Bücher mit dem Tag "herzenswünsche"
53 Bücher
- Jenny Downham
Bevor ich sterbe
(1.920)Aktuelle Rezension von: LesebegeisterteTessa ist sechzehn Jahre alt und hat Leukämie. Leider gibt es keine Hoffnung mehr für sie. Nach vier Jahren Kampf, hat sie der Krebs besiegt. Doch bevor sie stirbt, will sie noch einmal so richtig leben. Sie schreibt eine Liste mit Dingen, die sie unbedingt machen will. Drogen, Alkohol, Sex, viel unterwegs sein, gegen ein Gesetz verstoßen u.v.m. .
Doch dann lernt Tessa Adam kennen. Verliebt sein stand nicht auf ihrer Liste! Ein tieftrauriges Buch über ein Mädchen, dass mitten im Leben steht und eigentlich keine Chance mehr hat. Regt sehr zum Nachdenken an und hat mich sehr berührt !!!
- Claire Douglas
Girls Night - Nur eine kennt die ganze Wahrheit
(104)Aktuelle Rezension von: MinPatiGirls Night hat mich überraschend schnell in seinen Bann gezogen, so sehr, dass ich das Buch innerhalb von zwei Tagen durchgelesen habe. Besonders gut gefallen hat mir der stetige Wechsel zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit im Jahr 1980. Durch diese Perspektivsprünge setzt sich das Gesamtbild Stück für Stück zusammen, sodass man als Leser immer tiefer in die Ereignisse hineinrutscht und der Spannungsbogen kontinuierlich anzieht.
Die Dynamik zwischen den beiden Hauptfiguren, Olivia, die mit der Schuld und den Gerüchten der Kleinstadt lebt, und Jenna, der Journalistin, die die Wahrheit für ihren Podcast ans Licht bringen will , entwickelt sich in einem gelungenen Tempo. Nichts wirkt überstürzt oder künstlich, und gerade das macht ihre Interaktionen glaubwürdig.
Auch das Setting passt hervorragend zum Genre: eine Kleinstadt voller Schweigen, Misstrauen und alter Wunden, ein tragischer Autounfall, bei dem vier Mädchen beteiligt waren , doch nur eine wurde gefunden, während die anderen drei spurlos verschwanden. Anfangs wirkt vieles undurchsichtig, doch je weiter man liest, desto mehr fügen sich die Puzzleteile logisch zusammen.
Selbst gegen Ende, wo viele Thriller oft an Kraft verlieren, hält Girls Night sein Niveau und bleibt spannend bis zur letzten Seite. Claire Douglas versteht es, falsche Fährten zu legen, eine beklemmende Atmosphäre zu erzeugen und gleichzeitig eine emotionale Tiefe einzubauen, die die Figuren nachvollziehbar macht.
Insgesamt ein sehr fesselnder Thriller mit guter Struktur, gelungenem Pacing und einer Story, die auch nach Abschluss noch nachhallt.
- Tanja Schade-Strohm
Werde zur besten Version deines Selbst
(8)Aktuelle Rezension von: LaSonrisaInhaltsangabe
Wie wäre es, wenn der Zugang zu unserem Selbst und zu unserer Bestimmung vor allem mit Klang, Frequenz und Stimmung zu tun hat? Betrachten wir es einmal so: Jeder Mensch ist ein (Musik-) Instrument des Kosmos mit einer individuellen Frequenz und einem eigenen Ur-Klang. Doch ist dieser – z.B. durch negative, unverdaute Kindheits- und Lebenseindrücke – verstimmt, dann ist es schwer den eigenen Platz im Leben zu finden. Wer dieses Buch öffnet, wird ganz individuell wieder gestimmt und kommt mit der besten Version seines Selbst in Kontakt.
Denn dieses Buch strukturiert sich beim Lesen für jeden von uns neu. Niemand muss es von vorne nach hinten lesen. Sein einzigartiger Aufbau erlaubt, dass sich jeder seiner aktuellen Situation, Interessens- und Bedürfnislage folgend, frei hindurch bewegen kann. Und den eigenen Erkenntnisweg wie von selbst findet.
Meine Meinung
Tanja Schade-Strohm gibt in 39 Patches einen Einblick in verschiedene ganzheitliche Energie- und Heilmethoden, die sehr durch östliche Philosophie beeinflusst sind. Darunter gehören zum Beispiel die Urklangmeditation und das Feng Shui.
Sie macht uns deutlich, dass wir nicht Opfer unserer Umstände oder der Meinungen anderer Menschen sind. Wir selbst können alle etwas dafür tun, zur besten Version unseres Selbst zu werden, indem wir uns unseres Selbst bewusst werden und achtsam mit unseren ganz persönlichen Talenten, Fähigkeiten und Vorlieben umgehen. Auch macht die Autorin uns deutlich, dass wir keinem Selbstverbesserungwahn unterliegen müssen und es nicht wichtig ist, wie erfolgreich wir nach Maßstäben sind, die uns unsere Umwelt vorgibt. Denn wir werden nie auf lange Sicht glücklich sein, wenn wir uns wie im falschen Film fühlen, weil wir ständig gegen unsere Intuition handeln, nur um Anderen gerecht zu werden.
Die schädlichen und energieraubenden Glaubssätze, die uns seit unserer Kindheit eingetrichtert wurden, wie "Du bist nicht gut genug", "XYZ hat schon das und das erreicht" oder "Das kannst du doch gar nicht" hindern uns oft daran, genau das zu tun, was wir lieben und unsere Talente und Fähigkeiten zu leben.
Das Buch gibt einen Einblick in Techniken, die uns helfen, uns von negativen Gedankenmustern zu befreien und wieder auf eine Frequenz der Liebe, Selbstachtung und Bestimmung zu gelangen.
Die Gedankenanstöße in diesem Schätzkästchen an Inspirationen sind wie eine Tür in ein befreites Leben, doch den Weg dahin muss jeder selbst gehen.
Einiges Angesprochene kannte ich schon, anderes wiederum war mir neu und hat mich zu weiterer Forschung über die Themengebiete angeregt. Ich hatte einige "AHA"-Momente und fühlte mich beim Lesen jedes Patches sehr inspiriert und oft auch tief berührt.
