer Willensanstrengung setzte die heute Dreißigjährige in den folgenden Jahren um, was viele andere Kinder aus Drogenfamilien leider nicht schaffen: Sie machte eine Ausbildung – und sie blieb suchtfrei. Mit ihrem Buch will Michelle allen anderen »vergessenen Kindern«, die noch heute zu Tausenden in Suchtfamilien aufwachsen, eine Stimme geben. Ihre.

    Das Buch ist spannend und interessant geschrieben. Es lässt mich fassungslos zurück, wie diese armen Kindern ihrem Schicksal überlassen werden, in der Hoffnung, dass die Eltern so von den Drogen wegkommen. Unglaublich, welche Qualen Michelle und all die anderen Kindern ertragen mussten, und teilweise auch nicht überlebt haben.

    Ich hätte mir etwas mehr Struktur im Buch gewünscht, teilweise hat mir der rote Faden gefehlt. Vor allem die Kapitel aus Sicht von Michelles Vater, Lehrer und der Freundin waren äusserst interessant. Es war aber etwas verwirrend, wenn diese Erzählungen im Buch teilweise bereits passiert sind und teilweise erst noch thematisiert werden. Die «Aussensichten» wären meines Erachtens besser am Ende des Buches gewesen.

    Unglaubliches Schicksal, spannend zu lesen.

  12. Cover des Buches True North - Schon immer nur wir (ISBN: 9783736306004)
    Sarina Bowen

    True North - Schon immer nur wir

    (262)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina

    Am Anfang hatte ich echt ein paar Probleme mit der Geschichte, weil sie doch recht langsam gestartet ist. Man lernt Jude besser kennen und erfährt, wie er sich wieder in seiner alten Heimat einlebt. Außerdem lernt man Sophie kennen, Judes Ex-Freundin und die Schwester des Mannes, dessen Tod er zu verantworten hat. Dabei erfährt man viel über den Alltag der beiden, getrennt aber auch zusammen und es gibt nach einer Weile auch schon ziemlich viel Sex. 


    Ab der Mitte ungefähr wurde die Geschichte aber immer spannender, denn Sophie deckt Dinge auf, die nicht so richtig stimmen können und begibt sich damit immer mehr in Gefahr. Ebenfalls wird Jude bedroht und böse mitgespielt. Während Sophie sich ihrem brutalen Vater stellen muss, kämpft Jude mit seiner Sucht und darum, seinen Platz im normalen Leben zu finden, für einen vorbestraften Drogenabhängigen gar nicht so leicht ist. Schön fand ich dabei, dass man auch die Shipleys wieder trifft, die mit ihrer herzlichen Art einfach nur toll ist. Sie helfen Jude immer wieder und behandeln ihn wie ein Familienmitglied. Auch die Liebesgeschichte zwischen Sophie und Jude fand ich wirklich süß und teilweise wirklich prickelnd. 


    Ebenfalls fand ich die beiden Protagonisten in diesem Band wieder großartig. Sophie wirkt vielleicht nach außen hin wie die brave Tochter des Polizeichefs, lässt sich aber dennoch nicht die Butter vom Brot nehmen. Sie ist wahnsinnig mutig und geht ihren Weg. Jude ist ebenfalls super sympathisch. Er ist kein Held und obwohl man ihn aufgrund seiner Vergangenheit dafür halten könnte, ist er absolut kein Badboy, sondern ein richtig liebenswerter Kerl, mit dem es das Leben leider nicht so gut gemeint hat, der aber kämpft.


    Alles in allem fand ich dieses Buch nach dem relativ ruhigen und langsamen Anfang dann doch richtig toll und sogar spannend. Die Geschichte ließ sich auch richtig gut lesen und hat mich super unterhalten. Jetzt freue ich mich schon auf ein Wiedersehen mit den Leuten rund um Colebury, Vermont. 

