Bücher mit dem Tag "herr der ringe"
22 Bücher
- J. R. R. Tolkien
Der Herr der Ringe - Anhänge und Register
(7.817)Aktuelle Rezension von: WelpemaxBei dem Buch muss man nicht mehr viel schreiben. Es ist im Bereich Fantasy auch mein Lieblingsbuch und die unangefochtene Nummer 1. Tatsächlich habe ich das Buch auch häufiger gelesen vor den Filmen mit Peter Jackson und auch nochmal danach wodurch die ganzen Änderungen und Auslassungen nochmal wesentlich deutlicher werden. Dann kam die illustrierte Ausgabe, die ich haben wollte und mir eines Tages auch gegönnt und gelesen habe. Dennoch bleiben Bücher Geschmackssache und ich weiß auch, dass ich den Anfang etwas anstrengend fand mit der ganzen eigenen Geschichte und den ganzen Namen, dennoch werden aus meiner Sicht alle Lesenden belohnt mit einer unvergleichlichen Erzählkunst und Detailverliebtheit. Man muss natürlich kein Buch gelesen haben, aber man sollte es definitiv mal versuchen Tolkien zu lesen. Das Buch ist einfach episch!
- J. R. R. Tolkien
Der kleine Hobbit
(4.772)Aktuelle Rezension von: Mike_LeseratteDas Abenteuer von Bilbo Beutlin ist wahrlich ein bekannter Klassiker. Der Hobbit, der mit den Zwergen und Gandalf den Zauberer loszieht, um den Schatz unter dem Drachen Smaug zu rauben und den Drachen zu töten. Doch bis dahin ist es eine aufregende und beschwerliche Reise...
Ich habe dieses Buch sehr genossen. Dabei sei aber gesagt, dass es eine besondere Erzählweise ist, die sich teilweise deutlich von heutiger Literatur unterscheidet, jedoch trotzdem wunderbar ist, wenn man sich drauf einlässt. Besonders auf die Erzählschlingen, wo angedeutet wird, dass etwas passiert oder passiert ist und dann anschließend von dieser Sache berichtet wird.
Auch gut ist wirklich die Entwicklung von Bilbo. Zuerst der Anhang der Reisegruppe, wo er nicht sehr viel beizusteuern hat, ängstlich ist und mehr oder weniger mitgezogen wird von der Gruppe hin zu der Person, die wiederum die Gruppe rettet und eine vorreitende Rolle einnimmt. Gleichzeitig behält er aber auch wesentliche Züge bei.
Aber was wirklich fantastisch ist, dass es spannend bleibt, obwohl man eigentlich hauptsächlich auf einer Reise ist und bei den Zwischenstopps immer was passiert. Dies ist aber so gut eingegliedert und integriert, dass es nicht zäh oder langweilig wird.
Es gilt für mich zu recht, als eines der großen Werke der Fantasy
- J. R. R. Tolkien
Der Herr der Ringe. Bd. 1 - Die Gefährten: Neuüberarbeitung und Aktualisierung der Übersetzung von Wolfgang Krege (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer Übersetzung und Rechtschreibung)
(1.312)Aktuelle Rezension von: Mike_LeseratteDer Herr der Ringe ist nicht nur durch die Filme (welche ich noch gucken muss) mehr als berühmt. Durch Zufall bin ich auf diese Bücher im Sammelschuber gestoßen und bereue es nicht. Nach dem Hobbit bin ich jetzt in die Trilogie gestartet und obwohl Reisegeschichten oft langweilig und zäh werden, hatte ich es bei diesem Buch gar nicht. Es ist super bildlich geschrieben und man kann sich förmlich die Regionen und Gebiete vorstellen, durch die unsere Gefährten auf ihrem beschwerlichen Weg kommen. Aber vor allem hat mir auch gefallen wie abwechslungsreich die Welt aufgebaut ist. Aber vor allem mochte ich es, die Reise auf der Karte zu verfolgen, welche hinten eingeklebt ist (ich habe sie versehentlich rausgelöst und konnte sie beim lesen betrachten ohne umblättern).