Tanja-Schade-Strohm sieht sich als Vermittlerin zwischen den Welten und so handeln einige Patches von ihrer Tätigkeit als Medium. Man spürt ihren Bezug zur geistigen Welt sehr und wer dafür ganz und gar nicht offen ist, könnte beim Lesen so manche Unstimmigkeit spüren. Ich persönlich glaube, dass es viel mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als wir uns vorstellen können und so habe ich diese Abschnitte über die geistige Welt mit großem Interesse und Neugier gelesen.
Viele praktische Tipps zum Umgang mit Menschen in Konfliktsituationen und zahlreiche Beispielkonversationen runden das Buch ab und sind praktische Leitfäden für mehr Harmonie in Konversationen.
Fazit
Ich habe mir sehr viel Zeit mit dem Lesen des Buches gelassen (fast ein halbes Jahr um genau zu sein), weil es meiner Meinung nach kein Buch ist, das man mal schnell nebenbei liest, sondern eines, das wirklich tief im Inneren wirkt, wenn man sich Zeit lässt und sich wirklich Gedanken über das Gelesene macht. Ich kann es jedem, der für die Themen Quantenmechanik, östliche Philosophie, ganzheitliche Energie- und Heilmethoden, das Gesetz der Anziehung und die geistige Welt interessiert, sehr empfehlen.
- A.D. WiLK
Und wenn ich es selbst wert bin
(42)Aktuelle Rezension von: Peggy_LeseliIn dem Buch von A.D. Wilk geht es um die Krankenpflegerin Marly, die keine Grenzen setzt. Wir fahren, wie sie lebt und das sie ihre Träume vergessen hat. Marly ist eine junge Frau, die ihren Beruf liebt, aber am System scheitert. Durch die Bewegung mit dem Angehörigen einer verstorben Patientin beginnt sie über sich selbst und ihre aktuelle Lebenssituation nachzudenken. Stück für Stück verändert sich ihre Sichtweise auf sich selbst und die Menschen in ihrer Umgebung. Ein Geschichte die noch lange in mir nachgeholt ist und auch in mir etwas verändert hat.
- Felicitas Brandt
Als die Bücher flüstern lernten
(138)Aktuelle Rezension von: StephieGetDurch Zufall bin ich vor einiger Zeit auf diese Trilogie aufmerksam geworden und verliebte mich unsterblich!
Plot:
Hope ist eine kleine Überlebenskünstlerin, die es nie leicht hatte im Leben. Alleine streift sie durch die Straßen und kämpft jeden Tag ums Überleben. Eines Tages bricht sie in das Anwesen aus ihrer Kindheit ein und versucht ihre geliebten Bücher zu stehlen, als sie von Sam dabei erwischt wird. Sam ist ein Geist aus ihrer früheren Jugend, den sie bis heute nie vergessen konnte. Plötzlich werden die beiden in eines der Bücher gezaubert und ihr Abenteuer beginnt...
Charaktere:
Hope ist mir so sehr ans Herz gewachsen. Oftmals wollte ich zwischen die Zeilen greifen und sie einfach mal in den Arm nehmen. Da sie fast ihr ganzes Leben lang allein war, ist sie allen anderen Menschen gegenüber immer misstrauisch und vermutet hinter jeder Ecke Verrat. Ihr Charakter war so authentisch geschildert, dass ich mich richtig mit ihr verbunden fühlte.
Sam ist einfach Klasse. Er ist ihr Seelenpartner und ist für Hope alles, was sie braucht. Ich wünsche jedem da draußen seinen eigenen Sam, der zuhört, für einen da ist, einen Beschützt und vor allem, einen zum Lachen bringt. Ohne Sam wäre dieses Buch niemals so mit Leben gefüllt worden.
Spannung:
Die Geschichte ist eher was für`s Herz. Es passieren auch definitiv einige spannende Passagen, aber berührt hat mich die Story vor allem, da es hier um Freundschaft, Liebe, Magie und der Suche nach dem richtigen Platz in der Welt geht. Beim Lesen habe ich oft mit den Tränen kämpfen müssen, die mich die Seiten nur so durchfliegen ließen, damit ich sicher sein konnte, das am Ende alles gut weden würde.
Romance:
Man merkt naürlich, dass es sich hier eher um ein Jugendbuch, als etwas für Erwachsene handelt, da die Liebe eher seicht geschildet wird. Man weiß zwar, das die beiden sich verlieben und sie auch zusammen Enden werden, aber das tiefe Knistern ist eher im Hintergrund zu spüren.
Im Vordergrund steht wirklich die tiefe Verbundheit zweier Menschen, die durch den anderen ihren Platz in der Welt gefunden haben. Wenn aus zwei Teilen eins wird, dann sind diese Hope und Sam.
Kritik:
Da ich ein Romance-Junkie bin, hätte ich mir hier genau dieses mehr gewünscht. Es gibt viel Händchen halten und Umarmungen, aber mir fehlt doch die Leidenschaft, gerade weil Sam schon 20 Jahre alt ist.
Leseempfehlung?
JA!JA!JA! Ich habe gelacht, geweint, gezeufzt. Wollte schreien, wollte Stellen wieder und wieder lesen und wollte selbst ein Teil dieser Welt sein.
Ich lege jedem Bücherwurm die Story von Hope und Sam wärmstens ans Herz.
- Scott Thomas
Violet
(44)Aktuelle Rezension von: thrill.tasticScott Thomas hat mit „Violet“ eine klassische Gruselgeschichte zu Papier gebracht. Kris Barlow und ihre Tochter Sadie nehmen sich nach einem Schicksalsschlag eine Auszeit auf dem Land. Kris erhofft sich, ihre eigenen angenehmen Kindheitserinnerungen an den ausgewählten Ferienort am Lost Lake in Pacington nun mit ihrer Tochter wieder aufleben lassen zu können, um ihnen beiden etwas Gutes zu tun. Aber kürzlich verschwanden einige junge Mädchen, die Dorfbewohner zeigen sich mürrisch und verhalten und das alte Haus, in dem sie unterkommen, ist baufällig und heruntergekommen. Es dauert nicht lange und schon geschehen eigenartige Dinge im Haus. Die kleine Sadie verhält sich zunehmend merkwürdig und zieht sich zurück. Kris tut sich schwer damit, auf Sadie einzugehen, da sie an dem Verlust ihres Mannes knabbert und mit den Erinnerungen zu kämpfen hat, die an diesem Ort wieder auf sie einströmen und doch nicht so rosarot sind wie gedacht. Ihre kurzfristige Lösung hierfür lautet: Alkohol und Pillen.