  13. Cover des Buches Besser (ISBN: 9783499259302)
    Doris Knecht

    Besser

    (55)
    Aktuelle Rezension von: buchstaeblichverliebt

    📌 "Manchmal ist die Erinnerung besser als die Realität." - S. 13


    Darin hab ich mich oftmals wiedererkannt. 

    Wenn es auch teilweise sehr überspitzt und zynisch war, war es doch amüsant und halt auch irgendwie wahr. 

    Das (Ehe-)Leben als (Ehe-)Frau und Mutter ungeschönt in all seinen Facetten. 

    Ein bisschen Gesellschaftsstudie, Vergangenheitsbewältigung und verschiedene Möglichkeiten für etwaige Lebensweisen/Wege. 


  14. Cover des Buches Dreckiger Schnee (ISBN: 9783426522103)
    Joseph Knox

    Dreckiger Schnee

    (103)
    Aktuelle Rezension von: twentytwo

    Aidan Waits, ein junger Detective hat die unglückliche Gabe sich mit seinem, vorzugsweise gefühlsgesteuertem Verhalten, immer wieder in Schwierigkeiten zu bringen. Als er nach seiner letzten Eskapade kurz vor der Suspendierung steht, bietet ihm sein Vorgesetzter einen Deal an. Damit macht er allerdings ein Fass auf und Aidan, hin- und hergerissen zwischen Pflichtgefühl und dem Versuch Leben zu retten, gerät in eine arge Zwickmühle. Während er auf der einen Seite seinem dienstlichen Auftrag nachkommen muss, ist es ihm unmöglich das menschliche Desaster mit dem er so unverhofft konfrontiert wird zu ignorieren.

    Fazit
    Eine undurchsichtige Story, die sich zu einem wendungsreichen Machtspiel mit Überraschungseffekt entwickelt.

  15. Cover des Buches Gangland (ISBN: 9783426513972)
    Howard Linskey

    Gangland

    (6)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Was ist so bescheuert an "SitOnMyFacebook"? Peter Dean war ein Genie. Und ich will nicht wissen, was Joe Kinane mit den Newcastle-United-Spielern anstellt, nachdem sie aus der Premer League abgestiegen sind. Aber dazu vielleicht in einem späteren Buch....David Blake ist der Gangsterboss, der alles in Newcastle kontrolliert und sich vor aufmüpfigen Untergangsterbossen schützen muß, die ihm seinen Thron streitig machen wollen. Am Bedrohlichsten für ihn ist aber vielleicht der Umstand, daß seine Lebensgefährtin nicht weiß, daß er ihren Vatter umbringen mußte. Der Mittelteil einer Romanserie, der aber auch Spaß macht, wenn man die anderen Teile nicht kennt. Eine echte Entdeckung, ich hoffe von Lisnkey noch viel zu hören!
  16. Cover des Buches Shore, Stein, Papier (ISBN: 9783492315241)
    $ick

    Shore, Stein, Papier

    (45)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Sicks Lebensgeschichte, Grimme-Online-Award-gekrönt die Youtube-Ausgabe, angefangen mit dem Gefühl des Unerwünschtseins und von Anfang an widerspenstig gegen jede Autorität. Daß er seinen Drogenlebenswandel allein damit begründet, nicht gewollt zu sein und dieses Gefühl betäuben zu müssen, greift meiner Meinung nach ein bißchen kurz, auch andere Kinder bzw Jugendliche mit diesem Gefühl werden nicht zum drogenverschlingenden Dauerkriminellen. Interessant, wie Sick die Symptome beschreibt, die man beim "affig-"sein spürt, wenn der Körper auf Drogenentzug reagiert, wie dauernd laufende Nase oder Augentränen, hab ich so noch nirgends anders gelesen. Man kann ihm natürlich nur die Daumen drücken, daß Sick das Cleansein durchhält (man wundert sich, daß der Körper so einen Drogenmarathon überhaupt so lange mitmacht). Und sonst: Dümmster Junkie ever, "wie Shore ist Heroin?"