Unsere Gruppe könnte nicht unterschiedlicher sein, ob charakterlich als auch äußerlich. Und dies spiegelt sich dann auch in ihren Rollen innerhalb der Gruppe wieder. Trotzdem hält die Gruppe bis zuletzt zusammen, bis es um die wegweisende Entscheidung ging.
Trotz allem gab es gute, ruhige und schöne Momente, wo man sie Seele baumeln lassen konnte und wie unsere Gefährten Rast einlegen konnte, aber auch Momente, wo man mit ihnen kämpfte, sich durch bergiges Gelände las oder den einen oder anderen Verfolger abschütteln musste.
Das kleinste Manko, was man haben könnte ist der Schreibstil und die Sprache. Denn dadurch das es verschiedene Völker sind und dadurch verschiedene Bezeichnungen für die selben Orte gibt, kann das manchmal verwirren. Doch das ändert nichts daran, dass man der Story und den Geschehnissen mehr als gut folgen kann.
Was bleibt mir noch zu sagen außer, auf in den zweiten Teil...
- J. R. R. Tolkien
Das Silmarillion
(816)Aktuelle Rezension von: Noemi_SievertJ. R. R. Tolkien hat sich mit diesem Werk selbst übertroffen. Für mich gibt es keinen anderen Autor, der seine Welt so fundiert, tiefgründig und zugleich klar aufgebaut hat. Alles greift ineinander, alles ergibt Sinn – und es ist eine große Freude, in dieses Zeitalter mit seinen Helden und Heldinnen einzutauchen.
Im Vergleich zu den vielen anderen Abenteuern wirkt der Krieg um den Ring fast klein, und doch ist er von enormer Bedeutung und prägend für alles, was geschieht.
Das Buch selbst ist allerdings anspruchsvoll zu lesen. Es braucht Zeit, bis man sich mit den zahlreichen Namen, Völkern und Zusammenhängen zurechtfindet. Ich empfehle sehr, die Familienstammbäume der Elben und der Menschen zur Hilfe zu nehmen – ohne sie wird die Geschichte schnell sehr komplex und schwer zugänglich.
Wer sich jedoch darauf einlässt, wird mit einer Tiefe und Geschlossenheit belohnt, wie man sie nur selten in der Literatur findet.
- J. R. R. Tolkien
Der Herr der Ringe. Bd. 2 - Die zwei Türme (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer Übersetzung und Rechtschreibung, Bd. 2)
(1.100)Aktuelle Rezension von: Mike_LeseratteDie Reise unserer Gefährten geht weiter, doch diesmal in unterschiedlichen Gruppen. Während im ersten Teil des Buches wir unsere Gefährten, die zurückgeblieben sind auf ihren Weg durch Entführung, Verfolgung und Schlacht begleiten, folgen wir im zweiten Teil des Buches Frodo und Sam auf dem Weg nach Mordor. Beide Teile spielen gleichzeitig, aber ich finde die Aufteilung hier sehr Sinnvoll, weil zwischenzeitliches hin und her glaub ich der Geschichte nur geschadet hätte. Auf jeden Fall ist es spannend und abwechslungsreich. Wir lernen ein neues Volk kennen, begleiten die bis dahin größte Schlacht und sind einfach die ganze Zeit dazu angestiftet, weiterlesen zu müssen. Im zweiten Teil hält man dafür öfters den Atem an, weil man überall von Dunkelheit, böser Vorahnung und Sorge erfasst ist. Genau das Gefühl, welches einem bei herausragenden Thrillern manchmal begegnet. Doch dies ist kein Thriller sondern ein Fantasy-Epos, welches seines Gleichen sucht. Und das zu Recht. Das kleinste Manko das bleibt ist die Sprache und der Schreibstil, der eben nicht dem heutigen entspricht, sondern auf welchen man sich einlassen muss. Trotzdem ist und bleibt dieses Buch eines der größten Fantasywerke ever...
