Bücher mit dem Tag "herzkönigin"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "herzkönigin" gekennzeichnet haben.

13 Bücher

  1. Cover des Buches Dark Wonderland - Herzkönigin (ISBN: 9783570163191)
    A. G. Howard

    Dark Wonderland - Herzkönigin

     (422)
    Aktuelle Rezension von: HeartofHope

    Diese Buchreihe wurde mir von einer lieben, buchbegeisterten Freundin empfohlen. Ohne Zweifel eine Geschichte, welche so komplett anders ist als alles, was ich bisher zu dem Thema gesehen habe, aber dennoch absolut empfehlenswert!

    Das Setting und gleichzeitig auch das Feeling des Buches ist wirklich skurril und düster. Alles, was ich vorher vom Wunderland wusste, wurde hier kurzerhand nochmal auf links gedreht und heraus kam ein Wunderland, welches absolut nichts für kleine Kinder ist, welches gefährlich, geheimnisvoll und voller faszinierenden Bewohnern ist. Ich habe eine Weile gebraucht, um mich an die Düsternis in dem Buch zu gewöhnen, aber anschließend fand ich es einfach nur noch unglaublich. Es gab einfach so viele Dinge, welche ich entdecken konnte, welche mich vollkommen überraschen konnten. 

    Nicht nur das Setting war vielschichtig, die Charaktere waren es auch. Zugegeben, Alyssa mochte ich nicht von Beginn an, hier baute sich während des Lesens erst eine Bindung auf. Am Anfang schien sie mir etwas unreif, einen Tick zu stur und zu bockig. Doch fand ich ihre Entwicklung wirklich toll, zum Schluss konnte sie mich durch Mut und Entschlossenheit, aber auch durch ein aufopferungsvolles Herz begeistern. Mit Jeb war das auch so eine Sache… durch den Klapptext wusste ich ja bereits, dass es hier wohl eine romantische Nebenhandlung mit Alyssen geben wird, allerdings konnte ich ihn durch seine Art, durch seine Handlungen einfach nicht so sehen. Für mich war er praktisch wie eine Art großer Bruder, oder eben doch nur der platonische, beste Freund von ihr. Zwar spürte ich mit der Zeit, dass diese Gefühle ihm gegenüber etwas nachließen, doch so ganz einverstanden war ich bis zum Schluss nicht. Vielleicht kann er mich in den nachfolgenden Bänden von sich überzeugen. Meine Wahrnehmung ihm gegenüber kann aber auch daran liegen, dass in dieser Geschichte ein anderer Mann mein Herz im Sturm erobert hat. Morpheus war einfach nur unglaublich. Bei ihm hatte ich keine Chance, hinter die Fassade zu blicken, ich weiß bis jetzt noch nicht, was genau in ihm vorgeht. Seine geheimnisvolle Art wurde hier wirklich so gut umgesetzt, so etwas habe ich wirklich bisher noch nicht gesehen. Immer wieder konnte er mich überraschen, ich hatte so oft das Bedürfnis, ihn zu schütteln! Dazu sieht er einfach nur unglaublich aus und konnte mich zum Ende zumindest von seiner liebevollen Seite überzeugen. 

    In die Handlung bin ich nicht direkt reingekommen, wie bereits erwähnt musste ich erst mal mit dem Feeling zurecht kommen. Jedoch legte sich das ziemlich schnell und spätestens nachdem Alyssa im Wunderland angekommen war, war ich Feuer und Flamme. Die Handlung war spannend, emotionsvoll mit einer guten Prise Humor. Immer wieder gab es Wendungen, mit welchen ich absolut nicht gerechnet hätte, welche der Handlung aber nochmal einen Spannungsaufschwung gaben. Das Ende war eine große Überraschung und auch, wenn es hier auf einmal wirklich etwas schnell ging und ich einen Moment gebraucht habe, bis ich das Geschehende verstanden habe, so fand ich es klasse. Die Abwandlung von Alice im Wunderland fand ich auch sehr gelungen und vor allem sehr glaubhaft dargestellt. Ich war wirklich einfach nur begeistert und freue mich schon auf den zweiten Band, welcher bestimmt schnell bei mir einziehen wird.

    Den Schreibstil der Autorin fand ich sehr angenehm. Es war ein gutes Wortbuilding und ich konnte einen tollen Lesefluss aufbauen. 

    Mein Fazit:

    Noch nie war ich so froh, auf eine Buchempfehlung gehört zu haben, wie bei diesem Buch. Denn hier hatte ich wirklich ein unglaubliches Lesevergnügen, welches ich so auch noch nie hatte. Das Setting und auch das Feeling der Geschichte waren sehr skurril und düster, sodass ich einen Moment gebraucht hatte, bis ich mich daran gewöhnen konnte. Aber schnell konnte ich mich in das Setting gewöhnen, welches wirklich für einige Überraschung gut war. Alles, was ich bisher vom Wunderland kannte, wurde kurzerhand, aber auch sehr glaubwürdig auf Links gedreht. Mit Alyssa wurde ich nicht gleich zu Anfang warm, vorerst war sie mir etwas zu unreif, stur und etwas bockig. Hier passierte aber eine wirklich große Wendung und gerade zum Schluss konnte sie mich durch Mut, Entschlossenheit und ein aufopferungsvolles Herz überzeugen. Auch Jeb konnte mich nicht zu 100% überzeugen, zumindest nicht in der Rolle, welche ihm hier zugeschrieben wurde. Für mich ist er einfach mehr wie ein Bruder oder wie ein platonischer bester Freund von Alyssa. Jedoch legten sich mit der Zeit meine Gedanken darüber und ich denke, ich kann im Laufe der weiteren Geschichte komplett Frieden finden. Wer mich allerdings im Sturm erobern konnte, war Morpheus. So einen Charakter wie ihn habe ich bisher selten erlebt. Bis jetzt kann ich noch nicht vollkommen genau sagen, auf welcher Seite er denn eigentlich steht, was seine Pläne betrifft. Auch die Handlung fand ich sehr gelungen. Es gab so viele Überraschungen, so viele Wendungen, welche ich nicht vorhersehen konnte. Die Geschichte war einfach so skurril und faszinierend. Spannung, Emotionen und eine gute Prise Humor bildeten die perfekte Mischung. Das Ende fand ich wirklich sehr gelungen, auch wenn auf einmal alles etwas schnell ging und ich einen Moment brauchte, um das Geschehene zu begreifen. Auf jedenfall bin ich schon sehr auf den zweiten Band gespannt, bestimmt wird es nicht lange dauern, bis er bei mir einziehen wird. 


  2. Cover des Buches Madness - Das Land der tickenden Herzen (ISBN: 9783959911153)
    Maja Köllinger

    Madness - Das Land der tickenden Herzen

     (145)
    Aktuelle Rezension von: Julyie

     „Die Stille war das Schlimmste an dem Ganzen, denn ich hatte das Gefühl, dass ich nicht einmal mehr meine eigenen Gedanken hören konnte.“             

    Eckdaten

    Verlag: Drachenmond Verlag (zur Verlagsseite)

    Erscheinungsdatum: 12.10.2017

    Preis: Taschenbuch 14,90€, eBook 4,99€

    Seitenzahl: ca.312

    ISBN: 978-3959911153

    Genre: Fantasy, Romantasy          


    Cover/Gestaltung

    Wow! Das war wohl mein erster Gedanke bei dem Cover. Überraschend ist die ausgefallene, fantastische Gestaltung bei Drachenmond nicht. Denn die Cover sind so gut wie alle wunderschön gestaltet. In meinem Alice-im-Wunderland-Fieber sprach mich der Titel als erstes an. Das musste ich einfach haben! Es ist detailliert und auffallend, passt zur Story und sticht einfach ins Auge! Auch die innere Gestaltung a la Drachenmond hat mich wieder positiv begeistert. Schönes Cover, tolle Buchgestaltung.

                                       

    Klappentext

    „Ich hätte wissen müssen, dass es keine gute Idee war, dem Kaninchen quer durch London zu folgen.
    Doch wer hätte denn ahnen können, dass dieses seltsame flauschig weiße Ding mit der Taschenuhr mich hierher bringen würde? Ich meine, wo bin ich hier überhaupt?
    Die Bäume bestehen aus Kupfer und ihre Blätter wiegen schwer wie Blei. Überall schwirren Käfer mit Flügeln aus Glas umher und am Firmament drehen sich gigantische Zahnräder, als würden sie allein diese Welt in Bewegung halten. Und dann … ist da noch Elric. Ein Junge, aus dem ich einfach nicht schlau werde und der so herz- und emotionslos scheint. Doch ich bin entschlossen, sein Geheimnis zu lüften, um zu erfahren, was der Grund für seine Gefühlskälte ist.
    Oh, und falls ich es noch nicht erwähnt habe: Ich bin übrigens Alice. Und wie es scheint, bin ich im Wunderland gelandet… kennst du vielleicht den Weg hinaus?“

                                       

    Meine Meinung

    Juhu! Noch eine Alice-im-Wunderland-Story! Im Moment kann ich im Fantasy-Bereich gar nicht genug davon bekommen.

    Ich denke, für Märchen-Neuerzählungs-Fans ist dieses Buch ein Must-Have, aber allerdings für welche die die Kernelemente nicht so reizend finden, vielleicht eher auch nichts. Man braucht für diese Geschichte Fantasie! Denn die Geschichte ist durch und durch unglaublich kreativ und komplex beschrieben, detailreich und einfach fantastisch. Für verrückte Köpfe eine echte Wohltat, man kommt aus den Vorstellungen gar nicht mehr raus.

    Ich bin ziemlich gut und schnell in die Story reingekommen und der Schreibstil sorgte dafür, dass mich die Geschichte jederzeit fesselnd konnte. Es ist angenehm geschrieben, aber auch einfach extrem viel Input für den Kopf. Nicht, dass man das Gefühl bekommt: Ich weiß gar nicht mehr wo oben und unten ist, aber es ist einfach Komplex! Das liegt aber auch daran, dass wir hier vom Wunderland reden und nichts so ist, wie es in der stinknormalen Welt eigentlich ist. Die Informationen die man bekommt sind logisch für die Hauptstory und wichtig für das Verständnis.

     


    „Dieser Augenblick hatte sich wie pure Magie angefühlt. In einer Welt, die von Technik und Mechanik beherrscht wurde, in der jeder Zinken eines Zahnrads einwandfrei zu dem anderen passt, hatte ich es nicht für möglich gehalten, so etwas wie Zauberei und Wundern zu begegen.