  17. Cover des Buches Das Böse unter der Sonne (ISBN: 9783455650273)
    Agatha Christie

    Das Böse unter der Sonne

    (161)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Ein exklusives Hotel auf einer kleinen britischen Insel mit Schmugglergeschichte wird zum ungeliebten Urlaubsort des exzentrischen Detektivs Hercule Poirot. Als die frühere Schauspielerin Arlena Stuart Marshall, die mit Ehemann und Stieftochter angereist ist, am Strand erscheint überschlagen sich die Gerüchte, Hassreden und das Nase rümpfen der anderen Gäste. Die Möchtegern-Idylle zerbricht ganz, als Arlena ermordet in einer Badebucht aufgefunden wird.  Wie unterstützt Poirot die örtliche Polizei und natürlich stellt er unorthodoxe Fragen und wird dafür belächelt. Wie immer lässt er niemanden an seinen Gedankengängen teilhaben, klärt den Fall jedoch lückenlos auf, mit den winzigsten Informationen, die urplötzlich einen ganz unerwarteten Sinn ergeben, sobald er alle zum großen Finale versammelt hat.

    Den Leser erwartet hier ein klassischer Krimi nach bewährtem Muster. Eine Reihe buntgewürfelter Protagonisten, Fakten, die sich jeder Logik zu entziehen scheinen und am Ende doch völlig logisch sind, ein überheblicher, wortkarger Poirot, der nichts desto trotz Sympathieträger ist und selbstverständlich am Ende die perfekte Lösung liefert. Natürlich gelingt es der Autorin auch eine völlig unerwartete Auflösung zu präsentieren, die selbst wenn der Leser etwas vermutet hat, immer noch kleine Überraschungen parat hält. Die Story lädt zum mitraten ein, unterhält, lässt immer Raum für ein leichtes Augenzwinkern und fesselt auf locker flüssige Weise.

    Mein Fazit: Ein Klassiker seines Genres, der sich wunderbar lesen lest, sich als unterhaltsame Lektüre anbietet, aber mit verhältnismäßig wenig Neuem aufwartet. Ein Strukturkrimi nach bewährtem Schema, den ich trotzdem sehr gerne gelesen habe.

  18. Cover des Buches LONG BRIGHT RIVER (ISBN: 9783453425590)
    Liz Moore

    LONG BRIGHT RIVER

    (166)
    Aktuelle Rezension von: jadi

    . Ein Kriminalroman, der unter die Haut geht. Komplex, vielschichtig und alles andere als leichte Lektüre. Mit „Long Bright River“ entfaltet Liz Moore eine enorme Sogkraft, der ich mich nicht entziehen konnte. 5/5 ⭐️


    . Aber worum geht es genau…

    Mickey, Streifenpolizistin in Philadelphia hat in jeglicher Hinsicht kein einfaches Leben. 

    Als dann auch noch ihre Drogenabhängigkeit auf der Straße lebende Schwester verschwindet wird es nicht leichter und Mickey macht sich auf die Suche nach ihr! Gleichzeitig erschüttert eine Reihe von Morden an jungen Prostituierten, die von Perspektivlosigkeit geplagte Stadt.


    . Moore erzählt „Long Bright River“ aus Mickeys Perspektive, der wir als Erzählerin durch die Geschichte folgen. Immer wieder führen Rückblenden in die Vergangenheit, sodass sich das Geschehen erst nach und nach zu einem vollständigen Gesamtbild zusammensetzt. Die begrenzte, subjektive Sicht wirft dabei viele Fragen auf, die sich im Verlauf des Romans Schritt für Schritt auflösen.


    . Eine melancholisch düstere Atmosphäre durchzieht den gesamten Kriminalroman. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur Mickeys Arbeit als Polizistin, sondern ebenso ihr Privatleben. Beides ist geprägt von Drogenmissbrauch, Macht- und Amtsmissbrauch, Korruption sowie den ständigen Herausforderungen, mit denen sie als alleinerziehende Mutter konfrontiert ist.