- Laura Kneidl
Someone Else: Special Edition
(612)Aktuelle Rezension von: VeeziDas tut mir für das Buch fast leid - und bitte, alle die den Trope "Friends-to-Lovers" mögen, gebt dem Buch eine Chance. Laura Kneidl schreibt richtig gut - flüssig und spannend. Ich hasse aber dieses Trope xDD Es tut mir sehr leid und da ist die Bewertung wahrscheinlich auch ungerecht - aber ich hasse dieses Hin- und Her der Protagonisten. Wieso stellen die sich so an??
- J. R. R. Tolkien
Der Herr der Ringe. Bd. 3 - Die Rückkehr des Königs
(1.084)Aktuelle Rezension von: Mike_LeseratteAuch dieses Buch ist zweigeteilt. Im ersten Teil dreht sich alles um den Ringkrieg und die damit Verbundenen Schlachten. Im zweiten Teil dreht es sich um die Reise zum Berg, die Vernichtung des Rings und alles danach.
Es ist ein Klassiker und ist so viel größer als die einzelne Geschichte. Diese wurde für mich nur vom Schreibstil etwas ausgebremst. Dies sorgte aber nicht dafür, dass es immer noch ein richtiger Epos ist und so viele gute Momente bereit hält und man merkt irgendwie erst am Ende, was alles passiert ist, was man mit den Hobbits erlebt hat und wie groß das alles im Nachhinein ist und das beschriebene Gefühl am Ende passt ganz gut. Man ist dem Leser vom Anfang der Trilogie entwachsen und passt teilweise nicht mehr rein in das, was man vorher war. Es hat Spannung, gleichzeitig leid, Kampf, Hoffnung und ist das Symbol für Durchhaltevermögen und Kampfgeist.
Es ist, was es ist. Eines der großen Werke der Fantasy-Welt
- J. R. R. Tolkien
Die Kinder Húrins
(230)Aktuelle Rezension von: RaidenEine sehr schöne Überarbeitung und Interpretation eines Abschnitts des Silmarillions von Christopher Tolkien mit wundervollen Illustrationen.
Vor allem durch das Vor- und Nachwort erhält das buch eine schöne Tiefe.
- Ela Mang
Menduria
(143)Aktuelle Rezension von: Tines_BibliothekKlappentext:
Lina lebt das normale Leben einer 16-Jährigen: sie geht zur Schule, macht Spaziergänge mit dem Nachbarshund Otto und liebt Literatur. Kaum zu glauben also, als plötzlich eine weiße Wölfin vor ihr steht und mit ihr spricht! Von diesem Moment an gerät Linas vertraute Welt aus den Fugen. Denn ausgerechnet sie soll von einem mysteriösen Buch auserwählt worden sein, in ihm zu lesen und somit Menduria - und das gesamte Weltengefüge - vor einer übermächtigen Bedrohung zu retten.
In Menduria angekommen, lernt sie den geheimnisvollen Dunkelelfen Darian kennen. Aber warum hilft er ihr, wenn er doch eigentlich auf der Seite der Feinde steht? Und wieso fühlt sie sich nur so zu ihm hingezogen? War ihre Begegnung vielleicht auch vom Schicksal vorherbestimmt?
Rezension:
Puhh, ich muss das jetzt erstmal alles verarbeiten... Es passiert ziemlich viel im ersten Band der Menduria Tetralogie/Quadrologie!
Zu Anfang haben wir einen guten Einstieg in die Welt von Menduria und auch um die Hauptcharaktere einzuführen wird sich Zeit genommen ohne das es sich irgendwie hinzieht.
Am Anfang sind es, wie im jeden neuen Fantasy-Universum, erstmal viel Informationen, die man verarbeiten muss. Aber hier lernt man die Welt zusammen mit dem Hauptcharakter Lina kennen und so werden viele Fakten und Tatsachen öfters wiederholt und nähr erklärt, ohne dass es einem irgendwie komisch vorkommt. Man ist also recht schnell in der Welt von Menduria eingetaucht. Ich möchte gar nicht zu viel verraten, aber wer Fantasy Bücher mag, in denen es viele verschiedene Völker wie z.B. Elfen, Zentauren und co., sowie magische Wesen wie z.B. Drachen gibt, wird das Buch lieben!