Den Preis für die Mutter des Jahres bekommt Kris von mir nicht, trotzdem ist sie eine Protagonistin, die ich gerne durch die Geschichte begleitet habe. Aufgrund ihres instabilen Zustands vermischen sich Realität und Fiktion ebenso wie die Vergangenheit und die Gegenwart. Sie nimmt in ihrem Kopf mehrere Versionen von sich selbst war, die ihr widersprüchliche Ratschläge erteilen. Ihr innerer Kampf nimmt einen Großteil der Geschichte ein. Scott Thomas gibt neben Kris auch dem Setting viel Raum, sich zu entfalten. Einerseits gefällt mir das gut, denn ich hatte das direkt am Lost Lake gelegene Haus mit seiner widersprüchlichen Atmosphäre zwischen wohliger Nostalgie und düsterem Verfall wunderbar vor Augen. Andererseits war mir der Schreibstil doch oft zu ausschweifend. Mir reißt einfach der Geduldsfaden, wenn die Protagonistin über drei Seiten hinweg an einem Käfer auf der Veranda herumpult, ohne dass das zu etwas führt. Das letzte Drittel des Buches nimmt dann aber Fahrt auf und vor allem das große Finale hat mich umgehauen. Eine gelungener, runder Roman ohne viel Blutvergießen, der ein paar Seiten weniger vertragen hätte.
Ich denke, wer Stephen King oder ähnliches liebt, wird auch „Violet“ lieben.
Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar erhalten, vielen lieben Dank dafür!
- Sofie Cramer
Sternschnuppengeflüster
(94)Aktuelle Rezension von: Philippa_OhnePunktundKommaIch fand das Buch voll schön. Was ich besonders toll fand, dass es zwar um drei Mädchen mit drei verschiedenen Wünschen geht, aber alle dann irgendwie zusammenkommen. Das Buch ist auch total schön geschrieben. Jedes Kapitel ist aus einer anderen Perspektive geschrieben, damit man auch mitbekommt, wie jeweils der andere die Situation empfindet. Vor allem das Ende, was die Geschichte mit Ami genommen hat, fand ich sehr überraschend und eine tolle Wendung. Damit hätte ich am wenigsten gerechnet 😅. Auch die Wendung bei Paula war super. Die Idee hinter dem Buch ist toll 🤩. Ich gebe sehr gerne ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️.
- Saskia Calden
Der stille Feind
(30)Aktuelle Rezension von: library_of_dennisWir begleiten Anika, die zu Beginn des Buches au dem Koma erwacht und erfährt, dass ihr siebenjähriger Sohn Sebastian bei einem Brand gestorben ist. Doch Anika möchte das nicht wahrhaben. Denn schließlich hat er ihr im Traum gesagt, sie solle ihn nicht aufgeben...
Und so beginnt eine Geschichte, die so rasant und einnehmend erzählt wird, dass man kaum zum atmen kommt. Ich habe das Buch innerhalb von 2,5 Tagen regelrecht verschlungen. Der Schreibstil ist absolut großartig und ich empfinde es als große Kunst, einen Pageturner zu erschaffen, ohne mit konstruierten Cliffhangern an den Kapitelenden aufzufahren. Das funktioniert hier absolut wunderbar ohne. Der Ablauf der Geschichte ist in einem Guss und man will einfach immer wissen, wie es weitergeht. Auch nimmt immer mehr die Parapsychologie Platz ein, und man sollte nicht abgeneigt sein vor übersinnlichen Elementen. Ich fand das Thema, auf das ich nicht zu sehr eingehen möchte, sehr spannend und interessant und es fügt sich wunderbar in den Thriller ein.
Was ich aber auch sagen muss, ist, dass mir große Twists gefehlt haben, vieles war erwartbar und ist auch so wie vermutet eingetroffen und das ist aber auch nicht das, was mich groß störte. Es ist eher das Finale selbst. Dieses war zwar actionreich, aber die Auflösungen kamen eher unaufgeregt daher und haben mich leider nicht so ganz mitreißen können. Aber das ist Jammern auf sehr hohem Niveau. Denn jeder, der Psychothriller liebt, muss einfach einen Blick drauf werfen.
4,5 von 5 / 9 von 10
😴😴😴😴😴😴😴😴😴 - Christina Rentzing
Achtsam Herzen stehlen
(5)Aktuelle Rezension von: vonneeDas Cover ist passend zum Buch und die Farbwahl gefällt mir echt gut.
Ich habe schon das erste Buch von Christina verschlungen und auch hier konnte ich nicht aufhören zu lesen.
Die Autorin hat einen leichten, flüssigen und humorvollen Schreibstil, so dass man nur so durch die Seiten fliegt.
Das Buch wurde aus der Sicht von Merle geschrieben, was mir gut gefallen hat. Die Seite von Patrick hätte mich ab und zu auch interessiert, aber es ist nicht schlimm das es nicht so ist.
Das Thema Achtsamkeit wurde hier sehr gut eingebunden und ich denke auch gut recherchiert.
Was mich aus der Bahn geworfen hat, war der Vater von Merle und ich kann nicht verstehen, das sie ihm immer wieder verziehen bzw. entschuldigt hat. Auch ihre Schwester mochte ich nicht wirklich und sie kam viel zu leicht mit ihren Aktionen davon.
Aber Patrick, seine Mama und auch Bahar und Ella waren mir sehr sympathisch und es hat Spaß gemacht ihre Geschichte zu lesen.
Eine humorvolle Geschichte die zum Nachdenken anregt.
Ich kann euch das Buch absolut empfehlen und gebe 5 Sterne.
- April G. Dark
Where to find the Northern Lights
(17)Aktuelle Rezension von: kittyisbookedIch hab mir das Buch aufgrund der unglaublich guten Bewertungen gekauft, der Klappentext klang sehr mysteriös und ansprechend.
Leider ist die Geschichte in meinen Augen sehr aufgeblasen und dabei dennoch blass geblieben - wir haben eine Art Dystopie, verbunden mit einem Roadtrip nach Alaska - und werden direkt in die Geschichte hineingeworfen, welche an sich sehr (in meinen Augen) überdramatisiert wurde. Die Umstände (zb. das Blackout oder Logans Mission) empfand ich als künstlich eingefädelt, es gab keine große Erklärung dafür und wirkte daher leider unglaubwürdig auf mich.