    Die Charaktere waren alle sehr feinfühlig ausgearbeitet und ich empfand die Persönlichkeiten als sehr sympathisch beschrieben. Sie haben alle ihre Ecken und Kanten, aber man schließt sie ins Leserherz und freut sich aufs Weiterlesen. Zwar konnte ich nicht immer alle Handlungentscheidungen vor allem von Alice nachvollziehen, aber es störte mich jetzt auch nicht weiter. Langweilig wäre vielleicht auch gewesen, wenn sie eine perfekte Heldenrolle gehabt hätte. Man darf in dieser Geschichte einfach nicht vergessen wer oder was sie ist: Ein Teenie!

    Und da auch die Romantik nach und nach mehr dringt, kann so manch einer ja schon mal den Kopf verlieren … vor allem im Wunderland!

    Mein Favorit war tatsächlich der Hutmacher. Schön verrückt, aber eigentlich auch ein normaler Kerl. Die Handlungsstränge zwischen den beiden entwickelten sich meiner Meinung nach eigentlich ganz gut, allerdings fehlte mir ein bisschen die Tiefe. Generell hätten der Geschichte ein paar Seiten mehr gut getan. Manche Handlungen kamen mir hier und da zu „rasch“ vor. Vor allem die Liebesgeschichte war realistisch gesehen, nicht so ganz nachvollziehbar für mich, weil der Zeitraum einfach zu engmaschig war.

    Im ganzen aber eine sehr kreative, schöne Geschichte, die viel mehr Potenzial gehabt hätte, bzw. woraus man auch einen guten Mehrteiler machen hätte können.

    Wer hier allerdings eine kunterbunte Wunderland Story erwartet ist falsch, es ist etwas düsterer, trauriger und Steampunk!

  3. Cover des Buches Dark Wonderland - Herzkönig (ISBN: 9783570164334)
    A. G. Howard

    Dark Wonderland - Herzkönig

     (94)
    Aktuelle Rezension von: Janiine

    Hello meine lieben bookies!

    Endlich habe ich den dritten und letzten Teil der Dark Wonderland Reihe gelesen. 

    Was für ein Finale! 

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    Ich mochte es sehr, dass man nochmal mit jedem Charakter etwas Zeit verbringen durfte und es gab auch ein paar neue Wesen die man kennen gelernt hat. 

    Für mich war es bis zum Schluss sehr schwierig mich für einen der beiden Jungs zu entscheiden. 

    Aber tief in meinem Inneren weiß ich, dass ich mich wahrscheinlich für Morpheus entschieden hätte. 🙈

    Seid ihr Team Jeb oder Team Morpheus? (@janine.... bei dir kenne ich die Antwort 😂)

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    Die Handlung spielt diesmal hauptsächlich im IrgendWoanders. Ein Land, dass genau wie Wunderland seine Eigenheiten hat und sehr besonders ist. Hier stößt Alyssa auf eine neue Regentin und muss sich ihr in den Weg stellen. 

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    Die Geschichte war, wie auch die beiden davor, sehr spannend und unterhaltsam geschrieben. Alyssa muss sich viel mit der Vergangenheit (nicht nur ihrer eigenen) auseinander setzen. Man erfährt einiges über die rote Königin und über die Familie von Alyssas Vater. 

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    Insgesamt hat mir die Reihe durchweg gut gefallen und ich würde sie jedem Alice in Wunderland Fan empfehlen!

    Wir haben interessante Charaktere, eine phantasievoll gestaltete Welt (Menschenwelt, Wunderland, IrgendWoanders), eine spannende Handlung und eine super guten Schreibstil. 

    Was will man mehr?


  4. Cover des Buches Alice im Wunderland & Alice hinter den Spiegeln (ISBN: 9783836958646)
    Lewis Carroll

    Alice im Wunderland & Alice hinter den Spiegeln

     (127)
    Aktuelle Rezension von: Fuchs2017

    “Who did you pass on the road?” The king went on, holding out his hand to the messenger for some more hay.⁣⁣

    “Nobody,” said the messenger. ⁣⁣

    “Quite right,” said the king: “this young lady saw him too. So of course Nobody walks slower than you.”⁣⁣

    “I do my best,” the messenger said in a sulky tone. “I’m sure nobody walks faster than I do!”⁣⁣

    “He can’t do that,” said the king, “or else he’d have been here first”⁣⁣

    ⁣⁣

    I read “through the looking glass” a few weeks back and had such a great time! It’s so witty and entertaining!!

  5. Cover des Buches Alice im Düsterland - Ein Fantasy-Spielbuch (ISBN: 9783961880126)
    Jonathan Green

    Alice im Düsterland - Ein Fantasy-Spielbuch

     (44)
    Aktuelle Rezension von: kleine_welle

    In diesem Spielbuch wird man zu Alice, die vor längerer Zeit im Wunderland war. Doch seitdem hat sich einiges verändert dort, denn überall lauern die Tick-Tack-Männer. Nun muss man als Leser*in entscheiden welchen Weg Alice nehmen wird um dem weißen Kaninchen und ihren Freunden dort zu helfen. 

     

    Als Kind habe ich wahnsinnig gerne die Zeit mit Spielbüchern verbracht, denn ich mochte es aktiv in die Geschichte eingreifen zu können. Wobei ich nicht besonders gut darin bin zu überleben, irgendwie wähle ich immer den falschen Weg. So ist es auch nicht verwunderlich, dass ich auch in diesem Buch manchmal falsch abgebogen bin und nochmal von vorne starten musste. 