Dennoch gibt auch etwas, was mir nicht so gefallen hat. So ist der Plottwist schon sehr durchschaubar und vor allem das "Große Finale" am Ende des Buches findet ein viel zu schnelles Ende und ich hätte mir dafür doch lieber so 150 Seiten gewünscht, statt die ungefähr 20 Seiten die es bekommen hat.
- BELL B. L.
LARANDIA
(52)Aktuelle Rezension von: Wusel80Wow das war mal eine interessante und vor allem spannende Story. Eine Story die ich so auch noch nicht gelesen habe. Die magische Welt (Larandia) trifft auf unsere moderne Welt.
In Larandia machen sich 6 Widerstandskämpfer auf dem Weg machen um das Portal in unsere Welt zu suchen. Der Grund: sie wollen Larandia und dessen Bevölkerung vor der Rückkehr des schwarzen Fürsten retten. Auf ihrem Weg zum Ziel müssen sie allerdings einige Hürden bezwingen. Sie wollen in unserer Welt den unbekannten Thronfolger finden und nach Larandia bringen.
Währenddessen muss Kimberley, die Hauptprotagonistin, nach einem fürchterlichen Schicksalsschlag von dem sonnigen L.A. nach Schottland ziehen. Dort freundet sie sich schnell mit Emma, Oliver und Adam an. Zu den beiden jungen Männern verbindet sie aber mehr als nur freundschaftliche Gefühle. Und so wie Kimberley ihre Telepathie verheimlicht umgibt auch Adam und Oliver jeweils ein Geheimnis.
Vor allem Kimberley hat für mich eine große Entwicklung im laufe der Story gemacht. Anfangs wusste ich nicht wie ich sie einschätzen sollte und zum Schluss hab ich sie in mein Herz geschlossen.
Für mich war es sehr interessant wie die beiden Stränge (magische- und moderne Welt) kombiniert waren. Mit Larandia hat die Autorin eine fantastische magische Welt erschaffen. Auch interessant waren die vielen Charaktere die im dem Buch vorkamen. Es war aber alles so gut beschrieben das man beim lesen gut mitkommt. B.L. Bell hat einen locker, leichten Schreibstil. Man wird beim lesen förmlich ins Buch gesogen.
Da ich absolut magische Lesestunden hatte ist es für mich eine klare Lese Empfehlung. - J. R. R. Tolkien
Geschichten aus dem gefährlichen Königreich
(54)Aktuelle Rezension von: RadagastAls Tolkien-Fan kam ich nicht umher auch dieses Buch zu lesen. Jede Geschichte hat mich auf seine Art und Weise in den Bann gezogen. Ich habe mir bewusst sehr viel Zeit gelassen um dieses Buch fertig zu lesen. Auch kostete es mich viel Disziplin langsamer zu lesen, um in die jeweiligen Geschichten zu versinken. Die Geschichte um Tom Bombadil, besser gesagt die Gedichte um Bombadil, haben mir gut gefallen. Einzig was mir gefällt hat, war die ersichtliche Verknüpfung zu Herr der Ringe. Und wie Geschichtenbücher es an sich haben, werde ich dieses Buch wieder öffnen und die eine oder andere Geschichte abermals lesen. Denn genau dieses Gefühl hatte ich als ich das Buch in mein Regal stellte.
Auch ist zu erwähnen das die Illustrationen von Alan Lee dazu beitragen kurz inne zu halten und sich die Zeichnungen an zu sehen. Die Geschichte die man gerade liest zu reflektieren und bei Gefallen der Bilder besser in die geschriebene Geschichte ein zu tauchen.