Zudem sind die Protagonisten 16 und 22 Jahre alt, und während "Aurora" (ja, sehr einfallsreich) unsere typisch-amerikanische Pick Me-Girl Princess ist, ist Logan für seine 22 Jahre extrem reif und erwachsen.
Ich habe jedoch ein Auge zugedrückt und wollte mich überraschen & davon nicht abschrecken lassen.
Doch die Liebesgeschichte entwickelte sich mitsamt dem Trope Insta-Love und Stockholm-Syndrom.
Dramatische Szenen gerieten viel zu kurz und waren sehr an die inneren Monologe der Protagonistin geknüpft, weshalb ich keine richtigen Gefühle für die Situation aufbauen konnte. Es passierte alles super schnell und verblasste ebenso schnell, wie es kam.
Ich vergebe dennoch 2 Sterne für die Idee und den flüssigen Schreibstil.
- Becca Foster
Cold Kiss – Der Kuss des Todes
(72)Aktuelle Rezension von: SarahWants2ReadWorum geht es?: Ihre Zeit in der Gewalt eines Serienkillers wird Marlie nie vergessen. Vor sieben Jahren gelang ihr die Flucht, indem sie mit einem Messer auf den Entführer einstach. Seither ist sie bekannt als »das Mädchen, das einen Killer getötet hat«. Als ihre kleine Schwester Kaitlyn spurlos verschwindet, findet sich Marlie erneut in einem Alptraum wieder. Hat der Killer damals überlebt? Und übt er jetzt Rache? In ihrer Not wendet sich Marlie an den Ermittler Kenai. Während sie gemeinsam nach Kaitlyn suchen, knistert es gewaltig zwischen ihnen. Dabei ahnen sie nicht, in welch tödlicher Gefahr sie schweben.
Das Cover: Das Cover ist ganz in Ordnung, passt aber in meinen Augen nicht so wirklich zur Handlung. Das Buch ist schon sehr brutal und teilweise wirklich grenzwertig. Das Cover erinnert mich eher an einen Liebesroman und weniger an einen Thriller. > > Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Ich-Perspektive von Marlie erzählt. Teilweise werden Rückblenden aus der Zeit während ihrer Entführung gezeigt. Ich habe den Schreibstil geliebt. Das Buch war einfach grandios. Ich war in wenigen Tagen durch, weil ich so vertieft in die Story war. Ich hatte schon recht schnell eine Tendenz, wer Kaitlyn entführt hat, aber am Ende kamen so viele Wendungen, die ich schlussendlich nicht habe kommen sehen. Die Kapitel haben genau die richtige Länge und enden das ein oder andere Mal mit einem Cliffhanger. Das Ende ist einfach perfekt und rundet die Geschichte perfekt ab.
Die Hauptfiguren: Marlie ist eine junge Frau, die wieder Normalität in ihrem Leben sucht. Vor einigen Jahren konnte sie erfolgreich ihrem Entführer entkommen. Seitdem plagen sie regelmäßig Albträume. Dann ist da noch ihre Mutter, die ihre traumatische Vergangenheit genutzt hat und als Bestseller vermarktet hat. Ihre Mutter schwimmt nun im Geld, aber Marlie wünscht sich nur ihr Leben vor der Entführung zurück. Das Verhältnis zu ihrer Schwester Kaitlyn ist auch nicht mehr wie früher. Kaitlyn leidet darunter, dass sich seit der Veröffentlichung des Buchs alles nur um Marlie dreht. Als Kaitlyn jedoch verschwindet, ist sich Marlie sicher, dass auch sie entführt wurde. Sie begibt sich auf die Suche nach ihr. Unterstützung erhält sie dabei von ihrer besten Freundin Hannah und dem Privatermittler Kenai. Sie findet Kenai einfach nur anstrengend, weiß aber auch, dass sie durch seine Hilfe ihre Schwester finden wird. Mit der Zeit entwickelt sie Gefühle für Kenai und lernt dadurch, ihre Vergangenheit besser zu bewältigen. Die Liebesgeschichte zwischen Kenai und ihr wird sehr langsam erzählt, passt jedoch perfekt zu den doch turbulenten Thrillmomenten. Die zwei zusammen waren einfach nur herrlich. Ich habe mit ihnen gelacht über die doch witzigen Auseinandersetzungen und dann wiederum mitgefiebert, wie es mit der Suche nach Kaitlyn weitergeht. Marlie ist eine mutige Frau, die ich einfach nur dafür bewundern kann, was sie alles durchgemacht hat. Sie ist ein Stehaufmännchen.
Kenai ist ein junger Mann, der sich als Privatermittler selbstständig gemacht hat. Seitdem seine Schwester in jungen Jahren brutal umgebracht wurde, möchte er anderen helfen. Auf andere wirkt er sehr kalt und sehr abweisend. Es kommen kaum nette Worte über seine Lippen und er ist sehr launisch. Marlie bringt ihn da mit ihrer positiven Art total auf die Palme. Aber er merkt mit der Zeit, dass er Gefühle für sie entwickelt. Diese versucht Kenai allerdings zu unterdrücken, da diese ihm in seinen Ermittlungen stören. Bei der Arbeit kann er keine Ablenkung gebrauchen. Kenai habe ich von der Seite an ins Herz geschlossen. Er ist ein typischer Wolf im Schafspelz. Wenn man erst mal seine Schale geknackt hat, dann ist er ein herzensguter Mensch. Man kann Kenai einfach nur lieben.
Endfazit: Ich bin ohne große Erwartungen in die Geschichte eingetaucht und ich bin geflasht. Das Buch ist mein erstes Highlight für dieses Jahr! Es ist die perfekte Mischung aus Thriller und Romance. Besonders die Rückblenden aus Marlies Entführung hatten es mir angetan. Sie ist brutal und gerade wenn ich das Gefühl hatte, jetzt wird es mir doch zu viel, hat die Autorin an der richtigen Stelle einen Cut gemacht. Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven. Marlie und Kenai konnten mich als Protagonisten voll und ganz überzeugen und ich habe beide liebend gerne auf ihrer Reise auf der Suche nach Kaitlyn begleitet. Jedem, der spannende Thriller mit einem überraschenden Twist liebt, dem kann ich dieses Buch nur ans Herz legen. Eine große Leseempfehlung meinerseits!
Das Buch erhält von mir begeisterte 5 von 5 Sterne.