    Ihr Privatleben nimmt in der Erzählung ebenso viel Raum ein, wie ihr Berufsalltag, genau diese Balance verleiht dem Kriminalroman seine Tiefe und Intensität. Moore erzählt eine bemerkenswert realistische Geschichte mit authentischen Figuren und greift dabei gesellschaftliche Probleme auf, vor denen viele bewusst die Augen verschließen. Zwar thematisieren auch andere Kriminalromane Fragen von Familie, Herkunft und fehlender Chancengleichheit, doch die konsequent weibliche Perspektive verleiht diesen Themen hier eine besondere Stärke und Eindringlichkeit.


    . Hinzu kommt, dass der Roman für die Leser ein raffiniertes Verwirrspiel bereithält. Immer wieder werden falsche Fährten gelegt, Erwartungen unterlaufen und überraschende Wendungen präsentiert.


    . Moore hat einen klug konstruierten Kriminalroman geschaffen, der nicht nur spannend unterhält, sondern auch nachhaltige Denkanstöße liefert. 

    Absolut lesenswert! 

  19. Cover des Buches Capitana (ISBN: 9783518471944)
    Melissa Scrivner Love

    Capitana

    (66)
    Aktuelle Rezension von: Calipa

    Auch der zweite Teil “Capitana” hat es wieder geschafft mich mit Protagonistin Lola zu begeistern. Ich mochte ihre Weiterentwicklung so die, der verschiedenen Charaktere und dessen Verbindungen. Aber vor allem mochte ich eben “Lola Vasquez” als Gangboss. Ich finde es klasse in so einer Rolle eine weibliche Protagonistin verfolgen zu können, die dazu weder perfekt noch unfehlbar ist. Sie ist authentisch und nicht zu übertrieben. Die Geschichte dabei ist brutal, sensibel, und bearbeitet nicht nur die “Straßengesetze” sondern setzt sich auch mit Diskriminierung und Rassismus auseinander. Der springende Schreibstil der Autorin, hat mich manchmal ein wenig zurückrudern lassen, um zu verstehen wo, wie und was jetzt eigentlich noch mal Phase ist. Trotzdem wird in “Capitana” meiner Meinung viel mehr auf die Charaktere und dessen Verbindung, oder Vergangenheit eingegangen, und verleiht damit der Geschichte viel Tiefe.


    Wenn dich meine komplette Rezension interessiert, kannst du mir über den Link auf meinen Blogg folgen :) 


    https://calipa.de/2023/08/19/capitana-bd-2-von-melissa-scrivner-love-buchrezension/

  20. Cover des Buches The Heroin Diaries (ISBN: 9781847392060)
    Nikki Sixx

    The Heroin Diaries

    (6)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    The Heroin Diaries ♦ Nikki Sixx | Rezension


    Eigentlich müsste Nikki Sixx tot sein! Und das schon seit vielen Jahren. Mit seiner Autobiographie The Heroin Diaries – A Year in the Life of a Shattered Rock Star erzählt er eindringlich, mit unsagbar viel Gefühl und einer Prise Humor, wie er dem Tod von der Schippe springen konnte. Ich habe dieses Buch in drei verschiedenen Ausführungen gelesen: der erste Auflage, einer Auflage 10 Jahre später (Ten Year Anniversary) und von Nikki Sixx selbst gelesen als AudioBook.



    The Heroin Diaries – A Year in the Life of a Shattered Rock Star


    Du denkst, der Lebensstil eines großen Rock’n’Roll-Stars auf dem Höhepunkt seines Ruhms ist nichts anderes als luxuriöse Dekadenz und lustige Zeiten, oder? Nun, das ist es und das ist es nicht. Denn wenn du dich nie mit deinen Schmerzen der Kindheit befasst hast, scheint der Kampf mit Depressionen und einer erdrückenden Einsamkeit und dem Leben auf der Straße endlos und leer zu sein, und du behandelst dich selbst mit Sex und Drogen. Jedenfalls war dies so für Nikki Sixx und die Dinge sind schnell aus dem Ruder gelaufen und wurden zu seinem schlimmsten Albtraum.