- Erik Simon
Tolkiens Geschöpfe
(15)Aktuelle Rezension von: SpacebubbletimeDas Buch ist im großen und ganzen eine sehr schöne Zusammenführung von 24 Kurzgeschichten die in der Welt der "Der Herr der Ringe" spielen. Durch die vielen verschiedenen bekannteren und weniger bekannten Autoren ist in meinen Augen nicht jede Geschichte wirklich großartig, aber alle haben im durchschnitt einen sehr hohen Standard.
Durch die Gliederung des Buches in sechs Kategorien von Geschöpfen und die jeweils vier Geschichten, welche sich um diese Geschöpfe aus Mittelerde drehen, ist das Buch sehr übersichtlich.1. Elfen & Elben2. Zwerge, Hobbits & andere3. Goblins, Kobolde, Orks4. Allerlei seltsame Wesen5. Zauberer & Helden6. Drachen & DrachentöterDa die Geschichten nicht zusammenhängen kann man auch abwechselnd und nach Lust und Laune die Kategorie wechseln. Sehr praktisch, wenn man zum Beispiel nach zwei Geschichten der selben Geschöpfe Abwechslung braucht. Diese ist allerdings auch schon durch die Unterschiedlichen Schreib- und Erzählstile der verschiedenen Autoren gegeben. Außerdem lässt sich das Buch dadurch gut nebenbei lesen, da die Geschichten sich zwischen sechs und hundert Seiten länge bewegen.
Mir persönlich hat die letzte Kurzgeschichte "Der Eisdrache" von George R. R. Martin am besten gefallen.
Viel Spaß beim Lesen! :) - J. R. R.Tolkien
Der Herr der Ringe
(130)Aktuelle Rezension von: Marco_LesratteSchon zum dritten Mal durchgelesen, ich fühle mich jedesmal zurück in meine Kindheit versetzt :)))))
Besonders mitfühlen kann ich mit Frodo und Sam.
Die Verfilmung ist meiner Meinung nach leider nicht perfekt umgesetzt. Das Buch ist um Längen besser als der Film..
Aber das ist sicher Geschmacksache:))))
- Robert Foster
Das große Mittelerde-Lexikon
(53)Aktuelle Rezension von: LerchieNeben dem Handbuch der Weisen von Mittelerde noch ein schönes Lexikon. Auf jeden Fall interessant für diejenigen, die das genannte Handbuch nicht besitzen, aber auch für alle anderen, weil doch das eine oder andere mehr drin steht. Ich habe mich schon des Öfteren darin informiert. - Jürgen Seibold
Frodo war’s nicht
(23)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderDie ganze Stadt im Remstal ist in Aufregung. Tolkiens 130.Geburtstag wird bei ihnen gefeiert und jedes Geschäft, jedes Lokal hat sich darauf eingestellt. Die Stadt wimmelt vor verkleideter Menschen und die Stimmung ist ausgelassen. Der Juwelier Gollmann, hat einen ganz besonderen Ring ausgestellt und der ist perfekt für die Herr der Ringe Fangemeinde. Aber dann wird er gestohlen und alle sind aufgeregt, alarmiert und entsetzt. Robert Mondrian fängt an Nachforschungen anzustellen und zwischen all den Frodos und anderen Gestalten, gibt es einen echten Täter.
Wieder ein spannender und witzig, kluger Band von Jürgen Seibold und es gibt viele Verwicklungen, Überraschungen und großartige Einfälle.
- Thorsten Schleif
Darf man eigentlich Zombies töten?
(13)Aktuelle Rezension von: IcedragonHabt ihr euch auch schon mal gefragt, ob das was man da in Filmen so sieht eigentlich rechtens ist?