- Kristina Moninger
Alles, was wir liebten
(66)Aktuelle Rezension von: MirarimHandlung
Anna ist auf dem Dorf aufgewachsen, hat die Berge geliebt und war kaum aus ihren Wanderstiefeln rauszubekommen. Und noch unzertrennlicher waren Anna und Fitz. Eine große Liebe. Und doch sind zehn Jahre vergangen, in denen Anna weder in den Bergen war, noch Fitz gesehen hat. Bis sie den Mut fasst und zurück fährt. Zurück in ihre Heimat, zurück zu der Vergangenheit, die versucht hat hinter sich zu lassen.
Zurück in den Bergen führen sie alle Wege zurück zu Fitz. Und auch Fitz scheint Anna nicht vergessen zu haben. Nur steht noch etwas zwischen ihnen. Ein schreckliches Geheimnis, das Anna mit sich herumträgt. Seit zehn Jahren. Anna begreift, dass sie viele Fehler gemacht hat, es aber auch Chancen für Wiedergutmachung gibt. Aber wann ist die richtige Zeit, um sich selbst an das schreckliche Ereignis zu erinnern? Und gibt es Hoffnung für sie und Fitz oder ist bereits alles verloren?
Meinung
Ein Buch von Kristina Moninger, in dem der Umgang mit der eigenen Vergangenheit und dem Tod eine sehr große Rolle einnimmt.
Mir hat insbesondere der Spielort sehr gefallen. Auch wenn ich die Gegend kenne und die Berchtesgadener und die Chiemgauer Alpen etwas vermischt wurden und so nicht alles ganz gestimmt hat, hat es Spaß gemacht von so viele Bergen, Almen, Klammen usw. zu lesen, die ich kenne.
Über unrealistische Distanzen oder falsche Einsamkeit konnte ich gut hinwegsehen.
Ich mochte den Aufbau der Geschichte. Die Erzählform zwischen der Anna von heute und der Anna vor 10 Jahren wechseln sich ab, sodass man selbst nur Stück für Stück die Wahrheit über die Vergangenheit erfährt, die Anna verdrängt hat.
Fitz hat man über die Vergangenheit auch kennenlernen können, im Vordergrund steht aber ganz eindeutig Anna. Ganz besonders mochte ich Annas jetzige Freunde Rita und Christoph. Man konnte regelrecht spüren, was für gute Menschen die beiden sind und vor allem, wie gut sie Anna tun.
Insgesamt wurde nicht nur Annas Drama thematisiert und stand alleine da, sondern auch die ein oder andere Nebenrolle hatte ihr eigenes Drama. Mir hat das gefallen, weil es wie aus dem Leben gegriffen war. Anna kam nicht nach zehn Jahren zurück und es war alles wie immer, sondern es haben Veränderungen stattgefunden. Das hat alles sehr authentisch gemacht
Alles in allem eine sehr gut geschriebene Geschichte, mit ernsten Themen und einer Liebe, die Anna kämpfen lässt. Mir hat es gefallen.
- Ivar Leon Menger
ANGST
(143)Aktuelle Rezension von: ShanliraZur Geschichte
Mia ist angehende Schauspielerin, jobbt nebenbei und lebt in einer WG mit Yvonne und Philipp. Yvonne ist eine gute Freundin geworden, steht bei ihr immer in der Kreide wegen der Miete, weil sie abends immer beim Gaming streamt. Philipp macht ein praktisches Jahr in der Charité und hat immer Spätdienst, aber wenn er nach Hause kommt, macht er ihr gerne Frühstück. In einer Galerie lernt Mia Viktor kennen und verabredet sich mit ihm. Bei dem Date stellt sich heraus, dass er kein Künstler ist, sondern ein Businesstyp. Sie will ihn auf keinen Fall wiedersehen, weil er nicht ihr Typ ist. Er wollte sie die ganze Zeit mit seinem Geld beeindrucken, das hat ihr nicht gefallen. Auf einmal ist ihr Schlüssel verschwunden und sie sieht Viktor überall.
Wenn Pünktlichkeit alles ist und du auf das Trinkgeld nicht verzichten kannst, dann zählt nur noch der Blick nach vorn. Hauptsache, du erreichst dein Ziel. Und es gibt so viele kaputte Menschen in der Hauptstadt, die dieses Spiel verloren haben.
S. 24 von 404Ihr Stalker war schon als kleiner Junge verhaltensauffällig, im Kindergarten hat er einem Mädchen ins Ohrläppchen geschnitten. Später opfert er Tiere und schießt heimlich Fotos von Mädchen in der Umkleidekabine. Er ist sehr gläubig aufgewachsen und glaubt das Gott ihm Zeichen gibt. Deshalb musste er mit ihr zusammen sein und musste sie beschützen, vor allen Übeln.
Zu dem Autor
Ivar Leon Menger, Jahrgang 1973, ist Schriftsteller, Diplom-Designer und Regisseur. Bekannt wurde er durch seine erfolgreichen Hörspielserien ›Ghostbox‹ und ›Monster 1983‹, für die er mit der Goldenen Schallplatte ausgezeichnet wurde. 2022 erschien sein Thrillerdebüt ›Als das Böse kam‹, das in mehrere Sprachen übersetzt und für den französischen Krimipreis 2025 nominiert wurde, ein Jahr darauf ›Angst‹. Sein dritter Thriller ›Finster‹ wurde ein SPIEGEL-Bestseller. Ivar Leon Menger lebt mit seiner Familie in Darmstadt.
(Lovelybooks)„Angst“ war nicht die erste Geschichte, die ich von Ivar Leon Menger gelesen habe und wird auch nicht die letzte sein. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und fesselt einen damit man das Buch nicht aus der Hand legen kann.
Meine Meinung
Am Anfang der Geschichte war alles noch so klar, doch das Ende hat mich sehr überrascht. Die zwischenzeitlichen Kapitel des Stalkers, haben einen Einblick verschafft, wie gestört er ist. Doch trotz allem hätte ich das Ende nicht vermuten können.
An der Klinge klebten noch immer die Überreste seines letzten Testobjekts, ein Feuersalamander. Er war abergläubisch, was das anging.
S. 52 von 404Die Protagonisten in "Angst" waren gut ausgearbeitet und haben mir sehr gefallen. Mia war kein Charakter, der alles mit sich machen lässt, sie konnte einfach auch nicht ahnen, wie es für sie weitergeht. Ich habe mit ihr mitgefiebert und gehofft, dass sie es schafft ihrem Stalker zu entkommen. Die Angst kam definitiv im Buch nicht zu kurz. Da ich nicht spoilern möchte, kann ich hier nicht weiter darauf eingehen.