    Aber zunächst war mir das Buch wegen seinem Cover aufgefallen, denn diese Grinsekatze verspricht doch schon gruslige Atmosphäre und die bekommt man auch geboten. 

    Dafür sorgt nicht nur die Geschichte, sondern auch die Illustrationen innerhalb des Buches. Die ich wirklich sehr gut finde. Das hat so gar nichts mehr von dem zauberhaften Wunderland von Carroll, aber wir befinden uns ja auch im Düsterland. ;)

    Das Buch selber ist gut aufgebaut, zunächst gibt es da eine Einleitung mit Erklärungen rund um Alices‘ Eigenschaften und Fähigkeiten. Hier habe ich mir schon ein paar wenige Notizen gemacht, damit ich nicht immer wieder zum Anfang blättern musste. Und dann kann es auch schon direkt losgehen. 

    Die Geschichte ist wirklich sehr spannend und die Kämpfe gegen die bösen Wesen im Wunderland sind nicht zu kompliziert gestaltet, sodass man einfach so durch die Seiten fliegen kann. Naja, wenn man den richtigen Weg findet. ;)

    Ich habe mein Abenteuer glaub ich 4 oder 5 Mal neu anfangen müssen bevor ich es wohlbehalten beenden konnte. Wen verwundert es, ich bin vorher natürlich jedes Mal gestorben. 

    Und auch wenn ich mir Notizen zum Labyrinth gemacht habe (was mir selber empfohlen wurde und ich auch jedem empfehlen kann), habe ich mich ab und zu dort verirrt. Naja, passiert. ;)

    Was mich allerdings etwas gestört hat ist, dass man die Geschichte nur gut beenden kann, wenn man ein bestimmtes Rätsel im Buch löst. Ich werde jetzt nicht verraten welches, denn da müsst ihr schon selber drauf kommen. 

    Also, wie gesagt ohne dieses Rätsel kann man es drehen und wenden, man stirbt an einer bestimmten Stelle. Nachdem ich das dann herausgefunden habe, war ich so gefrustet, dass ich ein klein wenig gepfuscht habe. Ich habe das Rätsel gesucht und gelöst ohne auf einem regulären Weg dorthin zu gelangen, denn ich habe leider keine Ahnung wie das geht. Okay, langer Rede, ich habe deshalb das Buch glücklich beenden können und irgendwie fühle ich mich nicht gut dabei. Obwohl ich wirklich wie gesagt sehr gefrustet darüber war, dass es keinen anderen Weg zu geben scheint als über dieses eine Rätsel. 

    Ansonsten waren die Rätsel sehr gut und auch recht knifflig, ich habe schon bei dem ein oder anderen etwas länger gesessen und überlegen müssen, wie die Lösung sein könnte. Das hat mir sehr gut gefallen. Und auch das Ende war sehr cool. 

     

    Mein Fazit: Auch wenn ich nicht ganz ehrlich die Geschichte abgeschlossen habe, hatte ich sehr viel Spaß bei dem Buch. Es ist nicht zu kompliziert und gut erklärt. Einzig hat mich gestört, dass man an einer bestimmten Stelle nur mit einem bestimmten Rätsel weiterkommt. Das fand ich sehr frustrierend. Hätte es da mehrere Möglichkeiten gegeben, wäre ich vielleicht glücklicher gewesen, aber so habe ich später immer mal noch die Chance ein neues Abenteuer zu starten, denn noch sind nicht alle Wege gegangen. ;) 

  6. Cover des Buches Heartless (ISBN: 9781509818020)
    Marissa Meyer

    Heartless

     (37)
    Aktuelle Rezension von: FairyOfBooks

    „It is a dangerous thing to unbelive something only because it frightens you.“ […] „But hoping," he said, „is how the impossible can be possible after all.“


    Zum Cover: Absolut passend zur Geschichte und zur Atmosphäre in diesem Buch, gerade gegen Ende sind die Farben und Kontraste von Rot und Schwarz super gut gewählt. Generell harmonieren sie aber auch sehr gut zusammen. Auch die Krone über dem Titel „Heartless“, wobei das „t“ als Schwert getarnt ist, finde ich äußerst toll arrangiert. Insgesamt: Große Coverliebe!


    Zum Inhalt: Catherine mag eines der begehrtesten Mädchen im Wunderland und eine Favoritin des unverheirateten Herzkönigs sein, aber ihre Interessen liegen woanders. Als talentierte Bäckerin will sie nur eines, mit ihrer besten Freundin ein Geschäft eröffnen. Ihrer Mutter zufolge ist ein solches Ziel für eine junge Frau, die die nächste Königin sein könnte, undenkbar.

    Dann trifft Cath auf Jest, den gutaussehenden und mysteriösen Joker am Hof des Herzkönigs. Zum ersten Mal spürt sie die Anziehungskraft. Sie und Jest laufen Gefahr, den König zu beleidigen und ihre Eltern wütend zu machen, und gehen eine intensive, geheime Beziehung ein. Cath ist entschlossen, ihr eigenes Schicksal zu definieren und sich zu ihren Bedingungen zu verlieben. Aber in einem Land voller Magie, Wahnsinn und Monster hat das Schicksal andere Pläne.