Dem geht Thorsten Schleif in seinem Buch "Darf man Zombies eigentlich töten?" auf den Grund. Wie auf dem Cover zu sehen, beschäftigt er sich nicht nur mit unseren untoten Mitbürgern, sondern eigentlich mit allem, was an Fantasy und SciFi Rang und Namen hat. Da dreht es sich um Ringe und Besen, Lichtschwerter und so weiter. Die Fragen, die sich Leser/Seher gestellt haben, sind in Kapitel geordnet, die Thematisch zueinander passen. Auf jede der Fragen geht der Autor ausführlich mit Zitaten aus Filmen und Serien ein und erklärt dann die Rechtslage - immer fundiert mit den jeweiligen § aus den Gesetzbüchern. Das ganze gemischt mit einer gehörigen Portion Humor macht er dieses Buch für Nerds schon unverzichtbar. Es hat Spaß gemacht zu lesen, ob man Zwerge eigentlich werfen darf und ob es Frodo und Sam eigentlich gestattet war, den Ring ins Feuer zu werfen. Mit diesem Wissen kann man bei Diskussionen auf jeden Fall glänzen.
Ich kann es nur empfehlen und gebe 5 von 5 ⭐ - Aurélia Beaupommier
Zauberhafte Küche
(10)Aktuelle Rezension von: Angel1607Worum geht's?
Mit diesem phantastischen Kochbuch zollt Aurélia Beaupommier allen Magiern, Feen, Elfen, Hexen und anderen Zauberwesen Tribut. Es birgt Zubereitungsanleitungen für einfache und außergewöhnliche Gerichte, süße Leckereien und Zaubertränke, inspiriert unter anderem von:
– Aladin (Kleine Delikatessen aus der Wunderhöhle)
– Die Chroniken von Narnia (Lokum der Weißen Hexe)
– Dornröschen (Drachentrank)
– Dungeons & Dragons (Lammkeule aus dem Gasthaus zum Roten Drachen)
– Harry Potter (Butterbier)
– Der Herr der Ringe (Radagasts Salat)
– Der König der Löwen (Rafikis Chips)
– Mary Poppins (Sardinensandwiches)
– Die Schöne und das Biest (Koteletts à la Biest)
– Ein Sommernachtstraum (Titanias Wonne)
– Der Zauberer von Oz Vogelscheuchenbrot)
– Zelda (Grünes Elixier)Die bezaubernden Rezepte liefern das Rüstzeug für den Kampf gegen einen fürchterlichen Feind – den leeren Magen – und tragen Kochende wie Speisende in andere, sagenhafte Welten.
(Quelle: Verlag)Wie ergings mir?
Optisch ist das Kochbuch wirklich ein Hingucker. Als Film-Fan kommt man aus dem Stauen garnicht raus. Die Ideen sind grenzenlos und es ist für jeden Liebhaber etwas dabei. So denkt man. Aber ist dem wirklich so oder ist das Buch nur optisch ein Hingucker? Dieser Frage ging ich dieses Wochenende auf den Grund!
Allgemein muss man sagen, dass der Aufbau gut gewählt ist. Auch die einzigartige Schreibweise der Rezepte ist einfach toll. Sie ist immer zur jeweiligen zu Grunde liegenden Geschichte gewählt und versetzt einem gleich in diese Welt. Zum Testen habe ich mir etwas außergewöhnliches ausgesucht und zwar „Tibetanische Momos der Ältesten“ aus „Doctor Strange“. Gleich vorweg an alle Zweifler da draußen: Ja, ich habe sie wirklich selbst und komplett alleine gemacht….so sahen sie dann auch aus….
Zum Rezept selbst muss ich sagen, dass ich es ausgewählt habe, da ich die Zutaten – bis auf zwei Dinge – eigentlich alle zu Hause hatte. Manch einer bemängelt die vielen Zutaten, die eher schwer zu bekommen sind. Klar sind ein paar außergewöhnliche Dinge dabei, jedoch sind hauptsächlich Zutaten, die man bei z.b. in den Supermärkten findet – außer 150g Schlümpfe, die sind doch dann eher übers Internet zu bestellen….
Als erstes ging es an den Teig, denn der musste dann einige Zeit ruhen und währenddessen ging es an die Füllung und hierzu muss ich sagen, dass man ruhig mutiger sein kann in Punkto Würzung. Uns war es ein wenig zu linde gewürzt. Aber das ist wahrscheinlich Geschmackssache.