Fazit
Ich kann euch das Buch "Angst" nur empfehlen, ihr müsst es unbedingt selbst lesen. Besonders wenn ihr erfahren wollt, was es mit den Taranteln in meinem Bild auf sich hat. Die Geschichte hat mich sehr unterhalten und ich konnte es teilweise nicht aus der Hand legen.
- Lucia Herbst
Mirror: Weiß wie Schnee
(94)Aktuelle Rezension von: Carina_H_1Mir gefällt das Buch ganz gut. Optisch ein Hingucker. Inhaltlich finde ich es sehr spannend und interessant geschrieben und auch die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Für Märchen neu aufgearbeitet bin ich eigentlich immer zu haben, daher war ich hier ganz besonders gespannt. Hier werden Realität und Märchen super vermischt. Rollentausch finde ich auch immer recht intessant. Was eine tolle. Grundstimmung schafft. Ein Märchen mal andes erzählt, das fasst es ganz gut zusammen. Es ist Zeitweise spannend und auch ab und an mal ganz lustig. Am Ende haben mir die Wendungen gut gefallen, obwohl mir manche doch zu vorhersehbar erschienen. Ab und an leicht düster aber sonst richtig schön.
Die Autorin schreibt sehr flüssig und nachvollziehbar.
Das Buch hat eine richtig tolle Geschichte und ich kann es absolut weiterempfehlen.
- Nicole Lange
Um der Liebe Willen (Liebe, Fantasy) (Palast der Träume-Reihe 1)
(34)Aktuelle Rezension von: Nora4Ich hinke mit meinen Rezensionen schon wieder nach. Keine Ahnung, wie ich das jedes Mal schaffe, aber egal. Die Reihe hatte ich, allein vom Cover her schon seit langem im Blick, wenn auch immer mehr im Hinterkopf, aber irgendwann haben es die beiden Bücher doch noch zu mir ins Regal geschafft.
Jedoch kann die Geschichte leider nicht wirklich mit dem Cover mithalten. Sie lässt sich zwar wirklich unglaublich schnell lesen, was nicht schlecht ist, aber es passiert auch hauptsächlich aus dem Grund, dass alles so extrem einfach abläuft und kaum Konflikte mit sich bringt.
Jaislyn träumt auf extreme Weise, ihre Träume werden real und der heisse Typ ist auch heiss (und aus welchem Grund auch immer hinterfragt man dann auch nicht, wenn dieser plötzlich real ist, sondern hat lieber gleich Sex mit ihm). Instalove/Instalust, etwas, was leider nicht wirklich überzeugend ist, egal ob es da eine Vorgeschichte gibt oder nicht, auch weil dieses schnelle Verliebtsein keine weiteren Folgen mit sich zieht. Es läuft, trotz kleiner Probleme, einfach alles zu einfach, auch weil auch die Figuren selbst nicht mehr wirklich punkten können (Lorius ist einfach heiss und Jaislyn streift viele Punkte nur, es wird zum Beispiel einmal, komplett aus dem nichts, nachdem zuvor nicht einmal ein Haustier relevant war, erwähnt, dass sie gerne einen Gnadenhof haben möchte, aus welchem Grund auch immer und dann ist der Gedanke wieder für immer weg).
Von dieser Ansicht her ist die Geschichte sehr einfach und ich habe oft auch nichts dagegen, wenn es auf andere Weise wettgemacht wird. In einer extremen Traumwelt zum Beispiel dürfte man dementsprechend auch einen traumhaften Weltenaufbau bekommen.
Jedoch fällt auch dieser leider ziemlich flach. Es werden zwar wunderschöne Orte beschrieben, aber die Welt selbst bekam keinen Aufbau. Dabei wäre alles schon da gewesen, denn mit den Anspielungen auf das alte Ägypten hätte sich so einiges herausholen lassen können. Die ägyptische Antike und auch Mythenwelt hätte für diese Traumwelt sicherlich so einiges bieten könnten und ich finde es schade, dass das nicht besser genutzt wurde.
Im Gesamten locker und leicht und für das schnelle Durchlesen eindeutig okay und gut genug, aber die Geschichte bietet dann doch auch nicht so viel, um wirklich überzeugend zu sein. Viele Dinge wurden einfach nur gestreift, als ob das komplette Potential dahinter einfach mal vergessen wurde und die Figuren waren sogar für mich flachgehalten. Wer aber Unterhaltung ohne Tiefe sucht, ist hier wohl richtig. In dieser Hinsicht drei Sterne für das Buch.
- Diane Cook
Die neue Wildnis
(60)Aktuelle Rezension von: CarinaZEin Buch, das sowohl für den Booker nominiert ist als auch im Heyne Verlag veröffentlicht wird? Ersteres spricht für einen nicht geringen Grad an literarischem Anspruch, letzteres für spannende Unterhaltung. Und dann auch noch ein Buch, in dem es um die Beziehung zwischen Mensch und Umwelt geht? Das hat mich neugierig gemacht.
Inhalt
In der Zukunft leben die Menschen in den USA in riesigen Mega-Städten, in denen zwischen den Wolkenkratzern kaum ein Baum mehr steht und die Kinder krank werden in der verpesteten Luft. Beas junge Tochter Agnes ist vom Smog so krank geworden, dass sie kaum noch eine Überlebenschance hat. Doch da tut sich die Möglichkeit auf, die Stadt zu verlassen und als Teil eines Experiments in den Wildnis-Staat zu ziehen, einen riesigen Nationalpark, der streng geschützt wird und in dem noch richtige Wildnis existiert. Bea ergreift die Chance, auch wenn es bedeutet, dass sie und die anderen Teilnehmer der Studie primitiv und ursprünglich leben müssen, wie steinzeitliche Nomaden. Bea wird sich dort trotz jahrelangem Leben in der Wildnis nie ganz heimisch fühlen. Anders als ihre Tochter Agnes ...
Meinung
Diane Cooks Buch ist nicht immer einfach zu lesen: Die Personen sind vom harten Leben in der Natur abgestumpft und ihre Emotionen verblasst. Auch nimmt die Autorin kein Blatt vor den Mund beim Beschreiben von Blut, Dreck, Tod und Sex; alles Dinge, die zum Alltag der Protagonisten dazu gehören.