    „Es ist gefährlich, etwas nicht zu glauben, nur weil es dich erschreckt.“ […] „Aber Hoffnung“, sagte er, „ist, wie das Unmögliche doch möglich sein kann.“


    Meine Meinung: Marissa Meyer weiß, wie man Geschichten besonders macht. Mit einer außergewöhnlichen Protagonistin, die ein außergewöhnlich alttägliches, fast schon „normales“ Talent besitzt. Cath ist in diesem Fall die Tochter aus gutem Hause mit einem Traum, der, so findet ihre Mutter, unter ihrer Würde liegt. Sie will Bäckerin bzw. Konditorin werden, weil sie das backen von Kuchen und Desserts liebt. Und was habe ich in diesem Buch nicht manchmal Hunger auf Süßes bekommen! Nebenbei bemerkt, ist Jest, der Gegenpart zu Cath, ein ebenso toller Charakter, mit dem man sehr gerne seine Zeit verbringt. Da kann man wirklich verstehen, weshalb Cath sich so schwer tut, ihr Herz an einen anderen zu verschenken, wenn es da doch Jest gibt.

    Auch die Anspielungen an die Originalgeschichte von Alice im Wunderland, mit der weißen und roten Königin, der Grinsekatze, die absolut genial auch in diesem Buch ist, dem verrückten Hutmacher und seiner Teeparty mit seinem Nicht-Geburtstagsfeiertag und dem Jabberworky. Allesamt geben dieser Geschichte Sinn, aber dennoch gewinnt Caths Geschichte mit Eigenständigkeit, vor allem auch durch den super atmosphärischen wie flüssig lesbaren Schreibstil. Ich habe das Buch zwar auf Englisch genossen, weil es bisher noch nicht übersetzt wurde, doch finde ich, dass die Sprache, die Marissa Meyer  für ihre Bücher wählt, nicht anstrengend ist. Sie ist zwar auch nicht unanspruchsvoll und ich würde empfehlen, dass man „Heartless“ nicht als sein erstes, englisches Buch liest, sondern erst einmal Erfahrung sammelt. Wenn man dies hat, ist „Heartless“ aber ein voller Genuss und ein Buch, das die Geschichte einer Anti-Heldin erzählt, die anders ausgeht als man es erwartet.


    Fazit: Ich liebe Marissa Meyer, ich liebe ihren Schreibstil und ich bin verrückt nach ihren Büchern. Vielleicht sehen das manche anders, aber für mich ist sie meine „Queen of Reader-Hearts“ . Sie schafft es einen mit vollkommen simplen, jedoch außergewöhnlichen Ideen zu überzeugen und dafür bewundere ich diese Frau. So haben mich ihre Welt und ihre Charaktere in „Heartless“ zu Hundertprozent oder auch zu 5 Sternen überzeugt.  

  7. Cover des Buches Lewis Carroll's Alice's Adventures in Wonderland (ISBN: 9780141197302)
    Lewis Carroll

    Lewis Carroll's Alice's Adventures in Wonderland

     (302)
    Aktuelle Rezension von: miah
    Inhalt:
    Als Alice an einem heißen Sommertag ein sprechendes, weißes Kaninchen vorbeilaufen sieht, folgt sie ihm einfach durch seinen Bau und landet in einer verrückten Welt voller Abenteuer.

    Meine Meinung:
    Ich habe dieses Buch nicht zum ersten Mal gelesen. Schon als Kind habe ich die Geschichte geliebt. Auf Deutsch besitze ich eine wundervoll illustrierte Ausgabe. Jetzt habe ich das Buch erstmals im Original gelesen.

    Da mir die Geschichte bekannt war, hatte ich keine Verständnisschwierigkeiten. Das das Englische aber recht anspruchsvoll ist, könnte ich mir vorstellen, dass einige Leser hier Probleme haben könnten, wenn ihr Englisch nicht so gut ist. Insbesondere für die vielen (wirklich großartigen) Wortspiele braucht es ein fortgeschrittenes Niveau. Das Buch ist recht kurz, sollte sich also schnell lesen lassen, doch auch ich habe ein bisschen gebraucht, bis ich mich an die Sprache gewöhnt hatte. Danach ging es aber gut voran.

    Ich war sofort wieder mittendrin in dieser skurillen Welt voller Absurditäten. Dahinter verbergen sich nicht nur philosophische Themen, sondern auch eine Gesellschaftskritik. Die Geschichte steckt voller Überraschungen und interessanter Wendungen. Man kann einfach nicht vorausahnen, was als nächstes passieren könnte. Das mag ich so an dem Abenteuer.

    Die Charaktere sind allesamt toll gestaltet und ausgearbeitet. Mit viel Kreativität und einem Hang zu Wahnsinn hat Carroll Protagonisten geschaffen, die einem im Gedächtnis bleiben. Es war, als ob ich alte Bekannte treffen würde, auch wenn es schon lange her ist, dass ich das Buch gelesen habe.