Als dann die Füllung fertig war, ging es an die Teigkugeln und hier muss ich aber ganz klar bemängeln, dass man zwar angewiesen wird, den Teig zu kleinen Kugeln zu formen und ihn dann auszurollen, jedoch bekommt man leider keine genaueren Anweisungen bezüglich der richtigen Größe der Kugeln sowie wie dick der endgültig ausgewalkte Teig sein sollte. Das fehlte mir eindeutig….
Klar steht zwar dort, dass man aus einer Kugel dann vier Kreise ausstechen soll, aber wie groß sind dann diese Kreise? Das ist für mich ein eindeutiges Manko bei diesem Rezept.
Ansonsten war der weitere Vorgang wirklich gut beschrieben und es war alles gar nicht schwer zu handhaben und die Momos zu formen.
Gespannt erwarteten wir dann das gedämpfte Ergebnis. Hierzu muss ich sagen, dass ich meinen Mikrowellen-Dampfer verwendet habe, aber für das nächste Mal eindeutig in einem Dampfkorb garen werde. Einfach um den Unterschied zu sehen.
Serviert mit Reis und einer Chilisauce sowie Soja-Sauce hat es uns wirklich gut geschmeckt. Klar, optisch fehlt noch einiges bis zum Original in dem Buch, aber meiner Meinung nach sind sie fürs erste Mal wirklich toll geworden und sie sind sehr sättigend.
Mein Fazit:
Das Buch ist wirklich speziell mit seinen Rezepten und der einzigartigen Schreibweise, die bei jedem aufs neue in eine andere Welt entführt. Man muss sich wirklich darauf einlassen und offen dafür sein. Wir werden auf jeden Fall noch einiges ausprobieren. Wenn ihr ein besonderes Kochbuch wollt, dann seid ihr mit diesem Buch gut beraten. Es lässt das Herz jedes Märchen- und Filmfans höher schlagen!!! Außerdem ist es reichhaltig illustriert und man kann sich durch die Bilder auch mehr vorstellen als durch die Überschriften allein. - J. R. R. Tolkien
Bauer Giles von Ham
(19)Aktuelle Rezension von: EleonoraBauer Giles lebt ruhig und unbescholten sein Leben mit seiner Frau und seinem treuen Hund Garm in einem kleinen Dörfchen namens Ham. Doch eines Tages ist Schluß mit dörflicher Idylle als plötzlich ein Riese daherschreitet, die Schäfchen frisst, alles zertrampelt und seine Lieblingskuh plattmacht. Die Dorfbewohner sind in herber Aufregung und verzweifelt. Bauer Giles fackelt nicht lange, schnappt sich kurzerhand seine Donnerbüchse und verscheucht damit den ungebetenen Gast. Das Dorf feiert den Helden und selbst der König zollt ihm seinen Respekt. Der Bauer aalt sich in seiner neuen Anerkennung und denkt so schnell wird nichts und niemand mehr sein Zuhause bedrohen. Doch weit gefehlt, denn bald darauf verirrt sich ein Drache namens Chrysophylax in die Gegend und brennt alle Wälder nieder. Die Dorfbewohner setzen ihre Hoffnung erneut auf Bauer Giles, dem Helden. Widerwillig sagt er zu gegen ihn anzutreten, obwohl er enormen Respekt vor dem Untier hat. Einen listigen Drachen zu überwältigen gestaltet sich aber doch ein wenig schwieriger als gedacht und Bauer Giles wächst unerwarteterweise über sich hinaus📖
Nach langer Zeit wollte ich mal wieder etwas von Tolkien lesen. Doch zum Herr der Ringe oder dem Hobbit wollte ich neulich noch nicht gleich wieder greifen. Also entschied ich mich erstmal für diese nette kurze Geschichte. Zwar hatte Tolkien das Märchen offenbar ursprünglich für seine Kinder erfunden, jedoch entwickelte es sich wohl im Laufe der Zeit bis zur Veröffentlichung eher zu einer Geschichte für Erwachsene, wie er selbst schrieb. Nicht weil es irgendwie blutig oder grausam wäre, nein, sondern einfach nur, weil Kinder vielleicht mit bestimmten Anspielungen oder Begriffen noch nicht wirklich etwas anfangen könnten. Meiner Meinung nach können Kinder aber durchaus ebenso ihre Freude an dieser Erzählung haben. Dazu tragen auch die hübschen Illustrationen von Pauline Baynes bei. Überhaupt ist das Büchlein, das etwas kleiner ausfiel als ich erwartet hatte, sehr schön und ordentlich gestaltet.