    […] why I was angry and confused for all those years. I lived my life being told different stories: some true, some lies, and I still don’t know which is which. Children are born innocent. At birth, we are very much like a new hard drive – no viruses, no bad information, no crap that’s been downloaded into it yet. It’s what we feed into that hard drive, or in my case „head drive“ that starts the corruption of the files.

    - Nikki Sixx, The Heroin Diaries – A Year in the Life of a Shattered Rock Star



    Nikki Sixx, Bassist und Hauptsongwriter bei Mötley Crüe, hatte es in den 80ern geschafft.

    Er hatte alles. Ruhm, Geld, Alkohol, Drogen, Mädchen und nebenbei entwickelte er eine Sucht, die sein Leben mehrfach fast beendete und ihn zu einem wütenden, paranoiden und gefährlichen Kerl machte.

    Ob ich es ihm abkaufe, dass er während dieser Zeit, 1987, ein Tagebuch führte? Ich weiß es nicht, aber ich habe diese Tatsache einfach hinten angestellt. Denn seine Geschichte ist so schwer zu lesen. Es hat mir schier das Herz gebrochen, wie er seine Selbstzerstörung, seine Depression, sein Ego und seine schlechte Einstellung im Allgemeinen beschreibt. Auch die schrecklichen, rücksichtslosen Dinge, die er getan hat, wenn er unter Drogen stand (sofern er sich erinnern kann!) lassen ihn oft wie das größte Arschloch der Welt erscheinen. Und doch geht es in The Heroin Diaries um einen Menschen, der verzweifelt um sein Leben kämpft und dies trotz aller Widrigkeiten.


    Ich wusste bereits, bevor ich das Buch gelesen habe, dass Nikki Sixx in den 80en schwer drogensüchtig war, was daran liegt, dass ich schon seit vielen Jahren ein Fan der Band Mötley Crüe bin. Umso schmerzhafter war es das Buch zu lesen, denn es ist so brutal ehrlich, dass ich das Gefühl hatte emotional alles mitzuerleben. Ich stürzte mit ihm ab, umklammerte unter Paranoia mit ihm das Schrotgewehr und fühlte seine Einsamkeit ganz tief in mir. Eine Einsamkeit, deren Kälte nicht zu erklären ist, aber sie zerfrisst dich von Innen heraus.


    When you die, every single muscle in your body hurts. Your body has closed down because it thinks it’s done, and when it gets rebooted, every inch of you hurts. Plus I’d had the shit beaten out of me with a baseball bat.
    - Nikki Sixx, The Heroin Diaries – A Year in the Life of a Shattered Rock Star


    Nach jedem Tagebucheintrag gibt es Kommentare von seinem aktuellen Ich und anderen ‚Weggefährten der damaligen Zeit. Auch finden sich Auszüge aus (teils unveröffentlichten) Songtexten und Poesie zwischen den Einträgen. Diese Ergänzungen seiner Freunde und Bekannten, sowie seine Texte erweitern das Gesamtbild und sind oft furchtbar schmeichelhaft.


    Ich muss sagen, es war mutig von ihm, dieses Buch zu veröffentlichen und sich Jahre später öffentlich mit seiner Drogensucht auseinanderzusetzen und heute, nach 40 Jahren im Musikbusiness hat er seine wahre Bestimmung darin gefunden, den Drogen den Kampf anzusagen.


    Zitate aus „The Heroin Diaries“


    The dying could be easy…it was the living that I didn’t know if I could do…
    - Nikki Sixx, The Heroin Diaries – A Year in the Life of a Shattered Rock Star


    When You’ve lost it all….that’s when you realize that Life is Beautiful.”
    - Nikki Sixx, The Heroin Diaries – A Year in the Life of a Shattered Rock Star


    […] only way to be truly alive is to confront your mortality…
    - Nikki Sixx, The Heroin Diaries – A Year in the Life of a Shattered Rock Star


    Fazit

    Es bedarf einer gehörigen Portion Mut sich mit einem Tagebuch aus der schlimmsten Zeit des eigenen Lebens an die Öffentlichkeit zu wagen. Dies ist ein einmaliger, trauriger, erschreckender, faszinierender und abgründiger Einblick in das Leben einen Rock Stars der 80er Jahre.