    Schon als Kind  habe ich Alice geliebt, heute habe ich ein noch tieferes Verständnis für dieses wahnsinnig tolle Buch von Lewis Carroll entwickelt. Ich kann es nur jedem empfehlen, die Geschichte auch im Original zu lesen. Es lohnt sich.
  8. Cover des Buches Lost in a Good Book (ISBN: 0142004030)
    Jasper Fforde

    Lost in a Good Book

     (57)
    Aktuelle Rezension von: NannyOgg
    Wie auch schon der Vorgänger "Der Fall Jane Eyre"/"The Eyre Affair" herrlich skurril - spitze!
  9. Cover des Buches Alice im Wunderland (ISBN: 9783791500171)
    Lewis Carroll

    Alice im Wunderland

     (1.164)
    Aktuelle Rezension von: Janosh

    Der Zufall wollte es, dass mir vor nicht langer Zeit ein Uralt-Exemplar des als Klassiker hochgerühmten, von „The Guardian“ 2007 in die Liste der 1000 Bücher, die jeder gelesen haben muss, aufgenommenen Werkes von Lewis Carroll, „Alice's Adventures in Wonderland“ in die Hände fiel. Eine wohlmeinende Verwandte teilte in längst vergangenen Zeiten „The Guardian's“ Meinung und pries das Werk in so übertrieben hohen Tönen an, dass mir das bereits in jungen Jahren suspekt war und ich stets nur halbherzige Versuche gemacht hatte, mich mit der Geschichte, die offensichtlich die halbe Welt in Entzücken versetzt, anzufreunden. Tatsächlich gelang es mir wohl auch, mich durchzuquälen, vielleicht auch habe ich kurz vor Schluss verwirrt und verängstigt aufgegeben, von Träumen geplagt, in denen mich die Cheshire-Katze drohend angrinste, die Herzogin mir auf den Leib rückte, der verrückte Hutmacher mir scheußliche Angst einflößte, getoppt nur von der unheimlichen Herzkönigin, die auch meinen Kopf abgeschlagen haben wollte.

    Nein, die Geschichte um das möglicherweise bekannteste Mädchen der Weltliteratur drang ganz und gar nicht zu mir durch, ich fand sie schon immer albtraumhaft bedrohlich, und so ist es mir bis vor kurzem auch gelungen, mich sämtlichen Wunderland-Adaptionen zu entziehen, die mutmaßlich bekannter sind als die Romanvorlage selbst, die, seien wir realistisch, nicht lesbar ist für das Zielalter von sieben Jahren.

    1865 wurde das Buch erstveröffentlicht und der Autor Lewis Carroll, der mit bürgerlichem Namen Charles Lutwidge Dodgson hieß und ein recht eigenartiger Zeitgenosse gewesen sein muss, ein Gewächs Oxfords, Mathematiktutor, Diakon und ein – so sagt man – begabter Photograph, soll darin bekannte Zeitgenossen karikiert und die britische Gesellschaft seiner Epoche sarkastisch persifliert haben. Mag wohl sein – doch welches Kind, damals genauso wenig wie heute, versteht das schon? Überhaupt – welches Kind versteht Sarkasmus? Wer versteht den ganzen Unsinn, den Dodgson/Carroll seine Protagonistin erleben lässt in einem im Eiltempo erfolgenden Gang durch das sogenannte Wunderland, in dem sich Wesen tummeln, die ungehobelt, schlecht gelaunt, frech und schikanös und in höchstem Maße surreal sind, die Unverständliches daherreden, das jeder Logik entbehrt?

    Vergeblich habe ich auch heute, als längst Erwachsene, nach einer Handlung gesucht – und nach einem Sinn hinter dem Unsinn, der vielfach sogar zu oft zitierten geflügelten Worten geworden ist. Sinn in der Sinnlosigkeit? Ich sah damals keinen, was sich auch heute nicht geändert hat. Carroll würde mit der Logik spielen, liest man in Kritiken und lobt dieses absurde Geplänkel, das angeblich Mathematiker und Kinder gleichermaßen faszinierend finden, über den grünen Klee. Und obendrein – diese unsympathische Mädchen, das entweder schrumpft oder unmäßig wächst, weil es ständig irgendwelche undefinierbaren Substanzen trinkt oder isst, mag ich heute genauso wenig wie einst!

    Seit damals auch hält sich das Gerücht, dass Carroll beim Schreiben seiner Alice-Abenteuer, wozu er während einer langen Bootsfahrt auf der Themse inspiriert wurde, auf der er den drei Töchtern eines Vorgesetzten Geschichten erzählte, halluzinogene Drogen genommen hat, was ihn im Übrigen auch bei der Popkultur populär machte. Das würde vieles erklären...

    Kurz und gut – ich kann wenig anfangen mit diesem zur Weltliteratur gehörenden Klassiker – wer eigentlich entscheidet darüber, ob ein Werk weltliteraturwürdig ist? - , der, wie man immer wieder lesen kann, mit seinen Figuren und seiner Metaphorik unverändert großen kulturellen Einfluss hat. Auf wen, bitte? Und worin macht sich dieser Einfluss denn bemerkbar? Eines der hervorragenden Werke des literarischen Nonsens? Mag sein, auch das – und wenn dem so ist, kann man Alice doch zumindestens denjenigen empfehlen, die einen ausgeprägten, einen geradezu überdimensionalen Sinn für den Unsinn haben!

  10. Cover des Buches Alice im Spiegelland (ISBN: 9783946593225)
    Lewis Carroll

    Alice im Spiegelland

     (205)
    Aktuelle Rezension von: RoXXieSiXX

    Von Alice hinter den Spiegeln habe ich mir jetzt nicht mehr so viel erwartet, wie von dem Vorgänger Alice im Wunderland. Daher wurde ich auch nicht im mindesten enttäuscht, aber auch nicht positiv überrascht. Doch mein Augenrollen beim Lesen konnte ich einfach nicht lassen.