Auf ein langes Vorwort zur Entstehung der Geschichte bis zur Veröffentlichung schließlich 1949, folgt die endgültige längere Fassung begleitet mit kleinen Zeichnungen, darauf die ursprüngliche Version, eine abgebroche Fortsetzung, dann eine kleine Galerie der Illustrationen und schließlich jede Menge Anmerkungen zum Text.
Bauer Giles von Ham spielt zwar nicht in Mittelerde und kommt definitiv nicht an den Hobbit oder den Herrn der Ringe heran, jedoch ist es trotzdem ein nettes Märchen, das durchaus lesenswert ist. - Robert Tuesley Anderson
Das große Kochbuch der Elben
(2)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerKlappentext:
„Dieses Kochbuch versammelt über 85 vom mythischen Volk der Elben inspirierte Rezepte, die uns mitten in die Welt dieser unsterblichen Wesen führen.
Von Elronds berühmten Festmahlen bis zu Galadriels Lembas-Brot und Miruvor – die Speisen der Elben sind geheimnisvoll, ätherisch und elegant. Elbengeschlecht für Elbengeschlecht und Landschaft für Landschaft kreiert dieses prachtvolle Buch ein authentisches Abbild der Elbenküche und nimmt Sie mit auf eine kulinarische Fantasiereise.“
Ich hatte recht große Erwartungen an das Kochbuch und erhoffte mir Rezepte für Lembas oder eben recht klare, feine Elben-Speisen aber hier in diesem Kochbuch kommt anderes ans Licht. Der Einstieg zeigt auf, es geht um Frühstück, leichte Mahlzeiten, Hauptgerichte, Schlemmen & Teilen, Desserts und Süßes und Getränke. Hier finden wir verschiedenen Rezepte für die Marmeladen-Herstellung, Pizzen-Rezepte, Salate, Bowls und Eintöpfe, Pilze etc.. Schlussendlich war mir das alles etwas zu „normal“ und die Suche nach den klassischen, feinen Elben-Rezepten traf nicht so ganz meinen Geschmack. Elben haben mit Sicherheit keine Tajin benutzt und mit ihr gekocht oder ein Curry gezaubert.
Die Rezepte sind alle ansprechend aufgebaut, sind recht gut verständlich und ja, auch nachkochbar wenn man das nötige Equipment besitzt. Aber richtig elbisch war hier nicht viel - leider. Zu Beginn bekommt der Leser noch einen Stammbaum der Elben gezeigt und immer wieder zu Beginn der Kapitel kleine Einführungen aus den Filmen und eben Erzählungen. Der „Herr der Ringe“-Fan weiß aber genau, nicht alles was in den Büchern steht, wurde auch in den Filmen gezeigt. Hier hätte man etwas genauer arbeiten können. Die Schriftart ist ebenfalls im Elben-Stil gehalten, auch die Blattfarbe entspricht altem Papier - kurzum: optisch, auch außen, macht das Buch wirklich viel her aber der Inhalt ist etwas mau. Hier wird halt alles vermischt was Elben und Hobbits betrifft. Gott sei Dank gibt es hier keine Ork-Rezepte.
Mein Fazit: Die Rezepte sind eher aus dem Auenland der Hobbits aber weniger aus dem Elben-Reich. Da trifft der Buchtitel nicht ins Schwarze. Das Kochbuch ist für Fans ganz nett aber kein Knaller, zumal die Rezepte alle doch sehr „weltlich“ sind. 2 von 5 Sterne.
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