    Wenn du dich auch nur ansatzweise für die sexuellen Handlungen und Heldentaten des Straßenlebens und den verheerend langsamen Weg eines Mannes zur Genesung aus der Drogensucht interessierst, dann wirst du um dieses Buch nicht herumkommen.

    ©theartofreading.de

  21. Cover des Buches Junktown (ISBN: 9783453318212)
    Matthias Oden

    Junktown

    (49)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Diese Zukunft ist ein Schlaraffenland: Konsum ist Pflicht, Rauschmittel werden vom Staat verabreicht, und Beamte achten darauf, dass ja keine Langeweile aufkommt. Die Wirklichkeit in »Junktown«, wie die Hauptstadt nur noch genannt wird, sieht anders aus. Eine eiserne Diktatur hält die Menschen im kollektiven Drogenwahn, dem sich niemand entziehen darf.

    Mit der Synthese von Technologie, Biologie, Pharmazeutik und totalitärer Politik macht (...) Matthias Oden sein dystopisches Gesellschaftspanorama zu einem einzigartigen Mix.

  22. Cover des Buches Batman #20 (2002, Panini) (ISBN: B014BUC84A)
    Devin K. Grayson

    Batman #20 (2002, Panini)

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Lex Luthor ist US-Präsident, welch weitsichtige,r prophezeiender Blick auf die aktuelle US-Präsidentschaft. :-).  Zwei voneinander unabhängige Geschichten, die kunstvoll miteinander verwoben wurden: Der örtliche Mafiapate aus Gotham City verzweifelt an seinem Sohn, weil dieser ihn rigoros aus dem Unterwelt vertreiben will und immer nur mehr mehr mehr will. Dabei scheint er über Leichen geht. Gleichwohl ist das Leben seines Sohnes das Einzige, was dem padre am Herzen liegt. Und Dick Grayson ("Nightwing") nähert sich ein Mann romanischer Herkunft, der fest davon überzeugt ist, daß er der Großvater des jungen Mannes ist, was die Beziehung Dicks zu Bruce Wayne in Frage stellen könnte....Ein schöner Einblick in romanische Sprache und Lebensweise, eines total geringgeschätzten Volkes.

  23. Cover des Buches Die Prinzessin von. (ISBN: 9783905951073)
    Emmanuelle Bayamack-Tam

    Die Prinzessin von.

    (2)
    Aktuelle Rezension von: leselea

    Die Bücher von Emanuelle Bayamack-Tam sind mir in den letzten Jahren beim Stöbern in Buchhandlungen oder im Internet immer wieder untergekommen. Die Klappentexte versprechen besondere Geschichten mit radikalen Figuren, die schonungslos und jenseits aller political correctness ihr Leben erzählen. So auch beim Roman Die Prinzessin von., der schließlich vor einiger Zeit bei mir Einzug halten durfte und mit dem ich mich nun endlich an Bayamack-Tam gewagt habe. Denn so sehr mich die Zusammenfassungen auf der Buchrückseite auch immer angesprochen haben, so groß war auch gleichzeitig meine Angst, dass mir diese Autorin letztlich inhaltlich und sprachlich doch zu krass ist.