Ein zentrales Thema ist die komplizierte, schwierige und oftmals rätselhafte Mutter-Tochter-Beziehung zwischen Bea und Agnes. Eine Beziehung, die von großer Liebe geprägt ist, aber auch von Schmerz, Misstrauen und Unverständnis.
Diane Cook erzählt, wie der Mensch wieder zum Tier wird, zum Teil der Natur, und doch nie ganz das Menschsein ablegt. Die Teilnehmer der sogenannten Gemeinschaft klammern sich an das wenige an Strukturen, das ihnen geblieben ist, und wenn es nur die z.T. willkürlichen und schikanierenden Regeln und Anweisungen der Nationalpark-Ranger sind. Die Geschichte wird stark getrieben von den Beziehungen der Figuren untereinander, von den Konflikten und dem sich ständig verschiebenden Machtgefüge innerhalb der Gruppe.
"Die neue Wildnis" ist ein Roman über die Natur des Menschen genauso wie über den Mensch in der Natur. Ich sperre mich trotzdem ein bisschen gegen die Stimmen, die davon sprechen, es wäre der große "Umweltroman" oder "Climate Fiction Roman" unserer Zeit. Ich habe das Gefühl, unser Umgang mit der Natur und die Umweltzerstörung ist eher Hintergrund als zentrales Thema der Story. Das zentrale Thema des Romans scheint mir die Erkundung von menschlichen Beziehungen, insbesondere Mutter-Tochter-Beziehungen zu sein.
- Kate Corell
You and Me
(33)Aktuelle Rezension von: austrianbookie99🆁🅴🆉🅴🅽🆂🅸🅾🅽
🌟 3/5 Sternen
۰
"You and Me: Die Jägerin" ist Kate Corell's erstes Debüt in Richtung Romantasy. Durch den Klappentext und das wirklich schön mystische Cover habe ich mich hinreißen lassen es lesen zu wollen. Habe es extra als eBook und Buch gekauft. Jedoch bin ich sehr zwiegespalten 🤔 einerseits liebe ich Kate's lockere Schreibart wie bspw. mit ihrer RAIDASE-Reihe oder dem ersten Band "Golden Goal" ihrer neuen College Reihe; anderseits ist "You and Me" zu süß und teeniehaft geschrieben und der gewisse Reiz an Spannung & Authentizität fehlte.
- Regina Meißner
Love You in All Times
(39)Aktuelle Rezension von: MandthebooksRezension: (kann Spoiler enthalten)
Ich mag Zeitreise-Stories immer sehr gerne und da passt "Love you in all times" auf jeden Fall gut rein und ich kann es für jeden Interessierten auf jeden Fall empfehlen.
Die Zeitsprünge im Buch waren immer mal wieder etwas verwirrend, aber das passt auch zur Geschichte durchaus sehr gut, man muss sich nur dran gewöhnen.
Ansonsten war die Geschichte aber wirklich spannend und ich fand all die historischen Settings und alles auch super schön beschrieben und angenehm zu lesen. Da kam man so richtig in das Feeling rein.
4,5 Sterne
- Björn Springorum
Spiegel des Bösen
(65)Aktuelle Rezension von: LadyMayIn "Spiegel des Bösen" begleiten wir Sophie, die von ihren Eltern in ein altes Hotel geschleppt wird. Darauf hat sie so gar keinen Bock, allerdings erwacht sie eines morgens und ist allein. Ihre Eltern sind weg und keiner der anderen Hotelgäste kann sie sehen. Damit beginnt für sie ein Horrortrip bei dem sie die große Liebe trifft.
Da wären wir auch schon beim ersten Punkt der mich gestört hat. Ich fand die Liebesgeschichte hat zum Teil den Grusel total in den Hintergrund gedrängt. Der Grusel war eh schon nur sehr verhalten vorhanden, da es ein Jugendbuch ist.
Ansonsten fand ich es ganz gut. Es wollte Shining für eine junge Zielgruppe sein, hat das für mich aber nicht ganz geschafft.
- Benedikt Gollhardt
Der Pakt – Zwei Frauen. Eine Flucht. Und ein dunkles Geheimnis.
(16)Aktuelle Rezension von: Pappbecher- Buchtitel: Der Pakt – Zwei Frauen. Eine Flucht. Und ein dunkles Geheimnis.
- Autor/in: Benedikt Gollhardt
- Verlag: Penguin
- ISBN: 9783328106708
- Ausgabe: Taschenbuch
- Erscheinungsdatum: 15.08.2023
Inhalt:
"Es gibt ein Geheimnis, das du verbergen musst. Doch es will mit aller Macht ans Licht …
Caroline hat geschworen, das Gesetz zu schützen. Dabei ahnt niemand, dass sie es schon längst gebrochen hat. Als sie mitten in der Nacht zu einer Lagebesprechung ins Präsidium gerufen wird, scheint ihre größte Sorge wahr zu werden: In einem abgelegenen Forsthaus gab es eine Explosion, die mehrere Menschen das Leben gekostet hat, und zwei Teenager sind auf der Flucht. Caroline soll die Tatverdächtigen aufspüren. Dabei ist es das Letzte, das sie will. Denn mit einer der flüchtigen Personen verbindet Caroline ein düsteres Geheimnis aus ihrer Vergangenheit … Je näher sie den Flüchtigen kommt, desto größer wird die Gefahr für sie selbst."
Meinung:
Zuerst möchte ich mich auf jeden Fall bei dem Autor, dem Verlag und Bloggerportal für das Rezensionsexemplar bedanken!
Ich hatte bereits "Westwall" vom selben Autoren gelesen, weswegen mich dieses Buch natürlich auch interessiert hatte. Optisch ist es auf jeden Fall ein Hingucker.
Leider hat mich der Inhalt doch sehr enttäuscht. Denn das Buch hatte weniger etwas mit einem Thriller, eher mehr mit einem Krimi mit der Thematik Rechtsextremismus zu tun. Denn im Gegensatz zu "Westwall" hat mir hier eindeutig die Spannung gefehlt. Man bekommt viele Längen und die Protagonisten sind für meinen Geschmack auch leider zu dürftig beschrieben. Für mich fehlt hier allgemein eine Tiefe.
Der Schreibstil war für mich auch durchwachsen. An und für sich fand ich die Art und Weise zu schreiben angenehm, jedoch haben die ganzen Sprünge bei den Kapiteln und den Perspektiven gestört.