    Meinung

    Wie Alice im Wunderland gehört auch diese Geschichte um Alices Träume zu den Kinderbuchklassikern. Doch Alice hinter den Spiegeln konnte mich ebenso wenig packen, obwohl die Anaconda Ausgabe in einer Neuübersetzung erschienen ist, hatte ich null Freude an dem angepriesenen Dialogwitz, ich musste leider eher immer wieder die Augen rollen. Vielleicht liegt es daran, dass ich diese Art von Humor nicht mehr nachvollziehen kann oder aber eher, weil ich einen anderen Humor vorziehe, der auch nicht unbedingt kindgerecht ist.

    Die Figuren waren für mich auch dieses Mal wieder zu blass und viel zu wirr. Auch die dazwischen liegenden Gedichte/Lieder waren für mich einfach nur langweilig und zu lang. Es mag am ursprünglichen Schreibstil des Autors liegen, dass ich mich einfach nicht mit den Geschichten anfreunden kann. Aber eins ist sicher, die Verfilmungen von Tim Burton gefallen mir sehr gut.

    Handlung

    Alice sitzt mit ihren drei Katzen im Haus und beginnt zu fantasieren, wie die Welt auf der anderen Seite des Spiegels wohl aussehen mag, ob dort alles spiegelverkehrt ist. In diesem Buch wird einem schon früher klar, weil es eben auch erwähnt wird, dass Alice zu träumen beginnt.

    Im Garten der sprechenden Blumen trifft Alice auf die schwarze König und damit beginnt ihre Reise über ein riesiges Schachbrett. Die schwarze König sagt, dass Alice selbst Königin werden würde, sollte sie das Ende des Schachbrettes erreichen. Während sie von einem Feld zum nächsten wandert, die immer durch einen kleinen Bach voneinander getrennt sind, trifft Alice viele verschiedene Figuren. Alle sind für sich einzigartig und sie alle sind ihr, in ihren ganz speziellen Weisen behilflich zum nächsten Feld auf diesem riesigen Schachbrett zu gelangen.

    Natürlich schafft es Alice und am Ende, wie in jedem Traum wird es am bizarrsten, denn die Feier zu ihrer Krönung ist ein reinstes Chaos.

    Fazit


    ⭐⭐⭐


    Die Sternebewertung habe ich auf 3 Sterne gesetzt, aber mehr war für mich einfach nicht drin. Am Ende der Tage kann ich jedenfalls sagen, dass ich das Buch gelesen habe, doch es konnte mich vom versprochenen Dialogwitz nicht überzeugen. Auch die gesamte wirre Traumgeschichte hat mich einfach nicht abholen können.

    Ein besonderes Schmancker’l waren die Originalillustrationen von John Tenniel, die das Buch ein wenig aufgepeppt haben.


    Diese Rezension gibt es auch auf theartofreading.de und wurde dort zuerst veröffentlicht.


  11. Cover des Buches Tigger auf der Couch (ISBN: 9783548369761)
    Laura James

    Tigger auf der Couch

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Aurore

    In diesem Buch werden „die Helden unserer Kindheit und ihre Macken“ genau unter die Lupe genommen. Von Alice im Wunderland, über Peter Pan, Willy Wonka und Tigger sind alle dabei.

    Und so manches Mal muss man schmunzeln und zugeben: Ja, dem armen geht’s nicht gut!

    Insgesamt fand ich das Buch allerdings ermüdend. Es gibt durchaus lustige und humorvolle Stellen, so hat Tigger zum Beispiel ADHS (der vorwiegend hyperaktiv-impulsive Typus), I-Ah ist chronisch depressiv und die böse Hexe des Westens aus der „Zauberer von Oz“ hat eine explosive Persönlichkeitsstörung mit stark ausgeprägten narzisstischen Zügen. Die einzelnen Fallstudien zeigen deutlich Diagnose, familiären Hintergrund, Erscheinungsbild, Ernährung, Anmerkung über den Patienten, Behandlung und Prognose. Doch für meinen Geschmack wiederholt sich zu viel. Ich kenne mich mit den psychosomatischen Erkrankungen leider zu wenig aus, als dass ich über die kleinen aber feinen Unterschiede in den Fällen hätte lachen können. Für mich war es teilweise wie ein Ansammlung von Patientenakten zu lesen, wo sich der Verfasser gedacht hat: „Och, das trimmen wir jetzt mal auf lustig“.

    Für den ein oder anderen mag es genau das richtige Buch sein und er oder sie lacht die ganze Zeit, nur leider war es bis auf ein paar Stellen nicht mein Humor. Vom Titel des Buches her habe ich mir mehr versprochen.


    Zitat (S. 96):

    „Für Glöckchen ist eine psychotherapeutische Langzeitbehandlung empfehlenswert. Sollte sie erneut zum Selbstmord neigen oder weiterhin andere gefährden, so wäre eine stationäre Behandlung innerhalb einer psychiatrischen Einrichtung zu erwägen.“


    Fazit: An machen Stellen lustig, insgesamt aber eher ermüdend. Daher nur 2 Sterne!



    Erschienen bei Ullstein

    Autorin: Laura James

    Taschenbuch: 8,95 EUR

    ISBN: 978-3-548-36976-1

    255 Seiten

  12. Cover des Buches Alice im Wunderland (ISBN: 9783844524925)
    Lewis Carroll

    Alice im Wunderland

     (35)
    Aktuelle Rezension von: StephanieP

    An einem unglaublich langweiligen Tag läuft ein aufgeregtes Kaninchen an Alice vorbei und sieht dabei auf seine Taschenuhr. Neugierig folgt das Mädchen dem Hasen und fällt dabei in dessen Bau. Dort lernt Alice nicht nur den Schwafelhasen die Grinsekatze und den Hutmacher kennen, sie begegnet auch der gefürchteten Herzkönigin und wird prompt auf eine Runde Croquet eingeladen. Das Mädchen gerät in einige verzwickte Situationen, doch es findet immer einen Weg heraus.