    Und ja, leider ist es tatsächlich so gekommen. Ich halte mich generell für eine Leserin, die einiges vertragen kann, die nichts gegen ungeschönte Geschichten hat (im Gegenteil) und die auch sprachlich nicht zimperlich ist. Bei mir darf es vulgär werden, bei mir darf es schmerzen, bei mir darf gewütet werden und die ganze ungeschminkte Wahrheit auf den Tisch kommen. Doch in Die Prinzessin von. war es mir dann tatsächlich zu viel: Die Hauptfigur Daniel, eine Transsexueller, der sein Doppelleben als Marie-Line im Nachtclub eines seiner Liebhaber vor seiner Adoptivmutter – zu der er wiederum ein obsessives, schwärmerisches Verhältnis hat – fickt sich durch die männliche Bevölkerung von Paris und ist eigentlich ständig auf Heroin. Er sucht Liebe und Zugehörigkeit, landet dabei aber immer wieder bei ebenso kaputten Charakteren wie der Drogensüchtigen Cindy oder Armand, einem Gefängnisinsassen, auf dessen Kontaktanzeige er geantwortet hat. Zudem schwebt über all dem natürlich die Frage der eigenen Identität: Als Mann geboren wünscht er sich nichts sehnlicher als eine Vagina, als uneheliches Kind unbekannter Eltern schafft er es doch nie ein vollwertiges Mitglied seiner Adoptivfamilie zu werden. Wo komme ich her? Wo will ich hin? Diese zwei zentralen Fragen strukturieren den ganzen Text und treiben, nein hetzen Daniel (und damit auch den Leser) durch sein Leben.

    Neben dieser Themenfülle – wobei die angesprochenen Themen für sich einzeln genommen durchaus interessant sind –, die in einem unkontrollierten Gedankenstrom, ohne Kapitel und Absätze auf den Leser einprasselt, ist es aber auch die Haltung des Protagonisten, die die Lektüre so anstrengend macht. Daniel ist zynisch, beinahe menschenverachtend, fatalistisch und dabei stets neunmalklug und auf andere herabblickend. Natürlich wird schnell klar, dass der negative Blick auf sein Umfeld nur den negativen Blick auf sich selber widerspiegelt, allein: Dafür kann man als Leser bis zu einem gewissen Punkt Verständnis aufbringen, nicht aber Sympathie. Und so habe ich mich irgendwann gefragt: Was soll das Buch? Was soll ich aus der Geschichte mitnehmen? Die angesprochenen Probleme sind natürlich real, jedoch viel zu übertrieben gezeichnet. Die Hauptfigur bietet keine Möglichkeit der Bindung oder gar Identifikation. Ja, die Geschichte ist extrem. Aber ist das allein ein literarischer Wert, der es rechtfertigt, dass sie erzählt wird?

    Letztendlich war Die Prinzessin von. einfach nicht mein Buch. Nachdem mich Inhalt und Stil schon zermürbt hatten, hat mir die oft holprige Übersetzung und das nicht immer überzeugende Lektorat den Rest gegeben. Zwar weiß ich, dass es da draußen Leser gibt, die genau diese Art von Erzählungen wertschätzen, mir wurde aber mit diesem Roman einmal mehr aufgezeigt, dass tiefschwarze Geschichten ohne Stories, die darüber hinaus gehen, nichts für mich sind. Frau Bayamack-Tam und ich werden in Zukunft getrennte Wege gehen.

     

  24. Cover des Buches Stefan Wolfs Krimimagazin. Bd.2 (ISBN: 9783814400716)
    Stefan Wolf

    Stefan Wolfs Krimimagazin. Bd.2

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Die Rezension zum "Krimi-Magazin KM1", fand man leider nicht in der Suche: Zwei Geschichten von Stefan Wolf (Tom & Locke und TKKG), außerdem spannende Geschichten bekannter Autoren wie Sir Arthur Conan Doyle und unbekannter deutscher Autoren, die man mittlerweile vergessen hat (Hansjörg Martin, Friedhelm Werremeier). Die besten Geschichten stammen auch von Doyle und von Boileau/ Narcejac. In der TKKG-Geschichte wird erneut die harte Beurteilung sog. "Penner" oder "Stadtstreicher" deutlich, die ein Comedian im TV neulich schon deutlich gemacht hat. Unglaublich, so etwas in Kinderbüchern!

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