Fazit:
Ich muss leider sagen, dass es von mir hier keine direkte Empfehlung gibt. Man kann sich jedoch gerne selbst eine Meinung bilden!
- Nasrin Schuppli
Traum aus Nacht und Schatten
(1)Aktuelle Rezension von: wagnerxlauraDie Idee hinter dem Buch finde ich super. Leider hat es für mich sehr lange gedauert, bis ich das Buch spannend fand.
Ungefähr die erste Hälfte des Buches hat es gebraucht, bis ich in der Story drin war und es mir tatsächlich Freude gemacht hat, die Kapitel weiterzulesen.
Insgesamt ist es trotzdem ein schönes Buch für Zwischendurch, da ich die Art der Geschichte vorher noch nicht so gelesen habe und es für mich persönlich eine originelle Idee war.
- Karen Witemeyer
Selbst ist die Frau!
(15)Aktuelle Rezension von: KleinerVampirBuchinhalt:
Die Kleinstadt Harpers Station in Texas ist anders, als vergleichbare Ortschaften in Texas: Harpers Station ist eine Frauenkolonie, Zufluchtsstätte und Heimat von zahlreichen Frauen, denen das Schicksal oder ihre Männer einst übel mitgespielt haben. Die junge Bankerin Emma leitet die Kolonie. Als eines Tages wird Harpers Station von Banditen bedroht wird, ruft Emma schließlich ihren Jugendfreund Malachi, der beim Eisenbahnbau arbeitet, zu Hilfe. Gemeinsam kämpfen sie um den Erhalt des kleinen Ortes und erkennen, dass sie schon immer mehr füreinander empfunden haben, als nur Freundschaft….
Persönlicher Eindruck:
Ein toller Westernroman, der seinesgleichen sucht! Karen Witemeyer ist eine meiner Lieblingsautorinnen und immer wieder ein Garant für spannende Geschichten. So auch hier: spannungsgeladen und mit Tiefgang nimmt sie den Leser mit in den Wilden Westen, in eine Handlung vor bildgewaltiger Kulisse.
Sehr gut gefallen haben mir die atmosphärische Dichte der Geschichte, die sympathischen Figuren und der eingängige Plot. Ein Western wie im Film!
Die Charaktere sind witemeyertypisch mit Tiefgang und Profil angelegt, der Focus lag auf Emma und Malachi, den unangefochtenen Hauptfiguren der Geschichte. Die beiden kennen sich bereits aus ihrer Kindheit, wurden dann 10 Jahre getrennt und treffen als Erwachsene schließlich wieder aufeinander. Sowohl Emma als auch Malachi empfinden tief für den jeweiligen anderen, trauen sich aber zunächst nicht, ihre Gefühle zu offenbaren.
Emma ist eine toughe Frau. Sie leitet die Bank, was zur damaligen Zeit eine reine Männerdomäne war, doch auch die anderen Frauen haben gelernt, sich selbst zu helfen und teilen in ihrer Gemeinschaft alles, was sie erwirtschaften.
Malachi, einst ein Herumtreiber, hat bei der Eisenbahn die Berufung fürs Leben gefunden und arbeitet als Sprengmeister. Doch der Engel seiner Jugend ist ihm wichtiger als seine Arbeit und so lässt er alles stehen und liegen und eilt Emma und den Frauen von Harpers Station zu Hilfe.
Der Spannungsbogen der Geschichte steigert sich von Seite zu Seite, um gegen Ende in einem phänomenalen Showdown zu münden, der jedem Westernfilm alle Ehre machen würde. Dabei ist die christliche Botschaft des Romans angenehm, dezent und absolut stimmig eingewoben in den Plot.
Das Buch ist daher eine absolute Leseempfehlung. Volle Punktzahl!
Wer danach noch mehr erfahren möchte: es gibt noch einen weiteren Teil in der Harpers Station-Reihe: „Herz auf Empfang“ (ISBN: 9783963620027).
- Tasha Coryell
Love Letters to a Serial Killer
(122)Aktuelle Rezension von: Silent_Darkness„Love Letters to a Serial Killer“ von Tasha Coryell ist ein ungewöhnlicher Roman, der sich mit den dunkleren Seiten des Menschseins auseinandersetzt. Die Autorin schafft mit ihrem direkten, schnörkellosen Schreibstil, die Lebensrealität der Protagonistin so trist darzustellen, wie sie ist. Über weite Strecken hatte ich das Gefühl, dass das Buch von der Hauptfigur selbst verfasst ist, was zu einem einzigartigen Leseerlebnis geführt hat, das ich in dieser Intensität bisher nicht kenne.
Ja, die Handlung ist vielleicht etwas vorhersehbar, die Plottwists für geübte ThrillerleserInnen nicht allzu überraschend - aber das makabere Thema hält einen an der Stange, die Spannung aufrecht. Ich habe das Buch trotz seine Schwächen verschlungen.
Die Protagonistin ist auch nicht sonderlich sympathisch, aber menschlich. Auch das bildet der Schreibstil der Autorin gut ab.
Ich würde das Buch all jenen empfehlen, die ein Faible für True Crime, Abgründe und einen Thriller gänzlich anderer Art haben.
Mein Guilty Pleasure des Jahres :D
- Melanie Horngacher
Was mir dein Herz erzählt
(10)Aktuelle Rezension von: AlmeriDieses Buch ist im Forever-Ullstein Verlag erschienen. Ich habe das Buch von der Autorin Melanie Horngacher geschenkt bekommen. Mir gefiel sofort der Buchtitel und das Cover. Der Schreibstil von der Autorin war so fesselnd und spannend geschrieben, also leicht und flüssig am Stück zu lesen. Durch die Kapitel von Juli und Marc, hat man auch Pausen einlegen können. Ein romantischer Roman, der aber auch ein bißchen vom Tod und Trauer erzählt. Also etwas Drama ist mitgemischt. Aber es sind zwei wundervolle Protagonisten, diese mir sofort ins Herz gingen und die aus der Geschichte etwas besonderes gemacht haben. Ich fühlte Schmerz, Trauer, Liebe und Eifersucht, wie auch Enttäuschung und Intrigen. Also Taschentücher bereitlegen! Mehr möchte ich euch nicht verraten. Absolute Kauf- bzw. Leseempfehlung von Lesebuch.