    Die Geschichte rund um Alice Erlebnisse im Wunderland ist sehr fantasievoll und zum Teil auch etwas abenteuerlich. Die Geschehnisse fordern beim Zuhörer ebenfalls viel Phantasie und man kann sich einige Szenen richtig vorstellen mit ganz viel Kopfkino. Mir persönlich waren die Szenen oft etwas zu übertrieben und die meisten erschienen zudem langatmig, weshalb ich schnell das Interesse an dem Hörbuch verloren habe. Zudem finde ich persönlich Alice sehr unsympathisch. Sie ist neunmalklug, wirkt sehr verzogen und oftmals etwas unfreundlich. Der einzige Grund weshalb ich es zu Ende gehört habe ist die unfassbar gelungene Sprecherin.

    Es ist eine Freude der Sprecherin zuzuhören. Sie versprüht so viel Energie und Lebensfreude und haucht jeder Figur einen eignen und unverkennbaren Charakter ein. Dementsprechend verstellt sie oft ihre Stimme oder verändert das Sprechtempo, was ausnahmslos immer sehr stimmig wirkt. Ich werde in Zukunft gezielt zu Hörbüchern mit dieser Sprecherin greifen.

    FAZIT:
    "Alice im Wunderland" ist mir persönlich zu fantasievoll und zieht sich zudem in die Länge. Für mich ein Buch zum abbrechen, einzig die Sprecherin konnte mich zum Weiterhören animieren. Daher gibt es nur 2 Sterne!

  13. Cover des Buches Wonderland (ISBN: 9783866079861)
    Daniel Leister

    Wonderland

     (12)
    Aktuelle Rezension von: N9erz
    Es sind Jahre vergangen, seit Alice ihre Reise ins Wunderland angetreten hat. Mittlerweile ist sie erwachsen und hat eine eigene Familie. Allerdings ist sie auch wahnsinnig geworden und sitz die meiste Zeit nur starr mit ihrem Haustier, einem weißen Kaninchen, in ihrem Haus.

    Doch das Wunderlang kann sie und ihre Familie nicht loslassen und so zieht es ihre Tochter, Calie, hinunter in den Kaninchenbau. Doch handelt es sich hier nicht um das wundervolle und phantastische Wunderland welches wir kennen, sondern um eines, in dem der komplette und brutale Wahnsinn ausgebrochen ist...
    -----
    Eine fortführende Geschichte von "Alice im Wunderland" ist alles, was sich ein echter Fan wünscht. Doch natürlich ist hier "Wonderland 1 - Rückkehr ins Wunderland" nicht unbedingt das, was man sich nach dem Klassiker erwartet. Das soll es auch gar nicht sein und diesen hohen Anspruch erhebt es auch gar nicht.

    Den hier befinden wir uns in einer fernen Zukunft nach Alice, die sich doch größtenteils um ihre Tochter Calie (ein Wunderbares Anagramm von Alice) dreht, die in den Wahnsinn mit hinein gezogen wird, nachdem ihre Mutter diesem bereits verfallen ist. Eine Mischung aus Splatter und Erotik erwartet einen hier - mit einer riesigen Prise aus dem original Klassiker. Jede Menge Charaktere die man kennt und liebt und trotzdem auf eine ganz andere und neue Weise kennen lernt. Denn hier ist alles einen Ticken grauslicher, einen Ticken brutaler und einen Ticken wahnsinniger.

    Doch genau dieser Wahnsinn ist es, der die Geschichte so faszinierend macht. Ein Hutmacher, der vollkommen am Rad dreht, ein weißes verrottendes Kaninchen, eine Grinsekatze die zu einem riesigen Monster mutiert ist und eine Herzkönig die noch mehr Köpfe rollen sehen will. Tausende wunderbare Parallelen die man einfach genießen muss. Natürlich wenn man sich auf die große Portion Brutalität und Erotik einlassen will.

    Die Geschichte macht definitv Lust auf mehr, gerade weil sie eine Mischung aus brutalem Wunderland und Persönlichkeitsgeschichte über Calie bringt. Man will wissen, ob und wie sie sich in Zukunft vor dem Wunderland schützen kann oder ob sie doch dem selben Schicksal wie ihre Mutter erliegt. Ich muss auf jeden Fall recht schnell mit "Wonderland 2 - Jenseits vom Wunderland) weiter machen!

    Was mir an er Wonderland Reihe auch besonders gut gefällt, ist die grafische Aufarbeitung. Die Zeichnungen sind wunderschön und ich könnte tageland damit verbringen nur diese anzusehen. Gerade zwischen den einzelnen Abschnitten oder auch in der Cover Galerie findet man richtige Schmankerl die man sich am liebsten auf Leinwand überall in der Wohnung platzieren würde.

    Ich kann Wonderland wirklich nur allen empfehlen die "Alice im Wunderland" mit einer Mischung Splatter und Erotik vertragen können. Dann ist es definitiv ein Must-Read!
    Weiter geht es mit Wonderland 2!
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